Berufswunsch Polizei?

Sebastian Weitz ist der neue Einstellungsberater bei der Kreispolizeibehörde Höxter

21.09.2021/PM

Kreis Höxter. Lust auf Polizei? Wer mit dem Berufswunsch Polizei liebäugelt, aber noch offene Fragen zur Berufswahl hat, sollte Sebastian Weitz kennenlernen. Der Polizeioberkommissar ist der neue Personalwerber bei der Kreispolizeibehörde Höxter. Er steht für alle Fragen rund um den Polizeiberuf zur Verfügung.

 

Insbesondere in diesen Tagen ist er ein gefragter Ansprechpartner, denn die Bewerbungsfrist für das Einstellungsjahr 2022 endet am 8. Oktober. Die Telefonnummer hat Sebastian Weitz von seinem Vorgänger Markus Simon geerbt: Unter 05271/962-1274 ist der Einstellungsberater der Polizei Höxter praktisch jederzeit (Anrufbeantworter nutzen!) zu erreichen.

 

Detailfragen zum Bewerbungsverfahren, zum Aufnahmetest oder ein ganz allgemeiner Überblick über die Karrieremöglichkeiten bei der Polizei NRW: In ziemlich allen Bereichen kann der 35-jährige Polizeioberkommissar weiterhelfen. Auch aus seiner persönlichen Erfahrung als langjähriger Polizeibeamter in unterschiedlichen Funktionen kann Sebastian Weitz berichten.

 

Auskünfte am Telefon sind ebenso möglich wie ein persönliches Beratungsgespräch nach Terminvereinbarung. Vorträge und Informationsabende mit interessierten Bewerberinnen und Bewerbern sind ebenfalls in Planung und werden jeweils rechtzeitig bekanntgegeben.

 

Über die weiteren Voraussetzungen für den Einstieg in den Polizeiberuf gibt es im Internet umfangreiche Informationsmöglichkeiten auf der Website der Polizei NRW unter www.genau-mein-fall.de.

STEP1 bietet Online-Veranstaltungen für Eltern: Jugendliche bei der Berufswahl unterstützen

20.09.2021/PM

Kreis Höxter. Auch in diesem Jahr findet die größte Ausbildungsmesse im Kreis Höxter STEP1 wieder digital statt. Vom 20. September bis zum 1. Oktober haben Schülerinnen und Schüler die Möglichkeit, in direkten Kontakt mit den heimischen Unternehmen zu treten und somit verschiedene Berufe kennenzulernen. Ein besonderes Augenmerk richtet sich dabei auch auf die Eltern der Jobsuchenden. Organisiert wird die Messe von der IHK Paderborn, der Kreishandwerkerschaft Höxter-Warburg, der Agentur für Arbeit und dem Kreis Höxter.

 

„Aufgrund ihrer eigenen Erfahrungen sind Eltern für ihre Kinder in dieser Lebensphase eine wichtige Stütze“, sagt Kreisdirektor Klaus Schumacher. „Sie können ihre Kinder motivieren, Kontakt zu einem Betrieb aufzunehmen und gemeinsam mit ihnen Fragen für das Gespräch vorbereiten.“

Die Schülerinnen und Schüler können gemeinsam an digitalen Aktionstagen teilnehmen, sich über Berufsfelder informieren, Livestreams von Unternehmen anschauen oder auch Gesprächstermine mit Unternehmen buchen.

Darüber hinaus werden im Rahmen des zweiwöchigen Messezeitraums auch digitale Veranstaltungen für Eltern angeboten:

 

22. September 2021: Wege und Chancen der dualen Ausbildung und des dualen Studiums

23. September 2021: Wege nach dem Abitur? Ausbildung, Studium oder Duales Studium oder zunächst Gap Year?

28. September 2021: Wege ins Studium – Wie finde ich die passenden Studienmöglichkeiten?

30. September 2021: BvB, EQ und AsA flex als Einstieg in eine duale Ausbildung

Die digitalen Veranstaltungen beginnen jeweils um 18 Uhr und dauern etwa zwei Stunden. „So bekommen Eltern und Kind parallel einen Einblick in die verschiedenen Möglichkeiten nach dem Schulabschluss und können sich anschließend gemeinsam beraten“, erklärt Caroline Rieger von der Kommunalen Koordinierungsstelle KAoA, Abteilung Bildung und Integration des Kreises Höxter.

 

Als Ansprechpartnerin für das Projekt ist sie telefonisch (05271 965 3614) und per E-Mail c.rieger@kreis-hoexter.de zu erreichen. Weitere Informationen zur Ausbildungsmesse und die Anmeldung zu den Elternveranstaltungen sind unter folgendem Link zu finden: www.step1ausbildungsmesse.de

Zwei Unfälle kurz hintereinander auf B 64

17.09.2021/PM

Höxter. Zwei Verkehrsunfälle ereigneten sich kurz hintereinander und nur wenige Meter voneinander entfernt am Donnerstag, 16. September, auf der B 64 zwischen Höxter-Ottbergen und Höxter-Godelheim.

 

Gegen 16.50 Uhr fuhr eine 56-jährige Mercedes-Fahrerin auf der B 64 von Ottbergen aus in Richtung Godelheim. Kurz hinter dem Tunnel, wo die zulässige Höchstgeschwindigkeit 30 km/h beträgt, kam der Wagen auf der regennassen Fahrbahn nach rechts von der Fahrbahn ab und fuhr in den Graben. Bei dem Unfall verletzen sich zwei 72 und 79 Jahre alte Insassen und wurden in ein Krankenhaus gebracht. Die Fahrerin und ein weiterer Insasse blieben unverletzt. Der Mercedes war nicht mehr fahrbereit und musste abgeschleppt werden. Während der Bergungsmaßnahme musste die Bundesstraße kurzzeitig gesperrt werden.

 

Dadurch kam es zu einem Verkehrsstau in beide Fahrtrichtungen. Diesen Stau bemerkte der 64-jährige Fahrer eines VW-Transporters, der um 17.10 Uhr von Godelheim aus Richtung Ottbergen fuhr, noch rechtzeitig und bremste sein Fahrzeug ab. Ein sich dahinter befindender 36-jähriger Skoda-Fahrer bemerkte die Situation zu spät und fuhr auf den Transporter auf. Durch die Wucht des Aufpralls wurden beide Fahrzeuge in den Graben katapultiert.

 

Beide Fahrer wurden bei dem Aufprall schwer verletzt und mussten von Rettungswagen in verschiedene Krankenhäuser gebracht werden. Ein Abschleppunternehmer transportierte die nicht mehr fahrbereiten Fahrzeuge ab. Die Bergung der Fahrzeuge dauerte bis 20 Uhr an. Dabei kam es zu weiteren Verkehrsbehinderungen auf der B 64. 

Vorsicht Wildwechsel 

Auto prallt auf der B 252 gegen sechs Wildschweine

14.09.2021/PM

Kreis Höxter. Zu dieser Jahreszeit ist wieder verstärkt mit der Gefahr von Wildunfällen zu rechnen. Diese unliebsame Erfahrung mussten auch drei Autofahrer im Kreis Höxter machten, die am Dienstag, 14. September, in den frühen Morgenstunden praktisch zeitgleich mit mehreren Wildtieren zusammenstießen.

 

Bei Jakobsberg auf der K 44 wurde gegen 5.50 Uhr ein Reh angefahren, das den Aufprall nicht überlebte. Auf der B 68 zwischen Warburg-Scherfede und Kleinenberg geriet ebenfalls um 5.50 Uhr ein Autofahrer in eine Wildschweinrotte und überfuhr zwei Jungtiere. Das Auto wurde dabei so sehr beschädigt, dass es nicht mehr fahrbereit war und abgeschleppt werden musste.

 

Zur selben Zeit stieß auf der B 252 zwischen Brakel und Bellersen ein VW Sharan gegen eine Wildschweinrotte, die die Straße überqueren wollte. Sechs Tiere verendeten bei diesem Wildunfall, der VW erlitt Totalschaden und musste abgeschleppt werden, der Fahrer blieb unverletzt.

 

Im Kreis Höxter kommt es durch die zahlreichen Waldgebiete verhältnismäßig häufig. zu Verkehrsunfällen mit Wildbeteiligung. Durchschnittlich werden pro Jahr rund 1.300 Wildunfälle gezählt. Sie können immer und überall passieren, daher sollte das Gefahrenzeichen "Wildwechsel" besonders beachtet werden.

 

Das Warnschild bedeutet: Vorausschauend fahren, Geschwindigkeit reduzieren und Bremsbereitschaft erhöhen. Das gilt insbesondere in den frühen Morgen- und Abendstunden, in denen Wildtiere am häufigsten die Fahrbahn überqueren.

 

Befindet sich das Wild auf der Fahrbahn oder am Rand, sollten Sie deutlich langsamer werden oder sogar ganz abbremsen, da das Verhalten der Tiere unvorhersehbar ist. Meistens folgen ihnen noch weitere Artgenossen. Durch Fernlicht wird das Wild geblendet und bleibt stehen. Also besser auf Abblendlicht umschalten. Hupen kann helfen, die Tiere zu verscheuchen.

 

Wenn ein Zusammenstoß nicht zu vermeiden ist, auf keinen Fall ausweichen. Das Risiko, gegen einen Baum zu prallen oder in den Gegenverkehr zu geraten, ist zu groß. Die Folgen wären wesentlich schlimmer. Daher bremsen Sie möglichst stark ab, halten Sie das Lenkrad gerade und gut fest. Bleiben Sie auf der Straße.

 

Nach einem Unfall ist der Unfallort gut abzusichern. Um sich selbst zu schützen und nachfolgende Verkehrsteilnehmer zu warnen. Schalten Sie die Warnblinkanlage ein, ziehen Sie sich die Warnweste an und stellen Sie das Warndreieck in 100 Metern Entfernung vom Unfallort am Straßenrand auf!

 

Wenn möglich, ziehen Sie das tote Tier an den Randstreifen. Benutzen Sie dazu Handschuhe, zum Beispiel aus dem Erste-Hilfe-Kasten, um eine Tollwutansteckung zu verhindern. Sollte das verletzte Tier noch leben, dann fassen Sie es nicht an. Vor allem bei verletzten Wildschweinen ist Vorsicht geboten!

 

Verständigen Sie danach die Polizei unter der Notrufnummer 110 zur Unfallaufnahme. Bleiben sie möglichst ruhig und beschreiben Sie ihren Standort möglichst genau. Eine Streifenwagenbesatzung wird den Unfall aufnehmen, sich um das Wild kümmern und Ihnen einen Unfallbericht für die Versicherung aushändigen.

Radfahrer sammeln Spenden für krebskranke Kinder: „Herzenstour“ zu Gast in Höxter

10.09.2021/PM

Höxter. Von Cuxhaven mit dem Fahrrad rund 550 Kilometer bis nach Hannoversch Münden – das ist die „Herzenstour 2021“. Gemeinsam sammeln die drei Initiatoren Linda und Philipp Zeiler aus dem brandenburgischen Elsterwerda und Uwe Kirchhoff aus Schnathorst im Kreis Minden-Lübbecke für jeden erradelten Kilometer Geld, das sie zugunsten krebskranker Kinder spenden. Auf ihrer Tour machten sie auch in Höxter Rast, ihre Beherbergung übernahm der Kreis Höxter.

Begrüßt wurden die drei Radfahrer von Kreisdirektor Klaus Schumacher. „Diese tolle Aktion verdient jede Unterstützung. Das Engagement ist wirklich bewundernswert. Ich freue mich sehr, dass die Herzenstour entlang der Weser in unserem Kulturland gastiert hat“, so Schumacher. Als Dank für die Unterstützung überreichten ihm Linda Zeiler, Philipp Zeiler und Uwe Kirchhoff ihm das Zertifikat „Landkreis mit Herz“ für den Kreis Höxter.

Die Herzenstour findet in diesem Jahr bereits zum dritten Mal statt. Auf ihrer Reise geben die drei Radfahrer auch regelmäßig Konzerte: Linda Zeiler spielt nämlich auch Klavier und Flöte, Philipp Zeiler Orgel und Klavier.

Mit ihren Aktionen sammeln die drei Radfahrer Geld für den Verein „Initiative Eltern krebskranke Kinder“ in Minden. „Dieser Verein engagiert sich für die psychosoziale Betreuung von Krebspatienten und stellt zum Beispiel sicher, dass die Eltern während des Krankenhausaufenthalts immer in der Nähe des Kindes sein können. Darüber hinaus unterstützt der Verein das Mutperlenprojekt. Kinder fädeln dabei verschiedene Perlen auf eine Kette. Eine rote Perle steht für eine Blutabnahme und eine blaue Perle für eine Operation. Anhand der Kette können die Kinder auf eine spielerische Weise leichter von ihrer Behandlung erzählen“, erklärt Philipp Zeiler.

Weitere Informationen zu dem Projekt sind auf der Homepage www.herzenstour.org zu finden.

 


Anmeldungen für das nächste Kindergartenjahr

10.09.2021/PM

Kreis Höxter. „Die Anmeldungen für das nächste Kindergartenjahr, das am 1. August 2022 beginnt, laufen bereits auf Hochtouren“, erklärt der Leiter der Abteilung Kinder, Jugend und Familie beim Kreis Höxter, Christian Rodemeyer. Eltern und Erziehungsberechtigte sollten ihr Kind bis zum 14. November online angemeldet haben, wenn es im kommenden Kindergartenjahr einen Platz in einer Kindertageseinrichtung oder Kindertagespflege bekommen soll.

Die pünktliche Anmeldung ist notwendig, weil über die Anmeldezahlen der Betreuungsbedarf festgestellt wird. „Aufgrund der hohen Nachfrage werden die Plätze zum Beginn des Kita-Jahres zum 1. August 2022 vergeben. Eine Platzvergabe zu einem späteren Zeitpunkt im Kita-Jahr ist daher nur schwer möglich, so Rodemeyer. Zum Kitaplaner


Polizei sucht mit Fahndungsfotos nach Taschendieben

08.09.2021/PM

Steinheim.  Mit Fotos aus Überwachungskameras sucht die Polizei Höxter nach verschiedenen Tatverdächtigen, die jeweils in Steinheim Geldbörsen gestohlen und anschließend mit den erbeuteten EC-Karten an Geldautomaten Bargeld abgehoben haben. 

Die erste Tat ereignete sich am Montag, 17. Mai 2021. In einem Einkaufsmarkt am Lipper Tor kam es gegen 14 Uhr zunächst zum Diebstahl eines Portemonnaies durch unbekannte Täter. Um 14.30 Uhr erfolgte eine Bargeldabhebung bei einem Geldinstitut in der Marktstraße in Steinheim. Dabei wurde von den Überwachungskameras eine unbekannte Frau in einem blauen Mantel aufgenommen. 

 

Der zweite Fall ereignete sich bereits am Montag, 12. April 2021. Gegen 11.30 Uhr kam es zunächst in einem Discount-Markt in Steinheim zu einem Taschendiebstahl. Mit der entwendeten EC-Karte kam es dann kurz darauf zu einer Abbuchung an einem Geldautomaten einer örtlichen Bank. Die Überwachungskameras der Bank haben dabei einen unbekannten Mann aufgenommen, der einen Hut und einen Mund-Nasen-Schutz trug. 

 

Nach Beschluss des Amtsgerichtes veröffentlicht die Polizei Höxter nun die Fahndungsfotos und fragt: Wer kann Hinweise zu den gezeigten Personen geben? Hinweise bitte an die Polizei in Höxter unter 05271/962-0. 

Falsch eingeordnet und abgebogen: Fahrerin flüchtet nach Auffahrunfall

06.09.2021/PM

Höxter. Obwohl sie sich an einer Ampelkreuzung in Höxter auf einer Geradeaus-Spur eingeordnet hatte, bog eine noch unbekannte Fahrzeugführerin trotzdem nach links ab und zwang dadurch andere Autofahrer zur Vollbremsung. Es kam dabei zu einem Auffahrunfall. Die Verursacherin setzte ihre Fahrt dennoch fort.

 

Der Vorfall ereignete sich am Sonntag, 5. September, an der Kreuzung B64/Lütmarser Straße. Gegen 13.40 Uhr hatte sich die noch unbekannte Fahrerin eines weißen Kastenwagens - aus Richtung Godelheim kommend - auf der rechten von zwei Geradeaus-Fahrspuren eingeordnet. Links neben ihr - ebenfalls auf einer Geradeausspur - warteten an der roten Ampel ein grauer Audi A3 und dahinter ein grauer Skoda. Als die Ampel auf Grün sprang, zog die unbekannte Transporter-Fahrerin unerwartet auf die linke Spur und bog dann nach links in Richtung Lütmarsen ab.

 

Um einen Zusammenstoß zu vermeiden, musste die 21-jährige Audi-Fahrerin scharf abbremsen, weshalb der dahinter fahrende Skoda-Fahrer nicht mehr rechtzeitig reagieren konnte und auf das Heck des Audi auffuhr. Verletzt wurde niemand. Die Fahrerin des Bulli-ähnlichen Gefährts setzte ihre Fahrt jedoch fort. Das Fahrzeug war weiß und soll rot-orangene Streifen gehabt haben. Auffällig sei eine Wärmflasche gewesen, die im linken Heckfenster baumelte. Die Fahrerin soll lange, dunkle Haare gehabt haben.

Betrug am Telefon: Polizei warnt vor verschiedenen Varianten

03.09.2021/PM

Kreis Höxter. Erneut waren im Kreis Höxter Telefonbetrüger in unterschiedlichen Varianten aktiv und teilweise auch erfolgreich. Zum Beispiel fordern Betrüger von ihren arglosen Opfern, Guthabenkarten für Online-Dienste wie Steam oder GooglePlay zu kaufen und die Codes zu übermitteln. Diese Masche ist zwar nicht neu, dennoch sind Betrüger damit anscheinend weiterhin erfolgreich.

 

Am Mittwoch, 1. September, stellten Unbekannte einem 67-Jährigen in Bad Driburg per Telefon einen Gewinn in Höhe von 39.000 Euro in Aussicht. Um den Gewinn erhalten zu können, sollte der Angerufene Guthabenkarten in Höhe von 900 Euro kaufen und die Codes telefonisch durchgeben. Der Mann wurde mehrfach mit unterschiedlichen Nummern angerufen, er bemerkte den Betrug jedoch rechtzeitig, fiel nicht darauf herein und erstattete Anzeige.

 

Wenige Tage zuvor erstattete eine 45-Jährige aus Bad Driburg Anzeige bei der Polizei, da sie Mitte August Opfer einer Betrugsstraftat geworden ist. Sie hatte auf einer Verkaufsplattform im Internet Schuhe zum Verkauf angeboten. Ein Interessent wollte die Schuhe zusammen mit Steamkarten kaufen, welche die Bad Driburgerin zuvor erwerben sollte. Die Frau erwarb Guthabenkarten im Wert von 150 Euro und wurde schriftlich aufgefordert, die Codes der Karten zu übermitteln. Als sie erneut aufgefordert wurde, weitere Guthabenkarten in Höhe von 240 Euro zu übermitteln und bisherige Kosten noch nicht erstattet waren, fiel ihr der Betrug auf.

 

Auch ein so genannter "Schock-Anruf" führte fast zum Erfolg. Unbekannte kontaktierten am Donnerstag, 2. September, per Telefon ein Senioren-Paar aus Beverungen und forderten die Zahlung einer Kaution zur Freilassung ihres angeblich festgenommenen Sohnes. Er solle einen Unfall verursacht haben, bei dem eine Person verstorben sei. Die 80-jährige Frau und ihr Ehemann waren auch bereit, das verlangte Geld von der Bank abzuheben. Dabei allerdings reagierte die Bank und informierte rechtzeitig die Polizei, so dass es für das Ehepaar nicht zu einem Schaden kam.

 

Ebenso häufen sich wieder Anzeigen zu angeblichen Microsoft-Mitarbeitern, die am Telefon unter einem Vorwand versuchen, Zugriff auf die Computer und Bankkonten ihrer Opfer zu erlangen.

 

Die Polizei rät: Seien Sie grundsätzlich misstrauisch bei unbekannten Anrufern. Übergeben oder überweisen Sie niemals Geld an Unbekannte. Weitere Informationen sind auf der Internetseite https://www.polizei-beratung.de/themen-und-tipps/betrug/ zu finden. Eine telefonische Beratung ist auch bei der Polizei Höxter unter der Rufnummer 05271/962-0 möglich.

Haben Unbekannte an der B64 in Höxter Eier auf fahrende Autos geworfen? 

02.09.2021/PM

Höxter. Nach einem Vorfall am Sonntag, 29. August, ermittelt das Verkehrskommissariat der Polizei Höxter wegen gefährlichen Eingriffs in den Straßenverkehr.

 

Eine Autofahrerin aus Beverungen war am Sonntag, 29. August, gegen 19.30 Uhr auf der Entlastungsstraße in Höxter in Fahrtrichtung Godelheim unterwegs. Zwischen Friedhofsbrücke und der Kreuzung Stummrigestraße vernahm sie während der Fahrt einen lauten Knall im Bereich der rechten Fahrzeugseite, setzte aufgrund starken Regens ihre Fahrt aber fort.

 

Als sie später ihren weißen Opel Insignia in Augenschein nahm, stellte sie an der hinteren rechten Tür mehrere Kratzer und eine gelbliche Farbe fest. Anscheinend handelt es sich dabei um Reste von Eigelb.

 

Demnach gehen die Fahrerin und das Verkehrskommissariat davon aus, dass ein bislang unbekannter Täter in Höxter Eier auf die Fahrbahn geworfen hat. Es wird um Hinweise von Zeugen gebeten, sie sollten sich mit der Polizei in Höxter unter Telefon 05271/962-0 in Verbindung setzen.

Polizei bietet Hilfe an

Augenzeugen des Unfalls am Mittwoch in Höxter können sich ab Montag melden

27.08.2021/PM

Höxter. Nach dem Unfall in Höxter am Mittwoch, 25.08.2021, bei dem eine Radfahrerin von einem Lkw erfasst und tödlich verletzt wurde (https://www.presseportal.de/blaulicht/pm/65848/5002987), bietet die Polizei Höxter betroffenen Augenzeugen, die womöglich das direkte Unfallgeschehen oder nachträglich die Unfallsituation auf der B 64 beobachtet haben, aktive Hilfe an.

 

Wer bei der Verarbeitung von verstörenden Bildern oder belastenden Gedanken Unterstützung benötigt und entsprechenden Gesprächsbedarf hat, kann sich direkt mit der Kreispolizeibehörde in Höxter in Verbindung setzen. Es stehen professionelle Gesprächspartner aus dem Bereich polizeilicher Opferschutz und Notfallseelsorge zur Verfügung.

 

Unter der Telefonnummer 05271/962-1410 nimmt ab Montag die Verkehrsdirektion Anrufe entgegen und koordiniert die Gesprächswünsche. In Vorbereitung ist außerdem ein kurzfristiger gemeinsamer Termin mit Notfallseelsorgern und Betreuern aus dem Bereich Verkehrsunfallprävention/Opferschutz

Raubüberfall auf Spielhalle - Zeugen gesucht

27.08.2021/PM

Höxter. In der Nacht zu Freitag, 27. August, ist in Höxter eine Spielhalle überfallen worden. 

Um 0.30 Uhr betraten zwei anscheinend jüngere Männer durch einen Hintereingang eine Spielhalle an der Westerbachstraße in Höxter. Sie waren bekleidet mit Kapuzenpullovern und hatten ihr Gesicht mit einer Maske verdeckt.

 

Sie bedrohten eine Mitarbeiterin mit einem waffenähnlichen Gegenstand, womöglich Schlagstock oder längliches Messer, und forderten die Herausgabe von Bargeld aus der Kasse. Die Kasse klemmte jedoch und ließ sich nicht öffnen. Als daraufhin ein akustischer Alarm ausgelöst wurde, flüchteten die beiden bislang unbekannten Männer ohne Beute in unbekannte Richtung.

 

Eine sofort eingeleitete Fahndung der Polizei blieb ohne Erfolg. Die Ermittler bitten daher um Hinweise von möglichen Zeugen. Die Männer sollen helle Kleidung getragen und akzentfrei deutsch gesprochen haben. Die weiteren Ermittlungen dauern noch an. Hinweise bitte unter Telefon 05271/962-0.

Der Abteilungsleiter Polizei, Polizeidirektor Christian Brenski, begrüßte Georg Arendes (links) in seiner neuen Funktion.
Der Abteilungsleiter Polizei, Polizeidirektor Christian Brenski, begrüßte Georg Arendes (links) in seiner neuen Funktion.

Neuer Wachleiter in Warburg begrüßt

27.08.2021/PM

Warburg. Die Polizeiwache in Warburg hat einen neuen Wachleiter: Polizeihauptkommissar Georg Arendes übernimmt die neue Aufgabe und tritt damit die Nachfolge des langjährigen Wachleiters Johannes Thonemann an, der innerhalb der Kreispolizeibehörde zur Leitstelle gewechselt ist.

 

Der 51-jährige Polizeihauptkommissar ist seit 1989 im Dienst der Polizei NRW und hat seitdem innerhalb der Kreispolizeibehörde Höxter verschiedene Aufgaben übernommen. Zuletzt war er Sachgebietsleiter für den Bereich Behördenstrategie, Controlling und Qualitätssicherung.

 

Der neue Wachleiter stammt gebürtig aus dem Warburger Land, hat seinen Wohnsitz in Borgentreich und kennt daher den Warburger Wachbereich mit allen zugehörigen Ortschaften sehr genau.

 

Der Abteilungsleiter Polizei, Polizeidirektor Christian Brenski, begrüßte Georg Arendes in seiner neuen Funktion.

Auto fährt Kind auf Fahrrad an und fährt weiter

26.08.2021/PM

Höxter. Am Dienstag, 24. August, wurde um 13.05 Uhr in Höxter im Kreuzungsbereich Brenkhäuser Straße / Grüne Mühle / Lärchenweg ein elfjähriger Fahrradfahrer von einem Pkw angefahren. Er wurde zum Glück nicht verletzt, das Auto fuhr jedoch weiter in Richtung Innenstadt.

Zur weiteren Klärung des Vorfalls werden mögliche Zeugen gebeten, sich mit der Polizei in Höxter unter Telefon 05271/962-0 in Verbindung zu setzen. Insbesondere wird in diesem Zusammenhang nach dem Fahrer eines silbernen A-Klasse-Mercedes gesucht.

Tödlicher Unfall in Höxter: Lkw erfasst Radfahrerin

25.08.2021/PM

Höxter. Bei einem schweren Verkehrsunfall in Höxter wurde eine Radfahrerin von einem Lkw erfasst und tödlich verletzt.

 

Am Mittwoch, 25. August, fuhr um 13.45 Uhr ein 53-jähriger Lkw-Fahrer mit seinem Gespann auf der B239 aus Richtung Krankenhaus kommend bis zur Kreuzung Entlastungsstraße /B64.

Als er an der Kreuzung nach rechts in Richtung Godelheim abbiegen wollte, achtete er offenbar nicht auf eine 52-jährige Fahrradfahrerin, die zu diesem Zeitpunkt ebenfalls die Kreuzung passierte. Es kam zum Zusammenstoß im Kreuzungsbereich, wodurch die Radfahrerin so schwer verletzt wurde, dass sie noch an der Unfallstelle verstarb. Der genaue Unfallhergang muss noch ermittelt werden.

 

Der Kreuzungsbereich in Fahrtrichtung Godelheim wurde für die Dauer der Bergung und Unfallaufnahme für mehrere Stunden gesperrt, es kam zu Verkehrsbehinderungen und langen Rückstaus im Stadtgebiet. 

Zum 75-jährigen Bestehen von NRW erstrahlt das Kreishaus eine Woche lang in den Landesfarben

25.08.2021/PM

Höxter.  Nordrhein-Westfalen am 23. August 1946 gegründet: Zum 75-jährigen Bestehen von NRW erstrahlt das Kreishaus eine Woche lang in den Landesfarben

Eine Woche leuchten am Kreishaus in Höxter und dem Kreisgebäude der Nebenstelle in Warburg die Farben von Nordrhein-Westfalen.

„Das ist unser Geburtstagsgruß zum 75-jährigen Bestehen unseres Bundeslandes“, so Landrat Michael Stickeln. Mit der Beleuchtung der Kreisgebäude beteiligt sich der Kreis Höxter an der Festwoche zum Landesjubiläum. 

 

Vom 23. bis zum 30. August wird landesweit mit einer Reihe von Veranstaltungen und Aktionen an die Gründung vor 75. Jahren erinnert. Wie die Staatskanzlei mitteilt, wurde das Land am 23. August 1946 mit der sogenannten „Operation Marriage” von der britischen Militärregierung aus der Taufe gehoben. Aus dem nördlichen Teil der preußischen Rheinprovinz mit den Regierungsbezirken Aachen, Düsseldorf und Köln sowie der preußischen Provinz Westfalen wurde eine Einheit, komplettiert 1947 durch die Region Lippe. Damit legten die Briten den Grundstein für das Land Nordrhein-Westfalen – und damit für Freiheit, Demokratie und Solidarität, wie die Landesregierung betont.  

Wasserbüffel laufen über die B241

24.08.2021/PM

Borgentreich. Acht Wasserbüffel sind in Höhe Borgentreich-Lütgender von ihrer Weide entkommen und in der Morgendämmerung teilweise über die B241 gelaufen. Um 5.15 Uhr erreichte am Dienstag, 24. August, der Notruf eines Autofahrers die Leitstelle der Polizei in Höxter. Mehrere Kühe hätten bei Lütgeneder die Bundesstraße überquert. Er sei ausgewichen, habe ein Tier aber noch leicht getroffen und sei daraufhin mit seinem Fahrzeug in den Graben gefahren.

 

Zwei Streifenbesatzungen der Polizei eilten zur Unfallstelle, sicherten den Bereich ab und stellten fest, dass insgesamt acht Wasserbüffel von ihrem Weideplatz entkommen waren und in Richtung Großeneder streiften.

 

Gemeinsam mit dem Eigentümer der Tiere gelang es um etwa 7 Uhr, alle Tiere wieder einzufangen und zurück in ihr Gatter zu treiben. Laut einer Überprüfung durch den Tierhalter blieben alle acht Wasserbüffel unverletzt.

 

Auch der Autofahrer war unverletzt geblieben, sein Fahrzeug aber wurde beschädigt und musste durch ein Abschleppunternehmen aus dem Graben geborgen werden. 

100.000ste Erstimpfung im Kreis Höxter

Impfquote steigt auf 71,3 Prozent 

23.08.2021/PM

Kreis Höxter. Es ist ein ganz besonderer Meilenstein: Am vergangenen Wochenende hat der 100.000. Mensch im Kreis Höxter seine Erstimpfung gegen das Coronavirus erhalten. Damit steigt der Anteil der Erstimpfungen auf 71,3 Prozent. Den vollständigen Impfschutz haben inzwischen rund 93.300 Personen (66,5 Prozent).

 

„Seit Beginn der Impfkampagne ist die Impfbereitschaft der Menschen im Kreis Höxter erfreulich hoch. Durch die Kombination aus Impfungen durch mobile Teams, Impfzentrum, Arztpraxen, Krankenhäuser und Betriebsärzte konnten wir ein erstaunliches Impftempo erreichen. So lagen wir stets über dem Landes- und Bundesdurchschnitt“, sagt Gerhard Handermann, Leiter des Krisenstabes des Kreises Höxter. „Allen Beteiligten, die so hervorragend zum Gelingen der Impfkampagne im Kreis Höxter beitragen, gilt unser besonderer Dank.“

 

Auch der ärztliche Leiter des Impfzentrums des Kreises Höxter, Dr. Jens Grothues, freut sich über die Impfbereitschaft. „Wir hoffen jedoch, da geht noch mehr“, so der Mediziner. Schließlich gebe es immer noch Menschen, die zögerlich in Bezug auf die Schutzimpfung seien. „Wir müssen weiterhin Aufklärungs- und Überzeugungsarbeit leisten. Die Impfbereitschaft darf nicht nachlassen. Auch im Kreis Höxter sehen wir deutlich, dass eine Impfung nachhaltig vor einem schweren Verlauf einer Corona-Erkrankung schützt. Zum jetzigen Zeitpunkt ist nicht erkennbar, dass eine Überlastung der Krankenhäuser droht. Das belegt eindeutig, wie wichtig und sinnvoll die flächendeckende Immunisierung ist.“

 

Wer sich nicht gegen Corona impfen lasse, werde sich früher oder später mit dem Virus infizieren. „Niemand darf die Folgen einer Infektion auf die leichte Schulter nehmen. Wir hatten in der Vergangenheit viele schwere Verläufe bei Menschen, die vorher einen kerngesunden Eindruck gemacht haben. Das Virus ist und bleibt unberechenbar“, so Dr. Grothues. 

Jürgen Fenske als Fischereiberater verabschiedet

23.08.2021/PM

Kreis Höxter.  Nach 14-jähriger Tätigkeit als Fischereiberater für den Kreis Höxter geht Jürgen Fenske in den wohlverdienten Ruhestand und übergibt das Amt seinem bisherigen Stellvertreter Karl-Josef Tewes. Neuer stellvertretender Fischereiberater wird dann Rainer Wohlfahrt.

 

„Die Fischerei begleitet den Menschen schon seit den ersten Stadien seiner kulturellen Entwicklung und ist nach wie vor sehr beliebt. Ich bedanke mich bei Herrn Fenske von Herzen für sein ehrenamtliches Engagement und möchte gleichzeitig Herrn Tewes und Herrn Wohlfahrt recht herzlich begrüßen, die diese verantwortungsvolle Aufgabe jetzt übernehmen“, sagte Kreisdirektor Klaus Schumacher im Rahmen einer kleinen Feierstunde. 

 

Ob als Beruf oder Hobby – Jürgen Fenske hat sich seit seiner Jugend für die Fischerei begeistert. Zu seinen Aufgaben als Fischereiberater gehörte neben der fachlichen Beratung des Kreises Höxter und dem Beisitz im Fischerprüfungsausschuss auch die Erhaltung eines angemessenen Fischbestandes sowie die Gestaltung von Fischereibezirken. Darüber hinaus erstreckte sich sein Verantwortungsbereich noch über viele weitere Bereiche, die im Landesfischereigesetz verankert sind. 

 

„In der Fischerei geht es nicht nur darum, der Natur Fische zu entnehmen, sondern auch um die ordnungsgemäße und nachhaltige Hege der Gewässer. Der Natur sollen nur so viele Fische entnommen werden wie nötig ist, um einen gesunden, heimischen und artenreichen Bestand erhalten und zu pflegen“, so Jürgen Fenske.

 

Zu seiner Tätigkeit in der Fischerei gehörte auch, für unvorhersehbare Situationen schnell eine Lösung zu finden. So war der heute 80-jährige unter anderem Teil einer Rettungsaktion von Karpfen, die nach einem Weserhochwasser in Wasserflächen ohne Anbindung zu Weser zurückgeblieben sind.

 

„Jürgen Fenske war immer zur Stelle, wenn es etwa zu tun gab und hat nicht zuletzt durch seine ruhige und sachliche Art stets die unterschiedlichsten Interessen zusammengebracht und einen Ausgleich geschaffen. Mit seinem Nachfolger können wir diese vertrauensvolle und effektive Zusammenarbeit jetzt fortführen“, so Matthias Kämpfer, Leiter des Fachbereichs Öffentliche Sicherheit und Straßenverkehr beim Kreis Höxter.

 

Warnung vor unseriösen Stromanbietern

20.08.2021/PM

Kreis Höxter. Im Kreis Höxter häufen sich aktuell Beschwerden über eine weitere Betrugsmasche am Telefon. In diesem Fall versuchen unbekannte Anrufer, die Betroffenen zu einem Wechsel des Stromanbieters zu drängen. Dabei werden die Angerufenen oft mit erheblichem Nachdruck dazu aufgefordert, die Nummer ihres Stromzählers mitzuteilen.

 

Die Polizei Höxter warnt davor, solche persönliche Daten am Telefon bekanntzugeben. Wer einen solchen unaufgeforderten Anruf erhält, sollte am besten direkt auflegen.

 

Dazu weitere Tipps der Verbraucherzentrale: Werbeanrufe und Haustürbesuche können dazu führen, dass Sie ungewollt den Strom- oder Gasanbieter wechseln. Geben Sie niemals Ihre Zählernummer preis, wenn Sie nicht tatsächlich wechseln möchten! Wenn Sie zu einem Vertragsabschluss gedrängt wurden, können Sie innerhalb von 14 Tagen widerrufen.

 

Im Zweifel erkundigen Sie sich selbst bei ihrem örtlichen Stromanbieter oder melden den Betrugsversuch bei Ihrer Polizei über den Notruf 110.

Karrierewege bei der Polizei: Einstieg in einen spannenden Beruf

20.08.2021/PM

Kreis Höxter.  Polizist oder Polizistin zu werden ist ein beliebter Berufswunsch vieler Schüler. Die Vorstellungen über den Beruf sind jedoch meist geprägt von Krimis oder Verkehrskontrollen. Wie aber sieht der Arbeitsalltag bei der Polizei wirklich aus? Welche Karrierewege gibt es? Diese und weitere Fragen werden am Dienstag, 24. August, bei der Veranstaltung „Ich will zur Polizei! - Ein Blick hinter die Kulissen" von 18 bis 20 Uhr in der Aula des Kreishauses Höxter beantwortet.

 

Dazu gibt es viele Informationen über die vielfältigen Aus- und Weiterbildungsmöglichkeiten des Polizeidienstes. 

 

Bereits in den vergangenen Jahren gab es Infoabende zu den Karriere- und Entfaltungsmöglichkeiten des Polizeidienstes. So findet auch diese Veranstaltung in der Reihe „Mein Kind im Übergang Schule-Beruf“ statt. „Neben den Jugendlichen sind die Eltern eine wichtige Zielgruppe, denn sie spielen bei der Berufsberatung ihrer Kinder eine sehr große Rolle. Deshalb laden wir Kinder und Eltern gemeinsam ein. Dieses Konzept hat sich bestens bewährt“, sagt Kreisdirektor Klaus Schumacher.

 

Der Informationsabend bietet Eltern und Jugendlichen, die das Abitur oder Fachabitur anstreben, Einblicke in Ausbildung und Arbeitsalltag des Polizeiberufs. Eingeladen sind interessierte Schülerinnen und Schüler (ab Klasse 10). Aufgrund der Corona-Beschränkungen dürfen sie leider nur von einem Elternteil begleitet werden. Auch junge Menschen, die sich für einen Quereinstieg in den Polizeiberuf interessieren, sind herzlich eingeladen. 

Eine Anmeldung ist bis spätestens 23. August unter https://www.umfrageonline.com/s/polizeiberuf-aug2021 erforderlich, eine offizielle Anmeldebestätigung erfolgt im Anschluss. Die Teilnahme ist kostenlos. 

 

Der Kreis Höxter weist darauf hin, dass entsprechend der Coronaschutzverordnung des Landes NRW auch für diese Veranstaltung die sogenannte „3-G-Regel“ gilt: Teilnehmerinnen und Teilnehmer, die weder vollständig geimpft sind noch als genesen gelten, müssen einen negativen Antigen-Schnelltest vorweisen, der nicht älter als 48 Stunden sein darf. Schulpflichtige Kinder und Jugendliche gelten aufgrund ihrer Teilnahme an den verbindlichen Schultestungen als getestete Personen. Sie brauchen lediglich ihren Schülerausweis vorzulegen.

 

Fragen zu der Veranstaltung beantwortet Ihnen die Ansprechpartnerin beim Kreis Höxter, Christine Menz, Telefon 05271 / 965-3605. 

Für Fragen rund um den Polizeiberuf steht der Personalwerber der Kreispolizeibehörde Höxter, Polizeihauptkommissar Markus Simon, gerne zur Verfügung. Er ist erreichbar unter Telefon 05271 / 962-1274 oder per Mail an personalwerbung.hoexter@polizei.nrw.

 

Die Bewerbungsfrist für einen Karrierestart bei der Polizei ist der 8. Oktober 2021 für das Einstellungsjahr 2022. Alle Details und eine Checkliste unter www.genau-dein-fall.de. 

 

Unmittelbar nach Ablauf der Frist sind bereits Bewerbungen für das Einstellungsjahr 2022 möglich. 

 

Die Veranstaltung wird von der Kreispolizeibehörde und der Kommunalen Koordinierung des Kreises Höxter im Rahmen des Landesprogramms „Kein Abschluss ohne Anschluss“ durchgeführt. „Kein Abschluss ohne Anschluss“ (KAoA) wird im Kreis Höxter mit finanzieller Unterstützung des Landes Nordrhein-Westfalen und des Europäischen Sozialfonds durchgeführt.

 

Kommunale Koordinierungsstelle im Kreis Höxter

 

„Kein Abschluss ohne Anschluss“ (KAoA) bildet in NRW ein landesweit verbindliches, strukturiertes, transparentes, geschlechter- und kultursensibles sowie Inklusion berücksichtigendes Übergangssystem von der Schule in Ausbildung und Studium. Ziel ist es, dass alle Schülerinnen und Schüler in NRW durch KAoA eine realistische und für sie passende Anschlussperspektive nach dem Schulabschluss entwickeln. Um das zu erreichen, wurde im Kreis Höxter an allen allgemeinbildenden Schulen ein verbindlicher Prozess der Beruflichen Orientierung initiiert, der ab der 8. Klasse beginnt.

 

Die Kommunale Koordinierungsstelle im Kreis Höxter bildet die Schaltstelle für die Umsetzung der Landesinitiative KAoA im Kreisgebiet. Das bedeutet, dass sie, in enger Abstimmung mit der zuständigen Schulaufsicht, die Vernetzung und den Austausch der Akteure im Übergang Schule-Beruf initiiert und unterstützt sowie die Aktivitäten verschiedener Partner vor Ort bündelt und sie aufeinander abstimmt. 

 

Die Umsetzung des Landesprogramms KAoA wird im Kreis Höxter im Rahmen des Förderprogramms „Kommunale Koordinierung“ mit finanzieller Unterstützung des Landes Nordrhein-Westfalen und des Europäischen Sozialfonds durchgeführt.

 

Schule beginnt - Vorsicht und Rücksicht im Straßenverkehr

17.08.2021/PM

Kreis Höxter. Die Ferien gehen zu Ende, die Schule beginnt wieder im Kreis Höxter. Für Schulanfänger bedeutet der Schulbesuch auch im Straßenverkehr eine neue Herausforderung. Auf dem Weg zur Schule und von dort wieder nach Hause sind wie in der Schule die "Neuen" und müssen auch im Straßenverkehr lernen und angeleitet werden.

 

Damit auf dem Schulweg zu den Grundschulen im Kreis Höxter nichts "schief" geht, startet die Polizei im Kreis Höxter auch in diesem Jahr wieder Aktionen rund um die Sicherheit auf den Schulwegen. Polizeiliche Präsenz auf den Schulwegen und Hilfestellungen mit Aufklärung über mögliche Gefahrenfelder stehen dabei im Vordergrund, damit "I-Dötzchen" sicher und ohne Schaden zur Schule und auch wieder nach Hause kommen. Daneben werden in den ersten Wochen des neuen Schuljahres verstärkt Geschwindigkeitsmessungen, Überprüfungen zum richtigen Gebrauch von Rückhaltesystemen und Kindersitzen sowie besondere Bus- und Zweiradkontrollen im Schulverkehr durchgeführt.

 

Schulwegunfälle lassen sich vermeiden, wenn die "Kleinen" behutsam an die Gefahrenfelder des Straßenverkehrs herangeführt werden und den Erwachsenen deutlich ist, dass Kinder den Straßenverkehr anders als Erwachsene erleben und wahrnehmen. Das erfordert eine ständige Ansprache und (anfängliche) Begleitung durch die Eltern und eine besondere Rücksichtnahme insbesondere der Fahrzeugführer auf die "Kleinen". Tipps für den sicheren Schulweg hat die Polizei im Kreis Höxter auf ihrer Internetseite zum Download zusammengefasst: https://hoexter.polizei.nrw/schulwege

Fahrer aus Beverungen bei Unfall verletzt

05.08.2021/PM

Borgenreich.  Bei Borgentreich-Borgholz ist es am Mittwoch, 04. August, zu einem Zusammenstoß zwischen zwei Pkw gekommen, wobei zwei Personen verletzt wurden. 

Der Fahrer eines VW-Golf bog gegen 14:30 Uhr von der L 827 auf die B 241 ein. Im Einmündungsbereich stieß das Fahrzeug gegen einen anderen VW Golf, der auf der vorfahrtberechtigten Bundesstraße in Richtung Borgentreich unterwegs war.

Der Fahrer (59) aus Beverungen und auch die Fahrerin (58) aus Brakel wurden leicht verletzt mit Rettungswagen in Krankenhäuser gebracht. Abschleppunternehmen kümmerten sich um die nicht mehr fahrbereiten Autos. Während der Unfallaufnahme wurde der Fahrzeugverkehr einspurig an der Unfallstelle vorbeigeleitet.

Landwirt durch Einatmen von Schadgasen verletzt

04.08.2021/PM

Steinheim. In einem landwirtschaftlichen Betrieb in Steinheim ist am Mittwoch, 04. August, ein Mann bei Arbeiten durch Einatmen von Schadgasen verletzt worden und musste mit einem Rettungshubschrauber in ein Krankenhaus geflogen werden.

 

Gegen 10 Uhr wurden die Rettungskräfte alarmiert, da ein 53-Jähriger in einem Stallgebäude durch das Einatmen von Güllegasen kurzzeitig ohne Bewusstsein gewesen war. Ein zur Hilfe kommender 16-jähriger Mitarbeiter atmete die Güllegase ebenfalls ein. Auch zwei Rettungssanitäter, die vor Ort eingesetzt waren, atmeten Güllegase ein.

 

Ein Rettungshubschrauber flog den zeitweise bewusstlose Mann in ein Krankenhaus. Die drei weiteren leicht verletzten Personen wurden mit Rettungswagen in Krankenhäuser nach Detmold und Höxter gebracht. Für den Rettungseinsatz wurde die K 10 zwischen Steinheim und Steinheim-Hagedorn zeitweise gesperrt.

Landrat Michael Stickeln ist an Covid 19 erkrankt

30.07.2021/PM

Kreis Höxter. Landrat Michael Stickeln ist an Covid 19 erkrankt. „Ich bin jedoch sehr zuversichtlich, dass ich schon bald wieder vollständig gesund sein werde und mein Amt dann wieder mit voller Kraft im Kreishaus ausüben kann“, so Landrat Stickeln. Seine Amtsgeschäfte werde er im Homeoffice und per Videokonferenz weiterführen.

 

Der Landrat hatte zunächst nur leichte Symptome einer Sommergrippe und deshalb vorsorglich mehrere Schnelltests zunächst mit negativem Ergebnis gemacht. Nach einem positiven Ergebnis hatte er dann einen PCR-Test durchführen lassen. Der laborbestätigte Nachweis liegt seit heute vor und hat eine Infektion mit dem Virus SARS-CoV-2 bestätigt. 

 

 

„Besonders betrüblich ist, dass ich mich kurz vor meinem Impftermin infiziert habe“, erklärt Stickeln. Seit ausreichend Impfstoff für alle verfügbar ist, habe er einen festen Termin bei seinem Hausarzt für Anfang August vereinbart.  

Wegen der Urlaubszeit hatte der Landrat seit letzter Woche Donnerstag (22. Juli) nur wenige dienstliche Termine wahrgenommen und sich bei allen Kontakten und Besprechungen stets an die Vorgaben zum Infektionsschutz gehalten.

Zwei Unfälle auf der B 64 - zwei Verletzte

29.07.2021/PM

Höxter. Nach einem Zusammenstoß von mehreren Fahrzeugen musste die B 64 am Donnerstag, 29. Juli, gegen 10.00 Uhr, zwischen Höxter und Godelheim für eine Stunde gesperrt werden. Zwei Personen verletzten sich. Gegen 12:15 Uhr musste die Strecke erneut gesperrt werden, da sich ein weiterer Unfall mit zwei LKW ereignet hatte.

 

Der erste Unfall geschah gegen 10.00 Uhr, als eine 78-jährige Fahrerin mit ihrem braunen VW Golf von der Freizeitanlage nach links auf die B 64 Richtung Godelheim einbiegen wollte. Dabei kollidierte sie mit einem Lkw, der auf der Bundesstraße von Höxter in Richtung Godelheim unterwegs war. Der Lkw schob bei dem Zusammenstoß den Golf auf die Gegenfahrbahn, wo staubedingt wartende Fahrzeug in Richtung Höxter standen. Der Golf stieß gegen einen silbernen Ford Puma und gegen einen schwarzen Ford Kuga. Die Golf-Fahrerin und auch die Kuga-Fahrerin verletzten sich und wurden in ein Krankenhaus gebracht. Die Golf-Fahrerin wurde stationär behandelt.

 

Der Ford Kuga und der Lkw der Marke Renault mussten abgeschleppt werden, da sie nicht mehr fahrbereit waren. Die Polizei schätzte den Gesamtschaden auf mehr als 30.000 Euro. Die Bundesstraße wurde für diese Unfallaufnahme für rund eine Stunde.

 

Gegen 12.15 Uhr fuhr ein Lkw mit Anhänger mit Osnabrücker Kennzeichen von Höxter in Richtung Godelheim und musste abbremsen, da ein vor ihm fahrendes Fahrzeug nach links auf die Freizeitanlage abbiegen wollte und verkehrsbedingt wartete. Ein sich hinter dem Lkw befindender Fiat Ducato aus dem Kreis Höxter bemerkte die Situation zu spät und fuhr auf den Anhänger auf. Beide Fahrer blieben unverletzt. Der Fiat Ducato wurde bei der Kollision erheblich beschädigt, sodass zahlreiche Betriebsstoffe auf die Fahrbahn liefen, die die Feuerwehr Höxter abbinden musste. Der nicht mehr fahrbereite Fiat musste abgeschleppt werden. Der Unfallschaden an den Fahrzeugen konnte noch nicht beziffert werden.

 

Auch für diese Unfallaufnahme wurde die B 64 für rund eine Stunde gesperrt, der Verkehr wurde abgeleitet.

Zwei schwer verletzte Personen nach Frontalzusammenstoß

28.07.2021/PM

Warburg. Am Mittwoch, 28. Juli, sind in Warburg zwei Personen bei einem Frontalzusammenstoß auf der B 7 schwer verletzt worden.

Gegen 09.45 Uhr war eine Autofahrerin auf der Bundesstraße Richtung Warburg unterwegs, die vor der Diemelbrücke links in die Straße Zum Anger abbiegen wollte. Sie musste verkehrsbedingt warten und eine nachfolgende Autofahrerin bremste daher ihr Fahrzeug bis zum Stillstand ab.

Als eine sich dahinter befindende 47-jährige VW Golf-Fahrerin diese Verkehrssituation bemerkte, wich sie nach links aus, um einen Auffahrunfall zu vermeiden. Dabei stieß sie auf der Gegenfahrbahn frontal mit einem in Richtung Kassel fahrenden BMW zusammen.

Ein Rettungshubschrauber flog den verletzten 66-jährigen BMW-Fahrer in eine Klinik. Ein Rettungswagen brachte die Golf-Fahrerin in ein Krankenhaus. Die beiden schwer verletzten Personen stammen aus dem Landkreis Kassel.

Die erheblich beschädigten Fahrzeuge mussten abgeschleppt werden. Die Polizei schätzt den Gesamtschaden auf mehr als 22.000 Euro. Für die Unfallaufnahme sperrte die Polizei die B 7 und leitete den Verkehr in Richtung Kassel an der Einmündung Kasseler Straße und in Richtung Warburg an der Abfahrt Kalenberg/ K24 ab. Die Vollsperrung konnte nach zwei Stunden aufgehoben werden.

Impfzentrum des Kreises Höxter bietet Schutzimpfungen gegen das Coronavirus für 12- bis 15-Jährige an

27.07.2021/PM

Kreis Höxter. Schutzimpfungen gegen das Coronavirus für Kinder und Jugendliche bietet jetzt auch das Impfzentrum des Kreises Höxter an. Am Sonntag, 1. August, und am Sonntag, 8. August, werden dort in der Zeit von 14 bis 19 Uhr ausschließlich 12- bis 15-jährige geimpft. Notwendig ist ein Termin, der über das Buchungsportal des Impfzentrums gebucht werden kann.

 

„Die Aufklärungsgespräche und auch die Impfungen werden von Kinderärztinnen und Kinderärzten vor Ort durchgeführt“, erklärt der medizinische Leiter des Impfzentrums des Kreises Höxter, Dr. Jens Grothues, der selbst schon viele Kinder und Jugendliche in seiner Hausarztpraxis in Beverungen geimpft hat. „Wir nehmen uns Zeit für die Beratung der Impflinge und ihrer Eltern“, sagt er. 

 

Die Impfung biete einen sehr guten Schutz gegen eine Covid-19-Erkrankung. „Es ist sinnvoll, die Sommerzeit zu nutzen, um mit einer Erst- und Zweitimpfung den vollen Impfschutz sicherzustellen“, blickt Dr. Grothues mit Besorgnis in Richtung Herbst, wenn sich das Virus insbesondere unter jüngeren Menschen, die noch keinen Impfschutz haben, wieder stärker ausbreiten könnte.

 

Am Samstag, 28. August, bietet das Impfzentrum erneut einen Sondertermin ausschließlich für Kinder und Jugendliche an. Von 14 bis 19 Uhr können 12- bis 15-jährige, die bereits eine Erstimpfung erhalten haben, die Zweitimpfung bekommen. 

Weitere Informationen und Formulare auf der Seite des kreises Höxter. KLICK

„Lassen Sie sich impfen. Für Sie. Für uns. Für alle“

Kreis Höxter wirbt mit Plakaten für Schutzimpfung gegen Coronavirus

24.7.2021/PM

Kreis Höxter. Rund 57 Prozent der Bürgerinnen und Bürger im Kreis Höxter sind bereits vollständig gegen das Coronavirus geimpft. Fast 69 Prozent der Gesamtbevölkerung haben bereits ihre erste Impfung erhalten. „Zur wirksamen Eindämmung der Pandemie reicht das aber noch nicht aus“, erklärt der Leiter des Krisenstabs des Kreises Höxter, Matthias Kämpfer. Mit einer Plakataktion wirbt der Kreis Höxter für die Schutzimpfung, um den Impffortschritt weiter voranzutreiben.

„Lassen Sie sich impfen. Für Sie. Für uns. Für alle“ - das steht auf den Plakaten. Und es ist auch der Appell von Landrat Michael Stickeln. „Mit der Aktion möchten wir erreichen, dass die Schutzimpfung weiter im Fokus der Öffentlichkeit bleibt“, so der Landrat. „Es ist dringend geboten, den Sommer zu nutzen, um die Impfquote bei uns im Kreis Höxter gemeinsam noch weiter zu erhöhen.“ Ziel ist es, mit der flächendeckenden Impfung der Bevölkerung die Corona-Pandemie wirksam einzudämmen.

 

Nachholbedarf bei 16- bis 39-jährigen

Denn viele Menschen im Kreis Höxter haben die Schutzimpfung noch vor sich. „Sie können sich kurzentschlossen im Impfzentrum ohne Termin impfen lassen“, sagt der Leiter des Impfzentrums des Kreises Höxter Matthias Potthoff. Nach dem hohen Andrang während der Impfstoffknappheit ist die Nachfrage zwischenzeitlich zurückgegangen. „Deshalb geht es jetzt viel einfacher und schneller, sich beim Hausarzt oder im Impfzentrum impfen zu lassen“, so Potthoff. Insbesondere in der Altersgruppe der 16- bis 39-jährigen bestehe beim Impfen noch Nachholbedarf.

Die meisten der aktuell Infizierten im Kreis Höxter sind jünger als 25. „Das Risiko einer Corona-Infektion wird von einigen möglicherweise unterschätzt“, sagt der Leiter des Gesundheitsamtes des Kreises Höxter, Dr. Ronald Woltering. Er rät dringend zur Schutzimpfung, um sich selbst und andere zu schützen. „Das Virus ist weiterhin präsent“, so der Mediziner. Das zeigten auch die wieder ansteigenden Infektionszahlen in Deutschland. Umso wichtiger sei es, die drei wichtigsten Elemente der Pandemiebekämpfung zu beherzigen: Impfen, Abstands- und Hygieneregeln und Testen.

„Wir haben Sorge, dass die Infektionen im Herbst wieder ansteigen können“, sagt der Leiter des Krisenstabs, Matthias Kämpfer. „Deshalb wollen wir mit unserer Kampagne noch einmal den Gemeinschaftssinn für das Impfen stärken. Wer sich jetzt noch schnell impfen lässt, ist im Herbst besser geschützt und übernimmt zugleich Verantwortung für den Schutz seiner Mitmenschen.“

Landrat Michael Stickeln hat schon die Zeit nach den Sommerferien im Blick. „Wir tragen auch gemeinsam Verantwortung für die Kinder, die sich so sehr Normalität in der Schule und in der Kita wünschen.“ Deshalb seien alle gefordert, durch solidarisches, verantwortungsvolles und achtsames Verhalten, die Infektionszahlen auf ein niedriges Niveau zurückzudrängen. „Dazu tragen die flächendeckenden Impfungen wesentlich bei. Je mehr geimpft sind, desto mehr Freiheiten werden möglich sein“, schaut Landrat Michael Stickeln nach vorn.

 

Anmeldung

Ein Termin ist im Impfzentrum in Brakel nicht nötig. Wer aber pünktlich zu einem vereinbarten Termin geimpft werden möchte, kann sich online unter www.116117.de oder telefonisch unter der kostenlosen Rufnummer 0800 116117 02 anmelden. Auch bei den meisten niedergelassenen Ärztinnen und Ärzten können Impftermine vereinbart werden.

 

Impfzahlen

Fast 80.000 Bürgerinnen und Bürger im Kreis Höxter sind bereits vollständig gegen das Coronavirus geimpft. Das sind rund 57 Prozent der Gesamtbevölkerung. Mehr als 96.000 haben schon die Erstimpfung erhalten. Das sind fast 69 Prozent der Gesamtbevölkerung. Nicht einbezogen sind die Impfungen von Betriebs- und Privatärzten, die an das Robert-Koch-Institut gemeldet werden.

Kreis Höxter wird voraussichtlich am Montag,  der Stufe 1 zugeordnet

21.07.2021/PM

Kreis Höxter. Die Inzidenz ist erneut leicht angestiegen. „Wir rechnen damit, dass sich der Inzidenzwert auch in den kommenden Tagen über der Marke von 10 bewegen wird“, erklärt der Leiter des Krisenstabs des Kreises Höxter, Matthias Kämpfer. Diese Entwicklung hat er heute in einem Gespräch mit dem NRW-Gesundheitsministerium erörtert. Die Landesregierung hat signalisiert, dass der Kreis Höxter voraussichtlich am Montag, 26. Juli 2021, der Inzidenzstufe 1 zugeordnet wird. 

 

Rund die Hälfte der aktuell 32 aktiven Infektionen lässt sich zwei größeren Ausbruchsgeschehen zuordnen. In den weiteren Fällen handelt es sich unter anderem um Reiserückkehrer. Derzeit sind hauptsächlich junge Menschen unter 25 Jahren betroffen.

 

„Die steigenden Inzidenzwerte nicht nur bei uns im Kreis Höxter machen deutlich, dass die Pandemie noch nicht eingedämmt ist. Wir sind weiterhin gefordert, in allen Bereichen umsichtig, solidarisch und achtsam zu bleiben“, sagte Landrat Michael Stickeln. „Der Impffortschritt und die weitreichenden Lockerungen dürfen nicht dazu führen, dass sich immer mehr Menschen zunehmend sorglos verhalten. Dazu ist die Pandemielage noch viel zu angespannt“, so der Landrat weiter. 

 

Mit Blick auf das aktuelle Infektionsgeschehen im Kreis Höxter empfiehlt der Leiter des Gesundheitsamtes, Dr. Ronald Woltering, private Treffen oder Feiern möglichst nach draußen zu verlegen. „Unter freiem Himmel ist das Risiko einer Ansteckung deutlich geringer. Hauptübertragungsorte sind fast immer drinnen“, so Dr. Woltering. Außerdem rät er: „Lassen Sie sich regelmäßig testen, auch wenn Sie bereits vollständig geimpft sind."

Auch in der Inzidenzstufe 1 bleibt Vieles erlaubt, jedoch werden das Tragen von Masken und die Rückverfolgbarkeit von Kontakten insbesondere bei Zusammenkünften in Innenräumen in der Regel wieder Pflicht. 

 

Was erlaubt ist in Inzidenzstufe 1: 

 

Angehörige aus fünf Haushalten können sich ohne weitere Einschränkungen im öffentlichen Raum treffen. Ebenso können sich bis zu 100 Personen aus beliebigen Haushalten im öffentlichen Raum treffen, sofern sie einen negativen Test vorweisen können.

 

Die Gastronomie bleibt innen und außen für Gäste ohne vorherige Tests geöffnet. Innen gelten dann aber außer am Sitzplatz Maskenpflicht und Abstandsregeln. 

 

Clubs und Diskotheken dürfen im Außenbereichen für bis zu 100 Personen öffnen, sofern negative Tests vorliegen.

 

Freibäder können ohne Test besucht werden.

 

Außerschulische Bildungsangebote sind in Innenräumen bei ausreichender Belüftung und festen Sitzplätzen ohne Maske möglich, ebenso Musikunterricht mit bis zu 30 Personen.

 

Ohne Test erlaubt sind auch Angebote in der Kinder- und Jugendarbeit innen mit bis zu 30 und außen mit bis zu 50 Personen erlaubt. Ferienangebote und Ferienreisen für Kinder und Jugendlichen sind mit negativem Testnachweis möglich. 

 

Erlaubt sind Veranstaltungen außen und innen, Theater, Oper, Kinos mit bis zu 1.000 Personen ohne Mindestabstand, aber mit negativem Testnachweis oder mit Mindestabstand ohne Testnachweis. 

 

Kontaktsport ist mit bis zu 100 Personen möglich. Erlaubt ist auch Sport im Fitnessstudio.

 

Was nicht erlaubt ist in Stufe 1: 

Dorf-, Straßen- und ähnliche Feste sowie Musikfestivals sind in allen Kreisen und kreisfreien Städten in Nordrhein-Westfalen, die der Inzidenzstufe 1 zugeordnet sind, bis zum 26. August untersagt.

Inzidenz im Kreis Höxter über die Marke von 10 gestiegen

19.07.2021/PM

Kreis Höxter.  Fast einen Monat lang hielt sich die Inzidenz im Kreis Höxter stabil unter 10. Am Samstag, 17. Juli 2021, wurde diese Marke überschritten. Seitdem fragen sich viele Bürgerinnen und Bürger, wie lange die derzeitigen Lockerungen im Kreis Höxter aufrechterhalten bleiben. 

 

„Die Inzidenzstufe 0 mit den größtmöglichen Lockerungen in NRW bleibt für den Kreis Höxter zunächst einmal weiter bestehen. Wie es weitergeht, hängt von der Entwicklung der Inzidenz in den kommenden acht Tagen ab“, erklärt der Leiter des Krisenstabs des Kreises Höxter, Matthias Kämpfer, mit Blick auf die Coronaschutzverordnung des Landes Nordrhein-Westfalen. Danach gilt: Überschreitet die Sieben-Tage-Inzidenz den Grenzwert von 10 an acht aufeinanderfolgenden Tagen, erfolgt in der Regel eine Zuordnung in die nächsthöhere Inzidenzstufe 1 (10 bis 35) durch das Landesgesundheitsministerium. „Bei einem sehr dynamischen Infektionsgeschehen kann das Land die Fristen allerdings verkürzen“, erklärt der Krisenstabsleiter.

 

Aktuell liegt die Inzidenz im Kreis Höxter am dritten Tag in Folge über 10 (19. Juli 2021: 17,1). „Wie sich das Infektionsgeschehen weiterentwickelt, ist offen“, betont der Leiter des Gesundheitsamtes des Kreises Höxter, Dr. Ronald Woltering. Rund die Hälfte der aktuell 30 aktiven Infektionen lässt sich zwei größeren Ausbruchsgeschehen zuordnen. „Insofern lassen sich diese Fälle eingrenzen“, so Dr. Woltering. In den weiteren Fällen handelt es sich unter anderem um Reiserückkehrer. Derzeit sind hauptsächlich junge Menschen unter 25 Jahren betroffen. Mit Blick auf die Ausbruchsgeschehen empfiehlt der Gesundheitsamtsleiter: "Verlegen Sie private Treffen oder Feiern möglichst nach draußen. Unter freiem Himmel ist das Risiko einer Ansteckung deutlich geringer. Hauptübertragungsorte sind fast immer drinnen.“ Außerdem empfiehlt er: „Lassen Sie sich regelmäßig testen, auch wenn Sie bereits vollständig geimpft sind. Es ist sehr wichtig, weiterhin umsichtig und achtsam bleiben." 

 

Inzidenz des Landes NRW ebenfalls über 10 

Der Inzidenzwert des Landes NRW liegt am heutigen Montag (19.07) bei 12,1 und damit am vierten Tag in Folge über 10. Liegt die landesweite Inzidenz ohne Unterbrechung acht Tage lang über 10, fallen landesweit bestimmte Lockerungen der Inzidenzstufe 0 weg. Dies würde auch dann gelten, wenn auf Kreisebene die Inzidenz unter 10 liegt. 

 

PKW wird in der Diemel mitgerissen

17.07.2021/PM

Warburg. Der Geländewagen der Marke Defender eines 61-Jährigen wurde am Samstag, 17.07.2021, gegen 12.40 Uhr, von der stark strömenden Diemel mehrere Meter mitgerissen. Der Mann aus Bad Arolsen hatte versucht, die Diemel, die reißendes Hochwasser führte, an der Furt bei der Pfennigsmühle bei Warburg-Ossendorf zu queren. Damit hat er nicht nur sich und seine drei Mitfahrer, sondern auch die Rettungskräfte von Rettungsdienst, Feuerwehr, DLRG und Polizei, die vor Ort waren, gefährdet.

Durch entsprechende Warnschilder wird auf den Wegen auf die Hochwasserlage hingewiesen. Die Fahrzeuginsassen waren in dem PKW eingeschlossen, die Türen ließen sich nicht öffnen. Mit einem Boot konnte die Feuerwehr an den Geländewagen heranfahren und die Insassen durch die geöffneten Fenster retten. Für die aufwändige Bergung des Fahrzeugs musste ein Kran eingesetzt werden. Die Untere Wasserbehörde wurde über den Vorfall informiert. Verletzt wurde bei dem waghalsigen Manöver niemand.

Geräte aus Bildungswerkstatt gestohlen

09.07.2021/PM

Höxter. In eine Bildungseinrichtung an der Boffzener Straße in Höxter sind bislang unbekannte Täter eingebrochen. In Zeitraum zwischen Mittwoch, 7. Juli, nach 16 Uhr bis Donnerstag, 8. Juli, 7.45 Uhr, verschafften sie sich gewaltsam Zutritt zu einem Seminarraum.

 

Dort entwendeten sie Werkzeuge, Geräte sowie eine Kiste mit weiteren Gegenständen in einem Gesamtwert im vierstelligen Euro-Bereich. Die Polizei in Höxter bittet um Hinweise von Zeugen unter der Telefonnummer 05271/962-0.

Auto landet auf dem Balkon eines Hauses

07.07.2021/PM

Bad Driburg. Bei einem Unfall in Bad Driburg ist ein Auto auf dem Balkon eines Wohnhauses gelandet.

 

Die 31-jährige Fahrerin eines weißen Skoda wollte am Mittwoch, 7. Juli, eigentlich auf dem Parkplatz eines Krankenhauses an der Elmarstraße einparken. Gegen 6.50 Uhr verlor sie dabei aus noch ungeklärten Gründen die Kontrolle über ihren Wagen und fuhr in einer scharfen Rechtskurve gerade aus über eine Böschung.

Hierdurch wurde der Skoda in die Luft katapultiert und flog gegen ein Fenster im ersten Obergeschoss eines Mehrfamilienhauses. Danach rutschte der Pkw mit der Front auf dem direkt angrenzenden Balkon des 1.OG und landete mit dem Heck in das Gebüsch darunter.

 

Die Fahrerin konnte sich aus dem senkrecht stehenden Fahrzeug befreien und wurde aufgrund ihrer Verletzungen in ein Krankenhaus gebracht. Weitere Personen wurden nicht verletzt. Der Skoda wurde erheblich beschädigt, der Sachschaden an dem Auto wird auf rund 15.000 Euro geschätzt. Der Gebäudeschaden muss noch beziffert werden.

 

Der Balkon musste durch die Feuerwehr Bad Driburg abgestützt werden, die Feuerwehr unterstützte auch die anschließende Bergung des Fahrzeuges durch ein Abschleppunternehmen. 


Gegen wartendes Fahrzeug geschleudert: 40.000 Euro Sachschaden

07.07.2021/PM

Brakel. Auf der B 64 bei Brakel ist bei einem Unfall an der Abfahrt zur B 252 ein Sachschaden von knapp 40.000 Euro entstanden. Am Dienstag, 6. Juli, wollte gegen 16.25 Uhr der 61-jährige Fahrer eines Ford Fiesta, der aus Richtung Paderborn kam, nach links auf die Abfahrt zur B 252 abbiegen. Dabei achtete er nicht auf einen entgegenkommenden grauen BMW, der von einem 42-Jährigen gesteuert wurde. Es kam zum Zusammenstoß, wodurch der Ford noch auf einen grauen Opel Astra geschleudert wurde, der an der Auffahrt zur B 64 wartete.

 

Der BMW-Fahrer wurde leicht verletzt in ein Krankenhaus gebracht, das er nach ambulanter Behandlung wieder verlassen konnte. An dem BMW war die Vorderachse gebrochen und ein Rad abgerissen, so dass hier von einem wirtschaftlichen Totalschaden ausgegangen wird. Auch an dem Ford entstand Totalschaden. Beide Fahrzeuge mussten abgeschleppt werden. Der Opel wurde nur leicht beschädigt und konnte seine Fahrt fortsetzen. Der Gesamtschaden wird auf fast 40.000 Euro geschätzt. Der Verkehr konnte an der Unfallstelle vorbeigeleitet werden.

Fahrzeug nach Fahrt unter Drogeneinfluss sichergestellt

04.07.2021/PM

Höxter. Polizeibeamte der Wache Höxter überprüften am Freitag, 02.07.2021, gegen 17.45 Uhr, auf der Bruchhäuser Straße in Höxter-Ottbergen einen VW Passat. Dabei erkannten sie als Fahrer einen 31-Jährigen aus Brakel, der schon mehrfach unter Drogeneinfluss im Straßenverkehr aufgefallen ist. Auch in diesem Fall ergab sich der Verdacht, dass der Mann vor Antritt der Fahrt Betäubungsmittel zu sich genommen hatte.

Daher wurde eine Blutprobe angeordnet und ein entsprechendes Verfahren eingeleitet. Um die weitere gesetzwidrige Teilnahme am Straßenverkehr durch den 31-Jährigen zu verhindern wurden der VW Passat und die dazugehörenden Fahrzeugschlüssel sichergestellt.

Vier Motorradfahrer flüchten im Wald vor der Polizei

30.06.2021/PM

Kreis Höxter. Weil sich vier Motocross-Fahrer bei Höxter-Ovenhausen einer Polizeikontrolle entzogen haben, bittet die Polizei um Zeugenhinweise.

 

Der Polizei wurden am Sonntag, 27. Juni, gegen 11.15 Uhr mehrere Motocross Motorräder gemeldet, die im Bereich Heiligenberg zwischen Ovenhausen und Lütmarsen unterwegs waren. An den Motorrädern waren keine Kennzeichen angebracht. Die Fahrer befanden sich auf Feld- und Waldwegen und fuhren bei Erblicken der Polizei mit mehr als 100 km/h davon.

 

Der Fahrer eines Motorrades mit weiß-roter Front trug eine weiße Motorradhose, eine schwarze Motorradjacke der Marke "Fox" und einen schwarzen Motorradhelm. Ebenfalls entfernte sich ein Fahrer eines weißen Motocross Motorrades und ein rot bekleideter Fahrer mit einer roten Motocross Maschine. Gegen die Unbekannten wurden Ermittlungsverfahren eingeleitet. Hinweise bitte an das Verkehrskommissariat der Polizei Höxter unter der Rufnummer 05271/962-0.

Impfzentrum des Kreises Höxter bietet vorgezogene Zweitimpfung an

30.06.2021/PM

Kreis Höxter. Im Impfzentrum des Kreises Höxter in Brakel wird zurzeit der Astrazeneca-Impfstoff verabreicht. Um zu vermeiden, dass wertvoller Impfstoff verworfen werden muss, gibt es ab sofort die Möglichkeit, sich in eine Reserveliste eintragen zu lassen.

 

„Dieses neue Angebot bieten wir allen Personen an, die bereits ihre erste Impfung im Impfzentrum hatten und ihre zweite Impfung mit Astrazeneca vorziehen möchten“, erklärt Matthias Potthoff, organisatorischer Leiter des Impfzentrums des Kreises Höxter. „Voraussetzung ist, dass sie kurzfristig, also innerhalb von 30 bis 45 Minuten, im Impfzentrum erscheinen können.“

 

Die Anmeldung zur Reserveliste erfolgt über die Mailadresse: impfung-termin@kreis-hoexter.de mit dem Betreff Astrazeneca. Die Mail muss folgende Angaben enthalten: Vorname, Name, Geburtsdatum, Handynummer, Datum Ersttermin und Datum Zweittermin. „Sollten Impfstoffdosen zum Ende einer Schicht, entweder gegen 13 Uhr oder 18 Uhr, übrig sein, werden die Personen, die auf der Reserveliste stehen, telefonisch durch das Impfzentrum benachrichtigt“, so Potthoff. Er weist darauf hin, dass das Anmelden für die Reserveliste keinen Einfluss auf den vereinbarten Termin für die Zweitimpfung hat. „Dieser wird nur gestrichen, wenn es wirklich zu einer vorgezogenen Impfung kommt.“ Das Impfzentrum in der Brakeler Stadthalle ist täglich von 8 bis 13 Uhr und von 14 bis 20 Uhr geöffnet.

 

Drei Fahrer unter Drogeneinfluss an einem Tag

29.06.2021/PM

Kreis Höxter. Im Kreis Höxter sind drei Autofahrer mit Drogen im Blut unterwegs gewesen. Zwei hatten zudem keinen Führerschein und einer zeigte den Polizisten den Führerschein einer anderen Person.

 

Ein 31-jähriger Mann war gegen 14.00 Uhr bei Beverungen-Tietelsen mit seinem Porsche Panamera unterwegs. Bei der Kontrolle zeigte der Fahrer einen Führerschein vor, bei dem die Beamten anhand des Lichtbildes bemerkten, dass es sich nicht um den Führerschein des Fahrers handeln kann. Der vorgezeigte Führerschein wurde von der Polizei einbehalten. Da ein Drogenvortest positiv verlief, ordneten die Beamten die Entnahme einer Blutprobe an und untersagten die Weiterfahrt. Zudem musste der Fahrer, der seinen Wohnsitz im Ausland hat, zur Sicherstellung der Verfahrenskosten eine Sicherheitsleistung von 750 Euro erbringen. Eine Anzeige wurde gefertigt.

 

In Steinheim auf der Friedenstraße kontrollierte die Polizei gegen 14.45 Uhr einen 27-jährigen Autofahrer mit seinem Audi A 5. Als die Polizisten den Führerschein sehen wollten, gab der Mann an, seit 10 Jahren ohne Führerschein unfallfrei zu fahren. Der Fahrer aus dem Kreis Lippe zeigte sich uneinsichtig und da der Verdacht auf Drogenkonsum vor der Fahrt bestand, entnahm ein Arzt eine Blutprobe. Nicht nur gegen den Fahrer, sondern auch gegen seine Mutter als Halterin wurden Anzeigen gefertigt.

 

In Beverungen-Amelunxen hielt die Polizei gegen 16.30 Uhr einen Renault Clio an. Der 37-jährige Fahrer war auch ohne Führerschein, aber unter Drogeneinfluss unterwegs. Dem Mann aus dem Ruhrgebiet wurde eine Blutprobe entnommen. Auch ihn erwartet eine Anzeige.

Taxis am Wochenende wieder ohne Vorbestellung

29.06.2021/PM

Kreis Höxter. Aufgrund der erfreulichen Entwicklung bei den Corona-Zahlen im Kreis Höxter tritt mit Wirkung vom 1. Juli eine neue Regelung für Taxifahrten in Kraft. Wie der Kreis Höxter mitteilt, sind Taxifahrten am Wochenende wieder ohne vorherige Terminvereinbarung möglich.

 

Um zu verhindern, dass Taxi-Unternehmen ihren Dienst aus wirtschaftlichen Gründen einstellen müssen, hatte der Kreis Höxter die Betriebe vor gut einem Jahr erstmals von der Pflicht befreit, nachts am Wochenende Rufbereitschaft sicherstellen zu müssen. Deshalb war es während der Corona-Pandemie erforderlich, Taxifahrten zwischen 22 Uhr und 6 Uhr des Folgetages vorzubestellen. Nur diese vorbestellten Fahrten mussten die Taxiunternehmen nachts durchführen. 

 

„Da aufgrund der sehr niedrigen Inzidenzzahlen das öffentliche Leben wieder in Schwung kommt, ist es ein logischer Schritt, dass die Taxen am Wochenende wieder ohne Vorbestellung genutzt werden können“, erläutert Krisenstabsleiter Matthias Kämpfer. Er weist allerdings darauf hin, dass sich an der Regelung für die Wochentage, also von Sonntag bis Donnerstag jeweils von 22 Uhr bis 6 Uhr des Folgetages, nichts ändert. „Diese Fahraufträge in den Nachtstunden müssen weiterhin während der üblichen Geschäftszeiten vorbestellt werden“, so Kämpfer.

Zeugnistelefon am letzten Schultag

28.06.2021/PM

Kreis Höxter. Auch nach diesem speziellen und anstrengenden Schuljahr wird es im Kreis Höxter am letzten Schultag vor den Sommerferien Zeugnisse geben. Fallen die Schulnoten schlechter aus als erwartet, kann dies bei einigen Schülerinnen und Schülern oder ihren Bezugspersonen mit Stress, Sorgen oder Ängsten verbunden sein. Deshalb bietet die Regionale Schulberatungsstelle für den Kreis Höxter am Freitag, 2. Juli, von 10 bis 16 Uhr ein Zeugnistelefon an.

 

Betroffene fragen sich, wie ein guter Weg aussehen kann, mit den aktuellen Gegebenheiten umzugehen. Eltern überlegen, wie sie auf schwache Schulnoten ihrer Kinder reagieren sollten. „Gerade in diesem vom Wechsel zwischen Distanz- und Präsenzunterricht geprägten Schuljahr fehlt es oft an persönlichem Kontakt zu den vertrauten Lehrkräften“, sagt Anika Tegtmeyer vom Kreis Höxter, die als Schulpsychologin schon seit 2016 in Brakel arbeitet. „Das kann Sorgen auslösen, wie der aktuelle Leistungsstand in diesem Jahr einzuschätzen und wie damit weiter umzugehen ist“, ergänzt ihre Kollegin Rabea Lausen.

 

„Nicht immer lösen sich Ängste und Unsicherheiten von allein auf. Ein Beratungsgespräch rückt so manches ins rechte Licht und gibt Handlungssicherheit für die Zeit in und nach den Sommerferien“, merkt der Leiter der Regionalen Schulberatungsstelle für den Kreis Höxter, Carsten Schulz, an. Bei einem Gespräch mit einer Schulpsychologin oder einem Schulpsychologen können gemeinsam Strategien entwickelt werden, was in dieser Situation hilfreich sein kann. Sie beraten zu Themen wie dem Einsatz sinnvoller Lernstrategien, Möglichkeiten zur Verbesserung der Motivation, Fragen zur Schullaufbahn, dem Umgang mit Enttäuschungen oder der Bewältigung von Prüfungsängsten.

 

„Bei Fragen rund um das Thema Zeugnisse können sich Schülerinnen und Schüler sowie ihre Bezugspersonen für ein vertrauliches Telefonat an die Regionale Schulberatungsstelle für den Kreis Höxter wenden“, ermuntert Kreisdirektor Klaus Schumacher die Betroffenen, dieses Angebot anzunehmen. „Dafür haben wir extra das Zeugnistelefon eingerichtet.“ Dieses ist am Freitag, 2 Juli, von 10 Uhr bis 16 Uhr unter folgender Telefonnummer zu erreichen: 05272 / 393368-0

 

Für umfangreichere Fragestellungen  besteht die Möglichkeit eines anschließenden Folgetermins. Die Schulberatungsstelle berät ganzjährig Erziehungsberechtigte, Lehrkräfte sowie Schülerinnen- und Schüler vertraulich, unabhängig und kostenfrei bei schulbezogenen Fragestellungen. Schulpsychologische Beratung ist grundsätzlich freiwillig. Weitere Informationen gibt es unter www.schulberatung.kreis-hoexter.de

Besen schlägt in Windschutzscheibe ein - Zeugenaufruf

25.06.2021/PM

Kreis Höxter. Ein Unbekannter hat am Mittwochabend (23. Juni) in Höxter einen Besen auf die B 64 geworfen und ein fahrendes Auto getroffen. 

Gegen 20:25 Uhr war ein 60-Jähriger mit seinem Nissan Navara auf der Bundesstraße in Richtung Godelheim unterwegs. Unmittelbar vor der Fußgängerbrücke in Höhe des Friedhofs schlug ein Gegenstand in die Windschutzscheibe ein. Der Mann bremste sofort ab und stellte fest, dass ein Straßenbesen zunächst seine Scheibe traf und dann auf die Gegenfahrbahn geschleudert wurde.

Der Fahrer aus dem Kreis Holzminden verletzte sich nicht. Andere Verkehrsteilnehmer wurden nicht gefährdet. Die Polizei schätzt den an dem Nissan entstanden Schaden auf rund 2.000 Euro. 

Hinweise auf eine Person, die den Besen geworfen hat, erhofft sich die Polizei Höxter unter der Rufnummer 05271/962-0.

Jetzt anmelden: Mit dem Kanu über die Weser

25.06.2021/PM

Kreis Höxter. Das Kommunale Integrationszentrum des Kreises Höxter bietet am Samstag, 17. Juli, in Kooperation mit dem Höxteraner Unternehmen Krome Kanu eine Kanu-Tour für Familien, insbesondere mit internationaler Geschichte, an. Anmeldungen für die kostenlose Tour sind bis Freitag, 9. Juli, möglich. 

 

„Wir möchten den Kindern und ihren Familien einen abwechslungsreichen und vergnüglichen Sommer ermöglichen, deshalb planen wir für die bevorstehenden Sommerferien verschiedene Angebote mit Partnern aus dem gesamten Kreisgebiet“, erklärt Filiz Elüstü vom Kreis Höxter, Leiterin des Kommunalen Integrationszentrums. „Auf diese Weise lernen zugewanderte Familien außerdem die Region besser kennen und können sich so leichter in ihre neue Umgebung einfinden“, ergänzt Kreisdirektor Klaus Schumacher. 

25.06.2021/PM

Boffzen. Am 15.06.2021 fand in der Mehrzweckhalle Boffzen die Mitgliederversammlung des CDU-Samtgemeindeverbandes Boffzen  statt. Es galt, einen neuen Vorstand zu wählen.

Unter Leitung von Tanya Warnecke, Vorsitzende des Kreisverbandes Holzminden, wurde Susanne Engelen zur neuen Vorsitzenden des Samtgemeindeverbandes gewählt und Rolf-Dieter Quaquil zum Stellvertreter. Bernd Kaussow wurde als Schatzmeister und Mitgliederbeauftragter sowie Martin Hüfner als Beisitzer berufen. 

Eröffnet wurde diese Aktionsserie mit einem ART-Dinner, welches im Weidenpalais Rheder stattgefunden hat. Nun folgt eine zweistündige Kanu-Tour von Wehrden nach Corvey. Gestartet wird am Samstag, 17. Juli, um 13 Uhr in Corvey. Dort übernimmt ein Team von Krome Kanu den Transport aller Teilnehmerinnen und Teilnehmer zur Einstiegsstelle in Wehrden. Anschließend geht es mit dem Kanu über die Weser nach Corvey zurück. Der Ausflug endet mit einem kalten Getränk oder einem Eis am Weser Aktivhotel in Corvey mit der Möglichkeit zu einem interkulturellen Austausch und Kennenlernen.

 

Voraussetzung für die Teilnehme ist, dass alle Personen mindestens zehn Jahre alt sind und schwimmen können. „Außerdem können wir die Anmeldung von Kindern nur berücksichtigen, wenn diese von einem Erwachsenen begleitet werden“, so Filiz Elüstü. Die Teilnehmeranzahl ist begrenzt. Das Projekt wird gefördert und unterstützt durch die NRW Landesministerien für Kinder, Familie, Flüchtlinge und Integration sowie für Schule und Bildung und dem Landesprogramm KOMM-AN NRW. 

 

Anmeldung bis Freitag, 09. Juli 2021

 

Interessierte können sich bis Freitag, 9. Juli, unter diesem Link anmelden: https://www.umfrageonline.com/s/1707

 

Gefahrguttransporter verliert Hinterachse

24.06.2021/PM

Kreis Höxter.  Auf der B252 in Höhe der Abfahrt nach Warburg-Germete hat ein Gefahrguttransporter eine Achse verloren. Aus dem Tank des Aufliegers trat eine ätzende Flüssigkeit aus.

 

Am Donnerstag, 24. Juni, befuhr ein 46-jähriger Fahrer mit einem Gefahrguttransporter die B252 von der Autobahnabfahrt in Richtung Warburg. Gegen 11 Uhr löste sich in Höhe der Abfahrt Germete aus noch ungeklärten Gründen die hintere Achse des Aufliegers. Dem Fahrer gelang es, die Zugmaschine nach wenigen Metern zum Stillstand zu bringen. Die Straße wurde für den Verkehr vollständig gesperrt.

 

Der rumänische Fahrer erlitt einen Schock und wurde zunächst mit einem Rettungswagen in ein Krankenhaus eingeliefert und nach ambulanter Behandlung entlassen.

 

Die Feuerwehr und die Untere Wasserbehörde wurden zur Gefahrensicherung und Gefährdungsbeurteilung hinzugerufen. Es wurde entschieden, dass der flüssige Inhalt aus dem beschädigten Gefahrguttank abgepumpt werden muss. Dazu wurde ein Spezialfahrzeug der Feuerwehr Duisburg angefordert.

 

Aufgrund der aufwendigen Bergung bleibt die B252 voraussichtlich bis in die Abendstunden hinein im Abschnitt zwischen der Anschlussstelle A44 und der B7 bei Warburg gesperrt. 

Zusammenstoß auf der L 828

24.06.2021/PM

Kreis Höxter.  Bei Willebadessen ist es am Donnerstag, 24. Juni, auf der L 828 zu einem Verkehrsunfall gekommen, bei dem eine Frau schwer verletzt wurde. Gegen 6.45 Uhr wollte ein 18-Jähriger mit seinem Audi von Willebadessen kommend auf die L 828 in Richtung Neuenheerse auffahren.

 

Dabei achtete er nicht auf den weißen VW Up einer 50-Jährigen, die von Neuenheerse in Richtung Scherfede unterwegs war. Auf der Kreuzung kam es zum Zusammenstoß. Während der Audi-Fahrer unverletzt blieb, musste die VW-Fahrerin mit dem Rettungswagen in ein Krankenhaus gefahren werden. Durch die Kollision entstand an beiden Fahrzeugen wirtschaftlicher Totalschaden. Zur Bergung und Unfallaufnahme musste die L 828 bis 8.20 Uhr für den Verkehr voll gesperrt werden.

Autobrand: B 64 mehrere Stunden gesperrt

24.06.2021/PM

Kreis Höxter. Ein brennendes Fahrzeug hatte am Mittwoch, 23. Juni, für eine mehrstündige Sperrung der B 64 bei Bad Driburg gesorgt.

 

Ein schwarzer 3er BMW, mit dem ein 34-Jähriger auf der B 64 in Fahrtrichtung Höxter unterwegs war, hatte gegen 11.15 Uhr während der Fahrt aus bislang unbekannten Gründen Feuer gefangen. Der Fahrer konnte den Wagen in Höhe der Abfahrt zur L 954 noch in einer Nothaltebucht abstellen und unverletzt aussteigen.

 

Der Brand wurde anschließend durch die Feuerwehr Bad Driburg gelöscht. Sie konnte allerdings nicht verhindern, dass der BMW vollständig ausbrannte. Der entstandene Schaden wird auf rund 17.000 Euro geschätzt.

 

Durch die Löscharbeiten wurde die B 64 vollständig für den Verkehr gesperrt. Im Anschluss musste die Fahrbahn gereinigt werden, so dass die Strecke gegen 14.30 Uhr wieder freigegeben werden konnte.

Statt Kaufabschluss folgen Beleidigungen

Warnung vor Datenmissbrauch über Verkaufsplattformen

23.06.2021/PM

Kreis Höxter. Ein neues Phänomen des Datenmissbrauchs fällt bei polizeilichen Ermittlungen in der letzten Zeit verstärkt auf. Im Kreis Höxter sind bislang zwar noch keine konkreten Fälle bekannt geworden, die Polizei Höxter warnt dennoch Bürgerinnen und Bürger vorbeugend und rät grundsätzlich zum sensiblen Umgang mit persönlichen Daten.

 

Die Täter nehmen über eine Verkaufsplattform Kontakt zu ihren Opfern auf. Sie zeigen Interesse an einem eingestellten Artikel oder einer angebotenen Dienstleistung, wie etwa dem Babysitten. Nach gegenseitigem Einverständnis wird die Adresse, vorwiegend zum Kaufabschluss durch Abholung des Gegenstandes, erfragt. Statt einer Abholung des Artikels folgen massive schriftliche Beleidigungen und Nötigungen durch die Täter.

 

Die Polizei Höxter rät für Verkäufe, wenn möglich, einen öffentlichen und lebhaften Ort zum Kaufabschluss zu wählen. Auf die Bekanntgabe von persönlichen Daten, wie etwa der Adresse, Telefonnummern oder Kontoverbindungen sollte möglichst verzichtet werden.

 

Bereits bei der Einstellung von Artikelbeschreibungen und Bildern ist darauf zu achten, nicht zu viele persönliche Informationen preiszugeben. Grundsätzlich empfiehlt es sich, sparsam mit der Veröffentlichung sensibler Daten umzugehen, um die Gefahr des Datenmissbrauchs zu reduzieren.

 

Weiterführende Informationen und hilfreiche Tipps erhalten Sie im Rahmen der Kriminalprävention bei Katharina Willberg unter der Telefon-Nummer 05271/962-1353. 

LWL-Förderprojekt „Zebrastreifen“ schreitet voran

Programm „Bärenstark im Kreis Höxter“ will nachhaltige Impulse setzen

23.06.2021/PM

Kreis Höxter. Mit dem Selbstbehauptungsprogramm „Bärenstark im Kreis Höxter“ der Sportjugend im Kreissportbund Höxter präsentiert das LWL-Förderprojekt „Zebrastreifen“ ein neues Angebot für Vorschulkinder in Kindertagesstätten im ganzen Kreisgebiet. „Wir wollen die Kinder bärenstark machen“, erläutert Klaus Brune, Leiter des Jugendamtes des Kreises Höxter.

 

Als Kooperation zwischen dem Jugendamt des Kreises Höxter und dem Schulamt für den Kreis Höxter will das Projekt Zebrastreifen Kinder und ihre Eltern beim Übergang vom Kindergarten in die Schule unterstützen und stärken. Die Federführung liegt dabei in den Händen der beiden Kreismitarbeiterinnen Silke Merkel und Sandra Wegener, die sich gemeinsam mit Petra Huppert-Buch vom Kreissportbund Höxter auch um die Umsetzung der neuen Aktion an den beiden Modellstandorten Willebadessen und Bad Driburg kümmern. 

 

Bisher machen die Kinder der AWO-Kita im Familienzentrum Bad Driburg sowie des Evangelischen Familienzentrums Jesus und Zachäus Bad Driburg und des Familienzentrums Zipfelmütze Willebadessen schon begeistert mit. Aufgrund der Corona-Pandemie können zurzeit nur Kindertagesstätten berücksichtigt werden, im nächsten Jahr sollen aber die Grundschulklassen aus dem 1. Schuljahr dazu stoßen.

„Wer hat sich als Kind nicht gewünscht, bärenstark zu sein, allem trotzen zu können und keine Angst zu haben?“, sagt Silke Merkel und bringt zudem die Perspektive der Eltern ins Spiel: „Wir Eltern wünschen uns für unsere Kinder eben diese Bärenkräfte – auch um Ängste zu überwinden, durchsetzungsstark zu sein, Grenzen und Fairplay kennen zu lernen und ein Gefühl des richtigen Maßes entwickeln zu können.“ Genau diese Aspekte werden in dem neuen Programm der Sportjugend aufgenommen. „Die Kinder lernen und erfahren, was Respekt und Fairplay bedeuten, wie es ist, mal zu gewinnen und mal zu verlieren, dass sie sich selbst vertrauen können oder wie sich Hilfsbereitschaft anfühlt“, erläutert Sandra Wegener. Aber auch, dass Vereinbarungen für alle gelten, was es bedeutet, mutig zu sein, was passiert, wenn sie laut „Stopp“ rufen und wie wichtig es ist, Rücksicht auf andere Kinder zu nehmen, gehöre zum Inhalt des Programms. 

 

KSB-Mitarbeiterin Petra Huppert-Buch, Fachkraft „NRW bewegt seine Kinder!“, übernimmt für die Sportjugend im KSB Höxter die Koordination des Programmes. Sie kooperiert bei der Umsetzung der Kurse mit verschiedenen Sportvereinen aus dem Kreis Höxter. „Die Leitung der Kurse übernehmen ausgebildete Übungsleiterinnen und Übungsleiter, die zusätzlich auf das Konzept geschult werden“, erklärt sie und gibt schon einmal einen Einblick: „Neben Bewegungsspielen, kleinen Raufspielen auf der Matte und weiteren Methoden zur Stärkung des Selbstbewusstseins, werden die Kinder für Werte wie Hilfsbereitschaft, Mut und Respekt sensibilisiert.“ Zum Abschluss erhält jedes Kind eine „Bärenstark-Urkunde“.

Das Programm wurde im Jahr 2013 vom Sportbund Bielefeld entwickelt und wird seitdem erfolgreich umgesetzt. Über vier Wochen nehmen die Kinder 60 Minuten pro Woche an dem Kurs teil. Neben den motorischen Fähigkeiten werden emotionale, kognitive sowie soziale Aspekte gefördert. „Es geht darum, einen Impuls zu setzen, um die Kinder in der Übergangsphase von Kita zur Grundschule auch nachhaltig für Bewegung, Spiel und Sport im Sportverein zu motivieren und für ein gesundes Aufwachsen zu stärken“, sagt Petra Huppert-Buch. Bei ihr können sich die Kindertagesstätten montags bis donnerstags zwischen 9 und 13 Uhr anmelden. Sie ist zu erreichen beim Kreissportbund unter p.huppert-buch@ksb-hoexter.de oder telefonisch unter 05271/6946-335.

Auto im Vollbrand – Flammen drohten auf Gebäude überzuspringen

22.06.2021/red. 

Höxter. Zu einem PKW-Brand in der Innenstadt von Höxter musste die Freiwillige Feuerwehr Höxter in der Nacht von Montag auf Dienstag ausrücken. Gegen 00:40 Uhr stand ein Fahrzeug in einem Hinterhof in der Weserstraße, direkt an einem Einzelhandelsgeschäft vor den großen Schaufensterscheiben, im Vollbrand. Personen wurden laut Feuerwehr nicht verletzt. Die Feuerwehr rückte mit sechs Einsatzfahrzeugen an und nahm sofort die Brandbekämpfung auf.

Die Feuerwehr löschte den PKW unter Atemschutz ab. Aufgrund der engen Bebauung habe die Wehr laut eigenen Angaben das „Alarmstichwort“ auf Feuer 2 erhöht. Durch die Brandbeschädigung verlor das Fahrzeug größere Mengen an Betriebsmitteln. Die Wehrleute haben unter der Einsatzleitung von Steven Noble die Wasser-Einläufe in der nahen Umgebung gesichert und die ausgelaufenen Betriebsmittel abgebunden. Aufgrund der Lage wurde die Untere Wasserbehörde und Mitarbeiter des Klärwerks angefordert. Die Feuerwehr klemmte die Fahrzeugbatterie ab und kontrollierte das Brandfahrzeug mit Hilfe einer Wärmebildkamera. Dem schnellen Eingreifen der Feuerwehr ist es zu verdanken, dass ein Übergreifen der Flammen auf das Gebäude verhindert werden konnte. Über die Brandursache liegen unserer Redaktion bislang keine Erkenntnisse vor. Die Polizei hat die 

Wiederaufnahme von Erstimpfungen / Impftermine ab Mittwoch 

22.06.2021/PM
Kreis Höxter. Ab Mittwoch können wieder Termine für Erstimpfungen im Impfzentrum des Kreises Höxter in Brakel vereinbart werden. Das Land Nordrhein-Westfalen hat hierzu eine entsprechende Weisung erlassen und den Impfstoff bereitgestellt. Die Termine werden über das Terminportal der Kassenärztlichen Vereinigung Westfalen-Lippe (KVWL) vergeben, telefonisch unter der Telefonnummer 0800/116 117 02 oder online unter der Internetadresse www.116117.de.
Das Angebot, sich ab Mittwoch einen Termin für eine Erstimpfung im Impfzentrum Brakel zu vereinbaren, richtet sich an folgende Personengruppen:
Personen ab 60 Jahren,
Personen mit Vorerkrankungen, die ein erhöhtes Risiko für schwere Krankheitsverläufe nach einer SARS-CoV-2-Infektion haben,
Beschäftigte in Krankenhäusern sowie
Beschäftigte in (teil-)stationären Einrichtungen der Eingliederungs-hilfe und Werkstätten für Menschen mit Behinderung.
Personen ab 60 Jahren haben ihre Berechtigung im Impfzentrum durch Vorlage eines Ausweisdokumentes nachzuweisen. Personen mit Vorerkrankungen haben eine ärztliche Bescheinigung beizubringen, die die Zugehörigkeit zu dieser Personengruppe bestätigt oder die in sonstiger Weise ein erhöhtes Risiko für schwere Krankheitsverläufe nach einer SARS-CoV-2-Infektion bestätigt.
Entsprechend der Weisung des Landes NRW besteht auch für Wahlhelfende für die Bundestagswahl 2021 sowie für Personen im Katastrophenschutz. „Die Wahlhelferinnen und Wahlhelfer werden über die Städte abgefragt werden und gegebenenfalls gemeinsam zum Impftermin nach Brakel eingeladen. Beim Katastrophenschutz haben alle Angehörigen bereits ein Impfangebot erhalten“, erklärt Matthias Potthoff, organisatorischer Leiter des Impfzentrums des Kreises Höxter. Er bittet alle Personen, an die sich das Impfangebot richtet und die bislang noch keinen Termin erhalten haben, sich ab Mittwoch einen Impftermin zu buchen. „Ich gehe davon aus, dass das vorerst das letzte exklusive Angebot des Landes NRW für diese Personengruppen ist, sich einen Impftermin zu vereinbaren.“

Streitigkeiten und Beleidigungen

21.06.2021/PM

Kreis Höxter. Bei mehreren Streitigkeiten, die mit gegenseitigen Körperverletzungen endeten, musste die Polizei im Kreis Höxter im Laufe des vergangenen Wochenendes eingreifen. Außerdem mussten Mitarbeiter des Ordnungsamtes bei einer Kontrolle am Godelheimer See Beleidigungen über sich ergehen lassen.

 

Zu einer verbalen und körperlichen Auseinandersetzung war es in der Nacht zu Sonntag, 20. Juni, in Brakel gekommen. Im Generationenpark Lütkerlinde hatte sich zwischen einem 22-Jährigen und einem 23-Jährigen ein Streit entwickelt. Im Verlauf der körperlichen Auseinandersetzung zwischen den beiden alkoholisierten Männern traf der 22-Jährige den 23-Jährigen mit der Faust am Kopf traf und biss ihm einmal in den Rumpf, so dass der 23-Jährige mit dem Rettungswagen in ein Krankenhaus gefahren werden musste, wo er stationär verblieb. Auch der 22-jährige Kontrahent wurde leicht verletzt, außerdem trug eine 25-jährige Bekannte, die bei dem Streit noch schlichtend einschreiten wollte, ebenfalls leichte Verletzungen davon.

 

Mit Körperverletzungen endete auch ein Streit am Samstag, 19. Juni, in Bad Driburg. In der Straße Diekbrede waren gegen 18.30 Uhr drei Männer, ein 44-Jähriger, ein 40-Jähriger und ein 20-Jähriger aus noch nicht abschließend geklärten Gründen aneinandergeraten. Im Verlauf des Streits flogen ein Plastikstuhl sowie eine Bierflasche, ein Beteiligter wurde getreten, ein anderer erlitt nach einem Schlag eine Platzwunde am Kopf, außerdem wurde dessen Brille beschädigt.

 

Ebenfalls am Samstag, 19. Juni, wurde nach einer Feier in Nieheim-Himmighausen ein 27-Jähriger am Kopf verletzt. Gegen 23.53 Uhr hatte der 27-Jährige mit einem Begleiter eine Feier in der Straße Am Fischbach verlassen, als ihm auf dem Gehweg mit einer Bierflasche auf den Hinterkopf geschlagen wurde. Hierdurch erlitt er eine Platzwunde am Kopf. Zur Klärung der Tat hofft die Polizei auf Zeugen. Sie sollten sich bei der Polizei in Höxter unter Telefon 05271/962-0 melden.

 

Eine Beleidung wurde am Samstag, 19. Juni, aus dem Freibad Höxter zur Anzeige gebracht. Es war gegen 17.30 Uhr zu einer verbalen Meinungsverschiedenheit zwischen einer Familie und dem Bademeister gekommen, in dessen Verlauf der Bademeister beleidigt wurde.

 

Ebenso mussten sich zwei Mitarbeiter des Ordnungsamtes der Stadt Höxter Beleidigungen anhören, die am Samstag, 19. Juni, eine Kontrolle am Godelheimer See durchführten. Gegen 17.45 Uhr hatten die Ordnungsamts-Mitarbeiter zwei männliche Personen angesprochen, die auf dem Gelände der Freizeitanlage unerlaubt gegrillt hatten. Darauf hatten die Männer, die sich noch vor Eintreffen der Polizei von dem Gelände entfernen, aggressiv reagiert und die Ordnungsamts-Mitarbeiter mit mehreren Beleidigungen überzogen.

Mehr als 50.000 Menschen bereits vollständig geimpft

21.06.2021/PM

Kreis Höxter. Mehr als 50.000 Menschen haben im Kreis Höxter bereits den vollen Impfschutz, das entspricht einer Quote von gut 35 Prozent. Die Impfquote bei den Erstimpfungen im Kreis Höxter steigt beharrlich an und liegt bei fast 60 Prozent. Rund 82.500 Menschen sind somit mindestens einmal geimpft. 

17-Jähriger bei Verkehrsunfall verletzt

20.06.2021/PM

Godelheim. Am frühen Samstagmorgen, 19.06.2021, gegen 02:25 Uhr, ist ein junger Mann aus Höxter bei einem Verkehrsunfall schwer verletzt worden. Nach bisherigen Erkenntnissen befuhr der Mann mit seinem Leichtkraftrad die Bundesstraße 64 aus Richtung Godelheim in Richtung Höxter. Ungefähr 750 Meter außerhalb der Ortschaft Godelheim habe dann plötzlich ein Reh die Fahrbahn gequert. Der Fahrer habe sein Zweirad abgebremst und sei ins "Schlingern" und auf den rechtsseitigen Grünstreifen geraten. Dort kam er zu Fall, verletzte sich schwer und musste zur Behandlung in ein Krankenhaus eingeliefert werden. Das Leichtkraftrad wurde durch den Sturz ebenfalls beschädigt und wurde abgeschleppt. 

Traktor flüchtet nach Unfall - Zeugenaufruf

19.06.2021/PM

Brakel. Am Donnerstag, 17. Juni, stieß ein Traktor mit seiner angehangenen Feldspritze bei Brakel-Rheder gegen einen Opel Zafira und verließ die Unfallstelle, ohne sich um den entstandenen Schaden zu kümmern.

 

Gegen 07:40 Uhr fuhr eine 44-jährige Frau mit ihrem Auto auf der K 39 von Brakel-Rheder aus in Richtung Erkeln. Die Feldspritze eines entgegenkommenden Traktors stieß gegen ihre linke Fahrzeugseite und verursachte einen Schaden. Der Traktor fuhr Richtung Rheder davon. Ob die Feldspritze durch den Zusammenstoß ebenfalls beschädigt wurde, ist nicht bekannt.

 

Hinweise zu dem Traktor und dem Fahrer nimmt die Polizei Höxter unter der Telefonnummer 05271/962-0 entgegen. 

Hand in Hand für den Kinderschutz

Kreisjugendamt und Kreispolizeibehörde unterzeichnen Kooperationsvereinbarung:

17.06.2021/PM

Kreis Höxter. Das Kreisjugendamt und die Kreispolizeibehörde Höxter werden beim Kinderschutz noch enger zusammenarbeiten. Hierzu haben Landrat Michael Stickeln, Polizeidirektor Christian Brenski und Klaus Brune, Leiter des Fachbereichs Familie, Jugend und Soziales des Kreises Höxter, eine Kooperationsvereinbarung unterzeichnet. Sie soll die bewährte Zusammenarbeit zwischen Polizei und Jugendamt, den fachlichen Austausch und die Handlungssicherheit aller professionell Beteiligten zum Schutz von Kindern vor Gewalt, Vernachlässigung und sexualisierter Gewalt weiter verbessern.

 

„Kinderschutz ist ein unmissverständlicher und verpflichtender Auftrag an unsere gesamte Gesellschaft“, sagte Landrat Michael Stickeln anlässlich der Unterzeichnung im Höxteraner Kreishaus. „Die Formen des familiären Zusammenlebens sind vielfältiger geworden. Heutzutage sind zahlreiche Institutionen und Personen an der Erziehung beteiligt. Unser Ziel muss deshalb sein, lokale Akteure im Bereich Kinderschutz noch stärker zusammenzubringen, um gemeinsame Strategien im Umgang mit riskanten Lebenslagen von Familien zu entwickeln.“ Wahrnehmen, Warnen und ebenso kluges wie entschlossenes Handeln seien die Grundsätze der Frühwarnsysteme beim Kinderschutz.

 

„Die Kooperationsvereinbarung beschreibt nicht nur die bisher gute Zusammenarbeit zwischen Kreisjugendamt und Kreispolizeibehörde, sie regelt auch gemeinsame Gesprächstermine für den Informationsaustausch. Dabei bleiben die jeweiligen Aufgaben und Zuständigkeiten unverändert“, erklärt Polizeidirektor Christian Brenski von der Kreispolizeibehörde Höxter.

 

Die Vereinbarung zwischen Polizei und Jugendhilfe formuliert unter anderem die Grundlagen der Zusammenarbeit. „Eine Voraussetzung für eine gelungene Kooperation ist, dass jede Seite die Arbeitsgrundlagen der anderen kennt. Konkrete Fragen in diesem Zusammenhang sind unter anderem: Wie ist die andere Behörde organisiert und erreichbar? Wer ist für welche Angelegenheiten zuständig? Welche gesetzlichen Arbeitsaufträge gibt es? Was ergeben sich daraus für Arbeitsprinzipien? Die Kooperationsvereinbarung soll allen Beteiligten auf diese und weitere Fragen Antworten geben“, sagt Klaus Brune, Leiter des Fachbereichs Familie, Jugend und Soziales. 

 

Ebenso ist in der Vereinbarung die Verfahrensabsprache festgehalten, also in welchen Fällen eine Behörde die andere informiert. So gibt die Polizei entsprechende Informationen an das zuständige Jugendamt weiter, wenn zum Beispiel bei Fällen von Häuslicher Gewalt Kinder in den betroffenen Familien leben. Auch bei Hinweisen zu fortlaufenden Alkoholexzessen und Drogenkonsum der Sorgeberechtigten oder eines Kindes oder Jugendlichen, Verwahrlosung der Wohnung wenn Kinder oder Jugendliche im Haushalt leben oder Straftaten gegen die sexuelle Selbstbestimmung an oder von Kindern und Jugendlichen wird das Jugendamt mit hinzugezogen. Das Jugendamt wiederum verständigt die Polizei, wenn zum Beispiel in Eilfällen sofortiges Handeln erforderlich ist, um das Kindeswohl zu sichern.

 

Eine wichtige Rolle in der Vereinbarung spielt auch die Jugendhilfe im Strafverfahren. „Wenn Jugendliche oder junge Erwachsene straffällig geworden sind, können sie und ihre Eltern sich an die pädagogischen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Jugendhilfe im Strafverfahren wenden. Sie begleiten die Jugendlichen und ihre Familien während des gesamten Verfahrens und unterstützen mit ambulanten Hilfsangeboten wie zum Beispiel Betreuungshilfen oder sozialen Trainingskursen nach dem Jugendgerichtsgesetz“, erklärt Fachbereichsleiter Brune. Das gemeinsame Anliegen der Jugendhilfe im Strafverfahren und der Polizei sei es, frühzeitig und rechtzeitig auf straffälliges Verhalten junger Menschen zu reagieren und im Sinne der Prävention weitere Straftaten zu verhindern. „Hier ist sowohl eine fallunabhängige, institutionsbezogene Zusammenarbeit, als auch eine fallspezifische Zusammenarbeit zwischen Polizei und Jugendhilfe im Strafverfahren wichtig.“

 

Auch strukturell werden die Kooperationsbeziehungen verankert: Um das Zusammenwirken zwischen Jugendamt und Polizei auf Grundlage der unterzeichneten Vereinbarung zu erörtern und zu reflektieren, sind regelmäßige Austauschtreffen auf unterschiedlichen Ebenen vorgesehen. „Die Kooperation ist als dauerhafter Prozess angelegt“, so Landrat Michael Stickeln.

 

Motorradfahrer nach Frontalzusammenstoß schwer verletzt

17.06.2021/PM 

Steinheim. Ein Motorradfahrer hat sich am Mittwochabend (16. Juni) schwer verletzt, als er bei Steinheim frontal gegen ein entgegenkommendes Auto stieß.

Ein 47-Jähriger war gegen 21.00 Uhr mit seinem Motorrad auf der L 827 von Steinheim aus Richtung Schieder-Schwalenberg Lothe unterwegs und geriet in einer Kurve nach links auf die Gegenfahrbahn. Dort stieß er frontal mit einem entgegenkommenden VW Passat zusammen, der trotz eines Ausweichmanövers einen Zusammenstoß nicht verhindern konnte.

Der Motorradfahrer stieß gegen die Fahrzeugfront des Passat und zog sich schwere Verletzungen zu. Ein Rettungswagen brachte ihn in ein Krankenhaus, wo er stationär verblieb. Der 18-jährige VW Passat-Fahrer blieb unverletzt. An dem Motorrad entstand nach Einschätzung der Polizei ein wirtschaftlicher Totalschaden, der Frontschaden an dem Passat wird auf mehr als 2000 Euro geschätzt. Für die Rettungsmaßnahmen und die Unfallaufnahme musste die Landstraße kurzzeitig gesperrt werden.

Patienten dürfen Besuche empfangen

16.06.2021/PM

Kreis Höxter. Aufgrund der aktuell niedrigen Inzidenzwerte im Kreis Höxter lockern die vier Krankenhäuser der KHWE von Montag, 14. Juni, an ihre Besuchsregelungen. Demnach dürfen stationär aufgenommene Patienten wieder Besuch empfangen –  dennoch sind dabei Regeln zu beachten.

 

Terminvereinbarungen sind nicht mehr notwendig. Die Besuchszeiten sind im St. Josef Hospital Bad Driburg, St. Vincenz Hospital Brakel, St. Ansgar Krankenhaus Höxter und im St. Rochus Krankenhaus Steinheim auf täglich 14 bis 18 Uhr festgelegt. "Wir bitten alle Angehörigen und Bekannte, ihre Besuche untereinander abzustimmen. Zeitgleich ist nur eine Besuchsperson erlaubt", sagt KHWE-Geschäftsführer Christian Jostes.

 

Besuche sind möglich, wenn ein aktueller Nachweis über einen negativen Corona-Schnelltest oder PCR-Test vorliegt – dieser darf jedoch nicht älter als 24 Stunden sein. Selbsttests sind in diesem Fall nicht zulässig. Diejenigen, die bereits vollständig geimpft sind (letzte Impfung liegt länger als 14 Tage zurück, Impfausweis oder amtliches Dokument nötig) oder einen Genesenen-Nachweis (amtliches Dokument) vorweisen können, dürfen ebenfalls stationäre Patienten besuchen. Ausnahmeregeln gelten für die Geburts-, Kinder- und Palliativstation.

Darüber hinaus sind die Cafeterien der vier Krankenhäuser von Montag, 14. Juni, an auch wieder für Besucher geöffnet.

 

Der Geschäftsführer appelliert dennoch weiterhin an die Vernunft der Besucher und weist auf die Abstandsregelungen von 1,5 bis zwei Metern hin, auch in den Patientenzimmern. Jostes: "Wenn Sie Grippe-Symptome wie Fieber, erhöhte Temperatur oder starken Husten aufzeigen, sehen Sie bitte von einem Besuch in unseren Häusern ab."

 

Die Besucher werden am Eingang weiterhin auf Symptome kontrolliert und über die bestehenden Hygiene- und Abstandsregeln aufgeklärt. Am Eingang des jeweiligen Krankenhauses werden die Kontaktdaten der Besucher aufgenommen, alternativ kann der Besuch über die Luca-App registriert werden.  Während des gesamten Aufenthaltes muss ein medizinischer Mund-Nasen-Schutz oder eine FFP2-Maske getragen werden. "Bitte helfen Sie mit, unsere Patienten und Mitarbeiter, auch wenn sie bereits geimpft wurden, zu schützen", so Geschäftsführer Jostes.

Beschädigungen am Bahnhof Ottbergen - Zeugenaufruf

15.06.2021/PM

Ottbergen. Am Montag sind der Polizei mehrere mutwillige Beschädigungen auf dem Bahnhofsgelände in Höxter-Ottbergen gemeldet worden. Ein Getränkeautomat, eine Halterung für Prospekte und eine Tür zum Bahnhofsgebäude beschädigten Unbekannte im Zeitraum von Sonntag, 13. Juni, 16.00 Uhr, bis Montag, 14. Juni, 13.00 Uhr. Die Polizei Höxter bittet Zeugen, die Hinweise auf den oder die Verursacher geben können, sich unter der Telefonnummer 05271/962-0 zu melden.

Unfall mit tödlichem Ausgang auf der L 954

11.06.2021/PM

Bad Driburg. Auf der L 954 zwischen Bad Driburg-Langeland und Bad Driburg-Reelsen hat sich am Freitag, 11. Juni, ein Unfall ereignet, bei dem der Fahrzeugführer verstorben ist. Ob es sich dabei um den Halter des Fahrzeugs handelt, ist noch nicht abschließend geklärt.

 

Der grüne Mercedes mit einem Kennzeichen aus dem Kreis Lippe war gegen 4.45 Uhr auf der L 954 aus Richtung Langeland kommend in Fahrtrichtung Reelsen unterwegs. Aus noch nicht geklärter Ursache kam er kurz vor der Einmündung zu L 951 nach links von der Fahrbahn ab und prallte gegen einen Baum. Der Mercedes wurde im Frontbereich völlig zerstört, der Wagen fing Feuer. Der allein im Fahrzeug befindliche Fahrer kam dabei ums Leben.

 

Die alarmierte Feuerwehr konnte das brennende Auto löschen und den verstorbenen Fahrer aus dem Fahrzeug bergen. Die Landstraße wurde für die Dauer der Bergung und Unfallaufnahme bis 8.20 Uhr gesperrt.

 

Die weiteren Ermittlungen zur Identität des Fahrers und zur Unfallursache dauern noch an.

Jetzt mitmachen: Kreis Höxter lobt Integrationspreis aus.

Bewerbungen bis zum 18. Juli möglich.

09.06.2021/PM Kreis Höxter

Kreis Höxter. Erneut möchte der Kreis Höxter besonderes ehrenamtliches Engagement im Bereich interkulturelle Verständigung prämieren: Ab sofort können sich Einzelpersonen, Vereine oder Gruppen und Schulen wieder für den Integrationspreis bewerben. Prämiert werden die Gewinner im Rahmen der „Auftaktveranstaltung für das Kommunale Integrationsmanagement (KIM NRW)“ am 31. August 2021 in den Räumlichkeiten der Kulturstiftung Marienmünster.

 

„Die Corona-Pandemie ist nach wie vor eine große Belastung für die gesamte Gesellschaft. Neuzugewanderte, die mitunter noch nicht richtig vernetzt sind, trifft sie besonders hart. Auch hier haben viele Menschen im Kreis Höxter in den vergangenen Monaten mit ihrer ehrenamtlichen Arbeit einen sehr wichtigen Dienst geleistet. So entstanden viele neue, kreative Ideen zur Nachbarschaftshilfe oder gegenseitiger Unterstützung“, sagt Landrat Michael Stickeln.

Der Integrationspreis soll dieses vielfältige Engagement würdigen. Bewerbungen können noch bis zum 18. Juli eingereicht werden. Unter dem Motto „Gemeinsam statt Einsam“ sind Vereine, Projekte, Initiativen, Schulen, Kindertageseinrichtungen und Einzelpersonen aufgerufen, sich an dem Wettbewerb zu beteiligen. „Mitmachen lohnt sich“, ermuntert die Leiterin des Kommunalen Integrationszentrums des Kreises Höxter (KI), Filiz Elüstü, ehrenamtlich Aktive, zügig eine Bewerbung einzureichen. Denn auch der Integrationspreis 2021 wird wieder in drei Kategorien vergeben. „Das erhöht die Chancen“, so Elüstü.

 

Der Integrationspreis wird gefördert und unterstützt von den NRW Landesministerien für Schule und Bildung sowie Kinder, Familie, Flüchtlinge und Integration.

 

Drei Kategorien

In Kategorie 1 ist der Preis mit 1.000 Euro dotiert. Bewerben können sich Projekte, die Einheimische und (Neu-)Zugewanderte zusammenbringen. 

Kategorien 2 und 3 sind mit jeweils 500 Euro dotiert. Kategorie 2 richtet sich speziell an (Neu-)Zugewanderte, die sich im Kreis Höxter bereits selbst ehrenamtlich für ihre Mitmenschen engagieren. 

 

In der Kategorie 3 werden Ehrenamtliche ausgezeichnet, die sich vorbildlich für die Integration von (Neu-)Zugewanderten in ihre neue Heimatstadt engagieren.

 

Auswahlverfahren

Bewerben können sich ehrenamtlich Engagierte, (Neu-)Zugewanderte und Einheimische aber auch Schulen, Kindertageseinrichtungen, Unternehmen und Migrantenorganisationen, die mit vielfältigen Initiativen die Integration und das interkulturelle Verständnis fördern. Zugelassen sind eigene Bewerbungen und Vorschläge anderer. Eine Jury wird aus den eingegangenen Bewerbungen in jeder Kategorie nach Integration, Vorbildfunktion, Übertragbarkeit, Vernetzung, Kreativität, Originalität und Nachhaltigkeit die jeweiligen Gewinner festlegen.

 

Jury

Der Jury gehören Landrat Michael Stickeln, Kreisdirektor Klaus Schumacher, ein Vertreter des Kreistages, Vertreterinnen des Integrationsbeirates sowie Mitarbeiter des Kommunalen Integrationszentrums des Kreises Höxter an. Prämiert werden die Gewinner während der „Auftaktveranstaltung für das Kommunale Integrationsmanagement (KIM NRW)“ am 31. August 2021 in der Kulturstiftung Marienmünster.

 

Jetzt bewerben 

Bewerbungen um den Integrationspreis 2021 können bis zum 18. Juli beim Kommunalen Integrationszentrum des Kreises Höxter (KI), Moltkestraße 12, 37671 Höxter eingereicht werden. Für Fragen stehen Filiz Elüstü (05271/965-3612, f.eluestue@kreis-hoexter.de) und Elif Bozkurt (05271/965-3610, e.bozkurt@kreis-hoexter.de) vom KI zur Verfügung.

 

Bewerbungsunterlagen, Teilnahmebedingungen und Informationen: www.integration.kreis-hoexter.de

Portemonnaie-Diebstähle im Kreis Höxter häufen sich

09.06.2021/Polizei

Kreis Höxter. In letzten Tagen sind bei der Polizei im Kreis Höxter vermehrt Anzeigen über gestohlene Portemonnaies eingegangen. Seit Beginn des Monats Juni sind im Kreisgebiet zwölf Fälle bekannt geworden. Allein am Montag, 7. Juni, schlugen unbekannte Diebe insgesamt sechs Mal in Steinheim, Brakel und Warburg zu. In den meisten Fällen wurden gezielt ältere Mitmenschen angegangen.

 

Die Diebstähle ereignen sich überwiegend in Einkaufsmärkten. Dabei greifen die Täter in einem unbeobachteten Moment in Taschen, die an Einkaufswagen hängen. Manchmal werden die Opfer auch gezielt abgelenkt. Sie bemerken den Diebstahl erst an der Kasse, wenn sie ihre Einkäufe bezahlen möchten. Bis dahin aber haben die Diebe, die häufig in Gruppen agieren, den Markt bereits mit der Beute verlassen.

 

Häufig wird im Anschluss mit der erbeuteten EC-Karte an einem Geldautomat Bargeld abgehoben, so dass mitunter ein Schaden im vierstelligen Euro-Bereich entsteht. Die nötige PIN-Nummer wird entweder zuvor ausgespäht oder auf einem Zettel innerhalb des Portemonnaies entdeckt.

 

Daher rät die Polizei, beim Einkauf Geldbörsen nie sichtbar in einem Korb oder Einkaufswagen abzulegen. Tragen Sie diese möglichst körpernah. Auch sollten Sie Ihr Portemonnaie nicht an der Kasse neben dem Förderband ablegen.

 

Wenn Sie Opfer eines Taschendiebstahls wurden, sollten Sie Zahlungskarten sofort sperren lassen. Dies ist meistens unter dem Sperr-Notruf 116 116 möglich. Außerdem sollte der Diebstahl immer bei der örtlichen Polizei (auch über Notruf 110) angezeigt werden.

In Lüchtringen gestohlene Hühner tauchen in Holzminden wieder auf

09.06.2021/Polizei

Holzminden. Sechs Hühner sind aus einem Stall bei Lüchtringen gestohlen worden. Im Laufe des Tages tauchten fünf von ihnen wieder auf: Sie liefen in Holzminden über den Johannismarkt.

 

Der Diebstahl ereignete sich offenbar in der Nacht von Montag, 7. Juni, auf Dienstag, 8. Juni. Unbekannte Täter hatten sich unbefugten Zugang zu einem umzäunten Gelände an der Straße "Unteres Feld" am Ortsrand von Lüchtringen verschafft. Eine Klappe zum Hühnerstall war entfernt worden, so dass sich morgens gegen 9 Uhr einige Hühner frei in dem Gehege bewegten, obwohl der Eigentümer sie am Abend zuvor gegen 21 Uhr in den Stall gesperrt hatte.

 

Nach Überprüfung stellte der Besitzer fest, dass sechs sogenannte Bielefelder-Hennen fehlten und erstattete Anzeige bei der Polizei. 

Im Laufe des Tages entdeckte die Familie in einer Facebook-Gruppe ein Foto von Hühnern, die frei über den Johannismarkt in Holzminden laufen sollten. Die Familie identifizierte die abgebildeten Tiere als ihre gestohlenen Hennen und setzte sich mit dem Holzmindener Ordnungsamt in Verbindung, das die Hühner in der Zwischenzeit eingefangen und in Verwahrung gegeben hatte. Fünf Tiere konnten den Eigentümern wieder ausgehändigt werden, ein sechstes Huhn bleibt allerdings verschwunden.

 

Anscheinend waren die gestohlenen Tiere von den unbekannten Tätern im Bereich des Johannismarktes ausgesetzt worden. Womöglich wurden sie dabei von Zeugen beobachtet. Um Hinweise bittet die Polizei in Höxter unter der Telefonnummer 05271/962-0

 

86-jähriger Frau die Geldbörse gestohlen

08.06.2021/PM

Höxter. Einer 86-jährigen Frau ist in Höxter durch einen Trickdiebstahl die Geldbörse gestohlen worden. Die Seniorin war am Samstag, 5. Juni, gegen 13.30 Uhr in den Oberen Mauerstraße von einem unbekannten Mann angesprochen worden. Er nutzte zur Ablenkung eine Straßenkarte. Während des vorgetäuschten Gespräches entwendete er die Geldbörse aus einer an ihrem Rollator mitgeführten Bauchtasche. Der Mann entfernte sich anschließend zu Fuß unerkannt weiter in Richtung Obere Mauerstraße. Hinweise bitte an die Polizei in Höxter unter Telefon 05271/962-0.

Ab Donnerstag: Impfzentrum des Kreises Höxter vorerst nur vormittags geöffnet

07.06.2021/PM

Kreis Höxter. Entsprechend einer Weisung des Landes NRW derzeit nur Termine für Zweitimpfungen möglich. Das Impfzentrum des Kreises Höxter wird ab Donnerstag, 10. Juni, bis einschließlich Dienstag, 15. Juni, nur bis 14 Uhr geöffnet sein. Der Grund hierfür ist die begrenzte Impfstoffmenge, die für diesen Zeitraum durch das Land Nordrhein-Westfalen zur Verfügung gestellt wird. Außerdem sind aufgrund einer Weisung des Landes derzeit im Impfzentrum nur Zweitimpfungen möglich.

 

„Aufgrund der vorrübergehenden Anpassung der Öffnungszeiten bitten wir alle Menschen, die in dem genannten Zeitraum ihren Impftermin nachmittags haben, stattdessen am selben Tag einfach vormittags nach Brakel zu kommen. Sollte das nicht möglich sein, kann der Termin auch am Dienstag, 8. Juni, oder Mittwoch, 9. Juni, in der Zeit von 8 bis 19 Uhr wahrgenommen werden. Eine Information diesbezüglich an das Impfzentrum oder die Kreisverwaltung ist nicht nötig. Allerdings sollten die Unterlagen der Erstimpfung mitgebracht werden“, erklärt Matthias Potthoff, organisatorischer Leiter des Impfzentrums des Kreises Höxter. Die meisten der betroffenen Personen seien über die Terminverschiebungen bereits telefonisch informiert worden.

 

Viele Anfragen gibt es – besonders vor dem Hintergrund der seit heute aufgehobenen Impfpriorisierung – in Bezug auf die Eintragung in sogenannte Nachrückerlisten für den Fall, dass am Ende eines Tages noch Impfstoff übrig ist. „Für das Impfzentrum des Kreises Höxter ist dies derzeit nicht möglich“, macht Matthias Potthoff deutlich. „Sollte Impfstoff überbleiben, gibt es hierfür einen Verwendungsplan. Eventuelle Restmengen gehen dann an Menschen, die zum Beispiel aufgrund von Erkrankungen ein gesundheitliches Risiko haben.“

 

Aktuelle Impfzahlen aus dem Kreis Höxter

Die Impfquote bei den Erstimpfungen ist im Kreis Höxter auf rund 55 Prozent gestiegen. Über 76.000 Menschen sind somit mindestens einmal geimpft. Rund 34.000 Menschen haben schon ihre Zweitimpfung erhalten. Zusammen mit den Menschen, die den Impfstoff der Firma Johnson&Johnson erhalten haben, der für einen vollumfänglichen Schutz nur eine Impfung benötigt, haben rund 26 Prozent der Menschen im Kulturland somit den vollen Impfschutz.

 

Weitere Lockerungen im Kreis Höxter

01.06.2021/PM

Kreis Höxter.  Seit dem 26. Mai liegt die Inzidenz im Kreis Höxter unterhalb der Grenze von 50. Damit treten gemäß der Coronaschutzverordnung des Landes NRW weitere Lockerungen des öffentlichen Lebens in Kraft. Sie gelten ab dem kommenden Mittwoch, 2. Juni. „Das Land NRW hat offiziell festgestellt, dass die Inzidenz im Kreis Höxter stabil unter der Grenze von 50 liegt. Dies ist die Voraussetzung für weitere Lockerungen“, erklärt Matthias Kämpfer, Leiter des Krisenstabes des Kreises Höxter.

 

Für Landrat Michael Stickeln sind die neuen Lockerungen ein Lohn für den verantwortungsvollen Umgang der Menschen im Kreis Höxter mit den geltenden Corona-Regeln. „Seit Februar liegt die Inzidenz im Kreis Höxter mit Ausnahme nur eines Tages unter 100. Das ist ein Erfolg, den die wir uns gemeinsam durch unsere Achtsamkeit erarbeitet haben. Umso wichtiger sind nun die Öffnungsperspektiven für unsere heimische Wirtschaft“, so Landrat Stickeln. „Ich hoffe sehr, dass der Abwärtstrend der Inzidenz in unserem Kreis Höxter anhält und zeitnah weitere Lockerungen möglich sind.“

 

Ab Mittwoch, 2. Juni, gelten im Kreis Höxter nun folgende Regelungen:

 

+ Treffen im öffentlichen Raum sind ohne Begrenzung für Angehörige aus drei Haushalten erlaubt. Außerdem sind Treffen im öffentlichen Raum für zehn Personen mit negativem Test aus beliebigen Haushalten erlaubt.

+ Die Außengastronomie ist ohne negative Tests erlaubt. Die Innengastronomie darf geöffnet werden, wenn negative Tests vorliegen und eine Platzpflicht gegeben ist.

+ Außen ist Kontaktsport mit bis zu 25 Personen erlaubt sowie kontaktfreier Sport ohne Personenbegrenzung. Innen ist kontaktfreier Sport (einschl. Fitnessstudios) ohne Personenbegrenzung möglich. Innen ist Kontaktsport mit Kontaktverfolgung und negativen Tests für bis zu 12 Personen erlaubt. Außen sind bis zu 1.000 Zuschauer (max. 33 Prozent der Kapazität) ohne vorherigen Test erlaubt. Innen sind bis zu 500 Zuschauer möglich, wenn negative Tests, ein Sitzplan und eine Sitzordnung nach Schachbrettmuster vorliegen.

+ Private Veranstaltungen sind außen mit bis zu 100 Gästen und innen mit bis zu 50 Gästen möglich. Voraussetzung sind negative Tests. Partys sind weiterhin verboten.

+ Konzerte innen, Theater, Oper, Kinos sind mit bis zu 500 Personen möglich, sofern ein Sitzplan, ein negativer Test sowie eine Sitzordnung nach Schachbrettmuster vorliegen. Nicht berufsmäßiger Probenbetrieb innen mit Gesang/Blasinstrumenten kann mit bis zu 20 Personen stattfinden, wenn ein negativer Test vorliegt. Museen usw. können ohne Terminvergabe öffnen.

+ Die Öffnung aller Bäder, Saunen usw. und Indoorspielplätze mit negativen Tests und Personenbegrenzung ist erlaubt. Ausflugsfahrten mit Schiffen, Kutschen, historischen Eisenbahnen und ähnlichen Einrichtungen sind mit negativen Tests möglich.

+ Die Kundenbegrenzung im Einzelhandel, der nicht der Grundversorgung dient, reduziert sich auf eine Person pro 10 Quadratmeter.

+ Jahr- und Spezialmärkte mit Personenbegrenzung sind möglich.

+ Im Bereich Beherbergung und Tourismus ist die volle gastronomische Versorgung für private Gäste erlaubt.

 

„Halbzeit“ beim Impfen: Quote steigt im Kreis Höxter auf über 50 Prozent

31.05.2021/PM

Kreis Höxter. Über 71.000 Menschen bereits das erste Mal geimpft – Keine Terminverlegung aufgrund von Urlaub möglich. Jeder zweite Mensch im Kreis Höxter ist mindestens einmal gegen das Coronavirus geimpft. Die Impfquote bei den Erstimpfungen ist auf 50,74 Prozent gestiegen. Rund 27.000 Menschen haben schon ihre Zweitimpfung erhalten. Zusammen mit den Menschen, die den Impfstoff der Firma Johnson&Johnson erhalten haben, der für einen vollumfänglichen Schutz nur eine Impfung benötigt, haben rund 20 Prozent der Menschen im Kulturland somit den vollen Impfschutz.

 

„Am 27. Dezember 2020 wurde auch im Kreis Höxter die erste Corona-Schutzimpfung verabreicht. Fast auf den Tag genau nur fünf Monate später konnten bereits rund 71.000 Menschen in unserem Kreis das Impfangebot wahrnehmen. Das zu erreichen, war eine organisatorische Meisterleistung, für die ich mich bei allen Beteiligten von ganzem Herzen bedanke“, freuen sich Landrat Michael Stickeln und der ärztliche Leiter des Impfzentrums, Dr. Jens Grothues, über das wichtige Etappenziel. „Den hervorragenden Fortschritt verdanken wir der erstklassigen Arbeit, die im Impfzentrum und in den Arztpraxen geleistet wurde. Alle Beteiligten haben durch ihr außerordentliches Engagement, sowohl in den niedergelassenen Arztpraxen als auch im Impfzentrum, zu diesem Erfolg und Meilenstein beigetragen. Diese Kombination hat sich bewährt. Einmal mehr haben wir im Kreis Höxter bewiesen, zu welchen Erfolgen wir in der Lage sind, wenn wir alle an einem Strang ziehen. Ich hoffe sehr, dass die Impfstofflieferungen jetzt nicht weiter ins Stocken geraten und unser Tempo dadurch gebremst wird.“

 

Eine besondere Herausforderung ist derzeit, dass viele Menschen ihren Termin für die zweite Impfung im Impfzentrum verschieben möchten – mit der Begründung, dass sie zu dieser Zeit zum Beispiel Urlaub geplant haben. „Das ist für mich ehrlich gesagt absolut unverständlich. Und es ist ein Hohn für alle Menschen, die aufgrund ihres Alters oder einer Vorerkrankung ihren Impftermin herbeisehnen, um sich vor den schweren gesundheitlichen Folgen einer Infektion zu schützen“, macht Krisenstabsleiter Matthias Kämpfer deutlich. „In den vergangenen Monaten wurden wir mit tausenden Anfragen überflutet, wann denn endlich Impftermine möglich sind. Dass einigen Menschen offenbar nun der Urlaub wichtiger ist als der Impftermin, kann ich nicht im Geringsten nachvollziehen. Jeder sollte sich der Bedeutung der Impfung bewusst sein“, so Kämpfer. „Da muss ein Urlaub hintenanstehen.“ Zudem könne der Kreis Höxter Termine, die über die Kassenärztliche Vereinigung gebucht worden sind nicht verschieben. 

 

Der Krisenstabsleiter macht deutlich, dass eine Verschiebung eines Impftermins nur in begründeten Ausnahmefällen möglich ist, etwa bei einem Krankenhausaufenthalt oder einer anstehenden Operation. „Impftermine im Impfzentrum, die zum Beispiel aufgrund von Urlaub nicht wahrgenommen werden, verfallen und müssen selbstständig neu gebucht werden“, so Kämpfer deutlich.

 

Weitere Lockerungen erst ab dem 2. Juni möglich

Die Coronaschutzverordnung knüpft weitere Lockerungen des öffentlichen Lebens stufenweise an die Inzidenz. Als Grenzwerte hierfür nennt die Verordnung die Werte 100, 50 und 35. „Die Zuordnung zu einer niedrigeren Inzidenzstufe erfolgt, wenn der jeweilige Grenzwert an fünf aufeinanderfolgenden Werktagen unterschritten wird, mit Wirkung für den übernächsten Tag“, erklärt Krisenstabsleiter Matthias Kämpfer die gesetzliche Regelung. „Konkret würde das für den Kreis Höxter bedeuten, dass ab dem kommenden Mittwoch neue Lockerungen gelten könnten, wenn die Inzidenz bis dahin nicht wieder über 50 steigt.“

Ab Juni werden wieder Beiträge für Kindertagesbetreuung erhoben

25.05.2021/PM

Kreis Höxter. Angesichts einer guten Entwicklung bei den Inzidenzzahlen für den Kreis Höxter, waren bereits Ende April mehr als 95 Prozent der Kinder in den Kitas und der Kindertagespflege anwesend. Deshalb wurde beim Kreis Höxter nun entschieden, ab Juni wieder die Beiträge für die Kindertagesbetreuung zu erheben.

 

„Mit dem Verzicht auf die Erhebung der Elternbeiträge haben wir einen wichtigen Beitrag zur Familienfreundlichkeit in diesen auch für die Familien ganz besonders herausfordernden Zeiten geleistet“, stellt Landrat Michael Stickeln noch einmal heraus. Der Kreis Höxter hatte aufgrund des Corona-Lockdowns seit dem 16. Dezember 2020 auf die Erhebung von Elternbeiträgen für die Kindertagesbetreuung verzichtet. Diese Regelung betrifft die Betreuung in Kindertageseinrichtungen (Kitas) wie auch in der Tagespflege.

 

„Die Reduzierung der Arbeitszeit, unbezahlter Urlaub oder Einzelbetreuung der Kinder haben finanzielle Einbußen für die Familien zur Folge gehabt. Deswegen war die Aussetzung der Elternbeiträge die absolut richtige Entscheidung“, so Stickeln. Ende April ist der „Lockdown“ durch die „Bundesnotbremse“ abgelöst worden. Deshalb befinden sich die meisten Einrichtungen bereits annähernd im Normalbetrieb.

 

Die Einziehung der Elternbeiträge für den Besuch von Kitas erfolgt durch die Städte im Kreis Höxter. Für den Bereich der Kindertagespflege werden die Beiträge vom Kreis Höxter eingezogen. Eltern, die ein SEPA-Lastschriftmandat erteilt haben, müssen nicht tätig werden. Die übrigen Eltern, die ihre Beitragszahlungen mit Überweisung oder mit Dauerauftrag ausgesetzt haben, werden gebeten, ihre Beitragszahlungen ab Juni 2021 wieder aufzunehmen.

„Vergiss nie, hier arbeitet ein Mensch“

Kreis Höxter zeigt DGB-Ausstellung

22.05.2021/PM 

Kreis Höxter. Landrat Stickeln: „Respekt darf nie auf der Strecke bleiben“. Rettungskräfte, Feuerwehrleute oder Beschäftigte im öffentlichen Dienst werden immer häufiger angepöbelt, beleidigt oder sogar bedroht. „Der Ton in unserer Gesellschaft ist traurigerweise deutlich rauer geworden, besonders durch die Corona-Pandemie. Das spüren wir auch im Kreis Höxter“, sagt Landrat Michael Stickeln. Eine neue Ausstellung im Kreishaus soll deshalb bewusst machen: „Vergiss nie, hier arbeitet ein Mensch.“

 

Initiiert wurde die Kampagne vom Deutschen Gewerkschafsbund (DGB). Auf großen Plakaten sind Menschen aus unterschiedlichen Berufen abgebildet. So ist zum Beispiel eine junge Polizistin zu sehen und dazu ihr Zitat: „Ich sorge für deine Sicherheit. Und du zeigst mir den Mittelfinger?“. Ein anderes Plakat zeigt einen Feuerwehrmann mit dem Statement: „Ich lösche ein brennendes Haus. Und du bewirfst mich mit Böllern?“.

 

Mit den eindringlichen Botschaften möchte der DGB auf die zunehmende Respektlosigkeit aufmerksam machen, denen sich Beschäftigte in vielen Bereichen ausgesetzt sehen. „Wir erleben oft, dass bereits bei Kleinigkeiten ausreichen, um die Emotionen einiger Menschen überkochen zu lassen. Nicht selten endet etwa das Ausstellen eines Strafzettels für falsches Parken in einem Polizeieinsatz, weil der Mitarbeiter oder die Mitarbeiterin des Ordnungsamtes auf das übelste beschimpft oder sogar bedroht wird“, berichtet Petra Meyer von der Gewerkschaft Verdi, die die Initiative mit konzipiert hat. „Mit der Aktion möchten wir deshalb die Menschen hinter den Uniformen und den Schreibtischen sichtbar machen, die die Pöbeleien aushalten müssen“, ergänzt Anke Unger, Regionsgeschäftsführerin des DGB.

 

Mit der Corona-Pandemie und den Beschränkungen des öffentlichen Lebens habe sich die Situation nochmals verschärft. Das spürt auch Landrat Michael Stickeln: „Obwohl es im Kreis Höxter als ländliche Region traditionell ein gutes und respektvolles Miteinander gibt, spüren wir ganz deutlich, dass die Nerven bei einigen Menschen blank liegen. Das führt dann dazu, dass manche von ihnen am Telefon oder in E-Mails sehr beleidigend werden. Für die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Verwaltungen ist das oft eine Belastung.“

 

Deshalb sei die Aktion „Vergiss nie, hier arbeitet ein Mensch.“ besonders wichtig. „Jeder von uns ist manchmal über bestimmte Dinge oder Vorgänge verärgert. Aber der respektvolle Umgang miteinander darf niemals auf der Strecke bleiben.“

 

Zu sehen ist die Ausstellung unter anderem im Foyer der Kreisverwaltung. „Aufgrund der geltenden Zutrittsbeschränkungen können wir die Ausstellung leider keinem größeren Publikum zugänglich machen. Dennoch möchten wir einen Teil dazu beitragen, dieses wichtige Thema in die Öffentlichkeit zu rücken“, sagt Landrat Stickeln.

 

Weitere Informationen zu der Kampagne gibt es unter www.mensch.dgb.de.

17 Verletzte nach Brand in Warburg

18.05.2021/PM

Warburg. Nach einem Küchenbrand in der Warburger Innenstadt sind insgesamt 17 Personen in Krankenhäuser eingeliefert worden.

Am Montag, 17. Mai, kam es gegen 19:25 Uhr zu einem Brand im ersten Obergeschoss eines Mehrfamilienhauses in der Unterstraße.

Ein Herd, in dem sich eine Pfanne befand, wurde anscheinend versehentlich angemacht. Es entstand eine Rauchentwicklung, die ein Bewohner mit einem Feuerlöscher ablöschte.

Eine Mischung aus Rauch und Löschpulver verteilte sich in dem Mehrfamilienhaus, so dass insgesamt 17 Hausbewohner im Alter von 0 bis 64 Jahre in Krankenhäuser eingeliefert wurden.

Das Haus ist derzeit nicht bewohnbar. Die Schadenshöhe lässt sich aktuell nicht beziffern.

Eingeschlagene Autoscheiben - Zeugenaufruf

17.05.2021/PM

Höxter. Unbekannte haben am Sonntag, 16. Mai, in Höxter-Fürstenau bei zwei Autos Scheiben eingeschlagen. Die Polizei sucht Zeugen.

An einem VW-Passat Kombi, der neben einem Wohnhaus auf der Straße Am Schalksfeld geparkt war, wurde zwischen 01.45 Uhr und 08.30 Uhr die Scheibe der Beifahrertür zerstört.

Ebenfalls in dieser Nacht wurde nach 01.00 Uhr die Scheibe der Fahrertür an einem Audi Q 3, der auf der Straße An den Teichen geparkt war, zerstört. Der Besitzer stellte den Schaden am Sonntagmittag fest und rief die Polizei. Aus den Fahrzeugen wurden keine Gegenstände entwendet.

Die Polizei Höxter bittet Zeugen, die Hinweise geben können, sich unter der Rufnummer 05271/962-0 zu melden.

Ausstellung im Schaufenster in Höxter: „Der Aufbruch im Ausdruck zum Quadrat“

16.05.2021/PM

Höxter. Ein Schaufenster in der Grubestraße in Höxter (gegenüber der Wallstraße) verwandelt sich ab dem heutigen Samstag in eine Kunst-Galerie auf Zeit. Unter dem Titel „Der Aufbruch im Ausdruck zum Quadrat“ präsentiert dort eine Höxteraner Künstlerin unter dem Pseudonym Greta Flaschenpost sechs großformatige Grafiken: „Ich denke, diese Reihe ist sehr wichtig in der momentanen Situation. Ein wenig Witz, echte Worte, unperfekt – sie regt zum Nachdenken an und baut vielleicht auch einfach auf. Zumindest ist das mein ganz persönlicher Wunsch und meine eigene Intention dahinter.“

Mit ihren 40 mal 40 Zentimeter großen quadratischen Grafiken möchte die Künstlerin eine klare Botschaft vermitteln: „Egal, wo du bist, bleib bei dir und lass dich nicht herunterziehen!“ Ihrer Meinung nach sei es völlig okay zu sagen, ich bin traurig oder ich kann nicht mehr. „Eigene Grenzen sind wichtig und sie sollten ernst genommen werden – ganz besonders jetzt!“ Angesichts der Corona-Pandemie plädiert sie dafür, auch einmal andere Blickwinkel im Alltag einzunehmen. Greta Flaschenpost findet es spannend, Dinge, Objekte und Orte, die auf den ersten Blick nicht als „schön“ gelten, zu fotografieren und ihnen somit Aufmerksamkeit zu schenken. „Es geht darum, Dinge aus ihrem gewohnten Kontext zu lösen, in den Vordergrund zu rücken und wiederum in einem anderen Kontext, vor einem anderen Hintergrund zu betrachten.“

 

Begeistert von dem Projekt zeigt sich die Kulturmanagerin des Kreises Höxter, Stephanie Koch. „Gretas Bilder sind eine ironisch-melancholische Verschmelzung bearbeiteter Fotografien von ‚Un-Orten‘ und assoziierender, motivierender Gedankenschnipsel in Form von moderner, bildgewordener Typographie, die den Nerv dieser Zeit auf besondere Weise treffen.“ Mit Hilfe der Schaufenstersituation handele es sich um eine coronakonforme Ausstellungssituation. Gerade in diesen „kulturarmen“ Zeiten begrüßt sie das außergewöhnliche Projekt: „Es wäre toll, wenn möglichst viele Menschen aus dem Kreis Höxter in den Genuss kommen könnten, die ausgestellten Werke bei einem Spaziergang durch die Stadt zu entdecken.“

 

Rund 57.000 Menschen bereits das erste Mal geimpft:

Impfquote im Kreis Höxter steigt auf über 40 Prozent

15.5.2021/MZ

Kreis Höxter. Auch in der vergangenen Woche haben im Impfzentrum in Brakel so wie in den Haus- und Facharztpraxen im Kreisgebiet wieder viele Menschen eine Erst- oder Zweitimpfung gegen das Corona-Virus erhalten. Die Impfquote im Kreis Höxter steigt damit auf 40,61 Prozent (Stand: 11. Mai). Insgesamt mehr als 57.000 Bürgerinnen und Bürger im Kulturland wurden bereits einmal geimpft, rund 15.000 bereits das zweite Mal. Hier liegt die Quote nun bei 10,61 Prozent.

 

Für viele Nachfragen beim Kreis Höxter sorgt unterdessen der sogenannte Genesenen-Nachweis, der in diesen Tagen von der Kreisverwaltung verschickt wird. „Mit diesem Nachweis bescheinigen wir den betreffenden Personen, dass bei ihnen ein positiver PCR-Test vorlag. Damit können sie entsprechend der gesetzlichen Vorgaben belegen, dass sie an dem Coronavirus erkrankt waren. Andere Nachweise wie zum Beispiel ein Antikörpertest sind entsprechend der Gesetzeslage nicht zulässig, um die Genesung zu belegen“, sagt Dr. Ronald Woltering, Leiter des Gesundheitsamtes des Kreises Höxter. 

 

„Liegt die Corona-Erkrankung länger als ein halbes Jahr zurück, müssen Bürgerinnen und Bürger mindestens eine Impfung etwa anhand ihres Impfpasses nachweisen, um negativ Getesteten gleichgestellt zu werden. Wer bereits zweifach geimpft ist, kann dies ebenfalls durch seinen Impfpass belegen.“

Trotz zuletzt gestiegener Inzidenz sieht der Gesundheitsamtsleiter bei der Entwicklung des Infektionsgeschehens im Kreis Höxter insgesamt eine positive Tendenz. „Es gibt derzeit unter anderem mehrere Fälle in einer Gemeinschaftsunterkunft in Warburg. Dieses Infektionsgeschehen ist allerdings begrenzt und lokal“, so Dr. Woltering. „Insgesamt sind wir im Kreis Höxter weiterhin auf einem guten Weg. Dazu wird auch der gute Impffortschritt weiter beitragen.“

In Bahnhofsgebäude eingebrochen

14.05.2021/PM

Ottbergen. In das Bahnhofsgebäude in Höxter-Ottbergen sind unbekannte Täter gewaltsam eingedrungen. In dem Zeitraum zwischen Dienstag, 11. Mai, gegen 11 Uhr bis Mittwoch, 12. Mai, um 8.30 Uhr haben der oder die Täter eine Scheibe eingeschlagen, sich dann anscheinend längere Zeit im Gebäude aufgehalten und mehrere Getränke konsumiert. Leere Flaschen wurden dabei zurückgelassen. Ob auch etwas gestohlen wurde, steht noch nicht fest. Die Ermittler der Polizei Höxter bitten um Hinweise unter Telefon 05271/962-0.

IHK-Auszeichnung für Kulturland Kreis Höxter Projekt: 

Benedikt - was hast Du uns heute zu sagen?

14.05.2021/PM

Kreis Höxter.  Wer hätte gedacht, dass die alten Klosterregeln des Heiligen Benedikt, bei einem Sprung durch die Jahrhunderte, noch Aktualität beweisen? Eine Tatsache, die den Industrie- und Handelskammern (IHK) Ostwestfalen zu Bielefeld und Lippe zu Detmold einen Tourismuspreis wert war. Wer genau hinschaut, den wundert das nicht.

 

Außergewöhnliches Projekt

Zum dritten Mal haben in 2020 die Industrie- und Handelskammern den Tourismuspreis „Teutoburger Wald“ vergeben und damit deutlich gemacht, welch bedeutender Wirtschaftsfaktor der Touris-mus für die Region ist. Ausgezeichnet werden dabei außergewöhnliche Ideen, Kampagnen, Produkte oder Dienstleistungen, welche die Destination Teutoburger Wald fördern. Der Preisträger der Ende 2020 unter Corona-Auflagen übergebenen Auszeichnung ist die Gesellschaft für Wirtschaftsförderung im Kreis Höxter mbH (GfW) mit ihrem Projekt „Auf Benedikts Spuren durch die Klosterregion - Digitale Technik trifft Benediktinerregel“. 

 

Ein Impuls für den Alltag

Acht Hörgeschichten, die über die Hearonymus-App kostenlos aufs Mobiltelefon gelangen, führen zu sehens- und vor allem erlebenswerten Klöstern und religiösen Zentren in der Klosterregion Höxter. Die Produktionen setzen die im frühen Mittelalter verfasste Benediktinerregel für das Zusammenleben der Mönche im Kloster vor den historischen Kulissen in Bezug zum aktuellen Alltagsleben der Besucher. Sie fordern etwa zum Innehalten auf, gebieten Achtsamkeit und geben weitere wertvolle Impulse für das eigene Leben. Das Zuhören und die Stille werden etwa beim Besuch der Abtei Marienmünster in den Fokus gerückt. In Hardehausen wird der Blick auf die Werke der Schöpfung gelenkt und in Herstelle geht es um die Wahl der Prioritäten im Leben. Auch das Orgelmuseum in Borgentreich und natürlich die Welterbestätte Corvey sind Ziele dieser klingenden Reise. Acht Postkarten, die in den Klöstern ausliegen, greifen die Themen der Hörgeschichten auf und spiegeln die vor Ort erlebte Regel wider. Eine wie ein Kirchenfenster gestaltete Hörstation macht an wechselnden Orten zusätzlich auf das touristische Angebot aufmerksam.

 

Voll im Trend

Das Projekt „Auf Benedikts Spuren“ entspreche, laut der Jury, dem Trend zum Erlebnistourismus, verbinde die einzelnen Klosterstandorte mit Anbietern touristischer Dienstleistungen, schaffe regionale Identität und biete eine Grundlage für Pauschalangebote, die von der heimischen Hotellerie aufgegriffen und vermarktet werden können. 

 

„Wir greifen unser großes historisches und kulturelles Pfund auf, um es als aktuelles, touristisches Trendthema, mithilfe moderner Digitaltechnik, zeitgemäß erlebbar zu machen“, fasst Michael Stolte, Geschäftsführer der GfW den mit dem Tourismuspreis ausgezeichneten Benedikt-Coup zusammen. Zusätzlich stärkt das Projekt bereits bestehende Verbindungen zwischen den einzelnen Klöstern untereinander und mit den Tourismusanbietern. Dadurch entsteht ein tragfähiges Netzwerk, das für die touristische Wertschöpfung in der Region weiter ausgebaut werden kann. Das Thema „Klosterregion“ ist gut etabliert und mit vielen weiteren Angeboten angereichert, welche Gäste auf die Region aufmerksam machen, zu einem Besuch anregen oder deren Aufenthaltsdauer verlängern können. www.kulturland.org

Sachbeschädigung durch Graffiti an Schulen - Zeugenaufruf

11.05.2021/PM

Höxter. Am letzten Wochenende haben Unbekannte in Höxter mehrere Graffitis an Schulgebäuden angebracht und so einen Schaden im vierstelligen Euro-Bereich hinterlassen.

 

Die Taten auf dem Schulgelände des Gymnasiums und der Sekundarschule an der Straße Im Flor wurden im Zeitraum von Freitagnachmittag, 07. Mai, bis Montagmorgen, 10. Mai, begangen. Der oder die Sprayer nutzten für die zahlreichen Schriftzüge an mehreren Gebäudewänden blaue Sprühfarbe. Die Polizei Höxter nimmt Hinweise unter der Telefonnummer 05271/962-0 entgegen.


Hoher Sachschaden bei Hembsen

10.05.2021/PM

Kreis Höxter.  Bei einem Zusammenstoß von zwei Autos auf der B 64 bei Brakel-Hembsen ist ein hoher Sachschaden entstanden. Die Bundesstraße musste für rund eineinhalb Stunden für den Fahrzeugverkehr gesperrt werden.

 

Am Sonntag, 9. Mai, ereignete sich auf der B 64 bei der Schikane in Höhe der Abfahrt Hembsen ein Unfall. Ein 21-Jähriger fuhr mit seinem Mercedes Kombi auf der Bundesstraße in Richtung Höxter-Ottbergen. Ein 20-Jähriger fuhr gegen 11.45 Uhr mit seinem Audi Kombi von Ottbergen aus Richtung Brakel und wollte vor der Schikane nach Hembsen abbiegen und stieß gegen den Mercedes. Beide Fahrer blieben unverletzt.

 

An den Fahrzeugen entstanden erhebliche Beschädigungen im Frontbereich, so dass die Airbags auslösten. Beide nicht mehr fahrbereiten Autos mussten von Abschleppunternehmern abtransportiert werden. Die Feuerwehr streute ausgelaufene Betriebsstoffe ab. Die Höhe der Fahrzeugschäden lässt sich derzeit nicht beziffern, geht aber in den fünfstelligen Euro-Bereich.

 

Für den Zeitraum der Unfallaufnahme wurde die Bundesstraße komplett gesperrt, der Verkehr wurde abgeleitet.

Corona-Verstöße: Zehn Erwachsene bei Kindergeburtstag

10.05.2021/PM

Kreis Höxter. Mehrere Verstöße gegen die Corona-Schutzverordnung haben Polizei und Ordnungsämter im Laufe des vergangenen Wochenendes im Kreis Höxter festgestellt.

 

Auf den Weserwiesen bei Beverungen wurde die Polizei am Freitag, 7. Mai, gegen 20 Uhr auf eine unerlaubte Ansammlung von Personen aufmerksam. Sieben Erwachsene und zwei Jugendliche saßen hier dicht beisammen auf zwei Parkbänken, ohne die Mindestabstände zu beachten. Sie müssen Ordnungswidrigkeiten-Anzeigen rechnen.

 

Auf dem Basketballplatz am Hoffmann-von-Fallersleben-Wall in Höxter waren es am Sonntag, 9. Mai, gegen 16:30 Uhr, fünf Erwachsene und zwei Jugendliche, die gegen die Corona-Auflagen verstießen und daher entsprechende Anzeigen bekommen werden.

 

Im Bereich des Bahnhofs von Warburg-Scherfede sollen am Samstag, 8. Mai, gegen 22 Uhr Jugendliche eine unerlaubte Party gefeiert haben. Als die Polizeibeamten eintrafen, stellten sie vier erwachsene Personen fest, die nun Anzeigen wegen Corona-Verstöße erhalten.

 

Und dann war da noch ein Kindergeburtstag, der am Freitag, 7. Mai, in Brakel gefeiert wurde. Als Polizei und Ordnungsamt gegen 19 Uhr die unerlaubte Feier überprüften, stellten sie zehn Erwachsene mit mehreren Kindern aus fünf Haushalten fest. Das Ordnungsamt beendete die Feier und fertigt die entsprechenden Anzeigen.

 

Unauffällig in Bezug auf die Corona-Auflagen verlief hingegen der Sonntag, 9. Mai, am Godelheimer See bei Höxter. Obwohl das beliebte Ausflugsziel am Nachmittag bei bestem Wetter sehr gut besucht war, stellte das Ordnungsamt auf seinen Streifengängen keine Verstöße gegen die aktuellen Vorgaben der Corona-Schutzverordnung fest. Die Gäste verhielten sich allgemein vernünftig und hielten auf dem weitläufigen Areal die Abstände weitgehend ein. Auch auf den Zufahrtswegen wurden keine nennenswerten Probleme festgestellt.

Impfquote steigt auf über 37 Prozent: Rund 53.000 Menschen im Kreis Höxter bereits geimpft

07.05.2021/PM

Kreis Höxter. Die Impfquote im Kreis Höxter ist in dieser Woche auf 37,52 Prozent (Stand: 7. Mai) gestiegen. Insgesamt wurden mehr als 52.600 Bürgerinnen und Bürger im Kulturland einmal geimpft, über 13.700 bereits das zweite Mal. Hier liegt die Quote jetzt bei 9, 84 Prozent. „Mit der Aufhebung der Priorisierung des Impfstoffs von AstraZeneca wird sich das Impftempo im Kreis Höxter weiter erhöhen“, sagt Matthias Potthoff, organisatorischer Leiter des Impfzentrums des Kreises Höxter. 

 

„Wir begrüßen diese Entscheidung des Bundes und der Länder sehr. Viele Hausärztinnen und Hausärzte haben uns die Rückmeldung gegeben, dass es für sie aufgrund des sehr guten Impffortschritts zunehmend schwieriger wurde, Impfberechtigte unter ihren Patienten zu finden, die noch keinen Termin haben“, so Potthoff weiter. „Durch die Aufhebung der Priorisierung für AstraZeneca kann die Impfterminvergabe in den Haus- und Facharztpraxen nun flexibler erfolgen.“

 

Für viele Nachfragen beim Kreis Höxter sorgt unterdessen auch die beginnende Urlaubszeit – trotz der noch immer geltenden Beschränkungen im öffentlichen Leben. „Wir haben vermehrt Anfragen von Menschen, die ihren zweiten Impftermin verschieben möchten, da sie zu dem Zeitpunkt Urlaub geplant haben“, erklärt Matthias Potthoff und macht deutlich: „Die Verschiebung des Impftermins sollte nur in einzelnen, begründeten Ausnahmefällen in Erwägung gezogen werden. Jeder sollte sich der großen Bedeutung des Impftermins in dieser Pandemie bewusst sein und seine Urlaubsplanung daran ausrichten.“

 

Corona-Schnelltests in Bad Driburg: Ab Montag in der Kernstadt

07.05.2021/PM

Bad Driburg. Die Corona-Teststelle des Unternehmens Medicare in Bad Driburg zieht von der Dreizehnlindenhalle in Alhausen um in die Kernstadt. Ab Montag, 10. Mai, werden die Schnelltests im ehemaligen Fitnessstudio „VITA fit“, Am Hellweg 6a in Bad Driburg, zu den gewohnten Öffnungszeiten montags bis samstags durchgeführt. Am Standort Dreizehnlindenhalle in Alhausen werden am Samstag, 8. Mai, damit letztmalig Tests durchgeführt. Für Sonntag ist der Umzug geplant, sodass keine Tests möglich sind.

 

Bei Bedarf wird der Schnelltestservice in Bad Driburg zukünftig auch an Sonn- und Feiertagen angeboten. Außerdem werden in der Teststelle auch PCR-Tests möglich sein. Diese Tests sind kostenlos, wenn sie etwa aufgrund eines positiven Schnelltests oder für Kontaktpersonen der Kategorie 1 verordnet werden. PCR-Tests für private Zwecke, wie etwa der Antritt einer Urlaubsreise, sind hingegen kostenpflichtig.

 

Terminbuchungen für sämtliche Dienstleistungen der Teststelle des Unternehmens Medicare sind über die Internetadresse www.covid-testzentrum.de/baddriburg möglich.

Gesundheits-Kioske sollen entstehen

06.05.2021/PM

Kreis Höxter.  Smarte Gesundheits- und Pflegeversorgung: Kreis Höxter bekommt rund 600.000 Euro Förderung. Einmal mehr hat sich der Kreis Höxter erfolgreich um eine Bundesförderung für den Bereich Digitalisierung beworben. Insgesamt gehen 599.400 Euro vom Bundesinstitut für Bau-, Stadt- und Raumforschung in das Kulturland. Mit dem Geld sollen Strukturen geschaffen werden, um die Gesundheits- und Pflegeversorgung im ländlichen Raum mithilfe der Digitalisierung noch weiter zu verbessern. Unter anderem sollen in 30 Dörfern sogenannte Gesundheits-Kioske entstehen.

 

Hierfür haben der Kreis Höxter und die Gesellschaft für Wirtschaftsförderung das Modellvorhaben „Smarte Gesundheits- und Pflegeversorgung für ländliche Räume“ entwickelt, das gemeinsam mit der Volkshochschule Diemel-Egge-Weser als bewährtem Kooperationspartner umgesetzt wird. „Wir freuen uns sehr über die Bundesförderung, denn sie erlaubt es uns, die Gesundheits- und Pflegeversorgung in unseren Dörfern nachhaltig zu gestalten. Mit dem Projekt können wir auf diesem Gebiet ein sehr wichtiger Vorreiter für andere ländliche Regionen sein“, sagt Landrat Michael Stickeln. „Gerade hier ist die Gesundheits- und Pflegeversorgung oft eine große Herausforderung. Der demografische Wandel führt dazu, dass der Anteil der älteren Bevölkerung in unserer Gesellschaft steigt und damit die ortsnahe, medizinische Versorgung noch wichtiger wird. Gleichzeitig wird es für Hausärzte immer schwieriger, beim Ruhestandseintritt Nachfolgerinnen oder Nachfolger für ihre Praxen zu finden.“

 

Hier biete die Digitalisierung viele Chancen, die mit dem Modellvorhaben genutzt werden sollen. „Mit dem Projekt verbinden wir Gesundheitsversorgung und Digitalisierung – zwei Themen, die besonders in der Corona-Pandemie enorm an Bedeutung gewonnen haben. Unser gemeinsames Ziel ist es deshalb, das Bewusstsein für digitale Lösungen auch im Bereich der Gesundheits- und Pflegeversorgung zu schärfen und die Strukturen zu verbessern“, so Landrat Stickeln. „Bei der Umsetzung des Projekts nutzen wir deshalb die bereits vorhandenen Strukturen der Dörfer, um möglichst nah an der Lebenswirklichkeit der Menschen zu sein.“

 

So sollen in 30 ausgewählten Modelldörfern des Kreises Höxter jeweils zwei „Lotsen/Coaches für digitale Kompetenz im Bereich Gesundheit und Pflege" ausgebildet werden. Diese informieren ihre Mitbürgerinnen und Mitbürger dann über digitale Gesundheits- und Pflegedienste, beraten sie bei der Anwendung und stehen für alle themenbezogenen Fragen mit Rat und Tat zur Seite. Zudem wird in jeder teilnehmenden Gemeinde ein barrierefreier Gesundheits-Kiosk im entsprechenden Dorfgemeinschaftshaus eingerichtet. Er dient als zentrale Anlauf-, Informations- und Beratungsstelle für die Erprobung digitaler Gesundheitsanwendungen wie etwa Videosprechstunden mit Ärzten, Nutzung von Fitnessarmbändern, digitale Gesundheitsplattformen und Patientenforen, elektronische Rezepte und Krankschreibungen, Gesundheits- und Senioren-Apps und vieles mehr.

Kooperationspartner für das Projekt ist die Volkshochschule (VHS) Diemel-Egge-Weser. „Mit dem Modellvorhaben ‚Smarte Gesundheits- und Pflegeversorgung für ländliche Räume‘ leisten wir gemeinsam einen wichtigen Beitrag, um die Teilhabe und die digitale Souveränität der Menschen speziell auf den Dörfern weiter zu verbessern“, freut sich Dr. Andreas Knoblauch-Flach, Leiter der VHS Diemel-Egge-Weser. „Gemeinsam mit Förderprojekten wie Smart Country Side und Dorf.Zukunft.Digital, die ebenfalls auf die Chancen der Digitalisierung für die Menschen im ländlichen Raum abzielen, schaffen wir so einen wichtigen Mehrwert für unser Kulturland.“

 

Die Ergebnisse des Projekts, das auf drei Jahre angelegt ist, werden in einen sogenannten „Transferleitfaden“ zusammengefasst, damit die Inhalte auch von anderen ländlichen Regionen übernommen werden können. Die Qualitätssicherung erfolgt durch eine im Konzept vorgesehen Projektkoordination.

 

Interessierte Dörfer können sich für eine Projektbeteiligung bei Dr. Andreas Knoblauch-Flach (a.knoblauch-flach@warburg.de, Tel. 05641/92-51710) vormerken lassen.

Ab Donnerstag können auch Personen der  Priorität 3  einen Impftermin vereinbaren.

05.05.2021/PM

NRW. NRW- Gesundheitsminister Karl-Josef Laumann hat heute den weiteren Impffahrplan für Nordrhein-Westfalen für die kommenden Wochen vorgestellt. Ab Donnerstag, 6. Mai 2021, werden viele weitere Personengruppen ein Impfangebot im Impfzentrum erhalten und einen Impftermin vereinbaren können. 

 

Das Ministerium für Arbeit, Gesundheit und Soziales teilt mit:

Gesundheitsminister Karl-Josef Laumann hat heute den weiteren Impffahrplan für Nordrhein-Westfalen für die kommenden Wochen vorgestellt. Ab Donnerstag, 6. Mai 2021, werden viele weitere Personengruppen ein Impfangebot im Impfzentrum erhalten und einen Impftermin vereinbaren können. Damit ermöglicht Nordrhein-Westfalen nun regelhaft auch die Impfung einer großen Personengruppe der Priorität 3. Neben Kontaktpersonen von Pflegebedürftigen und Eltern von schwer erkrankten Minderjährigen gehören zu den nun Impfberechtigten auch Beschäftigte im Lebensmitteleinzelhandel und in Drogeriemärkten. Darüber hinaus erhalten Beschäftigte an weiterführenden Schulen ein Impfangebot, genauso wie einzelne Personengruppen der Justiz.

 

Minister Laumann erklärt: „Fast jeder Dritte hat in Nordrhein-Westfalen bereits eine Erstimpfung erhalten. Die Impfkampagne läuft inzwischen auf Hochtouren. Bis im Juni die Priorisierung voraussichtlich aufgehoben wird, wollen wir in Nordrhein-Westfalen noch einmal ordentlich Strecke machen und so viele Menschen der Priorität 1, 2 und 3 wie möglich geimpft haben. Die Impfkontingente sind nach wie vor begrenzt und es werden sicherlich nicht alle sofort geimpft werden können. Aber wir machen nun noch einmal einer sehr großen Personengruppe ein Impfangebot.“

 

Die folgenden Personengruppen können ab Donnerstag, 6. Mai, 8.00 Uhr über die Terminbuchungsportale der Kassenärztlichen Vereinigungen einen Impftermin in einem Impfzentrum buchen. Die Terminbuchung ist online möglich über www.116117.de sowie telefonisch über die zentrale Rufnummer 116 117 oder die zusätzliche Rufnummer je Landesteil: (0800) 116 117 02 für Westfalen-Lippe und (0800) 116 117 01 für das Rheinland.

 

Für alle Personengruppen kommt mRNA-Impfstoff zum Einsatz – das heißt von BioNTech oder Moderna. Eine Wahl des Impfstoffs ist nicht möglich.

 

An folgende Personengruppen richtet sich das Angebot:

 

Kontaktpersonen von Pflegebedürftigen und Schwangeren: Anspruchsberechtigt sind maximal zwei Kontaktpersonen je schwangere Person bzw. je nicht in einer Einrichtung befindlichen pflegebedürftigen Person (d.h. die pflegebedürftige Person muss zu Hause gepflegt werden). Als Nachweis ist das vom MAGS bereitgestellte Formular zu verwenden. Kontaktpersonen von Schwangeren haben darüber hinaus eine Kopie des Mutterpasses vorzulegen. Kontaktpersonen von sich nicht in einer Einrichtung befindlichen pflegebedürftigen Personen haben eine Kopie des Nachweises der Pflegekasse über den Pflegegrad der pflegebedürftigen Person vorzulegen. Die Kontaktpersonen von Pflegebedürftigen müssen nicht als Pflegepersonen bei der Pflegekasse benannt sein. Das Alter und die Art der gesundheitlich bedingten Beeinträchtigung der pflegebedürftigen Person sind für die Impfberechtigung unerheblich.

Eltern von schwer erkrankten Minderjährigen: Eltern von minderjährigen Kindern mit einer Vorerkrankung nach § 3 Abs. 1 Nr. 2 CoronaImpfV, die selbst nicht geimpft werden können, sind den Kontaktpersonen von Pflegebedürftigen gleichgestellt. Dem Impfzentrum ist eine ärztliche Bescheinigung vorzulegen, die bestätigt, dass das Kind der Personengruppe nach § 3 Abs. 1 Nr. 2 CoronaImpfV zuzuordnen ist. Eine Pflegebedürftigkeit ist nicht nachzuweisen.

Beschäftigte im Lebensmitteleinzelhandel und in Drogeriemärkten: Dazu zählen grundsätzlich alle im Verkauf Beschäftigten inkl. der Teilzeitbeschäftigten, Auszubildenden oder Minijobber.

Lehrerinnen und Lehrer sowie weitere Beschäftigte an weiterführenden Schulen

Beschäftigte im Justizvollzug mit Gefangenenkontakten

Gerichtsvollzieherinnen und -vollzieher

Beschäftigte in den Servicebereichen der Gerichte und Justizbehörden, Richterinnen und Richter sowie Staatsanwältinnen und Staatsanwälte

Beschäftigte im Ambulanten Sozialen Dienst der Justiz

Wichtig: Der Nachweis der Impfberechtigung muss bei den Berufsgruppen über eine Arbeitgeberbescheinigung erfolgen. Diese ist zum Impftermin im Impfzentrum mitzubringen. Zudem ist das Arbeitsstättenprinzip aufgehoben. Die oben genannten Personengruppen können einen Termin in einem Impfzentrum ihrer Wahl vereinbaren.

 

Dazu erklärt Gesundheitsminister Laumann: „Zwei Personengruppen liegen mir besonders am Herzen: Die Beschäftigten im Lebensmitteleinzelhandel und in den Drogeriemärkten. Sie haben täglich Kundenkontakt und halten unsere Versorgung seit Beginn der Corona-Pandemie aufrecht. Und sie haben keine große Lobby wie andere Berufsgruppen. Sie erhalten jetzt ein Impfangebot, damit sie bei ihrer täglichen Arbeit keine Angst mehr vor einer möglichen Infektion haben müssen. Schwer erkrankte Kinder und Jugendliche unter 16 Jahren können selbst noch nicht geimpft werden. Umso wichtiger ist es mir, dass wir in Nordrhein-Westfalen diesen Kindern und Jugendlichen, unabhängig von der Pflegebedürftigkeit, dadurch einen besonderen Schutz geben, dass wir ihren Eltern nun ein Impfangebot machen.“

 

Die Impforganisation der folgenden Personengruppe erfolgt vor Ort über die Kreise und kreisfreien Städte in Abstimmung mit den Trägern bzw. den Arbeitgebern:

 

Personen, die in Einrichtungen zur gemeinschaftlichen Unterbringung von Asylbewerbern, vollziehbar Ausreisepflichtigen, Flüchtlingen und Spätaussiedlern untergebracht oder tätig sind, sind bis zum 31. Mai 2021 zu impfen.

 

In Kürze werden zudem durch zunächst 100.000 zusätzliche Impfdosen auch aufsuchende Impfangebote in sozial benachteiligten Stadtteilen mit besonders hohen Inzidenzen ermöglicht werden. Nordrhein-Westfalen geht hier voran. Neben der Impfung von obdachlosen Personen sollen Menschen in benachteiligten Stadtteilen mit beengten Wohnverhältnissen dadurch schnell und unbürokratisch geschützt werden. Nach dem Start in Köln soll basierend auf diesen Erfahrungen das weitere Vorgehen in den kommenden Wochen fixiert und forciert werden.

 

Ab der zweiten Maihälfte wird zudem auch für Beschäftigte der Polizei, des Katastrophenschutzes sowie der Berufs- und der Freiwilligen Feuerwehr die Möglichkeit zur Terminbuchung im Impfzentrum eröffnet.

 

Minister Laumann weist zudem darauf hin, dass es sinnvoll sein kann, in den Arztpraxen das Impfintervall des AstraZeneca-Impfstoffs von zwölf auf neun Wochen zu verkürzen, um die Akzeptanz dieses Impfstoffs weiter zu erhöhen: „Gerade vor den Ferien stellen sich viele Mitbürgerinnen und Mitbürger die Frage, ob sie noch vor dem Urlaub vollständig geimpft werden können. Dafür spricht einiges, wenn der Abstand zwischen erster und zweiter Impfung bei AstraZeneca nicht doppelt so lang ist wie bei einer mRNA-Impfung.“

Einkaufen mit Termin weiterhin ohne Schnelltest möglich

05.05.2021/PM

Kreis Höxter.  Weil die Inzidenz langanhaltend und stabil deutlich unter der Grenze von 100 liegt, gelten im Kreis Höxter mehr Freiheiten als in den meisten anderen Regionen in Deutschland, die von den Einschränkungen der sogenannten Bundesnotbremse betroffen sind. Das bedeutet, dass die Menschen auch weiterhin mit Terminvereinbarung in Geschäften einkaufen oder zum Friseur gehen können, ohne einen tagesaktuellen negativen Schnelltest vorweisen zu müssen. 

 

Somit gelten auch viele der zusätzlichen Lockerungen, die das Land Nordrhein-Westfalen seit dem 3. Mai vollständig geimpften oder genesenen Personen zuspricht, im Kreis Höxter derzeit ohnehin schon für alle Bürgerinnen und Bürger. 

 

„Ich freue mich sehr, dass wir diese Freiheiten haben. Viele Einzelhändlerinnen und Einzelhändler haben mir berichtet, dass ihre Termine derzeit sehr stark nachgefragt werden“, sagt Landrat Stickeln. Termine können online, telefonisch und auch an der Tür des Geschäfts vereinbart werden. „Nach den enormen Belastungen der letzten Monate bin ich sehr glücklich über diese positiven Impulse für unsere heimische Wirtschaft. Zudem hoffe ich, dass Bund und Land auch für andere Bereiche wie Gastronomie, Hotelgewerbe, Kultur oder Freizeitstätten wie Fitnessstudios in absehbarer Zeit Öffnungsperspektiven ermöglichen.“

 

Gleichzeitig betont Landrat Stickeln aber auch die Bedeutung von regelmäßigen Schnelltests, um die Coronavirus-Pandemie weiterhin wirksam einzudämmen. „Wir haben im Kreis Höxter ein flächendeckendes Netz von Testmöglichkeiten geschaffen. So können wir dazu beitragen, Infektionen aufzudecken und frühzeitig Ansteckungen zu verhindern.“

 

Damit das öffentliche Leben im Kreis Höxter weiterhin so uneingeschränkt wie möglich stattfinden kann, bittet Landrat Stickeln: „Halten Sie sich weiterhin an die geltenden Regeln. Machen Sie regelmäßig Schnelltests. Wir sind im Kreis Höxter gemeinsam auf einem sehr guten Weg.“

L890: Fahrbahn-Erneuerung mit Vollsperrung

03.05.2021/PM

Kreis Höxter. Die Fahrbahn der L890 zwischen Höxter/Ottbergen (B64) und Höxter/Bosseborn (Ferienstraße) wird ab heute instandgesetzt. Dafür wird der Streckenabschnitt in Teilabschnitten voraussichtlich bis Oktober 2021 voll gesperrt. Umleitungen werden örtlich ausgeschildert. Insgesamt investiert Straßen.NRW hier etwa 1,3 Millionen Euro.  

 

Die Maßnahme wird in drei unterschiedliche Bauabschnitte aufgeteilt, die nacheinander bearbeitet werden. Bauabschnitt eins betrifft die Ortschaft Ottbergen mit der ‚Derenbornstraße‘. Den zweiten Bauabschnitt stellt die Streckenführung zwischen Ottbergen und Bosseborn dar. Die Ortslage in Bosseborn mit der Ottberger Straße wird den abschließenden Sanierungsbereich umfassen. Gestartet wird in Fahrtrichtung Bosseborn am Teilabschnitt zwischen Haus Nummer fünf an der ‚Derenbornstraße‘ und der Straße ‚Am Grünenberg. Danach schließen sich im weiteren Verlauf die Abschnitte ‚Am Grünenberg‘ bis ‚Ostdeutsche Straße‘ an bis hin zu einem landwirtschaftlichen Betrieb am Ortsrand von Ottbergen. Die Wohngebietsanschlüsse in diesem Teil bleiben während der Bauausführung erreichbar. Die Arbeiten in Ottbergen werden voraussichtlich Ende Juni abgeschlossen sein.

Pylon stärkt Weserbrücke Höxter

Sperrung für neun Monate

03.05.2021/PM

Höxter.  Die Weserbrücke Höxter ist derzeit für Kraftfahrzeuge über 3,5 Tonnen gesperrt. Hohlstellen, Risse und ein ungewöhnliches Schwingverhalten sind die Gründe. Nach einer Notinstandsetzung im Jahr 2016 wird das aus dem Jahr 1955 stammende Bauwerk noch vor der Landesgartenschau 2023 in Höxter verstärkt. Ein Pylon in A-Form, ein etwas über 25 Meter hohes Beton-Bauteil mit Seilverspannung, soll die Brücke für Kraftfahrzeuge über 3,5 Tonnen und mehr als zwei Metern Breite in beide Richtungen wieder passierbar machen.

 

„Der Plan steht, die Baumaßnahmen sollen noch dieses Jahr beginnen“, erklärt Hubertus Borgelt, Abteilungsleiter Bau der Straßen.NRW-Regionalniederlassung Sauerland-Hochstift. Die Bürgerinnen und Bürger der Stadt Höxter und der angrenzenden Ortschaften auch in der niedersächsischen direkten Nachbarschaft  müssen in der Bauphase allerdings mit verkehrsbedingten Einschränkungen rechnen. Weil die Sicherheit für die Verkehrsteilnehmer während der Baumaßnahmen an der Brücke nicht gewährleistet werden kann,  muss die Fürstenberger Straße (L755) im Bereich der Weserbrücke für die Arbeiten am Bauwerk gesperrt werden. Für Fußgänger und Radfahrer ist eine Sperrung von fünf bis sechs Monaten vorgesehen. Der öffentliche Straßenverkehr muss mit dieser Einschränkung bis zu neun Monate rechnen.

 

„Die Sicherheit der Verkehrsteilnehmer hat für uns neben unserer verstärkenden Baumaßnahme an der Weserbrücke oberste Priorität“, erklärt Borgelt. „Wir stimmen uns derzeit mit den örtlichen Verkehrsbetrieben über einen Umleitungsverkehr ab. Ein besonderes Augenmerk gelte dem Verkehr für Schülerinnen und Schüler der Ortschaften über die nordrheinwestfälische Landesgrenze hinweg. „Auch für die örtlichen Rettungskräfte arbeiten wir derzeit ein geeignetes Konzept aus“, so Borgelt abschließend. Die Umleitung für den KFZ-Verkehr wird über die Brücke in Lüchtringen erfolgen.

 

Der Umleitungs- und Ersatzverkehr sowie die genauen Daten zum konkreten Baustart, werden rechtzeitig vor der geplanten Maßnahme bekanntgegeben.

BI Lebenswertes Bördeland und Diemeltal e.V. zum Antrittsbesuch im Landratsamt

30.04.2021/PM

Kreis Höxter. Die für ein zentrales Bereitstellungslager Würgassen unüberwindbaren geologischen Risiken waren das zentrale Thema beim Besuch der Bürgerinitiative Lebenswertes Bördeland und Diemeltal e.V. beim Höxteraner Landrat Michael Stickeln.

Foto: Landrat Michael Stickeln, Michael Werner, Fachbereichsleiter Umwelt, Bauen und Geoinformationen, Josef Jacobi, Vorstand BI lebenswertes Bördeland und Diemeltal, Edith Götz, Arbeitskrei Würgassen, Dr. Claus Schubert, Hubertus Hartmann, Prof. Dr. Dr. Martin Hörning, beide AK Würgassen, Rainer Mues, Vorstand BI lebenswertes Bördeland und Diemeltal e.V.

Wie der Geologe Dr. Claus Schubert aus Trendelburg ausführte, fehlt es dem geologischen Gutachten, welches die BGZ vorgelegt hat, am nötigen Tiefgang. Die Aussagen

darin basieren überwiegend auf Annahmen und Schätzungen. Darüber könne auch

die scheinbar hohe Anzahl an Bohrungen nicht hinwegtäuschen, so der Experte. Sie seien weder tief genug noch wirklich flächenhaft! Außerdem würden klare Angaben zu Weserhoch- und Grundwasserständen, Torflinsen oder Weseraltarmen fehlen. Eine multimethodische Diskussion anhand offizieller Karten oder Archivdaten fehle ebenso. Letztendlich, so sein Resümee, ergäbe die Beurteilung des bisherigen geologischen Sachstands eine nüchterne Bilanz, nicht zuletzt, weil die Grundsätze der Anforderungen an Baugrundgutachten aus den einschlägigen DIN nahezu unberücksichtigt blieben.

 

Landrat Stickeln bedankte sich bei der Initiative für deren Einsatz und die bisher geleistete Arbeit und betonte die Bedeutung bürgerschaftlichen Engagements für demokratische Entscheidungsprozesse. "Und wir freuen uns, die Gelegenheit erhalten zu haben, hier auf die eklatanten Mängel bei der Auswahl und der Begründung des geplanten ZBL-Standorts Würgassen hinzuweisen“, so die Vertreter des Vereins. Das Vorstandsmitglied Josef Jacobi betonte, dass die BI ihre Arbeit natürlich nicht nur auf das Diemeltal beschränke, sondern sich auch für den Schutz des Wesertals verantwortliche fühle.

 

Elternlotsen als zentrale Ansprechpartner

29.04.2021/PM

Kreis Höxter.  Als Kooperation zwischen dem Jugendamt des Kreises Höxter und dem Schulamt für den Kreis Höxter ist das Projekt Zebrastreifen an den Start gegangen. Es soll Kinder und ihre Eltern beim Übergang vom Kindergarten in die Schule unterstützen und stärken.

Nun wurden die beiden Elternlotsen Silke Merkel und Sandra Wegener vorgestellt, die als zentrale Ansprechpartnerinnen eine Kontaktaufnahme erleichtern wollen.

„Wie gelingt ein guter Einstieg in die Grundschulzeit? Diese Frage stellen sich viele Eltern beim Wechsel ihrer Kinder vom Kindergarten in die Grundschule“, erläutert Klaus Brune, Leiter des Jugendamtes des Kreises Höxter. Manchmal wüssten sie aber einfach nicht, wer ihnen die richtigen Antworten liefern könne. „Um hier problemlos auf die vorhandenen Strukturen und Hilfsmöglichkeiten Zugriff zu bekommen, soll es mit den beiden Elternlotsen zentrale Ansprechpartnerinnen geben, die fest im Netzwerk verankert sind und wissen, wie in jedem speziellen Fall geholfen werden kann“, so Brune.

 

„Wir haben die Interessen der Kinder fest im Blick, damit ihr Aufwachsen gelingt und sie sich entfalten sowie ihre Chancen zur Verwirklichung nutzen können“, sagen die beiden Elternlotsen Silke Merkel und Sandra Wegener. „Der Übergang eines Kindes vom Kindergarten in die Grundschule ist auch für dessen Eltern ein komplexer Lernprozess, in dem sie neue Entwicklungsaufgaben bewältigen müssen“, erläutert Merkel. „Uns geht es darum, eventuelle Ängste abzubauen und zum Beispiel erste Kontakte mit der zukünftigen Schule der Kinder bereits vor der Einschulung zu gestalten.“ 

 

Beim Projekt Zebrastreifen werden Bausteine entwickelt, die dazu beitragen sollen, Kinder und Familien in der Vorbereitung auf die Schule im Rahmen der Vorschulphase zu unterstützen. Diese Bausteine werden derzeit an den Modellstandorten Willebadessen und Bad Driburg erprobt. „Eltern sollen sowohl im Vorschuljahr als auch im ersten und zweiten Schuljahr die Möglichkeit haben, die für sie relevanten Fragen und Themen adäquat zu diskutieren und in angenehmer Atmosphäre ganz ungezwungen in den Austausch mit andere Eltern, Lehrern und Fachpersonen zu kommen“, erklärt Schulrat Hubertus Gockeln. Für ihn ist solch ein frühzeitiger Austausch mit der Schule die Basis, um das notwendige Vertrauen aufzubauen. „Umso besser, wenn die Eltern nicht lange überlegen müssen, wen sie ansprechen können – dafür gibt es ja jetzt die beiden Elternlotsen.“

 

Die Elternlotsen stehen kreisweit allen Eltern von Vor- und Grundschulkindern als Vermittler zur Verfügung und sind beim Kreis Höxter montags bis donnerstags von 8.30 bis 16 Uhr und freitags von 8.30 bis 12.30 Uhr zu erreichen: Silke Merkel unter 05271 / 965-3326 und Sandra Wegener unter 05271 / 965-3328, gerne aber auch per E-Mail unter elternlotse@kreis-hoexter.de.

 

Vorerkrankte und Kontaktpersonen: Informationen zur Buchung von Impfterminen

28.4.20217/PM

Kreis Höxter. Vorerkrankte Menschen nach § 3 der Impfverordnung können ab Freitag, 30. April, einen Impftermin über das Portal der Kassenärztlichen Vereinigung Westfalen-Lippe (KVWL) vereinbaren. Das hat das Land Nordrhein-Westfalen angekündigt. Kontaktpersonen von Schwangeren und Pflegebedürftigen können weiterhin für ihre Terminvereinbarung das Portal des Kreises Höxter nutzen. Hier werden ebenfalls ab Freitag neue Termine für die kommende Woche eingestellt.

 

Allerdings weist Christian Schormann, stellvertretender organisatorischer Leiter des Impfzentrums des Kreises Höxter, auf die weiterhin begrenzte Menge an verfügbaren Impfdosen hin. „Unsere Terminplanung richtet sich an der Impfstoffmenge, die wir vom Land zur Verfügung gestellt bekommen. Wir bitten daher um Verständnis, dass auch am Freitag alle Termine bereits nach kurzer Zeit vergeben sein könnten. Das können wir leider nicht ändern“, so Schormann.

 

Wichtig für die Kontaktpersonen Schwangeren und Pflegebedürftigen sei zudem, dass sie beim Termin im Impfzentrum in Brakel ihre Impfberechtigung nachweisen müssen. „So müssen etwa Kontaktpersonen von Pflegebedürftigen zwingend etwa den Bescheid der Pflegekasse über die Anerkennung der Pflegebedürftigkeit mitbringen. Des Weiteren ist das Formular zur Kontaktperson zum Impftermin ausgefüllt mitzubringen. Ohne einen derartigen Nachweis müssen die Menschen am Impfzentrum leider abgewiesen werden, selbst wenn sie einen Termin vereinbart haben“, sagt Christian Schormann. „Zudem bitten wir alle impfberechtigten Menschen, die einen Termin vereinbaren möchten, dazu die entsprechenden Portale zu nutzen. So müssen Menschen mit Vorerkrankungen ihren Termin über die KVWL vereinbaren, Kontaktpersonen von Pflegebedürftigen und Schwangeren können das Portal des Kreises Höxter nutzen.“

 

Anbei die wichtigsten Informationen zur Vereinbarung von Impfterminen für die unterschiedlichen Personengruppen:

 

Menschen mit Vorerkrankungen nach §3 der Impfverordnung:

Die Terminbuchung für Vorerkrankte ist ab dem 30. April 2021, 8 Uhr möglich. Sie kann online über www.116117.de sowie telefonisch über die zentrale Rufnummer 116 117 oder die zusätzliche Rufnummer (0800) 116 117 02 für Westfalen-Lippe erfolgen. Partnerbuchungen werden aufgrund technischer Voraussetzungen ab diesem Moment nicht mehr möglich sein. Personen ab 70 Jahren, die dringend mit ihrem Partner geimpft werden wollen, sollten daher bis zum 29. April 2021 einen Impftermin vereinbaren. 

 

Der Nachweis einer Vorerkrankung erfolgt über eine formlose Bescheinigung des Arztes, die zum Impftermin mitzubringen ist. Dabei wird die Zugehörigkeit zur impfberechtigten Personengruppe nach Coronavirus-Impfverordnung (§ 3 Abs. 1 Nr. 2 a - j) bescheinigt – diese Fälle bedürfen keiner konkreten Diagnose. Personen mit Vorerkrankungen der Priorität 2 sind:

- Personen mit Trisomie 21 oder einer Conterganschädigung,

- Personen nach Organtransplantation,

- Personen mit einer Demenz oder mit einer geistigen Behinderung oder mit schwerer psychiatrischer Erkrankung, insbesondere bipolare Störung, Schizophrenie oder schwere Depression, 

- Personen mit behandlungsbedürftigen Krebserkrankungen,

- Personen mit interstitieller Lungenerkrankung, COPD, Mukoviszidose oder einer anderen, ähnlich schweren chronischen Lungenerkrankung,

- Personen mit Muskeldystrophien oder vergleichbaren neuromuskulären Erkrankungen, Personen mit Diabetes mellitus mit Komplikationen,

- Personen mit Leberzirrhose oder einer anderen chronischen Lebererkrankung,

- Personen mit chronischer Nierenerkrankung,

- Personen mit Adipositas (Personen mit Body-Mass-Index über 40).

Bis zu zwei Kontaktpersonen von Schwangeren:

Terminvereinbarungen sind über das Buchungsportal des Kreises Höxter unter www.impfung-kreis-hoexter.de möglich. Zum Impftermin im Impfzentrum des Kreises Höxter muss ein ausgefülltes Formular mitgebracht werden, dass unter www.corona.kreis-hoexter.de zu finden ist. Zudem müssen die Kontaktpersonen folgende Dokumente ebenfalls zum Impftermin mitbringen:

- Personalausweis oder ein anderer amtlicher Lichtbildausweis der Kontaktperson und

- Nachweis der Impfberechtigung etwa durch Kopie des Mutterpasses.

Bis zu zwei Kontaktpersonen von Pflegebedürftigen, die nicht in einer Einrichtung leben

Terminvereinbarungen sind über das Buchungsportal des Kreises Höxter unter www.impfung-kreis-hoexter.de möglich. Zum Impftermin im Impfzentrum des Kreises Höxter muss ein ausgefülltes Formular mitgebracht werden, dass unter www.corona.kreis-hoexter.de zu finden ist. Zudem müssen die Kontaktpersonen folgende Dokumente ebenfalls zum Impftermin mitbringen:

- Altersnachweis der pflegebedürftigen Person oder ärztliche Bescheinigung über eine Diagnose der Prioritätsgruppe 2 der pflegebedürftigen Person (erhältlich über Hausarzt) und

- Kopie des bereits vorliegenden Bescheides der Pflegekasse über die Anerkennung der Pflegebedürftigkeit oder ein anderes, dementsprechendes Dokument der Pflegekasse, zum Beispiel über die Gewährung von Leistungen, Höherstufungen im Pflegegrad etc.

Hohes Anruferaufkommen bei der Kreisverwaltung 

Derzeit gehen täglich mehr als 500 Anrufe sowie hunderte Mails beim Kreis Höxter ein. Viele Menschen fragen nach, wann und wie sie persönlich einen Impftermin vereinbaren können. „Wir verstehen, dass gerade in dieser Phase des Impfprozesses viele Menschen Fragen haben. Deshalb bündeln wir auf unserer Internetseite die wichtigsten Informationen und geben regelmäßig die wichtigsten Neuigkeiten über die Medien an die Öffentlichkeit“, sagt Matthias Kämpfer, Leiter des Krisenstabes des Kreises Höxter. Er bittet alle Bürgerinnen und Bürger darum, vor einem Anruf oder einer Mail an die Kreisverwaltung erst die bestehenden Informationskanäle zu nutzen. „Sicher kann ein Großteil der Fragen dann bereits beantwortet werden“, so Kämpfer.

Transporter kommt von Ostwestfalenstraße ab - Fahrer schwer verletzt

28.4.20217/PM

Kreis Höxter. Nachdem ein Transporter Mittwochmorgen von der Ostwestfalenstraße abkam, musste der verletzte Fahrer in ein Krankenhaus gebracht werden.

Der 57-jährige Fahrer aus dem Kreis Höxter war am 28. April gegen 00.45 Uhr auf der B 252 aus Steinheim kommend Richtung Brakel unterwegs. In Höhe der Ortschaft Eichholz kam der Opel Movano aus bislang ungeklärter Ursache nach rechts von der Fahrbahn ab, durchfuhr eine Senke und kam auf dem Feld zum Stehen.

 

Der Fahrer konnte seinen Van eigenständig verlassen. Ein Rettungswagen brachte den schwer verletzten Mann in ein Krankenhaus, wo er stationär verblieb. Ein Abschleppunternehmen wurde mit der Bergung des Fahrzeugs beauftragt. Der Schaden an dem Transporter wird auf mehr als 10.000 Euro geschätzt.

Garage und Holzlager geraten in Brand

27.04.2021/PM

Kreis Höxter. Ein Sachschaden von schätzungsweise 150.000 Euro ist am Freitag, 23. April, bei einem Garagenbrand in Steinheim-Eichholz entstanden. Zwei Personen wurden vorsorglich in ein Krankenhaus gebracht.

 

Nach ersten Angaben hatte gegen 17:30 Uhr ein Rasenmäher bei Reparaturarbeiten in einer Garage Feuer gefangen. Eigene Löschversuche des Eigentümers schlugen fehl, die Flammen griffen schnell auf weitere Gegenstände über. Von dort breitete sich das Feuer auf die Doppelgarage, ein angrenzendes Lager und einen Holzschuppen aus.

 

Der Eigentümer konnte sich in Sicherheit bringen, die alarmierte Feuerwehr ging mit zahlreichen Einsatzkräften gegen das weithin sichtbare Feuer vor. Trotzdem wurde der Gebäudekomplex, in dem neben Geräten, Reifen und Werkzeugen auch gefüllte Reservekanister mit Treibstoffen lagerten, durch den Brand weitgehend zerstört. Auch an umliegenden Gebäuden, darunter ein Gewächshaus, gab es Beschädigungen unter anderem durch gesplitterte Glasscheiben.

 

Der 81-jährige Bewohner und seine 80-jährige Frau wurden vorsorglich zur Beobachtung in ein Krankenhaus gebracht. Die weiteren Ermittlungen zu dem Brand dauern noch an.

Corona-Verstöße im Kreis Höxter am Wochenende

26.04.2021/PM

Kreis Höxter. Der Polizei wurden am Wochenende mehrfach Hinweise zu Personengruppen gegeben, die sich nicht an die Corona-Vorgaben halten sollen.

 

Am Freitag, 23. April, meldete ein Bürger der Polizei in den Abendstunden eine Feierlichkeit in Bad Driburg. Die Polizei stellte zusammen mit dem Ordnungsamt der Stadt eine Feier mit 13 Beteiligen fest. Die Feier wurde aufgelöst, die Beteiligten erwarten nun Ordnungswidrigkeitenanzeigen.

 

Gegen 17.00 Uhr sollten in Höxter auf dem Radweg zwischen dem Bahnhof und Schloss Corvey mehr als ein Dutzend Jugendliche unterwegs sein. Bei Eintreffen der Polizei liefen die Jugendlichen teilweise über Bahngleise davon, um sich einer Kontrolle zu entziehen und eine Anzeige wegen Verstoßes gegen die Corona-Schutzverordnung zu verhindern. Zwei der Jugendlichen fuhren mit ihren Motorrollern davon. Beide konnten von der Polizei kurz darauf jedoch angehalten werden und bekommen nun weitere Anzeigen, weil sie nicht im Besitz einer Fahrerlaubnis waren. Die Polizei stellte zudem bei einem der Jugendlichen Drogen sicher.

 

Am Samstagabend, 24. April, traf die Polizei bei einer unerlaubten Feier in Höxter-Bödexen neun Personen an, gegen die wegen Verstoß gegen die Schutzverordnung Anzeigen geschrieben wurden.

 

Am frühen Sonntagmorgen, 25. April, kümmerte sich die Polizei um eine gemeldete Ruhestörung im Stadtgebiet Brakel. In einer Wohnung wurden sechs Personen angetroffen, die die Auflagen der Corona-Schutzverordnung nicht einhielten. Einer der Beteiligten muss mit einer weiteren Anzeige rechnen, da er den Beamten gegenüber falsche Personalien angegeben hatte.

 

Die Polizei überprüfte kreisweit weitere Hinweise auf Verstöße gegen die Corona-Schutzverordnung, Weitere Maßnahmen mussten jedoch nicht getroffen werden. 


Schulen sind Ziele von Einbrechern

23.04.2021/PM

Kreis Höxter. In zwei Schulen in der Klöcknerstraße in Brakel sind bislang unbekannte Täter gewaltsam eingedrungen. Innerhalb der Schulen wurden verschlossene Verbindungstüren aufgebrochen und mehrere Büroräume vermutlich nach Bargeld durchsucht. Nach erster Einschätzung wurde aus beiden Einrichtungen insgesamt Bargeld im dreistelligen Euro-Bereich entwendet.

 

Der Tatzeitraum kann eingrenzt werden auf die Zeit zwischen Mittwoch, 21. April, ab 19 Uhr und Donnerstag, 22. April, bis 6 Uhr. Die Polizei bittet um Hinweise von möglichen Zeugen, sie sollten sich bei der Polizei Höxter unter Telefon 05271/962-0 melden. 

Auch in Borgentreich wurde in zwei Schulen eingebrochen. In die Außenstelle der Sekundarschule und in die Grundschule, beides an der Straße "Patz der Stadt Rue" gelegen, verschafften sich die Einbrecher gewaltsam Zugang und durchsuchten mehrere Räumlichkeiten.

 

Während in der Grundschule nur ein paar Gegenstände von geringem Wert mitgenommen wurden, entwendeten die Täter in der Sekundarschule unter anderem einen Tresor. Die Tat muss sich in dem Zeitraum zwischen Mittwoch, 21. April, nach 20 Uhr, und Donnerstag, 22. April, vor 6.40 Uhr ereignet haben.

 

Die Ermittler der Polizei bitten um Hinweise. Mögliche Zeugen sollten sich mit der Polizei Höxter unter der Telefonnummer 05271/962-0 in Verbindung setzen.

Zu voll, zu schwer: Anhänger um 350 Kilo überladen!

23.04.2021/PM

Kreis Höxter. Im Rahmen einer Kontrolle hielten Beamte des Verkehrsdienstes Höxter auf der B 239 bei Steinheim einen VW Golf mit einem ungebremsten Anhänger an. Der Anhänger war mit gesägten Rundhölzern beladen, die der Eigentümer zu Brennholz verarbeiten wollte. Beide Reifen der Anhängerachse waren so platt, dass der Verdacht der Überladung bestand. Somit ordneten die Beamten eine Wiegung auf einer nächstgelegenen geeichten Fahrzeugwaage an.

 

Das Ergebnis: Die zulässige Anhängelast wurde um mehr als 50 Prozent überschritten. Der kontrollierte VW Golf Plus hat eine zulässige Anhängelast für ungebremste Anhänger von 690 Kilogramm, der Anhänger hatte eine tatsächliche Anhängerlast von (nach Abzug einer Messtoleranz) 1.040 Kilogramm. Das entspricht einer Überladung von 350 Kilo (50,7 Prozent).

 

Die Messung ergab zudem eine Überschreitung der zulässigen Anhänger-Gesamtmasse von mehr als 30 Prozent. Zugelassen waren in diesem Fall 800 Kilogramm, festgestellt wurden (nach Abzug) 1.070 Kilogramm.

 

Daher untersagten die Beamten dem Pkw-Führer die Weiterfahrt in dem Zustand. Den Verkehrssünder erwarten 235 Euro Bußgeld, ein Punkt in Flensburg und die entstandenen Wiegekosten.

 

In diesem Zusammenhang weist die Kreispolizeibehörde Höxter darauf hin, dass durch Überschreitungen der zulässigen Fahrzeugmassen eine Gefahr für die Fahrzeugführer selbst, aber auch für andere Verkehrsteilnehmer entstehen kann. In diesem Fall hätten sich die platten Reifen so stark erhitzen können, dass sie geplatzt wären. Das Gespann könnte ins Schleudern geraten und einen Unfall verursachen. Ebenso sind die Bremsen des Zugfahrzeugs allein nicht dafür ausgelegt, die erheblich überschrittene Masse des Anhängers abzubremsen. Im Falle einer Notbremsung wäre der Betroffen sicherlich nicht rechtzeitig zum Stehen gekommen.

 

Daher der Appell der Polizei: "Kontrollieren sie Ihre Fahrzeuggewichte! Es dient Ihrer eigenen Sicherheit."


Ab HEUTE: Terminvergabe für die Jahrgänge 1950 und 1951 beginnt

23.04.2021/PM

Kreis Höxter. Das Land Nordrhein-Westfalen macht ab Freitag, 23. April 2021, allen Menschen ein Impfangebot, die in den Jahren 1950 und 1951 oder früher geboren sind. Die Terminvergabe wird durch die Kassenärztliche Vereinigung Westfalen-Lippe (KVWL) organisiert. Dies ist über das Internet-Portal www.116117.de oder die Telefonnummer 0800 116 117 02 möglich.

Es können auch Lebenspartner*innen geimpft werden, bitte beachten Sie hierzu: Wenn Sie von der Partnerimpfung Gebrauch machen wollen, müssen Sie aktiv auch einen Termin für Ihren Lebenspartner*in buchen, da dieser sonst nicht geimpft werden kann! Weitere Informationen auf der Seite der Kassenärztlichen Vereinigung (KVWL) unter www.corona-kvwl.de/impftermin. Bei Fragen und Problemen zur Terminvereinbarung wenden Sie sich deshalb bitte direkt an die KVWL.


VW fährt auf parkendes Auto auf

22.04.2021/PM

Bad Driburg. Aus noch ungeklärten Gründen ist in Bad Driburg-Neuenheerse in den frühen Morgenstunden am Mittwoch, 21. April, ein VW Lupo auf ein am Fahrbahnrand abgestelltes Fahrzeug aufgefahren. Dabei entstand ein Sachschaden von insgesamt mindestens 9.000 Euro.

 

Der Unfall ereignete sich gegen 5.05 Uhr, als ein 21-Jähriger mit dem blauen Lupo in Neuenheerse die Klusstraße stadtauswärts fuhr. Dabei achtete er nicht auf einen am linken Fahrbahnrand parkenden weißen Opel Corsa und fuhr auf. Beide Fahrzeuge wurden erheblich beschädigt, der Lupo-Fahrer wurde vorsorglich mit dem Rettungswagen in ein Krankenhaus gebracht.


Kreis Höxter bietet Termine über eigenes Buchungsportal an

21.04.2021/PM

Kreis Höxter. Menschen mit Vorerkrankungen nach § 3 der Corona-Impfverordnung sowie bis zu zwei enge Kontaktpersonen von Schwangeren oder Pflegebedürftigen können ab Freitagmorgen, 23. April, auch einen Impftermin direkt beim Kreis Höxter buchen. Auf der Internetseite www.impfung-kreis-hoexter.de finden sie hierfür ein Buchungsportal. Hier werden je nach Verfügbarkeit des Impfstoffs regelmäßig neue Termine für diese Gruppen freigeschaltet.

 

Bislang wurden Menschen mit bestimmten Vorerkrankungen sowie die Kontaktpersonen von Schwangeren oder Pflegebedürftigen vor allem in Haus- oder gynäkologischen Facharztpraxen geimpft. „Mit dem zusätzlichen Angebot möchten wir den Impffortschritt in diesen beiden Gruppen weiter beschleunigen“, sagt Christian Schormann, stellvertretender Leiter des Impfzentrums des Kreises Höxter. Vereinbart werden können die Termine über ein eigenes Internetportal des Kreises Höxter auf der Seite www.impfung-kreis-hoexter.de. „Die Impfangebote der Arztpraxen bleiben selbstverständlich zusätzlich bestehen.“

 

Diese Gruppen können einen Impftermin über den Kreis Höxter vereinbaren:

 

Menschen mit Vorerkrankungen nach §3 der Corona-Impfverordnung.

Hierzu zählen Personen

-mit Trisomie 21,

-mit einer vorgenommenen Organtransplantation,

-mit einer Demenz, einer geistigen Behinderung oder mit einer schweren -psychiatrischen Erkrankung (insbesondere bipolare Störung, Schizophrenie oder schwere Depression)

-mit behandlungsbedürftigen Krebserkrankungen

-mit interstitieller Lungenerkrankung, COPD, Mukoviszidose oder einer anderen, ähnlich schweren chronischen Lungenerkrankung,

-mit Muskeldystrophien oder vergleichbaren neuromuskulären Erkrankungen,

-mit Diabetes mellitus mit Komplikationen,

-mit Leberzirrhose oder einer anderen chronischen Lebererkrankung,

-mit chronischer Nierenerkrankung,

-mit Adipositas (Personen mit Body-Mass-Index über 40).

 

Bis zu zwei enge Kontaktpersonen einer Schwangeren

Bis zu zwei enge Kontaktpersonen von einer nicht in einer Einrichtung befindlichen pflegebedürftigen Person

Um die Impfberechtigung nachzuweisen, müssen Menschen mit einer Vorerkrankung zum Impftermin ein ärztliches Attest mitbringen, mit dem nachgewiesen werden kann, dass eine Erkrankung gemäß § 3 der Impfverordnung vorliegt. Dazu reicht im Attest der Verweis auf den entsprechenden Paragraphen der Impfverordnung. Personen mit einem Attest nach § 4 der Impfverordnung sind derzeit noch nicht impfberechtigt.

 

Kontaktpersonen von Schwangeren oder Pflegebedürftigen finden auf der Homepage des Kreises Höxter unter corona.kreis-hoexter.de/5224 ein PDF-Formular zum Download, das ausgefüllt zum Impftermin mitgebracht werden muss. Zudem wird bei Kontaktpersonen von Pflegebedürftigen ein Altersnachweis der pflegebedürftigen Person, eine Kopie des Bescheides der Pflegekasse über die Anerkennung der Pflegebedürftigkeit oder ein anderes, dementsprechendes Dokument der Pflegekasse etwa über die Gewährung von Leistungen, Höherstufungen im Pflegegrad benötigt. Kontaktpersonen von Schwangeren müssen zusätzlich eine Kopie des Mutterpasses oder ein gleichwertigen Nachweis mitbringen.

Anhänger kippt um, Trecker-Fahrer verletzt sich bei Unfall

17.04.2021/PM

Kreis Höxter. Verletzt wurde der Fahrer eines Traktors in Borgentreich, als er mit seiner landwirtschaftlichen Zugmaschine von einem Feldweg abkam, der beladene Anhänger sich löste und umkippte.

 

Der Unfall ereignete sich am Donnerstag, 15. April, gegen 15:15 Uhr, auf der Straße "Am Siekbach". Der 44-jährige Fahrer kam außerhalb der Ortschaft Borgentreich auf einer asphaltierten Straße, die durch landwirtschaftliche Flächen führt, mit seinem Gespann nach links von der Fahrbahn ab. Er fuhr ein Stück durch den Graben und überfuhr mit dem Traktor eine Feldauffahrt. Als dann der mit Erde beladene Anhänger gegen die Feldauffahrt stieß, löste sich der Anhänger von der Zugmaschine und kippte auf die linke Seite. Die geladene Erde rutschte vom Anhänger auf das Feld. Der Schlepper fuhr zunächst weiter und kam wieder nach rechts auf die Straße, hielt dann aber an.

 

Der Fahrer des Traktors verletzte sich bei dem Unfall. An der Unfallstelle wurde der Mann notärztlich behandelt. Ein Rettungswagen brachte ihn zur ambulanten Behandlung in ein Krankenhaus. Die Feuerwehr Borgentreich betreute den Traktor-Fahrer vor Ort bis zum Eintreffen der Rettungskräfte und führte eine Reinigung der Fahrbahn durch.

 

Die Bergung des Anhängers und der verlorenen Ladung organisierte der betroffene Landwirt eigenständig. Wie hoch der entstandene Sachschaden an dem Trecker durch eine gesplitterte Scheibe und an dem Anhänger ist, lässt sich derzeit nicht beziffern.

1.500 AstraZeneca-Zweittermine werden um drei Wochen verschoben

15.04.2021/PM

Kreis Höxter. Erstgeimpfte erhalten ihre Zweitimpfung auf Empfehlung der StiKo drei Wochen später: Neuer Termin automatisch drei Wochen später am selben Wochentag zur selben Uhrzeit

 

Alle vereinbarten Zweitimpfungen für Personen, die mit dem Impfstoff AstraZeneca erstgeimpft wurden, werden um drei Wochen verschoben. Die Ständige Impfkommission (StiKo) hat empfohlen, den Abstand zwischen den Impfungen von bisher neun auf jetzt zwölf Wochen zu verlängern. Auf Erlass des NRW-Gesundheitsministeriums wird dies landesweit umgesetzt – auch im Impfzentrum in Brakel.

 

"Wir haben diese notwendige Verschiebung so einfach wie möglich organisiert“, erklärt der organisatorische Leiter des Impfzentrums, Matthias Potthoff. „Wer bereits einen feststehenden Termin für die Zweitimpfung hat, kommt dann einfach genau drei Wochen später am selben Wochentag zur selben Uhrzeit in das Impfzentrum in Brakel. Eine neue Terminvereinbarung ist hierfür nicht erforderlich.“

 

Zur Veranschaulichung nennt Potthoff ein Beispiel: Angenommen der Termin für eine Zweitimpfung mit AstraZeneca ist ursprünglich am Montag, 19. April, um 8:00 Uhr vorgesehen gewesen. Dann entfällt dieser Termin nun und wird automatisch um drei Wochen verschoben auf Montag, 10. Mai, um 8:00 Uhr. 

 

„Es ist nichts weiter zu tun. Die bereits feststehenden Termine werden vom Organisationsteam automatisch auf den neuen Termin exakt drei Wochen später umgebucht“, versichert der Organisationschef des Impfzentrums.

 

Von der Verschiebung betroffen sind alle Impfberechtigten, die in der Zeit vom 15. Februar bis zum 2. März ihre Erstimpfung mit AstraZeneca erhalten hatten. „Sie werden von uns nicht extra benachrichtigt“, betont Potthoff. Dies wäre auch gar nicht machbar, weil rund 1.500 Impfberechtigte betroffen sind. Deshalb dient diese Ankündigung als Information über die Terminverschiebung. Das Leitungsteam des Impfzentrums bittet hierfür um Verständnis.

 

Sobald das Gesundheitsministerium des Landes weitere Informationen zu Impfstoffen für die Zweitimpfung bekannt gibt, wird der Kreis Höxter hierüber informieren. „Wir bitten deshalb darum, von Anfragen zur Zweitimpfung abzusehen und die Informationen abzuwarten, die wir über die Medien und die Homepage des Kreises Höxter bekannt geben werden. Unsere Telefonleitungen bei der Kreisverwaltung sind durch Hunderte von Anfragen ohnehin schon sehr überlastet“, erklärt der Leiter des Krisenstabs, Matthias Kämpfer. Darüber hinaus gingen auch Hunderte von E-Mails am Tag zu Fragen rund um das Impfen bei der Kreisverwaltung ein.


Zier-Orgelpfeifen in Kirche zerstört

14.04.2021/PM

Höxter. Einen Sachschaden in Höhe von rund 1.000 Euro richteten Unbekannte in der Kirche St. Anna in Höxter-Fürstenau an. Am Sonntag, 11. April, im Zeitraum zwischen 12 Uhr und 17.30 Uhr hatten sich die unbekannten Täter in der Kirche aufgehalten und Zier-Orgelpfeifen zerstört. Ebenfalls wurden Kerzen angezündet, Streichhölzer auf dem Boden verteilt und zwei Zettel mit Beschriftungen hinterlassen. Die Polizei Höxter bittet um Hinweise unter Telefon 05271/962-0.


Auto landet auf der Seite

Feuerwehr befreit zwei Personen

13.04.2021/PM/DORO

Marienmünster. Erst mit Hilfe der Feuerwehr konnten zwei Personen aus einem Auto befreit werden, das nach einem Unfall auf der Fahrerseite gelandet und liegengeblieben war. Beide kamen in ein Krankenhaus.

 

Der Unfall ereignete sich am Dienstag, 13. April, gegen 7:40 Uhr auf der L 886 zwischen Marienmünster-Bredenborn und Sommersell. Die 38-jährige Fahrerin war mit ihrem Sohn in einem Skoda Fabia von Bredenborn in Richtung Sommersell unterwegs, als sie nach rechts von der Fahrbahn abkam. Nach ersten Angaben war sie einem Wildtier ausgewichen. Der Skoda fuhr ein Stück durch den Straßengraben, landete wieder auf der Straße und blieb mit der Fahrerseite auf der Fahrbahn liegen.

 

Die beiden Personen waren in dem Auto eingeschlossen und konnten sich nicht selbst befreien. Die herbeiberufene Feuerwehr musste das Dach abtrennen, um die beiden Verletzten aus dem Auto holen zu können. Beide wurden aufgrund ihrer Verletzungen in ein Krankenhaus gebracht. An dem Skoda entstand Totalschaden, er wurde abgeschleppt. Die L 866 war während der Bergungsmaßnahmen für etwa zwei Stunden für den Verkehr gesperrt.

Einkaufen ab Dienstag wieder nur mit Termin

12.04.2021/PM

Kreis Höxter.  Einkaufen ist ab Dienstag, 13. April 2021, auch im Kreis Höxter nur noch mit Termin möglich. Aufgrund der anhaltenden Inzidenz über 50 werden die derzeit geltenden Lockerungen für Einzelhandel, Tierparks und Museen aufgehoben. In Abstimmung mit dem NRW-Gesundheitsministerium hat der Krisenstab des Kreises Höxter heute eine neue Allgemeinverfügung erlassen.

 

Anders als in vielen anderen Regionen des Landes war es im Kreis Höxter für kurze Zeit möglich, ohne vorherige Terminabsprache in Geschäften einzukaufen. „In einem kleinen Zeitfenster konnten Einzelhandel und Kundschaft ein Stück Normalität erleben“, sagte Landrat Michael Stickeln. Dies war möglich, weil die 7-Tage-Inzidenz an drei aufeinanderfolgenden Tagen unter dem Wert von 50 lag.

 

„Steigt die Inzidenz jedoch wieder deutlich über den Schwellenwert von 50, müssen die Lockerungen in Abstimmung mit dem Gesundheitsministerium wieder zurückgenommen werden“, erklärt der Leiter des Krisenstabs des Kreises Höxter, Matthias Kämpfer. Am Sonntag (11. April) lag die 7-Tage-Inzidenz bei 69,2, am Montag (12. April) ging sie wieder leicht zurück auf 67,7. Dabei spiegele der Inzidenzwert grundsätzlich nicht das aktuelle Infektionsgeschehen von gestern und heute wider, sondern werfe immer einen Blick in die Vergangenheit. „So gehen die bestätigten Infektionsfälle immer auf Ansteckungen zurück, die etwa sieben bis zehn Tage zurückliegen“, erläutert Kämpfer.

 

Weiterhin gehört der Kreis Höxter in Nordrhein-Westfalen zu den zwei Kreisen mit der niedrigsten Inzidenz. In den meisten Kreisen des Landes liegt die Inzidenz inzwischen über 100. „Wie sich die Inzidenz in den kommenden Tagen weiterentwickeln wird, ist derzeit offen“, so Kämpfer weiter.

 

Als „Lichtblick“ bezeichnete Landrat Michael Stickeln die hohe Impfquote im Kreis Höxter. „Wir liegen beim Impfen weit vorn. Das stimmt mich sehr zuversichtlich“, sagte Stickeln und verwies auf die aktuellen Zahlen. Die Impfquote von 20,6 Prozent im Kreis Höxter liegt über dem Landes- und dem Bundesdurchschnitt. Rund 29.000 Impfberechtigte haben im Kreis Höxter bereits die Erstimpfung und fast 10.000 Menschen die Zweitimpfung erhalten. Auch bei der Zweitimpfung liegt der Kreis Höxter mit einer Impfquote von 7,1 Prozent über dem Durchschnitt.

 

Raserin auf der B 83 zwischen Godelheim und Wehrden

12.04.2021/PM

Kreis Höxter. Viel schneller als erlaubt war eine Autofahrerin am Freitag, 9. April, zwischen Höxter-Godelheim und Beverungen-Wehrden unterwegs. Sie erwartet nun ein beträchtliches Bußgeld und ein Fahrverbot.

 

Zwischen 8.15 und 9 Uhr am Morgen hatte der Wachdienst der Polizeiwache Höxter auf der B 83 bei Godelheim die Geschwindigkeiten überprüft. Seit diese Strecke als Umleitungsstrecke für die gesperrte K 56 (Amelunxen/Wehrden) gilt, kommt es hier immer wieder zu gefährlichen Situationen mit kreuzenden Linienbussen.

 

Hintergrund der Vollsperrung auf der K 56 zwischen Wehrden und Amelunxen ist eine Straßenbaustelle. Der allgemeine Verkehr wird mit Beschilderung über Godelheim umgeleitet. Als Umleitungsstrecke speziell für Linienbusse ist außerdem die Wöhrenstraße ausgezeichnet. Die Wöhrenstraße mündet im Bereich der Nethebrücke auf die B 83. Um den Linienbussen an dieser Stelle ein leichteres Ein- und Abbiegen zur Bundesstraße zu ermöglichen, hat die Straßenverkehrsbehörde die Höchstgeschwindigkeit hier auf 50 km/h reduziert.

 

Bei der Kontrolle maßen die Polizisten in den 45 Minuten vier Verkehrsteilnehmende, die nun ihr Konto in Flensburg erhöht haben. Besonders negativ fiel eine 54-jährige Frau aus Trendelburg mit ihrem Ford Kuga auf, die bei erlaubten 50 km/h nach Abzug der Toleranz noch mit 107 km/h gemessen wurde. Sie erwartet ein Bußgeld von 240 EUR und einem Monat Fahrverbot.

 

Die Baustelle auf der K 56 ist bis Ende Mai 2021 geplant, entsprechend lange soll die die Geschwindigkeitsbegrenzung auf der B 83 gelten.

Landrat besucht Impfzentrum in Brakel: „Engagierter Einsatz verdient höchsten Respekt“

12.04.2021/PM

Kreis Höxter. Landrat Michael Stickeln hat das Impfzentrum des Kreises Höxter in Brakel besucht, um sich beim gesamten Team für die ausgezeichnete Arbeit zu bedanken: „Was Sie hier täglich leisten, verdient höchsten Respekt!“ Das belegen auch die Zahlen, denn mit einer Impfquote von 18,5 Prozent liegt der Kreis Höxter deutlich über dem Landes- (14,6) und Bundesdurchschnitt (14,7).

 

Im Gespräch mit den beiden stellvertretenden medizinischen Leitern Dr. Barbara Paßmann aus Brakel und Reinhard Dübbert sowie dem organisatorischen Leiter Matthias Potthoff vom Kreis Höxter und dessen Stellvertreter Christian Schormann machte Stickeln deutlich, wie sehr ihn vor allem das gute Hand-in-Hand-Arbeiten im Impfzentrum begeistere. „Es tut einfach gut, zu sehen, wie hier die unterschiedlichen Organisationen unkompliziert und harmonisch zusammenarbeiten.“

 

Seinen Dank sprach er deshalb auch dem Nieheimer Apotheker Björn Schmidt als pharmazeutischem Leiter und Guido Kaltwasser vom Deutschen Roten Kreuz aus. Er koordiniert den Einsatz der zahlreichen DRK-Kräfte, die sich um die Registrierung und die Abläufe im Impfzentrum kümmern.

In Vertretung des medizinischen Leiters des Impfzentrums, Dr. Jens Grothues, wies auch Dr. Barbara Paßmann noch einmal darauf hin, dass alle Mitarbeitenden mit großem Engagement dabei sind. „Fast 1.000 Impfungen am Tag wie am Ostermontag wollen erst einmal geschafft sein. Das geht nur, weil alle auch unter Hochdruck arbeiten können. Und das jeden Tag von 8 bis 20 Uhr!“

 

In diesem Zusammenhang wies auch Matthias Potthoff noch einmal darauf hin, wie wichtig das Einhalten der vereinbarten Termine für einen reibungslosen Ablauf sind. „Es hilft überhaupt nicht weiter, wenn die Menschen zum Teil bis zu einer Stunde vor ihrem Termin am Impfzentrum ankommen. Ganz im Gegenteil: Das sorgt nur für unnötige Warteschlangen.“

 

„Just in time“ sei hier das richtige Vorgehen. „Die Impfberechtigen sollten maximal wenige Minuten vor dem gebuchten Termin am Eingangsbereich des Impfzentrums eintreffen“, so Potthoff. Es werde ja ausschließlich mit vereinbarten Terminen gearbeitet, das sorge normalerweise für einen reibungslosen Ablauf.

 

Bisher sind im Impfzentrum in Brakel 15.199 Erstimpfungen und 4.219 Zweitimpfungen durchgeführt worden. Zusammen mit den Impfungen der mobilen Impfteams und der Arztpraxen ergeben sich im Kreis Höxter (Stand 9. April) 25.893 Erstimpfungen und 9.414 Zweitimpfungen.

Kurzfristige Terminvereinbarung über das Online-Buchungsportal für Impfberechtigte

09.04.2021/PM

Kreis Höxter. Aufgrund vermehrter Impfstofflieferungen kann das Impfzentrum in Brakel kurzfristig rund 300 zusätzliche Impftermine am Samstag und Sonntag anbieten. Impfberechtigt sind Personen mit Vorerkrankungen und Angehörige bestimmter Berufsgruppen, die in der Impfreihenfolge der Gruppe 2 angehören, sowie Menschen der Jahrgänge 1943, 1942 und älter.

 

„Hierfür hat das Organisationsteam ein regionales Buchungsportal freigeschaltet“, erklärt der organisatorische Leiter des Impfzentrums, Matthias Potthoff. Ab sofort können Termine für dieses Wochenende gebucht werden.

 

Telefonische Buchungen sind für diese Impftermine nicht möglich. Die Terminvergabe erfolgt ausschließlich über das Online-Buchungsportal des Impfzentrums im Kreis Höxter unter: www.impfung-kreis-hoexter.de.

 

„Es ist nicht möglich, einfach ohne Termin zum Impfzentrum zu kommen. Geimpft werden nur Impfberechtigte mit fest gebuchtem Termin“, betont Potthoff.

Winterliches Wetter sorgt für Verkehrsbehinderungen und Unfälle

06.04.2021/PM

Kreis Höxter. Schneefälle und glatte Straßen haben am Dienstag, 6. April, in den frühen Morgenstunden für Verkehrsbehinderungen und Unfälle im Kreis Höxter gesorgt. Zusätzliche Probleme gab es auf den Umleitungsstrecken durch den gesperrten Bahnübergang auf der B 64 bei Ottbergen.

 

Sechs witterungsbedingte Verkehrsunfälle zählte die Kreispolizeibehörde Höxter am Dienstagmorgen im gesamten Kreisgebiet. In allen Fällen blieb es bei Sachschäden, Personen wurden nicht verletzt.

 

Zusätzlich sorgte der durch Bauarbeiten gesperrte Bahnübergang auf der B 64 bei Ottbergen für Verkehrsprobleme. Die ausgeschilderte Umleitungsstrecke führte zum Teil über die L 890 über Bruchhausen und Tietelsen. Auf der kurvenreichen Strecke mit mehreren Steigungen wurde insbesondere der Schwerlastverkehr durch Schnee und Straßenglätte behindert.

 

Ab 5 Uhr blieben mehrere Fahrzeuge liegen und blockierten zeitweise die Strecke. In dem gesamten Bereich zählte die Polizei rund ein Dutzend liegengebliebene Fahrzeuge, zum Teil gab es auch kleinere Kollisionen im Begegnungsverkehr. Die L 890 zwischen Bruchhausen und Drenker Kreuz wurde gegen 7.30 Uhr kurzzeitig komplett gesperrt und musste gegen 9.30 Uhr ein weiteres Mal kurz gesperrt werden, um einen in den Straßengraben gerutschten Lkw durch ein Abschleppunternehmen bergen zu können. Die Polizei versuchte, den Schwerlastverkehr auf der B 64 frühzeitig zu warnen und weiträumig umzuleiten. 

Einbruch in Postfiliale

04.04.2021/PM

Höxter. Am Samstag, 03.04.21 gegen 09.20 h meldeten Angestellte der Post, dass in der Filiale in Höxter an der Uferstraße eingebrochen worden sei. Im Zeitraum von Donnerstag, 01.04.2021, 17.30 h - Samstag 03.04.2021, 09.20 h hatten sich unbekannte Täter Zugang zur Postfiliale im hinteren Bereich verschafft. Ein Rollcontainer wurde aufgebrochen und die darin befindlichen Pakete geöffnet. Teilweise wurden die Pakete geleert, andere Inhalte wurden im Paket belassen. Zudem wurden zwei Fahrzeugschlüssel entwendet, die auf einem Tisch lagen und zu Postzustellfahrzeugen gehörten. Die Höhe des Diebesguts kann nicht beziffert werden. Hinweise bitte an die Polizei Höxter unter 05271-9620.

Frau bei Wohnungsbrand verletzt

02.04.2021/PM

Höxter. Eine 57 jährige Frau ist bei einem Wohnungsbrand am Karfreitag, 02.04.2021, in der höxteraner Innenstadt verletzt worden. Gegen 13:40 Uhr wurde aus einem Wohn- und Geschäftshaus in der Stummrigenstraße ein Feuer gemeldet. Das Gebäude befindet sich in einem Teil der Fußgängerzone. Bei Eintreffen der Rettungskräfte hatte sich der Bewohner des ersten Obergeschosses bereits in Sicherheit bringen können. Die Bewohnerin des zweiten Obergeschosses befand sich zu diesem Zeitpunkt noch in ihrer Wohnung und wurde durch Rettungskräfte der Feuerwehr aus ihrer Wohnung geborgen. Sie wurde anschließend verletzt in ein Krankenhaus gebracht. Auf Grund des Feuers und des Einsatzes von Löschwasser ist das Haus derzeit nicht bewohnbar. Die Ermittlungen zur Brandursache dauern derzeit noch an. Die Höhe des Gebäudeschadens lässt sich derzeit noch nicht beziffern. 

Carsharing-Projekt erhält Unterstützung vom NRW-Ministerium für Verkehr

27.03.2021/PM

Kreis Höxter. Das Gemeinschaftsprojekt vom Kreis Höxter und den zehn Städten ist im landesweiten Wettbewerb „Teil.Land.NRW – Car-Sharing in der Fläche“ ausgewählt worden und erhält nun fachliche Unterstützung bei der Umsetzung eines Car-Sharing-Projektes. „Wir freuen uns sehr, dass wir mit unserer Bewerbung erfolgreich waren und wollen jetzt zeigen, dass Car-Sharing auch auf dem Land ein Erfolgsmodell beim Klimaschutz sein kann“, sagt Landrat Michael Stickeln.

 

Das eigene Auto ist statistisch gesehen eher ein „Stehzeug“ als ein Fahrzeug. „Man muss bedenken, dass Autos im bundesweiten Durchschnitt 23 Stunden am Tag nicht bewegt werden“, erläutert Stickeln. „Car-Sharing kann dabei helfen, das Mobilitätsverhalten zu verändern.“ Dies sei auch der Grund, warum der Kreis gemeinsam mit den zehn Städten aktiv an das Thema herangehe. „Wenn wir Klimaschutz ernst nehmen wollen, müssen wir uns Gedanken machen, wie wir solche Modelle auch bei uns auf dem Land umsetzen können“, sagt Stickeln.

 

Helfen soll dabei der kommunale Wettbewerb des „Zukunftsnetz Mobilität NRW“, der Gemeinschaftsautos in den ländlichen Raum bringen will. „Stationäres Car-Sharing spart Platz, Geld und CO2. Doch die Vorteile von Gemeinschaftsautos nutzen bislang hauptsächlich Menschen in den großen Städten“, sagt Dr. Norbert Reinkober, Geschäftsführer des Verkehrsverbunds Rhein-Sieg, bei dem die Geschäftsstelle des „Zukunftsnetz Mobilität NRW“ angesiedelt ist. „Das möchten wir ändern, auch wenn gerade in ländlichen Gebieten die Strecken lang und andere Verkehrsmittel mitunter rar sind.“

 

In dem landesweiten Wettbewerb „Teil.Land NRW“ wurden nun gemeinsam mit dem Ministerium für Verkehr des Landes Nordrhein-Westfalen acht Bewerber ausgewählt, die mit professioneller Unterstützung ein Carsharing-System im ländlichen Raum aufbauen werden. Die Fäden für das Gemeinschaftsprojekt des Kreises Höxter und der zehn Städte laufen zusammen bei Klimaschutzmanagerin Carolin Röttger vom Kreis Höxter.

 

Kern des Projekts ist die Ausgestaltung eines eigenen Car-Sharing-Angebots, das gemeinsam mit den teilnehmenden Gebietskörperschaften erarbeitet wird. „Das Arbeitspaket umfasst neben der Sensibilisierung aller Ebenen der Verwaltung und der Kommunalpolitik auch die Steuerung abteilungsübergreifender Arbeit und einheitliche Kommunikation, um die Bürgerinnen und Bürger für die Sinnhaftigkeit und Vorteile des Angebots zu gewinnen“, erläutert Carolin Röttger. Um die Erfahrungen des Pilotprojekts optimal für weitere Städte, Kreise und Gemeinden nutzen zu können, werden die Arbeitsschritte und Ergebnisse zudem im Anschluss ausgewertet.

 

„Wir müssen die Chancen der Digitalisierung für bessere, sichere und saubere Mobilität nutzen. Dazu gehören auch smarte Carsharing-Lösungen. Sie sind eine sinnvolle Ergänzung des Mobilitätsangebots gerade im ländlichen und suburbanen Raum. Deswegen unterstützen wir mit dem Wettbewerb Teil.Land NRW ganz gezielt die Regionen abseits der großen Ballungsgebiete“, sagt Hendrik Wüst, Verkehrsminister des Landes Nordrhein-Westfalen.

 

Mobilität im Kreis Höxter

Das Zukunftsnetz Mobilität NRW hilft Kreisen, Städten und Gemeinden mit konkreten Unterstützungsangeboten dabei, nachhaltige Mobilitätskonzepte zu entwickeln und umzusetzen. Das Ziel: attraktive Mobilitätsangebote für lebendige, sichere und gesunde Kommunen und eine verlässliche Anbindung der ländlichen Räume an die Städte zu schaffen. 240 Kommunen im Land sind bereits Mitglied, der Kreis Höxter seit 2016 und neun von zehn Städten im Kreisgebiet haben sich ebenfalls bereits angeschlossen. Der Kreis Höxter wird betreut von der regionalen Koordinierungsstelle Westfalen-Lippe des Zukunftsnetz Mobilität NRW mit Sitz beim Zweckverband Nahverkehr Westfalen-Lippe (NWL). Gefördert wird das Zukunftsnetz Mobilität NRW vom Ministerium für Verkehr des Landes NRW und der Unfallkasse NRW.

Drei Schwerverletzte nach Wendemanöver auf der B64 Ottbergen

24.03.2021/MZ

Ottbergen. Aufgrund eines Wendemanövers auf der Bundesstraße 64 zwischen Ottbergen und der Abfahrt Amelunxen wurden drei Menschen schwer verletzt. Nach Polizeiangaben versuchte eine 54-Jährige mit ihrem Mercedes hinter der Eisenbahnunterführung Ottbergen in Richtung Höxter fahrend, zu wenden. Sie fuhr an den rechten Fahrbahnrand und übersah beim anschließenden Wenden ihres Mercedes einen BMW in dem eine 23-jährige Höxteranerin in Richtung Höxter unterwegs war.

Durch den Unfall wurden die 54-Jährige, ihre 19-jährige Tochter, die Beifahrerin des Mercedes war, und die 23-Jährige in dem BMW schwer verletzt. Während der Rettungsmaßnahmen durch die Feuerwehren aus Ottbergen, Amelunxen sowie dem Rettungsdienst und Notarzt des Kreises Höxter blieb die Bundesstraße für den Verkehr voll gesperrt. Auch für die Unfallaufnahme der Polizei bis zum Abtransport durfte der Verkehr nicht rollen.

Eine großräumige Verkehrsumleitung wurde eingerichtet. Auslaufende Betriebsstoffe nahmen die Feuerwehrleute mit Bindemittel auf. Darüber hinaus unterstützte die Feuerwehr den Rettungsdienst und sicherte die Unfallstelle nach ihren Angaben ab. An beiden Fahrzeugen entstand ein Sachschaden, den die Polizei mit mehr als 30.000 Euro bezifferte. Die Feuerwehr hatte ihren Einsatz um 20:50 Uhr beendet. Fotos: Freiwillige Feuerwehr Höxter

Teenager nach Farbschmiererei von der Polizei gefasst

24.03.2021/PM

Kreis Höxter.  Vier mutmaßliche Graffiti-Sprayer bekam die Polizei in Höxter am Dienstag, 23. März, zu fassen. Nun müssen sich die vier Teenager wegen Sachbeschädigung verantworten.

 

Gegen 15.15 Uhr meldete ein aufmerksamer Zeuge der Polizei vier Personen, die an einer Schule am Rohrweg Farbschmierereien anbrachten. Als die Polizeibeamten vor Ort eintrafen, versuchte ein 14-Jähriger vom Schulgelände vor der Polizei wegzurennen. Die Beamten konnten ihn jedoch direkt stellen.

 

Die drei weiteren beteiligten Teenager konnten nach kurzer Fahndung durch weitere Polizeibeamte in Tatortnähe angetroffen werden.

 

Alle vier Personen im Alter von 12 bis 14 Jahren mussten die Beamten zur Polizeiwache begleiten. Die Erziehungsberechtigten holten ihre Kinder dort ab und wurden über die nun laufenden polizeilichen Ermittlungen in Kenntnis gesetzt.

 

Die Farbschmierereien waren an mehreren Stellen auf dem Schulgelände festgestellt worden, sie könnten mit einer bei den Teenagern sichergestellten Spraydose angebracht worden sein. Die Ermittlungen zu dieser Straftat führt nun die Kriminalpolizei durch. Zudem muss noch ein möglicher Diebstahl der Spraydose in einem Geschäft in Höxter durch einen der beteiligten Teenager überprüft werden.

 

Der auf dem Schulgelände entstandene Schaden wird von der Polizei auf mehr als 750 Euro geschätzt.

Aufbewahrungskontrollen von Schusswaffen

Waffenbesitzer werden trotz Corona-Pandemie stichprobenweise aufgesucht

17.03.2021/PM

Kreis Höxter. Die Waffenbehörde der Polizei Höxter überprüft durch waffenrechtliche Vor-Ort-Kontrollen die sichere Aufbewahrung von Schusswaffen und Munition in den Wohnräumen der Waffenbesitzer.

 

Das Innenministerium des Landes Nordrhein-Westfalen hält stichprobenartige Vor-Ort-Kontrollen der waffenrechtlichen Aufbewahrungspflichten für unentbehrlich, um die von den Waffen ausgehende Gefahr entgegenzuwirken. Daher wurde die Kreispolizeibehörde Höxter von der für das Waffenrecht zuständigen Aufsichtsbehörde gebeten, die Waffenbesitzer auch zu Zeiten des Coronavirus zu stichprobenartigen Kontrollen aufzusuchen.

 

Ziel der Kontrollen ist es, das Bewusstsein der Waffenbesitzer für einen verantwortlichen Umgang mit Waffen und Munition zu schärfen und hierdurch den Zugriff Nichtberechtigter zu verhindern.

 

Voraussetzung solcher sogenannten verdachtsunabhängiger Kontrollen ist allein die Tatsache des Waffenbesitzes, ungeachtet der Tatsache, ob der jeweils betroffene Waffenbesitzer Anlass zu Beanstandungen oder zu Kontrollmaßnahmen gegeben hat oder nicht. Waffenbesitzer sind zur Mitwirkung auch bei einer verdachtsunabhängigen Kontrolle verpflichtet.

 

"Es ist wichtig, das gesetzliche Instrument der verdachtsunabhängigen Aufbewahrungskontrollen auch konsequent umzusetzen", sagt Stefan Schrott, bei der Kreispolizeibehörde Höxter zuständig für den Bereich Waffenrecht. "Die sichere Aufbewahrung von Waffen und Munition ist von großer Bedeutung und nicht ordnungsgemäß aufbewahrte Waffen und Munition stellen ein erhebliches Risiko für die Öffentlichkeit dar."

 

Die Polizei bittet daher um Verständnis und zur Einsicht, dass auch zu oder gerade in Zeiten von pandemiebedingten Kontaktbeschränkungen die unangekündigten, stichprobenartigen Kontrollen weiterhin unerlässlich für die Aufrechterhaltung der öffentlichen Sicherheit sind.

Termine aufgehoben: Impfstopp für AstraZeneca

16.03.2021/PM

Kreis Höxter. Das Ministerium für Arbeit, Gesundheit und Soziales des Landes Nordrhein-Westfalen hat den Kreis Höxter darüber in Kenntnis gesetzt, dass die Bundesregierung aufgrund einer Empfehlung des Paul-Ehrlich-Instituts (PEI) die Corona-Impfungen mit dem Wirkstoff des Herstellers AstraZeneca vorsorglich aussetzt. Deshalb hat auch das Impfzentrum des Kreises Höxter unmittelbar aufgehört, das Präparat zu verimpfen. So wurden im Heilpädagogischen Zentrum in Warburg die Impfungen sofort nach Erhalt der Nachricht eingestellt.

 

Betroffen sind von dem Impfstopp vor allem die Beschäftigten von Grund- und Förderschulen, von Kitas sowie die Angehörigen bestimmter Berufsgruppen, die zuletzt in der Impfpriorität vorgezogen worden waren. Die Impfungen mit AstraZeneca im Impfzentrum des Kreises Höxter fallen bis auf weiteres aus und werden auch nicht durch einen anderen Impfstoff ersetzt. Der Kreis Höxter informiert, wenn sich die Situation ändert. Davon unberührt bleiben die Impftermine für die über 80-jährigen Personen, die mit dem Wirkstoff von BioNTech/Pfizer geimpft werden.

Notärztin nicht mehr in Lebensgefahr

Notarztwagen bei Einsatzfahrt verunglückt

15.03.2021/PM

Kreis Höxter. Am Samstag, 13. März, verletzten sich bei einem Alleinunfall eines Notarztfahrzeugs der Fahrer und eine Notärztin schwer.

Der Notarzteinsatzwagen war gegen 10:20 Uhr auf der L 954 zwischen Bad Driburg und Neuenheerse zu einem Einsatz unterwegs. Auf regennasser und leicht schneebedeckter Fahrbahn setzte der 45-jährige Fahrer zu einem Überholmanöver an, kam nach links von der Fahrbahn ab und prallte in einem ansteigenden Graben gegen einen Baumstumpf. Das Fahrzeug überschlug sich und kam auf dem Dach liegend auf der linken Fahrspur zum Stehen. Der Fahrer verletzte sich bei dem Unfall schwer. Ein Rettungswagen brachte ihn in ein Krankenhaus. Die verletzte 59-jährige Notärztin wurde mit einem Rettungshubschrauber in eine Klinik geflogen.

Nach Einschätzung der Polizei entstand an dem Notarzteinsatzwagen ein wirtschaftlicher Totalschaden. Das Fahrzeug musste abgeschleppt werden. Die Polizei sperrte die Landstraße bis gegen 14:30 Uhr zwischen der Abfahrt Siebenstern und Neuenheerse.

Mittlerweile schwebt die zunächst schwerstverletzte Notärztin nicht mehr in Lebensgefahr. 

 

Pläne für Umbau der Ortsdurchfahrt K 18 werden vorgestellt

15.03.2021/PM

Kreis Höxter. Der Kreis Höxter bereitet gemeinsam mit der Stadt Bad Driburg die Umgestaltung der „Brunnenstraße“ in Bad Driburg vor. Mit der geplanten Maßnahme soll die Sicherheit für Radfahrer verbessert und gleichzeitig die Kreisstraße 18 als Ortseinfahrt aufgewertet werden. Die Planungen werden in der Sitzung des Ausschusses für Bauen, Straße, Umwelt und Klimaschutz am Donnerstag, 18. März, um 18 Uhr im Ratssaal der Stadt Bad Driburg vorgestellt.

 

Die überbreite Fahrbahn der Brunnenstraße soll künftig in einer gemeinsamen Baumaßnahme von Kreis und Stadt zugunsten von Schutzstreifen für Radfahrer und Grünstreifen mit Baumpflanzungen umgestaltet werden. „Wir werden den Gehweg mit einer neuen Pflasterung nicht nur befestigen, sondern auch optisch aufwerten“, erläutert Roland Forner vom Tiefbauamt der Stadt Bad Driburg.

Im Zusammenhang mit dieser erheblichen Umstrukturierung der Straße plant der Kreis Höxter, auch die freie Strecke zwischen dem Ortsausgang und der Einmündung der Kreisstraße 9 nach Alhausen umzugestalten.

 

„In diesem Bereich wird die vorhandene Fahrbahn auf eine Breite von sechs Meter reduziert, wodurch wir genügend Platz für einen 2,50 Meter breiten kombinierten Rad- und Gehweg an der Südseite gewinnen“, erläutert Michael Werner vom Kreis Höxter, Leiter des Fachbereichs Umwelt, Bauen und Geoinformationen. „Damit wird eine direkte Anbindung an den überregionalen Radweg R 2 geschaffen.“

 

Die Planunterlagen (siehe unten zum Download) werden auf den Homepages des Kreises Höxter und der Stadt Bad Driburg bereitgestellt und zusätzlich bei der Stadt auf dem Flur des Bauamtes ausgehängt.

Kreis Höxter ist an die Luca-App angebunden

11.03.2021 / PM / Doro

Kreis Höxter. Das Gesundheitsamt des Kreises Höxter kann zukünftig zur Kontaktnachverfolgung bei Corona-Infektionen auch die Daten der Luca-App nutzen. Die entsprechenden technischen Voraussetzungen wurden kurzfristig geschaffen. Eine Freischaltung durch den Anbieter soll in Kürze erfolgen. „Damit nutzen wir ein vielversprechendes Angebot, das besonders für unsere Gastronomie und den Einzelhandel interessant ist“, freut sich Landrat Michael Stickeln.

 

Die Idee hinter Apps wie Luca: Künftig könnten Gastronomen, Einzelhändler oder Konzertveranstalter ihre Besucher etwa mit einem sogenannten QR-Code in Empfang nehmen, den diese mit der App auf ihrem Handy scannen können. „Damit wären die Besucher sozusagen eingecheckt. Im Fall einer Infektion können ihre Daten direkt und verschlüsselt an das Gesundheitsamt übermittelt und hier ausgelesen werden“, erklärt Manuel Pawlik, Leiter der Abteilung IT, Digitalisierung und Organisation des Kreises Höxter.

 

Das würde die Arbeit der Kontaktnachverfolgung deutlich vereinfachen. „Weitere Lockerungen des öffentlichen Lebens sind besonders für die Veranstaltungsbranche oder die Gastronomie enorm wichtig. Gleichzeitig muss die Eindämmung der Pandemie oberste Priorität haben. Intelligenten App-Lösungen sind dabei ein wichtiger Baustein“, so Landrat Stickeln. „Wichtig ist jedoch, dass viele Leute mitmachen.“

v.l.Polizeidirektor Christian Brenski (Abteilungsleiter Polizei), Landrat Michael Stickeln (Behördenleiter), Kriminalrat Peter Hentschel (Leiter Direktion Kriminalität), Kriminalhauptkommissar Ralf Kohlmeyer (Leiter Führungsstelle Direktion Kriminalität).
v.l.Polizeidirektor Christian Brenski (Abteilungsleiter Polizei), Landrat Michael Stickeln (Behördenleiter), Kriminalrat Peter Hentschel (Leiter Direktion Kriminalität), Kriminalhauptkommissar Ralf Kohlmeyer (Leiter Führungsstelle Direktion Kriminalität).

Im Kreis Höxter lässt es sich sehr sicher leben

10.03.2021/PM

Kreis Höxter. Die Kreispolizeibehörde Höxter hat den Kriminalitätsbericht 2020 veröffentlicht, aus dem die Gesamtzahl und Arten der Straftaten im Kreis Höxter des Jahres 2020 und der vorausgegangenen Jahre im Detail ersichtlich sind.

 

Die Zahl der im Jahr 2020 erfassten Straftaten ist nach drei Jahren mit sinkenden Zahlen wieder angestiegen. 6.398 Straftaten wurden 2020 bei der KPB Höxter registriert. Das sind 914 mehr als im Vorjahr.

 

Nach dem historisch tiefsten Wert der vergangenen zehn Jahre in 2019 liegt die Anzahl der erfassten Straftaten damit dennoch unterhalb der jeweiligen Werte im Jahr 2011 bis zum Jahr 2016. "Im landesweiten Vergleich steht der Kreis Höxter nach wie vor sehr gut da", sagte Behördenleiter Landrat Michael Stickeln bei der Vorstellung des Kriminalitätsberichtes.

 

Als vergleichende Kennziffer wird die "Kriminalitätshäufigkeitszahl" (KHZ) berechnet, das bedeutet: Anzahl der Straftaten pro 100.000 Einwohner. Der Kreis Höxter liegt mit einer KHZ von 4.562 sowohl unterhalb des Durchschnitts in OWL (4.819) als auch unterhalb des Landesdurchschnitts in NRW (6.774).

 

Peter Hentschel, Leiter der Direktion Kriminalität der Kreispolizeibehörde Höxter betont: "Die Wahrscheinlichkeit, im Kreis Höxter Opfer einer Straftat zu werden, ist weiterhin sehr gering."

 

Die Aufklärungsquote ist mit 62,13 Prozent im Vergleich zu OWL (57,9 %) und dem Landesschnitt (52,8 %) nach wie vor hervorragend. 3.975 Delikte wurden im Jahr 2020 im Kreis Höxter aufgeklärt, 2.888 tatverdächtige Personen ermittelt.

 

Landrat Michael Stickeln kommt zu dem Fazit: "Auch wenn jede Straftat eine zu viel ist, belegt die Kriminalitätsstatistik damit wiederholt, dass man hier im Kreis Höxter sehr sicher leben kann."

Landesweiter Warntag am 11. März um 11 Uhr

08.03.2021/PM

Kreis Höxter. An jedem zweiten Donnerstag im März und September wird in ganz Nordrhein-Westfalen ein Probealarm ausgelöst, um alle Warnmittel landesweit zu testen. Auch im Kreis Höxter heulen deshalb am Donnerstag, 11. März, die Sirenen auf.

 

Wenn die Kreisleitstelle an dem Tag um 11 Uhr das Signal zum Probealarm auslöst, werden in den Ortschaften des Kreises alle 163 Sirenen gleichzeitig ertönen. Begonnen wird mit einem einminütigen Dauerton, der im Katastrophenfall Entwarnung signalisiert. Um 11:05 Uhr wird eine Minute lang ein an- und abschwellender Heulton zu hören sein. Um 11:10 Uhr folgt erneut ein einminütiger Dauerton.

 

„Der an- und abschwellende Ton fordert die Bevölkerung im Ernstfall auf das Radio einzuschalten, um nähere Informationen und Verhaltenshinweise zu bekommen“, erklärt der Leiter des Fachbereichs für Öffentliche Sicherheit und Straßen beim Kreis Höxter, Matthias Kämpfer. „Beim Probealarm muss das Radio natürlich nicht eingeschaltet sein. Die Bürgerinnen und Bürger sollten aber wissen, was im Ernstfall zu tun ist.“

 

Die regelmäßig stattfindenden Probealarme, sowohl im Kreis Höxter als auch landes- und bundesweit, sollen nicht nur ein Test der Warnmittel sein, sondern die Bevölkerung für einen Ernstfall sensibilisieren. „Es ist ein Beitrag zur Sicherheit für die Bürgerinnen und Bürger, wenn sie für solche Extremsituationen vorbereitet sind und wichtige Informationsabläufe kennen“, erläutert Thomas Krämer vom Kreis Höxter, Leiter der Abteilung Bevölkerungsschutz.


Kreis Höxter erneuert K56 bei Amelunxen

05.03.2021 / PM / Doro

Kreis Höxter. Der Kreis Höxter weist darauf hin, dass am Montag, 15. März, die Arbeiten zur Erneuerung der Kreisstraße 56 zwischen Amelunxen und der Bundesstraße 83 bei Wehrden beginnen. Während der Arbeiten ist eine Vollsperrung der Strecke notwendig.

 

„Im Zuge der Baumaßnahme wird die Fahrbahn auf einer Strecke von etwa 1,7 Kilometern verstärkt. Wegen der starken Nutzung durch LKW werden zusätzlich die seitlichen Bankette durch den Einbau von Betonrandsteinen befestigt“, erläutert Heike Lockstedt-Macke vom Kreis Höxter, Leiterin der Abteilung Straßen. Mit der Maßnahme werden auch die beschädigten Amphibienleitanlagen durch dauerhafte Konstruktionen ersetzt.

 

Die Baumaßnahme auf der Wehrdener Straße erstreckt sich vom Bahnübergang in Amelunxen bis zur neuen Deponiezufahrt in der Nähe der B 83. Die Abfallentsorgungsanlage bleibt für die gesamte Dauer der Bauzeit über die Bundesstraße erreichbar. „Ab dem 16. März können während der Bauphase die Bushaltestellen ‚Kirche‘ und ‚Wildbergstraße‘ in Amelunxen leider nicht mehr angefahren werden“, erläutert Lockstedt-Macke. Stattdessen wird eine Ersatzhaltestelle in der Wöhrenstraße an der Einmündung in die L 837, den Netheweg, eingerichtet.

 

Die Gesamtkosten der Maßnahme betragen rund 800.000 Euro, das Land NRW beteiligt sich mit Fördermitteln in Höhe von 75 Prozent. Die Fertigstellung der Maßnahme ist für Ende Mai 2021 geplant. Eine entsprechende Umleitungsstrecke über Godelheim wird rechtzeitig ausgeschildert. Der Kreis bittet alle betroffenen Verkehrsteilnehmer um Verständnis für die unvermeidbaren Behinderungen während der Bauzeit.


Lockerung der besonders strengen Kontaktbeschränkungen

04.03.2021/PM/Doro

Kreis Höxter. Weil die Inzidenz seit dem 1. März knapp unter dem Schwellenwert von 50 liegt, werden die besonders strengen Kontaktbeschränkungen im Kreis Höxter ab dem 4. März gelockert. In Abstimmung mit dem NRW-Gesundheitsministerium hat der Krisenstab am Mittwoch entschieden, die eigentlich noch bis Sonntag geltende Allgemeinverfügung vorzeitig aufzuheben. Damit gelten im Kreis Höxter bereits ab Donnerstag nur noch die landesweiten Regelungen der Coronaschutzverordnung ohne die besonderen regionalen Einschränkungen, die in der Allgemeinverfügung des Kreises festgelegt waren. Das bedeutet, dass private Treffen im öffentlichen Raum weiterhin nur mit Angehörigen eines Hausstandes und mit maximal einer weiteren nicht im eigenen Haushalt lebenden Person zulässig sind. Die weitere Person kann von betreuungsbedürftigen Kindern, die im eigenen Haushalt leben, begleitet werden. Für private Treffen im häuslichen Bereich gilt die Beschränkung auf nur eine Person nicht länger. Partys und Feiern bleiben weiterhin im öffentlichen und auch im privaten Bereich untersagt. Bewohnerinnen und Bewohner von Senioren- und Pflegeheimen können in den Räumlichkeiten der Einrichtung ab jetzt zweimal täglich Besuch von jeweils zwei Personen bekommen. Auf dem Außengelände des Pflegeheims können sie sich mit bis zu vier Personen treffen. Außerhalb des Geländes der Einrichtung gelten die allgemeinen Beschränkungen für private Treffen im öffentlichen Raum. „Es ist sehr erfreulich, dass wir die Infektionszahlen durch gemeinsame Anstrengungen deutlich senken konnten“, dankt Landrat Michael Stickeln allen Bürgerinnen und Bürgern, die durch strenge Kontaktbeschränkungen zu dieser positiven Entwicklung beigetragen haben. Dennoch liege die Inzidenz weiterhin in der Nähe des Schwellenwertes von 50. „Deshalb kommt es jetzt sehr darauf an, dass wir weiterhin sehr verantwortungsvoll mit der gewonnenen Freiheit umgehen“, sagt Stickeln und ruft die Bürgerinnen und Bürger dazu auf, Kontakte weiterhin auf das Nötigste zu beschränken, um die Infektionszahlen noch weiter zu senken.

Kein Schulbesuch mit Erkältungssymptomen

Kreis Höxter betont Bedeutung der Corona-Schutzmaßnahmen

03.03.2021/PM

Höxter. Bei Erkältungssymptomen sind viele Eltern unsicher, ob sie ihr Kind in die Schule schicken dürfen. Deshalb weist der Kreis Höxter darauf hin, dass nach wie vor der Schutz vor dem Coronavirus im Mittelpunkt steht. „Vor Betreten der Schule, also bereits im Elternhaus, muss abgeklärt sein, dass die Schülerinnen und Schüler keine Symptome einer COVID-19-Erkrankung aufweisen“, sagt der Leiter des Gesundheitsamtes des Kreises Höxter, Dr. Ronald Woltering, und rät den Eltern, ihre Kinder im Zweifelsfall zu Hause zu lassen.

 

Sollten entsprechende Symptome vorliegen, sei eine individuelle ärztliche Abklärung vorrangig und die Schule zunächst nicht zu betreten. „Das immer noch zu hohe Infektionsgeschehen in Verbindung mit dem Auftreten neuer Virusmutationen erfordert von uns weiter ein besonders umsichtiges Vorgehen. Es bleibt also weiter eine Zeit der Vorsicht“, so Dr. Woltering. Auch ein alleiniger Schnupfen könne Ausdruck einer SARS-CoV-2-Infektion sein. Das heißt, dass auch Schülerinnen und Schüler, bei denen kein Testergebnis vorliegt, sich trotzdem so verhalten sollten, als wenn sie eine COVID-19-Erkrankung hätten, um Übertragungen zu verhindern.

 

Dazu gehört, soweit umsetzbar, eine Isolierung zu Hause für fünf Tage, verbunden mit einer möglichst umfassenden Kontaktreduktion. Ganz wichtig ist dabei, dass in den letzten 48 Stunden vor Beendigung der Isolierung keine Symptome auftreten. Sollte sich während der fünf Tage eine Verschlechterung einstellen, wird die Kontaktaufnahme mit dem Hausarzt und eine sofortige Testung auf SARS-CoV-2 empfohlen.

 

Auch das NRW-Schulministerium weist die Eltern darauf hin, sich bei Krankheitssymptomen ihres Kindes zunächst umgehend bei ihrer Schule zu melden, um ihr Kind krank zu melden und das weitere Vorgehen abzustimmen. Die Schule werde die Eltern auch über die aktuell geltenden Regelungen informieren. „Bitte denken Sie daran, dass es eine gemeinsame Aufgabe von Eltern und Schule ist, alle Kinder und alle am Schulleben Beteiligten sowie deren Familien vor einer Infektion zu schützen“, so Dr. Woltering.

Streifenwagen zum Anhalten genötigt

28.02.2021/PM

Höxter. Indem er vor einem Streifenwagen der Polizeiwache Höxter auf die Fahrbahn der Albaxer Straße in Höxter trat und dort stehen blieb, nötigte ein 19-Jähriger aus Höxter den Fahrer des Polizeifahrzeugs, dieses anzuhalten. Auf Ansprache ließ der Mann sich nicht dazu bewegen, die Fahrbahn zu verlassen und den Polizeibeamten die Weiterfahrt zu ermöglichen.

Er war der Polizei bei vorangegangenen Einsätzen bereits durch einen Verstoß gegen die Infektionsschutzverordnung und Beleidigung aufgefallen. Schließlich wurde der junge Mann, der offensichtlich alkoholisiert war, zur Polizeiwache verbracht. Dort wurde er in die Obhut von Angehörigen gegeben. Ein Strafverfahren wurde eingeleitet. 

Verlängerung der Kontaktbeschränkungen Landrat Stickeln: "Wir sind noch nicht über den Berg"

27.02.2021/PM

Kreis Höxter. Erstmals nach vier Monaten ist die Inzidenz im Kreis Höxter am Donnerstag, 25. Februar 2021, kurzzeitig unter die wichtige Marke von 50 gefallen. „Das zeigt, dass unsere Schutzmaßnahmen greifen. Doch es ist zu früh, von einer stabilen Entwicklung zu sprechen“, sagt Landrat Michael Stickeln mit Blick auf den erneuten Anstieg der Inzidenz auf 53 am Freitag. „Die schwankende Inzidenz macht deutlich, dass wir noch nicht über den Berg sind“, so Stickeln. Mit einem Wert über 50 gilt der Kreis Höxter weiterhin als Risikogebiet.

 

„Die weitere Entwicklung des Infektionsgeschehens lässt sich gegenwärtig nicht vorhersehen. Besondere Sorgen bereitet uns die zunehmende Verbreitung der britischen Variante des Coronavirus“, betont der Leiter des Gesundheitsdienstes beim Kreis Höxter, Dr. Wilfried Münster. Erstmals wurde die britische Variante B.1.1.7 am 15. Februar im Kreis Höxter nachgewiesen. Bis Freitag, 26. Februar (Stand: 14 Uhr), wurden dem Gesundheitsamt bereits 23 laborbestätigte Nachweise der britischen Variante gemeldet. „Diese Variante gilt als deutlich ansteckender als das bisherige Virus. Trotz sinkender Inzidenz bleibt die Lage deshalb weiter angespannt“, so Dr. Münster. Offen sei auch, wie sich die teilweise Wiederaufnahme des Schulbetriebs auswirken werde.

 

Vor dem Hintergrund der schwankenden Inzidenz, die derzeit über dem Schwellenwert von 50 liegt, hat der Krisenstab des Kreises Höxter in Abstimmung mit dem NRW-Gesundheitsministerium am Freitag entschieden, die bis Sonntag geltende Allgemeinverfügung um zunächst eine Woche verlängern.

 

Voraussichtlich bis zum 7. März 2021 gelten im Kreisgebiet folgende Regelungen:

 

Bei privaten Zusammenkünften dürfen sich die Angehörigen des eigenen Hausstandes mit einem Angehörigen eines weiteren Hausstandes treffen. Diese Beschränkung gilt ausdrücklich auch für Wohnungen. Davon ausgenommen sind nur betreuungsbedürftige Kinder, sofern sie einem gemeinsamen Haushalt angehören.

Die Bewohnerinnen und Bewohner, die in vollstationären Alten- und Pflegeeinrichtungen im Kreis Höxter leben, dürfen nur noch Besuch von einer Person pro Tag erhalten. Besuche sind nur zulässig, wenn die Besuchsperson an jedem Besuchstag vor ihrem Besuch einen PoC-Antigen-Schnelltest mit negativem Testergebnis vorweist.

„Mit diesen Schutzmaßnahmen verfolgen wir das Ziel, die Infektionen im Kreis Höxter noch weiter einzudämmen“, erklärt Landrat Stickeln. „Wir haben es durch gemeinsame Anstrengungen geschafft, dass die Inzidenz in den letzten sieben Wochen deutlich gesunken ist“, dankt er allen Bürgerinnen und Bürgern, die durch die Einhaltung der Regeln dazu beigetragen, Ansteckungen zu vermeiden. Seit dem 25. Oktober 2020 liegt die Inzidenz mit Ausnahme des Donnerstags durchgehend über dem Schwellenwert von 50. Am 11. Januar lag die Inzidenz im Kreis Höxter noch bei 261.

 

Landrat Michael Stickeln bittet die Bevölkerung deshalb im Sinne der nachhaltigen Eindämmung der Pandemie um Verständnis für die weiterhin kontaktreduzierenden Maßnahmen, um unter Umständen möglichst zeitnah verantwortungsvoll über auch regionale Öffnungsszenarien entscheiden zu können.

Unfallflucht auf Krankenhausparkplatz

26.02.2021/PM

Höxter. Nachdem am Mittwoch (24. Februar) auf dem Krankenhausparkplatz in Höxter ein Auto beschädigt wurde, sucht die Polizei nun Zeugen. Auf dem zweiten Parkplatz rechtsseitig vor dem Krankenhaus parkte im Zeitraum von 9.00 Uhr bis 15.00 Uhr ein weißer Citroen C3, der anschließend einen Heckschaden aufwies. Der Schaden wird von der Polizei auf mehr als 1.800 Euro geschätzt. Die Polizei Höxter bittet um Hinweise unter der Telefonnummer 05271/962-0.

Schuleingangsuntersuchung: Eltern erhalten Einladung vom Gesundheitsamt

23.02.2021/PM

Kreis Höxter. Die Schuleingangsuntersuchungen können in diesem Jahr nicht wie sonst üblich durchgeführt werden. Dies teilt das Gesundheitsamt des Kreises Höxter mit und weist darauf hin, dass sich die zuständigen Ärzte aufgrund der Corona-Pandemie auf die Untersuchung von Schülerinnen und Schülern mit einem wahrscheinlichen Förderbedarf konzentrieren müssen.

 

Die Eltern brauchen sich nicht um einen Termin zu kümmern, denn sie erhalten eine schriftliche Einladung des Gesundheitsamtes. Wenn die Inzidenz stabil bleibt oder weiter sinkt, soll im März mit den Untersuchungen begonnen werden. Diese Untersuchungen von Kindern mit wahrscheinlichen Förderbedarf werden – wie sonst üblich – in Höxter durchgeführt. Eine eventuell wegfallende Untersuchung wird laut Gesundheitsamt nicht dazu führen, dass Kinder nicht eingeschult werden können.

 

„Marie-Therese Kirchhoff (v.l.n.r), Iwona Lokaj und Jennifer Fröhlich-Kamischke präsentieren ein Beispiel und stehen gerne bei allen Fragen zur Verfügung.“
„Marie-Therese Kirchhoff (v.l.n.r), Iwona Lokaj und Jennifer Fröhlich-Kamischke präsentieren ein Beispiel und stehen gerne bei allen Fragen zur Verfügung.“

Challenge-Box: Jugendarbeit sorgt bei Kindern und Jugendlichen für Abwechslung

18.02.2021/PM

Höxter. Schwierige Zeiten sind es auch für die Jugendtreffs Lauenförde, Boffzen und Höxter. Seit Beginn des harten Lockdowns bleiben den Kindern und Jugendlichen auch diese Türen verschlossen. „Schon seit Anfang November bieten wir gemeinsam mit den Jugendtreffs aus Boffzen und Lauenförde einen Online-Jugendtreff an“, erläutert Peter Kamischke-Funk vom Jugendtreff „Juzi“ Höxter.

 

Doch mit dem neuen Jahr seien auch die Gruppenarbeiten und die aufsuchende Arbeit im öffentlichen Raum nicht mehr möglich, weshalb die Jugendarbeiter nun gemeinsam nach weiteren Alternativen gesucht habe. „Neben dem Online-Treff wird es Gruppenangebote im Live-Stream geben, aber um den Kindern und Jugendlichen Zuhause etwas handfestes bieten zu können, haben wir die ‚Challenge-Box‘ ins Leben gerufen“, so Jennifer Fröhlich-Kamischke, die neben dem Treff in Boffzen auch im Juzi Höxter zum Team gehört. Mit der Challenge-Box gebe es nun ein Angebot, das sich alle zwischen acht und 18 Jahren nach Hause holen könnten. Marie-Therese Kirchhoff, Praktikantin in Höxter, konkretisiert: „Das Ganze funktioniert so: Kinder und Jugendliche müssen sich einmalig bei uns anmelden und bekommen dann alle 7 Tage kostenfrei Post von uns. Darin finden sich tägliche Aufgaben aus Themenbereichen wie Basteln, Werkeln und Rätseln, aber auch Sport, Spiel und Aktivität kommen nicht zu kurz!“ Es sei für jeden und jede etwas dabei. Was genau sei aber eine Überraschung, ergänzt Frederick Kamischke, Betreuer des Treffs in Lauenförde. „Wir machen bei einigen Aufgaben einen Unterschied zwischen den unter-12-jährigen und denen ab 12 Jahren, damit die Aufgaben auch passend sind,“ erklärt Kamischke. Die Herausforderung sei dabei nicht, besser zu sein als andere, sondern vielmehr selbst alle Aufgaben zu bewerkstelligen und so seinen Horizont zu erweitern.

„Natürlich wollen wir auch einen Teil dazu beitragen, den Alltag der Kinder und Jugendlichen etwas aufzupeppen,“ schließt Iwona Lokaj, die für den Jugendtreff Höxter mitwirkt.

Wer gerne mitmachen möchte, kann sich ganz unkompliziert im Juzi Höxter anmelden. Ein Anruf, eine E-Mail oder ein Brief reicht. Die Challenge-Box läuft bereits seit Anfang Februar, ein Einstieg in den laufenden Betrieb ist aber problemlos möglich.

Der Online-Jugendtreff findet sich bei Discord unter folgendem Link: https://discord.gg/uEqWBmYnsy, auch zu finden auf der Website des Juzi.

Kontakt zum Jugendtreff:

Juzi Höxter – Brenkhäuserstraße 3 – 37671 Höxter

jugendtreff@hoexter.de – www.juzi-hoexter.de – 05271/920393 

31-Jähriger leistet heftigen Widerstand

Zwei Mal unter Drogen am Steuer erwischt

18.02.2021/PM

Höxter. Gleich zwei Mal kurz hintereinander erwischte die Polizei am Montag, 15. Januar, in Höxter einen uneinsichtigen Autofahrer unter Drogeneinfluss am Steuer. Schon bei der ersten Kontrolle zeigte sich der 31-Jährige uneinsichtig und aggressiv, beim zweiten Mal leistete er so heftigen Widerstand, dass er erst mit mehreren Einsatzbeamten beruhigt werden konnte. Vorübergehend wurde er in das Polizeigewahrsam gebracht.

 

Zunächst fiel der 31-jährige VW-Fahrer gegen 13.45 Uhr im Rahmen einer allgemeinen Verkehrskontrolle auf. Bei der Überprüfung durch die Polizei auf einem Parkplatz an der Moltkestraße reagierte der Mann direkt verbal aggressiv. Er räumte zwar ein, vor der Fahrt Drogen genommen zu haben, erklärte sich allerdings nicht mit einem Drogenvortest einverstanden. Aufgrund seines Verhaltens legten die Polizisten dem Mann für den Transport zur Wache Handschellen an. Nach der Blutprobenentnahme wurde ihm das Autofahren bis zum vollständigen Abbau der Drogen untersagt.

 

Letzteres wollte der im Kreis Höxter wohnhafte Mann offensichtlich nicht einsehen. Nachdem er gegen 15 Uhr die Polizeiwache in der Bismarckstraße verlassen durfte, spazierte er direkt in die benachbarte Moltkestraße, stieg in sein dort abgestelltes Auto, startete den Motor und fuhr los. Als der 31-Jährige auf der Moltkestraße einen Streifenwagen erblickte, setzte er seinen VW schwungvoll zurück in eine Parklücke. Glücklicherweise beschädigte er beim Rückwärtseinparken auf der witterungsbedingt eisglatten Fläche kein anderes Auto.

 

Der Mann stieg dann aus und wollte zu Fuß weggehen. Da er auf die Ansprache der Polizisten nicht reagierte, fasste ihn einer der Beamten am Arm. Der Mann schlug direkt um sich und ging auf die Beamten los. Er versuchte sogar noch, die Beamten durch Faustschläge und Kniestöße zu verletzen, als er bereits am Boden liegend festgehalten wurde. Ein Schlag traf einen Polizisten im Gesicht. Der Mann zog sich Schürfwunden zu. Erst mehrere Polizisten konnten den Mann gefesselt zu Polizeiwache bringen.

 

Dennoch schimpfte der 31-Jährige lautstark weiter und äußerte fortwährend Beleidigungen gegen die Polizisten. Auf der Polizeiwache entnahm ein Arzt nach richterlicher Weisung erneut eine Blutprobe. Der Mann verblieb zur Verhinderung weiterer Straftaten bis zum Abend im Gewahrsam der Polizei. Den Fahrzeugschlüssel bekam er nicht zurück, er wurde sichergestellt.

 

Der 31-Jährige wird sich nun wegen Drogenbesitz, Fahren unter dem Einfluss von Drogen, Beleidigung und Widerstand verantworten müssen. Der im Gesicht verletzte Polizist benötigte keine ärztliche Versorgung und ist weiterhin dienstfähig.

 

14 Unfälle auf glatten Straßen im Kreis Höxter

16.02.2021/ PM

Kreis Höxter. Auf glatten Straßen kam es im Gebiet des Kreises Höxter zu zahlreichen Unfällen. Seit einsetzendem Regen am Montagmittag, 15. Februar, bis Dienstagmittag, 16. Februar, zählte die Leitstelle der Kreispolizeibehörde Höxter insgesamt 14 Unfälle, bei denen Fahrzeuge entweder von der Straße abkamen oder gegen andere Fahrzeuge stießen.

 

In neun Fällen blieb es bei Sachschäden, bei fünf Unfällen wurden Personen verletzt, die zum Teil medizinisch versorgt werden mussten. Bis in die Mittagsstunden hinein blieb die Situation auf den Straßen angespannt, der überwiegende Teil der Autofahrer reagierte aber mit besonnener Fahrweise auf die winterlichen Straßenverhältnisse. 

Unfall bei Höxter mit einer schwerverletzten Person

15.02.2021/PM

Höxter. Am Montag, 15. Februar, fuhr ein Auto in Höxter gegen einen entgegenkommenden Lkw, wodurch der Autofahrer schwer verletzt wurde.

 

Gegen 06:45 Uhr fuhr ein weißer Nissan Qashqai auf der B 64 Richtung Holzminden. Auf der Albaxer Straße, kurz nach der Einmündung Eugen-Diesel-Straße, gerät das Auto in einer leichten Linkskurve auf die Gegenfahrbahn. Der 47-jährige Lkw-Fahrer einer entgegenkommenden Sattelzugmaschine mit Auflieger versuchte, nach rechts auszuweichen. Dennoch prallte der Nissan mit der linken Fahrzeugseite in die linke Fahrzeugseite der Sattelzugmaschine. Bei dem Aufprall verletzte sich der 30-jährige Nissan-Fahrer schwer. Ein Rettungswagen brachte ihn in ein Krankenhaus.

 

Die Sattelzugmaschine mit Auflieger war aufgrund von Schäden an zwei Felgen bedingt fahrbereit und konnte auf ein nahegelegenes Werkstattgelände gefahren werden. Bei dem Lkw ausgelaufene Betriebsstoffe wurden abgestreut. Der stark beschädigte Nissan wurde von einem Abschleppunternehmer abtransportiert. Für die Unfallaufnahme wurde der Verkehr in Richtung Holzminden in die Eugen-Diesel-Straße und in Richtung Höxter an der Abfahrt Lüchtringen abgeleitet. Gegen 08.20 Uhr wurde die Fahrbahn in beide Richtungen wieder freigegeben.

Unfälle auf schneeglatten Strassen

Nur Sachschäden

08.02.2021/PM

Kreis Höxter. Trotz der winterlichen Straßenverhältnisse verlief das Wochenende aus polizeilicher Sicht im Kreis Höxter relativ ruhig. Lediglich 14 wetterbedingte Unfälle registrierte die Polizei im gesamten Kreisgebiet Höxter in dem Zeitraum ab Samstag, 6. Februar, 16 Uhr, bis Montag, 8. Februar, 6 Uhr. In fast allen Fällen blieb es bei den Unfällen bei Sachschäden, die Summe der entstandenen Schäden liegt bei knapp 20.000 Euro.

 

Die meisten Verkehrsteilnehmer im Kreis Höxter haben ihre Fahrweise den winterlichen Straßenverhältnissen angepasst, insgesamt waren verhältnismäßig wenige Fahrzeuge auf den Straßen unterwegs.

 

Gelegentlich gab es Verkehrsbehinderungen durch liegengebliebene Fahrzeuge, dauerhafte Straßensperrungen waren nicht notwendig. Die einzige Ausnahme bildete die Verbindungsstraße über die Egge zwischen Willebadessen und Lichtenau: Die L763 und die K26 mussten aufgrund umgestürzter Bäume gesperrt werden.

 

Auch am Montag, 8. Februar, blieb die Lage im morgendlichen Berufsverkehr verhältnismäßig ruhig. Im Laufe des Vormittags wurden im Kreisgebiet fünf Unfälle gezählt, auch hier entstand meist nur geringer Sachschaden. 

 

Vermisstensuche wird fortgesetzt

06.02.2021/PM

Kreis Höxter.  Die Suche nach dem vermissten Ulrich R. aus Marienmünster-Löwendorf wurde am Freitag, 5. Februar, fortgesetzt. Nach Angaben von mehreren Zeugen soll der vermisste 39-Jährige zu Fuß in dem weitläufigen Feld- und Waldgebiet im Bereich zwischen Marienmünster, Höxter und Brakel unterwegs sein.

 

Im Laufe des Donnerstags, 4. Februar, soll er zu unterschiedlichen Zeiten unter anderem bei Ovenhausen, bei Brakel im Bereich Emder Höhe, im Gebiet Modexer Hof sowie bei Bökendorf gesehen worden sein.

 

Die Polizei Höxter setzte am Donnerstag bis zum Einbruch der Dunkelheit Suchhunde und einen Hubschrauber ein, auch am Freitag suchte die Fliegerstaffel der Polizei die weitläufige Umgebung ab.

 

Weitere Hinweise bitte direkt an die Kreispolizeibehörde der Polizei in Höxter unter der Telefonnummer 05271/962-0 oder über den Notruf 110.

Unfall auf der B 64 zwischen Höxter und Holzminden

05.02.2021/PM

Höxter. Eine 53-jährige Autofahrerin verletzte sich bei einem Unfall auf der B 64 bei Höxter, als ein Pkw-Anhänger gegen ihr Auto prallte. Gegen 09:20 Uhr fuhr ein 35-Jähriger mit seinem weißen Mazda Kombi samt Anhänger auf der B 64 von Holzminden aus Richtung Höxter. Vor der Abfahrt nach Albaxen geriet das Gespann nach rechts auf den Grünstreifen. Als der Fahrer sein Auto wieder auf die Fahrbahn lenkte, geriet das Gespann ins Schleudern. Der Anhänger stieß dabei gegen einen roten Mazda, der auf der Gegenfahrbahn Richtung Holzminden fuhr. Die 53-jährige Fahrerin dieses Autos verletzte sich bei dem Zusammenstoß. Ein Rettungswagen brachte die Frau in ein Krankenhaus. Der weiße Mazda und der Anhänger wurden bei dem Unfall beschädigt. Der rote Mazda wies im Frontbereich einen erheblichen Schaden auf und war nicht mehr fahrbereit. Für die Unfallaufnahme leitete die Polizei den Verkehr in Richtung Holzminden an der Abfahrt nach Albaxen ab. In Richtung Höxter wurde der Verkehr einspurig an der Unfallstelle vorbeigeleitet. Eine Vollsperrung der B 64 war im Zeitraum von 11.00 Uhr bis 11.15 Uhr erforderlich. Neben der Polizei und dem Rettungsdienst war auch der Einsatz der Feuerwehr zum Abstreuen ausgelaufener Betriebsstoffe und Säuberung der Fahrbahn notwendig. Die Polizei beendete die Unfallaufnahme gegen 12:30 Uhr.

39-jähriger Mann in Löwendorf vermisst

04.02.2021/PM

Löwendorf. Die Polizei Höxter sucht nach dem 39-jährigen Ulrich R. aus Marienmünster-Löwendorf. Er ist Mittwoch, 3. Februar, gegen 10.45 Uhr das letzte Mal von Angehörigen gesehen worden, als er seine Wohnung in Löwendorf verließ. Der Mann ist etwa 1,85 Meter groß, 95 bis 100 Kilo schwer, hat dunkle lockige Haare und einen Bart. Er trägt schwarze Arbeitskleidung und eine schwarze Mütze. Anscheinend ist er fußläufig im Umland von Löwendorf unterwegs, offenbar hat er weder Geld noch Handy dabei. Da eine gesundheitliche Gefährdung nicht ausgeschlossen werden kann, hat die Polizei noch am Mittwochabend umfangreiche Suchmaßnahmen eingeleitet. Seit Tagesanbruch am Donnerstag wurde die Suche mit verstärkten Kräften fortgesetzt, unter anderem mit Suchhunden und einem Polizeihubschrauber. Die Polizei bittet die Bevölkerung um Hinweise zu dem vermissten 39-Jährigen. Hinweise bitte direkt an die Polizei in Höxter unter 05271/962-0 oder über den Notruf 110.

Wichtigster Schutz: Kontakte vermeiden

29.01.2021/PM

Kreis Höxter. Seit dem Höchststand von 261 am 11. Januar ist die Inzidenz im Kreis Höxter deutlich gesunken. Heute liegt der Wert bei 136 (Stand 28. Januar 0 Uhr). „Das zeigt, dass die Schutzmaßnahmen zu greifen beginnen, aber wir sind noch längst nicht über den Berg“, sagt der Leiter des Gesundheitsamtes, Dr. Ronald Woltering. Er rechnet mit Schwankungen der Inzidenz auch in den kommenden Tagen. Um das Erreichte nicht zu gefährden, sei es erforderlich, in allen Bereichen die strengen Maßnahmen zum Schutz vor Ansteckungen weiterhin strikt umsetzen.

 

Erfreulich sei, dass die Anzahl der Infektionen im privaten Umfeld langsam rückläufig sei. Dies könne ein erstes Anzeichen dafür sein, dass die strengen Kontaktbeschränkungen zu wirken beginnen. „Es ist wichtig, die Kontakte auch weiterhin einzuschränken“, erklärt Dr. Woltering. „Nur so können wir gemeinsam erreichen, dass die Infektionszahlen weiter zurückgehen.“

 

Des Weiteren ist das Infektionsgeschehen im Kreis Höxter seit Weihnachten durch Infektionen von Pflegekräften und Bewohnern in einer Reihe von Senioreneinrichtungen geprägt. Deshalb hat der Krisenstab des Kreises Höxter die geltende Allgemeinverfügung zum Schutz vor der weiteren Ausbreitung des Coronavirus erweitert. Bis zum 14. Februar gelten weiterhin die strengen Kontaktbeschränkungen für private Treffen und darüber hinaus auch für Besuche in Pflegeeinrichtungen. So dürfen die Bewohnerinnen und Bewohner, die in vollstationären Alten- und Pflegeeinrichtungen im Kreis Höxter leben, derzeit nur noch Besuch von einer Person pro Tag erhalten. Vor jedem Besuch ist ein negatives Schnelltestergebnis erforderlich. Durch diese Maßnahmen soll das Ansteckungsrisiko zusätzlich gesenkt werden.

 

Zwar sind in allen Pflegeeinrichtungen im Kreis Höxter die Schutzimpfungen bereits angelaufen und die Erstimpfungen weitgehend abgeschlossen worden. „Aber die Erstimpfung bietet noch keinen vollen Impfschutz“, verweist Dr. Woltering auf die Erkenntnisse des Robert-Koch-Instituts. Erforderlich ist eine Folgeimpfung.

 

Deshalb rät er: „Die weitere Ausbreitung des Virus SARS-CoV-2 können wir derzeit nur durch gemeinsame Hygiene- und Infektionsschutzmaßnahmen vermeiden.“ Umso wichtiger ist es, bei persönlichen Begegnungen vor allen Dingen Abstand zu halten und darüber Masken zu tragen, die Hygiene beachten und regelmäßig zu lüften. Für alle Maßnahmen gilt: Je mehr Menschen mitmachen, desto größer ist der Effekt und damit der Schutz für alle.

Schnee und Glätte sorgen für Unfälle

26.01.2021/PM

Kreis Höxter. Nächtlicher Schneefall und Straßenglätte haben in den frühen Morgenstunden am Dienstag, 26. Januar, für einzelne Glätteunfälle und liegengebliebene Lastwagen gesorgt.

Fünf Verkehrsunfälle ereigneten sich im Kreisgebiet insbesondere im Großraum Brakel und Bad Driburg aufgrund der Witterungsbedingungen, Autos rutschten gegen Leitplanken oder in den Graben. In allen Fällen blieb es bei Sachschäden, Personen wurden nicht verletzt.

Drei Lastwagen blieben an Steigungen auf glatter Straße liegen. Die K 26 zwischen Willebadessen und Lichtenau musste vorübergehend gesperrt werden, da ein querstehender Lastwagen die Strecke blockierte. Bei Gehrden rutschte auf der L 953 ein Gespann in einen Graben und musste abgeschleppt werden.

Auf der B 241 in Höhe Ortsausgang Dalhausen fiel gegen 9.45 Uhr eine Eisplatte von einem roten Lastwagen und flog gegen einen weiteren Lastwagen, der dadurch beschädigt wurde. Die Polizei erinnert daran, dass Fahrzeuge vor Fahrtantritt ordnungsgemäß von Schnee und Eis zu befreien sind.

"Oh, da war ich wohl einen Moment unaufmerksam."

24.01.2021/PM

Höxter. "Oh, da war ich wohl einen Moment unaufmerksam." So die Äußerung eines 54-jährigen Höxteraners, der am Freitag gegen 14:15 Uhr bei erlaubten 70 km/h mit 112 km/h auf der Kreisstraße 45 bei Corvey mit seinem PKW FIAT unterwegs war. Ihn erwartet ein Bußgeld in Höhe von 120EUR und die Eintragung eines Punktes beim Kraftfahrtbundesamt in Flensburg. Die Polizei hatte am Freitag auf der B64, am Ortsausgang nach Stahle und auf der K45 bei Corvey die Geschwindigkeit kontrolliert und Verkehrskontrollen durchgeführt. Insgesamt wurden dabei 20 Geschwindigkeitsüberschreitungen festgestellt.

 

4 Fahrzeugführer(innen) benutzten ihr Mobiltelefon während der Fahrt. Einer hatte seine Ladung nicht ausreichend gesichert, wieder ein anderer sein Warndreieck nicht dabei. Geschwindigkeitsüberschreitungen führen bei Verkehrsunfällen dazu, dass die Folgen an Sach- und Personenschäden umso gravierenden ausfallen, je höher die gefahrene Geschwindigkeit ist. Aus diesem Grunde kontrolliert die Polizei Höxter regelmäßig an unfallträchtigen Stellen im Kreisgebiet die Geschwindigkeit von motorisierten Verkehrsteilnehmer(innnen).

Zahlreiche Verstöße gegen die Coronaschutzverordnung

18.01.2021/PM

Kreis Höxter. Am letzten Wochenende, von Freitag, 15. Januar, bis Montagmorgen, 18. Januar, wurden im Kreisgebiet zahlreiche Verstöße gegen die Coronaschutzverordnung von Bürgern gemeldet und von den Ordnungsbehörden festgestellt.

 

Am Freitag, 15. Januar, gegen 16 Uhr, meldete ein Passant der Polizei mehrere Jugendliche, die ohne Einhaltung der Coronaschutzverordnung auf einem Schulhof stehen sollen. Die Polizei stellte tatsächlich auf einem Schulhof an der Geschwister-Scholl-Straße Jugendliche fest, die sich nicht an die Verordnung gehalten hatten. Insgesamt wurden sechs Anzeigen gefertigt.

 

Gegen 17 Uhr teilte das Ordnungsamt der Stadt Höxter der Polizei mit, dass ein auf Corona positiv getesteter Mann gegen die Quarantäneauflagen verstoßen würde und sich tagsüber nicht zu Hause aufgehalten habe. Die Person konnte von Mitarbeitern des Ordnungsamtes und der Polizei Höxter in den Abendstunden an ihrer Wohnanschrift angetroffen werden. Der Mann zeigte sich im Gespräch wegen der Quarantäneauflagen, die ihn und zwei weitere positiv getestete Familienmitglieder betreffen, uneinsichtig. Er wurde eindringlich auf die Einhaltung der Auflagen hingewiesen. Eine Anzeige wurde gefertigt.

 

Am Samstag, 16. Januar, kontrollierte die Polizei nachmittags in Brakel auf dem Hanekamp eine Fahrerin aus Paderborn. Die beiden Insassen aus Paderborn verstießen gegen die Coronaschutzverordnung, da sie sich innerhalb eines Gebietes mit hohen Inzidenzzahlen nur bewegen dürfen, wenn sie dabei den 15-Kilometer-Radius um den eigenen Heimatort nicht verlassen. Da sie weit über diesen 15-Kilometer-Radius hinausgefahren waren, wurden Anzeigen gefertigt.

 

Gegen Mittag meldete ein Bürger ungefähr 15-20 Personen in der Fußgängerzone von Bad Driburg, die sich auf der Langen Straße versammelt hätten. Das Ordnungsamt der Stadt und die Polizei erschienen vor Ort. Mehrere Verstöße gegen die Coronaschutzverordnung wurden festgestellt.

 

Über das Wochenende kontrollierte die Polizei mehrere Fahrzeuge. Dabei wurden viele Personen festgestellt, die aus verschiedenen Haushalten stammten und sich ohne Tragen eines Mund-Nasen-Schutzes in den Fahrzeugen aufhielten. In Höxter sahen die Polizeibeamten bei einer Verkehrskontrolle in einem Auto auf der Rücksitzbank zwei Personen, die sich geduckt hatten, um den Verstoß gegen die Schutzverordnung zu verbergen. Des Weiteren reagierte einer der Beifahrer so aggressiv, dass ein zweiter Streifenwagen hinzugezogen werden musste. Neben den vier Anzeigen gegen die 15 bis 19 Jahre alten Insassen wegen Verstoßes gegen die Coronaschutzverordnung schrieben die Beamten eine Anzeige aufgrund einer Beamtenbeleidigung. In vielen Fällen mussten die Beifahrer zu Fuß weiter gehen. In einem Fall bestellte sich ein Beifahrer direkt ein Taxi zur Kontrollstelle. Insgesamt wurden bei diesen Fahrzeugkontrollen 16 Verstöße festgestellt. In drei Fällen erhielten die Betroffenen zum wiederholten Male eine Anzeige wegen Verstoß gegen die Coronaschutzverordnung.

 

Auch wurde mehreren Meldungen von Bürgern nachgegangen, bei denen ein Verstoß gegen die Coronaschutzverordnung letztendlich nicht vorlag, zum Beispiel, weil berufliche Gründe nachgewiesen werden konnten.

Auf vereister Fahrbahn mit Sommerreifen unterwegs

14.01.2021/PM

Bad Driburg. Ein Autofahrer ist am Mittwoch, 13. Januar, auf vereister Fahrbahn bei Bad Driburg gegen Leitschutzplanken geprallt und verletzte sich dabei. Der Unfall ereignete sich gegen 10.15 Uhr auf der K18 bei Bad Driburg.

Ein 56-jähriger Mann fuhr mit seinem BMW Kombi auf der Nebenstrecke des Stellbergs Richtung Bad Driburg und kam auf schneebedeckter und vereister Fahrbahn in einer engen Rechtskurve aufgrund der Witterungsverhältnisse nach links von der Straße ab. Am Straßenrand prallte der 5er BMW, der mit Sommerreifen gefahren wurde, gegen die Leitschutzplanke. Der Fahrer verletzte sich bei dem Aufprall leicht. Eine ärztliche Versorgung vor Ort war nicht erforderlich. Der BMW, der nach dem Aufprall nicht mehr fahrbereit war, wurde erheblich an der linken Fahrzeugseite beschädigt und musste abgeschleppt werden. Der Schaden an dem BMW und an der Leitschutzplanke wird insgesamt auf mehr als 10.000 Euro geschätzt. Der 56-jährige Autofahrer wird nun ein Bußgeld zahlen müssen.

Fahrzeugführern, die ohne erforderliche Winterreifen unterwegs sind, drohen zudem unangenehme Konsequenzen durch einen eingeschränkten Versicherungsschutz bei einem Verkehrsunfall.

Unter Drogeneinfluss Unfall in Borgentreich verursacht

11.01.2021/PM

Borgentreich. Bei einem Unfall in Borgentreich stellten Polizisten fest, dass die Fahrerin unter dem Einfluss von Drogen gefahren war. Zudem hatten die Fahrerin und auch die Beifahrerin Drogen dabei.

 

Am Freitag, 08. Januar, gegen 09:30 Uhr, fuhr eine 20-Jährige mit ihrem VW-Polo auf der Kreisstraße 33 Richtung Borgentreich-Lütgeneder. Zwischen Willebadessen-Eissen und Borgentreich-Lütgeneder kam der VW auf der teilweise schneebedeckten Fahrbahn in einer Rechtskurve nach rechts von der Fahrbahn ab. Dabei touchierte das Auto zunächst einen Baum und kam dann nach etwa 50 Metern an einem Geländer zum Stehen. Der Schaden an dem Baum und an dem Geländer wird auf rund 2000 Euro geschätzt. Die beiden Insassen, zwei Frauen aus Bad Driburg und aus Höxter, verletzten sich nicht.

 

Die 20-jährige Fahrerin machte den Polizeibeamten gegenüber nicht den Eindruck, fahrtauglich zu sein. Offensichtlich stand sie unter dem Einfluss von Drogen. Die Frau gab an, am Vortag ärztlich verschriebenes Cannabis geraucht zu haben. Eine Blutprobe wurde der Fahrerin zum Nachweis von Drogen entnommen. Die 20-Jährige, die einen Führerschein auf Probe hat, musste diesen an die Polizeibeamten abgeben. Er wurde sichergestellt.

 

Der Unfallwagen hatte Beschädigungen im Frontbereich und an der Fahrerseite. Er war an dem Geländer eingeklemmt, so dass ein Abschlepper informiert werden musste. Der Schaden an dem VW wird auf rund 1500 Euro geschätzt.

 

Bei der Unfallaufnahme nahmen die Polizisten den Geruch von Cannabis wahr. Beide Frauen hatten noch geringe Mengen Drogen bei sich, die ebenfalls von den Polizisten sichergestellt wurden. Gegen die Fahrerin des VW und auch gegen die 25-jährige Beifahrerin wurden Strafverfahren eingeleitet. 

Aktuell sind keine weitergehenden Maßnahmen zum Schutz der Bevölkerung erforderlich

08.01.2021/PM

Kreis Höxter. Nachdem die Corona-Infektionszahlen im Kreis Höxter in den vergangenen Tagen deutlich angestiegen sind, wurde der 7-Tages-Inzidenzwert von 200 überschritten. Bei der Corona-Hotline haben bereits viele besorgte Bürgerinnen und Bürger nachgefragt, ob die von Bund und Ländern gefassten Beschlüsse heute schon wirksam sind.

 

„Erst wenn die Beschlüsse in der neuen Coronaschutzverordnung des Landes umgesetzt sein werden, sind die neue Reglungen rechtlich verbindlich“, erklärt der Leiter des Krisenstabes des Kreises Höxter, Matthias Kämpfer. Nach Informationen des Landes soll die neue Verordnung voraussichtlich ab Montag in Kraft treten.

 

Bereits seit gestern ist der Kreis Höxter im engen Austausch mit dem Gesundheitsministerium des Landes. „In Abstimmung mit dem Ministerium haben wir heute entschieden, aktuell keine weitergehenden Schutzmaßnahmen für den Kreis Höxter anzuordnen“, erklärt der Landrat des Kreises Höxter, Michael Stickeln. Das Land habe signalisiert, dass morgen die neue Coronaschutzverordnung mit den neuen Regelungen zur weiteren Einschränkung von Kontakten bekannt gegeben wird, auf deren Grundlage über weitere Umsetzungsschritte für den Kreis Höxter entschieden werde.

 

Mit Blick auf das konkrete Infektionsgeschehen im Kreis Höxter wird dann mit dem Gesundheitsministerium gemeinsam entschieden, inwieweit zusätzliche Maßnahmen erforderlich sind. „Dazu gehört auch zu prüfen, ob die Maßnahmen geeignet und verhältnismäßig sind“, erläutert Kämpfer. „Denn insbesondere freiheitseinschränkende Maßnahmen sind nur innerhalb der von den Verwaltungsgerichten gezogenen engen Grenzen rechtlich zulässig.“

 

Der Anstieg der Infektionszahlen im Kreis Höxter ist überwiegend auf Ansteckungen im familiären Bereich zurückzuführen. „Die Infektionszahlen werden in den nächsten Tagen hoch bleiben, weil jetzt nach den Feiertagen auch wieder mehr Tests durchgeführt werden“, erklärt der Leiter des Gesundheitsamtes, Dr. Ronald Woltering. „Wir gehen davon aus, dass zunächst keine Entspannung zu erwarten ist.“

 

Wie sich das Infektionsgeschehen, ab Montag entwickeln wird, wenn die neuen Regelungen der geänderten Coronaschutzverordnung des Landes Nordrhein-Westfalen greifen, ist derzeit noch offen. Umso wichtiger ist es, auch weiterhin Kontakte so weit wie möglich einzuschränken, die Abstands- und Hygieneregeln und die Maskenpflicht einzuhalten. „Daran halten wir uns nicht nur, um uns selbst zu schützen, sondern vor allem auch, um andere Menschen zu schützen“, betont Landrat Michael Stickeln.

Kreis Höxter präsentiert Ergebnis der Kindermeilen-Aktion 2020

05.01.2021/PM

Kreis Höxter. Die Kinder im Kreis Höxter haben wieder fleißig sogenannte Kindermeilen gesammelt. Bei der Aktion sind in diesem Jahr 7.217 Stück zusammengekommen. Kindermeilen sind Wege, die die Kinder ganz umweltfreundlich zu Fuß oder mit dem Fahrrad zurückgelegt haben, also ohne von Mama oder Papa mit dem Auto gefahren worden zu sein.

Jeweils eine Woche lang dokumentierten die Kindergarten- und Grundschulkinder mithilfe eines Stundenplans ihre Wege. Dabei konnten sie Punkte sammeln, wenn sie diese zu Fuß, mit dem Fahrrad, Laufrad oder Roller sowie per Bus oder Bahn aber auch in Fahrgemeinschaften zurücklegten. „Dank der Aktion erlernen die Kinder spielerisch ein umweltfreundliches Handeln. Darüber hinaus konnten sie ihre Eltern mit ihrem Elan und ihrer Begeisterung anstecken. Und sie konnten beweisen, dass jeder Einzelne täglich zum Klimaschutz beitragen kann“, sagt Martina Krog, Klimaschutzbeauftragte des Kreises Höxter.

 

Auf Kreisebene fand das seit 2002 europaweit eingeführte Projekt bereits zum achten Mal statt. „Wir sind sehr froh, dass die Kindermeilen-Aktion trotz der Corona-Pandemie stattfinden konnte“, so Michael Werner vom Kreis Höxter, Leiter des Fachbereichs Umwelt, Bauen und Geoinformationen. „Außerdem freuen wir uns darüber, dass wir die Kinder ermuntern konnten, an die frische Luft zu gehen und so etwas Gutes für sich und die Umwelt zu tun.“

 

Diese Einrichtungen haben 2020 teilgenommen:

 

Evangelisches Familienzentrum Jesus und Zachäus in Bad Driburg

Grundschulverbund der Stadt Beverungen

Familienzentrum Alsternest in Borgenteich

Kita Glückspilz in Frohnhausen

Katholischer Kindergarten St. Peter und Paul in Höxter

Katholische Kita St. Anna in Fürstenau

Familienzentrum St. Nikolaus in Nieheim und Katholische Kita St. Josef in Vinsebeck

Die Ergebnisse aller Bildungseinrichtungen sollen auf der nächsten Klimakonferenz der UN präsentiert werden.

 

„Auch in diesem Jahr wird es wieder eine Kindermeilen-Aktion im Kreis Höxter geben“, sagt Martina Krog: „Alle Kindertagestätten und Grundschulen aus dem Kreis Höxter sind herzlich eingeladen, dabei zu sein!“

Vor Polizeikontrolle geflüchtet

04.01.2021/PM

Höxter.  Im Rahmen einer Streifenfahrt durch Höxter-Albaxen fiel zwei Beamten der Polizei Höxter in am Samstag, 2 Januar, gegen 23 Uhr ein Fahrzeug auf, das an der Einmündung Hansastraße/Schwalenberger Straße hielt. Mehrere Jugendliche sprangen aus dem Pick-Up heraus und flüchteten über einen angrenzenden Zaun. Das Fahrzeug fuhr anschließend mit überhöhter Geschwindigkeit in Richtung Ortsmitte davon.

 

Die Beamten im Einsatzfahrzeug konnten in der Straße "Obere Reihe" zu dem verdächtigen Fahrzeug aufschließen und gaben deutliche Anhaltezeichen, auf die der Fahrer allerdings nicht reagierte und seine Fahrt durch mehrere innerörtliche Straßen fortsetzte. Am Ortsrand steuerte der Fahrer mit seinem geländegängigen Fahrzeug über einen Acker, weshalb die Beamten umdrehen mussten.

 

Im Rahmen der weiteren Fahndung stießen die Beamten in Höxter-Stahle erneut auf das gesuchte Fahrzeug. Der Fahrer hielt jedoch abermals nicht an und fuhr an dem Streifenwagen, der als deutlich sichtbare Straßensperre quer über die Fahrbahn gestellt wurde, seitlich vorbei.

 

Wenig später entdeckten die Beamten das gesuchte Fahrzeug abgestellt auf dem Grundstück des Fahrzeughalters. Nach Rücksprache ordnete die Staatsanwaltschaft Paderborn eine Wohnungsdurchsuchung an. Im Haus konnte der gesuchte vermutliche Fahrer dann in seinem Bett liegend angetroffen werden.

 

Bei der weiteren Überprüfung der Personalien setzte sich der Mann gegen die Beamten massiv zur Wehr, trat und schlug um sich, weshalb ihm schließlich Handschellen angelegt wurden. Der offensichtlich alkoholisierte Mann wurde anschließend zur Polizeiwache Höxter mitgenommen. Da er einen Atemalkoholtest verweigerte, wurden ihm zwei Blutproben entnommen. Zur Verhinderung von Straftaten wurde er bis zur Ausnüchterung in das Polizeigewahrsam eingeliefert. Ihn erwartet nun unter anderem eine Strafanzeige wegen Widerstand gegen Vollstreckungsbeamte.

 

Im Rahmen der weiteren Fahndung in Höxter-Albaxen wurden gegen 23.45 Uhr im Ortsbereich zwei Jugendliche angetroffen, die beim Anblick des Streifenwagens zunächst auf ein Feld flüchteten, von zwei Beamten jedoch kurz danach gefasst und zum Einsatzfahrzeug gebracht werden konnten. Während sich einer der beiden Jugendlichen verhältnismäßig kooperativ zeigte, reagierte der andere 16-Jährige während der gesamten Maßnahme verbal aggressiv und uneinsichtig, beleidigte die Beamten und spuckte einem Polizisten vor die Schuhe. Der alkoholisierte 16-Jährige, den nun eine Strafanzeige wegen Beleidung erwartet, musste von einem Erziehungsberechtigten abgeholt werden.

LKW kommt von der Fahrbahn ab

02.01.2021/PM

Marienmünster. Sachschaden in Höhe von ca. 5.000 Euro entstand bei einem Verkehrsunfall auf der B239 in Höhe der Abtei Marienmünster. Ein 48-Jähriger aus Unna war am Samstag, 02.01.2021, gegen 04.00 Uhr, mit seinem 7,5-Tonnen-LKW auf der Bundesstraße in Richtung Steinheim unterwegs. Auf einem Gefällstück kam er in einer leichten Linkskurve nach rechts von der Fahrbahn ab. Dort stieß er gegen einen Vorwegweiser. Der LKW blieb auf der Seite liegen. 

Da bei der Bergung mit einem Autokran die Gefahr bestand, dass die Ladung aus Obst und Gemüse den Aufbau des LKW abriss, musste alles erst in einen anderen LKW umgeladen werden. Als der LKW geborgen war, konnte auf der Fahrbahn eine Ölspur festgestellt werden, die möglicherweise unfallursächlich war. Diese musste durch die Feuerwehr noch abgestreut werden. Zudem musste die Feuerwehr den Vorwegweiser beseitigen, da dieser nicht mehr standsicher war. 

Die Strecke in Richtung Steinheim musste insgesamt für ca. sieben Stunden gesperrt werden. Der Verkehr wurde über Vörden umgeleitet. In Richtung Höxter stand an der Unfallstelle noch einer von zwei dort vorhandenen Fahrstreifen zur Verfügung.

Corona-Schutzimpfung im Kreis Höxter gestartet

28.12.2020/PM

Kreis Höxter. In Nordrhein-Westfalen ist die Verteilung der Corona-Schutzimpfung angelaufen. Wie alle Kreise und kreisfreien Städte in NRW wurden dem Kreis Höxter zum Start insgesamt 180 Impfdosen zugewiesen, die zu gleichen Teilen an drei Altenpflegeeinrichtungen geliefert wurden. Bis zum Sonntagnachmittag wurden damit Bewohnerinnen und Bewohner in zwei der Einrichtungen geimpft. Die Impfungen in der dritten Einrichtung sind für den morgigen Montag geplant. Das teilt die Kassenärztliche Vereinigung Westfalen-Lippe mit, der die medizinische Leitung der Impfungen im Kreisgebiet obliegt.

 

„Heute ist ein sehr wichtiger Tag, den viele Menschen herbeigesehnt haben. Mit der Corona-Schutzimpfung haben wir ein wirksames Mittel, um die Pandemie noch konsequenter eindämmen zu können“, sagt Landrat Michael Stickeln. „Auch wenn es noch dauern wird, bis wir als Gesellschaft wieder vollends zur Normalität zurückkehren können: Die Corona-Schutzimpfung ist ein Grund, hoffnungsvoll in die Zukunft zu blicken.“

 

Für die kommenden Wochen sind weitere Impfstofflieferungen vom Land NRW angekündigt, die entsprechend der Impfstrategie der Bundesregierung zuerst an Pflegeheime sowie das dort beschäftigte Personal verteilt werden. Im Kreis Höxter gibt es insgesamt 21 Senioren- und Pflegeheime mit rund 1.500 Plätzen und rund 1.000 angestellten Pflegekräften.

Mann verletzt sich bei Hunde-Angriff

15.12.2020/PM

Brakel. Am Freitag, 11. Dezember, ging eine unbekannte Frau mit einem schwarzen, angeleinten Jagdhund (ca. 60 cm Schulterhöhe) über einen Feldweg zwischen Brakel-Gehrden und Willebadessen-Fölsen spazieren. Als ihr ein 70-jähriger Mann entgegen kam, wechselte sie mit dem Hund an den rechten Fahrbahnrand und blieb stehen. Der Hund war aggressiv und bellte den Geschädigten an. Die Frau hielt das Tier mit beiden Händen an der Leine fest und ermahnte es zur Ruhe. Der Hund war mit einem Körpergeschirr angeleint und trug keinen Maulkorb.

 

Der entgegenkommende Mann wechselte zunächst an den gegenüberliegenden Wegesrand. Etwa zwei bis drei Meter bevor er die beiden passieren konnte, stürmte der Hund auf den Mann zu. Der 70-Jährige wich aus um und stürzte auf dem Grünstreifen zu Boden. Dabei verletzte er sich am Oberkörper. Etwa einen halben Meter vor ihm bekam die Halterin das Tier wieder unter Kontrolle. Der Mann richtete sich auf und sprach die Halterin an, die daraufhin aber ihren Weg in Richtung Fölsen fortsetzte.

 

In der Ferne erkannte der Geschädigte einen geparkten weißen Pkw Kombi, der womöglich der Hundehalterin gehören könnte. Andere Personen waren nicht vor Ort. Der Geschädigte ging zu seinem eigenen Auto weiter und suchte danach den zurückgelegten Weg nach der Hundehalterin ab, allerdings ohne Erfolg.

 

Anschließend begab er sich zur ambulanten Behandlung in ein Krankenhaus. Dort attestierte ein Arzt eine schwere Verletzung am Oberkörper. Der Geschädigte stellt einen Strafantrag, die Polizei Höxter ermittelt nun wegen fahrlässiger Körperverletzung und bittet um Hinweise zu der Hundehalterin. Die Frau wird beschrieben als 25 bis 30 Jahre alt, etwa 1,60 Meter groß, zierliche Statur, lange rot-blonde Haare, Pferdeschwanz. Hinweise bitte an die Polizei in Höxter, Telefon 05271/962-0. 

Leserkommentar

Volksbank schließt vorübergehend Filialen

Wie viele der "vorübergehend" geschlossenen Filialen werden wohl hinterher endgültig geschlossen bleiben ? Gerner wird offenbar die Pandemie genutzt , um das Filialsterben zu beschleunigen.

Erich Gauding

Unfall mit einem Linienbus

11.12.2020/PM

Borgentreich. Am 10.12.20 um ca.: 17:30 Uhr wurden die Löschgruppen Rösebeck und Körbecke zu einem Unfall mit einem beteiligten Linienbus gerufen. Der Fahrer hatte durch einen internistischen Notfall, der währen der Fahrt eintrat, die Gewalt über den Bus verloren. Er geriet mit seinem Bus in den Straßengraben. Dabei überfuhr er eine Straßenlaterne. Der Linienbus kam dann auf der anderen Seite des Grabens zum Stehen.

 

Glück im Unglück hatten auch die beiden Fahrgäste im Bus. Niemand wurde durch das Unfallgeschehen verletzt. Der Fahrer wurde durch den Rettungsdienst (RTW/NEF) des Kreises Höxter versorgt und in ein Krankenhaus verbracht. Ein Mitarbeiter der EAM nahm sich der Straßenlaterne an. Diese wurde abgeklemmt und zur Seite gelegt. Die Feuerwehr sicherte die Unfallstelle ab und leuchtete diese aus. Die Feuerwehr der Stadt Borgentreich war mit 22 Einsatzkräften vor Ort im Einsatz.

Umschlag bietet zusätzlichen Schutz vor Betrug

10.12.2020/PM

Kreis Höxter. Die Polizei Höxter hat einen Briefumschlag für Kreditinstitute entworfen, mit dessen Hilfe Telefonbetrügern das Handwerk gelegt werden soll. Inspiriert durch ein ähnliches Projekt der Polizei Gütersloh, stehen dabei insbesondere falsche Polizisten oder Enkeltrick-Betrüger am Telefon im Visier der Polizei.

 

Schon häufig hat die Kreispolizeibehörde Höxter über die dreisten Betrugsmaschen berichtet, bei denen es Täter auf das Vermögen älterer Menschen abgesehen haben. Nicht selten werden die gesamten Lebensersparnisse erbeutet.

 

Die Fallzahlen sind in den letzten Jahren in die Höhe geschnellt. Obwohl die Polizei dieses Phänomen intensiv bekämpft, werden dennoch Seniorinnen und Senioren im Kreis Höxter Opfer dieser Tätergruppen. Neben etlichen erfolglosen Versuchen kommt es immer wieder zu vollendeten Taten, bei denen die betrogenen Seniorinnen und Senioren unter Umständen fünfstellige Geldbeträge verlieren.

 

Oft werden diese Beträge vorher bei der örtlichen Bank abgehoben. Zwar leisten die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Kreditinstitute im Kreis Höxter schon jetzt gute Präventionsarbeit, da viele Taten schon bei der Geldabhebung durch geschickt geführte Kundengespräche bekannt und verhindert werden. Dennoch gelingt es den Tätern gelegentlich, ihre arglosen Opfer so zu instruieren, dass sie am Bankschalter keine Anhaltspunkte für eine mögliche Straftat geben.

 

Aus diesem Grund hat die Polizei Höxter mit ihren Fachleuten für Kriminalprävention und Opferschutz einen Briefumschlag gestaltet. Er ist als weitere Warnung für mögliche Betrugsopfer gedacht, wenn am Bankschalter Bargeld in großen Mengen abgehoben wird. Das Geld wird in dem Umschlag übergeben, auf dem mehrere konkrete Fragen abgedruckt sind. Auf der Rückseite, also dort wo der Umschlag geöffnet wird, ist die Aufschrift "Vorsicht Betrugsgefahr! Wenn Sie zwei oder mehr Fragen mit "Ja" beantworten, will ein Betrüger ihr Geld! >>>110 wählen!<<<" aufgedruckt. Die Fragen sind so strukturiert, dass sie die gängigen Betrugsvarianten (Enkeltrickbetrug, Gewinnversprechen am Telefon, Schockanrufe und falsche Polizeibeamte) berücksichtigen.

 

Dieser Umschlag soll vor allem dann wirken, wenn die Opfer von den Tätern so angeleitet werden, dass am Bankschalter kein Verdacht geschöpft und deshalb auch nicht wie sonst üblich die Polizei informiert werden kann.

 

Der Umschlag wird durch Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Volksbank Höxter, Zweigniederlassung der VerbundVolksbank OWL, nun kreisweit in allen Filialen bei größeren Abhebungen vor allem von älteren Menschen standardmäßig verwendet. Zusätzlich wird an die potentiellen Opfer appelliert, vor der Übergabe des Geldes an Dritte oder vor der Entnahme des Geldes auf jeden Fall die aufgedruckten Fragen zu beantworten. Im Idealfall werden diese Fragen noch vor Ort von den Betroffenen beantwortet.

 

Die Kreispolizeibehörde Höxter freut sich, die Volksbank Höxter als ersten Kooperationspartner für die Region gewonnen zu haben.

Hubertus Hartmann, Prof. Dr. Dr. Martin Hörning, Michael Stickeln, Edith Götz, Hubertus Grimm
Hubertus Hartmann, Prof. Dr. Dr. Martin Hörning, Michael Stickeln, Edith Götz, Hubertus Grimm

Atomfreies Dreiländereck e.V. zum Antrittsbesuch im Landratsamt

20.11.2020/PM

Höxter. 2 Wochen nach dessen Amtsantritt machte die Bürgerinitiative Atomfreies Dreiländereck e.V. ihren Antrittsbesuch beim neuen Landrat des Kreises Höxter, Michael Stickeln, um sich vorzustellen und in einem ersten Gespräch über das zentrale Bereitstellunglager, das in Würgassen errichtet werden soll, auszutauschen.

Bei dem Treffen, an dem auch der Beverunger Bürgermeister Hubertus Grimm teilnahm, gab der Vereinsvorstand eine Übersicht über die bisherigen Aktivitäten und Bemühungen auf den verschiedenen Ebenen und informierte auch über anliegende nächsten Schritte.

Landrat Stickeln und Bürgermeister Grimm bedankten sich bei der Initiative für deren Einsatz und die bisher geleistet Arbeit. Bürgerschaftliches Engagement, so Michael Stickeln, stelle eine wichtige Ergänzung zur Politik und Verwaltungstägigkeit dar, die oft auch auf Intiativen aus der Bürgerschaft angewiesen seien.

"Wir freuen uns, dass trotz des vollen Terminkalenders, den der Antritt eines solchen Amtes mit sich bringt, der Landrat gleich zu Beginn Zeit für unser Anliegen gefunden hat, und dieser Termin so schnell zustande gekommen ist", so die Vertreter des Vereins. "Wir sichern zu, die Arbeit im Sinne der ortsansäßigen Bürger über die Ländergrenzen hinweg bestmöglich fortzusetzen. Dazu freuen wir uns natürlich auch auf einen konstruktiven Austausch mit der neuen Verwaltungsspitze". 

Konstituierende Sitzung des Kreistages: Landrat Michael Stickeln feierlich vereidigt

04.11.2020 / PM

Höxter. Landrat Michael Stickeln ist in der konstituierenden Sitzung des Kreistages in der Warburger Stadthalle durch den Altersvorsitzenden Paul Wintermeyer feierlich in sein Amt eingeführt worden.

„Unsere gemeinsame Aufgabe ist es, den Kreis Höxter mit und für die Menschen in eine erfolgreiche und nachhaltige Zukunft zu führen“, sagte der Landrat in seiner Rede zum Amtsantritt. „Es geht darum, Entwicklungschancen und -potentiale zu erkennen und zu ergreifen und die anstehenden Herausforderungen gemeinsam zu meistern.“ Er bot allen Mitgliedern des Kreistages eine fraktionsübergreifende  Zusammenarbeit an und betonte, dass gerade in diesen schwierigen Zeiten ein gutes Zusammmenwirken zum Wohle der Menschen im Kreis von den Bürgerinnen und Bürger erwartet werde.

Landrat Michael Stickeln kündigte an, zu den Kreistagssitzungen nicht nur in die Aula des Kreishauses in Höxter einzuladen, sondern auch einmal in die eine oder andere Stadt in Kreisgebiet einzuladen, um die Kreispolitik näher an die Menschen heranzubringen.

Wegen der aktuellen Pandemieentwicklung wurde die Sitzung unter strenger Einhaltung der Sicherheitsauflagen zum Infektionsschutz durchgeführt.

Schwerer Verkehrsunfall mit zwei Verletzten - Rettungshubschrauber im Einsatz

14.10.2020/PM

Höxter. Bei einem Zusammenstoß von zwei Autos auf der K 45 bei Höxter hat sich eine Fahrerin so schwere Verletzungen zugezogen, dass sie mit einem Rettungshubschrauber in eine Klinik geflogen werden musste.

 

Am Mittwoch, 14. Oktober 2020, gegen 12 Uhr, fuhr eine Ford Fiesta-Fahrerin von Schloss Corvey aus in Richtung Lüchtringen. Ihr Fahrzeug geriet zwischen Schloss Corvey und der Abfahrt Zur Lüre ins Schleudern und stieß mit einem entgegenkommenden Seat Leon zusammen. Bei der Kollision wurden beide Fahrerinnen schwer verletzt. Ein Rettungshubschrauber brachte die 21-jährige Fahrerin des Ford Fiesta in eine Klinik. Die 37-jährige Fahrerin des Seat Leon wurde mit einem Krankenwagen in ein Krankenhaus gebracht. Die Autos waren nicht mehr fahrbereit und mussten abgeschleppt werden. Während der Unfallaufnahme musste die K 45 für circa zwei Stunden vollständig für den Verkehr gesperrt werden. 

Auto am Heck getroffen und gegen Baum geschleudert

02.10.2020 / PM

Höxter. Wirtschaftlicher Totalschaden entstand an einem Hyundai i10 durch einen Unfall am Donnerstag, 1. Oktober, am Ortsrand von Höxter. Die 44-jährige Fahrerin erlitt leichte Verletzungen.

 

Der Hyundai hielt zunächst an der Einmündung K 18 zur L 755, um aus Richtung Bosseborn kommend nach rechts auf die Lütmarser Straße in Richtung Höxter abzubiegen. Während die Fahrerin verkehrsbedingt warten musste, fuhr gegen 14.35 Uhr ein von hinten kommender Nissan Qashqai nahezu ungebremst auf den stehenden Kleinwagen auf.

 

Durch die Wucht des Aufpralls wurde der Huyndai quer über die Lütmarser Straße geschleudert und prallte auf der gegenüberliegenden Straßenseite gegen einen Baum. Der Nissan kam noch in der Einmündung zum Stehen, die 65-jährige Fahrerin blieb unverletzt.

 

Der Sachschaden wird auf insgesamt rund 13.000 Euro geschätzt. Der Verkehr wurde an der Unfallstelle vorbeigeleitet, die Lütmarser Straße musste lediglich für die Bergung kurzzeitig gesperrt werden


Auto prallt gegen bremsenden Lastwagen

30.09.2020 / PM

Willebadessen. Ein 54-Jähriger befuhr am Dienstag, 29. September, mit einem LKW die L828 aus Richtung Willebadessen kommend in Fahrtrichtung Scherfede. Gegen 9 Uhr wollte er in Höhe Willebadessen-Borlinghausen von der Landstraße nach links auf ein Grundstück einbiegen. Dazu setze er ungefähr 200 Meter vor dem Abbiegen den Fahrtrichtungsanzeiger nach links und bremste sein Fahrzeug ab. Eine hinter ihm fahrende 63-Jährige in einem Nissan Micra wollte den Lkw zunächst überholen, bemerkte während ihres Überholvorgangs aber den Blinker und versuchte wieder hinter dem LKW einzuscheren. Dabei prallte sie gegen das Heck des bremsenden Lastwagens. Die Nissan-Fahrerin wurde leicht verletzt in ein Krankenhaus gebracht, ihr Wagen musste abgeschleppt werden. Der Lkw wurde nur leicht beschädigt und blieb fahrbereit, der Fahrer blieb unverletzt. Der Gesamtschaden liegt bei rund 7.000 Euro. Die Feuerwehr Borlinghausen war vor Ort und streute an der Unfallstelle austretende Betriebsstoffe ab.



Kreisdirektor Klaus Schumacher und Kulturmanagerin Julia Siebeck weisen auf die unkomplizierte Bewerbung für Kulturfördermittel hin. Noch bis zum 1. Oktober läuft die aktuelle Anmeldefrist. Foto: Kreis Höxter
Kreisdirektor Klaus Schumacher und Kulturmanagerin Julia Siebeck weisen auf die unkomplizierte Bewerbung für Kulturfördermittel hin. Noch bis zum 1. Oktober läuft die aktuelle Anmeldefrist. Foto: Kreis Höxter

Fördergelder für kleinere Kulturprojekte 

Anmeldeschluss ist am 1. Oktober

17.09.2020 / PM

Kreis Höxter. „Natürlich stellt Corona gerade die Kulturszene vor extreme Herausforderungen – umso wichtiger können hier auch kleinere finanzielle Unterstützungen sein.“ Kreisdirektor Klaus Schumacher und Kulturmanagerin Julia Siebeck weisen gemeinsam auf die spezielle Förderung des Kreises Höxter für kleinere Kulturprojekte hin. Noch bis zum 1. Oktober können Anträge gestellt werden, um mit maximal 300 Euro gefördert zu werden.

 

Mit diesem Kulturfördertopf werden dreimal im Jahr kleinere kulturelle Projekte unterstützt, die zur Verwirklichung eines attraktiven, vielseitigen und kreativen Kulturangebotes für alle Bürger im Kreis Höxter beitragen. „Gerne unterstützen wir auch digitale Kulturangebote oder helfen bei der Anschaffung von notwendigem Equipment“, sagt Kulturmanagerin Julia Siebeck. In Zeiten von Corona seien ja zahlreiche Aktivitäten ins Internet verlegt worden, sodass Online-Projekte durchaus in dieser aktuellen Runde einen Schwerpunkt bilden könnten. Anträge können Vereine, Gruppen, Einzelpersonen, Initiativen oder Zusammenschlüsse stellen. Dabei können pro Antragsteller und Jahr maximal 300 Euro beantragt werden. Über die Förderanträge entscheidet der Kulturbeirat des Kreises Höxter.

„Ein großer Trumpf ist auch die unkomplizierte Bewerbung. Das Formular ist schnell ausgefüllt“, erläutert Klaus Schumacher. Neue Förderanträge können bis zum 1. Oktober beim Kulturbüro Kreis Höxter im Haus der Bildung, Moltkestraße 9, 37671 Höxter eingereicht werden. Bei Fragen kann man sich an Julia Siebeck wenden, telefonisch unter 05271 / 965-3216 oder per E-Mail j.siebeck@kreis-hoexter.de. Ausführliche Informationen und die Förderrichtlinie im Detail gibt es online unter www.netzschafftkultur.de.

Maskenpflicht auf dem Höxteraner Wochenmarkt

21.07.2020 / PM

Höxter. Die Stadt Höxter erinnert erneut an die Maskenpflicht auf dem Wochenmarkt. Immer wieder kommt es jedoch vor, dass trotz der städtischen Hinweistafeln an den Zugängen zum Markt, dieser ohne Maske betreten wird, so die Stadt in einer Pressemitteilung.

„Daher werden wir wieder verstärkt Kontrollen durchführen und zusätzliches Personal einsetzen“, sagt Inge Ortjohann, Leiterin der Abteilung für Ordnung, Straßenverkehr, Brandschutz und Rettungsdienst: „Verstöße werden wir energisch und konsequent ahnden – gegebenenfalls auch durch ein Bußgeld.“

 

„Gerade das Tragen einer Maske hat sich in mehreren wissenschaftlichen Studien als wirksame Maßnahme gegen die Verbreitung des Virus erwiesen, wenn die Mindestabstände nicht eingehalten werden können“, erklärt Bürgermeister Alexander Fischer: „Leider ist das Einhalten eben dieser Abstände auf unserem gut besuchten Wochenmarkt nicht immer möglich. Daher schreibt die Coronaschutzverordnung hier auch eine Mund-Nase-Bedeckung für alle vor, die sich auf dem Gelände des Wochenmarktes aufhalten.“

 

Bürgermeister Fischer bittet deshalb alle Bürgerinnen und Bürger sich auch weiterhin an die notwendigen Maßnahmen zur Eindämmung der Corona-Pandemie zu halten: „In Höxter sind wir mittlerweile wieder coronafrei. Das ist aber leider noch kein Zeichen, dass wir auf Masken oder andere Einschränkungen in vielen Bereichen des öffentlichen Lebens gänzlich verzichten können. Viel mehr macht es deutlich: die Maßnahmen wirken. Für die Mitarbeit hieran, bin ich allen Bürgerinnen und Bürgern sehr dankbar.“

Frau von eigenem Auto überrollt

10.07.2020 / PM

Höxter.  In Höxter ist eine junge Frau von ihrem eigenen Auto überrollt und so schwer verletzt worden, so dass sie mit dem Rettungshubschrauber in eine Klinik geflogen wurde.

 

Der Vorfall ereignete sich am Freitag, 10. Juli, gegen 10.50 Uhr in dem Höxteraner Wohngebiet Sudbury Straße. Eine 19-Jährige hatte ihr Auto auf einem abschüssigen Grundstück abgestellt und war gerade abgestiegen, als sich der Wagen aus noch unklaren Gründen in Bewegung setzte und nach hinten rollte. Die Frau wurde von der noch geöffneten Fahrertür erfasst, stürzte zu Boden und wurde von ihrem Wagen überrollt.

 

Mehrere Zeugen befreiten die unter einem Vorreifen eingeklemmte Frau und verständigten die Rettungskräfte. Ein Rettungshubschrauber wurde angefordert, der sie daraufhin in eine Klinik flog.

Burscheid - Gestohlener Pkw wurde im Industriegebiet abgestellt

HX-Kennzeichen im Innenraum

30.06.2020/ PM

Burscheid. Montag Morgen (29.06.), gegen 09:30 Uhr, wurde der Polizei ein verdächtiges Fahrzeug in der Industriestraße gemeldet.

Der silbergraue 5er BMW stand offensichtlich schon seit längerer Zeit ohne Kennzeichen in einer Parkbucht im Industriegebiet. Eine Fahrgestellnummer konnten die Polizisten an dem verschlossenen Wagen nicht finden. Von außen sichtbar lag ein Kennzeichen aus dem Kreis Höxter im Kofferraum, das allerdings nach Überprüfung der Polizisten nie zugelassen war. Da der Verdacht bestand, dass der BMW gestohlen sein könnte, wurde ein Abschleppdienst beauftragt, um ihn im Auftrag der Polizei sicherzustellen. Nun wird man versuchen, die Fahrgestellnummer zu ermitteln, um dann endgültig herauszufinden, ob tatsächlich nach dem Wagen gefahndet wird und wem er gehört. 


Kreis und Städte stimmen einheitliches Vorgehen ab

26.05.2020 / PM

Kreis Höxter. Die strikten Vorgaben zur Eindämmung der Coronavirus-Infektionen werden von Bund und Land immer weiter gelockert. Bei der praktischen Umsetzung der Regelungen haben Kreis und Städte ein einheitliches Vorgehen abgestimmt.

 

Die Ordnungsamtsleiter der zehn Städte im Kreis Höxter, die unter Wahrung der Abstandsregeln in der Aula des Kreishauses tagten, waren einer Einladung von Landrat Friedhelm Spieker gefolgt.

In seiner Begrüßung warb er für einen verantwortungsvollen Umgang mit den bestehenden Hygieneregeln und Kontaktbeschränkungen. „Wir dürfen den Erfolg der bisherigen Maßnahmen nicht gefährden“, sagte er und bedankte sich bei allen für ihr Engagement zur Eindämmung der Pandemie.

 

Nach den Vorgaben von Bund und Ländern sollen Beschränkungen wieder verschärft werden, sobald sich in einem Landkreis mehr als 50 Menschen pro 100.000 Einwohner in sieben Tagen neu infizieren. „Wir alle sind deshalb gefordert, durch unseren Beitrag daran mitzuwirken, Ansteckungsmöglichkeiten bestmöglich zu vermeiden“, sagte der für die öffentliche Sicherheit zuständige Fachbereichsleiter und Krisenstabsleiter des Kreises, Matthias Kämpfer.

 

Für die konkrete Umsetzung von Beschränkungen und Lockerungen sind die Städte in Abstimmung mit dem Gesundheitsamt des Kreises zuständig. Bei dem Treffen im Kreishaus einigten sich die Vertreter der Städte und des Kreises auf einheitliche Standards bei der praktischen Umsetzung der sich immer wieder verändernden Vorgaben von Bund und Land.

 

Acht Corona-Einsätze in gut drei Stunden

16.04.2020 / PM

Kreis Höxter.  Nach einem aus polizeilicher Sicht verhältnismäßig überschaubaren Osterwochenende im Kreis Höxter war am Mittwoch, 15. April, die Zahl der Corona-bedingten Einsätze im Laufe des frühen Abends sprunghaft angestiegen. Zu insgesamt acht Einsätzen rückten die Beamten der Kreispolizeibehörde Höxter in dem Zeitraum zwischen 17.00 Uhr und 20.15 Uhr aus.

Nachdem entsprechende Meldungen bei der Leitstelle der Polizei Höxter eingegangen waren, dass sich Personen nicht an die Versammlungsverbote und Abstandsregeln gemäß der CoronaSchutzverordnung halten würden, wurden die Hinweise überprüft. Die Anrufe verteilten sich gleichmäßig über das gesamte Kreisgebiet. Berichtet wurde unter anderem von Ansammlungen zumeist jüngerer Personengruppen in Warburg, Beverungen, Steinheim, Brakel und auch am See bei Neuenheerse.

Beim Eintreffen der Polizei wurden einzelne angetroffene Personen überprüft, es waren jedoch keine weiteren Maßnahmen erforderlich. Es wurden keine strafbaren Verstöße festgestellt.

Rettungshubschrauber im Einsatz 

Motorradfahrer schwer verletzt

12.04.2020 / PM

Kreis Höxter.  Mit schweren Verletzungen wurde am Karfreitag ein 41-jähriger Motorradfahrer in eine Klinik geflogen. Gegen 13 Uhr war er auf der Strecke von Peckelsheim nach Fölsen aus unbekannten Gründen nach rechts von der Fahrbahn abgekommen und in eine Böschung gefahren. Auf Grund der Schwere der Verletzungen wurde ein Rettungshubschrauber angefordert. Der Gesamtschaden wird auf mehrere Hundert Euro geschätzt.

 

Leicht verletzt nach Motorradunfall

12.04.2020 / PM

Kreis Höxter. Bei einem Sturz mit ihrem Motorrad verletzte sich am Samstag, gegen 21.15 Uhr, die 19-jährige Fahrerin eines Motorrades Suzuki. Sie war in Vinsebeck an einer Fahrbahnverengung gegen eine Bordsteinkante gefahren und hatte die Kontrolle über das Fahrzeug verloren. Mit leichten Verletzungen kam sie ins Krankenhaus, welches sie nach ambulanter Behandlung wieder verlassen konnte.

Foto: LK Höxter
Foto: LK Höxter

Botschaft von Landrat Friedhelm Spieker

20.03.2020 / PM

Kreis Höxter. 

Liebe Bürgerinnen und Bürger im Kreis Höxter!

Das Coronavirus stellt die Menschen auf der ganzen Welt vor eine enorme Herausforderung. Auch wenn wir im Kulturland Kreis Höxter relativ lange das Glück hatten, einer der wenigen Kreise zu sein, in dem keine Infektion mit diesem Virus nachgewiesen worden ist – mittlerweile hat die Lage eine Dynamik erreicht, die auch uns vor völlig neue Situationen stellt.

 

Umso mehr danke ich all denjenigen, die in dieser Extremsituation besonnenes Handeln und großartigen Einsatz zeigen. Viele Menschen sind derzeit in besonderem Maße gefordert, damit die Versorgung der Bürgerinnen und Bürger im Kreis Höxter mit allen nötigen Lebensmitteln, Gütern und Dienstleistungen gewahrt bleibt. Ich denke dabei unter anderem an den Pflegesektor, die medizinische Versorgung, unsere kommunalen Verwaltungen, Polizei und Rettungsdienst ebenso wie den Einzelhandel und das Handwerk. Aber ich denke auch an jeden einzelnen von Ihnen, der zum Wohle unseres nachbarschaftlichen Miteinanders auf seine Mitmenschen Acht gibt. Haben Sie vielen Dank!

 

Wir  alle haben die Auswirkungen solch einer Pandemie noch nicht erlebt und sind jetzt mehr denn je gefordert, zusammenzuhalten und alles zu geben, um einander zu schützen. Jeder von uns kann dabei mithelfen. Und deshalb bitte auch ich Sie: Bleiben Sie zuhause und beherzigen Sie die Empfehlungen der Expertinnen und Experten. Meiden Sie soweit es geht alle persönlichen, sozialen Kontakte, um die Ausbreitung des Coronavirus so gut es geht zu verlangsamen. Beteiligen Sie sich bitte auch nicht an der Verbreitung von Gerüchten, die zu Zwietracht und Anfeindungen gegenüber anderen führen könnten.

 

Ich möchte zudem an Sie alle appellieren, alle eventuell notwendigen Weisungen der Ordnungsbehörden zu befolgen. Der Kreis Höxter und die zehn Städte werden weiterhin alle erlassenen Maßnahmen der Bundes- oder Landesregierung Hand in Hand umsetzen.

 

Ich möchte noch einmal meinen Dank an Sie alle wiederholen. Mit einem kühlen Kopf werden wir diese Krise meistern. Passen Sie auf sich auf und bleiben Sie gesund!

 

Mit freundlichen Grüßen

 

Ihr

 

Landrat Friedhelm Spieker

Kindergartenbeiträge werden ab April ausgesetzt

20.03.2020 / PM

Kreis Höxter. Der Kreis Höxter wird ab April vorerst keine Elternbeiträge mehr für die Kindertagesbetreuung erheben. Das haben die Kreisverwaltung und Vertreter der Kreistagsfraktionen von CDU und SPD in einer Dringlichkeitssitzung am vergangenen Montagabend, 16. März, beschlossen.

 

Grund hierfür ist, dass aufgrund der Ausbreitung des Coronavirus seit dem 16. März ein landesweites Betretungsverbot von Einrichtungen der Kindertagesbetreuung gilt. Eltern können ihre Kinder also nicht mehr zur Betreuung zum Beispiel in die Kitas bringen.

 

„Mit der Aussetzung der Elternbeiträge möchten wir einen Beitrag dazu leisten, die Familien im Kreis Höxter finanziell zu entlasten“, erklärt Landrat Friedhelm Spieker. „Gleichzeitig werden wir weiterhin bei der Landesregierung Nordrhein-Westfalens dafür werben, dass eine landesweit einheitliche Regelung beim Umgang mit den Elternbeiträgen vorgegeben wird.“

Deutsche Meisterschaft im Stacking wird verschoben

01.03.2020 / PM / MZ

Höxter/Boffzen. Die  derzeitig  unkalkulierbare  Situation  im  Zusammenhang  mit  dem  Corona-Virus  macht  macht eine Verschiebung (keine Absage) zu Gunsten der Gesundheit aller Teilnehmer, Zuschauer und auch meines Teams notwendig, so Jörg Schilcher in einer Pressemitteilung. 

Bei  aller  emotionalen  Freude  auf  diese  tolle  Veranstaltung  und  trotz  aller  bereits  abgeschlossenen  organisatorischen und auch finanziellen Vorbereitungen möchte ich als verantwortlicher Veranstalter mit Unterstützung durch die WSSA-Deutschland mich  an  den Empfehlungen  des Robert-Koch-Institutes vom 28.02.2020 orientieren,  die  eine Verschiebung/Absage von Veranstaltungen dieser Art und Grösse empfiehlt.

Allgemeine Informationen zum Coronavirus

27.2.220 / PM

Kreis Höxter. Erstmals wurde in Nordrhein-Westfalen das Coronavirus nachgewiesen. Die Infektionen mit der neuartigen Lungenerkrankung wurden im Kreis Heinsberg im Regierungsbezirk Köln festgestellt. Im Kreis Höxter wurde bisher keine Erkrankung mit dem Coronavirus festgestellt.

 

Der Gesundheitsdienst des Kreises Höxter hat jedoch schon Vorsorge getroffen und ist auf eine mögliche Verbreitung von Infektionskrankheiten vorbereitet. Hierfür gibt es mit den Krankenhäusern und dem Rettungsdienst abgestimmte Maßnahmepläne, die jederzeit bedarfsgerecht an aktuelle Entwicklungen angepasst werden.

 

Der Landrat hat beim Kreis Höxter eine Arbeitsgruppe gebildet, die vorsorglich die Entwicklung beobachtet und in Abstimmung mit den Akteuren des Gesundheitswesens Vorbereitungen trifft.

 

Aktuelle Informationen

Das Robert-Koch-Institut (RKI) ist die zentrale Einrichtung der Bundesregierung für den Schutz vor Infektionskrankheiten. Hier finden Sie ständig aktualisierte Informationen zum Coronavirus und Antworten auf Ihre Fragen.

 

Um eine Weiterverbreitung des Coronavirus in Deutschland zu verhindern, ist es laut RKI wichtig, diese Fälle früh zu erkennen, sie zu isolieren und vor allem Hygienemaßnahmen konsequent einzuhalten. Die ständig aktualisierten Einschätzungen und Empfehlungen des RKI zu Grippeinfektionen und anderen Infektionskrankheiten werden vom Gesundheitsdienst des Kreises Höxter täglich ausgewertet.

 

Bürgertelefon zum Coronavirus

Das Landesgesundheitsministerium hat eine Hotline für Bürgerinnen und Bürger in Nordrhein-Westfalen eingerichtet. Der Service ist von montags bis freitags von 8:00 bis 18:00 Uhr zu erreichen unter der Telefonnummer 0211 / 855 47 74

 

Schutz vor Ansteckung

Jeder kann durch einfache Maßnahmen den Schutz vor ansteckenden Krankheiten verbessern. Wer diese Regeln beherzigt, kann das Risiko einer Infektion mit Grippeviren und dem neuen Coronavirus vermindern.

 

1. Auf Händeschütteln bei der Begrüßung verzichten

 

2. Regelmäßig die Hände gründlich waschen

Insbesondere vor oder während der Zubereitung von Speisen, nach dem Besuch der Toilette, vor oder nach dem Kontakt mit Erkrankten und nach dem Naseputzen, Husten oder Niesen sollten Sie gründlich Ihre Hände waschen. Idealerweise nutzen Sie Händedesinfektionsmittel, die in Drogerien und Apotheken zu kaufen sind. Vermeiden Sie es, mit ungewaschenen Händen den Mund, die Augen oder die Nase zu berühren.

 

3. In Armbeuge oder Taschentuch niesen und husten

Husten und niesen Sie am besten in ein Taschentuch oder halten Sie dabei die Armbeuge vor Mund und Nase. Halten Sie beim Niesen und Husten Abstand von anderen Personen und drehen sie sich am besten weg.

 

4. Abstand zu erkrankten Personen halten

Halten Sie Abstand zu erkrankten Personen. Wenn sie selbst erkrankt sind, verzichten Sie auf enge Körperkontakte und vermeiden Sie die Öffentlichkeit. Verwenden Sie persönliche Gegenstände wie Handtücher oder Trinkgläser nicht gemeinsam mit anderen Personen.

 

5. Mehrmals täglich lüften

Lüften Sie geschlossene Räume mehrmals täglich für einige Minuten mit weit geöffneten Fenstern.

 

Was mache ich bei einem Verdacht auf eine Ansteckung?

Erster Ansprechpartner für die Bürgerinnen und Bürger ist der Hausarzt/die Hausärztin. Wichtig: Wer ernsthaft eine Infektion mit dem Coronavirus befürchtet, sollte nicht in die Hausarztpraxis und nicht in die Notaufnahme eines Krankenhauses gehen. Nehmen Sie mit der Hausarztpraxis nur telefonischen Kontakt auf. Damit helfen Sie zu verhindern, dass weitere Personen angesteckt werden. Die Hausarztpraxis informiert sie über weitere Schritte.

 

Wenn die Hausarztpraxis geschlossen ist, können Sie den ärztlichen Bereitschaftsdienst anrufen unter der Telefonnummer: 116117

Persönliche soziale Kontakte im privaten Umfeld und Ansammlungen von Menschen sollten bei einem Verdacht auf eine Infektion vermieden werden. Wichtig ist auch, die Hygieneregeln sehr sorgfältig zu beachten.

Frischwasserleitungen zerstört: Mehrere Tausend Forellen verendet

17.02.2020 /PM

Ottbergen. Durch eine offenbar mutwillige Zerstörung von zwei Frischwasserleitungen sind bei Höxter-Ottbergen mehrere tausend Zuchtforellen verendet. Die Forellenzuchtanlage bei Ottbergen-Bruchhausen liegt in der Nähe der B 64.

 

Zwei Kunststoffrohre, welche die Teiche mit Frischwasser versorgen, sind gewaltsam so stark beschädigt worden, dass sie kein frisches Wasser mehr in die einzelnen Becken transportieren konnten. Durch den Sauerstoffmangel im Wasser verendete daraufhin ein Großteil der Fische. Der Schaden geht in einen fünfstelligen Euro-Bereich.

 

Bemerkt wurde der Schaden am Sonntag, 16. Februar, gegen 13 Uhr. Die Tatzeit lässt sich eingrenzen zwischen diesem Zeitpunkt und Samstag, 15. Februar, nach 18.30 Uhr. Die Ermittler der Kriminalpolizei Höxter hoffen auf Hinweise von möglichen Zeugen, die zur fraglichen Zeit Personen oder auch Fahrzeuge in der Nähe der Zuchtanlage beobachtet haben. Hinweise bitte an die Polizei in Höxter, Telefon 05271/962-0.


Sturmbilanz: Fast 40 Einsätze für Feuerwehr und Polizei im Kreis Höxter

10.02.2020/PM

Kreis Höxter. Das Sturmtief Sabine hat Feuerwehren und Polizei im Kreis Höxter zwei Tage lang beschäftigt. Knapp 40 Einsätze waren von Sonntagmittag bis Montagmittag bei den Leitstellen der Feuerwehr und Polizei aufgelaufen.

Für größere Schäden sorgten dabei drei Bäume, die am Montag, 10. Februar, gegen 9 Uhr auf der Brunnenstraße in Bad Driburg auf die Fahrbahn gestürzt sind. Fünf parkende Fahrzeuge wurden dadurch beschädigt, bei mindestens zwei Autos entstand Totalschaden. Personen wurden nicht verletzt. Das weitere Einsatzgeschehen verteilte sich relativ gleichmäßig über das gesamte Kreisgebiet. Überwiegend waren es umgestürzte Bäume, die von den Einsatzkräften der Feuerwehr beseitigt werden mussten, aber sonst kaum nennenswerte Schäden anrichteten. Vorübergehend mussten verschiedene Nebenstrecken wegen umgestürzter Bäume gesperrt werden, manche Abschnitte wurden auch vorsorglich gesperrt. Bis zum Montag kam es kreisweit zu sieben Straßensperrungen. Zu den weiteren Einsatzanlässen gehörten umgewehte Bauzäune und Absperrungen sowie vereinzelt herunterfallende Dachziegel. Am Sonntag hatte sich gegen 11.30 Uhr ein Trampolin in einem Garten an der Ludwig-Eichholz-Straße durch den starken Wind selbstständig gemacht. Es konnte von Nachbarn eingefangen und gesichert werden. In der Bergstraße in Bad Driburg waren in der Nacht zu Montag Teile einer Terrassenüberdachung auf die Straße geweht worden, der Bereich wurde vorsorglich gesperrt.