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Luftaufnahme Lauenförde Ende der 1960er Jahre. (Foto bearbeitet)
Luftaufnahme Lauenförde Ende der 1960er Jahre. (Foto bearbeitet)

Von Lewevord zu Lauenförde
Der Anfang des Ortes war "DIE FESTE BURG LEWEVORD".
Erstmals in einer Urkunde aus dem Jahr 1348 erwähnt. Daraus entwickelte sich vermutlich der Ortsname von Lewevord (1348) über Lewenforde (1355), Lewenfurde (1447), Lawinforde (1479), Lawenfurda (1591), Lawenforde (1599) und Lauenfort, 1639 bis 1647 mit Leuwenfordt, zur heutigen Form Lauenförde, die 1724 erstmalig auftritt. Die Entwicklung zeigt, dass man den Ursprung mit "Löwen-Furt" annehmen kann.


Urkundentext der ersten Erwähnung von LEWEVORD 
(Abschrift aus der Festgabe 1948 von Heinrich Könecke)
Von der Gnade goddes we Ernst herthoge to Brunswick, itteswanne Herthogen Albrechtes sone. don witlik alles den, de diesen bref sen oder horen, dat we Henrike, Erneste unde Arnoldebroderevon dem Haghen unde oren rechten erven von user undeuser erven weghene hebben gheleghen eyn erveBorchlen uppe deme hus to LEWEVORD.
don witlik = zu wissen | gheleghen = geliehen | ver hove = Vier Hufe (ca. 120 Morgen) | buwe = Gebäude | wedderwisen = anweisen


NDR-DOKUMENTATION
Meinbrexen, "Die dörfliche Idylle und ihre Kehrseite". Ansehen lohnt sich! Eine Dokumentation mit vielen Bürgen und Ansichten aus den 1960er Jahren. Zur Mediathek des NDR.


1- Hier handelt es sich um eine Karte aus dem Jahr 1784, die durch Offiziere des hannoverschen Ingenieurkorps erstellt wurde.
Lauenförde zählte zu der Zeit 92 Feuerstellen (Häuser). Die "Hunde Breite" gab es schon, "Rote Höfe" hiess damals "Im Becken". Würgassen hiess "Werrigsen" und "Carlshaven" noch mit "C" dafür ohne "Bad".
2- Hier eine Karte um 1600 - Die Weser wird Wesser geschrieben, Herstelle heisst Hastell und Carlshafen gab es noch gar nicht!