Online-Vortrag über Wärmepumpe und Photovoltaik

28.09.2020 / PM

Kreis Höxter. Unter dem Motto „Kulturland kann Klimaschutz – auch digital“ gibt es am Mittwoch, 30. September, ab 18:30 Uhr den dritten von vier kostenlosen Online-Vorträgen. Im Mittelpunkt steht dabei das Thema Wärmepumpe und Photovoltaik. Eine Anmeldung ist ab sofort möglich.

 

Wie die Energie, die das eigene Grundstück bereitstellt, mittels Wärmepumpe und Photovoltaik genutzt werden kann, wird Sven Kersten von der EnergieAgentur.NRW erläutern. „Eine Wärmepumpe nutzt regenerative Umweltwärme aus Erdreich, Grundwasser oder Umgebungsluft, die selbst im tiefsten Winter genug Wärmeenergie liefern, um ein Gebäude zu beheizen. Sie entzieht der Umwelt mithilfe elektrischer Energie Wärme und ‚pumpt‘ sie auf ein höheres Temperaturniveau. Ein Teil der elektrischen Energie kann ebenfalls auf dem eigenen Grundstück erzeugt werden: mit einer Photovoltaik-Anlage. Solarstrom auf dem eigenen Dach zu erzeugen und im Haus zu verbrauchen, ist heute wirtschaftlicher, als ihn ins Netz einzuspeisen. Und da ergänzen sich Wärmepumpe und Photovoltaik-Anlage hervorragend“, betont Sven Kersten von der EnergieAgentur.NRW.

 

„Bei einem gut gedämmten Einfamilienhaus kann mehr als 30 Prozent des benötigten Stroms für die Wärmepumpe selbst produziert werden. Die Förderung ist seit Januar 2020 noch attraktiver geworden: Wird eine Ölheizung durch eine Wärmepumpe ersetzt, gibt es bis zu 45 Prozent Förderung“, so Kersten weiter.

 

Für diesen Online-Vortrag ist die Anmeldung bis zum 29. September möglich per Mail an c.roettger@kreis-hoexter.de oder per Telefon (05271 / 965-4215). „Die Teilnehmenden erhalten rechtzeitig per E-Mail einen Link, der direkt zur Veranstaltung führt“, erklärt Carolin Röttger. Bei technischen Fragen und Schwierigkeiten unterstützt Petra Schepsmeier von der EnergieAgentur.NRW unter der Telefonnummer 0171 / 9833034.

 

Weitere Informationen zu den Vorträgen sowie Themenflyer zum Download gibt es unter www.klimaschutz.kreis-hoexter.de.

 


Laptops für zugewanderte Schülerinnen und Schüler

26.09.2020 / PM

Höxter. Rund 9.000 Euro sind bei einer Spendenaktion des Kommunalen Integrationszentrums Kreis Höxter zusammengekommen. Mit dem Geld wurden Geräte für zugewanderte Schülerinnen und Schülern angeschafft.

Auch durch Corona hat sich gezeigt, wie wichtig die Digitalisierung für die schulische Bildung ist. Während der Schulschließungen im Frühjahr verlief der Kontakt zwischen den Schülerinnen und Schülern und ihren Lehrkräften ausschließlich über digitale Kanäle. „Das wurde vor allem für zugewanderte Familien zu einem Problem. Ihnen fehlt es oft an den nötigen Endgeräten, wie zum Beispiel Laptops“, sagt Kreisdirektor Klaus Schumacher. Deshalb hat das Kommunale Integrationszentrum Kreis Höxter eine Spendenaktion ins Leben gerufen. Es wurden potenzielle Sponsoren kontaktiert und in Zusammenarbeit mit örtlichen Flüchtlingshilfeinitiativen die Bedarfe an fehlenden Geräten vor Ort ermittelt.

Foto:Fast 9.000 Euro sind an Spenden für die EDV-Geräte zusammengekommen. Über das gelungene Projekt freuen sich gemeinsam (von links): Jochen Behrens (Kommunalen Integrationszentrum) und Dominic Gehle (Leiter der Abteilung Bildung und Integration), Marita Menne (Marah e.V.), Jonas Wagemann (Grenzenlos e.V.), Malalai Ansari (Welcome e.V.), Marleen Menne (Vereinigte Volksbank), Kreisdirektor Klaus Schumacher, Hiba Alani, Michael Meier (VerbundVolksbank OWL), Filiz Elüstü (Kommunales Integrationszentrum), Maria-Luise Rode (Grenzenlos e.V), Prof. Dr. Klaus Maas (Lions Club Höxter-Corvey) und Josef Rode (Grenzenlos e.V). Foto: Kreis Höxter

 

So kamen durch die Vereinigten Volksbank eG, die Firma Brauns-Heitmann, die Verbund-Volksbank OWL sowie den Lions-Club Höxter insgesamt 2.500 Euro zusammen, die zur Anschaffung von gebrauchten Laptops an die Flüchtlingshilfevereine weitergeleitet wurden. Mit Unterstützung des Kommunalen Integrationszentrums haben die Flüchtlingshilfevereine Welcome aus Höxter, Zweite Heimat aus Warburg und Grenzenlos aus Beverungen zudem an einem „Crowd-Funding“ der Vereinigten Volksbank teilgenommen, wodurch noch einmal 6.203 Euro generiert werden konnten.

 

In einem anschließenden Austauschgespräch waren sich die Flüchtlingsinitiativen sowie das Kommunale Integrationszentrum einig, dass sie die Jugendlichen auch nach der Übergabe noch weiterhin unterstützen. Denn neben der Ausstattung mit den Geräten sei es vor allem wichtig, auch den richtigen Umgang mit diesen zu erlernen.

 

Kreisdirektor Klaus Schumacher bedankte sich bei allen Beteiligten für ihren Einsatz: „Die Aktion ist ein toller Beitrag zur Integration.“ Für Jochen Behrens vom Kommunalen Integrationszentrum ist durch das Projekt ein echter Mehrwert für die Schülerinnen und Schüler geschaffen worden. „Davon werden sie auch im Schulalltag abseits der Corona-Krise profitieren.“


Zwei Autos im Wert von 75.000 Euro gestohlen

23.09.2020 / PM

Warburg. Zwei hochwertige Gebrauchtwagen im Gesamtwert von rund 75.000 Euro sind in Warburg von dem Gelände eines Autohauses gestohlen worden. Aufgrund von Hinweisen lässt sich der Diebstahl am Montag, 21. September, auf den Zeitraum von 5.35 bis 5.40 Uhr eingrenzen.

Die beiden gestohlenen Fahrzeuge, ein VW T6 Caravelle und ein VW T6 Multivan, standen auf einem Schotterparkplatz im rückwärtigen Bereich des Autohauses am Paderborner Tor. Außerdem wurden zwei Auto-Kennzeichen des Autohauses entwendet.

Die Polizei fahndet nach den beiden Fahrzeugen und den Tätern. Wer Hinweise geben kann, sollte sich mit der Polizei in Höxter, Telefon 05271/962-0, in Verbindung setzen.


Vorfahrt missachtet: Fahrer unter Alkoholeinfluss

20.09.2020 / PM

Höxter. Am Samstagvormittag kam es bei Höxter zu einem Verkehrsdelikt, als der 27 Jahre alte Fahrer eines Pkw VW vom Freizeitgelände kommend auf die Bundesstraße 64 einbiegen wollte. Er beachtete nicht die Vorfahrt eines Pkw-Fahrers, der in Richtung Höxter unterwegs war. Dieser musste nach eigenen Angaben stark abbremsen, um einen Zusammenstoß zu verhindern. Der VW-Fahrer wurde in der Höxteraner Innenstadt angehalten und kontrolliert. Dabei stellten die Polizeibeamten fest, dass er unter Alkoholeinfluss stand und ordneten eine Blutprobe an.


Kreisdirektor Klaus Schumacher und Kulturmanagerin Julia Siebeck weisen auf die unkomplizierte Bewerbung für Kulturfördermittel hin. Noch bis zum 1. Oktober läuft die aktuelle Anmeldefrist. Foto: Kreis Höxter
Kreisdirektor Klaus Schumacher und Kulturmanagerin Julia Siebeck weisen auf die unkomplizierte Bewerbung für Kulturfördermittel hin. Noch bis zum 1. Oktober läuft die aktuelle Anmeldefrist. Foto: Kreis Höxter

Fördergelder für kleinere Kulturprojekte 

Anmeldeschluss ist am 1. Oktober

17.09.2020 / PM

Kreis Höxter. „Natürlich stellt Corona gerade die Kulturszene vor extreme Herausforderungen – umso wichtiger können hier auch kleinere finanzielle Unterstützungen sein.“ Kreisdirektor Klaus Schumacher und Kulturmanagerin Julia Siebeck weisen gemeinsam auf die spezielle Förderung des Kreises Höxter für kleinere Kulturprojekte hin. Noch bis zum 1. Oktober können Anträge gestellt werden, um mit maximal 300 Euro gefördert zu werden.

 

Mit diesem Kulturfördertopf werden dreimal im Jahr kleinere kulturelle Projekte unterstützt, die zur Verwirklichung eines attraktiven, vielseitigen und kreativen Kulturangebotes für alle Bürger im Kreis Höxter beitragen. „Gerne unterstützen wir auch digitale Kulturangebote oder helfen bei der Anschaffung von notwendigem Equipment“, sagt Kulturmanagerin Julia Siebeck. In Zeiten von Corona seien ja zahlreiche Aktivitäten ins Internet verlegt worden, sodass Online-Projekte durchaus in dieser aktuellen Runde einen Schwerpunkt bilden könnten. Anträge können Vereine, Gruppen, Einzelpersonen, Initiativen oder Zusammenschlüsse stellen. Dabei können pro Antragsteller und Jahr maximal 300 Euro beantragt werden. Über die Förderanträge entscheidet der Kulturbeirat des Kreises Höxter.

„Ein großer Trumpf ist auch die unkomplizierte Bewerbung. Das Formular ist schnell ausgefüllt“, erläutert Klaus Schumacher. Neue Förderanträge können bis zum 1. Oktober beim Kulturbüro Kreis Höxter im Haus der Bildung, Moltkestraße 9, 37671 Höxter eingereicht werden. Bei Fragen kann man sich an Julia Siebeck wenden, telefonisch unter 05271 / 965-3216 oder per E-Mail j.siebeck@kreis-hoexter.de. Ausführliche Informationen und die Förderrichtlinie im Detail gibt es online unter www.netzschafftkultur.de.


Stichwahl in Höxter

14.09.2020 / MZ

Höxter. In Höxter kommt es um das Amt des Bürgermeister zu einer Stichwahl, da keiner der sechs Kandidaten die absolute Mehrheit erreichte. Daniel Razat (von der CDU unterstützt) kam auf 36,86 Prozent,  Daniel Hartmann (von der SPD unterstützt) auf 26,75 Prozent.

Zwischen diesen beiden Kandidaten können die Höxteraner am 27 September erneut wählen.


Notfallversorgung in Höxter soll ausgebaut werden

11.09.2020/PM

Kreis Höxter. Neue Entwicklungen in der Gesundheitspolitik führen auch zu Veränderungen am Klinikum Weser-Egge. Zum einen ist zum 1. Januar 2019 unter anderem ein GBA-Beschluss zur gestuften Notfallversorgung mit erheblichen Auswirkungen auf die bundesweite Notfallversorgung in Kraft getreten. Zum anderen wird für Ende dieses Jahres ein neuer Landeskrankenhausplan erwartet. Hieraus ergibt sich voraussichtlich eine stärkere Fragmentierung von Leistungen sowie weitere Anforderungen, die seitens der Gesundheitspolitik an eine qualitativ hochwertige ambulante und stationäre Versorgung gestellt werden. „Auf diese Entwicklungen müssen wir reagieren, um sowohl die hohe Qualität der Versorgung als auch die Wirtschaftlichkeit unserer Häuser weiterhin aufrecht zu erhalten“, sagt Geschäftsführer Christian Jostes.

 

Konkret bedeutet dies, dass die Notfallversorgung im Sinne einer Ost-West-Akzentuierung künftig an den Standorten Bad Driburg und Höxter angesiedelt und ausgebaut wird, um den Bedürfnissen der Professionalisierung und Spezialisierung zu genügen. Jostes: „Damit bleibt die notfallmedizinische Versorgung aller Bürger im Kreis Höxter weiterhin gesichert.“

 

Dafür ist es unter anderem notwendig, die unfallchirurgische Versorgung von Brakel nach Bad Driburg zu verlagern. Der Standort Höxter ist von diesen Maßnahmen nicht betroffen. Im Gegenteil: Hier soll die bereits existierende Notfallversorgung ausgebaut werden.

 

St. Josef Hospital Bad Driburg

Für das St. Josef Hospital in Bad Driburg stehen somit größere Investitionen in die Zukunft an. Für diesen Standort sind mehrere Maßnahmen geplant oder werden bereits umsetzt. Dazu gehören die Erweiterung der Intensivstation, der Ausbau der Aufnahmestation, die Anschaffung eines MRT sowie die Etablierung der Unfallchirurgie.

 

St. Ansgar Krankenhaus Höxter

Auch im St. Ansgar Krankenhaus in Höxter werden zusätzliche Kapazitäten geschaffen. Neben dem Ausbau der neurologischen Frühreha und einer personellen Aufstockung der Intensivstation wird auch eine Erlangung des BG-Verletzungsartenverfahrens angestrebt. Auch in den Bereichen Gefäßchirurgie, Kardiologie/Rhythmologie und Diabetologie werden steigende Zahlen erwartet.

 

Darüber hinaus sollen sich die beiden Standorte Brakel und Steinheim künftig noch stärker als Fachkliniken profilieren und sich dadurch auch weiterhin wirtschaftlich tragen.

 

St. Vincenz Hospital Brakel

Für das St. Vincenz Hospital in Brakel ist die Erweiterung der Psychosomatik geplant. Außerdem sollen die Kliniken für Rheumatologie und Schmerzmedizin räumlich erweitert werden. Eine Überwachung, insbesondere der postoperativen Patienten, bleibt weiterhin gesichert.

 

St. Rochus Krankenhaus Steinheim

Für das St. Rochus Krankenhaus in Steinheim bedeutet diese Spezialisierung und Professionalisierung, dass die Fachkliniken für Akutgeriatrie und Innere Medizin zu einer Fachabteilung zusammengefasst und somit gestärkt werden sollen. Eine adäquate intensivmedizinische Notfallversorgung bleibt erhalten.

 

Die im Landeskrankenhausplan ausgewiesenen Intensivbetten sollen grundsätzlich erhalten bleiben. Auf Grund der aktuellen personellen Besetzung bleibt die während der Corona-Pandemie umgesetzte intensivmedizinische Konzentration auf die Standorte Höxter und Bad Driburg allerdings bis auf weiteres zunächst erhalten.

 

„Aus diesen Umstrukturierungen folgt möglicherweise im Einzelfall für den einen oder anderen Mitarbeiter ein Wechsel seines Arbeitsortes am Klinikum Weser-Egge“, sagt Christian Jostes. Die entsprechenden Veränderungen sind angesichts der wirtschaftlichen Entwicklungen und qualitativen Strukturvorgaben im Gesundheitswesen notwendig. Jostes: „Uns ist es ein Anliegen, unsere Mitarbeiter von Beginn an in diesen Prozess mit einzubeziehen.“ 


Gegen parkendes Auto gefahren, drei Fahrzeuge beschädigt

11.09.2020 / PM

Höxter. Bei einem Unfall auf der Brenkhäuser Straße in Höxter sind drei Autos beschädigt worden. Eine 79-Jährige war in Höhe der Kaserne gegen ein parkendes Auto gefahren und hatte es auf ein weiteres dort abgestelltes Fahrzeug geschoben.

 

Der Unfall ereignete sich am Mittwoch, 9. September, gegen 16.20 Uhr. Die 79-Jährige fuhr auf der B 239 mit ihrem VW Lupo stadtauswärts in Fahrtrichtung Steinheim, als sie in Höhe der Kaserne aus noch ungeklärter Ursache auf den rechten Seitenstreifen geriet und gegen einen dort abgestellten schwarzen Nissan Infinity prallte.

 

Durch den Zusammenstoß schleuderte ihr Fahrzeug zurück auf die Fahrbahn, blieb dort liegen und blockierte die Fahrspuren, weshalb es im Feierabendverkehr zeitweise zu erheblichen Rückstaus kam.

 

Der abgestellte unbesetzte Nissan wurde durch die Wucht des Aufpralls auf einen davor parkenden Mazda CX3 geschoben. Die drei Autos wurden erheblich beschädigt, der Gesamtschaden an allen Fahrzeugen wird auf rund 15.000 Euro geschätzt.

 

Die Lupo-Fahrerin verletzte sich und wurde mit dem Rettungswagen in ein Krankenhaus gefahren. Die Feuerwehr war im Einsatz, um auslaufende Flüssigkeiten aufzunehmen, die Polizei nahm den Unfallhergang auf und leitete den Verkehr an der Unfallstelle vorbei.


Coronavirus: Sie wurden getestet?

31.08.2020 / PM

Kreis Höxter. Bitte beachten Sie folgende Hinweise, wenn Sie auf das Coronavirus getestet worden sind. Ganz wichtig: Bei einem positiven Testergebnis werden Sie  angerufen.

 

An verschiedenen Stellen im Kreis Höxter können Corona-Tests durchgeführt werden. Sollte ein positiver Test vorliegen, wird der Kreis Höxter von den Laboren informiert. Dabei kann es zurzeit zu leichten Verzögerungen kommen. Die Mitarbeiter des Kreises Höxter setzen sich umgehend mit den betroffenen Personen in Verbindung, um das weitere Vorgehen abzustimmen.

 

Der Kreis Höxter weist deshalb noch einmal darauf hin, wie wichtig es ist, dass bei der Testentnahme eine erreichbare Telefonnummer mitgeteilt und dokumentiert wird, im Idealfall eine Mobilfunknummer.

 

Der Kreis Höxter bittet darum, von Anfragen zu Testergebnissen abzusehen, zumal negative Ergebnisse bei Tests, die von anderen Institutionen abgenommen wurden, dem Kreis Höxter nicht vorliegen. Zuständig für die Übermittlung der Ergebnisse an die Patienten sind die testenden Institutionen. Darüber hinaus werden grundsätzlich Testergebnisse nicht an unbekannte Personen per Telefon weitergegeben, weil die Identität des Anrufers nicht überprüft werden kann.


Randalierer richten schwere Sachschäden an 

30.08.2020 / PM

Höxter. In der Nacht zu Sonntag wurden der Polizei um 02.11 Uhr mehrere randalierende Jugendliche im Bereich der Sackgasse der Höxteraner Pfennigbreite gemeldet. Vor Ort waren diverse Wahlplakate heruntergerissen worden. Des Weiteren sind zwei Schaltkästen der dortigen Ampelanlage stark beschädigt worden. Zusätzlich hoben die Randalierer auch noch zwei Gullideckel aus der Fahrbahn und sorgten hiermit für eine erhebliche Gefahrenstelle. Insgesamt wird ein Sachschaden von mehr als 1000,- Euro angenommen. Die Polizei fragt: "Wer kann Angaben zu mögliche tatverdächtige Personen machen?" Hinweise bitte an die Polizei Höxter unter der Telefonnummer: 05271-9620.


Radfahrerin schwer gestürzt: Hubschrauber muss landen

27.08.2020 / PM

Höxter. Bei einem Sturz mit ihrem Mountainbike hat sich in Höxter eine junge Fahrradfahrerin so schwere Verletzungen zugezogen, dass sie mit dem Rettungshubschrauber in eine Klinik geflogen werden musste.

 

Die 19-Jährige war am Mittwoch, 26. August, gegen 7 Uhr am Fuße des Räuschenberges einen abschüssigen Schotterweg hinuntergefahren und auf der unebenen Strecke zu Fall gekommen. Eine Zeugin entdeckte die bewusstlos auf dem Boden liegende Frau im Bereich der Einmündung Küsterweg/Hexenstieg und verständigte die Rettungskräfte.

 

Die Radfahrerin, die keinen Fahrradhelm getragen hatte, war aufgrund ihrer Kopfverletzungen weiterhin nicht ansprechbar. Der Notarzt forderte daraufhin einen Rettungshubschrauber an, der die 19-Jährige in eine Klink flog.

 

Da sie keine Ausweispapiere bei sich trug, war die Identität der Radfahrerin zunächst unklar. Mit Hilfe ihres Mobiltelefons war eine Identifizierung schließlich möglich, so dass die Angehörigen verständigt werden konnten.


Empfehlung für Eltern zum Verhalten im Verdachts- und Krankheitsfall in Schulen und Kita´s

22.08.2020 / PM

Kreis Höxter. Die Empfehlung soll einen Leitfaden für Eltern darstellen, wie der Ablauf ist, wenn ihr Kind Krankheitssymptome zeigt oder Kontakt zu jemandem mit Symptomen hatte. Um sich selbst und andere zu schützen ist es wichtig, die Hygieneregeln, den Mindestabstand und die Maskenpflicht in Schule und Kita einzuhalten. Personen mit den Anzeichen einer Krankheit müssen zu Hause bleiben und dem Hausarzt, für weitere Diagnostik vorgestellt werden.

Hier geht es zu den Hinweisen und Empfehlungen (pdf.-Datei)  KLICK


Wiederaufnahme eines angepassten Schulbetriebs in Corona-Zeiten

03.8.2020 / PM

NRW. Im Schuljahr 2020/2021 soll der Schul- und Unterrichtsbetrieb in Nordrhein-Westfalen wieder möglichst vollständig im Präsenzunterricht stattfinden.  Dabei muss der Schutz der Gesundheit der Lehrkräfte, der Schülerinnen und Schüler, sowie aller am Schulleben Beteiligten sichergestellt sein. Zugleich soll durch eine möglichst weitgehende Rückkehr zu einem angepassten Schulbetrieb in Corona-Zeiten das Recht der Kinder und jungen Menschen auf Bildung und Erziehung gesichert werden. 

Mund-Nasen-Schutz

An den Schulen mit Primarstufe besteht im Schulgebäude und auf dem Schulgelände für die Schülerinnen und Schüler der Jahrgänge 1-4 sowie für alle  weiteren Personen eine Pflicht zum Tragen einer Mund-Nase-Bedeckung. Eine Ausnahme hiervon gilt für die vorgenannten Schülerinnen und Schüler, soweit  sie sich an ihren festen Sitzplätzen befinden und Unterricht stattfindet. Solange

der feste Sitzplatz noch nicht eingenommen wurde oder sobald er verlassen wird, ist eine Mund-Nase-Bedeckung zu tragen.

 

Lehrkräfte, die Unterricht in den Jahrgängen der Primarstufe erteilen, können vom Tragen einer Mund-Nase-Bedeckung im Unterricht absehen, wenn stattdessen der empfohlene Abstand von 1,5 Meter eingehalten wird.

 

An allen weiterführenden und berufsbildenden Schulen besteht im Schulgebäude und auf dem Schulgelände für alle Schülerinnen und Schüler sowie für alle weiteren Personen ebenfalls eine Pflicht zum Tragen einer MundNase-Bedeckung. Sie gilt für die Schülerinnen und Schüler an den vorgenannten Schulen grundsätzlich auch für den Unterrichtsbetrieb auf den festen Sitzplätzen in den Unterrichts- und Kursräumen. Soweit Lehrkräfte im Unterrichtsgeschehen den empfohlenen Mindestabstand von 1,5 Meter nicht sicherstellen können, haben auch diese eine Mund-Nase-Bedeckung zu tragen. 

Die komplette Information finden sie auf der Seite des Schulministeriums NRW.


Besuch des Straßenverkehrsamtes nach wie vor nur mit Termin möglich

31.07.2020

Kreis Höxter. Auch wenn die Maßnahmen zum Schutz vor dem Coronavirus zum Teil schon stark gelockert worden sind, ist nach wie vor Vorsicht geboten. Deshalb weist der Kreis Höxter noch einmal darauf hin, dass sämtliche Besuche der Kreisverwaltung und damit auch des Straßenverkehrsamtes derzeit nur möglich sind, wenn zuvor ein Termin vereinbart und bestätigt wurde.

 

Ein entsprechender Nachweis ist beim Einlass in das Kreishaus vorzulegen. „Wir bitten, diese Regelungen zu beachten“, sagt Gerhard Handermann, Leiter des Krisenstabs des Kreises Höxter.

 

„Unser Ziel ist es, Kontakte zu reduzieren und Übertragungswege zu vermeiden“, erläutert Handermann. „Wir können deshalb weiterhin nur mit gesteuertem Publikumsaufkommen überhaupt eine Kundenbedienung ermöglichen.“ Dies gilt besonders auch für sämtliche Anliegen in der Kfz-Zulassungsstelle, die früher unkompliziert im Servicebüro des Kreishauses erledigt werden konnten, wie zum Beispiel die Außerbetriebsetzung eines Fahrzeugs, eine Namensänderung und ähnliches. „Egal um welche Angelegenheit es geht, grundsätzlich muss vorher ein Termin vereinbart werden“, macht Handermann deutlich.

 

„Ein faires Miteinander hilft uns allen“, ergänzt Elisabeth Scheel, Leiterin der Abteilung Straßenverkehr beim Kreis Höxter. Sie bittet darum, bei der Terminvereinbarung konkret zu sein und insbesondere alle Geschäftsvorfälle anzugeben: „Wir planen dementsprechend die Länge des Termins ein. Werden darüber hinaus Vorgänge mitgebracht, können wir diese leider nicht bearbeiten – ansonsten müssten nachfolgende Kunden warten“, sagt sie. „Wichtig für den reibungslosen Ablauf ist auch, dass die Kunden pünktlich zum Termin erscheinen oder sich rechtzeitig melden, wenn sie den Termin nicht wahrnehmen können.“

 

Terminvereinbarung über Online-Formular

 

Schließlich sorge die gute Planung dafür, dass Termine beim Straßenverkehrsamt nach wie vor sehr kurzfristig vergeben werden können. „Dieses System schränkt unsere übliche Flexibilität natürlich erheblich ein, sodass jemand, der nicht pünktlich ist, damit rechnen muss, dass wir ihn nicht mehr bedienen können“, erläutert Elisabeth Scheel. Sie weist darauf hin, dass Termine (auch für die Nebenstelle in Warburg) ganz einfach vereinbart werden können: Möglich ist das über ein Online-Formular auf der Homepage des Kreises oder telefonisch unter 05271 / 965-1407.


Corona-Einreiseverordnung des Landes NRW: Infos für Ein- bzw. Rückreisende

23.07.2020/PM

Kreis Höxter. Für Ein- und/oder Rückreisende aus dem Ausland hat das Land NRW erneut eine Corona-Einreiseverordnung erlassen. Sie gilt vorläufig bis zum 11. August 2020.

 

Hier die wichtigsten Infos der Landesverordnung in der Zusammenfassung:

 

1. Ein- und Rückreisende aus Staaten, die vom Robert-Koch-Institut als Risikogebiete eingestuft werden, haben sich für 14 Tage nach ihrer Einreise unverzüglich in Quarantäne zu begeben. Während dieser Zeit dürfen sie ihren Aufenthaltsort nicht verlassen und auch keinen Besuch empfangen, sofern es sich nicht um Personen aus dem eigenen Hausstand handelt. Hiervon gibt es Ausnahmen, wenn triftige Gründe vorliegen (z. B. für die Wahrnehmung eines geteilten Umgangs- bzw. Sorgerechts, zum Beistand/Pflege einer schutzbedürftigen Person oder zum Besuch des nicht unter dem gleichen Dach wohnenden Lebenspartners). Durchreisende sind von der Quarantänepflicht nicht betroffen.

 

2. Die aktuellen Risikogebiete sind der Internetseite www.rki.de/DE/Content/InfAZ/N/Neuartiges_Coronavirus/Risikogebiete_neu.html lzu entnehmen. Hierzu zählen derzeit auch beliebte Urlaubsziele wie die Türkei,  Ägypten, die Dominikanische Republik sowie die USA. Diese Liste wird regelmäßig aktualisiert.

 

3. Die betroffenen Personen müssen sich mit dem hiesigen Gesundheitsamt in Verbindung setzen und auf den Aufenthalt in einem Risikogebiet sowie ggfs. Symptome hinweisen, die auf eine evtl. Infizierung mit dem Coronavirus hindeuten (z. B. Husten, Schnupfen oder Fieber). Die Meldungen und Anfragen sind an corona-anfrage@kreis-hoexter.de zu richten.

 

4. Nicht in Quarantäne müssen Ein- bzw. Rückreisende, die über ein ärztliches Zeugnis in deutscher oder englischer Sprache verfügen, welches ihnen bestätigt, dass bei ihnen keine Anhaltspunkte für eine Infektion mit dem Corona SARS-COV-2-Virus vorliegen, wobei ein aus einem fachärztlichen Labor stammender Befund ein solches Zeugnis ist. Eine zusätzliche ärztliche Bescheinigung ist neben einem negativen Testergebnis nicht erforderlich. Dieses Zeugnis muss sich auf einen molekular-biologischen Test auf das Vorliegen einer Infektion mit dem Corona-Virus SARS-COV-2 stützen, die in einem Mitgliedstaat der Europäischen Union oder einem sonstigen durch das Robert-Koch-Institut veröffentlichten Staat durchgeführt und höchstens 48 Std. vor der Einreise in die Bundesrepublik Deutschland vorgenommen worden ist. Maßgeblich für den Fristbeginn ist die Feststellung des Testergebnisses. Das ärztliche Zeugnis ist für mind. 14 Tage nach der Einreise aufzubewahren und sollte dem hiesigen Gesundheitsamt vorgelegt werden. Ein Test kann auch nach der Einreise durchgeführt werden; allerdings hat der Ein- bzw. Rückreisende dann bis zum Erhalt eines negativen Testergebnisses die Quarantäneverpflichtung einzuhalten.

 

5. Die Coronaeinreiseverordnung sieht noch weitere Ausnahmen von der Quarantänepflicht (§ 2 Abs. 3, 5 und - 6) vor, die - bei Bedarf - mit dem Ordnungsamt der zuständigen Stadtverwaltung besprochen werden können. Eine Meldung an das Gesundheitsamt über den Aufenthalt in einem Risikogebiet ist jedoch in jedem Fall erforderlich.

 

6. In begründeten Fällen kann das Gesundheitsamt weitere Befreiungen von der Quarantäneverpflichtung oder dem Besuchsverbot zulassen. Bei Abstimmungsbedarf können sich Ein- bzw. Rückreisende per Mail an corona-anfrage@kreis-hoexter.deoder unter den Telefon-Nr. 05271/965-2127, -2128, -2130 und -2133 an das hiesige Gesundheitsamt wenden.

 

 

Zudem hat das Land NRW einige Ein- bzw. Rückreisende von der Quarantänepflicht befreit (§ 2 Abs. 4 der Verordnung), sie aber verpflichtet, sich nach der Einreise unverzüglich ein ärztliches Zeugnis (s. Ziffer 4) zu beschaffen. Dieses sollte dem hiesigen Gesundheitsamt vorgelegt werden. Folgende Personenkreise sind betroffen:

 

1.    Mitglieder einer Volksvertretung der Europäischen Union, des Bundes, der Länder oder der Kommunen sowie Mitglieder des Bundesrates;

 

2.    Angehörige der Streitkräfte und des Polizeivollzugsdienstes, die aus dem Einsatz oder aus einsatzgleichen Verpflichtungen im Ausland zurückkehren;

 

3.    Personen, die sich aus zwingenden beruflichen Angelegenheiten, insbesondere im Rahmen ihrer Tätigkeit als Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter von Luft-, Schiffs-, Bahn- oder Busverkehrsunternehmen oder als Besatzung von Flugzeugen, Schiffen, Bahnen oder Bussen in einem Risikogebiet nach § 1 Abs. 4 aufgehalten haben.

 

 

Aktuelle Informationen werden auch vom Land NRW unter www.land.nrw/corona - Fragen und Antworten zu Neuregelungen - veröffentlicht. Hier ist auch der aktuelle Verordnungstext einsehbar.Atommülltransporte müssen, wenn das geplante ZBL gebaut werden sollte!


v.l. Rolf Rieks (Leitender Pfleger der urologischen Funktionsabteilung), Maike Brand (Medizinische Fachangestellte) und Chefarzt Dr. Hans-Jürgen Knopf
v.l. Rolf Rieks (Leitender Pfleger der urologischen Funktionsabteilung), Maike Brand (Medizinische Fachangestellte) und Chefarzt Dr. Hans-Jürgen Knopf

Neuer OP-Saal für die Urologie

St. Ansgar Krankenhaus in Höxter weiht neuen Raum ein – High-Tech-Instrumente kommen zum Einsatz

23.07.2020/PM

Höxter. Die Klinik für Urologie und Kinderurologie im St. Ansgar Krankenhaus in Höxter verfügt über einen neuen OP-Saal. Der 25 Quadratmeter große Raum wird künftig für Operationen an der Harnröhre, an der Harnblase und der Prostata, die über die Harnröhre durchgeführt werden, genutzt. Neben einem modernen Videoturm steht dem Team eine sogenannte Decken-Ampel zur Verfügung, an der alle benötigten OP-Instrumente befestigt sind.

 

"Somit ist eine Stolpergefahr durch auf dem Boden befindliche Kabel ausgeschlossen. Der neue OP ist entsprechend der aktuellen technischen und hygienischen Standards auf höchstem Niveau eingerichtet", freut sich Dr. Hans-Jürgen Knopf, Chefarzt in der Klinik für Urologie und Kinderurologie.

Mit der Inbetriebnahme des OP-Saals konnten die im Herbst begonnenen Umbauarbeiten auf der zweiten Etage im urologischen Ambulanzbereich des St. Ansgar Krankenhauses abgeschlossen werden. Bis zur Eröffnung des neuen Saals vor wenigen Tagen war der OP ein Stockwerk tiefer im Zentral-OP untergebracht. "Wir haben jetzt alles auf einer Ebene: die Ambulanz mit den angeschlossenen Untersuchungsräumen, unseren endo-urologischen OP mit einer Röntgenanlage sowie unseren neuen Resektions-OP. Das Arbeiten wird dank der kurzen Wege nun deutlich effizienter werden", sagt Dr. Knopf, der seit 13 Jahren als Chefarzt in Höxter tätig ist.

 

Bei der Einweihung wies Dr. Knopf unter anderem auf die Wichtigkeit der Prostata-Früherkennung hin. Diese Untersuchung wird Männern ab dem 45. Lebensjahr empfohlen. Bei familiärer Belastung sollte die erste Untersuchung bereits mit dem 40. Lebensjahr erfolgen. Dr. Hans-Jürgen Knopf: "Männer sind Vorsorgemuffel. Weniger als 20 Prozent gehen regelmäßig zur Früherkennung. Eine Heilung ist aber umso eher möglich, je früher der Prostatakrebs erkannt wird."


Maskenpflicht auf dem Höxteraner Wochenmarkt

21.07.2020 / PM

Höxter. Die Stadt Höxter erinnert erneut an die Maskenpflicht auf dem Wochenmarkt. Immer wieder kommt es jedoch vor, dass trotz der städtischen Hinweistafeln an den Zugängen zum Markt, dieser ohne Maske betreten wird, so die Stadt in einer Pressemitteilung.

„Daher werden wir wieder verstärkt Kontrollen durchführen und zusätzliches Personal einsetzen“, sagt Inge Ortjohann, Leiterin der Abteilung für Ordnung, Straßenverkehr, Brandschutz und Rettungsdienst: „Verstöße werden wir energisch und konsequent ahnden – gegebenenfalls auch durch ein Bußgeld.“

 

„Gerade das Tragen einer Maske hat sich in mehreren wissenschaftlichen Studien als wirksame Maßnahme gegen die Verbreitung des Virus erwiesen, wenn die Mindestabstände nicht eingehalten werden können“, erklärt Bürgermeister Alexander Fischer: „Leider ist das Einhalten eben dieser Abstände auf unserem gut besuchten Wochenmarkt nicht immer möglich. Daher schreibt die Coronaschutzverordnung hier auch eine Mund-Nase-Bedeckung für alle vor, die sich auf dem Gelände des Wochenmarktes aufhalten.“

 

Bürgermeister Fischer bittet deshalb alle Bürgerinnen und Bürger sich auch weiterhin an die notwendigen Maßnahmen zur Eindämmung der Corona-Pandemie zu halten: „In Höxter sind wir mittlerweile wieder coronafrei. Das ist aber leider noch kein Zeichen, dass wir auf Masken oder andere Einschränkungen in vielen Bereichen des öffentlichen Lebens gänzlich verzichten können. Viel mehr macht es deutlich: die Maßnahmen wirken. Für die Mitarbeit hieran, bin ich allen Bürgerinnen und Bürgern sehr dankbar.“


Modellvorhaben im Kreis Höxter geht an den Start 

Mobilfunkausbau im ländlichen Raum kooperativ vorantreiben

11.07.2020/PM

Kreis Höxter. Der Kreis Höxter ist nach Aussage verschiedener technischer Studien aktuell noch in einigen Gebieten mit der Technologie 4G/LTE unterversorgt und belegt damit im Land Nordrhein-Westfalen einen der hinteren Ränge. Die flächendeckende Versorgung mit 4G/LTE-Mobilfunktechnologie ist aber eine zentrale Voraussetzung für die technische Realisierung der 5G-Technologie. Vor dem Hintergrund dieser Ausgangssituation fiel im Beisein von NRW-Wirtschaftsminister Prof. Dr. Andreas Pinkwart der Startschuss für ein neues Modellvorhaben im Kreis Höxter, das die Landesregierung unterstützt.

 

Die Verbesserung der Versorgung mit Mobilfunktechnologien gerade in den ländlichen Räumen ist eine zentrale Forderung von Politik, Wirtschaft und den Bürgerinnen und Bürgern. Eine flächendeckende Versorgung mit Mobilfunknetzen ist eine wichtige Grundlage für die Teilhabe an den Chancen der Digitalisierung in Ergänzung zum Festnetzausbau mit Breitbandanschlüssen.

 

 

Wirtschafts- und Digitalminister Prof. Dr. Andreas Pinkwart:

„Kooperation ist beim Mobilfunkausbau das Gebot der Stunde. Deswegen arbeiten die Landesregierung, die Kommunen und die Mobilfunknetzbetreiber eng zusammen. In dem Modellvorhaben werden Erfahrungen gesammelt, die dem Mobilfunkausbau nicht nur im Kreis Höxter, sondern in ganz Nordrhein-Westfalen zu Gute kommen. Projekte wie dieses helfen, die noch verbliebenen Lücken zu schließen und unsere Position als führendes Flächenland bei der Mobilfunkversorgung weiter auszubauen.“

Zentrales Element des Modellvorhabens ist eine Kooperation zwischen dem Kreis Höxter, den kreisangehörigen Städten sowie den Mobilfunkbetreibern Deutsche Telekom AG, Telefónica Germany GmbH & Co. OHG sowie Vodafone GmbH. Fragen der Standortsuche, der Genehmigungsverfahren und schlussendlich auch des beschleunigten Netzausbaus sollen unterstützen werden. Die Projektleitung liegt bei der Gesellschaft für Wirtschaftsförderung im Kreis Höxter mbH (GfW).

 

Landrat Friedhelm Spieker zeigt sich erfreut über die neue Initiative: „Eine flächendeckende Mobilfunkversorgung ist eine wichtige Forderung im Rahmen der bundesweiten Diskussion um die Gleichheit der Lebensverhältnisse in Stadt und Land. Die Kommunen sind bereit, die Mobilfunkbetreiber beim Ausbau organisatorisch und inhaltlich zu unterstützen, wir erwarten aber eine deutliche Beschleunigung des Ausbaus, denn die Versorgungslücken sind nicht mehr hinnehmbar“, so Spieker. Auch die Bezirksregierung Detmold ist mit in den Prozess eingebunden und unterstützt ebenfalls den Kreis Höxter aktiv bei der Erreichung der Projektziele.

 

Vorgehen

In einem ersten Schritt werden nunmehr alle aktuellen Versorgungsdaten der Mobilfunkbetreiber sowie deren Ausbauplanungen digital aufbereitet. Der Geschäftsführer der Gesellschaft für Wirtschaftsförderung

im Kreis Höxter, Michael Stolte, erläutert: „Dieses ist ein erster wichtiger Schritt, um einen konkreten Überblick zur Versorgungssituation zu bekommen und weitere Strategien für eine Kooperation zwischen Unternehmen und Kommunen abzuleiten.“

Nach aktueller Analyse sind im gesamten Kreisgebiet 97 Standorte aller Mobilfunkanbieter mit der Technik 4G/LTE in Betrieb. In den nächsten 12 Monaten kommen 71 weitere Standorte hinzu. In dieser Summe sind 14 neu zu errichtende Standorte enthalten, bei den restlichen erfolgt eine technische Nachrüstung auf den Standard 4G/LTE.

Das Modellvorhaben nimmt aber nicht nur das Jahresende in den Fokus, sondern geht perspektivisch viel weiter. Bis Ende 2022 sowie 2024 haben die Mobilfunkbetreiber Versorgungsauflagen des Bundes beim Ausbau zu erfüllen.

Damit dies gelingen kann, möchte das Modellvorhaben im zweiten Schritt beispielhaft aufzeigen, wie zum Beispiel ein Verfahren für ein Genehmigungsmanagement aussehen kann und wie eine Clearing-Stelle bei Problemen zur Prozessbeschleunigung beiträgt.

In einem dritten Schritt geht es dann darum, aus allen Versorgungs- und Planungsdaten eine Liste von dann immer noch unterversorgten Standorten zu erstellen, welche im Rahmen der kommenden Mobilfunkförderung des Bundes angemeldet und zur Förderung vorgeschlagen werden. In einem letzten Schritt zeigt das Modelvorhaben dann noch auf, welche Kommunikations- und Informationsmaßnahmen sinnvoll sind, um aus Sicht der Kommunen in einen Dialog mit den Bürgerinnen und Bürgern zum Thema Mobilfunkausbau einzusteigen. Ziel ist es, über den Ausbau zu informieren und Vorbehalte dagegen auszuräumen. Daher werden auch Themen der Akzeptanz und des Immissionsschutzes mit beleuchtet werden.

Am Projektende steht ein komprimierter Leitfaden zur Verfügung, der die Ergebnisse aus dem Kreis Höxter transparent darstellt. Daher ist auch der Landkreistag NRW als kommunaler Spitzenverband für den Informationstransfer über die Studie ebenfalls mit im Boot.


Frau von eigenem Auto überrollt

10.07.2020 / PM

Höxter.  In Höxter ist eine junge Frau von ihrem eigenen Auto überrollt und so schwer verletzt worden, so dass sie mit dem Rettungshubschrauber in eine Klinik geflogen wurde.

 

Der Vorfall ereignete sich am Freitag, 10. Juli, gegen 10.50 Uhr in dem Höxteraner Wohngebiet Sudbury Straße. Eine 19-Jährige hatte ihr Auto auf einem abschüssigen Grundstück abgestellt und war gerade abgestiegen, als sich der Wagen aus noch unklaren Gründen in Bewegung setzte und nach hinten rollte. Die Frau wurde von der noch geöffneten Fahrertür erfasst, stürzte zu Boden und wurde von ihrem Wagen überrollt.

 

Mehrere Zeugen befreiten die unter einem Vorreifen eingeklemmte Frau und verständigten die Rettungskräfte. Ein Rettungshubschrauber wurde angefordert, der sie daraufhin in eine Klinik flog.

Taxi-Sonderreglung wird erneut verlängert

02.07.2020

Kreis Höxter. Es bleibt weiterhin dabei: Wer nachts ein Taxi benötigt, muss dieses bis spätestens 22 Uhr vorbestellen. Wie der Kreis Höxter mitteilt, sind die Taxiunternehmer im Kreisgebiet nach wie vor von der Betriebs- und Bereitstellungspflicht für Taxen in der Nacht befreit. Entsprechend der geltenden Corona-Schutzverordnung des Landes ist diese Regelung bis zum 31. August verlängert worden.

Das bedeutet, dass für Taxifahrten zwischen 22 Uhr und 6 Uhr des Folgetages eine Vorbestellung bis 22 Uhr erforderlich ist.


Betrunkener tanzt in fremdem Garten

01.07.2020 / PM

Höxter. Da staunten die Bewohner eines Mehrfamilienhauses in der Wegetalstraße in Höxter nicht schlecht: In ihrem privaten Garten hielt sich ein fremder Mann auf, hörte laut Musik, tanzte dazu und machte es sich auf einer Sitzbank gemütlich. 

Aufgefallen war der zunächst friedliche Mann den Bewohnern am Dienstag, 30. Juni, gegen 17.30 Uhr. Die höfliche Aufforderung, das Anwesen zu verlassen, ignorierte der 41-Jährige allerdings.

 

Nach wiederholter Ansprache durch verschiedene Bewohner weigerte er sich weiterhin, den Garten zu verlassen. So entwickelte sich ein Streit, in dessen Verlauf der offenbar stark alkoholisierte Mann die Bewohner beleidigte, bedrohte und schließlich mit einer gefüllten Gießkanne warf, bevor er das Grundstück verließ.

 

Die hinzugerufenen Beamten der Polizei Höxter konnten den aus Höxter stammenden Mann in direkter Nähe aufgreifen und überprüfen. Ein vor Ort durchgeführter Atemalkoholtest ergab einen Wert von mehr als zwei Promille. Er erhält nun mehrere Strafanzeigen unter anderem wegen Beleidung und Bedrohung. 


Burscheid - Gestohlener Pkw wurde im Industriegebiet abgestellt

HX-Kennzeichen im Innenraum

30.06.2020/ PM

Burscheid. Montag Morgen (29.06.), gegen 09:30 Uhr, wurde der Polizei ein verdächtiges Fahrzeug in der Industriestraße gemeldet.

Der silbergraue 5er BMW stand offensichtlich schon seit längerer Zeit ohne Kennzeichen in einer Parkbucht im Industriegebiet. Eine Fahrgestellnummer konnten die Polizisten an dem verschlossenen Wagen nicht finden. Von außen sichtbar lag ein Kennzeichen aus dem Kreis Höxter im Kofferraum, das allerdings nach Überprüfung der Polizisten nie zugelassen war. Da der Verdacht bestand, dass der BMW gestohlen sein könnte, wurde ein Abschleppdienst beauftragt, um ihn im Auftrag der Polizei sicherzustellen. Nun wird man versuchen, die Fahrgestellnummer zu ermitteln, um dann endgültig herauszufinden, ob tatsächlich nach dem Wagen gefahndet wird und wem er gehört. 


Dieb reißt drei hochwertige Smartphones aus der Verankerung

25.6.2020 / PM

Höxter. Ein bislang unbekannter Täter hat in Höxter drei hochwertige Smartphones aus einem Geschäft für Mobiltelefone entwendet. Am Mittwoch, 24. Juni, hielt sich der Mann gegen 14 Uhr in dem Ladengeschäft in der Markstraße auf und betrachtete die ausgestellten Mobiltelefone. Plötzlich griff er nach mehreren Smartphones und riss diese aus ihrer Verankerung. Hierbei wurde der Holzkasten, an welchem die Mobiltelefone gesichert waren, ebenfalls herausgerissen. Der Täter rannte mit den Mobiltelefonen aus der Filiale, ein Mitarbeiter nahm die Verfolgung auf.

 

Der Täter rannte in die Nagelschmiedstraße, von dort in die Rosenstraße und überquerte schließlich die Westerbachstraße. Als der Mitarbeiter die Westerbachstraße erreichte, musste er die Verfolgung abbrechen, da Kraftfahrzeuge die Straße befuhren. Der Täter rannte weiter in Richtung Papenstraße/ Wegetalstraße. Vermutlich setzte er seine Flucht über die Wegetalstraße in Richtung Stummrigestraße fort.

 

Der Täter wird beschrieben als 20 bis 25 Jahre alt, schlanker Mann mit südländischen Erscheinungsbild, 1,75 bis 1,80 Meter groß mit kurzen, schwarzen, gegelten Haaren. Zum Tatzeitpunkt trug er ein rot-blau-weißes T-Shirt und eine kurze Hose.

 

Bei den entwendeten Mobiltelefonen handelt es sich um die Modelle S20 Ultra, S20+ und S20 der Marke Samsung. Der Gesamtschaden einschließlich des Sachschadens in der Filiale liegt bei rund 4.000 Euro. Um Hinweise von Zeugen bittet die Polizei Höxter unter der Telefonnummer 05271/962-0.


"Sicher zur Schule" - das Schulwegheft für Kinder

22.06.2020 / PM

Kreis Höxter. Nach den Sommerferien beginnt für die Vorschulkinder ein neuer Lebensabschnitt: sie kommen in die Schule! Um die etwa 1200 zukünftigen Verkehrsteilnehmer im Kreis Höxter bereits frühzeitig für den Straßenverkehr vorzubereiten, stattet die Verkehrswacht für den Kreis Höxter e.V. bereits das vierte Jahr in Folge alle Kindertagesstätten im Kreis Höxter kostenfrei mit dem Medienset "Sicher zur Schule" aus - nicht zuletzt dank der finanziellen Unterstützung der Sparkasse Höxter.

 

Die Sets bestehen aus dem "Schulwegheft", das die zukünftigen "I-Dötze" gemeinsam mit den Erzieherinnen und Erziehern durcharbeiten können. Wo dies aufgrund der langen Corona-Pause nicht möglich ist, können die Kinder das Arbeitsheft natürlich auch mit nach Hause nehmen und gemeinsam mit den Eltern entdecken. Für diese hält das Medienset noch einen Ratgeber bereit, der viele wertvolle Tipps und Informationen zur Vorbereitung der Kinder auf den Schulweg enthält.

 

"Leider konnten unsere Termine in den Kindergärten, in denen wir sowohl die Kinder als auch die Eltern an die Gefahrenfelder des Straßenverkehres heranführen, zum großen Teil nicht stattfinden", berichtet Polizeihauptkommissar Thomas Kruse, Verkehrssicherheitsberater bei der Kreispolizeibehörde. "Daher sind dieses Jahr die Eltern besonders gefordert, den Schulweg und die wichtigsten Verkehrsregeln mit den Kindern einzuüben. Dabei ist es wichtig, die Fähigkeiten der Kinder richtig einzuschätzen, denn ihre Lebens- und Wahrnehmungswelt ist eine gänzlich andere."

 

Ohne das Engagement der Sparkasse Höxter sowie der Unfallkasse NRW wäre das Projekt "Sicher zur Schule" im Kreisgebiet nicht möglich gewesen.

 

"Die Prävention gegen jegliche Gefahren ist uns insbesondere bei Kindern ein besonderes Anliegen. Die Einschulung ist für die "Kleinen" ein großer Schritt - gewiss auch verbunden mit Sorgen der Eltern. Es ist uns als Sparkasse im Kreis Höxter ein absolutes Bedürfnis, hier unterstützend mitzuwirken und die Auflage des Magazins finanziell zu stützen", so Martin Dirkes, Direktor Privatkunden der Sparkasse Höxter.

Streit zwischen zwei Gruppen am Freizeitsee

15.06.2020 / PM

Godelheim. Zu einer Auseinandersetzung zwischen zwei Personengruppen kam es am Freitag, 12. Juni, gegen 21.20 Uhr im Bereich des Godelheimer Freizeitsees. Insgesamt waren rund 20 Personen im Alter zwischen 15 und 22 Jahren beteiligt. Der Hintergrund des zunächst verbalen Streites ist noch unklar, im Verlauf der weiteren Auseinandersetzung kam es zu verschiedenen Körperverletzungen. Einem Beteiligten wurden offenbar mit einem Messer leichte Verletzungen zugefügt.

 

Die Polizei Höxter war mit mehreren Einsatzfahrzeugen vor Ort, um die Situation zu klären. Einige Beteiligte hatten sich bereits entfernt und konnten kurz darauf im Bereich des Radwegs in der Nähe der Freizeitanlage aufgegriffen werden. Die Polizeibeamten nahmen mehrere Anzeigen wegen gefährlicher Körperverletzung auf.

Regelungen für Einreisende und Rückkehrer

15.06.2020 / PM

Kreis Höxter. Für viele Einreisende und Zurückkehrende aus dem Ausland galt bisher die Verpflichtung, sich nach ihrer Einreise nach Nordrhein-Westfalen 14 Tage in Quarantäne zu begeben. Die bisher geltende Corona-Einreiseverordnung des Landes NRW wurde jedoch durch einen Beschluss des Oberverwaltungsgerichtes in Münster vorläufig außer Vollzug gesetzt. Damit sind Ein- und Rückreisende derzeit nicht mehr generell verpflichtet, sich in Quarantäne zu begeben oder weiterhin dort zu verbleiben.

 

Wer jedoch Krankheitssymptome, wie Husten, Schnupfen oder Fieber, bemerkt, sollte unbedingt zu Hause bleiben und zügig mit der Hausarztpraxis telefonisch Kontakt aufnehmen, um die weitere Vorgehensweise zu besprechen. Im Telefonat mit der Hausarztpraxis ist auf den Auslandsaufenthalt hinzuweisen.

 

Falls Ein- oder Rückreisende jedoch selbst nachweislich mit dem neuartigen Coronavirus infiziert oder Kontaktperson einer infizierten Person sind, gilt weiterhin die von der zuständigen Stadtverwaltung angeordnete Quarantäneverpflichtung.


Ehrenamt wird gefördert: Finanzielle Unterstützung für großartigen Einsatz in der Corona-Krise

10.06.2020 / PM

Kreis Höxter. Insgesamt eine Million Euro stellt das Land Nordrhein-Westfalen zur Unterstützung ehrenamtlicher Aktivitäten zur Bewältigung der Folgen der Corona-Krise bereit. 15.000 Euro fließen davon aufgrund der Einwohnerzahl in den Kreis Höxter. Ab sofort können Förderanträge in Höhe von maximal 500 Euro an den Kreis Höxter gestellt werden.

 

„Das ausgeprägte bürgerschaftliche Engagement im Kreis Höxter hat uns auch in der Corona-Krise geholfen“, sagt Landrat Friedhelm Spieker. Mit den Fördermitteln des Landes sollen deshalb insbesondere die Arbeit und Hilfsangebote der Freiwilligenagenturen, Nachbarschaftsinitiativen und Vereine vor Ort unterstützt werden. „Die maximal 500 Euro sollen helfen, damit die große Schar an Ehrenamtlichen ihre Aktionen vor allem für Seniorinnen und Senioren, erkrankte und in Quarantäne befindliche Menschen einfacher oder besser umsetzen können.“ Beispielsweise können Kosten zur Materialbeschaffung für das Nähen von Mund- und Nasen-Masken erstattet oder Einkaufsdienste unterstützt werden.

„Damit wir das Geld auch gerecht verteilen können, sollen interessierte Vereine und Initiativen bei uns einen Antrag stellen“, erläutert Kreisdirektor Klaus Schumacher. Das Verfahren sei ganz einfach – es müsse lediglich eine DIN A4 Seite ausgefüllt werden, die im Internet zum Download angeboten wird. „Wir wollen es so unbürokratisch wie möglich halten“, so Schumacher. Eine Bewerbungsfrist gibt es nicht, Anträge werden in der Reihenfolge der Eingänge in der Geschäftsstelle Ehrenamt beim Kreis Höxter bearbeitet. „Das heißt, wer zuerst kommt, mahlt zuerst.“ Angesichts der höchstmöglichen Fördersumme von 500 Euro können mit den 15.000 Euro mindestens 30 Projekte im Kreis unterstützt werden.

 

Anträge stellen können Freiwilligenagenturen sowie andere rechtsfähige Engagement fördernde Einrichtungen, Nachbarschaftsinitiativen und Vereine vor Ort. „Das Spektrum der förderfähigen Aktivitäten ist vom Land bewusst groß gehalten worden“, erläutert Ehrenamtsmanagerin Bernadett Walker. Als Beispiele nennt sie Kosten für das Material zum Nähen von Behelfsmasken, für den Kauf von Schutzbekleidung, zur Einrichtung von Videokonferenzen oder für Fahrtkosten bei Nutzung von Autos und Lieferwagen. Ganz wichtig sei allerdings eine Einschränkung, so Walker: „Die Auszahlung von Mitteln an Einzelpersonen ist ausgeschlossen.“

 

Die Landesmittel dürfen für entstandene Ausgaben im Zusammenhang mit der Corona-Pandemie ab dem 24. März 2020 genutzt werden. Somit sind auch Kosten abgedeckt, die bereits angefallen sind und für die ein Verein oder eine Organisation in Vorleistung getreten ist. „Das betrifft auch Maßnahmen, die bereits geplant sind oder schon begonnen haben“, erläutert Walker. Ein Eigenanteil ist nicht notwendig.

 

Das ausgefüllte Antragsformular kann in der Geschäftsstelle Ehrenamt beim Kreis Höxter, Moltkestraße 12, 37671 Höxter eingereicht werden oder per E-Mail an ehrenamt@kreis-hoexter.de gesendet werden.

 

Zum Antragsformular (pdf.)


20-Jähriger aus Höxter bei Verkehrsunfall getötet

07.06.2020 / PM 

Brakel. Bei einem schweren Verkehrsunfall wurde am Samstag, 06.06.2020, gegen 14.50 Uhr, ein 20-jähriger Mann aus Höxter tödlich verletzt. Zur Unfallzeit befuhr ein 26-Jähriger aus Brakel mit seinem Seat Leon die Landstraße von Brakel-Frohnhausen in Richtung Borgentreich-Natzungen. Das Auto war mit vier Personen im Alter von 20 bis 27 Jahren besetzt. Ausgangs einer scharfen Linkskurve kam der Wagen offensichtlich auf Grund nicht angepasster Geschwindigkeit zunächst nach rechts von der Fahrbahn ab. Er überfuhr im rechten Straßengraben zwei Leuchtpfosten und schleuderte anschließend über die Fahrbahn in den linken Straßengraben. Dort stieß das Fahrzeug gegen einen Baum.

 

Die beiden Mitfahrer auf der Rückbank wurden im Fahrzeug eingeklemmt und mussten durch die hinzu gerufene Feuerwehr aus dem PKW befreit werden. Für den 20-Jährigen kam jedoch jede Hilfe zu spät, er verstarb noch an der Unfallstelle. Ein 23-Jähriger Mitfahrer aus Brakel und der 27-jähriger Beifahrer aus Steinhagen wurden mit Rettungshubschraubern, der 26-Jährige Fahrer mit einem Rettungswagen in Krankenhäuser gebracht. Der Fahrer ist nicht im Besitz einer Fahrerlaubnis.

 

Der Wagen, an dem ein Schaden von ca. 5.000 Euro entstand, wurde beschlagnahmt. Das Verkehrskommissariat aus Höxter nahm noch an der Unfallstelle die Ermittlungen auf. Die Strecke musste für die Rettungsmaßnahmen und die Unfallaufnahme für gut vier Stunden gesperrt werden.


20 Schüler feiern in Unterführung 

03.06.2020 / PM

Höxter. Ein größere Gruppe Schüler ist am Mittwoch, 3. Juni, gegen 7 Uhr von der Polizei bei einer unerlaubten Ansammlung in einer Fußgänger-Unterführung in der Nähe des Höxteraner Schulzentrums angetroffen worden. Etwa 20 Jugendliche hatten sich - teilweise kostümiert - in der Unterführung dicht zusammengestellt, konsumierten Alkohol, hinterließen Abfall und trugen keinen Mund-Nasen-Schutz. Als die Polizei eintraf, ergriff ein Teil der Jugendlichen die Flucht. 14 Schüler im Alter zwischen 15 und 18 Jahren konnten durch die eingesetzten Beamten festgehalten und ihre Personalien aufgenommen werden. Ihnen wurde ein Platzverweis erteilt, außerdem müssen sie mit einer Ordnungswidrigkeiten-Anzeige rechnen, da sie gegen das Infektionsschutzgesetz verstoßen haben.


Sportwagen mit 121 km/h in 70er Zone gemessen

03.06.2020 / PM

Höxter. Bei einer allgemeinen Geschwindigkeitsüberwachung bei Höxter-Albaxen ist ein Sportwagen aufgefallen, der von der Polizei Höxter mit einer Geschwindigkeit von 121 km/h gemessen wurde. Erlaubt waren in diesem Bereich außerhalb der geschlossenen Ortschaft nur 70 km/h. Nach Toleranzabzug wird der 50-jährige Fahrer des McLaren aus dem Kreis Salzgitter mit einem empfindlichen Bußgeld und einem Fahrverbot von zwei Monaten rechnen müssen. Der Verkehrsdienst der Polizeibehörde Höxter hatte die Geschwindigkeitskontrolle am Pfingstmontag, 1. Juni, vormittags auf der Schwalenberger Straße zwischen Albaxen und Bödexen durchgeführt. Innnerhalb von vier Stunden kam es bei den Messungen in beide Fahrtrichtungen zu insgesamt 118 Geschwindigkeitsüberschreitungen. Insbesondere Motorradfahrer mit besonders hohen Geschwindigkeitsverstößen wurden direkt zur Personalienfeststellung angehalten und angezeigt.


Jeder Kilometer mit dem Fahrrad zählt

30.05.2020/PM

Kreis Höxter. Wer mit dem Fahrrad fährt, hält sich nicht nur fit, sondern schont zugleich die Umwelt und spart Energiekosten. „Das sind drei gute Gründe, die für das umweltfreundliche Verkehrsmittel sprechen“, sagt Landrat Friedhelm Spieker zum Auftakt der bundesweiten Klimakampagne „Stadtradeln“, an der sich erstmals der Kreis Höxter gemeinsam mit den zehn kreisangehörigen Städten beteiligt.

 

Bei diesem Wettbewerb geht es darum, 21 Tage lang möglichst oft auf das Fahrrad umzusteigen und viele Alltagswege mit dem klimafreundlichen Verkehrsmittel zurückzulegen. „In einem ländlichen Kreis werden wir nicht ohne Auto auskommen. Aber gerade für kurze Strecken ist das Fahrrad eine gute Alternative, die wir noch viel öfter nutzen können“, sagt Warburgs Bürgermeister Michael Stickeln in seiner Funktion als Sprecher der Bürgermeister. Er freue sich, dass alle Städte im Kreis an einem Strang ziehen und beim Wettbewerb mitmachen.

 

Gesucht werden Deutschlands fahrradaktivste Kommunen sowie die fleißigsten Teams und Radler der Region. Innerhalb des dreiwöchigen Aktionszeitraums vom 5. Juni bis zum 25. Juni gilt es, beruflich oder privat möglichst viele Kilometer mit dem Rad zurückzulegen. „Wir freuen uns, wenn kreisweit viele Fahrradbegeisterte bei der Aktion mitmachen und möglichst viele Wege mit dem Rad statt mit dem Auto zurücklegen“, wirbt Spieker für eine starke Beteiligung.

„Rund ein Fünftel der klimaschädlichen Kohlendioxid-Emissionen in Deutschland entsteht im Verkehr“, betont die Klimaschutzmanagerin des Kreises Höxter, Carolin Röttger. Besonders der innerörtliche Verkehr verursache einen hohen CO2-Ausstoß. „Wenn wir es schafften, ein Drittel der Kurzstrecken mit dem Fahrrad zu absolvieren, könnten wir in Deutschland rund 7,5 Millionen Tonnen Kohlendioxid vermeiden“, rechnet sie vor. Dazu wolle der Wettbewerb „Stadtradeln“ mobilisieren.

 

Mitmachen können Einzelpersonen und Teams, die im Kreis Höxter wohnen, arbeiten, eine Schule oder Hochschule besuchen oder einem heimischen Verein angehören. Die mit dem Fahrrad zurückgelegten Kilometer können per Hand mit einem Erfassungsbogen oder digital per App oder im Internet dokumentiert werden. Am Ende der Laufzeit werden die geradelten Kilometer gezählt und die besten Kommunen vom Klima-Bündnis ausgezeichnet. Der Kreis und die Städte werden ebenfalls Preise unter allen aktiven Radelnden verlosen.

 

Anmeldung und Information

Wer mitmachen möchte, kann sich schon jetzt unter www.stadtradeln.de/kreis-hoexter anmelden, am besten direkt auf der Seite der jeweiligen Kommune. Alle gefahrenen Kilometer fließen in die Stadt- und Kreiswertung mit ein.

 

Mehr Informationen unter www.stadtradeln.de und www.klimaschutz.kreis-hoexter.de.

 

Fragen beantwortet gern die Klimaschutzmanagerin des Kreises Höxter, Carolin Röttger. Sie ist zu erreichen unter der Telefonnummer 05271 / 965-4215 oder per E-Mail an die Adresse c.roettger@kreis-hoexter.de.

 

Kampagne Stadtradeln

Ins Leben gerufen wurde die Kampagne Stadtradeln vom Klima-Bündnis, dem weltweit größten Städtenetzwerk, das sich für den Klimaschutz einsetzt. Die Mitglieder - von der ländlichen Gemeinde bis zur Millionenstadt - verstehen den Klimawandel als eine globale Herausforderung, die lokale Lösungen erfordert. Seit mehr als 25 Jahren setzen sich die rund 1.700 Mitglieder in mehr als 25 europäischen Ländern für das Weltklima ein.

 


Elternbeiträge für Kindertagesbetreuung im Juni und Juli um die Hälfte gesenkt

29.05.2020 / PM

Kreis Höxter. In den Kindertageseinrichtungen und der Kindertagespflege soll ab dem 8. Juni wieder ein eingeschränkter Regelbetrieb beginnen. Um Familien in der Corona-Krise weiter zu entlasten, brauchen Eltern für Juni und Juli nur die Hälfte der Beiträge zu bezahlen.

 

Darauf haben sich die kommunalen Spitzenverbände mit dem Land Nordrhein-Westfalen geeinigt. Auch im Kreis Höxter wird diese Regelung umgesetzt.

 

„Solange es keinen Regelbetrieb in der Kindertagesbetreuung gibt, können auch keine vollen Beiträge erhoben werden“, begrüßt Landrat Friedhelm Spieker die Einigung von Land und Kommunen, die Beiträge bis zum Ende des laufenden Kindergartenjahrs Ende Juli zu halbieren.

 

Aufgrund der kurzfristigen Information des Landes hatten die Städte nicht viel Zeit, die Umsetzung auf den Weg zu bringen. „Die Eltern können sich aber darauf verlassen, dass die Beitragsermäßigung so schnell wie möglich bei ihnen ankommt“, erklärt der Leiter des Fachbereichs Familie, Jugend und Soziales beim Kreis Höxter, Klaus Brune.

 

So werden die Elternbeitragsfestsetzungsstellen der Städte Bad Driburg, Willebadessen, Borgentreich und Beverungen jeweils bereits zum 1. Juni und 1. Juli die halbierten Kita-Beträge einziehen. In den Städten Brakel, Warburg, Höxter, Nieheim, Steinheim und Marienmünster werden aufgrund der dort verwendeten Software die halbierten Kita-Beträge für Juni und Juli zusammen eingezogen mit einer einmaligen Abbuchung zum 1. Juli. Die Abbuchung der halbierten Elternbeiträge für Kinder, die in Tagespflege betreut werden, erfolgt einheitlich jeweils zum 1. Juni und 1. Juli.

 

Eltern, die ein SEPA-Lastschriftmandat erteilt haben, müssen nicht tätig werden. Die Halbierung der Beiträge wird für sie entsprechend angepasst. Die übrigen Eltern, die ihre Beiträge per Überweisung oder Dauerauftrag zahlen, werden gebeten, für die Monate Juni und Juli jeweils nur die Hälfte des Beitrags zur Zahlung anzuweisen.

 

Durch Aushänge in den Kitas, Veröffentlichungen in den lokalen Medien und per E-Mail werden die Eltern informiert, wie die Beitragsermäßigung für die Kita in ihrer Stadt umgesetzt wird.


Nach Unfallflucht 2.500 Euro Schaden

28.05.2020 / PM

Höxter. Bereits am Mittwoch, 20. Mai, hatte sich auf dem Parkplatz eines Baumarktes an der Corveyer Allee ein Unfall ereignet. Ein bislang unbekanntes Fahrzeug war gegen einen dort abgestellten VW Touareg geprallt. Der angerichtete Sachschaden liegt bei fast 2.500 Euro. Daher suchen die Ermittler der Polizei Höxter nach Zeugen, die womöglich etwas beobachtet haben und weitere Hinweise zum Verursacher geben können. Der Unfall muss sich gegen 11.20 Uhr ereignet haben. Ein grüner VW Touareg wurde von einem anderen Fahrzeug an der hinteren rechten Ecke gerammt, wodurch unter anderem die hintere Stoßstange beschädigt wurde. In diesem Zusammenhang sucht die Polizei Höxter nach einem roten VW Polo oder Golf, womöglich gesteuert von einem älteren Herrn. Hinweise bitte an die Polizei in Höxter unter 05271/962-0.


Aktion „Blühende Landschaften“ wird fortgesetzt

Die Region brummt!

27.05.2020 / MZ

Kreis Höxter. Auch in diesem Jahr soll die Region wieder bienenfreundlich blühen. Deshalb fällt am Freitag, 29. Mai, der Startschuss für die Aktion „Blühende Landschaften“, die schon im dritten Jahr stattfindet. Ziel ist es, möglichst viele bienenfreundliche Blumen auszusähen, um dem Bienensterben entgegenzuwirken.

 

Dafür werden 11.000 Samentütchen kostenlos an die Bürgerinnen und Bürger der teilnehmenden Kommunen verteilt.

 

„Das Coronavirus stellt unser Leben auf den Kopf, liebgewonnene Gewohnheiten müssen entfallen. Trotzdem – oder gerade deshalb – sollte es im Kulturland Kreis Höxter als kleiner Mutmacher auch 2020 wieder bunt blühen“, sagt Landrat Friedhelm Spieker. Die übliche Verteilung der Samentütchen über die Rathäuser sei in diesem Jahr leider nicht möglich. Stattdessen können sich interessierte Bürger die Blühmischungen bei zahlreichen Bäckereien abholen. „Wir freuen uns sehr über die spontane Bereitschaft der Bäcker, sich an der Aktion zu beteiligen“, so Spieker.

 

Die von Bürgermeister Hermann Temme und Klimaschutzbeauftragtem Hendrik Rottländer aus Brakel angestoßene Aktion wird gemeinsam mit dem Kreis Höxter organisiert. Neben Brakel nehmen mit Altenbeken, Bad Driburg, Beverungen, Höxter, Marienmünster, Nieheim, Steinheim, Warburg, Willebadessen und – in diesem Jahr erstmalig – Borgentreich, elf Kommunen und der Kreis Höxter an der Aktion teil. Die innogy SE beteiligte sich als Projektpartner an den Kosten für die Herstellung der Samentütchen. Diese werden von der Firma Pamme Saatgut und Wildpflanzen aus Brenkhausen mit Regiosaatgut befüllt.

 

Die kleinen Samentütchen wurden individuell für das Projekt gestaltet und tragen die Logos der teilnehmenden Partner. Die Blühsamenmischung besteht aus Ringelblumen, Adonisröschen, Kornblumen, Veilchen, Mohn und weiteren Blumen, die ein buntes Bild abgeben und bis zum Herbst blühen. Die Samen sind für die Aussaat im innerstädtischen Bereich bestimmt.

 

„Als die Stadt Brakel uns nach einer Fortführung des Projektes gefragt hat, haben wir nicht lange gezögert, auch wenn es nun unter veränderten Umständen stattfindet. Es ist wirklich bemerkenswert, wie schnell in den Kommunen gemeinsam eine neue Lösung für die Verteilung der Samentütchen gefunden wurde. Das zeigt, wie sehr das Projekt allen Beteiligten am Herzen liegt. Wir hoffen, dass viele Hobbygärtner die Zeit nutzen und ihre Gärten zum Blühen bringen. Dabei wünschen wir gutes Gelingen und reges Interesse der Insekten“, sagt innogy‐Kommunalbetreuerin Maria Kemker.

 

Folgende Bäcker verteilen ab Freitag, 29. Mai, die Blühtütchen in mehr als 100 Filialen und Verkaufswagen im Kreis Höxter:

 

Bäckerei Engel, Goeken backen, Bäckerei Henke, Kromes Backstube und Bäckerei Westbomke im gesamten Kreisgebiet, Bäckerei Balke in Fürstenau und Brenkhausen, Bäckerei Bielemeier in Bökendorf, Bruchhausen, Hembsen und Ottbergen, Bäckerei Brechtken in Bonenburg, Bäckerei Driehorst in Godelheim, Bäckerei Feldhaus in Beverungen, Bäckerei Götte in Körbecke, Bäckerei Hoppe in Rimbeck, Klingenberg - Guter Bäcker in Stahle, Bäckerei Knepper in Ottbergen, Bäckerei Koss in Bödexen und Stahle, Bäckerei Mann in Dalhausen, Bäckerei Pape in Gehrden, Bäckerei Potthast in Wehrden, Backstube Reineke in Daseburg, Bäckerei Rieks in Nieheim, Bäckerei Rode in Drenke und Beverungen, Bäckerei Seidensticker in Sandebeck und Vinsebeck, Bäckerei Skroch in Calenberg, Bäckerei Wäscher in Warburg, Bäckerei Wiegers in Ovenhausen und das Lädchen in Daseburg.


Klimakampagne OWL mit gemeinsamer Foto-Aktion:

Wer hat Ideen für einen Klick zum Klimaschutz?

26.05.2020 / PM

Kreis Höxter. Gute Ideen sind gefragt für den OWL-Klimaschutztag am 5. Juni! Der Kreis Höxter ruft alle Bürgerinnen und Bürger auf, sich mit der Kamera am Klimaschutz zu beteiligen. Jeder kann ein Foto an den Kreis Höxter schicken, mit dem Klimaschutz zum Ausdruck gebracht wird.

 

Mit zahlreichen Aktionen, Veranstaltungen und Veröffentlichungen ruft die im April 2019 gestartete Klimakampagne OWL immer wieder ins Gedächtnis, wie wichtig effektive Schutzmaßnahmen für das Klima sind.

 

Der Kreis Höxter ist von Anfang an dabei und unterstützt deshalb auch die große Fotoaktion, bei der die Fantasie der Menschen in OWL gefragt ist. „Wir würden uns natürlich sehr freuen, wenn sich die Bürgerinnen und Bürger aus dem Kulturland Kreis Höxter rege an dieser Aktion beteiligen und uns viele Bilder zuschicken“, sagt Michael Werner vom Kreis Höxter, Leiter des Fachbereichs Umwelt, Bauen und Geoinformationen.

 

Die Organisatoren nutzen den Weltumwelttag am 5. Juni, um an diesem Freitag ihren OWL-Klimaschutztag zu veranstalten. Da aufgrund der Corona-Einschränkungen keine großen Veranstaltungen angeboten werden können, wird es nun auch hier digital: Die eingesendeten Bilder werden in einer Fotosammlung online präsentiert! Spannend wird sein, wie die Teilnehmenden Klimaschutz mit der Digitalkamera oder ihrem Handy einfangen. „Bitte schicken Sie uns Ihr persönliches Foto zum Klimaschutz – gerne mit einem begleitenden Satz, warum dieses Bild für Sie Klimaschutz ausdrückt“, sagen die Klimaschutz-Mitarbeiterinnen im Kreishaus in Höxter, Carolin Röttger und Martina Krog.

 

Einsendeschluss für die Bilder ist Donnerstag, 4. Juni. Einfach das Foto mit einem kurzen Kommentar an die Mail-Adresse klimaschutz@kreis-hoexter.de schicken, dabei den Namen und den Wohnort nicht vergessen. Am OWL-Klimaschutztag (5. Juni) wird der Kreis Höxter die Bilder im Internet veröffentlichen unter: www.klimaschutz.kreis-hoexter.de.


Kreis und Städte stimmen einheitliches Vorgehen ab

26.05.2020 / PM

Kreis Höxter. Die strikten Vorgaben zur Eindämmung der Coronavirus-Infektionen werden von Bund und Land immer weiter gelockert. Bei der praktischen Umsetzung der Regelungen haben Kreis und Städte ein einheitliches Vorgehen abgestimmt.

 

Die Ordnungsamtsleiter der zehn Städte im Kreis Höxter, die unter Wahrung der Abstandsregeln in der Aula des Kreishauses tagten, waren einer Einladung von Landrat Friedhelm Spieker gefolgt.

In seiner Begrüßung warb er für einen verantwortungsvollen Umgang mit den bestehenden Hygieneregeln und Kontaktbeschränkungen. „Wir dürfen den Erfolg der bisherigen Maßnahmen nicht gefährden“, sagte er und bedankte sich bei allen für ihr Engagement zur Eindämmung der Pandemie.

 

Nach den Vorgaben von Bund und Ländern sollen Beschränkungen wieder verschärft werden, sobald sich in einem Landkreis mehr als 50 Menschen pro 100.000 Einwohner in sieben Tagen neu infizieren. „Wir alle sind deshalb gefordert, durch unseren Beitrag daran mitzuwirken, Ansteckungsmöglichkeiten bestmöglich zu vermeiden“, sagte der für die öffentliche Sicherheit zuständige Fachbereichsleiter und Krisenstabsleiter des Kreises, Matthias Kämpfer.

 

Für die konkrete Umsetzung von Beschränkungen und Lockerungen sind die Städte in Abstimmung mit dem Gesundheitsamt des Kreises zuständig. Bei dem Treffen im Kreishaus einigten sich die Vertreter der Städte und des Kreises auf einheitliche Standards bei der praktischen Umsetzung der sich immer wieder verändernden Vorgaben von Bund und Land.

 


Corona: 21 Ordnungswidrigkeiten-Anzeigen am Wochenende

25.05.2020 / PM

Kreis Höxter. Nachdem der "Vatertag" im Kreis Höxter im Hinblick auf Verstöße gegen die Coronaschutzverordnung sehr unauffällig war und sich die Bürger im Kreisgebiet aus polizeilicher Sicht vorbildlich verhielten, gab es am vergangenen Wochenende jedoch eine Häufung von Corona-bedingten Vorfällen, um die sich Polizei und Ordnungsamt kümmern mussten.

 

Denn trotz aller Lockerungen gelten immer noch die grundlegenden Regeln der Coronaschutzverordnung. Dazu gehören zum Beispiel das Ansammlungsverbot und das Abstandsgebot. Veranstaltungen und Feiern sind weiterhin untersagt. So wurden bei drei Einsätzen an diesem Wochenende insgesamt 21 Ordnungswidrigkeiten-Anzeigen verhängt.

 

Am Samstag, 23. Mai, gegen 8 Uhr wurde zunächst eine "Ballung" von Personen in einem Lebensmittelmarkt an der Langen Straße in Bad Driburg gemeldet. Das Ordnungsamt wurde eingeschaltet, der Betreiber hatte aber unter anderem durch Reduzierung der verfügbaren Einkaufswagen und Begrenzung der zulässigen Personenzahl in dem Markt die aktuellen Vorschriften eingehalten.

 

Anders war es bei fünf Personen, die am Samstag, 23. Mai, gegen 18.50 Uhr in einem Auto auf der B 83 zwischen Beverungen und Herstelle kontrolliert wurden. Da die fünf erwachsenen Personen allesamt aus verschiedenen Haushalten stammten und somit gegen die weiterhin gültigen Regeln der Coronaschutzverordnung verstießen, wurden fünf Ordnungswidrigkeiten-Anzeigen verhängt. Eine ähnliche Situation hatte sich in der Nähe eines Schnellrestaurants an der Albaxer Straße in Höxter abgespielt. Hier waren am Samstag, 23. Mai, gegen 1.50 Uhr in einem Auto vier erwachsene Personen angetroffen worden, die ebenfalls aus getrennten Haushalten stammten und daher eine Ordnungswidrigkeiten-Anzeige erhielten.

 

Außerdem wurde am Freitag, 22. Mai, gegen 20.15 Uhr eine unerlaubte Feier in einer Hütte bei Bad Driburg gemeldet. Von den Polizeibeamten wurden dort zwölf Personen zwischen 14 und 20 Jahren angetroffen, gegen die jeweils eine Ordnungswidrigkeiten-Anzeige aufgenommen wurde.

 


Betrunken in einem fremden Auto eingeschlafen

19.5.22 / PM

Höxter. Waren es Autodiebe? Oder suchten sie nur einen Schlafplatz für die Nacht? Jedenfalls war eine Menge Alkohol im Spiel bei den beiden Männern, die die Polizei Höxter in der Nacht zu Dienstag, 19. Mai, in einem fremden Auto aufgegriffen hat - schlafend.

 

Gemeldet wurde um Mitternacht zunächst ein versuchter Autodiebstahl in der Lütmarser Straße in Höxter. Eine fremde Person sei in einen BMW gestiegen, der dort unter einem Carport abgestellt war. Der Täter sei noch vor Ort. Als die alarmierte Polizei in weniger als zwei Minuten zur Stelle war, konnte sie den vermeintlichen Autodieb tatsächlich an Ort und Stelle antreffen. Er hatte auf dem Fahrersitz Platz genommen und war dort eingeschlafen - vermutlich in Folge seines erheblichen Alkoholkonsums. Die Beamten hatten Mühe, ihn zu wecken und aus dem Auto zu bekommen.

 

Und die Polizeibeamten staunten nicht schlecht, als sie im Carport noch auf einen weiteren Mann stießen. Er hatte sich neben das Auto auf den Boden gelegt und war eingeschlafen, ebenfalls stark alkoholisiert.

 

Wie die weiteren Nachforschungen ergaben, waren die beiden 22 und 24 Jahre alten Männer zunächst mit Fahrrädern unterwegs gewesen. Unter dem Carport hatten sie dann offenbar eine Übernachtungsmöglichkeit gesucht. Einer der beiden hatte sich dann in das anscheinend unverschlossene Fahrzeug gesetzt.

 

Beide Männer wurden zur Ausnüchterung ins Polizeigewahrsam mitgenommen. 


Erhebung der Mietkosten im Kreis Höxter für „Schlüssiges Konzept“

Welche Miethöhen in der Region angemessen sind

17.05.2020 / PM

Kreis Höxter. Für Bezieher von Sozialleistungen übernimmt der Kreis Höxter die Miet- und Heizkosten in angemessener Höhe. „Welche Miethöhen in der Region angemessen sind, wollen wir durch eine Erhebung bei Vermietern feststellen“, erklärt der Leiter des Fachbereichs Familie, Jugend und Soziales, Klaus Brune.

 

Rund 4000 stichprobenartig ausgewählte Vermieter erhalten in diesen Tagen Fragebögen. Die Daten werden selbstverständlich anonymisiert ausgewertet. Der Datenschutz ist gewährleistet“, versichert Brune. Für die Rücksendung der ausgefüllten Fragebögen ist ein frankierter Freiumschlag beigefügt.

 

Die zuständigen Sozialhilfeträger sind verpflichtet, die angemessenen Kosten der Unterkunft anhand eines schlüssigen Konzeptes zur Bestimmung und Feststellung der angemessenen Kosten der Unterkunft für den Kreis Höxter zu ermitteln. Dies ist aufgrund der Rechtsprechung des Bundesozialgerichts erforderlich. „Mit einem solchen schlüssigen Konzept soll der unbestimmte Rechtsbegriff der ‚angemessenen Unterkunftskosten‘ gesetzeskonform und gerichtsfest konkretisiert werden“, erläutert Fachbereichsleiter Klaus Brune.

Eine solche Erhebung wurde im Kreis Höxter bereits im Jahr 2015 mit sehr guter Beteiligung durchgeführt. „Wir bitten die angeschriebenen Vermieter darum, sich an der Erhebung zu beteiligen“, hofft Landrat Friedhelm Spieker auf eine erneute hohe Beteiligung.

 

Mit der Erstellung des Gutachtens zu den angemessenen Mietwerten in den zehn Städten hat der Kreis Höxter erneut das Forschungsinstitut „Analyse & Konzepte“ aus Hamburg beauftragt, das schon die erste Erhebung durchgeführt hatte. Die damals ermittelten Richtwerte waren mit dem ersten schlüssigen Konzept im Mai 2016 in Kraft getreten, das 2018 fortgeschrieben wurde. Das beauftragte Forschungsinstitut hat bundesweit bereits für mehr als 40 Kommunen Gutachten erstellt und verfügt über langjährige Erfahrungen bei Wohnungsmarktanalysen.


Noch bis zum 1. Juni anmelden: Fördergelder für kleinere Kulturprojekte im Kreis Höxter

14.05.2020 / PM

Kreis Höxter. Dreimal pro Jahr unterstützt der Kreis Höxter ganz bewusst kleinere Kulturprojekte im Kreisgebiet. „Damit wollen wir ehrenamtlichen Kulturakteuren finanziell unter die Arme greifen“, erläutert Kreisdirektor Klaus Schumacher. Noch bis zum 1. Juni können Anträge gestellt werden, um mit maximal 300 Euro gefördert zu werden.

 

Auch in Zeiten von Corona werden mit diesem Kulturfördertopf kleinere kulturelle Projekte unterstützt, die zur Verwirklichung eines attraktiven, vielseitigen und kreativen Kulturangebotes für alle Bürger im Kreis Höxter beitragen. „Gerne unterstützen wir auch digitale Kulturangebote oder helfen bei der Anschaffung von notwendigem Equipment“, sagt Kulturmanagerin Julia Siebeck. Anträge können Vereine, Gruppen, Einzelpersonen, Initiativen oder Zusammenschlüsse stellen. Dabei können pro Antragsteller und Jahr maximal 300 Euro beantragt werden. Über die Förderanträge entscheidet der Kulturbeirat des Kreises Höxter.

 

Neue Förderanträge können bis zum 1. Juni beim Kulturbüro Kreis Höxter, Moltkestraße 12, 37671 Höxter eingereicht werden. Bei Fragen kann man sich an Julia Siebeck wenden, telefonisch unter 05271 / 965-3216 oder per E-Mail j.siebeck@kreis-hoexter.de. Ausführliche Informationen und die Förderrichtlinie im Detail gibt es online unter www.netzschafftkultur.de.


Gleichstellungsbeauftragte im Kreis Höxter unterstützen bundesweiten Aufruf: „Wann, wenn nicht jetzt!“

12.05.2020 / PM

Kreis Höxter. „Wann, wenn nicht jetzt!“ – unter diesem Motto steht eine bundesweite Kampagne, an der sich auch die Arbeitsgemeinschaft der Gleichstellungsbeauftragten im Kreis Höxter beteiligt.

 

„Die Corona-Pandemie zeigt, dass gerade Frauen besonders stark von der Krise betroffen sind. Wir wollen darauf aufmerksam machen, dass es spätestens jetzt an der Zeit ist für grundlegende Verbesserungen bei Gehältern, Arbeitsbedingungen, Infrastruktur und der Finanzierung von Antigewaltstrukturen“, so die Gleichstellungsbeauftragten.

 

20 bundesweit tätige Organisationen und Verbände stellen Forderungen an Bundesregierung und Arbeitgeber, schließlich habe Corona das Leben in Deutschland und in der Welt grundlegend verändert. Deutlich werde, dass die wirtschaftlichen und sozialen Kosten Frauen wesentlich stärker treffen. „Die Pandemie vergrößert alle gleichstellungs- und frauenpolitischen Probleme und Schieflagen, auf die wir bereits seit Jahrzehnten hinweisen“ sagen die Initiatorinnen. Angesichts der existenziellen Krise werde deutlich, wie lebensbedrohlich sich die über Jahre privatisierte und eingesparte öffentliche soziale Infrastruktur und die falschen Arbeitsbewertungen jetzt auf den Lebensalltag auswirkten.

„Wann, wenn nicht jetzt werden unsere frauen-und gleichstellungspolitischen Forderungen anerkannt und umgesetzt? Wir erwarten von Politik, Arbeitgebern und allen Verantwortungsträgern ein ebenso mutiges, sachbezogenes und schnelles Handeln wie jetzt in der Zeit von Corona“, sagen die Initiatorinnen, zu denen unter anderem die Bundesarbeitsgemeinschaft kommunaler Frauenbüros und Gleichstellungsstellen, Deutscher Frauenrat und Deutscher Frauenring, Deutscher Juristinnenbund, DGB Abteilung Frauen, Gleichstellungs- und Familienpolitik sowie der Deutsche LandFrauenverband zählen.

 

„Alles, was wir seit Jahren fordern, erscheint unter den Bedingungen der Corona-Pandemie wie unter einem Brennglas“, erläutern die Gleichstellungsbeauftragten im Kreis Höxter. Gemeinsam mit den überregionalen Initiatorinnen fordern auch sie die finanzielle Aufwertung der Berufe in den Bereichen Pflege, Gesundheitswesen, Erziehung und Einzelhandel und eine Verbesserung der Arbeitsbedingungen. „Dem Applaus und den Ankündigungen von Sonderboni müssen endlich eine ordentliche Tarifbindung und eine Erhöhung der Einkommen folgen.“ Genauso wichtig sei die Abschaffung der Sonderregelungen für geringfügige Beschäftigung sowie bundesweit einheitliche rechtliche Rahmenbedingungen und die Gewährleistung einer bedarfsgerechten und flächendeckenden Versorgung mit Beratungsstellen und Gewaltschutzeinrichtungen sowie eine Finanzierung, die allen Frauen und Kindern Schutz, Unterstützung und Beratung selbstkostenfrei ermöglicht. Die Steuer-, Sozial- und Familienleistungen müssten so aufeinander abgestimmt werden, dass sie zu einer tatsächlichen finanziellen Verbesserung für Frauen, insbesondere für Alleinerziehende führen. Gleichzeitig gelte es, Rahmenbedingungen und Arbeitszeiten zu schaffen, die es Müttern und Vätern ermöglichen, sich die Sorge-Arbeit gerecht zu teilen.

 

Es sind die sogenannten „Frauenberufe“, die in Deutschland schlecht bezahlt und häufig unter schwierigen Arbeitsbedingungen erledigt werden. „Gesellschaftlich notwendige Arbeit muss jetzt und für die Zukunft neu bewertet werden“, bringt es Sarah Thiet, Gleichstellungsbeauftragte beim Kreis Höxter, auf den Punkt. Sie unterstreicht noch einmal die Kernfrage des bundesweiten Aufrufes an Politik und Arbeitgeber: „Wann, wenn nicht jetzt werden unsere frauen- und gleichstellungspolitischen Forderungen anerkannt und umgesetzt?“


Womöglich Fußgänger angefahren und geflüchtet? Polizei sucht Zeugen.

11.05.2020 / PM

Warburg. Einen Fußgänger angefahren und geflüchtet, dann gegen einen Bordstein gefahren und das Auto beschädigt zurückgelassen? Eine ganze Reihe von Vorwürfen erhebt die Polizei Höxter gegen einen 19-Jährigen aus Willebadessen, der am späten Freitagabend, 8. Mai, in Warburg-Nörde aufgefallen ist.

 

Nach aktuellem Stand der Ermittlungen soll der Fahrer mit seinem grauen Opel Zafira gegen 22.20 Uhr mit hoher Geschwindigkeit im Ortskern unterwegs gewesen sein. Womöglich hat er am Lütgerweg im Bereich der Einmündung hinter der Kirche einen Fußgänger angefahren, der hier die Fahrbahn überqueren wollte. Dieser Vorfall ist aber noch nicht endgültig geklärt.

 

Der Opel-Fahrer soll dann seine Fahrt mit hoher Geschwindigkeit über die Johann-Conrad-Schlaun-Straße in Fahrtrichtung Engar fortgesetzt haben. Dabei sei der Opel nach rechts von der Fahrbahn abgekommen und mit dem rechten Vorderreifen gegen den Bordstein geprallt. Reifen und Felge wurden durch die Kollision zerstört. Anschließend sei der 19-Jährige damit nach links in die Straße "Zur Guten" abgebogen und habe das Auto dort abgestellt. Gemeinsam mit einem Beifahrer sei er danach ausgestiegen und habe sich zu Fuß Richtung Engar entfernt.

 

Später wurde der Fahrer im Rahmen der Fahndung im Ortsbereich angetroffen. Um den genauen Ablauf der Fahrt zu klären, bittet die Polizei um Hinweise von Zeugen. Sie werden gebeten, sich bei der Polizei in Höxter unter Telefon 05271/962-0 zu melden

 


Am Klinikum Weser-Egge werden geplante Untersuchungen und Eingriffe schrittweise wieder aufgenommen – Patienten werden vorab getestet

Rückkehr zum Regelbetrieb

08.05.2020/PM

Kreis Höxter. Die Krankenhäuser der Katholischen Hospitalvereinigung Weser-Egge (KHWE) nehmen schrittweise ihren Regelbetrieb wieder auf. "Die Erfahrungen der vergangenen Monate und die derzeit ausreichenden Kapazitäten zur Versorgung von Corona-Patienten ermöglichen es, die stationäre Versorgung wieder vollständig für planbare Maßnahmen zu öffnen. Das Klinikum Weser-Egge schließt sich daher der Empfehlung der Landesregierung an, da wir zunehmend auch Patienten beobachten, die durch aufgeschobene Krankenhausbehandlungen vermeidbaren Schaden nehmen", sagt der Ärztliche Direktor Norbert Pfundtner.

 

Seit Mitte März waren wegen der Corona-Pandemie zunächst alle Behandlungen, die nicht zwingend zeitnah medizinisch notwendig waren, abgesagt. Jetzt werden geplante Untersuchungen und Eingriffe am St. Ansgar Krankenhaus Höxter, am St. Josef Hospital Bad Driburg, am St. Rochus Krankenhaus Steinheim und am St. Vincenz Hospital Brakel sukzessive wieder aufgenommen. "Auch eine Hüftoperation kann nicht endlos nach hinten verschoben werden", erklärt Pfundtner. 

 

Infektionsschutz ist gewährleistet

Vor einer Corona-Infektion solle sich beim Weg ins Krankenhaus niemand zusätzliche Sorgen machen: Alle Elektivpatienten werden vorab getestet, entweder durch die niedergelassenen einweisenden Ärzte, das Diagnosezentrum in Brakel oder die Krankenhausmitarbeiter der KHWE. Eine stationäre Aufnahme erfolgt nur nach einem negativen Testergebnis, das maximal drei Tage alt ist. Über wen die Testung erfolgt, wird mit den Patienten bei der Anmeldung zur Operation abgesprochen. "So schützen wir alle Patienten und Mitarbeiter", so Pfundtner.   

 

Außerdem wurden in den Krankenhäusern seit Beginn der Krise schon zahlreiche Schutzmaßnahmen umgesetzt. So gibt es neben dem absoluten Besuchsverbot und separaten Corona-Stationen mit eigenen Behandlungsteams regelmäßige Begehungen der Stationen durch die Hygienefachkräfte, umfassende Testungen, ausreichend Schutzausrüstung wie Mund-Nasen-Schutz für alle Mitarbeiter und Patienten, flächendeckend Spender zur Hände-Desinfektion sowie Eingangskontrollen mit Abfrage auf Krankheitssymptome.

 

"Zum Schutz für sich und andere können Patienten darüber hinaus auch selbst einiges tun, in dem sie die bekannten Abstands- und Hygieneregeln befolgen und uns sofort über grippeähnliche Symptome informieren", sagt Pfundtner. Die wichtige Botschaft daneben aber sei, auch andere ernsthafte Erkrankungen nicht aus dem Blick zu verlieren und in jedem Fall die notwendige medizinische Versorgung aufzusuchen.


Frauenberatungsstellen und Apotheken gemeinsam gegen häusliche Gewalt

08.05.2020/PM

Kreis Höxter. Die Apotheken im Kreis Höxter beteiligen sich an einer Informationsaktion, die der Dachverband der autonomen Frauenberatungsstelle NRW mit dem Apothekerverband Westfalen-Lippe gestartet hat. Dabei werden Hinweiszettel mit den Kontaktdaten wichtiger Anlaufstellen ausgelegt, an die sich sowohl die Opfer häuslicher Gewalt wenden können als auch diejenigen, die Rat brauchen, wie Opfern geholfen werden kann.

 

„Die Corona-Krise stellt uns alle vor enorme Herausforderungen, privat und auch beruflich“, sagen die Mitglieder der Arbeitsgemeinschaft der Gleichstellungsbeauftragten im Kreis Höxter. Manch einem „fällt die Decke auf den Kopf“, bei anderen Personen aber würden sich insbesondere die familiären Schwierigkeiten verschärfen. „Die Befürchtung ist sehr groß, dass mit den Ausgangsbeschränkungen die Fälle von häuslicher Gewalt zunehmen“, so die Gleichstellungsbeauftragten.

 

„Uns ist es also ein großes Anliegen, diese Aktion zu unterstützen und auf die Hilfsangebote hier vor Ort hinzuweisen“, sagt Sarah Thiet, Gleichstellungsbeauftragte des Kreises Höxter. „Betroffene Personen sollen wissen, dass sie in den Apotheken im Kreisgebiet wichtige Informationen bekommen können.“ Oftmals sei der Gang zur Apotheke zurzeit eine der wenigen Gelegenheiten, bei häuslicher Gewalt aus den eigenen vier Wänden zu entkommen. Das dichte Netzwerk der Apotheken sei deshalb gut geeignet, die Informationen über die regionalen Ansprechpartner zu vermitteln, sagen die Gleichstellungsbeauftragten: „Die Apotheken vor Ort sind für die Menschen niedrigschwellige und vertraute Anlaufstellen im Dorf, im Viertel oder im Wohnquartier – und zwar nicht nur in Gesundheitsfragen.“


Ab Muttertag dürfen in Pflegeeinrichtungen in NRW wieder Besuche stattfinden

05.05.2020 / PM

NRW. Das Gesundheits- und Sozialministerium wird zum Muttertag (10. Mai 2020) die aktuell bestehenden, generellen Besuchsverbote in den Einrichtungen der Pflege und der Eingliederungshilfe aufheben. Damit haben Bewohnerinnen und Bewohner wieder die Möglichkeit, Besuche etwa von Familienangehörigen und Freunden zu bekommen. Voraussetzung dafür ist, dass wichtige Schutzmaßnahmen eingehalten werden, etwa durch separate Besuchsareale, entsprechende Schutzkleidung und ein Screening der Besucherinnen und Besucher. Zudem sollen Menschen mit Behinderung wieder die Möglichkeit haben, in den Werkstätten ihrer Tätigkeit nachzugehen. Damit greift das Gesundheitsministerium die zentralen Empfehlungen eines Expertengremiums unter der Leitung von Prof. Dr. Markus Zimmermann (Hochschule für Gesundheit Bochum) auf, das eigens für dieses Thema eingerichtet wurde.

 

„Unter den Maßnahmen zur Eindämmung der Corona-Epidemie war das generelle Besuchsverbot in den Pflegeheimen und den Einrichtungen der Eingliederungshilfe wohl die Maßnahme, die am meisten weh getan hat. Die dort lebenden Menschen haben besonders unter den bestehenden Kontaktverboten gelitten. Ich habe immer betont: Wenn es die Situation erlaubt, müssen wir das so schnell wie möglich wieder aufheben“, erklärt Gesundheitsminister Karl-Josef Laumann.

 

„Darum ist es wichtig, dass wir Besuche wieder ermöglichen, wenn gleichzeitig effektive Schutzmaßnahmen eingehalten werden. Denn eines ist klar: Nicht nur das Coronavirus ist für die Betroffenen eine große Gefahr. Auch soziale Isolation kann erhebliches seelisches Leid und körperliche Schäden verursachen. Darum müssen wir die richtige Balance zwischen einem wirksamen Infektionsschutz auf der einen Seite und der sozialen Teilhabe auf der anderen Seite schaffen“, so Laumann weiter.

 

Das Expertengremium um Prof. Dr. Zimmermann hat in seinem Bericht (abrufbar unter www.mags.nrw/coronavirus) zum Ausdruck gebracht, dass unter Berücksichtigung der Empfehlungen des Robert Koch-Instituts (RKI) und unter Einhaltung des Infektionsschutzes Besuche wieder möglich gemacht werden können und müssen. „Damit werden nicht nur die Bedürfnisse und Rechte der sozial isolierten, benachteiligten und besonders verletzlichen Menschen gewahrt. Auch der Schutz der in diesen Einrichtungen wirkenden Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter und der dort lebenden Mitbewohnerinnen und Mitbewohner wird gewährleistet“, sagt Prof. Dr. Zimmermann für die Expertengruppe.

 

Konkret sehen die Neuregelungen für die stationären Pflegeeinrichtungen vor, dass Besuche in separaten Arealen oder Raumeinheiten im Außenbereich erfolgen können. Bei Vorliegen entsprechender Schutzmaßnahmen und insbesondere auch Schutzkleidung können die Besuche auch innerhalb der Einrichtung, zum Beispiel in separaten Räumen oder bei bettlägerigen Personen im Bewohnerzimmer stattfinden. Möglich sind Besuche von bis zu zwei Personen in den separat eingerichteten Räumen. Direkt auf dem Bewohnerzimmer kann der Besuch durch eine Person erfolgen. Die Dauer ist je Bewohner auf höchstens zwei Stunden pro Besuch und Tag begrenzt.

 

In den Einrichtungen der Eingliederungshilfe leben häufig jüngere und weniger risikobehaftete Menschen, die allerdings in besonderem Maße auf Kontakte zu ihren Angehörigen angewiesen sind. Deshalb werden die Einrichtungen Öffnungen vorbereiten müssen, die gegebenenfalls über die in den Pflegeheimen hinausgehen.

 

Alle Besucher sollen registriert und einem Kurzscreening unterzogen werden, bei dem unter anderem auch Fragen zum eigenen Gesundheitszustand und zu möglichen Covid-19-Kontakten innerhalb der letzten 14 Tage beantwortet werden müssen. Dadurch soll das Risiko des Besuchs von Infizierten, Kontaktpersonen und von Personen mit Erkältungszeichen auf ein Mindestmaß reduziert werden. Auch müssen Besucherinnen und Besucher die erforderlichen Schutzmaßnahmen erklärt und sie gegebenenfalls begleitet werden.

 

Klar ist darüber hinaus auch: Bei allen Maßnahmen müssen die aktuellen Empfehlungen des RKI berücksichtigt werden. Die Einrichtungen, egal ob in der stationären Pflege oder im Bereich der Eingliederungshilfe, werden nun über die konkrete Umsetzung informiert, um entsprechende Konzepte und Vorarbeiten auf den Weg bringen zu können.

 

In den tagesstrukturierenden Einrichtungen der Eingliederungshilfe sind ab dem 10. Mai 2020 für die dort lebenden Personen ebenfalls Lockerungen vorgesehen.

 

Auch die Werkstätten für behinderte Menschen sollen dann wieder mehr Menschen die Teilhabe am Arbeitsleben ermöglichen. Selbstverständlich müssen auch dort die notwendigen Schutzvorkehrungen getroffen werden und der Gesundheitsschutz für die Beschäftigten steht an erster Stelle. Die Einrichtungen können also beginnen, Öffnungskonzepte zu erarbeiten, die sich im Rahmen der Empfehlungen des RKI zu den Wohn- und Pflegeeinrichtungen sowie zu den besonders gefährdeten Personengruppen und der SARS-CoV-2-Arbeitsschutzstandards des Bundesministeriums für Arbeit und Soziales (BMAS) bewegen und die Gegebenheiten in der Region, der jeweiligen Werkstatt und ihre Beschäftigten, aber zum Beispiel auch die Arbeitsumgebung berücksichtigen.

 

„Ich bin froh, dass wir nun wieder ein Stück Normalität ermöglichen können. Menschen brauchen vertraute Kontakte und Gespräche“, so Minister Laumann. „Und ich bin auch sehr erfreut, dass über unser Vorgehen mit den gesundheitspolitischen Sprechern im Landtag ein Einvernehmen besteht.“

 


Nach Unfallflucht: Schwarz gekleideter Motorradfahrer gesucht

05.05.2020 /  PM 

Höxter-Stahle.  Nach einer Unfallflucht bei Höxter-Stahle hoffen die Ermittler der Polizei Höxter auf Hinweise von Zeugen, um den Verursacher zu ermitteln. Immerhin war ein Sachaschaden von mindestens 5.000 Euro entstanden.

 

Der Unfall hatte sich bereits am Montag, 20. April, ereignet. Ein mit zwei Frauen besetzter weißer Seat Ibiza war gegen 13:50 Uhr auf der B 83 von Stahle in Fahrtrichtung Polle unterwegs. Im Verlauf der kurvigen Strecke kam ihnen ein silberner Mercedes entgegen, vermutlich eine neuwertige C-Klasse. In einer Linkskurve scherte plötzlich ein Motorradfahrer hinter dem Mercedes aus, um trotz Gegenverkehr und durchgezogener Mittellinie zu überholen.

 

Um einen Zusammenstoß zu vermeiden, musste die Seat-Fahrerin stark bremsen und ausweichen. Dabei prallte sie mit der rechten Fahrzeugseite gegen die Leitplanke. Der Seat wurde an der gesamten rechten Fahrzeugseite beschädigt, der geschätzte Schaden liegt bei 5.000 Euro.

 

Das Motorrad fuhr jedoch weiter, auch der Mercedes setzte seine Fahrt fort. Um den genauen Unfallhergang zu ermitteln, bittet die Polizei Höxter nun um Zeugenhinweise. Der gesuchte Motorradfahrer sei vollständig in schwarz gekleidet gewesen sein, er habe auch einen schwarzen Helm getragen. Weitere Angaben zum Motorrad liegen nicht vor.

 

Insbesondere wird auch der unbekannte Mercedes-Fahrer gebeten, sich mit der Polizei in Höxter unter Telefon 05271/962-0 in Verbindung zu setzen.


B64/B83: Schlingnatter und Zauneidechse ziehen für Neubau bei Höxter um

04.05.2020 / PM

Höxter/Brakel. Auf in die neue Heimat: Die Schlingnattern und Zauneidechsen vom Bahndamm zwischen Höxter-Godelheim und Höxter ziehen ab Sommer in die optimierten Lebensräume unterhalb des Brunsbergs und am Langer Berg. Derzeit werden die Umsiedlungsflächen noch mit speziellen Zäunen, sogenannten Reusen, umgeben. Die Umsiedlung ist eine Ausgleichsmaßnahme im Rahmen des geplanten Neubaus der B64/B83 zwischen Brakel-Hembsen und Höxter. Denn dieses Projekt beansprucht einen Teil des bisherigen Lebensraums von Schlingnatter und Zauneidechse im Bereich des Naturschutzgebiets „Grundlose-Taubenborn“.

 

Die Umsiedlung

Beide Arten sind nach dem Bundesnaturschutzgesetz streng geschützt. Um die Tiere vor Schaden zu bewahren, werden diese umgesiedelt. Die seit 2015 dafür neu hergerichteten Ersatzlebensräume haben sich gut entwickelt. Es sind blütenreiche, mit Steinstrukturen versehene Lebensräume entstanden, die ausreichend Nahrungstiere für die Reptilien aufweisen. Die Schlingnattern und Zauneidechsen vom Bahndamm zwischen Höxter-Godelheim und Höxter werden deshalb nun behutsam abgefangen und in die optimierten Lebensräume unterhalb des Brunsbergs und am Langer Berg verbracht.

 

Die Reusen, die derzeit aufgebaut werden, stellen während der Eingewöhnungszeit sicher, dass die Tiere in ihrer neue Umgebung auch wirklich bleiben. Denn es ist möglich, dass die Tiere zunächst noch versuchen werden, in ihre angestammten Lebensräume zurückzukehren. Die Reusen hindern die Reptilien daran, die neuen Flächen einfach zu verlassen. Gleichzeitig ist es jedoch für Kleinsäuger und anderen Reptilien möglich, in die neuen Flächen einzuwandern. Sobald die Tiere ihren neuen Lebensraum kennengelernt und angenommen haben, werden die Zäune in den nächsten Jahren wieder entfernt.

 

Die Umsiedlung der Tiere wird wissenschaftlich begleitet, um möglichen Fehlentwicklungen umgehend begegnen zu können. Außerdem wird dokumentiert, wie erfolgreich die Umsiedlungsmaßnahme ist.

 

Der geplante Neubau der B64/B83

Der Neubau der B64/B83 zwischen Brakel/Hembsen und Höxter ist in drei Bauabschnitten geplant. Für zwei Bauabschnitte zwischen Ottbergen und Höxter ist das Planfeststellungsverfahren eingeleitet. Der Erörterungstermin hat im November 2019 stattgefunden.

 

Um die Eingriffe durch den Neubau in Umwelt und Natur möglichst gering zu halten, ist eine bahnparallele Führung der Straßentrasse geplant. Im Bereich des Naturschutzgebiets „Grundlose-Taubenborn“ wird dabei ein Teil des Bahndamms in die Baumaßnahme einbezogen. Dabei wird zukünftig der bisherige Lebensraum von Schlingnatter und Zauneidechse beansprucht.


Versuchtes Tötungsdelikt in Steinheim

03.05.2020 / PM

Kreis Höxter. Nach einem versuchten Tötungsdelikt in Steinheim, Industriestraße, sucht die Polizei dringend Zeugen.

 

Am gestrigen Samstag, 02.05.2020, wurden die Polizei sowie Rettungskräfte gegen 17:48 Uhr zum Gelände einer Spedition in der Industriestraße in Steinheim / Kreis Höxter gerufen. 

Auf dem Hof der Spedition standen zu dem Zeitpunkt zwei Lkw nebeneinander. Zwei Zeugen konnten beobachten, wie auf einmal aus einem der beiden Lkw eine Person aus dem Führerhaus auf den Asphalt stürzte. 

Die von den Zeugen alarmierten Rettungskräfte stellen kurz darauf an der Person, einem 44-jährigen ukrainischen Lastwagenfahrer, eine blutende Verletzung im Brustbereich fest. Der Verletzte wurde zunächst in ein Krankenhaus nach Höxter verbracht, wo er umgehend operiert werden musste. 

Die Ärzte diagnostizierten eine Stichwunde im Brustkorb mit schweren Lungenverletzungen. Aufgrund des sich weiter verschlechternden Gesundheitszustandes musste der 44-jährige später in ein Paderborner Krankenhaus verlegt werden. Derzeit besteht akute Lebensgefahr. 

Da der Verdacht eines versuchten Tötungsdeliktes besteht, wurde noch in der Nacht durch das für Mordermittlungen zuständige Polizeipräsidium Bielefeld gemeinsam mit Ermittlern der Polizei Höxter die 16-köpfige Mordkommission "Industrie" unter der Leitung des Bielefelder Kriminalhauptkommissars Jürgen Kollien eingerichtet. 

Die Ermittlungen konzentrieren sich derzeit auf den Fahrer des zweiten Lkw, einen 54-jährigen ukrainischen Lastwagenfahrer. 

Die beiden Ukrainer sind am Freitag, 1. Mai 2020, mit ihren Lastwagen auf dem Gelände der Firma angekommen und haben höchstwahrscheinlich den Tag zusammen verbracht. 

Eine Äußerung, die der Verletzte noch kurz vor seiner Not-OP machen konnte, erhärtet einen Tatverdacht gegen den 54-jährigen.

 

Dieser lässt sich inzwischen anwaltlich vertreten und äußert sich nicht zur Sache. 

Aus welcher Motivlage und wie es schließlich zu dem Messerstich kam, ist derzeit noch unklar. 

Die beiden Lkw wurden zur Spurensicherung sichergestellt. 

Die Staatsanwaltschaft Paderborn führte den 54-jährigen Tatverdächtigen heute Nachmittag dem Haftrichter beim Amtsgericht Warburg vor. Das Gericht verhängte die Untersuchungshaft wegen des Verdachts des versuchten Totschlags. 

Zeugenaufruf: Einer der beiden Zeugen, die die Rettungskräfte alarmierten, entfernte sich nach Eintreffen der des Notarztes und ist derzeit den Ermittlern nicht bekannt. 

Dieser Zeuge, ein ca. 70 Jahre alter Mann, der eine Mercedes A-Klasse fuhr, wird dringend gebeten, sich mit der Mordkommission in Verbindung zu setzen. 

Es wird auch um weitere Zeugenhinweise an die Polizei Bielefeld (0521-545-0) oder die Polizei Höxter (05271-962-0) gebeten.


Vorbildliches Verhalten der Bürger

03.05.2020 / PM

Kreis Höxter. Die Bürger im Kreis Höxter verhielten sich vorbildlich. Auch im Bereich der touristischen Ziele wurden keine "Bollerwagenfahrer", Grill - bzw. Picknickgruppen angetroffen. 

Es waren auffallend wenige Wanderer unterwegs. Lediglich in Willebadessen fiel eine Personengruppe vor einem Imbissstand auf, die den Mindestabstand nicht einhielten. Ein Ordnungswidrigkeitenverfahren wurde eingeleitet

Neue Maskenpflicht führt zu Streit im Bus

28.04.2020 / PM

Höxter. Zwei ungewöhnliche Einsätze hat die neue Maskenpflicht der Polizei Höxter am Dienstag, 28. April, beschert. In einem Linienbus von Höxter-Fürstenau nach Höxter hatte sich gegen 10 Uhr ein Streit zwischen einem Fahrgast und einem Busfahrer entwickelt, da sich der 46-jährige Fahrgast beharrlich weigerte, eine Gesichtsmaske anzulegen und nach eigenen Angaben auch keine dabei hatte.

 

Zur Schlichtung des Streites wurden an einer Bushaltestelle in Höxter-Brenkhausen Beamte der Polizei Höxter hinzugerufen. Sie konnten den Fahrgast zunächst beruhigen und stellten ihm sogar eine Gesichtsmaske zur Verfügung, so dass die Busfahrt schließlich fortgesetzt werden konnte.

 

Am Bahnhof in Höxter angekommen, sprach der Fahrgast den 60-jährigen Busfahrer noch einmal an, wodurch sich abermals ein Streit entwickelte, in dessen Verlauf der 46-Jährige den Busfahrer unvermutet ins Gesicht schlug. Daraufhin flüchtete der Fahrgast in Richtung Weserunterführung/Wendeplatz, konnte dort aber von den abermals hinzugerufenen Polizeibeamten schnell gefasst werden. Da er sich weiterhin sehr aggressiv verhielt und sich gegenüber den Beamten zur Wehr setzte, wurde er zu Boden gebracht, vorläufig festgenommen und ins Polizeigewahrsam abgeführt.

 

Bei der weiteren Überprüfung und erkennungsdienstlichen Behandlung stellte sich heraus, dass der 46-Jährige in polizeilicher Hinsicht kein Unbekannter ist und mittlerweile mehrere Verfahren gegen ihn anhängig sind. Nun kommt eine weitere Strafanzeige wegen Körperverletzung hinzu. 


Illegales Fahrzeugrennen endet mit Unfall

26.04.2020 / PM

Höxter. Am Sonntag, 26.04.20 gegen 02.06 h wurde durch einen Zeugen ein mutmaßliches Autorennen in Höxter auf der Lütmarser Straße gemeldet, wobei ein PKW in Folge eines Unfalles liegen geblieben sei. Nahezu zeitgleich wurde durch eine Polizeistreife ein PKW im Nahbereich angehalten und kontrolliert, bei dem sich herausstellte, dass dieses Fahrzeug ebenfalls an dem Rennen beteiligt war. Der verunfallte PKW konnte in Höhe der Jet- Tankstelle festgestellt werden. Der Fahrer dieses PKW war zunächst flüchtig, konnte jedoch ermittelt werden, er war nicht im Besitz der erforderlichen Fahrerlaubnis. Auch der dritte am Rennen beteiligte Wagen wurde ermittelt. Gegen alle Beteiligten wurde ein Strafverfahren eingeleitet. Bei dem Unfall entstand geringer Sachschaden, verletzt wurde niemand.


Geschäftsstelle Ehrenamt beim Kreis Höxter startet Online-Umfage

24.04.2020 / PM

Kreis Höxter. Die neu gegründete Geschäftsstelle Ehrenamt des Kreises Höxter hat es sich zur Aufgabe gemacht, die Ehrenamtlichen im Kreis bei ihren vielfältigen Aufgaben zu unterstützen, zu beraten und untereinander zu vernetzen. Als einer der ersten Schritte wird nun eine große Online-Umfrage durchgeführt.

 

„Für das Frühjahr war eine Auftaktveranstaltung mit Ehrenamtlichen aus dem gesamten Kreisgebiet geplant“, sagt Landrat Friedhelm Spieker. „Wir wollten dabei herausfinden, welche Bedarfe es bei den ehrenamtlich Aktiven gibt, wo ‚der Schuh drückt‘ und wo wir Hilfestellungen leisten können. Vor allem wollten wir gemeinsam weitere Ideen für die Entwicklung des Ehrenamtes im Kreis Höxter erarbeiten.“ Diese Auftaktveranstaltung kann aber aufgrund der aktuellen Beschränkungen zum Schutz vor dem Corona-Virus nicht stattfinden. Deshalb ist geplant, dieses große Treffen im Herbst nachzuholen.

 

„Um aber bereits jetzt unsere Ehrenamtlichen im Kreis zu unterstützen, gerade auch im Hinblick auf das Corona-Virus, haben wir eine Online-Umfrage erarbeitet“, erläutert Ehrenamtsmanagerin Bernadett Walker. Auf diesem Wege können ihr die Ehrenamtlichen mitteilen, wo und in welchen Bereichen es Schwierigkeiten gibt, welche Unterstützung sie benötigen – kurzfristig durch Corona, aber auch langfristig – und welche Wünsche sie für die Zukunft haben. „Ich rechne damit, dass dabei steigende rechtliche Anforderungen wie die Datenschutzgrundverordnung ebenso genannt werden wie Schulungen zu Social Media oder Hilfestellung bei Förderanträgen“, so Walker.

 

„Wenn wir mit unserer Geschäftsstelle Ehrenamt erfolgreich arbeiten wollen, benötigen wir von Anfang an einen intensiven Austausch mit unseren ehrenamtlich aktiven Bürgerinnen und Bürgern“, sagt Kreisdirektor Klaus Schumacher. Nur so könne das zunächst auf drei Jahre angelegte Projekt mit der hauptamtlichen Unterstützung für das Ehrenamt einen erfolgreichen Weg einschlagen. Deshalb appelliert er an alle ehrenamtlich Tätigen: „Helfen Sie mit, das ehrenamtliche Engagement im Kreis Höxter zu stärken und nehmen Sie sich für die Online-Umfrage ein paar Minuten Zeit!“

 

Zur Online-Umfrage: http://www.kreis-hoexter.de/4475

 


Großfeuer in Gartenkolonie: Bissige Hunde verzögern die Löschmaßnahmen

23.04.2020 / MZ

Höxter . Mehrere kleine Hütten und ein Wohnwagen brannten am Donnerstagnachmittag im Brückfeld in Höxter nieder. Die Rauchsäule war schon von Weitem zu sehen, denn das Gartenareal stand im Vollbrand. Die Feuerwehren aus Boffzen, Fürstenberg, Höxter und Lüchtringen hatten den Brand jedoch rasch unter Kontrolle. Auf dem Areal leben auch mehrere Hunde und Ziegen, die vor den Flammen in Sicherheit gebracht werden konnten. Weil die Hunde aufgeregt und bissig im Gartenbereich herumgelaufen seien, mussten sie zunächst vom Besitzer eingefangen und von der Einsatzstelle entfernt werden, erklärt Einsatzleiter Steven Noble von der Feuerwehr Höxter. Erst danach konnte die Feuerwehr ihre eigentliche Aufgabe, nämlich das Löschen durchführen. Die Wasserversorgung musste über mehr als 200 Meter aufgebaut werden. Das Feuer selbst konnte aber mit vier C-Rohren schnell gelöscht werden, so der Einsatzleiter. Erste Ergebnisse zur Brandursache konnte die Polizei bereits ermitteln. Ein Ofen sei in der Gartenhütte in Benutzung gewesen. Die Flammen seien laut Polizei aus dem Ofenrohr geschlagen und hätten das Gebäude rasch entzündet.


Grillen und Trinken in der Öffentlichkeit: Sechs Corona-Einsätze an einem Abend

23.4.2020 / PM

Kreis Höxter. Um sechs Einsätze in Zusammenhang mit der Corona-Schutzverordnung mussten sich die Beamten der Kreispolizeibehörde Höxter am Dienstag, 21. April, kümmern. Verteilt über das Kreisgebiet gab es am Nachmittag und am Abend vermehrt Hinweise auf zumeist jüngere Personen, die sich in Gruppen in der Öffentlichkeit aufhielten. So wurden entsprechende Verstöße gegen das Ansammlungsverbot gemeldet und überprüft.

 

Auf dem Burgwall in Höxter wurden gegen 17.15 Uhr mehrere Personen angetroffen, die gemeinsam Alkohol konsumierten, auch wenn sie in einem größeren Abstand zueinander saßen. Ihnen wurden Platzverweise erteilt.

 

In Warburg wurden gegen 16.30 Uhr insgesamt vier Jugendliche auf einem Schulhof am Graf-Dodiko-Weg beobachtet. Drei von ihnen saßen gemeinsam auf einer Bank und konsumierten ein alkoholisches Getränk aus einer Flasche, die sie sich teilten. Als sie die Polizeibeamten bemerkten, ergriffen zwei der Jugendlichen die Flucht. Eine 15-Jährige konnte angesprochen werden, sie zeigte sich gegenüber der Polizei aber uneinsichtig. Es wurden Platzverweise ausgesprochen, außerdem erwartet die 15-Jährige eine Ordnungswidrigkeiten-Anzeige. Nach der Corona-Schutzverordnung werden Ansammlungen mit mehr als zwei Personen in der Öffentlichkeit mit einem Bußgeld von mindestens 200 Euro belegt.

 

Mit mehreren Anzeigen endete ein Einsatz gegen 22.30 Uhr in der Kantstraße in Höxter. Hier hatten sich drei Personen zum Grillen an einem Lagerfeuer am Bollerbach in der Nähe des Spielplatzes getroffen. Beim Eintreffen der Polizei versuchten zwei Personen zunächst zu flüchten, konnten von den Beamten jedoch aufgehalten werden. Bei der Personalienfeststellung und Durchsuchung der 23, 22 und 20 Jahre alten Männer wurde bei dem 20-Jährigen außerdem ein unerlaubtes Messer mit langer Klinge gefunden. So kommt zu den drei Ordnungswidrigkeiten-Anzeigen nach der Corona-Schutzverordnung noch eine Strafanzeige wegen Verstoßes gegen das Waffengesetz hinzu.


Kreis Höxter gibt Schutzmasken an die zehn Städte ab

22.04.2020/PM

Kreis Höxter. Aus seinem Bestand an Schutzmaterial wird der Kreis Höxter rund 75.000 Schutzmasken an die zehn Städte weitergeben. „Wir stehen als kommunale Familie zusammen“, begründete Landrat Friedhelm Spieker die Verteilung, die nach Einwohnerschlüssel erfolgen soll.

 

Der Krisenstab kümmere sich mit Hochdruck um eine beständige Nachversorgung mit Schutzmaterial. „Damit wir in Notfällen auch andere mitversorgen können“, betont der Landrat. So hat der Krisenstab bereits einigen Pflegeeinrichtungen mit Schutzmaterial aushelfen können. „Allerdings müssen wir mit dem, was wir haben, sorgsam haushalten und für eine bedarfsgerechte Verteilung sorgen“, so Spieker.

 

Vor dem Hintergrund, dass der Schulbetrieb schrittweise wieder hochgefahren wird, besteht bei den Städten als Schulträgern ein erhöhter Bedarf an einfachen Schutzmasken. „Deshalb haben wir entschieden, in der aktuellen Situation einen großen Teil aus unserem Bestand an die Kommunen abzugeben“, erklärte der Landrat.

 

„Das ist ein starkes Signal des Zusammenhalts bei uns im ländlichen Raum“, freut sich der Sprecher der Bürgermeister, Michael Stickeln, über die Weitergabe von FFP1-Masken an die zehn Städte. Im Namen seiner Amtskollegen bedankte er sich für die Unterstützung durch den Krisenstab des Kreises Höxter. „Weltweit ist es schwierig geworden, Schutzmaterial zu angemessenen Preisen zu erwerben“, sagte er.

 

Gemeinsam mit dem Landrat verwies Stickeln auf die guten Erfahrungen der interkommunalen Zusammenarbeit im Kreis Höxter, die sich in vielen Bereichen bewährt habe, zum Beispiel bei der Beschaffung. „Wer viel bestellt, kann bessere Preise erzielen. Deshalb können wir als kommunale Gemeinschaft schlagkräftiger auf dem Markt auftreten“, wirbt Stickeln für eine gemeinsame Beschaffung.


Diebes-Pärchen von Zeugen festgehalten

22.04.2020 / PM

Kreis Höxter.  Zwei Ladendiebe waren am Montag, 20. April, gegen 16.15 Uhr in einem Verbrauchermarkt in Steinheim aufgefallen und von einem Mitarbeiter bis zum Eintreffen der Polizei festgehalten worden. Bei der weiteren Überprüfung stellte sich heraus, dass der 35-jährige Mann und die 35-jährige Frau, die beide aus dem Großraum Dortmund stammen, im Steinheim bereits weitere Diebstähle in unmittelbarer Nähe begangen hatten. Beide wurden vorläufig festgenommen.

Im Laufe des Nachmittages am 20. April war es im Stadtgebiet von Steinheim zu mehreren Eigentumsdelikten gekommen. In einem Discounter in der Anton-Spilker-Straße wurden aus den Mitarbeiterräumen unter anderem ein hochwertiges Smartphone sowie ein Autoschlüssel entwendet.

Auf dem Parkplatz eines weiteren Verbrauchermarktes in der Anton-Spilker-Straße wurde außerdem ein Renault Twingo entwendet. Für beide Vorfälle kommen die Beschuldigten als Tatverdächtige in Frage.

In einem weiteren Verbrauchermarkt waren die beiden Ladendiebe von Mitarbeitern beobachtet worden, wie sie unter anderem Tabakwaren in einer mitgeführten Tasche verstauten. Beim Verlassen des Marktes sprachen zwei Mitarbeiter die Verdächtigen an und brachten sie in einen separaten Raum.

Bei der anschließenden Durchsuchung durch die Polizei wurden bei dem Paar diverse Gegenstände sichergestellt, die offenbar an anderer Stelle gestohlen wurden, darunter mehrere Armbanduhren. Ferner wurde ein verbotenes Butterflymesser in der rechten Jackentasche der 35-Jährigen aufgefunden und beschlagnahmt.

Beide Tatverdächtigen wurden vorläufig festgenommen und ins Polizeigewahrsam gebracht. Nach Vernehmung und erkennungsdienstlicher Behandlung wurden beide auf Entscheidung der Staatsanwaltschaft wieder auf freien Fuß gesetzt...


Acht Corona-Einsätze in gut drei Stunden

16.04.2020 / PM

Kreis Höxter.  Nach einem aus polizeilicher Sicht verhältnismäßig überschaubaren Osterwochenende im Kreis Höxter war am Mittwoch, 15. April, die Zahl der Corona-bedingten Einsätze im Laufe des frühen Abends sprunghaft angestiegen. Zu insgesamt acht Einsätzen rückten die Beamten der Kreispolizeibehörde Höxter in dem Zeitraum zwischen 17.00 Uhr und 20.15 Uhr aus.

Nachdem entsprechende Meldungen bei der Leitstelle der Polizei Höxter eingegangen waren, dass sich Personen nicht an die Versammlungsverbote und Abstandsregeln gemäß der CoronaSchutzverordnung halten würden, wurden die Hinweise überprüft. Die Anrufe verteilten sich gleichmäßig über das gesamte Kreisgebiet. Berichtet wurde unter anderem von Ansammlungen zumeist jüngerer Personengruppen in Warburg, Beverungen, Steinheim, Brakel und auch am See bei Neuenheerse.

Beim Eintreffen der Polizei wurden einzelne angetroffene Personen überprüft, es waren jedoch keine weiteren Maßnahmen erforderlich. Es wurden keine strafbaren Verstöße festgestellt.


Bei Rot über die Ampel, Flucht vor der Polizei

16.04.2020 / PM

Brakel. Ein Fahrzeugführer befuhr mit seinem Pkw Ford zur Tatzeit die Ostheimer Straße in Brakel. An der Kreuzung Am Schützenanger und Ostheimer Straße überquerte der Ford-Fahrer den Kreuzungsbereich, obwohl die dortige Lichtzeichenanlage schon länger Rotlicht anzeigte.

Als der Fahrzeugführer von einer Streife angehalten werden sollte, beschleunigte dieser sein Fahrzeug deutlich und versuchte sich der Polizeikontrolle mit überhöhter Geschwindigkeit über die Landstraße 863 in Richtung Erkeln zu entziehen. Zwanzig Minuten später konnte das Fahrzeug im Rahmen einer Fahndung, an der mehrere Streifenwagen beteiligt waren, angetroffen und der Fahrzeugführer ermittelt werden.

Bei dem vermeintlichen Fahrzeugführer handelt es sich um einen 19-jährigen, der aufgrund von vorausgegangenem Betäubungsmittelkonsums vor der Polizeikontrolle flüchtete. Dem jungen Mann wurde daraufhin eine Blutprobe entnommen und eine Strafanzeige wegen grob verkehrswidrigen und rücksichtslosen Fortbewegens als Kraftfahrzeugführer vorgelegt.

Sein Führerschein und der gefahrene Pkw Ford wurden sichergestellt


Sieben Verstöße gegen die Coronaschutzverordnung im Kreis Höxter

14.04.2020 / PM

Kreis Höxter. Die Beamten der KPB Höxter stellten in den Ostertagen insgesamt sieben Verstöße gegen die Coronaschutzverordnung NRW fest. In Anbetracht der Gesamtumstände und insbesondere aufgrund der guten Witterungsverhältnisse, kann eine positive Bilanz gezogen werden. Tatsächlich handelt es sich bei den erkannten Verstößen um Einzelfälle und die Bürger im Kreis Höxter verhielten sich grundsätzlich entsprechend der Vorgaben. Gründonnerstag wurden allerdings sechs junge Erwachsene bei einem Picknick in Warburg-Menne angetroffen. Karfreitag konsumierten fünf Heranwachsende Alkohol auf einem Schulhof in Höxter und Ostersonntag stellte eine Streife aus Höxter fünf Personen aus Kassel, im Alter zwischen 20 und 29 Jahren, am Freizeitsee in Höxter fest, die sich dort zu einem Grillen getroffen hatten und Alkohol konsumierten. Gegen alle angetroffenen Personen wurde eine Ordnungswidrigkeitenanzeige vorgelegt und ein Platzverweis ausgesprochen. Im Beisein der Polizei verließen die Personen die Örtlichkeiten.


KVWL und Kreis Höxter sorgen für Entlastung der Hausärzte:

Neues ambulantes Behandlungszentrum nimmt Betrieb auf

14.04.2020 / PM

Kreis Höxter. Um die niedergelassenen Ärzte im Kreis Höxter in der aktuellen Situation der Corona-Pandemie zu entlasten, hat die Kassenärztliche Vereinigung Westfalen-Lippe (KVWL) am heutigen Dienstag ein neues ambulantes Behandlungszentrum in Herste bei Bad Driburg in Betrieb genommen. Der Krisenstab des Kreises Höxter hat die KVWL bei der Einrichtung unterstützt.

 

„Um Patienten mit Atemwegsbeschwerden zu untersuchen und zu behandeln, sind in den Arztpraxen derzeit hohe Schutzmaßnahmen notwendig“, erklärte der Leiter der Bezirksstelle Paderborn der Kassenärztlichen Vereinigung Westfalen-Lippe, Dr. Ulrich Polenz. „Deshalb haben wir eine zusätzliche ambulante Versorgungsstruktur geschaffen, um Patienten mit Erkältungssymptomen, Coronavirus-Erkrankte und Personen in Quarantäne, die noch auf ihr Testergebnis warten, außerhalb der Hausarztpraxen zu behandeln“, so Dr. Polenz weiter. Mögliche Ansteckungsrisiken sollen auf diese Weise weiter verringert werden.

Landrat Friedhelm Spieker dankte der Kassenärztlichen Vereinigung Westfalen-Lippe für den Ausbau der ambulanten medizinischen Versorgung im Kreis Höxter. „Diese Entlastung der Hausärzte ist dringend notwendig. Dafür bin ich froh und dankbar“, sagte Spieker.

Leiter des neuen ambulanten Behandlungszentrums in Herste ist Dr. Matthias Sablotny aus Bad Driburg. Mit seinem Team erwartet der Facharzt für Allgemeinmedizin heute die ersten Patienten. Wichtig ist: „Wir behandeln hier nur Patientinnen und Patienten, die eine Überweisung von ihrem Hausarzt und einen Termin bei uns haben“, betonte Dr. Sablotny. So werde ein geordneter Ablauf mit ausreichend großen Abständen zwischen den Patienten sichergestellt, um eine Ansteckungsgefahr bestmöglich zu vermeiden.

 

Das bedeutet, dass der Hausarzt weiterhin der erste Ansprechpartner bleibt. „Wer Erkältungssymptome oder den Verdacht hat, sich mit dem neuartigen Coronavirus angesteckt zu haben, sollte auf keinen Fall einfach eine Arztpraxis betreten, sondern immer erst anrufen“, sagte der Leiter des Behandlungszentrums. Der Hausarzt entscheide dann über die nächsten Schritte, also ob ein Test im Diagnosezentrum in Brakel oder durch den mobilen Diagnosedienst veranlasst werden soll oder ob weitere ärztliche Untersuchungen notwendig sind, die ab jetzt im neuen Behandlungszentrum in Herste durchgeführt werden können. „Wenn das der Fall ist“, so Dr. Sablotny, „stellt der Hausarzt eine Überweisung aus und sorgt für den Kontakt mit dem Behandlungszentrum. Dann bestellen wir den Patienten telefonisch ein.“

 

Im ambulanten Behandlungszentrum wird bei einer ärztlichen Untersuchung die Schwere der Infektion und der Behandlungsbedarf eingeschätzt - auch in Bezug auf mögliche Begleiterkrankungen. Hier werden auch Rezepte und Arbeitsunfähigkeitsbescheinigungen (AU) ausgestellt. Wenn dies nötig ist, erfolgt eine Einweisung in ein Krankenhaus.

 

Das ambulante Behandlungszentrum wurde kurzfristig in einem Gebäude auf dem Betriebsgelände der Firma Glaskoch im Gewerbegebiet in Herste eingerichtet. Beim Aufbau und der Organisation hatte der Krisenstab des Kreises Höxter die Kassenärztliche Vereinigung WL unterstützt. Der im Krisenstab hierfür zuständige Fachbereichsleiter Michael Werner dankte dem Familienunternehmen für die sofortige Bereitschaft, Räumlichkeiten zur Verfügung zu stellen. „In der gegenwärtigen Situation müssen viele Maßnahmen zügig realisiert werden. Das geht nur mit gegenseitigem Verständnis und Unterstützung.“ Die für den Betrieb zuständige KVWL lobte den Standort des Behandlungszentrums. „Das Gelände ist weitläufig und verfügt über gute Parkmöglichkeiten“, so Dr. Ulrich Polenz.


Rettungshubschrauber im Einsatz 

Motorradfahrer schwer verletzt

12.04.2020 / PM

Kreis Höxter.  Mit schweren Verletzungen wurde am Karfreitag ein 41-jähriger Motorradfahrer in eine Klinik geflogen. Gegen 13 Uhr war er auf der Strecke von Peckelsheim nach Fölsen aus unbekannten Gründen nach rechts von der Fahrbahn abgekommen und in eine Böschung gefahren. Auf Grund der Schwere der Verletzungen wurde ein Rettungshubschrauber angefordert. Der Gesamtschaden wird auf mehrere Hundert Euro geschätzt.

 

Leicht verletzt nach Motorradunfall

12.04.2020 / PM

Kreis Höxter. Bei einem Sturz mit ihrem Motorrad verletzte sich am Samstag, gegen 21.15 Uhr, die 19-jährige Fahrerin eines Motorrades Suzuki. Sie war in Vinsebeck an einer Fahrbahnverengung gegen eine Bordsteinkante gefahren und hatte die Kontrolle über das Fahrzeug verloren. Mit leichten Verletzungen kam sie ins Krankenhaus, welches sie nach ambulanter Behandlung wieder verlassen konnte.


Ostergruß von Landrat Friedhelm Spieker

Liebe Bürgerinnen und Bürger,

Ostern 2020 wird uns immer im Gedächtnis bleiben. Denn wir werden die Osterfeiertage völlig anders verbringen, als wir es bisher gewohnt sind: Gottesdienste, Veranstaltungen, Osterfeuer und Urlaubsreisen sind abgesagt. Selbst unser Familienleben unterliegt Einschränkungen! Gerade weil Ostern ein ausgeprägtes Familienfest ist, möchte ich dringend an Sie alle appellieren, sich unbedingt auch über die Feiertage an die Vorgaben zu halten. Nur so können wir es gemeinsam schaffen, die Verbreitung des neuartigen Coronavirus wirksam einzudämmen.

 

Ich weiß, dass wir alle vor eine große Geduldsprobe gestellt werden. Ist es doch ein schöner Brauch – gerade bei dem prognostizierten Sonnenschein – wenn die Enkelkinder im Garten herumlaufen, um bunte Eier zu suchen. Aber wir sind angehalten, Kontakte zu anderen Menschen auf ein absolutes Minimum zu reduzieren und unseren Umgang möglichst auf die Angehörigen zu beschränken, die mit uns im Haushalt leben. Die Experten raten von Familienbesuchen und Treffen mit Freunden dringend ab! Auch ich habe jetzt schon seit vier Wochen unseren elf Monate alten Enkel nicht mehr auf den Arm nehmen können. Eine Pandemie kennt keine Feiertage: Es gilt also, Ansteckungsmöglichkeiten zu verhindern und Menschen mit zusätzlichen Gesundheitsrisiken besonders zu schützen.

Wir haben das große Glück, dass wir in unserem ländlichen Kreis trotz der Einschränkungen die Natur genießen können und viel Raum haben, um Abstand zu halten. Die Anzahl der mit dem Coronavirus infizierten Menschen ist im Kreis Höxter nach wie vor überschaubar, auch wenn wir leider einen Todesfall zu verzeichnen hatten. Laut Experten haben wir jedoch den Höhepunkt der Verbreitung in Deutschland noch nicht erreicht. Deshalb bleibt die Lage ernst. Es wächst aber auch die Anzahl der Genesenen, das macht Mut. An dieser Stelle danke ich Ihnen allen für den großen Zusammenhalt und die gezeigte Solidarität. Zahlreiche Projekte zur Nachbarschaftshilfe im gesamten Kreisgebiet machen mich stolz. Es zeigt mir, dass wir im Kulturland Kreis Höxter aufeinander aufpassen – uns ist es nicht egal, was mit unseren Nachbarn geschieht, wir helfen einander! Vielen herzlichen Dank dafür!

 

Auch wenn schon darüber diskutiert wird, wann und wie Lockerungen wieder möglich sein können. Derzeit sind die drastischen Einschränkungen noch unbedingt notwendig, um die Ausbreitung des neuartigen Coronavirus zu verlangsamen und unser Gesundheitssystem nicht zu überfordern. Viele tausend Menschen setzen sich bei uns im Kreis Höxter dafür ein, um die weitere Ausbreitung einzudämmen, die Grundversorgung zu gewährleisten und unsere Sicherheit aufrechtzuerhalten. Diesen engagierten Menschen, die sich bis an die Grenzen ihrer Kraft für uns alle einsetzen, gilt unser aller Respekt. Und ebenso den ehrenamtlichen Helferinnen und Helfern, die sich auf vielfältige Weise für ihre Mitmenschen einsetzen.

 

Die getroffenen Maßnahmen schränken nicht nur das soziale und kulturelle, sondern vor allem auch das wirtschaftliche Leben auf eine bislang nicht gekannte Art und Weise ein. Wir haben mehr als 6.000 kleine und mittlere Unternehmen im Kreis Höxter, die bisher sichere Arbeitsplätze gestellt haben. Viele Betriebe mussten kurzfristig vorübergehend schließen und/oder Kurzarbeit anmelden. Um die damit verbundenen, enormen Belastungen abzufedern, haben der Bund und das Land Nordrhein-Westfalen eine Reihe von Programmen zur Unterstützung von Betrieben, Selbständigen und Beschäftigten aufgelegt. Die Gesellschaft für Wirtschaftsförderung im Kreis Höxter steht ihnen beratend zur Seite.

 

Schauen wir alle gemeinsam mit Zuversicht in die Zukunft, auf die Zeit nach Corona. Wir alle wollen dann wieder in lebendigen, attraktiven Städten leben – mit vielfältigen Betrieben, Geschäften, Restaurants und Cafés. Nutzen Sie jetzt alle Möglichkeiten, unsere heimischen Betriebe vor Ort zu unterstützen, indem Sie lokale Bring- und Lieferdienste nutzen oder größere Einkäufe von Geräten oder Möbeln auf später verschieben, wenn die Einzelhändler vor Ort wieder voll und ganz für Sie da sind.

 

Ich bin in diesen Zeiten besonders froh, im ländlichen Raum zu leben, wo Nachbarschaftshilfe und Unterstützung noch etwas zählt und wo wir viel Platz haben, um den nötigen Abstand einzuhalten.

 

Bleiben Sie gesund.

 

Herzliche Ostergrüße

Ihr

Landrat Friedhelm Spieker

 


Riesenbärenklau: Kreis Höxter warnt vor den Gefahren

06.04.2020 / PM

Kreis Höxter. Weiße Blüten, ein dicker, grüner Stängel mit kleinen roten Flecken und dazu große, gezackte Blätter – so sieht der Riesenbärenklau aus, eine giftige und für den Menschen besonders gefährliche Pflanze.

 

Ihr Saft kann bei Hautkontakt unter der Einwirkung von Sonnenlicht zu schweren Verbrennungen führen. Auch an den Ufern der heimischen Gewässer hat sich dieser botanische „Eindringling“ ausgebreitet. Der Kreis Höxter warnt vor dem Gesundheitsrisiko.

 

Die Gefahr des Riesenbärenklaus, der wegen seiner Größe von bis zu vier Metern auch Herkulesstaude genannt wird, ist heimtückisch. Sein Pflanzensaft setzt den natürlichen Lichtschutzfaktor der menschlichen Haut herab. Unter Einfluss von Sonnenlicht entwickeln sich oft erst Stunden oder Tage nach dem Hautkontakt teils schmerzhafte Brandwunden und Blasen, die schlecht abheilen und bleibende Hautschäden verursachen können. Sind größere Hautpartien betroffen, ist eine ärztliche Behandlung erforderlich. Besonders gefährdet sind Kinder, die zwischen den großen Gewächsen spielen oder die Pflanzen wegen ihrer imposanten Blüten pflücken.

 

„Nicht nur die Gesundheitsgefahr ist ein Problem. Der Riesenbärenklau bedroht auch die heimische Pflanzenwelt“, erklärt Dr. Kathrin Weiß, Leiterin der Abteilung Umweltschutz und Abfallwirtschaft des Kreises Höxter. Seit 2014 bekämpft der Kreis Höxter schon den Eindringling. In den letzten Jahren wurde darüber hinaus die Landschaftsstation im Kreis Höxter beauftragt, die Bedrohung für heimische Arten in den Schutzgebieten einzudämmen. Aber auch viele Ehrenamtliche bekämpfen seit Jahren die Pflanzen.

Um Standorte der Herkulesstauden im gesamten Kreisgebiet zu erfassen und ihre weitere Ausbreitung zu verhindern, ruft der Kreis Höxter dazu auf, Bestände zu melden. „Bürgerinnen und Bürger sollten in Gärten oder auf Nutzflächen Ausschau nach dem Riesenbärenklau halten und aktiv dagegen vorgehen“, rät Dr. Weiß. Dabei ist jedoch Vorsicht geboten. Der Kreis Höxter gibt daher Tipps, wie die Pflanze am besten bekämpft wird, ohne sich selbst zu gefährden.

 

Der Riesenbärenklau sprießt zeitgleich mit dem Rhabarber. Momentan hat er eine Größe von bis zu 0,5 m erreicht. Der Kreis Höxter empfiehlt, die Pflanze im Zeitraum April und Mai zu bekämpfen. Am wirkungsvollsten kann sie durch Absägen und Ausstechen der Wurzel beseitigt werden. Dabei muss der Wurzelstock ausgegraben und durchtrennt werden. Dies geschieht am Besten noch vor der Blüte, spätestens aber, wenn die Samenbildung beginnt.

Die Pflanzenreste können nach dem Abtrocknen kompostiert werden, die Blütenköpfe müssen jedoch in einer Plastiktüte über den Hausmüll entsorgt werden, damit die Samen nicht nachreifen.

 

„Nur die Blüten abzuschneiden, hilft nicht“, so Dr. Weiß. „Denn der Riesenbärenklau kann sich schnell erholen und weitere Blüten nachbilden. Kommt eine Pflanze erst zum Blühen, werden an die 100.000 Samen im Umfeld verteilt. Diese Samen sind bis zu zehn Jahre lang keimfähig, so dass betroffene Flächen über viele Jahre bekämpft und kontrolliert werden müssen.“ Deshalb sollte mehrmals im Jahr überprüft werden, dass keine neuen Triebe aus dem Boden kommen. Vor dem Einsatz von Pflanzenvernichtungsmitteln warnt der Kreis Höxter. „Außerhalb landwirtschaftlicher Nutzflächen, in Gewässernähe und im privaten Bereich ist ihr Einsatz verboten“, so die Abteilungsleiterin.

 

Bei der Bekämpfung der Pflanzen sind dichte Kleidung, Handschuhe und Schutzbrille erforderlich. Hautkontakt mit den giftigen Pflanzensäften sollte unbedingt vermieden werden. Sollte es doch dazu kommen, muss die betroffene Stelle schnellstmöglich mit Wasser abgespült und vor Sonne geschützt werden. Zudem sollte man sich nicht zu lange in größeren Beständen aufhalten, da die Ausdünstungen der Pflanzen zu Schwindel, Kopfschmerzen und Unwohlsein führen können.

 

Wer Fragen zur Bekämpfung des Riesenbärenklaus hat oder Pflanzenstandorte melden möchte, wendet sich an den Kreis Höxter, Telefon: 05271 / 965-4213.


Polizei lobt diszipliniertes Verhalten der Bevölkerung im Kreis Höxter

06.04.2020 / PM

Kreis Höxter.  Nach einem sonnigen Wochenende, das viele Bürgerinnen und Bürger zu einem Aufenthalt oder Spaziergang ins Freie lockte, stellt die Polizei im Kreis Höxter fest, dass sich die Bevölkerung im Kreis Höxter sehr diszipliniert verhält und sich überwiegend an Abstandsregeln und Versammlungsverbote gemäß der Corona Schutzverordnung hält. Das ist der Eindruck von zahlreichen Präsenzstreifen, welche Polizei und Ordnungsämter im gesamten Kreisgebiet in den vergangenen Tagen unternommen haben. Selbst an eigentlich beliebten Versammlungsorten wie dem Godelheimer See bei Höxter wurden keine besonderen Auffälligkeiten festgestellt.

 

Rund 30 Anrufe, bei denen Bürger Ansammlungen oder auch unerlaubte private Feiern meldeten, waren im Laufe des Wochenendes zwischen dem 3. und 5. April bei der Leitstelle der Polizei eingegangen. In den meisten Fällen wurden jedoch bei den Überprüfungen durch die Polizei keine Personen angetroffen oder Verstöße festgestellt.

 

Im Stadtgebiet von Borgentreich fiel am Sonntagvormittag eine Gaststätte auf, die geöffnet war und in der ein Gast bewirtet wurde. Dazu wurde eine Ordnungswidrigkeiten-Anzeige gefertigt. Ebenfalls eine Ordnungswidrigkeit begingen mehrere Jugendliche, die sich Samstagnachmittag in Höxter im Bereich des Jugendzentrums an der Brenkhäuser Straße aufhielten. Ebenso wurden am Samstagabend mehrere Personen in Brakel in der Henzengasse angetroffen. Sie bildeten eine Ansammlung und verstießen damit gegen das Infektionsschutzgesetz.

 

Außerdem war am Sonntagmittag zunächst in Brakel eine Gruppe von Motorradfahrern aufgefallen, die während einer gemeinsamen Pause durch eine Polizeistreife aufgefordert wurden, die Gruppe aufzulösen. Kurze Zeit später fiel dieselbe Gruppe einer weiteren Streife auf, welche daraufhin eine Ordnungswidrigkeiten-Anzeige gegen die drei Motorradfahrer stellte. Etwa eine Stunde danach wurden die drei Beschuldigten in Bad Driburg noch einmal gemeinsam angetroffen, wie sie nun innerhalb eines 50-Meter Radius um einen Imbiss dort gekaufte Speisen verzehrten. Erneut wurden Platzverweise ausgesprochen, zudem wurden nun Strafanzeigen nach dem Infektionsschutzgesetz gestellt.

 

Auch in den nächsten Tagen und Wochen, insbesondere am bevorstehenden Osterwochenende, werden Polizei und Ordnungsämter im Kreis Höxter in der Öffentlichkeit Präsenz zeigen und die Einhaltung der aktuell geltenden Vorschriften überwachen.


Warnung vor Betrügern

05.04.2020 / PM

Brakel. Betrüger versuchen nun auch im Kreis Höxter, aus der derzeitigen Krisensituation unberechtigten Profit zu schlagen. Bei einem 51-Jährigen in der Straße Neustadt standen am Samstag, 04.04.2020, gegen 06.30 Uhr, zwei Personen vor der Wohnungstür. Sie trugen Schutzbekleidung und gaben an, vom Gesundheitsamt zu kommen. Auf Grund eines Vorfalls vom Vortag in der Nähe der Wohnung müsse man nun eine Speichelprobe für einen Corona-Test entnehmen. Die Probe wurde an der Wohnungstür genommen, ohne dass die Unbekannten herein gelassen wurden. Daher ist offensichtlich in diesem Fall kein weiterer Schaden entstanden. Die Polizei und der Kreis Höxter weisen darauf hin, dass hier nicht das Gesundheitsamt tätig war. Berechtigte Personen werden nur nach Aufforderung und Terminabsprache eine Wohnung aufsuchen, um entsprechende Speichelproben zu entnehmen. Sie können sich zudem ausweisen.


Akkuladegerät war Brandauslöser

01.04.2020 / PM

Höxter. Zum Brand vom 27.03.2020 in Höxter. Die Ergebnisse des Brandermittlers der KPB Höxter festigen die Angaben, dass der Brand in einem Abstellraum der Wohnung ausbrach. Ursache für den Brand dürfte nach Stand der Ermittlungen ein dort angeschlossenes Akku-Aufladegerät sein. Akkus gelten grundsätzlich als sicher. Doch in seltenen Fällen können Akkus, egal ob von einem Handy- oder E-Bike etc., sehr gefährlich werden. Sie können explodieren und einen regelrechten Brand auslösen. Daher sollte man die Angaben des Herstellers dringend beachten und sie während der Ladezyklen nicht unbeaufsichtigt lassen.


Kriminelle nutzen Corona-Lage aus

28.03.2020 / PM

Kreis Höxter. Auch Kriminelle wissen um die aktuelle Corona-Lage und nutzen diese für ihre betrügerischen Machenschaften aus. Die Kreispolizeibehörde Höxter rät daher zu erhöhter Achtsamkeit: Am Telefon, im Internet und an der Haustür.

 

Dazu gehört auch eine neue Variante des so genannten Enkeltricks. So geben sich die Täter telefonisch als Corona-Patienten aus, die dringend Geld für eine vermeintliche ärztliche Behandlung benötigen oder bieten einen Corona-Schnelltest an der Haustür an, um unbemerkt Diebstähle zu begehen.

 

Auch Cyberkriminelle wittern ihre Chancen mehr denn je. Online-Shopping-Boom und Homeoffice bieten den Tätern vermehrt Möglichkeiten, an Geld zu kommen. Kriminelle verkaufen im Internet beispielsweise überteuerte Prophylaxe-Artikel oder angeblich benötigte Medikamente. Mit gefälschten E-Mails von Behörden, Banken oder Unternehmen zielen sie auf Datendiebstahl ab oder schleusen Schadsoftware ein.

 

"Die Tätergruppen übertreffen sich an Kreativität. Sie wissen um die soziale Isolierung, die gesellschaftlichen Veränderungen und wirtschaftlichen Folgen", warnt Katharina Willberg von der Kriminalprävention der Kreispolizeibehörde Höxter. "Insbesondere die Emotionen rund um die gesundheitlichen Sorgen werden ohne Skrupel ausgenutzt."

 

Dass die Bürger im Kreis Höxter auch in Krisenzeiten zusammenstehen und sich gegenseitig unterstützen, wird bereits durch zahlreiche Aktionen unter Beweis gestellt. Auch im Bereich der Kriminalität sollten aufmerksame Bürger, Angehörige und Nachbarn gemeinsam verhindern, dass Straftaten, egal ob am Telefon, im Internet oder an der Haustür, für Täter zum Erfolg führen.

 

Die Kreispolizeibehörde Höxter rät:

 

   - Beenden Sie das Telefonat, wenn der Anrufer seinen Namen erraten lässt, Geldsummen fordert oder Ihnen ein Gewinnversprechen macht. 

   - Seien Sie misstrauisch bei Anrufen von Polizeibeamten. Beenden Sie das Telefonat im Zweifelsfall durch Auflegen und wählen Sie die Ihnen bekannte Telefonnummer der Dienststelle oder die 110. 

   - Machen Sie keine Angaben zu ihrer persönlichen und finanziellen Situation. Übergeben sie kein Geld an Unbekannte. 

   - Lassen Sie keine Unbekannten in Ihre Wohnung. Bewahren Sie wenig Bargeld zu Hause auf. 

   - Seien sie vorsichtig bei E-Mails fremder Absender, prüfen Sie die Adresszeilen genau und öffnen Sie keine unbekannten Links. 

Hinterfragen Sie Online-Angebote in Bezug auf das Preis-Leistungs-Verhältnis. 

   - Orientieren Sie sich an den offiziellen Mitteilungen und Meldungen der Behörden. 

   - Wenden Sie sich in jedem Fall an die Polizei, wenn Sie  befürchten Opfer einer Straftat geworden zu sein. 

   - Trauen Sie ihrem Sicherheitsgefühl. 

Für weitere Hinweise rund um die Sicherheit und den Schutz vor Betrügern ist die Präventionsbeauftragte der Polizei Höxter, Katharina Willberg, unter der Telefonnummer 05271/962-1353 zu erreichen. Weitere Informationen, auch Faltblätter zum Herunterladen und Ausdrucken, gibt es auf der Internetseite der Kreispolizeibehörde Höxter unter https://hoexter.polizei.nrw.


Personalausweis  bitte bei sich tragen

23.03.2020 / PM

Kreis Höxter. Das sogenannte "Kontaktverbot" ist als verschärfte Maßnahme gegen das Corona-Virus in Kraft getreten. Daher sind auch im Kreis Höxter unter anderem folgende Regeln zu beachten:

 

   - Es ist ein Mindestabstand von 1,50 Metern zu Personen, die nicht im selben Haushalt wohnen, einzuhalten. 

   - Insgesamt sind Kontakte zu Menschen außerhalb des eigenen Haushaltes auf das absolute Minimum zu reduzieren. 

   - Gruppen von mehr als zwei Personen werden von den 

Ordnungsbehörden oder der Polizei getrennt, wenn sie nicht im selben Haushalt wohnen. 

   - Veranstaltungen und Versammlungen sind grundsätzlich untersagt, 

Bestattungen sowie Totengebete sind im engsten Familien- und Freundeskreis zulässig. 

   - Friseure, Kosmetikstudios, Massagepraxen, Tattoo-Studios und ähnliche Betriebe werden geschlossen. Es bleiben nur medizinisch 

notwendige Behandlungen weiterhin möglich. 

   - Bei Gastronomiebetrieben sind nur die Belieferung mit Speisen und Getränken sowie der Außer-Haus-Verkauf zulässig. 

   - In den weiterhin geöffneten Betrieben (Supermärkte, Tankstellen) sind die Hygienevorschriften und Abstandregeln ebenfalls einzuhalten. 

   - Notwendige Tätigkeiten sind weiterhin erlaubt. Beispielweise der Weg zur Arbeit und zur Notbetreuung, Besuche von Ärzten und 

Einrichtungen des Gesundheitswesens (zum Beispiel Apotheken), Einkaufen, körperliche Betätigung im Freien und Hilfe für andere.

 

Bei Verstößen gegen die Regelungen werden entsprechende Straf- und Ordnungswidrigkeitenverfahren eingeleitet. Möglich sind Geldbußen bis 25.000 Euro, im Einzelfall drohen sogar Freiheitsstrafen. Die Polizei unterstützt die zuständigen Ordnungsbehörden der Städte und Gemeinden bei den Kontrollen. Die Polizei wird daher im Kreis Höxter verstärkt Präsenz im öffentlichen Raum zeigen und Straftaten nach dem Infektionsschutzgesetz verfolgen. Diese Kontrollen dienen dem Schutz aller.

 

Um die Durchführung der Kontrollen für alle zu erleichtern, sollte von jedem ein gültiges Ausweisdokument mitgeführt werden. Die Vorgaben sind im Detail nachzulesen im Internet auf dem Landesportal des Landes Nordrhein-Westfalen unter www.land.nrw/


Foto: LK Höxter
Foto: LK Höxter

Botschaft von Landrat Friedhelm Spieker

20.03.2020 / PM

Kreis Höxter. 

Liebe Bürgerinnen und Bürger im Kreis Höxter!

Das Coronavirus stellt die Menschen auf der ganzen Welt vor eine enorme Herausforderung. Auch wenn wir im Kulturland Kreis Höxter relativ lange das Glück hatten, einer der wenigen Kreise zu sein, in dem keine Infektion mit diesem Virus nachgewiesen worden ist – mittlerweile hat die Lage eine Dynamik erreicht, die auch uns vor völlig neue Situationen stellt.

 

Umso mehr danke ich all denjenigen, die in dieser Extremsituation besonnenes Handeln und großartigen Einsatz zeigen. Viele Menschen sind derzeit in besonderem Maße gefordert, damit die Versorgung der Bürgerinnen und Bürger im Kreis Höxter mit allen nötigen Lebensmitteln, Gütern und Dienstleistungen gewahrt bleibt. Ich denke dabei unter anderem an den Pflegesektor, die medizinische Versorgung, unsere kommunalen Verwaltungen, Polizei und Rettungsdienst ebenso wie den Einzelhandel und das Handwerk. Aber ich denke auch an jeden einzelnen von Ihnen, der zum Wohle unseres nachbarschaftlichen Miteinanders auf seine Mitmenschen Acht gibt. Haben Sie vielen Dank!

 

Wir  alle haben die Auswirkungen solch einer Pandemie noch nicht erlebt und sind jetzt mehr denn je gefordert, zusammenzuhalten und alles zu geben, um einander zu schützen. Jeder von uns kann dabei mithelfen. Und deshalb bitte auch ich Sie: Bleiben Sie zuhause und beherzigen Sie die Empfehlungen der Expertinnen und Experten. Meiden Sie soweit es geht alle persönlichen, sozialen Kontakte, um die Ausbreitung des Coronavirus so gut es geht zu verlangsamen. Beteiligen Sie sich bitte auch nicht an der Verbreitung von Gerüchten, die zu Zwietracht und Anfeindungen gegenüber anderen führen könnten.

 

Ich möchte zudem an Sie alle appellieren, alle eventuell notwendigen Weisungen der Ordnungsbehörden zu befolgen. Der Kreis Höxter und die zehn Städte werden weiterhin alle erlassenen Maßnahmen der Bundes- oder Landesregierung Hand in Hand umsetzen.

 

Ich möchte noch einmal meinen Dank an Sie alle wiederholen. Mit einem kühlen Kopf werden wir diese Krise meistern. Passen Sie auf sich auf und bleiben Sie gesund!

 

Mit freundlichen Grüßen

 

Ihr

 

Landrat Friedhelm Spieker


Kindergartenbeiträge werden ab April ausgesetzt

20.03.2020 / PM

Kreis Höxter. Der Kreis Höxter wird ab April vorerst keine Elternbeiträge mehr für die Kindertagesbetreuung erheben. Das haben die Kreisverwaltung und Vertreter der Kreistagsfraktionen von CDU und SPD in einer Dringlichkeitssitzung am vergangenen Montagabend, 16. März, beschlossen.

 

Grund hierfür ist, dass aufgrund der Ausbreitung des Coronavirus seit dem 16. März ein landesweites Betretungsverbot von Einrichtungen der Kindertagesbetreuung gilt. Eltern können ihre Kinder also nicht mehr zur Betreuung zum Beispiel in die Kitas bringen.

 

„Mit der Aussetzung der Elternbeiträge möchten wir einen Beitrag dazu leisten, die Familien im Kreis Höxter finanziell zu entlasten“, erklärt Landrat Friedhelm Spieker. „Gleichzeitig werden wir weiterhin bei der Landesregierung Nordrhein-Westfalens dafür werben, dass eine landesweit einheitliche Regelung beim Umgang mit den Elternbeiträgen vorgegeben wird.“


Schulsport: Kreismeisterschaften abgesagt

11 03.2020 / PM

Kreis Höxter. Auch wenn zurzeit im Kreis Höxter noch keine Infektion mit dem Coronavirus nachgewiesen wurde, sind vorsorglich sämtliche anstehenden Schul-Kreismeisterschaften abgesagt worden.

 

„Dies geschieht aufgrund der Empfehlung des NRW-Ministeriums für Schule und Bildung“, sagt der Vorsitzende des Ausschusses für den Schulsport im Kreis Höxter, Schulamtsdirektor Hubert Gockeln. „Diese generelle Absage gilt zunächst einmal bis zu den Osterferien“,

 

Betroffen sind davon am Dienstag, 17. März, die Turn-Kreismeisterschaft der Grundschulen, der sogenannte NRW YoungStars Turnwettbewerb, in der Sporthalle im Schulzentrum Nieheim sowie die Crosslauf-Kreismeisterschaften rund um den Holsterturm in Nieheim. Abgesagt wird auch die Basketball-Kreismeisterschaft der Grundschulen, die am Mittwoch, 25. März, in der Dreifach-Sporthalle am Elsterweg in Bad Driburg stattfinden sollte.


Corona-Infektionen: Neuer Erlass regelt Umgang mit Großveranstaltungen

10. 03.2020 / PM

Örtliche Behörden sollen Veranstaltungen mit mehr als 1.000 Teilnehmern grundsätzlich absagen

Kreis Höxter / NRW. Vor dem Hintergrund der steigenden Zahl von Corona-Infektionen im Land haben Ministerpräsident Armin Laschet und Gesundheitsminister Karl-Josef Laumann über die aktuelle Lage in Nordrhein-Westfalen informiert. Im Rahmen dessen wurde ein Erlass des Gesundheitsministeriums an die örtlichen Behörden vorgestellt. Dieser regelt ab sofort den Umgang mit Veranstaltungen. Demnach sollen die örtlichen Behörden Veranstaltungen mit mehr als 1.000 zu erwartenden Besucherinnen und Besuchern grundsätzlich absagen.

 

Alternativ können die örtlichen Behörden beispielsweise bei sportlichen Großveranstaltungen eine Durchführung ohne Zuschauerbeteiligung prüfen.

 

„Unser Ziel muss sein, die Ausbreitung die Corona-Virus so weit wie möglich zu verlangsamen, um krankheitsanfällige Menschen zu schützen. Die Virologinnen und Virologen, mit denen ich gesprochen habe, empfehlen, dass wir große Menschenansammlungen, wo es geht, vermeiden sollten“, erklärte Gesundheitsminister Karl-Josef Laumann. „Wir müssen uns daher sehr genau überlegen, worauf wir verzichten können."

 

Und weiter: „Ich bin der Meinung, dass zum Beispiel Schulunterricht oder der ÖPNV unverzichtbar sind. Das würde unser gesellschaftliches Zusammenleben lahmlegen. Aber große Messen, Kongresse, Konzerte oder Sportveranstaltungen sollten wir zunächst absagen. Und das regelt der heutige Erlass bis auf weiteres – nicht zuletzt, weil es nach der aktuellen Erkenntnislage keine Schutzmaßnahmen gibt, die gleich effektiv aber weniger eingriffsintensiv wären.“

 

Bei Veranstaltungen mit weniger als 1.000 zu erwartenden Besucherinnen und Besuchern ist – wie bisher – eine individuelle Einschätzung der örtlichen Behörden der Veranstaltung erforderlich, ob und welche infektionshygienischen Schutzmaßnahmen zu ergreifen sind. Dabei sind die Vorgaben des Robert-Koch Instituts zu beachten.

 

Faktoren, die Übertragungen des sogenannten SARS-CoV-2 begünstigen, sind demnach eine

 

eher risikogeneigte Zusammensetzung der Teilnehmer (viele Personen, Personen mit Grunderkrankungen etc.)

eher risikogeneigte Art der Veranstaltung (Dauer, Anzahl und Intensität der Kontaktmöglichkeiten etc.)

eher risikogeneigter Ort der Veranstaltung und Durchführung (bereits Infektionen in der Region, bauliche Gegebenheiten des Veranstaltungsortes etc.).

Zuständig für die Durchführung des Erlasses sind die Behörden vor Ort. Diese können Veranstaltungen absagen, eine Absage gegenüber dem Veranstalter anordnen oder sie verlegen bzw. ohne Zuschauer durchführen lassen.

Kennzeichen und Spiegel von fünf Autos abmontiert und gestohlen

10.03.2020 / PM

Warburg. An fünf verschiedenen Fahrzeugen in Warburg und zwei Ortsteilen wurden in den vergangenen Tagen Kennzeichen oder Spiegelteile abmontiert und entwendet.

 

In Rimbeck wurde am Montag, 9. März, an der Scherfeder Straße das hintere Kennzeichen eines dort abgestellten Fahrzeugs entwendet. Die Tatzeit lässt sich eingrenzen auf den Zeitraum zwischen 6.30 Uhr und 8 Uhr.

 

In Warburg an den Delbrücker Straße wurden beide Kennzeichen von einem Fahrzeug abmontiert und entwendet. Hier liegt der mögliche Tatzeitraum zwischen Sonntag, 8. März, von 16.30 Uhr bis Montag, 9. März, um 9.45 Uhr.

 

Ebenfalls in Warburg wurde an der Wormelner Twete das Kennzeichen am Heck eines abgestellten Autos gestohlen. Die Tat muss sich in dem Zeitraum zwischen Montag, 9. März, um 21 Uhr bis Dienstag, 10. März, um 7 Uhr ereignet haben.

 

Die Spiegelgläser von zwei Außenspiegeln wurden von einem Suzuki abmontiert, der in Warburg an der Wormelner Straße parkte. Der Zeitraum dieser Tat liegt zwischen Sonntag, 8. März, 22 Uhr bis Montag, 9. März, 6.30 Uhr.

 

Im gleichen Zeitraum wurde auch das Spiegelglas auf der Fahrerseite eines weiteren Fahrzeugs abmontiert, das an der Hauptstraße in Warburg abgestellt war.

 

In allen Fällen bitten die Ermittler der Polizei in Höxter um Hinweise von möglichen Zeugen unter Telefon 05271/962-0.


Bei Verkehrsunfall verletzt

05.03.2020 / PM

Kreis Höxter. Bei einem Verkehrsunfall an der Einmündung der K45 zur K46 wurde am Mittwoch, 04.03.2020, gegen 10.35 Uhr, eine 31-Jährige aus Hann. Münden leicht verletzt. Sie war mit ihrem VW Passat aus Richtung Lüchtringen kommend auf der Kreisstraße 46 unterwegs und wollte nach links in die Kreisstraße 45 in Richtung Corvey abbiegen. Dabei übersah sie den Audi eines 28-Jährigen aus Höxter, der ihr entgegen kam. Der Audi-Fahrer versuchte noch auszuweichen, konnte einen Zusammenstoß aber nicht mehr verhindern. Die Frau wurde mit dem Rettungswagen in ein Krankenhaus gebracht, das sie nach ambulanter Behandlung wieder verlassen konnte. An den Fahrzeugen, die von der Unfallstelle abgeschleppt werden mussten, entstand ein Schaden von ca. 25.000 Euro. 


Vermisster von Zeugen gesehen: Suche wird beendet

04.03.2020 / PM

Borgentreich. Der vermisste 27-Jährige aus Borgentreich (Pressemitteilung vom 03.03.2020: ist nach seinem Verschwinden von Zeugen gesehen worden. Personen, die den Vermissten persönlich kennen, haben ihn am Tag nach der Feier, bei der er zuletzt gesehen wurde, tagsüber wiedererkannt und gegenüber der Polizei glaubhaft bestätigt, dass es dem 27-Jährigen gut geht. Demnach liegt keine Gefährdung für Gesundheit und Leben des Vermissten vor, so dass die Polizei die weiteren Suchmaßnahmen eingestellt hat. Die Angehörigen sind informiert, die Polizei Höxter bedankt sich bei allen Hinweisgebern für die Unterstützung.


27-Jähriger aus Borgentreich vermisst

03.03.2020 / PM

Borgentreich.  Ein 27-Jähriger Mann, der in Borgentreich wohnt, wird seit der Nacht von Freitag, 28. Februar, auf Samstag, 29. Februar, vermisst. Zuletzt gesehen wurde er kurz nach 1 Uhr auf einer Feier in Liebenau (Hessen). Der Vermisste hat schwarze Haare, einen leichten, dunklen Bart, ist 1,82 Meter groß und etwa 80 Kilogramm schwer. Er trug zu dieser Zeit schwarze Arbeitskleidung. Um Hinweise bitten die Ermittler der Polizei in Warburg, Telefon 05641/78800.


Deutsche Meisterschaft im Stacking wird verschoben

01.03.2020 / PM / MZ

Höxter/Boffzen. Die  derzeitig  unkalkulierbare  Situation  im  Zusammenhang  mit  dem  Corona-Virus  macht  macht eine Verschiebung (keine Absage) zu Gunsten der Gesundheit aller Teilnehmer, Zuschauer und auch meines Teams notwendig, so Jörg Schilcher in einer Pressemitteilung. 

Bei  aller  emotionalen  Freude  auf  diese  tolle  Veranstaltung  und  trotz  aller  bereits  abgeschlossenen  organisatorischen und auch finanziellen Vorbereitungen möchte ich als verantwortlicher Veranstalter mit Unterstützung durch die WSSA-Deutschland mich  an  den Empfehlungen  des Robert-Koch-Institutes vom 28.02.2020 orientieren,  die  eine Verschiebung/Absage von Veranstaltungen dieser Art und Grösse empfiehlt.


Allgemeine Informationen zum Coronavirus

27.2.220 / PM

Kreis Höxter. Erstmals wurde in Nordrhein-Westfalen das Coronavirus nachgewiesen. Die Infektionen mit der neuartigen Lungenerkrankung wurden im Kreis Heinsberg im Regierungsbezirk Köln festgestellt. Im Kreis Höxter wurde bisher keine Erkrankung mit dem Coronavirus festgestellt.

 

Der Gesundheitsdienst des Kreises Höxter hat jedoch schon Vorsorge getroffen und ist auf eine mögliche Verbreitung von Infektionskrankheiten vorbereitet. Hierfür gibt es mit den Krankenhäusern und dem Rettungsdienst abgestimmte Maßnahmepläne, die jederzeit bedarfsgerecht an aktuelle Entwicklungen angepasst werden.

 

Der Landrat hat beim Kreis Höxter eine Arbeitsgruppe gebildet, die vorsorglich die Entwicklung beobachtet und in Abstimmung mit den Akteuren des Gesundheitswesens Vorbereitungen trifft.

 

Aktuelle Informationen

Das Robert-Koch-Institut (RKI) ist die zentrale Einrichtung der Bundesregierung für den Schutz vor Infektionskrankheiten. Hier finden Sie ständig aktualisierte Informationen zum Coronavirus und Antworten auf Ihre Fragen.

 

Um eine Weiterverbreitung des Coronavirus in Deutschland zu verhindern, ist es laut RKI wichtig, diese Fälle früh zu erkennen, sie zu isolieren und vor allem Hygienemaßnahmen konsequent einzuhalten. Die ständig aktualisierten Einschätzungen und Empfehlungen des RKI zu Grippeinfektionen und anderen Infektionskrankheiten werden vom Gesundheitsdienst des Kreises Höxter täglich ausgewertet.

 

Bürgertelefon zum Coronavirus

Das Landesgesundheitsministerium hat eine Hotline für Bürgerinnen und Bürger in Nordrhein-Westfalen eingerichtet. Der Service ist von montags bis freitags von 8:00 bis 18:00 Uhr zu erreichen unter der Telefonnummer 0211 / 855 47 74

 

Schutz vor Ansteckung

Jeder kann durch einfache Maßnahmen den Schutz vor ansteckenden Krankheiten verbessern. Wer diese Regeln beherzigt, kann das Risiko einer Infektion mit Grippeviren und dem neuen Coronavirus vermindern.

 

1. Auf Händeschütteln bei der Begrüßung verzichten

 

2. Regelmäßig die Hände gründlich waschen

Insbesondere vor oder während der Zubereitung von Speisen, nach dem Besuch der Toilette, vor oder nach dem Kontakt mit Erkrankten und nach dem Naseputzen, Husten oder Niesen sollten Sie gründlich Ihre Hände waschen. Idealerweise nutzen Sie Händedesinfektionsmittel, die in Drogerien und Apotheken zu kaufen sind. Vermeiden Sie es, mit ungewaschenen Händen den Mund, die Augen oder die Nase zu berühren.

 

3. In Armbeuge oder Taschentuch niesen und husten

Husten und niesen Sie am besten in ein Taschentuch oder halten Sie dabei die Armbeuge vor Mund und Nase. Halten Sie beim Niesen und Husten Abstand von anderen Personen und drehen sie sich am besten weg.

 

4. Abstand zu erkrankten Personen halten

Halten Sie Abstand zu erkrankten Personen. Wenn sie selbst erkrankt sind, verzichten Sie auf enge Körperkontakte und vermeiden Sie die Öffentlichkeit. Verwenden Sie persönliche Gegenstände wie Handtücher oder Trinkgläser nicht gemeinsam mit anderen Personen.

 

5. Mehrmals täglich lüften

Lüften Sie geschlossene Räume mehrmals täglich für einige Minuten mit weit geöffneten Fenstern.

 

Was mache ich bei einem Verdacht auf eine Ansteckung?

Erster Ansprechpartner für die Bürgerinnen und Bürger ist der Hausarzt/die Hausärztin. Wichtig: Wer ernsthaft eine Infektion mit dem Coronavirus befürchtet, sollte nicht in die Hausarztpraxis und nicht in die Notaufnahme eines Krankenhauses gehen. Nehmen Sie mit der Hausarztpraxis nur telefonischen Kontakt auf. Damit helfen Sie zu verhindern, dass weitere Personen angesteckt werden. Die Hausarztpraxis informiert sie über weitere Schritte.

 

Wenn die Hausarztpraxis geschlossen ist, können Sie den ärztlichen Bereitschaftsdienst anrufen unter der Telefonnummer: 116117

Persönliche soziale Kontakte im privaten Umfeld und Ansammlungen von Menschen sollten bei einem Verdacht auf eine Infektion vermieden werden. Wichtig ist auch, die Hygieneregeln sehr sorgfältig zu beachten.


18 Polizeieinsätze zum Rosenmontag

25.02.2020 / PM

Kreis Höxter.  Im Rahmen der zahlreichen Karnevalsveranstaltungen am Rosenmontag, 24. Februar, im Kreis Höxter musste die Polizei bei insgesamt 18 Einsätzen tätig werden. Zumeist ging es um Streitigkeiten, die mit Körperverletzungen endeten, außerdem wurden Platzverweise ausgesprochen.

 

Während die Veranstaltungen in Willebadessen-Peckelsheim sowie in Borgentreich-Bühne aus polizeilicher Sicht ohne besondere Vorkommnisse verliefen, mussten in der Stadthalle Beverungen die Beamten in drei Fällen eingreifen, bei denen Anzeigen wegen Körperverletzung, in einem Fall sogar wegen schwerer Körperverletzung erstattet wurden. Bereits am Nachmittag gegen 16 Uhr war in der Langen Straße in Beverungen eine Person volltrunken aufgegriffen worden, die zur weiteren Versorgung in ein Krankenhaus gebracht werden musste.

 

Im Rahmen der Feierlichkeiten in Steinheim wurden fünf Vorfälle registriert, wobei es zwei Mal um Körperverletzungen ging. Zu zwei weiteren Körperverletzungen kam es außerdem einmal in einer Gastwirtschaft in Höxter und einmal in Nieheim. Während der Personalienfeststellung in der Stadthalle Nieheim verhielt sich der 21-Jährige Mann aggressiv und leistete erheblichen Widerstand gegen die Polizeibeamten. Daher wurde der 21-Jährige in das Polizeigewahrsam gebracht.


Nach Ladendiebstahl in Höxter: Bande auf der Flucht gefasst und inhaftiert

22.02.2020 PM

Höxter. Einer aufmerksamen Mitarbeiterin in einem Drogeriemarkt und der schnellen Reaktion der Polizei Höxter ist es zu verdanken, dass eine Bande georgischer Ladendiebe nach einem Diebstahl in Höxter auf der Flucht gefasst werden konnte. Da den drei Männern aus Georgien weitere Taten im Bundesgebiet zur Last gelegt werden und Fluchtgefahr besteht, reagierten Staatsanwaltschaft Paderborn und Amtsgericht Höxter ebenfalls sehr schnell und ordneten Untersuchungshaft an.

Die drei Männer im Alter von 24, 25 und 42 Jahren hatten am Dienstag, 18. Februar, gegen 10 Uhr einen Drogeriemarkt an der Pfennigbreite in Höxter betreten. Während zwei der Täter verschiedene Waren in mitgebrachte Taschen verstauten, hielt sich der dritte in unmittelbarer Nähe auf und beobachtete die Umgebung. Die Beute, unter anderem Zahnreinigungsartikel, hat einen Gesamtwert von mehreren hundert Euro.

Als der erste Täter mit seiner gefüllten Tasche den Markt verließ, wurde er von einer Mitarbeiterin beobachtet, die daraufhin den Marktleiter verständigte. Als auch die anderen beiden Männer den Markt verließen und in ein bereitstehendes Auto steigen wollten, sprach der Marktleiter sie noch an. Die Tätergruppe flüchtete jedoch mit dem Auto, der Marktleiter informierte umgehend die Polizei. Im Rahmen der sofort ausgelösten Fahndung konnte das Fluchtfahrzeug mit den drei Männern kurz darauf auf der B239 in Höhe Marienmünster angehalten werden.

Mit der vorläufigen Festnahme der drei Täter nahmen die Beamten der Polizei Höxter umgehend die weiteren Ermittlungen auf. Diese ergaben unter anderem, dass zwei der drei Männer keinen festen Wohnsitz in Deutschland vorweisen können und alle drei wegen ähnlicher Taten im Bundesgebiet in Erscheinung getreten sind und bereits einschlägig verurteilt wurden. Daher erließ das Amtsgericht Höxter auf Antrag der Staatsanwaltschaft Paderborn Haftbefehl wegen bandenmäßigen und gewerbsmäßigen Diebstahls. 


Rollerfahrer bei Unfall auf der B 64 schwer verletzt

19.02.2020 / PM

Höxter.  Bei einem Unfall auf der B 64 bei Höxter-Stahle ist am Mittwoch, 19. Februar, ein Roller-Fahrer schwer verletzt worden. Der 80-jährige Fahrer einer Mercedes B-Klasse war um 12:15 Uhr von Holzminden in Richtung Höxter unterwegs und wollte an der Abzweigung Richtung Stahle links abbiegen. Dabei übersah er einen entgegenkommenden 46-Jährigen auf einem Motorroller. Es kam im Kreuzungsbereich zum Zusammenstoß, bei dem der Rollerfahrer schwer, aber nicht lebensgefährlich verletzt wurde. Er wurde mit dem Rettungswagen in ein Krankenhaus gebracht. Am Roller entstand Totalschaden, der Sachschaden wird auf 6.000 Euro geschätzt. Während der Bergung und Unfallaufnahme wurde die B 64 halbseitig gesperrt, der aus Höxter kommende Verkehr wurde über Albaxen und Stahle umgeleitet. Die Strecke konnte um 14.30 Uhr wieder freigegeben werden.


Frischwasserleitungen zerstört: Mehrere Tausend Forellen verendet

17.02.2020 /PM

Ottbergen. Durch eine offenbar mutwillige Zerstörung von zwei Frischwasserleitungen sind bei Höxter-Ottbergen mehrere tausend Zuchtforellen verendet. Die Forellenzuchtanlage bei Ottbergen-Bruchhausen liegt in der Nähe der B 64.

 

Zwei Kunststoffrohre, welche die Teiche mit Frischwasser versorgen, sind gewaltsam so stark beschädigt worden, dass sie kein frisches Wasser mehr in die einzelnen Becken transportieren konnten. Durch den Sauerstoffmangel im Wasser verendete daraufhin ein Großteil der Fische. Der Schaden geht in einen fünfstelligen Euro-Bereich.

 

Bemerkt wurde der Schaden am Sonntag, 16. Februar, gegen 13 Uhr. Die Tatzeit lässt sich eingrenzen zwischen diesem Zeitpunkt und Samstag, 15. Februar, nach 18.30 Uhr. Die Ermittler der Kriminalpolizei Höxter hoffen auf Hinweise von möglichen Zeugen, die zur fraglichen Zeit Personen oder auch Fahrzeuge in der Nähe der Zuchtanlage beobachtet haben. Hinweise bitte an die Polizei in Höxter, Telefon 05271/962-0.


Gelungene hochkarätige Schiedsrichterschulung im Sport Stacking

Vorbereitung auf die Deutschen Meisterschaften am 7./8. März 2020 in Höxter

17.02.2020 / PM

Höxter. Bald ist es soweit! Die "Familie" der nationalen Sport Stacker trifft sich am 7./8. März 2020 in den Bielenberg-Hallen in Höxter, um zum 15. Mal die Deutschen Meisterschaften im Sport Stacking auszutragen. Und zum zweiten Mal finden sie in Höxter statt. Ausrichter ist wie im Jahr 2016 der MTV Boffzen mit seiner Sport Stacking-Abteilung "speedy cUP!s" unter der Leitung von Jörg Schilcher. Zur "Familie" zählen neben den Spitzensportlern mit Weltrekordzeiten ebenso die vielen Sportler im Mittelfeld als auch die Nachwuchs-Stacker, die hier Turnierdisziplin beweisen können. Ganz besonders freut sich Schilcher mit seinem Team auf die mittlerweile bereits traditionelle Teilnahme sogenannter "Special Stacker". Dies sind Menschen mit körperlichen oder geistigen Einschränkungen. Auch Einsteiger sind ausdrücklich herzlich willkommen, mit der Bitte um rechtzeitige Voranmeldung möglichst bis zum 22.02.2020.

 

Um nicht nur organisatorisch gut vorbereitet zu sein, sondern auch möglichst viele Sportler und Mitreisende angesichts eines Schiedsrichtereinsatzes regelfest zu machen richteten die "speedy cUP!s" am Samstag, den 08.02.2020 eine gut durchorganisierte Schiedsrichterschulung in der Boffzener Mehrzweckhalle aus. Der Einladung waren 60 Teilnehmer allen Alters gefolgt und erlebten einen sehr abwechslungsreichen Tag, denn die Schulung war alles andere als reine Theorie. Jörg Schilcher organisierte mit seinem Team "speedy cUP!s" anlässlich der Schiedsrichter-Schulung ein komplettes Turnier mit echter Turniersoftware, einer Vorrunde und den entsprechenden Finalrunden. Somit konnte gemäß des Grundsatzes "train as you fight" in genau dem Ablauf und den Situationen geübt werden, die später bei einem echten Turnier auch auf die Schiedsrichter zukommen. "Das war viel zu schnell" oder "hat der Stacker jetzt noch einen Versuch?" waren häufig gehörte Sätze. Gut, dass nicht nur Jörg Schilcher und Bundestrainer Timo Böhm jederzeit kompetent schulten und in kritischen Situationen mit Erklärungen hilfreich zur Seite standen, sondern dass auch turnierbedingt immer Kameras im Einsatz waren, die alles aufnehmen. So ist es dann schon etwas entspannter, wenn man etwas nicht genau gesehen hat und eine spätere Videokontrolle durch eine gelbe Karte signalisiert.    

 

Insbesondere die teilnehmenden Nachwuchs-Stacker des PETRIfeld-Ganztages freuten sich, dass die als Turnier angelegte Schulung so organisiert war, dass immer abwechselnd rund die Hälfte mit den Bechern stapelte und von der anderen Hälfte schiedsgerichtet wurde. So konnte jeder aus unterschiedlichen Perspektiven individuelle Eindrücke gewinnen.

In den durch die Landbäckerei Westbomke unterstützten Pausen und beim bereit gestellten Mittagessen gab es einen munteren Austausch, bei dem Kuriositäten, lustige Missgeschicke aber auch viel Grundsätzliches besprochen wurde.

Insgesamt ging gegen 18 Uhr ein gelungener Tag zu Ende und alle Teilnehmer freuen sich nun, dass es bald mit der DM in Höxter losgeht.

 

Wer etwas mehr über Nervenstärke, Geschick, Disziplin und Konzentration erfahren möchte ist herzlich zu einem persönlichen Gespräch oder auch zum Schnuppertraining mittwochs von 16:30 bis 17:30 Uhr in die Raimund-Reuker-Halle, Jahnstraße 4, nach Boffzen eingeladen. Wer darüber hinaus mehr zum Thema "Sport Stacking", workshops oder Material erfahren möchte kann sich gerne unverbindlich an Jörg Schilcher unter joerg@speedycups.de oder 0170/2392395 wenden.


Alkohol in der fünften Jahreszeit: Auch für Fahrrad und E-Scooter gelten Grenzen

14.02.2020 / PM

Kreis Höxter. Die Höhepunkte der fünften Jahreszeit stehen auch im Kreis Höxter mit zahlreichen Karnevalsveranstaltungen bevor. Für viele Jecken gehört der Alkohol zum ausgelassenen Feiern dazu. Dabei vergessen einige Fahrzeugführer, dass bereits eine geringe Menge Alkohol zur Fahruntüchtigkeit führen kann.

 

Für Fahranfänger in der Probezeit oder bis zum 21. Lebensjahr gilt ein absolutes Alkoholverbot beim Führen von Kraftfahrzeugen. Ab 0,5 Promille handelt ein "erfahrener" Kfz-Führer ordnungswidrig. Der erstmalige Verstoß wird mit 500,- EUR Bußgeld und ein Monat Fahrverbot geahndet. Mehrmalige Zuwiderhandlungen können bis zu 1500,- EUR und 3 Monate Fahrverbot zur Folge haben.

 

Doch bereits 0,3 Promille Alkohol im Blut und eine alkoholbedingte Ausfallerscheinung genügen, um sich strafbar zu machen. Hierbei handelt es sich z. B. um Schlangenlinien fahren, dichtes Auffahren, überhöhte Geschwindigkeit, Missachten von Verkehrs- oder Anhaltezeichen. Dann ist der Straftatbestand des § 316 Strafgesetzbuch (StGB) erfüllt. Ab 1,1 Promille ist der Kfz-Führer absolut fahruntüchtig. Dieser Wert erfüllt auch ohne Ausfallerscheinungen den Straftatbestand des § 316 StGB. Die angedrohte strafrechtliche Folge ist eine Freiheitsstrafe bis zu einem Jahr oder eine Geldstrafe. Die Höhe der Geldstrafe ist u. a. abhängig vom Einkommen und einer evtl. wiederholten Straffälligkeit. Zudem trifft das Gericht die Entscheidung, ob der Beschuldigte ungeeignet zum Führen von Kraftfahrzeugen ist und sein Führerschein eingezogen und die Fahrerlaubnis entzogen wird. Die Wiedererlangung der Fahrerlaubnis ist schwierig, kosten- und zeitintensiv. Es muss eine medizinisch-psychologische Untersuchung (MPU) bestanden und in einigen Fällen das Ende einer Sperrfrist abgewartet werden.

 

Wer jetzt zu dem Schluss kommt, dass ihm das nicht passieren kann, weil er ja mit dem Fahrrad fährt, der irrt. Ist die Person Führerscheinbesitzer und verursacht einen Unfall beim Radfahren, so genügen bereits 0,3 Promille Alkohol im Blut. Es gilt die gleiche Strafbestimmung wie beim Kraftfahrzeugführer: § 316 StGB. Auch als Radfahrer kann er seine Fahrerlaubnis entzogen bekommen. Die absolute Fahruntüchtigkeit wird beim Radfahrer ab 1,6 Promille erreicht.

 

Achtung: Die neuen "E-Scooter", auch "E-Tretroller" genannt, unterliegen ebenfalls den genannten Bestimmungen. Sie sind Kraftfahrzeuge. Daher ist es am sichersten, dass Sie im alkoholisierten Zustand kein Fahrzeug im Straßenverkehr führen. So vermeiden Sie Unfallrisiken für sich und andere. Für längere Strecken wird die Benutzung von Bussen, Bahnen und Taxen empfohlen. Vorteilhaft sind auch vorherige Absprachen, wer nüchtern bleibt und fährt. Oder man lässt sich von nüchternen Daheimgebliebenen abholen.

 

Auch dieses Jahr wird die Polizei im Kreis Höxter verstärkt Verkehrskontrollen zu den Karnevalsfeiertagen durchführen! Die Polizei Höxter wünscht fröhliche Karnevalstage und immer eine sichere Verkehrsteilnahme.


Kfz-Zulassungsstelle in Warburg geschlossen

14.02.2020 / PM

Warburg. Die Kfz-Zulassungsstelle in Warburg wird vom 17. bis zum 24. Februar 2020 aus organisatorischen Gründen geschlossen bleiben. Die Kfz-Zulassungsstelle in Höxter wird in dieser Zeit zu den üblichen Öffnungszeiten geöffnet sein, montags und dienstags von 7:30 bis 15:30 Uhr, mittwochs und freitags von 7:30 bis 12:00 Uhr sowie donnerstags von 7:30 von 18:00 Uhr.

Wer Fragen hat, kann sich gern auch telefonisch an die Kfz-Zulassungsstelle des Kreises Höxter wenden unter der Telefonnummer 05271 / 965-1401.


Hochwertiges E-Bike in Höxter gestohlen

11.02.2020 / PM

Höxter. Der Eigentümer war nur kurz einkaufen, doch diese wenigen Minuten reichten einem unbekannten Täter bereits aus, um in Höxter ein hochwertiges E-Bike zu entwenden. Am Donnerstag, 30. Januar, stellte der Radfahrer sein Pedelec der Marke Focus gegen 16 Uhr an dem Fahrradständer vor einem Einkaufsmarkt an der Brenkhäuser Straße ab. Als er nur fünf Minuten später zurückkehrte, stand sein Rad nicht mehr am Fahrradständer. Bei dem gestohlenen Pedelec handelt es sich um das Modell "Focus Jarifa equiped" in brauner Farbe, die Rahmennummer ist bekannt. Wer Hinweise zum Tathergang oder zum Verbleib des E-Bikes geben kann, sollte sich mit der Polizei Höxter unter Telefon 05271/962-0 in Verbindung setzen.


Sturmbilanz: Fast 40 Einsätze für Feuerwehr und Polizei im Kreis Höxter

10.02.2020/PM

Kreis Höxter. Das Sturmtief Sabine hat Feuerwehren und Polizei im Kreis Höxter zwei Tage lang beschäftigt. Knapp 40 Einsätze waren von Sonntagmittag bis Montagmittag bei den Leitstellen der Feuerwehr und Polizei aufgelaufen.

Für größere Schäden sorgten dabei drei Bäume, die am Montag, 10. Februar, gegen 9 Uhr auf der Brunnenstraße in Bad Driburg auf die Fahrbahn gestürzt sind. Fünf parkende Fahrzeuge wurden dadurch beschädigt, bei mindestens zwei Autos entstand Totalschaden. Personen wurden nicht verletzt. Das weitere Einsatzgeschehen verteilte sich relativ gleichmäßig über das gesamte Kreisgebiet. Überwiegend waren es umgestürzte Bäume, die von den Einsatzkräften der Feuerwehr beseitigt werden mussten, aber sonst kaum nennenswerte Schäden anrichteten. Vorübergehend mussten verschiedene Nebenstrecken wegen umgestürzter Bäume gesperrt werden, manche Abschnitte wurden auch vorsorglich gesperrt. Bis zum Montag kam es kreisweit zu sieben Straßensperrungen. Zu den weiteren Einsatzanlässen gehörten umgewehte Bauzäune und Absperrungen sowie vereinzelt herunterfallende Dachziegel. Am Sonntag hatte sich gegen 11.30 Uhr ein Trampolin in einem Garten an der Ludwig-Eichholz-Straße durch den starken Wind selbstständig gemacht. Es konnte von Nachbarn eingefangen und gesichert werden. In der Bergstraße in Bad Driburg waren in der Nacht zu Montag Teile einer Terrassenüberdachung auf die Straße geweht worden, der Bereich wurde vorsorglich gesperrt.


Pkw überschlagen: 4 Verletzte

10.02.2020/PM

Willebadessen. Vier leichtverletze Fahrzeuginsassen und ein Totalschaden: das ist die Bilanz eines schweren Verkehrsunfalls in der Nacht zu Sonntag bei Willebadessen. Der 18-jährige Fahrer eines VW Passat war ausgangs einer Rechtskurve ins Schleudern geraten. Der Pkw überschlug sich daraufhin und kam neben der Fahrbahn zum Stehen. Ein 18-jähriger Beifahrer erlitt dabei leichte Verletzungen, ebenso wie die anderen Insassen (16 - 18 Jahre alt), die zur Beobachtung in Krankenhäuser gebracht wurden. Die Kreisstraße 26 zwischen Willebadessen und Lichtenau musste während der Unfallaufnahme für etwa 1,5 Stunden gesperrt werden. Der total beschädigte Pkw wurde durch den Abschleppdienst geborgen.


Die Schönheit der Wildblumen im Kreis Höxter

04.02.2020 /PM

Höxter. Eine neue Ausstellung im Kreishaus zeigt die erstaunliche Artenvielfalt der Orchideen und Wildblumen im Kreis Höxter. Zu sehen sind Werke des Höxteraner Architekten und Hobby-Naturkundlers, Professor Dr. Norbert Rikus. Neben detailgetreuen Zeichnungen enthalten die Bilder auch Angaben zu Fundort und Größe der jeweiligen Pflanze.

 

Aus gesundheitlichen Gründen konnte Professor Dr. Norbert Rikus nicht persönlich an der Ausstellungseröffnung teilnehmen. Vertreten wurde er durch Tochter Susanne Rikus, die den zahlreichen Gästen die besten Grüße ihres Vaters ausrichtete. „Mit seinen Bildern möchte er ausdrücken, dass er immer eine starke Nähe zu Gott und der Schöpfung gefühlt hat“, interpretierte sie die Kunst des Vaters.

Der stellvertretende Landrat Heinz-Günter Koßmann nannte die Ausstellung „einen spannenden Einblick in eine fantastische Welt direkt vor unserer Haustür“. Orchideen seien Inbegriff für Sehnsucht und Schönheit. „Seine Leidenschaft für die Malerei, die Heimat und die Blumen hat Herr Professor Dr. Rikus in seinen Werken vereint. Sie stellen die Schönheit der Natur durch kraftvolle Farben und Motive dar“, sagte Heinz-Günter Koßmann.

 

1932 in Amelunxen geboren, hat Professor Dr. Norbert Rikus schon früh seine künstlerische Ader entdeckt. Die Faszination für realistische Naturmalerei begann bereits in der Schulzeit. Nach dem Abitur führte ihn sein Weg zum Studium an die Technische Hochschule Hannover. Bereits während dieser Zeit begann er damit, an vielen Entwürfen für die ersten Wohnhäuser Deutschlands zu arbeiten, die in einer Fertigbauweise entstanden. „So wurde er auf diesem Gebiet zu einem echten Pionier und Vordenker“, hob Heinz-Günter Koßmann hervor.

 

Aufgrund seiner beeindruckenden Karriere bekam Professor Dr. Rikus das Angebot, als Dozent an der Ingenieursschule für Bauwesen in Höxter zu unterrichten. Dort wurde er Baurat, Oberbaurat und schließlich Professor.

 

Zu sehen ist die Ausstellung „Orchideen und andere Wildblumen im Kreis Höxter“ noch bis Mittwoch, 26. Februar, im Bereich rund um die Aula im Kreishaus in Höxter montags bis donnerstags von 7.30 bis 16 Uhr und freitags von 7.30 bis 12.30 Uhr.


Unfallflucht auf Parkplatz: Mehr als 3.000 Euro Schaden

31.01.2020 / PM

Höxter. Auf dem Kundenparkplatz eines Modehauses in Höxter ist am Donnerstag, 30. Januar, eine schwarze Mercedes E-Klasse angefahren und erheblich beschädigt worden. Der Unfall-Verursacher entfernte sich jedoch von der Unfallstelle, ohne eine Schadensregulierung einzuleiten. Der angerichtete Sachschaden bewegt sich in der Größenordnung zwischen 3.000 bis 5.000 Euro, da das neuwertige Fahrzeug nicht nur am Radlauf und Kotflügel beschädigt wurde, sondern sich offenbar auch die Spur verzogen hat.

 

Der Mercedes war in dem Zeitraum zwischen 11:30 Uhr und 12:00 Uhr auf einem Stellplatz auf dem Parkplatz an der Corbiestraße abgestellt. Der Zeitpunkt des Unfalls lässt sich auf 11:48 Uhr festlegen, da zu diesem Zeitpunkt der Bordcomputer des Fahrzeugs dem Halter eine Nachricht aufs Handy sendete mit dem Inhalt: "Ihr Fahrzeug wurde beschädigt." Der Fahrer kehrte daraufhin unverzüglich zu seinem Auto zurück, doch der Unfallverursacher hatte sich bereits entfernt. Nun suchen die Ermittler der Polizei Höxter nach Zeugen und bitten um Hinweise unter Telefon 05271/962-0.


CDU im Südkreis Holzminden wünscht den Kandidaten im Nachbarlandkreis Höxter viel Erfolg

26.01.2020 / PM

Lütmarsen. Interkommunaler Austausch beim Neujahrsempfang der Kollegen von der #CDUHöxter in der Marienkirche in Lütmarsen. Nach einem interessanten kulturgeschichtlichen Vortrag von Georg Mortiz zur Entstehungsgeschichte und Baudenkmälern im Kreis Höxter gaben der Landtagsabgeordnete Matthias Goeken MdL und Christian Haase MdB jeweils einen Überblick über aktuelle Themen aus der Bundes- bzw. Landespolitik - u.a. waren #digitalFarming und #SmartCity, ÖPNV und Infrastrukur in der Region wichtige Themen für unseren ländlichen Raum. Im Anschluss präsentierten sich Daniel Razat als Kandidat für das Bürgermeisteramt in Höxter sowie Landratskandidat Michael Stickeln den Mitgliedern und Gästen mit überzeugenden Argumenten und Ausblicken als äußerst kompetente Bewerber.

Die CDU Samtgemeinde Boffzen wünscht beiden sympathischen Kandidaten viel Erfolg und drückt die Daumen!


Neue Leiterin der Abteilung Bauen und Planen beim Kreis Höxter

24.01.2020 / PM

Höxter. Baurätin Birte Korte ist die neue Leiterin der Abteilung Bauen und Planen beim Kreis Höxter. Sie folgt auf Hans-Werner Gorzolka, der zwölf Jahre an der Spitze der Abteilung stand und jetzt im Ruhestand ist.

 

„Wir freuen uns, mit Frau Korte eine kompetente und erfahrene Nachfolgerin gefunden zu haben“, so Kreisdirektor Klaus Schumacher beim offiziellen Amtsantritt. Auch der Leiter des Fachbereichs Umwelt, Bauen und Geoinformationen beim Kreis Höxter, Michael Werner, gratulierte ihr zur neuen Aufgabe und wünschte ihr viel Erfolg. Vor ihrem Wechsel zum Kreis Höxter war die 41-jährige Architektin als Leiterin der Abteilung Bauaufsicht bei der Stadt Hameln tätig.

Die gebürtige Höxteranerin studierte Architektur und arbeitete vier Jahre in einem Architekturbüro in Beverungen, bevor sie bei der Region Hannover eine Ausbildung im gehobenen technischen Verwaltungsdienst absolvierte. Von 2005 bis 2012 war sie im Bereich Planen und Bauen bei der Kreisverwaltung des Kreises Lippe tätig. Dann übernahm sie die Verantwortung für den Fachbereich Bauordnung und Denkmalpflege bei der Stadt Holzminden und wechselte im Frühjahr 2018 an die Spitze der Bauaufsicht bei der Stadt Hameln.

 

„Es ist mir eine große Freude, jetzt in meinem Heimatkreis tätig zu sein“, sagte die neue Abteilungsleiterin Birte Korte. Sie freue sich auf die gute Zusammenarbeit. Zum breit gefächerten Aufgabenbereich der Abteilung mit 23 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiterinnen gehören die Bearbeitung von Baugenehmigungen, die Bauaufsicht, die Erstellung von Bauleitplänen, der Denkmalschutz, die Förderung der Dorfentwicklung mit dem Wettbewerb „Unser Dorf hat Zukunft“, die Mitwirkung an der Raumordnung und Landesplanung, die Wohnraumförderung und weitere Dienstleistungen. 


Mehr als 300 Tempo-Sünder an einem Tag

22.01.2020 /PM 

Kreis Höxter. Im Rahmen eines Kontrolltages mit den Schwerpunkten "Technische Geräte, Drogen, Alkohol, Geschwindigkeit und Sicherheitseinrichtungen" sowie integriert auch der Bereich "Bekämpfung des Wohnungseinbruchdiebstahls" haben die Beamten der Polizei Höxter verteilt im ganzen Kreisgebiet verstärkt Verkehrskontrollen durchgeführt. Örtliche Schwerpunkte waren zum Beispiel die Standorte der drei Kreisberufskollegs in Brakel, Warburg und Höxter, an denen die Polizeibeamten ein besonderes Augenmerk auf unerlaubte Handy-Nutzung am Steuer oder Tempoüberschreitungen legten. Zu wechselnden Zeiten wurde der Verkehr zwischen 6 und 21 Uhr an verschiedenen Stellen überwacht, bei Bedarf wurden die Verkehrsteilnehmer angehalten und kontrolliert. Insgesamt ergab sich bei dem kreisweiten Kontrolltag am Montag, 20. Januar, folgendes Bild: 50 Geschwindigkeitsübertretungen wurden mit einer Ordnungswidrigkeiten-Anzeige belegt, bei weiteren 55 Verkehrsteilnehmern wurde ein Verwarnungsgeld wegen Tempo-Verstößen ausgesprochen. Hinzu kommen noch 197 Geschwindigkeitsverstöße, die allein auf der B 252 in Höhe Hohenwepel in einem Tempo-70-Bereich gemessen wurden. Ein Verkehrsteilnehmer fiel durch den Einfluss berauschender Mittel auf, acht hatten ihren Sicherheitsgurt nicht ordnungsgemäß angelegt. Zudem wurden vier Handy-Verstöße festgestellt. Schließlich wurden 38 "sonstige Verstöße" registriert, unter anderem wegen nicht korrekter Ladungssicherung. 


Jetzt mitmachen bei der Aktion Rote Hand

16.01.2020 / PM

Kreis Höxter. Weltweit setzt die Aktion Rote Hand jedes Jahr ein Zeichen gegen den Einsatz von Kindersoldaten. Der „Arbeitskreis Jugend“ im Kreis Höxter ruft Kinder, Jugendliche und Erwachsene in der Region zum Mitmachen auf.

 

„Wir wollen bis Ende Januar viele rote Hände sammeln, um an das Schicksal von Kindern zu erinnern, die in Kriege hineingezogen werden“, erklärt die Leiterin der Jugendfreizeitstätte Brakel, Ingrid Roland. Sie gehört dem „Arbeitskreis Jugend“ im Kreis Höxter ebenso an wie die Vertreter von zehn weiteren Einrichtungen der offenen Kinder- und Jugendarbeit im Kreisgebiet und des Jugendamtes des Kreises Höxter.

 

Weltweit gibt es immer noch rund 250.000 Kindersoldaten, die in Armeen und Rebellentruppen missbraucht werden und oft ein Leben lang unter den schweren körperlichen und seelischen Folgen leiden. Die „rote Hand“ gilt als Symbol ehemaliger Kindersoldaten, Nein zu sagen zur Rekrutierung und zum Einsatz von Kindersoldaten.

 

Mit dem Sammeln der roten Hände gemeinsam mit Kindern, Jugendlichen und Erwachsenen soll auch im Kreis Höxter ein Zeichen gegen den Missbrauch von Mädchen und Jungen als Kindersoldaten gesetzt werden.

 

„Mitmachen ist einfach“, sagt Ingrid Roland. Zuerst wird auf ein weißes DIN-A4-Blatt der Vorname und der Wohnort geschrieben. Wer möchte kann eine Forderung an Politikerinnen und Politiker dazu schreiben. Dann wird eine Hand mit roter Fingerfarbe auf das Blatt gedrückt. Die fertigen Papiere zur Aktion Rote Hand können bis zum 31. Januar 2020 bei einer der örtlichen Einrichtungen der Kinder- und Jugendarbeit abgegeben werden.

 

Am 12.02.2020: Red Hand Day

Am internationalen Red Hand Day, dem 12. Februar, werden alle im Kreis Höxter eingesammelten „roten Hände“ vom „Arbeitskreis Jugend“ an den ehrenamtlich tätigen Kreisverband Höxter des Volksbundes Deutsche Kriegsgräberfürsorge überreicht.

 

Der Volksbund ist eine humanitäre Organisation, die sich für die Versöhnung über den Gräbern, die Verständigung zwischen den Völkern und die Arbeit für den Frieden engagiert. „Die Jugendarbeit ist uns ein wichtiges Anliegen“, betont der Geschäftsführer des Kreisverbandes Höxter, Gerhard Handermann. Gerade die Jugend sei offen für die Verständigung der Völker. „Deshalb freuen wir uns über Aktionen, die zum Frieden beitragen.“

 

Im Jahr 2020 bewegt die Vertreter im „Arbeitskreis Jugend“ und im Volksbund Deutsche Kriegsgräberfürsorge das Ende des Zweiten Weltkrieges vor 75 Jahren. Um mit Jugendlichen darüber ins Gespräch zu kommen und sichtbare Zeichen zu setzen, findet im Rahmen des Stadtstrandes in Brakel am 12. September 2020 die Veranstaltung „Jung und bunt – Kunstfestival für Vielfalt und Toleranz“ statt.