Rund 3,2 Millionen Euro aus dem Digitalpakt 

Schulträger können ab sofort Mittel beantragen 

16.08.2019 / PM

Holzminden. Wie der CDU-Landtagsabgeordnete Uwe Schünemann mitteilt, können die Schulträger vor Ort ab sofort Mittel aus dem Digitalpakt des Bundes beantragen. Landesweit stehen den Schulen in Niedersachsen für die Verbesserung ihrer IT-Infrastruktur rund 522 Millionen Euro zur Verfügung, 3.112.686 Euro davon fließen in den Landkreis Holzminden. Bis zum Ablauf des Jahres 2023 können die Schulträger ab jetzt beim Kultusministerium Anträge bis zur Erreichung ihrer zugewiesenen Fördersumme stellen.

 

„Mit dem Startschuss zum Digitalpakt machen wir die Schulen in unserer Region fit für das digitale Zeitalter“, freut sich Uwe Schünemann. „Dank der heute vorgestellten Förderrichtlinie wissen die einzelnen Schulen schon jetzt, wie viel Geld ihnen in den kommenden Jahren für den Ausbau der IT-Bildungsinfrastruktur zur Verfügung steht. Folgende Finanzmittel können die Schulen in der Samtgemeinde Boffzen einplanen: Grundschule am Sollingtor Boffzen 50.491€ und Grundschule Lauenförde 62.518€. „Wichtig sei, sich nun zügig um die Mittel zu bemühen: „Je schneller der Förderantrag gestellt wird, desto schneller kann das Geld vor Ort bei unseren Schülerinnen und Schülern eingesetzt werden.“ 

 

Hintergrund

Unter https://digitaleschule.niedersachsen.de/antrag/online-antrag-auf-fordergelder-179228.html können die Schulträger Mittel aus dem Digitalpakt beim Land Niedersachsen beantragen. Die Verteilung der Mittel basiert auf zwei Säulen: Jede Schule ab 60 Schülerinnen und Schülern bekommt einen maximalen Sockelbetrag von 30.000 Euro (kleinere Schulen erhalten 500 Euro pro Schüler). Zusätzlich zu diesem Sockelbetrag steht jedem Schulträger ein sogenannter Kopfbetrag zu. Dieser Betrag errechnet sich anhand der jeweiligen Schülerzahlen. Der Schulträger kann den jeweiligen Kopfbetrag dann unter den Schulen in seinem Verantwortungsbereich eigenverantwortlich aufteilen. 


Wechsel an der Spitze der Holzmindener Polizei 

15.08.2019 / PM

Polizeioberrat Marco Hansmann wechselt ins Innenministerium, Kriminaloberrat Oliver Tschirner übernimmt

Holzminden. Wachwechsel im Polizeikommissariat Holzminden. Der bisherige Dienststellenleiter, Polizeioberrat Marco Hansmann, wechselt in das Innenministerium und wird dort künftig in einem Fachreferat eingesetzt. Die Verwendung von Marco Hansmann ist zeitlich auf 12 Monate befristet.

 

Der gebürtige Stadtoldendorfer, der das PK Holzminden seit 2015 geleitet hat, blickt mit einem weinenden und einem lachenden Auge vor bzw. zurück: "Natürlich finde ich es einerseits schade, weil mir die Arbeit hier in meiner Heimat mit meinen tollen Kollegen und Kolleginnen sowie unseren Netzwerkpartnern immer viel Spaß gemacht hat. Wir haben hier in den letzten Jahren gemeinsam viel erreicht und ich möchte mich auf diesem Wege nochmals für die gute Zusammenarbeit bedanken. Andererseits freue ich mich natürlich auch auf die neue Verwendung in Hannover, auch hier werde ich vor neue Herausforderungen gestellt und habe die Möglichkeit mich weiter zu entwickeln", schildert Marco Hansmann.

 

Der Leiter der Polizeiinspektion Hameln-Pyrmont/Holzminden, Kriminaldirektor Ralf Leopold, hat aber auch gleich für eine Nachfolgeregelung in Holzminden gesorgt.

 

"Ich wünsche Marco Hansmann viel Erfolg in seiner neuen Verwendung in Hannover. Das PK Holzminden wird ab dem 12.08.2019 nun von Kriminaloberrat Oliver Tschirner geführt und ich bin mir sicher, dass das PK Holzminden und die polizeilichen Tätigkeiten im Landkreis Holzminden damit weiter gut aufgestellt sind", bemerkt der Inspektionsleiter.

 

Kriminaloberrat Oliver Tschirner wohnt in Northeim und war dort sechs Jahre lang Leiter des Zentralen Kriminaldienstes. In dieser Funktion war er auch stellvertretender Leiter der Polizeiinspektion Northeim. Tschirner hat somit alle Voraussetzungen, das Polizeikommissariat Holzminden, zur Zufriedenheit aller Bürgerinnen und Bürger und natürlich aller Kolleginnen und Kollegen, zu leiten.

 

"Ich freue mich sehr auf meine neue Aufgabe, wenn auch die Leitung eines Kommissariats, das zuständig für einen ganzen Landkreis ist, etwas komplett Neues für mich ist.", so der Kriminaloberrat. "Man wächst mit seinen Herausforderungen und dieser Herausforderung stelle ich mich gern."

 

Tschirner ist 51 Jahre alt, verheiratet und Vater zweier erwachsener Kinder. Der Hobby-Imker treibt in seiner Freizeit viel Sport und besitzt darüber hinaus ein kleines Waldstück, in dem er, als Ausgleich zu seiner Arbeit, mit einem alten Trecker anfallende Holzarbeiten erledigt.

 


Gastfamilien für junge Amerikaner gesucht

14.08.2019 / PM

Young Americans kommen für ein einmaliges Musikprojekt nach Eschershausen

Eschershausen. Letztes Jahr in Holzminden, in diesem Jahr in Eschershausen: Die „Young Americans“  kommen zurück in den Landkreis Holzminden. Mit viel Engagement und großem Spaß probt und performt die schon 1962 gegründete Musical-Truppe zusammen mit 200 Jugendlichen eine Show ein. Für das Projekt, das Ende Oktober zwischen Jugendlichen aus deutschen und Flüchtlingsfamilien in einem Drei-Tage-Workshop Teamfähigkeit, Selbstvertrauen und gegenseitigen Respekt fördern soll, werden noch Gastfamilien gesucht. 

„Es geht um den kreativen Umgang mit der Verschiedenartigkeit der Kulturen in dem Workshop“, erklärt  Susanne Krug von der Koordinierungsstelle Migration & Teilhabe. Die dem Migrationsbüro des Landkreises Holzminden zugeordnete Stelle hat die Veranstaltung zusammen mit dem ECOMOVE International e.V. und deren Projekt „Refugees in Motion“ und dem Schul- und Kulturamt des Landkreises Holzminden unter dem Motto „Gemeinsam eine bunte Zukunft durch Vielfalt gestalten“ organisiert.  Vom 25. bis zum 27.Oktober soll in der Sporthalle der Haupt- und Realschule in Eschershausen eine Performance einstudiert werden, am letzten Tag wird die dann vor hoffentlich großem Publikum aufgeführt. Unter Anleitung von „THE YOUNG AMERICANS“ werden mindestens 200 Jugendliche zur einen Hälfte mit und zur anderen Hälfte ohne Fluchtgeschichte im Alter von 10 – 21 Jahren beteiligt sein. 

 

Für die 36 jungen amerikanischen Erwachsenen - 17 Jungen, 18 Mädchen, ein Direktor – werden für die vier Nächte vom 24.10. bis zum 28.10.2019 dementsprechend Gastfamilien gesucht. „Der Aufenthalt der Young Americans ist für die Region ein herausragendes Erlebnis“, gerät Susanne Krug ins Schwärmen. Der dreitägige Workshop werde den Teilnehmenden sicherlich unvergessen bleiben. Jungen und Mädchen aus der Region könnten sich genauso anmelden wie jeder an Musik und Tanz interessierte Junggebliebene, so Krug. „Wir sind uns sicher, dass durch gemeinsames Singen und Tanzen Fremdheit überwunden und ein respektvolles und freundschaftliches Miteinander entstehen kann“. 

 

Gemeinsam mit ihrer Kollegin Katja Haut kümmert sich Susanne Krug darum, dass bis zu 100 Flüchtlinge und 100 einheimische Schüler*innen aus der Region an dem Integrationsworkshop teilnehmen. Große Hilfestellung leisten dabei auch die Allgemeinbildenden und Berufsbildenden Schulen, die Kreisvolkshochschule, das Diakonische Werk im Kirchenkreis Holzminden und Bodenwerder, die Johanniter Unfallhilfe und der DRK Kreisverband Weserbergland. 

 

„Die Unterbringung in Gastfamilien ist ein besonderer Aspekt dieses Workshops“, erläutert Krug. „Hier entstehen langjährige Freundschaften, hier findet in guten Gesprächen echte interkulturelle Begegnung statt.“ Gewünscht wird jeweils eine paarweise Unterbringung in den Gastfamilien, in denen auch Frühstück und Abendessen eingenommen werden. Das Mittagessen wird während des Workshops angeboten, der in der Haupt- und Realschule bzw. in der Sporthalle Eschershausen durchgeführt wird. Ausführliche Informationen gibt es bei Susanne Krug von der Koordinierungsstelle Migration und Teilhabe im Migration im Zentrum für Migration in Eschershausen, bei der man sich auch für den Workshop anmelden kann: kmut@landkreis-holzminden.de; Tel.: 0 55 34 7 300 567 – 15.

 

Schließung von Entsorgungsanlagen

14.08.2019 / PM

Kreis Holzminden. Am Freitag, den 23. August 2019, schließen der Wertstoffsammelplatz in Bodenwerder und die Deponie in Delligsen aus innerbetrieblichen Gründen bereits um 12:00 Uhr. Das Entsorgungszentrum in Holzminden ist an diesem Tag ebenfalls ab 12:30 Uhr geschlossen. Die  Abfallwirtschaft bittet Ihre Kunden um Beachtung. 


Mietwerterhebung: Landkreis hat Fragebögen an Vermieter versandt 

12.08.2019 /  PM

Landkreis Holzminden. Bereits Ende Juni hatte der Landkreis Holzminden in einer Pressemitteilung darauf hingewiesen, dass für die Erstattung angemessener Wohnkosten an hilfebedürftige Menschen nach derzeitiger Rechtssprechung ein neues sogenanntes „schlüssiges Konzept“ vorliegen  muss. Ein solches hat der Landkreis in Auftrag gegeben, das beauftragte Unternehmen ermittelt dafür bei den Vermietern die momentanen Mietwerte. Alle Vermieter haben bis zum 31.08.2019 noch Gelegenheit, die Mietwerterhebung im Landkreis Holzminden aktiv zu unterstützen und dazu einen anonymisierten Fragebogen ausgefüllt an das mit der Erstellung des Konzeptes beauftragte Hamburger Forschungsinstitut F+B Forschung und Beratung für Wohnen, Immobilien und Umwelt GmbH zurückzuschicken.

Entsprechende Anschreiben sind seit Mitte Juli versandt worden, allen Vermietern müsste der Fragebogen der Erhebung mittlerweile zugegangen sein. Das Forschungsinstitut F+B und der Landkreis Holzminden streben nach wie vor an, eine möglichst umfassende und feingliedrige Übersicht über das Mietpreisniveau in den unterschiedlichen Gemeinden des Landkreises zu bekommen. „Deshalb möchte ich nochmals die Bitte an alle Vermieter richten, ihre ausgefüllten Fragebögen bis zum 31.08.2019 an das Forschungsinstitut F+B zurückzugeben und so eine Mietpreiserhebung zu unterstützen“, erklärt Josef Krekeler, Bereichsleiter beim Landkreis für Allgemeine soziale Leistungen. Bei allgemeinen Rückfragen können sich die Vermieterinnen und Vermieter direkt an die Kreisverwaltung Holzminden, Bereich Allgemeine soziale Leistungen, Tel. 0 55 31 / 707 - 304 wenden. Bei inhaltlichen Rückfragen stehen die Mitarbeiter von F+B  telefonisch unter 0 40 / 28 08 10-0 zur Verfügung.

 


VdK: Ja zur Kindergrundsicherung

10.08.2019 / VdK

Niedersachsen/Kreis Holzminden. Allein in Niedersachsen waren im Jahr 2017 weit über 200.000 Kinder und Jugendliche auf existenzsichernde Sozialleistungen angewiesen. Sozialministerin Carola Reimann macht sich nun für die Einführung einer Kindergrundsicherung stark.

„Dass 15,5 Prozent der niedersächsischen Kinder in Armut leben, ist beschämend. Als Sozialverband VdK sprechen wir uns daher ganz klar für eine Kindergrundsicherung aus“, erklärt Friedrich Stubbe, Landesvorsitzender des Sozialverbands VdK

Niedersachsen-Bremen.

Voraussetzung sei aber, dass das Geld auch direkt bei den Kindern ankomme und ihnen dadurch eine echte Teilhabe am  gesellschaftlichen Leben ermögliche. Dazu reiche natürlich nicht allein der Begriff Kindergrundsicherung, sondern es müsse ein

ganzheitliches Konzept dahinterstehen, heißt es vom VdK.

„Es darf keine bürokratischen Hürden geben, die Beantragung der Leistung muss für die Eltern leicht durchzuführen sein“, nennt Stubbe als höchsten Anspruch. Weiter dürfe das Geld nicht durch Einberechnung von anderen Sozialleistungen gekürzt werden, dann bliebe die Teilhabe der Kinder nämlich wieder auf der Strecke. Und nicht zuletzt müsse auch die Einkommenssituation der Eltern verbessert werden, durch einen höheren Mindestlohn, durch bessere Betreuungsmöglichkeiten für die Kinder, damit Eltern einer Erwerbstätigkeit nachgehen können, aber auch durch eine bessere Wiedereingliederung von Arbeitslosen in die Berufswelt.


Der Zweckverband Verkehrsverbund Südniedersachsen soll für Senioren, Auszubildende, Geringverdiener und Studierende angepasste Ticketpreise anbieten

Grüne wollen günstigere Fahrkarten

09.08.2019 / PM

Holzminden. Werden Bus und Bahn im Kreis bald günstiger? Der Landkreis Holzminden wird zum 1. Januar 2020 dem Zweckverband Verkehrsverbund Süd-Niedersachsen beitreten. Das hat der Kreistag im Frühjahr 2019 einstimmig beschlossen. Damit kann der Kreistag effektiv Einfluss auf die Bus- und Bahnverbindungen in den drei Landkreisen Holzminden, Northeim und Göttingen nehmen. Zurzeit wird ein einheitliches gemeinsames Tarifsystem in den Gremien beraten. Die Grünen im Kreistag Holzminden haben sich dazu mit ihren Kollegen in Northeim und Göttingen getroffen und schlagen eine neue kostengünstige Tarifstruktur vor.

(Von links) Peter Ruwedel, Christian Meier, Erhard Böhm und Gerd Henke.
(Von links) Peter Ruwedel, Christian Meier, Erhard Böhm und Gerd Henke.

 

„Gerade aus Klimaschutzgründen muss Bus und Bahn deutlich günstiger werden. Wir wollen mehr ÖPNV für alle und dieser muss auch für alle bezahlbar sein“, so Christian Meyer.

Der Landkreis Holzminden hatte gemeinsam mit dem ZVSN ein Tarifgutachten in Auftrag gegeben, dass in den Ausschüssen vorgestellt wurde.

Fraktionssprecher Peter Ruhwedel erläutert: „Wir wollen Bus und Bahn im Kreis attraktiver machen, vor allem für Senioren, sozial Benachteiligte, Auszubildende, Jugendliche und Studierende. Zurzeit kostet eine Einzelfahrt von Holzminden nach Göttingen 10,80 Euro. Wir wollen das in Zukunft keine Fahrt in Südniedersachsen teurer als 5 Euro ist und dass es Extra-Vergünstigen für Senioren, Auszubildende, Schüler und Studierende gibt.“

 

Die grüne Kreistagsfraktion im Kreistag Holzminden spricht sich entschieden für einen einheitlichen Sozialtarif   (Sozialticket) für die drei Landkreise aus. Damit soll allen Personen mit niedrigem Einkommen   preiswerte Mobilität in den drei Landkreisen ermöglicht werden. Gerd Henke: „Schon in der Vergangenheit haben wir uns besonders für das Sozialticket eingesetzt und das soll auch so bleiben. Darüber sind wir uns mit unseren grünen Kollegen in Northeim und Göttingen einig.“

 

Die Grünen meinen auch, dass für alle Personen ab 65 ein günstiges Seniorenticket eingeführt werden sollte. Gerade ältere Menschen, die nicht mehr Auto fahren können oder keines haben, sollen nicht von der Mobilität abgeschnitten sein. Außerdem wollen wir volle Busse und nicht leere. Senioren sollen als aktive Gruppe, die gerne Ausflüge unternimmt, begriffen werden. „Gerade im Alter muss günstige Mobilität ermöglicht werden“, so die Grünen.

 

Auch für die Schüler,- und Jugendlichen des Landkreises wünschen sich die Grünen ein Jugendfreizeitticket für den gesamten Verbund. Gerade auch für Auszubildende ist ein kostengünstiger Verkehr zu den Berufsschulen und Ausbildungsbetrieben wichtig. In Hessen wird dies vom Land übernommen. „In Niedersachsen haben wir GRÜNE im Landtag ebenfalls beantragt, dass das Land die Kosten für den Schülerverkehr der Sekundarstufe II und Berufsschüler übernimmt und dies kostenlos ist, aber noch zaudern SPD und CDU, obwohl dies in ihrem Koalitionsvertrag steht“, so der Landtagsabgeordnete Christian Meyer.

 

Ein großes Anliegen der Grünen ist, dass durch ein Student*innen-Ticket, welches auch in den Regionalbussen Gültigkeit hat, Studierende zum einen die Möglichkeit haben, günstiger und besser zur Fachhochschule in Holzminden als auch in die Universitätsstadt Göttingen pendeln zu können. „Studierende müssen ermuntert werden, ihren Wohnort im ländlichen Raum zu wählen bzw. ihn dort beizubehalten.“ 

 

Mit einer Einführung von Tageskarten in Länderticketlogik (Niedersachsenticket) könnte auch für Familien und kleine Gruppen ein Angebot entstehen.  

Einem sogenannten Holzminden-Tarif   (nur räumliche Gültigkeit im Landkreis Holzminden)   stehen die GRÜNEN ablehnend gegenüber. "Wir sind eine Region und wollen günstige Fahrpreise im gesamten Tarifgebiet - auch von Neuhaus nach Uslar und von Stadtoldendorf nach Dassel oder Einbeck", so Erhard Böhm.  

 

Bildrechte: Landkreis Holzminden
Bildrechte: Landkreis Holzminden

Programmfeuerwerk bei der „Langen Nacht der Poesie“ im Weserrenaissance Schloss Bevern

08.08.2019 / PM

Bevern. Es ist schon etwas Besonderes, wenn ein Verlag 25 Jahre lang der Region ein Gesicht gibt – so wie der Verlag Jörg Mitzkat, der in diesem Jahr ein Vierteljahrhundert durch seine Publikationen das Weserbergland immer wieder neu in Bild und Schrift setzt. Dieses besondere Ereignis nimmt Verleger Mitzkat zum Anlass für eine außergewöhnliche Festivität: Er holt gemeinsam mit Freundeskreis Schloss Bevern und Kulturressort im Kulturzentrum Weserrenaissance Schloss Bevern die „Compagnie Poesie“ ins Schloss. Das Ergebnis: Am Samstag, den 17. August steigt im schönen Schlosshof ab 19:30 Uhr eine „Lange Nacht der Poesie“.

 

Was der Schriftsteller Manfred Hausin, die Stimme Niedersachsens, vor mehr als ebenfalls einem Vierteljahrhundert als lockeren Zusammenschluss befreundeter Künstler ins Leben rief, ist mittlerweile zu einem festem Programmformat der Kulturszene geworden. Musiker, Puppenspieler, Poeten, Varietékünstler, Kabarettisten und Schauspieler präsentieren ein fulminantes vierstündiges Programmfeuerwerk.

 

Allein der musikalische „Hauptact“ mit Irith Gabriely verspricht  beste Unterhaltung. Die Klezmer-Queen hat nicht nur klassischen Klezmer, sondern auch eigene Improvisationen und Jazz-Elemente in ihrem Repertoire. Ihr Duo-Partner Peter Przystiniak am Klavier hat das Kleine Haus am Staatstheater Darmstadt geleitet und ist Dozent für Klavier an der Akademie für Tonkunst in Darmstadt. Zusammen sind sie ein internationales, ausstrahlungsstarkes Duo, das Klarinette und den Gesang der „Königin des Klezmer“ zum Strahlen bringt.

 

Doch das ist an diesem Event-Abend nicht alles. Dicht an dicht gibt es ein Stelldichein der Kleinkunst, durch das Erzpoet Manfred Hausin mit Scherz, Witz und Ironie souverän moderiert. Da bringt Matthias Wesslowski etwa poetische Theorie und magische Praxis in kongenialen Einklang. Ein wahrer Zauberer, der nicht nur mit Worten, sondern auch gerne mit dem Feuer spielt. Wolfgang Grieger und die High Nees dagegen tragen absurd komische Texte über Themen vor, die bisher noch nicht besungen wurden, von Rock bis Pop, Country bis Polka. Deutschlands berühmtester (Jux-)Briefschreiber Winfried Bornemann spielt mit seinen Briefmacken ein komisch-köstliches Korrespondenz-Spiel. Musikalisch dynamisch wird es dann mit der Entertainerin Mckinley Black, deren expressive Texte von einem perkussiv-rhythmischen Gitarrenspiel getragen werden. Und auch Otto Groote, Songwriter aus Ostfriesland, mit Duopartner Martin Czech, Leadsänger der Folkband An Rinn, sorgen für inspirierte Töne. Die zwei ausdrucksstarken Stimmen präsentieren bekannte Folksongs, aber auch besondere Entdeckungen.

 

Alles in allem wird sie also poetisch, wortreich und anregend, diese „Lange Nacht“ im Weserrenaissance Schloss Bevern.

 

Open Air-Folkkonzert

Lange Nacht der Poesie

im Weserrenaissance Schloss Bevern

mit Irith Gabriely & Peter Przystiniak, Matthias Wesslowski, McKinley Black, Otto Grote & Martin Czech, Winfried   Bornemann, Wolfgang Grieger & Die High Nees und Manfred Hausin

 Samstag, 17. August 2019, 19:30 Uhr

Schlossinnenhof Weserrenaissance Schloss Bevern

(bei schlechtem Wetter in der Schlosskapelle)

Kartenvorverkauf: www.schloss-bevern.de

 

Kartenvorverkauf: Kulturzentrum Weserrenaissance Schloss Bevern, Kulturressort: Tel.: 0 55 31- 99 40 18, Schloss-Information: Tel. 0 55 31 – 12 16 436; Kulturamt der Stadt Holzminden, Obere Str. 30, Tel.: 0 55 31 – 93 64 23. Die Tageskasse öffnet eine Stunde vor Konzertbeginn.

 

Weitere Informationen zu den Veranstaltungen im Kulturzentrum Weserrenaissance Schloss Bevern: www.schloss-bevern.de.

 

Tour der Erinnerung – Eine Wanderung entlang der Kriegsgräberstätten in Niedersachsen

05.08.2019 / PM

Holzminden. Der Volksbund Deutsche Kriegsgräberfürsorge e.V. begeht in diesem Jahr sein 100 jähriges Jubiläum. Aus diesem Anlass hat sich Rainer Grygiel, langjährig engagierter Unterstützer der Friedensarbeit des Volksbundes entschlossen, in diesem Sommer 100 Kriegsgräberstätten in ganz Niedersachsen zu besuchen. Bisher erkundete er bereits viele Friedhöfe im Weser-Ems Gebiet und im Lüneburger Land. 

Am 6. August startet Rainer Grygiel seine Rundtour durch den Landkreis Holzminden. Auf seiner "Tour der Erinnerung" wird er bis zum 10. August Gräber von Soldaten, Zwangsarbeiterinnen und Zwangsarbeitern, Kriegsgefangenen, Bombentoten und DPs (Displaced Persons) besuchen. Damit lenkt er die Aufmerksamkeit auf die oft vergessenen, oft verdrängten Spuren, die die beiden Weltkriege hinterlassen haben. Sein Weg wird ihn durch die malerische Landschaft des Landkreises führen, vorbei u.a. an den Friedhöfen in Polle, Brevörde, Bodenwerder, Holzen, Holenberg und Golmbach. Er wird auf Menschen aus Lokalpolitik, auf ehrenamtliche und hauptamtliche Unterstützer und auch auf Passanten treffen. Diese wissen entweder gar nichts über die Gräber vor Ort und sie registrieren sie erstmalig oder aber sie berichten aus ihren Erinnerungen selber Interessantes und Spannendes aus der Vergangenheit. 

Mit der „Tour der Erinnerung“ möchte Rainer Grygiel an die Opfer von Krieg und Gewalt erinnern und den Wert des friedlichen Zusammenlebens in unserer Zeit hervorheben. In vielen Dörfern und Städten in Niedersachsen gibt es Gräber von Opfern von Krieg und Gewalt. Überall gibt es Denkmäler zu sehen mit aufgelisteten Namen von Gefallenen. Diese Orte zeigen: Krieg und Gewalt, einmal entfesselt, kommt bis vor die eigene Haustür. Das sollte allen Menschen zu denken geben.

Die 100-jährige Geschichte des Volksbundes ist untrennbar mit der deutschen Geschichte in diesem Zeitraum verbunden. Gegründet im Dezember 1919 als privater Verein zur Pflege der Soldatengräber des Ersten Weltkrieges, übernahm er im Laufe des 20. Jahrhunderts zunächst die Aufgabe, sich um die Gräber der gefallenen deutschen Soldaten und um die Betreuung der Angehörigen zu kümmern. 

Er hat das Gefallenengedenken nach den beiden Weltkriegen maßgeblich geprägt und den Wandel der deutschen Erinnerungskultur mitgestaltet. Heute umfasst die Kriegsgräberfürsorge die Sorge um die Gräber aller Toten von Krieg und Gewaltherrschaft, das öffentliche Gedenken und Mahnen für den Frieden sowie eine auf Friedensfähigkeit und Verständigungsbereitschaft zielende Jugend-, Schul- und Bildungsarbeit.

 

Foto: Landkreis Holzminden
Foto: Landkreis Holzminden

Zwölf Auszubildende starten beim Landkreis Holzminden ihre Karriere

02.08.2019 / PM 

Holzminden. Erster Tag mit ganz vielen neuen Eindrücken: Am 1. August sind zwölf Auszubildende beim Landkreis Holzminden in ihre neue Berufskarriere gestartet. Zwei Kreis-Inspektor-Anwärter, sechs Verwaltungsfachangestellte, eine Verwaltungsfachwirtin, und drei Notfallsanitäter haben im Kreishaus am ersten Tag nach einer umfassenden Einweisung die eine oder andere Dienststelle kennengelernt und sich einen ersten Eindruck davon bekommen, wie Verwaltung so funktioniert. Begrüßt wurden die Neuen von Landrätin Angela Schürzeberg, ihrer Ausbildungsbetreuerin Melissa Sonntag, der Gleichstellungsbeauftragten sowie der Personal-, Jugend- und Auszubildendenvertretung des Landkreises.

Marvin Oehme und Timm Goldschmidt haben ihren Ausbildungsgang als Kreisinspektoren begonnen. Als Verwaltungsfachangestellte starten Susanne Sander, Lena-Alicia Hettling, Adnan Salo, Joris Schliemann, Ronja Walter und Jessica Ils ihre Ausbildung, während Xenia Block beim Landkreis Verwaltungsfachwirtin werden will. Fabio Hass, Torben Kampelmann und Estevan Zert schließlich werden Notfallsanitäter beim Rettungsdienst.

Für die neuen Auszubildenden gab es jede Menge erste Regeln zu verstehen, Räumlichkeiten zu inspizieren und Gesichter zu merken. Für die Neuen gibt es in den nächsten Wochen eine Menge neuer und vielleicht auch anfangs verwirrender Eindrücke zu verarbeiten. Doch dank einer engen Ausbildungsbegleitung ist häufiges Nachfragen keine Schande. „In allen Bereichen wird es als normal angesehen, dass die Auszubildenden bei vielen Vorgängen einfach erst einmal über die Schulter der Erfahrenen schauen“, sagt Melissa Sonntag. Ein spannende Zeit steht den Zwölf auf jeden Fall in den nächsten zwei bzw. drei Jahren bevor.  

 


Die Naturschutzstiftung des Landkreises Holzminden vergibt noch Fördermittel

01.08.2019 / PM

Holzminden. Im Herbst dieses Jahres wird das Kuratorium der Naturschutzstiftung zusammen kommen, um zum zweiten Mal über Förderanträge für das laufende Jahr zu beraten. Wer also ein Naturschutzprojekt organisiert und dafür noch finanzielle Unterstützung durch die Stiftung gebrauchen kann, hat noch einen Monat Zeit, sich um eine Förderung zu bewerben. Bis zum 01. September 2019 nimmt die Geschäftsstelle der Naturschutzstiftung im Landkreis Holzminden gern noch entsprechende Anträge entgegen.

 

Gefördert werden insbesondere 

 

Maßnahmen zur Erhaltung, Pflege und Entwicklung von Natur und Landschaft sowie zum Schutz heimischer Tier- und Pflanzenarten ( z. B. Entbuschung von Kalkmagerrasen, Anpflanzen von Bäumen, Anlegen von Feuchtbiotopen),

Naturangepasste nachhaltige Bewirtschaftungsweisen auf land –und forstwirtschaftlichen Flächen (z. B. Anlage und Pflege von Streuobstwiesen),

Förderung von naturschutzfachlichen Kartierungen und Plänen sowie entsprechende Gutachten

Umweltbildung und Öffentlichkeitsarbeit im Naturschutzbereich

 

Die Naturschutzstiftung ist vom Landkreis Holzminden vor knapp 20 Jahren ins Leben gerufen worden, um das Engagement von ehrenamtlichem Naturschutz durch Land- und Forstwirtschaft, der Jägerschaft und von Privatpersonen mithilfe von Fördermitteln zu unterstützen. Eine Vielzahl von ehrenamtlichen Naturschutzprojekten, die mittlerweile eine wichtige Säule im Landkreis Holzminden darstellen, konnte damit bisher erfolgreich finanziell begleitet werden. Gefördert werden Projekte von Einzelpersonen, Gruppen, Vereinen, Kommunen, Schulen, Kindergärten und ähnlichen Institutionen. 

 

Antragsformulare und bei Bedarf weitere Informationen erhalten Sie bei Marlies Zuidema, Tel. 0 55 31/707-177 (dienstags bis donnerstags) oder per E-Mail unter naturschutzstiftung@landkreis-holzminden.de

 


Ab durch die Hecke, Pkw macht sich selbstständig

01.08.2019 / PM 

Holzminden. Am Mittwoch, gegen 18.00 Uhr, bekommen die Polizeibeamten in Holzminden einen Einsatz zu einem Verkehrsunfall. Vor Ort stellen sie einen verunfallten Pkw Opel fest, der von der Fahrbahn abgekommen ist, durch eine Hecke gefahren und anschließend an einer Hausecke zum Stehen kam. Allerdings ist niemand vor Ort und das Fahrzeug verschlossen. Es stellte sich heraus, dass trotz angezogener Handbremse das Fahrzeug losgerollt ist und die Fahrt alleine bis zum Stillstand an der Hauswand fortgesetzt hat. Die in einer Kleingartenkolonie aufhältige Fahrzeugführerin aus Boffzen war nicht wenig erschrocken, als sie ihren Pkw auf dem Grundstück feststellte. Glücklicherweise wurde bei diesem Vorfall niemand verletzt. Bereits in der Mittagszeit hatte sich ein Holzmindener VW in der Holzmindener Straße in Bevern selbstständig gemacht und war dort gegen ein Verkehrszeichen gerollt. Es entstand hier zwar kein Sachschaden, aber auch das war nur dem Zufall zu verdanken. Die Polizei weist daher noch einmal deutlich daraufhin, bei Verlassen des Fahrzeugs dieses gegen ein mögliches Wegrollen zu sichern (§ 14 StVO "Sorgfaltspflicht beim Ein- und Aussteigen").


Kulturstiftung: Anträge für institutionelle Förderung noch bis 15. August stellen! 

31.07.2019 / PM

Holzminden. Die Kulturstiftung des Landkreises Holzminden hat ihren Förderhorizont ausgeweitet. Aufgrund eines insgesamt höher verfügbaren Budgets sollen neben der Förderung einzelner Projekte in Zukunft auch Kulturträger über einen Zeitraum von drei Jahren gefördert werden. Bis zum 15. August können noch Anträge von Vereinen oder kulturellen Institutionen eingereicht werden.  

 

Die erste Förderperiode beginnt im Januar 2020, bis Oktober soll die Entscheidung, wer gefördert wird, gefallen sein. Das Kuratorium der Stiftung möchte den im Kreis ansässigen Kulturträgern mit dem neuen Modell längerfristige Planungssicherheit verschaffen. Wesentliche Voraussetzung für eine Förderung ist, dass ein kultureller Mehrwert geschaffen wird. Die Unterstützung soll also nicht der Bestandspflege wie etwa in Form der Anschaffung einer Musikanlage oder der Renovierung eines Aufführungsraumes dienen, sondern tatsächlich eine Bereicherung des kulturellen Lebens bedeuten. Die geförderten gemeinnützigen Kulturträger müssen sich allerdings entscheiden: entweder eine einzelne Projekt- oder die langfristige institutionelle Förderung. Beides zusammen geht nicht. 

 

Wer noch einen Antrag bei der Kulturstiftung auf institutionelle Förderung stellen möchte, kann dies formlos tun. Der Kulturträger sollte natürlich aus dem Landkreis Holzminden kommen und aussagekräftig beschrieben werden. Und auch eine Begründung für den Förderantrag sollte nicht fehlen. Weitere Erläuterungen der Förderkriterien und entsprechende Vordrucke zum Ausfüllen sind unter der Internetadresse des Landkreises Holzminden zu finden (https://www.landkreis-holzminden.de/unsere-partner/kulturstiftung unter dem Menüpunkt: Antragstellung Institutionelle Förderung). Für Fragen steht die Geschäftsstelle der Kulturstiftung unter der der Telefonnummer 0 55 31 – 707 114 oder die Kulturreferentin des Landkreises, Dr. Katja Drews, unter der Telefonnummer 0 55 31 - 994 017 zur Verfügung. Schriftlicher Kontakt ist über die E-Mail-Adresse kultur@landkreis-holzminden.de möglich.

 

Fahrräder gestohlen - Polizei bittet um Mithilfe

30.07.2019 / PM / Polizei

Holzminden/Bevern. Im Zeitraum von Dienstag, 23.07.2019, bis zum Samstag 27.07.2019, wurde ein am Bahnhof in Holzminden abgestelltes, schwarzes Herrenfahrrad der Marke Raleigh entwendet. Der Eigentümer hatte dieses ordnungsgemäß mit einem Seilschloss am dortigen Fahrradständer angeschlossen. Der Schaden beläuft sich auf ca. 200,- Euro.

 

Ebenfalls in Holzminden entwendet wurde am Freitag, 26.07.2019, ein neuwertiges, orangenes Mountainbike der Marke Serius, das im Fahrradständer des Freibades am Stahler Ufer um 15.00 Uhr durch einen 13-jährigen Schüler abgestellt worden war. Als dieser dann gegen 19.00 Uhr das Freibad wieder verließ, stellte er fest, dass sein Fahrrad weg war und ebenfalls die Schlösser, mit denen es gesichert war. Allerdings konnten er und seine Schwester dieses, nachdem sie Anzeige bei der Polizei erstattet hatten, im Bereich Haarmannplatz feststellen. Es war mit einem anderen Mountainbike zusammengeschlossen. Der sich in Begleitung zweier weiterer Jugendlicher befindliche 18-jährige Eigentümer des anderen Bikes gab anschließend gegenüber der Polizei an, dass er das Fahrrad angeblich unverschlossen im Stadtpark gefunden habe und es nur sichern wollte, und es deshalb zum Haarmannplatz geschoben und angeschlossen habe. Dort im Stadtpark konnte dann auch das geknackte Fahrradschloss gefunden werden.

 

Am Samstag, 27.07.2019, um 16.15 Uhr, wurde dann noch in Bevern ein grau/schwarzes Pedelec der Marke Kalkoff Agattu entwendet. Der Eigentümer hatte dieses 15 Minuten unbeaufsichtigt auf dem Gehweg in der Angerstraße 37 abgestellt, als er einen Freund besucht hatte. Als er zurückkehrte, war sein Padelec verschwunden. Der Schaden beläuft sich auf ca. 2000 Euro.

 

Die Polizei bittet Zeugen, die Angaben zu verdächtigen Personen, der Tatausführung bzw. den Verbleib der Fahrräder/des Padelec machen können, sich mit der Polizei in Holzminden unter 05531 / 9580 in Verbindung zu setzen.

Erste „Lange Nacht der Poesie“ 

27.07.2019 / PM / SVR

Bevern. Bereits seit 1994 – ein Vierteljahrhundert lang – werden in Holzminden in der Solling-Vogler-Region im Weserbergland von Jörg Mitzkat Bücher verlegt. In dieser Zeit sind mehr als 150 Werke entstanden und das Jubiläum will der Verleger nun gebührend feiern. Mit der „Langen Nacht der Poesie“ lädt Mitzkat, gemeinsam mit dem Freundeskreis Schloss Bevern und dem Kulturresort des Landkreises Holzminden, am 17. August 2019 zur Premiere dieser besonderen Veranstaltung ein. 

 

Die „Lange Nacht der Poesie“ entstand durch den Schriftsteller Manfred Hausin, der sogenannten „Stimme Niedersachsens“. Angefangen als lockerer Zusammenschluss befreundeter Künstler, entwickelte sich die Gruppe stets weiter und ist nun fester Bestandteil der Kulturszene. Die Gäste des Weserrenaissance Schloss Bevern erwartet eine bunte Gruppe aus Musikern, Puppenspielern, Poeten, Varietékünstlern, Kabarettisten und Schauspielern – ein etwa vierstündiges Feuerwerk aus Witz und Wahnsinn. Von Poesie, über Satire, erwartet die Zuschauer zudem die Klezmer-Musikerin Irith Gabriely und Hausin – Erzpoet und Eulenspiegel – begleitet mit geistreichem Witz und Charme durch den abwechslungsreichen und mit Überraschungen geprägten Abend. 

 

Die Veranstaltung beginnt um 19.30 Uhr und findet im Schlossinnenhof des Weserrenaissance Schloss Bevern statt. Auch für eine Schlechtwetteralternative ist gesorgt. So findet die „Lange Nacht der Poesie“ bei ungünstigem Wetter in der Schlosskapelle statt. Die Karten kosten im Vorverkauf in der ersten Kategorie 19 Euro, ermäßigt 14 Euro und in der zweiten Kategorie 14 Euro, ermäßigt 11 Euro. Erhältlich sind sie im Kulturzentrum Weserrenaissance Schloss Bevern, unter Tel. 05531/994018 und Tel. 05531/1216436 sowie im Kulturamt der Stadt Holzminden, unter Tel. 05531/936423. Die Abendkasse öffnet eine Stunde vor Veranstaltungsbeginn. 

 

Pkw beschädigt und geflüchtet, Polizei sucht Zeugen

19.07.2019 / PM 

Holzminden. Am Mittwoch im Zeitraum von ca. 15.00 bis 19.00 Uhr wurde in Holzminden, Allersheimer Straße, ein Pkw Opel beschädigt. Die 48-Jährige Fahrzeugführerin hatte ihren Pkw gegen 15.00 Uhr auf dem Parkplatz eines Bekleidungsgeschäftes in der Allersheimer Straße 46 abgestellt. Als sie gegen 19.00 Uhr zu ihrem Pkw zurückkehrte, stellte sie die deutlichen Beschädigungen an der Fahrerseite des Fahrzeugs fest. Die Polizei sucht nun Zeugen, die Beobachtungen zu dem Unfall gemacht haben und bittet um Mitteilung von Hinweisen an die örtliche Dienststelle unter 05531/9580.

Ab Montag wieder "Normalbetrieb"

18.07.2019 / PM 

Holzminden. Im Straßenverkehrsamt ist wegen eines erhöhten Krankenstandes nur ein eingeschränkter Service möglich gewesen. Derzeit können in der Zulassungsbehörde nur Terminkunden bearbeitet werden. Kunden sollten sich über die Online-Terminvergabe einen festen Termin holen. Spätestens ab Freitag sollten in der Online-Buchung auch wieder kurzfristigere Termine buchbar sein.

Am Montag, den 22.07. wird der Normalbetrieb wieder laufen. Bis dann sind dann auch die Rückstände aufgearbeitet und auch kurzfristigere Termine möglich.

Armutsgefährdungsquote in Niedersachsen fast unverändert hoch 

VdK mahnt: Armut trotz Arbeit darf es nicht geben!

16.07.2019 / PM

Kreis Holzminden. Die Anzahl der armen Menschen ist in Niedersachsen nahezu unverändert hoch, rund 1,24 Millionen  waren  im  Jahr  2017  von  Armut  bedroht,  wie  aktuelle  Zahlen  des  Statistischen  Landesamtes   belegen.   „Dass   knapp   16   Prozent   der   niedersächsischen   Bevölkerung   armutsgefährdet sind, zeigt uns, dass hier etwas grundlegend schief läuft“, moniert Friedrich Stubbe,  Landesvorsitzender  des  Sozialverbands  VdK  Niedersachsen-Bremen.  „Besonders alarmierend: Allein aus der arbeitenden Bevölkerung sind rund 290.000 Menschen gefährdet. Das darf es in unserer heutigen Gesellschaft einfach nicht geben!“  

Die Regierung dürfe sich angesichts solch erschreckend hoher Zahlen nicht auf dem vielfach gerühmten  Wirtschaftswachstum  ausruhen,  wenn  längst  nicht  alle  davon  profitieren.  „Wer  einer  Arbeit  nachgeht,  sollte  davon  auch  seinen  Lebensunterhalt  finanzieren  können.  Weil  dieser Anspruch vor allem bei befristet oder geringfügig Angestellten sowie Zeitarbeitern nicht gegeben ist, müssen diese Jobs eingedämmt werden“, fordert Stubbe und verweist auf die weitreichenden  Folgen  dieser  atypischen  Beschäftigungsverhältnisse.  Denn  wer  heute  nur  geringen   Lohn   für   seine   Arbeit   erhalte,   lebe   später   ebenfalls   mit   einer   Rente   am   Existenzminimum. Wie wichtig faire Bezahlung deshalb schon in jungen Jahren ist , macht der VdK in seiner bundesweiten Kampagne #Rentefüralle deutlich. Er fordert eine umfassende Rentenreform,  damit  sich  alle  Generationen  im  Alter  auf  eine  gute  Absicherung  durch  die  gesetzliche Rente verlassen können und nicht auf Sozialleistungen angewiesen sind.

Mehr dazu unter www.rentefüralle.de.  

Der Landkreis Holzminden teilt mit!

Zulassungsbehörde nur für Terminkunden geöffnet

12.07.2019 / PM

Holzminden. Im Straßenverkehrsamt herrscht momentan Notstand. Derzeit können in der Zulassungsbehörde nur Termin-kunden bearbeitet werden. Kunden sollten sich über die Online-Terminvergabe einen festen Termin holen. Kurzzeitkennzeichen und Abmeldungen können auch in benachbarten Zulassungsbehörden beantragt werden.

Eine Entspannung in Bezug auf die Situation für kurzfristigen Bedarf ist leider nur mittelfristig in Sicht. Hintergrund ist, dass fast 80 Prozent aller Mitarbeiter erkrankt sind. Für eine Abarbeitung stehen im Moment nur zwei Sachbearbeitende zur Verfügung. 

Um der Personalproblematik gegenzusteuern sind schon mehrere Maßnahmen ergriffen worden. Die allerdings brauchen etwas Zeit. Denn zusätzliche Aushilfskräfte müssen erst eingearbeitet werden, da das Fachverfahren sehr komplex ist. Zusätzlich laufen gerade Umbauarbeiten, um einen offenen Arbeitsplatz zu schaffen. Damit sollen die einfachere Vorgänge wie etwa Abmeldungen von den komplexeren getrennt werden. „Alle Prozessabläufe stehen derzeit auf dem Prüfstand“, sagt Manuela Schäfer, Dezernentin für Ordnung, Bauen und Umwelt, „wir arbeiten mit Hochdruck daran, dass speziell für die saisonal im Sommer immer stärker ansteigenden Bedarfe sachgerechte und kostengünstige Lösungen gefunden werden.“

Landkreis weist drei Naturschutzgebiete per Verordnung aus

11.07.2019 / PM

Landkreis Holzminden. Die Lenne, das Hellental und die Hochmoore im Solling stehen künftig unter Schutz

 

Der Landkreis Holzminden hat Verordnungen für drei Naturschutzgebiete erlassen und damit dem aktuell geltenden EU-Recht angepasst. Alle drei Gebiete sind wegen ihrer seltenen Tier- und Pflanzenartenvorkommen besonders schützenswert. Bereits im März hatte der Kreistag beschlossen, den Pöttcher Grund zwischen Dielmissen und Hunzen, große Teile des Hochsollings zwischen Hellental und Silberborn sowie die Lenne mit einigen Nebenbächen unter besonderen Schutz zu stellen. Die Untere Naturschutzbehörde des Landkreises hat jetzt die entsprechenden Verordnungen dazu veröffentlicht.  

 

Alle drei Gebiete stehen schon seit Längerem nach europäischem Recht als FFH-Gebiete (Flora- und Fauna-Habitate) bzw. Vogelschutzgebiete unter besonderem Schutz. Die jetzigen Verordnungen durch den Landkreis setzen die bisherigen europäischen Unterschutzstellungen im Sinne der Natura 2000-Vereinbarungen in nationales Recht um. Aufgegangen in den neuen Naturschutzgebieten sind einige ältere Naturschutzgebiete, in denen das EU-Recht zum Zeitpunkt der Verordnungserstellung noch nicht umgesetzt wurde.

 

Das kleinste der drei Naturschutzgebiete ist der nur etwa 12 Hektar große „Pöttcher Grund“. Dabei handelt es sich um einen knapp 1.000 Meter langen, scharf eingeschnittenen Bachabschnitt der Hunze unterhalb des Ith-Süd-Westhanges zwischen Hunzen und Dielmissen. In dem bewaldeten Gewässerabschnitt lassen mittlerweile selten gewordene Auenwälder mit Erlen und Eschen und verschiedene Molch- und Fledermausarten finden. 

 

Deutlich großflächiger ist der Bereich im nördlichen Solling, der jetzt zum Naturschutzgebiet erklärt worden ist. Das Verordnungsgebiet „Moore und Wälder im Hochsolling, Hellental" umfasst rund 580 Hektar und erstreckt sich von der Gemeinde Hellental bis nach Silberborn. Sowohl die Wiesengebiete des Hellentales als auch die Hochmoore Mecklenbruch und Torfmoor sowie Teile umliegender Waldgebiete sind in das Naturschutzgebiet mit einbezogen. Neben etlichen seltenen Lebensräumen wie z. B. Hochmoore, Moor- und Auenwälder oder Borstgrasrasen und Magere Flachland-Mähwiesen mit ihren spezialisierten Pflanzenvorkommen sind es hier vor allem auch verschiedene Libellen-, Fledermaus- und Vogelarten sowie Luchs und Wildkatze, die geschützt werden sollen.     

 

Als drittes Naturschutzgebiet ist schließlich die Bachaue der Lenne von Wangelnstedt bis zur Mündung in die Weser bei Bodenwerder einschließlich ihrer Nebengewässer Flötebach, Hilsbach, Jakobsgraben, Silberborn und Wabach unter Schutz gestellt worden. Auch hier sind es vor allem die gewässerbegleitenden Erlen, Eschen und Weiden mit den artenreichen Hochstaudenfluren, die besonderen Schutz genießen. Einzelne Gewässerabschnitte der Bäche enthalten Kiesbänke, Totholz und Stromschnellen. Diese bieten selten gewordenen Tierarten einen Lebensraum. Das geschützte Gebiet in und um die Lenne umfasst insgesamt eine Fläche von ca. 113 Hektar.   

 

Alle Unterschutzstellungen regeln insbesondere zum Schutz der empfindlichsten Lebensräume die land- und forstwirtschaftliche sowie jagdliche Nutzung. Spaziergänger sind vor allem in den Gebieten Pöttcher Grund und Moore und Wälder im Hochsolling, Hellental gehalten, die ausgewiesenen Wege nicht zu verlassen und Hunde an der Leine zu führen. Selbstverständlich sind in allen Gebieten die natürlichen Lebensräume von seltenen Pflanzen- und Tierarten möglichst unberührt zu belassen. 

Unbewachtes Lagerfeuer auf Bundeswehrgelände rechtzeitig gelöscht 

09.07.2019 / PM

Holzminden. Als wären die Brände auf Bundeswehrgeländen und die Waldbrände in den vergangenen Monaten nicht verheerend genug gewesen, haben Unbekannte am vergangenen Sonntag auf dem Truppenübungsplatz der Bundeswehr in Holzminden ein Lagerfeuer angezündet und sich dann ohne dieses abzulöschen entfernt.

 

Dem Wachhabenden der Medem-Kaserne war während seiner Rundfahrt gegen 22.30 Uhr auf dem Truppenübungsplatz (Verlängerung der Heusinger Straße) in Holzminden ein Lichtschein aufgefallen, der sich im Nachhinein als kleines Lagerfeuer zwischen Bäumen auf einer trockenen Grasfläche herausstellte. Vor Ort war niemand mehr zu sehen. Das Feuer konnte er dann mit Hilfe des mitgeführten Feuerlöschers zunächst ablöschen, bevor sich dieses möglicherweise auf Grund der extremen Trockenheit der vergangenen Woche ausbreiten konnte. Die restlichen Glutnester wurden dann durch die hinzugerufene Feuerwehr endgültig gelöscht - nicht auszudenken, was für Folgen diese Gedankenlosigkeit der Verursacher bei einer späteren Entdeckung und entsprechender Ausbreitung hätte verursachen können.

 

Zeugen oder Personen, die sachdienliche Hinweise zu dem Brand bzw. einen möglichen Verursacher geben können, werden gebeten, sich umgehend mit der Polizei Holzminden unter 05531 / 9580 in Verbindung zu setzen.

"Auf dem Weg ins Berufsleben - Berufswunsch: Polizeibeamter"

04.07.2019 / PM

Stadtoldendorf. Zusammen mit ca. 1120 weiteren Polizeikommissar-Anwärtern beginnt auch der 18jährige Jan-Luca Heimlich aus dem Landkreis Holzminden am 01. Oktober 2019 sein duales Studium bei der Polizei des Landes Niedersachsen. Sein dreijähriges Studium wird er an der Polizeiakademie in Hann. Münden absolvieren.

 

Der Wunsch des Abiturienten, Polizeibeamter werden zu wollen, entstand eher zufällig, nachdem er von Familienangehörigen auf dieses Berufsfeld aufmerksam gemacht wurde. Früh war für ihn klar, dass er sich keinesfalls in einem klassischen Bürojob wiederfinden möchte. Im Rahmen einer Informationsveranstaltung, die jährlich beim Polizeikommissariat Holzminden als sogenannter "Abend der Bewerber" stattfindet, konnte er weitere, tiefgehende Einblicke in den Berufsalltag eines Polizeibeamten sowie Informationen zum Bewerbungsverfahren und Ablauf des Studiums gewinnen. Interessierte Bewerber sind an dieser Stelle herzlich eingeladen, sich für den diesjährigen Abend der Bewerber, welcher am 11.09.2019 um 18.00 Uhr stattfindet, anzumelden.

 

Im Rahmen des Einstellungsverfahrens musste Jan-Luca Heimlich zunächst bei der Polizeiakademie in Hann. Münden einen vierstündigen Computertest, in welchem unter anderem seine Deutschkenntnisse, logisches Denken sowie seine Merkfähigkeit getestet wurden, absolvieren. Direkt im Anschluss erfolgte der Sporttest. Wenige Wochen später wurde er zu einem Vorstellungsgespräch in Form eines strukturierten Interviews in das Polizeikommissariat Holzminden eingeladen. Abschließend erfolgte die ärztliche Untersuchung zur Feststellung der Polizeidiensttauglichkeit beim medizinischen Dienst der Polizeidirektion Göttingen. Nachdem Jan-Luca Heimlich alle Tests erfolgreich beendet hatte, erhielt er kürzlich eine schriftliche Zusage der Einstellung in den gehobenen Polizeivollzugsdienst des Landes Niedersachen.

 

"Mit dem Beruf eines Polizeibeamten verbinde ich einen abwechslungsreichen und spannenden Arbeitsalltag", beschreibt Jan-Luca Heimlich seine Motivation, diesen Beruf zu ergreifen und freut sich auf den vielschichtigen Umgang mit verschiedensten Menschen und Situationen. Zudem hofft der begeisterte Fußball- und Tischtennisspieler, dass ihm seine Begeisterung für den Sport im Allgemeinen auch in seinem zukünftigen Beruf von Nutzen sein wird. Abschließend ist er sich bewusst, dass der Beruf eines Polizeibeamten ein sehr verantwortungsvoller Beruf sein wird. Er weiß, dass nicht nur schöne Momente, sondern auch anstrengende, manchmal auch psychisch belastende Situationen auf ihn zukommen werden. Doch genau darin sieht er die Herausforderung und damit für ihn auch Attraktivität dieses Berufes. "Ich freue mich, dass sich junge Menschen aus unserer Region für den Beruf des Polizeibeamten entscheiden und hoffe, Jan-Luca Heimlich nach Beendigung seines Studiums im Bereich unseres Polizeikommissariates begrüßen zu können", sagt der Leiter des Polizeikommissariates Holzminden Marco Hansmann. "Wir sind immer daran interessiert, gezielt Bewerber aus der hiesigen Region anzusprechen, weil wir hoffen, dass diese nach Abschluss ihres Studiums aufgrund ihrer regionalen Bindungen unsere Kollegen in den Dienststellen im Landkreis Holzminden auch dauerhaft unterstützen werden."

 

Studium bei der Polizei Schulische Einstellungsvoraussetzung für ein duales Studium bei der Polizei Niedersachsen ist die Fachoberschulreife bzw. das Abitur. Bewerben können sich aber auch Realschüler, die nach erfolgreichem Abschluss des übrigen Einstellungsverfahrens ihre Fachoberschulreife bei der Polizei nachholen möchten. Hierbei wird der praktische Teil der Fachoberschulreife im Einsatz- und Streifendienst sowie im Kriminalermittlungsdienst der örtlichen Polizeidienststellen absolviert. Der schulische Teil der Fachoberschulreife kann ab dem 01.08.2019 in der neu eingerichteten Fachrichtung für "Verwaltung und Rechtspflege" an der Berufsschule Holzminden (BBS) erlangt werden. "Dies ist für die oft noch sehr jungen Realschulabsolventen, die zum größten Teil noch nicht über einen Führerschein verfügen, eine erhebliche Erleichterung", betont Marco Hansmann und hofft, durch diese Neuerung noch mehr junge Menschen unserer Region für ein duales Studium bei der Polizei des Landes Niedersachsen gewinnen zu können. Bislang stand diese, für den Eintritt in die Polizei zwingend vorgeschriebene Fachrichtung für "Verwaltung und Rechtspflege" lediglich an den Standorten Northeim, Hannover oder Hann. Münden zur Verfügung.

 

Für die Polizei des Landes Niedersachsen stehen mit Nienburg (Hauptsitz), Oldenburg und Hann. Münden drei Studienorte zur Verfügung. Das erste Jahr des Bachelorstudiengangs ist stark von Theorie und der Vermittlung von Grundlagenkenntnissen geprägt. Unterrichtet werden neben z.B. Eingriffsrechte, Straf- und Verkehrsrecht auch Psychologie und Kriminalistik. Einen praktischen Anteil erhält das erste Studienjahr durch die Erste-Hilfe-Ausbildung, das Schießtraining, die Vermittlung von Abwehr- und Zugriffstechniken sowie das Fahrsicherheitstrainung. Im zweiten Studienjahr werden die Kenntnisse des ersten Jahres vertieft. Zudem werden innerhalb dieses Jahres zwei dreimonatige Praktika an einer Polizeidienststelle absolviert. Das erste Praktikum findet im Einsatz- und Streifendienst, das zweite im Kriminalermittlungsdienst statt. Im dritten Studienjahr wird neben der weitergehenden Vertiefung der theoretischen Kenntnisse auch das polizeiliche Vorgehen bei besonderen Einsatzlagen geübt. Seinen Abschluss findet das letzte Studienjahr mit der zu fertigenden Bachelorarbeit, welche ein polizeiliches Bezugsthema beinhaltet.

 

Interesse geweckt? Weitere Informationen erhaltet Ihr / erhalten Sie vom Team der Nachwuchsgewinner beim Polizeikommissariat Holzminden (Tel. 05531/958-0) oder auf der Internetseite www.polizei-studium.de

Historische Kulturlandschaften

Bildungsurlaub im Kloster Amelungsborn

28.06.2019 / PM

Amelungsborn. Ein Reichtum an besonders gut erhaltenen Relikten aus der Vergangenheit, die den Landkreis Holzminden prägen, gab für die Kreisvolkshochschule Holzminden und den Heimat- und Geschichtsverein Holzminden Anlass, zu diesem Thema bundesweit einen Bildungsurlaub anzubieten. Das Seminar findet vom 16. bis 20. September 2019 im Kloster Amelungsborn statt. Elemente der historischen Kulturlandschaft geben Zeugnis vom Umgang früherer Generationen mit Natur, Landschaft und Besiedelung. Häuser, Zäune oder Bedachungen aus Buntsandstein, Steinbrüche, Weinberge, Wölbäcker oder Obstwiesen, Reste der frühen Glasindustrie, Wüstungen, Backhäuser, Dörröfen, alte Pfarrhäuser und Schulen oder Kirchen prägen die Orte und Landschaften in der Region wie fast nirgendwo sonst in Niedersachsen. Vom Kloster Amelungsborn aus, dem zweitältesten Zisterzienserkloster in Niedersachsen, begeben sich die Teilnehmenden des Bildungsurlaubs bei Exkursionen auf Spurensuche. Sie erfahren in Vorträgen, Präsentationen und Gesprächen, welche Bedeutung den historischen Kulturlandschaftselementen zukommt und was zu deren Schutz getan werden kann. Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer in der privaten Wirtschaft und im öffentlichen Dienst haben gemäß Niedersächsischem Bildungsurlaubsgesetz einen Rechtsanspruch auf einen fünftägigen Bildungsurlaub im Kalenderjahr bei Fortzahlung ihres Arbeitsentgelts. Dem Arbeitgeber muss die Inanspruchnahme des Bildungsurlaubs mindestens vier Wochen vorher schriftlich mitgeteilt werden. Selbstverständlich ist das Seminar offen für alle, es muss also nicht zwangsläufig Bildungsurlaub genommen werden. Anmeldungen zu dem Bildungsurlaub sind bis zum 16. Juli 2019 noch möglich, per Mail unter info@kvhs-holzminden.de bzw. auf der Homepage www.kvhs-holzminden.de oder direkt in der Geschäftsstelle der KVHS. 

23-Jähriger nach Schlägerei schwer verletzt

Wer kann Hinweise geben?

23.06.2019 / PM

Holzminden. Am Samstagmittag wurde der Polizei Holzminden bekannt, dass es in der Nacht von Freitag auf Samstag gegen Mitternacht im Ortsbereich Delligsen bei einer Abschlussfeier der dortigen Oberschule zu einer Schlägerei mit mindestens zwei bis drei beteiligten Personen gekommen sein soll. Das Opfer wurde hierbei erheblich verletzt und wurde bereits am Morgen notoperiert. Die Ermittlungen der Polizei zu den genauen Tatumständen dauern aktuell an. Zeugen, die Hinweise zum Tatgeschehen und zu möglichen Tatbeteiligten geben können werden gebeten, sich mit der Polizei Holzminden unter der Rufnummer 05531-9580 oder jeder anderen Dienststelle jederzeit in Verbindung zu setzten.

Wasserentnahme aus Bächen und Teichen genehmigungspflichtig

21.06.2019 / PM

Kreis Holzminden. Der Sommer in diesem Jahr ist zwar etwas feuchter, aber die Pflanzen im Garten brauchen trotzdem viel Wasser. Eine Bewässerung aus öffentlichen Teichen, Seen oder Bächen ist jedoch nur bedingt erlaubt. Wasser darf aus jedem oberirdischen Gewässer auch mit Handgefäßen wie etwa Gießkannen oder Eimern nur dann geschöpft werden, wenn die Rechte anderer damit nicht verletzt werden. Darauf macht die Untere Wasserbehörde des Landkreises Holzminden noch einmal vorsorglich aufmerksam. 

 

Gar nicht erlaubt ist das Stauen oder Abpumpen von Gewässern ohne vorherige wasserrechtliche Genehmigung. Wer ohne die Zustimmung der Unteren Wasserbehörde Wasser in größeren Stil umleitet oder entnimmt, kann nach dem Wasserhaushaltsgesetz sogar mit einem Bußgeld belegt werden. 

 

Gerade in Zeiten anhaltender Trockenheit ist es besonders wichtig, dass auch in  Fließgewässern ausreichende Wassermengen vorhanden bleiben, um ökologische Schäden zu vermeiden. In den Sommermonaten sollte daher auf Wasserentnahmen aus oberirdischen Gewässern möglichst ganz verzichtet werden. Bei Rückfragen ist die Untere Wasserbehörde gern unter der Telefonnummer 0 55 31/ 707-715 und über die E-Mail: wasser@landkreis-holzminden.de erreichbar.

 

Josef Krekeler, Bereichsleiter beim Landkreis für die Allgemeinen sozialen Leistungen wünscht sicheine rege Teilnahme von Vermieterinnen und Vermietern bei der Erstellung des Konzeptes
Josef Krekeler, Bereichsleiter beim Landkreis für die Allgemeinen sozialen Leistungen wünscht sicheine rege Teilnahme von Vermieterinnen und Vermietern bei der Erstellung des Konzeptes

Mietwerterhebung: Landkreis bittet Vermieter um Unterstützung 

21.06.2019 / PM

LK Holzminden. Zu den Kosten, die Kommunen im Rahmen der Sozialgesetzgebung für hilfebedürftige Menschen übernehmen, gehören auch die für Unterkunft und Heizung. Doch wie eine angemessene Höhe dafür berechnen? Das Bundessozialgericht hat entschieden, dass im Rahmen eines schlüssigen Konzeptes die örtlichen Verhältnisse mit berücksichtigt werden sollen, statt pauschale Abrechnungen vorzunehmen. Ein solches Konzept hat der Landkreis Holzminden jetzt in Auftrag gegeben. Doch dafür braucht es die Mithilfe der Vermieter. Ab Mitte Juli bekommen sie deshalb Post. 

„Unser Ziel ist es, eine möglichst feingliedrige Übersicht über das Mietpreisniveau in den unterschiedlichen Gemeinden des Landkreises zu bekommen“, erklärt Josef Krekeler, Bereichsleiter beim Landkreis für Allgemeine soziale Leistungen. Das mit dem Konzept beauftragte Hamburger Forschungsinstitut F+B Forschung und Beratung für Wohnen, Immobilien und Umwelt GmbH wird deshalb alle Vermieterinnen und Vermieter ab Mitte Juli zwecks Datenerhebung anschreiben. Die Rückmeldung ist natürlich freiwillig. Um ein lokal und sachlich gut untergliedertes Bild über den aktuellen Wohnungsmarkt zu erhalten, hofft man beim Bereich für Allgemeine soziale Leistungen auf eine möglichst hohe Rücklaufquote. 

„Je mehr Eigentümer und Eigentümerinnen sich beteiligen, umso wissenschaftlich genauer und damit rechtssicherer können wir das Konzept gestalten“, sagt Landrätin Angela Schürzeberg, die auch für eine Teilnahme an der Erhebung wirbt. „Wir brauchen repräsentative Daten, um bei Widersprüchen oder Klagen gerichtlich abgesichert zu sein.“ Die Mieterhebungsdaten werden selbstverständlich nur für die Konzepterstellung verwendet und keinesfalls an Dritte weitergegeben. Bei allgemeinen Rückfragen können sich die Vermieterinnen und Vermieter direkt an die Kreisverwaltung Holzminden, Bereich Allgemeine soziale Leistungen,  Tel. 0 55 31/707-304 wenden. Bei inhaltlichen Rückfragen stehen die Mitarbeiter von F+B  telefonisch unter 0 40/28 08 10-0 zur Verfügung.

 

Bernd Kiebies untersucht die äußere Bausubstanz
Bernd Kiebies untersucht die äußere Bausubstanz

Baukulturdienst hat auch im Landkreis Holzminden seine Arbeit aufgenommen

Expertentipps für das Abenteuer Altbau

20.06.2019 / PM

Kreis Holzminden. Für die Eigentümer älterer Gebäude ist es schwer, von unabhängiger Seite Hinweise für die Sanierung und Pflege ihrer Häuser zu erhalten. Landläufig gelten Erwerb und Sanierung von Altbauten als „Fass ohne Boden“, dabei sind es oft kleine Schäden, die über lange Zeit fatale Wirkung haben. Hier setzt der LEADER-geförderte Baukulturdienst Weser-Leine an. Ein bisschen hat es gedauert, weil noch ein paar rechtliche Fragen zu klären waren. Inzwischen aber ist er auch im Landkreis Holzminden mit seinen Experten unterwegs Doch wie genau sieht so eine Beratung aus?

 

Lokaltermin in Stadtoldendorf am Markt 15. Das Haus von Alexander Dietz liegt im Zentrum der Stadt. Es ist gut 220 Jahre alt, auf den ersten Blick aber sieht man ihm das nicht an. Für ein ehemaliges Malerbedarfsgeschäft ist die Fassade irgendwann einmal dem Zeitgeschmack entsprechend „verschönert“ worden, im hinteren Bereich des Gebäudes ist vermutlich in den 1960er Jahren ein Anbau dazugekommen. Gemessen an heutigen ästhetischen Vorstellungen handelt es sich nicht unbedingt um eine architektonische Perle. Trotz seiner baulichen Veränderungen jedoch bleibt das Haus ortsbildprägend und ist damit auf jeden Fall erhaltenswert.

 

Eigentümer Dietz sieht das ähnlich. Er kommt ursprünglich aus Hannover und hat  das Haus vor dreieinhalb Jahren aus Überzeugung gekauft. Er findet es toll, in einem Haus zu wohnen, in dem schon etliche Generationen vor ihm gelebt haben. Und das Leben im ländlichen Raum gefalle ihm sowieso viel besser, sagt er. Jeden Tag pendelt er deswegen mit dem Zug von Stadtoldendorf nach Hannover zur Arbeit. Sein neues Eigenheim will er zwar nicht komplett durchsanieren, aber den Bestand zu sichern, ist ihm wichtig. Dafür hat er den Baukulturdienst eingeschaltet. „Ich wollte einmal einen Überblick bekommen, wie der Stand des Hauses ist“, erklärt Dietz. Ob vielleicht irgendwo versteckte Gefahren lauerten, die man so nicht erkennen könne.

 

Ein Ansatz, den Manfred Röver von der Interessengemeinschaft Bauernhaus e.V. – Projektträger des Baukulturdienstes im Gebiet zwischen den Landkreisen Schaumburg und Holzminden - gut nachvollziehen kann. Dem Baukulturdienst gehe es nicht darum, möglichst viel in ein vorhandenes Gebäude zu investieren, sondern es da, wo es notwendigerweise sinnvoll sei, zu tun. „Es ist ein wichtiger Aspekt unserer Arbeit, die Leute davor zu bewahren, an der falschen Stelle etwas zu machen“, betont Röver. Und wenn er davon spricht, dass die Realitäten eben da seien und man nicht zaubern könne, meint er Eigentümer wie auch Baukulturdienst gleichermaßen.  

 

Prüfer in Alexander Dietz Eigenheim ist Bernd Kibies. Der Kölner Baudenkmalpfleger muss sich erst einmal einen Überblick zu verschaffen, um die Konstruktion des Hauses zu verstehen. Er muss sich in einem so alten Gebäude mit seinen An- und Umbauten erst einmal orientieren. Dabei können, soweit vorhanden, Pläne helfen, die im Vorfeld zur Verfügung gestellt werden. Vor Ort fängt Kibies dann typischerweise mit der Inaugenscheinnahme des Dachstuhles an, inspiziert in der Folge die tragenden Wände und untersucht am Ende ganz genau den Keller. Im zweiten Schritt geht er durch und schaut sich alle erkennbaren Problempunkte noch einmal detailliert an, sofern das bei den vielen vorhandenen Wandverkleidungen möglich ist.

 

Ein wirkliches Schema, nach dem ein Prüfer vorgehen kann, gibt es bei einer solchen Untersuchung trotzdem nicht. Jedes Haus hat seine eigene Geschichte und seinen eigenen Charakter und muss dementsprechend individuell abgearbeitet werden. Mit der Folge, dass auch das Prüfergebnis vorher nicht absehbar ist. „Bei manchen Bauten bleiben nichts offen, bei manchen ganz viel“, schränkt Manfred Röver ein.  

Die Hauswand des Anbaus im Hof- und Gartenbereich möchte Alexander Dietz jedenfalls noch genauer untersuchen lassen. Ein Hochwasser in der Vergangenheit hat hier Beulen und Blasen aufgeworfen. Ob die wirklich gefährlich sind, muss noch einmal von einem Experten geprüft werden. In Bezug auf seinen jahrhundertealten Kriechkeller jedoch kann Bernd Kiebies erst einmal beruhigen. Der sei zwar feucht, aber weil dort kein Holz verbaut ist, könne eine Beeinträchtigung derzeit erst einmal ausgeschlossen werden. „Als Laie kann man das ja so nicht einschätzen“, freut Alexander Dietz sich. 

Ein bisschen ist der Baukulturdienst der holländischen Monumentenwacht abgeschaut. Allerdings beschränkt sich das hiesige Modell nicht auf denkmalgeschützte Gebäude. „Wir kümmern uns generell um alte Gebäude, insbesondere um ortsbildprägende“, umreißt Manfred Röver das. Eben genau da ist auch der Ansatzpunkt  für die Förderung durch das europäische LEADER-Programm, ergänzt Christine Bossow, die es beim Landkreis Holzminden für die Lokale Aktionsgruppe “VoglerRegion im Weserbergland“ betreut. Der Baukulturdienst als Instrument der Innenentwicklung solle dabei helfen, das Wohnen und Leben in den Orten attraktiv zu erhalten. Dank der Förderung reduziert sich der Kostenbeitrag der Hauseigentümer für die Gebäudeuntersuchungen deutlich. Er liegt derzeit bei 100 €. 

 

 

Ein Fass ohne Boden muss eine Altbausanierung also keinesfalls sein. Mit solchen Vorurteilen räumt der Baukulturdienst auf. Der abschließende Inspektionsbericht gibt konkrete Maßnahmenempfehlungen, die den Eigentümer nicht überfordern und sich aufs Wesentliche fokussieren. Speziell für einen eine geplante Sanierung begleitenden Förderantrag oder auch nur für eine Wertermittlung kann das deutlich helfen.    

Wer ein Gebäude besitzt, das vor 1945 erbaut wurde und Interesse an einer Untersuchung hat, wende sich bitte an Herrn Robert Große vom Baukulturdienst Weser–Leine, Am Salinenplatz 2, 31552 Apelern; Telefon: 0 57 23 – 98 73 11 0; Email: info@baukulturdienst.de.

B 83: Unterlagen liegen in den Gemeinden aus!

19.06.2019 / PM

Kreis Holzminden. Auch alle Träger öffentlicher Belange haben Unterlagen zur Prüfung bekommen. Die von der Niedersächsischen Landesbehörde für Straßenbau und Verkehr im Mai eingereichten Unterlagen wurden von der Planfeststellungsbehörde des Landkreises Holzminden gesichtet und auf Vollständigkeit geprüft. Im nächsten Schritt ist nun eine umfassende Anhörung eingeleitet worden. Dazu hat der Landkreis Kopien der von der Landesbehörde abgegebenen Planunterlagen an die Gemeinden Brevörde und Pegestorf   zur   Auslegung   weitergeleitet.   Darüber   hinaus   sind   die   Unterlagen   auch   an   die Samtgemeinde Bodenwerder-Polle geschickt worden, weil diese noch zusätzlich in Bodenwerder und Polle auslegt.Die Planunterlagen liegen ab dem 02.07.2019 für mindestens einen Monat zur allgemeinen Einsicht aus und können dort von jedermann zu den allgemeinen Öffnungszeiten der jeweiligen Kommunen angeschaut werden.Die Unterlagen  wurden  des Weiteren aber auch an sämtliche Träger öffentlicher Belange, deren Aufgabenbereich von der Maßnahme betroffen sein könnte, mit der Aufforderung zur Stellungnahme verschickt. Die   Planfeststellungsunterlagen   werden   im   Rahmen   der  Auslegung   auch   im   Internet   auf   der Homepage   der   Samtgemeinde   Bodenwerder-Polle   (www.muenchhausenland.de)   veröffentlicht.Zusätzlich stehen sie auch im niedersächsischen UVP-Portal (uvp.niedersachsen.de) zur Verfügung.

Samtgemeinde Bodenwerder-Polle lädt zum 5. Kunst- und Kreativmarkt

Einzigartige Werke in der Münchhausenstadt

17.06.2019 / PM

Bodenwerder. Handwerkskunst, ausgefallene Geschenke und einzigartige Schmuckstücke – am 29. und 30. Juni 2019 lädt die Samtgemeinde Bodenwerder-Polle ein weiteres Mal zum Kunst- und Kreativmarkt in die Münchhausenstadt ein und lässt auch in diesem Jahr kreative Herzen höher schlagen. 

 

Bereits zum 5. Mal haben Kunst- und Handwerksbegeisterte zwei Tage lang auf der großzügigen Parkanlage vor dem Rathaus – dem einstigen Geburtshaus des weltbekannten Fabulierers Baron von Münchhausen – die Möglichkeit, außergewöhnliche Arbeiten zu entdecken. Ob Schmuck aus unterschiedlichsten Materialien, Kunstwerke aus Holz, Deko-Artikel für Haus und Garten, Lederwaren, Nähartikel, ausgefallene Kleidungsstücke oder regionale Produkte – auf dem Markt wird jeder fündig, der für sich oder seine Liebsten auf der Suche nach etwas Besonderem ist. Die zahlreichen Anbieter warten mit einzigartigen Artikeln auf, die zeigen, mit welch einer Liebe zum Detail jedes einzelne von ihnen hergestellt wird. 

 

Rund 30 Anbieter laden an beiden Tagen von 11 bis 18 Uhr an ihren bunten Ständen zum Schlendern und Stöbern ein. Neben dem breit gefächerten Angebot können sich die Besucher auf allerlei kulinarische Köstlichkeiten sowie musikalische Untermalung freuen und die jüngsten Gäste des Marktes werden mit einem bunten Rahmenprogramm verwöhnt, das den kurzweiligen Tag auf dem kreativen Markt der Samtgemeinde Bodenwerder-Polle perfekt abrundet.

 

Weitere Informationen sind bei der Solling-Vogler-Region im Weserbergland, www.solling-vogler-region.de und unter Tel. 05536/960970 erhältlich.

Kulturstiftung beginnt mit Strukturförderung von Kulturinstitutionen

12.06.2019 / PM

Kreis Holzminden. Die Kulturstiftung des Landkreises Holzminden weitet ihren Förderhorizont aus. Künftig sollen Kulturträger auch über einen längeren Zeitraum gefördert werden. Möglich macht das eine vor drei Jahren vorgenommene Vermögensumstrukturierung, die der Stiftung mittlerweile jährlich ein höheres Förderbudget beschert. Neben der weiter laufenden Einzelprojektförderung können auch jene kulturellen Institutionen über einen längeren Zeitraum gefördert werden, die mit den Fördermitteln nachweislich einen kulturellen Mehrwert schaffen. Die Entscheidungen zur ersten Förderperiode sollen jedoch schon Mitte Oktober fallen. Eile für die bis Mitte August abzugebenden Anträge ist deshalb geboten.

 

Jeweils über drei Jahre soll die Strukturförderung für Vereine und Kulturprojekte  künftig laufen, so lautet der Beschluss des Kuratoriums. Die erste, im Januar 2020 startende Periode endet dann Ende Dezember 2022. Wichtig dabei ist, dass die neue Art der Förderung nicht zulasten der bisherigen Projektunterstützung geht. Wer allerdings als Kulturträger in den Genuss einer Strukturförderung kommt, bleibt bei der Projektförderung in jedem Fall außen vor. 

 

Was aber sind genau die Voraussetzungen für eine solche Strukturförderung? Kuratorium und Geschäftsstelle setzen dafür ein paar wesentliche Bewertungskriterien an. Grundsätzlich sollte die geförderte kulturelle Institution natürlich aus dem Landkreis Holzminden kommen, gemeinnützig sein und deshalb auch keinen finanziellen Gewinn anstreben. Darüber hinaus sollte die Förderung nicht mehr als die Hälfte des Gesamtbudgets ausmachen und schließlich werden auch keine baulichen Maßnahmen oder die Anschaffungen von Materialien wie etwa Musikinstrumenten oder Vereinskleidung unterstützt.

 

Stattdessen soll mit einer solchen Förderung ein Mehr an Kulturangebot geschaffen werden. „Mehr bedeutet dabei aber nicht nur Quantität, sondern kann auch Qualität meinen“, präzisiert Dr. Jutta Klüber-Süßle, die als Landkreis-Bereichsleiterin Kreisentwicklung/Wirtschaftsförderung auch die Geschicke in der Geschäftsstelle der Kulturstiftung mit steuert. Dabei solle die Attraktivität des kulturellen Angebotes nachhaltig gesteigert, die Vielfalt verschiedener kultureller Aktivitäten gesteigert und bestenfalls eben auch jene erreicht werden, die mit dem bereits bestehenden Angeboten bisher noch nicht angesprochen wurden. 

 

Was einerseits vielleicht ein wenig anspruchsvoll wirken mag, birgt für die am Ende Geförderten jedoch auch einen immensen Vorteil. „Für die entsprechenden Kulturträger stellt diese neue Form der Förderung auch eine Erleichterung dar“, erklärt Dr. Katja Drews, die als Kulturreferentin des Landkreises die eingehenden Anträge prüfen wird. Denn schließlich bedeute eine längerfristige Unterstützung Planungssicherheit und Arbeitsverringerung, weil nicht jedes Jahr neu erklärt werden müsse, was genau man innerhalb der Förderperiode gerade vorhabe.

 

Für den Antrag reichen ein formloses Schriftstück, in dem der Grund für die beantragte Förderung dargelegt wird und der vertretene Kulturträger genauer beschrieben ist sowie statistische Angaben zum Antragsteller. Ausführliche Erläuterungen der Förderkriterien ebenso wie alle weiteren Dokumente sind unter der Internetadresse des Landkreises Holzminden zu finden (https://www.landkreis-holzminden.de/unsere-partner/kulturstiftung unter dem Menüpunkt: Antragstellung Institutionelle Förderung). Für Fragen stehen Ihnen die Kulturreferentin des Landkreises Frau Dr. Katja Drews unter der Telefonnummer 0 55 31 - 994 017 oder per E-Mail unter kultur@landkreis-holzminden.de sowie die Geschäftsstelle der Kulturstiftung zur Verfügung.

Nach verbotenen Kraftfahrzeugrennen - Zwei Motorräder eingezogen

11.06.2019 / PM

Emmerthal.. Am Mittwoch (05.06.2019) ereignete sich in Emmerthal ein Verkehrsunfall unter Beteiligung eines Motorrades.

Gegen 19.40 Uhr verunfallte ein 20 Jahre alter Mann alleinbeteiligt auf der Hauptstraße (Strecke Richtung KKW). Der junge Mann aus Bad Münder hatte sich zuvor eine Suzuki GSX R 1000 von einem 32 Jahre alten Emmerthaler geliehen.

Der Unfall ereignete sich vermutlich aufgrund von deutlich überhöhter Geschwindigkeit. Eine fast 90 Meter lange Bremsspur lässt darauf schließen, dass der 20-Jährige mit einer Geschwindigkeit von über 150 km/h die Straße befahren hat.

Während des Bremsvorganges verlor der Mann die Kontrolle über die Maschine, überfuhr einen Bordstein, sowie ein angrenzendes Beet. Die Suzuki wurde erst von einer Mauer (Zuwegung zum Infocenter des KKW) gestoppt, wo sie letztendlich zum Liegen kam.

Ein Rettungswagen transportierte den Verletzten in ein Krankenhaus, welches er noch am selben Abend- lediglich leichtverletzt -, verlassen durfte. Das Motorrad wurde bei dem Unfall beschädigt.

Dem jungen Mann aus Bad Münder wird die Durchführung eines verbotenen Kraftfahrzeugrennens vorgeworfen. Sein Führerschein wurde mit seinem Einverständnis sichergestellt.

Anders sah es mit der Suzuki GSX aus. Der Eigentümer war mit der Einziehung seiner Maschine nicht einverstanden. Das Motorrad wurde daher beschlagnahmt.

Von den anwesenden Zeugen will niemand den Unfallhergang beobachtet haben.

Ein ähnlicher Vorfall ereignete sich am Montag (10.06.2019) an derselben Örtlichkeit.

Gegen 17.40 Uhr beobachteten zwei Polizeibeamte im Rahmen der Streife einen männlichen Krad-Fahrer, der auf der Hauptstraße in Emmerthal, am Ortsausgang Kirchohsen, sein Motorrad wendete und dieses im Anschluss stark beschleunigte. Der Zweiradfahrer fuhr mit deutlich überhöhter Geschwindigkeit in Richtung KKW, wobei das Vorderrad der Honda CBR 1000 mehrfach abhob.

Die Beamten nahmen die Verfolgung des Motorradfahrers auf, um ihn anzuhalten und zu kontrollieren. Trotz einer dabei gefahrenen Geschwindigkeit von ca. 130 km/h vergrößerte sich der Abstand des Motoradfahrers zum Streifenwagen. Erst am Ende der Hauptstraße stoppte der Zweiradfahrer seine Maschine und wendete sie, wodurch es den Polizeibeamten gelang aufzuschließen.

Bei der anschließenden Kontrolle machte der 37 Jahre alte Mann aus Coppenbrügge keine Angaben zu dem Vorwurf der Durchführung eines verbotenen Kraftfahrzeugrennens.

Nach Rücksprache mit der Staatsanwaltschaft Hannover wurde der Führerschein des Mannes beschlagnahmt, außerdem wurde die Honda als Tatmittel eingezogen.

Laut § 315d Abs. 1 Nr. 3 StGB begeht derjenige ein verbotenes Kraftfahrzeugrennen, wer sich im Straßenverkehr als Kraftfahrzeugführer mit nicht angepasster Geschwindigkeit und grob verkehrswidrig und rücksichtslos fortbewegt, um eine höchstmögliche Geschwindigkeit zu erreichen.

 

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Unfall: langfristige Straßensperrung

06.06.2019 / PM

Holzen. Am späten Donnerstagvormittag (06.06.19) verunfallte ein 43-jähriger Kraftfahrer mit seinem geführten Silo-Zug auf der Fahrt von Alfeld nach Holzen (LK Holzminden) auf der Landesstraße L484 und verursachte leichten Fremdschaden.

 

Infolge nicht angepasster Geschwindigkeit im nassen, abschüssigen Doppelkurvenbereich nahe "Stollen Gustav" kam der türkische Brummifahrer mit seinem leeren bulgarisch-belgischen Fahrzeuggespann trotz eingeleiteter Bremsung nach rechts von der Fahrbahn ab und beschädigte einen Leitpfosten. Am geführten Fahrzeug entstand vermutlich bedeutender Sachschaden, welcher sich wohl erst nach Bergung des Silozuges konkret bemessen lässt.

 

Bereits seit der Unfallaufnahme ist die Landesstraße für den allgemeinen Verkehr gesperrt und wird erst in den Abendstunden nach erfolgter Bergungsmaßnahme wieder frei gegeben. Polizeilich wurde eine Verkehrswarnmeldung veranlasst.

 

Die Straßenmeisterei aus Eschershausen stellte zwischen Grünenplan und Holzen mehrere Sperrbaken auf, was viele Verkehrsteilnehmer aus beiden Richtungen nicht davon abhielt, ein Durchfahren des Bereiches zu versuchen. Im Kurvenbereich konnte man sich dann davon überzeugen, dass nahezu kein Durchkommen möglich war und die Rückfahrt des etwa 4 km langen, kurvigen Bereiches angetreten werden musste.

Schäfer- und Hutefest in Amelungsborn: Tierisch gut!

06.06.2019 / PM

Amelungsborn. Traditionell und uralt: das Schäferhandwerk. Was früher auch im Weserbergland ein prägendes Landschaftsbild war, ist heute ein seltenes Bild. So sieht man  nur noch selten  von aufmerksamen  Hütehunden geführte Schafsherden durch die Lande ziehen. Und genau an diese Tradition erinnert das Schäfer- und Hutefest, das der Landkreis Holzminden alle zwei Jahre  auf dem Gelände des Klostergutes Amelungsborn ausrichtet. Anfang September ist es wieder soweit. 

Zum siebten Mal findet das Fest schon statt und hat sich inzwischen weit über die Grenzen der Region einen Namen gemacht. Traditionell und tierisch bunt wird es dementsprechend am Sonntag, den 8. September 2019  in Amelungsborn zugehen,  wo von 10 bis 18 Uhr alte Schäfertraditionen  und natürlich die wolligen Vierbeiner selbst im Mittelpunkt stehen. „Die Vorbereitungen für die Großveranstaltung laufen momentan schon auf Hochtouren“, verrät Michael Buschmann von der Unteren Naturschutzbehörde des Landkreis dazu. 

Beim Schäfer- und Hutefest ist sprichwörtlich tierisch viel los: Die Schäfereibetriebe des Landkreises Holzminden werden einen Einblick in ihre anspruchsvolle und vielschichtige Arbeit geben. Auf dem Programm stehen u. a. die Vorstellung verschiedener Schafrassen – die vor Ort auch in natura bewundert werden können, Vorführungen mit gut geschulten Hütehunden und Schauscheren. Auch die traditionelle Verarbeitung der Wolle, das Handwerk des Filzens und Spinnen, wird beim Schäfer- und Hutefest erlebbar gemacht – und natürlich können die Produkte vom Schaf auch direkt vor Ort erworben werden. Ebenso stehen allerlei kulinarische Genüsse unter anderem von Anbietern der Regionalmarke Echt! auf der Speisekarte. Ein großzügiger Ausstellungbereich lädt überdies zum Stöbern und Entdecken ein.

Das Thema Schäferei in den Mittelpunkt eines Festes zu stellen, hat seinen Grund. Denn noch immer  leistet die Schäferei  als landwirtschaftlicher Erwerbszweig einen wichtigen Beitrag speziell für den Natur- und Landschaftsschutz. Besonders schwer zugängliche Stellen, Hangwiesen und Steilhänge sind ohne Schafe kaum zu bewirtschaften. Die Tiere verhindern beispielsweise durch den Verbiss bestimmter Pflanzen eine zunehmende Versteppung und Verbuschung typischer Kulturlandschaften, die den Lebensraum für eine Vielzahl von Insekten und Pflanzen bilden. Darüber hinaus liefern die Schafe wertvolle Waren, wie Wolle, Käse und Fleisch. 

 

Elke Leukel (links) übergibt den Defibrillator an Dezernentin Anja Krause (rechts)
Elke Leukel (links) übergibt den Defibrillator an Dezernentin Anja Krause (rechts)

Seniorenrat übergibt Defibrillatoren ans Gesundheitsamt und ans Stadtmarketing

06.06.2019 / PM

Holzminden. „Achtung! Folgen Sie den Anweisungen des Gerätes!“ – Mag eine solche automatisierte Anweisung im normalen Alltag vielleicht auch etwas befremdlich anmuten, bei einem Defibrillator stellt die Computerstimme eine wertvolle Hilfe dar und kann vor allem Leben retten. Der Seniorenrat der Stadt Holzminden hat jetzt mithilfe von Sponsoren zwei der medizinischen Schockgeber angeschafft und an wichtigen, stark frequentierten Punkten der Stadt positioniert. Im Haus für Gesundheit in der Böntalstraße und im Bürgerbüro des Holzmindener Rathauses kann künftig im Notfall auf entsprechende Geräte schnell zugegriffen werden.

 

Elke Leukel, Vorsitzende des Holzmindener Seniorenrates, und Anja Krause, Dezernentin für Gesundheit, Soziales, Verbraucherschutz und Jugend des Landkreises Holzminden waren sich bei der feierlichen Übergabe im Haus der Gesundheit einig: Der in einem kleinen weißen Kasten gleich neben der Eingangstür befindliche Defibrillator könne Leben retten, auch wenn es für einen Einsatz möglichst nie einen Anlass geben solle. 

 

Wenn aber doch, dann wissen zumindest die im Haus arbeitenden Mitarbeiter schon einmal, was zu tun ist. Denn Alexander Ghabour von der die Geräte ausliefernden Fachfirma erklärte seinem Publikum bei der Übergabe noch einmal ganz genau, was im Ernstfall zu tun ist. Wichtig, so Ghabour, sei vor allem, dass zunächst der Notarzt verständigt und sich anschließend mit einer Reanimation um den Betroffenen gekümmert werde. Anders als früher in Erste-Hilfe-Kursen vermittelt, gehe es dabei weniger um Mund-zu-Mund-Beatmung, als vielmehr darum, mit starkem Druck auf den Brustkorb eine Wiederbelebung einzuleiten.

 

Wer gleich zum Gerät greift, macht also eigentlich etwas falsch, hat zumindest aber den Vorteil, dass das damit ausgelöste lautstarke Signal weitere potentielle Helfer alarmiert. Und das vollautomatische Gerät erklärt minutiös, was zu tun ist. „Man kann eigentlich nichts falschmachen, denn auch der Defibrillator löst nur dann aus, wenn wirklich ein Kammerflimmern vorliegt“, stellte Alexander Ghabour bei der Vorführung an einem Mitarbeiter des Landkreises klar.

 

„Wir sind als Seniorenrat bemüht, nicht nur Ältere, sondern alle, die Hilfe brauchen, mit unserer Arbeit zu unterstützen“, erklärten Elke Leukel und Dr. Eberhard Bub vom Seniorenrat bei der Übergabe des Defibrillators im Haus der Gesundheit. Die neu installierten Geräte leisten dazu sicher einen ganz wesentlichen Beitrag.             

 

Straßenverkehrsamt überfüllt!

03.06.2019 / PM

Holzminden. In der Zulassungsbehörde herrscht momentan wieder Hochbetrieb. Bereits um 9 Uhr heute Morgen hatten sich bereits rund 40 Kunden zusätzlich zu den bereits bestehenden Terminen angemeldet. 

Weitere Kunden können heute nicht mehr angenommen werden, weil eine Abarbeitung nicht zu schaffen ist. Das Straßenverkehrsamt bittet dafür um Verständnis.  

Sachbeschädigung durch Sprayer

29.05.2019 / PM

Holzminden.  Im Zeitraum von Freitag, 25.05.2019, bis Montag, 27.05.2019, besprühten Unbekannte im Schulzentrum Liebigstraße die Fassade der Oberschule in der Braunschweiger Straße, den dortigen Unterstand für Fahrräder sowie die angrenzenden Garagenwände des Tennis-Club Holzminden mit weißer, orangener, schwarzer und grüner Farbe.

Der Schaden wird mit ca. 800,- Euro beziffert.

Die Polizei bittet Zeugen, die Hinweise auf verdächtige Personen im Bereich der Oberschule geben können, sich mit der Polizei in Holzminden unter 05531 / 9580 in Verbindung zu setzen.

Michael Schünemann gewinnt LANDRATSWAHL

26.05.2019 / M. Zühlsdorf / 19:15 Uhr

Landkreis Holzminden. Michael Schünemann hat die Wahl zum Landrat gewonnen. Nach Auszählung der Stimmen erhielt der von der CDU und FDP unterstützte Schünemann  59,47 % der Stimmen. Die von der SPD und den Grünen unterstützte Margrit Behrens-Globisch kam auf 40,53 % der Stimmen.

Shisha-Bar-Kontrollen im Landkreis Hameln-Pyrmont und Holzminden

25.05.2019 / PM

Kreis Holzminden. Die Polizeiinspektion Hameln-Pyrmont/Holzminden hat am Freitag (24.05.2019) gemeinsam mit den zuständigen Ordnungsämtern der Städte und dem Zoll ordnungsrechtliche Kontrollen in insgesamt 11 Shisha-Bars in den Landkreisen Hameln-Pyrmont und Holzminden durchgeführt. Dabei unterstützten auch Polizeibeamte der Bereitschaftspolizei aus Hannover.

 

In der Zeit von 21.45 Uhr bis 01.30 Uhr kontrollierten die Ordnungshüter sechs Shisha-Bars im Stadtgebiet von Hameln. Zeitgleich wurden in Bad Münder und Bad Pyrmont je eine Bar kontrolliert. In Holzminden waren es drei.

 

Ziel der Kontrollen war sowohl die Einhaltung des Nichtraucherschutzgesetzes, sowie des Jugendschutzgesetztes. Darüber hinaus wurden mit Unterstützung der Feuerwehr Hameln auch die Kohlenmonoxid-Werte in den Aufenthalts- und Nebenräumen gemessen. Tatsächlich erleiden immer wieder Personen in Wasserpfeifenlokalen schwerste Kohlenmonoxid Vergiftungen.

 

Die Aufgaben des Zollamtes an diesem Abend waren nicht nur die Bekämpfung von Schwarzarbeit und illegaler Beschäftigung, sondern auch tabaksteuerrechtliche Angelegenheiten.

 

In der Bundesrepublik dürfen Zigaretten und Rauchtabak nur in verschlossenen Verpackungen mit gültigen deutschen Steuerzeichen verkauft und gelagert werden. Eine Abgabe von Einzelportionen zum direkten Verzehr vor Ort ist damit grundsätzlich ausgeschlossen (§ 25 Tabaksteuergesetz).

 

Steuerrechtlich stellen auch die vielen exotischen Geschmacksrichtungen, mit denen Shisha-Bars werben, oft ein Problem dar, weil jedes Mischen von Rauchtabak mit anderen Stoffen die Tabaksteuer erneut entstehen lässt (§ 15 Tabaksteuergesetz).

 

Neben den steuerrechtlichen Aspekten galt es auch gesundheitliche Risiken zu beachten. Laut Weltgesundheitsorganisation (WHO) inhalieren Wasserpfeifenraucher bei nur einer Sitzung eine Rauchmenge von umgerechnet 80 Zigaretten! Zudem beinhaltet illegal gehandelter Tabak Konservierungsstoffe, Aromen und/oder unhygienische Inhaltsstoffe, deren Wirkung auf den Konsumenten nicht bekannt sind.

 

Bei den heutigen Kontrollen wurden u.a. Verstöße gegen das Jugendschutz-, sowie das Nichtraucherschutzgesetz festgestellt. Außerdem wird für eine Örtlichkeit das Veterinäramt verständigt werden, weil der Zustand der Küche nicht den Hygieneschutzbestimmungen entsprach.

 

Von insgesamt elf kontrollierten Bars waren es lediglich drei, bei denen nichts zu beanstanden war.

 

In vier Objekten wurde der Shisha-Betrieb untersagt, da die Kohlenmonoxid-Grenzwerte deutlich überschritten wurden. In einem Fall wurden die Kohlen für die Wasserpfeifen in einem offenen Grill, ohne Abluftanlage nach Draußen erhitzt. In einem anderen wurde die Kohle mit einem Fön auf einer Herdplatte im Keller angefeuert. Der Kohlenmonoxid-Wert in dem Raum war derart hoch, dass für den "Zubereiter" eine akute Gesundheitsgefährdung bestand.

 

Der Shisha-Betrieb darf fortgesetzt werden, sobald entsprechende Abluftanlagen nachgerüstet wurden.

 

Ein Lokal wurde aufgrund von Verstößen gegen die Bauordnung in Gänze geschlossen.

 

Steuerrechtliche Verstöße konnten ebenfalls festgestellt werden. In fünf Bars wurden größere Mengen nicht ausreichend versteuerter Tabak sichergestellt. Außerdem hat der Zoll vier arbeitsrechtliche Sachverhalte festgestellt, die eine Nachbearbeitung erfordern.

 

Am Rande der Kontrollen stellten Polizeibeamte noch eine Verkehrsstraftat fest. Ein Fahrradfahrer fuhr stark alkoholisiert und ohne Licht an den Beamten vorbei, so dass diese keine andere Möglichkeit hatten, als den Mann anzuhalten und zu kontrollieren.

 

Resumee des Abends: sechs eingeleitete Strafverfahren und 42 festgestellte Ordnungswidrigkeiten.

 

Um die Einhaltung der erteilten Weisungen zu überprüfen werden auch zukünftig unangekündigte Kontrollen der Ordnungsämter, der Polizei und des Zollamtes in den Shisha-Bars stattfinden.

Solarberatung für Hauseigentümer bis 24. Juni 2019

Kostenfreie Solar-Checks im Landkreis Holzminden 

22.05.2019 / PM

Hameln. Eigentümerinnen und Eigentümer von Ein- und Zweifamilienhäusern in den Landkreisen Hameln-Pyrmont und Holzminden haben die Chance, sich bei der Klimaschutzagentur Weserbergland für eine kostenfreie und umfangreiche Beratung zur Nutzung von Solarenergie anzumelden. Direkt vor Ort untersucht ein neutraler Energieberater der Klimaschutzagentur Weserbergland und der Verbraucherzentrale Niedersachsen die Möglichkeiten für die solare Warmwasserbereitung und Heizungsunterstützung sowie für solare Stromerzeugung. Wer das kostenfreie Angebot Solar-Check nutzen möchte, kann sich bei der Klimaschutzagentur unter 05151/95788-77 oder per Mail unter info@klimaschutzagentur.org noch bis zum 24. Juni anmelden.

Der Solar-Check wird von der Klimaschutzagentur seit 2014 angeboten und wurde bereits von vielen Hauseigentümern in Anspruch genommen. Für viele steht der Gedanke, etwas Gutes für das Klima zu tun und gleichzeitig Geld zu sparen, im Vordergrund. Außerdem lässt sich ein Stück Unabhängigkeit von der Energiepreisentwicklung gewinnen. Nach dem ein- bis zweistündigen Beratungstermin im Wert von 285,- Euro hilft ein schriftlicher Ergebnisbericht bei der Entscheidungsfindung, welche Maßnahmen umgesetzt werden können.

 „Solar-Check“ ist ein Gemeinschaftsprojekt der Verbraucherzentrale Niedersachsen, der Klimaschutzagentur Weserbergland und der Klimaschutz- und Energieagentur Niedersachsen. Die Beratungen sind Bestandteil der Energieberatung der Verbraucherzentrale und werden gefördert durch das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie.

            

Der Solar-Check ist eines von vielen Projekten innerhalb des Masterplans 100% Klimaschutz für die Landkreise Hameln-Pyrmont, Holzminden und Schaumburg.

 

VdK fordert: Kurzzeitpflege endlich möglich machen!

16.05.2019 / PM

Kreis Holzminden. Wer einen Angehörigen pflegt, weiß, dass diese Aufgabe mit großer psychischer und physischer Belastung verbunden ist. Zum Tag der Pflege am 12. Mai fordert der Sozialverband VdK Niedersachsen-Bremen deshalb, endlich mehr Kurzzeitpflegeplätze einzurichten. Denn für Betroffene sei es unbedingt notwendig, dass sie gezielte Pausen in Anspruch nehmen können und ihre Angehörigen trotzdem gut versorgt wissen.

„Eine planbare Auszeit scheitert aber häufig am Mangel der verfügbaren Kurzzeitpflegeplätze“, kritisiert Wolfgang Heidebrecht Vorsitzender des VdK-Kreisverbands Holzminden. Im Jahr 2017 konnte nur ein knappes Prozent der Angehörigen eine Kurzzeitpflege tatsächlich in Anspruch nehmen. Und das, obwohl Pflegebedürftige ab Pflegegrad 2 einen gesetzlichen Anspruch darauf haben.

Derzeit werden über 70 Prozent der Pflegebedürftigen zuhause von ihren Angehörigen versorgt, allerdings spielen immer mehr mit dem Gedanken, aufzuhören. „Diese Aussagen müssen unbedingt ernst genommen werden. Sie zeigen, wie dringend Hilfe nötig ist, um den Belastungen des Pflegealltags weiter standhalten zu können“, so Heidebrecht. Er warnt vor einem Zusammenbruch des deutschen Pflegesystems, das ohne die Unterstützung der vielen Angehörigen nicht funktioniere. Der VdK fordert deshalb, unverzüglich mehr Plätze in der Kurzzeitpflege zu schaffen – bevor die Betroffenen ausgelaugt sind und ihre Pflege aufgeben. „Der größte private Pflegedienst der Nation muss vor Überlastung geschützt werden. Unser Gesundheitssystem darf hier nicht länger wegschauen und die Probleme ignorieren“, so der Kreisvorsitzende Wolfgang Heidebrecht.

 

Schlagerparty in der Solling-Vogler-Region im Weserbergland

Flotte Weser lädt zu Veranstaltung mit Atemlos-Faktor

08.05.2019 / PM

Holzminden. Ausgelassene Stimmung in unvergleichlicher Atmosphäre – am 17. Mai lädt die Flotte Weser zur Revival-Schlagerparty an den Dampferanleger Holzminden ein. 

Eine Weserschifffahrt gehört für viele Gäste der Solling-Vogler-Region zu einem gelungenen Urlaub dazu. So ist es etwas ganz Besonderes, ein paar gemütliche Stunden auf einem der Schiffe der Flotte Weser zu verbringen und die atemberaubende Aussicht zu genießen. Neben den beliebten Tagestouren, hält die Flotte Weser auch für Nachtschwärmer passende Events bereit und ermöglicht Einheimischen und Gästen gleichermaßen unvergessliche Abendstunden auf der Weser. Die Veranstaltung „Atemlos… DIE SCHLAGERPARTY“ erfreute sich in Holzminden bereits in der vergangenen Saison größter Beliebtheit. Von 19 bis 23 Uhr warten – dank eines DJs – auch in diesem Jahr aktuelle Schlagerhits auf die Besucher. So ist von Helene Fischer, über Florian Silbereisen, bis hin zu Andrea Berg für jeden Geschmack das Richtige dabei. Für den kleinen Hunger ist mit einem schmackhaften Grillteller gesorgt, der im Vorfeld bei der Flotte Weser bestellt werden kann. Einem ausgelassenen Partyabend an Bord steht damit nichts mehr im Wege. 

Die Tickets für die Veranstaltung kosten 20 Euro. Anmeldungen werden bei der Flotte Weser unter Tel. 05151/939999 entgegengenommen. Für spontane Besucher steht zudem eine Abendkasse zur Verfügung. Der Zustieg erfolgt um 18.30 Uhr. 

 

Weitere Informationen sind bei der Flotte Weser sowie bei der Solling-Vogler-Region im Weserbergland, www.solling-vogler-region.de und unter Tel. 05536/960970 erhältlich. 

Zeugen gesucht

300 Kubikmeter Wasser im Freibad abgelassen

04.05.2019 / PM

Bevern. Von Mittwoch auf Donnerstag verschafften sich unbekannte Täter Zutritt zum Freibad in Bevern. Anstatt bereits das kühle Nass genießen zu wollen, ließen sie das Wasser ab, indem sie einen Schachtdeckel öffneten und den entsprechenden Schieber betätigten. Durch diesen absolut unwitzigen Streich flossen die ca. 300 Kubikmeter Wasser, die bereits gefüllt waren, wieder ab. Es entstand somit ein Schaden von rund 1500 Euro. Die Polizei sucht nun Zeugen, die verdächtige Beobachtungen gemacht haben oder Personen auf dem Freibadgelände gesehen haben. Hinweise bitte an die Polizei Holzminden unter 05531/9580.

Die Teilnehmerinnen aus allen drei Landkreisen bei der Auftaktveranstaltung in Hameln
Die Teilnehmerinnen aus allen drei Landkreisen bei der Auftaktveranstaltung in Hameln

Koordinierungsstelle Frau und Wirtschaft im Weserbergland nimmt Arbeit auf

02.05.2019 / PM

Rinteln. Seit dem 01. Februar hat die Koordinierungsstelle Frau und Wirtschaft im Weserbergland (Ko-Stelle) mit neuer Besetzung in Büroräumen in Rinteln, Klosterstr. 26 (VHS-Gebäude, 3. OG) ihre Arbeit aufgenommen. Das Projekt wird über die Investitions- und Förderbank Niedersachsen (NBank) aus europäischen Fördermitteln (ESF), aus Mitteln des Landes Niedersachsen und der drei Landkreise Hameln-Pyrmont, Holzminden und Schaumburg finanziert. Neuer Träger der Ko-Stelle im Weserbergland ist die Wirtschaftsförderung des Landkreises Schaumburg.

 

Die derzeit 25 Koordinierungsstellen Frauen und Wirtschaft in Niedersachsen fördern die berufliche Gleichstellung von Frauen und ihre Integration in das Erwerbsleben nach der Familien- oder Pflegephase. Kostenfreie und vertrauliche Beratung von Frauen, die nach einer Auszeit wieder in das Berufsleben einsteigen wollen sowie die Erstellung eines abwechslungsreichen Programms von Qualifizierungs- und Orientierungsmaßnamen gehören zu den Aufgaben der Ko-Stellen.

 

Zu der ersten Auftaktveranstaltung am 24. April 2019 lud die Ko-Stelle Weserbergland wichtige Akteure und Netzwerkpartnerinnen und –partner in das Kreishaus Hameln-Pyrmont ein, die bereits mit der "alten" Ko-Stelle zusammen gearbeitet haben und die auch in Zukunft an einer Zusammenarbeit interessiert sind. Ziel für diesen Tag war ein erstes Kennenlernen und die Erarbeitung erster Impulse und Themen für die Zukunft. 

 

Nach der Begrüßung durch Andreas Manz, Dezernent des Landkreises Hameln-Pyrmont und gleichzeitig Leiter der REK-Geschäftsstelle Weserbergland plus, stellte die Moderatorin der Veranstaltung, Anke Landmark, zunächst das neue Team vor: Projektleiterin Juliane Rohlfing, Projektmitarbeiterin Hasna Haidar für den Schwerpunkt "Integration geflüchteter Frauen" und Projektassistenz Marina Groppe. 

 

Zu den Handlungszielen der Ko-Stelle gehören die bessere Ausschöpfung der Arbeitsmarktpotenziale durch Arbeitsmarktteilhabe von Frauen im Weserbergland, die berufliche Gleichstellung und existenzsichernde Integration in den Arbeitsmarkt, Unterstützung und Qualifizierung von Berufsrückkehrerinnen, die Gewinnung von Fachkräften im MINT-Bereich, die Förderung von Gründungen durch Frauen und die Verbesserung von beruflichen Rahmenbedingungen, wie Frau Rohlfing die Anwesenden informierte.

 

Angesprochen werden sollen Mütter und Väter, die nach Elternzeit, Krankheit oder Pflege von Angehörigen in den Beruf zurückkehren. Ferner gehören Arbeitssuchende mit Wunsch nach Neuorientierung, Alleinerziehende, Geringverdienerinnen, jüngere Frauen ebenso wie ältere Frauen über 54 Jahren zu den Adressaten. Da die Ko-Stelle Weserbergland den Schwerpunkt "Integration geflüchteter Frauen" hat, gehören Frauen mit Zuwanderungsgeschichte auch zu der Zielgruppe.

 

Alle Anwesenden hatten dann die Möglichkeit, an vier Tischrunden mit den Themen "Trends und Entwicklungen", "Bedarfe – Beratung und zugewanderte Frauen", "Bedarfe – Weiterbildung und Überbetrieblicher Verbund" und "Ressourcen und Vernetzung" unterschiedliche Fragen zu diskutieren. Ein aktiver Austausch ermöglichte jeder Teilnehmerin und jedem Teilnehmer eigene Erfahrungen und Impulse für die zukünftige Arbeit der Ko-Stelle einzubringen.

 

Nach einer kurzen Pause stellten die "Tischmoderatoren" die zuvor erarbeiteten Ergebnisse vor. 

 

Ab Mai 2019 wird die neue Homepage online gestellt. Hier haben dann alle Frauen die Möglichkeit, sich zum Bezug eines Newsletters anzumelden. Mit diesem wird dann über Veranstaltungen, Qualifizierungsmaßnahmen und Kurse informiert. Auch der neu erstellte Flyer wurde vorgestellt und verteilt. Dieser wird zukünftig in allen drei Landkreisen ausliegen. 

 

Als Bindeglied zwischen den Frauen in den drei Landkreisen, der regionalen Wirtschaft und den Netzwerkpartnern des Arbeitsmarktes setzt sich die Koordinierungsstelle im Weserbergland daher auch für familienbewusste Personalpolitik und für die Vereinbarkeit von Erwerbs- und Familienarbeit in der Region ein. Unternehmen, die hierzu beraten werden möchten oder dem geplanten überbetrieblichen Unternehmensverbund beitreten möchten, können sich gerne an Frau Juliane Rohlfing wenden. 

 

Alle anwesenden Gäste freuten sich auf die zukünftige Zusammenarbeit und sagten ihre Unterstützung zu.

 

Frauen, die beraten werden möchten oder Fragen zum Wiedereinstieg haben, erreichen die Ko-Stelle im Weserbergland in den Räumen der Volkshochschule Rinteln, 3. Stock (barrierefrei), Klosterstr. 26, 31737 Rinteln, 

telefonisch unter 05751 - 8902 – 136 oder 0171 – 375 13 29.

 

Per Mail: kostelle-weserbergland@landkreis-schaumburg.de, 

www.frau- wirtschaft-weserbergland.de 

Öffnungszeiten: Montag – Freitag 9.00 – 12.30 Uhr, 

Montag – Donnerstag 14.00 – 15.30 Uhr. 

Termine für die Beratung sind vorab zu vereinbaren und können auch in Wohnortnähe der Kundinnen in allen drei Landkreisen stattfinden.

Ellen Gruber
Ellen Gruber

Ein Wochenende dicht gefüllt mit Erlebnissen im Weserrenaissance Schloss Bevern

25.04.2019 / PM

Bevern. Für das kommende Wochenende gibt es wieder spannende Mitmachaktionen und besondere Besuchsangebote im Weserrenaissance Schloss Bevern.

Freitag, 26.04.2019 

16 Uhr Vortrag: Gefunden in Duingen: Erzminerale in Tonstein,

Referent: Dr. Jan Foerstner 

Wer jemals beim Wandern durch die Natur erlebte, dass vor den Füßen funkelnde Gesteine das Sonnenlicht reflektierten, wird sich gefragt haben: Was sind das für besondere Steine und wie kommen sie nur dorthin? Aufklärung gibt der Referent

anhand prächtiger Fundstücke aus den Tonmulden beim nahgelegenen Duingen.

 

 

Samstag, 27.4.2019 

15 Uhr Erlebnisführung „Im Gespräch mit Kreativen“. Interaktive Führung durch die Sonderausstellung „Kreativ im Weserbergland“ 

Lassen Sie sich bei dieser besonderen Schlossführung moderiert durch die Schlossführerin Marita Liebe im Gespräch von Stand zu Stand durch die Sonderausstellung „Kreativ im Weserbergland“ führen und erfahren Sie dabei Wissenswertes aus erster Hand.

 

Aktionen in der Sonderausstellung „Kreativ im Weserbergland“:

14 – 17 Uhr „Lokführerdiplom digital“ für Modelleisenbahnbegeisterte jeden Alters

 

Bei Vorführungen können Modelleisenbahnbegeisterte selbst diplomierte "Lokführer" werden. Es geht rund auf der HOe-Anlage: Loks rangieren, ein Rollbock wird befördert, Gebäude erstrahlen in voller Beleuchtung, Elektro-Schweißer und ein drehbarer Wasserkran sind im Einsatz, ein Schwerlasttransport und die Feuerwehr wirbeln durch die Anlage. Das alles fordert fachkundige Steuerung und Aufmerksamkeit.

 

 

15:30 Uhr kommentierte Filmvorführung „Opalen auf der Spur“

 

Aus der Leidenschaft zum Sammeln ergeben sich immer wieder neue Bekanntschaften, die wie in diesem Fall den passionierten Sammler über 20 Mal ins ferne Australien auf die Spur der Opale führte. Reiseerinnerungen im Super 8-Format zeigen hautnah weltberühmte Opal-Fundstellen und die Bearbeitung dieser faszinierenden Edelsteine vor Ort.

 

 

16 Uhr „Vom Keller bis unters Dach“. Erlebnisrundgang hinter den Schlosskulissen

(Marita Liebe)

 

Bei dieser außergewöhnlichen Führung stehen die Fragen der Gäste im Mittelpunkt: Was wollten Sie schon immer einmal wissen und sehen – das schwarze Kellergewölbe, die leerstehenden unrestaurierten Säle, die früher den Prunk der Herzöge beherbergten, die Zellen der Korrigenden, die Schätze der heutigen Archäologie? Hier können Sie all das erfragen und sehen!

 

 

 

Sonntag, 28.4.2019

 

Aktionen in der Sonderausstellung „Kreativ im Weserbergland“:

11 Uhr Vortrag „Die Endlichkeit der Rohstoffe“ im Rahmen der Sonderausstellung „Kreativ im Weserbergland“

 

Über die Endlichkeit des Rohstoffes Energie (Erdöl, Erdgas, Uran) wird in den letzten Jahren in der Presse in regelmäßigen Abstand berichtet. Dabei wird außer Acht gelassen, dass es weitere Rohstoffe gibt, die in absehbarer Zeit zu einer Krise führen werden. In der Einführung werden die Reserven und die Ressourcen der Energie vorgetragen.  Anschließend werden einige ausgewählte andere Rohstoffe beleuchtet. Der Vortrag zeigt auch auf, dass die Menschheit den Raubbau an den noch verfügbaren Rohstoffen nicht aufhalten wird. Über die zusätzlichen Probleme, die durch den Klimawandel entstehen, wird nicht gesprochen.

 

15 Uhr „Vom Keller bis unters Dach“. Erlebnisrundgang hinter den Schlosskulissen

(Marita Liebe)

 

Bei dieser außergewöhnlichen Führung stehen die Fragen der Gäste im Mittelpunkt: Was wollten Sie schon immer einmal wissen und sehen – das schwarze Kellergewölbe, die leerstehenden unrestaurierten Säle, die früher den Prunk der Herzöge beherbergten, die Zellen der Korrigenden, die Schätze der heutigen Archäologie? Hier können Sie all das erfragen und sehen!

 

 

15 - 16:30 Uhr Malen in Acryl. Workshop für Menschen zwischen 12 und 99 Jahren in der Sonderausstellung „Kreativ im Weserbergland“

Leitung: Ellen Gruber

 

Nur auf Anmeldung! 

 

Dieser Workshop richtet sich an alle, die die Acrylmalerei schon immer einmal ausprobieren wollten, aber noch nicht den Einstieg gefunden haben. Hier können erste Erfahrungen im Umgang mit dieser vielseitigen Farbe gesammelt werden: Wir werden durch Farb-Mischungen die unterschiedlichsten Farbnuancen hervorzaubern und mit diesen auf einem Leinwand-Untergrund experimentieren. Gleichzeitig werden wir uns mit dem Thema „Emojis“ auseinandersetzen. Für diese Gestaltung werden wir verschiedene Techniken des Farbauftrags von lasierend bis deckend anwenden.

 

Die Kursleiterin Ellen Gruber hat sich in vielen Kursen aus- und weitergebildet und im Laufe der Jahre ihre Vorliebe für die Maltechnik in Acryl entwickelt. Ihre besondere Vorliebe gilt Motiven aus der Natur: Tieren und Pflanzen. Ihr ganz eigenes Merkmal ist der fein geführte Pinsel und eine besonders naturgetreue Darstellungsweise verleiht.

 

Anmeldung: Schloss-Info (Tel. 05531 1216436) und Kulturressort (Tel. 05531 994018) und per E-Mail unter: kultur@schloss-bevern.de

 

 

Ebenfalls im Kulturzentrum Weserrenaissance Schloss Bevern zu besichtigen ist täglich außer montags von 10 – 17 Uhr die frauenORTE Niedersachsen-Dauerausstellung zur Beveraner Protagonistin Paula Tobias und die schlosseigene „Erlebniswelt Renaissance“, in der Interessierte in spannenden Multimedia-Stationen durch die Lebensgeschichte des Schlosserbauers Statius von Münchhausen wandeln können.

 

Nähere Informationen und weitere Hinweise zum Programm im Kulturzentrum Weserrenaissance Schloss Bevern: www.schloss-bevern.de.

 

Aber es gibt noch viel mehr zu erleben auf den Sieben Schlössern im Leine- und Weserbergland an diesem Wochenende! Nicht nur in Bevern heißt es nämlich „Erlebniswochenende“. Wer alles genau wissen will, schaut nach im Internet unter https://sieben-schloesser.de/erlebniswochenende .

Fortbildung für Fachkräfte aus der  Kinder- und Jugendhilfe

Braucht Soziale Arbeit soziale Medien?

18.04.2019 / PM

Holzminden. Schon immer hat sich die professionelle Jugendarbeit darum bemüht, Jugendliche in dem sozialen Umfeld abzuholen, in dem sie sich befinden. Doch seit es soziale Medien wie Snapchat, Instagram oder Whatsapp gibt, muss sich diese Herangehensweise neu definieren. Denn was sich schnell und einfach bewerkstelligen lässt, birgt auch Risiken in sich. Zum dritten Mal hat die Kreisjugendhilfe den Hannoveraner Moritz Becker von smiley – Verein zur Förderung der Medienkompetenz zu Gast. Im Familien- und Kulturzentrum Drehscheibe wird Becker am Mittwoch, den 22. Mai darüber referieren, wie on- oder offline Beziehungsarbeit heutzutage sein sollte.   

 

Kinder und Jugendliche nutzen WhatsApp, Instagram und Snapchat, Kommunikation per E-Mail dagegen scheint wie aus einer anderen Welt. Für immer mehr Praktikerinnen und Praktiker aus der Jugendarbeit scheint damit der Fall klar: Auch Sozialpädagogen sollten auf dieser Ebene mit den Jugendlichen kommunizieren. Denn schließlich lassen sich die Jugendlichen in den sozialen Medien schnell und unkompliziert erreichen.  Doch es gibt auch Stimmen, die vor einer aktiven Nutzung von beispielsweise WhatsApp für die Kommunikation zwischen Jugendsozialarbeitern bzw. –arbeiterinnen und Klienten warnen. Und das nicht nur in Hinsicht auf datenschutzrechtliche Belange. Wichtiger noch scheint zu sein, dass in vielen Fällen die professionelle pädagogische Rolle in sozialen Medien mit Privatem zu verschwimmen droht.

 

Entsprechend will Moritz Becker mit seinem Vortrag näher erläutern, wie eine scheinbar ständige Verfügbarkeit über WhatsApp sich auf den Alltag von Sozialarbeit und Klienten auswirkt. Was berücksichtigt werden muss, um Privates und Dienstliches konsequent zu trennen. Und was passieren kann, wenn nicht alle betreuten Jugendlichen ein funktionierendes Smartphone besitzen? In dem Vortrag soll es darüber hinaus auch darum gehen, welche inhaltliche Verantwortung eine Fachkraft übernehmen muss, wenn es in einer WhatsApp-Gruppe während ihrer digitalen Anwesenheit zu extremistischen Äußerungen oder zu Konflikten bis hin zu Cybermobbing kommt? Und schließlich sollen auch datenschutzrechtliche Aspekte zur Sprache kommen. 

 

Wie das professionelle Sozialarbeit-Klienten-Verhältnis in sozialen Medien aufrechterhalten werden kann, soll in der dreistündigen Fortbildung genauer geklärt werden. Zielgruppe für die Veranstaltung sind alle pädagogischen Fachkräfte aus  Bereichen der Jugendhilfe sowie der offenen Kinder- und Jugendarbeit und außerschulischen Jugendbildung. Moritz Becker hat in der Vergangenheit mit seiner humorvollen Art, zu referieren, alle Teilnehmenden zu begeistern gewusst und wird sicher auch diesmal wieder für einen kurzweiligen Vortrag sorgen. 

 

Die Veranstaltung findet am Mittwoch, den 22. Mai von 09.30 Uhr bis 12.30 Uhr in der Familien- und Kulturzentrum Drehscheibe, Sollingstr. 101, statt. Im Anschluss besteht die Möglichkeit, sich bei einem Imbiss auszutauschen. Die Teilnahmegebühren betragen 15 Euro. Anmeldungen können Sie  unter der Telefonnummer (05531) 70 74 31 vornehmen. Fragen beantwortet Esra Ates, Fachkraft Jugendschutz, unter Tel. (05531) 70 72 40. Sie können sich auch per E-Mail an kreisjugendpflege@landkreis-holzminden.de anmelden oder Fragen stellen.

 

Frauen ins Rathaus! Frauen in den Kreistag!

FRAU. MACHT. DEMOKRATIE.

17.04.2019 / PM

LK Holzminden. In ganz Niedersachsen wird Frauen die Gelegenheit gegeben, die Kommunalpolitik kennenzulernen. Im Vorfeld der Kommunalwahlen 2021 hat das Niedersächsische Ministerium für Soziales, Gesundheit und Gleichstellung das Mentoring-Programm „FRAU.MACHT.DEMOKRATIE .“ aufgelegt, an dem bis zu 400 Frauen die Gelegenheit gegeben wird, in die Kommunalpolitik hinein zu schnuppern und durch eine Kandidatur für einen Gemeinderat, Stadtrat, Kreistag oder die Regionsversammlung möglichst einen Einstieg zu finden.

 

Auch der Landkreis Holzminden beteiligt sich zum wiederholten Mal an diesem Landes-Programm.

 

„Stärken Sie die Demokratie!“, „Starten Sie mit diesem Programm Ihren

Weg in die Politik! “ so Ministerin Carola Reimann in ihrem Aufruf an interessierte Frauen.

Ebenso sind erfahrene Kommunalpolitikerinnen und Kommunalpolitiker aufgerufen, als Mentorinnen und Mentoren im Programm dabei zu sein, die Nachwuchspolitikerinnen in die Politik einzuführen, sich über die Schulter schauen zu lassen, ihre eigenen Erfahrungen weiterzugeben und die Neueinsteigerinnen auf dem Weg zur Kandidatur zu unterstützen .

 

Die niedersächsischen Kommunalparlamente sind im Durchschnitt zu 76% männlich besetzt.

Im Kreistag  Holzminden liegt der Frauenanteil bei 21,43 %. Das soll

anders werden.

 

Das Mentoring-Programm läuft über ein Jahr, beginnend mit einer Auftaktveranstaltung in Hannover am 30. August 2019. Teilnehmende Frauen werden von jeweils einer Mentorin oder einem Mentor durch das kommunalpolitische Jahr begleitet. Drei überregionale Fachveranstaltungen ergänzen das Programm ebenso wie eine enge regionale Unterstützung durch kommunale Gleichstellungsbeauftragte.

Der Landkreis Holzminden hat sich gemeinsam mit den Landkreisen Hameln-Pyrmont und Schaumburg zu einer Region zusammengeschlossen und wird auch wieder ein attraktives Begleitprogramm anbieten können. 

 

Anmeldungen  von erfahrenen Politikerinnen und Politikern als auch von interessierten Frauen können bis zum 15.05.2019 im  Gleichstellungsbüro des Landkreises Holzminden unter Gleichstellungsbuero@Landkreis-Holzminden.de. erfolgen.

 

Informationen erhalten Sie unter www.frau.macht.demokratie.de und unter www.landkreis-holzminden.de  unter der Rubrik Gleichstellungsbüro.

Warnhinweis: Vermutlich Giftköder an der Weser in Heinsen aufgetaucht

12.04.2019 / PM

Heinsen. Bisher unbekannte Personen haben in Heinsen an der Weser auf einer dortigen Grünfläche offensichtlich Giftköder ausgelegt. Am Donnerstag und Freitag wurden der Polizei Holzminden durch aufmerksame Hundehalter zwei offenbar mit Gift oder ähnlichen präparierte Wurststücke übergeben. Augenscheinlich wurde Jagdwurst mit Bindfäden zusammengebunden. Die Köder wurden sichergestellt. Die Polizei warnt davor, dass möglicherweise weitere Köder ausgelegt werden könnten. In der Vergangenheit wurden ähnliche Sachverhalte schon polizeibekannt, ein Verantwortlicher konnte bisher nicht ermittelt werden. Personen, die Hinweise zu dem Fund geben können, werden gebeten, sich mit der örtlich zuständigen Polizeistation Bodenwerder (Tel.: 05533-97495-0) in Verbindung zu setzen. Die Polizei rät dazu, Hunde grundsätzlich angeleint auszuführen. Insbesondere sollen Hundehalter darauf achten, dass ihre Tiere nichts fressen, was sie beim Spaziergang finden. Bei ungewöhnlichem Verhalten des Tieres ist unverzüglich ein Tierarzt zu kontaktieren.

Zukunft der Braunschweigischen Landessparkasse

11.04.2019 /  PM 

Braunschweig/Holzminden. Erklärung der Hauptverwaltungsbeamten: „In den bisherigen Diskussionen um die Zukunft der Nord/LB haben sich die kommunalpolitischen Vertreter aus dem Verantwortungsbereich der Braunschweigischen Landessparkasse stets konstruktiv eingebracht und alles unterlassen, was eine nachhaltige Sicherung der Landesbank negativ beeinträchtigen könnte. Klar war für uns aber immer auch, dass der Fortbestand der Sparkasse nicht nur gesichert, sondern deren Eigenständigkeit weiter ausgebaut werden sollte. Mehrfach haben wir diesbezüglich betont, mehr Verantwortung auch als Träger übernehmen zu wollen.

Unsere Position schien mehr als bestätigt, als Anfang dieses Jahres die Sparkassenorganisation ihre finanzielle Stützung der Bank u.a. von einer Ausgründung der BLSK abhängig machte. Auch das Land Niedersachsen hat diese Position prinzipiell geteilt.

Auf diese Aussagen und Erklärungen haben wir vertraut!

Daher ist es für uns völlig überraschend, aus den Medien erfahren zu müssen, dass die BLSK nun doch Teil der Bank bleiben soll. Auch von einer größeren Eigenständigkeit ist nicht mehr die Rede.

Nun hören wir aus Mitarbeiterkreisen, dass der Konzern sogar überlegt, den weiteren notwendigen Mitarbeiterabbau in der Nord/LB auch in der Landessparkasse realisieren zu wollen.

Eine derartige Schwächung der erfolgreichen Sparkasse zu Gunsten der Lösung bekannter Schiffsprobleme lehnen wir ausdrücklich ab!

Wir erachten dies wirtschaftlich für fatal, erachten es rechtlich für problematisch und sehen darin einen massiven Vertrauensbruch!

Wir erwarten vielmehr eine Stärkung der Landessparkasse sowohl in ihrer guten wirtschaftlichen Entwicklung als auch bei der Erfüllung ihres öffentlichen Auftrages!

Für diesbezügliche Gespräche stehen wir den bisherigen und zukünftigen Trägern der Bank gerne zur Verfügung.

Unser weiteres Vorgehen werden wir in einer Sondersitzung des Verwaltungsrats unmittelbar nach Ostern abstimmen.“

Unterzeichnet haben diese Erklärung

Frank Klingebiel

Oberbürgermeister der Stadt Salzgitter  

  

Ulrich Markurth

Oberbürgermeister der Stadt Braunschweig  

  

Gerhard Radeck

Landrat des Landkreises Helmstedt  

  

Angela Schürzeberg

Landrätin des Landkreises Holzminden  

  

Dr. Christiana Steinbrügge

Landrätin des Landkreises Wolfenbüttel

 

Zur Landratswahl am 26. Mai treten zwei Kandidaten an

11.04.2019 /  PM

Kreis Holzminden. Die Fristen sind abgelaufen und der Wahlausschuss für die Landratswahl am 26.Mai 2019 hat entschieden: Mit den beiden parteilosen Kandidaten Michael Schünemann und Margrit Behrens-Globisch werden für die wahlberechtigten Bürger des Landkreises Holzminden zwei Personen zur Wahl stehen.

 

Behrens-Globisch und Schünemann hatten die für eine Aufstellung als unabhängige Kandidaten notwendigen 210 Unterschriften und auch sonst alle formellen Unterlagen beigebracht. Davon hatte sich der Wahlausschuss unter der Leitung von Rainer Stecker überzeugt, nachdem die Frist für die Einreichung aller Vorschläge samt erforderlicher Unterklagen am 8. April abgelaufen war.

 

Ursprünglich hatten auch Sebastian Kreimeier für Die Linken und Martin Kreimeier für Die Partei ihre Kandidatur angemeldet. Sebastian Kreimeier, der als Kandidat einer in Bund, Land und Kreistag vertretenen Partei keine Unterschriften hätte beibringen müssen, hatte der Wahlleitung jedoch keine weiteren formell notwendigen Unterlagen zukommen lassen und auf Nachfrage per E-Mail auf seine Kandidatur verzichtet. Für Martin Kreimeier wiederum waren von der Partei keine Unterschriften eingereicht worden. 

 

Da zur Landratswahl also letztendlich nur zwei Kandidaten zur Wahl stehen, ist eine Stichwahl eher unwahrscheinlich. 

Reifen an abgestelltem PKW zerstört

08.04.2019 / PM 

Holzminden. Kurz vor Mitternacht am vergangenen Freitag teilt die Halterin eines vor der Spielothek in der Allersheimer Straße in Holzminden abgestellten Audi TT der Polizei mit, dass zwei ihrer Reifen beschädigt worden seien.

 

Ihren Angaben zufolge hat sie ihren PKW am Freitag gegen 16.00 Uhr vor der Spielothek, in der sie arbeitet, abgestellt. Gegen 23.40 Uhr wurde sie dann durch einen Kunden auf den Schaden aufmerksam gemacht.

 

Die Inaugenscheinnahme des Fahrzeugs durch die eingesetzten Polizeibeamten ergab, dass offensichtlich sowohl der Vorder-, als auch der Hinterreifen auf der Fahrerseite mittels einer Bohrmaschine oder eines Akkuschraubers angebohrt waren. Beide Reifen waren platt; im Hinterreifen steckte noch der abgebrochene Bohrer.

 

Die Polizei bittet Zeugen, die Hinweise auf verdächtige Personen im Bereich der Spielothek geben können, sich mit der Polizei in Holzminden unter 05531 / 9580 in Verbindung zu setzen.

Bildungsurlaub der KVHS

Historische Kulturlandschaften

08.04.2019 / PM 

Holzminden.Elemente der historischen Kulturlandschaft geben Zeugnis vom Umgang früherer Generationen mit Natur, Landschaft und Besiedelung. Im Landkreis Holzminden findet man eine Vielzahl solcher besonders gut erhaltener Relikte aus der Vergangenheit. Die Kreisvolkshochschule bietet daher in Kooperation mit dem Heimat- und Geschichtsverein Holzminden vom 16. bis 20. September 2019 einen Bildungsurlaub über historische Kulturlandschaften an. 

 

Häuser, Zäune oder Bedachungen aus Buntsandstein, Steinbrüche, Weinberge, Wölbäcker oder Obstwiesen, Reste der frühen Glasindustrie, Wüstungen, Backhäuser, Dörröfen, alte Pfarrhäuser und Schulen oder Kirchen prägen Orte und Landschaften in der Region wie fast nirgendwo sonst in Niedersachsen. Vom Kloster Amelungsborn aus, dem zweitältesten Zisterzienserkloster in Niedersachsen, begeben sich die Teilnehmenden bei Exkursionen auf Spurensuche. Sie erfahren in Vorträgen, Präsentationen und Gesprächen, welche Bedeutung den historischen Kulturlandschaftselementen zukommt und was zu deren Schutz getan werden kann.

 

Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer in der privaten Wirtschaft und im öffentlichen Dienst haben gemäß Niedersächsischem Bildungsurlaubsgesetz einen Rechtsanspruch auf einen fünftägigen Bildungsurlaub im Kalenderjahr bei Fortzahlung ihres Arbeitsentgelts. Dem Arbeitgeber muss die Inanspruchnahme des Bildungsurlaubs mindestens vier Wochen vorher schriftlich mitgeteilt werden. Selbstverständlich ist das Seminar offen für alle, es muss also nicht zwangsläufig Bildungsurlaub genommen werden.

 

Anmeldungen zu dem Bildungsurlaub sind bis zum 16. Juli noch möglich, per Mail unter info@kvhs-holzminden.de bzw. auf der Homepage www.kvhs-holzminden.de oder direkt in der Geschäftsstelle der KVHS. Weitere Informationen sind unter der Telefonnummer 0 55 31 707-393 erhältlich.

Gerd Bock ist der Träger des Zivilcouragepreises 2018

05.04.2019 / PM 

Holzminden.  In einem kleinen feierlichen Rahmen wurde der Zivilcouragepreis 2018 an Gerd Bock aus Grünenplan verliehen. Der Leiter des Polizei- kommissariates Holzminden, Marco Hansmann, und der 1. Vorsitzende des Fördervereins für Präventionsarbeit Jürgen Daul, verliehen Gerd Bock den Preis für dessen vorbildhaftes Verhalten in einer Gefahrensituation im Januar 2018 (Tötungsdelikt in Grünenplan). Der Zivilcouragepreis wurde 2017 durch den Dienststellenleiter der Holzmindener Polizei eingeführt und soll sich als feste Ehrung etablieren.

 

"Sie haben wirklich vorbildlich und selbstlos gehandelt. Nicht jeder hätte in einer vergleichbaren Situation so gehandelt wie Sie", sind sich die beiden Überbringer des Preises einig. Gerd Bock hatte im Januar 2018 einen körperlichen Übergriff im Rahmen einer häuslichen Gewalt in Grünenplan beendet. Das Opfer dieses Übergriffes verstarb, trotz der Hilfe des Preisträgers, später in der MHH.

 

"Sie haben durch Ihren Einsatz in einer schwierigen Situation geholfen und sich dadurch sogar selbst in Gefahr gebracht. Das war wirklich selbstlos", bemerkt Jürgen Daul. "Auch wenn die Gesamtsituation, die letztlich sogar mit dem Tod eines Menschen geendet ist, sehr tragisch und mit viel Leid verbunden ist, waren wir uns schnell einig, dass Sie unser Preisträger 2018 sein sollen", schließt der Holzmindener Polizeichef Marco Hansmann die kleine Feierstunde. Anschließend wurde Herrn Gerd Bock ein Blumenstrauß und eine, durch den Förderverein für Präventionsarbeit finanzierte, Aufmerksamkeit überreicht.

 

Unbekannter entwendet aus Umkleidekabine Bargeld

04.04.2019 / PM

Bevern. Während des A-Jugendspieles des MTV Bevern gegen die JSG Bodenwerder kam es am gestrigen Abend zum Diebstahl von insgesamt 470 Euro Bargeld, einer Armbanduhr der Marke Fossil und einer Spotify-Karte.

 

Nach Angaben der Polizei gelangten der oder die Täter ungehindert in die unverschlossenen, und während des Spieles unbeaufsichtigten Umkleideräume und entwendeten die Gegenstände anschließend aus den abgelegten Kleidungsstücken der jugendlichen Spieler.

 

Die Polizei bittet mögliche Zeugen, die sachdienliche Hinweise auf verdächtige Personen geben können, sich mit der Polizei in Holzminden unter 05531 / 9580 in Verbindung zu setzen.

Müllcontainerbrand schnell gelöscht

03.04.2019 / PM

Holzminden. Gegen 23.00 h wird der Kooperativen Rettungsleitstelle in Hameln über Notruf ein Brand auf dem Grundstück des Albert-Schweitzer-Therapeutikum in Holzminden gemeldet. Dort sollen Müllcontainer in Brand geraten sein.

 

Beim Eintreffen der Polizei steht der dortige, die Müllcontainer umschließende Bretterverschlag, sowie drei Container selbst bereits voll in Brand. Diese können jedoch durch die kurz darauf eintreffende Feuerwehr schnell gelöscht werden. Auf Grund der Entfernung zum Hauptgebäude des Albert-Schweitzer-Therapeutikums bestand zu keiner Zeit eine Gefahr des Übergreifens der Flammen.

 

Hinweise auf die Brandursache liegen derzeit noch nicht vor; die Ermittlungen dauern an. Den entstandenen Gesamtschaden schätzt die Polizei auf ca. 5.000 Euro.

 

Zeugen oder Personen, die sachdienliche Hinweise zu dem Brand bzw. einen möglichen Verursacher geben können, werden gebeten, sich umgehend mit der Polizei Holzminden unter 05531 / 9580 in Verbindung zu setzen.

Lenne ist sauber

02.04.2019 / PM

Lenne. Der jährliche "Tag der sauberen Landschaft" in der Gemeinde Lenne war wieder

ein Erfolg für das Umweltbewußtsein. Viele Helfer mit einigen Kindern waren im Gemeindegebiet unterwegs und haben Müll und sonstige kleinere und größere Gegenstände eingesammelt, welche achtlos in die Landschaft geworfen worden sind.

Ein großer Berg von Müllsäcken kam zusammen, welche dankenswerterweise von der Abfallwirtschaft des Landkreises Holzminden abgefahren worden sind.

Bei einem Imbiss mit Getränken dankte Bürgermeister Hans-Dieter Steenbock  den fleißigen Helfern für ihr ehrenamtliches Engagement.

Motorradunfall auf der L 586

01.04.2019 / PM

Holzminden.  Zum Saisonstart der Zweiradfahrer kam es am Samstag auf der L 586 zwischen Ottenstein und Sievershagen gegen 14.25 Uhr zu einem Verkehrsunfall unter Beteiligung eines Motorradfahrers. Der 51-jähriger Mann aus der Region Hannover fuhr in einer Gruppe von vier Motorräder an zweiter Position mit seinem Krad. Im Kurvenbereich gerät er nach bisherigen Ermittlungen aufgrund eines Bremsfehlers auf den Seitenstreifen, stürzte und rutschte mehrere Meter in den Straßengraben. Das Motorrad war nicht mehr fahrbereit und musste durch einen Abschleppdienst abgeschleppt werden. Der Motorradfahrer wurde glücklicherweise nur leichtverletzt zur Behandlung in das Krankenhaus nach Bad Pyrmont gebracht.

Ermittlungserfolg zur Gewässerverunreinigung

29.03.2019 / PM

Stadtoldendorf.  Aufgrund der Zeugenaussagen und den daraus resultierenden intensiven Ermittlungen konnte am gestrigen Abend gegen 20.00 Uhr das genutzte 1000-Liter IBC-Fass, sowie die Wasserpumpe von Polizeioberkommissar Henning Steingräber und Polizeikommissar Christian Leßmann sichergestellt werden. Der 55-jährige Holzmindener, der für die Gewässerverunreinigung verantwortlich ist, konnte ermittelt werden und führte die Kollegen zu einer Baustelle, an der das Fass genutzt wurde. Nach bisherigen Erkenntnissen hat sich in dem Fass zuvor Dieselkraftstoff befunden. Die weiteren Ermittlungen dauern an.

Frauen Union Holzminden auf den Stufen der ehemaligen Landarztpraxis
Frauen Union Holzminden auf den Stufen der ehemaligen Landarztpraxis

Mit der Frauen Union auf den Spuren von Paula Tobias in Bevern

28.03.2019 / PM

Bevern. Zahlreiche Interessierte konnte die Vorsitzende der Frauen Union im CDU Kreisverband Holzminden, Sabine Echzell, zu einem Rundgang durch Bevern begrüßen, wo Dr. med. Paula Tobias zwischen 1928 und 1935 als erste deutsch-jüdische Landärztin im Braunschweiger Land lebte und praktizierte.

Gästeführerin Elisabeth Kilian und Samtgemeindebürgermeisterkandidat Thomas Junker, der gleichzeitig Vorsitzender des örtlichen Heimat- und Kulturvereins ist, konnten dabei auch den alteingesessenen Beveranerinnen noch bisher Unbekanntes berichten.

Das Weserrenaissanceschloss Bevern, die erste Station, ist heute überregional als Kulturzentrum bekannt. In seiner wechselvollen Geschichte beherbergte es aber auch eine kleine Knopffabrik, Werkstätten für eltern- und kinderlose Jugendliche und das Kinderheim „Wilhelmsstift“ mit eigenem Krankenhaus. Im Krieg diente das Schloss als Kaserne, danach als Flüchtlingslager und Schule.

1928 zog Paula Tobias mit Mann und Sohn nach Bevern, wo das Ehepaar eine Arztpraxis übernahm. Die Vorbehalte der Landbevölkerung, die nur männliche Ärzte gewohnt war, konnte die Landärztin schnell ausräumen. So schrieb sie kurze Zeit später: „Wir eröffneten eine Praxis, die gleich von Beginn an erfolgreich war.“ Das änderte sich allerdings ab April 1933, nachdem die Praxis unter Beobachtung der SA stand. Bis dahin gut integriert, konnte die Familie dem Druck der antisemitischen Diskriminierungen nicht standhalten und emigrierte 1935 in die USA.

Noch heute beherbergt die am Rande des Ortskerns Bevern gelegene Wirkungsstätte des Ehepaars Tobias eine Arztpraxis und ist gleichzeitig das Ziel des Rundgangs.Den Abschluss dieses erlebnisreichen Nachmittags bildete ein gemütliches gemeinsames Kaffeetrinken. Am 28. Mai 2019 besucht die Frauen Union auf Einladung der Ministerin Barbara Otte-Kinast das Landwirtschaftsministerium in Hannover.

Die CDU-Kreisgeschäftsführerin gibt weitere Informationen und nimmt Anmeldungen unter 05531/7279 entgegen.Frauen Union Holzminden. Vorsitzende Sabine Echzell Steinstr. 3 37603 Holzminden Mail: sabine.echzell@gmail.com Telefon: 05531 13 588 Mobil: 0151 17 900 986

Polizei sucht Zeugen

Sachbeschädigung durch Graffiti

27.03.2019 /  PM

Holzminden. In der Nacht von Dienstag auf Mittwoch beschmierten unbekannte Täter einen Hauseingangsbereich eines Mehrfamilienhauses. Eine Bewohnerin des Hauses in der Liethstraße in Holzminden war gegen 02.00 Uhr zurückgekehrt und hatte die Schmiererei an der Eingangstür und dort installierten Briefkästen festgestellt. Die Polizei sucht Zeugen zu diesem Vorfall. Wer etwas Auffälliges beobachtet hat, meldet sich bitte bei der Polizei Holzminden, 05531/9580. 

Netzwerktreffen Ehrenamt verschoben

26.03.2019/PM

Holzminden. Das Zentrum für ehrenamtliches Engagement in der Kreisvolkshochschule Holzminden hatte für den 27. März 2019 ein Netzwerktreffen Ehrenamt angekündigt, zu dem Vereine, Initiativen und Interessierte aus dem Landkreis eingeladen sind. Aus inhaltlichen Gründen verschiebt sich das Treffen nunmehr auf Mittwoch, den 24. April 2019, 19.00 Uhr. Bei Fragen ist das Zentrum für ehrenamtliches Engagement im Landkreis Holzminden unter Tel. 05531 707-393 oder per E-Mail unter zee@landkreis-holzminden.de zu erreichen. Für Menschen, die sich neu ehrenamtlich engagieren möchten, bietet das ZEE-Team gerne auch ein persönliches Beratungsgespräch an. 

Weitere Serie von Diebstählen aus Lauben und Garagen bzw. Pkw aufgeklärt

Knapp 40 Straftaten

22.03.2019 / PM

Stadtoldendorf. Seit Jahresanfang haben sich insbesondere in Stadtoldendorf sowie vereinzelt in Deensen insgesamt 30 Einbrüche bzw. Diebstähle aus Garagen und Pkw ereignet. Vornehmlich zur Nachtzeit wurden in Wohngebieten vor bzw. auf Grundstücken und dort auch auch in Garagen geparkte Autos nach Wertgegenständen durchwühlt. Der Täter hatte häufig leichtes Spiel, denn Fahrzeuge und Garagen waren nicht verschlossen. In vielen Fällen wurde aus den Fahrzeugen erkennbar abgelegte Wertgegenstände entwendet oder Werkzeug und Fahrräder aus Garagen waren von Interesse.

 

"Solche Straftaten gelten als aufklärungsungünstig, denn es fehlen zumeist Hinweise auf den/die Täter. Häufig ist die Polizei bei der Aufklärung trotz einer intensiven Spurensuche und -auswertung auf Beobachtungen und Meldungen der Bevölkerung angewiesen", stellt Holger Scheffel, Leiter der Polizeistation Stadtoldendorf fest.

 

Akribisch wurden im Ermittlerteam Details zusammengetragen und von Geschädigten zur Verfügung gestellte Bildaufnahmen von privaten Überwachungskameras auf einigen Grundstücken ausgewertet. Auch ein aufwändiger nächtlicher Einsatz von Kräften der Bereitschaftspolizei in Göttingen lieferte wertvolle Ermittlungsansätze.

 

"Bereits im Dezember haben sich anlässlich einer aufgeklärten Einbruchsserie in eine Stadtoldendorfer Gartenkolonie (siehe Pressebericht) bereits Verdachtsmomente ergeben, dass neben den drei ermittelten heranwachsenden bzw. jugendlichen Tatverdächtigen noch eine weitere Person beteiligt schien", erklärt der Sachbearbeiter bei der Polizei Stadtoldendorf, Steffen Homes. "Letztendlich gab Anfang März eine Videoaufzeichnung den entscheidenden Hinweis auf den Täter, denn getragene Kleidung deutete auf die inzwischen in den Fokus geratene Person hin. Weiterhin führte die Person bei einer Personenkontrolle Gegenstände mit sich, die Tage zuvor bei Einbrüchen abhandengekommen waren. Es handelt sich hierbei um einen aus dem Raum Braunschweig unlängst in den Bereich um Stadtoldendorf zugezogenen 34-jährigen Deutschrussen mit einschlägigen polizeilichen Erkenntnissen", so Oberkommissar Homes.

 

Die Person steht im Verdacht, einen Großteil der Einbrüche alleinverantwortlich begangen zu haben. Weiterhin hat der 34-Jährige eine weitere Einbruchsserie in obige Kleingartenkolonie zugegeben.

 

Nach polizeilichen Erkenntnissen wurden die Eigentumsdelikte zur Suchtmittelfinanzierung begangen. Der Tatverdächtige befindet sich derzeit in einer freiwilligen Suchttherapie.

 

Allein durch die Taten aus den Fahrzeugen bzw. Garagen ist ein Schaden von über 10.000 Euro entstanden.

 

Diebesgut aus einzelnen Einbrüchen im Wert von knapp 1500 Euro wurde im Rahmen der Ermittlungen sichergestellt und bereits an die Geschädigten ausgehändigt.

 

"Die Aufklärung der Einbruchsserie hat einen hohen Stellenwert für das Sicherheitsgefühl in der Region", ist sich Hauptkommissar Scheffel sicher.

Polizei sucht Täter mit auffälligem schwarzen "Bandana-Tuch" nach einem Körperverletzungsdelikt

22.03.2019 / PM

Holzminden. Bereits am Sonntag (03.03.2019) kam es in Holzminden zu einer gefährlichen Körperverletzung, bei der das Opfer u.a. mit Pfefferspray besprüht wurde.

Gegen 03.30 Uhr teilte ein 18 Jahre alter Mann der Polizei mit, dass er auf dem Parkplatz der BBS Holzminden (Liethstraße) von einem maskierten Täter überfallen worden sei.

Bei der Sachverhaltsaufnahme gab der Holzmindener gegenüber den Polizeibeamten an, dass er zunächst mit einem Bekannten mit dem Auto umhergefahren sei. Gegen 03.00 Uhr habe man an der BBS angehalten, um eine Zigarette zu rauchen. Plötzlich sei eine maskierte Person aus der Dunkelheit auf die beiden Kumpels zugekommen und habe den 18-Jährigen unvermittelt mit Pfefferspray besprüht und anschließend mit Fäusten geschlagen. Der Holzmindener habe fliehen können und sei in Richtung Lortzingstraße weggelaufen, von wo aus er die Polizei gerufen habe.

Da der junge Mann bei dem Angriff verletzt wurde, wurde er im Anschluss mit einem Rettungswagen in ein Krankenhaus transportiert.

Als die Beamten nach der Sachverhaltsaufnahme das Gelände der BBS aufsuchten, um mit dem Bekannten des verletzten Mannes zu reden, befand dieser sich nicht mehr vor Ort. Da der 18 -Jährige seinen Kumpel zunächst nicht namentlich benennen wollte, konnte dieser nicht befragt werden.

Auch eine Nahbereichsfahndung nach dem Täter verlief erfolglos.

Was die Polizeibeamten allerdings auf dem Parkplatz feststellen konnten, waren drei platte Reifen am Pkw des 18-Jährigen. Alle drei wiesen ca. 1 cm breite Einstiche auf. Die Vermutung liegt nahe, dass der Täter nach dem Angriff auf das Opfer noch die Reifen eines Pkw zerstach.

Der Täter wird wie folgt beschrieben: - ca. 190 cm groß -trug ein dunkles Cappy mit leicht gebogenem Schirm und eine schwarz/weißes "Bandana-Tuch" vor Mund und Nase -bekleidet mit einer dunklen Trainings- oder Jogginghose

Hinweise nimmt die Polizei Holzminden unter der Telefonnummer 05531/958-0 entgegen.

Beratung auf dem Wochenmarkt Bodenwerder

21.03.2019 / PM

Bodenwerder. Die Polizei Bodenwerder hat auf Grund der Vielzahl von Telefonanrufen angeblicher Polizeibeamter an den vergangenen beiden Wochenmarkttagen in Bodenwerder eine Beratung angeboten. Trotz des schlechten Wetters nutzten einige Bürger und Bürgerinnen das Angebot und informierten sich sowohl zu dem Thema falsche Polizeibeamte, aber auch zum sog. Enkeltrick oder anderen "Fallen" des Internets. Auch an den beiden kommenden Freitagen steht die Polizei Bodenwerder wieder in der Zeit von 09.30 bis 11:30 Uhr für Gespräche und Beratungen zur Verfügung. Unterstützt wird sie von KHK Alfred Sauer der zusätzlich auch über Maßnahmen des Einbruchsschutzes Informationen weitergeben möchte. POK Arthur Wiebe hofft, dass das Wetter mitspielt und möglichst viele Bürgerinnen und Bürger den Weg zum Wochenmarkt auf sich nehmen und sich beraten lassen.

"speedy cUP!s" des MTV Boffzen erringen 12 Titel als Deutscher Meister

Kaja Schilcher in den WM-Kader berufen

20.03.2019 / PM

Boffzen. Es fliegen die Becher, unterschiedlichste Pyramiden in bunten Farben werden in unglaublicher Geschwindigkeit auf- und wieder abgebaut und es riecht mal wieder nach absoluter Wettkampfluft. Die knapp 200 Becherstapler im Alter von 6 bis 80 Jahren stehen an den vorbereiteten Tischen und lassen die Becher nur so tanzen. Fehler sind schlecht, auch bei den Schiedsrichtern, denn mit den Augen kommt man kaum hinterher, weswegen auch alles auf Video aufgezeichnet wird und direkt im Nachgang einer strengen Videokontrolle standhalten muss. 

Letztes Wochenende hat sich die Stacking-Elite aus ganz Deutschland in Speichersdorf (Bayern) getroffen, um in 13 Alterklassen die Deutschen Meister in jeweils drei Einzel-Disziplinen (333, 363, Cycle), zwei Doppel-Disziplinen (mit Partner im ungefähr gleichem Alter und zusätzlich optional mit einem Elternteil) und drei Staffel-Disziplinen (Zeitstaffel im 363 und je eine Turnierstaffel im 363 und dem Cycle) auszustapeln. Ein wahrlich absolut vielfältiges und hochgradig spannendes Wochenende voller Geschicklichkeit und Konzentration!

 

Am ersten Wettkampftag wurden nach den ausfilternden Qualifikationsrunden die Staffeldisziplinen in der sogenannten "Turnierstaffel" durchgeführt. Hier treten Teams aus 4-6 Stackern (Becherstaplern) im zeitgleich und im direkten Vergleich gegeneinander an. Alterklassen werden zusammengefasst, so dass rund 8 Mannschaften in einer Wettkampfgruppe sind, die sich in einem festgelegten Wettkampfmodus von Runde zu Runde durchsetzen müssen. Wer verliert, fliegt raus. Für Jörg Schilcher, Trainer der "speedy cUP!s" aus Boffzen, ist diese Phase der Deutschen Meisterschaft eine der spannendsten, weil hier viele Faktoren für den Erfolg wichtig sind. Das bloße schnelle Stacken (das Stapeln der Becher) reicht hier bei weitem nicht aus, denn es kommt bei den Staffeln auch auf den bestmöglichen Wechsel an der Übergabelinie an, die richtige Kombination aus Rennen, Stoppen, Stapeln, Drehen und zurück laufen, Nervenstärke, Überblick behalten, was zeitgleich der Gegner jetzt gerade macht und sekundenschnell abchecken, ob es besser ist einen Stacking-Fehler mit dem dazugehörigen Zeitverlust zu korrigieren oder lieber einen Minuspunkt zu kassieren. Und dann ist da noch das eigene Selbstvertrauen, denn in jedem der drei Durchgänge kann das Team (4-6 Stacker) neu entscheiden, welche 4 Stacker jetzt antreten. Hier sind Teamgeist und positives Denken gefragt. 

 

Insgesamt haben die "speedy cUP!s" bei den Staffeln super abgeschnitten und von 21 möglichen Medaillen nur fünf Mal nicht auf dem Treppchen gestanden. Das ist Spitzenklasse! Alle angetretenen acht erfahrenen Stacker der "speedy cUP!s" (Johanna Konzek, Joshua Brandt, Verena Steingrebe mit Lian und Lukas, Jörg Schilcher mit Laura und Kaja) haben mindestens 1 Medaille errungen, was nicht nur die Sportler selbst stolz machte, sondern auch ihren Trainer Jörg Schilcher sichtlich erfreute. Die national zusammen gestellte Staffel "cool runnings" mit den beiden "speedy cUP!s" Joshua Brandt (Beverungen) und Kaja Schilcher (Boffzen) errangen sogar zum krönenden Abschluss der deutschen Stacking-Saison einen neuen Deutschen Rekord in der 363-Zeitstaffel, an dem sie seit Saisonstart August 2018 hart gearbeitet haben. Hier muss jeder der vier Stacker mit Vollgas und Risikobereitschaft alles geben und keiner der Vier darf auch nur ansatzweise einen schwachen Moment haben. Die Vier haben es hinbekommen. Respekt, denn es ist immer schwieriger bei dem in Deutschland herrschenden hohen Niveau noch neue Rekorde zu setzen.

Am zweiten Turniertag folgten die Doppel und hier schafften es Johanna mit Mutter Nicole, Joshua mit Mutter Yvonne und Lian mit Mutter Verena sogar ins Finale. Zwar blieben sie am Ende in dieser Disziplin ohne Medaille, aber immerhin waren sie unter den 10 schnellsten Eltern-Kind-Doppeln Deutschlands. Glückwunsch!

In den  Alterklassen -Doppeln war es sehr schwierig, sich gegen das starke Teilnehmerfeld durchzusetzen. Allein Johanna Konzek mit Jana Martin (TV Trennfurt) und Jörg Schilcher mit Monika Hartmann (Team Scharmede) gelang es, in ihrer Alterklasse jeweils den Vize-Titel zu holen.

 

Nachdem nun die Staffel- und Doppel-Disziplinen ausgestackt waren kam es zu guter Letzt auf jeden Stacker selbst an, was er/sie noch an Leistung abrufen konnte. Denn nun ging es an die Einzel-Disziplinen - und hier ist jeder für sich allein verantwortlich.

Gestartet wurde mit dem sogenannten 333, bei dem recht simpel nebeneinander drei 3er-Pyramiden auf- und wieder abgebaut werden: Auf, auf, auf - ab, ab, ab - und das teilweise in weniger als 2 Sekunden. Kaum hat es angefangen, schon ist es wieder vorbei. Wahnsinn, wie schnell das mit etwas Übung gehen kann. Die 6-Jährigen benötigen ca. 2,8 sec., Senioren ca. 3,5 sec. und die schnellsten Stacker legen diese Übung in weniger als 1,5 sec hin. Wohl bemerkt inklusive des Abbaus. Absolut Atem beraubend. Über den Meister-Titel freuten sich in dieser Disziplin Johanna Konzek, Kaja Schilcher und Joshua Brandt, welche sich auch als einzige der "speedy cUP!s" bei den danach folgenden Übungen 363 und Cycle über Medaillen und die damit verbundenen Titel freuen konnten.

 

Insgesamt fuhren die hiesigen Stacker mit 12xGold, 9x Silber und 7x Bronze im Gepäck nach Hause und bereiten sich nun nicht nur auf die anstehenden Trainings vor, sondern richten jetzt schon ihren Fokus auf die Deutschen Meisterschaften 2020. Denn diese werden sie wieder selbst am 7./8. März 2020 in den Bielenberghallen in Höxter ausrichten dürfen.

Vorher darf allerdings Kaja Schilcher als Teil des deutschen National-Teams bei den Weltmeisterschaften in Spanien im April 2019 ihr Bestes geben. Wir drücken ihr die Daumen, wünschen ihr viel Nervenstärke, Geschick und Konzentration und laden gleichzeitig alle Interessierten zum Schnuppertraining mittwochs von 16:30 bis 17:30 Uhr in die Raimund-Reuker-Halle, Jahnstraße 4, nach Boffzen ein. Wer darüber hinaus mehr zum Thema "Sport Stacking", workshops oder Material erfahren möchte kann sich gerne unverbindlich an Jörg Schilcher unter joerg@speedycups.de wenden.

In diesem Sinne : Stack fast!    

Noch Plätze frei für die Kinderfreizeit in Fürstenberg

18.03.2019 / PM

Fürstenberg. Auf der „Einsteigerfreizeit“ des Landkreises Holzminden sind noch ein paar Plätze frei. In den Osterferien reist die Kreisjugendpflege vom 14.-18. April mit den Teilnehmenden in die nah gelegene Jugendbildungsstätte in Fürstenberg, wo die Kinder zwischen sechs und zehn Jahren ein abwechslungsreiches Programm erwartet. Neben sportlichen wie kreativen Angeboten durch das gut ausgebildete Betreuerteam wird es auch spannende Aktionen im Mittelalterdorf Bokenrode geben. Aufgrund der örtlichen Nähe ist diese Ferienfreizeit genau das Richtige für die ersten Übernachtungserfahrungen. Die Kosten liegen bei 100,- Euro. Bei allen Fahrten der Jugendpflege gilt ein Geschwisterrabatt in Höhe von 25 Prozent. Empfängern von Grundsicherungsleistungen nach dem SGB II und Familien mit geringem Einkommen ist es möglich, für Ferienfreizeiten  finanzielle Unterstützung zu beantragen. Die Jugendpflege berät zu möglichen Fördermitteln und ermöglicht bei Bedarf auch flexible Ratenzahlungen. Anmeldungen werden telefonisch unter 0 55 31 – 707 431, per E-Mail an kreisjugendpflege@landkreis-holzminden.de oder als Online-Anmeldung unter www.landkreis-holzminden.de entgegengenommen. 

Vortrag zum Vermeiden von Verpackungsmüll

Zero Waste im Alltag 

17.03.2019 / PM

Holzminden. Verpackungsmüll stellt eines der großen Probleme im Umweltschutz dar. Im europäischen Vergleich ist Deutschland leider Spitzenreiter in Sachen Verpackungsmüll. 220,5 Kilo pro Person und Jahr verbrauchten die Deutschen in 2016 an Verpackungsmüll. Der Durchschnittswert in Europa lag bei 167,3 Kilo pro Kopf. Knapp die Hälfte davon wurde von privaten Verbrauchern verursacht. In einem Vortrag der Kreisvolkshochschule Holzminden am Donnerstag, den 28. März 2019 um 19.00 Uhr  gibt Sophie Grabowski von der Cradle to Cradle-Regionalgruppe Holzminden Tipps, wie wir im Alltag darauf achten können, Verpackungsmüll zu vermeiden. Die Referentin stellt zudem die Frage, wo Verpackungen sinnvoll sind und welche Alternativen es gibt. Da im Vorfeld das Interesse an dem Vortrag schon sehr groß ist, findet die Veranstaltung nicht wie geplant in der Geschäftsstelle der KVHS, sondern im VHS Bildungszentrum in der Bahnhofstraße 31 in Holzminden statt. Einige wenige Plätze sind noch frei. Anmeldungen für den Vortrag müssen über die E-Mail-Adresse info@kvhs-holzminden.de oder auch direkt über die Homepage www.kvhs-holzminden.de erfolgen. Weitere Informationen  sind unter der Telefonnummer 0 55 31 707-224 erhältlich.

Reger Austausch im Café Memory zum Thema Demenz 

Wie viel Vergessen ist normal? 

16.03.2019 / PM

Holzminden. Eine Demenzerkrankung hat viele Formen und Gesichter. Wie unterscheiden sich Demenz von „normaler“ Vergesslichkeit? Woran kann ich erkennen, dass ich oder eine mir nahestehende Person an Demenz erkrankt sein könnte? Und welche Verhaltensweisen und Tipps gibt es im Umgang mit Menschen, die an Alzheimer erkrankt sind? Antworten gab es bei einer Veranstaltung im Rahmen des Gesprächskreises Café Memory des Senioren- und Pflegestützpunktes des Landkreises Holzminden. Dr. Sabine Schrader, Ärztin des Gesundheitsamtes, vermittelte Wissenswertes über Demenzerkrankungen, informierte über typische erste Anzeichen, die auf eine Demenz hindeuten und erläuterte, was im Umgang mit Erkrankten beachtet werden sollte. 

„Es ist normal, dass man mal etwas vergisst“, erklärte Dr. Sabine Schrader den zahlreich erschienenen Zuhörern und Zuhörerinnen gleich eingangs der Veranstaltung in der Senioreneinrichtung Residenz zur Weser. Bei einer Demenzerkrankung kämen im Gegensatz dazu nicht nur ein Aspekt, sondern mehrere zum Tragen, erklärte die Ärztin. Erst wenn in mindestens zwei kognitiven Bereichen Beeinträchtigungen aufträten, könne dies ein Hinweis sein. Ausschlaggebend sei, dass die Betroffenen in ihren Alltagsaktivitäten beeinträchtigt würden. Symptome könnten außer Vergesslichkeit auch Wortfindungsstörungen, Verlust des Orientierungssinns und Verhaltensänderungen sein. Typisch seien dabei depressive Symptome, Aggressivität und Antriebslosigkeit.

Schrader ermutigte ihr Publikum, den Verdacht auf eine Erkrankung frühzeitig abklären zu lassen. Sollte sich durch die verschiedenen Untersuchungen herausstellen, dass nichts auf eine Demenz hinweist, so entlaste dies den Betroffenen. Falls sich der Verdacht bestätige, könne ein frühestmöglicher Behandlungsbeginn dazu beitragen, Lebensqualität und Selbstständigkeit so lange wie möglich zu erhalten. Wichtig sei es, weiter aktiv zu bleiben und die Aufgaben des täglichen Lebens zu verrichten, seine Hobbys zu pflegen und so geistig und körperlich rege zu bleiben. 

 

„Zu erfahren, dass man mit einer Demenz nicht allein ist und dass viele Menschen, die Partner oder Eltern betreuen, mit ähnlichen Schwierigkeiten kämpfen, kann entlastend wirken“, stellte Silvia Kieven vom Senioren- und Pflegestützpunkt fest.  Der Gesprächskreis Café Memory bietet den Teilnehmenden deshalb an, unter fachlicher Begleitung, Erfahrungen und Informationen auszutauschen aber auch Geselligkeit zu erleben. Der Austausch mit anderen Betroffenen wird von vielen als wertvoll erlebt, umso mehr, als sich die Probleme im Verlauf der Erkrankung immer wieder verändern. Der Gesprächskreises Café Memory trifft sich regelmäßig jeden zweiten Dienstag im Monat um 14.30 Uhr in der Senioreneinrichtung Residenz zur Weserbrücke, Obere Straße 56, in Holzminden.  Alle Angehörigen und Interessierten sind dazu herzlich eingeladen. Um vorherige Anmeldung wird gebeten. Für weitere Informationen steht Silvia Kieven vom Senioren- und Pflegestützpunkt Holzminden unter der Telefonnummer 0 55 31 – 707 326 gerne zur Verfügung.

Elsa Steenbock; Wolfgang Anders, SG-Bürgermeister Eschershausen/Stadtoldendorf; Lucian Kubas; Heiko Helmker, Inhaber Holz-Helmker; Hans-Dieter Steenbock, Bgm.Lenne; Landratskanditat Michael Schünemann mit Partnerin Nicole Brecht; Arnulf Rott
Elsa Steenbock; Wolfgang Anders, SG-Bürgermeister Eschershausen/Stadtoldendorf; Lucian Kubas; Heiko Helmker, Inhaber Holz-Helmker; Hans-Dieter Steenbock, Bgm.Lenne; Landratskanditat Michael Schünemann mit Partnerin Nicole Brecht; Arnulf Rott

Landratskandidat Michael Schünemann informiert sich im ländlichen Raum

Lenne ist lebendiges Dorf

15.03.2019 / PM

Lenne. Der parteilose Landratskandidat Michael Schünemann besuchte die Gemeinde Lenne und wurde vom Bürgermeister Hans-Dieter Steenbock im neu gestalteten Dorfgemeinschaftshaus begrüßt. Nach einer kurzen Vorstellung des Ortes und nach einem Rundgang durch das Gemeindezentrum mit Feuerwehrgerätehaus, konnte sich der Landratskandidat in der Gymnastikhalle beim Mutter-Kind-Sport von den ehrenamtlichen Aktivitäten des TSV Lenne überzeugen.

 

Wirtschaftliche Aspekte und Produktionsabläufe der Brennholzverarbeitung wurden durch den Inhaber Heiko Helmker im Betrieb „Holz-Helmker“ verdeutlicht. „Solche innovativen mittelständischen Unternehmen benötigen jegliche Unterstützung und dürfen durch bürokratische Antragshemmnisse für Bau-und Betriebsgenehmigungen nicht behindert werden", erklärte der Landratskandidat Michael Schünemann.

 

Beim Dorferneuerungsprojekt "Dorfplatz Lenne" stellte sich der Landratskandidat auf dem gelungen renovierten Dorfplatz im Bürgerdialog den vielen Fragen zur Landratswahl am 26. Mai: Der fehlende Radweg an der Landesstraße nach Stadtoldendorf, die zu hohen Busfahrpreise, fehlende Glasfaseranbindung und zu geringe Datenübertragungsraten beim Richtfunk waren nur einige Themen, die Michael Schünemann in sein „Ich werde mich darum kümmern“ – Buch aufnahm.

 

Abschließend stellte Stefan Klemm als Vorsitzender des TSV Lenne das in Eigenleistung erstellte Sportheim im „Sandkuhlen-Stadion“ vor. Dazu Michael Schünemann schmunzelnd: „Hier habe ich schon selbst Fußball gespielt“. 

Abendkurs der Kreisvolkshochschule Holzminden

Leichter leben im Garten

15.03.2019 / PM

Holzminden. Aufgrund des großen Interesses bietet die KVHS Holzminden den Abendkurs „Leichter leben im Garten“ am Dienstag, dem 26. März 2019 von 18.00 bis 20.15 Uhr ein weiteres Mal an. Den eigenen Garten genießen und sich an Flora und Fauna erfreuen, wer möchte das nicht. Falls andere Verpflichtungen zu wenig Zeit für die Gartenpflege lassen oder man körperlich die lieb gewonnene Arbeit im Garten nicht mehr verrichten kann, wächst er einem aber auch schnell über den Kopf. Mit Mut zu Veränderungen kann ein Garten behutsam umgestaltet werden, die Lust am Gärtnern bleibt erhalten. Bei der Neuanlage von Gärten zahlt es sich aus, von Anfang an auf Pflegeleichtigkeit zu achten. Der Garten kann so bis ins hohe Alter Freude machen und Wohlfühlzone bleiben. Referentin des Kurses ist die Einbecker Gartenplanerin Friederike Freitag, die während und nach ihrem Vortrag Fragen der Teilnehmenden rund um den Garten beantwortet.

 

Anmeldungen für den Kurs nimmt die KVHS noch unter der E-Mail-Adresse info@kvhs-holzminden.de, über die Homepage www.kvhs-holzminden.de oder direkt in der Geschäftsstelle entgegen. Weitere Informationen sind unter Telefon 05531 707-394 erhältlich. 


Pkw prallt gegen Hauswand

13.03.2019 / PM

Holzminden. Am Dienstag kam es gegen 22.45 Uhr in Lobach zu einem Verkehrsunfall. Eine 63-jährige Frau aus Golmbach befuhr die Eversteiner Straße in Richtung Bevern. Aus bislang ungeklärter Ursache kam der Toyota plötzlich nach rechts von der Fahrbahn ab, prallte gegen eine Hausmauer und blieb auf der Fahrbahn stehen. Die Fahrerin wurde bei dem Unfall leicht am Kopf verletzt. Sie wurde in das Krankenhaus Holzminden gebracht. An dem Pkw und der Hauswand entsteht Sachschaden in noch unbekannter Höhe.


Whatsapp-Nachricht über Schulausfall war Fake News! 

12.03.2019 / PM 

Holzminden. Wie ein Lauffeuer verbreitete sich gestern Abend die Nachricht in Whatsapp-Gruppen von Schülern, dass der Unterricht ausfallen würde. Und das nicht nur am Montag, den 11.03.2019, sondern wahrscheinlich auch am darauffolgenden Dienstag. Trotz Landkreis-Logo und offiziell scheinendem Wortlaut war allerdings nichts dran an der Meldung. Die Nachricht waren Fake News!

 

Der Hintergrund der gefälschten Nachricht war allerdings real. Sturm Eberhard tobte über dem Landkreis, viele Straßen mussten gesperrt werden und auch die Polizei warnte während des Sturms davor, das Haus zu verlassen. Aus diesem Grund hatte der für Schulangelegenheiten zuständige Bereich am späten Abend vorsorglich eine Warnmeldung herausgegeben, in der auch ein möglicher Schulausfall nicht ausgeschlossen wurde. Konkrete Entscheidungen würden umgehend auf der Homepage des Landkreises und über Radiosender bekannt gegeben. Diese Meldung jedoch hatte sich innerhalb kürzester Zeit jemand zunutze gemacht und entsprechend umformuliert. Über Whatsapp verbreitete sich die Falsch-Nachricht in Windeseile, obwohl die Ursprungsmeldung mit der Vorwarnung schon knapp anderthalb Stunden später wieder aus dem Netz genommen wurde. 

 

Wer die Whatsapp-Nachricht genauer betrachtete, hätte anhand der Wortwahl und eines leichten Schattens um die Meldung erkennen können, dass es sich um eine gefälschte Meldung handeln musste. Doch das taten verständlicherweise wenige. Obwohl um 6:50 Uhr die Internetseite des Landkreises mit einer Hinweisseite startete, dass es keinen Schulausfall gebe, liefen trotzdem die Telefone im Landkreis heiß. 

 

Grundsätzlich informiert die Verwaltung die Öffentlichkeit über einen Schulausfall immer, indem eine Vorschaltseite mit der Entscheidung über den Ausfall aufgeht, wenn die normale Internetseite des Landkreises aufgerufen wird. Darüber hinaus werden auch alle Rundfunksender der näheren Umgebung und die wichtigsten Medien informiert. Speziell das Radio ist bei Schulschließungen eine verlässliche Quelle, denn das informiert aktuell selbst dann, wenn nur einzelne Schulen von einer Schließung betroffen sind. 


Eigentümer eines Fahrrades gesucht

09.03.2019 / PM

Stadtoldendorf. Die Polizei Stadtoldendorf hat ein Fahrrad in Verwahrung genommen, welches bereits am Morgen des 06.03.19 in Stadtoldendorf an einem Geschäftshaus unverschlossen abgestellt aufgefunden wurde. Bei dem silbernen Damenrad mit tiefem Einstieg handelt es sich um ein sogenanntes Citybike des Herstellers "Pegasus" (Radgröße 26 Zoll).

Der Eigentümer des Fahrrades wird gebeten, sich zwecks Übergabe mit der Polizei in Stadtoldendorf in Verbindung zu setzen (05532/90130).


Landratskandidat Michael Schünemann in Lenne

07.03.2016 / PM

Lenne. Am Montag, 11. März kommt der Landratskandidat Michael Schünemann nach Lenne, um sich persönlich ein Bild von einem Dorf zu machen, das seit 10 Jahren erfolgreich in der Dorferneuerung ist.

Auch Unternehmensbesuche stehen auf dem Programm. Der neue "Dorfplatz" wird um 17:00 Uhr besichtigt und die Bürgerinnen und Bürger sind herzlich willkommen, um mit Michael Schünemann in´s Gespräch zu kommen.


Foto: LK HOL
Foto: LK HOL

Am 7. April ist wieder Kükenfest in Holzminden

Ein Stadtfest mit dem „Gelben vom Ei“

05.03.2019/PM

Holzminden. Buntes Rahmenprogramm in frühlingshafter Atmosphäre – am 7. April findet in Holzminden, der Stadt der Düfte und Aromen in der Solling-Vogler-Region im Weserbergland, wieder das beliebte Kükenfest statt. 

 

Wenn Holzminden zu dem, weit über die Grenzen der Solling-Vogler-Region, bekannten Kükenfest lädt, steht der langersehnte Frühling längst in den Startlöchern. Passend zur fröhlichen Jahreszeit wartet ein kunterbuntes Rahmenprogramm, untermalt von Livemusik, auf die Besucher des Stadtfestes. So laden von 13 bis 18 Uhr die Geschäfte der Innenstadt sowie abwechslungsreiche Verkaufsstände mit Kunsthandwerk, Handarbeiten, Schmuck und vielem mehr zum Schlendern und Stöbern ein, während der Jazzclub unter dem Motto „Holzminden meets New Orleans“ gemeinsam mit zwei weiteren Bands zeitversetzt durch die Stadt zieht und sie mit Jazzklängen erfüllt. Vielseitige Attraktionen warten darauf, von Jung und Alt entdeckt zu werden und ein umfassendes Kinderprogramm bietet den kleinsten Besuchern des Festes einen abwechslungsreichen Nachmittag. Eine der Attraktionen ist die alljährliche Autoausstellung, bei der sich Freunde des motorisierten Freizeitvergnügens die neusten Modelle anschauen und sich über die aktuellsten Trends informieren können. Neben der Autoausstellung präsentiert sich zudem unter dem Motto „Zeig uns wo der Hammer hängt“ das Holzmindener Handwerk auf dem Marktplatz. Während der Ausstellung laden Holzmindener Handwerksbetriebe zu vielfältigen Mitmachaktionen und potenzielle Auszubildende bekommen die Möglichkeit, sich unverbindlich über Berufe wie Dachdecker und Elektriker zu informieren und vor Ort direkt spielerisch auszuprobieren. 

Das Kükenfest, die Stadt Holzminden und die atemberaubende Umgebung der Solling-Vogler-Region von oben genießen – das ist es, was das Stadtmarketing Holzminden an diesem Tag mit Helikopter Rundflügen, die eine spektakuläre Sicht versprechen, für die schwindelfreien Gäste des Kükenfestes bereithält.   

 

Natürlich haben die Besucher des Festes auch in diesem Jahr die Möglichkeit, an dem Kükenfest-Gewinnspiel – das wie gewohnt tolle Preise für seine Teilnehmer bereit hält – teilzunehmen. 

Abgerundet wird der abwechslungsreiche Nachmittag in der Innenstadt Holzmindens mit einem breiten Angebot an kulinarischen Köstlichkeiten. 

 

Weitere Informationen sind bei der Solling-Vogler-Region im Weserbergland unter www.solling-vogler-region.de und unter Tel. 05536/960970 erhältlich. 


v. l. Maritta Everding, Birgit Kreikenbohm, Iris Lechler und Tatjana Rössing, Tanja Rodemann, Gerta Benke und Daniela Demeyer
v. l. Maritta Everding, Birgit Kreikenbohm, Iris Lechler und Tatjana Rössing, Tanja Rodemann, Gerta Benke und Daniela Demeyer

Die Eigenreinigung Landkreises Holzminden läuft seit 30 Jahren rund 

Sauber bleiben

01.03.2019 / PM

Kreis Holzminden. Um insgesamt 130.000 Quadratmeter, verteilt auf ca. 25 Objekte kümmern sich die Reinigungskräfte des Landkreises täglich. Trotz hoher Arbeitsbelastung ist die Zufriedenheit bei den Reinigungskräften groß. Und auch von den Nutzern sind keinerlei Klagen zu hören. Politische Überlegungen, die Reinigungskosten zu senken, hat es in der Vergangenheit durchaus gegeben. Doch Qualität und Kosten des Reinigungskonzeptes haben letztlich immer wieder überzeugt. Das Preis-Leistungsverhältnis passt.   

 

100 Reinigungskräfte beschäftigt der Landkreis im Moment. Während in der Branche üblicherweise nur Minijobber beschäftigt sind, arbeiten die meist weiblichen Kräfte nahezu ausschließlich sozialversicherungspflichtig in Teilzeit. „Das ist ein wichtiger Aspekt“, betont Ingrid Tietzel, Bereichsleiterin für die Reinigung im Dezernat „Zentrale Dienste“, „denn viele können aus familiären Gründen nicht in Vollzeitarbeit tätig sein, wollen aber trotzdem auch etwas für ihre Rente tun.“  

Und der Bedarf ist da, denn der Immobilienbestand des Landkreises ist groß. Er umfasst neben dem Verwaltungsgebäude in der Holzmindener Bürgermeister-Schrader Straße unter anderem auch Außenstellen wie etwa das Straßenverkehrsamt, verschiedene Betriebsgebäude der Abfallwirtschaft oder die Feuerwehrtechnische Zentrale. Und nicht zu vergessen: Auch alle weiterführenden Schulen gehören dazu. Für den Bereich Reinigung ist das flächenmäßig eine anspruchsvolle Aufgabe, weil dezentrale Lösungen für Flächen mit unterschiedlichen Anforderungen gefunden werden müssen. Denn Turnhallenreinigungen oder Rettungsdienstleitstelle sind zeitlich und reinigungstechnisch anders zu organisieren als eine Schule oder die Verwaltung.    

Schon vor 30 Jahren wurden deshalb für alle Objekte Reinigungspläne eingeführt. Die entscheidende Veränderung dabei: Die Reinigung sollte künftig in Intervallen durchgeführt werden. Grob gesagt bedeutet das, in allen normalen Räumlichkeiten, wie Büros oder Klassenräumen, nur noch jeden zweiten Tag zu reinigen, dafür dann aber eben intensiver. 

 

Ein Schritt, der auf unterschiedlichen Ebenen erst einmal ein Umdenken erforderlich machte. Auf der einen Seite hatten die Reinigungskräfte anfangs Angst, ihr tägliches Arbeitspensum nicht mehr bewältigen zu können. Und auf der anderen Seite gab es speziell vonseiten der Schulleitungen Bedenken, dass ihre Gebäude dann verdrecken würden. Die Bedenken beider Seiten erwiesen sich als unbegründet. Während die Reinigungskräfte mithilfe eines entsprechend abgestimmten Reinigungsplanes schnell gut zurechtkamen, wirkten gerade auch die Schulen in der Folge wesentlich sauberer.  Nach gut zwei Jahren hatten sich alle Beteiligten an das neue Verfahren gewöhnt und die Zufriedenheit war groß.

 

Ein zusätzlicher entscheidender Vorteil der reduzierten Reinigung war jedoch, dass so Geld eingespart werden konnte. Die Eigenreinigung war damit kostenmäßig zu Fremdfirmen nicht nur vergleichbar, sondern auch wettbewerbsfähig. Anders als Landkreise, die ihre zu reinigenden Objekte schon fremd vergeben hatten, verblieb die Reinigung im Landkreis Holzminden in Eigenverantwortung. Mit niedrigeren Personalkosten bei guten, gleichbleibenden Reinigungsstandards. 

 

Zur Jahrtausendwende lief überdies ein neues Arbeitszeitmodell an, dass zentral ein Jahresarbeitszeitkonto für alle Beschäftigten vorsah. Die Konsequenz der bis Ende 2004 vollständig eingeführten Modells: Nicht nur weitere Kosten konnten eingespart,  auch der Einsatz von Reinigungskräften konnte noch flexibler gestaltet werden. Außerplanmäßige Ereignisse wie etwa Baumaßnahmen, Bauzwischenreinigungen oder außerschulische Nutzungsveranstaltungen können deshalb bis heute ohne zusätzliche Mehrkosten vom Reinigungsbereich erledigt werden.   

 

Ingrid Tietzel, die all diese Prozesse über Jahre hinweg mit begleitet hat, betont, dass alle Maßnahmen zur Erhaltung der Wettbewerbsfähigkeit nicht zulasten der Qualität gegangen seien. „Unsere Reinigungskräfte beim Landkreis Holzminden werden seit vielen Jahren ständig geschult“, sagt sie, „und das meint nicht nur die Reinigungschemie und die Reinigungsabläufe, sondern auch die Kommunikation.“ Es gehöre eine gute Portion Fachwissen und Erfahrung dazu, um gut zu reinigen. Das Resultat sei dennoch schwer messbar, so Tietzel, weil jeder ein anderes Sauberkeitsempfinden habe. Wahrnehmbar jedoch sei für alle die hohe Servicebereitschaft der Kräfte. Denn die hätten gelernt, wie man signalisiere, Wünsche zu einem passenderen Zeitpunkt zu erfüllen, wenn der aktuelle Zeit- und Ablaufplan das nicht zulasse. „Denn wir sprechen nicht nur von Dienstleistung“, stellt Tietzel fest, „wir leben sie!“


Andrea Bekiersz, Teamleitung; Landratskandidat Michael Schünemann, Andreas Dorfschmidt Geschäftsführer, Uwe Schünemann MdL.
Andrea Bekiersz, Teamleitung; Landratskandidat Michael Schünemann, Andreas Dorfschmidt Geschäftsführer, Uwe Schünemann MdL.

Landratskandidat Michael Schünemann:

„Wir dürfen niemanden verloren geben“

27.02.2019 / PM

Stadtoldendorf. Die positive wirtschaftliche Entwicklung führt auch in unserer Region zu einer Entspannung auf dem Arbeitsmarkt. Dennoch gelingt nicht immer eine Teilhabe insbesondere von Menschen mit sozialen Schwierigkeiten an unserer Gesellschaft. Eine individuelle Begleitung kann eine dauerhafte Ausgrenzung verhindern. „Star-Dienstleistungen“ bieten hierfür ein breites Spektrum von Hilfestellungen an. Der parteilose Landratskandidat Michael Schünemann hat zusammen mit dem Landtagsabgeordneten Uwe Schünemann die entsprechende Einrichtung in Stadtoldendorf besucht.

Ein Leitgedanke ist für den Geschäftsführer Andreas Dorfschmidt besonders wichtig: „Unabhängig von der Vorgeschichte oder Herkunft begegnen wir jedem mit Respekt und Toleranz“. Ein Neuanfang werde durch spezielle Begleitung und niedrigschwellige Qualifizierungsmaßnahmen ermöglicht. Einfache Holzarbeiten oder gemeinsames Kochen und das Organisieren eines geregelten Tagesablaufs könnten bereits viel bewegen. „Dadurch haben wir nicht selten die Wiedereingliederung in den Arbeitsmarkt erreicht“, so Andrea Bekiersz vom Stadtoldendorfer Team. Die Zusammenarbeit mit dem Job-Center sei eng. 

Für Michael Schünemann waren die Schilderungen gut bekannt. Als Betriebsleiter der Fortbildungsakademie der Wirtschaft in Höxter hat der Landratskandidat viele persönliche Schicksale kennengelernt. Menschen aus einer schwierigen Lebensphase herauszuführen, sei für ihn eine prägende Erfahrung gewesen. Seitdem steht für Michael Schünemann fest: „Wir dürfen niemanden verloren geben“. Der Einsatz für diese Menschen lohne sich aus verschiedenen Gründen. Im Vordergrund stehe die neue Lebensperspektive und das Zurückgewinnen von Selbstwertgefühl für die Betroffenen. Zudem würden die Sozialkassen entlastet. Mit einem herzlichen Dank verabschiedeten sich Michael und Uwe Schünemann bei den Verantwortlichen von Star Dienstleistungen: „Sie leisten einen wichtigen Beitrag für unsere Gesellschaft“.


Das Team der Kreisjugendpflege freut sich über das druckfrische Jahresprogramm (v.l.n.r. Nicole Sawadka, Esra Ates, Ronja Dörge, Benjamin Peters)
Das Team der Kreisjugendpflege freut sich über das druckfrische Jahresprogramm (v.l.n.r. Nicole Sawadka, Esra Ates, Ronja Dörge, Benjamin Peters)

Mit Tradition und neuem Schwung: Das Jahresprogramm der Kreisjugendpflege 2019

23.02.2019 / PM

Holzminden. Auch für das Jahr 2019 bleibt das Team der Jugendpflege rührig. Unter der Leitung von Kreisjugendpfleger Benjamin Peters und Jugendschützerin Esra Ates hat das Team gemeinsam für 2019 ein neues Jahresprogramm entwickelt, das wie gewohnt beliebte und bekannte Angebote aufgreift und daneben auch mit vielen neuen Ideen aufwartet. Personelle Veränderungen in der Kreisjugendpflege gibt es auch. Nachdem schon im letzten Jahr Ronja Dörge als Sozialarbeiterin im Anerkennungsjahr hinzukam, kehrte im Januar Nicole Sawadka als erfahrene Verwaltungsfachkraft in die Kreisjugendpflege zurück.

 

Wie immer sind die drei Ferienfreizeiten in den Oster- und Sommerferien Teil des Programms. Für die Jüngeren, zwischen sechs und Zehnjährigen geht es in diesem Jahr vom 14. bis zum 18. April nach Fürstenberg in das Mittelalterdorf Bokenrode. Der Preis dafür beträgt 100 Euro. Im Juli dann, genauer: vom 13. bis 22.07. führt es die Gruppe der zwischen Acht- und 13-Jährigen nach Bosau direkt an den Plöner See. Der Kostenbeitrag hierfür beträgt 250 Euro. Die Älteren, über 13-Jährigen schließlich können vom 27.07. bis zum 04.08. nach Berlin in das Haus am Wannsee fahren. Die Kosten hierfür liegen bei 300 Euro. Wie üblich gibt es natürlich wieder die Möglichkeit, den Geschwisterrabatt in Anspruch zu nehmen oder sich im Hinblick zu weiteren Fördermitteln beraten zu lassen.

 

 

Die Jugendleiter/innen-Grundausbildung für den Erwerb der JuLeiCa geht dieses Jahr zum ersten Mal auf Tour durch den Landkreis. Starten wird die Ausbildung in der Jugendherberge in Silberborn Ende Oktober vom 25. bis zum 27.10. Weiter geht es dann vom 08. bis zum 10. November im Waldpädagogischen Zentrum „25 Eichen“ in Stadtoldendorf. Der letzte Block schließlich findet in der Jugendherberge in Bodenwerder vom 22. bis zum 24. November statt. An allen drei Wochenenden vermittelt die Kreisjugendpflege mit vielen praktischen Elementen pädagogische Basics und rechtliche Grundlagen. JuLeiCa-Inhaber/innen profitieren von bundesweiten Rabattaktionen und können offiziell Kinder- und Jugendgruppen anleiten sowie bei Ferienfreizeiten mitwirken. Die Teilnahme ist für Jugendliche ab 15 Jahren und kostet 50 Euro.


Feuertaufe geht glimpflich aus

Ladung im Papiersammelfahrzeug der AWH fängt Feuer

21.02.2019 /  PM

Stadtoldendorf. Glück gehabt: Am Dienstag konnten Mitarbeiter der Abfallwirtschaft Holzminden (AWH), die auf der Altpapiertour in Stadtoldendorf und Holzminden unterwegs waren, einen schweren Brandschaden an einem nagelneuen Entsorgungsfahrzeug verhindern. Eine sogenannte Powerbank, die gemeinhin als Akku zur zusätzlichen Energieversorgung für Smartphones oder Tablets benutzt wird, war offenbar mit dem Altpapier entsorgt worden und hatte die Ladung im Fahrzeug in Brand gesetzt.

 

Ausgerechnet, als die Mitarbeiter der AWH mit einem Vorführfahrzeug des Herstellers die Qualitäten eines neuen Papiersammelfahrzeuges genauer austesten wollten, passierte das Unglück. Während der Tour durch die Holzmindener Braunschweiger Straße bemerkte der Lader des Fahrzeugs eine starke Rauchentwicklung innerhalb des Laderaums. Er informierte seinen Fahrer und den mitfahrenden Begleiter der Herstellerfirma. Die Drei handelten schnell und entleerten sofort den gepressten Teil des Altpapiers auf die Straße. Dort ließ sich auch schnell die Ursache für den Brand finden: Eine Powerbank war zwischen das Altpapier geraten, ob versehentlich oder gewollt, bleibt unklar. Durch die Komprimierung der Ladung hatte das Gerät einen Kurzschluss bekommen und fing zusammen mit dem umliegenden Altpapier an zu schwelen. Auf der Straße an der Luft fing das Gerät dann sofort Feuer. Den Mitarbeitern der AWH gelang es allerdings sehr schnell, die Flammen selbst zu löschen. Gemeinsam mit zwei weiteren Kollegen befreiten sie die Straße im Anschluss dann wieder von ausgekippten Papier- und Papperesten.

 

„Die Feuertaufe des Fahrzeugs hätten wir und der Hersteller uns sicherlich anders vorgestellt“, stellte Dr. Dirk Brinkmann fest. Ein größerer Schaden sei bei dem Vorfall nicht entstanden, meinte der AWH-Eigenbetriebsleiter, darum habe man auf die Einschaltung der Polizei verzichtet. Brinkmann verweist allerdings darauf, dass nicht nur den Mitarbeitern der AWH leicht mehr hätte passieren können. „Das Fahrzeug hat einen Wert von 250.000 Euro“, meint er, „wäre das in Mitleidenschaft gezogen worden, hätte professionell ermittelt werden müssen, egal, ob das Gerät fahrlässig oder vorsätzlich in das Altpapier gelangt wäre.“         

 

Aus gutem Grund weist die AWH deshalb noch einmal darauf hin, dass bei der Altpapierentsorgung mit Sorgfalt vorgegangen werden und jeder Karton, der auf den ersten Blick nach reinem Papiermaterial aussieht, besser noch einmal kontrolliert werden sollte


Achtung – die Amphibien wandern wieder!

19.02.2019 / PM

Kreis Holzminden. Der Frühling steht vor der Tür. Dies ist auch die Zeit, in der die Amphibien (Kröten, Frösche, Unken, Salamander und Molche) zu ihren Laichgewässern wandern und dabei bis etwa Ende April zahlreiche Straßen queren müssen. Besonders bei Dunkelheit und regnerischer Witterung mit Temperaturen ab 8-10 °C wandern die Amphibien oft in Massen. Das Queren von Straßen ist ein gefährliches Unterfangen und bedeutet für viele Tiere den Tod. Daher sind die bekannten Schutzmaßnahmen, wie Geschwindigkeitsbeschränkungen, Straßensperrungen und der Bau von Krötenzäunen, erforderlich. Durch angepasste Fahrgeschwindigkeiten lässt sich die Zahl der überfahrenen Tiere wie auch das Unfallrisiko weiter reduzieren. Übrigens stellt nicht nur der Autoreifen an sich eine Gefahr dar, sondern auch Geschwindigkeiten ab 40 Stundenkilometer. Dabei entsteht ein Sog, durch den die Lungenflügel der Tiere zerrissen werden oder das Trommelfell platzt. Niedrige Fahrgeschwindigkeiten helfen also Fahrern und Tieren. 

An insgesamt zehn Straßenabschnitten im Landkreis Holzminden werden mobile Amphibienzäune aufgebaut. Dort werden die Tiere in Eimern gefangen und von ehrenamtlichen Sammlern auf die andere Straßenseite gebracht. In diesen Bereichen wird um eine besonders angepasste Fahrweise gebeten, auch um die Sammler nicht zu gefährden.

 

Bei Hohenbüchen (K 29), Rühle und Reileifzen (K 25) sowie im Hooptal (K 71) sind Teilstrecken für die Zeit der Amphibienwanderung in der Regel täglich von 19:00 Uhr bis 7:00 Uhr (Reileifzen bis 6:00 Uhr) komplett gesperrt. Die Vollsperrungen bleiben voraussichtlich bis zum 25.04., im Hooptal bis zum 31.05. bestehen. Die Wandertätigkeit wird aber durch Ehrenamtliche regelmäßig kontrolliert, damit die Sperrungen nicht länger als notwendig aufrechterhalten bleiben. 


Versuchter Diebstahl: Süssigkeiten für 1.000 Euro

19.02.2019 / PM

Holzminden. Zwei unbekannte männliche Täter versuchten Süßigkeiten im Wert von 1041,83 Euro aus der Wareneinlage des Supermarktes zu entwenden. Die gesamte Ware wurde in einem Einkaufswagen verstaut, um anschließend aus dem Geschäft transportiert zu werden. Als ein Mitarbeiter des Einzelhandelsgeschäftes sich dem Einkaufswagen näherte, flüchteten beide Täter fußläufig in unbekannte Richtung. Bei den Tätern handelte es sich um zwei Männer:

 

   - Mitte/Ende 20 Jahre

   - Migrationshintergrund

   - rote Steppjacke und schwarze Trainingshose mit weißen Streifen 

Weitere Hinweise konnten bisher nicht erlangt werden.

 

Zeugen, die Hinweise zu den flüchtigen Tätern geben können, werden gebeten, sich bei der Polizei in Holzminden zu melden. 


Ohne Führerschein und unter Drogenbeeinflussung unterwegs

18.02.2019 / PM

Holzminden. Während einer Geschwindigkeitsmessung am Freitagnachmittag gegen 14.00 Uhr fuhr ein 48-jähriger Holzmindener mit seinem Opel auf der B 64 zu schnell. Die Polizeibeamten hielten das Fahrzeug im Bereich einer Kontrollstelle an. Bei der Kontrolle gab der Fahrzeugführer zunächst falsche Personalien an. Eine Überprüfung des kontrollierenden Beamten deckte dies jedoch auf. Schnell wurde klar, warum der Fahrzeugführer versucht hatte, über seine echten Personalien zu täuschen. Er besitzt seit langem keinen Führerschein mehr und stand zudem unter dem Einfluss von berauschenden Mitteln. Eine entsprechende Anzeige wurde gefertigt. Der Fahrzeugführer musste zudem eine Blutprobe über sich ergehen lassen.


Falsche Polizeibeamte verunsichern erneut

18.02.2019 / PM

Stadtoldendorf. Seit dem 14.02.19 kommt es im Ortsbereich von Stadtoldendorf erneut zu Anrufen falscher Polizeibeamter. Die Täter geben sich als Polizeibeamte aus und erzählen von polizeilichen Ermittlungen zu verdächtigen Fahrzeugen in Wohngebieten oder aufgefundenen Notizen mit einem Bezug zu den Angerufenen oder verunsichern mit anderen erfundenen Geschichten.

 

Aus Sicherheitsgründen würde man die Daten abgleichen wollen. Dabei fragen die Täter nicht nur nach Personaldaten, sondern auch nach Kontonummern oder sonstigen finanziellen Verhältnissen.

 

Diese Betrugsmasche ist nicht neu - bereits häufig wurde auf dieses Vorgehen in den Medien hingewiesen. Mehrheitlich haben sich Angerufenen auch an Präventionshinweise der Polizei gehalten:

   1. Geben Sie niemals telefonisch persönliche Daten an Unbekannte weiter, auch nicht, wenn diese sich als Polizeibeamte ausgeben!

   2. Polizeibeamte werden Sie am Telefon niemals von ihren persönlichen Vermögensverhältnissen, Bankdaten oder sonstigen 

      sensiblen Daten befragen.

   3. Bleiben Sie misstrauisch - bei Zweifeln kontaktieren Sie umgehend Ihre örtliche Polizei (05532/90130).

   4. Geben Sie die Hinweise auch an Angehörige oder Nachbarn weiter, von denen Sie wissen, dass diese die Medienberichterstattung 

      nicht so intensiv verfolgen und die daher von dieser Betrugsmasche nichts erfahren haben könnten. 

Die betrügerischen Anrufe setzten sich auch am 15.02.19 fort, nach polizeilichen Erkenntnissen ist aufgrund des Abbruchs der Telefonate durch die Angerufenen bisher kein finanzieller Schaden eingetreten.


Dekorative Weidenflechtwerke für Haus und Garten

15.02.2019 / PM

Holzminden. Workshop der Kreisvolkshochschule. Aus Flechtweiden lassen sich dekorative Kunstwerke für Haus und Garten herstellen.Ein Workshop der Kreisvolkshochschule Holzminden bietet Interessierten die Gelegenheit, am Samstag, den 2. März 2019 von 9.30 bis 16.30 Uhr unter fachkundiger Anleitung eigene Werke herzustellen. Mit Hilfe einer speziellen Flechttechnik werden Spiralkugeln und Spiralstäbe aus Weiden kreiert. Der Kurs findet in der Jugendbildungsstätte, Am Schullandheim 1 in Fürstenberg statt und wird inklusiv Verpflegung angeboten. Anmeldungen für den Kurs sind noch möglich über die E-Mail-Adresse info@kvhs-holzminden.de oder direkt auf der Homepage der Kreisvolkshochschule unter www.kvhs-holzminden.de sowie persönlich in der Geschäftsstelle der KVHS. Weitere Informationen sind unter der Telefonnummer 0 5531 – 707 394 erhältlich.  


Start ins Meisterkonzertjahr im Kulturzentrum Weserrenaissance Schloss Bevern

Eine Hommage an Brahms‘ vergessenen Freund

15.02.2019 / PM

Bevern.  Mit Cello und Klavier ins Meisterkonzertjahr starten – am Sonntag, den 3. März um 17 Uhr lädt das Kulturzentrum Weserrenaissance Schloss Bevern in der Solling-Vogler-Region im Weserbergland zu einer Hommage an Brahms‘ vergessenen Freund Albert Dietrich in die Schlosskapelle ein. 

 

Der Pianist Friedrich Thomas und der Cellist Alexander Will widmen ihr umfangreiches Programm einem heute beinahe unbekannten Künstler, der sich zu seiner Zeit (1829 – 1908) doch hoher Bekanntheit erfreute. Albert Dietrich, der „vergessene Freund“ von Johannes Brahms – einem der bedeutendsten Komponisten der Musikgeschichte – war einst Kompositionsschüler von Robert Schumann, Kapellmeister in Oldenburg, ein Professor an der Berliner Akademie der Künste und ein guter Bekannter Brahms‘. Als anerkannter Pianist hinterließ Dietrich nur wenige eigene Klavierkompositionen, die Friedrich Thomas und Alexander Will mit Klavier und Violoncello erstmalig auf einer CD eingespielt haben und in einem mitreißenden Konzert darstellen. 

 

Bei freier Platzwahl kosten die Karten zum ersten Meisterkonzert des Jahres in der ersten Kategorie 19 Euro sowie 14 Euro ermäßigt und in der zweiten Kategorie 14 Euro und 11 Euro ermäßigt. Erhältlich sind sie im Vorverkauf im Kulturzentrum Weserrenaissance Schloss Bevern und im Kulturamt der Stadt Holzminden. Die Tageskasse öffnet eine Stunde vor Konzertbeginn. 

 

Weitere Informationen sind bei der Solling-Vogler-Region im Weserbergland, unter www.solling-vogler-region.de und unter Tel. 05536/960970 erhältlich. 


Zirkus Charles Knie kommt

Europas Top-Zirkus zu Gast

12.02.2019/PM

Holzminden. .Einer der letzten ganz „Großen“ seiner Zunft hat die Familien fest im Blick. „Große Unterhaltung für alle Generationen und alle Altersklassen, dabei jung und modern mit vielen Gags und Überraschungen“, so beschreibt Holger Fischer (48) den Erfolgscocktail,den eine grandiose Zirkusshow braucht, um beim Publikum zu punkten. „Auf Qualität kommt es an“, ist Fischer überzeugt, sowohl beim Engagement hochkarätiger Artisten als auch bei den Tierdressuren. Das Ensemble ist entsprechend international besetzt. Sie kommen aus England, Russland,Tschechien, Kolumbien, Polen, Ukraine, Rumänien und Deutschland. Um eine so große Show zu   stemmen,   braucht   es   Profis:  Artisten,  Tierlehrer,  Clowns,  Akrobaten,  Sängerin,  Live-Orchester bis hin zum Show-Ballett.  Der junge Zirkusdirektor Sascha Melnjak (44) ist stolz auf seine internationale Truppe. „Wir vereinen   in   dieser   Show   die   unterschiedlichsten   Talente   zu   einem   großen   Ganzen   aus Zirkus, Theater, Musik und Show“.Es ist ein Programm der Kontraste - zwischen waghalsiger Stuntakrobatik und poetischen Momenten. Der Zirkus Charles Knie präsentiert in dieser Show seine Idee vom Zirkus der Zukunft, mit überraschend jungen und frischen Künstlerinnen und Künstlern. Dabei bleibt er das, wofür er seit vielen Jahren steht, Zirkus in all seinen Facetten. Der Zirkus Charles Knie   will   modernere   Wege   gehen,   ohne   das   Traditionelle   zu   verraten.   Eine   Melange   aus Bei dem, in einer atemberaubenden Inszenierung.

Nun kann es also bald losgehen. Der Zirkus Charles Knie – eine faszinierende Welt und für kurze Zeit eine eigene „Stadt in der Stadt“.Mit  100 Tieren, 100 Mitarbeitern und über 200 Fahrzeugen ist der Zirkus von März bis November bundesweit auf Tournee – und nun bei uns!Besuchen Sie die Show dieses Ausnahmeunternehmens und lassen Sie sich vom Zauber der Manege  in den Bann ziehen,  oder wie es  im  aktuellen  Programmheft  des Unternehmens heißt:Große Momente und eindrucksvolle Bilder – willkommen in „Europas Top-Zirkus“.Tickets gibt ́s ab sofort zum Preis von 12,-€ bis 36,-€ im Online-Ticket-Shop (print@home-tickets   zum   Sofortausdruck)   auf    www.zirkus-charles-knie.de,   bei   allen   bekannten Vorverkaufsstellen in der Region und unter der Ticket-Hotline Tel. 0171-94 62 456.


More than Honey

Dokumentarfilm über das Bienensterben

12.02.2019/PM

Holzminden. Dem Verschwinden von Millionen von Bienen geht der Film „More Than Honey“ nach. Im Rahmen der Veranstaltungsreihe „Bewusst und nachhaltig leben“ zeigt das Holzmindener Roxy-Kino am Donnerstag, den 21. Februar 2019 um 19.00 Uhr in Kooperation mit der Kreisvolkshochschule Holzminden das Werk des Schweizer Regisseurs Markus Imhoof.

 

Die Biene ist eines der fleißigsten und für den Menschen nützlichste Tier. Von ihrer Bestäubung ist mehr als ein Drittel der Nahrungsproduktion abhängig. Die Bienen fliegen verlässlich von Blüte zu Blüte und sorgen mit ihrer Beharrlichkeit in vielen Industriezweigen für verschiedenste Produktionen. Albert Einstein soll einmal gesagt haben: „Wenn die Bienen aussterben, sterben vier Jahre später auch die Menschen aus.“ Der Anfang seiner unheilvollen Prognose ist bereits in Gange, denn seit mehreren Jahren ist ein vermehrtes Bienensterben rund um den Globus zu beobachten. Das harmonische Gleichgewicht ist bedroht, denn Bienen sorgen nicht nur für Honig, sondern liefern durch Bestäubung auch die Grundlage für Obst- und Gemüseanbau. In manchen Gegenden Chinas sind die Bienen bereits ausgestorben und die Bestäubung der Blüten erfolgt in mühevoller Kleinarbeit durch Menschen. Die Dokumentarfilmer beleuchten das Phänomen des Bienensterbens sowie die weitreichenden und gravierenden Auswirkungen. Sie zeigen aber auch das Leben der Insekten, ihre Artenvielfalt sowie ihr Wirken auf.


Infoveranstaltung mit den Senior-Experten

Profis im Ruhestand helfen Auszubildenden

11.02.2019 / PM

Holzminden. Genügend Zeit und Lust, sich zu engagieren? Das Zentrum für ehrenamtliches Engagement für den Landkreis Holzminden lädt für Mittwoch, den 20. Februar 2019 um 16.00 Uhr zu einer Informationsveranstaltung mit dem Senior Experten Service ein.  Wer heute nach einem erfüllten Arbeitsleben in den Ruhestand geht, kann Auszubildenden eine große Hilfe sein – eine Hilfe, auf die es ankommt. Denn zurzeit beginnt der Weg in den Beruf für viele Jugendliche mit einem Fehlstart. In Deutschland werden fast 20 Prozent aller Lehrverträge vorzeitig gelöst, etliche bereits im ersten Jahr.

 

Im Rahmen seiner Initiative VerA zur Verhinderung von Ausbildungsabbrüchen gibt der Senior Experten Service (SES) Fachleuten im Ruhestand die Möglichkeit, sich für junge Menschen einzusetzen, denen die Ausbildung Schwierigkeiten bereitet. Sie wirken als lebens- und berufserfahrene Vertrauenspersonen, die Jugendlichen Halt und Orientierung geben. Jeder VerA-Ausbildungsbegleiter unterstützt in der Regel einen Auszubildenden bei theoretischen oder berufspraktischen Fragen, bei der Prüfungsvorbereitung, beim Ausgleich sprachlicher Defizite und vor allem bei der Stärkung seiner sozialen Kompetenz. Regelmäßige Treffen sind das Herzstück einer VerA-Begleitung. Konkrete Ziele und Inhalte legen Experte und Auszubildender gemeinsam fest.

 

Der Regionalkoordinator Hermann Hartmann berichtet in der Infoveranstaltung für interessierte Senioren über die Tätigkeit als Ausbildungsbegleitung und die Initiative VerA. Der kostenfreie Vortrag findet in der Kreisvolkshochschule in der neuen Straße 7 in Holzminden statt. Aus organisatorischen Gründen wird um Voranmeldung für die Veranstaltung bei der KVHS Holzminden gebeten: Telefon: 05531 707-393 bzw. E-Mail: info@kvhs-holzminden.de. 


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Diverse Schmuckgegenstände gefunden: Wem gehören sie?

06.02.2019/PM

Holzminden. Bereits am Mittwoch, 23.01.19, fand ein Spaziergänger in den Abendstunden diverse Schmuckgegenstände in einem Mülleimer. Der 58-Jährige Holzmindener befand sich zu dem Zeitpunkt im Bereich der Skateranlage in Stahle, als er auf den Schmuck aufmerksam wurde. Die polizeilichen Ermittlungen führten bislang nicht zum rechtmäßigen Besitzer. Deswegen richtet sich die Polizei nun an die Öffentlichkeit: Wem gehört dieser Schmuck? Wer sein Stück wiedererkennt, wendet sich bitte an die Polizei Holzminden unter 05531/9580.


Obstbaumschnitt – Wie viel darf ab?

04.02.2019 / PM

Kreis Holzminden. Sie sehen Ihren Garten vor lauter Bäumen nicht mehr? Dann wird es Zeit für den Kurs „Obstbaumschnitt“, den die Kreisvolkshochschule Holzminden am Samstag, dem 16. Februar 2019 von 10.00 bis 16.00 Uhr anbietet. Zuerst führt ein theoretischer Teil im VHS-Bildungszentrum in der Bahnhofstraße 31 in Holzminden in den Obstbaumschnitt ein. Folgende Themen werden behandelt: Aufbau eines Obstbaumes, Schnittarten, Technik des Schneidens und Werkzeuge. Im Praxisteil haben die Teilnehmenden die Möglichkeit, auf einer Obstbaumwiese am Stadtrand von Holzminden die neuen Kenntnisse anzuwenden.

 

Anmeldungen für den Kurs sind bis zum 11. Februar noch möglich über die E-Mail-Adresse info@kvhs-holzminden.de bzw. im Internet unter www.kvhs-holzminden.de sowie direkt in der Geschäftsstelle der KVHS. Weitere Einzelheiten können unter Telefon 0 55 31 707-394 nachgefragt werden.


Das Polizeiorchester Niedersachsen kommt am 21. Februar wieder in die Stadthalle Holzminden

Die Spannung steigt

02.02.2019 / PM

Holzminden.  Der Termin des diesjährigen Benefizkonzertes rückt immer näher. Am 21. Februar, um 19.00 Uhr, zeigt das Polizeiorchester Niedersachsen unter der Leitung von Thomas Boger wieder sein Können in der Holzmindener Stadthalle. Ganz unter dem Motto "Mit Musik helfen" erwartet die Besucher ein abwechslungsreiches Abendprogramm. Als Special Guest wird in diesem Jahr Bendix Amonat, der Gründer der Bendix Voice Academy Hannover, das Programm abrunden. "Wir freuen uns wieder über die tollen Verkaufszahlen für das Benefizkonzert, es gibt nur noch wenige Restkarten", freuen sich die Organisatoren des Rotary- und Lions-Clubs sowie der Polizei Holzminden. "Sie unterstützen durch Ihren Besuch erneut wichtige Präventionsprojekte. Ich freue mich auf einen unvergesslichen Abend mit dem Polizeiorchester Niedersachsen", unterstreicht der Kommissariatsleiter Marco Hansmann. Der Erlös des Konzertes ist auch dieses Jahr wieder für die Jugend- und Präventionsarbeit in Holzminden bestimmt. Im Jahr 2018 konnten auf diesem Wege überragende 10000 Euro gespendet werden. Wer sich noch eine der begehrten Karten sichern möchte, sollte schnell sein. Einige wenige Karten sind noch bei den bekannten Vorverkaufsstellen des Täglichen Anzeigers, Stadtmarketing und der Polizei Holzminden sowie den Polizeistationen Bodenwerder und Stadtoldendorf zu haben.


Hintere Reihe vl: Manuela Wruczkowiak, Stadt Holzminden; Gudrun Raßmann, SG Boffzen; Annette Allruth, Flecken Delligsen; Helga Hauptmann, SG Bevern,  Vordere Reihe vl. Ilona Glenewinkel, SG Bodenwerder-Polle; Sigrun Brünig, Landkreis Holzminden
Hintere Reihe vl: Manuela Wruczkowiak, Stadt Holzminden; Gudrun Raßmann, SG Boffzen; Annette Allruth, Flecken Delligsen; Helga Hauptmann, SG Bevern, Vordere Reihe vl. Ilona Glenewinkel, SG Bodenwerder-Polle; Sigrun Brünig, Landkreis Holzminden

Frauenaktionswochen im Landkreis Holzminden

Frau Außergewöhnlich

01.02.2019 / PM

Holzminden. Am 18. März 1911 gingen zehntausende Frauen in deutschen Städten auf die Straße und forderten: „Heraus mit dem Wahlrecht“ – das war das Motto des ersten internationalen Frauentages.

Am 19. Januar jährte sich nun zum 100. Mal der Tag, an dem Frauen erstmals in Deutschland an Wahlen teilnehmen durften. Die Wahlbeteiligung unter den Frauen lag bei über 82 Prozent.

Und heute? Die Wahlbeteiligung liegt deutlich unter 80 % - warum ist das so? Liegt es daran, dass es nicht mehr AUSSERGEWÖHNLICH ist, zur Wahl gehen zu dürfen? 

Sind wir im täglichen Einerlei so sehr gefangen, dass uns nur noch das Außergewöhnliche aus dem Haus lockt? 

Die Arbeitsgemeinschaft der kommunalen Gleichstellungsbeauftragten im Landkreis Holzminden hat auch in diesem Jahr ein vielseitiges Programm zusammengestellt.

 

In der Zeit vom 06.03. bis zum 31.03.2019 gibt es in allen Samtgemeinden, dem Flecken Delligsen und der Stadt Holzminden vielfältige Informationsveranstaltungen, Vorträge,  Erzählcafés, Kochkurse, Exkursionen, Kino. Darüber hinaus kommen aber auch Entspannung und Kultur nicht zu kurz. Einfach gesagt: für jeden Geschmack ist etwas dabei. So wird z.B. in der Kulturmühle Buchhagen die junge Singer/Songwriterin Noam Bar aus Tel Aviv zusammen mit Ihrer Band ein Konzert mit gefühlvollen, sehr persönlichen Soul-, RnB- und Blues-Song geben. In Stadtoldendorf wird es die Leseshow „STEHAUFQUEEN“ von und mit Nicole Staudinger geben, in der sie unterschiedliche Lebenssituationen und Ereignisse, die einen emotional beeinträchtigen, zurückwerfen oder aber auf ewig prägen, vorträgt. Als Autorin des Bestsellers „Stehaufqueen“ macht sie ihren Leserinnen Mut, sich nie unterkriegen zu lassen und immer wieder nach vorn zu schauen.

 

Der Flyer mit allen Angeboten der Frauenaktionswochen ist bei den Gleichstellungsbeauftragten der Kommunen erhältlich und steht darüber hinaus zum Download auf der Internetseite des Landkreises Holzminden (www.landkreis-holzminden.de –– Gleichstellungsbüro –) bereit. 


Entspannter engagieren

Coaching für Ehrenamtliche in der Flüchtlingsarbeit

30.01.2019 / PM

Holzminden. Ehrenamtliche in der Flüchtlingsarbeit sind besonderen Belastungen ausgesetzt und kommen dabei oft an ihre Grenzen. Das Land Niedersachsen hat daher ein Förderprogramm aufgelegt, mit dem diese Arbeit unterstützt und die Anerkennung und Wertschätzung des Engagements zum Tragen kommt. Das Zentrum für ehrenamtliches Engagement, das an die Kreisvolkshochschule Holzminden angegliedert ist, bietet daher am Montag, den 11. Februar 2019 von 18.00 bis 20.30 Uhr ein kostenfreies Coaching für alle Ehrenamtlichen an.Durch die emotionale Nähe zu den Geflüchteten oder auch die Konfrontation mit den traumatischen Erlebnissen der Geflüchteten fällt es Ehrenamtlichen häufig schwer, sich abzugrenzen. Hinzu kommen Belastungsfaktoren aufgrund der eigenen Handlungsunsicherheit, Infragestellung des eigenen Engagements durch Familie, Freunde und Außenstehende oder auch generell eine Unsicherheit über die politische Bewertung der Flüchtlingsfrage. Hier können entlastende Gespräche und Coaching im kleinen Kreis mit anderen Engagierten hilfreich sein, um die eigenen Erfahrungen in der Flüchtlingsarbeit aufzuarbeiten. Das Coaching mit der Mediatorin und Kommunikationstrainerin Maria Faes erfolgt in kleinen Gruppen. Eine Anmeldung zu dem Gespräch, das in der KVHS in der Neuen Straße 7 in Holzminden stattfindet, ist bis zum 6. Februar 2019 unter Telefon 05531 707-393, über die E-Mail-Adresse info@kvhs-holzminden.de oder direkt auf der Homepage der Kreisvolkshochschule unter www.kvhs-holzminden.de erforderlich. 


AWH

Wieder reguläre Öffnungszeiten auf der Delligser Deponie 

29.01.2019 / PM

Kreis Holzminden. Der Annahmebereich für Kleinmengen an der Deponie Delligsen ist ab Februar 2019 wieder freitags zwischen  13.00 und 16.00 Uhr und samstags zwischen 8.00 und 11.00 Uhr geöffnet.Die Deponie hatte die Öffnungszeiten betriebsbedingt im Januar an diesen beiden Tagen einschränken müssen.


Warnung vor Staupe: Impfung für Hunde sinnvoll

Besonders Waschbären tragen die Seuche auch in menschliche Siedlungen

28.01.2019 / PM

Kreis Holzminden. Neun Füchse und fünf Waschbären aus dem Landkreis Holzminden sind im Jahr 2018 vom Bereich Verbraucherschutz und Tiergesundheit zur Untersuchung an das Niedersächsische Landesamt für Verbraucherschutz und Lebensmittelsicherheit eingesandt worden. Die Tiere waren entweder schon tot oder sie wurden wegen ihres auffälligen Verhaltens erlegt. Abgesehen von jeweils einem Tier pro Art bestätigte sich bei der Untersuchung durch das Veterinärinstitut Hannover am Ende der Anfangsverdacht: Die Tiere hatten Staupe. Gegen die Seuche hilft speziell auch bei Hunden nur eine vorbeugende Schutzimpfung. Weiter


Glück gehabt - Nachfrage bei der Polizei verhindert (vermutlich) Abzocke

25.01.2019 / PM

Hessisch Oldendorf . Am Mittwoch (23.01.2019) wurde eine 59 Jahre alte Frau in Hessisch Oldendorf von einem Mann angesprochen, der sich ihr gegenüber als Mitarbeiter eines Dachdeckerunternehmens ausgab. Der Mann gab an, im Vorbeifahren den maroden Schornstein am Haus der 59-Jährigen bemerkt zu haben und er machte der Frau das Angebot den Schornstein zu einem bestimmten Preis zu reparieren.

 

Man verabredete sich dazu, die Reparaturarbeiten gleich am Folgetag auszuführen. 

Im Laufe des Nachmittags kamen der Hessisch Oldendorferin jedoch Zweifel und so wandte sie sich an die Polizei und teilte den Vorfall mit. Zum verabredeten Termin erwartete den angeblichen Dachdecker dann nicht nur die Hessisch Oldendorferin, sondern auch eine Polizeistreife. 

Nach einer Kontrolle durch die Polizei zog der Mann aus Minden, der bereits erhebliche Erkenntnisse als Betrüger hat (u.a. wegen Wucher), unverrichteter Dinge von dannen. Über die Absicht des 49-Jährigen kann nur spekuliert werden. Möglich, dass er nach Ausführung seiner Schornsteinarbeiten einen wesentlich höheren Preis verlangt hätte, als zuvor abgesprochen war.


Strenger Frost behindert die Biotonnen-Leerung

24.01.2019 / PM

Kreis Holzminden. Der strenge Frost führt dazu, dass feuchte Bioabfälle in der Biotonne festfrieren und bei der Leerung nicht aus der Tonne fallen. In dieser Situation hilft auch kein Rütteln durch die Schüttmechanik. Abfall und Behälter bilden einen Eisblock.Die Müllwerker lassen als Zeichen ihrer Anwesenheit die Biotonnen-Deckel offen. So weiß der Kunde, dass die Männer von der AWH die Tonne nicht vergessen haben.Ein nachträgliches, erneutes Anfahren der Tonnen zu einem späteren Zeitpunkt ist leider nicht möglich.Die AWH rät, feuchte Bioabfälle in Zeitungspapier einzuwickeln und die Tonnen –dort wo möglich - bis zur Leerung an einem frostfreien Ort aufzustellen.Die AWH bittet ihre Kunden um Beachtung.


Das Thema Grenzen konnten die angehenden Jugendleiter an ganz praktischen Beispielen erleben. Foto: LK HOL
Das Thema Grenzen konnten die angehenden Jugendleiter an ganz praktischen Beispielen erleben. Foto: LK HOL

JuLeiCa 2018: Eine neue Generation ehrenamtlich Engagierter ausgebildet

23.01.2019 / PM

Holzminden. 13 Teilnehmende konnten 2018 erfolgreich die JuLeiCa – Ausbildung abschließen. Diese erfreuliche Bilanz konnte die Kreisjugendpflege des Landkreises ziehen. Die Ausbildung, die zur Anleitung von Jugendgruppen befähigt, wurde erstmalig in drei Wochenendblöcken durchgeführt. Dadurch sollte auch interessierten Jugendlichen, die sich bereits in Ausbildung oder im Beruf befinden, die Möglichkeit geboten werden, daran teilzunehmen. Die Seminarveranstaltungen fanden wie gewohnt im Silberborner Jugendfreizeitheim statt, das aufgrund seiner Räumlichkeiten und Ausstattung ideale Rahmenbedingungen erfüllt.

 

Geleitet wurde die Ausbildung der angehenden Jugendleiter/innen von Nils Wolter, Esra Ates und Ronja Dörge. Und die hatten für die Teilnehmenden ein abwechslungsreiches Programm zusammengestellt, um sie auf die Anforderungen der ehrenamtlichen Jugendarbeit vorzubereiten. In unterschiedlichen Workshops wurden wichtige Themen wie etwa die Entwicklungsphasen von Kindern und Jugendlichen, die Aufsichtspflicht oder der Kinder- und Jugendschutz erarbeitet. Die einzelnen Einheiten wurden dabei durch Gruppenarbeiten und praktische Phasen aufgelockert. Unterstützung bei den rechtlichen Fragen bekam die Kreisjugendpflege dabei wie üblich von der Koordinationsstelle für den Kinderschutz. 

 

Auch der sportliche Teil kam bei der JuLeiCa-Ausbildung nicht zu kurz. Erneut unterstützten Jörg Schilcher von den SpeedyCups und Irmgard Schrader von der Kreissportjugend die Ausbildung. Als Highlight und Teambuilding-Programm besuchte die Gruppe am ersten Wochenende den TreeRock – Kletterpark in Silberborn. Erstmalig brachte sich im Ausbildungsteam Carmen Zünkler vom Kinderschutzbund mit dem Projekt „Babybedenkzeit“ ein. Im Rahmen ihres Programms bekamen die Teilnehmenden einen Abend lang ein elektronisches Baby mit auf ihr Zimmer, um das es sich zu kümmern galt. Ziel dieser Einheit war die Übernahme von Verantwortung und die Förderung von Absprachen im Betreuer/innen-Team. 

 

Nach erfolgreich absolvierter Ausbildung haben die Teilnehmenden jetzt die Möglichkeit, beim Landesjugendring Niedersachsen die Jugendleiter-Card, kurz JuLeiCa, zu beantragen. Mit der Karte können sich ehrenamtliche Jugendleiter offiziell ausweisen und sind damit ab 16 Jahren rechtlich befähigt, Kinder- und Jugendgruppen anzuleiten. 

 

Der für die JuLeiCa benötigte Erste Hilfe – Schein kann ebenfalls bei der Kreisjugendpflege absolviert werden. Ein spezieller, für Jugendleiter kostenloser Kurs, findet bereits am 26. Januar 2019 statt, näheres dazu kann auf der Website des Landkreises Holzminden noch einmal nachgelesen werden.

 

Auch im kommenden Jahr wird wieder eine Jugendleiterausbildung sowie die JuLeiCa F1rst für junge Menschen zwischen 12 und 15 Jahren vom Landkreis Holzminden angeboten werden. Bei Interesse an Aus- und Fortbildungen oder Fragen rund um das Ehrenamt können sich Interessierte jederzeit unter (05531) 707-449 oder kreisjugendpflege@landkreis-holzminden.de  an die Mitarbeiter/innen der Kreisjugendpflege wenden.  


Spannendes Wochenende in der Stadt der Düfte und Aromen

Ein Kurzurlaub „ganz der Nase nach“

22.01.2019 / PM / Solling-Vogler-Region

Holzminden.  Ein Wochenende „ganz der Nase nach“ erleben – in Holzminden, der Stadt der Düfte und Aromen, ist das möglich. In der Solling-Vogler-Region gelegen, ist die Stadt ein spannender Urlaubsort, in dem der Geruchssinn im Mittelpunkt steht. 

 

Die Stadt Holzminden bietet ihren Besuchern mit dem „Duftenden Wochenende“ mal eine andere Variante, um dem stressigen Alltag zu entfliehen. Ein Besuch auf dem „Bunten Markt der Düfte und Aromen“ und ein geführter Stadtrundgang durch die duftende Stadt, sind dabei nur wenige der interessanten Aktivitäten. So dürfen die Gäste beispielsweise ein Parfüm, ganz nach ihrem Geschmack, kreieren und nehmen an einem informativen Duftseminar teil. Ein duftendes Wochenende mit zwei Übernachtungen inkl. Frühstück, 3-Gang-Menü mit regionalen Produkten, Aperitif, einem duftenden Stadtrundgang, Duftseminar und dem Workshop „kreiere deinen eigenen Duft“ kostet ab 129 Euro pro Person im Doppelzimmer. Das Angebot ist vom 10. bis 12. Mai und vom 12. bis 14. Juli buchbar. 

 

Weitere Informationen sind bei der Solling-Vogler-Region im Weserbergland unter  www.solling-vogler-region.de und Tel. 05536/960970 erhältlich.


Samtgemeindebürgermeisterin Tanya Warnecke, Bürgerbusvereins-Geschäftsführer Gerhard Löcker und RBB Bereichsleiter Alexander Siems
Samtgemeindebürgermeisterin Tanya Warnecke, Bürgerbusvereins-Geschäftsführer Gerhard Löcker und RBB Bereichsleiter Alexander Siems

Vertrag zwischen Landkreis Holzminden, Bürgerbusverein und RBB unterzeichnet

Bürgerbus startet ab April

21.01.2019 / PM

Kreis Holzminden. Über 20 ehrenamtliche Busfahrer und Busfahrerinnen  scharren mittlerweile mit den Hufen, in knapp zweieinhalb Monaten soll es endlich losgehen: Die erste Bürgerbuslinie   im   Landkreis   Holzminden   wird   ab   dem   1.  April   ihren   Betrieb auf nehmen. Im Rathaus der Samtgemeinde Bodenwerder-Polle wurden jetzt die entsprechenden Verträge zwischen dem Landkreis, dem Bürgerbusverein und der Regionalbus   Braunschweig   (RBB) geschlossen.   Für   den   Landkreis     und   sie persönlich   sei   das   ein   besonderer   Moment,   unterstrich   Landrätin   Angela Schürzeberg während des Lokaltermins, „wir machen damit einen großen Schritt in Sachen Anbindung abseits gelegener Ortschaften an den ÖPNV.“ Maximal acht Fahrgäste wird der Bus künftig befördern können, die Fahrer mussten als   Voraussetzung   für   ihre   ehrenamtliche   Tätigkeit   einen   normalen   PKW-Führerschein haben, einen Gesundheitstest absolvieren und über die Fahrerlaubnis zur Fahrgastbeförderung verfügen. Entwickelt worden war das gesamt Projekt im Rahmen   des   vom   Bundesverkehrsministerium   angestoßenen   Modellvorhabens„Langfristige   Sicherung   von   Versorgung   und   Mobilität   in   ländlichen   Räumen“(MoVerMo), an dem sich der Landkreis Holzminden beteiligt hatte. Durch MoVerMo waren bis zum letzten Sommer mit großer Bürgerbeteiligung zahlreiche Projekte entwickelt worden, der Bürgerbus ist jetzt das erste, das konkret realisiert wird.   „Wir waren uns hier schnell einig, dass wir das Busprojekt umsetzen wollten“, sagt Tanya   Warnecke,   Samtgemeindebürgermeisterin   von   Bodernwerder-Polle.   Die Zusammenarbeit gerade auch mit den Bürgermeistern der einzelnen Gemeinden sei dementsprechend sehr gut gewesen. Motor der ganzen Idee war jedoch Gerhard Löcker, den Landrätin Schürzeberg als „Vater des Bürgerbusses“ bezeichnete. Es sei ein schönes Erlebnis, dass wenn man etwas anstoße, sich dann auch Menschen fänden, die sich dafür engagierten, hob Schürzeberg hervor.  

Der Bürgerbus in der Samtgemeinde Bodenwerder-Polle könne ein Leuchtturm für weitere Initiativen im Landkreis Holzminden sein, betonte Gerhard Löcker. Der Projektverantwortliche   und   Geschäftsführer   des   Bürgerbusvereins   hat   in   der Vergangenheit schon Erfahrungen mit Bürgerbusprojekten im Landkreis Hameln-Pyrmont gesammelt. Vor diesem Hintergrund lobte Löcker nicht nur das große Engagement   der   ehrenamtlichen   Fahrer,   sondern   insbesondere   auch   das   der Samtgemeindebürgermeisterin   Tanya   Warnecke,   die   sich   als   Vorsitzende   des Vereins an die Spitze der Bewegung gesetzt habe. Aufgrund der momentanen Sperrung der B 83 verkehrt der Bürgerbus zunächst nur auf der rechten Weserseite, weil Ottenstein und die umliegenden Gemeinden durch die Linie 520 stündlich gut versorgt werden.  Die Linie verläuft zunächst von Rühle über Bodenwerder mit den angrenzenden Gemeinden Kirchbrak, Hunzen, Halle,Dohnsen, Heyen, Daspe nach Hehlen und in das Einkaufsgebiet in der Ernst-Reuter-Straße - und zwar in den Zeiten, in denen die RBB nicht verkehrt. Vonseiten der ÖPNV-Gesellschaft sieht man der Umsetzung des Bürgerbusses gespannt und auch erfreut entgegen. „Es ist eine interessante frage, wie wir die Menschen aus den Dörfern in die Hauptachsen unserer Linien bekommen“, betonte der zuständige Bereichsleiter der RBB, Alexander Siems, in Bodenwerder.  Die RBB als derzeit konzessionierter Verkehrsträger wird die Verantwortung zunächst bis zum31.07.2020 übernehmen, eine Verlängerung wird aber schon jetzt von der RBB in Aussicht gestellt. Und auch der Landkreis hat mit einem Letter of Intent seine weitere Unterstützung signalisiert.

Landtagsstammtisch mit Uwe Schünemann

19.01.2019 / PM

Holzminden. Zum Jahresauftakt der bewährten Reihe „Landtagsstammtisch mit Uwe Schünemann“ lädt der CDU-Abgeordnete des Niedersächsischen Landtags am 30. Januar 2019 um 19:00 Uhr in die Brauerei Allersheim ein.

 

Bei regionalen Getränken und einem rustikalen Imbiss im historischen Urpilskeller wird das kommende politische Jahr beleuchtet, das in der ersten Hälfte ganz im Zeichen der bevorstehenden Wahlen steht: Gleichzeitig mit der Europawahl am 26. Mai 2019 wird bei der Landratswahl eine neue Verwaltungsspitze für den Landkreis Holzminden gewählt sowie ein Bürgermeister für die Samtgemeinde Bevern.

 

Im Vordergrund der Diskussion steht der Austausch über die Beschlüsse, Anträge und Anfragen des Januarplenums: Ein breites Spektrum von Verbesserungen in der Pflegeausbildung und bei der Pflegekammer, Stärkung der beruflichen Bildung und des Ehrenamts, Digitalisierung in der Landwirtschaft und zahlreichen weiteren Punkten wird behandelt.

 

Zur besseren Organisation bittet der Landtagsabgeordnete um Anmeldungen bis zum 27. Januar 2019 unter der Email-Adresse buero@uwe-schuenemann.de oder der Telefonnummer 0151 1790098. 


SPD, Grüne und UWG stimmen für Margrit Behrens-Globisch als gemeinsame, unabhängige Landratskandidatin

18.01.2019 / PM

Holzminden.  Die langjährige erste Stadträtin der Stadt Holzminden Margrit Behrens-Globisch wird als  unabhängige Landratskandidatin von SPD, Grünen und UWG unterstützt. In ihren Mitgliederversammlungen sprachen sich alle drei Parteiengremien mit großer Mehrheit für das gemeinsame Vorhaben aus. Behrens-Globisch ist Volljuristin mit großer Erfahrung in verschiedensten Bereichen der Verwaltung. So war sie nach ihrem 2.Staatsexamen in mehreren öffentlichen Verwaltungen als Dezernentin oder Stellvertreterin des jeweiligen Bürgermeisters tätig. Zu ihrer Arbeit gehörte dabei insbesondere intensive Gremien- sowie Projektarbeit. In diesem Rahmen war sie auch im Bereich Tourismus als Vorsitzende der Solling-Vogler-Region aktiv. Als erste Stadträtin in Holzminden hat Margit Behrens-Globisch kommunale Verantwortung übernommen und hat wichtige Fördergelder und Projektzuschüsse für Holzminden realisieren können.In ihrer aktuellen Position, bei der Zentralen Wohlfahrtsstelle hat sie regelmäßig mit Bundes- und auch Landesministern zu tun und verfügt über ein exzellentes Netzwerk. Darüber hinaus bringt sie jahrzehntelange Erfahrung im Bereich der Mitarbeiterführung mit und hat stets das Soziale im Blick. „Ich möchte Landrätin werden, um gemeinsam mit den Menschen an einem zukunftsfähigen Landkreis Holzminden zu arbeiten. Wichtig ist mir dabei, dass jeder sich mitgenommen fühlt“, so Behrens-Globisch in ihrer Vorstellung. Der nun beginnende Wahlkampf für die Landratswahl am 26.Mai 2019.wurde symbolisch mit dem Nummernschild HOL-BG 2019 eigeleitet.Das Bündnis aus SPD, Grünen und UWG unterstützt geschlossen und überzeugt die unabhängige Landratskandidatin Margrit Behrens-Globisch.


Fortbildungen (hier: Malen für Menschen mit Demenz)  werden von Thomas Piontekals bereichernde Anregung für seine Tätigkeit empfunden. Foto: Silvia Kieven
Fortbildungen (hier: Malen für Menschen mit Demenz) werden von Thomas Piontekals bereichernde Anregung für seine Tätigkeit empfunden. Foto: Silvia Kieven

Thomas Piontek unterstützt seit einem Jahr ältere Menschen ehrenamtlich 

„Ich bekomme immer etwas zurück“

18.01.2019 / PM

Holzminden. Unsere Gesellschaft wird immer älter. Viele Senioren können ihre Zeit in Rente ohne gesundheitliche   Beschwerden   erleben.   Doch   leben   viele   Senior*innen   alleine,wodurch   sie   nicht   selten   vereinsamen.   Genau   an   diesem   Punkt   knüpft   die ehrenamtliche Seniorenbegleitung (DUO) des Senioren- und Pflegestützpunktes des Landkreises Holzminden an. Sei es durch Hilfe beim täglichen Einkauf oder einfach nur durch ein paar nette Gespräche. Das Ehrenamt wird jedoch weitgehend von Frauen dominiert. Männliche Begleiter, die eine vom Land Niedersachsen geförderte DUO-Qualifizierungsmaßnahme absolviert haben, sind eher die Ausnahme. Thomas Piontek ist einer von ihnen.  Bevor er 2014 in die Nähe Holzmindens zog, hat Piontek in einem kleinen Ort am Stadtrand von Hamburg gelebt, erzählt der 60-Jährige. Von zu Hause aus habe ereinen Onlinehandel betrieben, der überwiegend aus hilfreichen Produkten für Best Ager   bestanden   habe.   Bald   betreute   Piontek   seine   Kunden   auch,   indem   er Verkaufsmessen   in   Seniorenheimen   und   auf   Messen   veranstaltete.   Der   direkte Kontakt mit den Senioren zeigt ihm, dass er einfach einen Draht zu ihnen hatte.Immer häufiger übernahm er auch andere Hilfsdienste, wie etwa Fahrten zum Arzt oder das Anbringen von Gardinen. „Alles, was im Haushalt so anfällt und Senioren schwer fällt, gehörte dabei zu meinen Aufgaben“, sagt er, „ob nun die Schulung am Computer oder der Nagel in der Wand für das Bild.“ Die Frage aber, ob er etwas davon habe, spielte dabei für Thomas Piontek kaum eine Rolle. „Eigentlich ist das alles irgendwie  ganz selbstverständlich entstanden, an Geld habe ich dabei nie gedacht“, erinnert er sich. Nach Absolvierung des Kurses "Duo-Seniorenbegleiter*in" in Holzminden im Jahr 2017 hat er hier im Mai 2018 seine erste aktive Betreuung zugewiesen bekommen.Die nette ältere Dame mit eingeschränkter Beweglichkeit sei ein Glücksfall für ihn gewesen, sagt Piontek. Denn die habe trotz ihrer schleichenden Demenz ihren Witz und ihre Lebensfreude behalten. Die vielen Gespräche in Haus und Garten, die

vielen Ausflüge mit dem Rollator um den Block oder mit dem Auto in die nähere Umgebung, habe nicht nur die Seniorin, sondern auch selbst schätzen gelernt. Die   Seniorenbegleitung   mache   ihm   einfach   Freude,   fasst   Thomas   Piontek zusammen. „Ich bekomme immer ein Lächeln, ein Strahlen und durchaus witzige und gesellige Gespräche und Stunden als Feedback“, sagt er. Und dankbare Gesten aus Richtung der Angehörigen gebe es auch, denn weil die weiter entfernt wohnen, habe sich ein guter telefonischer Kontakt entwickelt.  Mit seinen Erfahrungen steht Thomas Piontek nicht allein. Auch alle anderen sind sehr engagiert und mit viel Freude dabei, auch wenn viele noch in Beruf und Familie eingebunden   sind.   „Seniorenbegleiter*innen   betreuen   ältere   Menschen   in   ihrem vertrauten Zuhause. Sie sind Gesprächspartner*in, Begleiter*in und Berater*in. Sie helfen älteren Menschen, ihre sozialen Kontakte zu erhalten oder zu erweitern und sichern ihnen damit eine Teilnahme am gesellschaftlichen Leben“, beschreibt Silvia Kieven  vom  Senioren-   und   Pflegestützpunkt   des   Landkreises   Holzminden   die Aufgaben der ehrenamtlich Engagierten. Kieven wünscht sich noch mehr männliche Seniorenbegleiter,   denn   ob   das   Miteinander   von   Helfenden   und   Betreuten funktioniert, hängt durchaus auch von Geschlecht ab.   Wer gerne mehr über Seniorenbegleitung oder über die Qualifizierung (ein neuer DUO-Kurs startet im Februar)   erfahren möchte, kann sich bei Silvia Kieven beim Senioren-   und   Pflegestützpunkt   des   Landkreises   unter   der   Telefonnummer 05531/707-326 informieren.


Drei Trunkenheitsfahrten am Wochenende

14.01.2019 / PM

Kreis Holzminden.  In der Nacht von Freitag auf Samstag kontrollierten die Polizeibeamten gegen 00.30 Uhr einen Pkw VW. Dieser fiel der Polizeistreife in Stadtoldendorf, Am Kantorgarten, aufgrund auffälliger Fahrweise auf. Während der Kontrolle des 19-Jährigen Stadtoldendorfers wurde eine Beeinflussung von Betäubungsmittel festgestellt. In der gleichen Nacht befuhr ein 30-Jähriger aus Bodenwerder mit einem Pkw Honda die Bäckerstraße in Negenborn, als er durch eine Polizeistreife kontrolliert wurde. Auch hier stellen die Polizeibeamten eine Beeinflussung durch Alkohol und Drogen fest. Sonntagmorgen wurde in Ottenstein, Hehlener Straße, ein 53-Jähriger aus Ottenstein mit seinem Pkw VW kontrolliert. Auch bei diesem Fahrzeugführer bestand der Verdacht der Drogenbeeinflussung. Außerdem war dieser Fahrzeugführer vermutlich ohne gültige Fahrerlaubnis unterwegs. In allen drei Fällen wurde eine Blutentnahme durchgeführt, die Weiterfahrt untersagt sowie entsprechende Verfahren eingeleitet.


Einbruchsserie in Gartenkolonie aufgeklärt!

10.01.2019 / PM

Stadoldendorf. Im Dezember 2018 haben sich nach Weihnachten mehrere Einbrüche in die Kleingartenkolonie "Meierbreite" in Stadtoldendorf ereignet. Im Rahmen anderer polizeilicher Maßnahmen konnten die Täter zu diesen bisher bekannten 12 Einbruchsdelikten ermittelt werden - es handelt sich um zwei jugendliche bzw. heranwachsende Stadtoldendorfer.

 

Nach dem zum Teil brachialen Aufbrechen der Lauben wurden vereinzelt Gegenstände gestohlen. Der Schaden beläuft sich auf etwa 5000 Euro.

 

Der Sachbearbeiter der Polizeistation Stadtoldendorf, POK Homes, vermutet, dass zur Winterzeit längst nicht alle Kleingärtner der Kolonie in der Verlängerung "Duhner Weg" ihre Parzellen auf ein solches Eindringen hin überprüft haben werden und bittet um entsprechende Inaugenscheinnahmen. "In Anbetracht der Größe der Kleingartenkolonie könnten weitaus mehr Geschädigte betroffen sein, die sich bitte bei der Dienststelle in Stadtoldendorf melden mögen (05532/90130)", so Ermittler Homes.


Android Smartphone und Tablet - Einführungskurs

09.01.2019 / PM

Holzminden. Ein modernes Smartphone ist nicht nur zum Telefonieren, ein Tablet-PC nicht nur zum Betrachten von Bildern geeignet. Doch wie können all die vorhandenen Funktionen der Geräte genutzt werden? Die Kreisvolkshochschule Holzminden bietethierbei Hilfe an. Am Mittwoch, dem 16. Januar 2019 startet im VHS-Bildungszentrum in Holzminden von 18.30 bis 20.45 Uhr ein Kurs, bei dem die Teilnehmenden lernen können, welche Funktionen Ihr Gerät besitzt und wie es bedient wird. Es sollen Anwendungen  über das Internet heruntergeladen und wieder entfernt werden. Auch das Thema Sicherheit kommt nicht zu kurz und es bleibt genügend Raum für individuelle Bedienprobleme. Folgende Kursinhalte werden vermittelt: Individuelle Einstellungen, Datenschutz, Internet, Mail, Tarife, Zubehör und Installation von Apps. Die Teilnehmenden müssen Ihr Smartphone oder Tablet zum Kurs mitbringen sowie Ihre Zugangsdaten (Google-Login, PIN). Es werden nur Geräte mit dem Android-System behandelt. Für den Kurs sind keine Vorkenntnisse erforderlich. Anmeldungensind noch möglich bei der Geschäftsstelle der Kreisvolkshochschule unter Tel. 05531 707-394 oder per Mail unter info@kvhs-holzminden.de bzw. auf der Homepage www.kvhs-holzminden.de. 


Gesundheitskurse der KVHS starten

04.01.2019 / PM

Kreis Holzminden. Wer die guten Vorsätze von Silvester, zukünftig gesünder zu leben, schnell umsetzen möchten, bekommt dazu mithilfe der neuen Kreisvolkshochschulkurse beste Gelegenheit. Ein Inklusionskurs Bodyforming in Kooperation mit den Harz-Weser-Werken startet am Mittwoch, dem 9. Januar 2019 von 10.15 bis 11.00 Uhr. Erste Yoga-Kurse beginnen am Montag, dem 14.Januar 2019 um 17.00 bzw. um 19.00 Uhr. Fazientrainings, die das Bindegewebe in Form halten, werden ab dem 15. Januar von 9.00 bis 10.00 Uhr und ab dem 17. Januar von 19.10 bis 20.10 Uhr angeboten. Wer neue Energie tanken und Muskeln aufbauen möchte, kann dies im Kurs „Fit im Alltag“ erledigen, der am Mittwoch, dem 16. Januar von 9.15 bis 10.00 Uhr startet. Am gleichen Tag beginnt von 18.00 bis 19.00 Uhr der Kurs Rückenfit, der Kraft und Entspannung für die Wirbelsäule bietet. Anschließend können von 19.15 bis 20.15 Uhr auch gleich noch die Problemzonen Bauch, Beine und Po trainiert werden. Bodyforming, das Ganzkörpertraining für Einsteiger, wird dann auch noch mal ab dem 17. Januar von 18.00 bis 19.00 Uhr angeboten. Alle genannten Angebote finden in Holzminden statt. Anmeldungen für die Kurse sind noch möglich bei der Geschäftsstelle der KVHS unter Tel. 0 5531-707 224, per Mail unter info@kvhs-holzminden.de oder auch direkt über die Homepage www.kvhs-holzminden.de. 


Neuzugewanderte brauchen vor allem warme Bekleidung  

Ehrenamtliche Hilfe ist immer noch gefragt

03.01.2019 / PM

Kreis Holzminden/Eschershausen. Die Zahl der Neuzugewanderten hat zwar drastisch abgenommen in den letzten zwei Jahren.   Aber   die   damit   zusammenhängenden   Aufgaben   bleiben   aktuell.Ehrenamtliches Engagement ist weiterhin gefragt. Im Eschershäuser Zentrum freut man sich über Unterstützung.  Rainer Kuhlmann und seine Frau Doris Rauen-Kuhlmann gehören zu denjenigen, die sich schon seit 2015 während des großen Ansturms aktiv engagiert haben. Bis heute helfen   sie   den   Menschen   im   Zentrum   für   Migration,   aber   auch   in   deren Einzelunterkünften, indem sie gut erhaltene Sachspenden vorbeibringen. Auch im November haben sie wieder jede Menge Geschirr, Besteck, weiche Decken oder Bekleidung   in   die   Goethestraße   gebracht,   damit   die   40   neu   dem   Landkreis zugewiesenen Bewohner besser zurechtkommen. „So eine Unterstützung bedeutet mehr als nur eine rein materielle Hilfe“, ist Volker Rojahn, Leiter des Zentrums für Migration,   überzeugt.   Denn   den   Zugewanderten   werde   über   diesen   Weg   eine menschliche   Zuwendung   zuteil,   die   ein   positives   gesellschaftliches   Miteinander vorlebe. Schwierig bleibt sowieso, den Kulturschock durch den ansonsten allenfalls raren Kontakt mit Einheimischen abzuschwächen. Deshalb ist die Arbeit der momentan immer noch helfenden ehrenamtlichen Kräfte besonders wichtig. „Aktuell gibt es immer   noch   Etliche,   die   den   Neuzugewanderten   beim   Lesen,   Verstehen   und Beantworten von Post unter die Arme greifen“, sagt Volker Rojahn. Andere wiederum unterstützten   bei   den   Hausaufgaben   aus   den   Sprachkursen,   um   die Deutschkenntnisse   aktiv   zu   verbessern   oder   transportierten   einfach   gebrauchte Möbel. „Für jede dieser freiwilligen Maßnahmen sind wir sehr dankbar“, so Rojahn,„auch wenn es manchmal vielleicht nur Kleinigkeiten sind.“  

Keine Kleinigkeit bedeutet im Moment einmal wieder die Sammlung von richtiger Bekleidung. Der Winter mag für alle hier schon lange Lebenden zwar eher mild anmuten, für die 40 neu im November Gekommenen bedeutet er erst einmal eine größere Herausforderung. Denn die Neuen stammen vorwiegend aus afrikanischen Ländern und sind das feuchtkalte mitteleuropäische Klima kaum gewöhnt. „Deshalb bitten   wir   um   weitere   Spenden   insbesondere   von   gut   erhaltenen   Winterjacken,Pullovern und Hosen in kleinen Größen, Männer, Frauen, Kindern und Säuglingen“,appelliert Volker Rojahn. Und an zusätzlichen Wolldecken, warmer Bettwäsche sowie kleinen Töpfen und Pfannen mangele es auch. Wer also solche Dinge übrig habe,dessen Spende sei gern gesehen.    Und auch jedes aktive Engagement, etwa in Form eines Gesprächskreises oder eines Kreativ-,   Spiel-   oder   musischen  Angebotes   für   die   Bewohner,   sei   willkommen,betonen die Mitarbeiter des Zentrums. Wer etwas für die Neuankömmlinge tu nmöchte, kann sich unter den Telefonnummern 0 55 34 – 300 567 12 und 15 bei Volker   Rojahn   bzw.   Susanne   Krug   melden   oder   bei   Katja   Haut   unter   derTelefonnummer 0 55 34 – 300 567 22.  


Tödlicher Reitunfall

30.12.2018 / PM

Aerzen. Ein Reitunfall mit tödlichem Ausgang ereignete sich am Sonntag, 30.12.2018, gegen 16:00 Uhr, in Laatzen, Gemarkung Aerzen. Auf einem dortigen Feldweg war ein 46-jähriger Mann mit seinem Pferd unterwegs. Begleitet wurde er von seiner 41-jährigen Lebensgefährtin, ebenfalls mit Pferd unterwegs. Das Pferd verlor an einem Feldwegsgraben den Halt, stürzte in den Graben und fiel auf die Seite. Der 46-jähriger Reiter hatte keine Chance und wurde von dem Pferd erdrückt. Das Pferd konnte selbstständig nicht aufstehen und konnte erst durch Rettungskräfte aufgerichtet werden. Für den 46-jährigen Reiter kam jede Hilfe zu spät. Er verstarb noch vor Ort. 


Trunkenheitsfahrten, Sachbeschädigungen, Widerstand und Einbrüche

27.12.2018 / PM

Kreis Holzminden. Die Polizei hatte viel zu tun rund um das lange Weihnachtswochenende. Neben der bereits erfolgten Berichterstattung zu dem Verkehrsunfall unter Drogeneinfluss in Eschershausen und der Serie von Sachbeschädigungen an Pkw in der Nacht auf den 2. Weihnachtstag in Holzminden kam es zu weiteren nennenswerten Einsätzen.

 

Insgesamt fünf Trunkenheitsfahrten sowie ein Verkehrsunfall unter Drogeneinfluss werden durch die Polizeibeamten aufgenommen. In der Nacht von Freitag auf Samstag, gegen 02.30 Uhr wurde am Haarmannplatz in Holzminden ein 23-Jährger aus Dortmund auf einem E-Bike kontrolliert, der den Beamten aufgrund der unsicheren Fahrweise auffiel. Bei ihm wurde während der Kontrolle eine Beeinflussung von Drogen festgestellt. Ihm wurde eine Blutprobe entnommen und die Weiterfahrt untersagt. Eine Strafanzeige wurde eingeleitet. Samstagnacht gegen 23.00 Uhr befuhr ein 53-Jähriger aus Bad Oeynhausen mit seinem Pkw Seat die Allersheimer Straße in Holzminden, als er von einer Streife kontrolliert wurde. Dabei wurde bei dem Fahrzeugführer ebenfalls eine deutliche Drogenbeeinflussung festgestellt. Es folgten eine Blutentnahme und eine Anzeige. Die Weiterfahrt wurde untersagt. In der Nacht auf Heiligabend, gegen 01.15 Uhr, wurde in der Bäckerstraße in Negenborn ein 30-Jähriger aus Bad Münder kontrolliert. Er war mit seinem Mercedes unterwegs und fiel den Beamten ebenfalls wegen der auffälligen Fahrweise auf. Eine anschließende Kontrolle bestätigte den Verdacht. Der Fahrzeugführer stand deutlich unter Alkoholeinfluss. Sein Führerschein wurde noch vor Ort sichergestellt. Es folgten eine Blutentnahme und die Einleitung eines Strafverfahrens. In derselben Nacht kontrollieren die Beamten einen 54-Jährigen Stadtoldendorfer mit seinem Pkw VW in der Odfeldstraße in Stadtoldendorf. Dieser Fahrzeugführer stand unter der Beeinflussung von Alkohol und Drogen und auch ihm wurde eine Blutprobe entnommen. Anschließend erfolgten auch in diesem Fall eine Untersagung der Weiterfahrt und die Fertigung einer entsprechenden Anzeige. Ebenfalls am Heiligabend, gegen 13.15 Uhr, kontrollierte eine Streife einen Pkw BMW im Bereich des Stahler Ufers. Während der Kontrolle wurde bei dem 20-Jährigen Höxteraner eine Drogenbeeinflussung festgestellt. Dem junge Mann sollte ebenfalls eine Blutprobe entnommen werden. Vor und während der Fahrt zur Polizeidienstelle leistete er jedoch Widerstand gegen die Polizeibeamten. Während der Durchführung der Maßnahme beleidigte und bedrohte er wiederkehrend die eingesetzten Beamten. Entsprechende Anzeigen wurden gefertigt. In der Nacht auf Donnerstag, gegen 01.00 Uhr, befuhr ein 22-Jähriger Holzmindener mit seinem Pkw BMW die Humboldtstraße in Holzminden. Aufgrund vermutlich erhöhter Geschwindigkeit verlor er die Kontrolle über sein Fahrzeug und kollidierte mit einem Hinweisschild eines örtlichen Elektrofachmarktes. Bei der anschließenden Unfallaufnahme wurde festgestellt, dass der Verursacher ebenfalls unter dem Einfluss von Drogen stand. Es folgten eine Blutentnahme sowie die Sicherstellung des Führerscheins.

 

Weiterhin kam es am Heiligabend im Zeitraum von 15.00 Uhr bis Mitternacht zu drei Einbrüchen in Wohnhäuser im Himbeerbusch in Holzminden. Die Täter drangen jeweils durch das Einschlagen einer Fensterscheibe im rückwärtigen Bereich der Wohnhäuser in die Objekte. Es erfolgte eine intensive Spurensuche durch die Ermittler. Schadenshöhen können noch nicht benannt werden. Die Ermittlungen dauern an. Die Polizei sucht hier Zeugen, denen ggf. verdächtige Personen in dem Wohngebiet aufgefallen sind oder die sonst Hinweise zu den Taten geben können. Hinweise bitte an die Polizei Holzminden unter 05531/9580.


Friederike Bremeyer (Kreisgeschäftsführerin), Ruth Koßmann (Kreismitgliederbeauftragte) und Sabine Echzell (Mitarbeiterin Wahlkreisbüro Uwe Schünemann) Foto: CDU
Friederike Bremeyer (Kreisgeschäftsführerin), Ruth Koßmann (Kreismitgliederbeauftragte) und Sabine Echzell (Mitarbeiterin Wahlkreisbüro Uwe Schünemann) Foto: CDU

Jahresprogramm der CDU Holzminden vorgestellt

20.12.2018 / PM

Holzminden. Der CDU-Kreisverband Holzminden stellt sein Jahresprogramm für 2019 vor. Unter Mitwirkung der Kreisgeschäftsführerin Friederike Bremeyer, der Kreismitgliederbeauftragten Ruth Koßmann und Sabine Echzell, Mitarbeiterin des Wahlkreisbüros Uwe Schünemann, wurde ein ansprechendes und abwechslungsreiches Programm erstellt. Es enthält zahlreiche Veranstaltungen für alle Altersgruppen: Neben den bekannten Landtagsstammtischen gibt es kommunalpolitische Frühstücke, Veranstaltungen in den Samtgemeinden, der Frauen Union sowie des CDU-Kreisverbandes. Abgerundet wird das Programm durch Ferienpassaktionen für junge Leute und die beliebten Landtagsfahrten.

 

Neben den CDU-Mitgliedern sind ausdrücklich alle interessierten Bürgerinnen und Bürger zu den Veranstaltungen herzlich eingeladen. Der Flyer liegt in der Kreisgeschäftsstelle der CDU, Kirchstr. 2 in Holzminden zur Abholung bereit. Dort erhält man auch weiterführende Informationen und es besteht die Möglichkeit zur Anmeldung. Telefonisch ist die Geschäftsstelle unter 05531 7279 zu erreichen, per E-Mail unter cdu-holzminden@t-online.de 


Foto: Polizei
Foto: Polizei

Briefkasten des Jobcenters vermutlich durch Böller zerstört

18.12.2018 / PM

Holzminden. In der Nacht zu Dienstag haben bislang unbekannte Täter den Briefkasten des Jobcenters in Holzminden, Steinbreite, zerstört. Dabei wurde vermutlich ein gezündeter Böller in den Kasten geworfen, der diesen dann zur Explosion brachte. Es wurden diverse Briefe beschädigt.

 

Eine 55-Jährige Mitarbeiterin des Jobcenters stellte kurz vor sieben Uhr am Dienstagmorgen den entsprechenden Schaden fest und rief die Polizei.

 

Die Ermittlungen dauern an. Hierzu sucht die Polizei nach Zeugen, die etwas Verdächtiges beobachtet oder gehört haben. Hinweise bitte an die Polizei Holzminden unter 05531/9580.


Das Polizeiorchester Niedersachsen tritt wieder am Donnerstag, 21. Februar 2019  auf

Benefizkonzert "Mit Musik helfen"

15.12.2018 / PM

Holzminden. Alle Jahre wieder darf sich die Stadt Holzminden auf das beliebte und meist schnell ausverkaufte Benefizkonzert des Polizeiorchesters Niedersachsen in der Holzmindener Stadthalle freuen. "Rückblickend auf die vielen erfolgreichen vergangenen Jahre und der positiven Resonanz aus der Bevölkerung, freuen wir uns, das Polizeiorchester Niedersachsen wieder in Holzminden empfangen und begrüßen zu dürfen", teilt Marco Hansmann, Leiter Polizeikommissariat Holzminden, mit. In Absprache mit dem Dirigenten und musikalischen Leiter des Orchesters, Thomas Boger, wird es wieder ein abwechslungsreiches und ausgefeiltes Musikprogramm geben, welches diesjährig erneut unter dem Motto "Mit Musik helfen" zusammengestellt ist. Als Special Guest wird dieses Jahr Bendix Amonat mit in das spannende Programm eingebunden. Der Gründer der Bendix Voice Academy Hannover fühlt sich musikalisch im Bereich Jazz/Rock/Pop zu Hause und wird bestimmt für das eine oder andere Highlight im Programm sorgen. Die gemeinsamen Organisatoren vom Lions Club, dem Rotary Club sowie das Polizeikommissariat Holzminden freuen sich auf das zu erwartende großartige Konzert und laden alle Bürgerinnen und Bürger ganz herzlich zu dieser spannenden Veranstaltung ein. Der Erlös des Konzertes ist auch dieses Jahr wieder für die Jugend- und Präventionsarbeit in Holzminden bestimmt. Im Jahr 2018 konnten auf diesem Wege überragende 10000 Euro gespendet werden. Der Einlass beginnt um 18:15 Uhr, die Sitzplätze sind wie gewohnt in der freien Vergabe zu belegen. Durch das Programm führt sie Thomas Boger persönlich. Der Eintritt zu diesem musikalischen Ereignis beträgt 10,-- Euro, für Schülerinnen, Schüler, sowie Studierende 5,-- Euro. Karten für dieses grandiose Konzert gibt es ab sofort im Vorverkauf beim Täglichen Anzeiger Holzminden, dem Stadtmarketing Holzminden und im Polizeikommissariat.


Psychisch kranker Mann bedroht Angehörige und wird von SEK festgenommen

Bedrohungslage in Boffzen

10.12.2018 / PM

Boffzen. Am Mittag des 10.12.2018 bedrohte ein 21jähriger Mann in Boffzen seine Angehörigen, die in ihrer Not das Haus verließen und die Polizei um Hilfe riefen. Aufgrund der Angaben des Anrufers wurde die Anschrift sofort durch zwei Streifenwagen aufgesucht. Am Objekt trafen die Beamten auf die Mutter und Großeltern. Der Täter befand sich zu dem Zeitpunkt allein in der Wohnung und drohte eine Selbsttötung mit einem Messer an. Die Beamten konnten per Telefon Kontakt mit dem Mann aufzunehmen, der immer wieder seinen Suizid ankündigte, wenn die Polizei das Wohnhaus betreten sollte. Aus diesem Grund wurde das Haus durch die Einsatzkräfte weiträumig abgesperrt und das Eintreffen von Spezialkräften abgewartet. Durch die Verhandlungsgruppe der Polizeidirektion Göttingen konnte der Telefonkontakt fortgesetzt werden. Die intensive Gesprächsführung führte letztendlich dazu, dass der 21jährige Mann davon überzeugt wurde das Haus zu verlassen, um sich in ärztliche Behandlung zu begeben. Er konnte gegen 18.50 Uhr ohne Gegenwehr von den bereits vor Ort befindlichen SEK-Kräften in Gewahrsam genommen werden. Der 21jährige Mann wurde anschließend medizinisch versorgt, bevor er mit einem Rettungswagen mit Polizeibegleitung in ein Hildesheimer Klinikum eingeliefert wurde. Der Einsatz konnte durch das umsichtige Einschreiten der Polizei ohne Personenschäden beendet werden. 


LSG-Verordnung Sollingvorland-Wesertal unwirkam

OVG-Urteil krachende Niederlage für Christian Meyer 

06.12.2018 / PM / Uwe Schünemann

Niedersachsen. CDU Kreistagsfraktion begrüßt das Urteil des OVG Lüneburg zum Landschaftsschutzgebiet „Sollingvorland-Wesertal“. In letzter Instanz hatte das Gericht die Verordnung des Landkreises Holzminden aus dem Jahr 2015 für unwirksam erklärt, weil insbesondere die zahlreichen Bauverbote gegen das Übermaßverbot verstoßen. „Dieses ist eine herbe Niederlage vor allem für den selbst ernannten Juristen Christian Meyer von Bündnis 90/Die Grünen“, kommentiert der CDU Fraktionsvorsitzende Uwe Schünemann. Die Umweltverwaltung des Landkreises habe zunächst im Dialog mit den betroffenen Landwirten dem Kreistag eine ausgewogene Lösung dem vorgelegt. Auf Betreiben des damaligen Landwirtschaftsministers Christian Meyer habe die rot/grüne Kreistagsmehrheit eine geänderte Verordnung beschlossen, die die Landwirtschaft ohne ausreichenden sachlichen Grund massiv einschränkt. Die CDU stehe uneingeschränkt für den Schutz unserer Natur. Dieser müsse aber ausgewogen und mit den Menschen gestaltet werden. Die Landwirte in unserer Region würden sich im Einklang mit der Natur und Gesellschaft bewegen.


Landratskandidat Michael Schünemann:

Transparenz, Offenheit und Begegnung auf Augenhöhe

05.12.2018 / PM

Holzminden. Am vergangenen Donnerstag kamen auf Einladung der CDU und der FDP rund 150 Interessierte in das Foyer der Stadthalle, um sich ein Bild des Landratskandidaten Michael Schünemann zu machen. Mit seinem Versprechen für mehr Transparenz, Professionalität und Offenheit zu sorgen, traf der gebürtige Holzmindener den Nerv der Zuhörer. Viel Applaus erhielt der unabhängige Kandidat am Ende von vier Talkrunden für seine kompetente und sympathische Vorstellung.

 

Zunächst stellte der Moderator Tullio Puoti Fragen zu der Person Michael Schünemann. Schnell wurde deutlich, wie wichtig seine Familie für den mittlerweile 51-jährigen ist. Auf Wunsch seiner Eltern wurde eine Maurerlehre absolviert. Diese sei für ihn eine wichtige Basis für seine weitere berufliche Karriere gewesen. Der Meister wurde während der Bundeswehrzeit erworben, danach folgte das Studium der Architektur an der Fachhochschule in Holzminden. Weitreichende Berufserfahrung konnte Michael Schünemann als Betriebsleiter eines großen Generalunternehmens aber auch in Kommunalverwaltungen in Einbeck und im Landkreis Schaumburg sammeln. Derzeit leitet der Dipl.-Ing. die Gebäudewirtschaft des Landkreises Holzminden und war zuvor über fünf Jahre technischer Prüfer beim Rechnungsprüfungsamt. 

 

Dringenden Handlungsbedarf sieht der 51-jährige in der Struktur der Kreisverwaltung. Hier müsse eine sinnvolle Organisationstruktur aufgebaut werden, die Kompetenzen und Wertschätzung vereint. Nur so könne ein optimaler Service für die Bürgerinnen und Bürger und die Wirtschaft angeboten werden. Nach einer Aufgabenkritik müssten manche Bereiche verschlankt aber auch einige gestärkt werden. „Ich brauche keinen großen Leitungsstab, sondern vielmehr Fachkräfte zum Beispiel in der Bauverwaltung“, so Michael Schünemann. Ein eigenständiges Baudezernat mit einem Dezernenten an der Spitze sei zwingend erforderlich. Die enormen Potenziale in der Kreisverwaltung gelte es zu fördern. „Deshalb werde ich den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern wieder mehr Entscheidungskompetenzen geben“, verspricht der Verwaltungsfachmann.

Die Blockade bei der interkommunalen Zusammenarbeit will Michael Schünemann durch mehr Transparenz und Kommunikation auflösen. „Städte und Gemeinden müssen mitgenommen und unterstützt werden.“ Vertrauen spiele hier eine große Rolle. Eine Kooperation mit benachbarten Landkreisen sei sinnvoll, allerdings warten innerhalb des Landkreis Holzminden noch viele Hausaufgaben auf Erledigung. 

 

 

Eine Talkrunde beschäftigte sich intensiv mit der Infrastruktur. Dazu gehört für Michael Schünemann vor allem Qualität in der Bildung. So müsse ein differenziertes Schulangebot auf Dauer gesichert werden. Moderne Schulgebäude mit einer zeitgerechten Ausstattung seien die Grundvoraussetzung für die Zukunftsfähigkeit unseres Landkreises. In dieser Frage müsse gründlich geplant aber auch beherzt gehandelt werden. „Für mich stehen die Interessen der Kinder und damit eine optimale Schulausbildung im Vordergrund“, Handlungsbedarf sieht der Landratskandidat auch in den Bereichen Mobilität und Gesundheitsversorgung. Im ländlichen Raum müsse der ÖPNV bedarfsgerechter und umweltschonender organisiert werden. Das Modellprojekt ECO Bus aus dem Landkreis Northeim könne dabei Vorbild sein. Bei der flächendeckenden medizinischen Versorgung habe die Stadt Stadtoldendorf vorbildlich in einer sehr schwierigen Situation gehandelt. Nach der Schließung des Krankenhauses sei ein breites medizinisches Angebot im Charlottenstift entstanden. Dieses Vorbild sollte im Landkreis Schule machen. „Ich werde Gesundheitszentren aktiv unterstützen“, so Michael Schünemann.

 

 

Zwischen den Talkrunden begründeten die Kreisvorsitzenden von CDU und FDP ihre Entscheidung für eine Unterstützung des parteilosen Kandidaten Michael Schünemann. Für Dr. Thomas Hagemann und Hermann Grupe sei es an der Zeit, Kompetenz und Sachentscheidungen in den Vordergrund zu stellen. Einseitige Parteipolitik habe in der Kreisverwaltung nichts zu suchen. Mit Michael Schünemann habe man einen Kandidaten gefunden, der die nötige Verwaltungserfahrung mitbringt, in der Region verwurzelt ist und Interesse daran hat, den Landkreis nach vorne zu bringen. Man erwarte von dem zukünftigen Landrat, dass er sich für die Belange der Menschen einsetzt und die Verwaltung wieder auf ein stabiles Fundament stellt. Als unabhängiger Kandidat habe er darüber hinaus gute Chancen, eine breite Mehrheit der Bevölkerung zu erreichen.

 

Aus Sicht der Kreistagsfraktionen führten Uwe Schünemann MdL sowie Karl Friedrich Pieper aus, dass die Kreisverwaltung dringend einen Neuanfang benötige und sich wieder zu einem Dienstleister der Region entwickeln müsse. Dazu gehöre zwingend die Verbesserung der Zusammenarbeit von Landrat, Kreisverwaltung und Kreistag. Ein Kontaktverbot von Kreistagsabgeordneten und führenden Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern der Kreisverwaltung sei kontraproduktiv. Nur gegenseitiges Vertrauen und gemeinsame Zielsetzungen mit einer klaren Prioritätensetzung führten zu einer erfolgreichen Arbeit für die Bevölkerung.  


Foto: Burghard Toelke
Foto: Burghard Toelke

Burghard Toelke und Igor Cognolato musizieren in der Schlosskapelle Bevern

Meisterkonzert zur Jahreswende mit Grüßen aus Wien

04.12.2018 / PM

Bevern.  Mit Violine und Klavier in Richtung Neujahr – am Sonntag, den 30. Dezember 2018 um 17 Uhr, lädt das Kulturzentrum Weserrenaissance Schloss Bevern, gemeinsam mit dem Freundeskreis Schloss Bevern, zum Konzert zur Jahreswende.

 

Burghard Toelke und Igor Cognolato, die sich zuletzt in Venedig im Duo zusammenfanden, gastieren mit ihrer musikalischen Darstellung in der Schlosskapelle des Weserrenaissance Schlosses Bevern. Mit Werken von Franz Schubert, Robert Schumann, Richard Franck, Emil Sjögren und vor allem von Fritz Kreisler verzaubert das Duo, mit Toelke an der Violine und Cognolato am Klavier, die Zuschauer.

 

Burghard Toelke, der international als Solist und Gastkonzertmeister gefragt ist, wurde in Hannover geboren und absolvierte sein Studium in Weimar, Detmold und Wien. Unter anderem studierte er beim Primus des Amadeus Quartetts, Norbert Brainin, und ist nun als Professor im Richard Wagner Konservatorium tätig. Igor Cognolato, Toelkes italienischer Konzertpartner, ist ein brillianter Konzertpianist und verfügt über eine Professur am „Conservatorio di musica Benedetto Marcello“ in Venedig. Cognolato, den seine Konzertreisen durch ganz Europa und bis in die USA führten, spielt unter anderem regelmäßige Konzerte mit dem „Athenäum Streichquartett“ der Berliner Philharmoniker.

Gemeinsam richtet das Duo in der Schlosskapelle zu Bevern nun musikalische Grüße aus Wien aus und begeistert die Zuschauer.

 

In der ersten Kategorie kosten die Karten 19 Euro und 14 Euro ermäßigt. In der zweiten Kategorie kosten die Karten 14 Euro und 11 Euro ermäßigt. Erhältlich sind sie im Vorverkauf im Kulturzentrum Weserrenaissance Schloss Bevern und im Kulturamt der Stadt Holzminden. Die Tageskasse öffnet eine Stunde vor Konzertbeginn.

 

Weitere Informationen sind bei der Solling-Vogler-Region im Weserbergland, www.solling-vogler-region.de und unter Tel. 05536/960970 erhältlich.


Kreisverwaltung am Freitag, den 07.12. für Publikumsverkehr geschlossen

03.12.2018 / PM

Holzminden. Die   Kreisverwaltung   einschließlich   aller   Nebenstellen   bleibt   am   Freitag,   den07.12.2018 aus innerbetrieblichen Gründen geschlossen. Die Schließung betrifftauch das Straßenverkehrsamt.Für den Fall der Kindeswohlgefährdungist ein Bereitschaftsdienst eingerichtet. Bitte wenden Sie sich an die Polizei Holzminden 05531/958-0.Bei Notfällen aus dem Bereich Gesundheitsschutz sowie Verbraucherschutz undTiergesundheit wenden Sie sich bitte an die im örtlichen Telefonbuch abgedrucktenTelefonnummern.Wir bitten um Verständnis und Beachtung.


Veranstaltungskalender 2019 der Solling-Vogler-Region informiert wann und wo

Feste feiern und Traditionen erleben

03.12.2018 / PM

Solling. Ob Konzerte, Märkte oder traditionelle Veranstaltungen - der Veranstaltungskalender 2019 zeigt wie bunt und abwechslungsreich die Solling-Vogler-Region im Weserbergland (SVR) ist und präsentiert alle besonderen Termine aus einer Hand für das kommende Jahr.

 

Die Solling-Vogler-Region im Weserbergland hat alle interessanten Veranstaltungen aus ihren elf Orten zusammengetragen und gibt so, Urlaubern wie Einheimischen gleichermaßen, einen informativen Kalender an die Hand. Der aufklappbare, handliche Veranstaltungskalender im DIN-A-5-Format ist prall gefüllt mit 155 verschiedenen Terminen und hat somit für Jedermann etwas zu bieten. Monat für Monat führt der Kalender die Highlights der Region auf und bietet so die Möglichkeit, die wichtigsten Termine des kommenden Jahres, in die persönliche Jahresplanung mit einzubeziehen.

 

Das Straßentheater in Holzminden, als auch der Schüttenhoff im Flecken Bodenfelde,  lassen kreative Herzen höher schlagen. Verschiedene Märkte in der Region laden zum Stöbern und Bummeln ein. Das faszinierende Lichterfest in Bodenwerder  oder die  Weserbeleuchtungen entlang der Weser versetzen die Besucher der Veranstaltungen in eine ganz besondere Stimmung und Volksfeste lassen alte und neue Traditionen aufleben.

 

Den Veranstaltungskalender 2019 ist ab sofort im Touristikzentrum der Solling-Vogler-Region im Weserbergland sowie in allen Touristik-Informationen der SVR erhältlich.

Weitere Informationen sind bei der Solling-Vogler-Region, unter 05536/960970-0 und unter www.solling-vogler-region.de erhältlich.


Kulturzentrum präsentiert neues Jahresprogramm „Kultur im Schloss 2019“ 

Neue Optik, KULTURBOX, „Abo querbeet“ und wieder volles Programm in Bevern!

01.12.2018 / M. Zühlsdorf / PM

Bevern. Alles neu und viel mehr Kultur als 2018: Das Jahresprogramm vom Kulturzentrum Weserrenaissance Schloss Bevern für 2019 bietet allerlei Innovationen. Das beginnt schon   mit   dem  Titel:   „Kultur   im   Schloss“   heißt   der   gedruckte   Kulturkalender   jetzt.Außen und Innen hat sich viel getan. Nach Sparten sortiert trumpft das Programm im Kulturzentrum   mit   zwei   Dauer-   und   vier   Sonderausstellungen   auf.   Neben Kammermusikkonzerten und unterhaltsamen Folkkonzerten endlich auch wieder mi tBremer Shakespeare Company und Poetry Slams.„Ein   vielseitig-buntes   Kulturprogramm,   das   sicherlich   ein   großes   Publikum   in   das Schloss   locken   wird“,   konnte   Angela   Schürzeberg   während   der   im   Schloss anberaumten Pressekonferenz erfreut feststellen. Die Landrätin findet das Programm für   2019   rundum   gelungen,   sie   habe   sich   selbst   schon   die   eine   oder   andere Veranstaltung ausgeguckt, zu der sie gehen werde. Und auch die für die Programmplanung zuständige Kulturreferentin Dr. Katja Drews ist von „Kultur im Schloss 2019“ restlos überzeugt.  "Frisch im Erscheinungsbild und ganz   neue   Angebote   mit"Aboquerbeet"und   KULTURBOX:   "Kultur   im   Schloss 2019"ist ein echter Hingucker, der definitiv zum Besuch anregt,“ sagt sie stolz. Das neue Abo neben dem bewährten Meisterkonzert- und dem Gitarre Folk ET CETERA-Abo   ermöglicht   nicht   nur   den   Besuch   von   Konzerten   aus   einer   Konzertreihe,sondern   bietet   die   Wahl   zwischen   drei   beliebigen   Kulturveranstaltungen.  Und   werden Kulturabend im Schoss gern verschenken möchte, bekommt das künftig in einer Verpackung   geboten,   die   auch   etwas   hermacht.   Das   neue   Schmuckstück   im Kulturschloss   ist   zweifelsohne   die   schicke   KULTURBOX,   in   der   ein   edler Weserrenaissance Schloss Bevern-Sekt und zwei Eintrittskarten zur freien Wahl oder als Gutschein gekauft und verschenkt werden können. Die   Veranstaltungen   des   Kulturzentrums   werden   wie   gewohnt   durch   mehrere Kulturevents   ergänzt,   die   vom   Freundeskreis   Schloss   Bevern   finanziert   und

2 organisiert werden.  "Wir haben einen bunten Strauß an Programmen für alle Alters-und   Interessengruppen  zusammengestellt,   vom   Kindertheater   über   Chanson abend bis zu  Klassik und Jazz, erklärt Klaus-Volker Kempa vom Freundeskreis,„und auch"back   to   the   roots"   gehört   ins   Konzept:   Künstler   und   Musiker   aus   der   Region werden gezielt zum Auftritt ins Schloss geladen, seien  sie nun  bereits arriviert und bekannt oder noch jung und vielversprechend."Das Programm liegt an allen üblichen Stellen, die mit Kultur zu tun haben, aus und kann selbstverständlich auch über die Website des Schlosses angefordert werden. Die         Veranstaltungen         sind         im         Jahresabonnement         (Konzertreihe MEISTERKONZERTE/GITARRE  FOLK  ET CETERA) sowie  im „ABO  QUERBEET“buchbar. Das Abonnement fällt im Verhältnis zum Einzelkartenkauf bis zu 30 Prozent günstiger pro Veranstaltung aus. Hinweise zur KULTURBOX (Schloss Bevern-Sekt plus   zwei   Eintrittskarten   zum   Sonderpreis),   weitere   Informationen   und  Bestellung:www.schloss-bevern.de, Kulturzentrum Weserrenaissance Schloss Bevern, Tel. 05531 - 994018 und E-Mail: kultur@schloss-bevern.de.


Gelbe Säcke in Holzmindener Teilbezirk werden zu Silvester noch abgeholt.

Druckfehlerteufel im AWH-Entsorgungskalender

28.11.2018 / M. Zühlsdorf / PM

Holzminden. Im gedruckten Entsorgungskalender der Abfallwirtschaft Holzminden hat sich der Druckfehlerteufel   eingeschlichen.   Dort   ist   die   Abfuhr   der   Gelben   Säcke   im Holzmindener Sammelbezirk 1 am 31.12.2018 nicht vermerkt. Die Kunden dieses Sammelbezirkes müssen also keine zwei Monate auf die nächste Abholung warten.Die Abfuhr findet für sie noch im alten Jahr zu Silvester statt.Der Sammelbezirk 1 ist grob umrissen der Südwesten Holzmindens von der Weser bis zur Limkerecke. Oder, zeitlich ausgedrückt: All diejenigen, deren Gelben Säcke laut Plan am nächsten Montag, den 3. Dezember abgeholt werden, können die nächsten Säcke am 31.12. wieder zur Entsorgung an die Straße stellen. Alle anderen Sammelbezirke   haben   ihre   nächsten  Abfuhrtermine   im   neuen   Jahr.   Im   Online-Kalender ist der Termin übrigens vermerkt, der Fehler betrifft nur die gedruckten Exemplare.


Drogenspürhund "Cash" im Einsatz
Drogenspürhund "Cash" im Einsatz

Sieben Fahrzeugführer unter Einfluss von Betäubungsmitteln

28.11.2018 / M. Zühlsdorf / PM

Landkreis Holzminden. Für 35 Polizisten der Polizeidienststellen der Landkreise Holzminden und Hameln-Pyrmont stand am Montag "Fortbildung" auf dem Dienstplan. In den Räumlichkeiten der Bundeswehr in Holzminden ging es um das Thema "Drogenbeeinflussung im Straßenverkehr". Verantwortlich für diese Fortbildung waren Polizeihauptkommissar Bernd Kühn (Polizeistation Stadtoldendorf) gemeinsam mit Polizeihauptkommissar Holger Nitsch (Polizei Holzminden), die in diesem Thema besonders qualifiziert sind und ihr Wissen an die Polizeibeamten der PI Hameln-Pyrmont/Holzminden weitergeben konnten. Im Fokus dieser Fortbildung standen hauptsächlich die im Oktober 2018 neu zur Polizeiinspektion hinzuversetzten Polizeibeamten. Die Alkohol- und Drogenbeeinflussung im Straßenverkehr zählt nach wie vor zu den Hauptunfallursachen, sodass die frühzeitige Erkennung erheblich zur erhöhten Verkehrssicherheit beiträgt. Bei den Betroffenen sind oftmals aggressive und riskante Fahrweisen zu erkennen, die insbesondere Verkehrsunfälle mit erheblichen Personen- und Sachschaden nach sich ziehen können. Bei Verstößen handelt es sich um Ordnungswidrigkeiten oder Straftaten, die ab 500 Euro Bußgeld geahndet werden und mind. 1 Monat Führerscheinentzug, sowie Punkte im Verkehrszentralregister in Flensburg zur Folge haben. Als neues Phänomen wird die Einnahme künstlich hergestellter Betäubungsmittel, den sogenannten neuen psychoaktiven Wirkungsstoffen, festgestellt. Der Konsum führt ebenfalls zur absoluten Fahruntüchtigkeit und zieht ein Strafverfahren nach sich. Zum Konzept dieser Fortbildungsveranstaltung gehörte auch eine gezielte Betäubungsmittelkontrolle an der B 240 (Ortsdurchfahrt Scharfoldendorf), welche am Folgetag mit denselben Polizeibeamten durchgeführt wurde. Dabei sollte das theoretisch erlangte Wissen unter Hinzuziehung weiterer erfahrener, in diesem Thema speziell geschulter, Polizeibeamten der gesamten Polizeiinspektion in der Praxis angewandt und umgesetzt werden. In dem Zeitraum zwischen 13:00 -17:00 Uhr sind zahlreiche Fahrzeuge angehalten und deren Insassen kontrolliert worden. Allein in diesem Zeitraum konnten sieben berauschte Verkehrsteilnehmer sowie zwei ohne Fahrerlaubnis festgestellt werden. Weiterhin konnten bei dieser ganzheitlichen Kontrolle wichtige Erkenntnisse zu durchreisenden Tätern im Bereich Wohnungseinbruchdiebstahl erlangt werden. Bei den sieben männlichen Fahrzeugführern zeigte jeweils ein Drogenurintest positiv auf unterschiedliche Drogenarten an. Bei allen sieben wurden Blutentnahmen durchgeführt und jeweils ein Verkehrsordnungswidrigkeitenverfahren eingeleitet. Einem 45-jähriger Fahrzeugführer wurde eine Sicherheitsleistung von 750EUR erhoben, da es sich um einen nichtdeutschen Staatsbürger ohne Wohnsitz in Deutschland handelte. In allen Fällen wurde die Weiterfahrt untersagt. Bei der Kontrolle war auch der Drogenspürhund "Cash" mit seinem Diensthundführer von der Polizeidirektion Göttingen eingesetzt. Dieser durchsuchte insgesamt vier Pkw nach Betäubungsmitteln, konnte dabei aber nichts auffinden.


Ein ideales Weihnachtsgeschenk – Fotogeschenke

27.11.2018 / M. Zühlsdorf / PM

Holzminden. Wer noch ein ganz persönliches Weihnachtsgeschenk sucht, dem sei ein Kurs der Kreisvolkshochschule Holzminden empfohlen: Am Mittwoch, den 5.12.2018 können in der Zeit von 18.00 bis 21.30 Uhr und am Samstag, den 8.12.2018 von 14.00 bis 18.15 Uhr Fotogeschenke erstellt werden. Im Zeitalter der Digitalfotografie entstehen immer mehr Bilder, die dann auf den Speicherkarten oder Computern verschwinden. Fotos können jedoch auch für persönliche Fotogeschenke wie zum Beispiel Tassen,  Kissenbezügen, T-Shirts, Glasuhren, Schneekugeln und ähnliches genutzt werden. Das dafür erforderliche Programm wird in dem Kurs, der im VHS-Bildungszentrum in der der Bahnhofstraße 31 in Holzminden stattfindet, kostenlos bereitgestellt. Eigene Fotos sollten auf einem Stick oder Chip mitgebracht werden. Anmeldungen für den Kurs sind noch möglich bei der KVHS Holzminden unter der Telefonnummer 0 55 31 - 707 394 bzw. per Mail unter info@kvhs-holzminden.de oderüber die Homepage www.kvhs-holzminden.de.