Auf dieser Seite:

+ Bürgerverunsicherung

+ Wie gehabt

+ Wählerherz

+ Fehler im System

+ Nachwehen der Wahl

+ Ein tödliches Hobby

+ WahlkRampfbeobachtungen

+ Ich werde es nie verstehen

+ Amt und Verantwortung

+ Unsere Zukunft läuft Gefahr, "vergangenheitslos" zu werden

+ Zum Thema: Lauenförde wird abgehängt

+ Seehofer gibt Obergrenze auf - und nun?

+ Ich hoffe, dass ich mich irre!

+ Schöne, bunte Bildchen

+ Passt sich unser Hirn Facebook an?

+ Ausserordentlich gute Arbeit

+ Mein erstes Mal - oder - Onkel Martin an der Packstation

+ Es ist Wahlkampfzeit in Deutschland...

+ Wer schläft, der sündigt nicht


Bürgerverunsicherung 

Es ist mittlerweile unerträglich, was hier in Lauenförde  passiert.

 

Da werden wir Bürger durch teilweise anonym gestreute  Gerüchte verunsichert, wie beispielsweise, dass die Würgasser Strasse schlecht saniert wurde, "es sei nur eine dünne Schicht aufgetragen worden" (siehe das LA Fototagebuch, das das Gegenteil beweisst), oder die noch immer umlaufende Geschichte, die die SPD nach wie vor auf ihrer Facebookseite verbreitet, jemand wolle den Sportplatz abschaffen. 

 

Leider fallen viele Bürger immer wieder auf diese Gerüchte rein. Auch die Weigerung der Gemeinde, eine Bürgerinformationsseite für die Lauenförder Bürger im Internet zur Verfügung zu stellen, ist im Grunde genommen ein Skandal. In dieser Zeit  allein auf einen Schaukasten und ein einmal wöchentlich erscheinendes Werbeblatt als Informationsmedium zu setzen, ist lächerlich. 

 

Und obwohl mehrfach von mir angeboten, eine Infoseite zu erstellen und der Gemeinde kostenlos zu überlassen, gibt es keinerlei, zumindest sichtbare Bemühungen, so etwas zu installieren. Aktuell zeigt Beverungen, wie wichtig so eine Seite wäre (Warnung vor Betrügern). Stattdessen wird an Sitzungsordnungen rumgedoktert, wohl mit dem Ziel, Meinung noch mehr zu unterdrücken.

 

Dieser rückwärtsgewandten Lauenförder "Regierung" muss endlich mal "in den Hintern getreten werden", hier aber versagt die Opposition, allen voran die mit vielen Wählerstimmem ausgestattete WGL, komplett! 

25.10.2017 / M. Zühlsdorf


Wie gehabt

Die "Sondierungsgespräche" laufen, die SPD zerfleischt sich weiter (Frauenquote / nur 61% für Oppermann), die CSU sucht weiterhin den rechten Rand, die Afd beschäftigt sich mit sich selbst, die FDP bleibt wie sie ist, eigentlich überflüssig, und die Linken vergrellen gerade ihr Flaggschiff. 

Nur von der Kanzlerin hört man nichts, wie gehabt! Sie wartet ab, wie sich die Dinge entwickeln um dann, wenn´s  gerade passt, ein paar Worte zu stammeln. 

 

Danach wird es, egal in welcher Konstellation, genau so weitergehen wie bisher. Stillstand bis Rückschritt. Der immer so, von der Kanzlerin beschworene Erfolg Deutschlands, "ein Land, in dem wir gerne leben", hat rein gar nichts mit ihr zu tun. Das ist einzig der Verdienst von intelligenten und innovativen Leuten in der Wirtschaft. Die "schwarze Null Politik" von Schäuble, war da eher Kontraproduktiv. 

 

Aber was soll´s, das Volk interessiert sich nicht, hauptsache das Konto ist gefüllt. Die "paar Armen" in Deutschland - who cares! Mutti wird´s schon richten und ich muss nichts tun und nichts bezahlen.

 

Das kann nicht mehr lange gutgehen.

23.10.2017 / M. Zühlsdorf


Wählerherz

Das (süd)niedersächsische Wählerherz ist schon einzigartig in Deutschland.

 

Da wird ein Mann wieder ins Amt gewählt, der sich von VW in seine Entscheidungen reinreden lässt, der eine Vergabeaffäre (Filz) einfach aussitzt.  Und heute nun, also ein paar Tage NACH der Wahl, die Meldung, dass die Nord/LB eine Milliardenspritze benötigt (das Land Niedersachsen ist zu 59,13% Träger der Bank). 

 

Aber was juckt es das Wählerherz, es wurde schon immer SPD gewählt, egal welchen Mist die baut. 

 

Mal etwas Nachdenken, bevor man sein Kreuz macht, scheint zuviel verlangt. 

 

Wie schrieb mir eine Leserin nach der Wahl: "Setz dir einen lustigen Hut auf und eine rote Clownsnase und du gewinnst die Wahl im LK Holzminden."

 

Scheint zu stimmen...

 

18.10.2017 / M. Zühlsdorf


Fehler im System

Das Ergebnis der Bundestagswahl ist kompliziert genug, um eine handlungsfähige und vier Jahre bestehende Regierung zu bilden. Nicht zu Letzt aufgrund der Verantwortungsverweigerung der SPD. 

 

Die wahrscheinlichste Möglichkeit einer Regierungskoalition ist also "Jamaika".

 

Na dann, nichts wie ran an die Verhandlungstische die Sachthemen und Positionen klären und los geht es - sollte man meinen. 

 

Aber, da gibt es im Süden der Republik eine Ecke, in der es eine Partei gibt, die diese Verhandlungen wohl massiv verzögern wird - richtig, die CSU.

 

Bundesweit gesehen eine Partei, die mal gerade um die 7% erreicht hat. Aber genau diese Partei muss sich jetzt ersteinmal selbst finden, dann eine gemeinsame Linie mit der CDU verhandeln und erst dann können die Koalitionsverhandlungen beginnen.

Das kann doch nicht richtig sein, das ist doch ein Fehler im System.

 

Gerade jetzt, in einer Zeit, in der die Welt ausser Rand und Band ist, braucht Deutschland eine stabile und vor allem regierungsfähige Koalition. Die wird es aber aller Voraussicht nach in diesem Jahr nicht mehr geben.

29.09.2017 / M. Zühlsdorf


Nachwehen der Wahl - Politik interessiert mich nicht!

Der Schock war gross, am Sonntag Abend. AfD 13%! AfD im Bundestag! "Wir werden sie jagen!"

Die Flut von Empörung in den sozialen Netzwerken und an Stammtischen hält bis heute an.

Aber - der Drops ist gelutscht, sie sind gewählt. Murren, sich aufregen und gar AfD Mitglieder beschimpfen bringt irgendwie jetzt nichts mehr.

 

Jetzt kann es, für uns Bürger nur darum gehen, weiteren Schaden zu verhindern. Damit meine ich an allererster Stelle diejenigen, die nicht gewählt haben, meine Güte, was ist so schwierig daran, dieses wertvolle Recht auszuüben. 

 

Damit meine ich aber auch uns alle, dass wir unsere Freunde und Nachbarn aktiv ansprechen, über die Gefahren, wenn es so weitergeht sprechen, und diejenigen motivieren, die sich gerne mit "ach lass mich doch mit Politik in Ruhe", oder "Politik interessiert mich nicht" rausreden.

 

Politik muss JEDEN interessieren, denn sie bestimmt letztlich unser Leben, auch das der "nicht Interessierten".

 

In drei Wochen ist schon wieder Wahl, in Niedersachsen. Ich hoffe auf eine sehr hohe Wahlbeteiligung, insbesondere in Lauenförde!

27.09.2017 / M. Zühlsdorf


Ein tödliches Hobby

In der noch laufenden Motorradsaison vergeht kaum ein Tag, an dem nicht von Unfällen, an denen Motorradfahrer beteiligt sind, zu lesen ist. Das ist ja an sich schon schlimm genug.

 

Aber, die Biker kennen die Gefahren ihres Hobbys und wenn sie dabei verletzt oder gar getötet werden, dann ist das in ihrer Verantwortung geschehen.

 

Allerdings, mal ganz von dem Lärm, den Verkehrsbehinderungen (Kolonnenfahrten, oder fahren sie doch mal den Solling hoch, in jeder Kurve müssen sie Angst haben, dass ein Motorrad auftaucht). 

 

Mal abgesehen von teilweise rücksichtslosen Idioten, ist es unverantwortlich und eigentlich ein Skandal, dass das Hobby eines Einzelnen, vollkommen unbeteiligte Personen tötet. Und das ist die Realität in Deutschland. Dieses Hobby tötet Menschen, die überhaupt nichts damit zu tun haben.

 

Mir fällt kein zweites Hobby ein, das legal betrieben werden darf und dabei Menschen tötet.

 

Um das nochmal klar zu sagen, ich rede hier von den Spassfahrern, und das ist die Mehrheit. Und Spass sollte nie und in keinem Fall Menschenleben kosten.

 

13.09.2017 / M. Zühlsdorf

Hallo LA,
also ich finde 1., das alle Verkehrsteilnehmer ständig in tödlicher Gefahr schweben....ob man als Hobby oder Berufstätiger oder eben ganz normal auf der Straße unterwegs ist.Fakt ist doch, das ein Verursacher eines Unglücks sich nicht an bestehende Regeln und Gesetze gehalten hat und dafür die Konsequenzen tragen muß.Leider muß die Polizei als Hüter der Gesetze durch Abschreckung und Präsens die Einhaltung überwachen, wie Eltern Ihre Kinder.....

Außerdem 2. gibt es viele Hobbys die auf Kosten anderer ausgeübt werden und nicht im Straßenverkehr stattfinden.Hier einfach eine spezielle Gruppe herauszupicken und draufzuhauen, finde ich ungerecht .Vielleicht ist es dem Verfasser in Zukunft möglich, auf andere Weise eine richtige Diskussion anzuschieben, wo viele Blickwinkel einer Sache Beachtung finden, die eine Rolle spielen.

Es könnte alles so schön sein !

P. Stöber


WahlkRampfbeobachtungen

Jeder, der das "Duell" im TV gesehen hat, musste sich die Frage stellen, "was war das?". 

Ich glaube, dass dieses "Duell" einfach nur eine Vorbereitung für die neue GroKo war. 

Ich glaube auch, dass Martin Schulz wohl CDU wählen wird. 

 

Noch lustiger finde ich diesen WahlkRampf auf kommunaler Ebene. Da macht Uwe Schünemann (CDU) ein "Praktikum" auf dem Hof von Karl-Friedrich Pieper und prompt besucht Frau Tippelt (SPD) auch einen Hof in Derental. 

 

Und am Lustigsten finde ich den WahlkRampf in Lauenförde. Man hört ein Jahr gar nichts von den SPD-Genossen und jetzt hauen sie eine Veranstaltung nach der anderen raus. Aber auch dabei habe ich das Gefühl, dass das Augenmass und Einschätzungsvermögen irgendwie nicht so ganz im Lot ist. 

 

So schreibt die SPD, "gestern wären gute Gespräche geführt worden und FLEIßIG  gegrillt".

Nun ja, das muss dann aber sehr komprimiert vor sich gegangen sein, bedenkt man, dass es von 10:00 bis fast 12:00 Uhr ziemlich stark geregnet hat (was ausnahmsweise mal nicht die Schuld der SPD ist). "Die Lauenförder wählen uns sowieso", denken sich vermutlich die Genossen, "was brauchen wir da Inhalte?"

 

Sei es drum, ob auf Bundes-, Landes, Kreis- oder Dorfebene kann ich von einem echten Wahlkampf - nämlich mit Inhalten - gar nichts erkennen, Grillen reicht da jedenfalls nicht!

10.09.2017 / M. Zühlsdorf


Ich werde es nie verstehen

Am kommenden Dienstag ist Sperrmüllabfuhr. Bereits am Samstag haben die ersten schon ihren Müll an den Strassenrand gestellt, was zur Folge hat, dass seit dem auch wieder diese Dieselstinker durch die Strassen fahren, auf der Suche nach verkaufbaren Dingen. Das sind in der Regel übrigens keine "armen Leute", die dringend etwas Mobiliar oder ähnliches brauchen, sondern hervorragend organisierte Händler. Diese Sammelei ist übrigens verboten, das aber nur nebenbei.

 

Ging es vielleicht bisher darum, Sperrmüllmarken zu sparen, dadurch, dass jemand den Müll mitnimmt, gibt es doch heute auch diesen Grund nicht mehr. Es gibt keine Marken, die gespart werden könnten.

Warum müssen die Strassen also schon Tage (meist ja über das Wochenende) verunstaltet werden???  Ich werde es nie verstehen.

03.09.2017 / M. Zühlsdorf

Kommentar

Hallo LA !

Ich habe da auch schon drüber nachgedacht und mich gefragt, ob unsere Samtgemeinde überhaupt davon weiß, was hier los ist an den Sperrmülltagen.

Es ist wahrscheinlich so viel in den Büros der Verwaltungen zu tun, dass weder Zeit noch Geld übrig bleibt, um mal in den Orten zu schauen, wie die Gesetze von allen so be-,miss-,verachtet werden.Nicht nur im Bereich des Sperrmülls.Auch in anderen Bereichen.

Z.B.das Ordnungsamt sollte vielleicht mal monatliche Begehungen machen, sich mal kümmern und Kontakt zum Bürger herstellen.

Eigentlich könnte alles so schön sein......

P. Stöber


Amt und Verantwortung

Bezug: Anfragen von Lesern, warum die eine oder andere Vereinsmitteilung nicht auf LA erwähnt wird, bzw. warum ich sie nicht veröffentliche. 

 

Info: Zur Verdeutlichung, die Vereine senden ihre Mitteilungen (Veranstaltungen, neuer Vorstand, etc.) an LA, die Mitteilungen, die nicht gesandt werden, können also auch nicht veröffentlicht werden. Das liegt nicht an LA!

 

Kommentar:  Die Pressemitteilungen bestimmter Vereine, werden nicht an LA geschickt, obwohl sich mittlerweile auch bis in die letzten Vereinsräume  herumgesprochen haben dürfte, dass sich sehr viele Lauenförder (auch) auf LA über die "Lauenförder Dinge" informieren. 

 

Auffällig ist dabei, dass sich der Schreibstil der besagten Pressemitteilungen sehr ähnelt, um nicht zu sagen, gleich ist. Hier stellt sich mir die Frage, ob Vereinsinteresse und damit auch das Interesse der Bürger, nicht auf Kosten politischen Interesses, geopfert wird. 

 

Wenn man nicht in der Lage ist, das öffentliche Interesse und sein eigenes politisches Interesse in einem Amt zu trennen, dann sollte man es niederlegen. 

 

Als Bespiel dafür, dass man es trennen kann, möchte ich mich nennen. 

 

Zwar ist OrtsAnsichtenLauenförde kein Verein, aber OAL will , soll und ist für alle Bürger, egal welcher politischer Couleur, da. Aus diesem Grund hat und wird es da keinerlei politische Äusserungen, Ausschlüsse usw. geben. Und das funktioniert ja bereits seit sieben Jahren hervorragend!

29.08.2017 / M. Zühlsdorf


Unsere Zukunft läuft Gefahr, "vergangenheitslos" zu werden

Es gibt in der Technik- und Informationswelt kaum noch Konstanten. Ständig gibt es Neuerungen, mit denen die vorigen Medien nicht kompatibel sind. So hat beispielsweise die CD mal gerade 25 Jahre überlebt. Mittlerweile wird alles auf Stick oder Festplatte (die es auch schon sehr bald nicht mehr geben wird) gespeichert.

 

Im Grunde gibt es im privaten Bereich nur noch die Speicherung auf dem Smartphone, die Nachteile, die dadurch entstehen, wird die aktuelle Generation aber erst in einigen Jahren bemerken, nämlich dann, wenn z.B. Fotos unwiederbringlich weg sind.

 

Was glauben sie, werden die Menschen in 200 Jahren noch über uns wissen. Die zukünftigen Archäologen werden maximal noch bedrucktes Papier entschlüsseln können, unsere heutigen Datenträger werden dann nicht mehr lesbar sein, weil es kein Lesegerät mehr dafür gibt. Ich erinnere hier nur an den Commodore C-64 oder überhaupt Disketten. Disketten waren die Datenträger der 80er und 90er Jahre, es gibt aber schon jetzt kaum noch Geräte, die diese lesen können. Die darauf befindlichen Daten sind verloren, für immer.

 

Da waren uns die alten Ägypter schon um einiges voraus, denn ihre Botschaften, in Stein gemeisselt, sind auch nach über 4.000 Jahren noch für uns lesbar.

 

Für Lauenförde habe ich vor sieben Jahren die Seite OrtsAnsichtenLauenförde eingerichtet, auf der sich mittlerweile fast 5.000 Fotos aus der Vergangenheit und Gegenwart Lauenfördes befinden. Da aber auch das Medium Internet sich weiterentwickeln wird und ich mir die Frage stelle, wie sieht das in 50 Jahren aus?, können die heutigen Internetseiten dann überhaupt noch aufgerufen und gelesen werden, suche ich derzeit nach einer Möglichkeit, einer dauerhaften Speicherung des gesamten Inhalts. 

 

Wenn sie eine Idee oder Vorschlag haben, wie man sicherstellen kann, dass auch noch in 50, oder 100 Jahren, die Möglichkeit besteht, diese Fotos anzusehen, lassen sie es mich bitte wissen. Dankeschön!

25.08.2017 / M. Zühlsdorf


Zum Thema: Lauenförde wird abgehängt

Es ist langsam grotesk. Wie gelähmt verhält sich die Lauenförder Regierung. Nichts passiert. Seit der Wahl vor fast einem Jahr, hat die SPD geführte "Regierung" die KiTagebühren und die Grundsteuern erhöht. Sonst nichts. 

 

Wie schon mehrmals geschrieben, ist rund um Lauenförde viel Aktion zu sehen. Jetzt wird Wehrden, das erheblich weniger Einwohner, als Lauenförde hat, mit dem Projekt „Smart Countryside“ aktiv. Die Bürger erproben die weitgehende Digitalisierung vieler Dinge, wollen den älteren Mitbürgern die Digitalisierung näher bringen, den Fremdenverkehr fördern, usw.. 

 

Und in Lauenförde? Da hat man nicht einmal eine eigene Internetseite, auf der sich die Bürger informieren können. Ich hatte bereits mehrfach angeboten, eine solche Seite für Lauenförde zu erstellen und sie dann kostenlos der Gemeinde zu übergeben - aber bisher sieht wohl niemand die Notwendigkeit. Weiterschlafen!

22.08.2017 / M. Zühlsdorf


Seehofer gibt Obergrenze auf - und nun?

Mit Seehofer fällt jetzt auch der letzte Verfechter der Obergrenze bei der jährlichen Aufnahme von Flüchtlingen in Deutschland. Auch hier sehe ich den Grund einzig und allein in der bevorstehenden Wahl.

 

Es ist doch eigentlich klar und auch jedem einleuchtend, dass es eine Obergrenze geben muss, bei allem Willen zur Hilfeleistung. Wir haben überall Obergrenzen. Ein Auto mit fünf Sitzen ist mit vier Passagieren und einem Fahrer besetzt. Mal abgesehen davon, dass es die Polizei nicht erfreut, wenn da mehr drin sitzen, gibt es bei zu starker Belastung eben Achsbruch.

 

Bei einem Flugzeug ist es das Selbe, nur heisst der Fahrer da Pilot und das Flugzeug kann erst gar nicht abheben oder stürzt ab. Es gibt Obergrenzen in Fussballstadien, es gibt Obergrenzen in Stadthallen, usw.. Auch kann ein Haus mit beispielsweise 8 Zimmer eben nur eine bestimmte Zahl an Bewohnern aufnehmen. Auch die Zahl an Kindergartenplätzen ist begrenzt. Diese Obergrenzen haben alle gewichtige Gründe. Es gäbe noch einige Beispiele.

 

Warum eigentlich wurde das Thema nie wirklich diskutiert sondern immer wieder vertagt oder vom Tisch gewischt?

Wenn Deutschland weiterhin helfen will, dann geht das meiner Meinung nach eben nur MIT einer Obergrenze, sonst kann Deutschland bald eben nicht mehr helfen.

20.08.2017 / M. Zühlsdorf

P.S. Beim Asylrecht im Grundgesetz ist übrigens keine Deckelung vorgesehen, Recht auf Asyl. Mittlerweile wurde schon so oft am Grundgesetz "rumgefummelt", politisch korrekt heisst das angepasst, dass es hier auch möglich sein sollte - und zwar im Sinne aller!


Ich hoffe, dass ich mich irre!

Ein Trugschluss zu glauben, das Flüchtlingsproblem sei erledigt.

Zur Zeit findet kein Deutschunterricht für Flüchtlinge statt und die Kleiderkammer ist auch geschlossen. Das bedeutet allerdings nicht, dass keine Flüchtlingshilfe durch die Integrationshelfer in Lauenförde mehr stattfindet. Hinter den Kulissen sind einige Helfer nach wie vor damit beschäftigt, die bei uns lebenden Flüchtlinge in Arbeit zu bringen oder bei "Behördensachen" zu helfen, usw..

Es ist allerdings ein Trugschluss zu glauben, dass sich das Problem, der nach Deutschland kommenden Flüchtlinge, erledigt hätte. Ich bin mir sicher, dass es spätestens im Oktober wieder zu einer grösseren Welle kommen wird. 

 

Warum glaube ich das?

Stellen sie sich eine Champagnerflasche vor, an der einige schütteln, andere aber (Interessengruppen) versuchen, den Korken "drin" zu halten. Der Grund dafür liegt meines Erachtens in der bevorstehenden Wahl. Erst danach wird der Korken aus der Flasche gelassen. 

Nun scheint es mir so, dass sich niemand auf diese Situation, ab Oktober, einstellt - auch nicht vorsichtshalber. Es ärgert mich sehr, dass niemand, insbesondere auf kommunaler Ebene, darauf vorbereitet zu sein scheint und wieder, wie 2015, auf die ehrenamtlichen Helfer gesetzt wird.

Angesicht der Milliarden, die in Deutschland seit 2015 für diesen Bereich ausgegeben wurden, ist es beschämend, dass hier wieder auf die kostenlose Hilfe, der sofort einsetzbaren sogenannten Gutmenschen gesetzt wird, die dann am Ende wieder im besten Fall kritisiert, aber auch tatsächlich beschimpft werden. Es ärgert mich, dass aus politischen Gründen, nicht mehr bezahlte Kräfte für den Aussendienst, in der Verwaltung sitzen genug, eingestellt werden, nur damit niemand "den Braten riecht". Denn, wir alle, die gesamte westliche Welt, stehen erst am Anfang einer immer weiter wachsenden Zahl an Flüchtlingen, die nicht nur aus Kriegsgründen flüchten, sondern auch aus Gründen des Klimawandels oder weil sie schlicht und einfach im eigenen Land verhungern.

Ich hoffe, dass ich mich mit meiner Prognose irre!

18.08.2017 / M.Zühlsdorf


Schöne, bunte Bildchen

Schöne, bunte Bildchen mit unkonkreten Sprüchen und Versprechen. Das erwartet denjenigen, der am "Roten Platz" in Lauenförde vorbeikommt. Ob Dieselskandal, Flüchtlinge, Altersarmut, desolate Infrastruktur usw., nichts, kein Wort. 

Was derzeit in Deutschland stattfindet ist ein "Nichtwahlkampf". Schulz läuft Merkel chancenlos hinterher und hat vorsichtshalber schonmal verlauten lassen, er bleibe nach der Wahl auf jeden Fall SPD-Vorsitzender, Resignation?

Ich denke ja, denn bisher sind alle seine Versuche die Kanzlerin zu stellen, erfolglos geblieben, sie lässt es einfach abtropfen. Nun, mir soll es recht sein, denn ein Martin Schulz als Bundeskanzler in der derzeitgen internationalen Lage, kann ich mir nur schwerlich vorstellen. Aber auch Angela Merkel ist längst nicht mehr die beste Wahl - allerdings nach wie vor alternativlos, mangels geeignetem Nachfolger, bzw. geeigneter Nachfolgerin.

Im Grunde genommen ist dieser Nichtwahlkampf aber auch eine Folge der immer weiter voranschreitenden teilweisen Verblödung und des Verlustes von Interesse an der Politik, durch Facebook und Co.. Immer mehr Menschen, informieren sich nur noch ausschliesslich über Facebook und Twitter. Es ist einfach so schön bequem, dort einfach nach unten zu scrollen und ab und zu einen Sprüchebanner oder einen Spruch loszulassen. Seriöse Presse zu lesen, selbst das klicken auf einen Link ausserhalb von Facebook und Twitter, scheint einfach viel zu anstrengend zu sein.

Dieses Verhalten der Wahlberechtigten spielt denjenigen in die Karten, die sowieso nichts von einem aufgeklärten Bürger halten. Wir werden mit Sprüchen und Parolen abgespeisst, das muss reichen, in Deutschland wie auch und gerade in Lauenförde. Oder wann haben SIE das letzte mal etwas von der Lauenförder Regierung gehört, was nicht Wahlkampf war?

13.08.2017 / M. Zühlsdorf


Passt sich unser Hirn Facebook an?

Auf Facebook läuft das so: Da wird etwas geschrieben, das sehr wichtig, skandalös oder bedenklich ist. "Alle Welt" regt sich auf, aber nach spätestens 4-5 Tagen ist es vergessen (Ausnahmen bestätigen die Regel). Sehe ich mir an, was im "echten Leben" in Deutschland, in Niedersachsen oder gar in Lauenförde so geht, ist es ähnlich.  Es wird etwas wahrgenommen, auch darüber diskutiert, aber nach wenigen Tagen ist das Thema durch. Gehandelt wird nur noch in den seltensten Fällen. Konzentration auf ein Thema gibt es kaum noch. Man vergisst und glaubt irgendwann das, was einem eingeredet wird und lässt alles, wie es ist.

Hinzu kommt, dass wir scheinbar immer weniger fähig sind, Empathie zu empfinden.

 

Ich hatte es schon mal im Kommentar, "Muss denn erst immer die eigenen Haustür brennen?", angedeutet. Solange es nicht direkt mich betrifft, interessiert es mich auch nicht.

 

Ich halte diese Entwicklung für sehr bedenklich, denn wir (Menschen) können nur in der Gemeinschaft und mit gegenseitiger Hilfe überleben. Nur die Gemeinschaft kann verhindern, dass Einzelne der Gemeinschaft dauerhaft schaden.

 

Denken Sie bitte mal darüber nach!

10.08.2017 / M. Zühlsdorf


 

Ausserordentlich gute Arbeit

Heute war der vorläufig letzte Tag der Kleiderkammer. Zeit ein Re­sü­mee zu ziehen, über die Arbeit, die die ehrenamtlichen Helfer geleistet haben. 

 

Es steht für mich ausser Frage, dass diese Arbeit in Lauenförde  "OUTSTANDING" war und teilweise auch noch ist. Warum ich das sage? Weil, und das wird wohl niemand bestreiten, die in Lauenförde lebenden Flüchtlinge (zeitweise recht zahlreich), nie wirklich eklatant aufgefallen, bzw. bemerkt worden sind, was in anderen Städten und Gemeinden durchaus nicht der Fall war und ist. Und das, obwohl sich "die Lauenförder Politik" (mit Ausnahmen) einen Scheiss darum gekümmert hat.

 

Ich möchte an dieser Stelle ausdrücklich betonen, dass viele, viele Bürger bereit waren, zu helfen und sich zu kümmern. Das fängt an mit der kleinsten Kleiderspende, bis hin zur kostenlosen Überlassung der grossen Halle in der Sohnreystrasse! Die Integrationshelfer waren ständig, in einigen Fällen rund um die Uhr, für die Menschen da.

 

Noch mehr betonen möchte ich aber, dass diese Arbeit der ehrenamtlich Helfer zwar in erster Linie den Flüchtlingen geholfen hat, aber eben auch allen Bürgern in Lauenförde (auch den Ignoranten und Kritikern), aus dem oben genannten Grund, es gab eben nie wirkliche Probleme bei uns, in Lauenförde.

 

Ich möchte mich bei allen bedanken, die aktiv und passiv geholfen haben und gleichzeitig die politisch Verantwortlichen in Lauenförde bitten, zukünftig diese Arbeit, die mit Sicherheit ab Herbst fortgesetzt werden muss, zukünftig mehr zu unterstützen, aber auch zu würdigen. Das ist nämlich das Einzige, was in dieser Sache nicht funktioniert hat, in Lauenförde.

27.07.2017 / M. Zühlsdorf


Mein erstes Mal - oder - Onkel Martin an der Packstation

IHRE SENDUNG IST DA! So steht es auf der Benachrichtigung, die vor ein paar Tagen im Briefkasten lag. Ja aber, wo ist es denn? In Lauenförde nicht, dann wohl in Beverungen, bei der Post.

 

Heute Morgen bin ich also nach Beverungen gefahren und wollte mein Paket abholen, bei der Post. "Ihr Paket ist in der Packstation, das grosse gelbe Ding da draussen", wurde mir freundlich, aber bestimmt erklärt. Ich also raus, zu dem "grossen gelben Ding". 

Mehrere Schlitze, aber nirgends passt meine Benachrichtigungskarte rein.

Was nun?

Bedienungsanleitung auf dem Display lesen. SMS, ITAN usw. Keine Ahnung, habe ich nicht.

Ah so, Sendungsnummer einscannen.

Klar, aber wo? 

 

Ach da, ein kleineres Glasfenster - sieht aus wie ein Scanner. Karte davor halten, scheint zu funktionieren.

Und nun?

Ah ja, jetzt meinen Namen über das Display, wie bei einem Fahrkartenautomat - also mit etwas Reaktionsverzögerung - eingeben. Gemacht.

Was denn nun noch?

Auf dem Display unterschreiben - getan.  

Jau, da geht eine Klappe auf und siehe da, mein Paket ist drin. Paket raus, Klappe zu.

 

Fazit: Schöne neue Welt, aber ich versuche ab sofort immer zu Hause zu sein, wenn mein Paket kommt.

22.07.2017 / M. Zühlsdorf


Es ist Wahlkampfzeit in Deutschland...

... sonst würden wohl einige Dinge anders laufen. 

Zum Beispiel die Sache mit Erdogan. Der will doch gar nicht in die EU, in diesen Club der Christen. Der will ein "Erdoganisches Reich" und als Führer der islamischen Welt in die Geschichte eingehen. Warum er das nicht sagt? Geld, Geld aus der EU fliesst immer noch reichlich in die Türkei und auf das will er im Moment noch nicht verzichten. Der Abbruch der EU-Beitrittsverhandlungen müsste längst von Deutschland gefordert werden - mit Nachdruck - solange Erdogan da das Sagen hat.  

Aber, es ist Wahlkampfzeit in Deutschland. 

 

Und was ist mit Polen und Ungarn? Wenn man sich in einer demokratischen Gemeinschaft nicht an die Mehrheits-beschlüsse hält, dann Tschüss! Beide Länder profitieren enorm von ihrer EU-Mitgliedschaft, wollen aber eben nur den Profit, alles andere ist nicht gewünscht. Längst müsste auch hier, auf deutschen Anschub hin, neu verhandelt werden, oder eben ein Ausschluss beantragt werden, insbesondere da Polen ja auf dem besten Weg in alte Zeiten ist, nur diesmal nicht kommunistisch sondern in die andere Richtung.

Aber, es ist Wahlkampfzeit in Deutschland.

 

Natürlich spielen ausser wirtschaftlichen Gründen auch sehr grosse strategische und militärische Dinge eine Rolle. Aber wie weit wollen wir uns erpressen lassen? Das sollte mal sehr schnell innerhalb der EU geklärt werden.

Aber, es ist Wahlkampfzeit in Deutschland.

20.07.2017 / M. Zühlsdorf

 

Update: Und schon ist mein Kommentar von heute Morgen teilweise nicht mehr aktuell, denn Aussenminister Gabriel hat heute Mittag (in Abstimmung mit Frau Merkel) in einer Erklärung angekündigt, die Politik gegenüber der Türkei neu auszurichten, die  Hermes-Bürgschaften zu prüfen und die Reise- und Sicherheitshinweise des Auswärtigen Amtes zu verschärfen.


Wer schläft, der sündigt nicht

Wie ich bereits mehrfach angemahnt hatte, tut sich in Lauenförde gar nichts. Ich frage mich, warum sich jemand als Bürgermeister zur Wahl gestellt hat, wenn er doch offensichtlich nicht die kleinste Idee hat, wie man unseren Flecken "nach vorne" bringen kann und aus dieser Misere, in der wir uns befinden, wieder herauskommen.

 

Viel schlimmer finde ich allerdings die Tatenlosigkeit der Opposition. Warum hat sich die WGL eigentlich mit einem riesen "Tam Tam" zur Wahl gestellt, wenn man aber auch so gar nichts von ihr hört. Oder die CDU; da passiert ebenfalls nichts, keine Ideen, keine Äusserungen zu den Lauenförder Problemen, keine Vorschläge, nichts!

 

Auch die beiden "nicht SPD-Mitglieder" in der Regierungskoalition, lassen nichts von sich hören, vermutlich weil sie ebenfalls keine Ideen haben und einfach das SPD-Nichtstun unterstützen.

 

Schlechte Zeiten für Lauenförde, denn mit diesem Gemeinderat wird es wohl bis 2021!!! nichts Gutes mehr für Lauenförde geben. 

 

Deshalb sind die Lauenförder Bürger jetzt umso mehr in der Pflicht, sich mal langsam aufzuraffen und Ideen zu sammeln und dann auch umzusetzen, um Lauenförde eine Zukunft zu geben.

Die scheinbar selbstgefälligen Politiker werden es, aus den verschiedensten Gründen, nicht tun.

17.07.2017 / M. Zühlsdorf