Unfall mit tödlichem Ausgang auf der L 954

11.06.2021/PM

Bad Driburg. Auf der L 954 zwischen Bad Driburg-Langeland und Bad Driburg-Reelsen hat sich am Freitag, 11. Juni, ein Unfall ereignet, bei dem der Fahrzeugführer verstorben ist. Ob es sich dabei um den Halter des Fahrzeugs handelt, ist noch nicht abschließend geklärt.

 

Der grüne Mercedes mit einem Kennzeichen aus dem Kreis Lippe war gegen 4.45 Uhr auf der L 954 aus Richtung Langeland kommend in Fahrtrichtung Reelsen unterwegs. Aus noch nicht geklärter Ursache kam er kurz vor der Einmündung zu L 951 nach links von der Fahrbahn ab und prallte gegen einen Baum. Der Mercedes wurde im Frontbereich völlig zerstört, der Wagen fing Feuer. Der allein im Fahrzeug befindliche Fahrer kam dabei ums Leben.

 

Die alarmierte Feuerwehr konnte das brennende Auto löschen und den verstorbenen Fahrer aus dem Fahrzeug bergen. Die Landstraße wurde für die Dauer der Bergung und Unfallaufnahme bis 8.20 Uhr gesperrt.

 

Die weiteren Ermittlungen zur Identität des Fahrers und zur Unfallursache dauern noch an.

Jetzt mitmachen: Kreis Höxter lobt Integrationspreis aus.

Bewerbungen bis zum 18. Juli möglich.

09.06.2021/PM Kreis Höxter

Kreis Höxter. Erneut möchte der Kreis Höxter besonderes ehrenamtliches Engagement im Bereich interkulturelle Verständigung prämieren: Ab sofort können sich Einzelpersonen, Vereine oder Gruppen und Schulen wieder für den Integrationspreis bewerben. Prämiert werden die Gewinner im Rahmen der „Auftaktveranstaltung für das Kommunale Integrationsmanagement (KIM NRW)“ am 31. August 2021 in den Räumlichkeiten der Kulturstiftung Marienmünster.

 

„Die Corona-Pandemie ist nach wie vor eine große Belastung für die gesamte Gesellschaft. Neuzugewanderte, die mitunter noch nicht richtig vernetzt sind, trifft sie besonders hart. Auch hier haben viele Menschen im Kreis Höxter in den vergangenen Monaten mit ihrer ehrenamtlichen Arbeit einen sehr wichtigen Dienst geleistet. So entstanden viele neue, kreative Ideen zur Nachbarschaftshilfe oder gegenseitiger Unterstützung“, sagt Landrat Michael Stickeln.

Der Integrationspreis soll dieses vielfältige Engagement würdigen. Bewerbungen können noch bis zum 18. Juli eingereicht werden. Unter dem Motto „Gemeinsam statt Einsam“ sind Vereine, Projekte, Initiativen, Schulen, Kindertageseinrichtungen und Einzelpersonen aufgerufen, sich an dem Wettbewerb zu beteiligen. „Mitmachen lohnt sich“, ermuntert die Leiterin des Kommunalen Integrationszentrums des Kreises Höxter (KI), Filiz Elüstü, ehrenamtlich Aktive, zügig eine Bewerbung einzureichen. Denn auch der Integrationspreis 2021 wird wieder in drei Kategorien vergeben. „Das erhöht die Chancen“, so Elüstü.

 

Der Integrationspreis wird gefördert und unterstützt von den NRW Landesministerien für Schule und Bildung sowie Kinder, Familie, Flüchtlinge und Integration.

 

Drei Kategorien

In Kategorie 1 ist der Preis mit 1.000 Euro dotiert. Bewerben können sich Projekte, die Einheimische und (Neu-)Zugewanderte zusammenbringen. 

Kategorien 2 und 3 sind mit jeweils 500 Euro dotiert. Kategorie 2 richtet sich speziell an (Neu-)Zugewanderte, die sich im Kreis Höxter bereits selbst ehrenamtlich für ihre Mitmenschen engagieren. 

 

In der Kategorie 3 werden Ehrenamtliche ausgezeichnet, die sich vorbildlich für die Integration von (Neu-)Zugewanderten in ihre neue Heimatstadt engagieren.

 

Auswahlverfahren

Bewerben können sich ehrenamtlich Engagierte, (Neu-)Zugewanderte und Einheimische aber auch Schulen, Kindertageseinrichtungen, Unternehmen und Migrantenorganisationen, die mit vielfältigen Initiativen die Integration und das interkulturelle Verständnis fördern. Zugelassen sind eigene Bewerbungen und Vorschläge anderer. Eine Jury wird aus den eingegangenen Bewerbungen in jeder Kategorie nach Integration, Vorbildfunktion, Übertragbarkeit, Vernetzung, Kreativität, Originalität und Nachhaltigkeit die jeweiligen Gewinner festlegen.

 

Jury

Der Jury gehören Landrat Michael Stickeln, Kreisdirektor Klaus Schumacher, ein Vertreter des Kreistages, Vertreterinnen des Integrationsbeirates sowie Mitarbeiter des Kommunalen Integrationszentrums des Kreises Höxter an. Prämiert werden die Gewinner während der „Auftaktveranstaltung für das Kommunale Integrationsmanagement (KIM NRW)“ am 31. August 2021 in der Kulturstiftung Marienmünster.

 

Jetzt bewerben 

Bewerbungen um den Integrationspreis 2021 können bis zum 18. Juli beim Kommunalen Integrationszentrum des Kreises Höxter (KI), Moltkestraße 12, 37671 Höxter eingereicht werden. Für Fragen stehen Filiz Elüstü (05271/965-3612, f.eluestue@kreis-hoexter.de) und Elif Bozkurt (05271/965-3610, e.bozkurt@kreis-hoexter.de) vom KI zur Verfügung.

 

Bewerbungsunterlagen, Teilnahmebedingungen und Informationen: www.integration.kreis-hoexter.de


Portemonnaie-Diebstähle im Kreis Höxter häufen sich

09.06.2021/Polizei

Kreis Höxter. In letzten Tagen sind bei der Polizei im Kreis Höxter vermehrt Anzeigen über gestohlene Portemonnaies eingegangen. Seit Beginn des Monats Juni sind im Kreisgebiet zwölf Fälle bekannt geworden. Allein am Montag, 7. Juni, schlugen unbekannte Diebe insgesamt sechs Mal in Steinheim, Brakel und Warburg zu. In den meisten Fällen wurden gezielt ältere Mitmenschen angegangen.

 

Die Diebstähle ereignen sich überwiegend in Einkaufsmärkten. Dabei greifen die Täter in einem unbeobachteten Moment in Taschen, die an Einkaufswagen hängen. Manchmal werden die Opfer auch gezielt abgelenkt. Sie bemerken den Diebstahl erst an der Kasse, wenn sie ihre Einkäufe bezahlen möchten. Bis dahin aber haben die Diebe, die häufig in Gruppen agieren, den Markt bereits mit der Beute verlassen.

 

Häufig wird im Anschluss mit der erbeuteten EC-Karte an einem Geldautomat Bargeld abgehoben, so dass mitunter ein Schaden im vierstelligen Euro-Bereich entsteht. Die nötige PIN-Nummer wird entweder zuvor ausgespäht oder auf einem Zettel innerhalb des Portemonnaies entdeckt.

 

Daher rät die Polizei, beim Einkauf Geldbörsen nie sichtbar in einem Korb oder Einkaufswagen abzulegen. Tragen Sie diese möglichst körpernah. Auch sollten Sie Ihr Portemonnaie nicht an der Kasse neben dem Förderband ablegen.

 

Wenn Sie Opfer eines Taschendiebstahls wurden, sollten Sie Zahlungskarten sofort sperren lassen. Dies ist meistens unter dem Sperr-Notruf 116 116 möglich. Außerdem sollte der Diebstahl immer bei der örtlichen Polizei (auch über Notruf 110) angezeigt werden.


In Lüchtringen gestohlene Hühner tauchen in Holzminden wieder auf

09.06.2021/Polizei

Holzminden. Sechs Hühner sind aus einem Stall bei Lüchtringen gestohlen worden. Im Laufe des Tages tauchten fünf von ihnen wieder auf: Sie liefen in Holzminden über den Johannismarkt.

 

Der Diebstahl ereignete sich offenbar in der Nacht von Montag, 7. Juni, auf Dienstag, 8. Juni. Unbekannte Täter hatten sich unbefugten Zugang zu einem umzäunten Gelände an der Straße "Unteres Feld" am Ortsrand von Lüchtringen verschafft. Eine Klappe zum Hühnerstall war entfernt worden, so dass sich morgens gegen 9 Uhr einige Hühner frei in dem Gehege bewegten, obwohl der Eigentümer sie am Abend zuvor gegen 21 Uhr in den Stall gesperrt hatte.

 

Nach Überprüfung stellte der Besitzer fest, dass sechs sogenannte Bielefelder-Hennen fehlten und erstattete Anzeige bei der Polizei. 

Im Laufe des Tages entdeckte die Familie in einer Facebook-Gruppe ein Foto von Hühnern, die frei über den Johannismarkt in Holzminden laufen sollten. Die Familie identifizierte die abgebildeten Tiere als ihre gestohlenen Hennen und setzte sich mit dem Holzmindener Ordnungsamt in Verbindung, das die Hühner in der Zwischenzeit eingefangen und in Verwahrung gegeben hatte. Fünf Tiere konnten den Eigentümern wieder ausgehändigt werden, ein sechstes Huhn bleibt allerdings verschwunden.

 

Anscheinend waren die gestohlenen Tiere von den unbekannten Tätern im Bereich des Johannismarktes ausgesetzt worden. Womöglich wurden sie dabei von Zeugen beobachtet. Um Hinweise bittet die Polizei in Höxter unter der Telefonnummer 05271/962-0

 

86-jähriger Frau die Geldbörse gestohlen

08.06.2021/PM

Höxter. Einer 86-jährigen Frau ist in Höxter durch einen Trickdiebstahl die Geldbörse gestohlen worden. Die Seniorin war am Samstag, 5. Juni, gegen 13.30 Uhr in den Oberen Mauerstraße von einem unbekannten Mann angesprochen worden. Er nutzte zur Ablenkung eine Straßenkarte. Während des vorgetäuschten Gespräches entwendete er die Geldbörse aus einer an ihrem Rollator mitgeführten Bauchtasche. Der Mann entfernte sich anschließend zu Fuß unerkannt weiter in Richtung Obere Mauerstraße. Hinweise bitte an die Polizei in Höxter unter Telefon 05271/962-0.

Ab Donnerstag: Impfzentrum des Kreises Höxter vorerst nur vormittags geöffnet

07.06.2021/PM

Kreis Höxter. Entsprechend einer Weisung des Landes NRW derzeit nur Termine für Zweitimpfungen möglich. Das Impfzentrum des Kreises Höxter wird ab Donnerstag, 10. Juni, bis einschließlich Dienstag, 15. Juni, nur bis 14 Uhr geöffnet sein. Der Grund hierfür ist die begrenzte Impfstoffmenge, die für diesen Zeitraum durch das Land Nordrhein-Westfalen zur Verfügung gestellt wird. Außerdem sind aufgrund einer Weisung des Landes derzeit im Impfzentrum nur Zweitimpfungen möglich.

 

„Aufgrund der vorrübergehenden Anpassung der Öffnungszeiten bitten wir alle Menschen, die in dem genannten Zeitraum ihren Impftermin nachmittags haben, stattdessen am selben Tag einfach vormittags nach Brakel zu kommen. Sollte das nicht möglich sein, kann der Termin auch am Dienstag, 8. Juni, oder Mittwoch, 9. Juni, in der Zeit von 8 bis 19 Uhr wahrgenommen werden. Eine Information diesbezüglich an das Impfzentrum oder die Kreisverwaltung ist nicht nötig. Allerdings sollten die Unterlagen der Erstimpfung mitgebracht werden“, erklärt Matthias Potthoff, organisatorischer Leiter des Impfzentrums des Kreises Höxter. Die meisten der betroffenen Personen seien über die Terminverschiebungen bereits telefonisch informiert worden.

 

Viele Anfragen gibt es – besonders vor dem Hintergrund der seit heute aufgehobenen Impfpriorisierung – in Bezug auf die Eintragung in sogenannte Nachrückerlisten für den Fall, dass am Ende eines Tages noch Impfstoff übrig ist. „Für das Impfzentrum des Kreises Höxter ist dies derzeit nicht möglich“, macht Matthias Potthoff deutlich. „Sollte Impfstoff überbleiben, gibt es hierfür einen Verwendungsplan. Eventuelle Restmengen gehen dann an Menschen, die zum Beispiel aufgrund von Erkrankungen ein gesundheitliches Risiko haben.“

 

Aktuelle Impfzahlen aus dem Kreis Höxter

Die Impfquote bei den Erstimpfungen ist im Kreis Höxter auf rund 55 Prozent gestiegen. Über 76.000 Menschen sind somit mindestens einmal geimpft. Rund 34.000 Menschen haben schon ihre Zweitimpfung erhalten. Zusammen mit den Menschen, die den Impfstoff der Firma Johnson&Johnson erhalten haben, der für einen vollumfänglichen Schutz nur eine Impfung benötigt, haben rund 26 Prozent der Menschen im Kulturland somit den vollen Impfschutz.

 

Opel-Fahrerin schwebt in Lebensgefahr

07.06.2021/PM

Kreis Höxter. Lebensgefährliche Verletzungen erlitt eine 21-jährige Autofahrerin bei einem Unfall auf der B 252 in Höhe Nieheim-Holzhausen. Die 21-Jährige fuhr am Samstag, 05. Juni, um 9.50 Uhr mit ihrem roten Opel Meriva auf der K 2 zur Ostwestfalenstraße und wollte nach links auf die B 252 in Fahrtrichtung Steinheim einbiegen. Dabei achtete sie nicht auf einen VW Crafter, der auf der B 252 in Richtung Brakel fuhr. Im Einmündungsbereich kam es zum Zusammenstoß.

 

Der VW Transporter prallte mit der Front in die Fahrerseite des Opels. Durch die Wucht des Aufpralls wurde der Opel um die eigene Achse gedreht, prallte gegen die linke Schutzplanke und blieb mittig auf dem linken Fahrstreifen liegen. Der Transporter wurde durch den Zusammenstoß ebenfalls in die Schutzplanke geschleudert.

 

Die Opel-Fahrerin verletzte sich schwer und wurde mit dem Rettungshubschrauber in eine Klinik geflogen. Für sie besteht weiterhin Lebensgefahr. Der entstandene Sachschaden wird auf rund 25.000 Euro geschätzt, die B 252 war während der Bergung, Unfallaufnahme und Fahrbahnreinigung in diesem Bereich für rund sechs Stunden gesperrt

 

Verkehrsunfallflucht

06.06.2021/PM

Höxter. Im Tatzeitraum von Freitag, 04.06.21, 18.30 h bis Samstag, 05.06.21, 11.50 h kam es in Höxter, Wilhelm-Haarman-Straße zu einem unerlaubten Entfernen vom Unfallort. Ein dort entgegen der Fahrtrichtung abgestellter PKW wurde auf der Beifahrerseite beschädigt. Aufgrund der Spurenlage ist zu vermuten, dass ein anderes Fahrzeug beim Vorbeifahren diesen Schaden verursacht hat. Der Sachschaden wird auf ca. 1000 Euro geschätzt. Hinweise bitte an das Verkehrskommissariat in Höxter unter der Tel.: 0527-9620. 

Foto-Aktion der Klimakampagne OWL: Erneuerbare Energien vor der Linse

03.06.2021/PM

Kreis Höxter. Anlässlich des OWL-Klimaschutztages am 5. Juni ruft der Kreis Höxter alle Bürgerinnen und Bürger dazu auf, sich an einer Fotoaktion zum Thema „Erneuerbare Energien“ zu beteiligen. Jeder kann ein Foto schicken, das seinen persönlichen Blick darauf zum Ausdruck bringt. Von Windkraft, über Photovoltaik bis zur Wasserkraft kann alles dabei sein. 

 

„Wir möchten ein Bewusstsein dafür schaffen, wie wichtig Erneuerbare Energien für den Klimaschutz sind. Deshalb freuen wir uns über jede Unterstützung in Form eines Fotos, das diesen Prozess verstärkt“, erklärt Michael Werner, Leiter des Fachbereichs Umwelt, Bauen und Geoinformationen.

 

Die im April 2019 gestartete Klimakampagne OWL macht mit zahlreichen Aktionen, Veranstaltungen und Veröffentlichungen immer wieder auf das Thema aufmerksam. Der Kreis Höxter ist von Anfang an dabei und unterstützt deshalb auch die große Fotoaktion, bei der die Fantasie der Menschen in OWL gefragt ist. Die Bürgerinnen und Bürger des Kreises Höxter finden auf der Klimaschutz-Website www.klimaschutz.kreis-hoexter.de einen Link, unter dem sie ihr Foto, wenn möglich im Querformat, hochladen können. Name und Wohnort sind dabei nicht zu vergessen. Einsendeschluss ist Montag, der 7. Juni. 

 

„Schicken Sie uns Ihr Foto gerne auch mit einer kurzen Erklärung, warum dieses Motiv für Sie Klimaschutz ausdrückt“, sagen die Klimaschutz-Beauftragten des Kreises Höxter, Carolin Röttger und Martina Krog. Sie freuen sich über die Fotos aus dem gesamten Kreisgebiet. Der Kreis Höxter veröffentlicht die Bilder in einer Fotosammlung im Internet unter: www.klimaschutz.kreis-hoexter.de.

Weitere Lockerungen im Kreis Höxter

01.06.2021/PM

Kreis Höxter.  Seit dem 26. Mai liegt die Inzidenz im Kreis Höxter unterhalb der Grenze von 50. Damit treten gemäß der Coronaschutzverordnung des Landes NRW weitere Lockerungen des öffentlichen Lebens in Kraft. Sie gelten ab dem kommenden Mittwoch, 2. Juni. „Das Land NRW hat offiziell festgestellt, dass die Inzidenz im Kreis Höxter stabil unter der Grenze von 50 liegt. Dies ist die Voraussetzung für weitere Lockerungen“, erklärt Matthias Kämpfer, Leiter des Krisenstabes des Kreises Höxter.

 

Für Landrat Michael Stickeln sind die neuen Lockerungen ein Lohn für den verantwortungsvollen Umgang der Menschen im Kreis Höxter mit den geltenden Corona-Regeln. „Seit Februar liegt die Inzidenz im Kreis Höxter mit Ausnahme nur eines Tages unter 100. Das ist ein Erfolg, den die wir uns gemeinsam durch unsere Achtsamkeit erarbeitet haben. Umso wichtiger sind nun die Öffnungsperspektiven für unsere heimische Wirtschaft“, so Landrat Stickeln. „Ich hoffe sehr, dass der Abwärtstrend der Inzidenz in unserem Kreis Höxter anhält und zeitnah weitere Lockerungen möglich sind.“

 

Ab Mittwoch, 2. Juni, gelten im Kreis Höxter nun folgende Regelungen:

 

+ Treffen im öffentlichen Raum sind ohne Begrenzung für Angehörige aus drei Haushalten erlaubt. Außerdem sind Treffen im öffentlichen Raum für zehn Personen mit negativem Test aus beliebigen Haushalten erlaubt.

+ Die Außengastronomie ist ohne negative Tests erlaubt. Die Innengastronomie darf geöffnet werden, wenn negative Tests vorliegen und eine Platzpflicht gegeben ist.

+ Außen ist Kontaktsport mit bis zu 25 Personen erlaubt sowie kontaktfreier Sport ohne Personenbegrenzung. Innen ist kontaktfreier Sport (einschl. Fitnessstudios) ohne Personenbegrenzung möglich. Innen ist Kontaktsport mit Kontaktverfolgung und negativen Tests für bis zu 12 Personen erlaubt. Außen sind bis zu 1.000 Zuschauer (max. 33 Prozent der Kapazität) ohne vorherigen Test erlaubt. Innen sind bis zu 500 Zuschauer möglich, wenn negative Tests, ein Sitzplan und eine Sitzordnung nach Schachbrettmuster vorliegen.

+ Private Veranstaltungen sind außen mit bis zu 100 Gästen und innen mit bis zu 50 Gästen möglich. Voraussetzung sind negative Tests. Partys sind weiterhin verboten.

+ Konzerte innen, Theater, Oper, Kinos sind mit bis zu 500 Personen möglich, sofern ein Sitzplan, ein negativer Test sowie eine Sitzordnung nach Schachbrettmuster vorliegen. Nicht berufsmäßiger Probenbetrieb innen mit Gesang/Blasinstrumenten kann mit bis zu 20 Personen stattfinden, wenn ein negativer Test vorliegt. Museen usw. können ohne Terminvergabe öffnen.

+ Die Öffnung aller Bäder, Saunen usw. und Indoorspielplätze mit negativen Tests und Personenbegrenzung ist erlaubt. Ausflugsfahrten mit Schiffen, Kutschen, historischen Eisenbahnen und ähnlichen Einrichtungen sind mit negativen Tests möglich.

+ Die Kundenbegrenzung im Einzelhandel, der nicht der Grundversorgung dient, reduziert sich auf eine Person pro 10 Quadratmeter.

+ Jahr- und Spezialmärkte mit Personenbegrenzung sind möglich.

+ Im Bereich Beherbergung und Tourismus ist die volle gastronomische Versorgung für private Gäste erlaubt.

 

„Halbzeit“ beim Impfen: Quote steigt im Kreis Höxter auf über 50 Prozent

31.05.2021/PM

Kreis Höxter. Über 71.000 Menschen bereits das erste Mal geimpft – Keine Terminverlegung aufgrund von Urlaub möglich. Jeder zweite Mensch im Kreis Höxter ist mindestens einmal gegen das Coronavirus geimpft. Die Impfquote bei den Erstimpfungen ist auf 50,74 Prozent gestiegen. Rund 27.000 Menschen haben schon ihre Zweitimpfung erhalten. Zusammen mit den Menschen, die den Impfstoff der Firma Johnson&Johnson erhalten haben, der für einen vollumfänglichen Schutz nur eine Impfung benötigt, haben rund 20 Prozent der Menschen im Kulturland somit den vollen Impfschutz.

 

„Am 27. Dezember 2020 wurde auch im Kreis Höxter die erste Corona-Schutzimpfung verabreicht. Fast auf den Tag genau nur fünf Monate später konnten bereits rund 71.000 Menschen in unserem Kreis das Impfangebot wahrnehmen. Das zu erreichen, war eine organisatorische Meisterleistung, für die ich mich bei allen Beteiligten von ganzem Herzen bedanke“, freuen sich Landrat Michael Stickeln und der ärztliche Leiter des Impfzentrums, Dr. Jens Grothues, über das wichtige Etappenziel. „Den hervorragenden Fortschritt verdanken wir der erstklassigen Arbeit, die im Impfzentrum und in den Arztpraxen geleistet wurde. Alle Beteiligten haben durch ihr außerordentliches Engagement, sowohl in den niedergelassenen Arztpraxen als auch im Impfzentrum, zu diesem Erfolg und Meilenstein beigetragen. Diese Kombination hat sich bewährt. Einmal mehr haben wir im Kreis Höxter bewiesen, zu welchen Erfolgen wir in der Lage sind, wenn wir alle an einem Strang ziehen. Ich hoffe sehr, dass die Impfstofflieferungen jetzt nicht weiter ins Stocken geraten und unser Tempo dadurch gebremst wird.“

 

Eine besondere Herausforderung ist derzeit, dass viele Menschen ihren Termin für die zweite Impfung im Impfzentrum verschieben möchten – mit der Begründung, dass sie zu dieser Zeit zum Beispiel Urlaub geplant haben. „Das ist für mich ehrlich gesagt absolut unverständlich. Und es ist ein Hohn für alle Menschen, die aufgrund ihres Alters oder einer Vorerkrankung ihren Impftermin herbeisehnen, um sich vor den schweren gesundheitlichen Folgen einer Infektion zu schützen“, macht Krisenstabsleiter Matthias Kämpfer deutlich. „In den vergangenen Monaten wurden wir mit tausenden Anfragen überflutet, wann denn endlich Impftermine möglich sind. Dass einigen Menschen offenbar nun der Urlaub wichtiger ist als der Impftermin, kann ich nicht im Geringsten nachvollziehen. Jeder sollte sich der Bedeutung der Impfung bewusst sein“, so Kämpfer. „Da muss ein Urlaub hintenanstehen.“ Zudem könne der Kreis Höxter Termine, die über die Kassenärztliche Vereinigung gebucht worden sind nicht verschieben. 

 

Der Krisenstabsleiter macht deutlich, dass eine Verschiebung eines Impftermins nur in begründeten Ausnahmefällen möglich ist, etwa bei einem Krankenhausaufenthalt oder einer anstehenden Operation. „Impftermine im Impfzentrum, die zum Beispiel aufgrund von Urlaub nicht wahrgenommen werden, verfallen und müssen selbstständig neu gebucht werden“, so Kämpfer deutlich.

 

Weitere Lockerungen erst ab dem 2. Juni möglich

Die Coronaschutzverordnung knüpft weitere Lockerungen des öffentlichen Lebens stufenweise an die Inzidenz. Als Grenzwerte hierfür nennt die Verordnung die Werte 100, 50 und 35. „Die Zuordnung zu einer niedrigeren Inzidenzstufe erfolgt, wenn der jeweilige Grenzwert an fünf aufeinanderfolgenden Werktagen unterschritten wird, mit Wirkung für den übernächsten Tag“, erklärt Krisenstabsleiter Matthias Kämpfer die gesetzliche Regelung. „Konkret würde das für den Kreis Höxter bedeuten, dass ab dem kommenden Mittwoch neue Lockerungen gelten könnten, wenn die Inzidenz bis dahin nicht wieder über 50 steigt.“

Ab Juni werden wieder Beiträge für Kindertagesbetreuung erhoben

25.05.2021/PM

Kreis Höxter. Angesichts einer guten Entwicklung bei den Inzidenzzahlen für den Kreis Höxter, waren bereits Ende April mehr als 95 Prozent der Kinder in den Kitas und der Kindertagespflege anwesend. Deshalb wurde beim Kreis Höxter nun entschieden, ab Juni wieder die Beiträge für die Kindertagesbetreuung zu erheben.

 

„Mit dem Verzicht auf die Erhebung der Elternbeiträge haben wir einen wichtigen Beitrag zur Familienfreundlichkeit in diesen auch für die Familien ganz besonders herausfordernden Zeiten geleistet“, stellt Landrat Michael Stickeln noch einmal heraus. Der Kreis Höxter hatte aufgrund des Corona-Lockdowns seit dem 16. Dezember 2020 auf die Erhebung von Elternbeiträgen für die Kindertagesbetreuung verzichtet. Diese Regelung betrifft die Betreuung in Kindertageseinrichtungen (Kitas) wie auch in der Tagespflege.

 

„Die Reduzierung der Arbeitszeit, unbezahlter Urlaub oder Einzelbetreuung der Kinder haben finanzielle Einbußen für die Familien zur Folge gehabt. Deswegen war die Aussetzung der Elternbeiträge die absolut richtige Entscheidung“, so Stickeln. Ende April ist der „Lockdown“ durch die „Bundesnotbremse“ abgelöst worden. Deshalb befinden sich die meisten Einrichtungen bereits annähernd im Normalbetrieb.

 

Die Einziehung der Elternbeiträge für den Besuch von Kitas erfolgt durch die Städte im Kreis Höxter. Für den Bereich der Kindertagespflege werden die Beiträge vom Kreis Höxter eingezogen. Eltern, die ein SEPA-Lastschriftmandat erteilt haben, müssen nicht tätig werden. Die übrigen Eltern, die ihre Beitragszahlungen mit Überweisung oder mit Dauerauftrag ausgesetzt haben, werden gebeten, ihre Beitragszahlungen ab Juni 2021 wieder aufzunehmen.

„Vergiss nie, hier arbeitet ein Mensch“

Kreis Höxter zeigt DGB-Ausstellung

22.05.2021/PM 

Kreis Höxter. Landrat Stickeln: „Respekt darf nie auf der Strecke bleiben“. Rettungskräfte, Feuerwehrleute oder Beschäftigte im öffentlichen Dienst werden immer häufiger angepöbelt, beleidigt oder sogar bedroht. „Der Ton in unserer Gesellschaft ist traurigerweise deutlich rauer geworden, besonders durch die Corona-Pandemie. Das spüren wir auch im Kreis Höxter“, sagt Landrat Michael Stickeln. Eine neue Ausstellung im Kreishaus soll deshalb bewusst machen: „Vergiss nie, hier arbeitet ein Mensch.“

 

Initiiert wurde die Kampagne vom Deutschen Gewerkschafsbund (DGB). Auf großen Plakaten sind Menschen aus unterschiedlichen Berufen abgebildet. So ist zum Beispiel eine junge Polizistin zu sehen und dazu ihr Zitat: „Ich sorge für deine Sicherheit. Und du zeigst mir den Mittelfinger?“. Ein anderes Plakat zeigt einen Feuerwehrmann mit dem Statement: „Ich lösche ein brennendes Haus. Und du bewirfst mich mit Böllern?“.

 

Mit den eindringlichen Botschaften möchte der DGB auf die zunehmende Respektlosigkeit aufmerksam machen, denen sich Beschäftigte in vielen Bereichen ausgesetzt sehen. „Wir erleben oft, dass bereits bei Kleinigkeiten ausreichen, um die Emotionen einiger Menschen überkochen zu lassen. Nicht selten endet etwa das Ausstellen eines Strafzettels für falsches Parken in einem Polizeieinsatz, weil der Mitarbeiter oder die Mitarbeiterin des Ordnungsamtes auf das übelste beschimpft oder sogar bedroht wird“, berichtet Petra Meyer von der Gewerkschaft Verdi, die die Initiative mit konzipiert hat. „Mit der Aktion möchten wir deshalb die Menschen hinter den Uniformen und den Schreibtischen sichtbar machen, die die Pöbeleien aushalten müssen“, ergänzt Anke Unger, Regionsgeschäftsführerin des DGB.

 

Mit der Corona-Pandemie und den Beschränkungen des öffentlichen Lebens habe sich die Situation nochmals verschärft. Das spürt auch Landrat Michael Stickeln: „Obwohl es im Kreis Höxter als ländliche Region traditionell ein gutes und respektvolles Miteinander gibt, spüren wir ganz deutlich, dass die Nerven bei einigen Menschen blank liegen. Das führt dann dazu, dass manche von ihnen am Telefon oder in E-Mails sehr beleidigend werden. Für die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Verwaltungen ist das oft eine Belastung.“

 

Deshalb sei die Aktion „Vergiss nie, hier arbeitet ein Mensch.“ besonders wichtig. „Jeder von uns ist manchmal über bestimmte Dinge oder Vorgänge verärgert. Aber der respektvolle Umgang miteinander darf niemals auf der Strecke bleiben.“

 

Zu sehen ist die Ausstellung unter anderem im Foyer der Kreisverwaltung. „Aufgrund der geltenden Zutrittsbeschränkungen können wir die Ausstellung leider keinem größeren Publikum zugänglich machen. Dennoch möchten wir einen Teil dazu beitragen, dieses wichtige Thema in die Öffentlichkeit zu rücken“, sagt Landrat Stickeln.

 

Weitere Informationen zu der Kampagne gibt es unter www.mensch.dgb.de.

Impfquote im Kreis Höxter steigt auf fast 47 Prozent

Rund 66.000 Menschen bereits das erste Mal geimpft

21.05.2021/PM 

Beverungen. Die Impfungen gehen im Kreis Höxter weiterhin deutlich voran. Bei den Erstimpfungen ist bereits eine Impfquote von rund 47 Prozent der Bevölkerung erreicht. Rund 66.000 Menschen haben im Kulturland bereits ihre Erstimpfung erhalten (Stand: 20. Mai). Die Zahl der Zweitimpfungen ist auf fast 21.000 angestiegen, die Quote liegt hier inzwischen bei rund 15 Prozent.

 

Auch beim Infektionsgeschehen im Kreis Höxter hält die positive Entwicklung an. Zuletzt lag die Inzidenz bei rund 53. „Wir gehören weiterhin zu den Kreisen mit der niedrigsten Inzidenz in NRW“, freut sich Landrat Michael Stickeln. „Ich hoffe sehr, dass sich die erfreuliche Tendenz weiter fortsetzt und die Bürgerinnen und Bürger des Kreises Höxter für ihr Verantwortungsbewusstsein und ihre Achtsamkeit belohnt werden.“

 

Liegt die Inzidenz in einem Kreis nämlich dauerhaft unter der Grenze von 50, sieht die Coronaschutzverordnung des Landes NRW zusätzliche, weitreichende Lockerungen des öffentlichen Lebens vor. „Allerdings muss die Inzidenz laut Verordnung an fünf aufeinanderfolgenden Werktagen unter 50 liegen, damit diese Lockerungen vom Land ermöglicht werden“, erklärt Matthias Kämpfer, Leiter des Krisenstabes des Kreises Höxter. „Somit ist zumindest für die kommende Woche nicht mit weiteren Lockerungen zu rechnen.“

 

Enttäuscht zeigt sich Landrat Michael Stickeln hingegen darüber, dass NRW-Gesundheitsminister Karl-Josef Laumann bislang nicht auf seine Kritik an der geltenden Testpflicht für Einkäufe im Einzelhandel im Kreis Höxter reagiert hat. „Ich habe keine Antwort auf meinen Brief erhalten. Das finde ich persönlich sehr schade, ich hätte mir zumindest eine Stellungnahme des Ministers gewünscht. Offenbar hält er dies aber nicht für nötig“, bedauert Landrat Stickeln. „Viele Händlerinnen und Händler haben mir von Umsatzeinbußen berichtet, die sich durch die Regelungen nun erneut bei ihnen ergeben haben. Ihre Verärgerung ist absolut verständlich und nachvollziehbar. Ich hätte mir seitens des Landes NRW Lösungen gewünscht, die das Ausbruchsgeschehen in den Regionen noch stärker im Blick haben. Der Kreis Höxter liegt seit Monaten mit seiner Inzidenz unter 100. Die Testpflicht für unseren Einzelhandel ist deshalb absolut unverhältnismäßig.“

17 Verletzte nach Brand in Warburg

18.05.2021/PM

Warburg. Nach einem Küchenbrand in der Warburger Innenstadt sind insgesamt 17 Personen in Krankenhäuser eingeliefert worden.

Am Montag, 17. Mai, kam es gegen 19:25 Uhr zu einem Brand im ersten Obergeschoss eines Mehrfamilienhauses in der Unterstraße.

Ein Herd, in dem sich eine Pfanne befand, wurde anscheinend versehentlich angemacht. Es entstand eine Rauchentwicklung, die ein Bewohner mit einem Feuerlöscher ablöschte.

Eine Mischung aus Rauch und Löschpulver verteilte sich in dem Mehrfamilienhaus, so dass insgesamt 17 Hausbewohner im Alter von 0 bis 64 Jahre in Krankenhäuser eingeliefert wurden.

Das Haus ist derzeit nicht bewohnbar. Die Schadenshöhe lässt sich aktuell nicht beziffern.

Eingeschlagene Autoscheiben - Zeugenaufruf

17.05.2021/PM

Höxter. Unbekannte haben am Sonntag, 16. Mai, in Höxter-Fürstenau bei zwei Autos Scheiben eingeschlagen. Die Polizei sucht Zeugen.

An einem VW-Passat Kombi, der neben einem Wohnhaus auf der Straße Am Schalksfeld geparkt war, wurde zwischen 01.45 Uhr und 08.30 Uhr die Scheibe der Beifahrertür zerstört.

Ebenfalls in dieser Nacht wurde nach 01.00 Uhr die Scheibe der Fahrertür an einem Audi Q 3, der auf der Straße An den Teichen geparkt war, zerstört. Der Besitzer stellte den Schaden am Sonntagmittag fest und rief die Polizei. Aus den Fahrzeugen wurden keine Gegenstände entwendet.

Die Polizei Höxter bittet Zeugen, die Hinweise geben können, sich unter der Rufnummer 05271/962-0 zu melden.

Ausstellung im Schaufenster in Höxter: „Der Aufbruch im Ausdruck zum Quadrat“

16.05.2021/PM

Höxter. Ein Schaufenster in der Grubestraße in Höxter (gegenüber der Wallstraße) verwandelt sich ab dem heutigen Samstag in eine Kunst-Galerie auf Zeit. Unter dem Titel „Der Aufbruch im Ausdruck zum Quadrat“ präsentiert dort eine Höxteraner Künstlerin unter dem Pseudonym Greta Flaschenpost sechs großformatige Grafiken: „Ich denke, diese Reihe ist sehr wichtig in der momentanen Situation. Ein wenig Witz, echte Worte, unperfekt – sie regt zum Nachdenken an und baut vielleicht auch einfach auf. Zumindest ist das mein ganz persönlicher Wunsch und meine eigene Intention dahinter.“

Mit ihren 40 mal 40 Zentimeter großen quadratischen Grafiken möchte die Künstlerin eine klare Botschaft vermitteln: „Egal, wo du bist, bleib bei dir und lass dich nicht herunterziehen!“ Ihrer Meinung nach sei es völlig okay zu sagen, ich bin traurig oder ich kann nicht mehr. „Eigene Grenzen sind wichtig und sie sollten ernst genommen werden – ganz besonders jetzt!“ Angesichts der Corona-Pandemie plädiert sie dafür, auch einmal andere Blickwinkel im Alltag einzunehmen. Greta Flaschenpost findet es spannend, Dinge, Objekte und Orte, die auf den ersten Blick nicht als „schön“ gelten, zu fotografieren und ihnen somit Aufmerksamkeit zu schenken. „Es geht darum, Dinge aus ihrem gewohnten Kontext zu lösen, in den Vordergrund zu rücken und wiederum in einem anderen Kontext, vor einem anderen Hintergrund zu betrachten.“

 

Begeistert von dem Projekt zeigt sich die Kulturmanagerin des Kreises Höxter, Stephanie Koch. „Gretas Bilder sind eine ironisch-melancholische Verschmelzung bearbeiteter Fotografien von ‚Un-Orten‘ und assoziierender, motivierender Gedankenschnipsel in Form von moderner, bildgewordener Typographie, die den Nerv dieser Zeit auf besondere Weise treffen.“ Mit Hilfe der Schaufenstersituation handele es sich um eine coronakonforme Ausstellungssituation. Gerade in diesen „kulturarmen“ Zeiten begrüßt sie das außergewöhnliche Projekt: „Es wäre toll, wenn möglichst viele Menschen aus dem Kreis Höxter in den Genuss kommen könnten, die ausgestellten Werke bei einem Spaziergang durch die Stadt zu entdecken.“

 

Rund 57.000 Menschen bereits das erste Mal geimpft:

Impfquote im Kreis Höxter steigt auf über 40 Prozent

15.5.2021/MZ

Kreis Höxter. Auch in der vergangenen Woche haben im Impfzentrum in Brakel so wie in den Haus- und Facharztpraxen im Kreisgebiet wieder viele Menschen eine Erst- oder Zweitimpfung gegen das Corona-Virus erhalten. Die Impfquote im Kreis Höxter steigt damit auf 40,61 Prozent (Stand: 11. Mai). Insgesamt mehr als 57.000 Bürgerinnen und Bürger im Kulturland wurden bereits einmal geimpft, rund 15.000 bereits das zweite Mal. Hier liegt die Quote nun bei 10,61 Prozent.

 

Für viele Nachfragen beim Kreis Höxter sorgt unterdessen der sogenannte Genesenen-Nachweis, der in diesen Tagen von der Kreisverwaltung verschickt wird. „Mit diesem Nachweis bescheinigen wir den betreffenden Personen, dass bei ihnen ein positiver PCR-Test vorlag. Damit können sie entsprechend der gesetzlichen Vorgaben belegen, dass sie an dem Coronavirus erkrankt waren. Andere Nachweise wie zum Beispiel ein Antikörpertest sind entsprechend der Gesetzeslage nicht zulässig, um die Genesung zu belegen“, sagt Dr. Ronald Woltering, Leiter des Gesundheitsamtes des Kreises Höxter. 

 

„Liegt die Corona-Erkrankung länger als ein halbes Jahr zurück, müssen Bürgerinnen und Bürger mindestens eine Impfung etwa anhand ihres Impfpasses nachweisen, um negativ Getesteten gleichgestellt zu werden. Wer bereits zweifach geimpft ist, kann dies ebenfalls durch seinen Impfpass belegen.“

Trotz zuletzt gestiegener Inzidenz sieht der Gesundheitsamtsleiter bei der Entwicklung des Infektionsgeschehens im Kreis Höxter insgesamt eine positive Tendenz. „Es gibt derzeit unter anderem mehrere Fälle in einer Gemeinschaftsunterkunft in Warburg. Dieses Infektionsgeschehen ist allerdings begrenzt und lokal“, so Dr. Woltering. „Insgesamt sind wir im Kreis Höxter weiterhin auf einem guten Weg. Dazu wird auch der gute Impffortschritt weiter beitragen.“

In Bahnhofsgebäude eingebrochen

14.05.2021/PM

Ottbergen. In das Bahnhofsgebäude in Höxter-Ottbergen sind unbekannte Täter gewaltsam eingedrungen. In dem Zeitraum zwischen Dienstag, 11. Mai, gegen 11 Uhr bis Mittwoch, 12. Mai, um 8.30 Uhr haben der oder die Täter eine Scheibe eingeschlagen, sich dann anscheinend längere Zeit im Gebäude aufgehalten und mehrere Getränke konsumiert. Leere Flaschen wurden dabei zurückgelassen. Ob auch etwas gestohlen wurde, steht noch nicht fest. Die Ermittler der Polizei Höxter bitten um Hinweise unter Telefon 05271/962-0.

IHK-Auszeichnung für Kulturland Kreis Höxter Projekt: 

Benedikt - was hast Du uns heute zu sagen?

14.05.2021/PM

Kreis Höxter.  Wer hätte gedacht, dass die alten Klosterregeln des Heiligen Benedikt, bei einem Sprung durch die Jahrhunderte, noch Aktualität beweisen? Eine Tatsache, die den Industrie- und Handelskammern (IHK) Ostwestfalen zu Bielefeld und Lippe zu Detmold einen Tourismuspreis wert war. Wer genau hinschaut, den wundert das nicht.

 

Außergewöhnliches Projekt

Zum dritten Mal haben in 2020 die Industrie- und Handelskammern den Tourismuspreis „Teutoburger Wald“ vergeben und damit deutlich gemacht, welch bedeutender Wirtschaftsfaktor der Touris-mus für die Region ist. Ausgezeichnet werden dabei außergewöhnliche Ideen, Kampagnen, Produkte oder Dienstleistungen, welche die Destination Teutoburger Wald fördern. Der Preisträger der Ende 2020 unter Corona-Auflagen übergebenen Auszeichnung ist die Gesellschaft für Wirtschaftsförderung im Kreis Höxter mbH (GfW) mit ihrem Projekt „Auf Benedikts Spuren durch die Klosterregion - Digitale Technik trifft Benediktinerregel“. 

 

Ein Impuls für den Alltag

Acht Hörgeschichten, die über die Hearonymus-App kostenlos aufs Mobiltelefon gelangen, führen zu sehens- und vor allem erlebenswerten Klöstern und religiösen Zentren in der Klosterregion Höxter. Die Produktionen setzen die im frühen Mittelalter verfasste Benediktinerregel für das Zusammenleben der Mönche im Kloster vor den historischen Kulissen in Bezug zum aktuellen Alltagsleben der Besucher. Sie fordern etwa zum Innehalten auf, gebieten Achtsamkeit und geben weitere wertvolle Impulse für das eigene Leben. Das Zuhören und die Stille werden etwa beim Besuch der Abtei Marienmünster in den Fokus gerückt. In Hardehausen wird der Blick auf die Werke der Schöpfung gelenkt und in Herstelle geht es um die Wahl der Prioritäten im Leben. Auch das Orgelmuseum in Borgentreich und natürlich die Welterbestätte Corvey sind Ziele dieser klingenden Reise. Acht Postkarten, die in den Klöstern ausliegen, greifen die Themen der Hörgeschichten auf und spiegeln die vor Ort erlebte Regel wider. Eine wie ein Kirchenfenster gestaltete Hörstation macht an wechselnden Orten zusätzlich auf das touristische Angebot aufmerksam.

 

Voll im Trend

Das Projekt „Auf Benedikts Spuren“ entspreche, laut der Jury, dem Trend zum Erlebnistourismus, verbinde die einzelnen Klosterstandorte mit Anbietern touristischer Dienstleistungen, schaffe regionale Identität und biete eine Grundlage für Pauschalangebote, die von der heimischen Hotellerie aufgegriffen und vermarktet werden können. 

 

„Wir greifen unser großes historisches und kulturelles Pfund auf, um es als aktuelles, touristisches Trendthema, mithilfe moderner Digitaltechnik, zeitgemäß erlebbar zu machen“, fasst Michael Stolte, Geschäftsführer der GfW den mit dem Tourismuspreis ausgezeichneten Benedikt-Coup zusammen. Zusätzlich stärkt das Projekt bereits bestehende Verbindungen zwischen den einzelnen Klöstern untereinander und mit den Tourismusanbietern. Dadurch entsteht ein tragfähiges Netzwerk, das für die touristische Wertschöpfung in der Region weiter ausgebaut werden kann. Das Thema „Klosterregion“ ist gut etabliert und mit vielen weiteren Angeboten angereichert, welche Gäste auf die Region aufmerksam machen, zu einem Besuch anregen oder deren Aufenthaltsdauer verlängern können. www.kulturland.org

Sachbeschädigung durch Graffiti an Schulen - Zeugenaufruf

11.05.2021/PM

Höxter. Am letzten Wochenende haben Unbekannte in Höxter mehrere Graffitis an Schulgebäuden angebracht und so einen Schaden im vierstelligen Euro-Bereich hinterlassen.

 

Die Taten auf dem Schulgelände des Gymnasiums und der Sekundarschule an der Straße Im Flor wurden im Zeitraum von Freitagnachmittag, 07. Mai, bis Montagmorgen, 10. Mai, begangen. Der oder die Sprayer nutzten für die zahlreichen Schriftzüge an mehreren Gebäudewänden blaue Sprühfarbe. Die Polizei Höxter nimmt Hinweise unter der Telefonnummer 05271/962-0 entgegen.


Hoher Sachschaden bei Hembsen

10.05.2021/PM

Kreis Höxter.  Bei einem Zusammenstoß von zwei Autos auf der B 64 bei Brakel-Hembsen ist ein hoher Sachschaden entstanden. Die Bundesstraße musste für rund eineinhalb Stunden für den Fahrzeugverkehr gesperrt werden.

 

Am Sonntag, 9. Mai, ereignete sich auf der B 64 bei der Schikane in Höhe der Abfahrt Hembsen ein Unfall. Ein 21-Jähriger fuhr mit seinem Mercedes Kombi auf der Bundesstraße in Richtung Höxter-Ottbergen. Ein 20-Jähriger fuhr gegen 11.45 Uhr mit seinem Audi Kombi von Ottbergen aus Richtung Brakel und wollte vor der Schikane nach Hembsen abbiegen und stieß gegen den Mercedes. Beide Fahrer blieben unverletzt.

 

An den Fahrzeugen entstanden erhebliche Beschädigungen im Frontbereich, so dass die Airbags auslösten. Beide nicht mehr fahrbereiten Autos mussten von Abschleppunternehmern abtransportiert werden. Die Feuerwehr streute ausgelaufene Betriebsstoffe ab. Die Höhe der Fahrzeugschäden lässt sich derzeit nicht beziffern, geht aber in den fünfstelligen Euro-Bereich.

 

Für den Zeitraum der Unfallaufnahme wurde die Bundesstraße komplett gesperrt, der Verkehr wurde abgeleitet.

Corona-Verstöße: Zehn Erwachsene bei Kindergeburtstag

10.05.2021/PM

Kreis Höxter. Mehrere Verstöße gegen die Corona-Schutzverordnung haben Polizei und Ordnungsämter im Laufe des vergangenen Wochenendes im Kreis Höxter festgestellt.

 

Auf den Weserwiesen bei Beverungen wurde die Polizei am Freitag, 7. Mai, gegen 20 Uhr auf eine unerlaubte Ansammlung von Personen aufmerksam. Sieben Erwachsene und zwei Jugendliche saßen hier dicht beisammen auf zwei Parkbänken, ohne die Mindestabstände zu beachten. Sie müssen Ordnungswidrigkeiten-Anzeigen rechnen.

 

Auf dem Basketballplatz am Hoffmann-von-Fallersleben-Wall in Höxter waren es am Sonntag, 9. Mai, gegen 16:30 Uhr, fünf Erwachsene und zwei Jugendliche, die gegen die Corona-Auflagen verstießen und daher entsprechende Anzeigen bekommen werden.

 

Im Bereich des Bahnhofs von Warburg-Scherfede sollen am Samstag, 8. Mai, gegen 22 Uhr Jugendliche eine unerlaubte Party gefeiert haben. Als die Polizeibeamten eintrafen, stellten sie vier erwachsene Personen fest, die nun Anzeigen wegen Corona-Verstöße erhalten.

 

Und dann war da noch ein Kindergeburtstag, der am Freitag, 7. Mai, in Brakel gefeiert wurde. Als Polizei und Ordnungsamt gegen 19 Uhr die unerlaubte Feier überprüften, stellten sie zehn Erwachsene mit mehreren Kindern aus fünf Haushalten fest. Das Ordnungsamt beendete die Feier und fertigt die entsprechenden Anzeigen.

 

Unauffällig in Bezug auf die Corona-Auflagen verlief hingegen der Sonntag, 9. Mai, am Godelheimer See bei Höxter. Obwohl das beliebte Ausflugsziel am Nachmittag bei bestem Wetter sehr gut besucht war, stellte das Ordnungsamt auf seinen Streifengängen keine Verstöße gegen die aktuellen Vorgaben der Corona-Schutzverordnung fest. Die Gäste verhielten sich allgemein vernünftig und hielten auf dem weitläufigen Areal die Abstände weitgehend ein. Auch auf den Zufahrtswegen wurden keine nennenswerten Probleme festgestellt.

Impfquote steigt auf über 37 Prozent: Rund 53.000 Menschen im Kreis Höxter bereits geimpft

07.05.2021/PM

Kreis Höxter. Die Impfquote im Kreis Höxter ist in dieser Woche auf 37,52 Prozent (Stand: 7. Mai) gestiegen. Insgesamt wurden mehr als 52.600 Bürgerinnen und Bürger im Kulturland einmal geimpft, über 13.700 bereits das zweite Mal. Hier liegt die Quote jetzt bei 9, 84 Prozent. „Mit der Aufhebung der Priorisierung des Impfstoffs von AstraZeneca wird sich das Impftempo im Kreis Höxter weiter erhöhen“, sagt Matthias Potthoff, organisatorischer Leiter des Impfzentrums des Kreises Höxter. 

 

„Wir begrüßen diese Entscheidung des Bundes und der Länder sehr. Viele Hausärztinnen und Hausärzte haben uns die Rückmeldung gegeben, dass es für sie aufgrund des sehr guten Impffortschritts zunehmend schwieriger wurde, Impfberechtigte unter ihren Patienten zu finden, die noch keinen Termin haben“, so Potthoff weiter. „Durch die Aufhebung der Priorisierung für AstraZeneca kann die Impfterminvergabe in den Haus- und Facharztpraxen nun flexibler erfolgen.“

 

Für viele Nachfragen beim Kreis Höxter sorgt unterdessen auch die beginnende Urlaubszeit – trotz der noch immer geltenden Beschränkungen im öffentlichen Leben. „Wir haben vermehrt Anfragen von Menschen, die ihren zweiten Impftermin verschieben möchten, da sie zu dem Zeitpunkt Urlaub geplant haben“, erklärt Matthias Potthoff und macht deutlich: „Die Verschiebung des Impftermins sollte nur in einzelnen, begründeten Ausnahmefällen in Erwägung gezogen werden. Jeder sollte sich der großen Bedeutung des Impftermins in dieser Pandemie bewusst sein und seine Urlaubsplanung daran ausrichten.“

 

Corona-Schnelltests in Bad Driburg: Ab Montag in der Kernstadt

07.05.2021/PM

Bad Driburg. Die Corona-Teststelle des Unternehmens Medicare in Bad Driburg zieht von der Dreizehnlindenhalle in Alhausen um in die Kernstadt. Ab Montag, 10. Mai, werden die Schnelltests im ehemaligen Fitnessstudio „VITA fit“, Am Hellweg 6a in Bad Driburg, zu den gewohnten Öffnungszeiten montags bis samstags durchgeführt. Am Standort Dreizehnlindenhalle in Alhausen werden am Samstag, 8. Mai, damit letztmalig Tests durchgeführt. Für Sonntag ist der Umzug geplant, sodass keine Tests möglich sind.

 

Bei Bedarf wird der Schnelltestservice in Bad Driburg zukünftig auch an Sonn- und Feiertagen angeboten. Außerdem werden in der Teststelle auch PCR-Tests möglich sein. Diese Tests sind kostenlos, wenn sie etwa aufgrund eines positiven Schnelltests oder für Kontaktpersonen der Kategorie 1 verordnet werden. PCR-Tests für private Zwecke, wie etwa der Antritt einer Urlaubsreise, sind hingegen kostenpflichtig.

 

Terminbuchungen für sämtliche Dienstleistungen der Teststelle des Unternehmens Medicare sind über die Internetadresse www.covid-testzentrum.de/baddriburg möglich.

Gesundheits-Kioske sollen entstehen

06.05.2021/PM

Kreis Höxter.  Smarte Gesundheits- und Pflegeversorgung: Kreis Höxter bekommt rund 600.000 Euro Förderung. Einmal mehr hat sich der Kreis Höxter erfolgreich um eine Bundesförderung für den Bereich Digitalisierung beworben. Insgesamt gehen 599.400 Euro vom Bundesinstitut für Bau-, Stadt- und Raumforschung in das Kulturland. Mit dem Geld sollen Strukturen geschaffen werden, um die Gesundheits- und Pflegeversorgung im ländlichen Raum mithilfe der Digitalisierung noch weiter zu verbessern. Unter anderem sollen in 30 Dörfern sogenannte Gesundheits-Kioske entstehen.

 

Hierfür haben der Kreis Höxter und die Gesellschaft für Wirtschaftsförderung das Modellvorhaben „Smarte Gesundheits- und Pflegeversorgung für ländliche Räume“ entwickelt, das gemeinsam mit der Volkshochschule Diemel-Egge-Weser als bewährtem Kooperationspartner umgesetzt wird. „Wir freuen uns sehr über die Bundesförderung, denn sie erlaubt es uns, die Gesundheits- und Pflegeversorgung in unseren Dörfern nachhaltig zu gestalten. Mit dem Projekt können wir auf diesem Gebiet ein sehr wichtiger Vorreiter für andere ländliche Regionen sein“, sagt Landrat Michael Stickeln. „Gerade hier ist die Gesundheits- und Pflegeversorgung oft eine große Herausforderung. Der demografische Wandel führt dazu, dass der Anteil der älteren Bevölkerung in unserer Gesellschaft steigt und damit die ortsnahe, medizinische Versorgung noch wichtiger wird. Gleichzeitig wird es für Hausärzte immer schwieriger, beim Ruhestandseintritt Nachfolgerinnen oder Nachfolger für ihre Praxen zu finden.“

 

Hier biete die Digitalisierung viele Chancen, die mit dem Modellvorhaben genutzt werden sollen. „Mit dem Projekt verbinden wir Gesundheitsversorgung und Digitalisierung – zwei Themen, die besonders in der Corona-Pandemie enorm an Bedeutung gewonnen haben. Unser gemeinsames Ziel ist es deshalb, das Bewusstsein für digitale Lösungen auch im Bereich der Gesundheits- und Pflegeversorgung zu schärfen und die Strukturen zu verbessern“, so Landrat Stickeln. „Bei der Umsetzung des Projekts nutzen wir deshalb die bereits vorhandenen Strukturen der Dörfer, um möglichst nah an der Lebenswirklichkeit der Menschen zu sein.“

 

So sollen in 30 ausgewählten Modelldörfern des Kreises Höxter jeweils zwei „Lotsen/Coaches für digitale Kompetenz im Bereich Gesundheit und Pflege" ausgebildet werden. Diese informieren ihre Mitbürgerinnen und Mitbürger dann über digitale Gesundheits- und Pflegedienste, beraten sie bei der Anwendung und stehen für alle themenbezogenen Fragen mit Rat und Tat zur Seite. Zudem wird in jeder teilnehmenden Gemeinde ein barrierefreier Gesundheits-Kiosk im entsprechenden Dorfgemeinschaftshaus eingerichtet. Er dient als zentrale Anlauf-, Informations- und Beratungsstelle für die Erprobung digitaler Gesundheitsanwendungen wie etwa Videosprechstunden mit Ärzten, Nutzung von Fitnessarmbändern, digitale Gesundheitsplattformen und Patientenforen, elektronische Rezepte und Krankschreibungen, Gesundheits- und Senioren-Apps und vieles mehr.

Kooperationspartner für das Projekt ist die Volkshochschule (VHS) Diemel-Egge-Weser. „Mit dem Modellvorhaben ‚Smarte Gesundheits- und Pflegeversorgung für ländliche Räume‘ leisten wir gemeinsam einen wichtigen Beitrag, um die Teilhabe und die digitale Souveränität der Menschen speziell auf den Dörfern weiter zu verbessern“, freut sich Dr. Andreas Knoblauch-Flach, Leiter der VHS Diemel-Egge-Weser. „Gemeinsam mit Förderprojekten wie Smart Country Side und Dorf.Zukunft.Digital, die ebenfalls auf die Chancen der Digitalisierung für die Menschen im ländlichen Raum abzielen, schaffen wir so einen wichtigen Mehrwert für unser Kulturland.“

 

Die Ergebnisse des Projekts, das auf drei Jahre angelegt ist, werden in einen sogenannten „Transferleitfaden“ zusammengefasst, damit die Inhalte auch von anderen ländlichen Regionen übernommen werden können. Die Qualitätssicherung erfolgt durch eine im Konzept vorgesehen Projektkoordination.

 

Interessierte Dörfer können sich für eine Projektbeteiligung bei Dr. Andreas Knoblauch-Flach (a.knoblauch-flach@warburg.de, Tel. 05641/92-51710) vormerken lassen.

Ab Donnerstag können auch Personen der  Priorität 3  einen Impftermin vereinbaren.

05.05.2021/PM

NRW. NRW- Gesundheitsminister Karl-Josef Laumann hat heute den weiteren Impffahrplan für Nordrhein-Westfalen für die kommenden Wochen vorgestellt. Ab Donnerstag, 6. Mai 2021, werden viele weitere Personengruppen ein Impfangebot im Impfzentrum erhalten und einen Impftermin vereinbaren können. 

 

Das Ministerium für Arbeit, Gesundheit und Soziales teilt mit:

Gesundheitsminister Karl-Josef Laumann hat heute den weiteren Impffahrplan für Nordrhein-Westfalen für die kommenden Wochen vorgestellt. Ab Donnerstag, 6. Mai 2021, werden viele weitere Personengruppen ein Impfangebot im Impfzentrum erhalten und einen Impftermin vereinbaren können. Damit ermöglicht Nordrhein-Westfalen nun regelhaft auch die Impfung einer großen Personengruppe der Priorität 3. Neben Kontaktpersonen von Pflegebedürftigen und Eltern von schwer erkrankten Minderjährigen gehören zu den nun Impfberechtigten auch Beschäftigte im Lebensmitteleinzelhandel und in Drogeriemärkten. Darüber hinaus erhalten Beschäftigte an weiterführenden Schulen ein Impfangebot, genauso wie einzelne Personengruppen der Justiz.

 

Minister Laumann erklärt: „Fast jeder Dritte hat in Nordrhein-Westfalen bereits eine Erstimpfung erhalten. Die Impfkampagne läuft inzwischen auf Hochtouren. Bis im Juni die Priorisierung voraussichtlich aufgehoben wird, wollen wir in Nordrhein-Westfalen noch einmal ordentlich Strecke machen und so viele Menschen der Priorität 1, 2 und 3 wie möglich geimpft haben. Die Impfkontingente sind nach wie vor begrenzt und es werden sicherlich nicht alle sofort geimpft werden können. Aber wir machen nun noch einmal einer sehr großen Personengruppe ein Impfangebot.“

 

Die folgenden Personengruppen können ab Donnerstag, 6. Mai, 8.00 Uhr über die Terminbuchungsportale der Kassenärztlichen Vereinigungen einen Impftermin in einem Impfzentrum buchen. Die Terminbuchung ist online möglich über www.116117.de sowie telefonisch über die zentrale Rufnummer 116 117 oder die zusätzliche Rufnummer je Landesteil: (0800) 116 117 02 für Westfalen-Lippe und (0800) 116 117 01 für das Rheinland.

 

Für alle Personengruppen kommt mRNA-Impfstoff zum Einsatz – das heißt von BioNTech oder Moderna. Eine Wahl des Impfstoffs ist nicht möglich.

 

An folgende Personengruppen richtet sich das Angebot:

 

Kontaktpersonen von Pflegebedürftigen und Schwangeren: Anspruchsberechtigt sind maximal zwei Kontaktpersonen je schwangere Person bzw. je nicht in einer Einrichtung befindlichen pflegebedürftigen Person (d.h. die pflegebedürftige Person muss zu Hause gepflegt werden). Als Nachweis ist das vom MAGS bereitgestellte Formular zu verwenden. Kontaktpersonen von Schwangeren haben darüber hinaus eine Kopie des Mutterpasses vorzulegen. Kontaktpersonen von sich nicht in einer Einrichtung befindlichen pflegebedürftigen Personen haben eine Kopie des Nachweises der Pflegekasse über den Pflegegrad der pflegebedürftigen Person vorzulegen. Die Kontaktpersonen von Pflegebedürftigen müssen nicht als Pflegepersonen bei der Pflegekasse benannt sein. Das Alter und die Art der gesundheitlich bedingten Beeinträchtigung der pflegebedürftigen Person sind für die Impfberechtigung unerheblich.

Eltern von schwer erkrankten Minderjährigen: Eltern von minderjährigen Kindern mit einer Vorerkrankung nach § 3 Abs. 1 Nr. 2 CoronaImpfV, die selbst nicht geimpft werden können, sind den Kontaktpersonen von Pflegebedürftigen gleichgestellt. Dem Impfzentrum ist eine ärztliche Bescheinigung vorzulegen, die bestätigt, dass das Kind der Personengruppe nach § 3 Abs. 1 Nr. 2 CoronaImpfV zuzuordnen ist. Eine Pflegebedürftigkeit ist nicht nachzuweisen.

Beschäftigte im Lebensmitteleinzelhandel und in Drogeriemärkten: Dazu zählen grundsätzlich alle im Verkauf Beschäftigten inkl. der Teilzeitbeschäftigten, Auszubildenden oder Minijobber.

Lehrerinnen und Lehrer sowie weitere Beschäftigte an weiterführenden Schulen

Beschäftigte im Justizvollzug mit Gefangenenkontakten

Gerichtsvollzieherinnen und -vollzieher

Beschäftigte in den Servicebereichen der Gerichte und Justizbehörden, Richterinnen und Richter sowie Staatsanwältinnen und Staatsanwälte

Beschäftigte im Ambulanten Sozialen Dienst der Justiz

Wichtig: Der Nachweis der Impfberechtigung muss bei den Berufsgruppen über eine Arbeitgeberbescheinigung erfolgen. Diese ist zum Impftermin im Impfzentrum mitzubringen. Zudem ist das Arbeitsstättenprinzip aufgehoben. Die oben genannten Personengruppen können einen Termin in einem Impfzentrum ihrer Wahl vereinbaren.

 

Dazu erklärt Gesundheitsminister Laumann: „Zwei Personengruppen liegen mir besonders am Herzen: Die Beschäftigten im Lebensmitteleinzelhandel und in den Drogeriemärkten. Sie haben täglich Kundenkontakt und halten unsere Versorgung seit Beginn der Corona-Pandemie aufrecht. Und sie haben keine große Lobby wie andere Berufsgruppen. Sie erhalten jetzt ein Impfangebot, damit sie bei ihrer täglichen Arbeit keine Angst mehr vor einer möglichen Infektion haben müssen. Schwer erkrankte Kinder und Jugendliche unter 16 Jahren können selbst noch nicht geimpft werden. Umso wichtiger ist es mir, dass wir in Nordrhein-Westfalen diesen Kindern und Jugendlichen, unabhängig von der Pflegebedürftigkeit, dadurch einen besonderen Schutz geben, dass wir ihren Eltern nun ein Impfangebot machen.“

 

Die Impforganisation der folgenden Personengruppe erfolgt vor Ort über die Kreise und kreisfreien Städte in Abstimmung mit den Trägern bzw. den Arbeitgebern:

 

Personen, die in Einrichtungen zur gemeinschaftlichen Unterbringung von Asylbewerbern, vollziehbar Ausreisepflichtigen, Flüchtlingen und Spätaussiedlern untergebracht oder tätig sind, sind bis zum 31. Mai 2021 zu impfen.

 

In Kürze werden zudem durch zunächst 100.000 zusätzliche Impfdosen auch aufsuchende Impfangebote in sozial benachteiligten Stadtteilen mit besonders hohen Inzidenzen ermöglicht werden. Nordrhein-Westfalen geht hier voran. Neben der Impfung von obdachlosen Personen sollen Menschen in benachteiligten Stadtteilen mit beengten Wohnverhältnissen dadurch schnell und unbürokratisch geschützt werden. Nach dem Start in Köln soll basierend auf diesen Erfahrungen das weitere Vorgehen in den kommenden Wochen fixiert und forciert werden.

 

Ab der zweiten Maihälfte wird zudem auch für Beschäftigte der Polizei, des Katastrophenschutzes sowie der Berufs- und der Freiwilligen Feuerwehr die Möglichkeit zur Terminbuchung im Impfzentrum eröffnet.

 

Minister Laumann weist zudem darauf hin, dass es sinnvoll sein kann, in den Arztpraxen das Impfintervall des AstraZeneca-Impfstoffs von zwölf auf neun Wochen zu verkürzen, um die Akzeptanz dieses Impfstoffs weiter zu erhöhen: „Gerade vor den Ferien stellen sich viele Mitbürgerinnen und Mitbürger die Frage, ob sie noch vor dem Urlaub vollständig geimpft werden können. Dafür spricht einiges, wenn der Abstand zwischen erster und zweiter Impfung bei AstraZeneca nicht doppelt so lang ist wie bei einer mRNA-Impfung.“

Einkaufen mit Termin weiterhin ohne Schnelltest möglich

05.05.2021/PM

Kreis Höxter.  Weil die Inzidenz langanhaltend und stabil deutlich unter der Grenze von 100 liegt, gelten im Kreis Höxter mehr Freiheiten als in den meisten anderen Regionen in Deutschland, die von den Einschränkungen der sogenannten Bundesnotbremse betroffen sind. Das bedeutet, dass die Menschen auch weiterhin mit Terminvereinbarung in Geschäften einkaufen oder zum Friseur gehen können, ohne einen tagesaktuellen negativen Schnelltest vorweisen zu müssen. 

 

Somit gelten auch viele der zusätzlichen Lockerungen, die das Land Nordrhein-Westfalen seit dem 3. Mai vollständig geimpften oder genesenen Personen zuspricht, im Kreis Höxter derzeit ohnehin schon für alle Bürgerinnen und Bürger. 

 

„Ich freue mich sehr, dass wir diese Freiheiten haben. Viele Einzelhändlerinnen und Einzelhändler haben mir berichtet, dass ihre Termine derzeit sehr stark nachgefragt werden“, sagt Landrat Stickeln. Termine können online, telefonisch und auch an der Tür des Geschäfts vereinbart werden. „Nach den enormen Belastungen der letzten Monate bin ich sehr glücklich über diese positiven Impulse für unsere heimische Wirtschaft. Zudem hoffe ich, dass Bund und Land auch für andere Bereiche wie Gastronomie, Hotelgewerbe, Kultur oder Freizeitstätten wie Fitnessstudios in absehbarer Zeit Öffnungsperspektiven ermöglichen.“

 

Gleichzeitig betont Landrat Stickeln aber auch die Bedeutung von regelmäßigen Schnelltests, um die Coronavirus-Pandemie weiterhin wirksam einzudämmen. „Wir haben im Kreis Höxter ein flächendeckendes Netz von Testmöglichkeiten geschaffen. So können wir dazu beitragen, Infektionen aufzudecken und frühzeitig Ansteckungen zu verhindern.“

 

Damit das öffentliche Leben im Kreis Höxter weiterhin so uneingeschränkt wie möglich stattfinden kann, bittet Landrat Stickeln: „Halten Sie sich weiterhin an die geltenden Regeln. Machen Sie regelmäßig Schnelltests. Wir sind im Kreis Höxter gemeinsam auf einem sehr guten Weg.“

L890: Fahrbahn-Erneuerung mit Vollsperrung

03.05.2021/PM

Kreis Höxter. Die Fahrbahn der L890 zwischen Höxter/Ottbergen (B64) und Höxter/Bosseborn (Ferienstraße) wird ab heute instandgesetzt. Dafür wird der Streckenabschnitt in Teilabschnitten voraussichtlich bis Oktober 2021 voll gesperrt. Umleitungen werden örtlich ausgeschildert. Insgesamt investiert Straßen.NRW hier etwa 1,3 Millionen Euro.  

 

Die Maßnahme wird in drei unterschiedliche Bauabschnitte aufgeteilt, die nacheinander bearbeitet werden. Bauabschnitt eins betrifft die Ortschaft Ottbergen mit der ‚Derenbornstraße‘. Den zweiten Bauabschnitt stellt die Streckenführung zwischen Ottbergen und Bosseborn dar. Die Ortslage in Bosseborn mit der Ottberger Straße wird den abschließenden Sanierungsbereich umfassen. Gestartet wird in Fahrtrichtung Bosseborn am Teilabschnitt zwischen Haus Nummer fünf an der ‚Derenbornstraße‘ und der Straße ‚Am Grünenberg. Danach schließen sich im weiteren Verlauf die Abschnitte ‚Am Grünenberg‘ bis ‚Ostdeutsche Straße‘ an bis hin zu einem landwirtschaftlichen Betrieb am Ortsrand von Ottbergen. Die Wohngebietsanschlüsse in diesem Teil bleiben während der Bauausführung erreichbar. Die Arbeiten in Ottbergen werden voraussichtlich Ende Juni abgeschlossen sein.

Pylon stärkt Weserbrücke Höxter

Sperrung für neun Monate

03.05.2021/PM

Höxter.  Die Weserbrücke Höxter ist derzeit für Kraftfahrzeuge über 3,5 Tonnen gesperrt. Hohlstellen, Risse und ein ungewöhnliches Schwingverhalten sind die Gründe. Nach einer Notinstandsetzung im Jahr 2016 wird das aus dem Jahr 1955 stammende Bauwerk noch vor der Landesgartenschau 2023 in Höxter verstärkt. Ein Pylon in A-Form, ein etwas über 25 Meter hohes Beton-Bauteil mit Seilverspannung, soll die Brücke für Kraftfahrzeuge über 3,5 Tonnen und mehr als zwei Metern Breite in beide Richtungen wieder passierbar machen.

 

„Der Plan steht, die Baumaßnahmen sollen noch dieses Jahr beginnen“, erklärt Hubertus Borgelt, Abteilungsleiter Bau der Straßen.NRW-Regionalniederlassung Sauerland-Hochstift. Die Bürgerinnen und Bürger der Stadt Höxter und der angrenzenden Ortschaften auch in der niedersächsischen direkten Nachbarschaft  müssen in der Bauphase allerdings mit verkehrsbedingten Einschränkungen rechnen. Weil die Sicherheit für die Verkehrsteilnehmer während der Baumaßnahmen an der Brücke nicht gewährleistet werden kann,  muss die Fürstenberger Straße (L755) im Bereich der Weserbrücke für die Arbeiten am Bauwerk gesperrt werden. Für Fußgänger und Radfahrer ist eine Sperrung von fünf bis sechs Monaten vorgesehen. Der öffentliche Straßenverkehr muss mit dieser Einschränkung bis zu neun Monate rechnen.

 

„Die Sicherheit der Verkehrsteilnehmer hat für uns neben unserer verstärkenden Baumaßnahme an der Weserbrücke oberste Priorität“, erklärt Borgelt. „Wir stimmen uns derzeit mit den örtlichen Verkehrsbetrieben über einen Umleitungsverkehr ab. Ein besonderes Augenmerk gelte dem Verkehr für Schülerinnen und Schüler der Ortschaften über die nordrheinwestfälische Landesgrenze hinweg. „Auch für die örtlichen Rettungskräfte arbeiten wir derzeit ein geeignetes Konzept aus“, so Borgelt abschließend. Die Umleitung für den KFZ-Verkehr wird über die Brücke in Lüchtringen erfolgen.

 

Der Umleitungs- und Ersatzverkehr sowie die genauen Daten zum konkreten Baustart, werden rechtzeitig vor der geplanten Maßnahme bekanntgegeben.

BI Lebenswertes Bördeland und Diemeltal e.V. zum Antrittsbesuch im Landratsamt

30.04.2021/PM

Kreis Höxter. Die für ein zentrales Bereitstellungslager Würgassen unüberwindbaren geologischen Risiken waren das zentrale Thema beim Besuch der Bürgerinitiative Lebenswertes Bördeland und Diemeltal e.V. beim Höxteraner Landrat Michael Stickeln.

Foto: Landrat Michael Stickeln, Michael Werner, Fachbereichsleiter Umwelt, Bauen und Geoinformationen, Josef Jacobi, Vorstand BI lebenswertes Bördeland und Diemeltal, Edith Götz, Arbeitskrei Würgassen, Dr. Claus Schubert, Hubertus Hartmann, Prof. Dr. Dr. Martin Hörning, beide AK Würgassen, Rainer Mues, Vorstand BI lebenswertes Bördeland und Diemeltal e.V.

Wie der Geologe Dr. Claus Schubert aus Trendelburg ausführte, fehlt es dem geologischen Gutachten, welches die BGZ vorgelegt hat, am nötigen Tiefgang. Die Aussagen

darin basieren überwiegend auf Annahmen und Schätzungen. Darüber könne auch

die scheinbar hohe Anzahl an Bohrungen nicht hinwegtäuschen, so der Experte. Sie seien weder tief genug noch wirklich flächenhaft! Außerdem würden klare Angaben zu Weserhoch- und Grundwasserständen, Torflinsen oder Weseraltarmen fehlen. Eine multimethodische Diskussion anhand offizieller Karten oder Archivdaten fehle ebenso. Letztendlich, so sein Resümee, ergäbe die Beurteilung des bisherigen geologischen Sachstands eine nüchterne Bilanz, nicht zuletzt, weil die Grundsätze der Anforderungen an Baugrundgutachten aus den einschlägigen DIN nahezu unberücksichtigt blieben.

 

Landrat Stickeln bedankte sich bei der Initiative für deren Einsatz und die bisher geleistete Arbeit und betonte die Bedeutung bürgerschaftlichen Engagements für demokratische Entscheidungsprozesse. "Und wir freuen uns, die Gelegenheit erhalten zu haben, hier auf die eklatanten Mängel bei der Auswahl und der Begründung des geplanten ZBL-Standorts Würgassen hinzuweisen“, so die Vertreter des Vereins. Das Vorstandsmitglied Josef Jacobi betonte, dass die BI ihre Arbeit natürlich nicht nur auf das Diemeltal beschränke, sondern sich auch für den Schutz des Wesertals verantwortliche fühle.

 

Elternlotsen als zentrale Ansprechpartner

29.04.2021/PM

Kreis Höxter.  Als Kooperation zwischen dem Jugendamt des Kreises Höxter und dem Schulamt für den Kreis Höxter ist das Projekt Zebrastreifen an den Start gegangen. Es soll Kinder und ihre Eltern beim Übergang vom Kindergarten in die Schule unterstützen und stärken.

Nun wurden die beiden Elternlotsen Silke Merkel und Sandra Wegener vorgestellt, die als zentrale Ansprechpartnerinnen eine Kontaktaufnahme erleichtern wollen.

„Wie gelingt ein guter Einstieg in die Grundschulzeit? Diese Frage stellen sich viele Eltern beim Wechsel ihrer Kinder vom Kindergarten in die Grundschule“, erläutert Klaus Brune, Leiter des Jugendamtes des Kreises Höxter. Manchmal wüssten sie aber einfach nicht, wer ihnen die richtigen Antworten liefern könne. „Um hier problemlos auf die vorhandenen Strukturen und Hilfsmöglichkeiten Zugriff zu bekommen, soll es mit den beiden Elternlotsen zentrale Ansprechpartnerinnen geben, die fest im Netzwerk verankert sind und wissen, wie in jedem speziellen Fall geholfen werden kann“, so Brune.

 

„Wir haben die Interessen der Kinder fest im Blick, damit ihr Aufwachsen gelingt und sie sich entfalten sowie ihre Chancen zur Verwirklichung nutzen können“, sagen die beiden Elternlotsen Silke Merkel und Sandra Wegener. „Der Übergang eines Kindes vom Kindergarten in die Grundschule ist auch für dessen Eltern ein komplexer Lernprozess, in dem sie neue Entwicklungsaufgaben bewältigen müssen“, erläutert Merkel. „Uns geht es darum, eventuelle Ängste abzubauen und zum Beispiel erste Kontakte mit der zukünftigen Schule der Kinder bereits vor der Einschulung zu gestalten.“ 

 

Beim Projekt Zebrastreifen werden Bausteine entwickelt, die dazu beitragen sollen, Kinder und Familien in der Vorbereitung auf die Schule im Rahmen der Vorschulphase zu unterstützen. Diese Bausteine werden derzeit an den Modellstandorten Willebadessen und Bad Driburg erprobt. „Eltern sollen sowohl im Vorschuljahr als auch im ersten und zweiten Schuljahr die Möglichkeit haben, die für sie relevanten Fragen und Themen adäquat zu diskutieren und in angenehmer Atmosphäre ganz ungezwungen in den Austausch mit andere Eltern, Lehrern und Fachpersonen zu kommen“, erklärt Schulrat Hubertus Gockeln. Für ihn ist solch ein frühzeitiger Austausch mit der Schule die Basis, um das notwendige Vertrauen aufzubauen. „Umso besser, wenn die Eltern nicht lange überlegen müssen, wen sie ansprechen können – dafür gibt es ja jetzt die beiden Elternlotsen.“

 

Die Elternlotsen stehen kreisweit allen Eltern von Vor- und Grundschulkindern als Vermittler zur Verfügung und sind beim Kreis Höxter montags bis donnerstags von 8.30 bis 16 Uhr und freitags von 8.30 bis 12.30 Uhr zu erreichen: Silke Merkel unter 05271 / 965-3326 und Sandra Wegener unter 05271 / 965-3328, gerne aber auch per E-Mail unter elternlotse@kreis-hoexter.de.

 

Vorerkrankte und Kontaktpersonen: Informationen zur Buchung von Impfterminen

28.4.20217/PM

Kreis Höxter. Vorerkrankte Menschen nach § 3 der Impfverordnung können ab Freitag, 30. April, einen Impftermin über das Portal der Kassenärztlichen Vereinigung Westfalen-Lippe (KVWL) vereinbaren. Das hat das Land Nordrhein-Westfalen angekündigt. Kontaktpersonen von Schwangeren und Pflegebedürftigen können weiterhin für ihre Terminvereinbarung das Portal des Kreises Höxter nutzen. Hier werden ebenfalls ab Freitag neue Termine für die kommende Woche eingestellt.

 

Allerdings weist Christian Schormann, stellvertretender organisatorischer Leiter des Impfzentrums des Kreises Höxter, auf die weiterhin begrenzte Menge an verfügbaren Impfdosen hin. „Unsere Terminplanung richtet sich an der Impfstoffmenge, die wir vom Land zur Verfügung gestellt bekommen. Wir bitten daher um Verständnis, dass auch am Freitag alle Termine bereits nach kurzer Zeit vergeben sein könnten. Das können wir leider nicht ändern“, so Schormann.

 

Wichtig für die Kontaktpersonen Schwangeren und Pflegebedürftigen sei zudem, dass sie beim Termin im Impfzentrum in Brakel ihre Impfberechtigung nachweisen müssen. „So müssen etwa Kontaktpersonen von Pflegebedürftigen zwingend etwa den Bescheid der Pflegekasse über die Anerkennung der Pflegebedürftigkeit mitbringen. Des Weiteren ist das Formular zur Kontaktperson zum Impftermin ausgefüllt mitzubringen. Ohne einen derartigen Nachweis müssen die Menschen am Impfzentrum leider abgewiesen werden, selbst wenn sie einen Termin vereinbart haben“, sagt Christian Schormann. „Zudem bitten wir alle impfberechtigten Menschen, die einen Termin vereinbaren möchten, dazu die entsprechenden Portale zu nutzen. So müssen Menschen mit Vorerkrankungen ihren Termin über die KVWL vereinbaren, Kontaktpersonen von Pflegebedürftigen und Schwangeren können das Portal des Kreises Höxter nutzen.“

 

Anbei die wichtigsten Informationen zur Vereinbarung von Impfterminen für die unterschiedlichen Personengruppen:

 

Menschen mit Vorerkrankungen nach §3 der Impfverordnung:

Die Terminbuchung für Vorerkrankte ist ab dem 30. April 2021, 8 Uhr möglich. Sie kann online über www.116117.de sowie telefonisch über die zentrale Rufnummer 116 117 oder die zusätzliche Rufnummer (0800) 116 117 02 für Westfalen-Lippe erfolgen. Partnerbuchungen werden aufgrund technischer Voraussetzungen ab diesem Moment nicht mehr möglich sein. Personen ab 70 Jahren, die dringend mit ihrem Partner geimpft werden wollen, sollten daher bis zum 29. April 2021 einen Impftermin vereinbaren. 

 

Der Nachweis einer Vorerkrankung erfolgt über eine formlose Bescheinigung des Arztes, die zum Impftermin mitzubringen ist. Dabei wird die Zugehörigkeit zur impfberechtigten Personengruppe nach Coronavirus-Impfverordnung (§ 3 Abs. 1 Nr. 2 a - j) bescheinigt – diese Fälle bedürfen keiner konkreten Diagnose. Personen mit Vorerkrankungen der Priorität 2 sind:

- Personen mit Trisomie 21 oder einer Conterganschädigung,

- Personen nach Organtransplantation,

- Personen mit einer Demenz oder mit einer geistigen Behinderung oder mit schwerer psychiatrischer Erkrankung, insbesondere bipolare Störung, Schizophrenie oder schwere Depression, 

- Personen mit behandlungsbedürftigen Krebserkrankungen,

- Personen mit interstitieller Lungenerkrankung, COPD, Mukoviszidose oder einer anderen, ähnlich schweren chronischen Lungenerkrankung,

- Personen mit Muskeldystrophien oder vergleichbaren neuromuskulären Erkrankungen, Personen mit Diabetes mellitus mit Komplikationen,

- Personen mit Leberzirrhose oder einer anderen chronischen Lebererkrankung,

- Personen mit chronischer Nierenerkrankung,

- Personen mit Adipositas (Personen mit Body-Mass-Index über 40).

Bis zu zwei Kontaktpersonen von Schwangeren:

Terminvereinbarungen sind über das Buchungsportal des Kreises Höxter unter www.impfung-kreis-hoexter.de möglich. Zum Impftermin im Impfzentrum des Kreises Höxter muss ein ausgefülltes Formular mitgebracht werden, dass unter www.corona.kreis-hoexter.de zu finden ist. Zudem müssen die Kontaktpersonen folgende Dokumente ebenfalls zum Impftermin mitbringen:

- Personalausweis oder ein anderer amtlicher Lichtbildausweis der Kontaktperson und

- Nachweis der Impfberechtigung etwa durch Kopie des Mutterpasses.

Bis zu zwei Kontaktpersonen von Pflegebedürftigen, die nicht in einer Einrichtung leben

Terminvereinbarungen sind über das Buchungsportal des Kreises Höxter unter www.impfung-kreis-hoexter.de möglich. Zum Impftermin im Impfzentrum des Kreises Höxter muss ein ausgefülltes Formular mitgebracht werden, dass unter www.corona.kreis-hoexter.de zu finden ist. Zudem müssen die Kontaktpersonen folgende Dokumente ebenfalls zum Impftermin mitbringen:

- Altersnachweis der pflegebedürftigen Person oder ärztliche Bescheinigung über eine Diagnose der Prioritätsgruppe 2 der pflegebedürftigen Person (erhältlich über Hausarzt) und

- Kopie des bereits vorliegenden Bescheides der Pflegekasse über die Anerkennung der Pflegebedürftigkeit oder ein anderes, dementsprechendes Dokument der Pflegekasse, zum Beispiel über die Gewährung von Leistungen, Höherstufungen im Pflegegrad etc.

Hohes Anruferaufkommen bei der Kreisverwaltung 

Derzeit gehen täglich mehr als 500 Anrufe sowie hunderte Mails beim Kreis Höxter ein. Viele Menschen fragen nach, wann und wie sie persönlich einen Impftermin vereinbaren können. „Wir verstehen, dass gerade in dieser Phase des Impfprozesses viele Menschen Fragen haben. Deshalb bündeln wir auf unserer Internetseite die wichtigsten Informationen und geben regelmäßig die wichtigsten Neuigkeiten über die Medien an die Öffentlichkeit“, sagt Matthias Kämpfer, Leiter des Krisenstabes des Kreises Höxter. Er bittet alle Bürgerinnen und Bürger darum, vor einem Anruf oder einer Mail an die Kreisverwaltung erst die bestehenden Informationskanäle zu nutzen. „Sicher kann ein Großteil der Fragen dann bereits beantwortet werden“, so Kämpfer.

Transporter kommt von Ostwestfalenstraße ab - Fahrer schwer verletzt

28.4.20217/PM

Kreis Höxter. Nachdem ein Transporter Mittwochmorgen von der Ostwestfalenstraße abkam, musste der verletzte Fahrer in ein Krankenhaus gebracht werden.

Der 57-jährige Fahrer aus dem Kreis Höxter war am 28. April gegen 00.45 Uhr auf der B 252 aus Steinheim kommend Richtung Brakel unterwegs. In Höhe der Ortschaft Eichholz kam der Opel Movano aus bislang ungeklärter Ursache nach rechts von der Fahrbahn ab, durchfuhr eine Senke und kam auf dem Feld zum Stehen.

 

Der Fahrer konnte seinen Van eigenständig verlassen. Ein Rettungswagen brachte den schwer verletzten Mann in ein Krankenhaus, wo er stationär verblieb. Ein Abschleppunternehmen wurde mit der Bergung des Fahrzeugs beauftragt. Der Schaden an dem Transporter wird auf mehr als 10.000 Euro geschätzt.

Garage und Holzlager geraten in Brand

27.04.2021/PM

Kreis Höxter. Ein Sachschaden von schätzungsweise 150.000 Euro ist am Freitag, 23. April, bei einem Garagenbrand in Steinheim-Eichholz entstanden. Zwei Personen wurden vorsorglich in ein Krankenhaus gebracht.

 

Nach ersten Angaben hatte gegen 17:30 Uhr ein Rasenmäher bei Reparaturarbeiten in einer Garage Feuer gefangen. Eigene Löschversuche des Eigentümers schlugen fehl, die Flammen griffen schnell auf weitere Gegenstände über. Von dort breitete sich das Feuer auf die Doppelgarage, ein angrenzendes Lager und einen Holzschuppen aus.

 

Der Eigentümer konnte sich in Sicherheit bringen, die alarmierte Feuerwehr ging mit zahlreichen Einsatzkräften gegen das weithin sichtbare Feuer vor. Trotzdem wurde der Gebäudekomplex, in dem neben Geräten, Reifen und Werkzeugen auch gefüllte Reservekanister mit Treibstoffen lagerten, durch den Brand weitgehend zerstört. Auch an umliegenden Gebäuden, darunter ein Gewächshaus, gab es Beschädigungen unter anderem durch gesplitterte Glasscheiben.

 

Der 81-jährige Bewohner und seine 80-jährige Frau wurden vorsorglich zur Beobachtung in ein Krankenhaus gebracht. Die weiteren Ermittlungen zu dem Brand dauern noch an.

Corona-Verstöße im Kreis Höxter am Wochenende

26.04.2021/PM

Kreis Höxter. Der Polizei wurden am Wochenende mehrfach Hinweise zu Personengruppen gegeben, die sich nicht an die Corona-Vorgaben halten sollen.

 

Am Freitag, 23. April, meldete ein Bürger der Polizei in den Abendstunden eine Feierlichkeit in Bad Driburg. Die Polizei stellte zusammen mit dem Ordnungsamt der Stadt eine Feier mit 13 Beteiligen fest. Die Feier wurde aufgelöst, die Beteiligten erwarten nun Ordnungswidrigkeitenanzeigen.

 

Gegen 17.00 Uhr sollten in Höxter auf dem Radweg zwischen dem Bahnhof und Schloss Corvey mehr als ein Dutzend Jugendliche unterwegs sein. Bei Eintreffen der Polizei liefen die Jugendlichen teilweise über Bahngleise davon, um sich einer Kontrolle zu entziehen und eine Anzeige wegen Verstoßes gegen die Corona-Schutzverordnung zu verhindern. Zwei der Jugendlichen fuhren mit ihren Motorrollern davon. Beide konnten von der Polizei kurz darauf jedoch angehalten werden und bekommen nun weitere Anzeigen, weil sie nicht im Besitz einer Fahrerlaubnis waren. Die Polizei stellte zudem bei einem der Jugendlichen Drogen sicher.

 

Am Samstagabend, 24. April, traf die Polizei bei einer unerlaubten Feier in Höxter-Bödexen neun Personen an, gegen die wegen Verstoß gegen die Schutzverordnung Anzeigen geschrieben wurden.

 

Am frühen Sonntagmorgen, 25. April, kümmerte sich die Polizei um eine gemeldete Ruhestörung im Stadtgebiet Brakel. In einer Wohnung wurden sechs Personen angetroffen, die die Auflagen der Corona-Schutzverordnung nicht einhielten. Einer der Beteiligten muss mit einer weiteren Anzeige rechnen, da er den Beamten gegenüber falsche Personalien angegeben hatte.

 

Die Polizei überprüfte kreisweit weitere Hinweise auf Verstöße gegen die Corona-Schutzverordnung, Weitere Maßnahmen mussten jedoch nicht getroffen werden. 


Schulen sind Ziele von Einbrechern

23.04.2021/PM

Kreis Höxter. In zwei Schulen in der Klöcknerstraße in Brakel sind bislang unbekannte Täter gewaltsam eingedrungen. Innerhalb der Schulen wurden verschlossene Verbindungstüren aufgebrochen und mehrere Büroräume vermutlich nach Bargeld durchsucht. Nach erster Einschätzung wurde aus beiden Einrichtungen insgesamt Bargeld im dreistelligen Euro-Bereich entwendet.

 

Der Tatzeitraum kann eingrenzt werden auf die Zeit zwischen Mittwoch, 21. April, ab 19 Uhr und Donnerstag, 22. April, bis 6 Uhr. Die Polizei bittet um Hinweise von möglichen Zeugen, sie sollten sich bei der Polizei Höxter unter Telefon 05271/962-0 melden. 

Auch in Borgentreich wurde in zwei Schulen eingebrochen. In die Außenstelle der Sekundarschule und in die Grundschule, beides an der Straße "Patz der Stadt Rue" gelegen, verschafften sich die Einbrecher gewaltsam Zugang und durchsuchten mehrere Räumlichkeiten.

 

Während in der Grundschule nur ein paar Gegenstände von geringem Wert mitgenommen wurden, entwendeten die Täter in der Sekundarschule unter anderem einen Tresor. Die Tat muss sich in dem Zeitraum zwischen Mittwoch, 21. April, nach 20 Uhr, und Donnerstag, 22. April, vor 6.40 Uhr ereignet haben.

 

Die Ermittler der Polizei bitten um Hinweise. Mögliche Zeugen sollten sich mit der Polizei Höxter unter der Telefonnummer 05271/962-0 in Verbindung setzen.

Zu voll, zu schwer: Anhänger um 350 Kilo überladen!

23.04.2021/PM

Kreis Höxter. Im Rahmen einer Kontrolle hielten Beamte des Verkehrsdienstes Höxter auf der B 239 bei Steinheim einen VW Golf mit einem ungebremsten Anhänger an. Der Anhänger war mit gesägten Rundhölzern beladen, die der Eigentümer zu Brennholz verarbeiten wollte. Beide Reifen der Anhängerachse waren so platt, dass der Verdacht der Überladung bestand. Somit ordneten die Beamten eine Wiegung auf einer nächstgelegenen geeichten Fahrzeugwaage an.

 

Das Ergebnis: Die zulässige Anhängelast wurde um mehr als 50 Prozent überschritten. Der kontrollierte VW Golf Plus hat eine zulässige Anhängelast für ungebremste Anhänger von 690 Kilogramm, der Anhänger hatte eine tatsächliche Anhängerlast von (nach Abzug einer Messtoleranz) 1.040 Kilogramm. Das entspricht einer Überladung von 350 Kilo (50,7 Prozent).

 

Die Messung ergab zudem eine Überschreitung der zulässigen Anhänger-Gesamtmasse von mehr als 30 Prozent. Zugelassen waren in diesem Fall 800 Kilogramm, festgestellt wurden (nach Abzug) 1.070 Kilogramm.

 

Daher untersagten die Beamten dem Pkw-Führer die Weiterfahrt in dem Zustand. Den Verkehrssünder erwarten 235 Euro Bußgeld, ein Punkt in Flensburg und die entstandenen Wiegekosten.

 

In diesem Zusammenhang weist die Kreispolizeibehörde Höxter darauf hin, dass durch Überschreitungen der zulässigen Fahrzeugmassen eine Gefahr für die Fahrzeugführer selbst, aber auch für andere Verkehrsteilnehmer entstehen kann. In diesem Fall hätten sich die platten Reifen so stark erhitzen können, dass sie geplatzt wären. Das Gespann könnte ins Schleudern geraten und einen Unfall verursachen. Ebenso sind die Bremsen des Zugfahrzeugs allein nicht dafür ausgelegt, die erheblich überschrittene Masse des Anhängers abzubremsen. Im Falle einer Notbremsung wäre der Betroffen sicherlich nicht rechtzeitig zum Stehen gekommen.

 

Daher der Appell der Polizei: "Kontrollieren sie Ihre Fahrzeuggewichte! Es dient Ihrer eigenen Sicherheit."


Ab HEUTE: Terminvergabe für die Jahrgänge 1950 und 1951 beginnt

23.04.2021/PM

Kreis Höxter. Das Land Nordrhein-Westfalen macht ab Freitag, 23. April 2021, allen Menschen ein Impfangebot, die in den Jahren 1950 und 1951 oder früher geboren sind. Die Terminvergabe wird durch die Kassenärztliche Vereinigung Westfalen-Lippe (KVWL) organisiert. Dies ist über das Internet-Portal www.116117.de oder die Telefonnummer 0800 116 117 02 möglich.

Es können auch Lebenspartner*innen geimpft werden, bitte beachten Sie hierzu: Wenn Sie von der Partnerimpfung Gebrauch machen wollen, müssen Sie aktiv auch einen Termin für Ihren Lebenspartner*in buchen, da dieser sonst nicht geimpft werden kann! Weitere Informationen auf der Seite der Kassenärztlichen Vereinigung (KVWL) unter www.corona-kvwl.de/impftermin. Bei Fragen und Problemen zur Terminvereinbarung wenden Sie sich deshalb bitte direkt an die KVWL.


VW fährt auf parkendes Auto auf

22.04.2021/PM

Bad Driburg. Aus noch ungeklärten Gründen ist in Bad Driburg-Neuenheerse in den frühen Morgenstunden am Mittwoch, 21. April, ein VW Lupo auf ein am Fahrbahnrand abgestelltes Fahrzeug aufgefahren. Dabei entstand ein Sachschaden von insgesamt mindestens 9.000 Euro.

 

Der Unfall ereignete sich gegen 5.05 Uhr, als ein 21-Jähriger mit dem blauen Lupo in Neuenheerse die Klusstraße stadtauswärts fuhr. Dabei achtete er nicht auf einen am linken Fahrbahnrand parkenden weißen Opel Corsa und fuhr auf. Beide Fahrzeuge wurden erheblich beschädigt, der Lupo-Fahrer wurde vorsorglich mit dem Rettungswagen in ein Krankenhaus gebracht.


Kreis Höxter bietet Termine über eigenes Buchungsportal an

21.04.2021/PM

Kreis Höxter. Menschen mit Vorerkrankungen nach § 3 der Corona-Impfverordnung sowie bis zu zwei enge Kontaktpersonen von Schwangeren oder Pflegebedürftigen können ab Freitagmorgen, 23. April, auch einen Impftermin direkt beim Kreis Höxter buchen. Auf der Internetseite www.impfung-kreis-hoexter.de finden sie hierfür ein Buchungsportal. Hier werden je nach Verfügbarkeit des Impfstoffs regelmäßig neue Termine für diese Gruppen freigeschaltet.

 

Bislang wurden Menschen mit bestimmten Vorerkrankungen sowie die Kontaktpersonen von Schwangeren oder Pflegebedürftigen vor allem in Haus- oder gynäkologischen Facharztpraxen geimpft. „Mit dem zusätzlichen Angebot möchten wir den Impffortschritt in diesen beiden Gruppen weiter beschleunigen“, sagt Christian Schormann, stellvertretender Leiter des Impfzentrums des Kreises Höxter. Vereinbart werden können die Termine über ein eigenes Internetportal des Kreises Höxter auf der Seite www.impfung-kreis-hoexter.de. „Die Impfangebote der Arztpraxen bleiben selbstverständlich zusätzlich bestehen.“

 

Diese Gruppen können einen Impftermin über den Kreis Höxter vereinbaren:

 

Menschen mit Vorerkrankungen nach §3 der Corona-Impfverordnung.

Hierzu zählen Personen

-mit Trisomie 21,

-mit einer vorgenommenen Organtransplantation,

-mit einer Demenz, einer geistigen Behinderung oder mit einer schweren -psychiatrischen Erkrankung (insbesondere bipolare Störung, Schizophrenie oder schwere Depression)

-mit behandlungsbedürftigen Krebserkrankungen

-mit interstitieller Lungenerkrankung, COPD, Mukoviszidose oder einer anderen, ähnlich schweren chronischen Lungenerkrankung,

-mit Muskeldystrophien oder vergleichbaren neuromuskulären Erkrankungen,

-mit Diabetes mellitus mit Komplikationen,

-mit Leberzirrhose oder einer anderen chronischen Lebererkrankung,

-mit chronischer Nierenerkrankung,

-mit Adipositas (Personen mit Body-Mass-Index über 40).

 

Bis zu zwei enge Kontaktpersonen einer Schwangeren

Bis zu zwei enge Kontaktpersonen von einer nicht in einer Einrichtung befindlichen pflegebedürftigen Person

Um die Impfberechtigung nachzuweisen, müssen Menschen mit einer Vorerkrankung zum Impftermin ein ärztliches Attest mitbringen, mit dem nachgewiesen werden kann, dass eine Erkrankung gemäß § 3 der Impfverordnung vorliegt. Dazu reicht im Attest der Verweis auf den entsprechenden Paragraphen der Impfverordnung. Personen mit einem Attest nach § 4 der Impfverordnung sind derzeit noch nicht impfberechtigt.

 

Kontaktpersonen von Schwangeren oder Pflegebedürftigen finden auf der Homepage des Kreises Höxter unter corona.kreis-hoexter.de/5224 ein PDF-Formular zum Download, das ausgefüllt zum Impftermin mitgebracht werden muss. Zudem wird bei Kontaktpersonen von Pflegebedürftigen ein Altersnachweis der pflegebedürftigen Person, eine Kopie des Bescheides der Pflegekasse über die Anerkennung der Pflegebedürftigkeit oder ein anderes, dementsprechendes Dokument der Pflegekasse etwa über die Gewährung von Leistungen, Höherstufungen im Pflegegrad benötigt. Kontaktpersonen von Schwangeren müssen zusätzlich eine Kopie des Mutterpasses oder ein gleichwertigen Nachweis mitbringen.

Acht Autos in Godelheim und Brenkhausen aufgebrochen

20.04.2021/PM

Kreis Höxter. Eine Reihe von Autoaufbrüchen beschäftigt die Ermittler der Polizei Höxter. In der Nacht von Sonntag auf Montag sind fünf Fahrzeuge in Höxter-Godelheim und drei in Höxter-Brenkhausen zum Teil gewaltsam geöffnet und durchsucht worden. In den meisten Fällen machten die Täter allerdings nur geringe Beute.

Der Tatzeitraum liegt in allen Fällen zwischen Sonntag, 18. April, gegen 19 Uhr, bis Montag, 19. April, gegen 6.30 Uhr. In Godelheim wurden bisher folgende Fälle zur Anzeige gebracht: Am Drosteweg wurde bei einem grauen Volvo eine Seitenscheibe eingeschlagen, entwendet wurde ein Zigarettenschachtel. Ebenfalls am Drosteweg wurde die Scheibe eines blauen Skoda eingeschlagen. Entwendet wurde nach erster Einschätzung nichts.

Ebenfalls eine Scheibe eingeschlagen wurde bei einem schwarzen VW Golf, der in der Straße Nethegrund abgestellt war. Mehrere Gegenstände, darunter eine Brille, wurden entwendet. An der Driburger Straße wurde die Seitenscheibe eines VW Tiguan eingeschlagen. Es fehlen Schlüssel und 1,50 Euro Bargeld. Und in der Burgfeldstraße entwendeten der oder die unbekannten Täter eine Geldbörse mit Bargeld und Dokumenten aus einem grauen Peugeot.

Im gleichen Zeitraum gab es drei ähnliche Fälle in Brenkhausen: In der Schillerstraße wurden ein schwarzer Renault und ein schwarzer Ford Kuga nach Wertgegenständen durchsucht. Aus dem Renault wurden schließlich eine Packung Kaugummi und aus dem Ford Kleingeld im Wert von einem Euro entwendet. In der Berinkhusenstraße wurde ein schwarzer Audi gewaltsam geöffnet und eine Geldbörse mit Bargeld und Dokumenten gestohlen.

In allen Fällen bittet die Polizei um Hinweise von möglichen Zeugen, sie sollten sich mit der Polizei in Höxter unter Telefon 05271/962-0 in Verbindung setzen.

Verstöße gegen die Corona Auflagen

18.04.2021/PM

Kreis Höxter. Im Kreis Höxter kam es am Wochenende zu mehreren Verstößen gegen die Corona Schutzverordnung.

In Lüchtringen wurden über 50 Personen auf einem Festplatz angetroffen die sich anlässlich einer Hochzeit zusammengefunden hatten. Hier wurden Verstöße gegen die Corona Auflagen festgestellt. Das Ordnungsamt der Stadt Höxter wurde hinzugezogen und wird Ordnungswidrigkeitenverfahren einleiten.

In Warburg - Daseburg wurde eine "Party" gemeldet. Anscheinend haben sich bis zu 8 Personen in einem Bauwagen in der Nähe der Turnhalle getroffen und gefeiert. Auch in diesem Fall wurde eine Ordnungswidrigkeitenanzeige gefertigt.

In der Brakeler Fußgängerzone hielten sich 6 Personen ohne Einhaltung der Corona Vorschriften auf. Die Beteiligten müssen mit einem Bußgeld rechnen.

Anhänger kippt um, Trecker-Fahrer verletzt sich bei Unfall

17.04.2021/PM

Kreis Höxter. Verletzt wurde der Fahrer eines Traktors in Borgentreich, als er mit seiner landwirtschaftlichen Zugmaschine von einem Feldweg abkam, der beladene Anhänger sich löste und umkippte.

 

Der Unfall ereignete sich am Donnerstag, 15. April, gegen 15:15 Uhr, auf der Straße "Am Siekbach". Der 44-jährige Fahrer kam außerhalb der Ortschaft Borgentreich auf einer asphaltierten Straße, die durch landwirtschaftliche Flächen führt, mit seinem Gespann nach links von der Fahrbahn ab. Er fuhr ein Stück durch den Graben und überfuhr mit dem Traktor eine Feldauffahrt. Als dann der mit Erde beladene Anhänger gegen die Feldauffahrt stieß, löste sich der Anhänger von der Zugmaschine und kippte auf die linke Seite. Die geladene Erde rutschte vom Anhänger auf das Feld. Der Schlepper fuhr zunächst weiter und kam wieder nach rechts auf die Straße, hielt dann aber an.

 

Der Fahrer des Traktors verletzte sich bei dem Unfall. An der Unfallstelle wurde der Mann notärztlich behandelt. Ein Rettungswagen brachte ihn zur ambulanten Behandlung in ein Krankenhaus. Die Feuerwehr Borgentreich betreute den Traktor-Fahrer vor Ort bis zum Eintreffen der Rettungskräfte und führte eine Reinigung der Fahrbahn durch.

 

Die Bergung des Anhängers und der verlorenen Ladung organisierte der betroffene Landwirt eigenständig. Wie hoch der entstandene Sachschaden an dem Trecker durch eine gesplitterte Scheibe und an dem Anhänger ist, lässt sich derzeit nicht beziffern.

1.500 AstraZeneca-Zweittermine werden um drei Wochen verschoben

15.04.2021/PM

Kreis Höxter. Erstgeimpfte erhalten ihre Zweitimpfung auf Empfehlung der StiKo drei Wochen später: Neuer Termin automatisch drei Wochen später am selben Wochentag zur selben Uhrzeit

 

Alle vereinbarten Zweitimpfungen für Personen, die mit dem Impfstoff AstraZeneca erstgeimpft wurden, werden um drei Wochen verschoben. Die Ständige Impfkommission (StiKo) hat empfohlen, den Abstand zwischen den Impfungen von bisher neun auf jetzt zwölf Wochen zu verlängern. Auf Erlass des NRW-Gesundheitsministeriums wird dies landesweit umgesetzt – auch im Impfzentrum in Brakel.

 

"Wir haben diese notwendige Verschiebung so einfach wie möglich organisiert“, erklärt der organisatorische Leiter des Impfzentrums, Matthias Potthoff. „Wer bereits einen feststehenden Termin für die Zweitimpfung hat, kommt dann einfach genau drei Wochen später am selben Wochentag zur selben Uhrzeit in das Impfzentrum in Brakel. Eine neue Terminvereinbarung ist hierfür nicht erforderlich.“

 

Zur Veranschaulichung nennt Potthoff ein Beispiel: Angenommen der Termin für eine Zweitimpfung mit AstraZeneca ist ursprünglich am Montag, 19. April, um 8:00 Uhr vorgesehen gewesen. Dann entfällt dieser Termin nun und wird automatisch um drei Wochen verschoben auf Montag, 10. Mai, um 8:00 Uhr. 

 

„Es ist nichts weiter zu tun. Die bereits feststehenden Termine werden vom Organisationsteam automatisch auf den neuen Termin exakt drei Wochen später umgebucht“, versichert der Organisationschef des Impfzentrums.

 

Von der Verschiebung betroffen sind alle Impfberechtigten, die in der Zeit vom 15. Februar bis zum 2. März ihre Erstimpfung mit AstraZeneca erhalten hatten. „Sie werden von uns nicht extra benachrichtigt“, betont Potthoff. Dies wäre auch gar nicht machbar, weil rund 1.500 Impfberechtigte betroffen sind. Deshalb dient diese Ankündigung als Information über die Terminverschiebung. Das Leitungsteam des Impfzentrums bittet hierfür um Verständnis.

 

Sobald das Gesundheitsministerium des Landes weitere Informationen zu Impfstoffen für die Zweitimpfung bekannt gibt, wird der Kreis Höxter hierüber informieren. „Wir bitten deshalb darum, von Anfragen zur Zweitimpfung abzusehen und die Informationen abzuwarten, die wir über die Medien und die Homepage des Kreises Höxter bekannt geben werden. Unsere Telefonleitungen bei der Kreisverwaltung sind durch Hunderte von Anfragen ohnehin schon sehr überlastet“, erklärt der Leiter des Krisenstabs, Matthias Kämpfer. Darüber hinaus gingen auch Hunderte von E-Mails am Tag zu Fragen rund um das Impfen bei der Kreisverwaltung ein.


Zier-Orgelpfeifen in Kirche zerstört

14.04.2021/PM

Höxter. Einen Sachschaden in Höhe von rund 1.000 Euro richteten Unbekannte in der Kirche St. Anna in Höxter-Fürstenau an. Am Sonntag, 11. April, im Zeitraum zwischen 12 Uhr und 17.30 Uhr hatten sich die unbekannten Täter in der Kirche aufgehalten und Zier-Orgelpfeifen zerstört. Ebenfalls wurden Kerzen angezündet, Streichhölzer auf dem Boden verteilt und zwei Zettel mit Beschriftungen hinterlassen. Die Polizei Höxter bittet um Hinweise unter Telefon 05271/962-0.


Auto landet auf der Seite

Feuerwehr befreit zwei Personen

13.04.2021/PM/DORO

Marienmünster. Erst mit Hilfe der Feuerwehr konnten zwei Personen aus einem Auto befreit werden, das nach einem Unfall auf der Fahrerseite gelandet und liegengeblieben war. Beide kamen in ein Krankenhaus.

 

Der Unfall ereignete sich am Dienstag, 13. April, gegen 7:40 Uhr auf der L 886 zwischen Marienmünster-Bredenborn und Sommersell. Die 38-jährige Fahrerin war mit ihrem Sohn in einem Skoda Fabia von Bredenborn in Richtung Sommersell unterwegs, als sie nach rechts von der Fahrbahn abkam. Nach ersten Angaben war sie einem Wildtier ausgewichen. Der Skoda fuhr ein Stück durch den Straßengraben, landete wieder auf der Straße und blieb mit der Fahrerseite auf der Fahrbahn liegen.

 

Die beiden Personen waren in dem Auto eingeschlossen und konnten sich nicht selbst befreien. Die herbeiberufene Feuerwehr musste das Dach abtrennen, um die beiden Verletzten aus dem Auto holen zu können. Beide wurden aufgrund ihrer Verletzungen in ein Krankenhaus gebracht. An dem Skoda entstand Totalschaden, er wurde abgeschleppt. Die L 866 war während der Bergungsmaßnahmen für etwa zwei Stunden für den Verkehr gesperrt.

Einkaufen ab Dienstag wieder nur mit Termin

12.04.2021/PM

Kreis Höxter.  Einkaufen ist ab Dienstag, 13. April 2021, auch im Kreis Höxter nur noch mit Termin möglich. Aufgrund der anhaltenden Inzidenz über 50 werden die derzeit geltenden Lockerungen für Einzelhandel, Tierparks und Museen aufgehoben. In Abstimmung mit dem NRW-Gesundheitsministerium hat der Krisenstab des Kreises Höxter heute eine neue Allgemeinverfügung erlassen.

 

Anders als in vielen anderen Regionen des Landes war es im Kreis Höxter für kurze Zeit möglich, ohne vorherige Terminabsprache in Geschäften einzukaufen. „In einem kleinen Zeitfenster konnten Einzelhandel und Kundschaft ein Stück Normalität erleben“, sagte Landrat Michael Stickeln. Dies war möglich, weil die 7-Tage-Inzidenz an drei aufeinanderfolgenden Tagen unter dem Wert von 50 lag.

 

„Steigt die Inzidenz jedoch wieder deutlich über den Schwellenwert von 50, müssen die Lockerungen in Abstimmung mit dem Gesundheitsministerium wieder zurückgenommen werden“, erklärt der Leiter des Krisenstabs des Kreises Höxter, Matthias Kämpfer. Am Sonntag (11. April) lag die 7-Tage-Inzidenz bei 69,2, am Montag (12. April) ging sie wieder leicht zurück auf 67,7. Dabei spiegele der Inzidenzwert grundsätzlich nicht das aktuelle Infektionsgeschehen von gestern und heute wider, sondern werfe immer einen Blick in die Vergangenheit. „So gehen die bestätigten Infektionsfälle immer auf Ansteckungen zurück, die etwa sieben bis zehn Tage zurückliegen“, erläutert Kämpfer.

 

Weiterhin gehört der Kreis Höxter in Nordrhein-Westfalen zu den zwei Kreisen mit der niedrigsten Inzidenz. In den meisten Kreisen des Landes liegt die Inzidenz inzwischen über 100. „Wie sich die Inzidenz in den kommenden Tagen weiterentwickeln wird, ist derzeit offen“, so Kämpfer weiter.

 

Als „Lichtblick“ bezeichnete Landrat Michael Stickeln die hohe Impfquote im Kreis Höxter. „Wir liegen beim Impfen weit vorn. Das stimmt mich sehr zuversichtlich“, sagte Stickeln und verwies auf die aktuellen Zahlen. Die Impfquote von 20,6 Prozent im Kreis Höxter liegt über dem Landes- und dem Bundesdurchschnitt. Rund 29.000 Impfberechtigte haben im Kreis Höxter bereits die Erstimpfung und fast 10.000 Menschen die Zweitimpfung erhalten. Auch bei der Zweitimpfung liegt der Kreis Höxter mit einer Impfquote von 7,1 Prozent über dem Durchschnitt.

 

Raserin auf der B 83 zwischen Godelheim und Wehrden

12.04.2021/PM

Kreis Höxter. Viel schneller als erlaubt war eine Autofahrerin am Freitag, 9. April, zwischen Höxter-Godelheim und Beverungen-Wehrden unterwegs. Sie erwartet nun ein beträchtliches Bußgeld und ein Fahrverbot.

 

Zwischen 8.15 und 9 Uhr am Morgen hatte der Wachdienst der Polizeiwache Höxter auf der B 83 bei Godelheim die Geschwindigkeiten überprüft. Seit diese Strecke als Umleitungsstrecke für die gesperrte K 56 (Amelunxen/Wehrden) gilt, kommt es hier immer wieder zu gefährlichen Situationen mit kreuzenden Linienbussen.

 

Hintergrund der Vollsperrung auf der K 56 zwischen Wehrden und Amelunxen ist eine Straßenbaustelle. Der allgemeine Verkehr wird mit Beschilderung über Godelheim umgeleitet. Als Umleitungsstrecke speziell für Linienbusse ist außerdem die Wöhrenstraße ausgezeichnet. Die Wöhrenstraße mündet im Bereich der Nethebrücke auf die B 83. Um den Linienbussen an dieser Stelle ein leichteres Ein- und Abbiegen zur Bundesstraße zu ermöglichen, hat die Straßenverkehrsbehörde die Höchstgeschwindigkeit hier auf 50 km/h reduziert.

 

Bei der Kontrolle maßen die Polizisten in den 45 Minuten vier Verkehrsteilnehmende, die nun ihr Konto in Flensburg erhöht haben. Besonders negativ fiel eine 54-jährige Frau aus Trendelburg mit ihrem Ford Kuga auf, die bei erlaubten 50 km/h nach Abzug der Toleranz noch mit 107 km/h gemessen wurde. Sie erwartet ein Bußgeld von 240 EUR und einem Monat Fahrverbot.

 

Die Baustelle auf der K 56 ist bis Ende Mai 2021 geplant, entsprechend lange soll die die Geschwindigkeitsbegrenzung auf der B 83 gelten.

Landrat besucht Impfzentrum in Brakel: „Engagierter Einsatz verdient höchsten Respekt“

12.04.2021/PM

Kreis Höxter. Landrat Michael Stickeln hat das Impfzentrum des Kreises Höxter in Brakel besucht, um sich beim gesamten Team für die ausgezeichnete Arbeit zu bedanken: „Was Sie hier täglich leisten, verdient höchsten Respekt!“ Das belegen auch die Zahlen, denn mit einer Impfquote von 18,5 Prozent liegt der Kreis Höxter deutlich über dem Landes- (14,6) und Bundesdurchschnitt (14,7).

 

Im Gespräch mit den beiden stellvertretenden medizinischen Leitern Dr. Barbara Paßmann aus Brakel und Reinhard Dübbert sowie dem organisatorischen Leiter Matthias Potthoff vom Kreis Höxter und dessen Stellvertreter Christian Schormann machte Stickeln deutlich, wie sehr ihn vor allem das gute Hand-in-Hand-Arbeiten im Impfzentrum begeistere. „Es tut einfach gut, zu sehen, wie hier die unterschiedlichen Organisationen unkompliziert und harmonisch zusammenarbeiten.“

 

Seinen Dank sprach er deshalb auch dem Nieheimer Apotheker Björn Schmidt als pharmazeutischem Leiter und Guido Kaltwasser vom Deutschen Roten Kreuz aus. Er koordiniert den Einsatz der zahlreichen DRK-Kräfte, die sich um die Registrierung und die Abläufe im Impfzentrum kümmern.

In Vertretung des medizinischen Leiters des Impfzentrums, Dr. Jens Grothues, wies auch Dr. Barbara Paßmann noch einmal darauf hin, dass alle Mitarbeitenden mit großem Engagement dabei sind. „Fast 1.000 Impfungen am Tag wie am Ostermontag wollen erst einmal geschafft sein. Das geht nur, weil alle auch unter Hochdruck arbeiten können. Und das jeden Tag von 8 bis 20 Uhr!“

 

In diesem Zusammenhang wies auch Matthias Potthoff noch einmal darauf hin, wie wichtig das Einhalten der vereinbarten Termine für einen reibungslosen Ablauf sind. „Es hilft überhaupt nicht weiter, wenn die Menschen zum Teil bis zu einer Stunde vor ihrem Termin am Impfzentrum ankommen. Ganz im Gegenteil: Das sorgt nur für unnötige Warteschlangen.“

 

„Just in time“ sei hier das richtige Vorgehen. „Die Impfberechtigen sollten maximal wenige Minuten vor dem gebuchten Termin am Eingangsbereich des Impfzentrums eintreffen“, so Potthoff. Es werde ja ausschließlich mit vereinbarten Terminen gearbeitet, das sorge normalerweise für einen reibungslosen Ablauf.

 

Bisher sind im Impfzentrum in Brakel 15.199 Erstimpfungen und 4.219 Zweitimpfungen durchgeführt worden. Zusammen mit den Impfungen der mobilen Impfteams und der Arztpraxen ergeben sich im Kreis Höxter (Stand 9. April) 25.893 Erstimpfungen und 9.414 Zweitimpfungen.

Kurzfristige Terminvereinbarung über das Online-Buchungsportal für Impfberechtigte

09.04.2021/PM

Kreis Höxter. Aufgrund vermehrter Impfstofflieferungen kann das Impfzentrum in Brakel kurzfristig rund 300 zusätzliche Impftermine am Samstag und Sonntag anbieten. Impfberechtigt sind Personen mit Vorerkrankungen und Angehörige bestimmter Berufsgruppen, die in der Impfreihenfolge der Gruppe 2 angehören, sowie Menschen der Jahrgänge 1943, 1942 und älter.

 

„Hierfür hat das Organisationsteam ein regionales Buchungsportal freigeschaltet“, erklärt der organisatorische Leiter des Impfzentrums, Matthias Potthoff. Ab sofort können Termine für dieses Wochenende gebucht werden.

 

Telefonische Buchungen sind für diese Impftermine nicht möglich. Die Terminvergabe erfolgt ausschließlich über das Online-Buchungsportal des Impfzentrums im Kreis Höxter unter: www.impfung-kreis-hoexter.de.

 

„Es ist nicht möglich, einfach ohne Termin zum Impfzentrum zu kommen. Geimpft werden nur Impfberechtigte mit fest gebuchtem Termin“, betont Potthoff.

Geldregen für den Kreis Höxter: Knapp 14,8 Millionen Euro aus dem NRW-Städtebauprogramm

08.04.2021/PM

Kreis Höxter.  Die Landesregierung Nordrhein-Westfalen hat das „Städtebauförderprogramm 2021“ und den „Investitionspakt Sportstätten 2021“ veröffentlicht: Insgesamt 14.776.000 Euro fließen daraus in den Kreis. "Wir sind dem Land sehr dankbar, dass im Kulturland Kreis Höxter mit Hilfe dieser Gelder wichtige Projekte umgesetzt werden können", sagt Landrat Michael Stickeln und bringt seine Freude zum Ausdruck, dass mit mehr als fünf Millionen Euro Fördermitteln für die Landesgartenschau 2023 hier ein klares Signal vom Land gesendet werde.

 

„Erfolgreiche Stadtentwicklung bedeutet immer, sich auf den Wandel einzustellen. Die Corona-Pandemie und die Digitalisierung aller Lebensbereiche sind die aktuellen Herausforderungen, insbesondere für Innenstädte und Ortskerne. Es droht ein zunehmender Funktions- und Attraktivitätsverlust aller  Lebensbereiche: Einkaufen, Mobilität, Bildung, Kultur und Versorgung. Die Städtebauförderung hilft, neue Wege zu gehen“, so Ina Scharrenbach, NRW-Ministerin für Heimat, Kommunales, Bau und Gleichstellung.

Mit der Veröffentlichung des Städtebauförderprogrammes des Landes Nordrhein Westfalen, bestehend aus den drei neuen Regelprogrammen („Lebendige Zentren“, „Sozialer Zusammenhalt“ sowie „Wachstum und nachhaltige Erneuerung“) und dem Investitionspakt „Sportstätten“ für das Jahr 2021 werden insgesamt 294 Projekte mit rund 368 Millionen Euro gefördert. Die zuwendungsfähigen Gesamtausgaben belaufen sich auf knapp 512 Millionen Euro. Der kommunale Eigenanteil beläuft sich auf rund 143 Millionen Euro. An der Finanzierung der ausgewählten Projekte des Städtebauförderprogramms 2021 beteiligen sich das Land Nordrhein-Westfalen mit 195 Millionen Euro, der Bund mit 171 Millionen Euro und die Europäische Union mit zwei Millionen Euro. 47,3 Millionen Euro davon bekommt die Regionale Ostwestfalen-Lippe 2022 (Stadt Bielefeld, Kreis Gütersloh, Kreis Herford, Kreis Höxter, Kreis Lippe, Kreis Minden-Lübbecke und Kreis Paderborn).

 

Die Landesregierung Nordrhein-Westfalen hat erstmals mit dem Programmaufruf 2019 auch die ausdrückliche Förderfähigkeit von Schwimmbädern aufgenommen. Mit dem Förderjahr werden weitere zehn Maßnahmen an und in Schwimmbädern mit einem Gesamtvolumen von rund 15,3 Millionen Euro gefördert. Durch die Städtebauförderprogramme und Sonderaufrufe des Landes Nordrhein-Westfalen und des Bundes konnten bzw. können in den Jahren 2019 bis 2021 somit insgesamt 68,7 Millionen Euro in 42 Städten und Gemeinden zum Erhalt bzw. zum Aus- und Umbau von Schwimm-Infrastruktur in Nordrhein-Westfalen zur Verfügung gestellt werden. Dazu zählt Beverungen mit einer Fördersumme von 1,5 Millionen Euro.

 

Investitionspakt „Sportstätten 2022“

Für den Investitionspakt zur Förderung von Sportstätten sind für das Programmjahr 2021 viele Projekte von hoher Qualität eingereicht worden, die nicht in Gänze im Jahr 2021 bewilligt werden können: Eine erneute Antragstellung für das Förderjahr 2022 durch die Kommunen ist aufgrund der Vielzahl der vorliegenden Anträge nicht erforderlich. Gleichwohl können eingereichte Projekte weiter qualifiziert werden. Die Bezirksregierungen werden dazu im Laufe des Sommers 2021 auf die Kommunen zukommen, die für eine Förderung im Jahr 2022 in Betracht kommen.

 

Gefördert werden vor allem Maßnahmen mit besonders niederschwelligen Freizeit und Sportangeboten, deshalb ist im Rahmen des Investitionspakts Sportstätten die Förderung von Sportinfrastruktur in den Fokus gerückt. Dazu zählt unter anderem auch die Erweiterung des Generationenparks in Brakel um einen Pumptrack, die mit 104.000 Euro gefördert wird.

 

Die geförderten Maßnahmen im Kreis Höxter auf einen Blick

Bad Driburg

Südoststadt Bad Driburg (REGIONALE 2022): Aktiv- und Gesundheitspark, Abriss der Anbauten an die Eggelandklinik, Quartiersmanagement

1.108.000 Euro

 

Beverungen

Ersatzneubau des Umkleidegebäudes Freibad Beverungen

1.500.000 Euro

 

Borgentreich

Borgentreich Kernstadt: Rückbau Zweifachsporthalle und Neubau Multifunktionshalle

4.795.000 Euro

 

Brakel

Erweiterung des Generationenparks um einen Pumptrack

104.000 Euro

 

Höxter

Historischer Stadtkern und Corvey/Landesgartenschau 2023: Neugestaltung Bahnhofsvorplatz, Weserpromenade und ihrer Zugänge zur Innenstadt (Lichtkonzept), Hof- und Fassadenprogramm, Abriss Bahnhofsgebäude

5.179.000 Euro

 

REGIONALE 2022: Erlebnisraum Weserlandschaft

120.000 Euro

 

Höxter gesamt: 5.299.000 Euro

 

Nieheim

Ortskern Nieheim (REGIONALE 2022): Richterplatz, Erstausstattung Richterhaus

155.000 Euro

 

Steinheim

Stadtkern Steinheim: Teilrückbau von Gebäuden für das "Generationenquartier am Kump", Öffentlichkeitsarbeit

1.458.000 Euro

 

Erweiterung des Sport- und Freizeitzentrums Steinheim

256.000 Euro

 

Steinheim gesamt: 1.714.000 Euro

 

Willebadessen

Ortskerne Willebadessen und Peckelsheim: Umfeldgestaltung Schützenhalle / Schulzentrum Peckelsheim

101.000 Euro

 

Aktion „Blühende Landschaften“ wird vorbereitet

Bäcker für Blühtüten gesucht!

08.04.2021/PM

Kreis Höxter. Die Aktion „Blühende Landschaften“ soll auch 2021 für bunte Farbkleckse in der Natur sorgen und im ganzen Kreisgebiet dabei helfen, das Bienen- und Insektensterben zu verhindern. Deshalb laufen beim Klimaschutz-Team des Kreises Höxter die Vorbereitungen bereits auf Hochtouren.

 

Vorgesehen ist, 10.000 Samentüten an die Bürgerinnen und Bürger im Kulturland Kreis Höxter zu verteilen, damit diese ihre eigenen Gärten bienen- und insektenfreundlicher gestalten können. Dank eines Sponsorings von Westenergie und mit Unterstützung des Kreises Höxter werden derzeit die Samentüten vorbereitet.

„Da eine Verteilung der Samentüten über die Rathäuser und Touristeninfos wegen der Corona-Situation nicht möglich ist, greifen wir den Ablauf vom letzten Jahr wieder auf. Die Tüten sollen erneut über die Bäckereien und andere örtliche Geschäfte im Kreisgebiet verteilt werden. Einige Bäcker haben schon zugesagt“, erklärt Hendrik Rottländer, der die Aktion bei der Stadt Brakel vorbereitet, genauso wie seine Klimaschutzkolleginnen und -kollegen in den anderen Rathäusern und im Kreishaus.

 

„Damit die schöne Aktion gelingen kann, wäre es klasse, wenn möglichst viele Bäcker und weitere örtliche Geschäfte wie Fleischer oder Blumenläden bei der Verteilung Ende April mithelfen“, sagt Martina Krog, Klimaschutzbeauftragte des Kreises Höxter. Gemeinsam mit ihrer Kollegin Carolin Röttger ruft sie deshalb dazu auf, sich beim Klimaschutzmanagement des Kreises zu melden. Sie sammeln die Adressen und bitten darum, die Anzahl der Verkaufsstellen im Kreis Höxter anzugeben und Anschrift, Telefon und E-Mail zu nennen. Alle weiteren Infos zur Verteilung folgen dann.

 

Für die weitere Planung bittet der Kreis um Anmeldung bis zum Freitag, 16. April, telefonisch unter 05271 / 965-4219 oder per E-Mail: klimaschutz@kreis-hoexter.de. Weitere Informationen gibt es unter www.klimaschutz.kreis-hoexter.de, hier kann auch die Einwilligungserklärung heruntergeladen und dann zurückgeschickt werden.

 

Unter dem Motto „Global denken, lokal handeln“ sollen auch in Corona-Zeiten mit dieser Aktion möglichst viele bienenfreundliche Blumen ausgesät werden, um dem Bienen- und Insektensterben zu begegnen. Alle Akteure danken schon jetzt den Beteiligten für Ihre Unterstützung und allen Bürgerinnen und Bürgern fürs Mitmachen.

Straßenglätte: Lkw prallt gegen Baum

07.04.2021/PM

Kreis Höxter. Einsetzender Schneefall hat am Dienstagabend, 6. April, für glatte Straßen im ganzen Kreisgebiet gesorgt. Auf der B 252 zwischen Peckelsheim und Warburg kam ein Lkw-Fahrer auf schneeglatter Strecke von der Fahrbahn ab und prallte gegen einen Baum. Der Fahrer wurde schwer verletzt. In den Abend- und Nachtstunden zählte die Polizei kreisweit sieben weitere wetterbedingte Unfälle.

 

Der Unfall auf der B 252 ereignete sich um 23.30 Uhr im Bereich "Alfredshöhe". Das Lkw-Gespann war nach links von der Fahrbahn abgekommen und mit dem Führerhaus frontal gegen einen Straßenbaum geprallt. Durch die Wucht des Aufpralls wurde der Sattelzug zurück auf die Straße geschleudert und blieb quer zur Fahrbahn stehen. Der Fahrer konnte durch die Feuerwehr aus seiner Kabine befreit werden und wurde mit schweren Verletzungen in ein Klinikum gebracht. Mittlerweile ist der 58-jährige Fahrer außer Lebensgefahr und befindet sich weiterhin im Krankenhaus. Für die Dauer der Bergung und Unfallaufnahme wurde die Ostwestfalenstraße für rund drei Stunden voll gesperrt. Der Lkw musste abgeschleppt werden, der Sachschaden wird auf rund 50.000 Euro geschätzt.

 

In den Abendstunden zwischen 18.30 Uhr und Mitternacht hatten sich im Kreisgebiet sieben weitere glättebedingte Unfälle ereignet, in allen Fällen blieb es bei Sachschäden. Betroffen waren unter anderem die L 755 bei Bad Driburg-Langeland, die L 886 bei Marienmünster-Born und die K 18 und B 239 bei Höxter. Insgesamt entstanden hierbei Sachschäden von mehr als 10.000 Euro.

Winterliches Wetter sorgt für Verkehrsbehinderungen und Unfälle

06.04.2021/PM

Kreis Höxter. Schneefälle und glatte Straßen haben am Dienstag, 6. April, in den frühen Morgenstunden für Verkehrsbehinderungen und Unfälle im Kreis Höxter gesorgt. Zusätzliche Probleme gab es auf den Umleitungsstrecken durch den gesperrten Bahnübergang auf der B 64 bei Ottbergen.

 

Sechs witterungsbedingte Verkehrsunfälle zählte die Kreispolizeibehörde Höxter am Dienstagmorgen im gesamten Kreisgebiet. In allen Fällen blieb es bei Sachschäden, Personen wurden nicht verletzt.

 

Zusätzlich sorgte der durch Bauarbeiten gesperrte Bahnübergang auf der B 64 bei Ottbergen für Verkehrsprobleme. Die ausgeschilderte Umleitungsstrecke führte zum Teil über die L 890 über Bruchhausen und Tietelsen. Auf der kurvenreichen Strecke mit mehreren Steigungen wurde insbesondere der Schwerlastverkehr durch Schnee und Straßenglätte behindert.

 

Ab 5 Uhr blieben mehrere Fahrzeuge liegen und blockierten zeitweise die Strecke. In dem gesamten Bereich zählte die Polizei rund ein Dutzend liegengebliebene Fahrzeuge, zum Teil gab es auch kleinere Kollisionen im Begegnungsverkehr. Die L 890 zwischen Bruchhausen und Drenker Kreuz wurde gegen 7.30 Uhr kurzzeitig komplett gesperrt und musste gegen 9.30 Uhr ein weiteres Mal kurz gesperrt werden, um einen in den Straßengraben gerutschten Lkw durch ein Abschleppunternehmen bergen zu können. Die Polizei versuchte, den Schwerlastverkehr auf der B 64 frühzeitig zu warnen und weiträumig umzuleiten. 

Einbruch in Postfiliale

04.04.2021/PM

Höxter. Am Samstag, 03.04.21 gegen 09.20 h meldeten Angestellte der Post, dass in der Filiale in Höxter an der Uferstraße eingebrochen worden sei. Im Zeitraum von Donnerstag, 01.04.2021, 17.30 h - Samstag 03.04.2021, 09.20 h hatten sich unbekannte Täter Zugang zur Postfiliale im hinteren Bereich verschafft. Ein Rollcontainer wurde aufgebrochen und die darin befindlichen Pakete geöffnet. Teilweise wurden die Pakete geleert, andere Inhalte wurden im Paket belassen. Zudem wurden zwei Fahrzeugschlüssel entwendet, die auf einem Tisch lagen und zu Postzustellfahrzeugen gehörten. Die Höhe des Diebesguts kann nicht beziffert werden. Hinweise bitte an die Polizei Höxter unter 05271-9620.

Frau bei Wohnungsbrand verletzt

02.04.2021/PM

Höxter. Eine 57 jährige Frau ist bei einem Wohnungsbrand am Karfreitag, 02.04.2021, in der höxteraner Innenstadt verletzt worden. Gegen 13:40 Uhr wurde aus einem Wohn- und Geschäftshaus in der Stummrigenstraße ein Feuer gemeldet. Das Gebäude befindet sich in einem Teil der Fußgängerzone. Bei Eintreffen der Rettungskräfte hatte sich der Bewohner des ersten Obergeschosses bereits in Sicherheit bringen können. Die Bewohnerin des zweiten Obergeschosses befand sich zu diesem Zeitpunkt noch in ihrer Wohnung und wurde durch Rettungskräfte der Feuerwehr aus ihrer Wohnung geborgen. Sie wurde anschließend verletzt in ein Krankenhaus gebracht. Auf Grund des Feuers und des Einsatzes von Löschwasser ist das Haus derzeit nicht bewohnbar. Die Ermittlungen zur Brandursache dauern derzeit noch an. Die Höhe des Gebäudeschadens lässt sich derzeit noch nicht beziffern. 

Carsharing-Projekt erhält Unterstützung vom NRW-Ministerium für Verkehr

27.03.2021/PM

Kreis Höxter. Das Gemeinschaftsprojekt vom Kreis Höxter und den zehn Städten ist im landesweiten Wettbewerb „Teil.Land.NRW – Car-Sharing in der Fläche“ ausgewählt worden und erhält nun fachliche Unterstützung bei der Umsetzung eines Car-Sharing-Projektes. „Wir freuen uns sehr, dass wir mit unserer Bewerbung erfolgreich waren und wollen jetzt zeigen, dass Car-Sharing auch auf dem Land ein Erfolgsmodell beim Klimaschutz sein kann“, sagt Landrat Michael Stickeln.

 

Das eigene Auto ist statistisch gesehen eher ein „Stehzeug“ als ein Fahrzeug. „Man muss bedenken, dass Autos im bundesweiten Durchschnitt 23 Stunden am Tag nicht bewegt werden“, erläutert Stickeln. „Car-Sharing kann dabei helfen, das Mobilitätsverhalten zu verändern.“ Dies sei auch der Grund, warum der Kreis gemeinsam mit den zehn Städten aktiv an das Thema herangehe. „Wenn wir Klimaschutz ernst nehmen wollen, müssen wir uns Gedanken machen, wie wir solche Modelle auch bei uns auf dem Land umsetzen können“, sagt Stickeln.

 

Helfen soll dabei der kommunale Wettbewerb des „Zukunftsnetz Mobilität NRW“, der Gemeinschaftsautos in den ländlichen Raum bringen will. „Stationäres Car-Sharing spart Platz, Geld und CO2. Doch die Vorteile von Gemeinschaftsautos nutzen bislang hauptsächlich Menschen in den großen Städten“, sagt Dr. Norbert Reinkober, Geschäftsführer des Verkehrsverbunds Rhein-Sieg, bei dem die Geschäftsstelle des „Zukunftsnetz Mobilität NRW“ angesiedelt ist. „Das möchten wir ändern, auch wenn gerade in ländlichen Gebieten die Strecken lang und andere Verkehrsmittel mitunter rar sind.“

 

In dem landesweiten Wettbewerb „Teil.Land NRW“ wurden nun gemeinsam mit dem Ministerium für Verkehr des Landes Nordrhein-Westfalen acht Bewerber ausgewählt, die mit professioneller Unterstützung ein Carsharing-System im ländlichen Raum aufbauen werden. Die Fäden für das Gemeinschaftsprojekt des Kreises Höxter und der zehn Städte laufen zusammen bei Klimaschutzmanagerin Carolin Röttger vom Kreis Höxter.

 

Kern des Projekts ist die Ausgestaltung eines eigenen Car-Sharing-Angebots, das gemeinsam mit den teilnehmenden Gebietskörperschaften erarbeitet wird. „Das Arbeitspaket umfasst neben der Sensibilisierung aller Ebenen der Verwaltung und der Kommunalpolitik auch die Steuerung abteilungsübergreifender Arbeit und einheitliche Kommunikation, um die Bürgerinnen und Bürger für die Sinnhaftigkeit und Vorteile des Angebots zu gewinnen“, erläutert Carolin Röttger. Um die Erfahrungen des Pilotprojekts optimal für weitere Städte, Kreise und Gemeinden nutzen zu können, werden die Arbeitsschritte und Ergebnisse zudem im Anschluss ausgewertet.

 

„Wir müssen die Chancen der Digitalisierung für bessere, sichere und saubere Mobilität nutzen. Dazu gehören auch smarte Carsharing-Lösungen. Sie sind eine sinnvolle Ergänzung des Mobilitätsangebots gerade im ländlichen und suburbanen Raum. Deswegen unterstützen wir mit dem Wettbewerb Teil.Land NRW ganz gezielt die Regionen abseits der großen Ballungsgebiete“, sagt Hendrik Wüst, Verkehrsminister des Landes Nordrhein-Westfalen.

 

Mobilität im Kreis Höxter

Das Zukunftsnetz Mobilität NRW hilft Kreisen, Städten und Gemeinden mit konkreten Unterstützungsangeboten dabei, nachhaltige Mobilitätskonzepte zu entwickeln und umzusetzen. Das Ziel: attraktive Mobilitätsangebote für lebendige, sichere und gesunde Kommunen und eine verlässliche Anbindung der ländlichen Räume an die Städte zu schaffen. 240 Kommunen im Land sind bereits Mitglied, der Kreis Höxter seit 2016 und neun von zehn Städten im Kreisgebiet haben sich ebenfalls bereits angeschlossen. Der Kreis Höxter wird betreut von der regionalen Koordinierungsstelle Westfalen-Lippe des Zukunftsnetz Mobilität NRW mit Sitz beim Zweckverband Nahverkehr Westfalen-Lippe (NWL). Gefördert wird das Zukunftsnetz Mobilität NRW vom Ministerium für Verkehr des Landes NRW und der Unfallkasse NRW.

Drei Schwerverletzte nach Wendemanöver auf der B64 Ottbergen

24.03.2021/MZ

Ottbergen. Aufgrund eines Wendemanövers auf der Bundesstraße 64 zwischen Ottbergen und der Abfahrt Amelunxen wurden drei Menschen schwer verletzt. Nach Polizeiangaben versuchte eine 54-Jährige mit ihrem Mercedes hinter der Eisenbahnunterführung Ottbergen in Richtung Höxter fahrend, zu wenden. Sie fuhr an den rechten Fahrbahnrand und übersah beim anschließenden Wenden ihres Mercedes einen BMW in dem eine 23-jährige Höxteranerin in Richtung Höxter unterwegs war.

Durch den Unfall wurden die 54-Jährige, ihre 19-jährige Tochter, die Beifahrerin des Mercedes war, und die 23-Jährige in dem BMW schwer verletzt. Während der Rettungsmaßnahmen durch die Feuerwehren aus Ottbergen, Amelunxen sowie dem Rettungsdienst und Notarzt des Kreises Höxter blieb die Bundesstraße für den Verkehr voll gesperrt. Auch für die Unfallaufnahme der Polizei bis zum Abtransport durfte der Verkehr nicht rollen.

Eine großräumige Verkehrsumleitung wurde eingerichtet. Auslaufende Betriebsstoffe nahmen die Feuerwehrleute mit Bindemittel auf. Darüber hinaus unterstützte die Feuerwehr den Rettungsdienst und sicherte die Unfallstelle nach ihren Angaben ab. An beiden Fahrzeugen entstand ein Sachschaden, den die Polizei mit mehr als 30.000 Euro bezifferte. Die Feuerwehr hatte ihren Einsatz um 20:50 Uhr beendet. Fotos: Freiwillige Feuerwehr Höxter

Teenager nach Farbschmiererei von der Polizei gefasst

24.03.2021/PM

Kreis Höxter.  Vier mutmaßliche Graffiti-Sprayer bekam die Polizei in Höxter am Dienstag, 23. März, zu fassen. Nun müssen sich die vier Teenager wegen Sachbeschädigung verantworten.

 

Gegen 15.15 Uhr meldete ein aufmerksamer Zeuge der Polizei vier Personen, die an einer Schule am Rohrweg Farbschmierereien anbrachten. Als die Polizeibeamten vor Ort eintrafen, versuchte ein 14-Jähriger vom Schulgelände vor der Polizei wegzurennen. Die Beamten konnten ihn jedoch direkt stellen.

 

Die drei weiteren beteiligten Teenager konnten nach kurzer Fahndung durch weitere Polizeibeamte in Tatortnähe angetroffen werden.

 

Alle vier Personen im Alter von 12 bis 14 Jahren mussten die Beamten zur Polizeiwache begleiten. Die Erziehungsberechtigten holten ihre Kinder dort ab und wurden über die nun laufenden polizeilichen Ermittlungen in Kenntnis gesetzt.

 

Die Farbschmierereien waren an mehreren Stellen auf dem Schulgelände festgestellt worden, sie könnten mit einer bei den Teenagern sichergestellten Spraydose angebracht worden sein. Die Ermittlungen zu dieser Straftat führt nun die Kriminalpolizei durch. Zudem muss noch ein möglicher Diebstahl der Spraydose in einem Geschäft in Höxter durch einen der beteiligten Teenager überprüft werden.

 

Der auf dem Schulgelände entstandene Schaden wird von der Polizei auf mehr als 750 Euro geschätzt.

Neue Coronaschutzverordnung: Landrat Stickeln hofft auf Kreis Höxter als Modellregion

24.03.2021/PM

Kreis Höxter. Bund und Länder haben sich auf ein gemeinsames Vorgehen bei der weiteren Pandemiebekämpfung geeinigt. „Wir müssen nun abwarten, wie das Land diese politischen Beschlüsse in der neuen Coronaschutzverordnung für Nordrhein-Westfalen rechtlich umsetzt“, sagt Landrat Michael Stickeln. Entsprechend den Beschlüssen von Bund und Ländern soll die angepasste Corona-Schutzverordnung mit den neuen Regelungen Montag, 29. März, wirksam werden und bis zum 18. April gelten.

 

Nach den aktuellen Beschlüssen soll es in einigen ausgewählten Regionen möglich sein, im Rahmen von zeitlich befristeten Modellprojekten einzelne Bereiche des öffentlichen Lebens mit strengen Schutzmaßnahmen und einem Testkonzept zu öffnen, um die Umsetzbarkeit von Öffnungsschritten unter Nutzung eines konsequenten Testmanagements zu untersuchen.

 

„Ich begrüße diesen regionalen Ansatz sehr, dass in ausgewählten Regionen untersucht werden soll, wie es in der Zukunft gelingen kann, mit dem Coronavirus zu leben und zugleich eine maximale Sicherheit für unsere Bevölkerung zu gewährleisten“, erklärte Landrat Michael Stickeln und hofft, dass das Land diese Option in die angepasste Coronaschutzverordnung aufnehmen wird. „Der Kreis Höxter hat in jüngster Zeit wiederholt die niedrigste Inzidenz in Nordrhein-Westfalen aufgewiesen. Wir haben uns deshalb aktiv als Modellregion beworben“, so Stickeln.

 

In der aktuellen Pandemielage sei es erforderlich, notwendige Schutzmaßnahmen konsequent umzusetzen, um Infektionen wirksam zu vermeiden. Darauf zielten die von Bund und Ländern gefassten Beschlüsse ab. „Allerdings sollte es dabei möglich sein, flexibel auf die konkrete Situation vor Ort zu reagieren“, so Stickeln. Eine Berücksichtigung regionaler Aspekte bei der Infektionsbekämpfung würde auch den Anstrengungen der Menschen vor Ort besser gerecht werden. „Daraus können sich regionale Perspektiven ergeben, die zum Durchhalten motivieren“, sagte der Landrat mit Blick auf das soziale und wirtschaftliche Leben. Natürlich stellten regionale Konzepte zur Pandemieeindämmung auch besondere Anforderungen an die Eigenverantwortung und das solidarische Handeln der Menschen vor Ort. „Dies ist aber gerade in ländlichen Regionen wie dem Kreis Höxter sehr ausgeprägt“, betonte Stickeln.

Starke und lebendige Adern für das UrbanLand OWL: Gesamtstrategie „Erlebnisraum Weserlandschaft“ vorgestellt

22.03.2021/PM/Doro

Kreis Höxter. Die Weser ist mit ihren Umgebungen eine der bedeutenden Lebensadern in OWL. Sie ist touristischer Anziehungspunkt, auf ihr fahren Frachtschiffe, aber auch Jachten und Boote, sie ist Naherholungs- und Naturressource. Vom Süden in den Norden durchzieht sie OstWestfalenLippe auf rund 116 Kilometern. Für die ganzheitliche Entwicklung und Renaturierung dieses starken Identitätsgebers schafft das jetzt vorgelegte REGIONALE 2022-Rahmenkonzept „Erlebnisraum Weserlandschaft“ die Grundlage und beschreibt das Arbeitsprogramm.

 

Rund 100 Teilnehmende waren bei der digitalen Präsentationsveranstaltung der OstWestfalenLippe GmbH am 19. März dabei, darunter Vertretungen aus Politik, der Ministerien, von Verbänden und Fachleute aus NRW, Niedersachsen und Hessen. Die Detmolder Regierungspräsidentin Judith Pirscher, der Höxteraner Landrat Michael Stickeln und Landrätin Anna Katharina Bölling, Kreis Minden-Lübbecke, begleiteten die Vorstellung mit Grußworten.

 

„Es geht darum, OstWestfalenLippe als einen gemeinsamen Raum fit für die Zukunft zu machen. Landschaft und Natur an der Weser sind dafür relevante Standortfaktoren. Unter dem Dach der REGIONALE 2022 wachsen die lokalen Prozesse zu einem Gesamtkonzept zusammen und wird Vernetzung aktiv gefördert. Das ist nachhaltige Heimatgestaltung im besten Sinn. Die Landesregierung unterstützt diesen Prozess über die REGIONALE 2022 gern auch in Zukunft“, so Ina Scharrenbach, Ministerin für Heimat, Kommunales, Bau und Gleichstellung NRW.

„Die Maßnahmen des Konzeptes ‚Erlebnisraum Weserlandschaft‘ dienen den Menschen vor Ort: für ein gutes und attraktives Lebensumfeld und zur Steigerung der Potenziale im Tourismus, der Wirtschaft, der Wasserwirtschaft, der Stadtentwicklung und der Natur. Vier Kreise sitzen gemeinsam in einem Boot, um diese Ziele zu verwirklichen. Das macht den ‚Erlebnisraum Weserlandschaft‘ zu einem vorbildlichen und zukunftsweisenden Projekt und bringt den Ansatz der REGIONALE 2022 hervorragend zum Ausdruck. Die Bezirksregierung steht den Projektpartnern auch weiterhin fördernd zur Seite“, sagte Judith Pirscher, Regierungspräsidentin im Regierungsbezirk Detmold.

 

„Die Kulturlandschaft im UrbanLand OstwestfalenLippe ist geprägt von einer abwechslungsreichen Vielfalt. Das gilt in besonderem Maße für die Weserlandschaft. Umso wichtiger ist es, dass wir gemeinsam das nachhaltige Entwicklungskonzept ‚Erlebnisraum Weserlandschaft‘ vorantreiben", so Landrat des Kreises Höxter Michael Stickeln. "Ich bin sehr zuversichtlich, dass es uns gelingt, die großen Chancen zu nutzen, die in diesem Gemeinschaftsprojekt über die Grenzen hinweg liegen."

 

„Die gemeinsame Entwicklung des Weserraums ist ein Best-Practice-Beispiel für eine zielgerichtete und dauerhafte interkommunale Zusammenarbeit. Es bietet darüber hinaus vielen Aktiven aus Naturschutz, Tourismus, Wirtschaft und Ehrenamt die Möglichkeit, sich Gewinn bringend mit Ideen und Engagement einzubringen“, stellte Landrätin Anna Katharina Bölling, Kreis Minden-Lübbecke, heraus.

 

Leitmotive der Gesamtstrategie

 

13 Bausteine als konkrete Projektansätze auf Kreis- und Kommunalebene sind im Rahmenkonzept weiterentwickelt und -qualifiziert worden. Drei Leitmotive geben dabei den Rahmen vor:

 

Identität stärken: Touristische Attraktionen und Orte der Naherholung entlang der Weser – von Beverungen im Süden bis Petershagen im Norden – gilt es zu entwickeln und zu vernetzen. Außerdem ist es Ziel, die urban geprägten Bereiche der Weser und ihrer Nebenflüsse erlebbar zu machen und mehr in den Lebensraum der Menschen zu integrieren. Sie sind Teil der Quartiersentwicklung in den Städten und Gemeinden und bieten großes Entwicklungspotenzial. Die Flussauen und die dort vorhandenen zahlreichen Möglichkeiten der Naherholung stellen eine große Qualität und Besonderheit der Region dar und wirken identitätsstiftend für die Bevölkerung. Ziel ist es, diese Qualitäten zu erhalten und weitere Uferbereiche in naturnaher Form für die Naherholung weiter zu entwickeln.

 

Mobilität stärken: Zielrichtung ist, über die Vernetzung von Alltags- und touristischen Verkehren eine bessere Erreichbarkeit, einen höheren Komfort und damit attraktive Verbindungen zu schaffen. Dabei ist gerade im ländlichen Raum zu prüfen, welche Verbindungsfunktion zwischen den Kommunen bestehen, wo gebündelt werden kann, um die Nutzung sowohl im touristischen Bereich als auch für Alltagspendler zu verbessern. Besonderes Augenmerk liegt dabei auf den Flussradwegen, wie beispielsweise dem Weserradweg, dem Else-Werre-Radweg, sowie dem Europa Radweg R1, dem Radweg Deutsche Einheit oder der Paderborner Landroute, die sich bei Touristinnen und Touristen, aber auch als Alltagsrouten von Pendlerinnen und Pendler großer Beliebtheit erfreuen.

 

Natur entwickeln: Die Renaturierung von Flüssen und Auen schafft Lebensräume für die Tier- und Pflanzenwelt und ist eine wichtige Aufgabe zum Schutz und zur Erhaltung der Kulturlandschaft an der Weser. Dem naturnahen Umbau des Flusssystems im Sinne des Biotopverbundes, des Hochwasserschutzes und der Auenentwicklung, sowie dem Naturschutz kommt eine besondere Rolle bei Klimaschutz und -anpassung zu, setzt aber auch gleichzeitig neue Akzente für Freizeit und Erholung.

 

Der Prozess

 

Die Gesamtstrategie "Erlebnisraum Weserlandschaft" versteht sich als Gemeinschaftswerk der Kreise Höxter (federführend), Lippe, Herford und Minden-Lübbecke. In der gemeinsamen Koordinierung des bevorstehenden langjährigen Entwicklungsprozesses liegt eine Schlüsselfunktion für eine regionale, überregionale und auch länderübergreifende Zusammenarbeit mit den Städten und Gemeinden, den Verbänden, der Wasser- und Schifffahrtsverwaltung des Bundes, dem Bundesamt für Naturschutz sowie den Partnern in den Nachbarländern Niedersachsen und Hessen. Die vier Kreise richten dafür eine gemeinsam finanzierte Personalstelle beim federführenden Kreis Höxter ein.

 

Moderiert wurde der Prozess für das Rahmenkonzept vom Team der REGIONALE bei der OstWestfalenLippe GmbH mit Unterstützung der Bezirksregierung Detmold sowie des beauftragten Planungsbüros REICHER HAASE ASSOZIIERTE GMBH, Dortmund. Gefördert wurde das Konzept im Rahmen der REGIONALE 2022 durch das Ministerium für Heimat, Kommunales, Bau und Gleichstellung des Landes Nordrhein-Westfalen.

Die REGIONALE 2022

 

OstWestfalenLippe richtet die REGIONALE unter der Überschrift „Das neue UrbanLand“ aus. Ziel ist es, die Gleichwertigkeit der Lebensverhältnisse in Stadt und Land zu stärken. Um die Qualität der Projekte zu gewährleisten, durchlaufen potenzielle REGIONALE-Projekte für OstWestfalenLippe ein dreistufiges Auswahl- und Qualifizierungsverfahren vom C-Status über den B-Status bis zum A-Status. Erst anschließend wird aus den Projektideen ein REGIONALE-Projekt. Derzeit sind 139 Projektideen eingereicht. Es gibt aktuell 15 REGIONALE-Projekte, wobei diese mehrere A-Beschlüsse haben können.

 

Der Webauftritt der REGIONALE 2022 gibt weiterführende Informationen über alle Projekte: www.urbanland-owl.de

Aufbewahrungskontrollen von Schusswaffen

Waffenbesitzer werden trotz Corona-Pandemie stichprobenweise aufgesucht

17.03.2021/PM

Kreis Höxter. Die Waffenbehörde der Polizei Höxter überprüft durch waffenrechtliche Vor-Ort-Kontrollen die sichere Aufbewahrung von Schusswaffen und Munition in den Wohnräumen der Waffenbesitzer.

 

Das Innenministerium des Landes Nordrhein-Westfalen hält stichprobenartige Vor-Ort-Kontrollen der waffenrechtlichen Aufbewahrungspflichten für unentbehrlich, um die von den Waffen ausgehende Gefahr entgegenzuwirken. Daher wurde die Kreispolizeibehörde Höxter von der für das Waffenrecht zuständigen Aufsichtsbehörde gebeten, die Waffenbesitzer auch zu Zeiten des Coronavirus zu stichprobenartigen Kontrollen aufzusuchen.

 

Ziel der Kontrollen ist es, das Bewusstsein der Waffenbesitzer für einen verantwortlichen Umgang mit Waffen und Munition zu schärfen und hierdurch den Zugriff Nichtberechtigter zu verhindern.

 

Voraussetzung solcher sogenannten verdachtsunabhängiger Kontrollen ist allein die Tatsache des Waffenbesitzes, ungeachtet der Tatsache, ob der jeweils betroffene Waffenbesitzer Anlass zu Beanstandungen oder zu Kontrollmaßnahmen gegeben hat oder nicht. Waffenbesitzer sind zur Mitwirkung auch bei einer verdachtsunabhängigen Kontrolle verpflichtet.

 

"Es ist wichtig, das gesetzliche Instrument der verdachtsunabhängigen Aufbewahrungskontrollen auch konsequent umzusetzen", sagt Stefan Schrott, bei der Kreispolizeibehörde Höxter zuständig für den Bereich Waffenrecht. "Die sichere Aufbewahrung von Waffen und Munition ist von großer Bedeutung und nicht ordnungsgemäß aufbewahrte Waffen und Munition stellen ein erhebliches Risiko für die Öffentlichkeit dar."

 

Die Polizei bittet daher um Verständnis und zur Einsicht, dass auch zu oder gerade in Zeiten von pandemiebedingten Kontaktbeschränkungen die unangekündigten, stichprobenartigen Kontrollen weiterhin unerlässlich für die Aufrechterhaltung der öffentlichen Sicherheit sind.


Termine aufgehoben: Impfstopp für AstraZeneca

16.03.2021/PM

Kreis Höxter. Das Ministerium für Arbeit, Gesundheit und Soziales des Landes Nordrhein-Westfalen hat den Kreis Höxter darüber in Kenntnis gesetzt, dass die Bundesregierung aufgrund einer Empfehlung des Paul-Ehrlich-Instituts (PEI) die Corona-Impfungen mit dem Wirkstoff des Herstellers AstraZeneca vorsorglich aussetzt. Deshalb hat auch das Impfzentrum des Kreises Höxter unmittelbar aufgehört, das Präparat zu verimpfen. So wurden im Heilpädagogischen Zentrum in Warburg die Impfungen sofort nach Erhalt der Nachricht eingestellt.

 

Betroffen sind von dem Impfstopp vor allem die Beschäftigten von Grund- und Förderschulen, von Kitas sowie die Angehörigen bestimmter Berufsgruppen, die zuletzt in der Impfpriorität vorgezogen worden waren. Die Impfungen mit AstraZeneca im Impfzentrum des Kreises Höxter fallen bis auf weiteres aus und werden auch nicht durch einen anderen Impfstoff ersetzt. Der Kreis Höxter informiert, wenn sich die Situation ändert. Davon unberührt bleiben die Impftermine für die über 80-jährigen Personen, die mit dem Wirkstoff von BioNTech/Pfizer geimpft werden.


Notärztin nicht mehr in Lebensgefahr

Notarztwagen bei Einsatzfahrt verunglückt

15.03.2021/PM

Kreis Höxter. Am Samstag, 13. März, verletzten sich bei einem Alleinunfall eines Notarztfahrzeugs der Fahrer und eine Notärztin schwer.

Der Notarzteinsatzwagen war gegen 10:20 Uhr auf der L 954 zwischen Bad Driburg und Neuenheerse zu einem Einsatz unterwegs. Auf regennasser und leicht schneebedeckter Fahrbahn setzte der 45-jährige Fahrer zu einem Überholmanöver an, kam nach links von der Fahrbahn ab und prallte in einem ansteigenden Graben gegen einen Baumstumpf. Das Fahrzeug überschlug sich und kam auf dem Dach liegend auf der linken Fahrspur zum Stehen. Der Fahrer verletzte sich bei dem Unfall schwer. Ein Rettungswagen brachte ihn in ein Krankenhaus. Die verletzte 59-jährige Notärztin wurde mit einem Rettungshubschrauber in eine Klinik geflogen.

Nach Einschätzung der Polizei entstand an dem Notarzteinsatzwagen ein wirtschaftlicher Totalschaden. Das Fahrzeug musste abgeschleppt werden. Die Polizei sperrte die Landstraße bis gegen 14:30 Uhr zwischen der Abfahrt Siebenstern und Neuenheerse.

Mittlerweile schwebt die zunächst schwerstverletzte Notärztin nicht mehr in Lebensgefahr. 

 


Pläne für Umbau der Ortsdurchfahrt K 18 werden vorgestellt

15.03.2021/PM

Kreis Höxter. Der Kreis Höxter bereitet gemeinsam mit der Stadt Bad Driburg die Umgestaltung der „Brunnenstraße“ in Bad Driburg vor. Mit der geplanten Maßnahme soll die Sicherheit für Radfahrer verbessert und gleichzeitig die Kreisstraße 18 als Ortseinfahrt aufgewertet werden. Die Planungen werden in der Sitzung des Ausschusses für Bauen, Straße, Umwelt und Klimaschutz am Donnerstag, 18. März, um 18 Uhr im Ratssaal der Stadt Bad Driburg vorgestellt.

 

Die überbreite Fahrbahn der Brunnenstraße soll künftig in einer gemeinsamen Baumaßnahme von Kreis und Stadt zugunsten von Schutzstreifen für Radfahrer und Grünstreifen mit Baumpflanzungen umgestaltet werden. „Wir werden den Gehweg mit einer neuen Pflasterung nicht nur befestigen, sondern auch optisch aufwerten“, erläutert Roland Forner vom Tiefbauamt der Stadt Bad Driburg.

Im Zusammenhang mit dieser erheblichen Umstrukturierung der Straße plant der Kreis Höxter, auch die freie Strecke zwischen dem Ortsausgang und der Einmündung der Kreisstraße 9 nach Alhausen umzugestalten.

 

„In diesem Bereich wird die vorhandene Fahrbahn auf eine Breite von sechs Meter reduziert, wodurch wir genügend Platz für einen 2,50 Meter breiten kombinierten Rad- und Gehweg an der Südseite gewinnen“, erläutert Michael Werner vom Kreis Höxter, Leiter des Fachbereichs Umwelt, Bauen und Geoinformationen. „Damit wird eine direkte Anbindung an den überregionalen Radweg R 2 geschaffen.“

 

Die Planunterlagen (siehe unten zum Download) werden auf den Homepages des Kreises Höxter und der Stadt Bad Driburg bereitgestellt und zusätzlich bei der Stadt auf dem Flur des Bauamtes ausgehängt.


Kreis Höxter ist an die Luca-App angebunden

11.03.2021 / PM / Doro

Kreis Höxter. Das Gesundheitsamt des Kreises Höxter kann zukünftig zur Kontaktnachverfolgung bei Corona-Infektionen auch die Daten der Luca-App nutzen. Die entsprechenden technischen Voraussetzungen wurden kurzfristig geschaffen. Eine Freischaltung durch den Anbieter soll in Kürze erfolgen. „Damit nutzen wir ein vielversprechendes Angebot, das besonders für unsere Gastronomie und den Einzelhandel interessant ist“, freut sich Landrat Michael Stickeln.

 

Die Idee hinter Apps wie Luca: Künftig könnten Gastronomen, Einzelhändler oder Konzertveranstalter ihre Besucher etwa mit einem sogenannten QR-Code in Empfang nehmen, den diese mit der App auf ihrem Handy scannen können. „Damit wären die Besucher sozusagen eingecheckt. Im Fall einer Infektion können ihre Daten direkt und verschlüsselt an das Gesundheitsamt übermittelt und hier ausgelesen werden“, erklärt Manuel Pawlik, Leiter der Abteilung IT, Digitalisierung und Organisation des Kreises Höxter.

 

Das würde die Arbeit der Kontaktnachverfolgung deutlich vereinfachen. „Weitere Lockerungen des öffentlichen Lebens sind besonders für die Veranstaltungsbranche oder die Gastronomie enorm wichtig. Gleichzeitig muss die Eindämmung der Pandemie oberste Priorität haben. Intelligenten App-Lösungen sind dabei ein wichtiger Baustein“, so Landrat Stickeln. „Wichtig ist jedoch, dass viele Leute mitmachen.“


v.l.Polizeidirektor Christian Brenski (Abteilungsleiter Polizei), Landrat Michael Stickeln (Behördenleiter), Kriminalrat Peter Hentschel (Leiter Direktion Kriminalität), Kriminalhauptkommissar Ralf Kohlmeyer (Leiter Führungsstelle Direktion Kriminalität).
v.l.Polizeidirektor Christian Brenski (Abteilungsleiter Polizei), Landrat Michael Stickeln (Behördenleiter), Kriminalrat Peter Hentschel (Leiter Direktion Kriminalität), Kriminalhauptkommissar Ralf Kohlmeyer (Leiter Führungsstelle Direktion Kriminalität).

Im Kreis Höxter lässt es sich sehr sicher leben

10.03.2021/PM

Kreis Höxter. Die Kreispolizeibehörde Höxter hat den Kriminalitätsbericht 2020 veröffentlicht, aus dem die Gesamtzahl und Arten der Straftaten im Kreis Höxter des Jahres 2020 und der vorausgegangenen Jahre im Detail ersichtlich sind.

 

Die Zahl der im Jahr 2020 erfassten Straftaten ist nach drei Jahren mit sinkenden Zahlen wieder angestiegen. 6.398 Straftaten wurden 2020 bei der KPB Höxter registriert. Das sind 914 mehr als im Vorjahr.

 

Nach dem historisch tiefsten Wert der vergangenen zehn Jahre in 2019 liegt die Anzahl der erfassten Straftaten damit dennoch unterhalb der jeweiligen Werte im Jahr 2011 bis zum Jahr 2016. "Im landesweiten Vergleich steht der Kreis Höxter nach wie vor sehr gut da", sagte Behördenleiter Landrat Michael Stickeln bei der Vorstellung des Kriminalitätsberichtes.

 

Als vergleichende Kennziffer wird die "Kriminalitätshäufigkeitszahl" (KHZ) berechnet, das bedeutet: Anzahl der Straftaten pro 100.000 Einwohner. Der Kreis Höxter liegt mit einer KHZ von 4.562 sowohl unterhalb des Durchschnitts in OWL (4.819) als auch unterhalb des Landesdurchschnitts in NRW (6.774).

 

Peter Hentschel, Leiter der Direktion Kriminalität der Kreispolizeibehörde Höxter betont: "Die Wahrscheinlichkeit, im Kreis Höxter Opfer einer Straftat zu werden, ist weiterhin sehr gering."

 

Die Aufklärungsquote ist mit 62,13 Prozent im Vergleich zu OWL (57,9 %) und dem Landesschnitt (52,8 %) nach wie vor hervorragend. 3.975 Delikte wurden im Jahr 2020 im Kreis Höxter aufgeklärt, 2.888 tatverdächtige Personen ermittelt.

 

Landrat Michael Stickeln kommt zu dem Fazit: "Auch wenn jede Straftat eine zu viel ist, belegt die Kriminalitätsstatistik damit wiederholt, dass man hier im Kreis Höxter sehr sicher leben kann."

Unfall auf Ostwestfalenstraße bei Brakel

09.03.2021/PM

Brakel. Am Dienstag, 9. März, verletzte sich auf der Ostwestfalenstraße (B 252) nahe Brakel eine Frau aus Höxter bei einem Alleinunfall.

 

Gegen 12.15 Uhr war eine 48-Jährige in ihrem Kia Picanto aus Richtung Nieheim kommend in Richtung Brakel unterwegs. Die Fahrbahn war aufgrund von Regen mit teilweisem Schneefall feucht. Nach Passieren der Gebetsstätte "Mutter Gottes im Wasser" geriet das Auto auf gerade Strecke aus bislang unbekannter Ursache nach rechts auf die Bankette und wurde von dort wieder nach links auf die Fahrbahn gesteuert. Der Wagen driftete über beide Fahrstreifen in den gegenüberliegenden Graben. Dort kam der Wagen auf der Beifahrerseite liegend, mit Front in Richtung Nieheim, vor einem Baum zum Stillstand.

 

Die Fahrerin konnte das Fahrzeug eigenständig verlassen. Sie wurde leicht verletzt mit einem Rettungswagen in ein Krankenhaus gebracht. Die Fahrbahn in Richtung Nieheim wurde für die Unfallaufnahme gesperrt. Die Polizei leitete den Verkehr einspurig an der Unfallstelle vorbei. Der nicht mehr fahrbereite Kia wurde von einem Abschleppunternehmer abtransportiert. An dem Kia ist nach Einschätzung der Polizei ein wirtschaftlicher Totalschaden entstanden. Die Unfallaufnahme war gegen 13:15 Uhr beendet. 


Giftköder ausgelegt - Polizei sucht Zeugen

08.03.2021 / PM / Doro

Steinheim. Am Sonntag, 07. März, wurde die Polizei über ausgelegte Giftköder in Steinheim-Vinsebeck informiert.

Gegen 07:30 Uhr ging eine 27-jährige Frau mit ihrem Hund in der Nähe des Naturdenkmals "Große Eiche" spazieren. Das Tier hatte einen dort ausgelegten Giftköder gefressen. Es handelte sich um einen Mettklumpen, der mit einem im Handel erhältlichen Rattengift präpariert war.

 

Aufgrund von tierärztlichen Sofortmaßnahmen blieben schwerwiegende Folgen für den Hund aus. Einen weiteren an der Stelle aufgefundenen Giftköder nahm die Hundebesitzerin an sich. Die Kriminalpolizei ermittelt nun wegen Verstoß gegen das Tierschutzgesetz und sucht Zeugen. Hinweise nimmt die Polizei Höxter unter der Telefonnummer 05271/962-0 entgegen

Landesweiter Warntag am 11. März um 11 Uhr

08.03.2021/PM

Kreis Höxter. An jedem zweiten Donnerstag im März und September wird in ganz Nordrhein-Westfalen ein Probealarm ausgelöst, um alle Warnmittel landesweit zu testen. Auch im Kreis Höxter heulen deshalb am Donnerstag, 11. März, die Sirenen auf.

 

Wenn die Kreisleitstelle an dem Tag um 11 Uhr das Signal zum Probealarm auslöst, werden in den Ortschaften des Kreises alle 163 Sirenen gleichzeitig ertönen. Begonnen wird mit einem einminütigen Dauerton, der im Katastrophenfall Entwarnung signalisiert. Um 11:05 Uhr wird eine Minute lang ein an- und abschwellender Heulton zu hören sein. Um 11:10 Uhr folgt erneut ein einminütiger Dauerton.

 

„Der an- und abschwellende Ton fordert die Bevölkerung im Ernstfall auf das Radio einzuschalten, um nähere Informationen und Verhaltenshinweise zu bekommen“, erklärt der Leiter des Fachbereichs für Öffentliche Sicherheit und Straßen beim Kreis Höxter, Matthias Kämpfer. „Beim Probealarm muss das Radio natürlich nicht eingeschaltet sein. Die Bürgerinnen und Bürger sollten aber wissen, was im Ernstfall zu tun ist.“

 

Die regelmäßig stattfindenden Probealarme, sowohl im Kreis Höxter als auch landes- und bundesweit, sollen nicht nur ein Test der Warnmittel sein, sondern die Bevölkerung für einen Ernstfall sensibilisieren. „Es ist ein Beitrag zur Sicherheit für die Bürgerinnen und Bürger, wenn sie für solche Extremsituationen vorbereitet sind und wichtige Informationsabläufe kennen“, erläutert Thomas Krämer vom Kreis Höxter, Leiter der Abteilung Bevölkerungsschutz.


Kreis Höxter erneuert K56 bei Amelunxen

05.03.2021 / PM / Doro

Kreis Höxter. Der Kreis Höxter weist darauf hin, dass am Montag, 15. März, die Arbeiten zur Erneuerung der Kreisstraße 56 zwischen Amelunxen und der Bundesstraße 83 bei Wehrden beginnen. Während der Arbeiten ist eine Vollsperrung der Strecke notwendig.

 

„Im Zuge der Baumaßnahme wird die Fahrbahn auf einer Strecke von etwa 1,7 Kilometern verstärkt. Wegen der starken Nutzung durch LKW werden zusätzlich die seitlichen Bankette durch den Einbau von Betonrandsteinen befestigt“, erläutert Heike Lockstedt-Macke vom Kreis Höxter, Leiterin der Abteilung Straßen. Mit der Maßnahme werden auch die beschädigten Amphibienleitanlagen durch dauerhafte Konstruktionen ersetzt.

 

Die Baumaßnahme auf der Wehrdener Straße erstreckt sich vom Bahnübergang in Amelunxen bis zur neuen Deponiezufahrt in der Nähe der B 83. Die Abfallentsorgungsanlage bleibt für die gesamte Dauer der Bauzeit über die Bundesstraße erreichbar. „Ab dem 16. März können während der Bauphase die Bushaltestellen ‚Kirche‘ und ‚Wildbergstraße‘ in Amelunxen leider nicht mehr angefahren werden“, erläutert Lockstedt-Macke. Stattdessen wird eine Ersatzhaltestelle in der Wöhrenstraße an der Einmündung in die L 837, den Netheweg, eingerichtet.

 

Die Gesamtkosten der Maßnahme betragen rund 800.000 Euro, das Land NRW beteiligt sich mit Fördermitteln in Höhe von 75 Prozent. Die Fertigstellung der Maßnahme ist für Ende Mai 2021 geplant. Eine entsprechende Umleitungsstrecke über Godelheim wird rechtzeitig ausgeschildert. Der Kreis bittet alle betroffenen Verkehrsteilnehmer um Verständnis für die unvermeidbaren Behinderungen während der Bauzeit.


Lockerung der besonders strengen Kontaktbeschränkungen

04.03.2021/PM/Doro

Kreis Höxter. Weil die Inzidenz seit dem 1. März knapp unter dem Schwellenwert von 50 liegt, werden die besonders strengen Kontaktbeschränkungen im Kreis Höxter ab dem 4. März gelockert. In Abstimmung mit dem NRW-Gesundheitsministerium hat der Krisenstab am Mittwoch entschieden, die eigentlich noch bis Sonntag geltende Allgemeinverfügung vorzeitig aufzuheben. Damit gelten im Kreis Höxter bereits ab Donnerstag nur noch die landesweiten Regelungen der Coronaschutzverordnung ohne die besonderen regionalen Einschränkungen, die in der Allgemeinverfügung des Kreises festgelegt waren. Das bedeutet, dass private Treffen im öffentlichen Raum weiterhin nur mit Angehörigen eines Hausstandes und mit maximal einer weiteren nicht im eigenen Haushalt lebenden Person zulässig sind. Die weitere Person kann von betreuungsbedürftigen Kindern, die im eigenen Haushalt leben, begleitet werden. Für private Treffen im häuslichen Bereich gilt die Beschränkung auf nur eine Person nicht länger. Partys und Feiern bleiben weiterhin im öffentlichen und auch im privaten Bereich untersagt. Bewohnerinnen und Bewohner von Senioren- und Pflegeheimen können in den Räumlichkeiten der Einrichtung ab jetzt zweimal täglich Besuch von jeweils zwei Personen bekommen. Auf dem Außengelände des Pflegeheims können sie sich mit bis zu vier Personen treffen. Außerhalb des Geländes der Einrichtung gelten die allgemeinen Beschränkungen für private Treffen im öffentlichen Raum. „Es ist sehr erfreulich, dass wir die Infektionszahlen durch gemeinsame Anstrengungen deutlich senken konnten“, dankt Landrat Michael Stickeln allen Bürgerinnen und Bürgern, die durch strenge Kontaktbeschränkungen zu dieser positiven Entwicklung beigetragen haben. Dennoch liege die Inzidenz weiterhin in der Nähe des Schwellenwertes von 50. „Deshalb kommt es jetzt sehr darauf an, dass wir weiterhin sehr verantwortungsvoll mit der gewonnenen Freiheit umgehen“, sagt Stickeln und ruft die Bürgerinnen und Bürger dazu auf, Kontakte weiterhin auf das Nötigste zu beschränken, um die Infektionszahlen noch weiter zu senken.

Kein Schulbesuch mit Erkältungssymptomen

Kreis Höxter betont Bedeutung der Corona-Schutzmaßnahmen

03.03.2021/PM

Höxter. Bei Erkältungssymptomen sind viele Eltern unsicher, ob sie ihr Kind in die Schule schicken dürfen. Deshalb weist der Kreis Höxter darauf hin, dass nach wie vor der Schutz vor dem Coronavirus im Mittelpunkt steht. „Vor Betreten der Schule, also bereits im Elternhaus, muss abgeklärt sein, dass die Schülerinnen und Schüler keine Symptome einer COVID-19-Erkrankung aufweisen“, sagt der Leiter des Gesundheitsamtes des Kreises Höxter, Dr. Ronald Woltering, und rät den Eltern, ihre Kinder im Zweifelsfall zu Hause zu lassen.

 

Sollten entsprechende Symptome vorliegen, sei eine individuelle ärztliche Abklärung vorrangig und die Schule zunächst nicht zu betreten. „Das immer noch zu hohe Infektionsgeschehen in Verbindung mit dem Auftreten neuer Virusmutationen erfordert von uns weiter ein besonders umsichtiges Vorgehen. Es bleibt also weiter eine Zeit der Vorsicht“, so Dr. Woltering. Auch ein alleiniger Schnupfen könne Ausdruck einer SARS-CoV-2-Infektion sein. Das heißt, dass auch Schülerinnen und Schüler, bei denen kein Testergebnis vorliegt, sich trotzdem so verhalten sollten, als wenn sie eine COVID-19-Erkrankung hätten, um Übertragungen zu verhindern.

 

Dazu gehört, soweit umsetzbar, eine Isolierung zu Hause für fünf Tage, verbunden mit einer möglichst umfassenden Kontaktreduktion. Ganz wichtig ist dabei, dass in den letzten 48 Stunden vor Beendigung der Isolierung keine Symptome auftreten. Sollte sich während der fünf Tage eine Verschlechterung einstellen, wird die Kontaktaufnahme mit dem Hausarzt und eine sofortige Testung auf SARS-CoV-2 empfohlen.

 

Auch das NRW-Schulministerium weist die Eltern darauf hin, sich bei Krankheitssymptomen ihres Kindes zunächst umgehend bei ihrer Schule zu melden, um ihr Kind krank zu melden und das weitere Vorgehen abzustimmen. Die Schule werde die Eltern auch über die aktuell geltenden Regelungen informieren. „Bitte denken Sie daran, dass es eine gemeinsame Aufgabe von Eltern und Schule ist, alle Kinder und alle am Schulleben Beteiligten sowie deren Familien vor einer Infektion zu schützen“, so Dr. Woltering.

Streifenwagen zum Anhalten genötigt

28.02.2021/PM

Höxter. Indem er vor einem Streifenwagen der Polizeiwache Höxter auf die Fahrbahn der Albaxer Straße in Höxter trat und dort stehen blieb, nötigte ein 19-Jähriger aus Höxter den Fahrer des Polizeifahrzeugs, dieses anzuhalten. Auf Ansprache ließ der Mann sich nicht dazu bewegen, die Fahrbahn zu verlassen und den Polizeibeamten die Weiterfahrt zu ermöglichen.

Er war der Polizei bei vorangegangenen Einsätzen bereits durch einen Verstoß gegen die Infektionsschutzverordnung und Beleidigung aufgefallen. Schließlich wurde der junge Mann, der offensichtlich alkoholisiert war, zur Polizeiwache verbracht. Dort wurde er in die Obhut von Angehörigen gegeben. Ein Strafverfahren wurde eingeleitet. 

Verlängerung der Kontaktbeschränkungen Landrat Stickeln: "Wir sind noch nicht über den Berg"

27.02.2021/PM

Kreis Höxter. Erstmals nach vier Monaten ist die Inzidenz im Kreis Höxter am Donnerstag, 25. Februar 2021, kurzzeitig unter die wichtige Marke von 50 gefallen. „Das zeigt, dass unsere Schutzmaßnahmen greifen. Doch es ist zu früh, von einer stabilen Entwicklung zu sprechen“, sagt Landrat Michael Stickeln mit Blick auf den erneuten Anstieg der Inzidenz auf 53 am Freitag. „Die schwankende Inzidenz macht deutlich, dass wir noch nicht über den Berg sind“, so Stickeln. Mit einem Wert über 50 gilt der Kreis Höxter weiterhin als Risikogebiet.

 

„Die weitere Entwicklung des Infektionsgeschehens lässt sich gegenwärtig nicht vorhersehen. Besondere Sorgen bereitet uns die zunehmende Verbreitung der britischen Variante des Coronavirus“, betont der Leiter des Gesundheitsdienstes beim Kreis Höxter, Dr. Wilfried Münster. Erstmals wurde die britische Variante B.1.1.7 am 15. Februar im Kreis Höxter nachgewiesen. Bis Freitag, 26. Februar (Stand: 14 Uhr), wurden dem Gesundheitsamt bereits 23 laborbestätigte Nachweise der britischen Variante gemeldet. „Diese Variante gilt als deutlich ansteckender als das bisherige Virus. Trotz sinkender Inzidenz bleibt die Lage deshalb weiter angespannt“, so Dr. Münster. Offen sei auch, wie sich die teilweise Wiederaufnahme des Schulbetriebs auswirken werde.

 

Vor dem Hintergrund der schwankenden Inzidenz, die derzeit über dem Schwellenwert von 50 liegt, hat der Krisenstab des Kreises Höxter in Abstimmung mit dem NRW-Gesundheitsministerium am Freitag entschieden, die bis Sonntag geltende Allgemeinverfügung um zunächst eine Woche verlängern.

 

Voraussichtlich bis zum 7. März 2021 gelten im Kreisgebiet folgende Regelungen:

 

Bei privaten Zusammenkünften dürfen sich die Angehörigen des eigenen Hausstandes mit einem Angehörigen eines weiteren Hausstandes treffen. Diese Beschränkung gilt ausdrücklich auch für Wohnungen. Davon ausgenommen sind nur betreuungsbedürftige Kinder, sofern sie einem gemeinsamen Haushalt angehören.

Die Bewohnerinnen und Bewohner, die in vollstationären Alten- und Pflegeeinrichtungen im Kreis Höxter leben, dürfen nur noch Besuch von einer Person pro Tag erhalten. Besuche sind nur zulässig, wenn die Besuchsperson an jedem Besuchstag vor ihrem Besuch einen PoC-Antigen-Schnelltest mit negativem Testergebnis vorweist.

„Mit diesen Schutzmaßnahmen verfolgen wir das Ziel, die Infektionen im Kreis Höxter noch weiter einzudämmen“, erklärt Landrat Stickeln. „Wir haben es durch gemeinsame Anstrengungen geschafft, dass die Inzidenz in den letzten sieben Wochen deutlich gesunken ist“, dankt er allen Bürgerinnen und Bürgern, die durch die Einhaltung der Regeln dazu beigetragen, Ansteckungen zu vermeiden. Seit dem 25. Oktober 2020 liegt die Inzidenz mit Ausnahme des Donnerstags durchgehend über dem Schwellenwert von 50. Am 11. Januar lag die Inzidenz im Kreis Höxter noch bei 261.

 

Landrat Michael Stickeln bittet die Bevölkerung deshalb im Sinne der nachhaltigen Eindämmung der Pandemie um Verständnis für die weiterhin kontaktreduzierenden Maßnahmen, um unter Umständen möglichst zeitnah verantwortungsvoll über auch regionale Öffnungsszenarien entscheiden zu können.

Unfallflucht auf Krankenhausparkplatz

26.02.2021/PM

Höxter. Nachdem am Mittwoch (24. Februar) auf dem Krankenhausparkplatz in Höxter ein Auto beschädigt wurde, sucht die Polizei nun Zeugen. Auf dem zweiten Parkplatz rechtsseitig vor dem Krankenhaus parkte im Zeitraum von 9.00 Uhr bis 15.00 Uhr ein weißer Citroen C3, der anschließend einen Heckschaden aufwies. Der Schaden wird von der Polizei auf mehr als 1.800 Euro geschätzt. Die Polizei Höxter bittet um Hinweise unter der Telefonnummer 05271/962-0.

Schuleingangsuntersuchung: Eltern erhalten Einladung vom Gesundheitsamt

23.02.2021/PM

Kreis Höxter. Die Schuleingangsuntersuchungen können in diesem Jahr nicht wie sonst üblich durchgeführt werden. Dies teilt das Gesundheitsamt des Kreises Höxter mit und weist darauf hin, dass sich die zuständigen Ärzte aufgrund der Corona-Pandemie auf die Untersuchung von Schülerinnen und Schülern mit einem wahrscheinlichen Förderbedarf konzentrieren müssen.

 

Die Eltern brauchen sich nicht um einen Termin zu kümmern, denn sie erhalten eine schriftliche Einladung des Gesundheitsamtes. Wenn die Inzidenz stabil bleibt oder weiter sinkt, soll im März mit den Untersuchungen begonnen werden. Diese Untersuchungen von Kindern mit wahrscheinlichen Förderbedarf werden – wie sonst üblich – in Höxter durchgeführt. Eine eventuell wegfallende Untersuchung wird laut Gesundheitsamt nicht dazu führen, dass Kinder nicht eingeschult werden können.

 

„Marie-Therese Kirchhoff (v.l.n.r), Iwona Lokaj und Jennifer Fröhlich-Kamischke präsentieren ein Beispiel und stehen gerne bei allen Fragen zur Verfügung.“
„Marie-Therese Kirchhoff (v.l.n.r), Iwona Lokaj und Jennifer Fröhlich-Kamischke präsentieren ein Beispiel und stehen gerne bei allen Fragen zur Verfügung.“

Challenge-Box: Jugendarbeit sorgt bei Kindern und Jugendlichen für Abwechslung

18.02.2021/PM

Höxter. Schwierige Zeiten sind es auch für die Jugendtreffs Lauenförde, Boffzen und Höxter. Seit Beginn des harten Lockdowns bleiben den Kindern und Jugendlichen auch diese Türen verschlossen. „Schon seit Anfang November bieten wir gemeinsam mit den Jugendtreffs aus Boffzen und Lauenförde einen Online-Jugendtreff an“, erläutert Peter Kamischke-Funk vom Jugendtreff „Juzi“ Höxter.

 

Doch mit dem neuen Jahr seien auch die Gruppenarbeiten und die aufsuchende Arbeit im öffentlichen Raum nicht mehr möglich, weshalb die Jugendarbeiter nun gemeinsam nach weiteren Alternativen gesucht habe. „Neben dem Online-Treff wird es Gruppenangebote im Live-Stream geben, aber um den Kindern und Jugendlichen Zuhause etwas handfestes bieten zu können, haben wir die ‚Challenge-Box‘ ins Leben gerufen“, so Jennifer Fröhlich-Kamischke, die neben dem Treff in Boffzen auch im Juzi Höxter zum Team gehört. Mit der Challenge-Box gebe es nun ein Angebot, das sich alle zwischen acht und 18 Jahren nach Hause holen könnten. Marie-Therese Kirchhoff, Praktikantin in Höxter, konkretisiert: „Das Ganze funktioniert so: Kinder und Jugendliche müssen sich einmalig bei uns anmelden und bekommen dann alle 7 Tage kostenfrei Post von uns. Darin finden sich tägliche Aufgaben aus Themenbereichen wie Basteln, Werkeln und Rätseln, aber auch Sport, Spiel und Aktivität kommen nicht zu kurz!“ Es sei für jeden und jede etwas dabei. Was genau sei aber eine Überraschung, ergänzt Frederick Kamischke, Betreuer des Treffs in Lauenförde. „Wir machen bei einigen Aufgaben einen Unterschied zwischen den unter-12-jährigen und denen ab 12 Jahren, damit die Aufgaben auch passend sind,“ erklärt Kamischke. Die Herausforderung sei dabei nicht, besser zu sein als andere, sondern vielmehr selbst alle Aufgaben zu bewerkstelligen und so seinen Horizont zu erweitern.

„Natürlich wollen wir auch einen Teil dazu beitragen, den Alltag der Kinder und Jugendlichen etwas aufzupeppen,“ schließt Iwona Lokaj, die für den Jugendtreff Höxter mitwirkt.

Wer gerne mitmachen möchte, kann sich ganz unkompliziert im Juzi Höxter anmelden. Ein Anruf, eine E-Mail oder ein Brief reicht. Die Challenge-Box läuft bereits seit Anfang Februar, ein Einstieg in den laufenden Betrieb ist aber problemlos möglich.

Der Online-Jugendtreff findet sich bei Discord unter folgendem Link: https://discord.gg/uEqWBmYnsy, auch zu finden auf der Website des Juzi.

Kontakt zum Jugendtreff:

Juzi Höxter – Brenkhäuserstraße 3 – 37671 Höxter

jugendtreff@hoexter.de – www.juzi-hoexter.de – 05271/920393 

31-Jähriger leistet heftigen Widerstand

Zwei Mal unter Drogen am Steuer erwischt

18.02.2021/PM

Höxter. Gleich zwei Mal kurz hintereinander erwischte die Polizei am Montag, 15. Januar, in Höxter einen uneinsichtigen Autofahrer unter Drogeneinfluss am Steuer. Schon bei der ersten Kontrolle zeigte sich der 31-Jährige uneinsichtig und aggressiv, beim zweiten Mal leistete er so heftigen Widerstand, dass er erst mit mehreren Einsatzbeamten beruhigt werden konnte. Vorübergehend wurde er in das Polizeigewahrsam gebracht.

 

Zunächst fiel der 31-jährige VW-Fahrer gegen 13.45 Uhr im Rahmen einer allgemeinen Verkehrskontrolle auf. Bei der Überprüfung durch die Polizei auf einem Parkplatz an der Moltkestraße reagierte der Mann direkt verbal aggressiv. Er räumte zwar ein, vor der Fahrt Drogen genommen zu haben, erklärte sich allerdings nicht mit einem Drogenvortest einverstanden. Aufgrund seines Verhaltens legten die Polizisten dem Mann für den Transport zur Wache Handschellen an. Nach der Blutprobenentnahme wurde ihm das Autofahren bis zum vollständigen Abbau der Drogen untersagt.

 

Letzteres wollte der im Kreis Höxter wohnhafte Mann offensichtlich nicht einsehen. Nachdem er gegen 15 Uhr die Polizeiwache in der Bismarckstraße verlassen durfte, spazierte er direkt in die benachbarte Moltkestraße, stieg in sein dort abgestelltes Auto, startete den Motor und fuhr los. Als der 31-Jährige auf der Moltkestraße einen Streifenwagen erblickte, setzte er seinen VW schwungvoll zurück in eine Parklücke. Glücklicherweise beschädigte er beim Rückwärtseinparken auf der witterungsbedingt eisglatten Fläche kein anderes Auto.

 

Der Mann stieg dann aus und wollte zu Fuß weggehen. Da er auf die Ansprache der Polizisten nicht reagierte, fasste ihn einer der Beamten am Arm. Der Mann schlug direkt um sich und ging auf die Beamten los. Er versuchte sogar noch, die Beamten durch Faustschläge und Kniestöße zu verletzen, als er bereits am Boden liegend festgehalten wurde. Ein Schlag traf einen Polizisten im Gesicht. Der Mann zog sich Schürfwunden zu. Erst mehrere Polizisten konnten den Mann gefesselt zu Polizeiwache bringen.

 

Dennoch schimpfte der 31-Jährige lautstark weiter und äußerte fortwährend Beleidigungen gegen die Polizisten. Auf der Polizeiwache entnahm ein Arzt nach richterlicher Weisung erneut eine Blutprobe. Der Mann verblieb zur Verhinderung weiterer Straftaten bis zum Abend im Gewahrsam der Polizei. Den Fahrzeugschlüssel bekam er nicht zurück, er wurde sichergestellt.

 

Der 31-Jährige wird sich nun wegen Drogenbesitz, Fahren unter dem Einfluss von Drogen, Beleidigung und Widerstand verantworten müssen. Der im Gesicht verletzte Polizist benötigte keine ärztliche Versorgung und ist weiterhin dienstfähig.

 

14 Unfälle auf glatten Straßen im Kreis Höxter

16.02.2021/ PM

Kreis Höxter. Auf glatten Straßen kam es im Gebiet des Kreises Höxter zu zahlreichen Unfällen. Seit einsetzendem Regen am Montagmittag, 15. Februar, bis Dienstagmittag, 16. Februar, zählte die Leitstelle der Kreispolizeibehörde Höxter insgesamt 14 Unfälle, bei denen Fahrzeuge entweder von der Straße abkamen oder gegen andere Fahrzeuge stießen.

 

In neun Fällen blieb es bei Sachschäden, bei fünf Unfällen wurden Personen verletzt, die zum Teil medizinisch versorgt werden mussten. Bis in die Mittagsstunden hinein blieb die Situation auf den Straßen angespannt, der überwiegende Teil der Autofahrer reagierte aber mit besonnener Fahrweise auf die winterlichen Straßenverhältnisse. 

Unfall bei Höxter mit einer schwerverletzten Person

15.02.2021/PM

Höxter. Am Montag, 15. Februar, fuhr ein Auto in Höxter gegen einen entgegenkommenden Lkw, wodurch der Autofahrer schwer verletzt wurde.

 

Gegen 06:45 Uhr fuhr ein weißer Nissan Qashqai auf der B 64 Richtung Holzminden. Auf der Albaxer Straße, kurz nach der Einmündung Eugen-Diesel-Straße, gerät das Auto in einer leichten Linkskurve auf die Gegenfahrbahn. Der 47-jährige Lkw-Fahrer einer entgegenkommenden Sattelzugmaschine mit Auflieger versuchte, nach rechts auszuweichen. Dennoch prallte der Nissan mit der linken Fahrzeugseite in die linke Fahrzeugseite der Sattelzugmaschine. Bei dem Aufprall verletzte sich der 30-jährige Nissan-Fahrer schwer. Ein Rettungswagen brachte ihn in ein Krankenhaus.

 

Die Sattelzugmaschine mit Auflieger war aufgrund von Schäden an zwei Felgen bedingt fahrbereit und konnte auf ein nahegelegenes Werkstattgelände gefahren werden. Bei dem Lkw ausgelaufene Betriebsstoffe wurden abgestreut. Der stark beschädigte Nissan wurde von einem Abschleppunternehmer abtransportiert. Für die Unfallaufnahme wurde der Verkehr in Richtung Holzminden in die Eugen-Diesel-Straße und in Richtung Höxter an der Abfahrt Lüchtringen abgeleitet. Gegen 08.20 Uhr wurde die Fahrbahn in beide Richtungen wieder freigegeben.

Unfälle auf schneeglatten Strassen

Nur Sachschäden

08.02.2021/PM

Kreis Höxter. Trotz der winterlichen Straßenverhältnisse verlief das Wochenende aus polizeilicher Sicht im Kreis Höxter relativ ruhig. Lediglich 14 wetterbedingte Unfälle registrierte die Polizei im gesamten Kreisgebiet Höxter in dem Zeitraum ab Samstag, 6. Februar, 16 Uhr, bis Montag, 8. Februar, 6 Uhr. In fast allen Fällen blieb es bei den Unfällen bei Sachschäden, die Summe der entstandenen Schäden liegt bei knapp 20.000 Euro.

 

Die meisten Verkehrsteilnehmer im Kreis Höxter haben ihre Fahrweise den winterlichen Straßenverhältnissen angepasst, insgesamt waren verhältnismäßig wenige Fahrzeuge auf den Straßen unterwegs.

 

Gelegentlich gab es Verkehrsbehinderungen durch liegengebliebene Fahrzeuge, dauerhafte Straßensperrungen waren nicht notwendig. Die einzige Ausnahme bildete die Verbindungsstraße über die Egge zwischen Willebadessen und Lichtenau: Die L763 und die K26 mussten aufgrund umgestürzter Bäume gesperrt werden.

 

Auch am Montag, 8. Februar, blieb die Lage im morgendlichen Berufsverkehr verhältnismäßig ruhig. Im Laufe des Vormittags wurden im Kreisgebiet fünf Unfälle gezählt, auch hier entstand meist nur geringer Sachschaden. 

 

Vermisstensuche wird fortgesetzt

06.02.2021/PM

Kreis Höxter.  Die Suche nach dem vermissten Ulrich R. aus Marienmünster-Löwendorf wurde am Freitag, 5. Februar, fortgesetzt. Nach Angaben von mehreren Zeugen soll der vermisste 39-Jährige zu Fuß in dem weitläufigen Feld- und Waldgebiet im Bereich zwischen Marienmünster, Höxter und Brakel unterwegs sein.

 

Im Laufe des Donnerstags, 4. Februar, soll er zu unterschiedlichen Zeiten unter anderem bei Ovenhausen, bei Brakel im Bereich Emder Höhe, im Gebiet Modexer Hof sowie bei Bökendorf gesehen worden sein.

 

Die Polizei Höxter setzte am Donnerstag bis zum Einbruch der Dunkelheit Suchhunde und einen Hubschrauber ein, auch am Freitag suchte die Fliegerstaffel der Polizei die weitläufige Umgebung ab.

 

Weitere Hinweise bitte direkt an die Kreispolizeibehörde der Polizei in Höxter unter der Telefonnummer 05271/962-0 oder über den Notruf 110.

Unfall auf der B 64 zwischen Höxter und Holzminden

05.02.2021/PM

Höxter. Eine 53-jährige Autofahrerin verletzte sich bei einem Unfall auf der B 64 bei Höxter, als ein Pkw-Anhänger gegen ihr Auto prallte. Gegen 09:20 Uhr fuhr ein 35-Jähriger mit seinem weißen Mazda Kombi samt Anhänger auf der B 64 von Holzminden aus Richtung Höxter. Vor der Abfahrt nach Albaxen geriet das Gespann nach rechts auf den Grünstreifen. Als der Fahrer sein Auto wieder auf die Fahrbahn lenkte, geriet das Gespann ins Schleudern. Der Anhänger stieß dabei gegen einen roten Mazda, der auf der Gegenfahrbahn Richtung Holzminden fuhr. Die 53-jährige Fahrerin dieses Autos verletzte sich bei dem Zusammenstoß. Ein Rettungswagen brachte die Frau in ein Krankenhaus. Der weiße Mazda und der Anhänger wurden bei dem Unfall beschädigt. Der rote Mazda wies im Frontbereich einen erheblichen Schaden auf und war nicht mehr fahrbereit. Für die Unfallaufnahme leitete die Polizei den Verkehr in Richtung Holzminden an der Abfahrt nach Albaxen ab. In Richtung Höxter wurde der Verkehr einspurig an der Unfallstelle vorbeigeleitet. Eine Vollsperrung der B 64 war im Zeitraum von 11.00 Uhr bis 11.15 Uhr erforderlich. Neben der Polizei und dem Rettungsdienst war auch der Einsatz der Feuerwehr zum Abstreuen ausgelaufener Betriebsstoffe und Säuberung der Fahrbahn notwendig. Die Polizei beendete die Unfallaufnahme gegen 12:30 Uhr.

39-jähriger Mann in Löwendorf vermisst

04.02.2021/PM

Löwendorf. Die Polizei Höxter sucht nach dem 39-jährigen Ulrich R. aus Marienmünster-Löwendorf. Er ist Mittwoch, 3. Februar, gegen 10.45 Uhr das letzte Mal von Angehörigen gesehen worden, als er seine Wohnung in Löwendorf verließ. Der Mann ist etwa 1,85 Meter groß, 95 bis 100 Kilo schwer, hat dunkle lockige Haare und einen Bart. Er trägt schwarze Arbeitskleidung und eine schwarze Mütze. Anscheinend ist er fußläufig im Umland von Löwendorf unterwegs, offenbar hat er weder Geld noch Handy dabei. Da eine gesundheitliche Gefährdung nicht ausgeschlossen werden kann, hat die Polizei noch am Mittwochabend umfangreiche Suchmaßnahmen eingeleitet. Seit Tagesanbruch am Donnerstag wurde die Suche mit verstärkten Kräften fortgesetzt, unter anderem mit Suchhunden und einem Polizeihubschrauber. Die Polizei bittet die Bevölkerung um Hinweise zu dem vermissten 39-Jährigen. Hinweise bitte direkt an die Polizei in Höxter unter 05271/962-0 oder über den Notruf 110.

Wichtigster Schutz: Kontakte vermeiden

29.01.2021/PM

Kreis Höxter. Seit dem Höchststand von 261 am 11. Januar ist die Inzidenz im Kreis Höxter deutlich gesunken. Heute liegt der Wert bei 136 (Stand 28. Januar 0 Uhr). „Das zeigt, dass die Schutzmaßnahmen zu greifen beginnen, aber wir sind noch längst nicht über den Berg“, sagt der Leiter des Gesundheitsamtes, Dr. Ronald Woltering. Er rechnet mit Schwankungen der Inzidenz auch in den kommenden Tagen. Um das Erreichte nicht zu gefährden, sei es erforderlich, in allen Bereichen die strengen Maßnahmen zum Schutz vor Ansteckungen weiterhin strikt umsetzen.

 

Erfreulich sei, dass die Anzahl der Infektionen im privaten Umfeld langsam rückläufig sei. Dies könne ein erstes Anzeichen dafür sein, dass die strengen Kontaktbeschränkungen zu wirken beginnen. „Es ist wichtig, die Kontakte auch weiterhin einzuschränken“, erklärt Dr. Woltering. „Nur so können wir gemeinsam erreichen, dass die Infektionszahlen weiter zurückgehen.“

 

Des Weiteren ist das Infektionsgeschehen im Kreis Höxter seit Weihnachten durch Infektionen von Pflegekräften und Bewohnern in einer Reihe von Senioreneinrichtungen geprägt. Deshalb hat der Krisenstab des Kreises Höxter die geltende Allgemeinverfügung zum Schutz vor der weiteren Ausbreitung des Coronavirus erweitert. Bis zum 14. Februar gelten weiterhin die strengen Kontaktbeschränkungen für private Treffen und darüber hinaus auch für Besuche in Pflegeeinrichtungen. So dürfen die Bewohnerinnen und Bewohner, die in vollstationären Alten- und Pflegeeinrichtungen im Kreis Höxter leben, derzeit nur noch Besuch von einer Person pro Tag erhalten. Vor jedem Besuch ist ein negatives Schnelltestergebnis erforderlich. Durch diese Maßnahmen soll das Ansteckungsrisiko zusätzlich gesenkt werden.

 

Zwar sind in allen Pflegeeinrichtungen im Kreis Höxter die Schutzimpfungen bereits angelaufen und die Erstimpfungen weitgehend abgeschlossen worden. „Aber die Erstimpfung bietet noch keinen vollen Impfschutz“, verweist Dr. Woltering auf die Erkenntnisse des Robert-Koch-Instituts. Erforderlich ist eine Folgeimpfung.

 

Deshalb rät er: „Die weitere Ausbreitung des Virus SARS-CoV-2 können wir derzeit nur durch gemeinsame Hygiene- und Infektionsschutzmaßnahmen vermeiden.“ Umso wichtiger ist es, bei persönlichen Begegnungen vor allen Dingen Abstand zu halten und darüber Masken zu tragen, die Hygiene beachten und regelmäßig zu lüften. Für alle Maßnahmen gilt: Je mehr Menschen mitmachen, desto größer ist der Effekt und damit der Schutz für alle.


Unter Drogeneinfluss Unfall auf B 64 verursacht

28.01.2021/PM

Höxter. Am Mittwoch (27. Januar) ereignete sich zwischen Höxter und Holzminden ein Unfall auf winterglatter Fahrbahn. Der 23-jährige Fahrer stand unter dem Einfluss von Drogen.

Gegen 08:30 Uhr war ein schwarzes Mercedes Coupé auf der B 64 von Höxter in Richtung Holzminden unterwegs. Hinter der Abfahrt Albaxen / Bödexen befinden sich zwei Fahrstreifen für diese Fahrtrichtung. Auf Höhe einer Brücke überholte der 23-jährige Fahrer, der aus dem Kreis Höxter stammt, einen Lkw. Auf der stellenweise glatten Fahrbahn geriet der Mercedes ins Schleudern und drehte sich. Das Auto stieß auf der gegenüberliegenden Fahrbahn gegen die Leitplanke und kam auf dem Fahrstreifen in Fahrtrichtung Höxter zum Stehen. Es kam nicht zu einem Zusammenstoß mit dem Laster. Eine Gefährdung von Gegenverkehr aus Richtung Holzminden bestand nicht. Der Fahrer des Mercedes erlitt leichte Verletzungen, die vor Ort nicht ärztlich behandelt werden mussten.

 

An dem Fahrzeug entstanden Beschädigungen an der kompletten Front, der Vorderachse und der vorderen linken Seite. Die Seitenairbags und der Fahrerairbag lösten aus. Der nicht mehr fahrbereite Mercedes musste von einem Abschleppunternehmer abtransportiert werden.

 

Bei dem Mercedes-Fahrer erhärtete sich während der Unfallaufnahme der Verdacht des Drogenkonsums. Die Polizei ordnete die Entnahme einer Blutprobe an. Der Führerschein wurde sichergestellt. Der Gesamtschaden an dem Mercedes und den Leitplanken wird von der Polizei auf rund 20.000 Euro geschätzt.


Toyota überschlägt sich auf B 64 bei Brakel

27.01.2021/PM

Brakel.  Am Mittwoch (27. Januar) ereignete sich auf der B 64 bei Brakel ein Unfall, bei dem eine 29-Jährige aus dem Kreis Höxter schwer verletzt wurde.

 

Gegen 00:30 Uhr ging bei der Polizei einen Notruf ein. Ein Mann meldete den Anruf einer Bekannten. Sie hatte ihn angerufen, konnte jedoch nicht konkret angeben, was ihr passiert war. Die Polizei fuhr die wahrscheinliche Fahrtstrecke der Frau ab und traf sie wenige Minuten nach dem Notruf auf der B 64 zwischen den Ortschaften Riesel und Istrup an.

 

Die schwer verletzte Frau war mit einem Toyota Aygo von Bad Driburg aus Richtung Brakel unterwegs gewesen. In einer langgezogenen Linkskurve kam das Auto auf winterglatter Fahrbahn nach links von der Fahrbahn ab, überschlug sich und kam im Graben zum Stehen. Die Fahrerin hatte ihr Unfallauto eigenständig verlassen können. Aufgrund der Schwere der Verletzungen der 29-Jährigen behandelte sie ein Notarzt an der Unfallstelle. Ein Rettungswagen brachte die Frau in ein Krankenhaus.

 

Die Feuerwehr erschien nach Anforderung der Polizei, um die Unfallstelle für die Unfallaufnahme auszuleuchten.

 

Nach Einschätzung der Polizeibeamten ist am Unfallwagen ein wirtschaftlicher Totalschaden entstanden. Der Toyota musste von einen Abschleppunternehmer abtransportiert werden. An den Abfahrten zur B 252 bei Brakel und der Abfahrt Istrup wurde der Verkehr für den Zeitraum der Unfallaufnahme abgeleitet. Gegen 03:00 Uhr konnte die Vollsperrung der B 64 aufgehoben werden.

Schnee und Glätte sorgen für Unfälle

26.01.2021/PM

Kreis Höxter. Nächtlicher Schneefall und Straßenglätte haben in den frühen Morgenstunden am Dienstag, 26. Januar, für einzelne Glätteunfälle und liegengebliebene Lastwagen gesorgt.

Fünf Verkehrsunfälle ereigneten sich im Kreisgebiet insbesondere im Großraum Brakel und Bad Driburg aufgrund der Witterungsbedingungen, Autos rutschten gegen Leitplanken oder in den Graben. In allen Fällen blieb es bei Sachschäden, Personen wurden nicht verletzt.

Drei Lastwagen blieben an Steigungen auf glatter Straße liegen. Die K 26 zwischen Willebadessen und Lichtenau musste vorübergehend gesperrt werden, da ein querstehender Lastwagen die Strecke blockierte. Bei Gehrden rutschte auf der L 953 ein Gespann in einen Graben und musste abgeschleppt werden.

Auf der B 241 in Höhe Ortsausgang Dalhausen fiel gegen 9.45 Uhr eine Eisplatte von einem roten Lastwagen und flog gegen einen weiteren Lastwagen, der dadurch beschädigt wurde. Die Polizei erinnert daran, dass Fahrzeuge vor Fahrtantritt ordnungsgemäß von Schnee und Eis zu befreien sind.


"Oh, da war ich wohl einen Moment unaufmerksam."

24.01.2021/PM

Höxter. "Oh, da war ich wohl einen Moment unaufmerksam." So die Äußerung eines 54-jährigen Höxteraners, der am Freitag gegen 14:15 Uhr bei erlaubten 70 km/h mit 112 km/h auf der Kreisstraße 45 bei Corvey mit seinem PKW FIAT unterwegs war. Ihn erwartet ein Bußgeld in Höhe von 120EUR und die Eintragung eines Punktes beim Kraftfahrtbundesamt in Flensburg. Die Polizei hatte am Freitag auf der B64, am Ortsausgang nach Stahle und auf der K45 bei Corvey die Geschwindigkeit kontrolliert und Verkehrskontrollen durchgeführt. Insgesamt wurden dabei 20 Geschwindigkeitsüberschreitungen festgestellt.

 

4 Fahrzeugführer(innen) benutzten ihr Mobiltelefon während der Fahrt. Einer hatte seine Ladung nicht ausreichend gesichert, wieder ein anderer sein Warndreieck nicht dabei. Geschwindigkeitsüberschreitungen führen bei Verkehrsunfällen dazu, dass die Folgen an Sach- und Personenschäden umso gravierenden ausfallen, je höher die gefahrene Geschwindigkeit ist. Aus diesem Grunde kontrolliert die Polizei Höxter regelmäßig an unfallträchtigen Stellen im Kreisgebiet die Geschwindigkeit von motorisierten Verkehrsteilnehmer(innnen).

Soldaten der Bundeswehr helfen bei Schnelltests

23.01.2021/PM

Kreis Höxter. Zehn Soldaten des ABC-Abwehrbataillons 7 werden in den kommenden drei Wochen bei der Durchführung von Schnelltests in Pflegeheimen Unterstützung leisten. In Nordrhein-Westfalen ist es die erste Unterstützung im Rahmen von Amtshilfe dieser Art, wie das Landeskommando Düsseldorf mitteilt.

 

„Einrichtungen in fünf Städten haben das Angebot zur Hilfeleistung durch die Bundeswehr gern angenommen“, sagt der Leiter des Kreisverbindungskommandos Höxter, Oberstleutnant Jens Markus. Die ersten vier Soldatinnen und Soldaten sind zur Durchführung von Schnelltests bereits im Einsatz. „Mit helfenden Händen leisten sie sehr gern einen Beitrag zur Entlastung des Pflegepersonals“, so Markus. Am morgigen Samstag und in der nächsten Woche kommen weitere sechs Soldaten zum Einsatz.

 

Der Krisenstab des Kreises hatte über das Kreisverbindungskommando Höxter einen Hilfeleistungsantrag durch die Bundeswehr an das Landeskommando Nordrhein-Westfalen in Düsseldorf gestellt. „Wir haben eine Initiative der Bundesverteidigungsministerin aufgegriffen, die im Januar angekündigt hatte, dass bundesweit Soldaten bereitstehen, um die Durchführung von Schnelltests in Pflegeeinrichtungen zu übernehmen“, erklärt der Leiter des Kreisverbindungskommandos. Beim Landeskommando in Düsseldorf haben indes derzeit 160 Alten- und Pflegeheime Amtshilfe bei Schnelltests beantragt.

 

Im Kreis Höxter leisten damit bereits 35 Soldatinnen und Soldaten des ABC-Abwehrbataillons 7 vom Standort Höxter Hilfe bei der Pandemieeindämmung. Zehn Soldaten sind bei der Kontaktpersonennachverfolgung im Kreisgesundheitsamt im Einsatz. 15 Soldaten entlasten mit helfenden Händen das Pflegepersonal in einer Senioreneinrichtung. Jetzt kommen weitere zehn Soldatinnen und Soldaten hinzu, die Schnelltests durchführen.

 

Landrat Michael Stickeln dankt der Bundeswehr für die schnelle und unbürokratische Unterstützung. „Das zeigt einmal mehr, wie sehr wir uns jederzeit auf die Bundeswehr verlassen können“, so Stickeln. 

Honda gerät ins Schleudern und überschlägt sich

22.012.021/PM

Brakel. Am Freitag ereignete sich auf der K18 zwischen Bad Driburg und Brakel ein Unfall, bei dem eine 30-jährige Frau aus Brakel schwer verletzt wurde. Gegen 11 Uhr fuhr die Frau mit ihrem Honda Jazz auf der Kreisstraße von Bad Driburg aus Richtung Brakel. Das Auto fuhr nahe der Abfahrt Albrock aus bislang unbekannten Gründen nach rechts auf den Randstreifen neben der Fahrbahn, geriet ins Schleudern und kam dann nach links von der Fahrbahn ab. Auf einer gerodeten Waldfläche überschlug sich der Honda und kam etwa 15 Meter von der Straße entfernt zum Stillstand. 

Die Fahrerin verletzte sich bei dem Unfall und wurde mit einem Rettungswagen in ein Krankenhaus gebracht. Im Bereich der Unfallstelle sperrte die Polizei die Emder Höhe kurzzeitig in beide Fahrtrichtungen. Die Feuerwehr musste ausgelaufene Betriebsstoffe auf der Fahrbahn abstreuen. Der Kreisbauhof wurde zwecks Ersetzen beschädigter Leitpfosten und Aufstellen von Verkehrsschildern hinzugerufen. 

An dem Honda Jazz ist nach Einschätzung der Polizeibeamten ein wirtschaftlicher Totalschaden entstanden. Das Auto musste von einem Abschleppunternehmer von der Unfallstelle abtransportiert werden.

„Kontakte noch weiter auf das Allernötigste beschränken“

21.01.2021/PM

Kreis Höxter. Nachdem die Inzidenz im Kreis Höxter eine Woche lang unter 200 lag, ist sie heute auf 218,9 angestiegen. „Die erhöhte Inzidenz ist zurückzuführen auf Ausbrüche in Einrichtungen und auf Ansteckungen im privaten Bereich“, erklärt der Leiter des Gesundheitsdienstes des Kreises Höxter, Dr. Wilfried Münster. Er rät dringlichst, die Kontakte noch weiter auf das absolut Nötigste einzuschränken.

 

„Ebenso wichtig ist es, dass jeder Einzelne von uns alle Regelungen zum Schutz vor Ansteckungen unbedingt einhält, auch wenn uns das viel abfordert“, appelliert er an die Bevölkerung. „Leider halten sich noch immer nicht alle daran, auf persönlichen Treffen mit Angehörigen oder Freunden eine Zeitlang zu verzichten, bis die Inzidenz deutlich gesunken ist“, so Dr. Münster. Aber dies sei die einzige Chance, die Inzidenz deutlich abzusenken. Wenn Kontakte unvermeidlich sind, ist es am wichtigsten, einen ausreichenden Abstand von mindestens 1,5 Metern einzuhalten. „Das gilt auch, wenn Masken getragen werden“, macht der Mediziner deutlich. „Wie sich die Infektionszahlen in den nächsten Tagen entwickeln werden, ist derzeit nicht absehbar“, sagt der Leiter des Gesundheitsdienstes.

 

Der Kreis Höxter führt derzeit Abstimmungsgespräche mit dem Gesundheitsministerium des Landes Nordrhein-Westfalen. „Aufgrund des aktuellen Infektionsgeschehens im Kreis Höxter ist eine Bewegungseinschränkung auf einen 15-Kilometer-Radius aus unserer Sicht derzeit nicht zielführend“, erklärt Landrat Michael Stickeln. „Entscheidend für die Eindämmung der Pandemie ist die strikte Einhaltung der Kontaktbeschränkungen, die das Land und der Kreis Höxter angeordnet haben“, verweist der Landrat auf die klaren Regelungen der NRW-Coronaschutzverordnung und der Allgemeinverfügung des Kreises Höxter, die seit Montag, 11. Januar 2021, gelten.

 

Im Kreis Höxter dürfen sich die Angehörigen eines Haushaltes nur noch mit höchstens einer einzelnen Person aus einem anderen Haushalt treffen. Das gilt für Treffen im öffentlichen Bereich wie auch im privaten Umfeld. Die Regelungen des Kreises gelten zunächst noch bis einschließlich Sonntag, 24. Januar. „Ob wir die Geltungsdauer der Allgemeinverfügung verlängern und gegebenenfalls weitere Schutzmaßnahmen anordnen werden, hängt von der Entwicklung des weiteren Infektionsgeschehens ab“, erklärt der Leiter des Krisenstabs des Kreises Höxter, Matthias Kämpfer. Auch bliebe die Anpassung der Coronaschutzverordnung des Landes an die jüngst von Bund und Ländern gefassten Beschlüsse abzuwarten.

Land NRW verschiebt Start der Impfzentren auf den 8. Februar

Anmeldung zur Impfung ab dem 25. Januar online oder telefonisch

21.01.2021/PM

Kreis Höxter/NRW. Die 53 Impfzentren in Nordrhein-Westfalen werden nicht wie vom Land geplant am 1. Februar, sondern erst eine Woche später öffnen. Dies hat das NRW-Gesundheitsministerium am Mittwoch, 20. Januar, bekannt gegeben und begründet dies mit Lieferengpässen eines Impfstoffherstellers.

 

Zuerst werden in den Impfzentren des Landes Personen geimpft, die 80 Jahre und älter sind und zu Hause leben. Statt wie ursprünglich vorgesehen am 1. Februar werden die Impfzentren im Land Nordrhein-Westfalen und damit auch das Impfzentrum für den Kreis Höxter in der Stadthalle in Brakel voraussichtlich am 8. Februar ihren Betrieb aufnehmen.

 

Es bleibt nach derzeitigen Informationen jedoch dabei, dass die Seniorinnen und Senioren, die in dieser Woche ein schriftliches Impfangebot erhalten, bereits ab Montag, 25. Januar 2021, Impftermine vereinbaren können. Einen Tag, bevor die Landesregierung die geänderte Planung der Impfkampagne angekündigt hat, hatte der Kreis Höxter bereits rund 10.500 Informationsschreiben an die über 80-jährigen Bürgerinnen und Bürger im Kreis Höxter versendet. Darin kündigt Gesundheitsminister Karl-Josef Laumann den Start der Impfungen in den Impfzentren am 1. Februar an. „Dieser Termin verschiebt sich nun um eine Woche. Alle anderen Angaben in dem Brief behalten ihre Gültigkeit“, erklärt der stellvertretende organisatorische Leiter des Impfzentrums für den Kreis Höxter, Matthias Potthoff. Bereits seit dem 15. Dezember letzten Jahres ist das Impfzentrum für den Kreis Höxter in der Stadthalle in Brakel nach den Vorgaben des Landes startklar.

 

"Mit der Coronschutzimpfung verbindet sich für viele Menschen die Hoffnung, dass wir damit die Pandemie überwinden können", sagt Landrat Michael Stickeln. Deshalb bewege kaum ein anderes Thema die Menschen so sehr wie die Schutzimpfung gegen das Coronavirus SARS-Cov-2. "Umso wichtiger ist eine klare und einheitliche Kommunikation auf allen Ebenen", kritisiert der Landrat die überraschende Ankündigung des Landes über die Medien, die geplante Inbetriebnahme der Impfzentren und damit auch den Start der Impfungen der über 80-jährigen um eine Woche zu verschieben. Ein entsprechender Erlass, der die bisherigen Medieninformationen des Gesundheitsministeriums rechtsverbindlich bestätigt, liegt dem Kreis Höxter bis jetzt noch nicht vor.

 

Nach Informationen des NRW-Gesundheitsministeriums liefere der Impfstoffhersteller BioNtech rund 100.000 Impfdosen weniger als ursprünglich vorgesehen. "Ich habe Verständnis dafür, dass bei veränderten Rahmenbedingungen Entscheidungen kurzfristig angepasst werden müssen, jedoch erwarte ich, dass die umsetzenden Behörden vor Ort schnellstmöglich von der Landesregierung darüber informiert werden", erklärt der Landrat.

 

Anmeldung zur Impfung schon ab dem 25. Januar möglich

 

Auch wenn die Impfzentren erst am 8. Februar 2021 ihren Betrieb aufnehmen werden, bleibt es nach derzeitigen Informationen dabei, dass die Seniorinnen und Senioren, die in dieser Woche ein schriftliches Impfangebot erhalten, ab Montag, 25. Januar 2021, Impftermine vereinbaren können.

 

Nach Angaben der hierfür zuständigen Kassenärztlichen Vereinigung Westfalen-Lippe (KVWL) ist eine Online-Buchung des Termins möglich unter der Internetadresse: https://www.impfterminservice.de/impftermine.

 

Alternativ können Seniorinnen und Senioren, die in Westfalen-Lippe wohnen und bereits ihr schriftliches Impfangebot erhalten haben, einen Termin telefonisch vereinbaren unter der kostenfreien Telefonnummer: 0800 116 117 02.

Zigarettenautomat gesprengt

19.01.2021/PM

Stahle. In Höxter ist am Dienstagmorgen (19. Januar) ein Zigarettenautomat durch eine Sprengung stark beschädigt worden. An dem Automaten, der an einer Garagenwand Marienstraße / Im Mittelfeld in Stahle angebracht war, machten sich zwischen Mitternacht und 01 Uhr Unbekannte gewaltsam zu schaffen.

Durch eine Explosion wurde der Zigarettenautomat so stark beschädigt, dass die Tür sich insgesamt nach außen wölbte und ein an der Tür befestigtes elektronisches Bauteil durch die Wucht auf die andere Straßenseite geschleudert wurde.

Es entstand ein hoher Sachschaden. Ob der/ die Täter Bargeld oder Zigaretten aus dem Automaten entnehmen konnten steht noch nicht fest. Hinweise nimmt die Kriminalpolizei Höxter unter der Telefonnummer 05271/962-0 entgegen. 

Bettina Heppner (links) und Monika Wöstefeld heißen die Mitarbeiter Willkommen, die im KHWE-Impfzentrum ihre Impfe erhalten. 500 Mitarbeiter sollen in dieser Woche geimpft werden.
Bettina Heppner (links) und Monika Wöstefeld heißen die Mitarbeiter Willkommen, die im KHWE-Impfzentrum ihre Impfe erhalten. 500 Mitarbeiter sollen in dieser Woche geimpft werden.

KHWE-Impfzentrum ist betriebsbereit

Erfolgreicher Start: Erste Lieferung im St. Ansgar Krankenhaus in Höxter angekommen – 500 Impfungen

19.01.2021/PM 

Höxter. Die gesamte Prozedur dauert nur wenige Sekunden: Martin Süper krempelt den Ärmel seiner dunkelblauen Arbeitskleidung nach oben. Betriebsarzt Axel Jacob nimmt die vorbereitete Spritze und piekst dem 64-jährigen Fachpfleger für Anästhesie und Intensivmedizin vorsichtig in den Oberarm. "Endlich ist es soweit", sagt Süper. Er ist der Erste, der in dem extra eingerichteten Impfzentrum für die Mitarbeiter der KHWE im St. Ansgar Krankenhaus Höxter die Corona-Impfung erhalten hat.

Der Kühltransporter stoppte an Montagmorgen pünktlich vor dem Krankenhaus mit den Impfdosen an Bord. "Mit einer speziellen Spritze können aus jedem Fläschchen sechs Impfdosen gewonnen werden", sagt Axel Jacob, der für die ordnungsgemäße Kühlung der Ampullen sorgt. Der Impfstoff, der zwischen zwei und acht Grad Celsius für wenige Stunden zwischengelagert und innerhalb weniger Stunden werden muss, wird bis zur Impfung mit einem digitalen Thermometer penibel überwacht.

woch sind weitere 250 Impfdosen angekündigt. Jacob: "Wir gehen davon aus, in dieser Woche insgesamt 500 Mitarbeiter impfen zu können."

 

Priorisierung der Mitarbeiter

Aufgrund der begrenzten Verfügbarkeit des Impfstoffes erfolgt auch innerhalb der KHWE eine Priorisierung, welche Krankenhaus-Mitarbeiter als Erstes geimpft werden sollen. Dazu zählen Mitarbeiter aus den Covid-19-Isolationsbereichen, von den Intensivstationen, aus den Notaufnahmen, aus der Notfallmedizin (Reateam), der Endoskopie, Neoatologie und Geriatrie.

Axel Jacob: "Wann die nächste Lieferung das KHWE-Impfzentrum in Höxter erreichen wird und somit weitere Mitarbeiter geimpft werden können, ist derzeit noch unklar."

In den vergangenen drei Wochen wurden bereits die Bewohner und Mitarbeiter der fünf KHWE-Seniorenhäuser in Beverungen, Brakel, Bökendorf, Höxter und Steinheim geimpft. In der kommenden Woche erfolgt in zwei Häusern die zweite Impfung.

Aufwendige Organisation

Die Logistik hinter diesem Impfzentrum ist aufwendig, die Arbeiten im Hintergrund laufen bereits seit Wochen auf Hochtouren. So wurden nicht nur die Räumlichkeiten der neuen Radiologie im St. Ansgar Krankenhaus kurzerhand zu einem Impfzentrum umfunktioniert, sondern auch so genannte Impfstraßen penibel nach den Vorgaben geplant und errichtet.

Darüber hinaus wurde im Vorfeld auch hausintern eine digitale Umfrage erstellt, mit der die Mitarbeiter des größten Arbeitgebers im Kreis Höxter ihre Impfbereitschaft anzeigen konnten. Die Impfbereitschaft der Krankenhaus-Mitarbeiter liegt aktuell bei mehr als 85 Prozent.

 

Für das Team des Impfzentrums war das neben der grundsätzlich aufwendigen Arbeit eine enorme Arbeitserleichterung. Damit konnte nicht nur eingesehen werden, wer sich impfen lassen möchte, sondern auch zügig die Terminvergabe organisiert werden – für die die Mitarbeiter des Impfzentrums beispielsweise am vergangenen Wochenende rund um die Uhr vor Ort im Einsatz waren. "Die Zusammenarbeit mit dem Kreis Höxter und dem Impfzentrum Brakel klappt ausgezeichnet", sagt Jacob. So organisiert der Kreis Höxter zum Beispiel die Belieferung des Impfstoffes.

 

Corona-Krise hautnah

Sich nicht gegen das Corona-Virus impfen zu lassen, stand für Martin Süper nie zur Debatte. "Ich habe bei der Entscheidung keine Sekunde lang gezögert", sagt Süper, der als stellvertretender Leiter der Intensivstation im St. Josef Hospital in Bad Driburg im Verbund der KHWE tätig ist. Er erlebt die Corona-Krise hautnah und weiß, welche Szenarien sich auf den Intensivstationen abspielen.

 

Unmittelbar nach Martin Süper ist Ina Fabian an der Reihe, setzt sich auf den Stuhl, krempelt die Ärmel hoch und wartet auf den kurzen Pieks der Spritze. "Ich hoffe, dass wir nun mit der Impfung wieder schnell zu einem normalen Alltag zurückkehren können und ich damit für meine Angehörigen und auch für meine Patienten das Risiko einer Infektion eingrenzen kann", sagt die 39-jährige Teamleitung der Notfallambulanz im St. Josef Hospital in Bad Driburg, die dafür dankbar ist, die Impfe als eine der Ersten zu erhalten. 

 

Auch KHWE-Geschäftsführer Christian Jostes freut sich über die erste Lieferung des Impfstoffes. "Unsere Mitarbeiter haben in den vergangenen Tagen und Wochen alles dafür getan, dass im St. Ansgar Krankenhaus nun ein professionelles Impfzentrum in Betrieb genommen werden kann. Darauf bin ich mächtig stolz", sagt Jostes, der an alle Mitarbeiter des Gesundheitswesen appelliert, sich gegen das Corona-Virus impfen zu lassen.

Zwei Wochen im Zeichen der Toleranz

19.01.2021/PM

Kreis Höxter.  Das Kommunale Integrationszentrum des Kreises Höxter möchte gemeinsam mit Bürgerinnen und Bürgern, Schulen, Vereinen und anderen Organisationen auf die gelebte Vielfalt, das gesellschaftliche Engagement sowie den Zusammenhalt im Kreis Höxter aufmerksam machen.

 

Als Zeichen gegen Fremdenfeindlichkeit und Diskriminierung sollen während der „Internationalen Wochen gegen Rassismus“ vom 15. bis 28. März 2021 kreisweit Veranstaltungen, Mitmach-Angebote, Projekte, Austauschmöglichkeiten und Informationsveranstaltungen verschiedener Akteure angeboten werden. Wer sich mit einer Aktion beteiligen möchte, kann sich noch bis zum 31. Januar online anmelden. Die einzelnen Angebote werden in einem Programmheft veröffentlicht.

 

Die Schirmherrschaft für die Aktionswochen hat im Kreis Höxter Landrat Michael Stickeln übernommen. „Wir müssen als Gesellschaft jeder Form von Rassismus konsequent und offensiv entgegentreten. Vorurteile und Fremdenfeindlichkeit dürfen bei uns keinen Platz haben. Deshalb möchten wir mit unserem Beitrag zu den ‚Wochen gegen Rassismus‘ zeigen, dass vom Austausch und Miteinander der Kulturen und Religionen alle profitieren können“, erläutert Landrat Stickeln.

Allerdings müssen auch bei den Planungen zur „Wochen gegen Rassismus“ die Auswirkungen der Corona-Pandemie beachtet werden. „Viele Aktionen können voraussichtlich nicht wie gewohnt im Beisammensein stattfinden, Abstände müssen gewährt werden. Deshalb ist sicherlich Kreativität gefragt. Doch das bietet auch viel Raum für Neues, etwa für digitale Angebote und Aktionen im Freien“, sagt Kreisdirektor Klaus Schumacher.

 

Die Anmeldung ist über das Portal „Umfrage Online“ unter folgendem Link möglich: www.umfrageonline.com/s/Antirassismuswochen

Zahlreiche Verstöße gegen die Coronaschutzverordnung

18.01.2021/PM

Kreis Höxter. Am letzten Wochenende, von Freitag, 15. Januar, bis Montagmorgen, 18. Januar, wurden im Kreisgebiet zahlreiche Verstöße gegen die Coronaschutzverordnung von Bürgern gemeldet und von den Ordnungsbehörden festgestellt.

 

Am Freitag, 15. Januar, gegen 16 Uhr, meldete ein Passant der Polizei mehrere Jugendliche, die ohne Einhaltung der Coronaschutzverordnung auf einem Schulhof stehen sollen. Die Polizei stellte tatsächlich auf einem Schulhof an der Geschwister-Scholl-Straße Jugendliche fest, die sich nicht an die Verordnung gehalten hatten. Insgesamt wurden sechs Anzeigen gefertigt.

 

Gegen 17 Uhr teilte das Ordnungsamt der Stadt Höxter der Polizei mit, dass ein auf Corona positiv getesteter Mann gegen die Quarantäneauflagen verstoßen würde und sich tagsüber nicht zu Hause aufgehalten habe. Die Person konnte von Mitarbeitern des Ordnungsamtes und der Polizei Höxter in den Abendstunden an ihrer Wohnanschrift angetroffen werden. Der Mann zeigte sich im Gespräch wegen der Quarantäneauflagen, die ihn und zwei weitere positiv getestete Familienmitglieder betreffen, uneinsichtig. Er wurde eindringlich auf die Einhaltung der Auflagen hingewiesen. Eine Anzeige wurde gefertigt.

 

Am Samstag, 16. Januar, kontrollierte die Polizei nachmittags in Brakel auf dem Hanekamp eine Fahrerin aus Paderborn. Die beiden Insassen aus Paderborn verstießen gegen die Coronaschutzverordnung, da sie sich innerhalb eines Gebietes mit hohen Inzidenzzahlen nur bewegen dürfen, wenn sie dabei den 15-Kilometer-Radius um den eigenen Heimatort nicht verlassen. Da sie weit über diesen 15-Kilometer-Radius hinausgefahren waren, wurden Anzeigen gefertigt.

 

Gegen Mittag meldete ein Bürger ungefähr 15-20 Personen in der Fußgängerzone von Bad Driburg, die sich auf der Langen Straße versammelt hätten. Das Ordnungsamt der Stadt und die Polizei erschienen vor Ort. Mehrere Verstöße gegen die Coronaschutzverordnung wurden festgestellt.

 

Über das Wochenende kontrollierte die Polizei mehrere Fahrzeuge. Dabei wurden viele Personen festgestellt, die aus verschiedenen Haushalten stammten und sich ohne Tragen eines Mund-Nasen-Schutzes in den Fahrzeugen aufhielten. In Höxter sahen die Polizeibeamten bei einer Verkehrskontrolle in einem Auto auf der Rücksitzbank zwei Personen, die sich geduckt hatten, um den Verstoß gegen die Schutzverordnung zu verbergen. Des Weiteren reagierte einer der Beifahrer so aggressiv, dass ein zweiter Streifenwagen hinzugezogen werden musste. Neben den vier Anzeigen gegen die 15 bis 19 Jahre alten Insassen wegen Verstoßes gegen die Coronaschutzverordnung schrieben die Beamten eine Anzeige aufgrund einer Beamtenbeleidigung. In vielen Fällen mussten die Beifahrer zu Fuß weiter gehen. In einem Fall bestellte sich ein Beifahrer direkt ein Taxi zur Kontrollstelle. Insgesamt wurden bei diesen Fahrzeugkontrollen 16 Verstöße festgestellt. In drei Fällen erhielten die Betroffenen zum wiederholten Male eine Anzeige wegen Verstoß gegen die Coronaschutzverordnung.

 

Auch wurde mehreren Meldungen von Bürgern nachgegangen, bei denen ein Verstoß gegen die Coronaschutzverordnung letztendlich nicht vorlag, zum Beispiel, weil berufliche Gründe nachgewiesen werden konnten.

25-Jähriger übergibt Corona-Prämie an KHWE

15.01.2021/PM

Brakel. Für Tarifbeschäftigte im öffentlichen Dienst ist Ende des vergangenen Jahres eine Corona-Prämie ausgezahlt worden. "Viele meiner Kollegen müssen wegen der Pandemie einen deutlichen Mehraufwand verkraften. In meinem Fall ist das nicht so, ich habe deshalb keine zusätzliche Arbeit", sagt Steffen Eilbrecht, der als Verwaltungsfachangestellter beim Kreis Höxter tätig ist. Nun hat der 25-jährige Bredenborner die Sonderzahlung an die KHWE gespendet – und würde sich über Nachahmer freuen.

 

"Mir ist es wichtig, dass dieses Geld bei denjenigen Menschen aus dem Kreis Höxter ankommt, die es wirklich verdient haben und weil sie ein zusätzliches Päckchen tragen müssen", nennt Eilbrecht den Grund, diese Prämie an die KHWE weiterzugeben. Die zusätzlich zum Gehalt ausbezahlten 300 Euro stockte der 25-Jährige sogar noch einmal um dieselbe Summe auf insgesamt 600 Euro auf. Davon sollen nicht nur die Mitarbeiter, die auf den Corona-Stationen im Krankenhaus eingesetzt werden, profitieren, sondern jeder Einzelne im Unternehmen – egal ob z.B. Arzt, Pflegefachkraft oder Servicekraft.

 

Einen Gedankenanstoß geben

"Als Beschäftigter im öffentlichen Dienst kann ich mich glücklich schätzen, dass ich nicht von Kurzarbeit betroffen war oder bin und ich somit auch keine wirtschaftlichen Ängste zu befürchten hatte", so Steffen Eilbrecht weiter. Sein Wunsch ist es, mit diesem Bericht anderen Menschen einen Gedankenanstoß zu geben und sie davon zu überzeugen, diese Prämie, einen Teil davon oder einfach so Geld an die Mitarbeiter der KHWE im Kreis Höxter zu spenden. "Damit können wir den Beschäftigten im Gesundheitswesen gegenüber unsere Anerkennung zum Ausdruck bringen", sagt er, "und sobald diese Pandemie überstanden ist, können sie mit diesem Geld zum Beispiel alle gemeinsam ein großes Fest feiern."

 

KHWE-Geschäftsführer Christian Jostes zeigt sich von dieser Geste sichtlich gerührt. "Diese Art von Wertschätzung ist alles andere als selbstverständlich. Wir werden dafür sorgen, dass wir unseren Mitarbeitern mit diesem Geld etwas Gutes tun können", sagt Jostes, der verspricht, dieses Geld auf einem separaten Konto zu hinterlegen. "Darüber hinaus werden wir jede Summe, die auf dieses Konto eingeht, verdoppeln."

 

Einbruch in Wohnhaus

15.01.2021/PM

Höxter. Der Polizei wurde am Donnerstag, 14. Januar, ein Einbruch in ein Wohnhaus in Höxter an der Godelheimer Straße gemeldet. Unbekannte Täter brachen im Zeitraum von Mittwoch, 13. Januar, 20.15 Uhr, bis Donnerstag, 14. Januar, 07.30 Uhr, in das Wohnhaus, dessen Zugang über die Wilhelm-Haarmann Straße zu erreichen ist, ein. Aus dem aktuell leerstehenden Haus stahlen die Unbekannten zahlreiche hochwertige Werkzeuge, unter anderem ein Stemmgerät, eine Baulampe, eine Flex und ein Spezialstaubsauger. Hinweise zu verdächtigen Personen oder Fahrzeugen nimmt die Polizei in Höxter, Telefon 05271/962-0, entgegen.

Auf vereister Fahrbahn mit Sommerreifen unterwegs

14.01.2021/PM

Bad Driburg. Ein Autofahrer ist am Mittwoch, 13. Januar, auf vereister Fahrbahn bei Bad Driburg gegen Leitschutzplanken geprallt und verletzte sich dabei. Der Unfall ereignete sich gegen 10.15 Uhr auf der K18 bei Bad Driburg.

Ein 56-jähriger Mann fuhr mit seinem BMW Kombi auf der Nebenstrecke des Stellbergs Richtung Bad Driburg und kam auf schneebedeckter und vereister Fahrbahn in einer engen Rechtskurve aufgrund der Witterungsverhältnisse nach links von der Straße ab. Am Straßenrand prallte der 5er BMW, der mit Sommerreifen gefahren wurde, gegen die Leitschutzplanke. Der Fahrer verletzte sich bei dem Aufprall leicht. Eine ärztliche Versorgung vor Ort war nicht erforderlich. Der BMW, der nach dem Aufprall nicht mehr fahrbereit war, wurde erheblich an der linken Fahrzeugseite beschädigt und musste abgeschleppt werden. Der Schaden an dem BMW und an der Leitschutzplanke wird insgesamt auf mehr als 10.000 Euro geschätzt. Der 56-jährige Autofahrer wird nun ein Bußgeld zahlen müssen.

Fahrzeugführern, die ohne erforderliche Winterreifen unterwegs sind, drohen zudem unangenehme Konsequenzen durch einen eingeschränkten Versicherungsschutz bei einem Verkehrsunfall.

Unter Drogeneinfluss Unfall in Borgentreich verursacht

11.01.2021/PM

Borgentreich. Bei einem Unfall in Borgentreich stellten Polizisten fest, dass die Fahrerin unter dem Einfluss von Drogen gefahren war. Zudem hatten die Fahrerin und auch die Beifahrerin Drogen dabei.

 

Am Freitag, 08. Januar, gegen 09:30 Uhr, fuhr eine 20-Jährige mit ihrem VW-Polo auf der Kreisstraße 33 Richtung Borgentreich-Lütgeneder. Zwischen Willebadessen-Eissen und Borgentreich-Lütgeneder kam der VW auf der teilweise schneebedeckten Fahrbahn in einer Rechtskurve nach rechts von der Fahrbahn ab. Dabei touchierte das Auto zunächst einen Baum und kam dann nach etwa 50 Metern an einem Geländer zum Stehen. Der Schaden an dem Baum und an dem Geländer wird auf rund 2000 Euro geschätzt. Die beiden Insassen, zwei Frauen aus Bad Driburg und aus Höxter, verletzten sich nicht.

 

Die 20-jährige Fahrerin machte den Polizeibeamten gegenüber nicht den Eindruck, fahrtauglich zu sein. Offensichtlich stand sie unter dem Einfluss von Drogen. Die Frau gab an, am Vortag ärztlich verschriebenes Cannabis geraucht zu haben. Eine Blutprobe wurde der Fahrerin zum Nachweis von Drogen entnommen. Die 20-Jährige, die einen Führerschein auf Probe hat, musste diesen an die Polizeibeamten abgeben. Er wurde sichergestellt.

 

Der Unfallwagen hatte Beschädigungen im Frontbereich und an der Fahrerseite. Er war an dem Geländer eingeklemmt, so dass ein Abschlepper informiert werden musste. Der Schaden an dem VW wird auf rund 1500 Euro geschätzt.

 

Bei der Unfallaufnahme nahmen die Polizisten den Geruch von Cannabis wahr. Beide Frauen hatten noch geringe Mengen Drogen bei sich, die ebenfalls von den Polizisten sichergestellt wurden. Gegen die Fahrerin des VW und auch gegen die 25-jährige Beifahrerin wurden Strafverfahren eingeleitet. 

Aktuell sind keine weitergehenden Maßnahmen zum Schutz der Bevölkerung erforderlich

08.01.2021/PM

Kreis Höxter. Nachdem die Corona-Infektionszahlen im Kreis Höxter in den vergangenen Tagen deutlich angestiegen sind, wurde der 7-Tages-Inzidenzwert von 200 überschritten. Bei der Corona-Hotline haben bereits viele besorgte Bürgerinnen und Bürger nachgefragt, ob die von Bund und Ländern gefassten Beschlüsse heute schon wirksam sind.

 

„Erst wenn die Beschlüsse in der neuen Coronaschutzverordnung des Landes umgesetzt sein werden, sind die neue Reglungen rechtlich verbindlich“, erklärt der Leiter des Krisenstabes des Kreises Höxter, Matthias Kämpfer. Nach Informationen des Landes soll die neue Verordnung voraussichtlich ab Montag in Kraft treten.

 

Bereits seit gestern ist der Kreis Höxter im engen Austausch mit dem Gesundheitsministerium des Landes. „In Abstimmung mit dem Ministerium haben wir heute entschieden, aktuell keine weitergehenden Schutzmaßnahmen für den Kreis Höxter anzuordnen“, erklärt der Landrat des Kreises Höxter, Michael Stickeln. Das Land habe signalisiert, dass morgen die neue Coronaschutzverordnung mit den neuen Regelungen zur weiteren Einschränkung von Kontakten bekannt gegeben wird, auf deren Grundlage über weitere Umsetzungsschritte für den Kreis Höxter entschieden werde.

 

Mit Blick auf das konkrete Infektionsgeschehen im Kreis Höxter wird dann mit dem Gesundheitsministerium gemeinsam entschieden, inwieweit zusätzliche Maßnahmen erforderlich sind. „Dazu gehört auch zu prüfen, ob die Maßnahmen geeignet und verhältnismäßig sind“, erläutert Kämpfer. „Denn insbesondere freiheitseinschränkende Maßnahmen sind nur innerhalb der von den Verwaltungsgerichten gezogenen engen Grenzen rechtlich zulässig.“

 

Der Anstieg der Infektionszahlen im Kreis Höxter ist überwiegend auf Ansteckungen im familiären Bereich zurückzuführen. „Die Infektionszahlen werden in den nächsten Tagen hoch bleiben, weil jetzt nach den Feiertagen auch wieder mehr Tests durchgeführt werden“, erklärt der Leiter des Gesundheitsamtes, Dr. Ronald Woltering. „Wir gehen davon aus, dass zunächst keine Entspannung zu erwarten ist.“

 

Wie sich das Infektionsgeschehen, ab Montag entwickeln wird, wenn die neuen Regelungen der geänderten Coronaschutzverordnung des Landes Nordrhein-Westfalen greifen, ist derzeit noch offen. Umso wichtiger ist es, auch weiterhin Kontakte so weit wie möglich einzuschränken, die Abstands- und Hygieneregeln und die Maskenpflicht einzuhalten. „Daran halten wir uns nicht nur, um uns selbst zu schützen, sondern vor allem auch, um andere Menschen zu schützen“, betont Landrat Michael Stickeln.

KREIS HÖXTER

79 Neuinfektionen im Kreis Höxter, Inzidenzwert steigt auf 178,965

06.01.2021/MZ

Kreis Höxter. Mit einem Inzidenzwert von 178,965 liegt der Kreis Höxter knapp unter der Grenze von 200.

Bei Überschreiten dieser Grenze, tritt nach der neuen Verordnung auch die Beschränkung der Bewegungsfreiheit ein. Dann darf man sich nicht weiter als 15 Kilometer von seinem Wohnort, dort, wo man gemeldet ist, entfernen.

Die Grafik (vergrösserbar) zeigt diesen Radius am Beispiel Beverungen.

Kreis Höxter präsentiert Ergebnis der Kindermeilen-Aktion 2020

05.01.2021/PM

Kreis Höxter. Die Kinder im Kreis Höxter haben wieder fleißig sogenannte Kindermeilen gesammelt. Bei der Aktion sind in diesem Jahr 7.217 Stück zusammengekommen. Kindermeilen sind Wege, die die Kinder ganz umweltfreundlich zu Fuß oder mit dem Fahrrad zurückgelegt haben, also ohne von Mama oder Papa mit dem Auto gefahren worden zu sein.

Jeweils eine Woche lang dokumentierten die Kindergarten- und Grundschulkinder mithilfe eines Stundenplans ihre Wege. Dabei konnten sie Punkte sammeln, wenn sie diese zu Fuß, mit dem Fahrrad, Laufrad oder Roller sowie per Bus oder Bahn aber auch in Fahrgemeinschaften zurücklegten. „Dank der Aktion erlernen die Kinder spielerisch ein umweltfreundliches Handeln. Darüber hinaus konnten sie ihre Eltern mit ihrem Elan und ihrer Begeisterung anstecken. Und sie konnten beweisen, dass jeder Einzelne täglich zum Klimaschutz beitragen kann“, sagt Martina Krog, Klimaschutzbeauftragte des Kreises Höxter.

 

Auf Kreisebene fand das seit 2002 europaweit eingeführte Projekt bereits zum achten Mal statt. „Wir sind sehr froh, dass die Kindermeilen-Aktion trotz der Corona-Pandemie stattfinden konnte“, so Michael Werner vom Kreis Höxter, Leiter des Fachbereichs Umwelt, Bauen und Geoinformationen. „Außerdem freuen wir uns darüber, dass wir die Kinder ermuntern konnten, an die frische Luft zu gehen und so etwas Gutes für sich und die Umwelt zu tun.“

 

Diese Einrichtungen haben 2020 teilgenommen:

 

Evangelisches Familienzentrum Jesus und Zachäus in Bad Driburg

Grundschulverbund der Stadt Beverungen

Familienzentrum Alsternest in Borgenteich

Kita Glückspilz in Frohnhausen

Katholischer Kindergarten St. Peter und Paul in Höxter

Katholische Kita St. Anna in Fürstenau

Familienzentrum St. Nikolaus in Nieheim und Katholische Kita St. Josef in Vinsebeck

Die Ergebnisse aller Bildungseinrichtungen sollen auf der nächsten Klimakonferenz der UN präsentiert werden.

 

„Auch in diesem Jahr wird es wieder eine Kindermeilen-Aktion im Kreis Höxter geben“, sagt Martina Krog: „Alle Kindertagestätten und Grundschulen aus dem Kreis Höxter sind herzlich eingeladen, dabei zu sein!“

Vor Polizeikontrolle geflüchtet

04.01.2021/PM

Höxter.  Im Rahmen einer Streifenfahrt durch Höxter-Albaxen fiel zwei Beamten der Polizei Höxter in am Samstag, 2 Januar, gegen 23 Uhr ein Fahrzeug auf, das an der Einmündung Hansastraße/Schwalenberger Straße hielt. Mehrere Jugendliche sprangen aus dem Pick-Up heraus und flüchteten über einen angrenzenden Zaun. Das Fahrzeug fuhr anschließend mit überhöhter Geschwindigkeit in Richtung Ortsmitte davon.

 

Die Beamten im Einsatzfahrzeug konnten in der Straße "Obere Reihe" zu dem verdächtigen Fahrzeug aufschließen und gaben deutliche Anhaltezeichen, auf die der Fahrer allerdings nicht reagierte und seine Fahrt durch mehrere innerörtliche Straßen fortsetzte. Am Ortsrand steuerte der Fahrer mit seinem geländegängigen Fahrzeug über einen Acker, weshalb die Beamten umdrehen mussten.

 

Im Rahmen der weiteren Fahndung stießen die Beamten in Höxter-Stahle erneut auf das gesuchte Fahrzeug. Der Fahrer hielt jedoch abermals nicht an und fuhr an dem Streifenwagen, der als deutlich sichtbare Straßensperre quer über die Fahrbahn gestellt wurde, seitlich vorbei.

 

Wenig später entdeckten die Beamten das gesuchte Fahrzeug abgestellt auf dem Grundstück des Fahrzeughalters. Nach Rücksprache ordnete die Staatsanwaltschaft Paderborn eine Wohnungsdurchsuchung an. Im Haus konnte der gesuchte vermutliche Fahrer dann in seinem Bett liegend angetroffen werden.

 

Bei der weiteren Überprüfung der Personalien setzte sich der Mann gegen die Beamten massiv zur Wehr, trat und schlug um sich, weshalb ihm schließlich Handschellen angelegt wurden. Der offensichtlich alkoholisierte Mann wurde anschließend zur Polizeiwache Höxter mitgenommen. Da er einen Atemalkoholtest verweigerte, wurden ihm zwei Blutproben entnommen. Zur Verhinderung von Straftaten wurde er bis zur Ausnüchterung in das Polizeigewahrsam eingeliefert. Ihn erwartet nun unter anderem eine Strafanzeige wegen Widerstand gegen Vollstreckungsbeamte.

 

Im Rahmen der weiteren Fahndung in Höxter-Albaxen wurden gegen 23.45 Uhr im Ortsbereich zwei Jugendliche angetroffen, die beim Anblick des Streifenwagens zunächst auf ein Feld flüchteten, von zwei Beamten jedoch kurz danach gefasst und zum Einsatzfahrzeug gebracht werden konnten. Während sich einer der beiden Jugendlichen verhältnismäßig kooperativ zeigte, reagierte der andere 16-Jährige während der gesamten Maßnahme verbal aggressiv und uneinsichtig, beleidigte die Beamten und spuckte einem Polizisten vor die Schuhe. Der alkoholisierte 16-Jährige, den nun eine Strafanzeige wegen Beleidung erwartet, musste von einem Erziehungsberechtigten abgeholt werden.

LKW kommt von der Fahrbahn ab

02.01.2021/PM

Marienmünster. Sachschaden in Höhe von ca. 5.000 Euro entstand bei einem Verkehrsunfall auf der B239 in Höhe der Abtei Marienmünster. Ein 48-Jähriger aus Unna war am Samstag, 02.01.2021, gegen 04.00 Uhr, mit seinem 7,5-Tonnen-LKW auf der Bundesstraße in Richtung Steinheim unterwegs. Auf einem Gefällstück kam er in einer leichten Linkskurve nach rechts von der Fahrbahn ab. Dort stieß er gegen einen Vorwegweiser. Der LKW blieb auf der Seite liegen. 

Da bei der Bergung mit einem Autokran die Gefahr bestand, dass die Ladung aus Obst und Gemüse den Aufbau des LKW abriss, musste alles erst in einen anderen LKW umgeladen werden. Als der LKW geborgen war, konnte auf der Fahrbahn eine Ölspur festgestellt werden, die möglicherweise unfallursächlich war. Diese musste durch die Feuerwehr noch abgestreut werden. Zudem musste die Feuerwehr den Vorwegweiser beseitigen, da dieser nicht mehr standsicher war. 

Die Strecke in Richtung Steinheim musste insgesamt für ca. sieben Stunden gesperrt werden. Der Verkehr wurde über Vörden umgeleitet. In Richtung Höxter stand an der Unfallstelle noch einer von zwei dort vorhandenen Fahrstreifen zur Verfügung.

Ruhiger Jahreswechsel im Kreis Höxter

01.01.2021/PM

Kreis Höxter.  Aus polizeilicher Sicht ist der Jahreswechsel im Kreis Höxter ruhig verlaufen. Dennoch wollten nicht alle auf die traditionelle Silvesterparty mit vielen Freunden verzichten. So wurden in einer Halle in Peckelsheim insgesamt 17 Jugendliche angetroffen, die um 21:50 Uhr bei lauter Musik ausgelassen feierten und offensichtlich gegen die Auflagen der Coronaschutzverordnung verstießen. Gegen die Personen wurden Platzverweise erteilt und Ordnungswidrigkeitenanzeigen gefertigt.

 

Auf ihren Führerschein wird in der nächsten Zeit wohl eine 26 jährige Frau aus Detmold verzichten müssen. Sie befuhr am Donnerstag, 31.12.2020, gegen 20:55 Uhr, mit ihrem VW Polo, die Bundesstraße 7, aus Richtung Warburg kommend, in Richtung Scherfede. In einer leichten Rechtskurve, in der Durchgangsstraße von Ossendorf, geriet sie in Höhe der Einmündung Sonnenstraße nach links von der Fahrbahn ab und stieß dort gegen eine Laterne und eine Grundstücksmauer. Die Frau blieb unverletzt. Es entstanden jedoch Schäden an der Laterne und an der Grundstücksmauer. Ebenso wurde das Fahrzeug so schwer beschädigt, dass es abgeschleppt werden musste. Da die eingesetzten Polizeibeamten vor Ort alkohol- und drogentypische Ausfallerscheinungen bei der Frau feststellten, wurde ihr eine Blutprobe entnommen und der Führerschein sichergestellt. Bei den weiteren Ermittlungen wurden bei der Frau auch Betäubungsmittel aufgefunden. Ihr wurde das Führen von erlaubnispflichtigen Fahrzeugen untersagt und Ermittlungsverfahren eingeleitet. Der entstandene Sachschaden beträgt 2500 Euro. 

Kreis Höxter verlängert Taxi-Sonderregelung bis März

30.12.2020/PM

Kreis Höxter. Auch im neuen Jahr gilt: Wer nachts ein Taxi benötigt, muss es vorbestellen. Aufgrund der aktuellen Entwicklung der Corona-Pandemie hat der Kreis Höxter die Taxiunternehmer im Kreisgebiet über den Jahreswechsel hinaus von der Betriebs- und Bereitstellungspflicht für Taxen in der Nacht befreit. Diese neue Regelung gilt zunächst bis zum 31. März 2021.

Das bedeutet, dass für Taxifahrten zwischen 22 Uhr und 6 Uhr des Folgetages eine Vorbestellung bis 22 Uhr erforderlich ist.

Corona-Schutzimpfung im Kreis Höxter gestartet

28.12.2020/PM

Kreis Höxter. In Nordrhein-Westfalen ist die Verteilung der Corona-Schutzimpfung angelaufen. Wie alle Kreise und kreisfreien Städte in NRW wurden dem Kreis Höxter zum Start insgesamt 180 Impfdosen zugewiesen, die zu gleichen Teilen an drei Altenpflegeeinrichtungen geliefert wurden. Bis zum Sonntagnachmittag wurden damit Bewohnerinnen und Bewohner in zwei der Einrichtungen geimpft. Die Impfungen in der dritten Einrichtung sind für den morgigen Montag geplant. Das teilt die Kassenärztliche Vereinigung Westfalen-Lippe mit, der die medizinische Leitung der Impfungen im Kreisgebiet obliegt.

 

„Heute ist ein sehr wichtiger Tag, den viele Menschen herbeigesehnt haben. Mit der Corona-Schutzimpfung haben wir ein wirksames Mittel, um die Pandemie noch konsequenter eindämmen zu können“, sagt Landrat Michael Stickeln. „Auch wenn es noch dauern wird, bis wir als Gesellschaft wieder vollends zur Normalität zurückkehren können: Die Corona-Schutzimpfung ist ein Grund, hoffnungsvoll in die Zukunft zu blicken.“

 

Für die kommenden Wochen sind weitere Impfstofflieferungen vom Land NRW angekündigt, die entsprechend der Impfstrategie der Bundesregierung zuerst an Pflegeheime sowie das dort beschäftigte Personal verteilt werden. Im Kreis Höxter gibt es insgesamt 21 Senioren- und Pflegeheime mit rund 1.500 Plätzen und rund 1.000 angestellten Pflegekräften.

Kreis Höxter ist auf Winter vorbereitet: Salzlager sind gut gefüllt

21.12.2020/PM

Kreis Höxter. Die Salzlager des Kreises Höxter sind für den bevorstehenden Winterdienst prall gefüllt. Für die Wintersaison 2020/2021 sind rund 1.300 Tonnen Streusalz in den kreiseigenen Bauhöfen in Rolfzen und Warburg eingelagert. Zudem sind in Warburg zwei neue Bauhoffahrzeuge im Einsatz, die im Winter für den Räum- und Streudienst eingesetzt werden.

 

Dafür sind die Fahrzeuge mit Schneepflügen und Streuautomaten ausgestattet. Zudem verfügen sie über sogenannte Abbiegeassistenten: Das sind Kameras mit denen die Fahrer den sogenannten „Toten Winkel“ einsehen können. Im Sommer können die neuen Fahrzeuge zur Instandhaltung von Straßen sowie zur Pflege von Gehölzen und Grünflächen eingesetzt werden. Die Kosten der neuen LKW samt der nötigen Aufsatzstreuer belaufen sich auf insgesamt 620.000 Euro.

 

Für den Winterdienst auf den Kreisstraßen, für die der Kreis Höxter zuständig ist, stehen für zehn Streubezirke nun insgesamt acht kreiseigene Lastkraftwagen und zwei Fahrzeuge von beauftragten Unternehmen bereit. Auf den beiden Bauhöfen des Kreises Höxter in Rolfzen und Warburg arbeiten insgesamt 35 Mitarbeiter, die für die Instandhaltung von Straßen, die Gehölz- und Grünpflege und den Winterdienst sorgen.

 

Der Kreis Höxter setzt bei glatten Straßen ausschließlich Feuchtsalz ein. Mit einer neuen Gerätetechnik kann – je nach Temperatur und Fahrbahnverhältnissen – auch Feuchtsalz mit höheren Soleanteilen ausgebracht werden.

 

Damit wird nicht nur der Salzeinsatz deutlich reduziert. „Das angefeuchtete Salz haftet besser auf der Fahrbahn und wird nicht gleich vom nachfolgenden Verkehr von der Straße geweht. Außerdem taut das Eis beim Einsatz von Salzlösung schneller auf“, erklärt Lockstedt-Macke, Leiterin der Abteilung Straßen des Kreises Höxter.

Die Salzlösung wird in speziellen Soleerzeugern auf dem Bauhof hergestellt. „Unser Ziel ist es, eine hohe Verkehrssicherheit im Winter sicherzustellen“, sagt Michael Werner, Leiter des Fachbereichs Umwelt, Bauen und Geoinformationen des Kreises Höxter. „Dabei achten wir sorgsam darauf, die Kosten und die Umweltbelastungen zu senken. Das Salz für die Kreisstraßen beschafft der Kreis Höxter gemeinsam mit weiteren Kommunen und dem Landesbetrieb Straßen NRW, der für Betreuung von Autobahnen, Bundes- und Landesstraßen zuständig ist. Durch die gemeinschaftliche Ausschreibung in dieser Größenordnung können wir ebenfalls erhebliche Preisvorteile erzielen.“

 

Die Mitarbeiter der Bauhöfe haben im Winter besonders viel zu tun und arbeiten deshalb im Schichtdienst. Schon in der Nacht ist der Wetterbeobachter dran, seine Schicht beginnt zwischen 2 und 3 Uhr. Er prüft die Straßenverhältnisse und entscheidet, ob ein Winterdienst-Einsatz erforderlich ist. Ist das der Fall, alarmiert er die Bauhofmitarbeiter, die Bereitschaft haben. Diese starten dann vom Bauhof aus mit ihrem Räum- und Streufahrzeug zur festgelegten Tour durch ihren Streubezirk.

 

Die Bauhofmitarbeiter sorgen mit ihren Einsätzen im Winterdienst nach besten Kräften für die Befahrbarkeit der Kreisstraßen von 6 Uhr bis 22 Uhr. Dennoch gilt für die Verkehrsteilnehmer der Grundsatz, ihre Fahrweise den Straßenverhältnissen stets anzupassen und ihr Fahrzeug entsprechend vorzubereiten. Hilfreich ist es für die Kreismitarbeiter auch, wenn beim Parken in engen Ortsdurchfahrten an die überbreiten Winterdienstfahrzeuge gedacht wird.

Mann verletzt sich bei Hunde-Angriff

15.12.2020/PM

Brakel. Am Freitag, 11. Dezember, ging eine unbekannte Frau mit einem schwarzen, angeleinten Jagdhund (ca. 60 cm Schulterhöhe) über einen Feldweg zwischen Brakel-Gehrden und Willebadessen-Fölsen spazieren. Als ihr ein 70-jähriger Mann entgegen kam, wechselte sie mit dem Hund an den rechten Fahrbahnrand und blieb stehen. Der Hund war aggressiv und bellte den Geschädigten an. Die Frau hielt das Tier mit beiden Händen an der Leine fest und ermahnte es zur Ruhe. Der Hund war mit einem Körpergeschirr angeleint und trug keinen Maulkorb.

 

Der entgegenkommende Mann wechselte zunächst an den gegenüberliegenden Wegesrand. Etwa zwei bis drei Meter bevor er die beiden passieren konnte, stürmte der Hund auf den Mann zu. Der 70-Jährige wich aus um und stürzte auf dem Grünstreifen zu Boden. Dabei verletzte er sich am Oberkörper. Etwa einen halben Meter vor ihm bekam die Halterin das Tier wieder unter Kontrolle. Der Mann richtete sich auf und sprach die Halterin an, die daraufhin aber ihren Weg in Richtung Fölsen fortsetzte.

 

In der Ferne erkannte der Geschädigte einen geparkten weißen Pkw Kombi, der womöglich der Hundehalterin gehören könnte. Andere Personen waren nicht vor Ort. Der Geschädigte ging zu seinem eigenen Auto weiter und suchte danach den zurückgelegten Weg nach der Hundehalterin ab, allerdings ohne Erfolg.

 

Anschließend begab er sich zur ambulanten Behandlung in ein Krankenhaus. Dort attestierte ein Arzt eine schwere Verletzung am Oberkörper. Der Geschädigte stellt einen Strafantrag, die Polizei Höxter ermittelt nun wegen fahrlässiger Körperverletzung und bittet um Hinweise zu der Hundehalterin. Die Frau wird beschrieben als 25 bis 30 Jahre alt, etwa 1,60 Meter groß, zierliche Statur, lange rot-blonde Haare, Pferdeschwanz. Hinweise bitte an die Polizei in Höxter, Telefon 05271/962-0. 

VerbundVolksbank OWL schließt vorübergehend 32 Bankstellen

14.12.2020/PM

Paderborn/ Kreis Höxter. Aufgrund des „harten Lockdowns“, den Bund und Länder am Sonntag mit Wirkung vom 16. Dezember beschlossen haben, schließt die VerbundVolksbank OWL ab Mittwoch vorübergehend insgesamt 32 Bankstellen. „Damit leisten auch wir unseren Beitrag, um die persönlichen Kontakte zu beschränken und so die Dynamik des Infektionsgeschehens einzudämmen“, sagt Vorstandsvorsitzender Ansgar Käter.

Die VerbundVolksbank OWL konzentriert nach den neuesten Beschlüssen von Bund und Ländern zum so genannten „Kontaktverbot“ den Vor-Ort-Service für ihre Kunden auf ihre elf BeratungsCenter in den Regionen Paderborn, Höxter, Lippe, Minden sowie in Bielefeld und Werther.

Zu den gewohnten Öffnungszeiten sind folgende Standorte weiterhin persönlich erreichbar:

Volksbank Paderborn: BeratungsCenter am Neuen Platz, Bad Lippspringe, Schloß Neuhaus und Lichtenau

Volksbank Höxter: BeratungsCenter am Möllingerplatz und Beverungen

Volksbank Detmold: BeratungsCenter Bismarckstraße und Lemgo „Alte Post“

Volksbank Minden: BeratungsCenter Minden

Bankverein Werther: BeratungsCenter Bielefeld und Werther

„Der Schutz unserer Kunden und Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter hat für uns höchste Priorität. Mit Blick auf die gestrigen Regierungsbeschlüsse haben wir daher aus Gründen der gesundheitlichen Prävention entschieden, unseren Servicebetrieb zu bündeln und 32 unserer Filialen vorübergehend zu schließen“, erklärt Vorstandsvorsitzender Ansgar Käter und betont: „Als genossenschaftliche Regionalbank tragen wir gerade in schwierigen Zeiten eine besondere Verantwortung für die Menschen in der Region. Unsere Kunden können sich darauf verlassen, dass wir sie in dieser Situation nicht allein lassen und sowohl die Bargeldversorgung als auch den Service und die Beratung insbesondere zur Kreditversorgung sicherstellen.“

Konkret bedeutet dies für die Kunden der VerbundVolksbank OWL:

Die Beraterinnen und Berater der vorübergehend geschlossenen Filialen sind weiterhin unter den gewohnten Rufnummern erreichbar.

Dringende Kundengespräche vor Ort an den geschlossenen Standorten sind nach vorheriger telefonischer Terminvereinbarung möglich.  

Die Bargeldversorgung in den Regionen ist weiterhin gesichert.

Die Selbstbedienungsbereiche und Geldautomaten stehen flächendeckend zur Verfügung. 

Bis auf Weiteres geschlossen werden ab dem 16. Dezember folgende Filialen:

Volksbank Paderborn: Filialen Elsen, Wewer, Borchen, Schöne Aussicht, Riemeke, Südstadt, Benhauser Straße, Stadtheide, Benhausen, Altenbeken, Dahl, Büren, Delbrück, Salzkotten, Hövelhof

Volksbank Höxter: Filialen Petrifeld, Scherfede, Bad Driburg, Warburg, Neuenheerse, Peckelsheim, Stahle, Brakel und Steinheim

Volksbank Detmold: Filialen Hiddesen, Oerlinghausen, Lage, Horn

Volksbank Minden: Filialen Dützen, Hahlen, Minderheide und Eisbergen

Insbesondere in der aktuellen Situation empfiehlt die VerbundVolksbank OWL verstärkt den Telefon-Service der Bank sowie die Möglichkeiten des Online- und Mobile-Bankings zu nutzen. So ist das Team des KundenCentrums von Montag bis Freitag in der Zeit von 8:00 bis 18:00 Uhr unter der Rufnummer 05251 294-0 erreichbar. „Während der Corona-Pandemie ist es besonders wichtig, so viele Dinge wie möglich von zu Hause aus erledigen zu können. Ob Kontostand abrufen, Überweisungen erledigen oder Kontoauszüge erhalten – diese und viele andere Services sind heute unabhängig von Ort und Zeit möglich. Wir klären gerne darüber auch telefonisch auf“, sagt Ansgar Käter. Zudem können die Kunden auch die Videoberatung nutzen. Termine dafür können direkt über die Internetseite der VerbundVolksbank OWL oder telefonisch vereinbart werden.

Unter WWW.VERBUNDVOLKSBANK-OWL.DE/CORONAINFO informiert die VerbundVolksbank OWL regelmäßig über aktuelle Themen zu Services und Erreichbarkeit.

 

Leserkommentar

Volksbank schließt vorübergehend Filialen

Wie viele der "vorübergehend" geschlossenen Filialen werden wohl hinterher endgültig geschlossen bleiben ? Gerner wird offenbar die Pandemie genutzt , um das Filialsterben zu beschleunigen.

Erich Gauding

Unfall mit einem Linienbus

11.12.2020/PM

Borgentreich. Am 10.12.20 um ca.: 17:30 Uhr wurden die Löschgruppen Rösebeck und Körbecke zu einem Unfall mit einem beteiligten Linienbus gerufen. Der Fahrer hatte durch einen internistischen Notfall, der währen der Fahrt eintrat, die Gewalt über den Bus verloren. Er geriet mit seinem Bus in den Straßengraben. Dabei überfuhr er eine Straßenlaterne. Der Linienbus kam dann auf der anderen Seite des Grabens zum Stehen.

 

Glück im Unglück hatten auch die beiden Fahrgäste im Bus. Niemand wurde durch das Unfallgeschehen verletzt. Der Fahrer wurde durch den Rettungsdienst (RTW/NEF) des Kreises Höxter versorgt und in ein Krankenhaus verbracht. Ein Mitarbeiter der EAM nahm sich der Straßenlaterne an. Diese wurde abgeklemmt und zur Seite gelegt. Die Feuerwehr sicherte die Unfallstelle ab und leuchtete diese aus. Die Feuerwehr der Stadt Borgentreich war mit 22 Einsatzkräften vor Ort im Einsatz.

Umschlag bietet zusätzlichen Schutz vor Betrug

10.12.2020/PM

Kreis Höxter. Die Polizei Höxter hat einen Briefumschlag für Kreditinstitute entworfen, mit dessen Hilfe Telefonbetrügern das Handwerk gelegt werden soll. Inspiriert durch ein ähnliches Projekt der Polizei Gütersloh, stehen dabei insbesondere falsche Polizisten oder Enkeltrick-Betrüger am Telefon im Visier der Polizei.

 

Schon häufig hat die Kreispolizeibehörde Höxter über die dreisten Betrugsmaschen berichtet, bei denen es Täter auf das Vermögen älterer Menschen abgesehen haben. Nicht selten werden die gesamten Lebensersparnisse erbeutet.

 

Die Fallzahlen sind in den letzten Jahren in die Höhe geschnellt. Obwohl die Polizei dieses Phänomen intensiv bekämpft, werden dennoch Seniorinnen und Senioren im Kreis Höxter Opfer dieser Tätergruppen. Neben etlichen erfolglosen Versuchen kommt es immer wieder zu vollendeten Taten, bei denen die betrogenen Seniorinnen und Senioren unter Umständen fünfstellige Geldbeträge verlieren.

 

Oft werden diese Beträge vorher bei der örtlichen Bank abgehoben. Zwar leisten die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Kreditinstitute im Kreis Höxter schon jetzt gute Präventionsarbeit, da viele Taten schon bei der Geldabhebung durch geschickt geführte Kundengespräche bekannt und verhindert werden. Dennoch gelingt es den Tätern gelegentlich, ihre arglosen Opfer so zu instruieren, dass sie am Bankschalter keine Anhaltspunkte für eine mögliche Straftat geben.

 

Aus diesem Grund hat die Polizei Höxter mit ihren Fachleuten für Kriminalprävention und Opferschutz einen Briefumschlag gestaltet. Er ist als weitere Warnung für mögliche Betrugsopfer gedacht, wenn am Bankschalter Bargeld in großen Mengen abgehoben wird. Das Geld wird in dem Umschlag übergeben, auf dem mehrere konkrete Fragen abgedruckt sind. Auf der Rückseite, also dort wo der Umschlag geöffnet wird, ist die Aufschrift "Vorsicht Betrugsgefahr! Wenn Sie zwei oder mehr Fragen mit "Ja" beantworten, will ein Betrüger ihr Geld! >>>110 wählen!<<<" aufgedruckt. Die Fragen sind so strukturiert, dass sie die gängigen Betrugsvarianten (Enkeltrickbetrug, Gewinnversprechen am Telefon, Schockanrufe und falsche Polizeibeamte) berücksichtigen.

 

Dieser Umschlag soll vor allem dann wirken, wenn die Opfer von den Tätern so angeleitet werden, dass am Bankschalter kein Verdacht geschöpft und deshalb auch nicht wie sonst üblich die Polizei informiert werden kann.

 

Der Umschlag wird durch Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Volksbank Höxter, Zweigniederlassung der VerbundVolksbank OWL, nun kreisweit in allen Filialen bei größeren Abhebungen vor allem von älteren Menschen standardmäßig verwendet. Zusätzlich wird an die potentiellen Opfer appelliert, vor der Übergabe des Geldes an Dritte oder vor der Entnahme des Geldes auf jeden Fall die aufgedruckten Fragen zu beantworten. Im Idealfall werden diese Fragen noch vor Ort von den Betroffenen beantwortet.

 

Die Kreispolizeibehörde Höxter freut sich, die Volksbank Höxter als ersten Kooperationspartner für die Region gewonnen zu haben.

Versammlung mit 750 Teilnehmern verläuft friedlich

05.12.2020/PM

Höxter. Zur Versammlung der Partei AfD in der Stadthalle Höxter am Samstag, 5. Dezember, fand zeitgleich eine angemeldete Gegenversammlung des Aktionsbündnisses "Höxter zeigt Flagge" statt.

 

Die Polizei Höxter und die Stadt Höxter waren mit zahlreichen Kräften, auch mit Beamten der Bereitschaftspolizei, im Einsatz, um die verfassungsrechtlich garantierte Versammlungsfreiheit beider Versammlungen zu gewährleisten. Das Ziel des Einsatzes, dass beide Versammlungen friedlich und störungsfrei durchgeführt werden können, wurde erreicht.

 

Zur Versammlung des Aktionsbündnisses wurden zeitweise rund 750 Teilnehmer auf den beiden Versammlungsflächen im Bereich Hindenburgwall gezählt. Die Versammlung verlief friedlich und ohne Störungen. Sie wurde um 17:30 Uhr beendet. Beeinträchtigungen für den Durchgangsverkehr und für unbeteiligte Dritte konnten auf ein Minimum beschränkt werden.

 

Das Ordnungsamt der Stadt Höxter hat die Einhaltung der Coronaschutzverordnung innerhalb und außerhalb der Stadthalle überprüft, es wurden keine nennenswerten Verstöße festgestellt. Die Versammlung der AfD in der Stadthalle endete um 18:20 Uhr.

Pkw gerät in die Leitplanken und überschlägt sich

05.12.2020/PM

Marienmünster.  Noch einmal Glück im Unglück gehabt hat ein 38- jähriger Pkw Fahrer am frühen Freitagnachmittag, als sich sein Pkw überschlug und er dennoch nur leicht verletzt wurde. Der Fahrer befuhr um 13:30 Uhr die B239 von Höxter in Richtung Steinheim. Vermutlich aufgrund eines Fahrfehlers, kam der Pkw vor der Senke zur Abtei Marienmünster nach rechts von der Fahrbahn ab. Dort prallte er gegen eine Leitplanke, von der er zurück auf die Fahrbahn geleitet wurde. Mutmaßlich durch die Wucht des Aufpralls überschlug sich anschließend der Pkw mehrfach und kam linksseitig im Graben zum Stillstand. Der sich in der unmittelbaren Umgebung befindliche Gegenverkehr wurde glücklicherweise nicht betroffen, so dass es beim Alleinunfall blieb. Der Fahrer konnte selbständig das total beschädigte Fahrzeug verlassen, er erlitt nur oberflächliche Verletzungen. Es entstand ein geschätzter Sachschaden von ca. 25.500,-EUR. Der Verkehr konnte wechselseitig an der Unfallstelle vorbeigeleitet werden, dennoch kam es auf der viel befahrenen Strecke zu erheblichen Verkehrsbehinderungen.

Die Polizei und Bereitschaftspolizei ist mit zahlreichen Kräften im Einsatz.

03.12.2020/PM

Höxter. Die Polizei Höxter und die Stadt Höxter bereiten sich gemeinsam in Bezug auf eine Versammlung der AfD in der Stadthalle in Höxter am Samstag, 05. Dezember 2020, und die damit im Zusammenhang stehende Versammlung des Aktionsbündnisses "Höxter zeigt Flagge" auf einen großen Einsatz vor.

 

Die Polizei ist mit zahlreichen Kräften, auch mit Beamten der Bereitschaftspolizei, im Einsatz.

 

Als Versammlungsbehörde wird die Polizei diese Versammlungen begleiten, um die verfassungsrechtlich garantierte Versammlungsfreiheit aller zu gewährleisten.

 

Die Versammlungen finden zwischen 15 Uhr und 18 Uhr in der Stadthalle und auf dem Hindenburgwall statt. In diesem Zeitraum kann es daher im Umfeld der Versammlungen zu Beeinträchtigungen für den Durchgangsverkehr kommen. Die Polizei wird alles tun, um die Beeinträchtigungen von Anwohnerinnen und Anwohnern sowie weiterer unbeteiligter Dritter so gering wie möglich zu halten.

 

Ziel des polizeilichen Einsatzes ist, dass beide Versammlungen friedlich und störungsfrei durchgeführt werden können. Dennoch ist die Polizei Höxter auf alle Einsatzsituationen vorbereitet.

 

Das Ordnungsamt der Stadt Höxter wird die Auflagen der Coronaschutzverordnung innerhalb und außerhalb der Stadthalle überwachen und - sofern notwendig - mit Unterstützung der Polizei durchsetzen.

 

Impfzentrum für den Kreis Höxter wird in Brakel eingerichtet

27.11.2020/PM

Kreis Höxter.  Nun steht es fest: Das Impfzentrum für den Kreis Höxter wird in der Stadthalle in Brakel eingerichtet. „Wir sind froh, diesen gut geeigneten zentralen Standort nutzen zu können“, sagt Landrat Michael Stickeln und bedankt sich bei Bürgermeister Hermann Temme und allen Beteiligten für die engagierte und unbürokratische Unterstützung.

 

„Die unmittelbar bevorstehende bundesweite Impfkampagne ist ein Lichtblick in dieser herausforderungsvollen Zeit“, so der Landrat.

 

Auch Bürgermeister Temme ist überzeugt von der idealen Lage: „Brakel liegt in der Mitte des Kreises und ist aus allen Richtungen sehr gut zu erreichen.“ Gern habe er deshalb die die Stadthalle zur Verfügung gestellt. „Mit Impfungen gewinnen wir eine Perspektive bei der Pandemiebekämpfung“, sagt er. 

 

Seit das Land den Startschuss für die Umsetzung der Impfstrategie in Nordrhein-Westfalen gegeben hat, laufen beim Kreis Höxter die Vorbereitungen zur Schaffung eines stationären Impfzentrums, zu dem auch mehrere mobile Teams gehören werden, auf Hochtouren. Für die medizinische Betreuung wird die Kassenärztliche Vereinigung Westfalen-Lippe zuständig sein. Für die Organisation ist der Kreis verantwortlich.  

 

Bei der Standortsuche hatte der Krisenstab des Kreises Höxter im Vorfeld mehrere Möglichkeiten im Kreisgebiet geprüft. „Bei allen, die uns mit Angeboten entgegengekommen sind, um bei dieser wichtigen Aufgabe zu helfen, möchte ich mich bedanken“, erklärt der Leiter des Krisenstabs des Kreises Höxter, Gerhard Handermann. Die Stadthalle Brakel zeichne sich durch ihre zentrale Lage, die gute Verkehrsanbindung, eine ausreichende Anzahl von Parkplätzen und die Nähe zur Kreisleitstelle aus. Vor allem erfülle sie auch die räumlichen Anforderungen, die von der Landesregierung gestellt werden, um die organisatorischen Abläufe sicherzustellen.

 

„Nach den Landesvorgaben werden wir in der Stadthalle unter Einhaltung der notwendigen Abstands- und Hygieneregeln mehrere Impfbereiche aufbauen, um in kurzer Zeit viele Menschen impfen zu können“, erläutert der Leiter der Abteilung Bevölkerungsschutz beim Kreis Höxter, Thomas Krämer, der die Gesamtverantwortung für den Aufbau des stationären Impfzentrums mit mehreren mobilen Einsatzteams übernommen hat. Notwendig seien auch Räumlichkeiten für Anmeldung, Nachbereitung und Logistik.

 

Noch in diesem Jahr soll die Stadthalle als Impfzentrum eingerichtet und startklar sein. Ab wann es dann tatsächlich in Betrieb gehen wird, ist derzeit noch offen. Denn sobald der Impfstoff verfügbar sein wird, sollen entsprechend der nationalen Impfstrategie zuerst vorrangig Personengruppen, die als besonders gefährdete Risikogruppen gelten, geimpft werden. Dazu gehören auch Pflegebedürftige, die in Senioren- und Pflegeeinrichtungen oder in der Familie leben. Sie sollen von den mobilen Impfteams geimpft werden.

 

„Mit der Festlegung des Standortes haben wir eine wichtige Etappe erreicht. Jetzt liegt noch viel Arbeit vor uns, damit wir in Betrieb gehen können, sobald das Land uns das Signal dafür gibt“, erklärt Krisenstabsleiter Handermann.

Wohnhausbrand in Marienmünster - 80.000 Euro Schaden

25.11.2020/PM

Marienmünster. Bei einem Brand eines Wohnhauses in Marienmünster-Vörden ist ein Sachschaden von rund 80.000 Euro entstanden. Die Einsatzkräfte der Feuerwehr und der Polizei wurden am Mittwoch, 25. November, gegen 05:30 Uhr, über einen Brand eines Hauses in der Talstraße informiert. Zwei Bewohner bemerkten im Schlaf eine Rauchentwicklung in einem Nebenraum des Einfamilienhauses. Die beiden Männer konnten das Haus selbständig verlassen und wurden vor Ort durch Rettungssanitäter medizinisch versorgt. Der Verdacht einer Rauchgasvergiftung bestätigte sich nicht. Die beiden 45 und 50 Jahre alten Männer blieben unverletzt. Die Talstraße als Ortsdurchfahrt von Vörden musste für den Verkehr zunächst komplett gesperrt werden bis eine halbseitige Verkehrsregelung möglich war. Die Kriminalpolizei Höxter hat die Ermittlungen vor Ort aufgenommen. Der Brand war im Bereich eines Nachtspeicherofens entstanden, der in einem Raum im Erdgeschoss nach längerem Stillstand wieder in Betrieb genommen wurde. Die Experten der Brandermittlung schließen einen elektrotechnischen Defekt aus. Ein am Gerät entstandener Wärmestau könnte den Brand verursacht haben. Der im Haus entstandene Sachschaden wird auf rund 80.000 Euro geschätzt. 

Betrunkener Fahrer verunfallt zwei Mal hintereinander

21.11.2020/PM

Höxter. Gleich zwei Verkehrsunfälle in kürzester Zeit hat ein betrunkener 31-jähriger Pkw Fahrer in der Freitagnacht in Höxter verursacht. Später musste er dann noch in die Gewahrsamszelle verbracht werden. Gegen 01.15 Uhr am frühen Samstagmorgen wurde der Polizei zunächst ein Unfall im Bereich des Möllinger Platzes gemeldet. Vor Ort konnte der stark alkoholisierte Fahrer und sein Pkw vorgefunden werden. Der Fahrer war augenscheinlich mit seinem Pkw gegen die Wand des Amtsgerichtes gefahren. 

Da der Fahrer hierbei leicht verletzt worden war, wurde er zur ambulanten Behandlung in das örtliche Krankenhaus verbracht, wo ihm auch eine Blutprobe wegen der Trunkenheitsfahrt entnommen wurde. Aufgrund seines hohen Aggressionspotentials gegenüber den Einsatzkräften, musst er zunächst gefesselt werden. Nach der ambulanten Behandlung im Krankenhaus zeigte sich der Mann weiterhin höchst aggressiv. Er boxte vor Ort gegen ein Straßenschild und lief unvermittelt mitten auf die Brenkhäuser Straße. Er musste schließlich in Gewahrsam genommen werden und konnte seinen Rausch bis zum nächsten Morgen in der Polizeizelle ausschlafen. An dem Pkw entstand ein Sachschaden in Höhe von ca. 6.000,-EUR, die Mauer wurde nur geringfügig beschädigt. Um 01:19 Uhr meldete ein Pkw Fahrer einen weiteren Unfall, der dem Fahrer zugeordnet werden konnte. 

Dieser muss kurz vor dem Unfall am Amtsgericht im Bereich der Brenkhäuser Straße 5 ebenfalls gegen eine Mauer gefahren sein und hierbei den Auspuff des Pkws verloren haben. Über den Auspuff fuhr der Melder, sein Pkw blieb aber unbeschädigt. Die festgestellten Fahrzeugteile konnten eindeutig dem oben angegebenen Pkw des betrunkenen Fahrers zugeordnet werden. An der Mauer entstand nur geringer Sachschaden. Da der Tatverdächtige zusätzlich nicht im Besitz eines Führerscheins ist, erwarten ihn jetzt drei Strafverfahren: Wegen Fahrens unter Alkoholeinfluss, wegen Fahrens ohne Fahrerlaubnis und wegen Verkehrsunfallflucht.

Hubertus Hartmann, Prof. Dr. Dr. Martin Hörning, Michael Stickeln, Edith Götz, Hubertus Grimm
Hubertus Hartmann, Prof. Dr. Dr. Martin Hörning, Michael Stickeln, Edith Götz, Hubertus Grimm

Atomfreies Dreiländereck e.V. zum Antrittsbesuch im Landratsamt

20.11.2020/PM

Höxter. 2 Wochen nach dessen Amtsantritt machte die Bürgerinitiative Atomfreies Dreiländereck e.V. ihren Antrittsbesuch beim neuen Landrat des Kreises Höxter, Michael Stickeln, um sich vorzustellen und in einem ersten Gespräch über das zentrale Bereitstellunglager, das in Würgassen errichtet werden soll, auszutauschen.

Bei dem Treffen, an dem auch der Beverunger Bürgermeister Hubertus Grimm teilnahm, gab der Vereinsvorstand eine Übersicht über die bisherigen Aktivitäten und Bemühungen auf den verschiedenen Ebenen und informierte auch über anliegende nächsten Schritte.

Landrat Stickeln und Bürgermeister Grimm bedankten sich bei der Initiative für deren Einsatz und die bisher geleistet Arbeit. Bürgerschaftliches Engagement, so Michael Stickeln, stelle eine wichtige Ergänzung zur Politik und Verwaltungstägigkeit dar, die oft auch auf Intiativen aus der Bürgerschaft angewiesen seien.

"Wir freuen uns, dass trotz des vollen Terminkalenders, den der Antritt eines solchen Amtes mit sich bringt, der Landrat gleich zu Beginn Zeit für unser Anliegen gefunden hat, und dieser Termin so schnell zustande gekommen ist", so die Vertreter des Vereins. "Wir sichern zu, die Arbeit im Sinne der ortsansäßigen Bürger über die Ländergrenzen hinweg bestmöglich fortzusetzen. Dazu freuen wir uns natürlich auch auf einen konstruktiven Austausch mit der neuen Verwaltungsspitze". 

Probefahrt endet mit Totalschaden - zwei Personen verletzt

19.11.2020/PM

Steinheim.  Am Mittwoch, 18. November, verletzten sich bei einem Unfall bei Steinheim zwei Personen, die eine Probefahrt mit einem VW Passat unternommen haben. Gegen 22:15 Uhr fuhr ein 18-Jähriger mit dem Wagen, den er für einen möglichen Kauf Probefahren wollte, auf der L 616 von Steinheim-Vinsebeck in Richtung Steinheim-Bergheim. Der Wagen kam auf der Landstraße nach rechts von der Fahrbahn ab, prallte gegen einen Leitpfosten und fuhr über eine Feldauffahrt in den Straßengraben. Dort stieß er gegen die Grabenböschung, katapultierte auf das angrenzende Feld, schlug auf dem Acker auf und flog weiter über einen Weidezaun. Auf der angrenzenden Weide blieb der VW Passat rund 80 Meter hinter der Straße auf dem Fahrzeugdach liegen. Der 17-jährige Beifahrer ging nach dem Unfall zu Fuß nach Hause und kehrte während der Unfallaufnahme zur Unfallstelle zurück. Der Fahrer und der Beifahrer verletzten sich bei dem Unfall leicht. Der VW Passat musste abgeschleppt werden. An dem Fahrzeug entstand wirtschaftlicher Totalschaden. Auf der Weide entstand Sachschaden durch beschädigte Zaunpfähle. Das Verkehrskommissariat in Höxter hat die Ermittlungen zur Unfallursache aufgenommen.

Mit 13 Personen in einem Bulli unterwegs

16.11.2020 / PM

Warburg. Bei einer Verkehrskontrolle in Warburg fiel den Polizeibeamten am Samstag, 14. November, gegen 11.40 Uhr ein VW Bulli auf, der in der Goethestraße unterwegs war. Bei der Überprüfung stellte sich heraus, dass der blaue VW Caravelle von einem 17-Jährigen gesteuert wurde, der keine gültige Fahrerlaubnis vorweisen konnte. Dem Fahrer droht eine Strafanzeige wegen Fahrens ohne Fahrerlaubnis.

Außerdem stellten die Beamten fest, dass sich 13 Personen in dem VW Bulli befanden, welcher lediglich mit neun Sitzplätzen ausgestattet war. Aufgrund der fehlenden Sitzplätze saßen einige Personen aufeinander. Unter den nicht angegurteten Personen befanden zwei Kinder. Wegen der Beförderung von Kindern ohne jegliche Sicherung wurde eine gesonderte Ordnungswidrigkeitenanzeige gefertigt.

Außerdem wurden zwei Verwarngelder wegen der Missachtung der Gurtpflicht erhoben.

Weiterhin wurde eine gesonderte Ordnungswidrigkeitenanzeige wegen dem Verstoß gegen die Corona-Schutzverordnung gefertigt. Die 13 Personen stammten aus mehreren Haushalten. Keine dieser Personen trug einen Mund-Nasen-Schutz. Da es lediglich neun Sitzplätze gab, war es nicht möglich, einen Sicherheitsabstand einzuhalten.

Die Weiterfahrt wurde dem 17-jährigen Fahrer untersagt. Eine andere Person in dem Fahrzeug, die eine gültige Fahrerlaubnis vorzeigen konnte, durfte die Fahrt mit insgesamt neun Personen im Fahrzeug fortsetzen. Die anderen mussten ihren Weg in Richtung Bahnhof fußläufig fortsetzen.

Konstituierende Sitzung des Kreistages: Landrat Michael Stickeln feierlich vereidigt

04.11.2020 / PM

Höxter. Landrat Michael Stickeln ist in der konstituierenden Sitzung des Kreistages in der Warburger Stadthalle durch den Altersvorsitzenden Paul Wintermeyer feierlich in sein Amt eingeführt worden.

„Unsere gemeinsame Aufgabe ist es, den Kreis Höxter mit und für die Menschen in eine erfolgreiche und nachhaltige Zukunft zu führen“, sagte der Landrat in seiner Rede zum Amtsantritt. „Es geht darum, Entwicklungschancen und -potentiale zu erkennen und zu ergreifen und die anstehenden Herausforderungen gemeinsam zu meistern.“ Er bot allen Mitgliedern des Kreistages eine fraktionsübergreifende  Zusammenarbeit an und betonte, dass gerade in diesen schwierigen Zeiten ein gutes Zusammmenwirken zum Wohle der Menschen im Kreis von den Bürgerinnen und Bürger erwartet werde.

Landrat Michael Stickeln kündigte an, zu den Kreistagssitzungen nicht nur in die Aula des Kreishauses in Höxter einzuladen, sondern auch einmal in die eine oder andere Stadt in Kreisgebiet einzuladen, um die Kreispolitik näher an die Menschen heranzubringen.

Wegen der aktuellen Pandemieentwicklung wurde die Sitzung unter strenger Einhaltung der Sicherheitsauflagen zum Infektionsschutz durchgeführt.

Steigende Corona-Zahlen: Appell von Landrat und Bürgermeistern

28.10.2020 / PM

Kreis Höxter. „Jeder von uns ist in dieser Krise gefragt! Wir müssen es gemeinsam schaffen, die Ausbreitung der Corona-Pandemie deutlich zu verlangsamen. Andernfalls droht unserer Gesellschaft ein Schaden, den wir jetzt noch gar nicht absehen können.“ Mit diesen eindringlichen Worten ruft Landrat Friedhelm Spieker gemeinsam mit den zehn Bürgermeistern des Kreises Höxter alle Bürgerinnen und Bürger dazu auf, sich an die geltenden Corona-Regeln zu halten.

 

„Die besorgniserregende Entwicklung der Infektionszahlen verlangt von uns allen, dass wir die Maßnahmen zur Bekämpfung der Pandemie konsequent umsetzen. Die wirksamsten Mittel sind: persönliche Kontakte soweit wie möglich reduzieren, Mindestabstände von 1,50 Metern einhalten und Mund-Nasen-Schutz tragen“, so Landrat Spieker. „Wie wir uns heute verhalten, entscheidet darüber, welche Beschränkungen des öffentlichen Lebens morgen notwendig sind.“

Einer der wichtigsten Aspekte dabei: Es gehe nicht nur um den Eigenschutz. „Diese Pandemie verlangt von uns solidarisches Handeln statt Egoismus. Indem wir uns selbst vor einer Infektion schützen, beschützen wir auch gleichzeitig die Menschen in unserer Gesellschaft, für die die Krankheit schwerwiegende gesundheitliche Folgen haben kann“, erläutert Landrat Spieker.

 

In den letzten Wochen ist der Kreis der Kontaktpersonen pro Infektionsfall enorm angestiegen. Grund dafür sind zum Beispiel private Feiern und andere Zusammenkünfte größerer Gruppen. „Leider stellte sich im Nachhinein oft heraus, dass dabei die Abstands- und Hygieneregeln nicht eingehalten wurden. Die Krankheit konnte von einer Person gleich auf viele andere überspringen“, sagt Dr. Ronald Woltering, Leiter des Gesundheitsamts des Kreises Höxter. „Wir wissen heute, dass der Hauptübertragungsweg des Coronavirus die sogenannte Aerosolbildung ist. Die Abgabe des Virus erfolgt über den Atem aus Mund und Nase. Wer also Abstand hält, einen Mund-Nasen-Schutz trägt und die allgemeinen Hygieneregeln einhält, kann sich und andere sehr wirksam vor einer Infektion schützen.“

 

Der Sprecher der Bürgermeister im Kreis Höxter, Warburgs Bürgermeister Michael Stickeln, macht deutlich: „Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Kreises und der zehn Städte arbeiten unter Volllast für den Schutz der Bevölkerung. Doch erfolgreich kann dieser Einsatz im Kampf gegen die Pandemie nur sein, wenn wir alle gemeinsam mitwirken. Deshalb auch unser Appell: Bitte helfen Sie selbst mit und setzen Sie die geltenden Abstands- und Hygienevorgaben gewissenhaft um!“

Schwerer Verkehrsunfall mit zwei Verletzten - Rettungshubschrauber im Einsatz

14.10.2020/PM

Höxter. Bei einem Zusammenstoß von zwei Autos auf der K 45 bei Höxter hat sich eine Fahrerin so schwere Verletzungen zugezogen, dass sie mit einem Rettungshubschrauber in eine Klinik geflogen werden musste.

 

Am Mittwoch, 14. Oktober 2020, gegen 12 Uhr, fuhr eine Ford Fiesta-Fahrerin von Schloss Corvey aus in Richtung Lüchtringen. Ihr Fahrzeug geriet zwischen Schloss Corvey und der Abfahrt Zur Lüre ins Schleudern und stieß mit einem entgegenkommenden Seat Leon zusammen. Bei der Kollision wurden beide Fahrerinnen schwer verletzt. Ein Rettungshubschrauber brachte die 21-jährige Fahrerin des Ford Fiesta in eine Klinik. Die 37-jährige Fahrerin des Seat Leon wurde mit einem Krankenwagen in ein Krankenhaus gebracht. Die Autos waren nicht mehr fahrbereit und mussten abgeschleppt werden. Während der Unfallaufnahme musste die K 45 für circa zwei Stunden vollständig für den Verkehr gesperrt werden. 

Blitzer in Bad Driburg mit Autolack besprüht - Zeugen gesucht

14.10.2020/PM

Bad Driburg. Die Scheibe der Kamera der Geschwindigkeitsmessanlage auf der B 64 in Bad Driburg wurde am Montag, 05.10.2020, mit Autolack besprüht. Der Unbekannte beging die Straftat mutmaßlich in den frühen Morgenstunden. Die Polizei Höxter ermittelt und sucht Zeugen, die Angaben zu dem Vorfall machen können, Telefon: 05271/9620. 

Jetzt für Fischerprüfung anmelden

13.10.2020 / PM

Kreis Höxter.  Wer in diesem Jahr die Fischerprüfung ablegen möchte, kann sich ab sofort beim Kreis Höxter dazu anmelden. Die Prüfung findet in der Zeit vom 2. bis zum 16. Dezember statt. Sollten Bewerber die Prüfung nicht bestehen, haben sie am 12. Januar 2021 die Möglichkeit, diese zu wiederholen. 

Die Anträge auf Zulassung zur Prüfung sind spätestens bis zum 4. November beim Kreis Höxter einzureichen. Antragsvordrucke können im Kreishaus, Zimmer C 336, bei Andreas Grawe (Telefon 05271/965-1207) abgeholt oder angefordert werden. Der genaue Prüfungstermin, der Prüfungsort und mögliche Corona-Hygieneschutzkonzepte werden den Bewerbern rechtzeitig schriftlich bekannt gegeben. Aufgrund der anhaltenden Pandemielage des Corona-Virus ist es zudem möglich, dass die Prüfungen gegebenenfalls kurzfristig verschoben werden.

 

Infos und Anträge zur Fischerprüfung finden Sie hier!

 


Mehrere Einbrüche in Geschäftsräume in Bad Driburg - die Polizei bittet um Hinweise.

12.10.2020 / PM 

Bad Driburg. Am letzten Wochenende erstatteten in Bad Driburg drei Geschädigte von Geschäftseinbrüchen Anzeige. Am Samstagmorgen, 10.10.2020, drang ein Unbekannter zwischen 02:45 Uhr und 07:30 Uhr in einen Friseursalon an der Lange Straße ein. Der Täter nahm einen All-in-one LCD Computer und Bargeld mit. Ein weiterer Einbruch ereignete sich bei einer Firma an der Gräfin-Margarete-Allee. Die Tat hat im Zeitraum von Samstag, 10.10.2020, 14:00 Uhr, bis Sonntag, 11.10.2020, 13:45 Uhr, stattgefunden. Am Montagmorgen meldete der Besitzer einer Autowerkstatt an der Straße Im Wenningsen einen weiteren Einbruch. Im Zeitraum von Sonntag, 11.10.2020, 11:20 Uhr, bis Montag, 12.10.2020, 06:30 Uhr, wurde dort Bargeld entwendet. Wer Beobachtungen gemacht hat, die mit den Taten in Zusammenhang stehen könnten, wird gebeten, sich bei der Polizei in Warburg unter der Telefonnummer 05641/78800 zu melden.

Drei Schwerverletzte durch Unfall auf der L838

05.10.2020 / PM

Kreis Höxter. Bei einem Unfall auf der L 838 zwischen Borgentreich-Bühne und Beverungen-Haarbrück sind drei Personen schwer verletzt worden. Der Unfall ereignete sich am Sonntag, 4. Oktober, gegen 20.45 Uhr einige hundert Meter hinter der Kreuzung L 838/K 30. In einer langgezogenen Linkskurve in Fahrtrichtung Haarbrück hatte der 18-Jährige Fahrer eines VW Touareg die Kontrolle über sein Fahrzeug verloren und war nach rechts von der Fahrbahn abgekommen. Der Wagen kollidierte im Bereich der hinteren Seitentür mit einen Baum am linken Straßenrand und kam schwer beschädigt auf einem Feld zum Stehen. Weitere Fahrzeuge waren an dem Unfall nicht beteiligt, die Untersuchungen zur genauen Unfallursache dauern noch an. Alle drei Fahrzeuginsassen wurden beim Unfall schwer verletzt und in verschiedene Krankenhäuser gebracht. Es entstand Sachschaden in Höhe von mehr als 30.000 Euro.

Auto am Heck getroffen und gegen Baum geschleudert

02.10.2020 / PM

Höxter. Wirtschaftlicher Totalschaden entstand an einem Hyundai i10 durch einen Unfall am Donnerstag, 1. Oktober, am Ortsrand von Höxter. Die 44-jährige Fahrerin erlitt leichte Verletzungen.

 

Der Hyundai hielt zunächst an der Einmündung K 18 zur L 755, um aus Richtung Bosseborn kommend nach rechts auf die Lütmarser Straße in Richtung Höxter abzubiegen. Während die Fahrerin verkehrsbedingt warten musste, fuhr gegen 14.35 Uhr ein von hinten kommender Nissan Qashqai nahezu ungebremst auf den stehenden Kleinwagen auf.

 

Durch die Wucht des Aufpralls wurde der Huyndai quer über die Lütmarser Straße geschleudert und prallte auf der gegenüberliegenden Straßenseite gegen einen Baum. Der Nissan kam noch in der Einmündung zum Stehen, die 65-jährige Fahrerin blieb unverletzt.

 

Der Sachschaden wird auf insgesamt rund 13.000 Euro geschätzt. Der Verkehr wurde an der Unfallstelle vorbeigeleitet, die Lütmarser Straße musste lediglich für die Bergung kurzzeitig gesperrt werden


Auto prallt gegen bremsenden Lastwagen

30.09.2020 / PM

Willebadessen. Ein 54-Jähriger befuhr am Dienstag, 29. September, mit einem LKW die L828 aus Richtung Willebadessen kommend in Fahrtrichtung Scherfede. Gegen 9 Uhr wollte er in Höhe Willebadessen-Borlinghausen von der Landstraße nach links auf ein Grundstück einbiegen. Dazu setze er ungefähr 200 Meter vor dem Abbiegen den Fahrtrichtungsanzeiger nach links und bremste sein Fahrzeug ab. Eine hinter ihm fahrende 63-Jährige in einem Nissan Micra wollte den Lkw zunächst überholen, bemerkte während ihres Überholvorgangs aber den Blinker und versuchte wieder hinter dem LKW einzuscheren. Dabei prallte sie gegen das Heck des bremsenden Lastwagens. Die Nissan-Fahrerin wurde leicht verletzt in ein Krankenhaus gebracht, ihr Wagen musste abgeschleppt werden. Der Lkw wurde nur leicht beschädigt und blieb fahrbereit, der Fahrer blieb unverletzt. Der Gesamtschaden liegt bei rund 7.000 Euro. Die Feuerwehr Borlinghausen war vor Ort und streute an der Unfallstelle austretende Betriebsstoffe ab.


Projekt „Kulturgeselle/in“ geht in eine neue Runde

29.09.2020/PM

Kreis Höxter. Nach einem erfolgreichen ersten Auftakt sucht das Kulturbüro des Kreises Höxter auch in 2020, gemeinsam mit den „Paderborner Kreaturen“, wieder nach jungen und kulturinteressierten Jugendlichen. Vom 5. bis zum 17. Oktober, haben 14 bis 21-Jährige die Möglichkeit, gemeinsam mit professionellen Künstlern ihr eigenes Werk zu erschaffen.

 

Bewerbungen sind noch bis zum 3. Oktober 2020 möglich. Hierzu kann ein Selfie-Video per Whatsapp an die Handy-Nummer 0171 / 844 99 88 oder per E-Mail an info@paderborner-kreaturen.de geschickt werden.

                   

In dem Projekt „Kulturgeselle/in“ bekommen die Jugendlichen Unterstützung in der Entstehung ihres „Gesellenstücks“ und erhalten nebenbei Eindrücke, wie die Kunst auch für den beruflichen Weg genutzt werden kann. Wie verdiene ich mit einem Kreativjob Geld? Wo finde ich den richtigen Markt für meine Kunstwerke? Diese und weitere Fragen werden von den Künstlerinnen und Künstlern beantwortet.  

„Gerade für künstlerisch begabte junge Menschen ist es oft schwer, berufliche Möglichkeiten abzuschätzen“, so Kreisdirektor Klaus Schumacher. „Zu unseren übergeordneten Zielen als Bildungsregion gehört es, Schülerinnen und Schüler auf allen Stationen ihres Werdegangs von der Schule in den Beruf zu unterstützen“.

 

In dem zweiwöchigen Workshop werden regionale Künstlerinnen und Künstler verschiedener Sparten je bis zu sechs Heranwachsende begleiten. Als künstlerische Mentoren sind dabei: Laura Schlütz (Steinheim, Modekünstlerin), Sebastian Ickrath (Warburg, Grafik und Siebdruck) sowie Elisabeth Brosterhus (Steinheim, Glaskünstlerin). Manfred Webel (Paderborn, Bildhauerei, Kunst am Bau, Partizipationsprojekte) und André Sedlaczek (Detmold, Cartoonist) werden in diesem Jahr ein Atelier zusammen besetzen. Besonderer Wert wird in diesem Jahr in allen beteiligten Ateliers auf Hygiene und ausreichenden Abstand der Teilnehmenden zueinander gelegt. Dafür wurden wieder das Korbmachermuseum Dalhausen und der Kunstraum im Kulturzentrum Steinheim ausgewählt.

 

Ein Höhepunkt des Projekts „Kulturgeselle/in“ ist die Abschlussveranstaltung, auf der alle Jugendlichen die Chance bekommen, ihr Meisterstück zu präsentieren. Aufgrund von Corona muss dafür in diesem Jahr eine andere Möglichkeit geschaffen werden. „Damit trotzdem jeder sein Gesellenstück zeigen kann, werden die Jugendlichen mit einer Kamera begleitet“, erklärt Kulturmanagerin Julia Siebeck. „So kann dennoch eine gemeinsame Präsentation stattfinden und die Jugendlichen haben außerdem noch eine Erinnerung an ihre Zeit als Kulturgeselle.“

 


Kreisdirektor Klaus Schumacher und Kulturmanagerin Julia Siebeck weisen auf die unkomplizierte Bewerbung für Kulturfördermittel hin. Noch bis zum 1. Oktober läuft die aktuelle Anmeldefrist. Foto: Kreis Höxter
Kreisdirektor Klaus Schumacher und Kulturmanagerin Julia Siebeck weisen auf die unkomplizierte Bewerbung für Kulturfördermittel hin. Noch bis zum 1. Oktober läuft die aktuelle Anmeldefrist. Foto: Kreis Höxter

Fördergelder für kleinere Kulturprojekte 

Anmeldeschluss ist am 1. Oktober

17.09.2020 / PM

Kreis Höxter. „Natürlich stellt Corona gerade die Kulturszene vor extreme Herausforderungen – umso wichtiger können hier auch kleinere finanzielle Unterstützungen sein.“ Kreisdirektor Klaus Schumacher und Kulturmanagerin Julia Siebeck weisen gemeinsam auf die spezielle Förderung des Kreises Höxter für kleinere Kulturprojekte hin. Noch bis zum 1. Oktober können Anträge gestellt werden, um mit maximal 300 Euro gefördert zu werden.

 

Mit diesem Kulturfördertopf werden dreimal im Jahr kleinere kulturelle Projekte unterstützt, die zur Verwirklichung eines attraktiven, vielseitigen und kreativen Kulturangebotes für alle Bürger im Kreis Höxter beitragen. „Gerne unterstützen wir auch digitale Kulturangebote oder helfen bei der Anschaffung von notwendigem Equipment“, sagt Kulturmanagerin Julia Siebeck. In Zeiten von Corona seien ja zahlreiche Aktivitäten ins Internet verlegt worden, sodass Online-Projekte durchaus in dieser aktuellen Runde einen Schwerpunkt bilden könnten. Anträge können Vereine, Gruppen, Einzelpersonen, Initiativen oder Zusammenschlüsse stellen. Dabei können pro Antragsteller und Jahr maximal 300 Euro beantragt werden. Über die Förderanträge entscheidet der Kulturbeirat des Kreises Höxter.

„Ein großer Trumpf ist auch die unkomplizierte Bewerbung. Das Formular ist schnell ausgefüllt“, erläutert Klaus Schumacher. Neue Förderanträge können bis zum 1. Oktober beim Kulturbüro Kreis Höxter im Haus der Bildung, Moltkestraße 9, 37671 Höxter eingereicht werden. Bei Fragen kann man sich an Julia Siebeck wenden, telefonisch unter 05271 / 965-3216 oder per E-Mail j.siebeck@kreis-hoexter.de. Ausführliche Informationen und die Förderrichtlinie im Detail gibt es online unter www.netzschafftkultur.de.

Maskenpflicht auf dem Höxteraner Wochenmarkt

21.07.2020 / PM

Höxter. Die Stadt Höxter erinnert erneut an die Maskenpflicht auf dem Wochenmarkt. Immer wieder kommt es jedoch vor, dass trotz der städtischen Hinweistafeln an den Zugängen zum Markt, dieser ohne Maske betreten wird, so die Stadt in einer Pressemitteilung.

„Daher werden wir wieder verstärkt Kontrollen durchführen und zusätzliches Personal einsetzen“, sagt Inge Ortjohann, Leiterin der Abteilung für Ordnung, Straßenverkehr, Brandschutz und Rettungsdienst: „Verstöße werden wir energisch und konsequent ahnden – gegebenenfalls auch durch ein Bußgeld.“

 

„Gerade das Tragen einer Maske hat sich in mehreren wissenschaftlichen Studien als wirksame Maßnahme gegen die Verbreitung des Virus erwiesen, wenn die Mindestabstände nicht eingehalten werden können“, erklärt Bürgermeister Alexander Fischer: „Leider ist das Einhalten eben dieser Abstände auf unserem gut besuchten Wochenmarkt nicht immer möglich. Daher schreibt die Coronaschutzverordnung hier auch eine Mund-Nase-Bedeckung für alle vor, die sich auf dem Gelände des Wochenmarktes aufhalten.“

 

Bürgermeister Fischer bittet deshalb alle Bürgerinnen und Bürger sich auch weiterhin an die notwendigen Maßnahmen zur Eindämmung der Corona-Pandemie zu halten: „In Höxter sind wir mittlerweile wieder coronafrei. Das ist aber leider noch kein Zeichen, dass wir auf Masken oder andere Einschränkungen in vielen Bereichen des öffentlichen Lebens gänzlich verzichten können. Viel mehr macht es deutlich: die Maßnahmen wirken. Für die Mitarbeit hieran, bin ich allen Bürgerinnen und Bürgern sehr dankbar.“

Frau von eigenem Auto überrollt

10.07.2020 / PM

Höxter.  In Höxter ist eine junge Frau von ihrem eigenen Auto überrollt und so schwer verletzt worden, so dass sie mit dem Rettungshubschrauber in eine Klinik geflogen wurde.

 

Der Vorfall ereignete sich am Freitag, 10. Juli, gegen 10.50 Uhr in dem Höxteraner Wohngebiet Sudbury Straße. Eine 19-Jährige hatte ihr Auto auf einem abschüssigen Grundstück abgestellt und war gerade abgestiegen, als sich der Wagen aus noch unklaren Gründen in Bewegung setzte und nach hinten rollte. Die Frau wurde von der noch geöffneten Fahrertür erfasst, stürzte zu Boden und wurde von ihrem Wagen überrollt.

 

Mehrere Zeugen befreiten die unter einem Vorreifen eingeklemmte Frau und verständigten die Rettungskräfte. Ein Rettungshubschrauber wurde angefordert, der sie daraufhin in eine Klinik flog.

Burscheid - Gestohlener Pkw wurde im Industriegebiet abgestellt

HX-Kennzeichen im Innenraum

30.06.2020/ PM

Burscheid. Montag Morgen (29.06.), gegen 09:30 Uhr, wurde der Polizei ein verdächtiges Fahrzeug in der Industriestraße gemeldet.

Der silbergraue 5er BMW stand offensichtlich schon seit längerer Zeit ohne Kennzeichen in einer Parkbucht im Industriegebiet. Eine Fahrgestellnummer konnten die Polizisten an dem verschlossenen Wagen nicht finden. Von außen sichtbar lag ein Kennzeichen aus dem Kreis Höxter im Kofferraum, das allerdings nach Überprüfung der Polizisten nie zugelassen war. Da der Verdacht bestand, dass der BMW gestohlen sein könnte, wurde ein Abschleppdienst beauftragt, um ihn im Auftrag der Polizei sicherzustellen. Nun wird man versuchen, die Fahrgestellnummer zu ermitteln, um dann endgültig herauszufinden, ob tatsächlich nach dem Wagen gefahndet wird und wem er gehört. 


Kreis und Städte stimmen einheitliches Vorgehen ab

26.05.2020 / PM

Kreis Höxter. Die strikten Vorgaben zur Eindämmung der Coronavirus-Infektionen werden von Bund und Land immer weiter gelockert. Bei der praktischen Umsetzung der Regelungen haben Kreis und Städte ein einheitliches Vorgehen abgestimmt.

 

Die Ordnungsamtsleiter der zehn Städte im Kreis Höxter, die unter Wahrung der Abstandsregeln in der Aula des Kreishauses tagten, waren einer Einladung von Landrat Friedhelm Spieker gefolgt.

In seiner Begrüßung warb er für einen verantwortungsvollen Umgang mit den bestehenden Hygieneregeln und Kontaktbeschränkungen. „Wir dürfen den Erfolg der bisherigen Maßnahmen nicht gefährden“, sagte er und bedankte sich bei allen für ihr Engagement zur Eindämmung der Pandemie.

 

Nach den Vorgaben von Bund und Ländern sollen Beschränkungen wieder verschärft werden, sobald sich in einem Landkreis mehr als 50 Menschen pro 100.000 Einwohner in sieben Tagen neu infizieren. „Wir alle sind deshalb gefordert, durch unseren Beitrag daran mitzuwirken, Ansteckungsmöglichkeiten bestmöglich zu vermeiden“, sagte der für die öffentliche Sicherheit zuständige Fachbereichsleiter und Krisenstabsleiter des Kreises, Matthias Kämpfer.

 

Für die konkrete Umsetzung von Beschränkungen und Lockerungen sind die Städte in Abstimmung mit dem Gesundheitsamt des Kreises zuständig. Bei dem Treffen im Kreishaus einigten sich die Vertreter der Städte und des Kreises auf einheitliche Standards bei der praktischen Umsetzung der sich immer wieder verändernden Vorgaben von Bund und Land.

 

Erhebung der Mietkosten im Kreis Höxter für „Schlüssiges Konzept“

Welche Miethöhen in der Region angemessen sind

17.05.2020 / PM

Kreis Höxter. Für Bezieher von Sozialleistungen übernimmt der Kreis Höxter die Miet- und Heizkosten in angemessener Höhe. „Welche Miethöhen in der Region angemessen sind, wollen wir durch eine Erhebung bei Vermietern feststellen“, erklärt der Leiter des Fachbereichs Familie, Jugend und Soziales, Klaus Brune.

 

Rund 4000 stichprobenartig ausgewählte Vermieter erhalten in diesen Tagen Fragebögen. Die Daten werden selbstverständlich anonymisiert ausgewertet. Der Datenschutz ist gewährleistet“, versichert Brune. Für die Rücksendung der ausgefüllten Fragebögen ist ein frankierter Freiumschlag beigefügt.

 

Die zuständigen Sozialhilfeträger sind verpflichtet, die angemessenen Kosten der Unterkunft anhand eines schlüssigen Konzeptes zur Bestimmung und Feststellung der angemessenen Kosten der Unterkunft für den Kreis Höxter zu ermitteln. Dies ist aufgrund der Rechtsprechung des Bundesozialgerichts erforderlich. „Mit einem solchen schlüssigen Konzept soll der unbestimmte Rechtsbegriff der ‚angemessenen Unterkunftskosten‘ gesetzeskonform und gerichtsfest konkretisiert werden“, erläutert Fachbereichsleiter Klaus Brune.

Eine solche Erhebung wurde im Kreis Höxter bereits im Jahr 2015 mit sehr guter Beteiligung durchgeführt. „Wir bitten die angeschriebenen Vermieter darum, sich an der Erhebung zu beteiligen“, hofft Landrat Friedhelm Spieker auf eine erneute hohe Beteiligung.

 

Mit der Erstellung des Gutachtens zu den angemessenen Mietwerten in den zehn Städten hat der Kreis Höxter erneut das Forschungsinstitut „Analyse & Konzepte“ aus Hamburg beauftragt, das schon die erste Erhebung durchgeführt hatte. Die damals ermittelten Richtwerte waren mit dem ersten schlüssigen Konzept im Mai 2016 in Kraft getreten, das 2018 fortgeschrieben wurde. Das beauftragte Forschungsinstitut hat bundesweit bereits für mehr als 40 Kommunen Gutachten erstellt und verfügt über langjährige Erfahrungen bei Wohnungsmarktanalysen.

Acht Corona-Einsätze in gut drei Stunden

16.04.2020 / PM

Kreis Höxter.  Nach einem aus polizeilicher Sicht verhältnismäßig überschaubaren Osterwochenende im Kreis Höxter war am Mittwoch, 15. April, die Zahl der Corona-bedingten Einsätze im Laufe des frühen Abends sprunghaft angestiegen. Zu insgesamt acht Einsätzen rückten die Beamten der Kreispolizeibehörde Höxter in dem Zeitraum zwischen 17.00 Uhr und 20.15 Uhr aus.

Nachdem entsprechende Meldungen bei der Leitstelle der Polizei Höxter eingegangen waren, dass sich Personen nicht an die Versammlungsverbote und Abstandsregeln gemäß der CoronaSchutzverordnung halten würden, wurden die Hinweise überprüft. Die Anrufe verteilten sich gleichmäßig über das gesamte Kreisgebiet. Berichtet wurde unter anderem von Ansammlungen zumeist jüngerer Personengruppen in Warburg, Beverungen, Steinheim, Brakel und auch am See bei Neuenheerse.

Beim Eintreffen der Polizei wurden einzelne angetroffene Personen überprüft, es waren jedoch keine weiteren Maßnahmen erforderlich. Es wurden keine strafbaren Verstöße festgestellt.

Rettungshubschrauber im Einsatz 

Motorradfahrer schwer verletzt

12.04.2020 / PM

Kreis Höxter.  Mit schweren Verletzungen wurde am Karfreitag ein 41-jähriger Motorradfahrer in eine Klinik geflogen. Gegen 13 Uhr war er auf der Strecke von Peckelsheim nach Fölsen aus unbekannten Gründen nach rechts von der Fahrbahn abgekommen und in eine Böschung gefahren. Auf Grund der Schwere der Verletzungen wurde ein Rettungshubschrauber angefordert. Der Gesamtschaden wird auf mehrere Hundert Euro geschätzt.

 

Leicht verletzt nach Motorradunfall

12.04.2020 / PM

Kreis Höxter. Bei einem Sturz mit ihrem Motorrad verletzte sich am Samstag, gegen 21.15 Uhr, die 19-jährige Fahrerin eines Motorrades Suzuki. Sie war in Vinsebeck an einer Fahrbahnverengung gegen eine Bordsteinkante gefahren und hatte die Kontrolle über das Fahrzeug verloren. Mit leichten Verletzungen kam sie ins Krankenhaus, welches sie nach ambulanter Behandlung wieder verlassen konnte.


Akkuladegerät war Brandauslöser

01.04.2020 / PM

Höxter. Zum Brand vom 27.03.2020 in Höxter. Die Ergebnisse des Brandermittlers der KPB Höxter festigen die Angaben, dass der Brand in einem Abstellraum der Wohnung ausbrach. Ursache für den Brand dürfte nach Stand der Ermittlungen ein dort angeschlossenes Akku-Aufladegerät sein. Akkus gelten grundsätzlich als sicher. Doch in seltenen Fällen können Akkus, egal ob von einem Handy- oder E-Bike etc., sehr gefährlich werden. Sie können explodieren und einen regelrechten Brand auslösen. Daher sollte man die Angaben des Herstellers dringend beachten und sie während der Ladezyklen nicht unbeaufsichtigt lassen.


Kriminelle nutzen Corona-Lage aus

28.03.2020 / PM

Kreis Höxter. Auch Kriminelle wissen um die aktuelle Corona-Lage und nutzen diese für ihre betrügerischen Machenschaften aus. Die Kreispolizeibehörde Höxter rät daher zu erhöhter Achtsamkeit: Am Telefon, im Internet und an der Haustür.

 

Dazu gehört auch eine neue Variante des so genannten Enkeltricks. So geben sich die Täter telefonisch als Corona-Patienten aus, die dringend Geld für eine vermeintliche ärztliche Behandlung benötigen oder bieten einen Corona-Schnelltest an der Haustür an, um unbemerkt Diebstähle zu begehen.

 

Auch Cyberkriminelle wittern ihre Chancen mehr denn je. Online-Shopping-Boom und Homeoffice bieten den Tätern vermehrt Möglichkeiten, an Geld zu kommen. Kriminelle verkaufen im Internet beispielsweise überteuerte Prophylaxe-Artikel oder angeblich benötigte Medikamente. Mit gefälschten E-Mails von Behörden, Banken oder Unternehmen zielen sie auf Datendiebstahl ab oder schleusen Schadsoftware ein.

 

"Die Tätergruppen übertreffen sich an Kreativität. Sie wissen um die soziale Isolierung, die gesellschaftlichen Veränderungen und wirtschaftlichen Folgen", warnt Katharina Willberg von der Kriminalprävention der Kreispolizeibehörde Höxter. "Insbesondere die Emotionen rund um die gesundheitlichen Sorgen werden ohne Skrupel ausgenutzt."

 

Dass die Bürger im Kreis Höxter auch in Krisenzeiten zusammenstehen und sich gegenseitig unterstützen, wird bereits durch zahlreiche Aktionen unter Beweis gestellt. Auch im Bereich der Kriminalität sollten aufmerksame Bürger, Angehörige und Nachbarn gemeinsam verhindern, dass Straftaten, egal ob am Telefon, im Internet oder an der Haustür, für Täter zum Erfolg führen.

 

Die Kreispolizeibehörde Höxter rät:

 

   - Beenden Sie das Telefonat, wenn der Anrufer seinen Namen erraten lässt, Geldsummen fordert oder Ihnen ein Gewinnversprechen macht. 

   - Seien Sie misstrauisch bei Anrufen von Polizeibeamten. Beenden Sie das Telefonat im Zweifelsfall durch Auflegen und wählen Sie die Ihnen bekannte Telefonnummer der Dienststelle oder die 110. 

   - Machen Sie keine Angaben zu ihrer persönlichen und finanziellen Situation. Übergeben sie kein Geld an Unbekannte. 

   - Lassen Sie keine Unbekannten in Ihre Wohnung. Bewahren Sie wenig Bargeld zu Hause auf. 

   - Seien sie vorsichtig bei E-Mails fremder Absender, prüfen Sie die Adresszeilen genau und öffnen Sie keine unbekannten Links. 

Hinterfragen Sie Online-Angebote in Bezug auf das Preis-Leistungs-Verhältnis. 

   - Orientieren Sie sich an den offiziellen Mitteilungen und Meldungen der Behörden. 

   - Wenden Sie sich in jedem Fall an die Polizei, wenn Sie  befürchten Opfer einer Straftat geworden zu sein. 

   - Trauen Sie ihrem Sicherheitsgefühl. 

Für weitere Hinweise rund um die Sicherheit und den Schutz vor Betrügern ist die Präventionsbeauftragte der Polizei Höxter, Katharina Willberg, unter der Telefonnummer 05271/962-1353 zu erreichen. Weitere Informationen, auch Faltblätter zum Herunterladen und Ausdrucken, gibt es auf der Internetseite der Kreispolizeibehörde Höxter unter https://hoexter.polizei.nrw.


Personalausweis  bitte bei sich tragen

23.03.2020 / PM

Kreis Höxter. Das sogenannte "Kontaktverbot" ist als verschärfte Maßnahme gegen das Corona-Virus in Kraft getreten. Daher sind auch im Kreis Höxter unter anderem folgende Regeln zu beachten:

 

   - Es ist ein Mindestabstand von 1,50 Metern zu Personen, die nicht im selben Haushalt wohnen, einzuhalten. 

   - Insgesamt sind Kontakte zu Menschen außerhalb des eigenen Haushaltes auf das absolute Minimum zu reduzieren. 

   - Gruppen von mehr als zwei Personen werden von den 

Ordnungsbehörden oder der Polizei getrennt, wenn sie nicht im selben Haushalt wohnen. 

   - Veranstaltungen und Versammlungen sind grundsätzlich untersagt, 

Bestattungen sowie Totengebete sind im engsten Familien- und Freundeskreis zulässig. 

   - Friseure, Kosmetikstudios, Massagepraxen, Tattoo-Studios und ähnliche Betriebe werden geschlossen. Es bleiben nur medizinisch 

notwendige Behandlungen weiterhin möglich. 

   - Bei Gastronomiebetrieben sind nur die Belieferung mit Speisen und Getränken sowie der Außer-Haus-Verkauf zulässig. 

   - In den weiterhin geöffneten Betrieben (Supermärkte, Tankstellen) sind die Hygienevorschriften und Abstandregeln ebenfalls einzuhalten. 

   - Notwendige Tätigkeiten sind weiterhin erlaubt. Beispielweise der Weg zur Arbeit und zur Notbetreuung, Besuche von Ärzten und 

Einrichtungen des Gesundheitswesens (zum Beispiel Apotheken), Einkaufen, körperliche Betätigung im Freien und Hilfe für andere.

 

Bei Verstößen gegen die Regelungen werden entsprechende Straf- und Ordnungswidrigkeitenverfahren eingeleitet. Möglich sind Geldbußen bis 25.000 Euro, im Einzelfall drohen sogar Freiheitsstrafen. Die Polizei unterstützt die zuständigen Ordnungsbehörden der Städte und Gemeinden bei den Kontrollen. Die Polizei wird daher im Kreis Höxter verstärkt Präsenz im öffentlichen Raum zeigen und Straftaten nach dem Infektionsschutzgesetz verfolgen. Diese Kontrollen dienen dem Schutz aller.

 

Um die Durchführung der Kontrollen für alle zu erleichtern, sollte von jedem ein gültiges Ausweisdokument mitgeführt werden. Die Vorgaben sind im Detail nachzulesen im Internet auf dem Landesportal des Landes Nordrhein-Westfalen unter www.land.nrw/


Foto: LK Höxter
Foto: LK Höxter

Botschaft von Landrat Friedhelm Spieker

20.03.2020 / PM

Kreis Höxter. 

Liebe Bürgerinnen und Bürger im Kreis Höxter!

Das Coronavirus stellt die Menschen auf der ganzen Welt vor eine enorme Herausforderung. Auch wenn wir im Kulturland Kreis Höxter relativ lange das Glück hatten, einer der wenigen Kreise zu sein, in dem keine Infektion mit diesem Virus nachgewiesen worden ist – mittlerweile hat die Lage eine Dynamik erreicht, die auch uns vor völlig neue Situationen stellt.

 

Umso mehr danke ich all denjenigen, die in dieser Extremsituation besonnenes Handeln und großartigen Einsatz zeigen. Viele Menschen sind derzeit in besonderem Maße gefordert, damit die Versorgung der Bürgerinnen und Bürger im Kreis Höxter mit allen nötigen Lebensmitteln, Gütern und Dienstleistungen gewahrt bleibt. Ich denke dabei unter anderem an den Pflegesektor, die medizinische Versorgung, unsere kommunalen Verwaltungen, Polizei und Rettungsdienst ebenso wie den Einzelhandel und das Handwerk. Aber ich denke auch an jeden einzelnen von Ihnen, der zum Wohle unseres nachbarschaftlichen Miteinanders auf seine Mitmenschen Acht gibt. Haben Sie vielen Dank!

 

Wir  alle haben die Auswirkungen solch einer Pandemie noch nicht erlebt und sind jetzt mehr denn je gefordert, zusammenzuhalten und alles zu geben, um einander zu schützen. Jeder von uns kann dabei mithelfen. Und deshalb bitte auch ich Sie: Bleiben Sie zuhause und beherzigen Sie die Empfehlungen der Expertinnen und Experten. Meiden Sie soweit es geht alle persönlichen, sozialen Kontakte, um die Ausbreitung des Coronavirus so gut es geht zu verlangsamen. Beteiligen Sie sich bitte auch nicht an der Verbreitung von Gerüchten, die zu Zwietracht und Anfeindungen gegenüber anderen führen könnten.

 

Ich möchte zudem an Sie alle appellieren, alle eventuell notwendigen Weisungen der Ordnungsbehörden zu befolgen. Der Kreis Höxter und die zehn Städte werden weiterhin alle erlassenen Maßnahmen der Bundes- oder Landesregierung Hand in Hand umsetzen.

 

Ich möchte noch einmal meinen Dank an Sie alle wiederholen. Mit einem kühlen Kopf werden wir diese Krise meistern. Passen Sie auf sich auf und bleiben Sie gesund!

 

Mit freundlichen Grüßen

 

Ihr

 

Landrat Friedhelm Spieker

Kindergartenbeiträge werden ab April ausgesetzt

20.03.2020 / PM

Kreis Höxter. Der Kreis Höxter wird ab April vorerst keine Elternbeiträge mehr für die Kindertagesbetreuung erheben. Das haben die Kreisverwaltung und Vertreter der Kreistagsfraktionen von CDU und SPD in einer Dringlichkeitssitzung am vergangenen Montagabend, 16. März, beschlossen.

 

Grund hierfür ist, dass aufgrund der Ausbreitung des Coronavirus seit dem 16. März ein landesweites Betretungsverbot von Einrichtungen der Kindertagesbetreuung gilt. Eltern können ihre Kinder also nicht mehr zur Betreuung zum Beispiel in die Kitas bringen.

 

„Mit der Aussetzung der Elternbeiträge möchten wir einen Beitrag dazu leisten, die Familien im Kreis Höxter finanziell zu entlasten“, erklärt Landrat Friedhelm Spieker. „Gleichzeitig werden wir weiterhin bei der Landesregierung Nordrhein-Westfalens dafür werben, dass eine landesweit einheitliche Regelung beim Umgang mit den Elternbeiträgen vorgegeben wird.“


Deutsche Meisterschaft im Stacking wird verschoben

01.03.2020 / PM / MZ

Höxter/Boffzen. Die  derzeitig  unkalkulierbare  Situation  im  Zusammenhang  mit  dem  Corona-Virus  macht  macht eine Verschiebung (keine Absage) zu Gunsten der Gesundheit aller Teilnehmer, Zuschauer und auch meines Teams notwendig, so Jörg Schilcher in einer Pressemitteilung. 

Bei  aller  emotionalen  Freude  auf  diese  tolle  Veranstaltung  und  trotz  aller  bereits  abgeschlossenen  organisatorischen und auch finanziellen Vorbereitungen möchte ich als verantwortlicher Veranstalter mit Unterstützung durch die WSSA-Deutschland mich  an  den Empfehlungen  des Robert-Koch-Institutes vom 28.02.2020 orientieren,  die  eine Verschiebung/Absage von Veranstaltungen dieser Art und Grösse empfiehlt.


Allgemeine Informationen zum Coronavirus

27.2.220 / PM

Kreis Höxter. Erstmals wurde in Nordrhein-Westfalen das Coronavirus nachgewiesen. Die Infektionen mit der neuartigen Lungenerkrankung wurden im Kreis Heinsberg im Regierungsbezirk Köln festgestellt. Im Kreis Höxter wurde bisher keine Erkrankung mit dem Coronavirus festgestellt.

 

Der Gesundheitsdienst des Kreises Höxter hat jedoch schon Vorsorge getroffen und ist auf eine mögliche Verbreitung von Infektionskrankheiten vorbereitet. Hierfür gibt es mit den Krankenhäusern und dem Rettungsdienst abgestimmte Maßnahmepläne, die jederzeit bedarfsgerecht an aktuelle Entwicklungen angepasst werden.

 

Der Landrat hat beim Kreis Höxter eine Arbeitsgruppe gebildet, die vorsorglich die Entwicklung beobachtet und in Abstimmung mit den Akteuren des Gesundheitswesens Vorbereitungen trifft.

 

Aktuelle Informationen

Das Robert-Koch-Institut (RKI) ist die zentrale Einrichtung der Bundesregierung für den Schutz vor Infektionskrankheiten. Hier finden Sie ständig aktualisierte Informationen zum Coronavirus und Antworten auf Ihre Fragen.

 

Um eine Weiterverbreitung des Coronavirus in Deutschland zu verhindern, ist es laut RKI wichtig, diese Fälle früh zu erkennen, sie zu isolieren und vor allem Hygienemaßnahmen konsequent einzuhalten. Die ständig aktualisierten Einschätzungen und Empfehlungen des RKI zu Grippeinfektionen und anderen Infektionskrankheiten werden vom Gesundheitsdienst des Kreises Höxter täglich ausgewertet.

 

Bürgertelefon zum Coronavirus

Das Landesgesundheitsministerium hat eine Hotline für Bürgerinnen und Bürger in Nordrhein-Westfalen eingerichtet. Der Service ist von montags bis freitags von 8:00 bis 18:00 Uhr zu erreichen unter der Telefonnummer 0211 / 855 47 74

 

Schutz vor Ansteckung

Jeder kann durch einfache Maßnahmen den Schutz vor ansteckenden Krankheiten verbessern. Wer diese Regeln beherzigt, kann das Risiko einer Infektion mit Grippeviren und dem neuen Coronavirus vermindern.

 

1. Auf Händeschütteln bei der Begrüßung verzichten

 

2. Regelmäßig die Hände gründlich waschen

Insbesondere vor oder während der Zubereitung von Speisen, nach dem Besuch der Toilette, vor oder nach dem Kontakt mit Erkrankten und nach dem Naseputzen, Husten oder Niesen sollten Sie gründlich Ihre Hände waschen. Idealerweise nutzen Sie Händedesinfektionsmittel, die in Drogerien und Apotheken zu kaufen sind. Vermeiden Sie es, mit ungewaschenen Händen den Mund, die Augen oder die Nase zu berühren.

 

3. In Armbeuge oder Taschentuch niesen und husten

Husten und niesen Sie am besten in ein Taschentuch oder halten Sie dabei die Armbeuge vor Mund und Nase. Halten Sie beim Niesen und Husten Abstand von anderen Personen und drehen sie sich am besten weg.

 

4. Abstand zu erkrankten Personen halten

Halten Sie Abstand zu erkrankten Personen. Wenn sie selbst erkrankt sind, verzichten Sie auf enge Körperkontakte und vermeiden Sie die Öffentlichkeit. Verwenden Sie persönliche Gegenstände wie Handtücher oder Trinkgläser nicht gemeinsam mit anderen Personen.

 

5. Mehrmals täglich lüften

Lüften Sie geschlossene Räume mehrmals täglich für einige Minuten mit weit geöffneten Fenstern.

 

Was mache ich bei einem Verdacht auf eine Ansteckung?

Erster Ansprechpartner für die Bürgerinnen und Bürger ist der Hausarzt/die Hausärztin. Wichtig: Wer ernsthaft eine Infektion mit dem Coronavirus befürchtet, sollte nicht in die Hausarztpraxis und nicht in die Notaufnahme eines Krankenhauses gehen. Nehmen Sie mit der Hausarztpraxis nur telefonischen Kontakt auf. Damit helfen Sie zu verhindern, dass weitere Personen angesteckt werden. Die Hausarztpraxis informiert sie über weitere Schritte.

 

Wenn die Hausarztpraxis geschlossen ist, können Sie den ärztlichen Bereitschaftsdienst anrufen unter der Telefonnummer: 116117

Persönliche soziale Kontakte im privaten Umfeld und Ansammlungen von Menschen sollten bei einem Verdacht auf eine Infektion vermieden werden. Wichtig ist auch, die Hygieneregeln sehr sorgfältig zu beachten.

Frischwasserleitungen zerstört: Mehrere Tausend Forellen verendet

17.02.2020 /PM

Ottbergen. Durch eine offenbar mutwillige Zerstörung von zwei Frischwasserleitungen sind bei Höxter-Ottbergen mehrere tausend Zuchtforellen verendet. Die Forellenzuchtanlage bei Ottbergen-Bruchhausen liegt in der Nähe der B 64.

 

Zwei Kunststoffrohre, welche die Teiche mit Frischwasser versorgen, sind gewaltsam so stark beschädigt worden, dass sie kein frisches Wasser mehr in die einzelnen Becken transportieren konnten. Durch den Sauerstoffmangel im Wasser verendete daraufhin ein Großteil der Fische. Der Schaden geht in einen fünfstelligen Euro-Bereich.

 

Bemerkt wurde der Schaden am Sonntag, 16. Februar, gegen 13 Uhr. Die Tatzeit lässt sich eingrenzen zwischen diesem Zeitpunkt und Samstag, 15. Februar, nach 18.30 Uhr. Die Ermittler der Kriminalpolizei Höxter hoffen auf Hinweise von möglichen Zeugen, die zur fraglichen Zeit Personen oder auch Fahrzeuge in der Nähe der Zuchtanlage beobachtet haben. Hinweise bitte an die Polizei in Höxter, Telefon 05271/962-0.


Sturmbilanz: Fast 40 Einsätze für Feuerwehr und Polizei im Kreis Höxter

10.02.2020/PM

Kreis Höxter. Das Sturmtief Sabine hat Feuerwehren und Polizei im Kreis Höxter zwei Tage lang beschäftigt. Knapp 40 Einsätze waren von Sonntagmittag bis Montagmittag bei den Leitstellen der Feuerwehr und Polizei aufgelaufen.

Für größere Schäden sorgten dabei drei Bäume, die am Montag, 10. Februar, gegen 9 Uhr auf der Brunnenstraße in Bad Driburg auf die Fahrbahn gestürzt sind. Fünf parkende Fahrzeuge wurden dadurch beschädigt, bei mindestens zwei Autos entstand Totalschaden. Personen wurden nicht verletzt. Das weitere Einsatzgeschehen verteilte sich relativ gleichmäßig über das gesamte Kreisgebiet. Überwiegend waren es umgestürzte Bäume, die von den Einsatzkräften der Feuerwehr beseitigt werden mussten, aber sonst kaum nennenswerte Schäden anrichteten. Vorübergehend mussten verschiedene Nebenstrecken wegen umgestürzter Bäume gesperrt werden, manche Abschnitte wurden auch vorsorglich gesperrt. Bis zum Montag kam es kreisweit zu sieben Straßensperrungen. Zu den weiteren Einsatzanlässen gehörten umgewehte Bauzäune und Absperrungen sowie vereinzelt herunterfallende Dachziegel. Am Sonntag hatte sich gegen 11.30 Uhr ein Trampolin in einem Garten an der Ludwig-Eichholz-Straße durch den starken Wind selbstständig gemacht. Es konnte von Nachbarn eingefangen und gesichert werden. In der Bergstraße in Bad Driburg waren in der Nacht zu Montag Teile einer Terrassenüberdachung auf die Straße geweht worden, der Bereich wurde vorsorglich gesperrt.