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Weser, Fähre und Motorboot "Moewe"

Ein Stich oder eine Ansichtskarte aus der Zeit vor der ersten Weserbrücke. Interessant die Lastkähne, die im 17. Jahrhundert Steine, Keramik und andere Dinge transportiert haben, auf der Lauenförder Seite.


Koch-/Schlaffloss oder Umkleidekabine?

Handelt sich um ein Schlaf - und Kochfloss der Flösser, die damals teilweise ja mehrere Tage unterwegs waren, oder handelt es sich um die Umkleidekabine der "Badeanstalt"? Der Dampferanleger war zu der Zeit näher an Buddenberg, als heute.


Dampfer und Weser um 1900, Minifotoalbum aus dem Nachlass von Heinrich Könecke.

(Hann. Münden, Bodenfelde, Bad Karlshafen, Herstelle, Beverungen, Lauenförde Fürstenberg und Höxter)

Wo Werra sich und Fuldas küssen, sie ihren Namen büßen müssen", Hann. Münden
Wo Werra sich und Fuldas küssen, sie ihren Namen büßen müssen", Hann. Münden

Nachcoloriert


Ehemaliges Brückenmuseum in Beverungen

Im Jahr 1967 wurden die Exponate des "Brückenmuseum" in Beverungen, als Leihgabe an das Schlossmuseum Corvey übergeben. Darunter befanden sich auch einige Dinge, die aus Lauenförde stammen, wie z.B. ein Nachtwächterhorn, ein "Josefstock", ein Bild "Haus Rickmeier" und einiges mehr.

Leider war es uns auch nach Jahren nicht möglich, diese Dinge in Corvey zu finden, bzw. in Augenschein zu nehmen.

Übersetzung Elsbeth Zühlsdorf


Weitere Fotos folgen...


"Fährmann hol über"
Der Mann, ganz rechts aussen (mit nacktem Oberkörper), ist Heinrich Behler (geb. in Beverungen), der von ca. September 1945 bis 1951 die Fähre "gefahren ist".
Das war übrigens eine Anordnung der Militärkomandantur.

Er hat dann letztlich auch die Fähre auf der letzten Fahrt gefahren - Weserabwärts-  in diesem Ort fuhr die Fähre noch lange Jahre, Heinrich Behler war der letzte noch lebende Fährmann von Beverungen und verstarb 2004.
Heinrich Behler hat mit seinem Beiboot oft junge Leute auch weit nach Betriebsschluss der Fähre übergesetzt, sowohl von Beverungen nach Lauenförde als auch umgekehrt, damit diese nach dem Kino oder tanzen nach Hause kamen.
1946 lernte er bei einer "Abendfahrt" Gerda kennen, die er am 31. Oktober 1948, getraut durch Pastor Ahlert, geheiratet hat und zog danach in die Hundebreite 228 (heute 9). (Nach einem Bericht von Reiner Behler, Sohn des Fährmanns)

Untergang der Fähre am 02.11.1946

Ein Langholz-Laster fuhr auf die Fähre, drückte sie durch sein Gewicht - und wegen eines zu schwachen Befestigungsseils-  vom Ufer ab und brachte sie zum Sinken. Dabei  kamen drei Personen ums Leben.  

Ein Leser hat uns zu den Fotos Folgendes mitgeteilt:

"Das Foto oben ist eindeutig von 1946, die beiden anderen, unten müßten zwischen 1948 und 1950/51 entstanden sein. Ich kann mich sehr genau an dieses Unglück erinnern, denn ich war an diesem Tag bei Verwandten, konnte nicht zurück und blieb über Nacht in Beverungen. Meine Mutter war am Ufer in Lauenförde, meine Tante in Beverungen. Sie hat meiner Mutter mitgeteilt, durch lautes Rufen und Gesten, dass mir nichts passiert ist."


Bootsanleger Lauenförde, für das Motorboot "Moewe".
Sie fuhr zu festen Zeiten im Linienverkehr und wurde in den 1920er Jahren von Karl Nolte (Hundebreite) gefahren. Die "Moewe" war im 1. Weltkrieg als Rettungsboot im Einsatz, bevor es von Karl Nolte sen. in den 1920-er Jahren aktiv für den Linienverkehr (Anlegestellte Zugang bei der Post/Polizeistation - Wehrden - Beverungen - Herstelle - Würgassen - Carlshafen genutzt wurde. Später kam Karl Nolte jun. als Kapitain mit hinzu. 1939 musste der Linienverkehr wegen des Krieges eingestellt werden.