Solling Vogler Region


Abreißen und loswandern!

Wandern to go

25.12.2018 / PM

Die Solling-Vogler-Region im Weserbergland (SVR) ist auf dem besten Weg die erste Qualitätsregion Wanderbares Deutschland in Norddeutschland und damit die fünfte bundesweit zu werden! Auf dem Weg zur Qualitätswanderregion hat sich die SVR eine besondere Serviceleistung für ihre Wandergäste einfallen lassen – Abreißblöcke, die die Gäste vor Ort über die nächstgelegenen Wandermöglichkeiten informieren. 

 

Wo befindet sich der nächstgelegene Wanderweg? Wie ist die Beschaffenheit des Weges? Und wo beginnt und endet die Tour? Auf all diese Fragen geben die Abreißblöcke eine Antwort. Außerdem garantieren sie den Gästen ein ausgezeichnetes Wandererlebnis. Denn die Blöcke zeigen die jeweiligen, nach den Kriterien des Deutschen Wanderverbandes ermittelten, Qualitätstouren sowie weitere ausgewählte kommunale Wanderwege. Vier Touren werden auf den entsprechenden Blöcken der Orte mit den dazugehörigen Informationen, wie dem Verlauf des Weges und der Beschreibung der Strecke, die durch plakative Bilder ergänzt werden, beschrieben. 

 

Die Basisorte der Solling-Vogler-Region und deren Leistungsträger werden jeweils mit einer Vielzahl der Abreißblöcke im DIN A3-Format bestückt – so können sich die Gäste vor Ort, ein, oder auch zwei Blätter abtrennen, sich selbst ein Bild über die Wanderwege machen und, wenn sie möchten, direkt loslaufen. 

Die praktischen Abreißblöcke wurden als Kooperationsprojekt der LEADER-Regionen VoglerRegion und Harzweserland gefördert. LEADER ist ein Programm der Europäischen Union zur Förderung der Regionalentwicklung im ländlichen Raum, das durch Fördermittelvergabe die Mitgestaltung regionaler Prozesse möglich macht. 

 

Die Abreißblöcke liegen bereits druckfrisch im Touristikzentrum der Solling-Vogler-Region im Weserbergland bereit und werden zum Start der neuen Wandersaison in den Orten verteilt. 

Weitere Informationen sind bei der Solling-Vogler-Region im Weserbergland, www.solling-vogler-region.de und unter Tel. 05536/960970 erhältlich.


Der Poetry Slam geht in die nächste Runde

Dichterschlacht im Weserrenaissance Schloss Bevern

25.12.2018 / PM

Eine Schlacht mit Worten – am 25. Januar ist die Schlosskapelle des Weserrenaissance Schlosses Bevern wieder Schauplatz des beliebten Poetry Slams. 

Um 19 Uhr startet die Dichterschlacht in die nächste Runde. Fünf Poetinnen und Poeten kämpfen dabei, ohne jegliche Hilfsmittel - einzig und allein mit ihren Worten, dem Mikro und vielleicht noch einem Textblatt - darum, Schlosspoet der Herzen 2019 zu werden. 

 

In zwei Vortragsrunden messen sich an diesem Abend die sogenannten „Slammer“ Rebecca Heims aus Bochum, Theresa Sperling aus Nordhorn, Matti Linke aus Lüneburg, Noah Klaus aus Berlin und eine weitere deutschsprachige Wortkünstlerin. Mit wortgewandten, kurzweiligen Texten, die mal zum Nachdenken, mal zum Lachen verleiten, buhlen sie um die Gunst des Publikums. Dieses entscheidet am Schluss allein, wer als Sieger nach Hause gehen darf. 

 

Das Publikum sowie die Poeten werden von den sympathischen MACHT-WORTE!-Moderatoren und Literaturveranstaltern Henning Chadde und Tobias Kunze durch den Abend geleitet. 

Die Karten für den Poetry Slam können an der Abendkasse ab 18 Uhr erworben werden. Sie kosten 15 Euro, ermäßigt 5 Euro bei freier Platzwahl. 

 

Weitere Informationen zur spannenden Veranstaltung sind im Kulturzentrum Weserrenaissance Schloss Bevern, unter Tel. 05531/994017 sowie bei der Solling-Vogler-Region im Weserbergland, www.solling-vogler-region.de und unter Tel. 05536/960970 erhältlich. 


Inspiration für Vermieter und Gastgeber holt die Wilde Heimat in die Unterkünfte

Dürfen wir vorstellen – Der Style-Guide

Niedersachsen

11.04.2018 / PM / M. Zühlsdorf

Solling. Die Solling-Vogler-Region im Weserbergland (SVR) hat ein riesiges Potential, denn wir sind eine Urlaubsregion!  Weitläufige Landschaft, historische Besonderheiten und unberührte Natur, die zum Durchatmen und aktiver Entspannung einladen, sind für uns selbstverständlich geworden. Für viele Menschen sind genau das die Bestandteile, die sie für einen perfekten Urlaub suchen. 

Um die Region bekannter zu machen und mehr in das Bewusstsein von Urlaubssuchenden zu rücken, hat sich die SVR gemeinsam mit dem Naturpark Solling-Vogler und den Niedersächsischen Landesforsten auf den Weg gemacht, die erste Qualitätsregion Wanderbares Deutschland in Niedersachsen zu werden. 

Seit dem geht es stetig voran. Eine Lenkungsgruppe wurde gegründet, Bestandserfasser, Touristiker und Gastgeber wurden in Workshops informiert und geschult. Eine durchgängige Systematik von Ausgangspunkten, Beschilderungen und Wegmarkierungen wurde festgelegt und eine einheitliche Möblierung für die Qualitätstouren gefunden. Mit Hilfe der Bestandserfasser wurden 135 Touren in der Region abgelaufen und erfasst und daraus 18 Qualitätstouren definiert. Zahlreiche Vermieter haben sich bereits gemeldet, um Qualitätsgastgeber zu werden und sind von der SVR nach den Kriterien des Deutschen Wanderverbands zertifiziert worden. Ende letzten Jahres ist dann der Förderantrag für die Infrastruktur vom Naturpark Solling-Vogler an die NBank verschickt worden.

Anfang dieses Jahres wurde das Kampagnenmotiv vorgestellt, das auf Grundlage des Inszenierungsansatzes entstanden ist. Die Region wird unter dem Motto „Wilde Heimat“ wunderbar zusammengefasst und zeigt die Kontraste zwischen unberührter Natur und historischen Fachwerkorten. 

Theo Wegener, Geschäftsführer der Solling-Vogler-Region im Weserbergland freut sich über die Fortschritte. „Wir haben schon viel geschafft. Ein weiterer Teilschritt auf dem Weg zum Ziel ist es, die Wilde Heimat ins Haus zu holen. Kunst aus Naturprodukten, Raumteiler aus Birken oder hochwertige Leinwände, die die wunderschöne Umgebung zeigen, sind nur einige unserer Ideen“.  

Um die vielfältigen Gestaltungsmöglichkeiten und Dekorationsideen zu bündeln, ist eine Inspirationsmappe – der Style-Guide – entstanden. Die Materialen der Wahl sind Produkte aus der Natur, Holz, Stein, Moos und natürliche Stoffe. Moderne Gemütlichkeit sowie einen hohen Wiedererkennungswert für unsere Gäste zu schaffen ist das Ziel. Schon mit kleinen Veränderungen und Stilmitteln kann viel erreicht werden und ein Zimmer eine neue Atmosphäre bekommen. 

Um das Projekt Qualitätswanderregion zu unterstützen und zu stärken, wird der Landkreis Holzminden mit seinem Förderprogramm pro-Invest  in diesem Jahr den Förderschwerpunkt auf das Thema Qualitätswanderregion legen.

Auch die Lokale Aktionsgruppe der VoglerRegion im Weserbergland hat beschlossen, dass LEADER-Fördermittel für entsprechende Projekte eingesetzt werden sollen. LEADER ist ein Programm der Europäischen Union zur Förderung der Regionalentwicklung im ländlichen Raum, das durch Fördermittelvergabe die Mitgestaltung regionaler Prozesse - wie der Entwicklung zur Qualitätswanderregion - möglich macht.

Ziel ist die Steigerung der Attraktivität und der Qualität des Angebotes im Sinne der Qualitätswanderregion. Dazu können z. B. eine Überarbeitung der Internetseiten oder Speisekarten, ausgerichtet an der Strategie „Wilde Heimat“ gehören oder Investitionen, für die Zertifizierung zum Qualitätsgastgeber Wanderbares Deutschland. 

Theo Wegener freut sich über viele Anfragen der Vermieter und Gastgeber „Jetzt ist der richtige Zeitpunkt, um in Qualität zu investieren. Gäste, die kommen sind toll, Gäste, die wieder kommen umso besser und Gäste, die uns weiterempfehlen sind unser Ziel.“

Weitere Informationen sind bei der Solling-Vogler-Region im Weserbergland, www.solling-vogler-region.de, und unter Tel. 05536/960970 erhältlich.


Osterrallye im Wildpark Neuhaus der Niedersächsischen Landesforsten

Spaß für die ganze Familie an Ostermontag

Niedersachsen

22.03.2018 / PM / M. Zühlsdorf

Neuhaus. Der Wildpark Neuhaus der Niedersächsischen Landesforsten ist eine Institution in der Solling-Vogler-Region im Weserbergland und auch weit darüber hinaus bekannt. Jung und Alt zieht es immer wieder in den Park, der wie eine Miniatur des Sollings aufgebaut ist. Bunter Mischwald mit altem Baumbestand wechselt sich mit offener Landschaft ab und immer wieder kann man historische Trockensteinmauern entdecken. In naturnahen Gehegen finden  Wildtiere, die in den heimischen Wäldern leben, ein Zuhause. 

Ein Besuch lohnt sich zu jeder Jahreszeit. Im Winter bleiben die Tiere nah bei den Futterstellen und können gut beobachtet werden und im nahenden Frühjahr, freuen wir uns auf das frische Grün und den ersten Nachwuchs im Wildpark Neuhaus der Niedersächsischen Landesforsten. Am Osterwochenende haben sich die Kooperationspartner, der Wildpark Neuhaus der Niedersächsischen Landesforsten, die Falknerei und das Cafe & Bistro Rotwild, etwas ganz Besonderes ausgedacht. Als Spaß für die ganze Familie findet am 2. April die Osterrallye statt. An vielen spannenden Stationen können Rätsel gelöst werden. Die Antworten findet, wer mit offenen Augen durch den Wildpark geht. So können die Tiere und der Park auf eine ganz neue Art und Weise entdeckt werden. Jeder, der an der Rallye teilnimmt, bekommt einen kleinen Preis und kann, wenn der ausgefüllten Fragenbogen zurückgegeben wird, an der Verlosung des Hauptgewinns teilnehmen. Gesponsert werden die Preise von den Kooperationspartnern.  

Zusätzlich zu der Rallye finden die Flugvorführungen der Falknerei statt und zertifizierte Waldpädagogen der Niedersächsischen Landesforsten werden an diesem Tag im WildparkHaus dem Solling Besucherzentrum ihr vielfältiges Programm rund um die Waldpädagogik und Führungen vorstellen. 

Die Rallye findet während der gesamten Öffnungszeit des Wildparks von 9 bis 17 Uhr statt und ist im Eintrittspreis enthalten. Der Einlass endet eine Stunde vor  der Schließung des Wildparks. 


Schlaue Schwarzkittel / Foto: SVR
Schlaue Schwarzkittel / Foto: SVR

Führung im Wildpark Neuhaus der Niedersächsischen Landesforsten rund um das Wildschwein

Schlaue Schwarzkittel

Niedersachsen

12.03.2018/PM/M. Zühlsdorf

Neuhaus. Ganz so wie im Märchen um die drei kleinen Schweinchen ist es in der freien Natur nicht, aber schon da kann sich „Schweinchen Schlau“ mit Intelligenz und der einen oder anderen List erfolgreich gegen den Wolf wehren. Das Image vom dummen Schwein sollte deshalb längst Geschichte sein. Denn gerade Wildschweine, die freilebenden Verwandten des Hausschweins, gelten als intelligent und enorm anpassungsfähig. Kein Wunder also, dass sich die wachsenden Bestände nicht mehr nur auf Wald und Flur beschränken, sondern ganze Familienverbände, sogenannte Rotten, mehr und mehr auch in besiedelten Gebieten anzutreffen sind. Daraus ergeben sich viele Fragen, wie zum Beispiel, ob die borstigen Vierbeiner für Menschen gefährlich sind und wie man sich im Falle einer Begegnung mit den bis zu einem Meter großen und bis zu 180 Kilo schweren Vierbeinern verhalten soll. Grund genug für den Wildpark Neuhaus, eine Einrichtung der Niedersächsischen Landesforsten, den großen Waldbewohnern eine Themenführung zu widmen. Am 25. März um 10 Uhr beginnt die Führung „Schweinchen Schlau  - das Leben der Wildschweine“ bei der sich – ganz klar – alles um das Wildschwein dreht. 

So können Besucher den einzigartigen Waldbewohnern einmal ganz nah kommen und sie in ihrem natürlichen Lebensraum beobachten. Dann werden auch alle Fragen über das Leben und die Eigenheiten der Wildschweine beantwortet. Zusätzlich geht es übrigens mit einem kleinen Abstecher auch zu den Wölfen und dem Rotwild. Die Kosten für die Führung betragen einen Euro zusätzlich zum Eintritt in den Wildpark. Treffpunkt ist der Eingang des Wildparks im WildparkHaus, dem Solling-Besucherzentrum. 

Weitere Informationen sind beim Wildpark Neuhaus, Tel. 05536/9609980 sowie der Solling-Vogler-Region im Weserbergland, www.solling-vogler-region.de und unter Tel. 05536/960970 erhältlich. 


Spannendes Gewinnspiel der Solling-Vogler-Region im Weserbergland 

Wie wild bis du?

Niedersachsen

02.03.2018 / PM / M. Zühlsdorf

SVR. Kontraste sind das Thema der neuen Kampagne „Wilde Heimat“, der Solling-Vogler-Region im Weserbergland (SVR). Wild, wie die Natur, die Tiere und die Ursprünglichkeit in der Region. Und Heimat, wie die urigen Fachwerkorte, die gemütlichen Unterkünfte und Echt! kulinarische Genüsse.  Ebenso kontrastreich wie die Umgebung ist auch das neue Gewinnspiel der SVR auf Facebook.  Mit einem interaktiven Bilderrahmen kann das Kampagnenbild der Wilden Heimat nachgestellt werden. Der Clou – man selbst ist eine Hälfte des Bildes. Wie das geht? Ganz einfach! Auf Facebook können verschiedene Rahmen für das eigene Profilbild ausgewählt werden, auch unser wildes Selfie mit dem Hirsch. Profilbild einpassen, speichern und fertig. Oder direkt mit den mobilen Geräten auf Facebook gehen, die Kamera und den richtigen Rahmen auswählen und dann ein Bild machen. Wer sein wildes Selfie als Profilbild auf Facebook benutzt, Fan der SVR-Facebookseite ist und uns das Bild als persönliche Nachricht schickt, nimmt automatisch an der Verlosung teil. Mitmachen lohnt sich, denn es gibt tolle Preise zu gewinnen. Nicht ein, sondern gleich vier Kurzurlaube in der „Wilden Heimat“ werden verlost. Zwei Übernachtungen mit leckerem Frühstück und ausgezeichnetem Abendessen gehören zum Gewinn und dazwischen viel Zeit, um Abenteuer in der Natur zu erleben.  Los geht es am 02. März 2018. An den vier darauf folgenden Freitagen erfolgt dann jeweils die Auslosung der Gewinner. Wir freuen uns auf zahlreiche wilde Selfies und drücken allen Teilnehmern die Daumen. 

Weitere Informationen sind bei der Solling-Vogler-Region im Weserbergland, www.solling-vogler-region.de und unter Tel. 05536/960970 erhältlich. 


Celtic Spirit in der Klosterkirche Lippoldsberg

Der irische Chor Anuna verspricht ein einzigartiges musikalisches Erlebnis

22.02.2018 /PM / M. Zühlsdorf

Lippoldsberg. In der Solling-Vogler-Region im Weserbergland gibt es am 29. April ein besonderes Konzert-Highlight. Nach 13 Jahren kommt der irische Chor Anuna das erste Mal wieder nach Deutschland und macht für einen Abend Halt in der Klosterkirche in Lippoldsberg. 1987 hat Micheal McGlynn den Chor mit dem Ziel gegründet, die alte, verloren geglaubte, keltische Musik zu erhalten und auch die Kompositionen der ersten christlichen Bewegung in Irland wieder aufleben zu lassen. Bis heute komponiert er für Anuna, trifft die Songauswahl und macht die Arrangements. Berühmtheit hat der Chor durch seine Zusammenarbeit mit dem irischen Steptanzensembles River Dance erlangt, mit denen sie weltweit auf Tour waren.

Konzerte von Anuna sind ein Gesamtkunstwerk und für Fans von a cappella Musik ein Muss. Der Vortrag einiger Stücke in der alten Landessprache Gälisch, ist ein seltenes Vergnügen und trägt seinen Teil zu dem musikalischen Erlebnis bei, ebenso wie die außergewöhnliche Inszenierung der Sängerinnen und Sänger. In eleganten Kostümen begeben sie sich auf mystische Prozessionen durch die Klosterkirche und unterstreichen mit zahlreichen Kerzen, die magische Atmosphäre des Konzertes. Zentrum und Highlight der Vorführung sind natürlich die perfekt ausgebildeten Stimmen der Chormitglieder, die durch ihre außergewöhnliche Reinheit glänzen und mit ihrer Intonationsreinheit zu verzaubern wissen. 

Die Konzerte von Anuna in Lippoldsberg sind stets ausverkauft und auch dieses Mal ist der Vorverkauf schon erfolgreich angelaufen. Karten gibt es in folgenden Vorverkaufsstellen, dem Reisebüro „urlausreif“, der Tourist-Information Uslar und dem Klosterladen in Lippoldsberg. Die Karten kosten 29,90 Euro in den Vorverkaufsstellen und online 31,90 Euro. Das Konzert beginnt um 18 Uhr, Einlass ist ab 17 Uhr. 

Weitere Informationen gibt es unter info@klosterkirche.de und bei der Solling-Vogler-Region im Weserbergland, www.solling-  vogler-region.de und unter Tel. 05536/960970 erhältlich.


Foto: SVR
Foto: SVR

Workshop im ErlebnisWald Schönhagen bringt Weidenruten in Form

Kreative Gestaltungsmöglichkeit

22.02.2018/PM/Doro

Schönhagen. Rund um das Thema Weidenrute geht es am 10. März, von 10 bis 16.30 Uhr, bei dem Workshop „Weidenzauberei“ im ErlebnisWald Schönhagen. Die zertifizierten Waldpädagoginnen der Niedersächsischen Landesforsten, Friederike Kaiser und Birgit Heimann, zeigen die vielfältigen Gestaltungsformen mit den biegsamen Zweigen. Die Weidenrute ist ein Naturmaterial mit langer Geschichte. Schon vor 2000 Jahren wurden sie als Werkstoff genutzt und dienten seither als Material für Werkzeuge und Körbe. 

Kreativität ist bei diesem Workshop ausdrücklich erwünscht. Ob Hütten, Türen, selbst gemachte Spielzeuge, schöne Dekorationsartikel, Rankhilfen oder Flechtzäune – für das eigene zu Hause oder die Gärten von Kindergärten und Schulen - der Phantasie sind keine Grenzen gesetzt. Die flexible Struktur der Zweige bietet große Freiheit bei der Gestaltung, sodass sich allerlei Schönes und Nützliches für Haus und Garten fertigen lässt. Im Workshop wird gezeigt, auf was es beim Flechten verschiedenster Gegenstände ankommt und wie bereits vorhandene Weidenbauwerke gepflegt werden, damit sie auf Dauer nichts von ihrer Schönheit einbüßen. 

Der Workshop richtet sich an alle interessierten Garten- und Naturfreunde, Erzieher und Lehrer, die auf der Suche nach neuen Ideen für Unterricht und Klassenzimmer sind. 

Die Kosten des Workshops belaufen sich auf 30 Euro pro Person. In der Mittagspause steht ein gemeinsames Buffet auf dem Programm, für das jeder Teilnehmer etwas mitbringt. Weiterhin sollten alle Teilnehmer wetterfeste Kleidung, feste Schuhe und – wenn möglich – Taschenmesser und Gartenschere im Gepäck haben.

Anmeldungen sind vorzunehmen unter 05571/913349, 05571/307220 oder per Email an info@naturentdecken.com. 

Weitere Informationen sind bei der Solling-Vogler-Region im Weserbergland, www.solling-vogler-region.de und unter Tel. 05536/960970 erhältlich. 


Die Solling-Vogler-Region im Weserbergland lädt zu Abenteuer und Gemütlichkeit

Kurzurlaub in der Wilden Heimat!

Niedersachsen

19.02.2018 / PM / M. Zühlsdorf

Weserbergland. Ursprünglich und bodenständig, wild und gemütlich, schroff und sanft, das ist die Solling-Vogler-Region im Weserbergland - die „Wilde Heimat“! Wandern, Radfahren und historische Städte und Stätten im Herzen von Deutschland erleben. In einzigartiger Landschaft kommen hier Abenteurer und Erholungssuchende gleichermaßen auf Ihre Kosten. Die wilde Seite ausleben beim Erforschen von mystischen Orten, Bezwingen von schroffen Klippen und Erklimmen von steilen Pfaden.  Oder doch lieber außergewöhnliche Kultur genießen? Na klar! Hier kann auf den Spuren bedeutender Persönlichkeiten gewandelt werden, um die  historischen Städte und Stätten zu erkunden.  Historische Fachwerkorte,  prächtige Herrschaftssitze und urige Einkehrmöglichkeiten laden zu Entdeckungstouren im Urlaub ein. Die Vielfältigkeit der Solling-Vogler-Region verspricht einen unvergesslichen Urlaub.

Neben den vielen aktiven Möglichkeiten die Region zu erleben, gibt es auch kulinarisch viel zu entdecken. Die Regionalmarke Echt! zertifiziert Gerichte und Produkte, die für Qualität und Regionalität stehen.  

Kulturell oder spektakulär – wir laden zu einem Kurzurlaub in die Solling-Vogler-Region im Weserbergland ein. Das Angebot beinhaltet zwei Übernachtungen, mit Frühstück und ausgezeichnetem Abendessen. Zur Stärkung für eine abwechslungsreiche Tagestour, gibt es ein Lunchpaket mit passender Lunchbox  und eine Trinkflasche im Preis inklusive. Das  aktive Rund-um-Sorglos-Paket gibt es ab 149 Euro pro Person im Doppelzimmer und 164 Euro pro Person im Einzelzimmer.

Weitere Informationen sind bei der Solling-Vogler-Region im Weserbergland, www.solling-vogler-region.de und unter Tel. 05536/960970 erhältlich. 


Was? Wann? Wo?

Der Veranstaltungskalender 2018 der Solling-Vogler-Region kennt die Antwort!

Niedersachsen

03.12.2017 / PM

Region. Jetzt schon wissen, was im nächsten Jahr los ist? Das geht ganz einfach! Der Veranstaltungskalender der Solling-Vogler-Region im Weserbergland präsentiert alle außergewöhnlichen Termine für 2018. Egal, ob Sie die Region besuchen oder hier leben, im Veranstaltungskalender 2018 findet jeder etwas nach seinem Geschmack. Monat für Monat präsentiert der nützliche Ausklappkalender die Highlights im Weserbergland zwischen Oberweser und Bodenwerder und gibt damit eine praktische Jahresplanung an die Hand. Rund 140 Veranstaltungen konnten aus den 11 Orten der Region zusammengetragen werden. „Für Touristen und Einheimische ist der neue Veranstaltungskalender gleichermaßen interessant und zeigt ganz eindrucksvoll, wie bunt und abwechslungsreich unsere Region ist.“ freut sich Theo Wegener, Geschäftsführer der Solling-Vogler-Region im Weserbergland.      

Denn so vielschichtig wie die Region selbst, sind auch die hier angebotenen Events. Musikfreunde können sich auf viele Konzerte der unterschiedlichsten Stilrichtungen freuen. Poetry Slams und Theateraufführungen erweitern das Angebot für kulturell Interessierte und halten eindrucksvolles für Augen und Ohren bereit. Geführte Themenwanderungen durch die schöne Natur mit ihrer seltenen Flora und Fauna, bringen Naturliebhaber zum Staunen. Bei Lichterfesten und Beleuchtungen entlang der Weser kommt eine ganz besondere Stimmung auf. Urige Volksfeste sind ein wahrer Besuchermagnet und lassen alte und neue Traditionen aufleben. Auch wer sportlichen Zeitvertreib sucht, kommt in der Solling-Vogler-Region nicht zu kurz. Volksläufe und Radrennen werden angeboten und versprechen Abwechslung in der Freizeitgestaltung. 

Der neue Veranstaltungskalender liegt jetzt im Touristikzentrum der SVR in Neuhaus und den Tourist-Informationen bereit und kann kostenfrei, online oder telefonisch, angefordert werden. 

Weitere Informationen sind bei der Solling-Vogler-Region im Weserbergland, www.solling-vogler-region.de und unter Tel. 05536/960970 erhältlich. 


Wanderbares Deutschland - Wanderer willkommen!

Ferienhausanlage Hilkenberg Qualitätsgastgeber in Bodenfelde

Niedersachsen

26.11.2017 / SVR

Bodenfelde. Die Ferienhausanlage Hilkenberg ist umgeben von Wald und Wiesen und liegt außerhalb der Gemeinde Bodenfelde-Wahmbeck in der Solling-Vogler-Region im Weserbergland. Oberhalb des Wesertals bieten neben mehreren Ferienhäusern drei kleine Holzhütten für jeweils zwei Personen gemütliche Unterkünfte für Wanderer. 

Die Wanderunterkünfte wurden vom Touristikzentrum der Solling-Vogler-Region im Weserbergland (SVR) nach den Kriterien für Qualitätsgastgeber Wanderbares Deutschland vom Deutschen Wanderverband geprüft.  Der Deutsche Wanderverband vergibt diese Auszeichnung für Unterkünfte, die sich speziell auf die Bedürfnisse von Wanderern einstellen. Rund 30 wanderfreundliche Kriterien erfüllt die Ferienhausanlage am Hilkenberg. 

Aktuelle Wanderinformationen wie Beschreibungen, Entfernungen, Höhenprofil und Dauer der Wanderungen auf der Internetseite der Ferienhäuser am Hilkenberg bieten eine gute Planungshilfe. Schuhputzzeug für die Wanderschuhe und eine Wetterstation gehören ebenso zu den überprüften Merkmalen, wie eine Waschgelegenheit  für die Kleidung und Ablageflächen für Wanderschuhe. Familie Bartak ist Mitglied im Sollingverein, nimmt regelmäßig an wandertouristischen Workshops teil und versorgt die Wanderer mit besten Insider-Tipps. Die Unterkünfte sind online buchbar und können vom heimischen Sofa gebucht werden. 

Die Urkunde für das Gütesiegel Qualitätsgastgeber Wanderbares Deutschland sowie das plakative Schild, das Wanderer direkt am Eingang empfängt und als sichtbares Erkennungsmerkmal auf geprüfte Qualität und besonderen Wander-Service aufmerksam macht, erhielten die Vermieter aus den Händen von Christina Harre, Mitarbeiterin der Solling-Vogler-Region im Weserbergland (SVR). 

Christina Harre betonte die Bedeutung dieser Auszeichnung – sowohl für die Gemeinde Bodenfelde als auch für die Solling-Vogler-Region: „Ich freue mich sehr, dass sich Familie Bartak mit den Holzhütten der Ferienanlage Hilkenberg der Klassifizierung gestellt hat und als inzwischen dritter Gastgeber in Bodenfelde mit dem Qualitätssiegel ausgezeichnet werden konnte. Denn gerade auf dem von der SVR, dem Naturpark Solling-Vogler und den Niedersächsischen Landesforsten eingeschlagenen Weg, Niedersachsens erste „Qualitätsregion Wanderbares Deutschland“ zu werden, ist es für uns wichtig, Hand in Hand zu arbeiten und gemeinsam an einem Strang zu ziehen. Dabei ist diese Auszeichnung ein weiterer wichtiger Schritt nach vorne.“

Das Thema Wandern in der Solling-Vogler-Region soll in der Zukunft noch weiter ausgebaut und genutzt werden, um die liebenswerte Region, ihre vielfältigen Natur- und Landschaftsräume sowie die Möglichkeit, in einem erholsamen und natürlichen Umfeld einen abwechslungsreichen Urlaub auf Schusters Rappen zu erleben, noch bekannter zu machen. 

Weitere Informationen sind bei der Solling-Vogler-Region im Weserbergland, www.solling-vogler-region.de und unter Tel. 05536/960970 erhältlich. 


Der Wolf – geliebt und gefürchtet

Themenführung rund um das scheue Raubtier in unseren Wäldern

Niedersachsen

11.10.2017 / PM / SVR

Neuhaus. Von klein auf lernen wir, dass der Wolf eine blutrünstige Bestie ist. Die Märchen von „Rotkäppchen“ oder “Der Wolf und die sieben Geißlein“ lassen keinen Zweifel zu, der Wolf ist gefährlich und böse. Nun hat er seinen Weg zurück in die freie Wildbahn gefunden und sorgt für kontroverse Diskussionen. Viele davon basieren auf Sensationsgeschichten, die nicht viel Wahres enthalten. Kein Wunder also, dass der Wolf so einen schlechten Ruf hat. Am 29. Oktober um 10 Uhr lädt der Wildpark in Neuhaus, eine Einrichtung der Niedersächsischen Landesforsten, zu einer Themenführung rund um den Wolf ein, die mit Vorurteilen aufräumen will.

Wie lebt der Wolf, was frisst er und wie verhält man sich eigentlich, wenn man einem Wolf begegnet? Sind die am häufigsten gestellten Fragen, die in dieser Führung beantwortet werden. Aber auch die Beute des Wolfs ist Teil dieser Führung. Huftiere und Wildschweine gehören zu den bevorzugten Nahrungsquellen des Wolfes und auch ihre Lebensgewohnheiten und Überlebensstrategien werden genau betrachtet. 

Die Tour dauert ca. zwei Stunden. Der Eintritt zum Wildpark und die Kosten für die Führung betragen 6 Euro. Treffpunkt ist der Eingangsbereich des Wildparks im WildparkHaus – dem Solling-Besucherzentrum.

Weitere Informationen sind im WildparkHaus, Tel. 05536/9609980, sowie bei der Solling-Vogler-Region im Weserbergland, www.solling-vogler-region.de und unter Tel. 05536/960970 erhältlich.


Themenführung im Schloss Bevern

Vagabunden, Halunken und liederliche Frauenzimmer im Schloss

Niedersachsen

08.10.2017 / PM / SVR

Bevern.  „Erziehen und bessern statt Strafen“ hieß es im 19. Jahrhundert als im Schloss Bevern eine Besserungsanstalt, eine sogenannte Korrigendenanstalt, untergebracht war. Ob das die Insassen genauso gesehen haben? Am 21. Oktober gibt es darauf eine Antwort bei einer Themenführung der bauhistorischen Führungsreihe durch die 400-jährige Schlossgeschichte.

Verwahrloste Kinder wurden in der Anstalt untergebracht, ebenso wie Halunken und liederliche Frauenzimmer. Aber was war der Grund warum anständige Handwerker und ehrbare Frauen zu „Gefährdern der öffentlichen Ordnung“ wurden und wie sollte deren Umerziehung von statten gehen? Erfahren Sie mehr über die Hintergründe der Menschen, die in der Korrigendenanstalt untergebracht waren, die Vergehen die sie begangen haben und die Strafen die dafür zu erwarten waren.  

Auf der Reise durch das Schloss finden sich außerdem die Spuren, die die Zeit der Besserungsanstalt hinterlassen hat, von der Insassenrevolte, bis zu den Schlafräumen auf dem Dachboden.

Die Führung kostet fünf Euro und beginnt um 14 Uhr. Um Voranmeldung unter 05531/1216436 wird gebeten. Weitere Informationen sind bei der Solling-Vogler-Region im Weserbergland, www.solling-vogler-region.de und unter Tel. 05536/960970  erhältlich. 


25 Jahre Markt in Bodenwerder

Bodenwerder feiert sein Marktjubiläum mit Fest

Niedersachsen
07.10.2017 / PM / SVR
Bodenwerder. Bereits seit 25 Jahren lockt der Wochenmarkt mit saisonalen und frischen Produkten die Menschen in die Fußgängerzone von Bodenwerder. Das wird jetzt gefeiert! Am Freitag, den 20. Oktober wird es in der Marktzeit von 7 Uhr bis 12.30 Uhr ein unterhaltendes Rahmenprogramm geben. Außerdem steht eine Jubiläums-Verlosung auf dem Programm. Dafür sind bereits jetzt Freilose erhältlich. Wer ab dem 29. September auf dem Markt für einen Wert von über zehn Euro einkauft, bekommt ein Freilos geschenkt.
Am Jubiläumstag ist dann um 11 Uhr die große Auslosung. Mitmachen lohnt sich, denn es gibt tolle Preise zu gewinnen. Der 1. Preis ist ein Präsentkorb mit Echt!-Produkten im Wert von 100 Euro, der 2. Preis für 75 Euro und der 3. Preis für 50 Euro. Echt!, das sind einzigartige Produkte aus der Solling-Vogler-Region, die sich durch ihre Qualität, die Regionalität von den Rohstoffen und den Produktionsstätten sowie dem Ideenreichtum ihrer Produzenten auszeichnen.  Es gibt noch weitere tolle Preise, denn auch von den anderen Anbietern auf dem Markt gibt es Gutscheine zu gewinnen. Da die Preise persönlich übergeben werden, kann nur gewinnen, wer zur Verlosung auch vor Ort ist.
Wer kein Glück bei der Verlosung hat, kann an diesem Tag trotzdem Echt-Produkte einkaufen, denn die Solling-Vogler-Region wird mit ihrem Stand vor Ort sein und die gewohnten Marktbeschicker mit ihren breiten Angeboten verstärken. 
Weitere Informationen sind bei der Solling-Vogler-Region im Weserbergland, auf der Internetseite www.solling-vogler-region.de und unter Tel. 05536/960970 erhältlich

Urlaub 2018? Jetzt informieren!

Solling-Vogler-Region stellt neuen Urlaubsplaner vor 

Niedersachsen.

06.10. 2017 / PM / Solling-Vogler-Region

Neuhaus. Jetzt schon den Urlaub für 2018 planen? Ja! Denn was gibt es Schöneres als an langen Abenden von sonnigen Tagen in abwechslungsreicher Landschaft zu träumen. Pünktlich dazu hat die Solling-Vogler-Region im Weserbergland (SVR) ihren neuen Urlaubsplaner 2018 auf den Weg gebracht. Jetzt liegt er druckfrisch und kostenfrei im Touristikzentrum in Neuhaus für alle Interessierten bereit. 

Mit großformatigen Fotos, attraktiven Urlaubsprogrammen, Tipps zur Freizeitgestaltung und viel Wissenswertem rund um die elf charmanten Städte und Gemeinden, informiert der Urlaubsplaner gewohnt anschaulich auf 84 Seiten über die SVR. 

Viel Platz ist wie immer den Gastgebern eingeräumt. So kann die breite Vielfalt der Unterkünfte in der Solling-Vogler-Region erkundet werden. Von luxuriös bis praktisch, von traditionell bis originell: Hier findet jeder seine Traumunterkunft. Neben Campingplätzen, Jugendherbergen, Pensionen, Gasthäusern, Ferienwohnungen oder Hotels gibt es auch ganz ausgefallene Unterkünfte wie Baumhäuser oder Zirkuswagen.

Willkommen sind alle, die Lust auf Urlaub haben. In einer großen Gruppe, allein, Familien mit Kindern oder Urlaub mit Hund. 

 

Neu ist, dass jetzt alle Rad- und Wanderangebote ebenfalls im Urlaubsplaner zu finden sind. Nun kann man sich bequem und aus einer Hand, auch über die beliebtesten Pauschalreisen informieren. Das umfangreiche Angebot geht von Wanderungen auf dem Weserbergland-Weg, dem Ith-Hills-Weg, über Radtouren auf dem Weser-Radweg bis zu kulinarischen Reisen durch das köstliche Weserbergland. Dabei steht das SVR-Team den Gästen mit Rat und Tat zur Seite mit Übernachtungsbuchungen oder der Organisation von Gepäcktransporten, Kartenmaterial und Tipps. 

„Wir freuen uns, nun alle Informationen zum Urlaub in der Solling-Vogler-Region zusammengefasst, in einem Katalog anbieten zu können. Damit wird es für unsere Gäste immer übersichtlicher und noch einfacher sich für den richtigen Urlaub zu entscheiden“, so Theo Wegener, Geschäftsführer der SVR.

Weitere Informationen sind bei der Solling-Vogler-Region im Weserbergland, www.solling-vogler-region.de und unter Tel. 05536/960970 erhältlich


Rote Röcke auf der Jagd

Halali und Horrido heißt es am 15. Oktober bei der großen Hubertusjagd in Neuhaus im Solling

Niedersachsen

22.09.2017 / PM / SVR

Neuhaus. Im Herbst, wenn die Landwirte ihre Ernte eingefahren haben, die Wälder sich bunt verfärben, die Luft klar ist und der Morgennebel sich hebt, beginnt traditionell die Reitjagdsaison. Dann erklingt vielerorts wieder der Ruf der Jagdhörner, die Reiter streifen sich ihre so charakteristischen „Roten Röcke“ über und schwingen sich auf den Rücken ihrer edlen Vierbeiner. So auch in der Solling-Vogler-Region im Weserbergland.

 

Hier steht am Sonntag, 15. Oktober, ab 11.30 Uhr die alljährliche Hubertusjagd auf dem Programm. Treffpunkt für die Teilnehmer und alle Interessierten ist das Haus des Gastes in Neuhaus. Nach dem Stelldichein geht es für Rösser und Reiter auf eine abwechslungsreiche, etwa zehn Kilometer lange Geländestrecke zwischen Neuhaus und Silberborn. Rund 40 Naturhindernisse – imposante Natursteinmauern, Baumstämme in unterschiedlichen Höhen und natürliche Gräben –  erwarten das sogenannte „springende Feld“, das direkt hinter den Foxhounds der Niedersachsenmeute unterwegs sein wird. Für die Reiter, die es lieber etwas ruhiger angehen lassen, wird es außerdem wieder ein nicht springendes Feld geben.

 

Die Hubertusjagd verläuft gänzlich unblutig. Bereits Mitte der 1930er Jahre wurde in Deutschland die Jagd von lebenden Tieren zu Pferd untersagt und von der sogenannten Schleppjagd abgelöst. Die Hunde folgen dabei nicht den Spuren eines wilden Tieres, sondern einer im Vorfeld gelegten, künstlichen Fährte.

Gegen 15 Uhr ertönt nach der Ankunft des letzten Reiters am Haus des Gastes das traditionelle „Halali“, das die Jagd offiziell beendet. Dann wird den Reitern nach gutem alten Brauch ihr Eichenlaubabbruch angesteckt und die Hundemeute darf sich über ihre wohlverdiente Belohnung, einen Pansen, hermachen.

 

Übrigens: Auch für Zuschauer und Gäste wird, während die Reiter auf der Strecke sind, am Haus des Gastes eine ganze Menge geboten. Denn das Hubertusfest lockt mit vielen Ständen, an denen die unterschiedlichsten Waren präsentiert und angeboten werden.

Weitere Informationen sind bei der Solling-Vogler-Region im Weserbergland, www.solling-vogler-region.de und unter Tel. 05536/960970 erhältlich.


Mit der Gebärdendolmetscherin durch den Hutewald

Führung durch den Hutewald Solling am 1. Oktober ist speziell auf die Bedürfnisse von Gehörlosen abgestimmt

21.09.2017 / PM

Solling. Das Ohr ist eines der wichtigsten Sinnesorgane des Menschen. Schließlich ist der Hörsinn eine elementare Voraussetzung für die verbale Kommunikation. Doch nicht alle Menschen sind in der Lage, Geräusche und Töne wahrzunehmen. Schätzungen des Deutschen Schwerhörigenbundes zufolge leben in Deutschland rund 80.000 gehörlose und etwa 16 Millionen schwerhörige Menschen. Viele von ihnen verständigen sich nonverbal – sie nutzen die Gebärdensprache, um mit ihrer Umwelt zu kommunizieren.

In der Solling-Vogler-Region im Weserbergland können nicht nur hörende, sondern auch gehörlose Menschen in den Genuss toller Naturerlebnisse kommen. Speziell für alle Menschen, deren Hörsinn eingeschränkt ist, bietet der Naturpark Solling-Vogler am Sonntag, 1. Oktober, um 10 Uhr eine geführte Tour durch den Hutewald Solling der Niedersächsischen Landesforsten an. Bei dieser Tour erhält Christine Helms, zertifizierte Waldpädagogin der Niedersächsischen Landesforsten, Unterstützung durch Gebärdendolmetscherin Christiane Döring, die die gesprochenen Sätze mittels Handzeichen, Mimik, Gestik und Körperhaltung in die Gebärdensprache übersetzt. Gemeinsam geht es durch einen ganz besonderen Lebensraum. Denn hier, im idyllischen Reiherbachtal, werden seit dem Jahr 2000 robuste Exmoor-Ponys und Heckrinder – Nachfahren des legendären Auerochsen – als vierbeinige Landschaftspfleger eingesetzt. Mit ihren Hufen und Zähnen sorgen sie dafür, dass offene Flächen nicht verbuschen können und weiterhin lichtdurchflutet bleiben. So tragen sie auf ganz natürliche Art und Weise dazu bei, zahlreichen seltenen Tieren und Pflanzen eine hervorragende Lebensgrundlage zu schaffen und die Artenvielfalt zu erhalten. 

Anmeldungen für die Führung sind erforderlich und werden unter Tel. 05536/1313 entgegen genommen. Die Kosten liegen bei vier Euro pro Erwachsenem und zwei Euro pro Kind, festes Schuhwerk ist erforderlich. Treffpunkt ist der Parkplatz unterhalb des Schlosses Nienover an der Wassermühle zwischen Amelith und Polier, L 551, Beschilderung Richtung Hutewald folgen. Weitere Informationen sind bei der Solling-Vogler-Region im Weserbergland, www.solling-vogler-region.de und unter Tel. 05536/960970 erhältlich. 


Zwischen Lesungen und Live-Musik

Uslar lädt zur 10. „Nacht der Kultur“ ein

14.09.2017 / PM / Solling-Vogler-Region

Uslar. Ein langer, aber garantiert nicht langweiliger Abend verspricht die „Nacht der Kultur“ am 23. September in Uslar zu werden. Denn auch in diesem Jahr haben die Veranstalter ein abwechslungsreiches Programm auf die Beine gestellt, das einmal mehr zahlreiche Besucher in die Stadt am Fuße des Sollings locken wird.

Denn seit der Erstauflage im Jahr 2008 hat sich die Nacht der Kultur fest im Veranstaltungskalender etabliert und feiert in diesem Jahr 10. Jubiläum. Und auch dieses Mal dürfen sich die Besucher wieder auf Lesungen, Live-Musik, Ausstellungen und verschiedenen Vorführungen freuen. Die rund 20 verschiedenen Angebote verteilen sich über das gesamte Stadtgebiet bis hinaus aufs Gut Steimke und können von 18 Uhr bis Mitternacht kostenfrei besucht werden.

 

Von Beginn der Veranstaltung bis zu deren Ende erwartet die Gäste im Museumsstübchen eine Bilderausstellung zum Thema „Die vier Jahreszeiten“, außerdem werden weitere Ausstellungen in der Eisdiele San Marco, dem Bistro Da Massimo, dem Reisebüro Bode, bei Brille & Mode, der Stadtschänke sowie dem Elektrogeschäft Schreiber präsentiert. Ebenfalls über den gesamten Abend hinweg öffnet die St. Johanniskirche ihre Tore zur „Langen Nacht der Reformation“. An verschiedenen  Stationen gibt es Kreatives und Wissenswertes rund um Martin Luther und das Jahr der Reformation zu erfahren. 

Um 18 Uhr liest Juliane Deinert in der Stadtbücherei aus ihrem Kinderbuch „Finns Abenteuer im Prinzenland“. Ebenfalls um 18 Uhr präsentiert das Theaterprojekt „Jugendwohnen“ des Albert-Schweitzer-Familienwerkes ihr Stück „ZusammenHalt Krasser Move zwischen Angst und Mut“. Um 19 Uhr geht es dann in der Volksbank Solling mit einer Lesung von Bernd Homeyer weiter. Und von 18 bis 21 Uhr lädt das Gut Steimke zu ihren Planetariumsvorstellungen unter dem Motto „Sonne, Sterne, Planeten und mehr“ ein. In der Klankengasse erwartet die Besucher um 21 Uhr eine Schwarzlicht-Installation. 

 

Auch Musikfreunde kommen auf ihre Kosten: Um  19.30 Uhr findet in der Friedenskirche ein Konzert des Sudheimer Barockensembles mit klassischen Werken von Händel und Bach statt und um 20 Uhr spielt im Museumsstübchen das Berliner Jazz Duo SUBSYSTEM. Wer gerne selber aktiv werden möchte, ist um 21.30 Uhr im KulturBahnhof an der richtigen Adresse: Trommelbegeisterte können bei der African Night an einem Mitmach-Workshop teilnehmen. 

 

Um 22.30 Uhr schließen die Reggae-Band Blessed & Irie und die African Culture Group im KulturBahnhof beim großen Abschlusskonzert den ereignisreichen Abend. Damit alle rechtzeitig beim Abschlusskonzert eintreffen, wird zwischen 22 Uhr und 22.30 Uhr ein kostenfreier Shuttle-Service ab dem Busbahnhof am Neustädter Platz eingerichtet.

 

Weitere Informationen sind bei der Solling-Vogler-Region im Weserbergland, www.solling-vogler-region.de und unter Tel. 05536/960970 erhältlich.


Historische Form der Waldnutzung

Führung stellt Bedeutung der vierbeinigen Landschaftspfleger in den Fokus

01.09.2017 / PM / LAUENFÖRDE AKTUELL

Solling. Einst waren Nutztiere im Wald kein ungewöhnlicher Anblick. Noch bis ins 19. Jahrhundert hinein trieben viele Bauern ihr Vieh zum Mästen in den Wald. Dort ernährten sich die Vierbeiner von Eicheln, Bucheckern, aber auch Baumrinde und jungen Trieben. Die sogenannte „Hutung“ war zum einen eine wichtige Lebensgrundlage für die ländliche Bevölkerung, zum anderen hinterließ sie aber auch unverwechselbare Spuren in der Natur. Denn dort, wo Tiere die Wälder bewirtschafteten, entstanden durch den Verbiss der Vierbeiner die so typischen hellen und offenen Wälder mit einem geringen Unterwuchs und einem hohen Anteil von Mastbaumarten wie Eichen oder Buchen.

 

Heute dominieren zumeist moderne Wirtschaftswälder das Landschaftsbild. Doch in der Solling-Vogler-Region im Weserbergland (SVR) ist die historische Nutzung des Waldes immer noch präsent. Denn seit dem Jahr 2000 grasen im Hutewald Solling der Niedersächsischen Landesforsten wieder große Nutztiere. Robuste Exmoor-Ponys und Heckrinder – Nachfahren des als Ur-Rinds geltenden Auerochsen – sorgen als vierbeinige Landschaftspfleger mit ihren Zähnen und Hufen für ein ganz besonderes Waldbild, das von viel Helligkeit und wenig Verbuschung geprägt ist. Durch diese schonende Art der Flächenbewirtschaftung können sogar seltene Tier- und Pflanzenarten langfristig erhalten und gefördert werden.

 

Wer mehr über das Naturschutzprojekt, seine Bedeutung und die Bewohner des Hutewalds erfahren möchte, hat die Chance dazu bei einer geführten Wanderung, die am 10. September im Rahmen des bundesweiten Tags des offenen Denkmals stattfindet. Um 14 Uhr startet die Führung am Mittelalterhaus Nienover. Erwachsene zahlen vier, Kinder zwei Euro. Hunde sind im Gebiet des Hutewalds nicht erlaubt. 


Auf dem Weg zur Qualitätswanderregion

Gastgeber und Touristiker der Solling-Vogler-Region nehmen an Workshop teil

30.08.2017 / PM / LAUENFÖRDE AKTUELL

Neuhaus. Wanderungen in der Solling-Vogler-Region im Weserbergland (SVR) stehen bei Gästen aus Nah und Fern hoch im Kurs. Kein Wunder, erwartet Wanderer hier eine abwechslungsreiche Landschaft mit einer vielfältigen Flora und Fauna sowie ein bestens ausgeschildertes Wegenetz. Ob lange oder kurze Touren, in der SVR findet jeder, der sich zu Fuß in die Natur begeben möchte, die für sich passende Strecke.

Doch das Potenzial der Region in Sachen Wandertourismus ist noch längst nicht ausgeschöpft. Eine Tatsache, die sich in Zukunft ändern soll. Dazu hat die Solling-Vogler-Region in Zusammenarbeit mit dem Naturpark Solling-Vogler und den Niedersächsischen Landesforsten ein ganz besonderes Projekt auf den Weg gebracht. Denn die SVR soll Niedersachsens erste, vom Deutschen Wanderverband zertifizierte, Qualitätsregion Wanderbares Deutschland werden. Dieses Gütesiegel verspricht Wandergästen einen abwechslungsreichen Wanderurlaub und unvergessliche Touren auf Schusters Rappen.

Doch das Gütesiegel gibt es natürlich nicht einfach so. Vielmehr ist die Auszeichnung an eine ganze Reihe von Bedingungen und Kriterien geknüpft, die es zu erfüllen gilt. Werte, die zudem auch wirklich gelebt werden sollen. 

Damit das große Ziel in naher Zukunft erreicht werden kann, ist es von großer Bedeutung, dass alle Beteiligten gemeinsam an der Umsetzung des Projekts arbeiten. Denn auch das zeichnet eine Qualitätswanderregion aus: Dass sich die gesamte Region dem Wandern verschrieben hat und sich gemeinschaftlich nach außen hin präsentiert. Deshalb ist auch die Einbindung von Gastgebern und Touristikern der Region ein zentraler Punkt auf dem Weg, das begehrte Siegel tragen zu dürfen. So sind auch eigens klassifizierte „Qualitätsgastgeber Wanderbares Deutschland“, die speziell auf die Bedürfnisse von Wanderern eingestellt sind, oder gut geschulte Mitarbeiter in den einzelnen Touristik-Informationen ein entscheidender Faktor. 

Aus diesem Grund hat das SVR-Team Leistungsträger wie Vermieter und Gastronomen, aber eben auch die Mitarbeiter der SVR-Orte zu einem speziellen Workshop in das Touristikzentrum nach Neuhaus eingeladen. Prof. Dr. Heinz-Dieter Quack von PROJECT M, der marktführenden Unternehmensberatung für die  Tourismus- und Freizeitbranche, schwor die Teilnehmer auf den gemeinsamen Weg ein und erklärte, auf was es in den kommenden Wochen ankommt, damit der Zieleinlauf, der im kommenden Jahr erfolgen soll, auch erfolgreich werden kann. Deshalb standen alle Fragen rund um die Themen „Qualitätswanderregion“ und „Qualitätsgastgeber“ bei diesem Workshop ebenso im Mittelpunkt wie die Kriterien, die etwa ein zertifizierter Qualitätsgastgeber erfüllen muss. Auch erste Ansätze für künftige Arrangements und Kooperationsmöglichkeiten zwischen den Betrieben und dem Touristikzentrum konnten bereits erarbeitet werden.


Tierisch viel los

Tolles Programm im Wildpark Neuhaus 

10.06.2017 / PM SVR
Neuhaus. Heimische Wildtiere live erleben: Das ist im Wildpark Neuhaus der Niedersächsischen Landesforsten möglich. Denn hier, inmitten der Solling-Vogler-Region im Weserbergland, tummeln sich etwa 40 verschiedene Tierarten auf rund 60 Hektar Fläche in großzügigen Gehegen, die ihrem natürlichen Lebensraum nachempfunden sind. Im WildparkHaus – dem Solling Besucherzentrum, das den Eingang zum Wildpark markiert, lädt zudem eine interaktive Erlebnisausstellung dazu ein, mehr über den Solling, seine Besonderheiten und (tierischen) Bewohner zu erfahren. Nach einer viermonatigen Schließung des Gebäudes, in der Renovierungs- und Sanierungsarbeiten durchgeführt worden sind, hat das WildparkHaus seit dem 1. Juni wieder täglich von 9 bis 18 Uhr seine Pforten für Besucher geöffnet. 
Doch damit nicht genug. Denn das Team des Wildparks hat für seine Besucher in den kommenden Wochen wieder einige tolle Aktionen geplant. So auch am Wochenende des 17. und 18. Junis. Über den Tag verteilt können sich Besucher auf ein abwechslungsreiches Programm mit unterschiedlichen Themenschwerpunkten freuen – die bereits alle im Eintrittspreis enthalten sind.
Los geht’s an beiden Tagen um 11.30 Uhr mit der ersten Flugvorführung in der Falknerei. Falknerin Monique Menne wird verschiedene Greifvögel in die Lüfte steigen lassen und dabei über die Besonderheiten der einzelnen Arten informieren. Der Speiseplan verschiedener Wildtierarten steht ab 13 Uhr im Fokus. Dann beginnt am Gehege der Fischotter eine rund einstündige Schaufütterungs-Tour. Nach der zweiten Flugvorführung der Falknerei um 15 Uhr startet direkt an der großen Flugwiese um 15.45 Uhr eine weitere geführte Tour. Gemeinsam mit einer zertifizierten Waldpädagogin der Niedersächsischen Landesforsten geht es durch den gesamten Wildpark – spannende Informationen zu den einzelnen Vierbeinern und ihrer Lebensweise inklusive!
Weitere Informationen sind im WildparkHaus – dem Solling Besucherzentrum, Tel. 05536/9609980, sowie bei der Solling-Vogler-Region im Weserbergland, www.solling-vogler-region.de und unter Tel. 05536/960970 erhältlich.

Glas und Bärwurz im Fokus

Naturkundlich-kulturhistorische Wanderung führt am 24. Juni rund um den Glasmacherort Hellental

08.06.2017 / PM SVR
Hellental. Eine sanfte Hügellandschaft mit sattgrünen Wiesentälern, durch die sich der Bachlauf der Helle schlängelt, und einer vielfältigen Flora und Fauna: Das Hellental ist ein ganz besonderes Kleinod in der Solling-Vogler-Region im Weserbergland. Fernab von jeglichem Zivilisationslärm erwartet alle Ruhesuchenden hier Erholung pur in wunderschönen Wiesentälern. Diese sind außerdem Heimat für zahlreiche geschützte Arten. Apropos: Bereits seit 1990 sind die rund 180 Hektar Fläche als Naturschutzgebiet ausgewiesen.

 

Doch nicht nur in Sachen Natur hat das Gebiet eine ganze Menge zu bieten. Denn auch in Sachen Historie ist das Hellental besonders spannend. Bereits seit dem 12. - 13. Jahrhundert wurde hier nämlich nachweislich Glas hergestellt. Das verwundert kaum, sind die Gegebenheiten vor Ort – ein ganzjährig kontinuierliches Wasserkommen und große Mengen quarzhaltiger Sand und Kalk – doch wie gemacht für dieses alte Handwerk. So konnten die Glasmacher einst unter besten Voraussetzungen ihrer Tätigkeit nachgehen. Nicht umsonst wird das Hellental deshalb auch das „Alte Tal der Glasmacher“ genannt. Noch heute zeugen Überreste von ehemaligen Waldglashütten von der Hochzeit des Glasmachens.
Wer sich aber nicht auf eigener Faust in das Hellental aufmachen, sondern noch mehr über die eindrucksvolle Geschichte erfahren möchte, hat die Chance dazu bei einer geführten Wanderung am 24. Juni um 14 Uhr. Rund drei Stunden lang geht es unter fachkundiger Führung auf den Spuren von Glas uns Bärwurz durch das Hellental. Thematisiert werden dabei nicht nur die Glasherstellung selbst, sondern auch die landschaftlichen Besonderheiten und das Vorkommen des alten Gewürz- und Heilkrautes Bärwurz. Denn dieses könnte durch zugewanderte Glasmacher überhaupt erst den Weg in den Solling gefunden haben. Die Teilnahme an der naturkundlich-kulturhistorischen Wanderung kostet für Erwachsene vier und für Kinder sowie Jugendliche zwei Euro. Treffpunkt ist das LandHotel Lönskrug in Hellental.


Stattliche Residenz

Statius von Münchhausen  und Herzog Ferdinand Albrecht I. von Braunschweig

27.05.2017 / PM
Bevern. Auch mehr als 400 Jahre nach seiner Errichtung gilt Schloss Bevern noch immer als eines der schönsten Bauwerke der Weserrenaissance. Kein Wunder, hat sich Bauherr Statius von Münchhausen einst nicht lumpen lassen und der imposanten vierflügeligen Anlage eine überaus schmucke Fassade verpasst.
Noch während seiner Lebzeit ging der einstmals überaus wohlhabende Münchhausen jedoch pleite und die Schlossanlage fiel dem Herzog in Braunschweig zu. Dennoch: Bis zu seinem Lebensende durfte Statius von Münchhausen auf Schloss Bevern bleiben, die Ära Münchhausen dauerte sogar noch länger an. Sie fand erst ein Ende, als seine Witwe rund 20 Jahre später mit ihren Kindern das Schloss verließ.
Doch wie ging es danach eigentlich weiter mit dem herrschaftlichen Anwesen inmitten des kleinen Örtchens Bevern? Das erfahren interessierte Gäste am Samstag, 10. Juni, bei der zweiten von insgesamt drei bauhistorischen Führungen durch fast 400 Jahre Schlossgeschichte unter dem Motto „Schloss Spezial“. Eine geschulte Schlossführerin nimmt die Teilnehmer mit auf eine Reise durch die Zeit des neuen Schlossherren Herzog Ferdinand Albrecht I. von Braunschweig, der anschließend hier residierte. Sie beantwortet Fragen zu seinem Wirken und den großen Umbaumaßnahmen, die während seiner Ägide durchgeführt wurden – wie zum Beispiel der Errichtung der ersten Schlosskapelle.
Die Führung beginnt um 14 Uhr, Treffpunkt ist die Schloss-Information. Erwachsene zahlen für die Führung fünf, Kinder drei Euro. Um Voranmeldung unter 05531/1216436 wird gebeten.
Weitere Informationen sind bei der Solling-Vogler-Region im Weserbergland, www.solling-vogler-region.de und unter Tel. 05536/960970 erhältlich.

Der Countdown läuft

Pfingsten steht das 14. Internationale Straßentheater Festival in Holzminden auf dem Programm

26.04.2017 / PM SVR
Holzminden. Wer an Theater denkt, hat meist prunkvolle, alte Bauten mit hohen Räumen, einem großzügigen Innenbereich, Zuschauerrängen, gedämpftem Licht und einer erhabenen Bühne, auf der die Schauspieler ihr Können zum Besten geben, vor Augen. Dabei gibt es noch eine ganz andere Form des Theaters. Denn in den vergangenen Jahrzehnten hat sich das Straßentheater zu einer eigenständigen Kunstform entwickelt. Einer Kunstform, die öffentliche Straßen und Plätze in eine große Bühne verwandelt, sich teils gar unter ihr Publikum mischt und sich immer größerer Beliebtheit erfreut.
So auch in der Solling-Vogler-Region im Weserbergland. Alle zwei Jahre tummeln sich in der Holzmindener Innenstadt am Pfingstwochenende Schauspieler, Regisseure, Ensembles, Tänzer, Akrobaten und Musiker. Denn in diesem Rhythmus findet das Internationale Straßentheater Festival statt, in diesem Jahr – vom 2. bis 4. Juni – bereits zum 14. Mal.
Die Vorbereitung für das Großevent, das alleine bei der vorangegangenen Auflage in 2015 mehr als 40.000 Besucher in das Weserstädtchen lockte, laufen aktuell auf Hochtouren. Freuen dürfen sich alle Straßentheater-Begeisterten auf 14 Künstlergruppen und Einzelkünstler aus acht verschiedenen Nationen – Belgien, Deutschland, Frankreich, Großbritannien, den Niederlanden, Polen, Portugal und Slowenien. Sie zeigen nicht nur bereits bewährte Programme: Neben einer Uraufführung werden nämlich auch gleich zwei Deutschlandpremieren gespielt.
Ein besonderes Augenmerk liegt in diesem Jahr übrigens auf Großbritannien. Es wird „very british“, versprechen die Veranstalter und kündigen die Auftritte von gleich vier britischen Straßentheatergruppen an, die im Laufe des dreitägigen Festivals mehrere Male auftreten werden. Auch eine Delegation von britischen Fachleuten wird nach Holzminden reisen und an einer Konferenz über Straßentheaterkunst teilnehmen.
Neben vielen neuen Gruppen, die das erste Mal in Holzminden gastieren und die gesamte Bandbreite von kleinen, mobilen Stücken bis hin zum großen und stationären Open-Air-Theater präsentieren, wird es auch ein Wiedersehen mit einem alten Bekannten geben: Dem Theater Titanick. Das Ensemble spielte sich 2011 in die Herzen der Zuschauer und gewann damals den begehrten Publikumspreis.
Der Startschuss für das 14. Internationale Straßentheater Festival fällt am Freitag, 2. Juni, Freitag um 18 Uhr durch die offizielle Begrüßung des Bürgermeisters. Übrigens: Wer seine Verbundenheit zu dieser einzigartigen Veranstaltung zeigen und sich gleichzeitig aktiv an dessen Finanzierung beteiligen möchte, kann ein sogenanntes „Ticket für Festival“ erwerben. Die kleinen und eigens für das Straßentheater Festival kreierten Bändchen werden um das Handgelenk getragen und können für zwei Euro im Festivalbüro in der Stadtbücherei, Obere Straße 30 in Holzminden und im Touristikzentrum der Solling-Vogler-Region im Weserbergland in der Lindenstr. 8 in Neuhaus erworben werden.

Perle der Weserrenaissance

Erste von drei bauhistorischen Führungen durch fast 400 Jahre Schlossgeschichte steht am 6. Mai in Bevern auf dem Programm

22.04.2017 / PM
Bevern. 400 Jahre Geschichte und Geschichten: Das Weserrenaissance Schloss Bevern hat eine lange und bewegte Historie. Einst nach wesentlichen Vorgaben des Bauherren Statius von Münchhausen in den Jahren 1603 bis 1612 errichtet, gilt die imposante vierflügelige Anlage heute als eines der bedeutendsten und schönsten Denkmäler der Weserrenaissance, das über die Jahrhunderte nichts von seinem ursprünglichen Charme eingebüßt hat.

Sowohl im Inneren als auch an der Fassade des inmitten der Solling-Vogler-Region im Weserbergland gelegenen Schlosses findet sich die unverwechselbare Formsprache der Weserrenaissance. Dazu gehören auch detailreiche Malereien und Verzierungen an der Fassade, reichgestaltete Giebelfronten, Zwerchhäuser, Beschlagwerkornamente oder Gliederungen mit Gesimsen, Lisenen und Kerbschnittbossenquadern – die Vielzahl an baulichen Besonderheiten lässt das Herz von Fachleuten und interessierten Laien gleichermaßen höher schlagen.
Für alle, die mehr über das Schloss Bevern und die spannende Epoche der Weserrenaissance erfahren möchten, bietet sich die passende Gelegenheit dazu bei einer bauhistorischen Führungsreihe, die sich mit der rund 400-jährigen Schlossgeschichte befasst und einen gänzlich neuen Blick auf das erhaltenswerte architektonische Glanzstück öffnet. Eine geschulte Schlossführerin erklärt die Besonderheiten des Bauwerks und beantwortet alle Fragen rund um die Geschichte von Schloss Bevern.
Am 6. Mai um 14 Uhr steht die erste von drei bauhistorischen Führungen auf dem Programm. Unter dem Motto „Perle der Weserrenaissance: Schloss Spezial“ wird die Erbauungszeit, die Epoche der Renaissance bis zum Ableben des Bauherren Statius von Münchhausen im Schloss behandelt. Erwachsene zahlen für die Führung fünf, Kinder drei Euro.  Um Voranmeldung unter 05531/1216436 wird gebeten.
Weitere Informationen sind bei der Solling-Vogler-Region im Weserbergland, www.solling-vogler-region.de und unter Tel. 05536/960970 erhältlich.

Vom Wirtschaftswald zur neuen Hutelandschaft

Einfluss der tierischen Landschaftspfleger steht im Mittelpunkt einer Führung am 28. April

18.04.2017 / PM
Solling. Landschaftspflege in ihrer ursprünglichsten Form wird in der Solling-Vogler-Region im Weserbergland praktiziert. Denn hier, im Hutewald Solling der Niedersächsischen Landesforsten, werden Flächen nicht etwa maschinell gepflegt, sondern seit dem Jahr 2000 auf ganz natürlichem Wege: durch Exmoor-Ponys und Heckrinder.
Diese Vierbeiner sind bestens an das Leben in freier Wildbahn angepasst, sind genügsam, robust, widerstandsfähig – und sorgen mit ihren Hufen und Zähnen dafür, den Bewuchs in den lichten Eichenwäldern im Zaum zu halten. Damit schaffen sie gleichzeitig Lebensraum für viele gefährdete Kleinlebewesen, die sich im alten Holz der hohen Bäume oder direkt auf dem lichten Waldboden besonders wohlfühlen. Die Ponys und Rinder leben ganzjährig im Herdenverband draußen, genau so, wie es ihrem Naturell entspricht.
2015 wurde die Fläche des Hutewalds um weitere 44 Hektar erweitert. Einst hauptsächlich mit Fichten bestückt, soll auch hier in Zukunft eine halboffene Eichen- und Buchenlandschaft entstehen. Um dieses Ziel zu erreichen, setzt der Naturpark Solling-Vogler weiter auf den Einsatz der tierischen Landschaftspfleger. Seit Oktober 2015 weiden die urtümlichen Exmoor-Ponys und Heckrinder in der neuen Hutelandschaft – und bereits jetzt ist ihre Wirkung auf die Fläche deutlich zu erkennen.
Der Einfluss der Tiere in der Landschaftsentwicklung steht bei einer geführten Tour durch den Hutewald am 28. April auf dem Programm. Frank Grajewski, beim Naturpark zuständig für das Tiermanagement, stellt interessierten Teilnehmern den Einfluss der Tiere in der Landschaftsentwicklung vor. Los geht’s um 15.30 Uhr am Parkplatz der B 241, Ruine Winnefelder Kirche. Die Kosten betragen für Erwachsene vier, für Kinder zwei Euro. Die Mitnahme von Hunden ist im Hutewald nicht erlaubt.

Die Magie des Moores

„O schaurig ist’s, übers Moor zu gehen…“

14.04.2017 / PM
Silberborn. „O schaurig ist’s, übers Moor zu gehen…“ schrieb einst schon Annette von Droste-Hülshoff in ihrer Ballade „Der Knabe im Moor“. Dieser Vers der deutschen Dichterin beschreibt auch heute noch überaus treffend das Gefühl, das manchen Moorbesucher überkommt, wenn er sich diesem ganz speziellen Lebensraum nähert.

Denn Moore sind der Ort unheimlicher Mythen und Legenden. In alten Geschichten werden die sumpfigen Landschaften in erster Linie als unheimliche und menschenfeindliche Gegend beschrieben, in der Menschen und Tiere spurlos verschwinden. Und in der Tat sind diese speziellen Biotope alles andere als besonders lebensfreundlich, gelten Moore doch als ökologische Übergangszonen zwischen Land und Wasser, in denen ganz eigene Gesetze herrschen. Lebewesen, die hier auf Dauer bestehen wollen, müssen deshalb außergewöhnliche Strategien entwickeln.
In der Solling-Vogler-Region im Weserbergland können Besucher auf eine ganz besondere Entdeckungsreise mitten durch diese so eigene Landschaft gehen. Denn inmitten des Naturparks Solling-Vogler, unweit des kleinen Örtchens Silberborn, liegt das Hochmoor Mecklenbruch im Forstamt Neuhaus. Das rund 63 Hektar große Areal ist etwa 4.300 Jahre alt und gilt als eines der wertvollsten Hochmoore Niedersachsens mit europaweiter Bedeutung für den Naturschutz. Dabei hat das 1939 unter Naturschutz gestellte Gebiet eine wechselvolle Geschichte hinter sich. Noch vor einigen Jahrzehnten benötigte man den Torf des Moores zum Heizen. Beim Abbau des wertvollen Rohstoffes legte man das Gebiet fast vollständig trocken, ehe man sprichwörtlich die Notbremse zog und begann, das Gebiet zu renaturieren, um so das Erbe des Moores zu bewahren.
Heute ist hier die charakteristische und ursprüngliche Gestalt des Hochmoores wieder gut zu erkennen. Auf einem Holzsteg können Besucher trockenen Fußes und ohne das empfindliche Gleichgewicht der Natur zu stören, mitten durch das Moor wandern.
Wer noch mehr über das Hochmoor Mecklenbruch erfahren möchte, hat die Möglichkeit dazu bei einer geführten Wanderung. Diese finden an jedem zweiten und vierten Mittwoch im Monat – beginnend am 10. Mai – um 9.30 Uhr statt. Treffpunkt ist das Dorfgemeinschaftshaus Silberborn. Unter dem Motto „Das Hochmoor erleben – Natur verstehen“ finden außerdem an ausgewählten Samstagen Sonderführungen statt. Die erste Tour startet am 22. April um 16 Uhr am Parkplatz Mecklenbruch, weitere Termine sind: 6. und 20. Mai, 10. und 24. Juni, 8. und 22. Juli, 12. und 26. August, 9. und 23. September, sowie 7. und 21. Oktober und 4. November jeweils um 14 Uhr. Erwachsene zahlen für die Führung vier Euro, Kinder zwei Euro. Für Gruppen sind auch individuelle Führungen buchbar.

Handgemachte Seifen und mehr

Luise Naturseifen- Tag der offenen Seifenmanufaktur

13.04.2017 / PM
Vernawahlshausen. Ein Leben ohne Seife ist heute kaum vorstellbar. Doch was für uns zur täglichen Körperreinigung und Hygiene selbstverständlich dazugehört, war lange Zeit allein den Reichen und Adligen vorbehalten.
Die Geschichte der Seifenherstellung hat eine jahrtausendealte Tradition. So kannten die Menschen eine Vorform der heute bekannten Seife bereits vor mehr als 4.000 Jahren. Die Spuren reichen bis in die Zeit der Sumerer zurück, die einst im Gebiet des heutigen Iraks ihre Heimat hatten. Sie mischten einst Pflanzenasche mit Ölen und nutzten das daraus entstandene Gemisch als Heilmittel. Später waren es die Ägypter, die die Seifen mit Soda verfeinerten und sie nicht nur am Körper anwendeten, sondern sie auch zum Wäschewaschen gebrauchten.
Heute ist Seife ein gängiges Produkt, das man in allen Drogerien und Supermärkten kaufen kann. Doch diese industriell hergestellten Produkte haben mit der „echten“ Seifensiederei, bei der vor allem Naturprodukte verwendet werden, nur noch wenig zu tun. Kein Wunder also, dass handgefertigte Naturseifen eine wahre Renaissance erleben.
Seifen selbst zu sieden ist jedoch keineswegs ein einfaches Unterfangen. Denn nur wenn Abmessungen, Zutaten und Temperaturen stimmen, kommt am Ende ein Produkt heraus, das auch wirklich Verwendung finden kann. Auf was es beim Seifensieden wirklich ankommt, erfahren Interessierte am 29. April von 12 bis 18 Uhr beim Tag der offenen Seifenmanufaktur in Wahlsburg-Vernawahlshausen in der Solling-Vogler-Region im Weserbergland. Hier stellt Annelie Bode ihre Luise Naturseifen mit Herz und Hand her – und gewährt einen Tag lang einen exklusiven Blick hinter die Kulissen. Jeweils um 12.30, 14.30 und 15.30 Uhr demonstriert sie direkt vor Ort, wie eine Seife entsteht.
Doch nicht nur in der Seifenküche wird eine ganze Menge geboten. Denn rund um die Manufaktur haben rund 20 verschiedene (Kunst-) Handwerker ihre Zelte aufgeschlagen. Sie lassen sich nicht nur bei ihrer Arbeit über die Schulter schauen, sondern bieten ihre selbstgemachten Produkte auch zum Kauf an. Ob Aquarellmalerei, Drechselprodukte, Schmuck aus verschiedenen Materialien oder Wollartikel – Abwechslung und Vielfalt wird am Tag der offenen Manufaktur großgeschrieben. Und damit niemand mit knurrendem Magen nach Hause gehen muss, gibt es Leckereien vom Blech und Grill.

Osterspaß im Wildpark

Wildpark-Rallye am Ostermontag verspricht Spaß für die ganze Familie

12.04.2017 / PM
Neuhaus. Der Wildpark Neuhaus der Niedersächsischen Landesforsten ist immer einen Besuch wert. Auf rund 60 Hektar Fläche tummeln sich hier, inmitten der Solling-Vogler-Region im Weserbergland, etwa 40 verschiedene, heimische Wildtierarten. Diese lassen sich in den großzügigen Gehegen, die dem natürlichen Lebensraum der Tiere nachempfunden sind, bestens beobachten.
Täglich öffnet der Wildpark Neuhaus seine Pforten für interessierte Besucher, so auch am kommenden Oster-Wochenende. Für den Ostermontag, 17. April, hat sich das Wildpark-Team dabei noch eine ganz besondere Aktion ausgedacht: Von 9 bis 17 Uhr können Familien mit ihren Kindern bei der Wildpark-Rallye auf eine spannende Entdeckungsreise gehen.
Beim Eintritt erhalten die Familien einen kindgerecht gestalteten Fragebogen. Antworten auf die Fragen finden die Teilnehmer, wenn sie aufmerksam und mit offenen Augen durch den Park gehen – da sind Spaß und Spannung garantiert! Wer seinen Fragebogen ausgefüllt am Ausgang abgibt, wird übrigens direkt vor Ort mit einem kleinen Präsent belohnt.
Doch damit nicht genug, denn bei der großen Verlosung winken anschließend weitere tolle Preise. Zu gewinnen gibt es etwa einen kostenfreien Wildpark-Eintritt für die gesamte Familie oder die Teilnahme am „kleinen Falknertag“ in der Falknerei des Wildparks. In den Lostopf wandern alle Fragebögen, die mit der vollständigen Adresse der Teilnehmer versehen sind.
Weitere Informationen sind im WildparkHaus – dem Solling Besucherzentrum, Tel. 05536/9609980, sowie bei der Solling-Vogler-Region im Weserbergland, www.solling-vogler-region.de und unter Tel. 05536/960970 erhältlich.

Weiße Frühlingsboten

In der Rühler Schweiz wird mit dem Kirschblütenfest das Frühjahr begrüßt

11.04.2017 / PM
Die Rühler Schweiz hat es weit über Grenzen der Solling-Vogler-Region im Weserbergland zu großer Bekanntheit gebracht. Das liegt nicht nur an ihrer vielfältigen und artenreichen  Hügellandschaft, die das Herz von Wanderern, Radfahrern und Motorrad-Fans gleichermaßen höherschlagen lässt, sondern auch an einem ganz besonderen Naturschauspiel.
Bereits seit Jahrhunderten reifen in der Rühler Schweiz unter besten Bedingungen köstliche Kirschen heran. Doch schon lange bevor das Steinobst geerntet werden kann, sorgen die Kirschbäume für einen eindrucksvollen Anblick. Im Frühjahr, wenn sich die Knospen öffnen, verwandeln sich die Hänge in ein Meer aus Millionen weißer Kirschblüten. In dieser Zeit wird in der Rühler Schweiz traditionell auch das Kirschblütenfest gefeiert.
In diesem Jahr findet das Fest in Golmbach und Reileifzen am 23. April statt. Freuen dürfen sich Besucher bereits jetzt auf allerlei tolle Aktionen rund um die kleinen roten Früchte. So werden etwa geführte Wanderungen durch die blühenden Kirschbäume angeboten.
Doch nicht nur das, denn die Orte haben ein tolles Rahmenprogramm auf die Beine gestellt. Ob Festgottesdienste, Unterhaltung mit Live-Musik, Handwerksvorführungen, Wanderung durch die Kirschblüte, die Krönung der Kirschblütenkönigin oder Ausstellung regionaler Anbieter und ihrer Produkte – langweilig wird es beim Kirschblütenfest in der Rühler Schweiz gewiss nicht. Gegen Hunger und Durst wird ein vielfältiges kulinarisches Angebot bereitgehalten.
Zeitgleich mit dem Kirschblütenfest eröffnet übrigens auch die Flotte Weser ihre Saison. Am 23. April werden die Schiffe in Rühle und Reileifzen begrüßt und zu einer Tour aufbrechen.

Erfolg kommt nicht von ungefähr

Auf der Mitgliederversammlung der Solling-Vogler-Region zieht Geschäftsführer Theo Wegener ein positives Fazit für das vergangene Geschäftsjahr

30.03.2017 / PM
Neuhaus. Ein Blick auf die Zahlen belegt: Die Solling-Vogler-Region im Weserbergland (SVR) setzt ihren Aufwärtstrend weiter fort. Und so konnte Geschäftsführer Theo Wegener bei der Mitgliederversammlung des Vereins, die am 29. März im SVR-Touristikzentrum in Neuhaus im Solling stattfand, auf ein erfolgreiches Geschäftsjahr 2016 zurückblicken und über steigende Buchungszahlen, erfolgreich umgesetzte Projekte und das starke Wachstum der Regionalmarke Echt! berichten.
Ergebnisse, die weniger Zufall, als vielmehr Resultat der strategischen Ausrichtung des Vereins und seiner zielgerichteten Marketingmaßnahmen sind. Denn das Team der SVR hat sich auf die Fahnen geschrieben, die bundesweite Bekanntheit der Region voranzutreiben und den Gästen als Planungs- und Buchungsstelle in allen Fragen rund um Rad-, Wander- und Aktivurlaub zentraler Ansprechpartner zu sein. Und das kommt gut an – auch im vergangenen Jahr erreichte wieder eine steigende Anzahl an Anfragen und Buchungen das Touristikzentrum. „Tourismus in unserer ländlichen Region ist wahrlich kein Selbstläufer, die Tatsache, dass wir so gut aufgestellt sind, liegt in erster Linie an der harten Arbeit, die wir in allen Bereichen geleistet haben“, erklärte Theo Wegener, Geschäftsführer der Solling-Vogler-Region.
„Um diesen positiven Trend nachhaltig zu sichern, gilt es deshalb auch in 2017 wieder an zahlreichen Projekten zu arbeiten, die potenzielle Gäste für einen Aufenthalt in der Region begeistern sollen“, stellt Wegener klar. So wurde im vergangenen Jahr etwa das Gemeinschaftsprojekt der SVR, des Naturparks Solling-Vogler und der Niedersächsischen Landesforsten, Niedersachsens erste vom Deutschen Wanderverband ausgezeichnete „Qualitätsregion Wanderbares Deutschland“ zu werden, auf den Weg gebracht. Mit diesem Vorhaben soll das große Potenzial in Bezug auf den Wandertourismus in der Region weiter ausgeschöpft werden. Ein ehrgeiziges Ziel, an dessen Umsetzung in 2017 mit allen Beteiligten weiter gefeilt wird.
Auch in Sachen Regionalmarke hat sich eine ganze Menge getan. So gehören mittlerweile 72 Anbieter mit mehr als 400 Produkten zum großen Netzwerk der Echt!-Familie. Diese hat sich in 2016 erstmals auf Deutschlands größter Erlebnis-, Informations- und Einkaufsmesse, der infa in Hannover, präsentiert. Und das in großem Stil, denn extra für diesen Messeauftritt wurde ein neuer Stand konzipiert, der mit seiner einheitlichen Gestaltung die 57 Quadratmeter große Ausstellungsfläche zu einem wahren Hingucker werden ließ. Bereits Anfang des Jahres erhielt zudem auch die Echt!-Internetseite ein neues Gewand und wurde optisch und technisch auf den neusten Stand gebracht.
Neben Rück- und Ausblicken stand ein weiterer elementarer Punkt auf der Liste der diesjährigen Mitgliederversammlung: Die turnusmäßige Neuwahl des Vorstandes. Als 1. Vorsitzenden wurde Harald Stock, Samtgemeindebürgermeister der Samtgemeinde Bevern, wiedergewählt. Ihm zur Seite stehen die beiden ebenfalls in ihren Ämtern bestätigten 2. Vorsitzenden Torsten Bauer, Bürgermeister der Stadt Uslar und Cornelius Turrey, Bürgermeister der Gemeinde Oberweser.
„Wir sind mit unserem wiedergewählten Vorstand sehr gut aufgestellt und freuen uns auf ein spannendes Jahr 2017. Gemeinsam werden wir die Außenwahrnehmung unserer schönen Solling-Vogler-Region weiter verbessern“, blickt Wegener enthusiastisch auf die kommenden Aufgaben.
Weitere Informationen sind bei der Solling-Vogler-Region im Weserbergland, www.solling-vogler-region.de und unter Tel. 05536/960970 erhältlich.
Foto: v.l.n.r. Theo Wegener (Geschäftsführer SVR), Wolfgang Anders, Torsten Bauer (stellvertretender Vorsitzender SVR), Uwe König, Cornelius Turrey (stellvertretender Vorsitzender SVR), Tanya Warnecke, Jörg-Otto Quentin, Harald Stock (1. Vorsitzender SVR), Mirko von Pietrowski, Sarah Humburg, Gerhard Melching; es fehlen: Landrätin Angela Schürzeberg, Landrätin Astrid Klinkert-Kittel, Holger Mittendorf

Spiel, Spaß und Spannung

Auf einer geheimnisvollen Entdeckertour können Kinder das Weserrenaissance Schloss Bevern kennenlernen

29.03.2017 / PM
Bevern. Mehr als 400 Jahre hat es bereits auf dem Buckel: das Weserrenaissance Schloss Bevern. Auch heute noch ist die vierflügelige Anlage, die inmitten der Solling-Vogler-Region im Weserbergland liegt, eine imposante Erscheinung. Erbaut in den Jahren 1603 bis 1612 nach wesentlichen Vorgaben des Bauherren Statius von Münchhausen, gilt das Schloss gar als eines der bedeutendsten Baudenkmäler der Weserrenaissance und ist bis heute ein Zeitzeuge, der die Erinnerung an eine ganz besondere Epoche und eine wechselvolle Geschichte lebendig hält.

Diese nicht nur Erwachsenen, sondern auch Kindern zu vermitteln, hat sich das Team des Kulturzentrums Weserrenaissance Schloss Bevern auf die Fahnen geschrieben und deshalb für die jüngsten Besucher eine eigene Führung im Programm. Unter dem Motto „Geheimnisvolle Entdeckertour mit Spiel, Spaß und Spannung“ können Kinder im Alter von sechs bis zwölf Jahren am 11. April an einer rund zweistündigen, kindgerechten Erlebnisführung teilnehmen. Das Besondere dabei: Geschichtszahlen spielen bei dieser Veranstaltung ebenso eine untergeordnete Rolle wie starre Vorträge zu festgelegten Themen. Stattdessen dürfen die jungen Gäste das Schloss aktiv erschließen und ihrer Neugier dabei fast freien Raum lassen. Erkundet werden unter anderem Gewölbekeller, Rittersaal und Treppentürme, außerdem lernen sie die verschiedenen Muster des Schlosses kennen – und dabei sind Fragen ausdrücklich erwünscht. Beantwortet werden diese direkt im Dialog mit einem geschulten Schlossführer, der überall dort verweilt, wo es die Kinder gerade hinverschlägt. Im Anschluss steht ein gemeinsames Malen auf dem Programm, bei dem jeder Teilnehmer zu Papier bringen kann, was ihm am Schloss am besten gefallen hat. Die Führung kostet drei Euro und beginnt um 14 Uhr. Um Voranmeldung unter 05531/1216436 oder 05531/994010 wird gebeten.


Frohe Ostern in der Falknerei

Falknerei im Wildpark Neuhaus startet unter neuer Leitung in die Saison 2017

27.03.2017 / PM
Neuhaus. Sie sind die Könige der Lüfte: Greifvögel. Als Symbolträger von Stärke und Freiheit üben sie seit jeher eine große Faszination auf den Menschen aus. Mit ihren erstaunlichen Flugkünsten und ihren gestochen scharfen Sinnen, die ihnen bei der Jagd auf Beutetiere zugutekommen, hinterlassen sie auch heute noch mächtig Eindruck. So ist es etwa für eine Schleiereule kein Problem, in absoluter Dunkelheit eine Maus am Boden punktgenau zu orten. Ein einzigartig gutes Gehör macht es möglich. Und was für den Beobachter wie ein halsbrecherisches Kamikaze-Manöver aussieht – nämlich, sich in einer atemberaubenden Geschwindigkeit auf seine Beute hinabzustürzen – ist für Falken eine überaus effektive Art zu jagen.
Greifvogel ist nicht gleich Greifvogel. „Jede Art hat ihre Besonderheiten im Jagdverhalten und im Wesen sowie ihre Nische, in der sie Beute macht“, weiß Monique Menne, neue Leiterin der Falknerei im Wildpark Neuhaus der Niedersächsischen Landesforsten. Schon seit Kindertagen von Tieren, Natur und den gegenseitigen Wechselwirkungen begeistert, konnte sie sich Ende vergangenen Jahres mit der Übernahme der Falknerei den Wunsch, einen Großteil der Arbeitszeit mit Menschen und Tieren unter freiem Himmel zu verbringen, erfüllen.
Neun Vögel umfasst ihr tierisches Team, neben Schleiereule und Uhu lässt die Falknerin auch Harris Hawk, Lugger- und Turmfalke sowie Rot- und Schwarzmilan in die Lüfte der Solling-Vogler-Region im Weserbergland steigen – und zwar bei öffentlichen Flugvorführungen. Diese finden ab dem 1. April wieder von Dienstag bis Sonntag jeweils um 11.30 Uhr und 15 Uhr statt. Auch an den Osterfeiertagen stehen die Vorführungen auf dem Programm – dann wird die Saison richtig Fahrt aufnehmen.
Den Zuschauer abzuholen und ihn mit vielen spannenden Informationen rund um die jahrhundertealte Tradition der Falknerei, die Ende vergangenen Jahres gar von der UNESCO als „Immaterielles Kulturgut der Menschheit“ anerkannt wurde, sowie die Biologie, das Verhalten und den Lebensraum der verschiedenen Greifvögel und Eulen mit auf den Weg zu geben, hat sich Monique Menne für ihre Flugvorführungen auf die Fahnen geschrieben. Auch der aktive Greifvogelschutz und der Gefährdungsstatus einiger Arten spielen im Rahmen der etwa halbstündigen Flugshows eine große Rolle. Monique Menne demonstriert, wie der tägliche Umgang mit den Tieren aussieht – und erklärt, wie man das Vertrauen der scheuen Jäger auf Dauer gewinnen kann. Denn: „Die Arbeit mit Greifvögeln und Eulen ist geprägt von gegenseitigem Respekt und Empathie. Sie lassen sich nicht wie ein Hund trainieren, sondern entscheiden ganz nach eigenem Gusto, wie und wann sie sich auf ihren Falkner einlassen“, stellt sie klar. 
Weitere Informationen sind im WildparkHaus – dem Solling Besucherzentrum, Tel. 05536/9609980, sowie bei der Solling-Vogler-Region im Weserbergland, www.solling-vogler-region.de und unter Tel. 05536/960970 erhältlich.

Wilfried Vössing
Wilfried Vössing

Jedes Jahr ein bisschen besser

Vorbereitungen für den Saisonstart auf dem Campingplatz Yachthafen Lauenförde laufen auf Hochtouren

26.03.2017 / PM
Lauenförde. Die ersten warmen Sonnenstrahlen, zartes Grün auf den Wiesen und fröhlich zwitschernde Vögel künden vom bevorstehenden Frühling. Viel Sonnenschein und schöne, erholsame Tage wünscht sich Wilfried Vössing auch für seine Gäste auf dem Campingplatz Yachthafen Dreiländereck in Lauenförde. Die Vorbereitungen für den Saisonstart im April laufen deshalb aktuell auf Hochtouren. Bäume und Sträucher zurückschneiden, die Stellplätze auf Vordermann bringen, Strom- und Wasserleitungen kontrollieren oder die Bootsstege vorbereiten – Arbeit gibt es genug auf dem rund 10 Hektar großen Gelände in der Solling-Vogler-Region im Weserbergland. Das bewirtschaftet der Chef gemeinsam mit einem Angestellten, während der Saison wird er zusätzlich von seiner Lebensgefährtin unterstützt. „Ich bin sozusagen Gärtner, Elektriker, Schweißer, Fliesenleger und Buchhalter in Personalunion, denn das Aufgabenfeld hier auf dem Platz ist wirklich vielschichtig“, lacht Vössing.


Wo heute Urlauber ihre freien Tage in idyllischer Natur verbringen, wurde bis in die 1980er Jahre noch in großem Stil Kies abgebaut. „Meinen Eltern gehörte diese Kiesgrube. Und als die Möglichkeiten der Kiesgewinnung erschöpft waren, haben sie sich überlegt, was man mit dem Gelände noch anstellen könnte“, erinnert sich der 50-Jährige. Mit dem Durchstich zur Weser wurde der Grundstein für einen Hafen gelegt – und mit ihm kamen die ersten Wohnmobile. Eine neue Nutzungsidee war geboren.


Seither hat sich der Campingplatz Lauenförde peu à peu zu dem entwickelt, was er heute ist: Ein großzügiger Stellplatz mit Kapazitäten für 70 Dauercamper, 50 Gastcamper und einer Rasenfläche von rund 3.000 Quadratmeter, die für Zelte reserviert ist. Die Bootsanleger fassen außerdem zu Spitzenzeiten bis zu 70 Wasserfahrzeuge mit einer Maximallänge von fünf Metern. „Wir haben eine gute Auslastung, sind zum Beispiel schon Monate im Voraus an Ostern komplett ausgebucht gewesen“, berichtet Wilfried Vössing, der das Familienunternehmen seit 2003 führt.


Damit die Zahlen auch in Zukunft stimmen gilt auf dem Campingplatz Yachthafen Dreiländereck, den Platz stets ein bisschen besser zu machen. „Wir investieren jährlich eine fünfstellige Summe in den Ausbau der Infrastruktur. Nur so können wir nicht nur den Ansprüchen unserer Stammgäste gerecht werden, sondern auch neue Camper überzeugen“, weiß der erfahrene Campingplatzbetreiber. Im vergangenen Jahr baute er etwa neue Sanitäranlagen, für dieses Jahr lag das Hauptaugenmerk etwa auf dem Ausbau der Befestigung der Wohnmobilstellplätze. „Durch das Aufbringen des Schotters hält das Areal auch größeren Regenmengen stand, ohne im Matsch zu versinken“, erklärt der gelernte Mechaniker und Speditionskaufmann. Ein großes Plus, das seine Kunden zu schätzen wissen – ebenso wie die persönliche Ansprache auf dem Platz und Serviceleistungen wie Brötchendienst oder die Möglichkeit, seine Wäsche separat waschen und trocknen zu können – und natürlich den hohen Erholungsfaktor des direkt an der Weser gelegenen Platzes.


Per pedes durch die erwachende Natur

Silberborn startet mit dem Frühjahrswandertag am 9. April in die neue Wandersaison

23.03.2017/PM SVR
Silberborn. Wenn die langen und dunklen Wintertage dem frischen Grün und den ersten zarten Blüten weichen, kehrt auch die Lust, sich wieder raus an die frische Luft zu begeben, zurück. Gerade Wanderungen durch die erwachende Natur stehen dann wieder hoch im Kurs – und das in allen Altersklassen. Denn schon längst hat das Wandern sein etwas angestaubtes Image abgelegt und sich zu einer beliebten Freizeitbeschäftigung für Jung und Alt entwickelt. Das verwundert kaum, ist es doch gleichermaßen gut für Körper und Geist, sich auf Schusters Rappen zu begeben. So steigern regelmäßige Touren etwa die persönliche Ausdauer und straffen die Muskeln. Außerdem werden durch die stetige Bewegung und gleichmäßige Belastung auch Herz, Kreislauf und Stoffwechsel ordentlich angetrieben.
Ein Eldorado für Wanderfreunde ist die Solling-Vogler-Region im Weserbergland. Hier finden alle, die gerne per pedes unterwegs sind, optimale Bedingungen vor. Unzählige Streckenkilometer, bestens ausgeschilderte Rundwege und eine einzigartige Naturlandschaft laden zu ausgiebigen Ausflügen ein.
Mit dem Frühjahrswandertag, der am 9. April auf dem Programm steht, läutet der Solling- und Heimatverein Silberborn die diesjährige Wandersaison ein. Unter dem Motto „Wandern – Bewegung, die gut tut“, geht es ab 10 Uhr hinaus in die Weiten des Sollings. Die Teilnehmer erwandern dabei den Mädchenberg und den Roßhagen, kommen außerdem an der „Schönen Aussicht“ und der „Frühstückseiche“ vorbei. Vier unterschiedlich lange Wegstrecken – 5, 11, 15 und 18,5 Kilometer – stehen den Wanderfreunden zur Auswahl.
Teilnehmen darf jeder, der Lust auf eine schöne Wanderung mit vielen landschaftlichen Highlights hat.
Start- und Zielpunkt ist das Dorfgemeinschaftshaus in Silberborn, los geht es um 10 Uhr. Die Teilnahmegebühren liegen bei 4,50 Euro für Erwachsene, Kinder und Jugendliche bis 16 Jahre zahlen drei Euro – die Streckenverpflegung ist in der Startgebühr bereits enthalten. Zum Ausklang des Tages wird es im Dorfgemeinschaftshaus Kaffee, Kuchen und Live-Musik geben – ein schöner Ausklang, bei dem man sich mit Gleichgesinnten über die Erlebnisse des Tages austauschen kann. Dabei werden auch die beiden teilnehmerstärksten Gruppen sowie der älteste und jüngste Teilnehmer mit einem kleinen Präsent geehrt.
Anmeldungen werden unter Tel. 05536/727, Tel. 05536/1011 oder per Mail an info@hochsolling.de entgegen genommen. Weitere Informationen sind bei der Solling-Vogler-Region im Weserbergland, www.solling-vogler-region.de und unter Tel. 05536/960970 erhältlich.

Regionaler Genuss

Neuauflage der Regionalmarken-Speisekarte „Echt! lecker“ mit noch mehr tollen Gerichten

22.03.2017/ PM SVR
Solling. Was auf unseren Tellern landet, hat in vielen Fällen schon eine weite Reise hinter sich. Kauft man nämlich seine Lebensmittel im Supermarkt, eröffnet sich eine gewaltige Auswahl an Waren aus aller Welt. Und auch wer im Restaurant essen geht, findet auf der Speisekarte oft Rindersteaks aus Argentinien, Reis aus Asien und Gemüse aus südeuropäischen Ländern. Selbst die Kartoffeln stammen vielerorts nicht mehr aus Deutschland, sondern aus einem der angrenzenden Nachbarländer. Anonyme Produkte, deren Herkunft für den Verbraucher kaum mehr nachzuvollziehen ist. Und so ist guter, natürlicher Geschmack schon längst mit mehr mit hoher Qualität gleichzusetzen.
Anders ist das bei den Gerichten der regionalen Speisekarte „Echt! lecker“. Für dieses einzigartige Projekt haben sich zahlreiche Gastronomen aus der Solling-Vogler-Region im Weserbergland (SVR) zusammengetan und ihre garantiert regionalen Gerichte auf einer gemeinsamen Karte gebündelt.
Nachdem die ersten beiden Auflagen dieser ganz besonderen Speisekarte ein voller Erfolg waren, ist nun bereits die dritte Auflage druckfrisch im Touristikzentrum eingetroffen. Und sie ist sogar noch umfangreicher geworden: Mittlerweile sind es schon 17 Gastronomen, die mit ihren fast 30 Echt!-ausgezeichneten Gerichten den Geschmack der Region auf die Teller zaubern.
Echt!, das ist die Regionalmarke der Solling-Vogler-Region. Sie steht für regionale Verbundenheit, für Frische, Vertrauen, Qualität, hochwertige Produkte, Nachhaltigkeit und Transparenz. Kriterien, deren Einhaltung ein eigens eingerichteter Qualitätsausschuss überprüft.
Ob Wild-, Fisch-, Fleisch- oder Nudel-Spezialitäten, bei der Vielzahl an leckeren Gerichten dieser Speisekarte, die bei der SVR angefordert werden kann und auch bei den beteiligten Gastronomiebetrieben ausliegt, ist für jeden Freund kulinarischer Genüsse das richtige dabei. Und das kann auch mit gutem Gewissen genossen werden, denn die Zutaten kommen eben nicht irgendwoher, sondern direkt aus der Solling-Vogler-Region.

Die Geheimnisse des Waldes

Führung durch den ErlebnisWald Solling zeigt das Ökosystem aus den unterschiedlichsten Blickwinkeln

21.03.2017/ PM SVR
Schönhagen. Ein Wald ist mehr als nur eine Ansammlung von Bäumen. Er ist ein vielfältiger Lebensraum mit komplexen Zusammenhängen, der für Mensch und Umwelt von enormer Bedeutung ist. Und das nicht nur als wichtiger Erholungsraum und Rohstofflieferant, sondern vor allem für das Klima. Denn auch wenn Wald nicht gleich Wald ist – so vielfältig wie die von der Natur vorgegebenen geografischen Gegebenheiten und vorhandenen Ressourcen sind auch die Wälder selbst –,  ohne ihn könnte der Mensch nicht existieren.

Wälder werden nicht umsonst als „grüne Lunge“ bezeichnet. Sie wirken als Filter, Sauerstoffproduzenten und Wasserspeicher. Mit ihren Blättern und Nadeln reinigen sie die Luft, die wir atmen, von Staub. Darüber hinaus produzieren sie den lebensnotwendigen Sauerstoff und binden mit ihren Wurzeln Wasser in der Erde.
Doch wie funktioniert das Ökosystem Wald eigentlich genau? Wie alt kann ein Baum werden und wie tief reichen seine Wurzeln? Welche Lebewesen wohnen im Wald und erfüllen auch sie eine spezielle Aufgabe? Antworten auf diese und viele weitere Fragen gibt es in der Solling-Vogler-Region im Weserbergland.
Hier lädt der ErlebnisWald Solling in Uslar-Schönhagen, der anlässlich der Weltausstellung EXPO 2000 angelegt wurde, dazu ein, den Wald und seine Bäume einmal von allen Seiten zu beleuchten. Möglich gemacht wird das auf einem rund zwei Kilometer langen Rundweg, der unter dem Motto „Mensch-Wald-Kultur“ abwechslungsreiche Stationen zu Themen wie Treibhauseffekt, Waldschadensforschung oder Waldökologie bietet. Der außergewöhnliche Naturlehrpfad ist sowohl für große, als auch für kleine Entdecker geeignet und ganzjährig geöffnet.
Wer den Rundweg nicht allein erkunden und noch mehr zu den einzelnen Themen erfahren möchte, kann an einer der öffentlichen Führungen teilnehmen. Dabei geht es unter Leitung einer zertifizierten Waldpädagogin etwa zwei Stunden lang auf Entdeckungstour – unter anderem auch in luftige Höhen auf den Klimaturm und unter den Waldboden in die Erdhöhle. Im Anschluss an die Führung lädt der große Abenteuerspielplatz zum Austoben und der Kräutergarten zum Entspannen ein.
Die öffentlichen Führungen finden bis Oktober jeden ersten Sonntag im Monat, jeweils um 14.30 Uhr, statt und beginnen am Waldateliers des ErlebnisWald. Startschuss in die neue Saison ist am 2. April. Pro Person kostet die Führung durch den ErlebnisWald Solling fünf Euro. Für Gruppen sind auch individuelle Führungen zum Wunschtermin buchbar.

Uslar feiert altes Brauchtum

Mit der Spenneweih wird an die Verteilung von Spendenbroten an Bedürftige erinnert

17.03.2017 / SVR
Uslar. Alljährlich wird in Uslar, in der Solling-Vogler-Region im Weserbergland, zwei Wochen vor Ostern die traditionelle Spenneweih gefeiert. Mit diesem Fest wird einem alten Brauch gedacht, dessen Ursprung weit in der Vergangenheit liegt, nämlich im Mittelalter.
Damals gründeten Adlige zwei Stiftungen, deren Ziel es war, die Not der armen Menschen zu lindern. Die Verwaltung der Stiftungen oblag, genauso wie die Ausgabe der Spenden, dem Rat der Stadt Uslar. Gespendet wurden Ländereien, von deren Ernte Spendenbrote („Spennewecken“) gebacken und einmal im Jahr an Bedürftige verteilt wurden.
Durch die Rivalität von Alt- und Neustädtern wandelte sich im 16. Jahrhundert der Brauch. Schon früh am Morgen vor der Ausgabe der Brote standen Vertreter beider Gruppen vor dem Rathaus und stritten sich – mitunter nicht unblutig – um die besten Plätze vor der Rathaustür. 
Heute ist die Spenneweih weitaus friedlicher. Aus den einstigen Duellen entwickelte sich der „Spennelauf“ – ein Wettrennen zur Rathausklinke. Schon seit 1957 wird die alte Tradition auf die Weise begangen, dass sich Mannschaften aus der Alt- und Neustadt im sportlichen Staffellauf miteinander messen. Heute treten Schüler aus den vierten Klassen der Uslarer Grundschulen im freundschaftlichen Wettstreit gegeneinander an. Als Belohnung dürfen sie sich die extra für diesen Anlass gebackenen Spennewecken abholen, die in Erinnerung an den alten Brauch auch heute noch ausgegeben werden – und zwar von Mitgliedern des Ortsrates, die sich in historische Kostüme gekleidet haben.
In diesem Jahr wird die traditionelle Spenneweih in Uslar um 2. April gefeiert. Von 12 bis 17 Uhr verwandelt sich die Innenstadt in eine bunte Festmeile, bei der die Einzelhändler ihre Geschäfte geöffnet haben und zudem ein abwechslungsreiches Rahmenprogramm geboten wird. Nach einer ökumenischen Andacht, die um 13 Uhr vor dem Alten Rathaus abgehalten wird, steht dann der Staffellauf der Grundschüler auf dem Programm.


Sterneregen für den Weser-Radweg

Weser-Radweg vom ADFC als Qualitätsradroute mit vier Sternen ausgezeichnet

17.03.2017 / SVR
Weserbergland. Dass der Weser-Radweg einer der schönsten Radfernwege Deutschlands ist, ist schon lange kein Geheimnis mehr. Denn die Begeisterung für den insgesamt rund 500 Kilometer langen Weg, der dem Flusslauf der Weser von Hann. Münden aus bis an die Nordsee folgt, kommt nicht von ungefähr. Die attraktive, flache und überwiegend verkehrsarme Streckenführung entlang des Flusses, verbunden mit landschaftlichen, kulturellen und historischen Sehenswürdigkeiten, übt einen ganz besonderen Reiz auf Radreisende aus.
Kein Wunder also, dass der Weser-Radweg bereits seit Jahren unter den Top Ten der beliebtesten Radfernwegen landet, wie die Radreiseanalysen des Allgemeinen Deutschen Fahrrad-Clubs (ADFC) belegen. Wie im vergangenen Jahr, schaffte er es auch in 2017 erneut auf den zweiten Podestplatz.
Doch damit nicht genug. Denn ab sofort trägt er ein neues Gütesiegel, das ihn von vielen anderen Radwegen abhebt: Der Weser-Radweg wurde vom ADFC als „ADFC-Qualitätsroute“ mit vier Sternen ausgezeichnet. Damit gehört er ab nun auch ganz offiziell zu den Top-Radrouten in Deutschland.
Mit den Qualitätsradtouren hat der ADFC ein Klassifizierungssystem geschaffen, das auf einen transparenten Kriterienkatalog basiert und dem Urlauber zeigt, was ihn auf seiner Radtour in Sachen Routen, Regionen, Service und Infrastruktur erwartet. Bis zu fünf Sterne kann ein Radweg, der jeweils direkt vor Ort auf seine Merkmale – aus Sicht der Radtouristen – untersucht wird, erhalten.
Ein großes Plus des Weser-Radwegs: Hier kommen Pedalritter aller Altersklassen auf ihre Kosten. Denn mit seinem ebenen Verlauf, den individuell planbaren Streckenlängen, den abwechslungsreichen Landschafsformen am Wegesrand und der soliden Infrastruktur ist er als Reiseziel für die ganze Familie prädestiniert. Dabei hat jede Etappe auch ihren ganz eigenen Reiz. Ob Besuch des imponierenden Museums Schloss FÜRSTENBERG, dem Sitz der weltbekannten Porzellanmanufaktur, Rundgang durch heimelige Fachwerkorte, eine Reise in die Welt des Barons Münchhausen, der es als „Lügenbaron“ in die Geschichtsbücher geschafft hat und einst in Bodenwerder lebte – allein in der Solling-Vogler-Region im Weserbergland, die der Weser-Radweg auf vielen Streckenkilometern kreuzt, gibt es eine Menge zu erleben und entdecken.
Wer seinen Urlaub in diesem Jahr dazu nutzen will, getreu des Mottos „Der Weg ist das Ziel“ auch einmal auf dem Weser-Radweg in die Pedale zu treten, kann seine Reise ganz bequem über die Solling-Vogler-Region im Weserbergland buchen. Sieben Tagesetappen führen von Hann. Münden bis in die Hansestadt Bremen. Die Tour mit acht Übernachtungen/Frühstück, Radkarte, Informationsmaterial sowie Gepäcktransport von Unterkunft zu Unterkunft kostet ab 649 Euro pro Person im Doppelzimmer. Auch ein Angebot mit einer Verlängerung der Tour bis nach Cuxhaven oder einer individuelle Routenplanung mit kürzeren oder längeren Etappen kann hier angefordert werden.


Wandlungsfähige Waldbewohner

Die intelligenten Wildschweine stehen bei einer Führung im Wildpark Neuhaus im Fokus

14.03.2017 / PM SVR
Neuhaus. Dass Schweine – entgegen ihres allgemeinen Rufs – alles andere als dumm sind, ist schon lange kein Geheimnis mehr. Gerade Wildschweine, die hochbeinigen, freilebenden Verwandten des Hausschweins, gelten als intelligente und extrem anpassungsfähige Vierbeiner. Kein Wunder also, dass die Wildschweinpopulation bereits seit Jahrzehnten immer weiter ansteigt.
Schon längst leben die Borstentiere nicht mehr nur in ihrem ursprünglichen Lebensraum, dem Wald. Denn immer öfter zieht es die geselligen „Schwarzkittel“, die in sogenannten Rotten mit mehreren Tieren zusammenleben, auch in die Nähe von besiedelten Gebieten, mitunter sogar bis in Großstädte. So gilt beispielsweise Berlin heute als Hauptstadt der Wildschweine. Bis zu 4.000 Tiere sollen sich bereits in der Spree-Metropole aufhalten. Dort machen sie weder vor Parkanlagen, Friedhöfen noch privaten Gärten halt und gehen auch gern einmal in Mülltonnen auf Nahrungssuche.
Begegnungen mit dem Menschen sind deshalb weniger eine Ausnahme, als vielmehr vielerorts schon die Regel. Und sie werfen einige Fragen auf. Denn Wildschweine sind alles andere als zahme Haustiere. Sie können eine Schulterhöhe von mehr als einem Meter erreichen, bis zu 200 Kilo auf die Waage bringen und gewaltige Kräfte freisetzen. Da gilt es, sich zu überlegen, wie man sich verhalten sollte, wenn man auf einen oder gar mehrere Vertreter trifft und ob sie dem Menschen gefährlich werden können.
Fragen wie diese werden am 2. April in der Solling-Vogler-Region im Weserbergland beantwortet. Und zwar im Wildpark Neuhaus der Niedersächsischen Landesforsten. „Schweinchen schlau – das Leben der Wildschweine“ heißt die Führung, die die borstigen Waldbewohner in den Mittelpunkt stellt. Die Führung beginnt um 10 Uhr und kostet zusätzlich zum Eintritt in den Wildpark einen Euro. Treffpunkt ist der Eingang des Wildparks hinter dem WildparkHaus – dem Solling-Besucherzentrum.
Weitere Informationen sind beim WildparkHaus, Tel. 05536/9609980 sowie der Solling-Vogler-Region im Weserbergland, www.solling-vogler-region.de und unter Tel. 05536/960970 erhältlich.

Mit Pflanzen flechten

Wie sich wilde Weidenruten in wahre Kunstwerke für Haus und Garten verwandeln lassen, lernen Teilnehmer eines Workshops im ErlebnisWald Solling
13.03.2017 / PM SVR
Schönhagen. Einst waren sie praktische Helfer im Haus und auf dem Hof: Weidenkörbe. Jahrhundertelang fand man sie in nahezu jedem Haushalt, denn die Flechtwerke aus den robusten, biegsamen und schnell nachwachsenden Zeigen waren beliebte Helfer bei der Ernte von Rüben, Kartoffeln oder Äpfeln oder für den Transport von Brennholz. Das Flechten der Körbe gehörte dabei zu den typischen Winterarbeiten, deren Technik von Generation zu Generation weitergegeben wurde.
Heute ist das alte Handwerk fast vollständig in Vergessenheit geraten. Nur noch wenige Menschen wissen um die Kunst der richtigen Flechttechnik. Dabei erleben Weidenwerke aktuell eine wahre Renaissance. Durch ihre vielfältigen Gestaltungsmöglichkeiten erfreuen sie sich sowohl als dekorative Accessoires für Haus und Hof als auch in Form von Gefäßen für den Garten oder Rankhilfen für andere Pflanzen großer Beliebtheit.
All jene, die Interesse haben, das alte Handwerk des Weidenflechtens selbst zu erlernen, haben die Chance dazu bei einem Workshop in der Solling-Vogler-Region im Weserbergland. Am 1. April erklären die beiden zertifizierten Waldpädagoginnen der Niedersächsischen Landesforsten, Friederike Kaiser und Birgit Heimann, wie sich aus den biegsamen Ruten schöne Dinge für Haus und Garten herstellen lassen. Im Vordergrund des Workshops, der im ErlebnisWald Solling in Uslar-Schönhagen stattfindet, steht dabei das kreative Gestalten. Von 10 bis 16.30 Uhr lernen die Teilnehmer des Workshops, wie geeignete Weidenruten beschaffen sein müssen, auf was es beim Flechten verschiedenster Gegenstände ankommt und wie bereits vorhandene Weidenbauwerke gepflegt werden müssen, damit sie auf Dauer nichts von ihrer Schönheit einbüßen.
Die Kosten des Workshops belaufen sich auf 30 Euro pro Person. In der Mittagspause steht ein gemeinsames Buffet, für das jeder Teilnehmer gebeten wird, etwas mitzubringen, auf dem Programm. Weiterhin sollten alle Teilnehmer feste Schuhe und – wenn möglich – Taschenmesser und Gartenschere im Gepäck haben.
Anmeldungen werden unter Tel. 05571/307220 sowie per Email an info@naturentdecken.com entgegengenommen.
Weitere Informationen sind bei der Solling-Vogler-Region im Weserbergland, www.solling-vogler-region.de und unter Tel. 05536/960970 erhältlich. 


Zu Besuch bei Baron Münchhausen

Am 1. April startet die neue Saison im Münchhausen-Museum Bodenwerder

11.03.2017 / PM SVR
Bodenwerder. Nein, es ist kein Aprilscherz: Das Münchhausen-Museum in Bodenwerder startet tatsächlich am 1. April in die neue Saison. Bis zum 31. Oktober haben interessierte Gäste täglich von 10 bis 17 Uhr die Möglichkeit, mehr über den weltbekannten Baron Münchhausen und seine abenteuerlichen Geschichten zu erfahren.
Seine Erlebnisse sind legendär. Ob Ritt auf der Kanonenkugel, Flug zum Mond oder etwa die Jagd eines Hirsches mittels Kirschsteinen – wenn es darum ging von seinen Abenteuern, die er unter anderem als Soldat während seiner Zeit im Dienste der russischen Zarin erlebt haben will, zu berichten, sparte Baron von Münchhausen nicht an spektakulären Details. Kein Wunder also, dass er im Kreise seiner Freunde ein beliebter Erzähler war. Allerdings auch einer, von dem es schnell hieß, er würde es mit der Wahrheit vielleicht nicht immer ganz so genau nehmen. Noch heute kennt ihn die Welt nicht in erster Linie Baron von Münchhausen, sondern vielmehr als Lügenbaron.
Doch hat er diesen Beinamen wirklich verdient? Oder wurde er dem legendären Fabulierer, der 1720 als Hieronymus Carl Friedrich Freiherr von Münchhausen im Weserstädtchen Bodenwerder in der Solling-Vogler-Region im Weserbergland geboren wurde, vielleicht doch zu Unrecht verliehen? Das – und noch vieles mehr – lässt sich im Münchhausen-Museum herausfinden. Zahlreiche Bilder, Raritäten und Kuriositäten rund um den Baron sowie viele Exponate aus dem Originalbesitz des Hiernoymus Carl Friedrich Freiherr von Münchhausen sind im Münchhausen-Museum ausgestellt und zeugen von den Lebensstationen dieses außergewöhnlichen Mannes. Darüber hinaus ist im Museum auch eine Vielzahl von Büchern aus aller Herren Länder, die sich mit Baron Münchhausen beschäftigen, zu bewundern. Mit rund 1.200 Buchausgaben in 47 Sprachen und aus zwei Jahrhunderten verfügt das Museum in der Münchhausenstadt über eine beeindruckende Sammlung.
Erfahrene Museumsführer sorgen zudem auf humorvolle Art dafür, dass die Geschichten rund um den berühmtesten Sohn der Stadt und seine wunderbare Art, Menschen durch Erzählungen wahrhaft zu unterhalten, lebendig bleiben.

Spezieller Speiseplan

Wildpark Neuhaus veranstaltet am 12. März „Tag der Schaufütterungen“

08.03.2017 / PM SVR

Neuhaus. Unsere heimischen Wälder sind von einer Vielzahl verschiedener Wildtiere bevölkert. Doch nur selten bekommt man die Tiere bei einem Ausflug in die freie Natur auch zu Gesicht. Viel zu scheu sind die meisten Arten, die durch ihre gut ausgeprägten Sinne den Menschen schon viel früher wahrnehmen als umgekehrt, und ihm so weitflächig aus dem Weg gehen können.

Wer Wildtiere einmal ausgiebig beobachten möchte, hat die Chance dazu im Wildpark Neuhaus der Niedersächsischen Landesforsten. Hier, inmitten der Solling-Vogler-Region im Weserbergland, leben auf rund 60 Hektar sollingtypischer Fläche mit ausgedehnten Mischwäldern, bergigen Anhöhen und sattgrünen Wiesen mehr als 35 heimische Wildtierarten in weitläufigen Gehegen, die ihren natürlichen Lebensräumen nachempfunden sind. Dabei kann man manche der Tiere, wie etwa das Dam- oder Muffelwild, sogar hautnah erleben.

Das Wildpark-Team  lädt am Sonntag, 12. März, zu einem ganz besonderen Thementag ein, an dem das Beutespektrum von Fischotter, Luchs und Greifvögeln im Mittelpunkt steht. Am „Tag der Schaufütterungen“ erfahren interessierte Gäste nicht nur, ob Fischotter ihrem Namen alle Ehre machen und sich auch ausschließlich von Wasserbewohnern ernähren oder welche Beute etwa der Luchs bevorzugt. Denn bei den moderierten Schaufütterungen, die um 10 und 13 Uhr bei den Fischottern, um 11 und 14 Uhr bei den Luchsen und um 12 und 15 Uhr bei den Greifvögeln auf dem Programm stehen, werden auch viele weitere spannende Informationen zum Speiseplan, dem Verhalten und der Lebensweise der einzelnen Arten erläutert.

Weitere Informationen sind beim WildparkHaus, Tel. 05536/9609980 sowie der Solling-Vogler-Region im Weserbergland, www.solling-vogler-region.de und unter Tel. 05536/960970 erhältlich. 

 

Auf den Spuren alter Sorten

02.03.2017 / PM

Solling. In Brevörde soll auf der historischen Obstallee ein Obstlehrpfad entstehenÄpfel sind das beliebteste Obst der Deutschen. Aktuellen Studien zufolge verputzt jeder Mensch jährlich zwischen 20 und 30 Kilo des Kernobstes – sei es roh, oder verarbeitet zu Saft oder Kompott. Das verwundert kaum, schließlich sind die Früchte nicht nur lecker, sondern gelten auch mit ihrer Vielzahl an Vitaminen, Mineral- und Ballaststoffen als überaus gesund.

Doch Apfel ist nicht gleich Apfel. Denn die einstige Sortenvielfalt ist in den vergangenen Jahrzehnten merklich zurückgegangen. Steht man im Supermarkt vor dem Apfelregal, findet man dort meist nur noch sechs bis acht verschiedene Sorten. Heute wird das Kernobst hauptsächlich in Monokulturen auf Ernteertrag, Lagerfähigkeit und Einhaltung von EU-Richtlinien wie Größe und Gewicht gezüchtet. Auf der Strecke bleiben dabei naturgemäß Artenreichtum, Geschmack – und nicht zuletzt wichtige und besonders wertvolle Inhaltsstoffe, die zugunsten des Aussehens regelrecht herausgezüchtet wurden.  

Ein Trend, der sich in jüngster Zeit wieder umzukehren scheint. Immer mehr Menschen besinnen sich zurück, fragen gezielt nach und sehen auch ihren eigenen Obstgarten wieder mit anderen Augen. Ein Verdienst einiger engagierter Enthusiasten, die sich nicht nur für den Erhalt der alten Arten einsetzen, sondern diese auch wieder vermehrt ins Bewusstsein der Öffentlichkeit rücken.

Ein solcher Enthusiast ist auch in der Solling-Vogler-Region im Weserbergland zu finden: Klaus Scholz. Der 66-jährige Brevörder ist Naturspezialist und Imker – und verfügt neben zahlreichen Bienenvölkern auch über eine alte Streuobstwiese mit rund 180 Apfel- und Birnenbäumen. „Ausschließlich alte Sorten, wie Gravensteiner, Goldparmäne oder die Goldrenette von Blenheim stehen dort. Äpfel, deren Geschmack sich elementar von dem der Supermarktäpfel unterscheidet“, erklärt er.

Bereits seit vielen Jahren ist Scholz, jeweils am ersten Sonntag im Mai, mit interessierten Gästen zu einer sogenannten „Trachtwanderung“ in den Bergen hinter Brevörde unterwegs. Dabei berichtet er unter anderem über die natürlichen Wechselwirkungen zwischen Bäumen, ihren Blüten und den fleißigen Bienenvölkern. „Viele Apfelsorten sind ja durch die Bestäubung der Bienen überhaupt erst entstanden. Solche sogenannten Wildlinge sind Zufallsprodukte – aber eben auch besonders lecker und gesund“, weiß der Fachmann, dem für die Zukunft ein ganz besonderes Projekt vorschwebt. Gemeinsam mit Brevördes Ortsbürgermeister Winfried Hoch möchte er einen Obstlehrpfad auf die Beine stellen und der Öffentlichkeit zugänglich machen. „Die Bedingungen für einen solchen Pfad sind hier ideal“, weiß Klaus Scholz. „Blickt man in die Historie unseres Ortes, erfährt man, dass aufgrund der einzigartigen Südhanglage einst sogar Wein angebaut wurde. Zudem verfügte Brevörde gleich über zwei Obstalleen mit zahlreichen Apfel- und Birnenbäumen“, erklärt der erfahrene Naturexperte. Eine dieser Alleen ist auch heute noch vorhanden und soll nun – gemeinsam mit Scholz‘ Streuobstwiese – als Obstlehrpfad eine Renaissance erleben. Ausgestattet mit kleinen Infotafeln könnte der Pfad von Besuchern selbst erkundet werden. Doch den Verantwortlichen schweben darüber hinaus auch Themenführungen vor, die mit Geschichte, spannenden Anekdoten zu bestimmten Baumsorten – und einer Verkostung verschiedener Äpfel – angereichert werden könnten. Noch in diesem Jahr sollen die ersten Wanderungen auf dem neuen Pfad möglich sein. Dafür arbeiten die Verantwortlichen derzeit mit Hochdruck an der Umsetzung – und freuen sich über weitere helfende Hände. Eine tolle Idee, die nicht nur Brevörde, sondern die gesamte Region positiv voranbringen wird 


Porzellan modern in Szene gesetzt

Ab dem 5. März ist das Museum Schloss FÜRSTENBERG wieder für Besucher geöffnet

01.03.2017 / PM

Fürstenberg. Rund eineinhalb Jahre lang war es still im Museum Schloss FÜRSTENBERG in der Solling-Vogler-Region im Weserbergland. Zumindest äußerlich. Die Pforten des beeindruckenden Gebäudes blieben in dieser Zeit für die Öffentlichkeit geschlossen. Doch im Inneren rumorte es – und zwar im sprichwörtlichen Sinne – gewaltig. Denn hier wurde kräftig saniert, umgebaut und modernisiert, das Porzellanmuseum völlig neu gestaltet.

Ab dem 5. März präsentiert sich das Museum Schloss FÜRSTENBERG der zweitältesten Porzellanmanufaktur Deutschlands in einem gänzlich neuen Gewand. Vorbei die Zeiten einer chronologisch aufgebauten Ausstellung mit viel erklärendem Text. Getreu des Mottos „weniger ist mehr“ wird die Geschichte des weißen Golds und der Porzellanmanufaktur FÜRSTENBERG lebendig und erlebbar gemacht. Auch über spannende Erlebnisse rund um Porzellan informiert die Ausstellung. Und das auf eine völlig neue Art und Weise.

Durch das innovative Konzept und thematisch in sich abgeschlossene Räume kann sich der Besucher ganz den eigenen Interessen folgend frei durch die Ausstellung bewegen und dabei auf eine spannende Entdeckungsreise in die Welt des Porzellans gehen. Lange erklärende Texte sind passé, stattdessen sind zahlreiche Inhalte digital aufbereitet und werden außerdem narrativ vermittelt. Auch die Berührungsangst mit dem edlen Werkstoff abzubauen ist erklärtes Ziel hinter dem neuen Museumskonzept, das auch Familien mit Kindern ansprechen soll. Deshalb ist an sogenannten „Hands-on-Stationen“ auch anfassen nicht nur erlaubt, sondern sogar ausdrücklich erwünscht. Und in der ebenfalls völlig neu gestalteten Besucherwerkstatt können sich Besucher unter Anleitung erfahrener Manufakturisten einmal selbst an der Verzierung eines Porzellanobjekts versuchen und die Faszination Porzellan so selbst erfahren.

Das Museum Schloss FÜRSTENBERG hat ab dem 5. März dienstags bis sonntags sowie an Feiertagen von 10 bis 17 Uhr, die Besucherwerkstatt jeweils von 10.30 bis 16.30 Uhr geöffnet.


Viele Boni für Gäste

Das neue Gutscheinheft der Solling-Vogler-Region ist druckfrisch eingetroffen

22.02.2017 / PM SVR
Solling. Wer seinen Urlaub in der Solling-Vogler-Region im Weserbergland (SVR) verbringt, kann sich ab sofort wieder auf zahlreiche attraktive Rabatte und Boni freuen. Pünktlich zur neuen Urlaubssaison sind die Gutscheinhefte 2017 druckfrisch im Touristikzentrum in Neuhaus eingetroffen.
Das kleine Heft umfasst 54 Gutscheine, Ermäßigungen gibt es für Sport- und Kulturangebote, Gastronomie, aber auch Accessoires und Kleidung – und das über das gesamte Gebiet der SVR! So können Gäste viele Besonderheiten der Region zu vergünstigten Konditionen erleben.
Und das lohnt sich, denn die Solling-Vogler-Region ist nicht nur für Naturfreunde ein wahres Paradies. Auch Kulturinteressierte, kleine und große Entdecker oder Feinschmecker sind hier an der richtigen Adresse und finden garantiert den richtigen Gutschein für die persönlichen Interessen. Ob Museumsbesuch – etwa im gerade erst wiedereröffneten Museum Schloss FÜRSTENBERG -, eine Kanutour, ein Ausflug auf der Weser mit einem Fahrgastschiff, leckere Kaffeespezialitäten in gemütlicher Atmosphäre oder kleine Give-Aways bei einem Einkauf, das Spektrum der Gutscheine, die die Gäste erwarten ist immens. Auch die Ersparnis kann sich sehen lassen: Bis zu 50 Prozent Preisnachlass ist bei Einlösen der Gutscheine pro Angebot möglich.
Das Gutscheinheft erhalten Gäste, die ihre Reise in die Solling-Vogler-Region über das Touristikzentrum in Neuhaus buchen, automatisch mit ihrer Buchungsbestätigung. Tagesgäste können sich ihr persönliches Exemplar in den örtlichen Tourist-Informationen abholen.
„Auch in 2017 profitieren unsere Gäste wieder von vielen tollen Ermäßigungen. Ermöglicht haben das unsere starken Partner in der Region, die uns bei der Umsetzung des Gutscheinhefts maßgeblich unterstützen. Darauf sind wir sehr stolz, zeugt es doch vom starken Zusammenhalt und einem funktionierenden regionalen Netzwerk“, erklärt Theo Wegener, Geschäftsführer der Solling-Vogler-Region.

DAS SMARTPHONE ALS PFADFINDER

„Meine SVR“-App pünktlich zur Saison 2017 mit neuem Feature ausgestattet

09.02.2017 SVR PM

Solling. Wer seine Freizeit gern mit ausgiebigen Wanderungen verbringt, kam früher nur schwer an Faltkarte, Kompass, Höhenmesser und Wanderführer vorbei. Dinge, die sprichwörtlich ins Gewicht fielen und das Gepäck – das bei Touren auf Schusters Rappen in den meisten Fällen nur das Notwendigste enthält – mitunter deutlich schwerer machten.

Mit der Digitalisierung des Alltags hat sich jedoch auch das Wandern verändert. Denn statt sperrigen Kartenmaterials gibt mittlerweile immer öfter das eigene Smartphone die Marschroute vor. Ausgestattet mit der passenden App, wird nicht nur die Orientierung in der Natur erleichtert, der Wanderer erhält zusätzlich mit nur wenigen Klicks zahlreiche wissenswerte Informationen zur Wegebeschaffenheit oder zu Sehenswürdigkeiten am Wegesrand.

Wer auf Schusters Rappen durch die Solling-Vogler-Region im Weserbergland (SVR) streifen möchte und auf der Suche nach einem idealen Wegbegleiter für die Hosentasche ist, kann mit der kostenfrei für Apple und Android-Systeme verfügbaren Smartphone-App „Meine SVR“ beruhigt loswandern. 

Denn „Meine SVR“ ist viel mehr als eine reine Touren-App. Sie gibt nämlich nicht nur einen Überblick über die zahlreichen Wanderwege der Region, sondern hält auch detaillierte Informationen über sie bereit. Besonders hilfreich: Die Strecken lassen sich bequem auf dem Smartphone abspeichern und offline nutzen, sind also selbst dann abrufbar, wenn unterwegs mal kein Internetempfang vorhanden ist. 

Für die Saison 2017 hat das Team des Touristikzentrums die App außerdem mit einem neuen Feature ausgestattet und aufgewertet. Getreu des Mottos „Sicherheit wird großgeschrieben“ werden nämlich ab sofort die Notfall-Treffpunkte der einzelnen Strecken direkt auf der Karte angezeigt. Auf diese Weise wird im Fall der Fälle keine wertvolle Zeit verschwendet, denn in Not geratene können einen präzisen Notruf absetzen und den Rettungskräften so ihren genauen Standpunkt mitteilen.

Doch das sind nicht die einzigen praktischen Funktionen, die der kleine, technische Helfer auf Lager hat. So kann mit ihm etwa auch gezielt nach Sehenswürdigkeiten, Freizeitmöglichkeiten, Ausflugszielen, oder Gaststätten gesucht werden. Die App zeigt dabei sogar direkt an, wie weit das gewünschte Ziel vom derzeitigen Standpunkt aus entfernt ist. Auch wer kurzfristig eine Übernachtungsmöglichkeit in der Region sucht, wird in der App schnell fündig. Gäste können ganz einfach angeben, nach welcher Herberge sie suchen – und auf einen Blick erscheinen schnell und einfach passende Unterkunftsvorschläge direkt auf dem Smartphone!

Dabei ist „Meine SVR“ nicht nur für  Wanderer ein toller Touren-Begleiter. Auch Radfahrer, Mountainbiker und Motorradfreunde kommen mit ihr voll auf ihre Kosten und können sich die schönsten Strecken anzeigen lassen. 


Kulturgut mit jahrtausendealter Tradition

Falknerei wurde von der UNESCO als „Immaterielles Kulturerbe“ anerkannt und steht am 19. Februar im Wildpark Neuhaus im Mittelpunkt

05.02.2017 / SVR PM

Neuhaus. Falknerei bezeichnet die Kunst, mit Greifvögeln zu jagen. Die Geschichte der Falknerei reicht dabei weit zurück. Schon seit mehr als 3.500 Jahren gehen Menschen verschiedenster Kulturen und Völker mit unterschiedlicher religiöser, politischer und kultureller Tradition auf gleiche Art und Weise mit Greifvögeln auf die Jagd. Das Wissen und die Erfahrung um den Umgang mit den Tieren wird dabei von Generation zu Generation weitergegeben. Dadurch ist die Kulturtechnik Falknerei in ihren Grundgedanken trotz aller technischen Fortschritte bis heute in fast unveränderter Form erhalten geblieben – und daher Ende vergangenen Jahres von der UNESCO als „Immaterielles Kulturerbe der Menschheit“ anerkannt worden.

Mit dieser Auszeichnung unterstützt die UNESCO den Schutz, die Dokumentation und den Erhalt traditioneller Kulturformen, die entscheidend von menschlichem Wissen und Können getragen werden. Faktoren, die bei der Falknerei von großer Bedeutung sind. Denn das Erlernen der benötigten Fähigkeiten ist allein über eine theoretische Vermittlung nicht möglich, da sich das Tier nur durch positive Bestätigung und viele Belohnungen an seinen Falkner gewöhnt. Auch die Pflege verletzter Wild-Greifvögel erfordert ein großes Maß an Fingerspitzengefühl. Ein Erfahrungsaustausch der Falkner untereinander und die Weitergabe seiner persönlichen Erfahrungen ist daher ein unerlässlicher Bestandteil, dieses Kulturgut auch für kommende Generationen zu wahren.

Wer mehr über die Faszination Falknerei erfahren möchte, hat am 19. Februar in der Solling-Vogler-Region im Weserbergland die Chance dazu, denn im Wildpark Neuhaus der Niedersächsischen Landesforsten dreht sich an diesem Tag alles um das frisch gekürte Immaterielle Kulturerbe. Von 11 bis 16 Uhr steht Falknerin Monique Menne für alle Fragen rund um die Greifvögel zur Verfügung. „Ein Thema, das uns Falknern sehr wichtig ist, ist der aktive Greifvogelschutz und der Gefährdungsstatus einiger Arten. Auch darauf möchte ich an diesem Tag näher eingehen“, gibt Menne einen kleinen Vorgeschmack auf das Programm. Doch natürlich bleibt nicht alles bei theoretischen Vorträgen. Denn die Falknerin wird einige ihrer gefiederten Mitarbeiter – darunter Turmfalke, Harris Hawk und Schleiereule – dabei haben, diese auf der Faust präsentieren und so die Möglichkeit schaffen, die majestätischen Tiere einmal aus nächster Nähe zu erleben. „Auch ihre spezifischen Merkmale, die Unterschiede zwischen den einzelnen Arten und ihrem Jagdverhalten können so deutlich gemacht werden“ erklärt die Falknerin, die sich darauf freut, rund um das Gelände der Falknerei im Wildpark viele Gäste begrüßen zu dürfen.

Auch wenn das WildparkHaus – das Solling Besucherzentrum –  aufgrund von Renovierungsarbeiten aktuell geschlossen ist: Der Wildpark hat weiterhin täglich von 9 bis 17 Uhr seine Pforten für Besucher geöffnet und wird in den kommenden Monaten noch die ein oder andere besondere Veranstaltung auf die Beine stellen. Auch für Verpflegung vor oder nach dem Wildparkbesuch ist weiterhin gesorgt. 

Weitere Informationen sind im WildparkHaus, Tel. 05536/9609980, sowie bei der Solling-Vogler-Region im Weserbergland, www.solling-vogler-region.de und unter Tel. 05536/960970 erhältlich. Mehr zur Falknerei im Wildpark Neuhaus erfahren Sie unter www.falknerei-wildpark-neuhaus.de .


Träumen unterm Blätterdach

Baumhaushotel Solling eröffnet im April neuntes Baumhaus

02.02.2017 / SVR PM

Schönhagen. Baumhäuser wecken Kindheitserinnerungen. Auch heute noch umweht die meist schiefen, provisorisch in Astgabeln gebauten Bretterbuden, die fast jeder aus jungen Jahren kennt, ein Hauch von Abenteuer und Freiheit, von Geheimnissen und Naturerlebnissen.

Doch schon längst sind Baumhäuser nicht mehr nur das Refugium von abenteuerlustigen Nachwuchsentdeckern. Auch Erwachsene haben sie als Oase der Ruhe und Entspannung für sich entdeckt. Urlaub in architektonischen Meisterwerken, die sich in luftigen Höhen inmitten einer natürlichen Umgebung, fernab von Straßenlärm und Hektik befinden und Träume unterm Blätterdach ermöglichen, wird immer beliebter – auch in der Solling-Vogler-Region im Weserbergland. 

Hier haben Stefan Brill, Jörg Brill und Detlef Reimelt 2008 das erste Baumhaushotel Niedersachsens errichtet und mit ihrer Idee voll ins Schwarze getroffen. Einst mit vier Baumhäusern gestartet, war es die große Nachfrage, die eine stete Erweiterung nötig machte. Aktuell umfasst das Baumhaushotel Solling, das idyllisch am Rande des ErlebnisWalds Solling in Uslar-Schönhagen gelegen ist, acht unterschiedliche, liebevoll gestaltete Baumhäuser mit Platz für jeweils zwei bis sechs Personen. Die gemütlichen Unterkünfte sind dabei nicht allein in der warmen Jahreszeit ein beliebtes Reiseziel. Durch die Möglichkeit, sie mittels Heizung auch im Winter wohlig warm zu bekommen, locken sie durchgehend nicht nur Familien mit Kindern an, sondern sind auch eine beliebte und ausgefallene Übernachtungsmöglichkeit für schwindelfreie (Ehe-)Paare, Freunde und sogar Geschäftsleute. 

In Zukunft dürfen sich die Gäste auf ein weiteres Schlafhighlight freuen. Denn Geschäftsführer Stefan Brill erweitert das Hotel um das nunmehr neunte Baumhaus. Und auch dieses wird wieder ein unverwechselbares und perfekt in die Umgebung passendes Unikat sein.

Komplett um eine Rotbuche herum errichtet, „schwebt“ das kleine Häuschen gefühlt am Stamm des Baumes und verspricht Baumhausfeeling wie zu Kindertagen. Es bietet Platz für bis zu zwei Personen und ein Baby – und die haben ihren Baum immer im Blick. Sowohl vom Innenraum – egal ob am Frühstückstisch sitzend oder abends gemütlich im Bett liegend – als auch vom großzügigen Balkon aus ist der Baumstamm der zentrale Blickpunkt. Und das selbst in der Dunkelheit: Auf Knopfdruck erstrahlt der Baum nämlich in jeder gewünschten Farbe und wird so zum sprichwörtlichen Blickfang.

Erstmals der Öffentlichkeit wird das Team des Baumhaushotels ihr neustes Baumhaus am 9. April 2017 präsentieren – im Rahmen des Waldmarkts im ErlebnisWald. Neben dem jüngsten Spross der „Baumhaus-Familie“ können an diesem Tag von 11 bis 17 Uhr auch die anderen Wipfelstuben einmal besichtigt werden. 

Weitere Informationen sind unter www.baumhaushotel-solling.de, Tel. 05571/919305 sowie bei der Solling-Vogler-Region im Weserbergland, www.solling-vogler-region.de und unter Tel. 05536/960970 erhältlich. 


Wellness zum Valentinstag

Romantischer Kurztrip in die Solling-Vogler-Region

01.02.2017 / SVR PM

Solling. Am 14. Februar werden die Herzen zahlreicher Liebenden wieder höherschlagen – denn es ist Valentinstag. Dessen Geschichte reicht bis weit in die Vergangenheit. So soll der im dritten Jahrhundert nach Christus in Italien lebende Bischof Valentin von Terni Namenspatron des „Tags der Liebe“ sein. Er traute nicht nur Paare nach christlicher Tradition, er beschenkte sie zudem auch mit Blumen aus seinem Garten. Ein Brauch, der auch heute noch Bestand hat. Denn vermutlich werden an kaum einem anderen Tag so viele Blumensträuße verschenkt wie an jenem 14. Februar.

Doch damit der Valentinstag lange in Erinnerung bleibt, sollte die Wahl des Geschenks vielleicht in diesem Jahr einmal überdacht und eine neue Idee gefunden werden. Etwas, das länger Bestand hat und an das man gern zurückdenkt. Für all diejenigen, die diesen Valentinstag zu etwas Besonderem machen wollen, hat das Team der Solling-Vogler-Region im Weserbergland (SVR) ein ganz besonderes Angebot im Repertoire. 

Statt eines Blumenstraußes oder eines süßen Liebesgrußes in Form von Schokolade können sich Verliebte auf ein entspanntes Wochenende voller Zweisamkeit freuen. „Abschalten und Genießen“ lautet das Motto des Wellness-Wochenendes, das für drei Tage in die idyllische SVR führt. Hier lässt sich der stressige Alltag einmal bewusst abschütteln, denn stattdessen steht Relaxen in einer herrlichen Atmosphäre auf dem Programm. So wartet auf die Gäste etwa die Möglichkeit, Spaziergänge in unberührter Natur oder durch heimelige Fachwerkstädte zu unternehmen und dabei die Gegend zu erkunden, der Genuss von regionalen Köstlichkeiten und Entspannung in der Wellness-Oase.

Das Wellness-Wochenende in der Solling-Vogler-Region umfasst zwei Übernachtungen mit Frühstück, einen Wellness-Cocktail, ein Fünf-Gänge-Menü, freie Nutzung der Wellness-Landschaft inklusive Sauna und freien Eintritt ins Schwimmbad und kostet 159 Euro pro Person. Eine tolles Geschenk, das sicherlich in Erinnerung bleiben wird!


WIE WILDTIERE DEM WINTER TROTZEN

Bei einer geführten Wanderung durch den Wildpark Neuhaus stehen die Winterstrategien der heimischen Waldbewohner im Mittelpunkt

25.01.2017 / SVR PM

Solling. Draußen ist es klirrend kalt. Es herrscht dichtes Schneetreiben, das die Landschaft in eine weiße Decke hüllt. Eine Zeit, in der sich die meisten Menschen nur so kurz wie möglich draußen aufhalten und sich am liebsten ganz schnell in ihre gut geheizten vier Wände zurückziehen, um es sich bei einem heißen Tee auf dem Sofa gemütlich zu machen. Ein Luxus, den unsere heimischen Wildtiere nicht haben. Denn während einige Vogelarten noch die Gelegenheit nutzen, im Herbst gen Süden zu fliegen und dort zu überwintern, müssen die Tiere, die hier bleiben, auf andere Strategien setzen, um die kalten Monate zu überstehen. 

Doch wie sehen diese eigentlich aus? Wie verhalten sich Wildschwein, Wolf, Rothirsch und Co., um fit und munter durch den Winter zu kommen? Die Taktiken sind nämlich denkbar unterschiedlich. Manche Arten fallen etwa, nachdem sie sich eine dicke Speckschicht angefuttert haben, in den Winterschlaf. Andere halten für eine gewisse Zeit Winterruhe, wieder andere müssen jedoch auch bei Schnee und Eis nach Fressbarem suchen und dabei viel Energie aufwenden.

Welche Tierart welche Strategie bevorzugt und ob der Mensch hin und wieder gar helfend eingreifen muss, erfahren interessierte Gäste bei einer geführten Thementour am 5. Februar um 11 Uhr im Wildpark Neuhaus der Niedersächsischen Landesforsten. Unter dem Motto „Wildtiere im Winter“ geht es rund zwei Stunden lang durch das rund 60 Hektar große Areal. Treffpunkt ist der Eingang des Wildparks am WildparkHaus – dem Solling Besucherzentrum. Die Führung kostet zusätzlich zum Eintritt in den Wildpark einen Euro.  

Weitere Informationen sind im WildparkHaus, Tel. 05536/9609980, sowie bei der Solling-Vogler-Region im Weserbergland, www.solling-vogler-region.de und unter Tel. 05536/960970 erhältlich. 


AGRARMINISTER CHRISTIAN MEYER VON REGIONALMARKE ECHT! BEEINDRUCKT

Besuch beim Touristikzentrum der Solling-Vogler-Region – „Das ist gelebte Regionalität“

24.01.2017/SVR PM

Solling. Hoher Besuch im Touristikzentrum der Solling-Vogler-Region im Weserbergland: Christian Meyer, Minister für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz im Niedersächsischen Landtag, nahm sich unlängst Zeit, um sich ausführlich über die Regionalmarke Echt! zu informieren.

Rund vier Jahre ist es her, dass aus dem visionären Gedanken, regionale Wirtschaftskreisläufe und Anbieter lokaler Produkte zu stärken, Realität geworden ist. Und das mit großem Erfolg. Aus einer Handvoll Anbieter und Produkte beim Start in 2013 hat sich ein großes Netzwerk mit enormer Strahlkraft für die Region entwickelt.  Aktuell umfasst die Echt!-Familie 69 Anbieter und mehr als 380 Produkte. Ein Ergebnis, das nicht von ungefähr kommt. Denn die klare Zielausrichtung von  Echt!  und die damit verbundenen zielgerichteten Marketingmaßnahmen tragen wesentlich dazu bei, dass die Produkte auch überregional immer bekannter werden. Ein großes Plus von dem nicht nur die einzelnen Anbieter, sondern auch die gesamte Region profitiert.

Im Gespräch mit dem SVR-Vorstand erfuhr Minister Meyer unter anderem, welche Kriterien ausgezeichnete Produkte erfüllen müssen. „Nur wo Echt! draufsteht, ist auch wahre Regionalität drin“ bekräftigte Theo Wegener, Geschäftsführer der Solling-Vogler-Region. „Daher legt der Qualitätsausschuss großen Wert auf die strikte Einhaltung der Kriterien, die etwa den Sitz des Anbieters, die Herstellung des Produkts in sowie Verwendung von Rohstoffen aus der naturräumlichen Ebene der Solling-Vogler-Region im Weserbergland (SVR), aber auch Transparenz in Bezug auf den Herstellungsprozess beinhalten.“ 

Den vom Qualitätsausschuss gefassten Entschluss, auch in Zukunft an den strengen  Kriterien festzuhalten, um den Begriff der Regionalität nicht zu verwässern und dem Kunden ein echtes Qualitätsversprechen geben zu können, begrüßte der Minister. „Das ist wahre  und gelebte Regionalität“, lobte Meyer. Auch von der gekonnten Verknüpfung der Regionalmarke mit touristischen Themen, wie sie das Team des Touristikzentrums aktiv gestaltet, zeigte er sich beeindruckt. 

Minister Meyer ermutigte den SVR-Vorstand, den eingeschlagenen Weg weiter zu gehen und die Marketingmaßnahmen auszubauen. Dazu, so bekräftigte Christian Meyer, bestehen Möglichkeiten, die Regionalmarke Echt! aus dem Niedersächsischen Landwirtschaftsministerium heraus im Binnenbereich zu unterstützen.

„Wir freuen uns sehr über diese Wertschätzung seitens des Ministeriums und bedanken uns bei Herrn Minister Meyer für das produktive und sehr informative Gespräch“, so Theo Wegener nach dem Termin.


Echt! präsentiert sich in Berlin

Regionalmarke Echt! auf der Internationalen Grünen Woche in der Bundeshauptstadt vertreten

24.01.2017/ SVR PN

Berlin. Vom 20. bis zum 29. Januar dreht sich in Berlin einmal mehr alles um die Themen Ernährung, Landwirtschaft und Gartenbau. In dieser Zeit öffnet die Internationale Grüne Woche (IGW) für zehn Tage ihre Pforten – und das bereits zum 82. Mal. Im Jahr 1926 erstmals durchgeführt, hat sich die Messe im Laufe der Zeit zur weltgrößten Fachveranstaltung dieser Art entwickelt. Neben einer umfangreichen Erlebniswelt bietet sie auch ein umfangreiches Rahmenprogramm mit mehr als 300 Foren, Seminaren, Kongressen und Ausschusssitzungen. Nicht umsonst wird sie deshalb auch das „Davos des Agrarbusiness“ genannt.

Auf dem rund 118.000 Quadratmeter großen Ausstellungsgelände sind auch in 2017 wieder rund 1.500 Aussteller aus mehr als 60 Ländern vertreten, die eine Vielzahl von Produkten präsentieren werden. So dürfen sich Besucher der Messe auf eine bunte Mischung aus Nahrungs- und Genussmitteln, Frischeprodukten, landwirtschaftlichen Maschinen und Geräten für den Gartenbau, Nutz- und Heimtiere sowie Haushaltstechnik und Küchengeräten freuen.

Zu Gast in Berlin ist auch die Solling-Vogler-Region im Weserbergland (SVR). Am Gemeinschaftsstand der REK Weserbergland+ in Halle 20, Stand 115, präsentiert sie von Montag, 23. Januar, bis Sonntag, 29. Januar, nicht nur ihr touristisches Angebot, sondern auch die vielfältige Palette der zertifizierten Echt!-Regionalmarken-Produkte. Unterstützt wird das SVR-Team dabei von Antjes Köstlichkeiten und der Ölmühle Ottensteiner Hochebene. Letzterer wird am 26. Januar auf der Grünen Woche noch eine besondere Ehre zuteil: Sie bekommt die DGF-Rapsöl-Medaille 2017 der Deutschen Gesellschaft für Fettwissenschaften verliehen!

Bereits seit Freitag, dem 20. Januar, hält übrigens ein weiteres Mitglied der Echt!-Familie die Fahnen der Regionalmarke hoch – Petri Feinkost. Mit ihren vielfältigen Petrella-Frischkäsespezialitäten zeigen sie – ebenso wie die Brauerei Allersheim mit ihren regionalen Brauerzeugnissen –  wie lecker das Weserbergland schmeckt.

Die Grüne Woche hat täglich von 10 bis 18 Uhr, Freitag von 10 bis 20 Uhr geöffnet.


Winterspaß vom Feinsten

Beste Schneeverhältnisse in den Höhenlagen der Solling-Vogler-Region

21.01.2017 / SVR PM

Solling. Schnee, soweit das Auge reicht. In den vergangenen Wochen hat der Winter endgültig in der Solling-Vogler-Region im Weserbergland (SVR) Einzug gehalten und die Höhenzüge in ein weißes Wunderland verwandelt. Bis zu 40 Zentimeter Schnee erwarten Besucher etwa im kleinen Örtchen Silberborn. Hier können jung und alt gleichermaßen tolle Stunden in der verträumten Landschaft verleben. Ob ausgiebige Wanderungen durch die verschneite Landschaft, Ski-Langlauf in gespurten Loipen, Schlittenspaß am Rodelberg oder gar Schneeschuhwanderungen – das Angebot ist vielfältig und abwechslungsreich.

Auch das kommende Wochenende steht ganz im Zeichen der weißen Pracht. Und das gleich mit zwei tollen Veranstaltungen. So heißt es etwa am Samstagabend, 21. Januar, bei Einbruch der Dunkelheit: Auf zum Nachtrodeln! Mit Unterstützung des Technischen Hilfswerks wird der Rodelberg ausgeleuchtet, sodass die Tour auf den Kufen den Hang hinunter zu einem besonderen Erlebnis in einer einzigartigen Atmosphäre wird. Startschuss zum nächtlichen Schlittenspaß ist um 18 Uhr.

Wer nicht ganz so rasant unterwegs sein und zugleich die Natur einmal aus einer anderen Perspektive erleben möchte, hat die Chance dazu am Sonntag, 22. Januar, bei einer geführten Schneeschuhwanderung. Mit den breiten, in ihrer ursprünglichen Form einem heutigen Tennisschläger ähnelnden, Schuhen, geht es auf leisen Sohlen direkt hinein in den tiefen Schnee. Und das, ohne direkt in der weißen Pracht zu versinken. Durch die breite Auflage der Schneeschuhe läuft man sprichwörtlich über den Schnee – eine faszinierende Fortbewegungsart, die in eine stille, faszinierende Winterwelt führt. 

Die geführte Wanderung unter Leitung von Wolfgang Peter beginnt um 10.30 Uhr, Treffpunkt ist das Dorfgemeinschaftshaus in Silberborn. Erwachsene zahlen für die Tour vier, Kinder zwei Euro. Aufgrund der begrenzten Anzahl an Schneeschuhen, die vor Ort ausgeliehen werden können, ist eine Anmeldung unter Tel. 05536/727 unbedingt erforderlich. Besondere Vorkenntnisse sind nicht nötig, lediglich festes Schuhwerk und warme Kleidung sind empfehlenswert.

Weitere Informationen sind bei der Solling-Vogler-Region im Weserbergland, www.solling-vogler-region.de und unter Tel. 05536/960970 erhältlich. 


Qualitätsbegriff mit Leben füllen

Workshop stimmt auf den weiteren Weg, eine „Qualitätsregion Wanderbares Deutschland“ zu werden, ein

19.01.2017 / SVR PM

Weserbergland. Die Solling-Vogler-Region im Weserbergland (SVR) glänzt mit unverfälschten und einzigartigen Landschaften, die neben Ruhe und Erholung auch aktive Entspannung versprechen. Bereits jetzt wissen zahlreiche Wanderer die Möglichkeiten, die sich hier für abwechslungsreiche Touren auf Schusters Rappen bieten, zu schätzen. Doch das vorhandene Potenzial der Region ist noch längst nicht ausgeschöpft.

Das soll sich in Zukunft ändern. Deshalb hat das Team des Touristikzentrums der SVR gemeinsam mit dem Naturpark Solling-Vogler und den Niedersächsischen Landesforsten das ehrgeizige Ziel ins Auge gefasst, Niedersachsens erste vom Deutschen Wanderverband ausgezeichnete „Qualitätsregion Wanderbares Deutschland“ zu werden und dem Gast ein vollendetes Wandererlebnis zu ermöglichen. In den vergangenen Monaten wurde bereits eifrig an den ersten Etappen dieses Weges gearbeitet. Nun geht es an die konkrete Umsetzung der einzelnen Projekte.  

Um das weitere Vorgehen zu besprechen und alle Beteiligten auf den aktuellen Stand der Dinge zu bringen, stand unlängst ein gemeinsamer Workshop im Touristikzentrum der SVR in Neuhaus im Solling auf dem Programm, zu dem sich neben dem SVR-Vorstand auch die Mitarbeiter der Touristik-Informationen sowie die eigens gegründete Lenkungsgruppe eingefunden haben. Prof. Dr. Heinz-Dieter Quack von Project M, der marktführenden Unternehmensberatung für die Tourismus- und Freizeitbranche, die den Prozess begleitet, stellte dabei gleich zu Beginn klar: „Allein die Tatsache, eine Qualitätsregion Wanderbares Deutschland zu sein, reicht heute in der touristischen Vermarktung nicht mehr aus, um neue Gäste anzulocken. Deshalb müssen wir nicht nur Wanderqualität in allen relevanten Bereichen bieten, sondern uns darüber hinaus auch fragen, was wir in der Neukundenansprache besser machen können und mit welchen besonderen und unverwechselbaren Themen, Naturräumen und Wegen wir uns von anderen Regionen abheben.“

Die Wanderbranche habe sich in den vergangenen Jahren stark verändert und einen Imagewandel erfahren, führte Prof. Quack weiter aus. „Immer mehr Menschen, darunter zunehmend auch jüngere, interessieren sich für diese Freizeitaktivität. Dadurch ließen sich gänzlich neue Märkte erschließen. Allerdings sind Wanderer heute auch deutlich anspruchsvoller geworden und möchten vor allem auf der emotionalen Ebene angesprochen werden“, weiß der Tourismus-Profi. 

Und genau damit könne die Solling-Vogler-Region punkten. Denn sie verfügt über zahlreiche Besonderheiten, die, richtig in Szene gesetzt, als Projektionsfläche für Sehnsüchte dienen und so großes Interesse wecken können. So sei es etwa die Mischung aus einerseits unberührter, „wilder“ Natur in den großflächigen Waldgebieten und andererseits vielen kulturellen Höhepunkten in den Orten, welche die Region zu etwas Außergewöhnlichem machen. 

„Hier in der SVR haben Sie das große Plus, interessante Gegensätze wie Wildnis und Kultur direkt vor der Haustür zu haben. Alles befindet sich im näheren Umfeld und ist doch gleichzeitig weit genug draußen, um Abstand vom technologisierten Alltag gewinnen zu können“, schwor Prof. Quack die Workshop-Teilnehmer auf den Inszenierungsansatz an, mit dem in den kommenden Monaten die Marketingkampagne aufgebaut werden soll. „Wilde Heimat“ – so lautet der Arbeitstitel, der im Laufe des Workshops herausgearbeitet wurde. 

„Die Ergebnisse des heutigen Tages gilt es nun, weiter auszuarbeiten. Wir wollen das Thema festigen und den Begriff mit Leben füllen. Gelingt uns das, werden wir gemeinsam unsere Region ein gutes Stück weiter voranbringen“, schloss Harald Stock, 1. Vorsitzender der Solling-Vogler-Region, die Sitzung.

 

Natur pur

Eine Wanderung auf dem Weserbergland-Weg verspricht aktive Erholung 

16.01.2017 / SVR PM

Weserbergland. Immer mehr Menschen suchen in Zeiten, in denen Stress und Hektik den Alltag beherrschen, nach etwas, das immer wertvoller wird: Ruhe und Bewegung in unverfälschter Natur. Durch einsame Wälder streifen und dem Zwitschern der Vögel lauschen, in sattgrünen Wiesentälern tief durchatmen oder sanfte Hügel erklimmen, um einen beeindruckenden Ausblick auf die Umgebung zu erhalten – all das nimmt einen zunehmend großen Stellenwert in der Freizeit der Deutschen ein. Kein Wunder also, dass das Wandern immer mehr Freunde findet. Statistiken zufolge schnüren aktuell rund 50 Millionen Menschen regelmäßig die Stiefel, um sich per pedes unter freiem Himmel zu erholen und dabei an der frischen Luft die Akkus wieder aufzutanken.

Ausgezeichneten Wanderspaß bietet der Weserbergland-Weg. Und das im wahrsten Sinne des Wortes, trägt er doch nicht nur das Siegel „Qualitätsweg Wanderbares Deutschland“ des Deutschen Wanderverbands, sondern ist auch einer von lediglich 16 „Top Trails of Germany“, also einer der Spitzenwanderwege der Bundesrepublik.

Naturnah und abwechslungsreich ist die Streckenführung des insgesamt rund 225 Kilometer langen Weges, der vom Ursprung der Weser in Hann. Münden gen Norden bis nach Porta Westfalica verläuft. 

Der südliche Teil des Weges führt Wanderer auf rund 120 Kilometern Länge vom Weserstein bis zur Münchhausenstadt Bodenwerder und verläuft zu einem großen Teil quer durch die Solling-Vogler-Region im Weserbergland. Wer hier auf Schusters Rappen unterwegs ist, wird gleich auf eine ganze Menge außergewöhnlicher Landschaftsformen treffen. Mit ein bisschen Glück können Wanderer etwa im Hutewald Solling der Niedersächsischen Landesforsten auf Exmoorponys und Heckrinder treffen, die hier – wie in alten Zeiten – als tierische Landschaftspfleger im Einsatz sind. Im Wildpark Neuhaus der Niedersächsischen Landesforsten gibt es zahlreiche heimische Wildtierarten zu bestaunen und im Hochmoor Mecklenbruch im Forstamt Neuhaus wartet ein einzigartiger Lebensraum darauf, entdeckt zu werden. 

Doch nicht nur Naturliebhaber können sich auf einen abwechslungsreichen Wanderurlaub freuen. Auch Kulturinteressierte kommen auf den einzelnen Etappen nicht zu kurz. Sie dürfen sich etwa auf das Freilichtmuseum Mühlenplatz Gieselwerder, das Zisterzienserkloster in Amelungsborn und das Münchhausen-Museum in der Heimatstadt des weltbekannten Fabulierers, Bodenwerder, freuen. 

Eine Wandertour auf dem Weserbergland-Weg von Hann. Münden bis Bodenwerder kostet ab 444 Euro pro Person im Doppelzimmer. Im Preis inbegriffen sind sieben Übernachtungen mit Frühstück, Karten- und Informationsmaterial sowie Transport des Gepäcks von Haus zu Haus. 

Radtour auf historischen Spuren

Eindrucksvollen Landschaften und viel Geschichte zu erleben

12.01.2017 / SVR PM

Weserbergland. Seit Jahren ist er einer der attraktivsten Fern-Radwanderwege Deutschlands und aus den Top Ten nicht wegzudenken: Der Weser-Radweg. Im vergangenen Jahr hat er es erneut unter die beliebtesten Drei geschafft, landete laut der Radreiseanalyse des Allgemeinen Deutschen Fahrrad-Clubs (ADFC) auf dem zweiten Rang.

Ein Ergebnis, das nicht von ungefähr kommt. Denn der insgesamt rund 500 Kilometer lange Weser-Radweg besticht auf seiner Route von Hann. Münden bis an die Nordsee bei Cuxhaven nicht nur durch seinen flachen und besonders schönen Streckenverlauf. Vielmehr hat er neben landwirtschaftlichen Reizen auch historisch eine ganze Menge zu bieten.

Wie Perlen an einer Schnur reihen sich geschichtsträchtige Bauten und charmante Fachwerkorte entlang der Weser und lassen alte Geschichte(n) wieder aufleben. 

Auf rund 130 Streckenkilometern vom Ursprung der Weser in Hann. Münden bis in die Rattenfängerstadt Hameln können sich Gäste sogar auf ganz besonders viel Kultur entlang des Weges freuen. Denn hier wird die Vergangenheit der Region sprichwörtlich greif- und erlebbar gemacht. Und zwar durch das deutschlandweit einzigartige Projekt „Historisches Weserbergland“. Es umfasst insgesamt 16 historische Städte und acht Stätten – davon fünf Städte und drei Stätten allein in der Solling-Vogler-Region im Weserbergland –, und ist eine kulturelle und geschichtliche Schatzkammer, die es zu entdecken gilt. 

Um auf dieser Reise ausreichend Zeit für Erkundungen der historischen Städte Hann. Münden, Höxter, Holzminden, Bodenwerder und Hameln sowie der historischen Stätten, wie etwa der Klosterkirche Lippoldsberg, dem Schloss Fürstenberg – Sitz der weltbekannten Porzellanmanufaktur –, dem Weserrenaissance Schloss Bevern und dem Schloss Hämelschenburg, zu haben, werden die Etappen dieser Radtour bewusst kurz gehalten. Zwischen 30 und 50 Kilometer gilt es, pro Tag in die Pedale zu treten – da bleibt genügend Spielraum für interessante Abstecher zu den historisch bedeutsamen Städten und Stätten! Denn: In jeder Stadt erwartet die Gäste ein historischer Stadtrundgang, der sie zu den bedeutendsten Stellen der Orte und zu wichtigen Schauplätzen führt. So erfahren sie allerlei Wissenswertes rund um die Vergangenheit der Orte, ihre Geschichte und Besonderheiten.

Die Radreise auf den Spuren der Zeit führt von Hann. Münden bis nach Hameln. Der Preis ab 349 Euro pro Person im Doppelzimmer beinhaltet fünf Übernachtungen mit Frühstück, Radkarte, Informationsmaterial und den Gepäcktransport von Haus zu Haus, der eine entspannte und ballastfreie Tour gewährleistet.

Irish Folk in Lippoldsberg

Bereits zum zehnten Mal irische Rhythmen in Lippoldsberg

11.01.2017 / SVR PM

Lippoldsberg. Irland ist bekannt für seine ansteckende Lebensfreude, für jahrhundertealten Tanz und mitreißende und stimmungsvolle Musik voller Leidenschaft. Letztere hat es unter dem Begriff „Irish Folk“ zu weltweiter Popularität gebracht. Kein Wunder, denn die traditionelle Musik der grünen Insel ist unheimlich facettenreich, klingt mal mystisch, mal melancholisch. Instrumente wie die „Tin Whistle“, eine Blechflöte, Geigen mit der Bezeichnung „Fiddle“ oder die keltische Harfe spielen damals wie heute eine große Rolle in den einzelnen Stücken und geben ihnen ihren unverwechselbaren Charakter.

In Lippoldsberg in der Solling-Vogler-Region im Weserbergland steht der 28. Januar ganz im Sinne der alten irischen Musik. Denn dann wird auf dem Gelände der historischen Klosterkirche bereits zum zehnten Mal das Irish Folkfestival zum St. Brigid’s Day gefeiert. Der Tag beginnt um 10 Uhr mit einem mehrstündigen irischen Tanzworkshop. Unter Leitung von Miriam Watschong lernen sowohl Anfänger als auch Fortgeschrittene einiges über diese traditionelle Tanzkunst. 

Um 19.30 Uhr steht dann die Irish Folk-Musik im Vordergrund. Im Refektorium, das sich hinter der Klosterkirche befindet, betritt zunächst die Band „Spirited Ireland“ die Bühne. Die fünfköpfige Gruppe, die 2006 gegründet wurde, wird einen Ausschnitt aus ihrem aktuellen Programm spielen. Das Publikum darf sich dabei genauso auf zarte Liebeslieder freuen wie auf fetzige Stücke und einige tanzbare Kompositionen. Im Anschluss hat „Nua“ ihren großen Auftritt. Druckvoller und tanzbarer Sound ist das Markenzeichen der vierköpfigen Formation, die ihre Debüt-CD im Jahre 2011 herausgebracht hat und seither mit ihrer Musik zu verzaubern weiß.

Karten für das Konzert können für 15 Euro in der Klosterpforte am Westwerk der Klosterkirche erworben werden. Die Teilnahme am Tanzworkshop kostet 30 Euro, eine Anmeldung unter Tel. 05574/1345 ist erforderlich. 


Neuer Glanz im historischen Schloss

Geschichte des Porzellans und der Manufaktur wird im neu gestalteten Museum Schloss FÜRSTENBERG lebendig gemacht

09.01.2017 / SVR PM

Fürstenberg. Das Geheimnis des Porzellanherstellens hüteten die Chinesen über viele Jahrhunderte wie ihren Augapfel. Die seltenen Gegenstände waren vor allem bei Reichen und Adligen begehrt. Und die ließen sich dieses Luxusgut so einiges kosten. Nicht umsonst wurde Porzellan bald als „weißes Gold“ bezeichnet.

Lange wurden die wertvollen Stücke importiert, denn erst im 18. Jahrhundert konnte auch hierzulande das Rätsel um die Rezeptur gelöst und die ersten Porzellangegenstände hergestellt werden. Bereits seit 1747 wird auch im kleinen Örtchen Fürstenberg, hoch oben über der Weser, Porzellan produziert. Hier, inmitten der Solling-Vogler-Region, hat die zweitälteste Porzellanmanufaktur Deutschlands ihren Sitz. 

Über spannende Erlebnisse rund um Porzellan, seine Geschichte und die der Porzellanmanufaktur informiert die Ausstellung im Museum Schloss FÜRSTENBERG. Nach umfangreichen Sanierungs- und Umbauarbeiten öffnet das Museum ab dem 5. März wieder seine Pforten. Während sich am äußeren Erscheinungsbild des einst als Jagdschloss errichteten Bauwerks kaum etwas veränderte, präsentiert sich das Innere in völlig neuem Gewand und mit einem innovativen Ausstellungskonzept. So hat es nicht nur farblich, sondern auch von der räumlichen Aufteilung her eine komplett neue Gestaltungslinie erhalten. Auch die Ausstellung selbst wurde umstrukturiert. Die neue, thematische Gliederung der Ausstellung lädt die Besucher ein, den eigenen Interessen folgend, auf eine Entdeckungsreise zu den vielfältigen Aspekten rund um das Thema Porzellan zu gehen.

Viele Innovationen begleiten den Besucher auf seinem Rundgang, denn hier wird Tradition auf einzigartige Weise mit der Moderne verknüpft. Dazu gehört nicht nur die digitale Aufbereitung zahlreicher Inhalte, sondern auch deren narrative Vermittlung, die sich als roter Faden durch die gesamte Ausstellung zieht.

Doch ab dem 5. März heißt es im Museum Schloss FÜRSTENBERG nicht nur: Schauen und Staunen. Denn sowohl in den einzelnen Räumen an sogenannten „Hands-on-Stationen“, als auch in der ebenfalls neu gestalteten Besucherwerkstatt ist anfassen und selbst ausprobieren ausdrücklich erlaubt! So können Besucher unter Anleitung von Manufakturisten etwa erfahren, wie der Henkel an die Tasse kommt oder wie eine Figur gegossen wird. Ausgerüstet mit Pinsel und Farbe darf außerdem auch einmal selbst das Bemalen von Porzellan ausprobiert werden. 


Für die Region auf Achse

Team der Solling-Vogler-Region im Weserbergland startet in die touristische Messesaison

06.01.2017 / PM Solling-Vogler-Region

Solling. Das Team des Touristikzentrums der Solling-Vogler-Region im Weserbergland (SVR) wird in den kommenden Wochen und Monaten wieder kräftig die Werbetrommel für die Region und ihre vielfältigen Urlaubs- und Ausflugsmöglichkeiten rühren. Denn an diesem Wochenende startet es in die neue touristische Messesaison.

Insgesamt stehen von Januar bis Mai zehn ausgewählte Messen auf dem Programm. Der Startschuss fällt bereits an diesem Wochenende. Vom 6. bis zum 8. Januar ist die SVR mit ihrem Stand auf der „Tourisma & Caravaning“ in Magdeburg vertreten. Weiter geht es rund zwei Wochen später in Berlin. Dort steht vom 20. bis 29. Januar die „Grüne Woche“ an – und die SVR wird ab dem 23. Januar vor Ort sein und am Stand der Landkreise neben ihren Urlaubsangeboten auch die Regionalmarke Echt! präsentieren. Auch auf der „Reisen & Freizeit“ am Flughafen Münster/Osnabrück (28. – 29. Januar), der „ABF“ in Hannover (1. – 5. Februar), der „Reisen Hamburg“ (8. – 12. Februar), der „ADAC-Fahrradmesse“ Osnabrück (5. März), der „Internationalen Tourismus Börse“, der ITB Berlin (8. – 12. März), der „Rad und Outdoor“ Bremen (11. – 12. März), der „ADFC-RadReisemesse“ Frankfurt (26. März) und dem „Hamburger Hafengeburtstag“ (5. – 7. Mai) wird das SVR-Team vor Ort sein. 

Im Gepäck hat es bei allen Auftritten zahlreiche Informationen und die neu erschienenen Printprodukte rund um einen abwechslungsreichen Urlaub. Denn wer Ruhe, Erholung, aber auch aktive Entspannung sucht, ist in der Solling-Vogler-Region genau richtig. Von sportlichen über kulturellen Angeboten bis hin zu Wellness-Wochenenden stehen zahlreiche Freizeitaktivitäten zur Auswahl. So kommen etwa Wanderfreunde bei Touren auf dem ausgezeichneten Weserbergland-Weg oder einem der über 130 beschilderten Wanderwege voll auf ihre Kosten. Radfahrern steht mit dem Weser-Radweg der zweitbeliebteste Fern-Radwanderweg zur Verfügung – und der punktet mit tollen Natur- und Kulturerlebnissen. Familien mit Kindern können ihren Urlaub mit vielen tollen Ausflügen zu kindgerechten Zielen abwechslungsreich und spannend gestalten. Über all diese Möglichkeiten informiert das Team des Touristikzentrums während der Messen direkt vor Ort, um noch mehr Gäste in die Region zu locken. 

„Die Messeaktivitäten stellen ein wichtiges Vermarktungsinstrument für unsere Region dar“, erklärt Theo Wegener, Geschäftsführer der Solling-Vogler-Region. „Durch die Auftritte auf relevanten Messen in ganz Deutschland zeigen wir nicht nur Präsenz, sondern machen vor allem viele potenzielle Gäste auf die Vorzüge eines Urlaubs in unserer schönen Heimat aufmerksam. Damit fördern wir aktiv den Tourismus in der Region – und davon profitieren letztlich auch die Menschen, die hier leben und arbeiten.“  

WORTGEWANDTER WETTSTREIT

Poetry Slam bringt Weserrenaissance Schloss Bevern wieder zum Beben

Foto: SVR
Foto: SVR

29.12.2016  Solling-Vogler-Region / PM

Bevern. Poetry Slam – das ist die Idee, Poesie und Literatur auf die Bühne zu bringen und damit Menschen zu begeistern. Und zwar ohne großes Tamtam, ohne ausgefeilte Choreografien oder spektakuläre Shows. Nichts soll ablenken von den Texten, den gesprochenen Worten und eben denen, die sich ihnen verschrieben haben, den sogenannten „Slammern“.

 

Keine Hilfsmittel stehen den Wortakrobaten bei ihren Auftritten zur Verfügung, sie haben lediglich ihren Mund, das Mikro und vielleicht noch ein Textblatt, um das Publikum für sich zu gewinnen. Manche der vorgetragenen Texte sind witzig, andere ernst, wieder andere stimmen einen nachdenklich. Manches erinnert an Comedy, anderes an Rap oder Lyrik, die Grenzen sind fließend, es gibt nichts, was es nicht gibt. Genau diese Vielschichtigkeit macht die Faszination Poetry Slam, die moderne Dichterschlacht, aus. Sie ist es auch, die dafür sorgt, dass sich das Publikum der Slams aus allen Altersklassen und gesellschaftlichen Schichten zusammensetzt.

 

Wer sich einmal selbst ein Bild von dieser faszinierenden Wortakrobatik machen und sich von den Poeten in die Welt der Texte entführen lassen möchte, hat die Chance dazu am 13. Januar 2017 um 19 Uhr in der Solling-Vogler-Region im Weserbergland. Denn dann ist die Schlosskapelle des Weserrenaissance Schlosses Bevern wieder Schauplatz des beliebten Poetry Slams „Schlosspoeten – Die Dichterschlacht im Schloss“.

 

Fünf Slammer messen sich an diesem Abend miteinander, greifen dabei über zwei Runden tief in die poetische Schatzkiste und buhlen mit wortgewandten, kurzweiligen Texten – mal nachdenklich, mal komisch – um die Gunst ihres Publikums. Dieses kürt am Schluss auch den Sieger des Abends. Durch die Veranstaltung führt derweil das bewährte und charmant-witzige Macht Worte!-Moderatorenduo Henning Chadde und Jan Egge Sedelies.

 

Karten können zum Preis von 15 Euro (ermäßigt neun Euro) im Vorverkauf im Kulturzentrum Weserrenaissance Schloss Bevern, Tel. 05531/994018 erworben werden, außerdem an der Tageskasse, die eine Stunde vor Beginn der Veranstaltung öffnet.

 

Weitere Informationen sind bei der Solling-Vogler-Region im Weserbergland, www.solling-vogler-region.de und unter Tel. 05536/960970 erhältlich. 


Frühzeitig buchen, Rabatte sichern

Wer bis zum 28. Februar 2017 seinen  Rad- oder Wanderurlaub bucht, kann richtig sparen

21.12.2016 / Solling-Vogler-Region / PM

Solling. Wo soll es denn in diesem Jahr hingehen? – Urlaubsplanung ist auch immer ein bisschen die Qual der Wahl. Es gibt so viele Möglichkeiten und potenzielle Reiseziele, dass es oft nicht leicht fällt, bei schier unzähligen Alternativen eine Entscheidung zu treffen.

Immer mehr Menschen entscheiden sich für einen Urlaub im eigenen Land, wollen die heimische Natur entdecken und erleben, statt lange Flüge auf sich zu nehmen und sich schließlich in überfüllten Regionen oder Städten zu tummeln. Und so liegen entschleunigte Urlaube mit aktiven Naturerlebnissen derzeit voll im Trend.

Wer nach einem besonders reizvollen Urlaubsziel sucht, wird im Weserbergland sicherlich fündig. Denn egal ob Wandern oder Radfahren – hier kommen Aktivurlauber aller Art voll auf ihre Kosten. Wer gerne per pedes durch die Landschaft streift, ist auf dem vom Deutschen Wanderverband zertifizierten Weserbergland-Weg, einem von lediglich 16 „Top Trails of Germany“, bestens aufgehoben. Gut ausgeschildert, führt der Weg auf rund 225 Streckenkilometern quer durch das reizvolle Weserbergland von Hann. Münden bis Porta Westfalica. Auch eine Wanderung quer durch die Solling-Vogler-Region mit ihren vielen, landschaftlich attraktiven Wanderwegen hat ihren ganz besonderen Reiz.

Wer lieber in die Pedale tritt, ist auf dem Weser-Radweg richtig. Vom Ursprung der Weser in Hann. Münden, führt der rund 500 Kilometer lange Radweg – immer dem Flusslauf folgend – nach Bremen oder gar bis an die Nordseeküste bei Cuxhaven.

Egal ob zu Fuß oder mit dem Drahtesel – eine solche Reise ist einfach immer etwas ganz besonderes. Denn hier im Weserbergland macht die Mischung aus beeindruckenden Landschaften, historischen Orten, kulturellen Sehenswürdigkeiten entlang des Weges und gemütlichen Einkehrmöglichkeiten den einzigartigen Reiz aus.

Die Wanderung auf dem Weserbergland-Weg mit sieben Übernachtungen/Frühstück, Wanderkarte sowie Gepäcktransfer von Haus zu Haus kostet ab 444 Euro pro Person im Doppelzimmer. Die Radtour auf dem Weser-Radweg beinhaltet acht Übernachtungen mit Frühstück, Radkarte und Gepäcktransfer und kostet pro Person ab 649 Euro.

Das Urlaubsteam der Solling-Vogler-Region hat jedoch für alle Frühbucher ein ganz besonderes Schmankerl: Gäste, die bis zum 28. Februar 2017 eine Rad- oder Wanderreise buchen, bekommen fünf Prozent Rabatt auf den Reisepreis. Schnell entscheiden lohnt sich!


Vielfältige Naturerlebnisse

Geführte Wanderungen, Thementouren und Exkursionen sind in der Broschüre „Faszination Natur“ übersichtlich zusammengefasst

20.12.2016 / Solling-Vogler-Region / PM

Solling. Wer sich gerne in der Natur aufhält, ist in der Solling-Vogler-Region im Weserbergland (SVR) genau richtig. Denn hier laden unterschiedlichste Kulturlandschaften und Lebensräume – weitläufige Wälder, sattgrüne Wiesentäler, idyllische Streuobstwiesen, sanfte Hügel, urige Moorlandschaften und eine einzigartige Tier- und Pflanzenwelt – zu ausgiebigen Entdeckungstouren ein. Doch nicht nur Erholungssuchende können in dieser einzigartigen Umgebung neue Kräfte sammeln. Auch für Menschen, die ihre Freizeit gerne aktiv gestalten, oder Familien mit Kindern gibt es sprichwörtlich an jeder Ecke die Chance, etwas Neues zu entdecken.

All jene, die nicht auf eigene Faust zu einer Tour in die Natur starten möchten, können sich auf eine Vielzahl geführter Wanderungen freuen. Zu finden sind die einzelnen Termine in der Broschüre „Faszination Natur – Termine 2017“. Diese hat das Team der SVR in Zusammenarbeit mit dem Naturpark Solling-Vogler und den Niedersächsischen Landesforsten für die kommende Saison einer kompletten Überarbeitung unterzogen, sodass sie nun in völlig neuem Glanz erstrahlt.

36 Seiten umfasst die neu aufgelegte Broschüre, die randvoll mit spannenden Thementouren gespickt ist. In Begleitung von fachkundigen Gäste- und Naturführern geht es zu den schönsten Plätzen des Naturparks – ganz spezielle Einblicke in die unterschiedlichsten Lebensräume sind da inklusive! Interessante Vorträge, Fotoexkursionen  und Veranstaltungen für Kinder und Jugendliche, bei denen Natur und Tierwelt im Vordergrund stehen, runden das Angebot ab.

Auf eigenen Themenseiten werden außerdem die größten Besonderheiten, die der Naturpark zu bieten hat, separat vorgestellt. So können interessierte Besucher etwa erfahren, was es mit dem Hutewald Solling der Niedersächsischen Landesforsten auf sich hat, wie der komplexe Lebensraum Hochmoor Mecklenbruch im Forstamt Neuhaus funktioniert oder warum sich an manchen Stellen seltene Orchideen besonders wohlfühlen. Unter dem Motto „Naturpark für alle“ werden zudem auch in 2017 wieder spezielle Touren für gehörlose und blinde Besucher angeboten.

Die Broschüre „Faszination Natur“ ist ab sofort im Touristikzentrum der Solling-Vogler-Region sowie beim Naturpark Solling-Vogler im WildparkHaus, dem Solling Besucherzentrum, in Neuhaus erhältlich, außerdem auch in vielen Touristikbüros, Hotels und Restaurants in der Solling-Vogler-Region. Die Termine werden außerdem auf den Internetseiten von Naturpark, WildparkHaus und SVR veröffentlicht.


Das Ziel fest im Blick

Lenkungsgruppe bespricht nächste Schritte auf dem Weg, Qualitätsregion Wanderbares Deutschland zu werden

15.12.2016 / Solling-Vogler-Region / PM

Solling. Ob es darum geht, den gestressten Kopf frei zu bekommen und seine Akkus wieder aufzufüllen, sich in geselliger Runde in der Natur aufzuhalten oder aber seinen Urlaub aktiv und mit zahlreichen tollen Erlebnissen unter freiem Himmel zu verbringen – die herrliche Landschaft der Solling-Vogler-Region im Weserbergland (SVR) lädt ganzjährig zum Wandern ein. Dabei hält das Wegenetz sowohl für geübte Wanderer als auch für Menschen, die nur gelegentlich die Stiefel schnüren, die richtige Strecke parat. Kein Wunder also, dass  die Zahl der Gäste, die die Region während ihres Urlaubs wandernd erkundet, immer weiter steigt.

 

Dieses enorme Potenzial in Sachen Wandertourismus soll in Zukunft noch besser ausgeschöpft werden, die Möglichkeit, auf Schusters Rappen eine einzigartige Natur mit einer vielfältigen Tier- und Pflanzenwelt zu erkunden, auch höchsten Ansprüchen genügen. Deshalb hat sich die SVR ein ehrgeiziges Ziel gesetzt: Sie will in Kooperation mit dem Naturpark Solling-Vogler und den Niedersächsischen Landesforsten Niedersachsens erste, vom Deutschen Wanderverband zertifizierte „Qualitätsregion Wanderbares Deutschland“ werden. Mit diesem Gütesiegel wird dem Gast ein vollendetes Wandererlebnis hinsichtlich Wegen, Gastgebern, Service und Tourist-Informationen garantiert.

Die Solling-Vogler-Region will dieses Label in Zukunft nicht nur tragen, sondern vor allem auch leben. Deshalb gilt es mehr zu geben, als die 44 vorgeschrieben Kriterien zu erfüllen. Das Thema zu inszenieren, die einzigartigen Möglichkeiten der Region ins rechte Licht zu rücken – und eben immer noch ein Stückchen besser werden zu wollen sind die Ziele für den kommenden Prozess.

 

Wie das gelingen kann, wurde nun bei der ersten Sitzung der neu gegründeten Lenkungsgruppe besprochen. Dazu trafen sich die Mitglieder gemeinsam mit Prof. Dr. Heinz-Dieter Quack von PROJECT M, einem führenden Beratungsbüro im Bereich Wandertourismus, in der SVR-Geschäftsstelle in Neuhaus. Neben dem aktuellen Status Quo, den PROJECT M durch Befragungen und sogenannte „Mystery Checks“ ermittelt hat, wurden auch die nächsten Schritte auf dem Weg, eine vom Deutschen Wanderverband zertifizierte Qualitätsregion zu werden, besprochen.

 

Bereits Anfang des neuen Jahres wird es unter anderem einen speziellen Workshop geben, bei dem die Mitarbeiter der Tourist-Informationen der einzelnen SVR-Mitgliedsorten in das Projekt einbezogen und in Sachen Wandertourismus geschult werden. Weitere Workshops für Gastgeber, Vermieter etc. werden folgen. Denn nur, wenn alle Akteure an einem Strang ziehen, kann die SVR eine Qualitätsregion Wanderbares Deutschland werden, seine Außenwahrnehmung weiter verbessern und damit wieder ein großes Stück weiter nach vorn kommen.


Für die ganze Familie

Reiseführer „Tipps für Entdecker“ zeigt Gästen die Vielfalt des Weserberglands

06.12.2016 / Solling-Voger-Region / PM

Weserbergland. Erlebnisreiche Ausflüge in das Weserbergland leicht gemacht: Mit dem Reiseführer „Tipps für Entdecker“ eine einfache Aufgabe. Denn die 102 Seiten umfassende Broschüre hält nicht nur zahlreiche Empfehlungen für tolle Touren parat, sondern findet durch ihr handliches Format auch in jeder Tasche Platz. Damit sind die Tipps der ideale Begleiter für eine Reise durch das wunderschöne und facettenreiche Weserbergland.

 

Übersichtlich und informativ kommt der Reiseführer daher. Sein Inneres ist voll von wertvollen Informationen rund um Urlaubsorte, Ausflugsmöglichkeiten und Sehenswürdigkeiten. 

Naturliebhaber finden etwa Tipps für interessante Naturlehrpfade oder Aussichtstürme, die einen traumhaften Ausblick in die Umgebung ermöglichen und erfahren, wo sie sich Fahrräder für eine Radtour ausleihen können. Kulturbegeisterten Gästen gibt er eine Vielzahl an reizvollen Zielen wie Schlössern, Burgen, Klöstern und Museen, die zu einem Besuch einladen, an die Hand. Wer die Gegend einmal aus der Vogelperspektive oder vom Schiff aus erkunden möchte, erfährt, welche Flugplätze zu Rundflügen einladen und welche Möglichkeiten es gibt, mit dem Dampfer auf der Weser zu fahren. Auch Familien, die nach spannenden Attraktionen für ihren Nachwuchs suchen, kommen nicht zu kurz. Denn die Broschüre gibt auch einen Überblick über Freizeitparks, Schwimmbäder und kindgerechte Ausflugsziele.

 

Das Team des Touristikzentrums der Solling-Vogler-Region (SVR) hat den beliebten Reiseführer „Tipps für Entdecker“  auch für 2017 in Zusammenarbeit mit dem Weserbergland Tourismus e. V. Hameln neu aufgelegt. 40.000 Exemplare umfasst die Auflage, die bereits druckfrisch im Touristikzentrum in Neuhaus angekommen ist und kostenfrei angefordert werden kann. Ausgegeben wird der praktische Reiseführer zudem bundesweit auf Messen und auch in den örtlichen Tourist-Informationen ist er erhältlich.

 

„Mit der Neuauflage der Tipps für Entdecker geben wir unseren Gästen auch für die kommende Saison wieder einen übersichtlichen Reiseführer an die Hand, der sie zu den schönsten Zielen im Weserbergland führt“, erklärt Theo Wegener, Geschäftsführer der SVR.

 

Weitere Informationen – und die Broschüre „Tipps für Entdecker“ selbst – sind bei der Solling-Vogler-Region im Weserbergland, www.solling-vogler-region.de und unter Tel. 05536/960970 erhältlich. 


Social Wall

Solling-Vogler-Region verfügt jetzt über eine Social Wall

06.12. 2016 /  PM Solling-Vogler-Region

Solling. Schon lange ist das Team der Solling-Vogler-Region im Weserbergland (SVR)  im Internet auf den unterschiedlichen Social-Media-Kanälen unterwegs. Das Ziel ist klar: Zahlreiche verschiedene Menschen zu erreichen und Lust auf einen Urlaub in einer der landschaftlich schönsten Gegenden Deutschlands zu machen.

Aktuelle Studien belegen, dass das Thema „Social Media“ in Sachen Marketing und Kommunikation auch in der Tourismusbranche eine immer größere Rolle spielt. Wer Urlaub machen möchte, recherchiert nämlich schon längst nicht mehr ausschließlich auf den Internetseiten von Reiseveranstaltern und Tourismusverbänden, sondern eben auch auf Kanälen wie Facebook, Instagram, Twitter und Co. Aus diesem Grund ist es von großer Bedeutung, diese regelmäßig mit spannenden Informationen zu füttern, um kräftig die Werbetrommel bei potenziellen Urlaubern zu rühren.

Doch nicht nur das SVR-Team postet fleißig tolle Neuigkeiten und Informationen, auch zahlreiche Einheimische und Gäste kennzeichnen ihre Beiträge in den „sozialen Medien“ oft mit sogenannten Hashtags – Begriffen, die mit einem vorgesetzten #-Zeichen kenntlich gemacht werden. 

Alle Beiträge zur Solling-Vogler-Region erscheinen ab sofort gebündelt und in Echtzeit direkt auf der Internetseite der SVR. Möglich gemacht wird das durch eine neue Funktion, eine „Social Wall“. Dieses äußerst effektive Werkzeug durchforstet alle relevanten Netzwerke nach relevanten und im Vorfeld definierten Hashtags und bildet das komplette digitale Geschehen zu diesen Begriffen auf einer separaten Seite ab. So wird auf den ersten Blick ersichtlich, wie vielfältig und abwechslungsreich die Region ist. Und das Beste ist: Jeder kann Teil dieser großen Gemeinschaft werden. Wie das geht? Ganz einfach. Denn damit ein Beitrag auf der Social Wall angezeigt wird, muss er lediglich mit dem Hashtag #sollingvogler gekennzeichnet sein. 

Das Team der SVR freut sich über viele schöne Fotos, die die Seite in Zukunft weiter aufpeppen und Gästen einen tollen Eindruck über die Vielfalt der Region vermitteln.

Weihnachtsmarkt, Weiße Wochen und Wiedereröffnung

Viel los ist in den kommenden Monaten auf dem Gelände von Schloss Fürstenberg

02.12.2016 / Solling-Vogler-Region / PM

Fürstenberg. Nach einem erfolgreichen ersten Weihnachtsmarkt-Wochenende blickt das Team der Porzellanmanufaktur FÜRSTENBERG voller Enthusiasmus auf das zweite Adventswochenende. Denn auch dann öffnet der Weihnachtsmarkt der Kunsthandwerker noch einmal seine Pforten.

Sowohl am 3. als auch am 4. Dezember können Gäste von 11 bis 19 Uhr bei freiem Eintritt über das Schlossgelände und durch die Nebengebäude schlendern und dabei an zahlreichen Ständen tolle Produkte der Kunsthandwerker bestaunen und erwerben. Höhepunkt der Veranstaltung wird am 4. Dezember der Besuch des Nikolauses sein, der gegen 16 Uhr erwartet wird. Anschließend findet ein gemeinsames Adventssingen unter Begleitung des Posaunenchors Lauenförde statt, bei dem auch die Besucher herzlich zum Mitsingen eingeladen sind. 

 

Das neue Jahr beginnt dann gleich mit einem Paukenschlag. Im Zeitraum vom 6. Januar bis zum 26. Februar stehen die „Weißen Wochen“ auf dem Programm. Im Manufaktur Werksverkauf gibt es in dieser Zeit unterschiedlichste weiße Artikel zu attraktiven Preisen zu erwerben.

Am 5. März ist es schließlich soweit: Das Museum Schloss Fürstenberg wird wieder geöffnet. Schon seit 2015 ist das Schloss geschlossen, denn seither wurde hier fleißig saniert, renoviert und eingerichtet. Pünktlich zur Wiedereröffnung wird das Gebäude in völlig neuem Glanz erstrahlen und seine Besucher mit einer innovativen Museumsgestaltung und einer großzügigen, neuen Besucherwerkstatt empfangen. Dann heißt es auch nicht nur schauen und staunen, sondern an vielen Stellen auch: Anfassen ist ausdrücklich erlaubt!

Großes Advents-Gewinnspiel

24 x Echt! Weihnachten

29.11.2016 / Solling-Vogler-Region / PM

Solling. In nicht einmal mehr vier Wochen ist es soweit und Weihnachten steht vor der Tür. Um die Wartezeit bis zum Fest ein wenig zu verkürzen, hat das Team des Touristikzentrums der Solling-Vogler-Region im Weserbergland (SVR) in diesem Jahr eine besonders schöne Aktion auf die Beine gestellt. Unter dem Motto „24 x Echt! Weihnachten“ gibt es beim großen Advents-Gewinnspiel Tag für Tag tolle Preise zu gewinnen – nämlich mit dem Gütesiegel Echt! ausgezeichnete Regionalmarkenprodukte.

Über dieses Zertifikat dürfen sich nur Anbieter freuen, deren Waren strenge Kriterien erfüllen. Ein eigens eingerichteter Qualitätsausschuss überprüft, ob diese auch wirklich eingehalten werden. Zu den Anforderungen zählen beispielsweise der Sitz des Anbieters, die Herstellung des Produkts in sowie Verwendung von Rohstoffen aus der SVR oder auch der verantwortungsbewusste Umgang mit Ressourcen während des Herstellungsprozesses. Denn für die Regionalmarke gilt: Nur wo „Echt!“ draufsteht, sind auch tatsächlich ausschließlich Produkte aus der Solling-Vogler-Region drin. Gelebte Regionalität, wie sie im Buche steht.

Um am kostenfreien Gewinnspiel teilnehmen zu können, genügt es, sich über die Internetseite www.echt-solling-vogler-region.de/adventskalender mit seiner Email-Adresse oder Handynummer anzumelden. Sobald die Anmeldung erfolgt ist, bekommen die Teilnehmer jeden Tag ein kleines Rätsel per Mail oder Whatsapp geschickt, das es zu lösen gilt. Bei Zusendung der richtigen Lösung winkt mit ein bisschen Glück der Gewinn eines der tollen Echt!-Produkte. Und natürlich hat sich das SVR-Team für das letzte Türchen am Heiligabend, 24. Dezember, noch einmal eine ganz besonders schöne Überraschung einfallen lassen!

Ausbau des Netzwerks

Regionalmarke Echt! der Solling-Vogler-Region will weiter wachsen

28.11.2016 / Solling-Vogler-Region / PM

Solling. In Zeiten zunehmender Globalisierung wird es immer wichtiger, sich seiner ursprünglichen Wurzeln bewusst zu werden. So nimmt etwa das Thema „Regionalität“ einen immer größeren Stellenwert ein, was nicht zuletzt an zahlreichen Lebensmittelskandalen liegt. Diese haben die Verbraucher stark verunsichert und Fragen wie „Was kann ich eigentlich noch guten Gewissens essen?“ aufgeworfen.  Kein Wunder also, dass aktuelle Studien einen starken Anstieg der Nachfrage nach regionalen Produkten belegen. Allerdings ist auch der Begriff „regional“ in vielen Fällen irreführend, da er keiner klaren Definition unterliegt, nicht zwangsläufig für Produkte aus der direkten Umgebung steht und es außerdem an Transparenz fehlt. Mit den Produkten der Regionalmarke „Echt!-Solling-Vogler-Region“ sind Verbraucher jedoch garantiert auf der sicheren Seite. Denn das Gütesiegel wird nur verliehen, wenn ein Produkt strenge Kriterien in Bezug auf die Wertschätzung der heimischen Erzeugerregion erfüllt, die auch von einem eigens eingerichteten Qualitätsausschuss überprüft werden. Zu diesen Anforderungen zählen beispielsweise der Sitz des Anbieters, die Herstellung des Produkts in sowie Verwendung von Rohstoffen aus der naturräumlichen Ebene der Solling-Vogler-Region im Weserbergland (SVR). Nur so können Waren mit einer erkennbaren Herkunft nach außen hin vermarktet werden und der Verbraucher dauerhaft Vertrauen in die Marke setzen.  Im Herbst 2012 entstand die Grundidee zur Regionalmarke, im Frühjahr 2013 konnten bereits die ersten Betriebe und Produkte ausgezeichnet werden. Seither hat sich eine ganze Menge getan, die Marke sich überaus positiv entwickelt. Aus einer Handvoll Klassifizierten ist ein großes Netzwerk aus aktuell 66 Anbietern mit mehr als 340 Produkten geworden. Zum bisherigen Sortiment gehören übrigens unter anderem hausgemachte Marmeladen, ökologischer Honig, Feinkost-Spezialitäten, delikate Wurstwaren, zünftig gebrautes Bier, regionale Speiseöle, duftende Seifen aber auch ganze Gerichte verschiedener Gastwirte, regionale Rohstoffe sowie Literatur und Künstlerisches – regionale Vielfalt, wie sie im Buche steht. 

Dieses Spektrum möchte das Team des Touristikzentrums in Zusammenarbeit mit bereits gelabelten, aber auch neuen Anbietern in Zukunft noch erweitern. Deshalb sind Hersteller regionaler Artikel aus der SVR herzlich dazu eingeladen, einen Aufnahmeantrag zu stellen und Teil der großen Echt!-Familie zu werden. Und das könnte schon bald der Fall sein, denn die nächste Sitzung des Qualitätsausschusses ist Ende November. Die ersten neuen Anträge sind bereits eingegangen – und das SVR-Team freut sich über weitere Interessenten, die Teil einer großartigen Gemeinschaft werden möchten.

Sich gemeinsam für die Heimat aufzustellen, Transparenz zu schaffen, qualitätsvolle regionale Produkte herzustellen und damit ein „Wir-Gefühl“ zu vermitteln sind erklärte Ziele der Regionalmarke Echt!. Durch ein einzigartiges unternehmerisches Netzwerk und umfangreiche Marketingmaßnahmen wird die Bekanntheit der Marke weit über die Grenze der Region gesteigert. Ein großer Vorteil für die einzelnen Anbieter – von dem jeder einzelne profitiert und zugleich seinen Teil dazu beiträgt, die gesamte Region weiter nach vorn zu bringen.


An neuem Standort

Weihnachtsmarkt Uslar findet in diesem Jahr rund um das Museum statt

22.11.2016 / Solling-Vogler-Region / PM

Uslar. Die Adventszeit rückt immer näher – und auch die Vorfreude auf die kommenden Weihnachtsmärkte wächst. Untrennbar damit verbunden: Der süße Duft nach kulinarischen Schmankerln, der Dampf von heißem Glühwein, festliche Beleuchtung und die Gelegenheit, an traditionellen Ständen zu stöbern und sich noch mit einigen Geschenken für seine Liebsten einzudecken. Auch in der Solling-Vogler-Region im Weserbergland wird es pünktlich zur Adventszeit wieder besinnlich.

 

Getreu des Mottos „Alle Jahre wieder“ öffnet auch der Weihnachtsmarkt in Uslar erneut seine Pforten. In diesem Jahr zeigt er sich jedoch in neuem Gewand und wartet mit einigen Neuerungen auf. So wird er etwa nicht mehr am Alten Rathaus stattfinden, sondern rund um das Museum stattfinden – im Erdgeschoss des Museums, auf dem Vorplatz und im Innenhof. In der Zeit vom 1. bis 18. Dezember hat er montags bis donnerstags jeweils von 15 bis 19 Uhr geöffnet, freitags geht es bereits um 10.30 Uhr los, am Wochenende fällt der Startschuss um 14 Uhr. 

 

Das Angebot des Weihnachtsmarktes reicht von Geschenkartikeln, Handarbeiten, Schmuck, Dinkelkissen und Holzkunst bis hin zu Kerzen, Porzellan, Seifen, Patchworkarbeiten sowie handgefertigten Krippen. Auch kulinarisch wird es vielfältig. Ob herzhaft oder süß, ob heiß oder kalt – für jeden gibt es hier den passenden Gaumenschmaus. Zum Weihnachtscafé wird in diesem Jahr in das gemütliche Museumsstübchen eingeladen. Für das passende Rahmenprogramm sorgen außerdem Theateraufführungen, weihnachtliche Chormusik sowie Stadtführungen mit Jäger Hackelberg oder dem Nachtwächter.

 

Und natürlich kommen auch die kleinsten Besucher des Uslarer Weihnachtsmarktes nicht zu kurz. Sie können sich auf einem Karussell vergnügen, am Stand eines Glasgraveurs in die Kunst der Glasgravur eintauchen, oder gemeinsam mit dem Weihnachtsmann Wunschzettel schreiben.

Erhalten bleibt der beliebte Riesenadventskalender am Alten Rathaus. Hier wird jeden Tag ein Türchen geöffnet und so der Countdown bis zum Weihnachtsfest heruntergezählt.



Für Natur und Region im Einsatz

Tore Straubhaar ist erster Solling-Vogler-Ranger

17.11.2016 / 16:50 Uhr / PM Solling-Vogler-Region

Solling. In khakifarbener Uniform durch exotische Landschaften streifen, wilde Tiere beobachten und Touristen zu den schönsten Plätzen begleiten – so stellen sich viele die Arbeit eines „Rangers“ vor. Und in der Tat sieht der Alltag einiger Ranger auch tatsächlich so aus, zum Beispiel in Afrika oder in den USA. Dort ist auch der Geburtsort dieser Berufsgruppe: 1880 nahm einst im Yellowstone Nationalpark der erste Ranger seine Arbeit auf.

 

Doch nicht nur im Ausland, auch in Deutschland sind sogenannte „Hüter eines Landschaftsraumes“, wie sich der Begriff am besten übersetzen lässt, im Einsatz. Und das bereits seit Anfang des 20. Jahrhunderts. Die Aufgaben dieser Schutzgebietsbetreuer sind dabei überaus vielfältig und hängen stark vom jeweiligen Einsatzgebiet ab. Im Allgemeinen tragen sie zur Erhaltung der heimischen Tier- und Pflanzenwelt bei, sind in Sachen Umweltschutz unterwegs und informieren Besucher über Natur und unterschiedliche Lebensräume. 

 

Auch in der Solling-Vogler-Region im Weserbergland wird künftig ein Ranger unterwegs sein: Tore Straubhaar, Dipl. Ing. Landschaftsarchitektur. Seit Anfang November ist er beim Naturpark Solling-Vogler im Rahmen des ersten LEADER-Kooperationsprojektes der aktuellen EU-Förderphase zwischen den Regionen Harzweserland und VoglerRegion beschäftigt. Straubhaar wird als Solling-Vogler-Ranger im Gebiet des Naturparks daran arbeiten, Landschaftswerte stärker erlebbar zu machen. Dazu gehört unter anderem die Mitarbeit an neuen Angeboten des Naturparks, wie themenspezifische Führungen und Veranstaltungen.

 

Gerade im Hinblick auf das Ziel, Niedersachsens erste „Qualitätsregion Wanderbares Deutschland“ zu werden – ein Gemeinschaftsprojekt der Solling-Vogler-Region, des Naturparks Solling-Vogler und der Niedersächsischen Landesforsten – ist dies von immenser Bedeutung für die gesamte Region. Auch bei diesem Projekt soll Straubhaar tatkräftig mitwirken und die Entwicklung der Qualitätsregion in verschiedenen Arbeitsschritten begleiten. Ein weiterer großer Schritt auf dem Weg, das Gütesiegel „Qualitätsregion“ zu erhalten.


Einstimmung auf Weihnachten

Weihnachtsmarkt rund um die Klosterkirche Lippoldsberg findet am 1. Adventswochenende statt 

16.11.2016 / 06:30 Uhr / PM Solling-Vogler-Region

Lippoldsberg. Der Advent ist für viele Menschen eine der schönsten Zeiten im Jahr. Denn auch wenn die Tage immer kürzer werden und kalte Temperaturen dauerhaft Mütze, Schal und dicke Jacke nötig machen, so steigt doch spätestens Ende November die Vorfreude auf das nahende Weihnachtsfest und seinen ganz besonderen Zauber, geprägt von Stille, Einkehr und Besinnlichkeit.

Mit dem ersten Advent beginnt traditionell die Saison der Weihnachtsmärkte. So auch in der Solling-Vogler-Region im Weserbergland (SVR). Direkt am ersten Adventswochenende wird es etwa in Lippoldsberg stimmungsvoll.

Erstmals findet der große Weihnachtsmarkt rund um die historische Klosterkirche an zwei Tagen statt. Am Samstag, 26. November, beginnt der Markt um 12 Uhr, am Sonntag, 27. November ist er von 11 bis 17 Uhr geöffnet. Rund 50 Aussteller haben sich bereits bei den Organisatoren angemeldet. Sie werden mit ihren Ständen die Scheunen, das Refektorium sowie den gesamten Innenhof bevölkern und das Gelände der romanischen Klosterkirche in ein großes Weihnachts-Wunderland verwandeln. Ein besonderer Blickfang wird dabei sicherlich das neu gestaltete Hüttendorf sein, das vor der Klosterkirche, im Anschluss an das Herman-Nohl-Haus, aufgebaut wird. Es besteht aus sechs Holzhütten, die von Mitgliedern des Veranstalterteams selbst gestaltet und gebaut wurden.

Besucher des Weihnachtsmarktes dürfen sich auf viele tolle, handgemachte Produkte und wahre Unikate freuen. Selbstgenähte Kleidung, ausgefallene (Weihnachts-)Deko, Schmuckstücke aus unterschiedlichen Materialien, handgemachte Krippen, sowie regionale, Echt!-ausgezeichnete Produkte aus der Solling-Vogler-Region wie deftige Wurstwaren, handgerührte Marmeladen oder auch verschiedene Naturseifen, laden nicht nur zum ausgiebigen Stöbern ein, sondern sind auch tolle Geschenkideen. Am Sonntag besteht zudem die Chance, einen der 20 in Lippoldsberg aufgestellten Weihnachtsbäume zu gewinnen. Um 16.45 Uhr findet die Verlosung statt, die Lose gibt es an beiden Tagen für den Preis von einem Euro pro Los auf dem Weihnachtsmarkt-Gelände zu kaufen.

Und natürlich kommen auch die jüngsten Besucher auf ihre Kosten: Im Klosterkeller findet etwa an beiden Tagen jeweils um 13.30 Uhr ein Weihnachts-Kinderkino statt – Spaß für Kinder und Jugendliche ist dabei garantiert! Um 15.30 Uhr liest dann Buchautor Heiko Baumann aus seinen Kinderbüchern vor, bevor um 16.30 Uhr der Weihnachtsmann mit kleinen Präsenten im Gepäck auf dem Gelände der Klosterkirche vorbeischaut.

Damit keiner mit leerem Magen oder gar durstig nach Hause gehen muss, gibt es allerlei leckere Gaumenfreuden wie Fisch, Pulled Pork oder Wildgulasch, dazu dampfende Heißgetränke wie Glühwein und Co.

Festliche Barockmusik

Kammerorchester St. Bardenfleth gibt am 20. November Konzert in der Klosterkirche Lippoldsberg

r4.11.2016 / 05:11 Uhr / PM Solling-Vogler-Region

Lippoldsberg. Die Zeit vor dem Jahreswechsel ist traditionell eine Zeit des Innehaltens und des Rückblicks. Auch in der Kirche ist dies eine ganz besondere Zeit. So rückt hier zum Ende des Kirchenjahres vor allem die Frage nach den letzten Dingen in den Mittelpunkt: dem Tod, aber auch dem ewigen Leben.

Am Totensonntag, dem letzten Sonntag vor dem 1. Advent – an dem das neue Kirchenjahr beginnt –, wird deshalb in der evangelischen Kirche der Verstorbenen gedacht. Im allgemeinen Sprachgebrauch hat dieser Tag aber auch noch eine andere Bezeichnung, und zwar „Ewigkeitssonntag“. Ein Name, der auf die Hoffnung hinweist, dass nach dem Tod ein ewiges Leben auf die Verstorbenen wartet. Diese zwei völlig unterschiedlichen Namen zeigen die gesamte Spannbreite menschlicher Empfindungen und Hoffnungen, was eben die „letzten Dinge“ im Leben angeht.

Genau diese Kontraste werden traditionell auch in einem Konzert in der Klosterkirche Lippoldsberg, das eine Reihe von Gottesdiensten zum Totengedenken abschließt, thematisiert. Am 20. November um 17 Uhr ist es soweit. Dann wird das Kammerorchester St. Anna Bardenfleth in der historischen Klosterkirche in der Solling-Vogler-Region zu Gast sein und unter der Leitung von Thomas Bönisch – dem Chordirektor und Kapellmeister des Staatstheaters Oldenburg – und zum Abschlusskonzert aufspielen. Auf dem Programm steht festliche Barockmusik, darunter Werke von Georg Philipp Telemann (Suite für Flöte und Streicher in a-Moll) und Friedrich II. (Sinfonie Nr. 1 in G-Dur). Als Solistin wird Ulrike Folch an der Blockflöte zu hören sein. 

Bereits am Samstag wird es um 17 Uhr ein Requiem mit Abendmahl für trauernde Familien geben. Am Sonntagvormittag steht dann um 10 Uhr zunächst eine Feier mit Ausblick auf die tröstliche  und strahlende Gegenwart Gottes im Angesicht von Leid und Trauer auf dem Programm. Um 15 Uhr trifft sich die Gemeinde auf dem Friedhof, zündet Grabkerzen an und gedenkt der Verstorbenen, bevor das große Konzert seine Schatten vorauswirft.

Karten können für den Preis von zwölf Euro (ermäßigt acht Euro) an der Tageskasse in der Klosterpforte am Westwerk erworben werden.

Fürstliches Ambiente

Porzellanmanufaktur FÜRSTENBERG lädt zum Weihnachtsmarkt der Kunsthandwerker

05.11.2016 / 07:44 Uhr / PM Solling-Vogler Region

Fürstenberg. Majestätisch und schon von weitem sichtbar thront Schloss Fürstenberg, das Wahrzeichen des gleichnamigen Ortes, auf einem steilen Felsen hoch oben über der Weser. Bereits im 13. Jahrhundert wurde an diesem Standort eine Burganlage zum Schutz der welfischen Lande errichtet, nach zahlreichen Erweiterungen erfolgte dann um 1600 ein vollständiger Umbau zum Jagdschloss mit seiner noch heute vorhandenen Schmuckfassade aus rotem Sandstein im Stil der Weserrenaissance. Seit 1747 beherbergt die herrschaftliche Schlossanlage die Porzellanmanufaktur FÜRSTENBERG – die zweitälteste Manufaktur Deutschlands – deren „weißes Gold“ weltweit Begehrlichkeiten weckt.

 

In den vergangenen zwei Jahren wurde die Anlage umfangreich saniert und modernisiert – so erstrahlt etwa der Schlosshof bereits in einem gänzlich neuen Glanz, auch die rund 80 Meter über der Weser gelegene Aussichtsplattform hat einen neuen Look bekommen. Im Schloss selbst laufen auch jetzt noch Arbeiten, die im März 2017 abgeschlossen sein sollen. Dann wird das Gebäude, das das Museum der Porzellanmanufaktur beherbergt, wieder der Öffentlichkeit zugänglich sein.

 

Das besondere Ambiente des Schlossgeländes verleiht auch dem alljährlich stattfindenden Weihnachtsmarkt der Kunsthandwerker seine einzigartige Atmosphäre. In diesem Jahr öffnet die Porzellanmanufaktur FÜRSTENBERG am 26./27. November sowie am 3./4. Dezember jeweils von 11 bis 19 Uhr ihre Pforten für den Weihnachtsmarkt. Weihnachtsbäume, Lichterketten, offene Feuerstellen und Kerzengläser werden dann das Gelände in ein leuchtendes Weihnachts-Wunderland verwandeln. In festlich dekorierten Holzhütten sowie an Ständen in den Nebengebäuden bieten zahlreiche Kunsthandwerker ihre liebevoll handgefertigten Waren an. Doch nicht nur das. Denn einige der Aussteller lassen sich bei ihrer Arbeit sogar über die Schulter schauen. So werden etwa ein Drechsler, ein Kunstschmied und eine Töpferin einen Einblick in ihr Handwerk gewähren – und bei einer Kerzenschmiede können Besucher gar selbst einmal Hand anlegen und sich eine eigene Kerze gießen!

 

Selbstverständlich spielt beim großen Weihnachtsmarkt in Fürstenberg auch das Porzellan eine große Rolle. Und so hat auch der Werksverkauf der Manufaktur FÜRSTENBERG an allen Tagen seine Tore geöffnet und bietet Porzellaneinkäufe zu attraktiven Konditionen. Neben der kompletten Kollektion gibt es dort eine Vielzahl von edlen Accessoires und weihnachtlichen Geschenkartikeln – die sich auch ideal als Präsent für Freunde und Verwandte eignen!

 

Der Eintritt zum Kunsthandwerker-Weihnachtsmarkt ist frei.


Volle Kraft voraus

„Qualitätsregion Wanderbares Deutschland“ wird vorangetrieben

03.11.2016 / 11:09 Uhr / Solling-Vogler-Region / PM

Solling. Wandern – eine beliebte Freizeitaktivität, die sich bei jung und alt gleichermaßen immer größerer Beliebtheit erfreut. Kein Wunder, denn in Zeiten, in denen das berufliche Leben stark von Hektik und Stress geprägt ist, verspricht die Bewegung in der freien Natur Entspannung und Erholung für Körper und Geist. Aktuellen Statistiken zufolge sind es mittlerweile rund 50 Millionen Menschen, die in Deutschland regelmäßig auf Schusters Rappen unterwegs sind.

Eine besonders beliebte Region bei Wanderern aus ganz Deutschland ist die Solling-Vogler-Region im Weserbergland (SVR). Denn hier lädt eine besonders abwechslungsreiche Landschaft mit einer vielfältigen Tier- und Pflanzenwelt dazu ein, jeden Tag etwas Neues zu entdecken und erleben und dabei aktive Entspannung zu erfahren.

 

Dieses enorme Potenzial in Sachen Wandertourismus möchte die Solling-Vogler-Region in Zukunft noch besser nutzen. Deshalb hat das Team des Touristikzentrums die Initiative ergriffen und gemeinsam mit dem Naturpark Solling-Vogler sowie den Niedersächsischen Landesforsten das Projekt „Qualitätsregion Wanderbares Deutschland“ auf den Weg gebracht. Dieses Siegel garantiert dem Gast ein vollendetes Wandererlebnis in Bezug auf Qualität der Wege, Gastgeber, Service und Informationen. Um dieses besondere Zertifikat zu erhalten, muss die Region zahlreiche Kriterien erfüllen, wie zum Beispiel, einen mindestens fünf Tage langen, abwechslungsreichen Urlaub hinsichtlich Streckenführung und Vielfalt der Wege zu bieten.

 

Die ersten Schritte in diese Richtung wurden bereits gemacht, das Projekt erfolgreich auf den Weg gebracht. Nun gilt es, den selbst gestellten Qualitätsanspruch zu erfüllen, um sich schließlich erfolgreich am Markt positionieren zu können. Zu diesem Zweck hat die SVR mit Project M, der marktführenden Unternehmensberatung für die  Tourismus- und Freizeitbranche, einen starken Partner mit ins Boot geholt, der das Projekt, Niedersachsens erste Qualitätsregion zu werden, mit viel Sachkenntnis begleiten wird.

 

Um den gemeinsamen Weg abzusprechen und die Ziele einer speziell ausgerichteten Profilierungsstrategie zu besprechen, trafen sich unlängst die Beteiligten zu einem sogenannten Kick-Off im WildparkHaus – dem Solling Besucherzentrum, in Neuhaus. Bei diesem Auftakttreffen stellte Prof. Dr. Heinz-Dieter Quack von Project M nun ein Konzept vor, dass die Arbeit aller am Prozess beteiligten Akteure ziel- und themenadäquat bündeln und fokussieren soll. Ein weiterer, großer Schritt nach vorn auf dem Weg, Niedersachsens erste „Qualitätsregion Wanderbares Deutschland“ zu werden und damit noch mehr Gäste in die Solling-Vogler-Region zu locken. 

 


Urlaubssaison 2017 kann kommen

Solling-Vogler-Region stellt neuen Urlaubsplaner vor

31.10.2016 / 20:03 Uhr / Solling-Vogler-Region

Solling. Das Urlaubsjahr 2016 neigt sich mittlerweile dem Ende zu und schon jetzt wirft die neue Urlaubssaison langsam ihre Schatten voraus. Pünktlich dazu hat die Solling-Vogler-Region im Weserbergland (SVR) ihren neuen Urlaubsplaner 2017 auf den Weg gebracht. Dieser liegt druckfrisch und kostenfrei im Touristikzentrum in Neuhaus bereit und bietet Gästen eine tolle Möglichkeit, schon jetzt ihre nächste Reise zu planen.

 

Mit großformatigen Fotos, interessanten Urlaubsprogrammen, Tipps zur Freizeitgestaltung, viel Wissenswertem rund um die elf charmanten Städte und Gemeinden der SVR und nicht zuletzt natürlich ausführlichen Informationen zu den einzelnen Gastgebern gibt der Urlaubsplaner 2017 auf 84 Seiten einen umfassenden Überblick über das breit gefächerte Urlaubsangebot der SVR. Egal ob Jung oder Alt, Einzel- oder Gruppenreisende, Paare, oder Familien mit Kindern – die große Auswahl an Gastgebern lässt keine Wünsche offen. Denn von traditionell bis originell ist einfach alles dabei! So finden Unterkunftssuchende nicht nur klassische Übernachtungsmöglichkeiten wie Campingplätze, Jugendherbergen, Pensionen, Gasthäuser, Ferienwohnungen oder Hotels, sondern auch ausgefallene Quartiere – wie zum Beispiel Baumhäuser oder Zirkuswagen.

 

Auch Gäste, die Lust auf einen abwechslungsreichen Aktivurlaub haben, sind bei der SVR an der richtigen Adresse. Ob Wanderungen auf dem Weserbergland-Weg, Radtouren auf dem Weser-Radweg, Familien- und Gruppenausflüge oder Wellness-Wochenenden – mit einem umfangreichen Angebot an unterschiedlichsten Reise- und Ausflugsmöglichkeiten hält der Urlaubsplaner 2017 für jeden Geschmack das passende parat und zeigt eindrucksvoll auf, wie vielfältig die Möglichkeiten, die die Solling-Vogler-Region seinen Gästen bietet, sind. Dabei bietet das SVR-Team Touristen das „Rundum-Sorglos-Paket“ mit Übernachtungsbuchungen, Gepäcktransport und vielem mehr…

 

„Wir freuen uns, unseren Gästen mit dem neuen Urlaubsplaner einen informativen und übersichtlichen Ratgeber für eine Reise in unsere schöne Solling-Vogler-Region an die Hand geben zu können“, so Theo Wegener, Geschäftsführer der Solling-Vogler-Region.


Heute hier, morgen dort...

Solling-Vogler-Region stellt neu aufgelegten Katalog „Camping und Reisemobil“ mit 15 Stellplätzen vor

20.10.2016 / 06:03 Uhr / PM Solling-Vogler-Region

Solling. Beliebt wie nie zuvor – Die Camping- und Reisemobil-Branche boomt und verzeichnet Rekordumsätze. Das ist kaum verwunderlich. So bietet der Urlaub mit der „mobilen Ferienwohnung“ nicht nur einen ganz besonderen Reiz, sondern ist gar Ausdruck eines Lebensgefühls. Es steht wie kaum eine andere Urlaubsform  für Unabhängigkeit, Naturnähe und Individualität. Werte, die in unserer hochtechnisierten Zeit wieder zunehmend an Bedeutung gewinnen – und das durch alle Altersklassen hindurch. Denn gerade für Familien mit Kindern bietet der Urlaub mit dem Reisemobil, dem Wohnwagen oder dem Zelt viele Vorteile. Heute hier, morgen dort, übermorgen wieder an einem neuen Ort… Wer sein Zuhause auf Zeit immer dabei hat, kann jeden Tag aufs Neue entscheiden, wo es ihn hin verschlägt und wo er die nächste Nacht verbringen möchte. Das garantiert einen abwechslungsreichen und vielfältigen Urlaub für die ganze Familie!

Eine tolle Urlaubsregion, in der Campingfreunde auf zahlreichen unterschiedlichen Stellplätzen voll auf ihre Kosten kommen, ist die Solling-Vogler-Region im Weserbergland (SVR). Naturliebhaber sind hier ebenso richtig wie Kultur- und Historik-Freunde. Denn neben den vielfältigen Naturlandschaften mit einer einzigartigen Flora und Fauna finden sich in der Region auch idyllische (Fachwerk-) Städte und Dörfer sowie Sehenswürdigkeiten, die das Herz von Kulturfans höher schlagen lässt.

Für eine geruhsame Nachtruhe nach einem erlebnisreichen Tag sorgen schließlich die reizvollen Camping- und Reisemobilstellplätze. Diese hat das Team des Touristikzentrums der SVR im neu aufgelegten Katalog „Camping und Reisemobil“ übersichtlich aufgelistet. Neben Lage, Beschaffenheit und Öffnungszeiten sowie Nutzungsdauer der einzelnen Plätze erfahren Gäste auch alles Wichtige rund um ihren Campingurlaub zwischen Solling, Vogler und Weser.

Der Katalog kann ab sofort kostenfrei über das Touristikzentrum in Neuhaus bezogen werden. Weitere Informationen sind bei der Solling-Vogler-Region im Weserbergland, www.solling-vogler-region.de und unter Tel. 05536/960970 erhältlich.


In neuem Format

SVR-Team setzt mit Neuauflage der Wander- und Radfahr-Broschüren auf frisches Design

20.10.2016 / 06:01 Uhr / PM Solling-Vogler-Region

Solling. Natur aktiv erleben hat für viele Menschen eine zunehmend große Bedeutung. Und so nutzen viele ihren Urlaub, um sportliche Betätigung und den Aufenthalt unter freiem Himmel miteinander zu kombinieren. Ganz hoch im Kurs stehen dabei Gegenden, die mit eindrucksvollen Landschaften aufwarten können. Eine solche ist die Solling-Vogler-Region im Weserbergland (SVR). Egal ob Wanderer oder Radfahrer – hier kommen Aktivurlauber beider Sparten voll auf ihre Kosten.

Viele tolle Urlaubsangebote finden all jene, die gern auf Schusters Rappen oder aber mit dem Drahtesel unterwegs sind, in zwei neuen Broschüren. Das Team des Touristikzentrums der SVR hat nämlich sowohl den Flyer „Weserbergland-Weg und mehr…“ als auch das Radfahr-Pendant „Weser-Radweg und mehr…“ einer kompletten Überarbeitung unterzogen und beiden Heften ein völlig neues Outfit verpasst. So präsentieren sich die Broschüren ab sofort im noch verbraucherfreundlicheren Din A5-Format und bieten dadurch noch mehr Platz für tolle und abwechslungsreiche Wander- und Radfahr-Urlaubsprogramme.

Wanderer können sich auf tolle Touren, etwa auf dem mehrfach ausgezeichneten Weserbergland-Weg oder quer durch die Solling-Vogler-Region freuen. Auch Pedalritter haben die Wahl, denn neben unterschiedlichen Angeboten für den Weser-Radweg finden sich in der Broschüre auch Vorschläge für Touren auf dem Diemel- und Fulda-Radweg oder auf der D-Route 3. Und das Beste: Urlauber können ihre Reise ganz entspannt angehen, denn bei Buchung eines Angebots aus den neuen Broschüren übernimmt das SVR-Team die Planung und Organisation der Reise mit Zimmerreservierungen, Gepäcktransfer und vielem mehr.

„Mit dem neuen Outfit unserer Rad- und Wanderbroschüren haben wir wieder einen großen Schritt nach vorne gemacht. So können wir unseren Gästen unser umfangreiches Programm noch übersichtlicher präsentieren“, erklärt Theo Wegener, Geschäftsführer der Solling-Vogler-Region

Geliebt, gejagt, gefürchtet

Geführte Tour durch den Wildpark Neuhaus steht ganz im Zeichen von Deutschlands größtem Raubtier

11.10.2016 / 16:19 Uhr / Solling-Vogler-Region

Solling.Er gilt als bösartig, hinterlistig und gefährlich – der Wolf. Auch heute noch haftet ihm das Bild der gemeinen und blutrünstigen Bestie an. Das liegt nicht zuletzt an zahlreichen alten Märchen, in denen der Wolf stets die Rolle des Bösewichtes innehatte. So verschlingt der große, böse Wolf etwa in „Rotkäppchen“ die Oma, in „Der Wolf und die sieben Geißlein“ hingegen sind es kleine, unschuldige Ziegenkinder, die in seinen Magen wandern. Wen wundert´s da, dass er uns von Kindesbeinen an unheimlich ist und wir ihm lieber nicht in freier Wildbahn begegnen wollen?

Nachdem er in Deutschland mehr als ein Jahrhundert lang ausgerottet war, ist der Wolf seit rund 15 Jahren aus seinen Rückzugsgebieten in den Nachbarländern in die Bundesrepublik zurückgekehrt – Schätzungen zufolge sind es derzeit um die 400 Tiere. In den meisten Fällen bekommt der Mensch die scheuen Räuber nicht zu Gesicht. Denn auch bei den Wölfen sitzt die Angst tief, die ausgeprägte Vorsicht und das Misstrauen gegenüber potenziellen Feinden und Gefahren ist eine ihrer bewährten Überlebensstrategien. Allerdings lassen sich zufällige Begegnungen zwischen Mensch und Tier im dichtbesiedelten Deutschland nicht immer vermeiden.

Doch wie verhält man sich eigentlich, wenn man einem Wolf, oder gar einem ganzen Rudel – denn Wölfe sind in der Regel keine Einzelgänger sondern leben in Familienverbänden mit starken Bindungen – begegnet? Diese und viele weitere Fragen beantwortet die zertifizierte Waldpädagogin Susanne Schröder bei der Führung „Der Wolf und seine Beute“ am 30. Oktober im Wildpark Neuhaus, einer Einrichtung der Niedersächsischen Landesforsten. Der rund 60 Hektar große Wildpark liegt idyllisch inmitten der Solling-Vogler-Region und beherbergt ein aktuell 14 Tiere starkes Rudel, das sich von einer großen Aussichtsplattform bestens beobachten lässt. Die Führung beginnt um 10 Uhr und dauert etwa zwei Stunden. Treffpunkt ist der Eingangsbereich des Wildparks im WildparkHaus – dem Solling Besucherzentrum. Die Führung kostet zusätzlich zum Eintritt in den Wildpark einen Euro.

Weitere Informationen sind im WildparkHaus, Tel. 05536/9609980, sowie bei der Solling-Vogler-Region im Weserbergland, www.solling-vogler-region.de und unter Tel. 05536/960970 erhältlich.


Auf dem Weg zur Qualitätsregion

Bestandserfasser treffen sich zum Austausch über aktuellen Stand der Dinge

07.10.2016 / 05:48 Uhr / Solling-Vogler-Region

Solling. Die Solling-Vogler-Region im Weserbergland (SVR) ist ein wahres Paradies für Wanderer. Abwechslungsreich und vielfältig sind die Landschaften, überaus reizvoll außerdem die hier vorkommende Flora und Fauna, darunter zahlreiche seltene Arten. Kein Wunder also, dass auf den unterschiedlichen, durch die SVR verlaufenden Wegen, garantiert keine Langeweile aufkommt.
Um das Wanderpotenzial der Region künftig noch besser zu nutzen und langfristig noch besser vermarkten zu können, hat die SVR die Initiative ergriffen und ein ganz besonderes Projekt auf den Weg gebracht. Denn gemeinsam mit dem Naturpark Solling-Vogler und den Niedersächsischen Landesforsten will das Team des Touristikzentrums die Chance ergreifen und Niedersachsens erste „Qualitätsregion Wanderbares Deutschland“ werden. Ein absolutes Novum, selbst bundesweit gibt es derzeit erst drei solcher ausgezeichneter Regionen.

Ein wichtiges Kriterium, das auf dem Weg zum Ziel von elementarer Bedeutung ist, ist die Klassifizierung sogenannter „Qualitätswanderwege“. Um dieses Siegel des Deutschen Wanderverbands zu erhalten, müssen thematisch ausgerichtete Wanderwege nach neun Pflicht- und 23 Wahlkriterien erfasst werden. Dazu gehören etwa die Länge des Weges, seine Beschaffenheit oder auch eine gut sichtbare Ausschilderung.

Zu diesem Zweck waren in den vergangenen Wochen 24 vom Deutschen Wanderverband geschulte, ehrenamtliche Bestandserfasser auf den 135 gemeldeten Wanderwegen der Region unterwegs, um diese einem Qualitätscheck zu unterziehen und ihre Beschaffenheit aufzunehmen. Bis zum 15. Oktober, so der einstimmige Beschluss der Gemeinschaft der Bestandserfasser, soll dieser Arbeitsschritt abgeschlossen sein.

Um den aktuellen Stand der Dinge zu besprechen und die bereits vorhandenen Ergebnisse zusammenzutragen, haben sich die Bestandserfasser unlängst im Haus des Gastes in Neuhaus im Solling, dem Sitz des Touristikzentrums der SVR, getroffen. Auf der Tagesordnung stand außerdem ein Ausblick über die nächsten wichtigen Schritte auf dem Weg zur „Qualitätsregion Wanderbares Deutschland“.

„Nur wenn wir alle gemeinsam an einem Strang ziehen, können wir dieses Projekt erfolgreich umsetzen. Gelingt uns dies, können wir mit Fug und Recht von einem wahren Meilenstein für die Region sprechen“, macht Theo Wegener, Geschäftsführer der Solling-Vogler-Region, die Wichtigkeit der gemeinschaftlichen Arbeit deutlich.