SONDERSEITE WÜRGASSEN


DIESE SEITE WIRD NICHT MEHR AKTUALISIERT!

Sie finden ab sofort alle Informationen auf der Seite der Bürgerinitiative: "KEIN ATOMDRECK IM DREILÄNDERECK"


EIGENE INTERNETSEITE DER BI

Vorläufig unter diesem Link zu erreichen: https://atomfreies-dle.jimdofree.com/


WDR OWL-Lokalzeit zum Thema: KLICK


Brief von Christian Haase (MdB) an Umweltministerin Schulze:  HIER ZUM NACHLESEN


Veranstaltungsort in die Stadthalle verlegt

09.03.2020 / MZ

Beverungen. Die am 18. März um 18:00 Uhr stattfindende Bürgerinformation zum geplanten "Logistikzentrum", findet nicht in der Würgasser Turnhalle statt, sondern wurde aufgrund des zu erwartenden grossen Interesses, in die Stadthalle Beverungen verlegt.


Interview mit Dirk Wilhelm und Anwohnern 

09.03.2020 / MZ

Würgassen. Auf der Seite von Radio Hochstift, gibt es ein Interview mit Dirk Wilhelm und Anwohnern zum Thema: KLICK


openPETITION (aktuell 3400 Unterstützer):

"VERHINDERT DEN BAU EINES ATOMMÜLLLAGERS IN NRW" :  KLICK


Dreiländereck darf nicht zum gefährlichen Hotspot der Atomindustrie für die nächsten 30 Jahre werden“

Grüne im Landkreis Holzminden kritisieren Pläne der BGZ für ein Atommülllager in Würgassen scharf

08.03.2020 / PM 

Kreis Holzminden/Würgassen/Lauenförde. Die Grünen im Kreis Holzminden sind über die Entscheidung der CDU-geführten Bundesregierung, ein zentrales Atommülllager bei Würgassen direkt an der Weser zu bauen, entsetzt und kündigen breiten Widerstand an.

Der grüne Fraktionssprecher im Kreistag Gerd Henke aus Lauenförde erklärt: „Widerstand gegen das geplante Atomlager ist angesagt – wir im Landkreis Holzminden sind direkt betroffen! Die Entscheidung für ein Atomlager in Würgassen direkt an der Landkreisgrenze halten wir Grüne für falsch. Das Dreiländereck darf nicht zum gefährlichen Hotspot der Atomindustrie für die nächsten 30 Jahre werden.“ Wie gemeldet sollen große Mengen schwach- und mittelradioaktiver Abfälle aus dem Bundesgebiet nach Würgassen gebracht werden und für den weiteren Gefahrentransport in das - aus grüner Sicht - ungeeignete Endlager Konrad nahe Salzgitter aufbereitet und gelagert werden.

Gruppensprecher Peter Ruhwedel: „Die gefährlichen Abfälle des strahlenden Atommülls werden - sollte das Projekt Realität werden - eine jahrzehntelange Bedrohung für die Bürgerinnen und Bürger in unserer Region sein. Die Menschen des Landkreises Holzminden sind direkt betroffen und müssen umgehend informiert werden! In diesem Zusammenhang muss man u.a. die Frage stellen, ob unsere Bahnstrecken und Bundesstraßen in der Region für bundesweite Atomtransporte nach Würgassen bzw. Salzgitter überhaupt sicher und geeignet sind. Der Transport würde auch den Landkreis Holzminden betreffen. Hochgefährliche atomare Frachten würden per LKW oder Zug durch die Region rollen!“

Der niedersächsische Landtagabgeordnete Christian Meyer ist überrascht über die Standortentscheidung der Großen Koalition im Bund und der CDU-FDP-Landesregierung in NRW: „Die drei Herren der Atomindustrie diktieren der Presse ihre Pläne als Entscheidung und versprechen gleichzeitig größtmögliche Transparenz und beständige Information. Warum nun ausgerechnet Würgassen an der Landesgrenze nach Niedersachsen als potentieller Standort ausgewählt wurde, bleibt im Dunkeln. Was waren die Kriterien für diese fragwürdige Entscheidung? Wie sieht es mit der Sicherheit und dem Hochwasserschutz aus?“ Die Grünen kritisieren auch, dass die Abstände vom geplanten Atommüllzentrum zur Wohnbebauung unter 500 Meter liegen. „Bei Windrädern fordert der Bund 1000 Meter Sicherheitsabstand, aber hier beim radioaktiven Strahlenmüll soll in geringerem Abstand zur Wohnbebauung gelagert und aufgebrochen werden!“

Die Grünen wollen ebenfalls wissen, wie die Einbeziehung der Nachbarkommunen bei der Standortwahl erfolgte. Henke, Ruhwedel und Meyer: „Die Transparenz, die versprochen wird, entlarvt sich schon zu Beginn als Lüge. Denn gleichzeitig wird berichtet, dass die örtlichen politischen Repräsentanten und betroffenen Kommunen aus dem Landkreis Höxter bei der Entscheidungsfindung übergangen wurden. Diese (Nicht-)Informationspolitik entlarvt das skandalöse Vorgehen der BGZ und die dafür zuständigen Bundesministerien. Man kann feststellen: es bleibt in der Atompolitik alles beim Alten und es ist wie in der Vergangenheit, wie bei den Standortentscheidungen für die Asse, Gorleben, Grohnde und anderswo! Es wird weiterhin behauptet, Sicherheit habe oberste Priorität, das ist wenig glaubhaft: In einer strukturschwachen Region, die jahrelang am Tropf der Atomindustrie gehangen hat, scheint es am Einfachsten zu sein, gefährliche Abfälle zu bearbeiten. Aus Sicht der grünen Kreistagsfraktion des Landkreises Holzminden muss man die Frage stellen: Was wussten der Landrat des Landkreises Holzminden, die niedersächsische Landesregierung und die örtlichen Bundespolitiker aus den Regierungsparteien CDU / SPD über diese Planung? Alle Bürger*innen im Landkreis Holzminden sind daher aufgefordert, kritischen Widerstand gegen die Pläne der BGZ für ein Atommülllager in Würgassen zu organisieren!“ 


Kein Atom-Dreck im 3-Ländereck!

07.03.2020 / MZ

Lauenförde/Würgassen. Einige Gegner des geplanten Zwischenlagers, kamen heute Nachmittag zu einem Spontantreffen in "der Kurve" , Würgassen zusammen.
Es wurde diskutiert, Adressen und Telefonnummern ausgetauscht.
Auch die Lauenförder Ratsherren Wenisch, Gauding und Henke, sowie die Samtgemeinderatsfrau Götz waren vor Ort und schlossen sich spontan an.


Kein weiterer Atommüll in Würgassen!!!

KOMMENTAR: Wie mittlerweile hinlänglich bekannt, plant die BGZ ein sogenanntes "Logistikzentrum" für schwach- und mittelstrahlenden Atommüll in Würgassen.

Warum Würgassen und nicht direkt am Schach Konrad?

Die Antwort darauf auf der Pressekonferenz vom Freitag war, "da sei nicht ausreichend Platz".

 

Nach LA-Recherche könnte der Grund aber ganz woanders liegen.

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Logistikzentrum oder Atommüll-Zwischenlager in Würgassen?

"...ich habe Fluchtgedanken"

06.03.2020 MZ

Würgassen. Auf einer PK am Freitag Nachmittag der BGZ in Würgassen wurde der Öffentlichkeit eröffnet, dass am Standort Würgassen ein Logistikzentrum für den Schacht Konrad, bei Salzgitter geplant ist.

Allerdings stehen das Investitionsvolumen von ca. 450 Millionen Euro und die ungefähre Mitarbeiterzahl von 100 schon fest.

Noch sei gar nichts entschieden, man fange jetzt mit der Planung an.

Nur Stunden zuvor, am Vormittag wurden einige Politiker über dieses Vorhaben informiert, die daraufhin erbost reagierten.

 

Worum geht es?

Auf dem Gelände des ehemaligen Kernkraftwerkes Würgassen soll ein Logistikzentrum für schwach- und mittelradioaktiven Atommüll entstehen.

Hier sollen alle atomaren Abfälle aus Deutschland gesammelt und anschliessend zum Schacht Konrad befördert werden. Hauptsächlich mit der Bahn.

 

Auf der "grünen Wiese"  vor dem ehemaligen Reaktorgebäude, soll eine riesige Halle mit den Massen 325 Meter lang, 125 Meter breit und 16 Meter hoch entstehen.

 

In dieser Halle sollen dann die gesammelten Atommüllcontainer gebündelt werden und in Zügen mit ca 8 Waggons zum Schacht Konrad gefahren werden. Dies sei aber nicht vor 2027 der Fall, denn erst dann soll der Schacht Konrad fertig sein. 

 

Bereits jetzt stösst dieses Vorhaben allerdings auf grossen Protest in der Bevölkerung. So sagte eine Befragte in der OWL-Lokalzeit vom 6. März: "ich habe Fluchtgedanken".

Am 18. März um 18:00 Uhr wird es eine Bürgerveranstaltung zum Thema in der Turnhalle in Würgassen geben.  

Externe Seiten 

Lokalzeit OWL: Video

 

Arbeitsgemeinschaft Schacht Konrad: "Kein Bereitstellungslager KONRAD in Würgassen!"   

 

BGZ-Seite zum Logistikzentrum Würgassen: https://logistikzentrum-konrad.de/