Mahnwache gegen das geplante Bereitstellungslager

18.05.2020/MZ

Würgassen. Die Bürgerinitiative gegen atomaren Dreck im Dreiländereck hat heute eine Mahnwache am Gelände des ehemaligen AKW Würgassen abhalten. 

Unter erschwerten Bedingungen (Corona) konnte es doch, unter Einhaltung aller Kontaktbeschränkungen und begrenzter Teilnehmerzahl möglich gemacht werden, genau heute, an dem Tag, an dem erste Probebohrungen auf dem geplanten Lagergelände stattfinden sollen, hierfür eine Genehmigung zu bekommen.

 

Mit der Aktion will die BI auf die an diesen Tag beginnenden Erkundungs- und Vermessungsarbeiten auf dem Gelände im Auftrag der BGZ hinweisen. Die Arbeiten dienen der Vorbereitung des Genehmigungsverfahrens zum „Bauvorhaben ZBL“. "Die Forderung der BI nach einer Corona-Pause als Zeichen der Fairness den Menschen gegenüber wurde somit nicht berücksichtigt", so Dirk Wilhelm gegenüber LA. 

Die BI fordert den sofortigen Stopp der Arbeiten, lehnt die Errichtung eines ZBL ab und verlangt die Neubewertung der Abfallbehandlung und möglichen Endlagerung nach aktuellen Stand von Wissenschaft und Technik. 

Neben der lokalen Presse, war auch der Hessische Rundfunk vor Ort, um zu berichten.


Unvorstellbare Grösse

05.04.2020 / MZ

Lauenförde/Würgassen.  Das geplante Zwischenlager auf dem Gelände des ehemaligen AKW Würgassen erschreckt nicht nur durch mögliche Gefahren und die vermutliche Überbelastung durch den An- und Abtransport, sondern auch durch die gewaltigen Dimensionen, die allein die Halle hat. Gelb eingefärbt das Gelände auf dem die Halle gebaut werden soll und die Trasse für Strassen- und Schienenverkehr. 

Rot eingefärbt, die Halle mit den Massen 325 Meter lang, 125 Meter breit und 16 Meter hoch.

 

Wer schon einmal in Bremen den U-Boot Bunker Valentin besucht hat, kann sich eine Vorstellung von den ungeheuren Ausmassen machen.

U-Boot Bunker "Valentin" in Bremen
U-Boot Bunker "Valentin" in Bremen