Schnee und Glätte sorgen für Unfälle

26.01.2021/PM

Kreis Höxter. Nächtlicher Schneefall und Straßenglätte haben in den frühen Morgenstunden am Dienstag, 26. Januar, für einzelne Glätteunfälle und liegengebliebene Lastwagen gesorgt.

Fünf Verkehrsunfälle ereigneten sich im Kreisgebiet insbesondere im Großraum Brakel und Bad Driburg aufgrund der Witterungsbedingungen, Autos rutschten gegen Leitplanken oder in den Graben. In allen Fällen blieb es bei Sachschäden, Personen wurden nicht verletzt.

Drei Lastwagen blieben an Steigungen auf glatter Straße liegen. Die K 26 zwischen Willebadessen und Lichtenau musste vorübergehend gesperrt werden, da ein querstehender Lastwagen die Strecke blockierte. Bei Gehrden rutschte auf der L 953 ein Gespann in einen Graben und musste abgeschleppt werden.

Auf der B 241 in Höhe Ortsausgang Dalhausen fiel gegen 9.45 Uhr eine Eisplatte von einem roten Lastwagen und flog gegen einen weiteren Lastwagen, der dadurch beschädigt wurde. Die Polizei erinnert daran, dass Fahrzeuge vor Fahrtantritt ordnungsgemäß von Schnee und Eis zu befreien sind.


"Oh, da war ich wohl einen Moment unaufmerksam."

24.01.2021/PM

Höxter. "Oh, da war ich wohl einen Moment unaufmerksam." So die Äußerung eines 54-jährigen Höxteraners, der am Freitag gegen 14:15 Uhr bei erlaubten 70 km/h mit 112 km/h auf der Kreisstraße 45 bei Corvey mit seinem PKW FIAT unterwegs war. Ihn erwartet ein Bußgeld in Höhe von 120EUR und die Eintragung eines Punktes beim Kraftfahrtbundesamt in Flensburg. Die Polizei hatte am Freitag auf der B64, am Ortsausgang nach Stahle und auf der K45 bei Corvey die Geschwindigkeit kontrolliert und Verkehrskontrollen durchgeführt. Insgesamt wurden dabei 20 Geschwindigkeitsüberschreitungen festgestellt.

 

4 Fahrzeugführer(innen) benutzten ihr Mobiltelefon während der Fahrt. Einer hatte seine Ladung nicht ausreichend gesichert, wieder ein anderer sein Warndreieck nicht dabei. Geschwindigkeitsüberschreitungen führen bei Verkehrsunfällen dazu, dass die Folgen an Sach- und Personenschäden umso gravierenden ausfallen, je höher die gefahrene Geschwindigkeit ist. Aus diesem Grunde kontrolliert die Polizei Höxter regelmäßig an unfallträchtigen Stellen im Kreisgebiet die Geschwindigkeit von motorisierten Verkehrsteilnehmer(innnen).

Soldaten der Bundeswehr helfen bei Schnelltests

23.01.2021/PM

Kreis Höxter. Zehn Soldaten des ABC-Abwehrbataillons 7 werden in den kommenden drei Wochen bei der Durchführung von Schnelltests in Pflegeheimen Unterstützung leisten. In Nordrhein-Westfalen ist es die erste Unterstützung im Rahmen von Amtshilfe dieser Art, wie das Landeskommando Düsseldorf mitteilt.

 

„Einrichtungen in fünf Städten haben das Angebot zur Hilfeleistung durch die Bundeswehr gern angenommen“, sagt der Leiter des Kreisverbindungskommandos Höxter, Oberstleutnant Jens Markus. Die ersten vier Soldatinnen und Soldaten sind zur Durchführung von Schnelltests bereits im Einsatz. „Mit helfenden Händen leisten sie sehr gern einen Beitrag zur Entlastung des Pflegepersonals“, so Markus. Am morgigen Samstag und in der nächsten Woche kommen weitere sechs Soldaten zum Einsatz.

 

Der Krisenstab des Kreises hatte über das Kreisverbindungskommando Höxter einen Hilfeleistungsantrag durch die Bundeswehr an das Landeskommando Nordrhein-Westfalen in Düsseldorf gestellt. „Wir haben eine Initiative der Bundesverteidigungsministerin aufgegriffen, die im Januar angekündigt hatte, dass bundesweit Soldaten bereitstehen, um die Durchführung von Schnelltests in Pflegeeinrichtungen zu übernehmen“, erklärt der Leiter des Kreisverbindungskommandos. Beim Landeskommando in Düsseldorf haben indes derzeit 160 Alten- und Pflegeheime Amtshilfe bei Schnelltests beantragt.

 

Im Kreis Höxter leisten damit bereits 35 Soldatinnen und Soldaten des ABC-Abwehrbataillons 7 vom Standort Höxter Hilfe bei der Pandemieeindämmung. Zehn Soldaten sind bei der Kontaktpersonennachverfolgung im Kreisgesundheitsamt im Einsatz. 15 Soldaten entlasten mit helfenden Händen das Pflegepersonal in einer Senioreneinrichtung. Jetzt kommen weitere zehn Soldatinnen und Soldaten hinzu, die Schnelltests durchführen.

 

Landrat Michael Stickeln dankt der Bundeswehr für die schnelle und unbürokratische Unterstützung. „Das zeigt einmal mehr, wie sehr wir uns jederzeit auf die Bundeswehr verlassen können“, so Stickeln. 

Honda gerät ins Schleudern und überschlägt sich

22.012.021/PM

Brakel. Am Freitag ereignete sich auf der K18 zwischen Bad Driburg und Brakel ein Unfall, bei dem eine 30-jährige Frau aus Brakel schwer verletzt wurde. Gegen 11 Uhr fuhr die Frau mit ihrem Honda Jazz auf der Kreisstraße von Bad Driburg aus Richtung Brakel. Das Auto fuhr nahe der Abfahrt Albrock aus bislang unbekannten Gründen nach rechts auf den Randstreifen neben der Fahrbahn, geriet ins Schleudern und kam dann nach links von der Fahrbahn ab. Auf einer gerodeten Waldfläche überschlug sich der Honda und kam etwa 15 Meter von der Straße entfernt zum Stillstand. 

Die Fahrerin verletzte sich bei dem Unfall und wurde mit einem Rettungswagen in ein Krankenhaus gebracht. Im Bereich der Unfallstelle sperrte die Polizei die Emder Höhe kurzzeitig in beide Fahrtrichtungen. Die Feuerwehr musste ausgelaufene Betriebsstoffe auf der Fahrbahn abstreuen. Der Kreisbauhof wurde zwecks Ersetzen beschädigter Leitpfosten und Aufstellen von Verkehrsschildern hinzugerufen. 

An dem Honda Jazz ist nach Einschätzung der Polizeibeamten ein wirtschaftlicher Totalschaden entstanden. Das Auto musste von einem Abschleppunternehmer von der Unfallstelle abtransportiert werden.

„Kontakte noch weiter auf das Allernötigste beschränken“

21.01.2021/PM

Kreis Höxter. Nachdem die Inzidenz im Kreis Höxter eine Woche lang unter 200 lag, ist sie heute auf 218,9 angestiegen. „Die erhöhte Inzidenz ist zurückzuführen auf Ausbrüche in Einrichtungen und auf Ansteckungen im privaten Bereich“, erklärt der Leiter des Gesundheitsdienstes des Kreises Höxter, Dr. Wilfried Münster. Er rät dringlichst, die Kontakte noch weiter auf das absolut Nötigste einzuschränken.

 

„Ebenso wichtig ist es, dass jeder Einzelne von uns alle Regelungen zum Schutz vor Ansteckungen unbedingt einhält, auch wenn uns das viel abfordert“, appelliert er an die Bevölkerung. „Leider halten sich noch immer nicht alle daran, auf persönlichen Treffen mit Angehörigen oder Freunden eine Zeitlang zu verzichten, bis die Inzidenz deutlich gesunken ist“, so Dr. Münster. Aber dies sei die einzige Chance, die Inzidenz deutlich abzusenken. Wenn Kontakte unvermeidlich sind, ist es am wichtigsten, einen ausreichenden Abstand von mindestens 1,5 Metern einzuhalten. „Das gilt auch, wenn Masken getragen werden“, macht der Mediziner deutlich. „Wie sich die Infektionszahlen in den nächsten Tagen entwickeln werden, ist derzeit nicht absehbar“, sagt der Leiter des Gesundheitsdienstes.

 

Der Kreis Höxter führt derzeit Abstimmungsgespräche mit dem Gesundheitsministerium des Landes Nordrhein-Westfalen. „Aufgrund des aktuellen Infektionsgeschehens im Kreis Höxter ist eine Bewegungseinschränkung auf einen 15-Kilometer-Radius aus unserer Sicht derzeit nicht zielführend“, erklärt Landrat Michael Stickeln. „Entscheidend für die Eindämmung der Pandemie ist die strikte Einhaltung der Kontaktbeschränkungen, die das Land und der Kreis Höxter angeordnet haben“, verweist der Landrat auf die klaren Regelungen der NRW-Coronaschutzverordnung und der Allgemeinverfügung des Kreises Höxter, die seit Montag, 11. Januar 2021, gelten.

 

Im Kreis Höxter dürfen sich die Angehörigen eines Haushaltes nur noch mit höchstens einer einzelnen Person aus einem anderen Haushalt treffen. Das gilt für Treffen im öffentlichen Bereich wie auch im privaten Umfeld. Die Regelungen des Kreises gelten zunächst noch bis einschließlich Sonntag, 24. Januar. „Ob wir die Geltungsdauer der Allgemeinverfügung verlängern und gegebenenfalls weitere Schutzmaßnahmen anordnen werden, hängt von der Entwicklung des weiteren Infektionsgeschehens ab“, erklärt der Leiter des Krisenstabs des Kreises Höxter, Matthias Kämpfer. Auch bliebe die Anpassung der Coronaschutzverordnung des Landes an die jüngst von Bund und Ländern gefassten Beschlüsse abzuwarten.

Land NRW verschiebt Start der Impfzentren auf den 8. Februar

Anmeldung zur Impfung ab dem 25. Januar online oder telefonisch

21.01.2021/PM

Kreis Höxter/NRW. Die 53 Impfzentren in Nordrhein-Westfalen werden nicht wie vom Land geplant am 1. Februar, sondern erst eine Woche später öffnen. Dies hat das NRW-Gesundheitsministerium am Mittwoch, 20. Januar, bekannt gegeben und begründet dies mit Lieferengpässen eines Impfstoffherstellers.

 

Zuerst werden in den Impfzentren des Landes Personen geimpft, die 80 Jahre und älter sind und zu Hause leben. Statt wie ursprünglich vorgesehen am 1. Februar werden die Impfzentren im Land Nordrhein-Westfalen und damit auch das Impfzentrum für den Kreis Höxter in der Stadthalle in Brakel voraussichtlich am 8. Februar ihren Betrieb aufnehmen.

 

Es bleibt nach derzeitigen Informationen jedoch dabei, dass die Seniorinnen und Senioren, die in dieser Woche ein schriftliches Impfangebot erhalten, bereits ab Montag, 25. Januar 2021, Impftermine vereinbaren können. Einen Tag, bevor die Landesregierung die geänderte Planung der Impfkampagne angekündigt hat, hatte der Kreis Höxter bereits rund 10.500 Informationsschreiben an die über 80-jährigen Bürgerinnen und Bürger im Kreis Höxter versendet. Darin kündigt Gesundheitsminister Karl-Josef Laumann den Start der Impfungen in den Impfzentren am 1. Februar an. „Dieser Termin verschiebt sich nun um eine Woche. Alle anderen Angaben in dem Brief behalten ihre Gültigkeit“, erklärt der stellvertretende organisatorische Leiter des Impfzentrums für den Kreis Höxter, Matthias Potthoff. Bereits seit dem 15. Dezember letzten Jahres ist das Impfzentrum für den Kreis Höxter in der Stadthalle in Brakel nach den Vorgaben des Landes startklar.

 

"Mit der Coronschutzimpfung verbindet sich für viele Menschen die Hoffnung, dass wir damit die Pandemie überwinden können", sagt Landrat Michael Stickeln. Deshalb bewege kaum ein anderes Thema die Menschen so sehr wie die Schutzimpfung gegen das Coronavirus SARS-Cov-2. "Umso wichtiger ist eine klare und einheitliche Kommunikation auf allen Ebenen", kritisiert der Landrat die überraschende Ankündigung des Landes über die Medien, die geplante Inbetriebnahme der Impfzentren und damit auch den Start der Impfungen der über 80-jährigen um eine Woche zu verschieben. Ein entsprechender Erlass, der die bisherigen Medieninformationen des Gesundheitsministeriums rechtsverbindlich bestätigt, liegt dem Kreis Höxter bis jetzt noch nicht vor.

 

Nach Informationen des NRW-Gesundheitsministeriums liefere der Impfstoffhersteller BioNtech rund 100.000 Impfdosen weniger als ursprünglich vorgesehen. "Ich habe Verständnis dafür, dass bei veränderten Rahmenbedingungen Entscheidungen kurzfristig angepasst werden müssen, jedoch erwarte ich, dass die umsetzenden Behörden vor Ort schnellstmöglich von der Landesregierung darüber informiert werden", erklärt der Landrat.

 

Anmeldung zur Impfung schon ab dem 25. Januar möglich

 

Auch wenn die Impfzentren erst am 8. Februar 2021 ihren Betrieb aufnehmen werden, bleibt es nach derzeitigen Informationen dabei, dass die Seniorinnen und Senioren, die in dieser Woche ein schriftliches Impfangebot erhalten, ab Montag, 25. Januar 2021, Impftermine vereinbaren können.

 

Nach Angaben der hierfür zuständigen Kassenärztlichen Vereinigung Westfalen-Lippe (KVWL) ist eine Online-Buchung des Termins möglich unter der Internetadresse: https://www.impfterminservice.de/impftermine.

 

Alternativ können Seniorinnen und Senioren, die in Westfalen-Lippe wohnen und bereits ihr schriftliches Impfangebot erhalten haben, einen Termin telefonisch vereinbaren unter der kostenfreien Telefonnummer: 0800 116 117 02.

Zigarettenautomat gesprengt

19.01.2021/PM

Stahle. In Höxter ist am Dienstagmorgen (19. Januar) ein Zigarettenautomat durch eine Sprengung stark beschädigt worden. An dem Automaten, der an einer Garagenwand Marienstraße / Im Mittelfeld in Stahle angebracht war, machten sich zwischen Mitternacht und 01 Uhr Unbekannte gewaltsam zu schaffen.

Durch eine Explosion wurde der Zigarettenautomat so stark beschädigt, dass die Tür sich insgesamt nach außen wölbte und ein an der Tür befestigtes elektronisches Bauteil durch die Wucht auf die andere Straßenseite geschleudert wurde.

Es entstand ein hoher Sachschaden. Ob der/ die Täter Bargeld oder Zigaretten aus dem Automaten entnehmen konnten steht noch nicht fest. Hinweise nimmt die Kriminalpolizei Höxter unter der Telefonnummer 05271/962-0 entgegen. 

Bettina Heppner (links) und Monika Wöstefeld heißen die Mitarbeiter Willkommen, die im KHWE-Impfzentrum ihre Impfe erhalten. 500 Mitarbeiter sollen in dieser Woche geimpft werden.
Bettina Heppner (links) und Monika Wöstefeld heißen die Mitarbeiter Willkommen, die im KHWE-Impfzentrum ihre Impfe erhalten. 500 Mitarbeiter sollen in dieser Woche geimpft werden.

KHWE-Impfzentrum ist betriebsbereit

Erfolgreicher Start: Erste Lieferung im St. Ansgar Krankenhaus in Höxter angekommen – 500 Impfungen

19.01.2021/PM 

Höxter. Die gesamte Prozedur dauert nur wenige Sekunden: Martin Süper krempelt den Ärmel seiner dunkelblauen Arbeitskleidung nach oben. Betriebsarzt Axel Jacob nimmt die vorbereitete Spritze und piekst dem 64-jährigen Fachpfleger für Anästhesie und Intensivmedizin vorsichtig in den Oberarm. "Endlich ist es soweit", sagt Süper. Er ist der Erste, der in dem extra eingerichteten Impfzentrum für die Mitarbeiter der KHWE im St. Ansgar Krankenhaus Höxter die Corona-Impfung erhalten hat.

Der Kühltransporter stoppte an Montagmorgen pünktlich vor dem Krankenhaus mit den Impfdosen an Bord. "Mit einer speziellen Spritze können aus jedem Fläschchen sechs Impfdosen gewonnen werden", sagt Axel Jacob, der für die ordnungsgemäße Kühlung der Ampullen sorgt. Der Impfstoff, der zwischen zwei und acht Grad Celsius für wenige Stunden zwischengelagert und innerhalb weniger Stunden werden muss, wird bis zur Impfung mit einem digitalen Thermometer penibel überwacht.

woch sind weitere 250 Impfdosen angekündigt. Jacob: "Wir gehen davon aus, in dieser Woche insgesamt 500 Mitarbeiter impfen zu können."

 

Priorisierung der Mitarbeiter

Aufgrund der begrenzten Verfügbarkeit des Impfstoffes erfolgt auch innerhalb der KHWE eine Priorisierung, welche Krankenhaus-Mitarbeiter als Erstes geimpft werden sollen. Dazu zählen Mitarbeiter aus den Covid-19-Isolationsbereichen, von den Intensivstationen, aus den Notaufnahmen, aus der Notfallmedizin (Reateam), der Endoskopie, Neoatologie und Geriatrie.

Axel Jacob: "Wann die nächste Lieferung das KHWE-Impfzentrum in Höxter erreichen wird und somit weitere Mitarbeiter geimpft werden können, ist derzeit noch unklar."

In den vergangenen drei Wochen wurden bereits die Bewohner und Mitarbeiter der fünf KHWE-Seniorenhäuser in Beverungen, Brakel, Bökendorf, Höxter und Steinheim geimpft. In der kommenden Woche erfolgt in zwei Häusern die zweite Impfung.

Aufwendige Organisation

Die Logistik hinter diesem Impfzentrum ist aufwendig, die Arbeiten im Hintergrund laufen bereits seit Wochen auf Hochtouren. So wurden nicht nur die Räumlichkeiten der neuen Radiologie im St. Ansgar Krankenhaus kurzerhand zu einem Impfzentrum umfunktioniert, sondern auch so genannte Impfstraßen penibel nach den Vorgaben geplant und errichtet.

Darüber hinaus wurde im Vorfeld auch hausintern eine digitale Umfrage erstellt, mit der die Mitarbeiter des größten Arbeitgebers im Kreis Höxter ihre Impfbereitschaft anzeigen konnten. Die Impfbereitschaft der Krankenhaus-Mitarbeiter liegt aktuell bei mehr als 85 Prozent.

 

Für das Team des Impfzentrums war das neben der grundsätzlich aufwendigen Arbeit eine enorme Arbeitserleichterung. Damit konnte nicht nur eingesehen werden, wer sich impfen lassen möchte, sondern auch zügig die Terminvergabe organisiert werden – für die die Mitarbeiter des Impfzentrums beispielsweise am vergangenen Wochenende rund um die Uhr vor Ort im Einsatz waren. "Die Zusammenarbeit mit dem Kreis Höxter und dem Impfzentrum Brakel klappt ausgezeichnet", sagt Jacob. So organisiert der Kreis Höxter zum Beispiel die Belieferung des Impfstoffes.

 

Corona-Krise hautnah

Sich nicht gegen das Corona-Virus impfen zu lassen, stand für Martin Süper nie zur Debatte. "Ich habe bei der Entscheidung keine Sekunde lang gezögert", sagt Süper, der als stellvertretender Leiter der Intensivstation im St. Josef Hospital in Bad Driburg im Verbund der KHWE tätig ist. Er erlebt die Corona-Krise hautnah und weiß, welche Szenarien sich auf den Intensivstationen abspielen.

 

Unmittelbar nach Martin Süper ist Ina Fabian an der Reihe, setzt sich auf den Stuhl, krempelt die Ärmel hoch und wartet auf den kurzen Pieks der Spritze. "Ich hoffe, dass wir nun mit der Impfung wieder schnell zu einem normalen Alltag zurückkehren können und ich damit für meine Angehörigen und auch für meine Patienten das Risiko einer Infektion eingrenzen kann", sagt die 39-jährige Teamleitung der Notfallambulanz im St. Josef Hospital in Bad Driburg, die dafür dankbar ist, die Impfe als eine der Ersten zu erhalten. 

 

Auch KHWE-Geschäftsführer Christian Jostes freut sich über die erste Lieferung des Impfstoffes. "Unsere Mitarbeiter haben in den vergangenen Tagen und Wochen alles dafür getan, dass im St. Ansgar Krankenhaus nun ein professionelles Impfzentrum in Betrieb genommen werden kann. Darauf bin ich mächtig stolz", sagt Jostes, der an alle Mitarbeiter des Gesundheitswesen appelliert, sich gegen das Corona-Virus impfen zu lassen.

Zwei Wochen im Zeichen der Toleranz

19.01.2021/PM

Kreis Höxter.  Das Kommunale Integrationszentrum des Kreises Höxter möchte gemeinsam mit Bürgerinnen und Bürgern, Schulen, Vereinen und anderen Organisationen auf die gelebte Vielfalt, das gesellschaftliche Engagement sowie den Zusammenhalt im Kreis Höxter aufmerksam machen.

 

Als Zeichen gegen Fremdenfeindlichkeit und Diskriminierung sollen während der „Internationalen Wochen gegen Rassismus“ vom 15. bis 28. März 2021 kreisweit Veranstaltungen, Mitmach-Angebote, Projekte, Austauschmöglichkeiten und Informationsveranstaltungen verschiedener Akteure angeboten werden. Wer sich mit einer Aktion beteiligen möchte, kann sich noch bis zum 31. Januar online anmelden. Die einzelnen Angebote werden in einem Programmheft veröffentlicht.

 

Die Schirmherrschaft für die Aktionswochen hat im Kreis Höxter Landrat Michael Stickeln übernommen. „Wir müssen als Gesellschaft jeder Form von Rassismus konsequent und offensiv entgegentreten. Vorurteile und Fremdenfeindlichkeit dürfen bei uns keinen Platz haben. Deshalb möchten wir mit unserem Beitrag zu den ‚Wochen gegen Rassismus‘ zeigen, dass vom Austausch und Miteinander der Kulturen und Religionen alle profitieren können“, erläutert Landrat Stickeln.

Allerdings müssen auch bei den Planungen zur „Wochen gegen Rassismus“ die Auswirkungen der Corona-Pandemie beachtet werden. „Viele Aktionen können voraussichtlich nicht wie gewohnt im Beisammensein stattfinden, Abstände müssen gewährt werden. Deshalb ist sicherlich Kreativität gefragt. Doch das bietet auch viel Raum für Neues, etwa für digitale Angebote und Aktionen im Freien“, sagt Kreisdirektor Klaus Schumacher.

 

Die Anmeldung ist über das Portal „Umfrage Online“ unter folgendem Link möglich: www.umfrageonline.com/s/Antirassismuswochen

Zahlreiche Verstöße gegen die Coronaschutzverordnung

18.01.2021/PM

Kreis Höxter. Am letzten Wochenende, von Freitag, 15. Januar, bis Montagmorgen, 18. Januar, wurden im Kreisgebiet zahlreiche Verstöße gegen die Coronaschutzverordnung von Bürgern gemeldet und von den Ordnungsbehörden festgestellt.

 

Am Freitag, 15. Januar, gegen 16 Uhr, meldete ein Passant der Polizei mehrere Jugendliche, die ohne Einhaltung der Coronaschutzverordnung auf einem Schulhof stehen sollen. Die Polizei stellte tatsächlich auf einem Schulhof an der Geschwister-Scholl-Straße Jugendliche fest, die sich nicht an die Verordnung gehalten hatten. Insgesamt wurden sechs Anzeigen gefertigt.

 

Gegen 17 Uhr teilte das Ordnungsamt der Stadt Höxter der Polizei mit, dass ein auf Corona positiv getesteter Mann gegen die Quarantäneauflagen verstoßen würde und sich tagsüber nicht zu Hause aufgehalten habe. Die Person konnte von Mitarbeitern des Ordnungsamtes und der Polizei Höxter in den Abendstunden an ihrer Wohnanschrift angetroffen werden. Der Mann zeigte sich im Gespräch wegen der Quarantäneauflagen, die ihn und zwei weitere positiv getestete Familienmitglieder betreffen, uneinsichtig. Er wurde eindringlich auf die Einhaltung der Auflagen hingewiesen. Eine Anzeige wurde gefertigt.

 

Am Samstag, 16. Januar, kontrollierte die Polizei nachmittags in Brakel auf dem Hanekamp eine Fahrerin aus Paderborn. Die beiden Insassen aus Paderborn verstießen gegen die Coronaschutzverordnung, da sie sich innerhalb eines Gebietes mit hohen Inzidenzzahlen nur bewegen dürfen, wenn sie dabei den 15-Kilometer-Radius um den eigenen Heimatort nicht verlassen. Da sie weit über diesen 15-Kilometer-Radius hinausgefahren waren, wurden Anzeigen gefertigt.

 

Gegen Mittag meldete ein Bürger ungefähr 15-20 Personen in der Fußgängerzone von Bad Driburg, die sich auf der Langen Straße versammelt hätten. Das Ordnungsamt der Stadt und die Polizei erschienen vor Ort. Mehrere Verstöße gegen die Coronaschutzverordnung wurden festgestellt.

 

Über das Wochenende kontrollierte die Polizei mehrere Fahrzeuge. Dabei wurden viele Personen festgestellt, die aus verschiedenen Haushalten stammten und sich ohne Tragen eines Mund-Nasen-Schutzes in den Fahrzeugen aufhielten. In Höxter sahen die Polizeibeamten bei einer Verkehrskontrolle in einem Auto auf der Rücksitzbank zwei Personen, die sich geduckt hatten, um den Verstoß gegen die Schutzverordnung zu verbergen. Des Weiteren reagierte einer der Beifahrer so aggressiv, dass ein zweiter Streifenwagen hinzugezogen werden musste. Neben den vier Anzeigen gegen die 15 bis 19 Jahre alten Insassen wegen Verstoßes gegen die Coronaschutzverordnung schrieben die Beamten eine Anzeige aufgrund einer Beamtenbeleidigung. In vielen Fällen mussten die Beifahrer zu Fuß weiter gehen. In einem Fall bestellte sich ein Beifahrer direkt ein Taxi zur Kontrollstelle. Insgesamt wurden bei diesen Fahrzeugkontrollen 16 Verstöße festgestellt. In drei Fällen erhielten die Betroffenen zum wiederholten Male eine Anzeige wegen Verstoß gegen die Coronaschutzverordnung.

 

Auch wurde mehreren Meldungen von Bürgern nachgegangen, bei denen ein Verstoß gegen die Coronaschutzverordnung letztendlich nicht vorlag, zum Beispiel, weil berufliche Gründe nachgewiesen werden konnten.

25-Jähriger übergibt Corona-Prämie an KHWE

15.01.2021/PM

Brakel. Für Tarifbeschäftigte im öffentlichen Dienst ist Ende des vergangenen Jahres eine Corona-Prämie ausgezahlt worden. "Viele meiner Kollegen müssen wegen der Pandemie einen deutlichen Mehraufwand verkraften. In meinem Fall ist das nicht so, ich habe deshalb keine zusätzliche Arbeit", sagt Steffen Eilbrecht, der als Verwaltungsfachangestellter beim Kreis Höxter tätig ist. Nun hat der 25-jährige Bredenborner die Sonderzahlung an die KHWE gespendet – und würde sich über Nachahmer freuen.

 

"Mir ist es wichtig, dass dieses Geld bei denjenigen Menschen aus dem Kreis Höxter ankommt, die es wirklich verdient haben und weil sie ein zusätzliches Päckchen tragen müssen", nennt Eilbrecht den Grund, diese Prämie an die KHWE weiterzugeben. Die zusätzlich zum Gehalt ausbezahlten 300 Euro stockte der 25-Jährige sogar noch einmal um dieselbe Summe auf insgesamt 600 Euro auf. Davon sollen nicht nur die Mitarbeiter, die auf den Corona-Stationen im Krankenhaus eingesetzt werden, profitieren, sondern jeder Einzelne im Unternehmen – egal ob z.B. Arzt, Pflegefachkraft oder Servicekraft.

 

Einen Gedankenanstoß geben

"Als Beschäftigter im öffentlichen Dienst kann ich mich glücklich schätzen, dass ich nicht von Kurzarbeit betroffen war oder bin und ich somit auch keine wirtschaftlichen Ängste zu befürchten hatte", so Steffen Eilbrecht weiter. Sein Wunsch ist es, mit diesem Bericht anderen Menschen einen Gedankenanstoß zu geben und sie davon zu überzeugen, diese Prämie, einen Teil davon oder einfach so Geld an die Mitarbeiter der KHWE im Kreis Höxter zu spenden. "Damit können wir den Beschäftigten im Gesundheitswesen gegenüber unsere Anerkennung zum Ausdruck bringen", sagt er, "und sobald diese Pandemie überstanden ist, können sie mit diesem Geld zum Beispiel alle gemeinsam ein großes Fest feiern."

 

KHWE-Geschäftsführer Christian Jostes zeigt sich von dieser Geste sichtlich gerührt. "Diese Art von Wertschätzung ist alles andere als selbstverständlich. Wir werden dafür sorgen, dass wir unseren Mitarbeitern mit diesem Geld etwas Gutes tun können", sagt Jostes, der verspricht, dieses Geld auf einem separaten Konto zu hinterlegen. "Darüber hinaus werden wir jede Summe, die auf dieses Konto eingeht, verdoppeln."

 

Einbruch in Wohnhaus

15.01.2021/PM

Höxter. Der Polizei wurde am Donnerstag, 14. Januar, ein Einbruch in ein Wohnhaus in Höxter an der Godelheimer Straße gemeldet. Unbekannte Täter brachen im Zeitraum von Mittwoch, 13. Januar, 20.15 Uhr, bis Donnerstag, 14. Januar, 07.30 Uhr, in das Wohnhaus, dessen Zugang über die Wilhelm-Haarmann Straße zu erreichen ist, ein. Aus dem aktuell leerstehenden Haus stahlen die Unbekannten zahlreiche hochwertige Werkzeuge, unter anderem ein Stemmgerät, eine Baulampe, eine Flex und ein Spezialstaubsauger. Hinweise zu verdächtigen Personen oder Fahrzeugen nimmt die Polizei in Höxter, Telefon 05271/962-0, entgegen.

Auf vereister Fahrbahn mit Sommerreifen unterwegs

14.01.2021/PM

Bad Driburg. Ein Autofahrer ist am Mittwoch, 13. Januar, auf vereister Fahrbahn bei Bad Driburg gegen Leitschutzplanken geprallt und verletzte sich dabei. Der Unfall ereignete sich gegen 10.15 Uhr auf der K18 bei Bad Driburg.

Ein 56-jähriger Mann fuhr mit seinem BMW Kombi auf der Nebenstrecke des Stellbergs Richtung Bad Driburg und kam auf schneebedeckter und vereister Fahrbahn in einer engen Rechtskurve aufgrund der Witterungsverhältnisse nach links von der Straße ab. Am Straßenrand prallte der 5er BMW, der mit Sommerreifen gefahren wurde, gegen die Leitschutzplanke. Der Fahrer verletzte sich bei dem Aufprall leicht. Eine ärztliche Versorgung vor Ort war nicht erforderlich. Der BMW, der nach dem Aufprall nicht mehr fahrbereit war, wurde erheblich an der linken Fahrzeugseite beschädigt und musste abgeschleppt werden. Der Schaden an dem BMW und an der Leitschutzplanke wird insgesamt auf mehr als 10.000 Euro geschätzt. Der 56-jährige Autofahrer wird nun ein Bußgeld zahlen müssen.

Fahrzeugführern, die ohne erforderliche Winterreifen unterwegs sind, drohen zudem unangenehme Konsequenzen durch einen eingeschränkten Versicherungsschutz bei einem Verkehrsunfall.

Unter Drogeneinfluss Unfall in Borgentreich verursacht

11.01.2021/PM

Borgentreich. Bei einem Unfall in Borgentreich stellten Polizisten fest, dass die Fahrerin unter dem Einfluss von Drogen gefahren war. Zudem hatten die Fahrerin und auch die Beifahrerin Drogen dabei.

 

Am Freitag, 08. Januar, gegen 09:30 Uhr, fuhr eine 20-Jährige mit ihrem VW-Polo auf der Kreisstraße 33 Richtung Borgentreich-Lütgeneder. Zwischen Willebadessen-Eissen und Borgentreich-Lütgeneder kam der VW auf der teilweise schneebedeckten Fahrbahn in einer Rechtskurve nach rechts von der Fahrbahn ab. Dabei touchierte das Auto zunächst einen Baum und kam dann nach etwa 50 Metern an einem Geländer zum Stehen. Der Schaden an dem Baum und an dem Geländer wird auf rund 2000 Euro geschätzt. Die beiden Insassen, zwei Frauen aus Bad Driburg und aus Höxter, verletzten sich nicht.

 

Die 20-jährige Fahrerin machte den Polizeibeamten gegenüber nicht den Eindruck, fahrtauglich zu sein. Offensichtlich stand sie unter dem Einfluss von Drogen. Die Frau gab an, am Vortag ärztlich verschriebenes Cannabis geraucht zu haben. Eine Blutprobe wurde der Fahrerin zum Nachweis von Drogen entnommen. Die 20-Jährige, die einen Führerschein auf Probe hat, musste diesen an die Polizeibeamten abgeben. Er wurde sichergestellt.

 

Der Unfallwagen hatte Beschädigungen im Frontbereich und an der Fahrerseite. Er war an dem Geländer eingeklemmt, so dass ein Abschlepper informiert werden musste. Der Schaden an dem VW wird auf rund 1500 Euro geschätzt.

 

Bei der Unfallaufnahme nahmen die Polizisten den Geruch von Cannabis wahr. Beide Frauen hatten noch geringe Mengen Drogen bei sich, die ebenfalls von den Polizisten sichergestellt wurden. Gegen die Fahrerin des VW und auch gegen die 25-jährige Beifahrerin wurden Strafverfahren eingeleitet. 

Aktuell sind keine weitergehenden Maßnahmen zum Schutz der Bevölkerung erforderlich

08.01.2021/PM

Kreis Höxter. Nachdem die Corona-Infektionszahlen im Kreis Höxter in den vergangenen Tagen deutlich angestiegen sind, wurde der 7-Tages-Inzidenzwert von 200 überschritten. Bei der Corona-Hotline haben bereits viele besorgte Bürgerinnen und Bürger nachgefragt, ob die von Bund und Ländern gefassten Beschlüsse heute schon wirksam sind.

 

„Erst wenn die Beschlüsse in der neuen Coronaschutzverordnung des Landes umgesetzt sein werden, sind die neue Reglungen rechtlich verbindlich“, erklärt der Leiter des Krisenstabes des Kreises Höxter, Matthias Kämpfer. Nach Informationen des Landes soll die neue Verordnung voraussichtlich ab Montag in Kraft treten.

 

Bereits seit gestern ist der Kreis Höxter im engen Austausch mit dem Gesundheitsministerium des Landes. „In Abstimmung mit dem Ministerium haben wir heute entschieden, aktuell keine weitergehenden Schutzmaßnahmen für den Kreis Höxter anzuordnen“, erklärt der Landrat des Kreises Höxter, Michael Stickeln. Das Land habe signalisiert, dass morgen die neue Coronaschutzverordnung mit den neuen Regelungen zur weiteren Einschränkung von Kontakten bekannt gegeben wird, auf deren Grundlage über weitere Umsetzungsschritte für den Kreis Höxter entschieden werde.

 

Mit Blick auf das konkrete Infektionsgeschehen im Kreis Höxter wird dann mit dem Gesundheitsministerium gemeinsam entschieden, inwieweit zusätzliche Maßnahmen erforderlich sind. „Dazu gehört auch zu prüfen, ob die Maßnahmen geeignet und verhältnismäßig sind“, erläutert Kämpfer. „Denn insbesondere freiheitseinschränkende Maßnahmen sind nur innerhalb der von den Verwaltungsgerichten gezogenen engen Grenzen rechtlich zulässig.“

 

Der Anstieg der Infektionszahlen im Kreis Höxter ist überwiegend auf Ansteckungen im familiären Bereich zurückzuführen. „Die Infektionszahlen werden in den nächsten Tagen hoch bleiben, weil jetzt nach den Feiertagen auch wieder mehr Tests durchgeführt werden“, erklärt der Leiter des Gesundheitsamtes, Dr. Ronald Woltering. „Wir gehen davon aus, dass zunächst keine Entspannung zu erwarten ist.“

 

Wie sich das Infektionsgeschehen, ab Montag entwickeln wird, wenn die neuen Regelungen der geänderten Coronaschutzverordnung des Landes Nordrhein-Westfalen greifen, ist derzeit noch offen. Umso wichtiger ist es, auch weiterhin Kontakte so weit wie möglich einzuschränken, die Abstands- und Hygieneregeln und die Maskenpflicht einzuhalten. „Daran halten wir uns nicht nur, um uns selbst zu schützen, sondern vor allem auch, um andere Menschen zu schützen“, betont Landrat Michael Stickeln.

KREIS HÖXTER

79 Neuinfektionen im Kreis Höxter, Inzidenzwert steigt auf 178,965

06.01.2021/MZ

Kreis Höxter. Mit einem Inzidenzwert von 178,965 liegt der Kreis Höxter knapp unter der Grenze von 200.

Bei Überschreiten dieser Grenze, tritt nach der neuen Verordnung auch die Beschränkung der Bewegungsfreiheit ein. Dann darf man sich nicht weiter als 15 Kilometer von seinem Wohnort, dort, wo man gemeldet ist, entfernen.

Die Grafik (vergrösserbar) zeigt diesen Radius am Beispiel Beverungen.

Kreis Höxter präsentiert Ergebnis der Kindermeilen-Aktion 2020

05.01.2021/PM

Kreis Höxter. Die Kinder im Kreis Höxter haben wieder fleißig sogenannte Kindermeilen gesammelt. Bei der Aktion sind in diesem Jahr 7.217 Stück zusammengekommen. Kindermeilen sind Wege, die die Kinder ganz umweltfreundlich zu Fuß oder mit dem Fahrrad zurückgelegt haben, also ohne von Mama oder Papa mit dem Auto gefahren worden zu sein.

Jeweils eine Woche lang dokumentierten die Kindergarten- und Grundschulkinder mithilfe eines Stundenplans ihre Wege. Dabei konnten sie Punkte sammeln, wenn sie diese zu Fuß, mit dem Fahrrad, Laufrad oder Roller sowie per Bus oder Bahn aber auch in Fahrgemeinschaften zurücklegten. „Dank der Aktion erlernen die Kinder spielerisch ein umweltfreundliches Handeln. Darüber hinaus konnten sie ihre Eltern mit ihrem Elan und ihrer Begeisterung anstecken. Und sie konnten beweisen, dass jeder Einzelne täglich zum Klimaschutz beitragen kann“, sagt Martina Krog, Klimaschutzbeauftragte des Kreises Höxter.

 

Auf Kreisebene fand das seit 2002 europaweit eingeführte Projekt bereits zum achten Mal statt. „Wir sind sehr froh, dass die Kindermeilen-Aktion trotz der Corona-Pandemie stattfinden konnte“, so Michael Werner vom Kreis Höxter, Leiter des Fachbereichs Umwelt, Bauen und Geoinformationen. „Außerdem freuen wir uns darüber, dass wir die Kinder ermuntern konnten, an die frische Luft zu gehen und so etwas Gutes für sich und die Umwelt zu tun.“

 

Diese Einrichtungen haben 2020 teilgenommen:

 

Evangelisches Familienzentrum Jesus und Zachäus in Bad Driburg

Grundschulverbund der Stadt Beverungen

Familienzentrum Alsternest in Borgenteich

Kita Glückspilz in Frohnhausen

Katholischer Kindergarten St. Peter und Paul in Höxter

Katholische Kita St. Anna in Fürstenau

Familienzentrum St. Nikolaus in Nieheim und Katholische Kita St. Josef in Vinsebeck

Die Ergebnisse aller Bildungseinrichtungen sollen auf der nächsten Klimakonferenz der UN präsentiert werden.

 

„Auch in diesem Jahr wird es wieder eine Kindermeilen-Aktion im Kreis Höxter geben“, sagt Martina Krog: „Alle Kindertagestätten und Grundschulen aus dem Kreis Höxter sind herzlich eingeladen, dabei zu sein!“

Vor Polizeikontrolle geflüchtet

04.01.2021/PM

Höxter.  Im Rahmen einer Streifenfahrt durch Höxter-Albaxen fiel zwei Beamten der Polizei Höxter in am Samstag, 2 Januar, gegen 23 Uhr ein Fahrzeug auf, das an der Einmündung Hansastraße/Schwalenberger Straße hielt. Mehrere Jugendliche sprangen aus dem Pick-Up heraus und flüchteten über einen angrenzenden Zaun. Das Fahrzeug fuhr anschließend mit überhöhter Geschwindigkeit in Richtung Ortsmitte davon.

 

Die Beamten im Einsatzfahrzeug konnten in der Straße "Obere Reihe" zu dem verdächtigen Fahrzeug aufschließen und gaben deutliche Anhaltezeichen, auf die der Fahrer allerdings nicht reagierte und seine Fahrt durch mehrere innerörtliche Straßen fortsetzte. Am Ortsrand steuerte der Fahrer mit seinem geländegängigen Fahrzeug über einen Acker, weshalb die Beamten umdrehen mussten.

 

Im Rahmen der weiteren Fahndung stießen die Beamten in Höxter-Stahle erneut auf das gesuchte Fahrzeug. Der Fahrer hielt jedoch abermals nicht an und fuhr an dem Streifenwagen, der als deutlich sichtbare Straßensperre quer über die Fahrbahn gestellt wurde, seitlich vorbei.

 

Wenig später entdeckten die Beamten das gesuchte Fahrzeug abgestellt auf dem Grundstück des Fahrzeughalters. Nach Rücksprache ordnete die Staatsanwaltschaft Paderborn eine Wohnungsdurchsuchung an. Im Haus konnte der gesuchte vermutliche Fahrer dann in seinem Bett liegend angetroffen werden.

 

Bei der weiteren Überprüfung der Personalien setzte sich der Mann gegen die Beamten massiv zur Wehr, trat und schlug um sich, weshalb ihm schließlich Handschellen angelegt wurden. Der offensichtlich alkoholisierte Mann wurde anschließend zur Polizeiwache Höxter mitgenommen. Da er einen Atemalkoholtest verweigerte, wurden ihm zwei Blutproben entnommen. Zur Verhinderung von Straftaten wurde er bis zur Ausnüchterung in das Polizeigewahrsam eingeliefert. Ihn erwartet nun unter anderem eine Strafanzeige wegen Widerstand gegen Vollstreckungsbeamte.

 

Im Rahmen der weiteren Fahndung in Höxter-Albaxen wurden gegen 23.45 Uhr im Ortsbereich zwei Jugendliche angetroffen, die beim Anblick des Streifenwagens zunächst auf ein Feld flüchteten, von zwei Beamten jedoch kurz danach gefasst und zum Einsatzfahrzeug gebracht werden konnten. Während sich einer der beiden Jugendlichen verhältnismäßig kooperativ zeigte, reagierte der andere 16-Jährige während der gesamten Maßnahme verbal aggressiv und uneinsichtig, beleidigte die Beamten und spuckte einem Polizisten vor die Schuhe. Der alkoholisierte 16-Jährige, den nun eine Strafanzeige wegen Beleidung erwartet, musste von einem Erziehungsberechtigten abgeholt werden.

LKW kommt von der Fahrbahn ab

02.01.2021/PM

Marienmünster. Sachschaden in Höhe von ca. 5.000 Euro entstand bei einem Verkehrsunfall auf der B239 in Höhe der Abtei Marienmünster. Ein 48-Jähriger aus Unna war am Samstag, 02.01.2021, gegen 04.00 Uhr, mit seinem 7,5-Tonnen-LKW auf der Bundesstraße in Richtung Steinheim unterwegs. Auf einem Gefällstück kam er in einer leichten Linkskurve nach rechts von der Fahrbahn ab. Dort stieß er gegen einen Vorwegweiser. Der LKW blieb auf der Seite liegen. 

Da bei der Bergung mit einem Autokran die Gefahr bestand, dass die Ladung aus Obst und Gemüse den Aufbau des LKW abriss, musste alles erst in einen anderen LKW umgeladen werden. Als der LKW geborgen war, konnte auf der Fahrbahn eine Ölspur festgestellt werden, die möglicherweise unfallursächlich war. Diese musste durch die Feuerwehr noch abgestreut werden. Zudem musste die Feuerwehr den Vorwegweiser beseitigen, da dieser nicht mehr standsicher war. 

Die Strecke in Richtung Steinheim musste insgesamt für ca. sieben Stunden gesperrt werden. Der Verkehr wurde über Vörden umgeleitet. In Richtung Höxter stand an der Unfallstelle noch einer von zwei dort vorhandenen Fahrstreifen zur Verfügung.

Ruhiger Jahreswechsel im Kreis Höxter

01.01.2021/PM

Kreis Höxter.  Aus polizeilicher Sicht ist der Jahreswechsel im Kreis Höxter ruhig verlaufen. Dennoch wollten nicht alle auf die traditionelle Silvesterparty mit vielen Freunden verzichten. So wurden in einer Halle in Peckelsheim insgesamt 17 Jugendliche angetroffen, die um 21:50 Uhr bei lauter Musik ausgelassen feierten und offensichtlich gegen die Auflagen der Coronaschutzverordnung verstießen. Gegen die Personen wurden Platzverweise erteilt und Ordnungswidrigkeitenanzeigen gefertigt.

 

Auf ihren Führerschein wird in der nächsten Zeit wohl eine 26 jährige Frau aus Detmold verzichten müssen. Sie befuhr am Donnerstag, 31.12.2020, gegen 20:55 Uhr, mit ihrem VW Polo, die Bundesstraße 7, aus Richtung Warburg kommend, in Richtung Scherfede. In einer leichten Rechtskurve, in der Durchgangsstraße von Ossendorf, geriet sie in Höhe der Einmündung Sonnenstraße nach links von der Fahrbahn ab und stieß dort gegen eine Laterne und eine Grundstücksmauer. Die Frau blieb unverletzt. Es entstanden jedoch Schäden an der Laterne und an der Grundstücksmauer. Ebenso wurde das Fahrzeug so schwer beschädigt, dass es abgeschleppt werden musste. Da die eingesetzten Polizeibeamten vor Ort alkohol- und drogentypische Ausfallerscheinungen bei der Frau feststellten, wurde ihr eine Blutprobe entnommen und der Führerschein sichergestellt. Bei den weiteren Ermittlungen wurden bei der Frau auch Betäubungsmittel aufgefunden. Ihr wurde das Führen von erlaubnispflichtigen Fahrzeugen untersagt und Ermittlungsverfahren eingeleitet. Der entstandene Sachschaden beträgt 2500 Euro. 

Kreis Höxter verlängert Taxi-Sonderregelung bis März

30.12.2020/PM

Kreis Höxter. Auch im neuen Jahr gilt: Wer nachts ein Taxi benötigt, muss es vorbestellen. Aufgrund der aktuellen Entwicklung der Corona-Pandemie hat der Kreis Höxter die Taxiunternehmer im Kreisgebiet über den Jahreswechsel hinaus von der Betriebs- und Bereitstellungspflicht für Taxen in der Nacht befreit. Diese neue Regelung gilt zunächst bis zum 31. März 2021.

Das bedeutet, dass für Taxifahrten zwischen 22 Uhr und 6 Uhr des Folgetages eine Vorbestellung bis 22 Uhr erforderlich ist.

Corona-Schutzimpfung im Kreis Höxter gestartet

28.12.2020/PM

Kreis Höxter. In Nordrhein-Westfalen ist die Verteilung der Corona-Schutzimpfung angelaufen. Wie alle Kreise und kreisfreien Städte in NRW wurden dem Kreis Höxter zum Start insgesamt 180 Impfdosen zugewiesen, die zu gleichen Teilen an drei Altenpflegeeinrichtungen geliefert wurden. Bis zum Sonntagnachmittag wurden damit Bewohnerinnen und Bewohner in zwei der Einrichtungen geimpft. Die Impfungen in der dritten Einrichtung sind für den morgigen Montag geplant. Das teilt die Kassenärztliche Vereinigung Westfalen-Lippe mit, der die medizinische Leitung der Impfungen im Kreisgebiet obliegt.

 

„Heute ist ein sehr wichtiger Tag, den viele Menschen herbeigesehnt haben. Mit der Corona-Schutzimpfung haben wir ein wirksames Mittel, um die Pandemie noch konsequenter eindämmen zu können“, sagt Landrat Michael Stickeln. „Auch wenn es noch dauern wird, bis wir als Gesellschaft wieder vollends zur Normalität zurückkehren können: Die Corona-Schutzimpfung ist ein Grund, hoffnungsvoll in die Zukunft zu blicken.“

 

Für die kommenden Wochen sind weitere Impfstofflieferungen vom Land NRW angekündigt, die entsprechend der Impfstrategie der Bundesregierung zuerst an Pflegeheime sowie das dort beschäftigte Personal verteilt werden. Im Kreis Höxter gibt es insgesamt 21 Senioren- und Pflegeheime mit rund 1.500 Plätzen und rund 1.000 angestellten Pflegekräften.

Kreis Höxter ist auf Winter vorbereitet: Salzlager sind gut gefüllt

21.12.2020/PM

Kreis Höxter. Die Salzlager des Kreises Höxter sind für den bevorstehenden Winterdienst prall gefüllt. Für die Wintersaison 2020/2021 sind rund 1.300 Tonnen Streusalz in den kreiseigenen Bauhöfen in Rolfzen und Warburg eingelagert. Zudem sind in Warburg zwei neue Bauhoffahrzeuge im Einsatz, die im Winter für den Räum- und Streudienst eingesetzt werden.

 

Dafür sind die Fahrzeuge mit Schneepflügen und Streuautomaten ausgestattet. Zudem verfügen sie über sogenannte Abbiegeassistenten: Das sind Kameras mit denen die Fahrer den sogenannten „Toten Winkel“ einsehen können. Im Sommer können die neuen Fahrzeuge zur Instandhaltung von Straßen sowie zur Pflege von Gehölzen und Grünflächen eingesetzt werden. Die Kosten der neuen LKW samt der nötigen Aufsatzstreuer belaufen sich auf insgesamt 620.000 Euro.

 

Für den Winterdienst auf den Kreisstraßen, für die der Kreis Höxter zuständig ist, stehen für zehn Streubezirke nun insgesamt acht kreiseigene Lastkraftwagen und zwei Fahrzeuge von beauftragten Unternehmen bereit. Auf den beiden Bauhöfen des Kreises Höxter in Rolfzen und Warburg arbeiten insgesamt 35 Mitarbeiter, die für die Instandhaltung von Straßen, die Gehölz- und Grünpflege und den Winterdienst sorgen.

 

Der Kreis Höxter setzt bei glatten Straßen ausschließlich Feuchtsalz ein. Mit einer neuen Gerätetechnik kann – je nach Temperatur und Fahrbahnverhältnissen – auch Feuchtsalz mit höheren Soleanteilen ausgebracht werden.

 

Damit wird nicht nur der Salzeinsatz deutlich reduziert. „Das angefeuchtete Salz haftet besser auf der Fahrbahn und wird nicht gleich vom nachfolgenden Verkehr von der Straße geweht. Außerdem taut das Eis beim Einsatz von Salzlösung schneller auf“, erklärt Lockstedt-Macke, Leiterin der Abteilung Straßen des Kreises Höxter.

Die Salzlösung wird in speziellen Soleerzeugern auf dem Bauhof hergestellt. „Unser Ziel ist es, eine hohe Verkehrssicherheit im Winter sicherzustellen“, sagt Michael Werner, Leiter des Fachbereichs Umwelt, Bauen und Geoinformationen des Kreises Höxter. „Dabei achten wir sorgsam darauf, die Kosten und die Umweltbelastungen zu senken. Das Salz für die Kreisstraßen beschafft der Kreis Höxter gemeinsam mit weiteren Kommunen und dem Landesbetrieb Straßen NRW, der für Betreuung von Autobahnen, Bundes- und Landesstraßen zuständig ist. Durch die gemeinschaftliche Ausschreibung in dieser Größenordnung können wir ebenfalls erhebliche Preisvorteile erzielen.“

 

Die Mitarbeiter der Bauhöfe haben im Winter besonders viel zu tun und arbeiten deshalb im Schichtdienst. Schon in der Nacht ist der Wetterbeobachter dran, seine Schicht beginnt zwischen 2 und 3 Uhr. Er prüft die Straßenverhältnisse und entscheidet, ob ein Winterdienst-Einsatz erforderlich ist. Ist das der Fall, alarmiert er die Bauhofmitarbeiter, die Bereitschaft haben. Diese starten dann vom Bauhof aus mit ihrem Räum- und Streufahrzeug zur festgelegten Tour durch ihren Streubezirk.

 

Die Bauhofmitarbeiter sorgen mit ihren Einsätzen im Winterdienst nach besten Kräften für die Befahrbarkeit der Kreisstraßen von 6 Uhr bis 22 Uhr. Dennoch gilt für die Verkehrsteilnehmer der Grundsatz, ihre Fahrweise den Straßenverhältnissen stets anzupassen und ihr Fahrzeug entsprechend vorzubereiten. Hilfreich ist es für die Kreismitarbeiter auch, wenn beim Parken in engen Ortsdurchfahrten an die überbreiten Winterdienstfahrzeuge gedacht wird.

Mann verletzt sich bei Hunde-Angriff

15.12.2020/PM

Brakel. Am Freitag, 11. Dezember, ging eine unbekannte Frau mit einem schwarzen, angeleinten Jagdhund (ca. 60 cm Schulterhöhe) über einen Feldweg zwischen Brakel-Gehrden und Willebadessen-Fölsen spazieren. Als ihr ein 70-jähriger Mann entgegen kam, wechselte sie mit dem Hund an den rechten Fahrbahnrand und blieb stehen. Der Hund war aggressiv und bellte den Geschädigten an. Die Frau hielt das Tier mit beiden Händen an der Leine fest und ermahnte es zur Ruhe. Der Hund war mit einem Körpergeschirr angeleint und trug keinen Maulkorb.

 

Der entgegenkommende Mann wechselte zunächst an den gegenüberliegenden Wegesrand. Etwa zwei bis drei Meter bevor er die beiden passieren konnte, stürmte der Hund auf den Mann zu. Der 70-Jährige wich aus um und stürzte auf dem Grünstreifen zu Boden. Dabei verletzte er sich am Oberkörper. Etwa einen halben Meter vor ihm bekam die Halterin das Tier wieder unter Kontrolle. Der Mann richtete sich auf und sprach die Halterin an, die daraufhin aber ihren Weg in Richtung Fölsen fortsetzte.

 

In der Ferne erkannte der Geschädigte einen geparkten weißen Pkw Kombi, der womöglich der Hundehalterin gehören könnte. Andere Personen waren nicht vor Ort. Der Geschädigte ging zu seinem eigenen Auto weiter und suchte danach den zurückgelegten Weg nach der Hundehalterin ab, allerdings ohne Erfolg.

 

Anschließend begab er sich zur ambulanten Behandlung in ein Krankenhaus. Dort attestierte ein Arzt eine schwere Verletzung am Oberkörper. Der Geschädigte stellt einen Strafantrag, die Polizei Höxter ermittelt nun wegen fahrlässiger Körperverletzung und bittet um Hinweise zu der Hundehalterin. Die Frau wird beschrieben als 25 bis 30 Jahre alt, etwa 1,60 Meter groß, zierliche Statur, lange rot-blonde Haare, Pferdeschwanz. Hinweise bitte an die Polizei in Höxter, Telefon 05271/962-0. 

VerbundVolksbank OWL schließt vorübergehend 32 Bankstellen

14.12.2020/PM

Paderborn/ Kreis Höxter. Aufgrund des „harten Lockdowns“, den Bund und Länder am Sonntag mit Wirkung vom 16. Dezember beschlossen haben, schließt die VerbundVolksbank OWL ab Mittwoch vorübergehend insgesamt 32 Bankstellen. „Damit leisten auch wir unseren Beitrag, um die persönlichen Kontakte zu beschränken und so die Dynamik des Infektionsgeschehens einzudämmen“, sagt Vorstandsvorsitzender Ansgar Käter.

Die VerbundVolksbank OWL konzentriert nach den neuesten Beschlüssen von Bund und Ländern zum so genannten „Kontaktverbot“ den Vor-Ort-Service für ihre Kunden auf ihre elf BeratungsCenter in den Regionen Paderborn, Höxter, Lippe, Minden sowie in Bielefeld und Werther.

Zu den gewohnten Öffnungszeiten sind folgende Standorte weiterhin persönlich erreichbar:

Volksbank Paderborn: BeratungsCenter am Neuen Platz, Bad Lippspringe, Schloß Neuhaus und Lichtenau

Volksbank Höxter: BeratungsCenter am Möllingerplatz und Beverungen

Volksbank Detmold: BeratungsCenter Bismarckstraße und Lemgo „Alte Post“

Volksbank Minden: BeratungsCenter Minden

Bankverein Werther: BeratungsCenter Bielefeld und Werther

„Der Schutz unserer Kunden und Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter hat für uns höchste Priorität. Mit Blick auf die gestrigen Regierungsbeschlüsse haben wir daher aus Gründen der gesundheitlichen Prävention entschieden, unseren Servicebetrieb zu bündeln und 32 unserer Filialen vorübergehend zu schließen“, erklärt Vorstandsvorsitzender Ansgar Käter und betont: „Als genossenschaftliche Regionalbank tragen wir gerade in schwierigen Zeiten eine besondere Verantwortung für die Menschen in der Region. Unsere Kunden können sich darauf verlassen, dass wir sie in dieser Situation nicht allein lassen und sowohl die Bargeldversorgung als auch den Service und die Beratung insbesondere zur Kreditversorgung sicherstellen.“

Konkret bedeutet dies für die Kunden der VerbundVolksbank OWL:

Die Beraterinnen und Berater der vorübergehend geschlossenen Filialen sind weiterhin unter den gewohnten Rufnummern erreichbar.

Dringende Kundengespräche vor Ort an den geschlossenen Standorten sind nach vorheriger telefonischer Terminvereinbarung möglich.  

Die Bargeldversorgung in den Regionen ist weiterhin gesichert.

Die Selbstbedienungsbereiche und Geldautomaten stehen flächendeckend zur Verfügung. 

Bis auf Weiteres geschlossen werden ab dem 16. Dezember folgende Filialen:

Volksbank Paderborn: Filialen Elsen, Wewer, Borchen, Schöne Aussicht, Riemeke, Südstadt, Benhauser Straße, Stadtheide, Benhausen, Altenbeken, Dahl, Büren, Delbrück, Salzkotten, Hövelhof

Volksbank Höxter: Filialen Petrifeld, Scherfede, Bad Driburg, Warburg, Neuenheerse, Peckelsheim, Stahle, Brakel und Steinheim

Volksbank Detmold: Filialen Hiddesen, Oerlinghausen, Lage, Horn

Volksbank Minden: Filialen Dützen, Hahlen, Minderheide und Eisbergen

Insbesondere in der aktuellen Situation empfiehlt die VerbundVolksbank OWL verstärkt den Telefon-Service der Bank sowie die Möglichkeiten des Online- und Mobile-Bankings zu nutzen. So ist das Team des KundenCentrums von Montag bis Freitag in der Zeit von 8:00 bis 18:00 Uhr unter der Rufnummer 05251 294-0 erreichbar. „Während der Corona-Pandemie ist es besonders wichtig, so viele Dinge wie möglich von zu Hause aus erledigen zu können. Ob Kontostand abrufen, Überweisungen erledigen oder Kontoauszüge erhalten – diese und viele andere Services sind heute unabhängig von Ort und Zeit möglich. Wir klären gerne darüber auch telefonisch auf“, sagt Ansgar Käter. Zudem können die Kunden auch die Videoberatung nutzen. Termine dafür können direkt über die Internetseite der VerbundVolksbank OWL oder telefonisch vereinbart werden.

Unter WWW.VERBUNDVOLKSBANK-OWL.DE/CORONAINFO informiert die VerbundVolksbank OWL regelmäßig über aktuelle Themen zu Services und Erreichbarkeit.

 

Leserkommentar

Volksbank schließt vorübergehend Filialen

Wie viele der "vorübergehend" geschlossenen Filialen werden wohl hinterher endgültig geschlossen bleiben ? Gerner wird offenbar die Pandemie genutzt , um das Filialsterben zu beschleunigen.

Erich Gauding

Unfall in Höxter - Radfahrerin leicht verletzt

14.12.2020/PM

Höxter. Eine 14-jährige Radfahrerin verletzte sich in Höxter bei einen Zusammenstoß mit einem Auto. Die Radfahrerin fuhr gegen 13 Uhr auf der Neuen Straße und wollte in Höhe der Einmündung zur Papenstraße auf der Einbahnstraße weiter geradeaus fahren. Ein 30-jähriger Opel-Fahrer kam aus der Papenstraße und fuhr in den Einmündungsbereich der Neuen Straße. Dort kam es zum Zusammenstoß mit der auf der vorfahrtberechtigen Straße fahrenden Radfahrerin. Durch den Aufprall kam das Mädchen mit dem Fahrrad zu Fall und wurde leicht verletzt. An dem Fahrrad und an dem silbernen Opel entstand jeweils leichter Sachschaden. 

Unfall mit einem Linienbus

11.12.2020/PM

Borgentreich. Am 10.12.20 um ca.: 17:30 Uhr wurden die Löschgruppen Rösebeck und Körbecke zu einem Unfall mit einem beteiligten Linienbus gerufen. Der Fahrer hatte durch einen internistischen Notfall, der währen der Fahrt eintrat, die Gewalt über den Bus verloren. Er geriet mit seinem Bus in den Straßengraben. Dabei überfuhr er eine Straßenlaterne. Der Linienbus kam dann auf der anderen Seite des Grabens zum Stehen.

 

Glück im Unglück hatten auch die beiden Fahrgäste im Bus. Niemand wurde durch das Unfallgeschehen verletzt. Der Fahrer wurde durch den Rettungsdienst (RTW/NEF) des Kreises Höxter versorgt und in ein Krankenhaus verbracht. Ein Mitarbeiter der EAM nahm sich der Straßenlaterne an. Diese wurde abgeklemmt und zur Seite gelegt. Die Feuerwehr sicherte die Unfallstelle ab und leuchtete diese aus. Die Feuerwehr der Stadt Borgentreich war mit 22 Einsatzkräften vor Ort im Einsatz.

Umschlag bietet zusätzlichen Schutz vor Betrug

10.12.2020/PM

Kreis Höxter. Die Polizei Höxter hat einen Briefumschlag für Kreditinstitute entworfen, mit dessen Hilfe Telefonbetrügern das Handwerk gelegt werden soll. Inspiriert durch ein ähnliches Projekt der Polizei Gütersloh, stehen dabei insbesondere falsche Polizisten oder Enkeltrick-Betrüger am Telefon im Visier der Polizei.

 

Schon häufig hat die Kreispolizeibehörde Höxter über die dreisten Betrugsmaschen berichtet, bei denen es Täter auf das Vermögen älterer Menschen abgesehen haben. Nicht selten werden die gesamten Lebensersparnisse erbeutet.

 

Die Fallzahlen sind in den letzten Jahren in die Höhe geschnellt. Obwohl die Polizei dieses Phänomen intensiv bekämpft, werden dennoch Seniorinnen und Senioren im Kreis Höxter Opfer dieser Tätergruppen. Neben etlichen erfolglosen Versuchen kommt es immer wieder zu vollendeten Taten, bei denen die betrogenen Seniorinnen und Senioren unter Umständen fünfstellige Geldbeträge verlieren.

 

Oft werden diese Beträge vorher bei der örtlichen Bank abgehoben. Zwar leisten die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Kreditinstitute im Kreis Höxter schon jetzt gute Präventionsarbeit, da viele Taten schon bei der Geldabhebung durch geschickt geführte Kundengespräche bekannt und verhindert werden. Dennoch gelingt es den Tätern gelegentlich, ihre arglosen Opfer so zu instruieren, dass sie am Bankschalter keine Anhaltspunkte für eine mögliche Straftat geben.

 

Aus diesem Grund hat die Polizei Höxter mit ihren Fachleuten für Kriminalprävention und Opferschutz einen Briefumschlag gestaltet. Er ist als weitere Warnung für mögliche Betrugsopfer gedacht, wenn am Bankschalter Bargeld in großen Mengen abgehoben wird. Das Geld wird in dem Umschlag übergeben, auf dem mehrere konkrete Fragen abgedruckt sind. Auf der Rückseite, also dort wo der Umschlag geöffnet wird, ist die Aufschrift "Vorsicht Betrugsgefahr! Wenn Sie zwei oder mehr Fragen mit "Ja" beantworten, will ein Betrüger ihr Geld! >>>110 wählen!<<<" aufgedruckt. Die Fragen sind so strukturiert, dass sie die gängigen Betrugsvarianten (Enkeltrickbetrug, Gewinnversprechen am Telefon, Schockanrufe und falsche Polizeibeamte) berücksichtigen.

 

Dieser Umschlag soll vor allem dann wirken, wenn die Opfer von den Tätern so angeleitet werden, dass am Bankschalter kein Verdacht geschöpft und deshalb auch nicht wie sonst üblich die Polizei informiert werden kann.

 

Der Umschlag wird durch Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Volksbank Höxter, Zweigniederlassung der VerbundVolksbank OWL, nun kreisweit in allen Filialen bei größeren Abhebungen vor allem von älteren Menschen standardmäßig verwendet. Zusätzlich wird an die potentiellen Opfer appelliert, vor der Übergabe des Geldes an Dritte oder vor der Entnahme des Geldes auf jeden Fall die aufgedruckten Fragen zu beantworten. Im Idealfall werden diese Fragen noch vor Ort von den Betroffenen beantwortet.

 

Die Kreispolizeibehörde Höxter freut sich, die Volksbank Höxter als ersten Kooperationspartner für die Region gewonnen zu haben.

Versammlung mit 750 Teilnehmern verläuft friedlich

05.12.2020/PM

Höxter. Zur Versammlung der Partei AfD in der Stadthalle Höxter am Samstag, 5. Dezember, fand zeitgleich eine angemeldete Gegenversammlung des Aktionsbündnisses "Höxter zeigt Flagge" statt.

 

Die Polizei Höxter und die Stadt Höxter waren mit zahlreichen Kräften, auch mit Beamten der Bereitschaftspolizei, im Einsatz, um die verfassungsrechtlich garantierte Versammlungsfreiheit beider Versammlungen zu gewährleisten. Das Ziel des Einsatzes, dass beide Versammlungen friedlich und störungsfrei durchgeführt werden können, wurde erreicht.

 

Zur Versammlung des Aktionsbündnisses wurden zeitweise rund 750 Teilnehmer auf den beiden Versammlungsflächen im Bereich Hindenburgwall gezählt. Die Versammlung verlief friedlich und ohne Störungen. Sie wurde um 17:30 Uhr beendet. Beeinträchtigungen für den Durchgangsverkehr und für unbeteiligte Dritte konnten auf ein Minimum beschränkt werden.

 

Das Ordnungsamt der Stadt Höxter hat die Einhaltung der Coronaschutzverordnung innerhalb und außerhalb der Stadthalle überprüft, es wurden keine nennenswerten Verstöße festgestellt. Die Versammlung der AfD in der Stadthalle endete um 18:20 Uhr.

Pkw gerät in die Leitplanken und überschlägt sich

05.12.2020/PM

Marienmünster.  Noch einmal Glück im Unglück gehabt hat ein 38- jähriger Pkw Fahrer am frühen Freitagnachmittag, als sich sein Pkw überschlug und er dennoch nur leicht verletzt wurde. Der Fahrer befuhr um 13:30 Uhr die B239 von Höxter in Richtung Steinheim. Vermutlich aufgrund eines Fahrfehlers, kam der Pkw vor der Senke zur Abtei Marienmünster nach rechts von der Fahrbahn ab. Dort prallte er gegen eine Leitplanke, von der er zurück auf die Fahrbahn geleitet wurde. Mutmaßlich durch die Wucht des Aufpralls überschlug sich anschließend der Pkw mehrfach und kam linksseitig im Graben zum Stillstand. Der sich in der unmittelbaren Umgebung befindliche Gegenverkehr wurde glücklicherweise nicht betroffen, so dass es beim Alleinunfall blieb. Der Fahrer konnte selbständig das total beschädigte Fahrzeug verlassen, er erlitt nur oberflächliche Verletzungen. Es entstand ein geschätzter Sachschaden von ca. 25.500,-EUR. Der Verkehr konnte wechselseitig an der Unfallstelle vorbeigeleitet werden, dennoch kam es auf der viel befahrenen Strecke zu erheblichen Verkehrsbehinderungen.

Internationaler Tag des Ehrenamts

04.12.2020/PM

Kreis Höxter. Im Kulturland Kreis Höxter setzen sich rund 27.000 Personen in mehr als 1.400 Vereinen freiwillig und mit großem Engagement für ihre Mitmenschen ein. „Der Internationale Tag des Ehrenamtes am 5. Dezember ist eine gute Gelegenheit, allen ehrenamtlich Aktiven für Ihre Mitmenschlichkeit und Solidarität von ganzem Herzen meinen Dank auszusprechen“, sagt Landrat Michael Stickeln. „Ehrenamtliche bilden das Rückgrat unserer zivilen Gesellschaft.“

 

Ob bei der Freiwilligen Feuerwehr, im Verein oder bei der Freien Wohlfahrtspflege – bürgerschaftliches Engagement trägt aktiv zur Sicherung der Daseinsvorsorge, zum Erhalt des Miteinanders und zur Lebensqualität bei. „Wer sich die Liste unserer Vereine ansieht, findet neben der stattlichen Zahl eine erstaunliche Vielfalt des ehrenamtlichen Engagements und der kulturellen und sportlichen Interessen“, sagt Landrat Stickeln. „Unsere Ehrenamtlichen kümmern sich dort um Schwächere, organisieren Selbsthilfe, fördern Wirtschaft, Bildung und Kultur, machen sich und Ihren Mitmenschen viel Freude in ihrem Amt und geben unserem Kreis Höxter ein buntes Gesicht.“

 

Das Ehrenamt habe die Kraft, auch die kleinen Alltagswelten in unserem Kreis zu verändern. Jeden Tag werde in den Vereinen das friedliche Zusammenleben ganz verschiedener Menschen praktiziert. „Sie leisten in den Sportvereinen, in den Chören, in den Kirchengemeinden, in den Kulturinitiativen, in den Einrichtungen der Kinder- und Jugendarbeit und vielen anderen Vereinigungen eine großartige Arbeit, die wir gar nicht mit Geld bezahlen könnten“, so Stickeln. Sie würden mit ihrer Zeit das vielleicht knappste Gut im 21. Jahrhundert einsetzen: „Ohne Zweifel ist es etwas ganz Besonderes, sich regelmäßig stundenweise Zeit zu nehmen, um etwas für andere zu tun und zu helfen.“ Dieser große Zusammenhalt habe sich im Kreis Höxter ganz besonders auch beim Umgang mit der Corona-Pandemie bewährt, wo unzählige Privatinitiativen – ohne zu zögern – betroffenen Menschen geholfen haben.

 

„Wer sich freiwillig und ohne Geld für das Gemeinwohl einsetzt, fördert das friedliche Zusammenleben und den Zusammenhalt“, betont Stickeln die enorme Bedeutung des Ehrenamts. „Ich bin immer wieder begeistert, mit welch großartigem Engagement die Bürgerinnen und Bürger sich einbringen und ihre Sache vorantreiben.“ Dies zeige ihm, dass im Kulturland Kreis Höxter Menschen leben, die anpacken, die sich von einer Idee begeistern lassen und dann voll dahinterstehen. „Es freut mich sehr, dass die bei der Kreisverwaltung eingerichtete Geschäftsstelle Ehrenamt dabei Unterstützung leistet und das Motto ‚Hauptamt stärkt Ehrenamt‘ mit Leben gefüllt wird.“

Die Polizei und Bereitschaftspolizei ist mit zahlreichen Kräften im Einsatz.

03.12.2020/PM

Höxter. Die Polizei Höxter und die Stadt Höxter bereiten sich gemeinsam in Bezug auf eine Versammlung der AfD in der Stadthalle in Höxter am Samstag, 05. Dezember 2020, und die damit im Zusammenhang stehende Versammlung des Aktionsbündnisses "Höxter zeigt Flagge" auf einen großen Einsatz vor.

 

Die Polizei ist mit zahlreichen Kräften, auch mit Beamten der Bereitschaftspolizei, im Einsatz.

 

Als Versammlungsbehörde wird die Polizei diese Versammlungen begleiten, um die verfassungsrechtlich garantierte Versammlungsfreiheit aller zu gewährleisten.

 

Die Versammlungen finden zwischen 15 Uhr und 18 Uhr in der Stadthalle und auf dem Hindenburgwall statt. In diesem Zeitraum kann es daher im Umfeld der Versammlungen zu Beeinträchtigungen für den Durchgangsverkehr kommen. Die Polizei wird alles tun, um die Beeinträchtigungen von Anwohnerinnen und Anwohnern sowie weiterer unbeteiligter Dritter so gering wie möglich zu halten.

 

Ziel des polizeilichen Einsatzes ist, dass beide Versammlungen friedlich und störungsfrei durchgeführt werden können. Dennoch ist die Polizei Höxter auf alle Einsatzsituationen vorbereitet.

 

Das Ordnungsamt der Stadt Höxter wird die Auflagen der Coronaschutzverordnung innerhalb und außerhalb der Stadthalle überwachen und - sofern notwendig - mit Unterstützung der Polizei durchsetzen.

 

Impfzentrum für den Kreis Höxter wird in Brakel eingerichtet

27.11.2020/PM

Kreis Höxter.  Nun steht es fest: Das Impfzentrum für den Kreis Höxter wird in der Stadthalle in Brakel eingerichtet. „Wir sind froh, diesen gut geeigneten zentralen Standort nutzen zu können“, sagt Landrat Michael Stickeln und bedankt sich bei Bürgermeister Hermann Temme und allen Beteiligten für die engagierte und unbürokratische Unterstützung.

 

„Die unmittelbar bevorstehende bundesweite Impfkampagne ist ein Lichtblick in dieser herausforderungsvollen Zeit“, so der Landrat.

 

Auch Bürgermeister Temme ist überzeugt von der idealen Lage: „Brakel liegt in der Mitte des Kreises und ist aus allen Richtungen sehr gut zu erreichen.“ Gern habe er deshalb die die Stadthalle zur Verfügung gestellt. „Mit Impfungen gewinnen wir eine Perspektive bei der Pandemiebekämpfung“, sagt er. 

 

Seit das Land den Startschuss für die Umsetzung der Impfstrategie in Nordrhein-Westfalen gegeben hat, laufen beim Kreis Höxter die Vorbereitungen zur Schaffung eines stationären Impfzentrums, zu dem auch mehrere mobile Teams gehören werden, auf Hochtouren. Für die medizinische Betreuung wird die Kassenärztliche Vereinigung Westfalen-Lippe zuständig sein. Für die Organisation ist der Kreis verantwortlich.  

 

Bei der Standortsuche hatte der Krisenstab des Kreises Höxter im Vorfeld mehrere Möglichkeiten im Kreisgebiet geprüft. „Bei allen, die uns mit Angeboten entgegengekommen sind, um bei dieser wichtigen Aufgabe zu helfen, möchte ich mich bedanken“, erklärt der Leiter des Krisenstabs des Kreises Höxter, Gerhard Handermann. Die Stadthalle Brakel zeichne sich durch ihre zentrale Lage, die gute Verkehrsanbindung, eine ausreichende Anzahl von Parkplätzen und die Nähe zur Kreisleitstelle aus. Vor allem erfülle sie auch die räumlichen Anforderungen, die von der Landesregierung gestellt werden, um die organisatorischen Abläufe sicherzustellen.

 

„Nach den Landesvorgaben werden wir in der Stadthalle unter Einhaltung der notwendigen Abstands- und Hygieneregeln mehrere Impfbereiche aufbauen, um in kurzer Zeit viele Menschen impfen zu können“, erläutert der Leiter der Abteilung Bevölkerungsschutz beim Kreis Höxter, Thomas Krämer, der die Gesamtverantwortung für den Aufbau des stationären Impfzentrums mit mehreren mobilen Einsatzteams übernommen hat. Notwendig seien auch Räumlichkeiten für Anmeldung, Nachbereitung und Logistik.

 

Noch in diesem Jahr soll die Stadthalle als Impfzentrum eingerichtet und startklar sein. Ab wann es dann tatsächlich in Betrieb gehen wird, ist derzeit noch offen. Denn sobald der Impfstoff verfügbar sein wird, sollen entsprechend der nationalen Impfstrategie zuerst vorrangig Personengruppen, die als besonders gefährdete Risikogruppen gelten, geimpft werden. Dazu gehören auch Pflegebedürftige, die in Senioren- und Pflegeeinrichtungen oder in der Familie leben. Sie sollen von den mobilen Impfteams geimpft werden.

 

„Mit der Festlegung des Standortes haben wir eine wichtige Etappe erreicht. Jetzt liegt noch viel Arbeit vor uns, damit wir in Betrieb gehen können, sobald das Land uns das Signal dafür gibt“, erklärt Krisenstabsleiter Handermann.

Wohnhausbrand in Marienmünster - 80.000 Euro Schaden

25.11.2020/PM

Marienmünster. Bei einem Brand eines Wohnhauses in Marienmünster-Vörden ist ein Sachschaden von rund 80.000 Euro entstanden. Die Einsatzkräfte der Feuerwehr und der Polizei wurden am Mittwoch, 25. November, gegen 05:30 Uhr, über einen Brand eines Hauses in der Talstraße informiert. Zwei Bewohner bemerkten im Schlaf eine Rauchentwicklung in einem Nebenraum des Einfamilienhauses. Die beiden Männer konnten das Haus selbständig verlassen und wurden vor Ort durch Rettungssanitäter medizinisch versorgt. Der Verdacht einer Rauchgasvergiftung bestätigte sich nicht. Die beiden 45 und 50 Jahre alten Männer blieben unverletzt. Die Talstraße als Ortsdurchfahrt von Vörden musste für den Verkehr zunächst komplett gesperrt werden bis eine halbseitige Verkehrsregelung möglich war. Die Kriminalpolizei Höxter hat die Ermittlungen vor Ort aufgenommen. Der Brand war im Bereich eines Nachtspeicherofens entstanden, der in einem Raum im Erdgeschoss nach längerem Stillstand wieder in Betrieb genommen wurde. Die Experten der Brandermittlung schließen einen elektrotechnischen Defekt aus. Ein am Gerät entstandener Wärmestau könnte den Brand verursacht haben. Der im Haus entstandene Sachschaden wird auf rund 80.000 Euro geschätzt. 

Corona-Allgemeinverfügung über die Anordnung der Quarantäne

24.11.2020 / PM

Kreis Höxter. Allgemeinverfügung des Kreises Höxter über die Anordnung der Quarantäne von symptomatischen Personen bis zum Vorliegen eines negativen Testergebnisses.

Zur Allgemeinverfügung auf der Seite des Kreises Höxter

Landrat Stickeln: „Digitale Plattform der Geschäftsstelle Ehrenamt ist wichtiges Standbein für Zusammenarbeit“

23.11.2020 / PM

Kreis Höxter. „Dies ist ein wichtiger Schritt auf dem Weg, die Ehrenamtlichen im Kreis Höxter noch besser zu vernetzen“, sagt Landrat Michael Stickeln mit Blick auf die neue Internetseite der Geschäftsstelle Ehrenamt. Mit dem neuen Online-Angebot baut der Kreis Höxter seinen Service noch einmal aus. „Gerade in Corona-Zeiten mit den eingeschränkten persönlichen Kontaktmöglichkeiten ist dieses neue Angebot noch wertvoller“, so Stickeln.

 

Schon längst hat sich herumgesprochen, dass ehrenamtlich Tätige aus dem Kreis Höxter in der Anfang des Jahres eingerichteten Geschäftsstelle Ehrenamt wertvolle Unterstützung bekommen. Der Kreis Höxter nimmt als einer von nur 18 Landkreisen in ganz Deutschland an dem vom Bund für eine Laufzeit von drei Jahren mit 360.000 Euro geförderten Modellprojekt „Hauptamt stärkt Ehrenamt“ teil. Maßgebliches Ziel dabei ist es, für die freiwillig Aktiven eine vernetzende, koordinierende und beratende Funktion zu übernehmen. Dazu gehört es auch, analoge und digitale Strukturen aufzubauen und Austauschmöglichkeiten zu schaffen, um die Ehrenamtlichen bei ihrer Arbeit zu unterstützen.

Mit einer engen Verzahnung von Haupt- und Ehrenamt im Kreis Höxter sollen die Ehrenamtlichen noch besser unterstützt und alle Formen – ob langfristiges oder kurzfristiges Engagement – gefördert werden. Wichtiges Standbein soll dabei die neue digitale Austauschplattform werden, bei deren Entwicklung auch auf die Erfahrungen und vorhandenen Strukturen aus dem Projekt Smart Country Side zurückgegriffen worden ist. Hier findet man ein umfangreiches Angebot für unterschiedliche Bereiche. So werden Förderprogramme, Wettbewerbe und Preise genauso vorgestellt wie Möglichkeiten der Anerkennung, zum Beispiel mit der Ehrenamtskarte, der Juleica oder dem Heimat-Preis Kreis Höxter.

 

Zusätzlich zur Internetseite erscheint in regelmäßigen Abständen ein Newsletter der Geschäftsstelle Ehrenamt. Neben aktuellen Themen, Neuheiten im Vereinsleben und den Förderprogrammen, haben die Ehrenamtlichen die Möglichkeit, sich und ihre Arbeit in einem Steckbrief vorzustellen. Etwa vier Steckbriefe pro Newsletter werden veröffentlicht. Die formalen Vorgaben und das Anmeldeverfahren werden auf der neuen Internetseite vorgestellt. In einem Terminkalender findet man unter anderem ein analoges und digitales Beratungs- und Fortbildungsangebot mit unterschiedlichen Schwerpunktthemen. „Dabei werden wiederkehrende Problemstellungen durch fachlich versierte Dozenten und Referenten aufgearbeitet, vermittelt und spezifische Fragen beantwortet“, erläutert Ehrenamtsmanagerin Katharina Serinelli. „Den Ehrenamtlichen soll so der Alltag vereinfacht werden.“

 

Die Höxteranerin wechselte, nach ihrem Studium Medienproduktion an der Technischen Hochschule OWL in Lemgo und einem Abendstudium zur staatlich geprüften Betriebswirtin (Absatzmarketing), aus der Marketingleitung der Firma Krebs & Riedel in Bad Karlshafen zur Kreisverwaltung und vertritt nun Bernadett Walker, die sich momentan in Elternzeit befindet. Unterstützt wird sie in der Geschäftsstelle Ehrenamt von Dorina Bernsmann. Beide freuen sich auf die Zusammenarbeit mit den zahlreichen Ehrenamtlichen: „Gemeinsam wollen wir die wichtige Funktion des Ehrenamts unterstreichen. Dies ist uns eine Herzensangelegenheit, da wir uns in unserer Freizeit selbst ehrenamtlich engagieren.“

 

Unter dieser Internetadresse ist die neue Ehrenamt-Webseite des Kreises Höxter, die auch für Mobilgeräte geeignet ist, zu erreichen:

 

www.ehrenamt.kreis-hoexter.de

Betrunkener Fahrer verunfallt zwei Mal hintereinander

21.11.2020/PM

Höxter. Gleich zwei Verkehrsunfälle in kürzester Zeit hat ein betrunkener 31-jähriger Pkw Fahrer in der Freitagnacht in Höxter verursacht. Später musste er dann noch in die Gewahrsamszelle verbracht werden. Gegen 01.15 Uhr am frühen Samstagmorgen wurde der Polizei zunächst ein Unfall im Bereich des Möllinger Platzes gemeldet. Vor Ort konnte der stark alkoholisierte Fahrer und sein Pkw vorgefunden werden. Der Fahrer war augenscheinlich mit seinem Pkw gegen die Wand des Amtsgerichtes gefahren. 

Da der Fahrer hierbei leicht verletzt worden war, wurde er zur ambulanten Behandlung in das örtliche Krankenhaus verbracht, wo ihm auch eine Blutprobe wegen der Trunkenheitsfahrt entnommen wurde. Aufgrund seines hohen Aggressionspotentials gegenüber den Einsatzkräften, musst er zunächst gefesselt werden. Nach der ambulanten Behandlung im Krankenhaus zeigte sich der Mann weiterhin höchst aggressiv. Er boxte vor Ort gegen ein Straßenschild und lief unvermittelt mitten auf die Brenkhäuser Straße. Er musste schließlich in Gewahrsam genommen werden und konnte seinen Rausch bis zum nächsten Morgen in der Polizeizelle ausschlafen. An dem Pkw entstand ein Sachschaden in Höhe von ca. 6.000,-EUR, die Mauer wurde nur geringfügig beschädigt. Um 01:19 Uhr meldete ein Pkw Fahrer einen weiteren Unfall, der dem Fahrer zugeordnet werden konnte. 

Dieser muss kurz vor dem Unfall am Amtsgericht im Bereich der Brenkhäuser Straße 5 ebenfalls gegen eine Mauer gefahren sein und hierbei den Auspuff des Pkws verloren haben. Über den Auspuff fuhr der Melder, sein Pkw blieb aber unbeschädigt. Die festgestellten Fahrzeugteile konnten eindeutig dem oben angegebenen Pkw des betrunkenen Fahrers zugeordnet werden. An der Mauer entstand nur geringer Sachschaden. Da der Tatverdächtige zusätzlich nicht im Besitz eines Führerscheins ist, erwarten ihn jetzt drei Strafverfahren: Wegen Fahrens unter Alkoholeinfluss, wegen Fahrens ohne Fahrerlaubnis und wegen Verkehrsunfallflucht.

Hubertus Hartmann, Prof. Dr. Dr. Martin Hörning, Michael Stickeln, Edith Götz, Hubertus Grimm
Hubertus Hartmann, Prof. Dr. Dr. Martin Hörning, Michael Stickeln, Edith Götz, Hubertus Grimm

Atomfreies Dreiländereck e.V. zum Antrittsbesuch im Landratsamt

20.11.2020/PM

Höxter. 2 Wochen nach dessen Amtsantritt machte die Bürgerinitiative Atomfreies Dreiländereck e.V. ihren Antrittsbesuch beim neuen Landrat des Kreises Höxter, Michael Stickeln, um sich vorzustellen und in einem ersten Gespräch über das zentrale Bereitstellunglager, das in Würgassen errichtet werden soll, auszutauschen.

Bei dem Treffen, an dem auch der Beverunger Bürgermeister Hubertus Grimm teilnahm, gab der Vereinsvorstand eine Übersicht über die bisherigen Aktivitäten und Bemühungen auf den verschiedenen Ebenen und informierte auch über anliegende nächsten Schritte.

Landrat Stickeln und Bürgermeister Grimm bedankten sich bei der Initiative für deren Einsatz und die bisher geleistet Arbeit. Bürgerschaftliches Engagement, so Michael Stickeln, stelle eine wichtige Ergänzung zur Politik und Verwaltungstägigkeit dar, die oft auch auf Intiativen aus der Bürgerschaft angewiesen seien.

"Wir freuen uns, dass trotz des vollen Terminkalenders, den der Antritt eines solchen Amtes mit sich bringt, der Landrat gleich zu Beginn Zeit für unser Anliegen gefunden hat, und dieser Termin so schnell zustande gekommen ist", so die Vertreter des Vereins. "Wir sichern zu, die Arbeit im Sinne der ortsansäßigen Bürger über die Ländergrenzen hinweg bestmöglich fortzusetzen. Dazu freuen wir uns natürlich auch auf einen konstruktiven Austausch mit der neuen Verwaltungsspitze". 

Mund-Nasenschutz am Steuer

20.11.2020/PM

Kreis Höxter. Einen Mund-Nasenschutz zu tragen, ist in der Öffentlichkeit mittlerweile ein gewohntes Bild. Doch auch am Steuer von Kraftfahrzeugen wird vermehrt beobachtet, dass ein solcher Mundschutz getragen wird. Die Polizei im Kreis Höxter erreichen immer wieder Anfragen, ob dieses überhaupt erlaubt ist oder einen Verstoß darstellt.

 

Der § 23 Absatz 4 Straßenverkehrsordnung (StVO) besagt, dass Kraftfahrzeugführende ihr Gesicht nicht so verhüllen oder verdecken dürfen, dass sie nicht mehr erkennbar sind. Bei der Benutzung eines Mund-Nasenschutzes ist zwar die Nasen- und Mundpartie verdeckt, jedoch sind die Augen, die Stirn, die Ohren, die Frisur sowie die Statur des Fahrzeugführers noch zu erkennen. Diese Merkmale ermöglichen weiterhin eine Identitätsfeststellung.

 

"Wenn die Person zusätzlich zum Beispiel eine Sonnenbrille oder einen Hut tragen würde, so kann dadurch die Identitätsfeststellung erschwert oder sogar verhindert werden", erklärt Norbert Lammers, Leiter der Direktion Verkehr der Kreispolizeibehörde Höxter. Wenn diese Absicht gegeben ist, dann würde ein Verstoß gegen die Straßenverkehrsordnung erfüllt sein. Die Regelahndung laut Bußgeldkatalog beträgt 60,- EUR plus Bearbeitungsgebühren.

 

Anders sieht es zum Beispiel bei Bus- und Taxifahrern aus. Hier geht es in der Regel nicht um die Verhinderung ihrer Identitätsfeststellung, sondern um ihren Gesundheitsschutz und den ihrer Fahrgäste. Zudem sind sie leicht anhand der Fahrtenbücher und der betrieblichen Dokumentationen zu ermitteln. Ähnliches gilt für Fahrlehrer bei der Ausbildung ihrer Fahrschüler. Auch sie sollen geeignete Masken während der Fahrt tragen.

 

"Befinden sich die Fahrzeugführenden allein im Fahrzeug, macht es aus medizinischer Sicht keinen Sinn, einen Mund-Nasenschutz zu tragen", betont Norbert Lammers. Die Polizei im Kreis Höxter wird im Rahmen ihrer allgemeinen Verkehrskontrollen auch darauf achten und die Situation im Einzelfall mit Augenmaß bewerten.

 

Probefahrt endet mit Totalschaden - zwei Personen verletzt

19.11.2020/PM

Steinheim.  Am Mittwoch, 18. November, verletzten sich bei einem Unfall bei Steinheim zwei Personen, die eine Probefahrt mit einem VW Passat unternommen haben. Gegen 22:15 Uhr fuhr ein 18-Jähriger mit dem Wagen, den er für einen möglichen Kauf Probefahren wollte, auf der L 616 von Steinheim-Vinsebeck in Richtung Steinheim-Bergheim. Der Wagen kam auf der Landstraße nach rechts von der Fahrbahn ab, prallte gegen einen Leitpfosten und fuhr über eine Feldauffahrt in den Straßengraben. Dort stieß er gegen die Grabenböschung, katapultierte auf das angrenzende Feld, schlug auf dem Acker auf und flog weiter über einen Weidezaun. Auf der angrenzenden Weide blieb der VW Passat rund 80 Meter hinter der Straße auf dem Fahrzeugdach liegen. Der 17-jährige Beifahrer ging nach dem Unfall zu Fuß nach Hause und kehrte während der Unfallaufnahme zur Unfallstelle zurück. Der Fahrer und der Beifahrer verletzten sich bei dem Unfall leicht. Der VW Passat musste abgeschleppt werden. An dem Fahrzeug entstand wirtschaftlicher Totalschaden. Auf der Weide entstand Sachschaden durch beschädigte Zaunpfähle. Das Verkehrskommissariat in Höxter hat die Ermittlungen zur Unfallursache aufgenommen.

Drei Autos in Unfall verwickelt

17.11.2020 / MZ

Steinheim. Am Montag, 16. November, ereignete sich bei Steinheim-Sandebeck ein Unfall mit drei beteiligten Autos. Gegen 15:30 Uhr befuhr eine 59-Jährige mit einem Skoda Roomster die L 954 von Himmighausen in Richtung Sandebeck. Das Fahrzeug geriet aus noch ungeklärter Ursache auf die Gegenfahrbahn. Eine entgegenkommende 26-jährige Mercedes-Fahrerin musste dem Skoda Roomster ausweichen und fuhr nach rechts in den Grünstreifen. Trotz dieses Ausweichmanövers berührten sich der Skoda Roomster und der Mercedes an der Fahrerseite. Die Fahrerin eines hinter dem Mercedes fahrenden Skoda Octavia wich ebenfalls auf den rechten Grünstreifen aus. Dennoch touchierte der Skoda Roomster, der sich immer noch auf der Gegenfahrbahn befand, auch den Skoda Octavia. Die 44-jährige Fahrerin des Octavia verletzte sich durch den Zusammenstoß leicht. An allen drei Fahrzeugen entstand jeweils eine Beschädigung an der Fahrerseite. Der Roomster war nicht mehr fahrbereit und musste abgeschleppt werden. Der Gesamtschaden an den Fahrzeugen wird auf rund 11.000 Euro geschätzt. Die Ermittlungen zur Unfallursache sind noch nicht abgeschlossen.

Mit 13 Personen in einem Bulli unterwegs

16.11.2020 / PM

Warburg. Bei einer Verkehrskontrolle in Warburg fiel den Polizeibeamten am Samstag, 14. November, gegen 11.40 Uhr ein VW Bulli auf, der in der Goethestraße unterwegs war. Bei der Überprüfung stellte sich heraus, dass der blaue VW Caravelle von einem 17-Jährigen gesteuert wurde, der keine gültige Fahrerlaubnis vorweisen konnte. Dem Fahrer droht eine Strafanzeige wegen Fahrens ohne Fahrerlaubnis.

Außerdem stellten die Beamten fest, dass sich 13 Personen in dem VW Bulli befanden, welcher lediglich mit neun Sitzplätzen ausgestattet war. Aufgrund der fehlenden Sitzplätze saßen einige Personen aufeinander. Unter den nicht angegurteten Personen befanden zwei Kinder. Wegen der Beförderung von Kindern ohne jegliche Sicherung wurde eine gesonderte Ordnungswidrigkeitenanzeige gefertigt.

Außerdem wurden zwei Verwarngelder wegen der Missachtung der Gurtpflicht erhoben.

Weiterhin wurde eine gesonderte Ordnungswidrigkeitenanzeige wegen dem Verstoß gegen die Corona-Schutzverordnung gefertigt. Die 13 Personen stammten aus mehreren Haushalten. Keine dieser Personen trug einen Mund-Nasen-Schutz. Da es lediglich neun Sitzplätze gab, war es nicht möglich, einen Sicherheitsabstand einzuhalten.

Die Weiterfahrt wurde dem 17-jährigen Fahrer untersagt. Eine andere Person in dem Fahrzeug, die eine gültige Fahrerlaubnis vorzeigen konnte, durfte die Fahrt mit insgesamt neun Personen im Fahrzeug fortsetzen. Die anderen mussten ihren Weg in Richtung Bahnhof fußläufig fortsetzen.

Mehrere Corona-Verstöße in Fahrzeugen geahndet

13.11.2020/ PM

Kreis Höxter. In den vergangenen Tagen haben die Beamten der Polizei Höxter im Kreisgebiet mehrere Verstöße gegen die Corona-Schutzverordnung in Fahrzeugen festgestellt und in einzelnen Fällen auch Ordnungswidrigkeiten-Anzeigen gefertigt.

 

Zum Beispiel war auf der B 252 bei Brakel-Siddessen am 11. November, gegen 0.25 Uhr, im Rahmen einer Verkehrskontrolle ein Fahrzeug aufgefallen, in dem sich drei Personen aus drei verschiedenen Haushalten ohne Schutzmaske aufhielten.

 

Eine ähnliche Feststellung trafen die Beamten in Zusammenhang mit einem Verkehrsunfall bei Steinheim am 10. November gegen 23.40 Uhr. Hier hatten sich in einem Fahrzeug, das in einen Graben geraten war, ansonsten aber unbeschädigt blieb, vier Personen aus vier unterschiedlichen Haushalten aufgehalten.

 

Auch bei einer Verkehrskontrolle in Höxter am 12. November ergaben sich drei Ordnungswidrigkeiten-Anzeigen, weil die Personen im Auto sich nicht an die Corona-Schutzverordnung gehalten haben. Mehr noch: Als die Beamten gegen 1.30 Uhr den BMW am Küsterweg überprüfen wollten, reagierten die drei kontrollierten Personen aggressiv, so dass noch eine Anzeige wegen Personalienverweigerung gestellt wurde. Zusätzlich wurden die festgestellten Verstöße gegen die Straßenverkehrsordnung mit einer weiteren Anzeige geahndet.

 

Grundsätzlich appelliert die Polizei im Kreis Höxter daran, auch bei Fahrten mit mehreren Personen in einem Auto auf die Kontaktbeschränkungen gemäß der Corona-Schutzverordnung zu achten. Da in einem Auto die vorgeschriebenen Mindestabstände naturgemäß schlecht eingehalten werden können, dürfen hier nur Personen aus höchstens zwei verschiedenen Haushalten zusammenkommen. "Diese Maßnahme dient auch dem eigenen Schutz", appelliert Norbert Lammers, Direktionsleiter Verkehr der Kreispolizeibehörde Höxter, an die Vernunft der Verkehrsteilnehmer.

 

Bei Fahrgemeinschaften zur Arbeitsstelle oder auch bei gemeinsamen Fahrten zu Schule werde aber geduldet, wenn sich Kollegen oder Kinder aus mehreren Haushalten im Auto sammeln. Ähnlich wie bei einer Fahrt mit dem öffentlichen Personennahverkehr ist dann von den Mitfahrern eine Alltagsmaske zu tragen. Und: Diese Ausnahme gilt nur für beruflich oder schulisch veranlasste Fahrten, nicht für Freizeitbeförderungen. "Die Polizeibeamten werden das im Einzelfall überprüfen und immer mit Augenmaß bewerten", kündigt Norbert Lammers weitere Kontrollen an.

 

Bei Verstößen gegen die Corona-Schutzverordnung drohen zum Beispiel Bußgelder von 250 Euro pro Person, wenn die Kontaktbeschränkungen nicht befolgt werden. Wer gegen die Maskenpflicht verstößt, riskiert ein Bußgeld von mindestens 50 Euro.

 


Unfall mit einer schwerverletzten Person

12.11.2020/PM

Kreis Höxter. Am Donnerstag, 12. November 2020, kam es auf der B252 bei Willebadessen-Peckelsheim zu einem Unfall, bei dem eine Frau schwer verletzt wurde. Die 18-jährige Fahrerin eines Mercedes fuhr gegen 08:30 Uhr auf der B252 in Richtung Brakel. In Höhe Peckelsheim kam sie nach rechts von der Fahrbahn ab und prallte mit der Front gegen einen Baum. Ein Notarzt betreute die schwer verletzte Frau. Sie wurde mit einem Rettungswagen in ein Krankenhaus gebracht. Ein hinzugerufener Rettungshubschrauber landete an der Unfallstelle, wurde aber nicht benötigt. Der Mercedes war nicht mehr fahrbereit und musste abgeschleppt werden. Die Polizei leitete den Verkehr einspurig an der Unfallstelle vorbei. Die Ermittlungen zur Unfallursache sind noch nicht abgeschlossen.

Verstärkung im Gesundheitsamt des Kreises Höxter

11.11.2020 / PM

Kreis Höxter. „Die Nachverfolgung von Kontaktpersonen hat derzeit höchste Priorität bei der Eindämmung des Infektionsgeschehens“, erklärt der Leiter des Gesundheitsamtes, Dr. Ronald Woltering. Deshalb hat der Kreis Höxter das Nachverfolgungsteam erneut personell verstärkt. Landrat Michael Stickeln begrüßte die neuen Corona-Scouts im Kreishaus und dankte allen, die an der Pandemiebekämpfung mitwirken, für ihre engagierte Arbeit.

 

In den vergangenen Wochen waren bereits zahlreiche Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter aus anderen Verwaltungsbereichen hinzugezogen worden, um den Gesundheitsdienst und den Bevölkerungsschutz bei der Bewältigung ihrer Aufgaben tatkräftig zu unterstützen. „Die Zahl der Infizierten und der Menschen in Quarantäne ist jedoch seit Oktober so stark angestiegen, dass unser eigenes Personal nicht mehr ausreicht“, erklärt Landrat Stickeln.

 

Über das Kreisverbindungskommando der Bundeswehr hatte der Kreis Höxter deshalb Verstärkung angefordert. Zehn Soldaten vom ABC-Abwehrbataillon 7 aus Höxter unterstützen das Team der Nachverfolgung bis Ende November. „Die meisten von ihnen sind im Kreis Höxter beheimatet und kennen die Region“, erklärt der Leiter des Kreisverbindungskommandos, Oberstleutnant Jens Markus. Auch der Medizinische Dienst Westfalen-Lippe hat personelle Verstärkung bereitgestellt. Darüber hinaus hat der Kreis Höxter weiteres Personal eingestellt, das nicht nur bei der Nachverfolgung, sondern auch bei der Durchführung von Tests hilft.

 

Aktuell sind 273 Personen aktiv infiziert (Stand 11. November 00 Uhr). Mehr als 1.500 Personen befinden sich in angeordneter Quarantäne. „Nicht nur die hohen Infektionszahlen sind für die Behörden eine immer größer werdende Herausforderung, sondern auch die sprunghaft angestiegenen Quarantänefälle“, erklärt der Landrat. Um Infektionsketten zu unterbrechen und eine weitere Ausbreitung des neuartigen Virus SARS-CoV-2 zu verhindern, ist es ganz entscheidend, die Kontaktpersonen von bestätigten Fällen zu ermitteln und nachzuverfolgen.

 

„Aktuell haben sich Infektionszahl auf hohem Niveau stabilisiert. Aber dies ist nur eine Momentaufnahme. Die weitere Entwicklung ist gegenwärtig schwer vorherzusagen“, erläutert der Leiter der Abteilung Gesundheitsdienst des Kreises Höxter, Dr. Wilfried Münster, das Infektionsgeschehen im Kreis Höxter, das weiterhin dynamisch und diffus sei. Das bedeutet: „In allen zehn Städten kommt es zu Infektionen. Die Verbreitung des Virus lässt sich nicht auf bestimmte Ursachen zurückführen. Die meisten Ansteckungen erfolgen nach wie vor durch Zusammenkünfte im privaten Bereich“, so Dr. Münster.

Weiterhin wächst täglich der Kreis der Menschen, deren Kontakte nachverfolgt werden müssen, um Infektionsketten zu unterbrechen. „Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Kreises und der zehn Städte arbeiten unter Volllast für den Schutz der Bevölkerung“, sagt Landrat Michael Stickeln. Innerhalb von nur vier Wochen sei die Zahl der COVID-19-Infektionen im Kreis Höxter von zwölf (8. Oktober) auf den Höchststand von 300 aktiven Infektionen (6. November) angestiegen. Waren am 8. Oktober noch 102 Personen in Quarantäne, so sind es derzeit rund 1.500 Personen.

 

„Wegen der hohen Zahlen ist die Nachverfolgung mit einem sehr hohen Aufwand verbunden“, sagt Landrat Stickeln. Deshalb sei er sehr dankbar für die Unterstützung durch die Bundeswehr und den medizinischen Dienst. Im Haus der Bildung, dem im Januar eröffneten neuen Verwaltungsgebäude, wurde eine komplette Etage für die Kontaktpersonennachverfolgung freigeräumt.

 

Landrat Stickeln bittet die Bevölkerung deshalb, ihre Begegnungen mit anderen Menschen auf die nötigsten Kontakte zu begrenzen. „Eine wirksame Eindämmung ist nur möglich, wenn alle gemeinsam ihre Kontakte einschränken und sich an die Abstands- und Hygieneregeln halten, um Ansteckungen möglichst zu verhindern“, so der Landrat.

Polizei Höxter bietet spezielles Pedelec-Training für Senioren an

07.11.2020 / PM

Höxter. Die Kreispolizeibehörde Höxter möchte im Jahr 2021 spezielle Pedelec-Trainings für Senioren anbieten.

 

Ein erstes solches Training speziell für ungeübte E-Bike-Fahrer hatten die Verkehrssicherheitsberater der Polizei kürzlich in Borgentreich durchgeführt. "Wir haben im Kreisgebiet zunehmend Unfälle mit Pedelecs in dieser Altersgruppe", sagt Verkehrssicherheitsberater Michael Wiemeyer. "Deshalb haben wir die Schulung gerne angeboten."

 

Nach den in Borgentreich gesammelten guten Erfahrungen soll diese Schulung für ältere Zweirad-Fahrer künftig häufiger angeboten werden.

 

Neben aktuellen Informationen zu Verkehrsregeln für Radfahrer, zu Fahrradhelmen und zu Sichtbarkeit im Straßenverkehr besteht die Schulung aus praktischen Elementen, um Sicherheit bei verkehrsrelevanten Bewegungsabläufen zu entwickeln. Dazu gehören sicheres Auf- und Absteigen, Beschleunigen, Balance und Spur halten, enge und weite Kurven fahren, Spur wechseln sowie Abbiegen, Ausweichen und Bremsen. Durch das höhere Gewicht und eine schnellere Beschleunigung unterscheidet sich das Fahrverhalten von E-Bikes deutlich von herkömmlichen Fahrrädern. Weitere Schwerpunkte des praktischen Trainings sind andere Verkehrsteilnehmende wahrnehmen und deutliche Zeichen geben.

 

Ab März 2021 sollen die Trainings, die einmalig 3 bis 4 Stunden dauern, wieder angeboten werden. Interessierte können sich dazu bei den Verkehrssicherheitsberatern der Polizei Höxter melden, Telefonnummer 05271/962-0. 

Daumen hoch für den Klimaschutz

07.11.2020 / PM

Höxter. Klimaschutz können schon die Kleinsten lernen – das beweist das Kinderbuch „Kleiner Daumen – große Wirkung“. Auf Einladung des Kreises Höxter gemeinsam mit der EnergieAgentur NRW konnten sich die Kinder des evangelischen Familienzentrums Kunterbunt in Höxter nun auch vom dazugehörigen Theaterstück begeistern lassen.

In Buch und Theaterstück über einen König und seinen Klima-Daumen werden Kindern die Themen Klimaschutz und Nachhaltigkeit im Alltag spielerisch näher gebracht. „Jetzt geht's los, wir sind nicht mehr aufzuhalten! Jetzt geht's los, wir schützen unsere Welt!“, so sang der kleine König gemeinsam mit den Kindern aus der Einrichtung Kunterbunt. Puppenspieler Adrien Megner vom Kindertheater Papiermond zog die begeisterten Kinder dabei völlig in seinen Bann.

Thematisch verbunden war die Aufführung mit einer Fortbildung für die Erzieherinnen und Erzieher sowie Mitarbeiter aus dem offenen Ganztag und Studierende der Fachschule für Sozialpädagogik des Berufskollegs Kreis Höxter in der Aula des Kreishauses. „Uns war bei der Fortbildung der praxisnahe Austausch wichtig. Es wurden viele Tipps und Anregungen vermittelt, die sich im Alltag je nach Bedarf umsetzen lassen“, sagt die Klimaschutz-Beauftrage des Kreises Höxter, Martina Krog, auf deren Inititative die Fortbildung stattfand.

 

Inhaltlich drehte sich die Fortbildung um Themen wie Klimawandel und Klimaschutz sowie der Vermittlung in Basisbausteinen wie Natur und Wetter. Die Teilnehmenden lernten konkrete Einsatzbeispiele zu Themenbausteinen wie Mobilität, Ernährung, Konsum und Abfall kennen. Die Fortbildung wurde aus dem MINT.Fonds des Vereins Natur und Technik sowie von der Abteilung Bildung und Integration des Kreises Höxter finanziell unterstützt.

 

Als Lernplan für die Kinder wurde das Handbuch „Kleiner Daumen – große Wirkung“ entwickelt, das den Teilnehmern der Fortbildungsveranstaltung in Höxter ebenfalls vorgestellt wurde.

 

Es verdeutlicht mit über 120 praktischen Lehrbausteinen den engen Zusammenhang zum Alltag und der kindlichen Erlebniswelt. Die Rahmengeschichte vom König und seinem Daumen greift die Themen zudem immer wieder auf.

 

Ins Leben gerufen wurde das Projekt „Kleiner Daumen – große Wirkung“ vom NaturGut Ophoven. Mitarbeiterin Sylvia Ruhland erläuterte als Referentin in Höxter, wie Kinder spielerisch und mit allen Sinnen viel über Themen wie Abfallsortierung, Konsum, Ernährung, Klimawandel, Klimaschutz oder Mobilität erfahren können. „Die Kinder sollen erkennen können, dass alle Lebensbereiche mit dem Klimaschutz zu tun haben. Mit dem Projekt möchten wir dieses Thema noch enger in den Alltag der Kindertagesstätten integrieren“, so Ruhland.

„Wir freuen uns, dass die Fortbildung nach der Premiere vor zwei Jahren wieder so gut angenommen wurde und dazu beiträgt, die Umweltthemen in vielen weiteren Kitas und Offenen Ganztagen zu vertiefen. Auch der persönliche Austausch zwischen den Bildungshäusern ist uns wichtig und ganz im Sinne des Klimaschutzkonzeptes für den Kreis Höxter“, freut sich Michael Werner, Fachbereichsleiter Umwelt, Bauen, Geoinformationen des Kreises Höxter.

Konstituierende Sitzung des Kreistages: Landrat Michael Stickeln feierlich vereidigt

04.11.2020 / PM

Höxter. Landrat Michael Stickeln ist in der konstituierenden Sitzung des Kreistages in der Warburger Stadthalle durch den Altersvorsitzenden Paul Wintermeyer feierlich in sein Amt eingeführt worden.

„Unsere gemeinsame Aufgabe ist es, den Kreis Höxter mit und für die Menschen in eine erfolgreiche und nachhaltige Zukunft zu führen“, sagte der Landrat in seiner Rede zum Amtsantritt. „Es geht darum, Entwicklungschancen und -potentiale zu erkennen und zu ergreifen und die anstehenden Herausforderungen gemeinsam zu meistern.“ Er bot allen Mitgliedern des Kreistages eine fraktionsübergreifende  Zusammenarbeit an und betonte, dass gerade in diesen schwierigen Zeiten ein gutes Zusammmenwirken zum Wohle der Menschen im Kreis von den Bürgerinnen und Bürger erwartet werde.

Landrat Michael Stickeln kündigte an, zu den Kreistagssitzungen nicht nur in die Aula des Kreishauses in Höxter einzuladen, sondern auch einmal in die eine oder andere Stadt in Kreisgebiet einzuladen, um die Kreispolitik näher an die Menschen heranzubringen.

Wegen der aktuellen Pandemieentwicklung wurde die Sitzung unter strenger Einhaltung der Sicherheitsauflagen zum Infektionsschutz durchgeführt.

Dieb nutzt gestohlene EC-Karte mehrfach

04.11.2020/PM

Brakel. Am Montag, 02. November 2020, gegen 17 Uhr, verlor ein Mann in Brakel eine EC-Karte mit dem dazugehörigen PIN. Ein Unbekannter nahm die Karte im Bereich der Nieheimer Straße an sich und nutzte die Karte im Laufe des Abends mehrmals bevor sie gesperrt wurde. Es entstand ein Schaden im vierstelligen Bereich. Eine Strafanzeige wurde geschrieben. Die Polizei Höxter bittet um Hinweise von möglichen Zeugen unter der Telefonnummer 05271/962-0.

 

Die Polizei rät, die PIN nicht mit der EC- oder Kreditkarte aufzubewahren. Weitere Tipps zum sicheren Umgang mit Zahlungskarten befinden sich hier: http://polizei-beratung.extrapol.de/themen-und-tipps/betrug/ec-und-kreditkartenbetrug/

Eigentümer einer Spaltlampe und eines Laubsaugers gesucht

04.11.2020/PM

Höxter. Die Polizei Höxter sucht seit Mittwoch, 04. November 2020, den Eigentümer einer Spaltlampe, auch Spaltlampenmikroskop genannt, und eines Laubsaugers. Beide Geräte wurden von der Polizei sichergestellt und stammen möglicherweise aus einer Straftat. Um den Sachverhalt aufzuklären und die Gegenstände ihren rechtmäßigen Besitzern zurückgeben zu können, bittet das Kriminalkommissariat 2 der Kreispolizeibehörde Höxter um Hinweise, Rufnummer 05271/962-0.


Täter auf frischer Tat ertappt

02.11.2020/PM

Bad Driburg. Die Bemühungen der Polizei in Bad Driburg waren von Erfolg gekrönt: Ein Einbrecher konnte in der Nacht von Sonntag auf Montag auf frischer Tat ertappt und vorläufig festgenommen werden. Es besteht der Verdacht, dass er für zahlreiche weitere Einbrüche der vergangenen Wochen in Bad Driburg verantwortlich ist. Die Ermittlungen sind noch nicht abgeschlossen.

 

Eine Vielzahl von Einbrüchen in Büros und Geschäftsräume hat in den vergangenen Wochen die Bevölkerung und selbstverständlich auch die Beamten der Kreispolizeibehörde Höxter, insbesondere des zuständigen Kriminalkommissariates III und der Wache Bad Driburg, beschäftigt. Zuletzt hatte es zwischen dem 29. und 30. Oktober drei Einbruchversuche im Stadtgebiet geben, bei denen Sachschäden entstanden sind, allerdings nichts erbeutet wurde.

 

Dank umfangreicher Ermittlungsmaßnahmen sowie verstärkten Streifenfahrten im Stadtgebiet von Bad Driburg war bereits ein Tatverdächtiger ins Visier der Fahnder geraten. Bei einem weiteren Einbruchversuch am Montag, 2. November, konnte die männliche Person dabei beobachtet werden, wie sie um 2.10 Uhr in der Straße "Im Wennigsen" gewaltsam in einen Büroraum eindringen wollte. Als sich die Polizeibeamten zu erkennen gaben, ergriff der Mann die Flucht, konnte nach einer kurzen fußläufigen Verfolgung durch mehrere Gärten dann aber festgehalten werden.

 

Er wurde vorläufig festgenommen und in das Polizeigewahrsam nach Höxter gebracht. Da der Festgenommene im Verdacht steht, für weitere ähnliche Taten in der Vergangenheit im Stadtgebiet von Bad Driburg verantwortlich zu sein, soll er in Absprache mit der Staatsanwaltschaft Paderborn dem Haftrichter vorgeführt werden. Die Untersuchungen werden fortgesetzt.


Verkehrsunfall mit Fahrerflucht - mutmaßlicher Fahrer unter Alkoholeinwirkung

01.11.2020/PM

Brakel. Ein auf der Seite liegendes Auto im Straßengraben wurde der Polizei am Samstag, 31.10.2020, gegen 23.15 Uhr, gemeldet. Der rote VW Polo war offensichtlich auf der Kreisstraße kurz vor Brakel aus Richtung Modexen kommend ausgangs einer Linkskurve nach rechts von der Fahrbahn abgekommen. Beim Eintreffen der Polizei war der Fahrer bereits zu Fuß von der Unfallstelle geflüchtet. Kurz darauf erschien der 26-jähirge Fahrzeugeigentümer aus Brakel in Begleitung von Angehörigen an der Unfallstelle. Zur Fahrereigenschaft machte er keine Angaben. Da er deutlich unter Alkoholeinfluss stand und Verletzungen aufwies, wurde er in ein Krankenhaus gebracht. Dies konnte er nach ambulanter Behandlung wieder verlassen. Ihm wurde eine Blutprobe entnommen, sein Führerschein beschlagnahmt. Zur Überprüfung der Fahrereigenschaft wurde der PKW, der von der Unfallstelle abgeschleppt werden musste, sichergestellt. Der Sachschaden wird mit ca. 7.500 Euro angegeben.


Steigende Corona-Zahlen: Appell von Landrat und Bürgermeistern

28.10.2020 / PM

Kreis Höxter. „Jeder von uns ist in dieser Krise gefragt! Wir müssen es gemeinsam schaffen, die Ausbreitung der Corona-Pandemie deutlich zu verlangsamen. Andernfalls droht unserer Gesellschaft ein Schaden, den wir jetzt noch gar nicht absehen können.“ Mit diesen eindringlichen Worten ruft Landrat Friedhelm Spieker gemeinsam mit den zehn Bürgermeistern des Kreises Höxter alle Bürgerinnen und Bürger dazu auf, sich an die geltenden Corona-Regeln zu halten.

 

„Die besorgniserregende Entwicklung der Infektionszahlen verlangt von uns allen, dass wir die Maßnahmen zur Bekämpfung der Pandemie konsequent umsetzen. Die wirksamsten Mittel sind: persönliche Kontakte soweit wie möglich reduzieren, Mindestabstände von 1,50 Metern einhalten und Mund-Nasen-Schutz tragen“, so Landrat Spieker. „Wie wir uns heute verhalten, entscheidet darüber, welche Beschränkungen des öffentlichen Lebens morgen notwendig sind.“

Einer der wichtigsten Aspekte dabei: Es gehe nicht nur um den Eigenschutz. „Diese Pandemie verlangt von uns solidarisches Handeln statt Egoismus. Indem wir uns selbst vor einer Infektion schützen, beschützen wir auch gleichzeitig die Menschen in unserer Gesellschaft, für die die Krankheit schwerwiegende gesundheitliche Folgen haben kann“, erläutert Landrat Spieker.

 

In den letzten Wochen ist der Kreis der Kontaktpersonen pro Infektionsfall enorm angestiegen. Grund dafür sind zum Beispiel private Feiern und andere Zusammenkünfte größerer Gruppen. „Leider stellte sich im Nachhinein oft heraus, dass dabei die Abstands- und Hygieneregeln nicht eingehalten wurden. Die Krankheit konnte von einer Person gleich auf viele andere überspringen“, sagt Dr. Ronald Woltering, Leiter des Gesundheitsamts des Kreises Höxter. „Wir wissen heute, dass der Hauptübertragungsweg des Coronavirus die sogenannte Aerosolbildung ist. Die Abgabe des Virus erfolgt über den Atem aus Mund und Nase. Wer also Abstand hält, einen Mund-Nasen-Schutz trägt und die allgemeinen Hygieneregeln einhält, kann sich und andere sehr wirksam vor einer Infektion schützen.“

 

Der Sprecher der Bürgermeister im Kreis Höxter, Warburgs Bürgermeister Michael Stickeln, macht deutlich: „Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Kreises und der zehn Städte arbeiten unter Volllast für den Schutz der Bevölkerung. Doch erfolgreich kann dieser Einsatz im Kampf gegen die Pandemie nur sein, wenn wir alle gemeinsam mitwirken. Deshalb auch unser Appell: Bitte helfen Sie selbst mit und setzen Sie die geltenden Abstands- und Hygienevorgaben gewissenhaft um!“


Warnung vor Schockanrufen

28.10.2020 / PM

Kreis Höxter. Die Kreispolizeibehörde Höxter warnt vor Betrügern, die durch Schockanrufe Bargeld erbeuten wollen. Die Unbekannten geben sich am Telefon als Polizeibeamte aus und behaupten, ein Familienmitglied habe bei einem Verkehrsunfall eine Person getötet. Um die Angerufenen unter Druck zu setzen, wird behauptet, dass ihr Verwandter einer Haftstrafe entgehen könne, wenn eine bestimmte Geldsumme gezahlt werde. Am Dienstag, 27.10.2020, wurden der Polizei Höxter innerhalb von wenigen Stunden fünf Fälle dieser Betrugsform gemeldet. Auf die Forderungen sind die Angerufenen nicht eingegangen, so dass es jeweils bei einem Versuch blieb. Die Polizei rät, bei einem solchen Anruf sofort aufzulegen und sich bei der echten Polizei per Notruf 110 zu melden. Weitere Informationen und Verhaltenshinweise unter: https://hoexter.polizei.nrw


Spaziergänger findet Leiche im Wald

27.10.2020 / PM

Bad Driburg. Eine seit dem 27. April 2020 aus einer Klinik an der Elmarstraße in Bad Driburg vermisste Frau ist tot aufgefunden worden. Ein Spaziergänger fand in einem Waldstück an der B64 bei Bad Driburg am Sonntag, 04. Oktober 2020, einen Leichnam. Ein gerichtsmedizinischer Abgleich der DNA ergab, dass es sich zweifelsfrei um die seit dem 27. April 2020 vermisste 31-Jährige handelt. Als Todesursache wird ein Fremdverschulden ausgeschlossen.


Randalierender Maskenverweigerer ohne Fahrschein in der Bahn

27.10.2020 / PM

Warburg. Weil ein 37-Jähriger in einem Zug keinen gültigen Fahrschein hatte, keine Maske trug und auch noch randalierte, muss er sich nun wegen Beleidigung, Körperverletzung, Erschleichen von Leistungen und einem Verstoß gegen das Infektionsgesetz verantworten. Am Montag, 26.10.2020, gegen 16:00 Uhr, wurde der Kreispolizeibehörde Höxter ein Randalierer in einem Regionalexpress gemeldet. Am Bahnhof in Warburg gab der 60-jährige Fahrkartenkontrolleur den Polizisten gegenüber an, dass der Fahrschein eines Reisenden nicht abgestempelt war. Daraufhin angesprochen, reagierte der Ticketsünder aggressiv, beleidigte den Kontrolleur und schubste ihn mehrfach. Als der 37-jährige Mann das Zugabteil verlassen wollte, schlug er eine Tür des Abteils hinter sich zu. Gegen diese Tür stieß der Kontrolleur mit dem Kopf und verletzte sich an der Stirn. Der 37-Jährige trug während der Kontrolle keinen Mund- und Nasenschutz. Eine Strafanzeige wurde gefertigt.


KHWE beschließt Besuchsverbot

26.10.2020 / PM

Kreis Höxter. Die stark steigenden Corona-Infektionszahlen im Kreis Höxter haben erneut Auswirkungen auf das Klinikum Weser-Egge: Die KHWE erlässt für ihre vier Krankenhäuser in Bad Driburg, Brakel, Höxter und Steinheim von Dienstag, 27. Oktober, an ein generelles Besuchsverbot. In den fünf KHWE-Seniorenhäusern sollen die Besuche auf ein Mindestmaß reduziert werden.

 

Ausnahmeregelungen gelten für Angehörige sterbender Patienten und von Schwangeren. In den Kreißsaal darf eine gesunde Begleitperson mitgenommen werden. Über andere Not- und Härtefälle wird im Einzelfall entschieden.

 

"Dieser Schritt ist uns schwer gefallen. Der aktuell hohe Inzidenzwert im Kreis Höxter lässt uns leider keine andere Wahl. Als größter Arbeitgeber im Kreis Höxter haben wir zusätzlich eine Fürsorgepflicht gegenüber unseren Mitarbeitern. Wir bitten um Verständnis", begründet KHWE-Geschäftsführer Christian Jostes diese Entscheidung. Die Versorgung der stationär aufgenommen Patienten und der Notfälle findet weiterhin vollumfänglich statt, versichert der Klinik-Chef. Auch die Geriatrische Tagesklinik im St. Rochus Krankenhaus in Steinheim sowie die Psychiatrische Tagesklinik in Bad Driburg bleiben zunächst geöffnet.

 

Planbare Operationen

Auch planbare Operationen finden nach Angaben des Klinik-Chefs weiterhin statt. Diejenigen Patienten, die für eine geplante Operation in ein KHWE-Krankenhaus kommen, werden allerdings nur mit einem negativen Testergebnis stationär aufgenommen. Wie diese Testung erfolgt, wird im Vorfeld der stationären Aufnahme mit dem Patienten besprochen. Für Notfall-Patienten gilt ein besonderes Testverfahren.

 

Darüber hinaus arbeitet das KHWE-Hygieeteam derzeit an der Erweiterung des Testkonzeptes für die Kranken- und Seniorenhäuser sowie für die ambulanten Pflegestationen.

 

Praxisräume der niedergelassenen Ärzte sowie der Physiotherapiepraxen an den Krankenhaus-Standorten bleiben für die Patienten weiterhin frei zugänglich. Begleitpersonen werden an der Rezeption registriert.

Angehörigen von Patienten ist es in allen vier Krankenhäusern des Klinikum Weser-Egge erlaubt, namentlich gekennzeichnete Wäsche oder andere persönliche Dinge an der Rezeption abzugeben.

 

"Auch wenn die Lage in unseren Krankenhäusern noch relativ ruhig ist, rechnen auch wir wieder mit einem Anstieg von Patienten in den kommenden Tagen und Wochen", so Jostes. Aktuell befinden sich lediglich drei positiv auf das Corona-Virus getestete Menschen in stationärer Behandlung. Diese sind derzeit weder intensiv- noch beatmungspflichtig und befinden sich ausschließlich in Isolation.

 

Besuche in den KHWE-Seniorenhäusern

Für die Seniorenhäuser der KHWE in Steinheim (St. Rochus), Bökendorf (St. Josef), Höxter (St. Nikolai), Beverungen (St. Johannes Baptist) und Brakel (St. Antonius) gilt kein Besuchsverbot. Bewohner, die in stationären Pflegeeinrichtungen leben, haben das Recht auf Teilhabe und soziale Kontakte. Dementsprechend dürfen Besuche in Seniorenhäusern nach Wille des Gesetzgebers nicht stark eingeschränkt werden.

 

"Wir appellieren dennoch an die Vernunft und Eigenverantwortung eines jeden und bitten darum,  vorsorglich auf Besuche in den Seniorenhäusern zu verzichten. Wir wissen, wie sehr unsere Bewohner und auch ihre Angehörigen darunter leiden. Dennoch sollte sich in Zeiten wie diesen jeder hinterfragen, ob ein Besuch wirklich nötig ist. Wir raten allen Besuchern dazu, bitte zu Hause zu bleiben", sagt KHWE-Chef Christian Jostes. Die Tagespflegen bleiben geöffnet. Entsprechende Besucherkonzepte werden derzeit überarbeitet und mit den Beiräten und Behörden abgestimmt.


Betrunkener springt in eine Windschutzscheibe und greift einen Autofahrer an

26.10.2020 / PM

Scherfede. Weil ein alkoholisierter 18-Jähriger auf Motorhaube und Frontscheibe eines Autos sprang, muss er sich nun nicht nur wegen Sachbeschädigung, sondern auch wegen gefährlichem Eingriff in den Straßenverkehr verantworten. Mit einem weiteren Autofahrer, der anhielt um zu helfen, kam es zu einer Prügelei. Die Tat ereignete sich am Sonntag, 25.10.2020. Um 19:15 Uhr befuhr eine Mutter mit dem 18-jährigen Sohn die B68 bei Scherfede. Beide kamen von einer Feier, bei der der Sohn Alkohol getrunken hatte. Während der Fahrt wurde der junge Mann aggressiv und wollte das Auto verlassen. Die Mutter stoppte den Wagen, der Sohn stieg auf der Bundesstraße aus. Der 18-Jährige ließ sich von seiner Mutter nicht beruhigen.

 

Als der Mann auf die Gegenfahrbahn lief, hielt ein heranfahrendes Auto an. Die Fahrerin dieses Fahrzeugs stieg aus und wollte dem Mann helfen. Er nahm jedoch Anlauf und sprang auf die Motorhaube gegen ihre Windschutzscheibe, die dabei zerbrach. Die Frau setzte sich daraufhin verängstigt in ihr Auto und verriegelte die Türen. Der alkoholisierte und auch aggressive Mann versuchte dann, ihre Fahrertür zu öffnen. Dies gelang ihm nicht. Er rannte anschließend die B68 weiter, wo ein weiteres herankommendes Auto anhielt. Der Fahrer wollte ebenfalls dem Fußgänger auf der Bundesstraße helfen. Als der Fußgänger von ihm angesprochen wurde, schlug dieser direkt auf den Autofahrer ein. Der Autofahrer wehrte sich gegen die Schläge, brachte den alkoholisierten Mann zu Boden und hielt ihn bis zum Eintreffen der Polizei fest. Der 18-Jährige blieb auch den Polizeibeamten gegenüber aggressiv und lies sich nicht beruhigen. Ihm mussten Handschellen angelegt werden. Mit einem Rettungswagen wurde er in ein Krankenhaus gebracht. Eine Richterin ordnete die Entnahme einer Blutprobe an. Gegen den jungen Mann ermittelt die Polizei nun wegen gefährlichem Eingriff in den Straßenverkehr und wegen Sachbeschädigung. Das Auto mit der beschädigten Windschutzscheibe musste abgeschleppt werden, der Sachschaden wird auf rund 1000 Euro geschätzt. 

 


Zwei Brände in der Tiefgarage

20.10.2020 / PM

Steinheim. Zu zwei Bränden in einer Tiefgarage in Steinheim war es am Montag, 19. Oktober, gekommen.

 

Unbekannte Täter zündeten in einer leerstehenden Tiefgarage an der Marktstraße in Steinheim einen kleinen Haufen von Kartons und Zeitungen an. Die Tat muss sich zwischen 16.00 und 16.15 Uhr ereignet haben. Zeugen bemerkten den Brand und konnten ihn umgehend löschen.

 

Gegen 18.30 Uhr brannte es in derselben Tiefgarage ein zweites Mal. Bislang unbekannte Täter hatten abermals mehrere Zeitungen und Prospekte angezündet. Die Feuerwehr rückte aus, der Brand konnte sehr schnell gelöscht werden, so dass kein weiterer Sachschaden entstand.

 

Die Ermittler der Polizei Höxter bitten um mögliche Hinweise von Zeugen unter der Telefonnummer 05271/962-0. 

 


Sechs Wildunfälle in 90 Minuten

16.10.2020/PM
Kreis Höxter. Am Freitagmorgen, 16. Oktober 2020, mussten die Beamten der Kreispolizeibehörde Höxter insgesamt sechs Unfälle mit Wildbeteiligung innerhalb von 90 Minuten aufnehmen. Die Unfälle ereigneten sich von 6:20 Uhr bis 7:50 Uhr und verteilen sich gleichmäßig über alle Gebiete des Kreises. Ein siebter Wildunfall ereignete sich gegen 09:30 Uhr. In allen Fällen entstand Sachschaden, Personen wurden nicht verletzt. Die Polizei appelliert daher an alle Autofahrer, vor allem in Waldgebieten besonders aufmerksam zu fahren.


Foto: Kreis Höxter
Foto: Kreis Höxter

Kostenlose Mitmach-Workshops in Brakel

16.10.2020 / PM

Höxter. Seifenschnitzen, Mode designen und Grußkarten gestalten – das alles ist in kostenlosen Mitmach-Workshops möglich, zu denen das Kommunale Integrationszentrum des Kreises Höxter gemeinsam mit dem Brakeler Verein Brücke-MOCT einlädt. Geleitet werden die Veranstaltungen von erfahrenen Künstlerinnen.

 

Die Mitmach-Workshops finden im Rahmen des „VielfaltForums“ statt, mit dem das Kommunale Integrationszentrum seit 2015 interkulturelle und interreligiöse Begegnung im Kreis Höxter anbietet. „Kunst eignet sich hervorragend, um Menschen aus unterschiedlichen Kulturen zusammenzubringen. In den Mitmach-Workshops wird nicht nur künstlerisches Handwerk vermittelt, auch der kulturelle Austausch steht im Vordergrund“, sagt Kreisdirektor Klaus Schumacher.

Als Kooperationspartner konnte das Kommunale Integrationszentrum den Verein Brücke-MOCT gewinnen, der sich seit vielen Jahren für die Integration der im Kreis Höxter ansässigen Aussiedler und anderer Migranten engagiert. Die Mitglieder organisieren regelmäßig Sprachkurse (Deutsch, Englisch und Russisch) für Kinder und für Erwachsene. Zudem wird gemeinsam gekocht, genäht und vieles mehr.

 

Alle Kunst-Workshops finden jeweils von 17 bis 20 Uhr im Stadtteilzentrum Generationenpark Brakel, Lütkerlinde 4, statt. Anmeldungen sind bis zu drei Werktage vor dem Workshop möglich. Ansprechpartnerin ist Tuija Niederheide vom Kommunalen Integrationszentrum (Telefon 05271 965-3613, E-Mail t.niederheide@kreis-hoexter.de). Den Flyer zur Workshop-Reihe finden Sie hier.

Diese Mitmach-Workshops werden angeboten:

 

Seifenschnitzen

Mittwoch, 21. Oktober 2020

Künstlerin Valentina Jurik ist begabte Malerin. Über die Aquarell- und Acrylmalerei ist sie zur Federmalerei gekommen, die seit sieben Jahren zu ihrer größten Leidenschaften gehört. In ihrem Workshop zeigt sie, wie man aus handelsüblichen Seifenstücken mit Hilfe von einfachem Schnitzwerkzeug faszinierende Kunstwerke macht.

 

 

„Refashion your clothes“

Mittwoch, 4. November 2020

Galina Schiffmann ist professionelle Konstrukteurin und Modelleurin (Ingenieurin, Universität Almaty, Kasachstan) mit viel Erfahrung als Modedesignerin und Ingenieurin für Bekleidungskonstruktion und -entwurf in Kasachstan. In ihrem Workshop zeigt sie, wie neues Leben in alte Kleidung kommt. Dazu gibt sie Tipps und Tricks für jeden Figurentyp. Zum Workshop sollten Kleidungsstücke zum Ändern mitgebracht werden.

 

 

„Art-Café“

Mittwoch, 9. Dezember 2020

Die Künstlerin und Designerin Serefima Guseva hat an der Kunstschule der Stadt Orsk in Russland studiert und unter anderem als Designerin für Innenausstattung in Kaliningrad gearbeitet. Sie lädt ein zur Gestaltung von Grußkarten zu Weihnachten in Aquarell- und Acryltechnik.

 

Corona-Hinweis

Da uns Ihre und unsere Gesundheit am Herzen liegt, müssen wir alles tun, um die notwendigen Abstandsregelungen einhalten zu können. In unseren Veranstaltungen ist ausreichend Platz, um diese Regelungen einzuhalten. Diese Veranstaltungen ist nur mit Voranmeldung möglich!

Bitte bringen Sie eine Mund-Nasen-Maske mit.


Fachwerkhaus in Warburg nach Brand nicht mehr bewohnbar

Großeinsatz von Polizei und Feuerwehr

15.10.2020/PM

Warburg.  Nach einem Brand in Warburg ist ein Mehrfamilienhaus nicht mehr bewohnbar. Eine Bewohnerin wurde aufgrund des Verdachtes einer Rauchgasvergiftung in ein Krankenhaus gebracht. Das Feuer in dem Haus an der Bernhardistraße ist am Donnerstag, 15. Oktober 2020, gegen 09:15 Uhr, ausgebrochen. Aufgrund der starken Rauchentwicklung erschienen der Löschzug der Feuerwehr Warburg und Löschgruppen der Feuerwehren Calenberg, Ossendorf und Wormeln vor Ort. Die zehn Hausbewohner konnten trotz des Brandes das Haus eigenständig verlassen. Bei einer 51-jährigen Bewohnerin bestand der Verdacht einer Rauchgasvergiftung. Ein Rettungswagen brachte sie in ein Krankenhaus. Der Verdacht bestätigte sich nicht. Mehrere Bewohner eines Nachbarhauses mussten ihr Haus vorsichtshalber verlassen. Nach einer Stunde konnten sie wieder in ihre Wohnungen zurückkehren. Zur Unterstützung der Polizei, der Feuerwehren und der Rettungsdienste kamen Mitarbeiter des THW und des DRK zum Einsatzort.

 

Die Bewohner des brennenden Hauses wurden zunächst in einer nahe gelegenen Schule untergebracht. Das Fachwerkhaus ist nicht mehr bewohnbar. Mitarbeiter des Ordnungsamtes der Stadt Warburg kümmern sich nun um eine Unterkunft für die Bewohner.

 

Durch das große Aufgebot an Einsatzfahrzeugen wurde ein Teilabschnitt der Bernhardistraße für der Verkehr gesperrt. Der Verkehr wurde an der Kasseler Straße und der Schwerte abgeleitet. Die Sperrung der Bernhardistraße konnte nach rund drei Stunden aufgehoben werden. Die Höhe des Schadens an dem Fachwerkhaus ist noch nicht bekannt. Die weiteren Ermittlungen der Brandexperten der Kriminalpolizei zur Brandursache dauern noch an.


Schwerer Verkehrsunfall mit zwei Verletzten - Rettungshubschrauber im Einsatz

14.10.2020/PM

Höxter. Bei einem Zusammenstoß von zwei Autos auf der K 45 bei Höxter hat sich eine Fahrerin so schwere Verletzungen zugezogen, dass sie mit einem Rettungshubschrauber in eine Klinik geflogen werden musste.

 

Am Mittwoch, 14. Oktober 2020, gegen 12 Uhr, fuhr eine Ford Fiesta-Fahrerin von Schloss Corvey aus in Richtung Lüchtringen. Ihr Fahrzeug geriet zwischen Schloss Corvey und der Abfahrt Zur Lüre ins Schleudern und stieß mit einem entgegenkommenden Seat Leon zusammen. Bei der Kollision wurden beide Fahrerinnen schwer verletzt. Ein Rettungshubschrauber brachte die 21-jährige Fahrerin des Ford Fiesta in eine Klinik. Die 37-jährige Fahrerin des Seat Leon wurde mit einem Krankenwagen in ein Krankenhaus gebracht. Die Autos waren nicht mehr fahrbereit und mussten abgeschleppt werden. Während der Unfallaufnahme musste die K 45 für circa zwei Stunden vollständig für den Verkehr gesperrt werden. 


Blitzer in Bad Driburg mit Autolack besprüht - Zeugen gesucht

14.10.2020/PM

Bad Driburg. Die Scheibe der Kamera der Geschwindigkeitsmessanlage auf der B 64 in Bad Driburg wurde am Montag, 05.10.2020, mit Autolack besprüht. Der Unbekannte beging die Straftat mutmaßlich in den frühen Morgenstunden. Die Polizei Höxter ermittelt und sucht Zeugen, die Angaben zu dem Vorfall machen können, Telefon: 05271/9620. 


Jetzt für Fischerprüfung anmelden

13.10.2020 / PM

Kreis Höxter.  Wer in diesem Jahr die Fischerprüfung ablegen möchte, kann sich ab sofort beim Kreis Höxter dazu anmelden. Die Prüfung findet in der Zeit vom 2. bis zum 16. Dezember statt. Sollten Bewerber die Prüfung nicht bestehen, haben sie am 12. Januar 2021 die Möglichkeit, diese zu wiederholen. 

Die Anträge auf Zulassung zur Prüfung sind spätestens bis zum 4. November beim Kreis Höxter einzureichen. Antragsvordrucke können im Kreishaus, Zimmer C 336, bei Andreas Grawe (Telefon 05271/965-1207) abgeholt oder angefordert werden. Der genaue Prüfungstermin, der Prüfungsort und mögliche Corona-Hygieneschutzkonzepte werden den Bewerbern rechtzeitig schriftlich bekannt gegeben. Aufgrund der anhaltenden Pandemielage des Corona-Virus ist es zudem möglich, dass die Prüfungen gegebenenfalls kurzfristig verschoben werden.

 

Infos und Anträge zur Fischerprüfung finden Sie hier!

 


Mehrere Einbrüche in Geschäftsräume in Bad Driburg - die Polizei bittet um Hinweise.

12.10.2020 / PM 

Bad Driburg. Am letzten Wochenende erstatteten in Bad Driburg drei Geschädigte von Geschäftseinbrüchen Anzeige. Am Samstagmorgen, 10.10.2020, drang ein Unbekannter zwischen 02:45 Uhr und 07:30 Uhr in einen Friseursalon an der Lange Straße ein. Der Täter nahm einen All-in-one LCD Computer und Bargeld mit. Ein weiterer Einbruch ereignete sich bei einer Firma an der Gräfin-Margarete-Allee. Die Tat hat im Zeitraum von Samstag, 10.10.2020, 14:00 Uhr, bis Sonntag, 11.10.2020, 13:45 Uhr, stattgefunden. Am Montagmorgen meldete der Besitzer einer Autowerkstatt an der Straße Im Wenningsen einen weiteren Einbruch. Im Zeitraum von Sonntag, 11.10.2020, 11:20 Uhr, bis Montag, 12.10.2020, 06:30 Uhr, wurde dort Bargeld entwendet. Wer Beobachtungen gemacht hat, die mit den Taten in Zusammenhang stehen könnten, wird gebeten, sich bei der Polizei in Warburg unter der Telefonnummer 05641/78800 zu melden.


Anmeldefrist für Kindergartenjahr 2021/22 läuft

09.10.2020/PM

Kreis Höxter. Wer für das Kindergartenjahr 2021/2022 einen Betreuungsplatz für sein Kind sucht, sollte jetzt aktiv werden. Mit dem KitaPlaner im Internet sollten Eltern die Anmeldung online vornehmen. Dies ist jetzt auch für einen Platz bei einer Tagespflegeperson möglich.

 

„Die Anmeldungen für das nächste Kindergartenjahr, das am 1. August 2021 beginnt, laufen bereits auf Hochtouren“, erklärt der Leiter der Abteilung Kinder, Jugend und Familie beim Kreis Höxter, Christian Rodemeyer. Eltern und Erziehungsberechtigte sollten ihr Kind bis zum 15. November online angemeldet haben, wenn es im kommenden Kindergartenjahr einen Platz in einer Kindertageseinrichtung oder Kindertagespflege bekommen soll. Die pünktliche Anmeldung ist notwendig, weil über die Anmeldezahlen der Betreuungsbedarf festgestellt wird.

 

Mit dem webbasierten KitaPlaner des Kreises Höxter können Eltern ganz bequem von zu Hause aus einen Betreuungsplatz suchen und buchen. Der KitaPlaner listet alle Kindertageseinrichtungen und im Kreis Höxter tätigen Tagespflegepersonen auf. Neben allgemeinen Angaben zu den Einrichtungen und Tagespflegestellen finden Interessierte weitere wichtige Informationen, wie Ansprechpartner, Standort, Altersgruppen, Betreuungsumfang und Öffnungszeiten.

 

„Für ein Kind kann eine Wunschliste mit bis zu fünf Kitas oder Tagespflegestellen angelegt werden“, erklärt Christian Rodemeyer. Per Mail werden die Erziehungsberechtigten dann über Zu- und Absagen informiert. „Deshalb sollten sie im Januar und Februar ihren E-Mail-Eingang besonders im Auge behalten, um auf die Zusagen der Kitas rechtzeitig reagieren zu können“, empfiehlt der Abteilungsleiter im Kreisjugendamt. Das elektronische Anmeldesystem sei für alle Beteiligten, für die Eltern, die Einrichtungen und die Planer, sehr komfortabel. „Ein persönliches Gespräch in der Kita oder Tagespflegestelle kann und soll es natürlich nicht ersetzen“, so Rodemeyer.

 

Auch Tagesmütter und Tagesväter im Kreisgebiet können ab diesem Jahr mit dem KitaPlaner online gesucht werden und man kann dort einen Betreuungsplatz vormerken lassen. Die Betreuung und Förderung von bis zu Dreijährigen bei Tagespflegepersonen sei eine weitere wichtige Säule in der Kinderbetreuung.

 

Mit dem KitaPlaner können Eltern sich umfassend über Betreuungsangebote in Kindertageseinrichtungen und in der Kindertagespflege informieren. Bis zum 15. November sollten sie einen Betreuungsplatz in einer Kita oder Tagespflegestelle für das nächste Kindergartenjahr 2021/2022 anmelden. Auch für spätere Kindergartenjahre ist schon jetzt eine Anmeldung möglich und erwünscht.


Sieben Wildunfälle in einer Nacht

08.10.2020/PM

Kreis Höxter. Auffallend viele Unfälle mit Wildbeteiligung mussten die Beamten der Kreispolizeibehörde Höxter in der Nacht von Mittwoch auf Donnerstag aufnehmen. Am 7. und 8. Oktober wurden im Kreis Höxter insgesamt sieben Wildunfälle registriert. In allen Fällen blieb es bei Sachschäden, Personen wurden nicht verletzt.

 

Die Unfallstellen verteilen sich relativ gleichmäßig über alle Gebiete im gesamten Kreis Höxter. Die Zahl der Wildunfälle liegt im Kreis Höxter seit mehreren Jahren auf einem gleichbleibend hohen Niveau bei rund 1.300 pro Jahr.

 

Die Polizei im Kreis Höxter appelliert daher an alle Autofahrer, vor allem in Waldgebieten besonders aufmerksam unterwegs zu sein und die Geschwindigkeit entsprechend anzupassen: "Behalten Sie die Fahrbahnränder im Auge und halten Sie einen Sicherheitsabstand zum rechten Fahrbahnrand ein. Ein "Wild" kommt selten allein - deshalb rechnen Sie stets mit mehreren Tieren! Wild verhält sich auf der Straße unberechenbar."

 

Wenn eine Kollision tatsächlich unvermeidbar ist: Besser ein kontrollierter Aufprall als ein unkontrolliertes Ausweichen. Im Ernstfall Auto in der Spur halten und so stark wie möglich abbremsen. Riskante Ausweichmanöver gefährden den Gegenverkehr oder enden schnell am nächstbesten Baum.

 

   Wenn es tatsächlich zu einem Unfall kommt:

   - Unfallstelle absichern

   - Gegebenenfalls Verletzte versorgen.

   - Das Tier (möglichst mit Schutzhandschuhe) von der Straße 

     entfernen, um den nachfolgenden Verkehr nicht zu gefährden.

   - Tier nicht mitnehmen - sonst droht eine Anzeige wegen Wilderei.

   - Wildschäden unverzüglich bei der nächsten Polizei- und 

     Forstdienststelle melden. 


Drei Schwerverletzte durch Unfall auf der L838

05.10.2020 / PM

Kreis Höxter. Bei einem Unfall auf der L 838 zwischen Borgentreich-Bühne und Beverungen-Haarbrück sind drei Personen schwer verletzt worden. Der Unfall ereignete sich am Sonntag, 4. Oktober, gegen 20.45 Uhr einige hundert Meter hinter der Kreuzung L 838/K 30. In einer langgezogenen Linkskurve in Fahrtrichtung Haarbrück hatte der 18-Jährige Fahrer eines VW Touareg die Kontrolle über sein Fahrzeug verloren und war nach rechts von der Fahrbahn abgekommen. Der Wagen kollidierte im Bereich der hinteren Seitentür mit einen Baum am linken Straßenrand und kam schwer beschädigt auf einem Feld zum Stehen. Weitere Fahrzeuge waren an dem Unfall nicht beteiligt, die Untersuchungen zur genauen Unfallursache dauern noch an. Alle drei Fahrzeuginsassen wurden beim Unfall schwer verletzt und in verschiedene Krankenhäuser gebracht. Es entstand Sachschaden in Höhe von mehr als 30.000 Euro.



Auto am Heck getroffen und gegen Baum geschleudert

02.10.2020 / PM

Höxter. Wirtschaftlicher Totalschaden entstand an einem Hyundai i10 durch einen Unfall am Donnerstag, 1. Oktober, am Ortsrand von Höxter. Die 44-jährige Fahrerin erlitt leichte Verletzungen.

 

Der Hyundai hielt zunächst an der Einmündung K 18 zur L 755, um aus Richtung Bosseborn kommend nach rechts auf die Lütmarser Straße in Richtung Höxter abzubiegen. Während die Fahrerin verkehrsbedingt warten musste, fuhr gegen 14.35 Uhr ein von hinten kommender Nissan Qashqai nahezu ungebremst auf den stehenden Kleinwagen auf.

 

Durch die Wucht des Aufpralls wurde der Huyndai quer über die Lütmarser Straße geschleudert und prallte auf der gegenüberliegenden Straßenseite gegen einen Baum. Der Nissan kam noch in der Einmündung zum Stehen, die 65-jährige Fahrerin blieb unverletzt.

 

Der Sachschaden wird auf insgesamt rund 13.000 Euro geschätzt. Der Verkehr wurde an der Unfallstelle vorbeigeleitet, die Lütmarser Straße musste lediglich für die Bergung kurzzeitig gesperrt werden


Auto prallt gegen bremsenden Lastwagen

30.09.2020 / PM

Willebadessen. Ein 54-Jähriger befuhr am Dienstag, 29. September, mit einem LKW die L828 aus Richtung Willebadessen kommend in Fahrtrichtung Scherfede. Gegen 9 Uhr wollte er in Höhe Willebadessen-Borlinghausen von der Landstraße nach links auf ein Grundstück einbiegen. Dazu setze er ungefähr 200 Meter vor dem Abbiegen den Fahrtrichtungsanzeiger nach links und bremste sein Fahrzeug ab. Eine hinter ihm fahrende 63-Jährige in einem Nissan Micra wollte den Lkw zunächst überholen, bemerkte während ihres Überholvorgangs aber den Blinker und versuchte wieder hinter dem LKW einzuscheren. Dabei prallte sie gegen das Heck des bremsenden Lastwagens. Die Nissan-Fahrerin wurde leicht verletzt in ein Krankenhaus gebracht, ihr Wagen musste abgeschleppt werden. Der Lkw wurde nur leicht beschädigt und blieb fahrbereit, der Fahrer blieb unverletzt. Der Gesamtschaden liegt bei rund 7.000 Euro. Die Feuerwehr Borlinghausen war vor Ort und streute an der Unfallstelle austretende Betriebsstoffe ab.


Projekt „Kulturgeselle/in“ geht in eine neue Runde

29.09.2020/PM

Kreis Höxter. Nach einem erfolgreichen ersten Auftakt sucht das Kulturbüro des Kreises Höxter auch in 2020, gemeinsam mit den „Paderborner Kreaturen“, wieder nach jungen und kulturinteressierten Jugendlichen. Vom 5. bis zum 17. Oktober, haben 14 bis 21-Jährige die Möglichkeit, gemeinsam mit professionellen Künstlern ihr eigenes Werk zu erschaffen.

 

Bewerbungen sind noch bis zum 3. Oktober 2020 möglich. Hierzu kann ein Selfie-Video per Whatsapp an die Handy-Nummer 0171 / 844 99 88 oder per E-Mail an info@paderborner-kreaturen.de geschickt werden.

                   

In dem Projekt „Kulturgeselle/in“ bekommen die Jugendlichen Unterstützung in der Entstehung ihres „Gesellenstücks“ und erhalten nebenbei Eindrücke, wie die Kunst auch für den beruflichen Weg genutzt werden kann. Wie verdiene ich mit einem Kreativjob Geld? Wo finde ich den richtigen Markt für meine Kunstwerke? Diese und weitere Fragen werden von den Künstlerinnen und Künstlern beantwortet.  

„Gerade für künstlerisch begabte junge Menschen ist es oft schwer, berufliche Möglichkeiten abzuschätzen“, so Kreisdirektor Klaus Schumacher. „Zu unseren übergeordneten Zielen als Bildungsregion gehört es, Schülerinnen und Schüler auf allen Stationen ihres Werdegangs von der Schule in den Beruf zu unterstützen“.

 

In dem zweiwöchigen Workshop werden regionale Künstlerinnen und Künstler verschiedener Sparten je bis zu sechs Heranwachsende begleiten. Als künstlerische Mentoren sind dabei: Laura Schlütz (Steinheim, Modekünstlerin), Sebastian Ickrath (Warburg, Grafik und Siebdruck) sowie Elisabeth Brosterhus (Steinheim, Glaskünstlerin). Manfred Webel (Paderborn, Bildhauerei, Kunst am Bau, Partizipationsprojekte) und André Sedlaczek (Detmold, Cartoonist) werden in diesem Jahr ein Atelier zusammen besetzen. Besonderer Wert wird in diesem Jahr in allen beteiligten Ateliers auf Hygiene und ausreichenden Abstand der Teilnehmenden zueinander gelegt. Dafür wurden wieder das Korbmachermuseum Dalhausen und der Kunstraum im Kulturzentrum Steinheim ausgewählt.

 

Ein Höhepunkt des Projekts „Kulturgeselle/in“ ist die Abschlussveranstaltung, auf der alle Jugendlichen die Chance bekommen, ihr Meisterstück zu präsentieren. Aufgrund von Corona muss dafür in diesem Jahr eine andere Möglichkeit geschaffen werden. „Damit trotzdem jeder sein Gesellenstück zeigen kann, werden die Jugendlichen mit einer Kamera begleitet“, erklärt Kulturmanagerin Julia Siebeck. „So kann dennoch eine gemeinsame Präsentation stattfinden und die Jugendlichen haben außerdem noch eine Erinnerung an ihre Zeit als Kulturgeselle.“

 


Laptops für zugewanderte Schülerinnen und Schüler

26.09.2020 / PM

Höxter. Rund 9.000 Euro sind bei einer Spendenaktion des Kommunalen Integrationszentrums Kreis Höxter zusammengekommen. Mit dem Geld wurden Geräte für zugewanderte Schülerinnen und Schülern angeschafft.

Auch durch Corona hat sich gezeigt, wie wichtig die Digitalisierung für die schulische Bildung ist. Während der Schulschließungen im Frühjahr verlief der Kontakt zwischen den Schülerinnen und Schülern und ihren Lehrkräften ausschließlich über digitale Kanäle. „Das wurde vor allem für zugewanderte Familien zu einem Problem. Ihnen fehlt es oft an den nötigen Endgeräten, wie zum Beispiel Laptops“, sagt Kreisdirektor Klaus Schumacher. Deshalb hat das Kommunale Integrationszentrum Kreis Höxter eine Spendenaktion ins Leben gerufen. Es wurden potenzielle Sponsoren kontaktiert und in Zusammenarbeit mit örtlichen Flüchtlingshilfeinitiativen die Bedarfe an fehlenden Geräten vor Ort ermittelt.

Foto:Fast 9.000 Euro sind an Spenden für die EDV-Geräte zusammengekommen. Über das gelungene Projekt freuen sich gemeinsam (von links): Jochen Behrens (Kommunalen Integrationszentrum) und Dominic Gehle (Leiter der Abteilung Bildung und Integration), Marita Menne (Marah e.V.), Jonas Wagemann (Grenzenlos e.V.), Malalai Ansari (Welcome e.V.), Marleen Menne (Vereinigte Volksbank), Kreisdirektor Klaus Schumacher, Hiba Alani, Michael Meier (VerbundVolksbank OWL), Filiz Elüstü (Kommunales Integrationszentrum), Maria-Luise Rode (Grenzenlos e.V), Prof. Dr. Klaus Maas (Lions Club Höxter-Corvey) und Josef Rode (Grenzenlos e.V). Foto: Kreis Höxter

 

So kamen durch die Vereinigten Volksbank eG, die Firma Brauns-Heitmann, die Verbund-Volksbank OWL sowie den Lions-Club Höxter insgesamt 2.500 Euro zusammen, die zur Anschaffung von gebrauchten Laptops an die Flüchtlingshilfevereine weitergeleitet wurden. Mit Unterstützung des Kommunalen Integrationszentrums haben die Flüchtlingshilfevereine Welcome aus Höxter, Zweite Heimat aus Warburg und Grenzenlos aus Beverungen zudem an einem „Crowd-Funding“ der Vereinigten Volksbank teilgenommen, wodurch noch einmal 6.203 Euro generiert werden konnten.

 

In einem anschließenden Austauschgespräch waren sich die Flüchtlingsinitiativen sowie das Kommunale Integrationszentrum einig, dass sie die Jugendlichen auch nach der Übergabe noch weiterhin unterstützen. Denn neben der Ausstattung mit den Geräten sei es vor allem wichtig, auch den richtigen Umgang mit diesen zu erlernen.

 

Kreisdirektor Klaus Schumacher bedankte sich bei allen Beteiligten für ihren Einsatz: „Die Aktion ist ein toller Beitrag zur Integration.“ Für Jochen Behrens vom Kommunalen Integrationszentrum ist durch das Projekt ein echter Mehrwert für die Schülerinnen und Schüler geschaffen worden. „Davon werden sie auch im Schulalltag abseits der Corona-Krise profitieren.“

Vorfahrt missachtet: Fahrer unter Alkoholeinfluss

20.09.2020 / PM

Höxter. Am Samstagvormittag kam es bei Höxter zu einem Verkehrsdelikt, als der 27 Jahre alte Fahrer eines Pkw VW vom Freizeitgelände kommend auf die Bundesstraße 64 einbiegen wollte. Er beachtete nicht die Vorfahrt eines Pkw-Fahrers, der in Richtung Höxter unterwegs war. Dieser musste nach eigenen Angaben stark abbremsen, um einen Zusammenstoß zu verhindern. Der VW-Fahrer wurde in der Höxteraner Innenstadt angehalten und kontrolliert. Dabei stellten die Polizeibeamten fest, dass er unter Alkoholeinfluss stand und ordneten eine Blutprobe an.


Kreisdirektor Klaus Schumacher und Kulturmanagerin Julia Siebeck weisen auf die unkomplizierte Bewerbung für Kulturfördermittel hin. Noch bis zum 1. Oktober läuft die aktuelle Anmeldefrist. Foto: Kreis Höxter
Kreisdirektor Klaus Schumacher und Kulturmanagerin Julia Siebeck weisen auf die unkomplizierte Bewerbung für Kulturfördermittel hin. Noch bis zum 1. Oktober läuft die aktuelle Anmeldefrist. Foto: Kreis Höxter

Fördergelder für kleinere Kulturprojekte 

Anmeldeschluss ist am 1. Oktober

17.09.2020 / PM

Kreis Höxter. „Natürlich stellt Corona gerade die Kulturszene vor extreme Herausforderungen – umso wichtiger können hier auch kleinere finanzielle Unterstützungen sein.“ Kreisdirektor Klaus Schumacher und Kulturmanagerin Julia Siebeck weisen gemeinsam auf die spezielle Förderung des Kreises Höxter für kleinere Kulturprojekte hin. Noch bis zum 1. Oktober können Anträge gestellt werden, um mit maximal 300 Euro gefördert zu werden.

 

Mit diesem Kulturfördertopf werden dreimal im Jahr kleinere kulturelle Projekte unterstützt, die zur Verwirklichung eines attraktiven, vielseitigen und kreativen Kulturangebotes für alle Bürger im Kreis Höxter beitragen. „Gerne unterstützen wir auch digitale Kulturangebote oder helfen bei der Anschaffung von notwendigem Equipment“, sagt Kulturmanagerin Julia Siebeck. In Zeiten von Corona seien ja zahlreiche Aktivitäten ins Internet verlegt worden, sodass Online-Projekte durchaus in dieser aktuellen Runde einen Schwerpunkt bilden könnten. Anträge können Vereine, Gruppen, Einzelpersonen, Initiativen oder Zusammenschlüsse stellen. Dabei können pro Antragsteller und Jahr maximal 300 Euro beantragt werden. Über die Förderanträge entscheidet der Kulturbeirat des Kreises Höxter.

„Ein großer Trumpf ist auch die unkomplizierte Bewerbung. Das Formular ist schnell ausgefüllt“, erläutert Klaus Schumacher. Neue Förderanträge können bis zum 1. Oktober beim Kulturbüro Kreis Höxter im Haus der Bildung, Moltkestraße 9, 37671 Höxter eingereicht werden. Bei Fragen kann man sich an Julia Siebeck wenden, telefonisch unter 05271 / 965-3216 oder per E-Mail j.siebeck@kreis-hoexter.de. Ausführliche Informationen und die Förderrichtlinie im Detail gibt es online unter www.netzschafftkultur.de.


Notfallversorgung in Höxter soll ausgebaut werden

11.09.2020/PM

Kreis Höxter. Neue Entwicklungen in der Gesundheitspolitik führen auch zu Veränderungen am Klinikum Weser-Egge. Zum einen ist zum 1. Januar 2019 unter anderem ein GBA-Beschluss zur gestuften Notfallversorgung mit erheblichen Auswirkungen auf die bundesweite Notfallversorgung in Kraft getreten. Zum anderen wird für Ende dieses Jahres ein neuer Landeskrankenhausplan erwartet. Hieraus ergibt sich voraussichtlich eine stärkere Fragmentierung von Leistungen sowie weitere Anforderungen, die seitens der Gesundheitspolitik an eine qualitativ hochwertige ambulante und stationäre Versorgung gestellt werden. „Auf diese Entwicklungen müssen wir reagieren, um sowohl die hohe Qualität der Versorgung als auch die Wirtschaftlichkeit unserer Häuser weiterhin aufrecht zu erhalten“, sagt Geschäftsführer Christian Jostes.

 

Konkret bedeutet dies, dass die Notfallversorgung im Sinne einer Ost-West-Akzentuierung künftig an den Standorten Bad Driburg und Höxter angesiedelt und ausgebaut wird, um den Bedürfnissen der Professionalisierung und Spezialisierung zu genügen. Jostes: „Damit bleibt die notfallmedizinische Versorgung aller Bürger im Kreis Höxter weiterhin gesichert.“

 

Dafür ist es unter anderem notwendig, die unfallchirurgische Versorgung von Brakel nach Bad Driburg zu verlagern. Der Standort Höxter ist von diesen Maßnahmen nicht betroffen. Im Gegenteil: Hier soll die bereits existierende Notfallversorgung ausgebaut werden.

 

St. Josef Hospital Bad Driburg

Für das St. Josef Hospital in Bad Driburg stehen somit größere Investitionen in die Zukunft an. Für diesen Standort sind mehrere Maßnahmen geplant oder werden bereits umsetzt. Dazu gehören die Erweiterung der Intensivstation, der Ausbau der Aufnahmestation, die Anschaffung eines MRT sowie die Etablierung der Unfallchirurgie.

 

St. Ansgar Krankenhaus Höxter

Auch im St. Ansgar Krankenhaus in Höxter werden zusätzliche Kapazitäten geschaffen. Neben dem Ausbau der neurologischen Frühreha und einer personellen Aufstockung der Intensivstation wird auch eine Erlangung des BG-Verletzungsartenverfahrens angestrebt. Auch in den Bereichen Gefäßchirurgie, Kardiologie/Rhythmologie und Diabetologie werden steigende Zahlen erwartet.

 

Darüber hinaus sollen sich die beiden Standorte Brakel und Steinheim künftig noch stärker als Fachkliniken profilieren und sich dadurch auch weiterhin wirtschaftlich tragen.

 

St. Vincenz Hospital Brakel

Für das St. Vincenz Hospital in Brakel ist die Erweiterung der Psychosomatik geplant. Außerdem sollen die Kliniken für Rheumatologie und Schmerzmedizin räumlich erweitert werden. Eine Überwachung, insbesondere der postoperativen Patienten, bleibt weiterhin gesichert.

 

St. Rochus Krankenhaus Steinheim

Für das St. Rochus Krankenhaus in Steinheim bedeutet diese Spezialisierung und Professionalisierung, dass die Fachkliniken für Akutgeriatrie und Innere Medizin zu einer Fachabteilung zusammengefasst und somit gestärkt werden sollen. Eine adäquate intensivmedizinische Notfallversorgung bleibt erhalten.

 

Die im Landeskrankenhausplan ausgewiesenen Intensivbetten sollen grundsätzlich erhalten bleiben. Auf Grund der aktuellen personellen Besetzung bleibt die während der Corona-Pandemie umgesetzte intensivmedizinische Konzentration auf die Standorte Höxter und Bad Driburg allerdings bis auf weiteres zunächst erhalten.

 

„Aus diesen Umstrukturierungen folgt möglicherweise im Einzelfall für den einen oder anderen Mitarbeiter ein Wechsel seines Arbeitsortes am Klinikum Weser-Egge“, sagt Christian Jostes. Die entsprechenden Veränderungen sind angesichts der wirtschaftlichen Entwicklungen und qualitativen Strukturvorgaben im Gesundheitswesen notwendig. Jostes: „Uns ist es ein Anliegen, unsere Mitarbeiter von Beginn an in diesen Prozess mit einzubeziehen.“ 


Gegen parkendes Auto gefahren, drei Fahrzeuge beschädigt

11.09.2020 / PM

Höxter. Bei einem Unfall auf der Brenkhäuser Straße in Höxter sind drei Autos beschädigt worden. Eine 79-Jährige war in Höhe der Kaserne gegen ein parkendes Auto gefahren und hatte es auf ein weiteres dort abgestelltes Fahrzeug geschoben.

 

Der Unfall ereignete sich am Mittwoch, 9. September, gegen 16.20 Uhr. Die 79-Jährige fuhr auf der B 239 mit ihrem VW Lupo stadtauswärts in Fahrtrichtung Steinheim, als sie in Höhe der Kaserne aus noch ungeklärter Ursache auf den rechten Seitenstreifen geriet und gegen einen dort abgestellten schwarzen Nissan Infinity prallte.

 

Durch den Zusammenstoß schleuderte ihr Fahrzeug zurück auf die Fahrbahn, blieb dort liegen und blockierte die Fahrspuren, weshalb es im Feierabendverkehr zeitweise zu erheblichen Rückstaus kam.

 

Der abgestellte unbesetzte Nissan wurde durch die Wucht des Aufpralls auf einen davor parkenden Mazda CX3 geschoben. Die drei Autos wurden erheblich beschädigt, der Gesamtschaden an allen Fahrzeugen wird auf rund 15.000 Euro geschätzt.

 

Die Lupo-Fahrerin verletzte sich und wurde mit dem Rettungswagen in ein Krankenhaus gefahren. Die Feuerwehr war im Einsatz, um auslaufende Flüssigkeiten aufzunehmen, die Polizei nahm den Unfallhergang auf und leitete den Verkehr an der Unfallstelle vorbei.


Coronavirus: Sie wurden getestet?

31.08.2020 / PM

Kreis Höxter. Bitte beachten Sie folgende Hinweise, wenn Sie auf das Coronavirus getestet worden sind. Ganz wichtig: Bei einem positiven Testergebnis werden Sie  angerufen.

 

An verschiedenen Stellen im Kreis Höxter können Corona-Tests durchgeführt werden. Sollte ein positiver Test vorliegen, wird der Kreis Höxter von den Laboren informiert. Dabei kann es zurzeit zu leichten Verzögerungen kommen. Die Mitarbeiter des Kreises Höxter setzen sich umgehend mit den betroffenen Personen in Verbindung, um das weitere Vorgehen abzustimmen.

 

Der Kreis Höxter weist deshalb noch einmal darauf hin, wie wichtig es ist, dass bei der Testentnahme eine erreichbare Telefonnummer mitgeteilt und dokumentiert wird, im Idealfall eine Mobilfunknummer.

 

Der Kreis Höxter bittet darum, von Anfragen zu Testergebnissen abzusehen, zumal negative Ergebnisse bei Tests, die von anderen Institutionen abgenommen wurden, dem Kreis Höxter nicht vorliegen. Zuständig für die Übermittlung der Ergebnisse an die Patienten sind die testenden Institutionen. Darüber hinaus werden grundsätzlich Testergebnisse nicht an unbekannte Personen per Telefon weitergegeben, weil die Identität des Anrufers nicht überprüft werden kann.


Randalierer richten schwere Sachschäden an 

30.08.2020 / PM

Höxter. In der Nacht zu Sonntag wurden der Polizei um 02.11 Uhr mehrere randalierende Jugendliche im Bereich der Sackgasse der Höxteraner Pfennigbreite gemeldet. Vor Ort waren diverse Wahlplakate heruntergerissen worden. Des Weiteren sind zwei Schaltkästen der dortigen Ampelanlage stark beschädigt worden. Zusätzlich hoben die Randalierer auch noch zwei Gullideckel aus der Fahrbahn und sorgten hiermit für eine erhebliche Gefahrenstelle. Insgesamt wird ein Sachschaden von mehr als 1000,- Euro angenommen. Die Polizei fragt: "Wer kann Angaben zu mögliche tatverdächtige Personen machen?" Hinweise bitte an die Polizei Höxter unter der Telefonnummer: 05271-9620.

Radfahrerin schwer gestürzt: Hubschrauber muss landen

27.08.2020 / PM

Höxter. Bei einem Sturz mit ihrem Mountainbike hat sich in Höxter eine junge Fahrradfahrerin so schwere Verletzungen zugezogen, dass sie mit dem Rettungshubschrauber in eine Klinik geflogen werden musste.

 

Die 19-Jährige war am Mittwoch, 26. August, gegen 7 Uhr am Fuße des Räuschenberges einen abschüssigen Schotterweg hinuntergefahren und auf der unebenen Strecke zu Fall gekommen. Eine Zeugin entdeckte die bewusstlos auf dem Boden liegende Frau im Bereich der Einmündung Küsterweg/Hexenstieg und verständigte die Rettungskräfte.

 

Die Radfahrerin, die keinen Fahrradhelm getragen hatte, war aufgrund ihrer Kopfverletzungen weiterhin nicht ansprechbar. Der Notarzt forderte daraufhin einen Rettungshubschrauber an, der die 19-Jährige in eine Klink flog.

 

Da sie keine Ausweispapiere bei sich trug, war die Identität der Radfahrerin zunächst unklar. Mit Hilfe ihres Mobiltelefons war eine Identifizierung schließlich möglich, so dass die Angehörigen verständigt werden konnten.

Maskenpflicht auf dem Höxteraner Wochenmarkt

21.07.2020 / PM

Höxter. Die Stadt Höxter erinnert erneut an die Maskenpflicht auf dem Wochenmarkt. Immer wieder kommt es jedoch vor, dass trotz der städtischen Hinweistafeln an den Zugängen zum Markt, dieser ohne Maske betreten wird, so die Stadt in einer Pressemitteilung.

„Daher werden wir wieder verstärkt Kontrollen durchführen und zusätzliches Personal einsetzen“, sagt Inge Ortjohann, Leiterin der Abteilung für Ordnung, Straßenverkehr, Brandschutz und Rettungsdienst: „Verstöße werden wir energisch und konsequent ahnden – gegebenenfalls auch durch ein Bußgeld.“

 

„Gerade das Tragen einer Maske hat sich in mehreren wissenschaftlichen Studien als wirksame Maßnahme gegen die Verbreitung des Virus erwiesen, wenn die Mindestabstände nicht eingehalten werden können“, erklärt Bürgermeister Alexander Fischer: „Leider ist das Einhalten eben dieser Abstände auf unserem gut besuchten Wochenmarkt nicht immer möglich. Daher schreibt die Coronaschutzverordnung hier auch eine Mund-Nase-Bedeckung für alle vor, die sich auf dem Gelände des Wochenmarktes aufhalten.“

 

Bürgermeister Fischer bittet deshalb alle Bürgerinnen und Bürger sich auch weiterhin an die notwendigen Maßnahmen zur Eindämmung der Corona-Pandemie zu halten: „In Höxter sind wir mittlerweile wieder coronafrei. Das ist aber leider noch kein Zeichen, dass wir auf Masken oder andere Einschränkungen in vielen Bereichen des öffentlichen Lebens gänzlich verzichten können. Viel mehr macht es deutlich: die Maßnahmen wirken. Für die Mitarbeit hieran, bin ich allen Bürgerinnen und Bürgern sehr dankbar.“

Frau von eigenem Auto überrollt

10.07.2020 / PM

Höxter.  In Höxter ist eine junge Frau von ihrem eigenen Auto überrollt und so schwer verletzt worden, so dass sie mit dem Rettungshubschrauber in eine Klinik geflogen wurde.

 

Der Vorfall ereignete sich am Freitag, 10. Juli, gegen 10.50 Uhr in dem Höxteraner Wohngebiet Sudbury Straße. Eine 19-Jährige hatte ihr Auto auf einem abschüssigen Grundstück abgestellt und war gerade abgestiegen, als sich der Wagen aus noch unklaren Gründen in Bewegung setzte und nach hinten rollte. Die Frau wurde von der noch geöffneten Fahrertür erfasst, stürzte zu Boden und wurde von ihrem Wagen überrollt.

 

Mehrere Zeugen befreiten die unter einem Vorreifen eingeklemmte Frau und verständigten die Rettungskräfte. Ein Rettungshubschrauber wurde angefordert, der sie daraufhin in eine Klinik flog.


Betrunkener tanzt in fremdem Garten

01.07.2020 / PM

Höxter. Da staunten die Bewohner eines Mehrfamilienhauses in der Wegetalstraße in Höxter nicht schlecht: In ihrem privaten Garten hielt sich ein fremder Mann auf, hörte laut Musik, tanzte dazu und machte es sich auf einer Sitzbank gemütlich. 

Aufgefallen war der zunächst friedliche Mann den Bewohnern am Dienstag, 30. Juni, gegen 17.30 Uhr. Die höfliche Aufforderung, das Anwesen zu verlassen, ignorierte der 41-Jährige allerdings.

 

Nach wiederholter Ansprache durch verschiedene Bewohner weigerte er sich weiterhin, den Garten zu verlassen. So entwickelte sich ein Streit, in dessen Verlauf der offenbar stark alkoholisierte Mann die Bewohner beleidigte, bedrohte und schließlich mit einer gefüllten Gießkanne warf, bevor er das Grundstück verließ.

 

Die hinzugerufenen Beamten der Polizei Höxter konnten den aus Höxter stammenden Mann in direkter Nähe aufgreifen und überprüfen. Ein vor Ort durchgeführter Atemalkoholtest ergab einen Wert von mehr als zwei Promille. Er erhält nun mehrere Strafanzeigen unter anderem wegen Beleidung und Bedrohung. 


Burscheid - Gestohlener Pkw wurde im Industriegebiet abgestellt

HX-Kennzeichen im Innenraum

30.06.2020/ PM

Burscheid. Montag Morgen (29.06.), gegen 09:30 Uhr, wurde der Polizei ein verdächtiges Fahrzeug in der Industriestraße gemeldet.

Der silbergraue 5er BMW stand offensichtlich schon seit längerer Zeit ohne Kennzeichen in einer Parkbucht im Industriegebiet. Eine Fahrgestellnummer konnten die Polizisten an dem verschlossenen Wagen nicht finden. Von außen sichtbar lag ein Kennzeichen aus dem Kreis Höxter im Kofferraum, das allerdings nach Überprüfung der Polizisten nie zugelassen war. Da der Verdacht bestand, dass der BMW gestohlen sein könnte, wurde ein Abschleppdienst beauftragt, um ihn im Auftrag der Polizei sicherzustellen. Nun wird man versuchen, die Fahrgestellnummer zu ermitteln, um dann endgültig herauszufinden, ob tatsächlich nach dem Wagen gefahndet wird und wem er gehört. 


Streit zwischen zwei Gruppen am Freizeitsee

15.06.2020 / PM

Godelheim. Zu einer Auseinandersetzung zwischen zwei Personengruppen kam es am Freitag, 12. Juni, gegen 21.20 Uhr im Bereich des Godelheimer Freizeitsees. Insgesamt waren rund 20 Personen im Alter zwischen 15 und 22 Jahren beteiligt. Der Hintergrund des zunächst verbalen Streites ist noch unklar, im Verlauf der weiteren Auseinandersetzung kam es zu verschiedenen Körperverletzungen. Einem Beteiligten wurden offenbar mit einem Messer leichte Verletzungen zugefügt.

 

Die Polizei Höxter war mit mehreren Einsatzfahrzeugen vor Ort, um die Situation zu klären. Einige Beteiligte hatten sich bereits entfernt und konnten kurz darauf im Bereich des Radwegs in der Nähe der Freizeitanlage aufgegriffen werden. Die Polizeibeamten nahmen mehrere Anzeigen wegen gefährlicher Körperverletzung auf.


Ehrenamt wird gefördert: Finanzielle Unterstützung für großartigen Einsatz in der Corona-Krise

10.06.2020 / PM

Kreis Höxter. Insgesamt eine Million Euro stellt das Land Nordrhein-Westfalen zur Unterstützung ehrenamtlicher Aktivitäten zur Bewältigung der Folgen der Corona-Krise bereit. 15.000 Euro fließen davon aufgrund der Einwohnerzahl in den Kreis Höxter. Ab sofort können Förderanträge in Höhe von maximal 500 Euro an den Kreis Höxter gestellt werden.

 

„Das ausgeprägte bürgerschaftliche Engagement im Kreis Höxter hat uns auch in der Corona-Krise geholfen“, sagt Landrat Friedhelm Spieker. Mit den Fördermitteln des Landes sollen deshalb insbesondere die Arbeit und Hilfsangebote der Freiwilligenagenturen, Nachbarschaftsinitiativen und Vereine vor Ort unterstützt werden. „Die maximal 500 Euro sollen helfen, damit die große Schar an Ehrenamtlichen ihre Aktionen vor allem für Seniorinnen und Senioren, erkrankte und in Quarantäne befindliche Menschen einfacher oder besser umsetzen können.“ Beispielsweise können Kosten zur Materialbeschaffung für das Nähen von Mund- und Nasen-Masken erstattet oder Einkaufsdienste unterstützt werden.

„Damit wir das Geld auch gerecht verteilen können, sollen interessierte Vereine und Initiativen bei uns einen Antrag stellen“, erläutert Kreisdirektor Klaus Schumacher. Das Verfahren sei ganz einfach – es müsse lediglich eine DIN A4 Seite ausgefüllt werden, die im Internet zum Download angeboten wird. „Wir wollen es so unbürokratisch wie möglich halten“, so Schumacher. Eine Bewerbungsfrist gibt es nicht, Anträge werden in der Reihenfolge der Eingänge in der Geschäftsstelle Ehrenamt beim Kreis Höxter bearbeitet. „Das heißt, wer zuerst kommt, mahlt zuerst.“ Angesichts der höchstmöglichen Fördersumme von 500 Euro können mit den 15.000 Euro mindestens 30 Projekte im Kreis unterstützt werden.

 

Anträge stellen können Freiwilligenagenturen sowie andere rechtsfähige Engagement fördernde Einrichtungen, Nachbarschaftsinitiativen und Vereine vor Ort. „Das Spektrum der förderfähigen Aktivitäten ist vom Land bewusst groß gehalten worden“, erläutert Ehrenamtsmanagerin Bernadett Walker. Als Beispiele nennt sie Kosten für das Material zum Nähen von Behelfsmasken, für den Kauf von Schutzbekleidung, zur Einrichtung von Videokonferenzen oder für Fahrtkosten bei Nutzung von Autos und Lieferwagen. Ganz wichtig sei allerdings eine Einschränkung, so Walker: „Die Auszahlung von Mitteln an Einzelpersonen ist ausgeschlossen.“

 

Die Landesmittel dürfen für entstandene Ausgaben im Zusammenhang mit der Corona-Pandemie ab dem 24. März 2020 genutzt werden. Somit sind auch Kosten abgedeckt, die bereits angefallen sind und für die ein Verein oder eine Organisation in Vorleistung getreten ist. „Das betrifft auch Maßnahmen, die bereits geplant sind oder schon begonnen haben“, erläutert Walker. Ein Eigenanteil ist nicht notwendig.

 

Das ausgefüllte Antragsformular kann in der Geschäftsstelle Ehrenamt beim Kreis Höxter, Moltkestraße 12, 37671 Höxter eingereicht werden oder per E-Mail an ehrenamt@kreis-hoexter.de gesendet werden.

 

Zum Antragsformular (pdf.)


20 Schüler feiern in Unterführung 

03.06.2020 / PM

Höxter. Ein größere Gruppe Schüler ist am Mittwoch, 3. Juni, gegen 7 Uhr von der Polizei bei einer unerlaubten Ansammlung in einer Fußgänger-Unterführung in der Nähe des Höxteraner Schulzentrums angetroffen worden. Etwa 20 Jugendliche hatten sich - teilweise kostümiert - in der Unterführung dicht zusammengestellt, konsumierten Alkohol, hinterließen Abfall und trugen keinen Mund-Nasen-Schutz. Als die Polizei eintraf, ergriff ein Teil der Jugendlichen die Flucht. 14 Schüler im Alter zwischen 15 und 18 Jahren konnten durch die eingesetzten Beamten festgehalten und ihre Personalien aufgenommen werden. Ihnen wurde ein Platzverweis erteilt, außerdem müssen sie mit einer Ordnungswidrigkeiten-Anzeige rechnen, da sie gegen das Infektionsschutzgesetz verstoßen haben.


Jeder Kilometer mit dem Fahrrad zählt

30.05.2020/PM

Kreis Höxter. Wer mit dem Fahrrad fährt, hält sich nicht nur fit, sondern schont zugleich die Umwelt und spart Energiekosten. „Das sind drei gute Gründe, die für das umweltfreundliche Verkehrsmittel sprechen“, sagt Landrat Friedhelm Spieker zum Auftakt der bundesweiten Klimakampagne „Stadtradeln“, an der sich erstmals der Kreis Höxter gemeinsam mit den zehn kreisangehörigen Städten beteiligt.

 

Bei diesem Wettbewerb geht es darum, 21 Tage lang möglichst oft auf das Fahrrad umzusteigen und viele Alltagswege mit dem klimafreundlichen Verkehrsmittel zurückzulegen. „In einem ländlichen Kreis werden wir nicht ohne Auto auskommen. Aber gerade für kurze Strecken ist das Fahrrad eine gute Alternative, die wir noch viel öfter nutzen können“, sagt Warburgs Bürgermeister Michael Stickeln in seiner Funktion als Sprecher der Bürgermeister. Er freue sich, dass alle Städte im Kreis an einem Strang ziehen und beim Wettbewerb mitmachen.

 

Gesucht werden Deutschlands fahrradaktivste Kommunen sowie die fleißigsten Teams und Radler der Region. Innerhalb des dreiwöchigen Aktionszeitraums vom 5. Juni bis zum 25. Juni gilt es, beruflich oder privat möglichst viele Kilometer mit dem Rad zurückzulegen. „Wir freuen uns, wenn kreisweit viele Fahrradbegeisterte bei der Aktion mitmachen und möglichst viele Wege mit dem Rad statt mit dem Auto zurücklegen“, wirbt Spieker für eine starke Beteiligung.

„Rund ein Fünftel der klimaschädlichen Kohlendioxid-Emissionen in Deutschland entsteht im Verkehr“, betont die Klimaschutzmanagerin des Kreises Höxter, Carolin Röttger. Besonders der innerörtliche Verkehr verursache einen hohen CO2-Ausstoß. „Wenn wir es schafften, ein Drittel der Kurzstrecken mit dem Fahrrad zu absolvieren, könnten wir in Deutschland rund 7,5 Millionen Tonnen Kohlendioxid vermeiden“, rechnet sie vor. Dazu wolle der Wettbewerb „Stadtradeln“ mobilisieren.

 

Mitmachen können Einzelpersonen und Teams, die im Kreis Höxter wohnen, arbeiten, eine Schule oder Hochschule besuchen oder einem heimischen Verein angehören. Die mit dem Fahrrad zurückgelegten Kilometer können per Hand mit einem Erfassungsbogen oder digital per App oder im Internet dokumentiert werden. Am Ende der Laufzeit werden die geradelten Kilometer gezählt und die besten Kommunen vom Klima-Bündnis ausgezeichnet. Der Kreis und die Städte werden ebenfalls Preise unter allen aktiven Radelnden verlosen.

 

Anmeldung und Information

Wer mitmachen möchte, kann sich schon jetzt unter www.stadtradeln.de/kreis-hoexter anmelden, am besten direkt auf der Seite der jeweiligen Kommune. Alle gefahrenen Kilometer fließen in die Stadt- und Kreiswertung mit ein.

 

Mehr Informationen unter www.stadtradeln.de und www.klimaschutz.kreis-hoexter.de.

 

Fragen beantwortet gern die Klimaschutzmanagerin des Kreises Höxter, Carolin Röttger. Sie ist zu erreichen unter der Telefonnummer 05271 / 965-4215 oder per E-Mail an die Adresse c.roettger@kreis-hoexter.de.

 

Kampagne Stadtradeln

Ins Leben gerufen wurde die Kampagne Stadtradeln vom Klima-Bündnis, dem weltweit größten Städtenetzwerk, das sich für den Klimaschutz einsetzt. Die Mitglieder - von der ländlichen Gemeinde bis zur Millionenstadt - verstehen den Klimawandel als eine globale Herausforderung, die lokale Lösungen erfordert. Seit mehr als 25 Jahren setzen sich die rund 1.700 Mitglieder in mehr als 25 europäischen Ländern für das Weltklima ein.

 


Aktion „Blühende Landschaften“ wird fortgesetzt

Die Region brummt!

27.05.2020 / MZ

Kreis Höxter. Auch in diesem Jahr soll die Region wieder bienenfreundlich blühen. Deshalb fällt am Freitag, 29. Mai, der Startschuss für die Aktion „Blühende Landschaften“, die schon im dritten Jahr stattfindet. Ziel ist es, möglichst viele bienenfreundliche Blumen auszusähen, um dem Bienensterben entgegenzuwirken.

 

Dafür werden 11.000 Samentütchen kostenlos an die Bürgerinnen und Bürger der teilnehmenden Kommunen verteilt.

 

„Das Coronavirus stellt unser Leben auf den Kopf, liebgewonnene Gewohnheiten müssen entfallen. Trotzdem – oder gerade deshalb – sollte es im Kulturland Kreis Höxter als kleiner Mutmacher auch 2020 wieder bunt blühen“, sagt Landrat Friedhelm Spieker. Die übliche Verteilung der Samentütchen über die Rathäuser sei in diesem Jahr leider nicht möglich. Stattdessen können sich interessierte Bürger die Blühmischungen bei zahlreichen Bäckereien abholen. „Wir freuen uns sehr über die spontane Bereitschaft der Bäcker, sich an der Aktion zu beteiligen“, so Spieker.

 

Die von Bürgermeister Hermann Temme und Klimaschutzbeauftragtem Hendrik Rottländer aus Brakel angestoßene Aktion wird gemeinsam mit dem Kreis Höxter organisiert. Neben Brakel nehmen mit Altenbeken, Bad Driburg, Beverungen, Höxter, Marienmünster, Nieheim, Steinheim, Warburg, Willebadessen und – in diesem Jahr erstmalig – Borgentreich, elf Kommunen und der Kreis Höxter an der Aktion teil. Die innogy SE beteiligte sich als Projektpartner an den Kosten für die Herstellung der Samentütchen. Diese werden von der Firma Pamme Saatgut und Wildpflanzen aus Brenkhausen mit Regiosaatgut befüllt.

 

Die kleinen Samentütchen wurden individuell für das Projekt gestaltet und tragen die Logos der teilnehmenden Partner. Die Blühsamenmischung besteht aus Ringelblumen, Adonisröschen, Kornblumen, Veilchen, Mohn und weiteren Blumen, die ein buntes Bild abgeben und bis zum Herbst blühen. Die Samen sind für die Aussaat im innerstädtischen Bereich bestimmt.

 

„Als die Stadt Brakel uns nach einer Fortführung des Projektes gefragt hat, haben wir nicht lange gezögert, auch wenn es nun unter veränderten Umständen stattfindet. Es ist wirklich bemerkenswert, wie schnell in den Kommunen gemeinsam eine neue Lösung für die Verteilung der Samentütchen gefunden wurde. Das zeigt, wie sehr das Projekt allen Beteiligten am Herzen liegt. Wir hoffen, dass viele Hobbygärtner die Zeit nutzen und ihre Gärten zum Blühen bringen. Dabei wünschen wir gutes Gelingen und reges Interesse der Insekten“, sagt innogy‐Kommunalbetreuerin Maria Kemker.

 

Folgende Bäcker verteilen ab Freitag, 29. Mai, die Blühtütchen in mehr als 100 Filialen und Verkaufswagen im Kreis Höxter:

 

Bäckerei Engel, Goeken backen, Bäckerei Henke, Kromes Backstube und Bäckerei Westbomke im gesamten Kreisgebiet, Bäckerei Balke in Fürstenau und Brenkhausen, Bäckerei Bielemeier in Bökendorf, Bruchhausen, Hembsen und Ottbergen, Bäckerei Brechtken in Bonenburg, Bäckerei Driehorst in Godelheim, Bäckerei Feldhaus in Beverungen, Bäckerei Götte in Körbecke, Bäckerei Hoppe in Rimbeck, Klingenberg - Guter Bäcker in Stahle, Bäckerei Knepper in Ottbergen, Bäckerei Koss in Bödexen und Stahle, Bäckerei Mann in Dalhausen, Bäckerei Pape in Gehrden, Bäckerei Potthast in Wehrden, Backstube Reineke in Daseburg, Bäckerei Rieks in Nieheim, Bäckerei Rode in Drenke und Beverungen, Bäckerei Seidensticker in Sandebeck und Vinsebeck, Bäckerei Skroch in Calenberg, Bäckerei Wäscher in Warburg, Bäckerei Wiegers in Ovenhausen und das Lädchen in Daseburg.


Kreis und Städte stimmen einheitliches Vorgehen ab

26.05.2020 / PM

Kreis Höxter. Die strikten Vorgaben zur Eindämmung der Coronavirus-Infektionen werden von Bund und Land immer weiter gelockert. Bei der praktischen Umsetzung der Regelungen haben Kreis und Städte ein einheitliches Vorgehen abgestimmt.

 

Die Ordnungsamtsleiter der zehn Städte im Kreis Höxter, die unter Wahrung der Abstandsregeln in der Aula des Kreishauses tagten, waren einer Einladung von Landrat Friedhelm Spieker gefolgt.

In seiner Begrüßung warb er für einen verantwortungsvollen Umgang mit den bestehenden Hygieneregeln und Kontaktbeschränkungen. „Wir dürfen den Erfolg der bisherigen Maßnahmen nicht gefährden“, sagte er und bedankte sich bei allen für ihr Engagement zur Eindämmung der Pandemie.

 

Nach den Vorgaben von Bund und Ländern sollen Beschränkungen wieder verschärft werden, sobald sich in einem Landkreis mehr als 50 Menschen pro 100.000 Einwohner in sieben Tagen neu infizieren. „Wir alle sind deshalb gefordert, durch unseren Beitrag daran mitzuwirken, Ansteckungsmöglichkeiten bestmöglich zu vermeiden“, sagte der für die öffentliche Sicherheit zuständige Fachbereichsleiter und Krisenstabsleiter des Kreises, Matthias Kämpfer.

 

Für die konkrete Umsetzung von Beschränkungen und Lockerungen sind die Städte in Abstimmung mit dem Gesundheitsamt des Kreises zuständig. Bei dem Treffen im Kreishaus einigten sich die Vertreter der Städte und des Kreises auf einheitliche Standards bei der praktischen Umsetzung der sich immer wieder verändernden Vorgaben von Bund und Land.

 


Betrunken in einem fremden Auto eingeschlafen

19.5.22 / PM

Höxter. Waren es Autodiebe? Oder suchten sie nur einen Schlafplatz für die Nacht? Jedenfalls war eine Menge Alkohol im Spiel bei den beiden Männern, die die Polizei Höxter in der Nacht zu Dienstag, 19. Mai, in einem fremden Auto aufgegriffen hat - schlafend.

 

Gemeldet wurde um Mitternacht zunächst ein versuchter Autodiebstahl in der Lütmarser Straße in Höxter. Eine fremde Person sei in einen BMW gestiegen, der dort unter einem Carport abgestellt war. Der Täter sei noch vor Ort. Als die alarmierte Polizei in weniger als zwei Minuten zur Stelle war, konnte sie den vermeintlichen Autodieb tatsächlich an Ort und Stelle antreffen. Er hatte auf dem Fahrersitz Platz genommen und war dort eingeschlafen - vermutlich in Folge seines erheblichen Alkoholkonsums. Die Beamten hatten Mühe, ihn zu wecken und aus dem Auto zu bekommen.

 

Und die Polizeibeamten staunten nicht schlecht, als sie im Carport noch auf einen weiteren Mann stießen. Er hatte sich neben das Auto auf den Boden gelegt und war eingeschlafen, ebenfalls stark alkoholisiert.

 

Wie die weiteren Nachforschungen ergaben, waren die beiden 22 und 24 Jahre alten Männer zunächst mit Fahrrädern unterwegs gewesen. Unter dem Carport hatten sie dann offenbar eine Übernachtungsmöglichkeit gesucht. Einer der beiden hatte sich dann in das anscheinend unverschlossene Fahrzeug gesetzt.

 

Beide Männer wurden zur Ausnüchterung ins Polizeigewahrsam mitgenommen. 


Erhebung der Mietkosten im Kreis Höxter für „Schlüssiges Konzept“

Welche Miethöhen in der Region angemessen sind

17.05.2020 / PM

Kreis Höxter. Für Bezieher von Sozialleistungen übernimmt der Kreis Höxter die Miet- und Heizkosten in angemessener Höhe. „Welche Miethöhen in der Region angemessen sind, wollen wir durch eine Erhebung bei Vermietern feststellen“, erklärt der Leiter des Fachbereichs Familie, Jugend und Soziales, Klaus Brune.

 

Rund 4000 stichprobenartig ausgewählte Vermieter erhalten in diesen Tagen Fragebögen. Die Daten werden selbstverständlich anonymisiert ausgewertet. Der Datenschutz ist gewährleistet“, versichert Brune. Für die Rücksendung der ausgefüllten Fragebögen ist ein frankierter Freiumschlag beigefügt.

 

Die zuständigen Sozialhilfeträger sind verpflichtet, die angemessenen Kosten der Unterkunft anhand eines schlüssigen Konzeptes zur Bestimmung und Feststellung der angemessenen Kosten der Unterkunft für den Kreis Höxter zu ermitteln. Dies ist aufgrund der Rechtsprechung des Bundesozialgerichts erforderlich. „Mit einem solchen schlüssigen Konzept soll der unbestimmte Rechtsbegriff der ‚angemessenen Unterkunftskosten‘ gesetzeskonform und gerichtsfest konkretisiert werden“, erläutert Fachbereichsleiter Klaus Brune.

Eine solche Erhebung wurde im Kreis Höxter bereits im Jahr 2015 mit sehr guter Beteiligung durchgeführt. „Wir bitten die angeschriebenen Vermieter darum, sich an der Erhebung zu beteiligen“, hofft Landrat Friedhelm Spieker auf eine erneute hohe Beteiligung.

 

Mit der Erstellung des Gutachtens zu den angemessenen Mietwerten in den zehn Städten hat der Kreis Höxter erneut das Forschungsinstitut „Analyse & Konzepte“ aus Hamburg beauftragt, das schon die erste Erhebung durchgeführt hatte. Die damals ermittelten Richtwerte waren mit dem ersten schlüssigen Konzept im Mai 2016 in Kraft getreten, das 2018 fortgeschrieben wurde. Das beauftragte Forschungsinstitut hat bundesweit bereits für mehr als 40 Kommunen Gutachten erstellt und verfügt über langjährige Erfahrungen bei Wohnungsmarktanalysen.

Nach Unfallflucht: Schwarz gekleideter Motorradfahrer gesucht

05.05.2020 /  PM 

Höxter-Stahle.  Nach einer Unfallflucht bei Höxter-Stahle hoffen die Ermittler der Polizei Höxter auf Hinweise von Zeugen, um den Verursacher zu ermitteln. Immerhin war ein Sachaschaden von mindestens 5.000 Euro entstanden.

 

Der Unfall hatte sich bereits am Montag, 20. April, ereignet. Ein mit zwei Frauen besetzter weißer Seat Ibiza war gegen 13:50 Uhr auf der B 83 von Stahle in Fahrtrichtung Polle unterwegs. Im Verlauf der kurvigen Strecke kam ihnen ein silberner Mercedes entgegen, vermutlich eine neuwertige C-Klasse. In einer Linkskurve scherte plötzlich ein Motorradfahrer hinter dem Mercedes aus, um trotz Gegenverkehr und durchgezogener Mittellinie zu überholen.

 

Um einen Zusammenstoß zu vermeiden, musste die Seat-Fahrerin stark bremsen und ausweichen. Dabei prallte sie mit der rechten Fahrzeugseite gegen die Leitplanke. Der Seat wurde an der gesamten rechten Fahrzeugseite beschädigt, der geschätzte Schaden liegt bei 5.000 Euro.

 

Das Motorrad fuhr jedoch weiter, auch der Mercedes setzte seine Fahrt fort. Um den genauen Unfallhergang zu ermitteln, bittet die Polizei Höxter nun um Zeugenhinweise. Der gesuchte Motorradfahrer sei vollständig in schwarz gekleidet gewesen sein, er habe auch einen schwarzen Helm getragen. Weitere Angaben zum Motorrad liegen nicht vor.

 

Insbesondere wird auch der unbekannte Mercedes-Fahrer gebeten, sich mit der Polizei in Höxter unter Telefon 05271/962-0 in Verbindung zu setzen.


B64/B83: Schlingnatter und Zauneidechse ziehen für Neubau bei Höxter um

04.05.2020 / PM

Höxter/Brakel. Auf in die neue Heimat: Die Schlingnattern und Zauneidechsen vom Bahndamm zwischen Höxter-Godelheim und Höxter ziehen ab Sommer in die optimierten Lebensräume unterhalb des Brunsbergs und am Langer Berg. Derzeit werden die Umsiedlungsflächen noch mit speziellen Zäunen, sogenannten Reusen, umgeben. Die Umsiedlung ist eine Ausgleichsmaßnahme im Rahmen des geplanten Neubaus der B64/B83 zwischen Brakel-Hembsen und Höxter. Denn dieses Projekt beansprucht einen Teil des bisherigen Lebensraums von Schlingnatter und Zauneidechse im Bereich des Naturschutzgebiets „Grundlose-Taubenborn“.

 

Die Umsiedlung

Beide Arten sind nach dem Bundesnaturschutzgesetz streng geschützt. Um die Tiere vor Schaden zu bewahren, werden diese umgesiedelt. Die seit 2015 dafür neu hergerichteten Ersatzlebensräume haben sich gut entwickelt. Es sind blütenreiche, mit Steinstrukturen versehene Lebensräume entstanden, die ausreichend Nahrungstiere für die Reptilien aufweisen. Die Schlingnattern und Zauneidechsen vom Bahndamm zwischen Höxter-Godelheim und Höxter werden deshalb nun behutsam abgefangen und in die optimierten Lebensräume unterhalb des Brunsbergs und am Langer Berg verbracht.

 

Die Reusen, die derzeit aufgebaut werden, stellen während der Eingewöhnungszeit sicher, dass die Tiere in ihrer neue Umgebung auch wirklich bleiben. Denn es ist möglich, dass die Tiere zunächst noch versuchen werden, in ihre angestammten Lebensräume zurückzukehren. Die Reusen hindern die Reptilien daran, die neuen Flächen einfach zu verlassen. Gleichzeitig ist es jedoch für Kleinsäuger und anderen Reptilien möglich, in die neuen Flächen einzuwandern. Sobald die Tiere ihren neuen Lebensraum kennengelernt und angenommen haben, werden die Zäune in den nächsten Jahren wieder entfernt.

 

Die Umsiedlung der Tiere wird wissenschaftlich begleitet, um möglichen Fehlentwicklungen umgehend begegnen zu können. Außerdem wird dokumentiert, wie erfolgreich die Umsiedlungsmaßnahme ist.

 

Der geplante Neubau der B64/B83

Der Neubau der B64/B83 zwischen Brakel/Hembsen und Höxter ist in drei Bauabschnitten geplant. Für zwei Bauabschnitte zwischen Ottbergen und Höxter ist das Planfeststellungsverfahren eingeleitet. Der Erörterungstermin hat im November 2019 stattgefunden.

 

Um die Eingriffe durch den Neubau in Umwelt und Natur möglichst gering zu halten, ist eine bahnparallele Führung der Straßentrasse geplant. Im Bereich des Naturschutzgebiets „Grundlose-Taubenborn“ wird dabei ein Teil des Bahndamms in die Baumaßnahme einbezogen. Dabei wird zukünftig der bisherige Lebensraum von Schlingnatter und Zauneidechse beansprucht.


Vorbildliches Verhalten der Bürger

03.05.2020 / PM

Kreis Höxter. Die Bürger im Kreis Höxter verhielten sich vorbildlich. Auch im Bereich der touristischen Ziele wurden keine "Bollerwagenfahrer", Grill - bzw. Picknickgruppen angetroffen. 

Es waren auffallend wenige Wanderer unterwegs. Lediglich in Willebadessen fiel eine Personengruppe vor einem Imbissstand auf, die den Mindestabstand nicht einhielten. Ein Ordnungswidrigkeitenverfahren wurde eingeleitet

Neue Maskenpflicht führt zu Streit im Bus

28.04.2020 / PM

Höxter. Zwei ungewöhnliche Einsätze hat die neue Maskenpflicht der Polizei Höxter am Dienstag, 28. April, beschert. In einem Linienbus von Höxter-Fürstenau nach Höxter hatte sich gegen 10 Uhr ein Streit zwischen einem Fahrgast und einem Busfahrer entwickelt, da sich der 46-jährige Fahrgast beharrlich weigerte, eine Gesichtsmaske anzulegen und nach eigenen Angaben auch keine dabei hatte.

 

Zur Schlichtung des Streites wurden an einer Bushaltestelle in Höxter-Brenkhausen Beamte der Polizei Höxter hinzugerufen. Sie konnten den Fahrgast zunächst beruhigen und stellten ihm sogar eine Gesichtsmaske zur Verfügung, so dass die Busfahrt schließlich fortgesetzt werden konnte.

 

Am Bahnhof in Höxter angekommen, sprach der Fahrgast den 60-jährigen Busfahrer noch einmal an, wodurch sich abermals ein Streit entwickelte, in dessen Verlauf der 46-Jährige den Busfahrer unvermutet ins Gesicht schlug. Daraufhin flüchtete der Fahrgast in Richtung Weserunterführung/Wendeplatz, konnte dort aber von den abermals hinzugerufenen Polizeibeamten schnell gefasst werden. Da er sich weiterhin sehr aggressiv verhielt und sich gegenüber den Beamten zur Wehr setzte, wurde er zu Boden gebracht, vorläufig festgenommen und ins Polizeigewahrsam abgeführt.

 

Bei der weiteren Überprüfung und erkennungsdienstlichen Behandlung stellte sich heraus, dass der 46-Jährige in polizeilicher Hinsicht kein Unbekannter ist und mittlerweile mehrere Verfahren gegen ihn anhängig sind. Nun kommt eine weitere Strafanzeige wegen Körperverletzung hinzu. 


Großfeuer in Gartenkolonie: Bissige Hunde verzögern die Löschmaßnahmen

23.04.2020 / MZ

Höxter . Mehrere kleine Hütten und ein Wohnwagen brannten am Donnerstagnachmittag im Brückfeld in Höxter nieder. Die Rauchsäule war schon von Weitem zu sehen, denn das Gartenareal stand im Vollbrand. Die Feuerwehren aus Boffzen, Fürstenberg, Höxter und Lüchtringen hatten den Brand jedoch rasch unter Kontrolle. Auf dem Areal leben auch mehrere Hunde und Ziegen, die vor den Flammen in Sicherheit gebracht werden konnten. Weil die Hunde aufgeregt und bissig im Gartenbereich herumgelaufen seien, mussten sie zunächst vom Besitzer eingefangen und von der Einsatzstelle entfernt werden, erklärt Einsatzleiter Steven Noble von der Feuerwehr Höxter. Erst danach konnte die Feuerwehr ihre eigentliche Aufgabe, nämlich das Löschen durchführen. Die Wasserversorgung musste über mehr als 200 Meter aufgebaut werden. Das Feuer selbst konnte aber mit vier C-Rohren schnell gelöscht werden, so der Einsatzleiter. Erste Ergebnisse zur Brandursache konnte die Polizei bereits ermitteln. Ein Ofen sei in der Gartenhütte in Benutzung gewesen. Die Flammen seien laut Polizei aus dem Ofenrohr geschlagen und hätten das Gebäude rasch entzündet.


Grillen und Trinken in der Öffentlichkeit: Sechs Corona-Einsätze an einem Abend

23.4.2020 / PM

Kreis Höxter. Um sechs Einsätze in Zusammenhang mit der Corona-Schutzverordnung mussten sich die Beamten der Kreispolizeibehörde Höxter am Dienstag, 21. April, kümmern. Verteilt über das Kreisgebiet gab es am Nachmittag und am Abend vermehrt Hinweise auf zumeist jüngere Personen, die sich in Gruppen in der Öffentlichkeit aufhielten. So wurden entsprechende Verstöße gegen das Ansammlungsverbot gemeldet und überprüft.

 

Auf dem Burgwall in Höxter wurden gegen 17.15 Uhr mehrere Personen angetroffen, die gemeinsam Alkohol konsumierten, auch wenn sie in einem größeren Abstand zueinander saßen. Ihnen wurden Platzverweise erteilt.

 

In Warburg wurden gegen 16.30 Uhr insgesamt vier Jugendliche auf einem Schulhof am Graf-Dodiko-Weg beobachtet. Drei von ihnen saßen gemeinsam auf einer Bank und konsumierten ein alkoholisches Getränk aus einer Flasche, die sie sich teilten. Als sie die Polizeibeamten bemerkten, ergriffen zwei der Jugendlichen die Flucht. Eine 15-Jährige konnte angesprochen werden, sie zeigte sich gegenüber der Polizei aber uneinsichtig. Es wurden Platzverweise ausgesprochen, außerdem erwartet die 15-Jährige eine Ordnungswidrigkeiten-Anzeige. Nach der Corona-Schutzverordnung werden Ansammlungen mit mehr als zwei Personen in der Öffentlichkeit mit einem Bußgeld von mindestens 200 Euro belegt.

 

Mit mehreren Anzeigen endete ein Einsatz gegen 22.30 Uhr in der Kantstraße in Höxter. Hier hatten sich drei Personen zum Grillen an einem Lagerfeuer am Bollerbach in der Nähe des Spielplatzes getroffen. Beim Eintreffen der Polizei versuchten zwei Personen zunächst zu flüchten, konnten von den Beamten jedoch aufgehalten werden. Bei der Personalienfeststellung und Durchsuchung der 23, 22 und 20 Jahre alten Männer wurde bei dem 20-Jährigen außerdem ein unerlaubtes Messer mit langer Klinge gefunden. So kommt zu den drei Ordnungswidrigkeiten-Anzeigen nach der Corona-Schutzverordnung noch eine Strafanzeige wegen Verstoßes gegen das Waffengesetz hinzu.


Acht Corona-Einsätze in gut drei Stunden

16.04.2020 / PM

Kreis Höxter.  Nach einem aus polizeilicher Sicht verhältnismäßig überschaubaren Osterwochenende im Kreis Höxter war am Mittwoch, 15. April, die Zahl der Corona-bedingten Einsätze im Laufe des frühen Abends sprunghaft angestiegen. Zu insgesamt acht Einsätzen rückten die Beamten der Kreispolizeibehörde Höxter in dem Zeitraum zwischen 17.00 Uhr und 20.15 Uhr aus.

Nachdem entsprechende Meldungen bei der Leitstelle der Polizei Höxter eingegangen waren, dass sich Personen nicht an die Versammlungsverbote und Abstandsregeln gemäß der CoronaSchutzverordnung halten würden, wurden die Hinweise überprüft. Die Anrufe verteilten sich gleichmäßig über das gesamte Kreisgebiet. Berichtet wurde unter anderem von Ansammlungen zumeist jüngerer Personengruppen in Warburg, Beverungen, Steinheim, Brakel und auch am See bei Neuenheerse.

Beim Eintreffen der Polizei wurden einzelne angetroffene Personen überprüft, es waren jedoch keine weiteren Maßnahmen erforderlich. Es wurden keine strafbaren Verstöße festgestellt.


Rettungshubschrauber im Einsatz 

Motorradfahrer schwer verletzt

12.04.2020 / PM

Kreis Höxter.  Mit schweren Verletzungen wurde am Karfreitag ein 41-jähriger Motorradfahrer in eine Klinik geflogen. Gegen 13 Uhr war er auf der Strecke von Peckelsheim nach Fölsen aus unbekannten Gründen nach rechts von der Fahrbahn abgekommen und in eine Böschung gefahren. Auf Grund der Schwere der Verletzungen wurde ein Rettungshubschrauber angefordert. Der Gesamtschaden wird auf mehrere Hundert Euro geschätzt.

 

Leicht verletzt nach Motorradunfall

12.04.2020 / PM

Kreis Höxter. Bei einem Sturz mit ihrem Motorrad verletzte sich am Samstag, gegen 21.15 Uhr, die 19-jährige Fahrerin eines Motorrades Suzuki. Sie war in Vinsebeck an einer Fahrbahnverengung gegen eine Bordsteinkante gefahren und hatte die Kontrolle über das Fahrzeug verloren. Mit leichten Verletzungen kam sie ins Krankenhaus, welches sie nach ambulanter Behandlung wieder verlassen konnte.


Warnung vor Betrügern

05.04.2020 / PM

Brakel. Betrüger versuchen nun auch im Kreis Höxter, aus der derzeitigen Krisensituation unberechtigten Profit zu schlagen. Bei einem 51-Jährigen in der Straße Neustadt standen am Samstag, 04.04.2020, gegen 06.30 Uhr, zwei Personen vor der Wohnungstür. Sie trugen Schutzbekleidung und gaben an, vom Gesundheitsamt zu kommen. Auf Grund eines Vorfalls vom Vortag in der Nähe der Wohnung müsse man nun eine Speichelprobe für einen Corona-Test entnehmen. Die Probe wurde an der Wohnungstür genommen, ohne dass die Unbekannten herein gelassen wurden. Daher ist offensichtlich in diesem Fall kein weiterer Schaden entstanden. Die Polizei und der Kreis Höxter weisen darauf hin, dass hier nicht das Gesundheitsamt tätig war. Berechtigte Personen werden nur nach Aufforderung und Terminabsprache eine Wohnung aufsuchen, um entsprechende Speichelproben zu entnehmen. Sie können sich zudem ausweisen.


Akkuladegerät war Brandauslöser

01.04.2020 / PM

Höxter. Zum Brand vom 27.03.2020 in Höxter. Die Ergebnisse des Brandermittlers der KPB Höxter festigen die Angaben, dass der Brand in einem Abstellraum der Wohnung ausbrach. Ursache für den Brand dürfte nach Stand der Ermittlungen ein dort angeschlossenes Akku-Aufladegerät sein. Akkus gelten grundsätzlich als sicher. Doch in seltenen Fällen können Akkus, egal ob von einem Handy- oder E-Bike etc., sehr gefährlich werden. Sie können explodieren und einen regelrechten Brand auslösen. Daher sollte man die Angaben des Herstellers dringend beachten und sie während der Ladezyklen nicht unbeaufsichtigt lassen.


Kriminelle nutzen Corona-Lage aus

28.03.2020 / PM

Kreis Höxter. Auch Kriminelle wissen um die aktuelle Corona-Lage und nutzen diese für ihre betrügerischen Machenschaften aus. Die Kreispolizeibehörde Höxter rät daher zu erhöhter Achtsamkeit: Am Telefon, im Internet und an der Haustür.

 

Dazu gehört auch eine neue Variante des so genannten Enkeltricks. So geben sich die Täter telefonisch als Corona-Patienten aus, die dringend Geld für eine vermeintliche ärztliche Behandlung benötigen oder bieten einen Corona-Schnelltest an der Haustür an, um unbemerkt Diebstähle zu begehen.

 

Auch Cyberkriminelle wittern ihre Chancen mehr denn je. Online-Shopping-Boom und Homeoffice bieten den Tätern vermehrt Möglichkeiten, an Geld zu kommen. Kriminelle verkaufen im Internet beispielsweise überteuerte Prophylaxe-Artikel oder angeblich benötigte Medikamente. Mit gefälschten E-Mails von Behörden, Banken oder Unternehmen zielen sie auf Datendiebstahl ab oder schleusen Schadsoftware ein.

 

"Die Tätergruppen übertreffen sich an Kreativität. Sie wissen um die soziale Isolierung, die gesellschaftlichen Veränderungen und wirtschaftlichen Folgen", warnt Katharina Willberg von der Kriminalprävention der Kreispolizeibehörde Höxter. "Insbesondere die Emotionen rund um die gesundheitlichen Sorgen werden ohne Skrupel ausgenutzt."

 

Dass die Bürger im Kreis Höxter auch in Krisenzeiten zusammenstehen und sich gegenseitig unterstützen, wird bereits durch zahlreiche Aktionen unter Beweis gestellt. Auch im Bereich der Kriminalität sollten aufmerksame Bürger, Angehörige und Nachbarn gemeinsam verhindern, dass Straftaten, egal ob am Telefon, im Internet oder an der Haustür, für Täter zum Erfolg führen.

 

Die Kreispolizeibehörde Höxter rät:

 

   - Beenden Sie das Telefonat, wenn der Anrufer seinen Namen erraten lässt, Geldsummen fordert oder Ihnen ein Gewinnversprechen macht. 

   - Seien Sie misstrauisch bei Anrufen von Polizeibeamten. Beenden Sie das Telefonat im Zweifelsfall durch Auflegen und wählen Sie die Ihnen bekannte Telefonnummer der Dienststelle oder die 110. 

   - Machen Sie keine Angaben zu ihrer persönlichen und finanziellen Situation. Übergeben sie kein Geld an Unbekannte. 

   - Lassen Sie keine Unbekannten in Ihre Wohnung. Bewahren Sie wenig Bargeld zu Hause auf. 

   - Seien sie vorsichtig bei E-Mails fremder Absender, prüfen Sie die Adresszeilen genau und öffnen Sie keine unbekannten Links. 

Hinterfragen Sie Online-Angebote in Bezug auf das Preis-Leistungs-Verhältnis. 

   - Orientieren Sie sich an den offiziellen Mitteilungen und Meldungen der Behörden. 

   - Wenden Sie sich in jedem Fall an die Polizei, wenn Sie  befürchten Opfer einer Straftat geworden zu sein. 

   - Trauen Sie ihrem Sicherheitsgefühl. 

Für weitere Hinweise rund um die Sicherheit und den Schutz vor Betrügern ist die Präventionsbeauftragte der Polizei Höxter, Katharina Willberg, unter der Telefonnummer 05271/962-1353 zu erreichen. Weitere Informationen, auch Faltblätter zum Herunterladen und Ausdrucken, gibt es auf der Internetseite der Kreispolizeibehörde Höxter unter https://hoexter.polizei.nrw.


Personalausweis  bitte bei sich tragen

23.03.2020 / PM

Kreis Höxter. Das sogenannte "Kontaktverbot" ist als verschärfte Maßnahme gegen das Corona-Virus in Kraft getreten. Daher sind auch im Kreis Höxter unter anderem folgende Regeln zu beachten:

 

   - Es ist ein Mindestabstand von 1,50 Metern zu Personen, die nicht im selben Haushalt wohnen, einzuhalten. 

   - Insgesamt sind Kontakte zu Menschen außerhalb des eigenen Haushaltes auf das absolute Minimum zu reduzieren. 

   - Gruppen von mehr als zwei Personen werden von den 

Ordnungsbehörden oder der Polizei getrennt, wenn sie nicht im selben Haushalt wohnen. 

   - Veranstaltungen und Versammlungen sind grundsätzlich untersagt, 

Bestattungen sowie Totengebete sind im engsten Familien- und Freundeskreis zulässig. 

   - Friseure, Kosmetikstudios, Massagepraxen, Tattoo-Studios und ähnliche Betriebe werden geschlossen. Es bleiben nur medizinisch 

notwendige Behandlungen weiterhin möglich. 

   - Bei Gastronomiebetrieben sind nur die Belieferung mit Speisen und Getränken sowie der Außer-Haus-Verkauf zulässig. 

   - In den weiterhin geöffneten Betrieben (Supermärkte, Tankstellen) sind die Hygienevorschriften und Abstandregeln ebenfalls einzuhalten. 

   - Notwendige Tätigkeiten sind weiterhin erlaubt. Beispielweise der Weg zur Arbeit und zur Notbetreuung, Besuche von Ärzten und 

Einrichtungen des Gesundheitswesens (zum Beispiel Apotheken), Einkaufen, körperliche Betätigung im Freien und Hilfe für andere.

 

Bei Verstößen gegen die Regelungen werden entsprechende Straf- und Ordnungswidrigkeitenverfahren eingeleitet. Möglich sind Geldbußen bis 25.000 Euro, im Einzelfall drohen sogar Freiheitsstrafen. Die Polizei unterstützt die zuständigen Ordnungsbehörden der Städte und Gemeinden bei den Kontrollen. Die Polizei wird daher im Kreis Höxter verstärkt Präsenz im öffentlichen Raum zeigen und Straftaten nach dem Infektionsschutzgesetz verfolgen. Diese Kontrollen dienen dem Schutz aller.

 

Um die Durchführung der Kontrollen für alle zu erleichtern, sollte von jedem ein gültiges Ausweisdokument mitgeführt werden. Die Vorgaben sind im Detail nachzulesen im Internet auf dem Landesportal des Landes Nordrhein-Westfalen unter www.land.nrw/


Foto: LK Höxter
Foto: LK Höxter

Botschaft von Landrat Friedhelm Spieker

20.03.2020 / PM

Kreis Höxter. 

Liebe Bürgerinnen und Bürger im Kreis Höxter!

Das Coronavirus stellt die Menschen auf der ganzen Welt vor eine enorme Herausforderung. Auch wenn wir im Kulturland Kreis Höxter relativ lange das Glück hatten, einer der wenigen Kreise zu sein, in dem keine Infektion mit diesem Virus nachgewiesen worden ist – mittlerweile hat die Lage eine Dynamik erreicht, die auch uns vor völlig neue Situationen stellt.

 

Umso mehr danke ich all denjenigen, die in dieser Extremsituation besonnenes Handeln und großartigen Einsatz zeigen. Viele Menschen sind derzeit in besonderem Maße gefordert, damit die Versorgung der Bürgerinnen und Bürger im Kreis Höxter mit allen nötigen Lebensmitteln, Gütern und Dienstleistungen gewahrt bleibt. Ich denke dabei unter anderem an den Pflegesektor, die medizinische Versorgung, unsere kommunalen Verwaltungen, Polizei und Rettungsdienst ebenso wie den Einzelhandel und das Handwerk. Aber ich denke auch an jeden einzelnen von Ihnen, der zum Wohle unseres nachbarschaftlichen Miteinanders auf seine Mitmenschen Acht gibt. Haben Sie vielen Dank!

 

Wir  alle haben die Auswirkungen solch einer Pandemie noch nicht erlebt und sind jetzt mehr denn je gefordert, zusammenzuhalten und alles zu geben, um einander zu schützen. Jeder von uns kann dabei mithelfen. Und deshalb bitte auch ich Sie: Bleiben Sie zuhause und beherzigen Sie die Empfehlungen der Expertinnen und Experten. Meiden Sie soweit es geht alle persönlichen, sozialen Kontakte, um die Ausbreitung des Coronavirus so gut es geht zu verlangsamen. Beteiligen Sie sich bitte auch nicht an der Verbreitung von Gerüchten, die zu Zwietracht und Anfeindungen gegenüber anderen führen könnten.

 

Ich möchte zudem an Sie alle appellieren, alle eventuell notwendigen Weisungen der Ordnungsbehörden zu befolgen. Der Kreis Höxter und die zehn Städte werden weiterhin alle erlassenen Maßnahmen der Bundes- oder Landesregierung Hand in Hand umsetzen.

 

Ich möchte noch einmal meinen Dank an Sie alle wiederholen. Mit einem kühlen Kopf werden wir diese Krise meistern. Passen Sie auf sich auf und bleiben Sie gesund!

 

Mit freundlichen Grüßen

 

Ihr

 

Landrat Friedhelm Spieker


Kindergartenbeiträge werden ab April ausgesetzt

20.03.2020 / PM

Kreis Höxter. Der Kreis Höxter wird ab April vorerst keine Elternbeiträge mehr für die Kindertagesbetreuung erheben. Das haben die Kreisverwaltung und Vertreter der Kreistagsfraktionen von CDU und SPD in einer Dringlichkeitssitzung am vergangenen Montagabend, 16. März, beschlossen.

 

Grund hierfür ist, dass aufgrund der Ausbreitung des Coronavirus seit dem 16. März ein landesweites Betretungsverbot von Einrichtungen der Kindertagesbetreuung gilt. Eltern können ihre Kinder also nicht mehr zur Betreuung zum Beispiel in die Kitas bringen.

 

„Mit der Aussetzung der Elternbeiträge möchten wir einen Beitrag dazu leisten, die Familien im Kreis Höxter finanziell zu entlasten“, erklärt Landrat Friedhelm Spieker. „Gleichzeitig werden wir weiterhin bei der Landesregierung Nordrhein-Westfalens dafür werben, dass eine landesweit einheitliche Regelung beim Umgang mit den Elternbeiträgen vorgegeben wird.“


Bei Verkehrsunfall verletzt

05.03.2020 / PM

Kreis Höxter. Bei einem Verkehrsunfall an der Einmündung der K45 zur K46 wurde am Mittwoch, 04.03.2020, gegen 10.35 Uhr, eine 31-Jährige aus Hann. Münden leicht verletzt. Sie war mit ihrem VW Passat aus Richtung Lüchtringen kommend auf der Kreisstraße 46 unterwegs und wollte nach links in die Kreisstraße 45 in Richtung Corvey abbiegen. Dabei übersah sie den Audi eines 28-Jährigen aus Höxter, der ihr entgegen kam. Der Audi-Fahrer versuchte noch auszuweichen, konnte einen Zusammenstoß aber nicht mehr verhindern. Die Frau wurde mit dem Rettungswagen in ein Krankenhaus gebracht, das sie nach ambulanter Behandlung wieder verlassen konnte. An den Fahrzeugen, die von der Unfallstelle abgeschleppt werden mussten, entstand ein Schaden von ca. 25.000 Euro. 


Deutsche Meisterschaft im Stacking wird verschoben

01.03.2020 / PM / MZ

Höxter/Boffzen. Die  derzeitig  unkalkulierbare  Situation  im  Zusammenhang  mit  dem  Corona-Virus  macht  macht eine Verschiebung (keine Absage) zu Gunsten der Gesundheit aller Teilnehmer, Zuschauer und auch meines Teams notwendig, so Jörg Schilcher in einer Pressemitteilung. 

Bei  aller  emotionalen  Freude  auf  diese  tolle  Veranstaltung  und  trotz  aller  bereits  abgeschlossenen  organisatorischen und auch finanziellen Vorbereitungen möchte ich als verantwortlicher Veranstalter mit Unterstützung durch die WSSA-Deutschland mich  an  den Empfehlungen  des Robert-Koch-Institutes vom 28.02.2020 orientieren,  die  eine Verschiebung/Absage von Veranstaltungen dieser Art und Grösse empfiehlt.


Allgemeine Informationen zum Coronavirus

27.2.220 / PM

Kreis Höxter. Erstmals wurde in Nordrhein-Westfalen das Coronavirus nachgewiesen. Die Infektionen mit der neuartigen Lungenerkrankung wurden im Kreis Heinsberg im Regierungsbezirk Köln festgestellt. Im Kreis Höxter wurde bisher keine Erkrankung mit dem Coronavirus festgestellt.

 

Der Gesundheitsdienst des Kreises Höxter hat jedoch schon Vorsorge getroffen und ist auf eine mögliche Verbreitung von Infektionskrankheiten vorbereitet. Hierfür gibt es mit den Krankenhäusern und dem Rettungsdienst abgestimmte Maßnahmepläne, die jederzeit bedarfsgerecht an aktuelle Entwicklungen angepasst werden.

 

Der Landrat hat beim Kreis Höxter eine Arbeitsgruppe gebildet, die vorsorglich die Entwicklung beobachtet und in Abstimmung mit den Akteuren des Gesundheitswesens Vorbereitungen trifft.

 

Aktuelle Informationen

Das Robert-Koch-Institut (RKI) ist die zentrale Einrichtung der Bundesregierung für den Schutz vor Infektionskrankheiten. Hier finden Sie ständig aktualisierte Informationen zum Coronavirus und Antworten auf Ihre Fragen.

 

Um eine Weiterverbreitung des Coronavirus in Deutschland zu verhindern, ist es laut RKI wichtig, diese Fälle früh zu erkennen, sie zu isolieren und vor allem Hygienemaßnahmen konsequent einzuhalten. Die ständig aktualisierten Einschätzungen und Empfehlungen des RKI zu Grippeinfektionen und anderen Infektionskrankheiten werden vom Gesundheitsdienst des Kreises Höxter täglich ausgewertet.

 

Bürgertelefon zum Coronavirus

Das Landesgesundheitsministerium hat eine Hotline für Bürgerinnen und Bürger in Nordrhein-Westfalen eingerichtet. Der Service ist von montags bis freitags von 8:00 bis 18:00 Uhr zu erreichen unter der Telefonnummer 0211 / 855 47 74

 

Schutz vor Ansteckung

Jeder kann durch einfache Maßnahmen den Schutz vor ansteckenden Krankheiten verbessern. Wer diese Regeln beherzigt, kann das Risiko einer Infektion mit Grippeviren und dem neuen Coronavirus vermindern.

 

1. Auf Händeschütteln bei der Begrüßung verzichten

 

2. Regelmäßig die Hände gründlich waschen

Insbesondere vor oder während der Zubereitung von Speisen, nach dem Besuch der Toilette, vor oder nach dem Kontakt mit Erkrankten und nach dem Naseputzen, Husten oder Niesen sollten Sie gründlich Ihre Hände waschen. Idealerweise nutzen Sie Händedesinfektionsmittel, die in Drogerien und Apotheken zu kaufen sind. Vermeiden Sie es, mit ungewaschenen Händen den Mund, die Augen oder die Nase zu berühren.

 

3. In Armbeuge oder Taschentuch niesen und husten

Husten und niesen Sie am besten in ein Taschentuch oder halten Sie dabei die Armbeuge vor Mund und Nase. Halten Sie beim Niesen und Husten Abstand von anderen Personen und drehen sie sich am besten weg.

 

4. Abstand zu erkrankten Personen halten

Halten Sie Abstand zu erkrankten Personen. Wenn sie selbst erkrankt sind, verzichten Sie auf enge Körperkontakte und vermeiden Sie die Öffentlichkeit. Verwenden Sie persönliche Gegenstände wie Handtücher oder Trinkgläser nicht gemeinsam mit anderen Personen.

 

5. Mehrmals täglich lüften

Lüften Sie geschlossene Räume mehrmals täglich für einige Minuten mit weit geöffneten Fenstern.

 

Was mache ich bei einem Verdacht auf eine Ansteckung?

Erster Ansprechpartner für die Bürgerinnen und Bürger ist der Hausarzt/die Hausärztin. Wichtig: Wer ernsthaft eine Infektion mit dem Coronavirus befürchtet, sollte nicht in die Hausarztpraxis und nicht in die Notaufnahme eines Krankenhauses gehen. Nehmen Sie mit der Hausarztpraxis nur telefonischen Kontakt auf. Damit helfen Sie zu verhindern, dass weitere Personen angesteckt werden. Die Hausarztpraxis informiert sie über weitere Schritte.

 

Wenn die Hausarztpraxis geschlossen ist, können Sie den ärztlichen Bereitschaftsdienst anrufen unter der Telefonnummer: 116117

Persönliche soziale Kontakte im privaten Umfeld und Ansammlungen von Menschen sollten bei einem Verdacht auf eine Infektion vermieden werden. Wichtig ist auch, die Hygieneregeln sehr sorgfältig zu beachten.


18 Polizeieinsätze zum Rosenmontag

25.02.2020 / PM

Kreis Höxter.  Im Rahmen der zahlreichen Karnevalsveranstaltungen am Rosenmontag, 24. Februar, im Kreis Höxter musste die Polizei bei insgesamt 18 Einsätzen tätig werden. Zumeist ging es um Streitigkeiten, die mit Körperverletzungen endeten, außerdem wurden Platzverweise ausgesprochen.

 

Während die Veranstaltungen in Willebadessen-Peckelsheim sowie in Borgentreich-Bühne aus polizeilicher Sicht ohne besondere Vorkommnisse verliefen, mussten in der Stadthalle Beverungen die Beamten in drei Fällen eingreifen, bei denen Anzeigen wegen Körperverletzung, in einem Fall sogar wegen schwerer Körperverletzung erstattet wurden. Bereits am Nachmittag gegen 16 Uhr war in der Langen Straße in Beverungen eine Person volltrunken aufgegriffen worden, die zur weiteren Versorgung in ein Krankenhaus gebracht werden musste.

 

Im Rahmen der Feierlichkeiten in Steinheim wurden fünf Vorfälle registriert, wobei es zwei Mal um Körperverletzungen ging. Zu zwei weiteren Körperverletzungen kam es außerdem einmal in einer Gastwirtschaft in Höxter und einmal in Nieheim. Während der Personalienfeststellung in der Stadthalle Nieheim verhielt sich der 21-Jährige Mann aggressiv und leistete erheblichen Widerstand gegen die Polizeibeamten. Daher wurde der 21-Jährige in das Polizeigewahrsam gebracht.


Nach Ladendiebstahl in Höxter: Bande auf der Flucht gefasst und inhaftiert

22.02.2020 PM

Höxter. Einer aufmerksamen Mitarbeiterin in einem Drogeriemarkt und der schnellen Reaktion der Polizei Höxter ist es zu verdanken, dass eine Bande georgischer Ladendiebe nach einem Diebstahl in Höxter auf der Flucht gefasst werden konnte. Da den drei Männern aus Georgien weitere Taten im Bundesgebiet zur Last gelegt werden und Fluchtgefahr besteht, reagierten Staatsanwaltschaft Paderborn und Amtsgericht Höxter ebenfalls sehr schnell und ordneten Untersuchungshaft an.

Die drei Männer im Alter von 24, 25 und 42 Jahren hatten am Dienstag, 18. Februar, gegen 10 Uhr einen Drogeriemarkt an der Pfennigbreite in Höxter betreten. Während zwei der Täter verschiedene Waren in mitgebrachte Taschen verstauten, hielt sich der dritte in unmittelbarer Nähe auf und beobachtete die Umgebung. Die Beute, unter anderem Zahnreinigungsartikel, hat einen Gesamtwert von mehreren hundert Euro.

Als der erste Täter mit seiner gefüllten Tasche den Markt verließ, wurde er von einer Mitarbeiterin beobachtet, die daraufhin den Marktleiter verständigte. Als auch die anderen beiden Männer den Markt verließen und in ein bereitstehendes Auto steigen wollten, sprach der Marktleiter sie noch an. Die Tätergruppe flüchtete jedoch mit dem Auto, der Marktleiter informierte umgehend die Polizei. Im Rahmen der sofort ausgelösten Fahndung konnte das Fluchtfahrzeug mit den drei Männern kurz darauf auf der B239 in Höhe Marienmünster angehalten werden.

Mit der vorläufigen Festnahme der drei Täter nahmen die Beamten der Polizei Höxter umgehend die weiteren Ermittlungen auf. Diese ergaben unter anderem, dass zwei der drei Männer keinen festen Wohnsitz in Deutschland vorweisen können und alle drei wegen ähnlicher Taten im Bundesgebiet in Erscheinung getreten sind und bereits einschlägig verurteilt wurden. Daher erließ das Amtsgericht Höxter auf Antrag der Staatsanwaltschaft Paderborn Haftbefehl wegen bandenmäßigen und gewerbsmäßigen Diebstahls. 


Frischwasserleitungen zerstört: Mehrere Tausend Forellen verendet

17.02.2020 /PM

Ottbergen. Durch eine offenbar mutwillige Zerstörung von zwei Frischwasserleitungen sind bei Höxter-Ottbergen mehrere tausend Zuchtforellen verendet. Die Forellenzuchtanlage bei Ottbergen-Bruchhausen liegt in der Nähe der B 64.

 

Zwei Kunststoffrohre, welche die Teiche mit Frischwasser versorgen, sind gewaltsam so stark beschädigt worden, dass sie kein frisches Wasser mehr in die einzelnen Becken transportieren konnten. Durch den Sauerstoffmangel im Wasser verendete daraufhin ein Großteil der Fische. Der Schaden geht in einen fünfstelligen Euro-Bereich.

 

Bemerkt wurde der Schaden am Sonntag, 16. Februar, gegen 13 Uhr. Die Tatzeit lässt sich eingrenzen zwischen diesem Zeitpunkt und Samstag, 15. Februar, nach 18.30 Uhr. Die Ermittler der Kriminalpolizei Höxter hoffen auf Hinweise von möglichen Zeugen, die zur fraglichen Zeit Personen oder auch Fahrzeuge in der Nähe der Zuchtanlage beobachtet haben. Hinweise bitte an die Polizei in Höxter, Telefon 05271/962-0.


Gelungene hochkarätige Schiedsrichterschulung im Sport Stacking

Vorbereitung auf die Deutschen Meisterschaften am 7./8. März 2020 in Höxter

17.02.2020 / PM

Höxter. Bald ist es soweit! Die "Familie" der nationalen Sport Stacker trifft sich am 7./8. März 2020 in den Bielenberg-Hallen in Höxter, um zum 15. Mal die Deutschen Meisterschaften im Sport Stacking auszutragen. Und zum zweiten Mal finden sie in Höxter statt. Ausrichter ist wie im Jahr 2016 der MTV Boffzen mit seiner Sport Stacking-Abteilung "speedy cUP!s" unter der Leitung von Jörg Schilcher. Zur "Familie" zählen neben den Spitzensportlern mit Weltrekordzeiten ebenso die vielen Sportler im Mittelfeld als auch die Nachwuchs-Stacker, die hier Turnierdisziplin beweisen können. Ganz besonders freut sich Schilcher mit seinem Team auf die mittlerweile bereits traditionelle Teilnahme sogenannter "Special Stacker". Dies sind Menschen mit körperlichen oder geistigen Einschränkungen. Auch Einsteiger sind ausdrücklich herzlich willkommen, mit der Bitte um rechtzeitige Voranmeldung möglichst bis zum 22.02.2020.

 

Um nicht nur organisatorisch gut vorbereitet zu sein, sondern auch möglichst viele Sportler und Mitreisende angesichts eines Schiedsrichtereinsatzes regelfest zu machen richteten die "speedy cUP!s" am Samstag, den 08.02.2020 eine gut durchorganisierte Schiedsrichterschulung in der Boffzener Mehrzweckhalle aus. Der Einladung waren 60 Teilnehmer allen Alters gefolgt und erlebten einen sehr abwechslungsreichen Tag, denn die Schulung war alles andere als reine Theorie. Jörg Schilcher organisierte mit seinem Team "speedy cUP!s" anlässlich der Schiedsrichter-Schulung ein komplettes Turnier mit echter Turniersoftware, einer Vorrunde und den entsprechenden Finalrunden. Somit konnte gemäß des Grundsatzes "train as you fight" in genau dem Ablauf und den Situationen geübt werden, die später bei einem echten Turnier auch auf die Schiedsrichter zukommen. "Das war viel zu schnell" oder "hat der Stacker jetzt noch einen Versuch?" waren häufig gehörte Sätze. Gut, dass nicht nur Jörg Schilcher und Bundestrainer Timo Böhm jederzeit kompetent schulten und in kritischen Situationen mit Erklärungen hilfreich zur Seite standen, sondern dass auch turnierbedingt immer Kameras im Einsatz waren, die alles aufnehmen. So ist es dann schon etwas entspannter, wenn man etwas nicht genau gesehen hat und eine spätere Videokontrolle durch eine gelbe Karte signalisiert.    

 

Insbesondere die teilnehmenden Nachwuchs-Stacker des PETRIfeld-Ganztages freuten sich, dass die als Turnier angelegte Schulung so organisiert war, dass immer abwechselnd rund die Hälfte mit den Bechern stapelte und von der anderen Hälfte schiedsgerichtet wurde. So konnte jeder aus unterschiedlichen Perspektiven individuelle Eindrücke gewinnen.

In den durch die Landbäckerei Westbomke unterstützten Pausen und beim bereit gestellten Mittagessen gab es einen munteren Austausch, bei dem Kuriositäten, lustige Missgeschicke aber auch viel Grundsätzliches besprochen wurde.

Insgesamt ging gegen 18 Uhr ein gelungener Tag zu Ende und alle Teilnehmer freuen sich nun, dass es bald mit der DM in Höxter losgeht.

 

Wer etwas mehr über Nervenstärke, Geschick, Disziplin und Konzentration erfahren möchte ist herzlich zu einem persönlichen Gespräch oder auch zum Schnuppertraining mittwochs von 16:30 bis 17:30 Uhr in die Raimund-Reuker-Halle, Jahnstraße 4, nach Boffzen eingeladen. Wer darüber hinaus mehr zum Thema "Sport Stacking", workshops oder Material erfahren möchte kann sich gerne unverbindlich an Jörg Schilcher unter joerg@speedycups.de oder 0170/2392395 wenden.


Sturmbilanz: Fast 40 Einsätze für Feuerwehr und Polizei im Kreis Höxter

10.02.2020/PM

Kreis Höxter. Das Sturmtief Sabine hat Feuerwehren und Polizei im Kreis Höxter zwei Tage lang beschäftigt. Knapp 40 Einsätze waren von Sonntagmittag bis Montagmittag bei den Leitstellen der Feuerwehr und Polizei aufgelaufen.

Für größere Schäden sorgten dabei drei Bäume, die am Montag, 10. Februar, gegen 9 Uhr auf der Brunnenstraße in Bad Driburg auf die Fahrbahn gestürzt sind. Fünf parkende Fahrzeuge wurden dadurch beschädigt, bei mindestens zwei Autos entstand Totalschaden. Personen wurden nicht verletzt. Das weitere Einsatzgeschehen verteilte sich relativ gleichmäßig über das gesamte Kreisgebiet. Überwiegend waren es umgestürzte Bäume, die von den Einsatzkräften der Feuerwehr beseitigt werden mussten, aber sonst kaum nennenswerte Schäden anrichteten. Vorübergehend mussten verschiedene Nebenstrecken wegen umgestürzter Bäume gesperrt werden, manche Abschnitte wurden auch vorsorglich gesperrt. Bis zum Montag kam es kreisweit zu sieben Straßensperrungen. Zu den weiteren Einsatzanlässen gehörten umgewehte Bauzäune und Absperrungen sowie vereinzelt herunterfallende Dachziegel. Am Sonntag hatte sich gegen 11.30 Uhr ein Trampolin in einem Garten an der Ludwig-Eichholz-Straße durch den starken Wind selbstständig gemacht. Es konnte von Nachbarn eingefangen und gesichert werden. In der Bergstraße in Bad Driburg waren in der Nacht zu Montag Teile einer Terrassenüberdachung auf die Straße geweht worden, der Bereich wurde vorsorglich gesperrt.