Riskantes Überholmanöver

Führerschein beschlagnahmt

16.04.2019 / PM

Brakel. Mit einem Strafverfahren wegen gefährlichen Eingriffs in den Straßenverkehr muss der Fahrer einer grauen VW-Limousine rechnen, der am Sonntag, 14. April, auf der B 64 durch ein riskantes Überholmanöver aufgefallen ist. Der mit drei Personen besetzte Wagen war zwischen 13:50 Uhr und 14:10 Uhr auf der B 64 aus Fahrtrichtung Paderborn kommend in Richtung Höxter unterwegs. Trotz Gegenverkehrs soll er bei Brakel zwischen den Abfahrten Schmechten und Istrup mit deutlich überhöhter Geschwindigkeit eine Autoschlange von etwa sechs Fahrzeugen überholt haben. Mehrere entgegenkommende Fahrzeuge mussten offenbar auf den Seitenstreifen ausweichen, um einen Frontalzusammenstoß zu verhindern. Zeugen verständigten umgehend die Polizei, welche den auffälligen VW kurz darauf in Höhe Ottbergen sichten und anhalten konnte. Der Führerschein des Beschuldigten wurde beschlagnahmt. Voraussichtlich wird im Rahmen des Strafverfahrens auch über die Eignung des Fahrers, ein Fahrzeug zu führen, entschieden. Zur genauen Klärung des Sachverhaltes hofft die Polizei in Höxter auf weitere Zeugen, denen der graue VW ebenfalls aufgefallen ist. Hinweise bitte an die Polizei in Höxter, Telefon 05271/962-0.


Tür eines geparkten Pkw eingedrückt 

10.04.2019 /  PM

Bad Münder. Am Dienstag, 09.04.2019, zwischen 22:30 Uhr und 23:00 Uhr, ist auf der Landstraße 616, zwischen Steinheim-Vinsebeck und Horn-Bad Meinberg, ein BMW verunfallt. Der bislang unbekannte Fahrer des Fahrzeugs entfernte sich von der Unfallstelle. Nach bisherigen Erkenntnissen befuhr der BMW die L616 in Richtung Vinsebeck. In einer langgezogenen Linkskurve kam er nach rechts von der Fahrbahn ab, überschlug sich und kam im Grünstreifen neben der Fahrbahn auf dem Dach zum Liegen. Der Fahrer des BMW verließ anschließend die Unfallstelle in unbekannte Richtung. Da zu diesem Zeitpunkt nicht bekannt war, ob dieser durch den Unfall Verletzungen erlitten hat, wurde die Umgebung der Unfallörtlichkeit mit Unterstützung der Feuerwehr abgesucht. Zur Absuche der Umgebung wurde ebenfalls ein Hubschrauber hinzugezogen. Die Person konnte jedoch nicht angetroffen werden. Da es derzeit keine Hinweise bezüglich der Identität des Fahrzeugführers gibt, bittet die Polizei in Höxter (Tel. 05271 - 9620) Zeugen und Hinweisgeber sich zu melden. Am BMW entstand ein Totalschaden. Er wurde geborgen und abgeschleppt.


Mobiltelefon löst Feuer in Wohnung aus

04.04.2019 / PM

Bad Münder. Schreck in den Morgenstunden für Anwohner in der Straße "Hämeler Brink". Ein offenbar defektes Mobiltelefon bzw. dessen Akku löste nach ersten Erkenntnissen der Polizei Bad Münder heute Morgen einen Brand in einer Wohnung im Obergeschoss des Mehrparteienhauses aus.

 

Glücklicherweise wurde das Feuer vom 61-jährigen Bewohner der Wohnung rechtzeitig bemerkt, so dass die um 05.26 Uhr alarmierte Feuerwehr Bad Münder die Flammen, die bereits auf eine Matratze im unbewohnten Zimmer übergegriffen sind und eine entsprechende Rauchentwicklung auslösten, ablöschen konnten. Verletzt wurde niemand. Es entstand augenscheinlich kein Gebäudeschaden. 


Inspektionsleiter begrüßt neue Leitung des Einsatz- und Ermittlungsbereichs

Neue Führungskräfte in der Polizeiinspektion Hameln-Pyrmont/Holzminden

02.04.2019 / PM

Hameln/Holzminden. Mit dem 01.04.2019 tut sich personell einiges bei der Polizei Hameln.

 

Die bisherige Leiterin Einsatz und zuletzt stellvertretende Leiterin der Polizeiinspektion, Polizeioberrätin Maren Jäschke, verlässt Hameln in Richtung Süden. Sie wird zukünftig das Dezernat 01 bei der Polizeidirektion Göttingen leiten und dort mit ihrem Dezernat direkt dem Polizeipräsidenten Uwe Lührig zuarbeiten.

 

Maren Jäschke kam im Januar 2017 von der Polizeiakademie Niedersachsen nach Hameln und hat sich in dieser Zeit als Leiterin des gesamten Einsatz- und Verkehrsbereichs der Polizeiinspektion mit den beiden Landkreisen Hameln und Holzminden - dazu gehören nicht nur der Einsatz- und Streifendienst in Hameln, sondern auch der Kommissariate und größeren Stationen, sowie die Verfügungseinheit und der technische Bereich - einen Namen gemacht. Als eine Aufgabe "nebenbei" hat die Oberrätin während ihrer Zeit in Hameln, die Polizeiinspektion Hameln-Pyrmont/Holzminden "internetfähig" gemacht. So wurde unter ihrer Leitung der Facebook-Auftritt "Polizei Weserbergland" ins Leben gerufen sowie die bereits bestehenden Twitter-Kanäle "Polizei Hameln" und "Polizei Holzminden" in ein ganzheitliches Social-Media-Konzept integriert. Eineinhalb Jahre später, mit knapp 9000 Likes, ist der Facebook-Auftritt sehr erfolgreich und bringt der Polizei viele gute Hinweise, sei es bei der Zuordnung von Diebesgut, entlaufenen Hunden oder sogar bei der Hinweissuche bei Kapitaldelikten.

 

Die Nachfolge der Polizeioberrätin tritt - bis zum 30.09.2019 befristet - der derzeitige Leiter des Einsatz- und Streifendienstes, Erster Polizeihauptkommissar Günther Köster, an. Köster ist, seit Februar 2016, Leiter des Einsatz-und Streifendienstes bei der Polizeiinspektion Hameln-Pyrmont/Holzminden und wird nach seinem "Gastspiel" als Leiter Einsatz, seinen eigentlichen Posten ab dem 01.10.2019 wieder wahrnehmen.

 

Auch beim Zentralen Kriminaldienst gibt es Veränderungen.

 

Der derzeitige Leiter des Zentralen Kriminaldienstes, Erster Kriminalhauptkommissar Axel Brünger, der dieses Amt vor 13 Monaten von Polizeioberrat Jens Kozik "übergangsweise" übernommen hatte, wird seinen Schreibtisch freimachen. Vor seiner Tätigkeit als Leiter des Zentralen Kriminaldienstes, leitete er 15 Jahre lang das 1. Fachkommissariat der Polizeiinspektion Hameln-Pyrmont/Holzminden.

 

Axel Brünger, der im Oktober 1982 nach Hameln versetzt wurde und auf seiner Karriereleiter so ziemlich in allen Bereichen der Polizeiarbeit tätig gewesen ist, wird die Zeit bis zu seiner Pensionierung, die Sonderkommission "Cold Case" der Polizeidirektion Göttingen leiten. Die Sonderkommission besteht aus 8 Ermittlungsbeamtinnen und Ermittlungsbeamten und hat sich zur Aufgabe gemacht unaufgeklärte Tötungsdelikte und Vermisstenfälle aus dem gesamten Bereich des Polizeidirektion Göttingen erneut zu betrachten und nach neuen Ermittlungsansätzen, insbesondere durch Fortschritte in der Kriminaltechnik, zu suchen.

 

Als erfahrener Ermittler mit großer Diensterfahrung wird sich Axel Brünger dieser neuen Aufgabe mit voller Konzentration widmen und übergab aus diesem Grund den Stab am 01.04.2019 an Polizeioberrat Heiko Heimann, der vom Landeskriminalamt Niedersachsen zur Polizeiinspektion Hameln-Pyrmont/Holzminden versetzt wird.

 

Für den 49-jährigen Heimann ist es eine Rückkehr in seine eigentliche Heimatbehörde - die Polizeidirektion Göttingen. Zuvor hatte er bereits seit 2012 Führungspositionen in der Polizeidirektion Oldenburg / Polizeiinspektion Diepholz als Leiter Einsatz, als Dezernatsleiter im Bereich der Einsatz- und Ermittlungsunterstützung im LKA Niedersachsen sowie zwischenzeitlich als Leiter Ermittlungen der Zentralen Kriminalinspektion Göttingen wahrgenommen.

 

"Ich freue mich sehr auf die vielschichtigen, interessanten und herausfordernden Aufgaben des Zentralen Kriminaldienstes in Hameln und möchte dazu beitragen, dass das Weserbergland eine sichere und lebenswerte Region bleibt. Auch wenn sich die Kriminalitätsphänomene als auch die Beweisführungen im Zusammenhang mit der fortschreitenden Digitalisierung und Virtualisierung stark verändern, bin ich mir sicher, dass ich mit der erfahrenen und sehr kompetenten Belegschaft im Zentralen Kriminaldienst Hameln gut aufgestellt bin."


Führerscheine und zwei Autos sichergestellt

Illegales Straßenrennen 

01.04.2019 / PM

Hameln. Samstagnacht (30.03.2019) konnte gegen 01:00 Uhr ein illegales Straßenrennen auf der Pyrmonter Straße in Hameln durch die Polizei Hameln beobachtet und beendet werden. Im Anschluss wurden durch die Polizei die Führerscheine der Fahrer sowie die genutzten Pkw sichergestellt.

Auf dem Weg zu einer geplanten Geschwindigkeitsüberwachung fielen den Beamten der Polizei Hameln zwei VW Golf auf, die längere Zeit nebeneinander fuhren. Als beide Fahrer hörbar einen Gang runterschalteten und im Anschluss stark beschleunigten, nahmen die Polizisten die Verfolgung auf.

Bei der Fahrt erreichten die verfolgten Fahrzeuge Geschwindigkeiten von über 100 km/h bei erlaubten 50 km/h.

Zusammen mit einem zweiten Streifenwagen konnten die Beamten beide Fahrzeuge auf der Wangelister Straße anhalten.

Eines der Fahrzeuge war mit zwei Personen besetzt. Der 26-jährige Fahrer aus Aerzen musste seinen Führerschein ebenso abgeben, wie der Fahrer des zweiten Wagens. Dieses Auto war mit insgesamt drei Personen besetzt. Der Sohn der Fahrzeughalterin war einer der Beifahrer.

Bei dem zweiten Fahrer handelte es sich um einen 22-jährigen Mann aus Hameln.

Durch die Staatsanwaltschaft Hannover wurde die Sicherstellung beider Autos angeordnet. Diese wurden auf das Gelände eines Abschleppunternehmens gebracht.

Gegen die beiden Männer wurde ein Strafverfahren wegen der Durchführung eines verbotenen Kraftfahrzeugrennens eingeleitet.


Scheune aufgebrochen und Elektro-Motoren gestohlen

26.03.2019 /  PM

Steinheim. Aus einer an der B252 gelegenen Feldscheune bei Steinheim, die gewaltsam aufgebrochen wurde, haben Unbekannte mehrere Elektromotoren, landwirtschaftliche Geräte und etliche Metallteile gestohlen. Der Gesamtwert bewegt sich im fünfstelligen Euro-Bereich. Die Tatzeit wird auf den Zeitraum zwischen Freitag, 15. März, um 15 Uhr, bis Montag, 25. März, um 14 Uhr, eingegrenzt. Die Polizei Höxter bittet um Hinweise unter Telefon 05271/962-0.


Falsche Polizisten rufen weiter an

20.03.2019 / PM

Höxter. Die Betrugsversuche durch Anrufe von falschen Polizisten hören nicht auf. Allein am Montag, 18. März, wurden der Polizei Höxter zwischen 20 Uhr und 22.30 Uhr drei Fälle in Höxter gemeldet, bei denen Unbekannte am Telefon vorgaben, Polizeibeamte zu sein, um dann die Angerufenen nach Wertgegenständen im Haus und persönlichen Informationen auszufragen. In allen drei Fällen blieb es beim Versuch, die Angerufenen schöpften rechtzeitig Verdacht, beendeten das Gespräch und informierten anschließend die echte Polizei. Die Kreispolizeibehörde appelliert weiterhin daran, grundsätzlich misstrauisch zu sein, wenn sich Unbekannte unter einem Vorwand am Telefon melden. Sobald das Gespräch auf persönliche Informationen, Bargeld oder Wertgegenstände gelenkt wird, legen Sie einfach auf und verständigen die Polizei in Höxter unter 05271/962-0. 


Mann bedroht Polizeibeamte mit Waffe

SEK Einsatz in Bad Pyrmont

18.03.2019 / PM

Bad Pyrmont. Am Sonntagabend (17.03.2019) kam es im Bad Pyrmonter Ortsteil Thal zu einer Bedrohungslage zu deren Behebung das Spezialeinsatzkommando (SEK) hinzugezogen werden musste.

Gegen 18.00 Uhr hatte ein 80 Jahre alter Mann aus dem Bereich Königswinter die Polizei Bad Pyrmont gerufen, nachdem er von einem Angehörigen infolge eines Streits angegriffen und verletzt wurde.

Aufgrund seiner Verletzungen musste der Senior medizinisch versorgt werden. Der Verletzte wurde mit einem Rettungswagen in ein Krankenhaus transportiert.

Bei dem anschließenden Versuch, mit dem Täter in dessen Wohnung im Schlehenweg Kontakt aufzunehmen, wurden die eingesetzten Polizeibeamten von dem 28-Jährigen unter Vorhalt einer Schusswaffe, mit den Worten "Verschwindet, oder ich knalle euch ab!" bedroht. Die Beamten zogen sich daraufhin sofort aus dem Wohnhaus zurück.

Weitere Versuche, Kontakt zu dem Aggressor aufzunehmen scheiterten, so dass sich die Beamten dazu entschlossen, das SEK und die sog. Verhandlungsgruppe (VG) der Polizeidirektion Göttingen anzufordern.

Nachdem auch die VG den Mann nicht dazu bewegen konnte, seine Wohnung freiwillig zu verlassen, erfolgte gegen 22:20 Uhr der Zugriff durch das SEK.

Da sich der 28-Jährige massiv wehrte, wurde er durch das SEK mittels einfacher körperlicher Gewalt festgenommen und zunächst zur Dienststelle in Bad Pyrmont transportiert, wo ein Arzt und ein Mitarbeiter des Landkreises Hameln-Pyrmont den Mann begutachteten und ihn dann in eine Klinik einwiesen.

Durch die Staatanwaltschaft Hannover wurde im Anschluss die Durchsuchung des Wohnhauses des Festgenommenen angeordnet. Die Durchsuchung führte zum Auffinden der Schusswaffe, mit der der Mann die Beamten zuvor bedroht hatte. Außerdem konnte eine sog. Indoorplantage im Erdgeschoss des Wohnhauses festgestellt werden.

Die Pflanzen der Plantage wurden durch Beamte der Polizeiinspektion Hameln-Pyrmont / Holzminden sichergestellt.

Eine Gefährdung außenstehender Personen fand zu keinem Zeitpunkt statt.


Warnung vor einer neuen Form des Computerbetruges

14..03.2019 / PM

LK Holzminden/Hameln-Pyrmont. Die Polizeiinspektion Hameln-Pyrmont/ Holzminden warnt vor einer neuen Form des Computerbetruges.

 

Am Dienstag (12.03.2019) kam es zu einem vollendeten Betrug und mindestens einem versuchten Betrug im Zuständigkeitsbereich der Polizeiinspektion.

 

In dem vollendeten Fall wurde ein Mann aus dem Landkreis Hameln-Pyrmont von einem angeblichen Mitarbeiter der Mobilfunkfirma O2, mit der Mobilfunknummer +49 163 3339457, angerufen. Dem Mann wurde suggeriert, dass man ihm Mobilfunkverträge anbieten wolle. Er reagierte zunächst richtig und bat den Anrufer darum, ihm die Vorschläge per Mail zuzusenden. Bevor das Gespräch jedoch beendet wurde, gab der "O2-Mitarbeiter" an, dass O2 ihm einen Code per SMS zusenden würde. Sobald er den Code erhalten habe, solle er die o.g. Mobilfunknummer zurückrufen und den Code, zur Verifizierung seiner Person, durchgeben.

 

Nachdem der Mann den "Verifizierungs-Code" telefonisch durchgegeben hatte, wurde das Gespräch beendet.

 

Später stelle der Betrogene fest, dass unerlaubt Geldbeträge von seinem Konto abgebucht wurden.

 

Im Fall des versuchten Betruges wurde eine 40 Jahre alte Frau von einem angeblichen Mitarbeiter von Vodafone, mit der Mobilfunknummer +49 173 4057234, angerufen.

 

Der Mann fragte zunächst, ob die Hamelnerin in den letzten zwei Wochen einen Anruf wegen besserer Vertragsoptionen erhalten habe. Als sie dieses verneinte, sagte der Anrufer, dass er nun nachschauen würde, was der Grund dafür sei, zu diesem Zweck benötige er das Kundenkennwort.

 

Die Hamelnerin beendete den Anruf, da sie sich an ihrer Arbeitsstelle befand, ohne ihr Kundenkennwort angegeben zu haben und verhinderte so Schlimmeres.

 

Da es sich um eine neue Form des Computerbetruges handelt, sind die Hintergründe über den Ablauf der Tat noch nicht vollständig geklärt. Es wird vermutet, dass mit dem Kundenkennwort eine zweite Sim Karte angefordert wird (ggf. auch eine E-Sim, eine elektronische Sim Karte), mit der die Täter dann Zugriff auf das Mobilfunk Kundenkonto des Geschädigten haben und so Daten verändern, mit denen sie schließlich auf das Online Banking Zugriff haben.

 

Im Fall des Mannes aus dem Landkreis Hameln-Pyrmont war es vermutlich so, dass es sich bei dem angeblichen "Verifizierungs-Code" um eine Art TAN Nummer handelte, mit deren Hilfe die Täter Einstellungen auf dem Mobilfunkkonto des Mannes änderten.

 

Die Polizei weist an dieser Stelle ausdrücklich darauf hin, dass reale Firmen, sofern sie anrufen und - wie z.B. in diesem Fall - verbesserte Tarifoptionen anbieten, niemals ein Kennwort benötigen und auch keine Verifizierung der Person, mit der sie sprechen (sog. Pishing).

 


Auf glatter Straße gegen Baum geprallt

11.03.2019 / PM 

Warburg. Auf eisglatter Straße ist am Montagmorgen ein 40-Jähriger zwischen Rimbeck und Bonenburg verunglückt und gegen einen Baum geprallt. Um 6.41 Uhr war der Fahrer mit seinem roten Peugot auf der K 17 von Rimbeck in Fahrtrichtung Bonenburg unterwegs, als er auf der Steigungsstrecke nach links von der Fahrbahn abkam und gegen einen Baum prallte. Der Fahrer wurde verletzt und in ein Krankenhaus gebracht, das Auto wurde erheblich beschädigt und musste abgeschleppt werden. Der Sachschaden wird auf rund 5.000 Euro geschätzt.

 

Siebte gemeinsame Presseerklärung

Erneute Durchsuchung und Einbruch im Missbrauchsfall Lügde

05.03.2019/ PM

Bielefed. Die Ermittlungskommission "Eichwald" führte am Montag, 04.03.2019, und Dienstag, 05.03.2019, weitere Maßnahmen in den Wohnungen des 56-jährigen Beschuldigten aus Lügde und des 33-Jährigen aus Steinheim durch. Zudem wurde auf dem Campingplatz in Lügde ein weiterer Wohnwagen, der dem 56-Jährigen zuzuordnen ist, erneut durchsucht.

 

Ziel war es, weitere Spuren und Gegenstände, die im Laufe der Ermittlungen der EK "Eichwald" als relevant erkannt wurden, dort festzustellen und zu sichern. Darüber hinaus galt es, örtliche Gegebenheiten mit Ergebnissen der IT-Auswertungen abzugleichen.

 

An den drei Objekten fanden die Ermittler einige Gegenstände, die möglicherweise als Beweismittel einzustufen sind. Grundsätzlich gilt: Beweismittel werden - soweit relevant - Gegenstand der gerichtlichen Beweisaufnahme sein. Eine detaillierte Erörterung der Beweise vor der Hauptverhandlung verbietet sich daher.

 

Während der laufenden Ermittlungen des Polizeipräsidiums Bielefeld wurde bei der Polizei Höxter ein Einbruchsversuch in einen Kellerraum in Steinheim angezeigt. Die Tatzeit lag zwischen Mittwoch, 30.01.2019, und Sonntag, 03.02.2019. Dieser Abstellraum wies eine stark beschädigte Eingangstür auf, die sich im Anschluss nicht mehr öffnen ließ. Gegenstände sollen nicht entwendet worden sein. Der Raum soll zeitweise durch den 33-jährigen Beschuldigten mitbenutzt worden sein. Bislang ist ein Zusammenhang mit den Ermittlungen zu Lügde nicht erkennbar.

 

Wie berichtet haben die Ermittlungskommissionen "Rad" und "Eichwald" nach den bisherigen Erkenntnissen keine Belege dafür, dass Polizeibeamte in die Taten involviert waren oder diese geduldet haben. Zur Verifizierung von diesbezüglichen Hinweisen wurden Polizeibeamte vernommen - es fanden jedoch keine Durchsuchungen in Wohnungen von Polizeibeamten statt.

 

Nach wie vor ermittelt die EK Eichwald gegen sieben Beschuldigte. Ein Tatverdacht gegen weitere Personen besteht derzeit nicht.


Delligsen - Gurtkontrolle deckt Alkohol- und Drogenbeeinflussung auf

01.03.2019 / PM

Delligsen. Im Rahmen einer Verkehrskontrolle in Delligsen stellten Kräfte der Polizei Stadtoldendorf am Dienstagvormittag (26.02.19) neben zehn Verstößen gegen die Gurtanlegepflicht zwei alkohol- bzw. drogenbeeinflusste Fahrzeugführer fest. Beide Fahrzeugführer im Alter von 21 bzw. 57 Jahren aus dem Bereich Delligsen mussten sich einer Blutentnahme unterziehen. Während die Gurtmuffel mit der Zahlung eines Verwarngeldes davonkamen, haben die beiden berauschten Fahrer abhängig vom Ergebnis der Blutuntersuchung empfindliche Ordnungswidrigkeiten- bzw. Strafverfahren mit fahrerlaubnisrelevanten Auswirkungen zu erwarten. Aufgrund des hohen Vortests am Alkomaten wurde der Führerschein des 57-jährigen gleich an Ort und Stelle sichergestellt.


Zwei verletzte Personen Fahrer unter Alkoholeinfluss

25.02.2019 / PM

Warburg. Am Sonntag, gegen 05.50 Uhr, kam es auf der Landesstraße L552 zwischen Warburg und Wormeln zu einem Verkehrsunfall.

Ein 20-jähriger Pkw Fahrer aus Warburg befuhr mit seinem Pkw Mercedes die Landesstraße L 552 von Warburg nach Wormeln. Im Ausgang einer leichten Rechtskurve verlor er die Kontrolle über sein Fahrzeug, kam zunächst von der Fahrbahn ab, überschlug sich und rutschte dann wieder auf der Fahrbahn auf dem Dach liegend noch ca. 80-100 Meter weiter. Beide Insassen konnten das Fahrzeug selbständig verlassen. Durch den Aufprall wurden der Fahrer und sein 22-jähriger Beifahrer schwer verletzt und nach notärztlicher Erstversorgung vor Ort ins Krankenhaus verbracht. Während der Unfallaufnahme wurde festgestellt, dass der Fahrer augenscheinlich unter Alkoholeinfluss stand. Die Entnahme einer Blutprobe wurde angeordnet, der Führerschein beschlagnahmt und ein Ermittlungsverfahren eingeleitet. Der nicht mehr fahrbereite Mercedes musste geborgen und abgeschleppt werden. Die durch Erdreich und abgerissene Fahrzeugteile verdreckte Fahrbahn wurde durch die Feuerwehr Warburg gereinigt. Es entstand ein Sachschaden von ca. 20.000 Euro.


Unfall mit drei beschädigten Autos und zwei Verletzten

22.02.2019 / PM

Bad Driburg.  Drei beschädigte Autos, ein umgestürzter Anhänger sowie zwei verletzte Personen ist die Bilanz eines Unfalls, der sich am 21. Februar auf der L 828 in Höhe der Abfahrt Neuenheerse ereignete. Gegen 5.10 Uhr wollte der Fahrer eines VW Tiguan mit seinem Anhänger von der L 828 kommend nach links auf die L 954 in Richtung Neuenheerse abbiegen. Ihm kam ein mit zwei Personen besetzter Seat Leon in Fahrtrichtung Buke entgegen. Es kam zum Zusammenstoß, wobei der Anhänger des Tiguan umstürzte. Der VW Tiguan wurde noch gegen einen grauen BMW geschleudert, der an der Haltelinie der Kreuzung aus Richtung Neuenheerse wartete. Die beiden Männer im Seat (34 und 56 Jahre alt) aus Willebadessen wurden verletzt und ambulant in einem Krankenhaus versorgt. Der Sachschaden an allen beteiligten Fahrzeugen wird auf rund 25.000 Euro geschätzt.


Vollsperrung der Bundesstraße 442 durch ausströmendes Gas

18.02.2019 / PM

Bad Münder. Heute Vormittag musste die Bundesstraße 442 zwischen Bad Münder und Hachmühlen für mehr als zwei Stunden voll gesperrt werden. Der Grund dafür war ausströmendes Erdgas.

 

Entlang der Bundesstraße 442 wurden neue Schutzplankenelemente installiert. Dazu mussten Stützpfeiler tief in das Erdreich gerammt werden. Im Zuge dieser Rammarbeiten wurde kurz nach 10.00 Uhr auf Höhe der Dyes-Siedlung eine Erdgasleitung durchtrennt. Das Gas strömte erkennbar und mit hörbarem Zischen am Fahrbahnrand der Bundesstraße ins Freie.

 

Eine zu einem anderen Einsatz fahrende Streifenwagenbesatzung der Polizei Bad Münder fuhr in diesem Moment an dieser Stelle vorbei, wurde von den Straßenarbeitern angehalten und alarmiert. Die Streife forderte die Feuerwehr an und sperrte die Bundesstraße.

 

Die alarmierte Feuerwehr führte erste Messungen durch und informierte die Anwohner eines nahegelegenen Wohnhauses. Es brauchte nicht evakuiert zu werden. Zusammen mit einer Rettungswagenbesatzung des DRK, die später von Angehörigen der SEG (Schnell-Einsatz-Gruppe) Bad Münder abgelöst wurden, stand die Feuerwehr bis zum Eintreffen des Versorgungsunternehmens vor Ort in Bereitschaft. Die Mitarbeiter des Versorgers sperrten die Gasleitungen ab und gaben kurz darauf Entwarnung.

 

Derzeit werden an der Ereignisstelle Tiefbauarbeiten durchgeführt, damit die beschädigte Gasleitung repariert werden kann. Solange wird die Ortschaft Hachmühlen nicht mit Erdgas versorgt. Das zuständige Versorgungsunternehmen wird die betroffenen Bewohner nach Abschluss der Arbeiten informieren.

 

Die Bundesstraße 442 musste während des Einsatzes bis ca. 12.30 Uhr gesperrt bleiben. Der Verkehr wurde über die Landesstraße 421 bzw. Bundesstraße 217 abgeleitet.


Verkehrskontrollen mit unterschiedlichen Schwerpunkten durchgeführt

11.02.2019 / PM

Weserbergland. In der vergangenen Woche hat die Polizeiinspektion Hameln-Pyrmont/Holzminden mehrere Kontrollen durchgeführt, um die Sicherheit im Straßenverkehr zu erhöhen.

 

Wie bereits auf unserer Facebook-Seite "Polizei Weserbergland" zu lesen war, führten Beamte am Montag (04.02.2019) eine Großkontrolle auf der Bundesstraße 83 in Hameln durch. Ziel der Kontrolle war es u.a. "Alkohol und Drogen im Straßenverkehr" zu bekämpfen.

 

Das Ergebnis der siebenstündigen Kontrolle war erfreulich.

 

Gegen zwei Fahrzeugführer wurden Ordnungswidrigkeitenverfahren wegen Fahrens unter Betäubungsmitteleinfluss eingeleitet. Beiden Personen wurden Blutproben entnommen.

 

Im Zuge der Kontrolle wurden weitere Verstöße festgestellt. U.a. zwei Verstöße gegen das Kraftfahrzeugsteuergesetz.

 

Zwei Verkehrsteilnehmer waren nicht angegurtet und ein Kind nicht vorschriftsmäßig gesichert. In sieben Fällen wurde kein Verbandmaterial mitgeführt. (Es wurden weitere Verkehrsordnungswidrigkeiten festgestellt, auf deren Auflistung hier verzichtet wird).

 

Einem Fahrzeugführer wurde die Weiterfahrt untersagt, weil sein Pkw diverse Mängel aufwies und somit nicht verkehrssicher war.

 

Ein kontrollierter Verkehrsteilnehmer war zu einer Erkennungsdienstlichen Behandlung (DNA-Probenentnahme) ausgeschrieben.

 

Bei der Kontrolle wurde auch ein Kennzeichenlesegerät (AKLS) eingesetzt. -Die Mitteilung über den Einsatz des AKLS führte zu Diskussionen bei Facebook. Im Gegensatz zu anderen Bundesländern, wie Bayern, Hessen und Baden-Württemberg, darf das AKLS in Niedersachsen jedoch eingesetzt werden. - Insgesamt wurden 1600 Kennzeichen "gelesen". Dabei wurde ein Verstoß gegen das Pflichtversicherungsgesetz festgestellt.

 

Am Donnerstag (07.02.2019) fanden gleich zwei Kontrollen mit unterschiedlichen Zielrichtungen statt.

 

Während eine inspektionsweite sog. "TWE / WED Kontrolle" (Tageswohnungseinbruch / Wohnungseinbruchdiebstahl) mit dem Ziel der Feststellung reisender Tätergruppen an diesem Tag ergebnislos verlief, konnten bei einer Schwerlastkontrolle im Bereich der Bundesstraße 1 gleich mehrere Verstöße festgestellt werden.

 

Insgesamt wurden 13 Lkw kontrolliert.

 

Dabei wurde bei einem Fahrzeug ein Defekt an der Bremsanlage festgestellt. Der Defekt konnte vor Ort repariert werden.

 

In einem anderen Fall war ein Reifen derart abgefahren, dass bereits die Karkasse sichtbar war. Dem Fahrzeugführer wurde die Weiterfahrt untersagt. Die Spedition des Fahrers beauftragte eine Fachfirma aus Hameln, die den Reifen an der Kontrollstelle austauschte. Danach durfte der Brummi-Fahrer seine Fahrt fortsetzen, allerdings auch erst, nachdem er sich seine Schuhe angezogen hatte, denn der Mann fuhr nach Angaben einer Beamtin lediglich in Socken, als diese ihn kontrollierte. Sein Kommentar dazu war, dass die Beamtin die Messlatte in der Kontrolle mal nicht zu hoch hängen solle.

 

Ein weiterer Lkw-Fahrer hatte die vorgeschriebene Fahrerkarte (fehlender Nachweis über technische Aufzeichnungen) nicht eingelegt. Das führte auch zu einem Verstoß wegen der Fehlbedienung des digitalen Kontrollgerätes.

 

In drei Fällen war die Ladung nicht ordnungsgemäß gesichert und ein Fahrer war zu schnell unterwegs.


Auto ausgeliehen und betrunken Unfall verursacht

08.02.2019 / PM

Bad Driburg. Eine Polizeistreife der Polizeiwache Bad Driburg stellte am Freitag, 08.02.2019, gegen 02:05 Uhr, einen verunfallten VW Polo vor dem Krankenhaus in Bad Driburg in der Elmarstraße fest. Das Fahrzeug war frontal gegen eine Begrenzungsmauer gefahren und stand mit der Vorderachse auf einer Grünfläche. Der Unfallfahrer hatte die Örtlichkeit verlassen. Ermittlungen beim Fahrzeughalter ergaben, dass dieser sein Fahrzeug an einen Bekannten verliehen hatte. Dieser Bekannte, ein 59-jähriger Bad Driburger, konnte kurz darauf an seiner Wohnanschrift angetroffen werden. Da er augenscheinlich unter Alkoholeinfluss stand, wurde ihm eine Blutprobe entnommen und sein Führerschein sichergestellt. Der Polo war nicht mehr fahrbereit und wurde abgeschleppt. Der Schaden beträgt 3000 Euro. Gegen den Fahrer wurde ein Ermittlungsverfahren auf Grund des Fahrens unter Alkoholeinflusses und der Verkehrsunfallflucht eingeleitet.


Tankbetrüger bei Wiederholungstat erwischt

Übermut tut selten gut

07.02.2019 / PM

Hameln. Am Mittwoch wurde ein dreister Tankbetrüger durch einen Tankstellenmitarbeiter erwischt, als dieser versuchte, wiederholt einen Tankbetrug zu begehen.

 

Gegen 12.30 Uhr befuhr ein 19 Jahre alter Mann mit einem Fiat, an dem keine Kennzeichen montiert waren, die ARAL Tankstelle an der Deisterallee. Der Mann hielt an einer Zapfsäule und begann, seinen Pkw zu betanken.

 

Während des Tankvorganges wurde ein 40 Jahre alter Mitarbeiter der ARAL auf den Pkw und dessen Fahrzeugführer aufmerksam, denn der Mann hatte bereits am 31.01.2019 einen vollendeten Tankbetrug an der ARAL Tankstelle begangen.

 

Die Tat wurde erst festgestellt, nachdem der Täter das Gelände bereits verlassen hatte. Anhand von Videoaufzeichnungen konnte in Erfahrung gebracht werden, dass es sich bei dem Flüchtigen um einen jungen Mann handelte, der einen Fiat ohne Kennzeichen fuhr.

 

Durch den Tankstellenmitarbeiter wurde der Tankvorgang unterbrochen und die Polizei informiert.

 

Gegenüber den eingesetzten Beamten machte der 19-Jährige zunächst keinerlei Angaben.

 

Bei einer Durchsuchung seines Fahrzeuges wurden die Kennzeichen gefunden. Diese hatte der Hamelner augenscheinlich vorher abgeschraubt.

 

Die Durchsuchung führte außerdem zum Auffinden eines sog. Grinder (eine Kräutermühle, die u.a. zum Zerkleinern von Betäubungsmitteln verwendet wird), mehrerer Pollenböller, eines Springmessers, sowie einer Luft- und einer Gaspistole.

 

Aufgrund des Grinder, in dem sich Marihuanaanhaftungen befanden, bestand der Verdacht, dass der junge Mann auch Betäubungsmittel konsumiert haben könnte. Ein freiwillig durchgeführter Urintest erhärtete den Verdacht. Dem 19-Jährigen wurde eine Blutprobe entnommen. Er gab nachträglich an, am Vorabend einen Joint geraucht zu haben.

 

Bis gestern war der Hamelner für die Polizei ein unbeschriebenes Blatt. Nun wurden gegen ihn diverse Verfahren eingeleitet u.a. eine Strafanzeige wegen des versuchten Tankbetruges und eine weitere wegen Verstoße gegen das Waffengesetz.

 

Wegen des Fahrens unter dem Einfluss von Betäubungsmitteln wurde gegen den jungen Hamelner ein Ordnungswidrigkeitsverfahren eingeleitet. Dem Mann wurde die Weiterfahrt für mindestens 24 Stunden untersagt. Seinen Führerschein wird er in naher Zukunft auch noch für eine gewisse Zeit abgeben müssen.

 

Der Erwerb und Besitz von Betäubungsmitteln ist ebenfalls strafbar. Daher muss sich der Mann noch zusätzlich wegen eines Verstoßes gegen das Betäubungsmittelgesetz verantworten müssen.

 

Auch vollendete Tankbetrug vom 31.01.2019 bei der ARAL Tankstelle geht auf das Konto des Heranwachsenden.

 

In einer anschließenden Vernehmung gab der 19-Jährige an, außer für diese Taten, für mindestens neun weitere Tankbetrügereien verantwortlich zu sein.


Nach Personenkontrolle wurde Unfallflucht ermittelt

06.02.2019/PM

Bad Pyrmont. Am 06.02.2019, wurde gegen 01.30 Uhr, an der Einmündung "Auf der Schanze/Grenzweg" ein Pkw BMW mit vier Insassen durch eine Polizeistreife kontrolliert. Da die Insassen den Beamten bereits bekannt waren, wurde das Fahrzeug "in Augenschein genommen". Dabei wurde im Fußraum das vordere Kennzeichen eines Mercedes Sprinter aus Bielefeld gefunden. Angeblich gehörte dieses Kennzeichen keinem der Fahrzeuginsassen und sie konnten auch nicht erklären, wie es in das Fahrzeug gelangt sein könnte. Nach der Personalienfeststellung wurde die Kontrolle beendet, eine Halterbefragung in Bielefeld sollte im Laufe des Tages erfolgen. Gegen 06.00 Uhr erschienen zwei der Fahrzeuginsassen, ein 24-jähriger Mann und eine 44-jährige Frau, beide aus Bad Pyrmont, in der hiesigen Polizeiwache und gaben an, am Vorabend, gegen 23.30 Uhr, einen Verkehrsunfall mit dem Bielefelder Sprinter gehabt zu haben. Sie seien den Grenzweg, von der ehemaligen Bombergklinik kommend, bergab gefahren. Infolge eines Wildtieres auf der Fahrbahn seien sie von der Straße abgekommen und mit dem Sprinter verunglückt. Lediglich die Frau sei leicht verletzt und am Pkw sei Sachschaden entstanden. Eine Überprüfung des 24-jährigen Fahrers ergab den Verdacht auf Betäubungsmitteleinwirkung. Von dem Mann wurde daraufhin eine Blutprobe entnommen, seinen Führerschein führte er nicht mit. Bei der anschließenden Unfallaufnahme wurde vor Ort festgestellt, dass der Sprinter vermutlich infolge nicht dem engen Kurvenverlauf angepasster Geschwindigkeit von der Straße abgekommen und mit einem Baum kollidiert war. Danach hatte sich das Fahrzeug auf dem stark abschüssigen Hang überschlagen und war auf der Seite liegen geblieben. Motorflüssigkeiten waren auf dem Hang ausgetreten. Die Bergung gestaltete sich schwierig und dauerte bis 11.00 Uhr an. Ausgelaufenes Öl musste ausgekoffert werden. Der Sachschaden wird auf 30.000 Euro geschätzt.können an der Vorverkaufsstelle zurückgegeben werden, an der sie erworben wurden. 


Vermutlich nicht angepasster Geschwindigkeit

Verkehrsunfall durch einen Fahranfänger

03.02.2019 / PM

Warbsen.  Verkehrsunfall durch einen Fahranfänger vermutlich aufgrund nicht angepasster Geschwindigkeit

 

Am heutigen Samstag, gegen 11.39 Uhr, kam es auf der Landesstraße (L) 584 zwischen Forst und Warbsen, hinter dem Abzweig nach Lütgenade zu einem "folgenschweren" Verkehrsunfall, bei dem ein 18-jähriger PKW-Fahrer aus dem Landkreis Holzminden leicht verletzt wurde.

 

Nach derzeitigen Ermittlungsstand kam der aus Richtung Forst kommende Fahrzeugführer mit seinem Pkw Audi auf regennasser Fahrbahn vermutlich aufgrund nicht angepasster Geschwindigkeit in einer langgezogenen Linkskurve nach links von der Fahrbahn ab und prallte gegen ein dortiges Wohnhaus. Nachdem sich der Pkw-Fahrer eigenständig aus dem Pkw befreien konnte, alarmierte er die Polizei. Zwischenzeitlich wurde der Verkehrsunfall auch durch bereits eingetroffene Ersthelfer über den Notruf der Feuerwehr gemeldet.

 

Am Pkw entstand vermutlich wirtschaftlicher Totalschaden, am Haus kann der Schaden noch nicht abgeschätzt werden.

 

Der Pkw wurde durch ein Abschleppunternehmen geborgen. Der Pkw-Fahrer wurde vorsorglich ins Krankenhaus Holzminden gebracht. Vermutlich erlitt er einen Armbruch.

 

Hinweise auf eine Fahruntüchtigkeit konnten nicht festgestellt werden.

 

Neben dem Rettungsdienst waren auch die Feuerwehren Bevern, Lütgenade und Negenborn eingesetzt.


Lügde, Stade, Steinheim

Schwerer sexueller Missbrauch an Kindern

30.01.2019 / PM

Kr. Lippe/Kr. Höxter. Die lippischen Ermittlungsbehörden arbeiten momentan akribisch an einer Vielzahl von Fällen, in denen Kinder schwer sexuell missbraucht wurden. Bislang stehen 23 Opfer fest. Hierbei handelt es sich überwiegend um Mädchen, die zu den jeweiligen Tatzeiten im Alter von 4 bis 13 Jahren waren. Die bisherigen Ermittlungen lassen befürchten, dass die Täter sich in mehr als 1.000 Fällen an den Kindern vergangen haben. Der bislang erste nachgewiesene Fall geht auf das Jahr 2008 zurück. Zum damaligen Zeitpunkt war eine 8-Jährige das Opfer eines heute 56-jährigen Mannes aus Lügde. Dieser sowie zwei weitere Tatverdächtige wurden festgenommen und sitzen in Untersuchungshaft. Das bei den Tatverdächtigen sichergestellte Beweismaterial ist sehr umfangreich. Neben 10 Computern und 9 Mobiltelefonen wurden über 40 Festplatten und über 400 weitere Datenträger sichergestellt. Die Auswertung der sich darauf befindlichen Daten dauert an.

 

Eine Zeugin gab im November 2018 Hinweise auf einen 56-jährigen Mann aus Lügde. Dieser hatte seit dem Jahr 2016 ein damals noch 5-jähriges Kind in Betreuung und sollte eine 6-jährige Freundin seines Pflegekindes sexuell missbraucht haben. Bereits in den ersten Anhörungen der Kinder verdichteten sich die Hinweise darauf, dass der Mann sich nicht nur an der 6-jährigen Freundin, sondern auch an seinem mittlerweile 8-jährigen Pflegekind mehrfach vergangen haben könnte. Der 56-Jährige wurde bereits am 6. Dezember 2018 festgenommen und sitzt seitdem in Untersuchungshaft. Durchsuchungen in den Wohnräumen des Mannes sowie auf einem Campingplatz in Lügde, führten zum Auffinden von umfangreichen Beweismaterialien. Die Auswertungen elektronischer Datenträger sowie weitergehende Anhörungen führten die Ermittler zu weiteren Taten und Opfern, so dass die Polizei eine Ermittlungskommission gründete. Diese besteht aus insgesamt neun Beamtinnen und Beamten.

 

"Bei der Auswertung der sichergestellten Beweismittel und bei den Anhörungen der Kinder kamen perfide Einzelheiten zu Tage, die mich und die anderen Kolleginnen und Kollegen noch lange nach Dienstende beschäftigen", beschreibt der Leiter der Ermittlungskommission, Kriminalhauptkommissar Gunnar Weiß, die Ermittlungen.

 

Im Rahmen der Ermittlungen gelangten zwei weitere Tatverdächtige in den Fokus. Diese standen mit dem bereits festgenommenen 56-Jährigen in Kontakt und tauschten auch Material mit kinderpornografischen Inhalten aus. Zum Teil begingen die Tatverdächtigen den Missbrauch unter Beteiligung der anderen.

 

Im Januar beantragte die Detmolder Staatsanwaltschaft zwei weitere Haftbefehle, die das Amtsgericht Detmold erließ. Daraufhin wurde am 10. Januar 2019 ein 48-jähriger Mann aus Stade an seiner Wohnanschrift in Niedersachsen festgenommen. Ein 33-jähriger Steinheimer (Kreis Höxter) wurde am 11. Januar 2019 in Lügde festgenommen. Beide Männer befinden sich seitdem in Untersuchungshaft.

 

Neben den Ermittlungen wegen schweren sexuellen Missbrauchs haben sich weitere Ermittlungsstränge ergeben. Ein Strang umfasst die Kinderpornografie, die sich auch auf eine Verbreitung im Internet erstreckt. Weiterhin wird das Verhalten der für die Jugendfürsorge zuständigen Ämter im Kreis Hameln / Pyrmont und im Kreis Lippe auf ein eventuelles strafrechtlich relevantes Handeln oder Unterlassen überprüft.

 

Alle 23 Opfer sind in Sicherheit, die Polizei hat umfangreiche Opferschutzmaßnahmen eingeleitet. "Dem Opferschutz und der Opfernachsorge räumen wir einen hohen Stellenwert ein", betont der Erste Kriminalhauptkommissar Achim Tietz als Leiter des zuständigen Kriminalkommissariats. "Wir haben entsprechende Hilfen für die Kinder, für betroffene Angehörige aber auch für unsere Kolleginnen und Kollegen der Ermittlungskommission Camping angeboten."

 

Sachdienliche Hinweise nimmt die Kreispolizeibehörde Lippe unter der Rufnummer 05231 / 609 - 30 56 entgegen.


Mehr als 300 Gramm Marihuana bei Verkehrskontrolle entdeckt

29.01.2019 / PM

Bad Driburg/Warburg.  Ein beachtlicher Drogenfund gelang der Polizei im Kreis Höxter: Mehr als 300 Gramm Marihuana und 190 Gramm Haschisch führten drei Männer aus dem Kreis Höxter mit sich, als sie am vergangenen Mittwoch bei Neuenheerse im Rahmen einer allgemeinen Verkehrskontrolle angehalten wurden. Bei der Überprüfung des Autos stellten die Polizeibeamten einen deutlichen Marihuana-Geruch fest. Im Rucksack eines Mitfahrers entdeckten die Beamten ein Paket mit 250 Gramm Marihuana und 190 Gramm Haschisch. Außerdem händigte der Fahrer der Polizei zwei kleine Packungen mit jeweils 35 Gramm Marihuana aus. Alle drei Verdächtigen im Alter zwischen 33 und 27 Jahren wurden zur Polizeiwache nach Höxter gebracht und dort vernommen. Im Rahmen der weiteren Ermittlungen wurde auch die Wohnung eines Verdächtigen im Stadtgebiet Warburg durchsucht. Auch hier wurden die Beamten fündig und stellten weitere 80 Gramm Marihuana und 200 Gramm Amphetamine sicher. Die Beschuldigten müssen sich nun in einem Verfahren wegen illegalem Handel mit Betäubungsmittel verantworten.


Unfallwagen mit Trecker vom Feld gezogen

28.01.2019 / PM

Warburg. Erheblicher Sachschaden entstand durch einen Unfall an der K 15, bei dem ein Fahrzeug zwischen Daseburg und Dössel von der Straße abkam und auf einem angrenzenden Feld landete. Das Auto wurde danach offenbar von einer landwirtschaftlichen Zugmaschine vom Acker gezogen. Durch den Unfall und die Bergung auf dem weichen Untergrund wurde die eingesäte Feldflur auf einer Länge von 180 Metern erheblich in Mitleidenschaft gezogen. Der Unfall wurde der Polizei in Warburg am Sonntagvormittag, 27. Januar, angezeigt. Als die Beamten vor Ort eintrafen, um den Schaden zu begutachten, befand sich bereits kein Fahrzeug mehr auf dem Feld. Deutlich zu erkennen waren allerdings frische Dreck- und Reifenspuren auf der Straße. Die Polizeibeamten folgten den Spuren bis zu einem landwirtschaftlichen Hof in Daseburg. Hier entdeckten sie in einer Scheune sowohl einen total beschädigten VW Golf als auch den Trecker, mit dem das Auto offensichtlich abgeschleppt wurde. Der vermutliche Fahrer des verunglückten Golf konnte zunächst nicht angetroffen werden. Nach aktuellem Stand der Ermittlungen war der Fahrer auf der K15 von Daseburg in Richtung Dössel in einer Linkskurve vermutlich durch nicht angepasste Geschwindigkeit nach rechts von der Fahrbahn abgekommen. Hierbei beschädigte er einen Leitpfosten und ein Verkehrsschild samt Standrohr, wobei sogar der Betonfuß aus dem Erdreich gerissen wurde. Fahrzeugteile lagen noch auf der kompletten Länge der beschädigten Feldflur. Ein Zeuge hatte beobachtet, wie das Fahrzeug mit einem Ackerschlepper aus dem Feld gezogen und abgeschleppt wurde. Der Sachschaden wird insgesamt auf mindestens 16.500 Euro geschätzt. Der Unfallfahrer wird sich nicht nur wegen des entstanden Sachschadens, sondern auch wegen unerlaubten Entfernens vom Unfallort verantworten müssen.


Unbekannte konnte identifiziert werden.

28.01.2019 / PM

Hessisch Oldendorf. Die unbekannte Frau, die am Mittwoch (23.01.2019) durch Passanten in Hessisch Oldendorf angetroffen wurde, konnte am Samstag (26.01.2019) identifiziert werden.

 

Die 42-jährige Frau aus Berlin war dort bereits vermisst gemeldet worden. Die Polizei Berlin wurde auf die Öffentlichkeitsfahndung aufmerksam und meldete sich bei der Dienststelle in Hameln. So konnte die Frau identifiziert werden. Sie stammt aus einer Wohngruppe in Berlin.

 

Auch der Gesundheitszustand der Frau hat sich, nach einer medikamentösen Einstellung in einer Klinik, deutlich verbessert. So konnte auch sie einzelne Angaben über ihre Personalien machen.

 

Die Fotos der Frau wurden, aufgrund der erfolgreichen Identifikation, aus den sozialen Netzwerken sowie der offiziellen Pressemeldung entfernt. (siehe Meldung vom 24.01.2019 


PKW fängt Feuer nach Unfall

26.01.2019 / PM

Borgentreich. Nach einem Verkehrsunfall, bei dem sich die 21-jährige Fahrerin aus Willebadessen verletzte, ging der verunfallte Opel Meriva in Flammen auf. Die Frau war am Samstag, 26.01.2019, gegen 09.20 Uhr, auf der L763 von Borgentreich in Richtung Willebadessen-Eissen unterwegs, als sie auf der mit Schneematsch bedeckten Straße in einer Kurvenkombination nach rechts von der Fahrbahn abkam. Sie fuhr zunächst gegen einen Baum und rutsche dann in den Straßengraben. Dort fing der Wagen Feuer, als die junge Fahrerin das Fahrzeug bereits aus eigener Kraft verlassen hatte. Die Frau wurde mit einem Rettungswagen in ein Krankenhaus gebracht. Die Feuerwehren aus Borgentreich und Eissen löschten den Opel ab, der anschließend von der Unfallstelle abgeschleppt wurde. Für die Unfallaufnahme und die Bergung des Fahrzeugs war die Landstraße für ca. eineinhalb Stunden gesperrt, der Verkehr wurde durch die Polizei abgeleitet. Es entstand ein Sachschaden in Höhe von ca. 10.000 Euro. 


Wer erkennt die unbekannte Frau?

24.01.2019 / PM

Hessisch Oldendorf. Am Mittwoch, den 23.01.2019, wurden Beamte der Polizeistation Hessisch Oldendorf, gegen 15.40 Uhr, in die Straße "Paschenburg" in Fischbeck gerufen, weil dort eine weibliche Person auf der Straße umherirren würde.

 

Der Sachverhalt traf so zu. Als die Beamten am Einsatzort eintrafen, lief die Frau augenscheinlich orientierungslos umher.

Auf Nachfrage gab sie an, nicht zu wissen, wer sie sei. Sie wisse weder ihren Namen, noch könne sie sagen, wo sie wohne, oder wann sie letztmalig gegessen, oder geschlafen habe.

Eine Nachfrage im Ort (Stadtverwaltung, Bäcker, Frisör) verlief ergebnislos. Die Personalien der Frau konnten nicht in Erfahrung gebracht werden. Weitere Ermittlungen bei umliegenden Krankenhäusern führten ebenfalls zu keinem Ergebnis.

 

Die Frau hatte weder Bargeld, noch Schlüssel bei sich. Aufgrund ihres Zustandes (zudem war sie mehrfach einuriniert und viel zu dünn gekleidet) wurde die Unbekannte zunächst in einer Klinik untergebracht. 

Die unbekannte Frau kann wie folgt beschrieben werden: - ca. Mitte 30 - ca. 170 cm groß - dick - spricht Hochdeutsch - fettige, schulterlange, schwarze Haare - bekleidet mit einem grünen Anorak und einer dünnen weiß/grau karierten Stoffhose (Schlafanzughose) - dunkelblaue Stoffschuhe mit heller Sohle - Wollschal - Gelblich verfärbte Finger (Raucher) 

Eine Vermisstenanzeige liegt bis dato nicht vor. Foto wurde entfernt


Fahren mit einem nicht zugelassenen Pkw

22.01.2019 / PM 

Bad Pyrmont.  Am 21.01.2019, gegen 07.00 Uhr, wurde auf der Schillerstraße in Bad Pyrmont eine 40-jährige Frau aus Bad Pyrmont mit einem Opel Corsa überprüft. Bei der Kontrolle wurde festgestellt, dass das Fahrzeug aktuell nicht zugelassen und die Kennzeichen entstempelt sind. Gegen die Frau wird eine Strafanzeige geschrieben. Der 45-jährige Fahrzeughalter saß auf dem Beifahrersitz und bekommt ebenfalls eine Anzeige.


Gegen Baum gefahren

20.01.2019 / PM

Brakel.  Am Samstag, 19.01.2019, um 23.55 Uhr, befuhr ein 46-jähriger Pkw-Fahrer die K 39 von Beller nach Hembsen. In einer Rechtskurve fuhr er mit dem Fahrzeug geradeaus und prallte gegen einen Baum. Dabei verletzte sich der Fahrzeugführer leicht. Bei der Unfallaufnahme wurde festgestellt, dass er unter Alkoholeinfluss stand. Daher wurde die Entnahme einer Blutprobe angeordnet und der Führerschein sichergestellt. Es entstand ein Sachschaden von ca. 11000 EUR.


Bundesweite Durchsuchungen bei mutmaßlichen Mitgliedern der Gruppierung "National Socialist Knights of the Ku-Klux-Klan Deutschland"

17.01.2019 / PM

Stuttgart/Holzminden. Gemeinsame Pressemitteilung von Staatsanwaltschaft Stuttgart und Landeskriminalamt Baden-Württemberg:

Exemplarisches Bild der sichergestellten Gegenstände.
Exemplarisches Bild der sichergestellten Gegenstände.

Gestern Morgen durchsuchten unter der Leitung des Landeskriminalamts Baden-Württemberg Einsatzkräfte zeitgleich zwölf Wohnobjekte in Baden-Württemberg, Bremen, Hamburg, Niedersachsen, Nordrhein-Westfalen, Rheinland-Pfalz, Sachsen-Anhalt und Thüringen.

 

Die Durchsuchungen erfolgten im Auftrag der Staatsanwaltschaft Stuttgart - Abteilung Staatsschutz - und richten sich gegen 17 Beschuldigte im Alter von 17 bis 59 Jahren. Diese stehen im Verdacht, eine kriminelle Vereinigung mit dem Namen "National Socialist Knights of the Ku-Klux-Klan Deutschland" gebildet zu haben. Die Mitglieder eint ihre rechte Gesinnung, die sich unter anderem in einer Glorifizierung des Nationalsozialismus äußert. Teile der Gruppierung zeigen zumindest verbale Gewaltbereitschaft, planen sich zu bewaffnen und hegen Gewaltfantasien. Auf die Spur der mutmaßlichen Mitglieder der Vereinigung kamen die LKA-Ermittler durch die Auswertung von Chatprotokollen eines beschlagnahmten Mobiltelefons in einem vorangegangenen Ermittlungsverfahren wegen des Verwendens von Kennzeichen verfassungswidriger Organisationen.

 

Die Ermittlungen des LKA Baden-Württemberg richten sich mittlerweile gegen rund 40 Beschuldigte aus dem gesamten Bundesgebiet. Nach der bisherigen Einschätzung konnten keine Hinweise auf Verbindungen zu anderen Ku-Klux-Klan-Gruppierungen erlangt werden, jedoch sympathisieren die mutmaßlichen Gruppenmitglieder mit nationalsozialistischem Gedankengut. Die Rekrutierung der Mitglieder erfolgt unter anderem über das Internet. Die Kommunikation fand hauptsächlich über Soziale Medien statt. Zur Finanzierung der Gruppierung werden monatliche Mitgliedsbeiträge erhoben.

 

Ziel der Durchsuchungsmaßnahmen war die Sicherstellung von Beweismitteln, wie Waffen, Munition und Unterlagen, die Hinweise auf die Struktur der Gruppierung geben können.

 

Am Einsatz waren bundesweit rund 200 Polizeibeamte der Polizeien der vorstehend genannten Bundesländer, darunter auch Spezialeinheiten und die Staatsanwaltschaft Stuttgart beteiligt.

 

Bei der Aktion stellten die Ermittler insgesamt über 100 Waffen sicher. Darunter in großer Menge verbotene Waffen. Sichergestellt wurden mehrere Schreckschusswaffen mit Munition, Luftdruckwaffen, eine Vielzahl von Schwertern und Macheten, Faust- und Butterflymessern, Wurfsterne und Teleskopschlagstöcke. Außerdem wurden Urkunden, Mitglieder- und Beitragslisten, T-Shirts und Symbole der Gruppierung "National Socialist Knights of the Ku-Klux-Klan Deutschland", elektronische Speichermedien, Computer sowie Mobiltelefone, vorgefunden. Die sichergestellten Unterlagen müssen nun ausgewertet werden.

Auch im Landkreis Holzminden wurde ein Objekt durchsucht.


Todesermittlungen nach Leichenfunden in Einfamilienhaus

Stichverletzungen und Suizid

15.01.2019 / PM

Paderborn. Am Montag, 14. Januar 2019, hat die Polizei in einem Einfamilienhaus an der Hochstiftstraße gegen 07.10 Uhr eine männliche und eine weibliche Leiche aufgefunden. Die Todesumstände waren unklar.

 

Zur Aufklärung übernahmen Todesermittler der Paderborner Kripo die Untersuchungen. Die Verstorbenen wurden als das in dem Haus wohnende Ehepaar (Mann 56/ Frau 46) identifiziert. Hinweise aus dem persönlichen Umfeld des Ehepaars hatten den Polizeieinsatz am Morgen ausgelöst.

 

Die Staatsanwaltschaft Paderborn beantragte die Obduktion der Leichname. Noch am Montagnachmittag erfolgten die Untersuchungen der Gerichtsmedizin.

 

Laut ersten Ergebnissen der Obduzenten ist die Frau infolge mehrerer Stichverletzungen verstorben. Hinsichtlich des Mannes ist von einem Suizidalgeschehen auszugehen. Hinweise auf die Beteiligung Dritter liegen derzeit nicht vor.


Spurensuche am Fahrzeug / Foto: Polizei
Spurensuche am Fahrzeug / Foto: Polizei

Wer hat weißen Transporter mit Autotrailer gesehen?

Ausgeschlachtetes Fahrzeug sichergestellt

09.01.2019 / PM

Negenborn. Am zurückliegenden Wochenende wurde durch die Polizei Stadtoldendorf südlich der Ortschaft Negenborn im Bereich der dortigen Baustelle zur Ortsumgehung B64 eine ausgeschlachtete Fahrzeugkarosserie sichergestellt.

 

Am Samstagnachmittag (05.01.19) gegen 14.00 Uhr hatte eine Anwohnerin eine männliche Person an einem weißen Transporter mit Anhänger nahe des dortigen Wasserrückhaltebeckens bemerkt, welcher anschließend über die Baustellenzufahrt Richtung Negenborn wegfuhr. Aufgrund der Entfernung zum Ort ist lediglich eine grobe Fahrzeugbeschreibung bekannt. Nach Feststellung des zurück gelassenen Fahrzeugs informierte die Anwohnerin die Polizei.

 

Diese konnte ermitteln, dass es sich bei dem dunkelgrauen VW Golf VII um ein bereits im September 2018 in Hannover entwendetes Fahrzeug handelte. Es scheint so, dass die Fahrzeugreste nun in der Gemarkung Negenborn entsorgt werden sollten. Hierzu hat der oben genannte größere weiße Transporter mit dem Trailer aus Richtung Kratzeberg kommend zunächst die Ortschaft Negenborn befahren, dort gedreht und das Baustellengelände aufgesucht.

 

Im Rahmen der polizeilichen Maßnahmen vor Ort wurde festgestellt, dass der Abstellbereich insbesondere durch Fußgänger bzw. Hundehalter frequentiert ist. Aus diesem Personenbereich bzw. Anwohnern in Negenborn verspricht sich die Polizei nun weitere Hinweise zur Aufklärung.


Verkehrsunfall mit 1 schwer verletzten Person

09.01.2019 / PM

Bad Driburg. An der Einmündung der L 828 zur L 954 kam es am Dienstagnachmittag zu einem Verkehrsunfall bei dem die Fahrerin eines Citroen schwer verletzt wurde. Der blaue Citroen kam aus Richtung Buke, die Fahrerin wollte nach links in Richtung Neuenheerse abbiegen. An der Einmündung stieß sie mit einem entgegenkommenden weißen Dacia zusammen, der die L 828 von Willebadessen in Richtung Buke befuhr. Die 50 jährige Fahrerin des Citroen aus Bad Driburg wurde durch den Unfall verletzt und nach erster Versorgung an der Unfallstelle in ein Paderborner Krankenhaus gebracht. Der 37 jährige Fahrer des Dacia aus Altenbeken wurde nicht verletzt. Beide Fahrzeuge wurden stark beschädigt und mussten abgeschleppt werden. Es entstand Sachschaden von ca. 14000 EUR.  


Diebstahl an Kraftfahrzeugen

06.01.2019 / PM

Höxter. Im Zeitraum von Freitag , 04.01.2019, 22.00 h bis Samstag, 05.01.2019, 13.45 h wurden in Albaxen in der Wehrstraße an einem dort abgestelltem Audi Sachbeschädigungen begangen (Scheibenwischer verbogen), sowie Scheibenwischer des Fahrzeugs entwendet. Hinweise auf einen Verursacher nimmt die Polizei Höxter unter 05271-962-0 entgegen.


Bilanz/Resümee des Einsatzaufkommens zum Jahreswechsel 

02.01.2019 / PM

Landkreis Holzminden. Die Polizei im Landkreis Holzminden verzeichnete eine annähernd "normale/n" Silvesternacht/Neujahrstag.

 

Leider wurde sich nicht in allen Fällen an die einschlägigen Verbote im Zusammenhang mit Silvesterfeuerwerkskörpern gem. der Sprengstoffverordnung (Auszug: "Das Abbrennen pyrotechnischer Gegenstände in unmittelbarer Nähe von Kirchen, Krankenhäusern, Kinder- und Altersheimen sowie besonders brandempfindlichen Gebäuden oder Anlagen ist verboten....") gehalten. Zu den brandempfindlichen Gebäuden zählen auch Fachwerkhäuser, wie sie u.a. in der Altstadt vorzufinden sind. So wurden leider dennoch in der Altstadt von Holzminden Feuerwerkskörper entzündet. Dies hatte zumindest dort in einem Fall einen Feuerwehr- und Polizeieinsatz zur Folge. In der Halbmondstraße waren Gegenstände auf einem Balkon vermutlich durch Feuerwerkskörper in Brand geraten. Der Brand konnte glücklicherweise schnell gelöscht werden. Größerer Schaden entstand nicht, Personen wurden nicht verletzt. Ein Verursacher steht nicht fest!

 

Nicht ganz so glimpflich verlief ein bereits am frühen Silvesterabend (ca. 21.30 Uhr) gemeldeter Wohnungsbrand in Hunzen, Landkreis Holzminden. Hier war vermutlich ein Adventskranz in Brand geraten und ist auf die Wohnung übergegangen. Die 73-jährige Bewohnerin blieb zum Glück unverletzt. Die Wohnung soll derzeit unbewohnbar sein. Zur Schadenshöhe können noch keine konkreten Angaben gemacht werden. Auch zu weiteren kleineren Bränden, vermutlich verursacht durch Feuerwerkskörper, mussten Polizei und Feuerwehr in Stadt und Landkreis ausrücken. Zu größeren Sachschäden in dem Zusammenhang kam es nicht, Personen wurden nach der Polizei vorliegenden Erkenntnissen nicht verletzt!

 

Zu überproportionalen nennenswerten Rohheits-/Gewaltdelikten wie z.B. Körperverletzungen, insbesondere unter Alkoholeinwirkung, kam es in der Silvesternacht nach polizeilichen Erkenntnissen nicht. Lediglich in zwei Fällen musste die Polizei einschreiten und eine Anzeige aufnehmen. In Holzminden wurden zwei Opfer (21 und 26 Jahre) auf offener Straße von einem Unbekannten zu Boden gestoßen und anschließend mit der flachen Hand ins Gesicht geschlagen. In Ottenstein gerieten Partygäste (19 und 29 Jahre) aneinander und es kam zu wechselseitigen Körperverletzungen und Sachbeschädigungen.


Foto: Polizei
Foto: Polizei

Mülltonne in einer Garage gerät in Brand

28.12.2018 / M. Zühlsdorf

Brakel. Eine Mülltonne in einer offenstehenden Garage neben einem Einfamilienhaus in Brakel-Gehrden ist am Abend des 27. Dezember in Brand geraten. Aus noch ungeklärten Gründen hatte sich gegen 18:30 Uhr der Inhalt einer Mülltonne entzündet, das Feuer hatte dann auf eine nebenstehende Tonne und auf weitere Gegenstände in der Garage übergegriffen. Nachbarn hatten bei den ersten Löschversuchen geholfen, bis die Feuerwehr eintraf. Sie konnte den Brand schnell löschen und ein Übergreifen der Flammen auf das angrenzende Wohnhaus verhindern. Der Sachschaden ist gering. Personen wurden nicht verletzt, allerdings vorsorglich im Krankenhaus untersucht.


Wo sind die Fahrräder abgeblieben?

Garagen und Fahrzeuge geöffnet

21.12.2018 / PM

Stadtoldendorf. Seit dem Morgen des 21.12.18 beschäftigt sich die Polizei in Stadtoldendorf unter anderem mit dem Diebstahl von zwei Rennrädern aus einer Garage im Wohnviertel "Über der Mühle". Die auffällig weißlackierten Fahrräder der Marken "Viking" und "Cycletool" wurden nach Öffnen einer auf einem Grundstück befindlichen Garage entwendet. Weiterhin wurde in der Nachbarschaft ein in der Grundstückszufahrt abgestellter Pkw durchwühlt und aus diesem Werkzeug sowie ein Rucksack mitgenommen.

 

Auch in anderen Wohnbereichen in Stadtoldendorf (Deenser Straße und Oststraße) kam es zu ähnlichen Handlungen. In bisher bekannten drei weiteren Fällen verschaffte man sich auch hier Zugang zu auf Grundstücken abgestellten Fahrzeugen, zum Teil nachdem Garagen geöffnet wurden. In den Fahrzeugen vereinzelt befindliche Wertgegenstände wurden hier nicht entwendet.

 

Die Ermittler der Polizei in Stadtoldendorf bitten um Mitteilung von Hinweisen über nächtliche Feststellungen von Anwohnern, insbesondere über den Verbleib der auffälligen Rennräder (05532/90130).

 

Weiterhin appelliert die Polizei daran, abgestellte Pkw auch auf Grundstücken bzw. in Garagen verschlossen zu halten bzw. die Garagen gegen unberechtigtes Betreten zu sichern.


Wieder falsche Polizisten am Telefon

17.12.2018 / PM

Willebadessen/Peckelsheim. Eine neue Welle von Anrufen durch Unbekannte, die sich als Polizisten ausgeben, erreichte am Sonntagabend mehrere Personen im Bereich Willebadessen und Peckelsheim. Vier dieser betrügerischen Anrufe, die sich alle am 16. Dezember zwischen 17:30 Uhr und 19:50 Uhr ereigneten, wurden bei der Polizei in Höxter bisher zur Anzeige gebracht. Die "Masche" war immer ähnlich: Der männliche Anrufer, der akzentfrei deutsch sprach, gab sich als Polizeibeamter des "Raubdezernates Warburg" aus und befragte die Angerufenen nach einem Raubdelikt in der Nähe. Das Telefonat wurde dann jeweils schnell beendet, Forderungen oder Fragen nach Wertsachen wurden nicht gestellt. Die Angerufenen reagierten jeweils skeptisch und informierten anschließend die Polizei. Bislang ist nicht bekannt, wie viele Anrufe tatsächlich stattgefunden haben. Die Polizei weist in diesem Zusammenhang darauf hin, dass Polizeibeamte solche Anrufe nicht tätigen. Die Polizei erfragt telefonisch keine Bankdaten wie Kontonummer und Kontostand, Inhalte von Schließfächern oder im Haus befindliche Wertgegenstände. Geben Sie unbekannten Personen keine Auskünfte über Ihre Vermögensverhältnisse oder andere sensible Daten. Wenn Sie einen solchen Anruf erhalten, gehen Sie davon aus, dass man versucht Sie zu betrügen. Übergeben Sie unbekannten Personen niemals Geld oder Wertsachen. Die Polizei wird Sie niemals auffordern, Wertsachen und Geld an einen vermeintlichen Polizisten zu übergeben. Wenn Sie Opfer eines solchen Anrufes geworden sind, wenden Sie sich in jedem Fall an die Polizei und erstatten Sie eine Anzeige. 


Hoher Schaden bei Einbruch in Dachdeckerfirma

16.12.2018 / PM

Höxter. Werkzeug und Maschinen im Wert von mind. 30.000 Euro fiel den bisher unbekannten Einbrechern in Albaxen in die Hände. Es wurden aus einer Halle an der Schwalenberger Straße und den dort abgestellten Firmenfahrzeugen u.a. Handkreissägen, Bohrmaschinen und Motorsägen entwendet. Der Sachschaden an Fahrzeugen und Türen wird auf mehrere Tausend Euro geschätzt. Die Tatzeit liegt zwischen Freitagnachmittag und Samstagvormittag.


Gegen Baum geprallt

14.12.2018 / PM

Brakel. Aus noch bislang ungeklärten Gründen ist am Freitag, 14. Dezember, die Fahrerin eines schwarzen Alfa Romeo MiTo von der Straße abgekommen und gegen einen Baum geprallt. Gegen 10.30 Uhr befuhr die 23-Jährige die K 18 zwischen Bad Driburg und Brakel, als ihr Wagen im Bereich Emderhöhe ins Schleudern geriet, nach rechts von der Fahrbahn abkam und an einem Baum zum Stehen kam. Das Auto wurde erheblich beschädigt, der Sachschaden wird auf 10.000 Euro geschätzt. Die Fahrerin erlitt leichte Verletzungen.

 


Pkw prallt gegen Mauer, Fahrer leicht verletzt

13.12.2018 / PM 

Holzminden. Am Mittwoch gegen 20.30 Uhr kam es im Stadtgebiet von Holzminden zu einem Verkehrsunfall. Ein 24-Jähriger aus Höxter befuhr mit seinem Pkw Honda den Hohen Weg in Richtung Sparenbergstraße hinab und kam aus vermutlich nicht angepasster Geschwindigkeit nach rechts von der Fahrbahn ab. Dort prallte der Pkw gegen eine Mauer. Anschließend kam der Pkw in einer schräg gegenüberliegenden Hofeinfahrt in einem dortigen Zaun zum Stehen. Der Fahrzeugführer wurde dabei leicht verletzt und vorsorglich in das Krankenhaus Holzminden gebracht. Der Pkw und der Zaun wurden erheblich beschädigt.

 


Die Polizei berichtet

Glück im Unglück

12.12.2018 / PM 

Bad Pyrmont. Glück im Unglück hatte eine 41-jährige Frau aus Barntrup am 10.12.2018, als sie mit einem 18 Jahre alten Pkw Renault gegen 12.45 Uhr die L 430 von Bad Pyrmont in Richtung Hagen befuhr. In der ersten Rechtskurve lenkte sie ihr Fahrzeug ohne erkennbaren Grund nach rechts in den Straßengraben. Der Pkw stieß mit der Front in die Böschung und kippte auf die Fahrerseite. Die Fahrerin wurde bei dem Unfall leicht verletzt und wurde mit einem Krankenwagen ins Bathildiskrankenhaus gefahren. Am Pkw entstand wirtschaftlicher Totalschaden. Das Fahrzeug musste von einem Abschleppfahrzeug geborgen werden.

 


Auto landet hochkant am Verkehrsschild 

10.12.2018 / M. Zühlsdorf

Marienmünster. Hochkant an einem Straßenschild ist ein Fahrzeug nach einem Unfall auf der B 239 bei Marienmünster zum Stehen gekommen. Der 28-Jährige Fahrer war mit seinem grauen Mazda 2 auf der dreispurigen B 239 in Fahrtrichtung Höxter unterwegs, als er aus noch nicht abschließend geklärten Gründen ins Schleudern kam, die Gegenfahrbahn überquerte und im linken Seitengraben aufrecht am Verkehrsschild landete. Der Fahrer zog sich leichte Verletzungen zu, konnte das Krankenhaus nach ambulanter Versorgung aber wieder verlassen. Der Sachschaden liegt bei rund 7.200 Euro. 


Polizei sucht Zeugen

Postkasten durch Explosion zerstört

10.12.2018 / PM 

Holzminden. Ein Postkasten in Herste ist am Sonntag gegen 20:15 Uhr durch eine Explosion vollständig zerstört worden. Auch die darin befindlichen Briefe wurden in Mitleidenschaft gezogen, der Gesamtschaden wird auf rund 2.000 Euro geschätzt. Beobachtet wurden mindestens vier unbekannte männliche Täter, die nach der Sprengung mit einem blauen Kleintransporter geflüchtet sind. Die Polizei in Bad Driburg bittet um weitere Hinweise aus der Bevölkerung unter der Telefonnummer 05253/98700. 


Verkehrsunfall mit Flucht

09.12.2018 / PM 

Höxter. Am Samstag, 08.12.2018 kam es gegen 18.50 in der Tiefgarage der Uferstraße zu einem Verkehrsunfall auf dem Stellplatz Nr. 29 . Ein unbekannter Fahrzeugführer wurde durch Zeugen dabei beobachtet, wie er mit seinem Fahrzeug einen blauen Dacia, der dort parkte beschädigte. Der unbekannte Fahrzeugführer entfernte sich ohne eine Schadensregulierung einzuleiten. Es entstand ein Sachschaden in Höhe von ca. 1000,- Euro. Weitere Zeugen werden gebeten sich mit sachdienlichen Hinweisen an die Polizei Höxter unter 05271-962-0 zu wenden.


"Echt Hart.": Aufklärungskampagne "Crash Kurs NRW" zum 75. Mal im Kreis Höxter

03.12.2018 / PM

Kreis Höxter. "Realität erfahren. Echt Hart." Dass sich hinter diesem Motto der Verkehrssicherheits-Kampagne "Crash Kurs NRW" der Polizei Höxter nicht nur leere Worte verbergen, erleben zum inzwischen 75. Mal Schüler eines zehnten Jahrgangs im Kreis Höxter. Die eindringlichen Erzählungen von Rettungskräften, Notfallseelsorgern und Polizeibeamten über tödliche Unfälle mit jungen Fahrern, die sich im Kreisgebiet tatsächlich ereignet hatten, gehen den Schülern spürbar unter die Haut. Die zum Teil drastischen Schilderungen gehen bewusst über das direkte Unfallgeschehen hinaus und beleuchten auch die bitteren Folgen. Seit 2011 hat die Polizei im Kreis Höxter mit ihren regelmäßigen Aufklärungs-Vorträgen inzwischen 15.700 Schüler der jeweils zehnten Jahrgänge erreicht. "Wir wenden uns an junge Menschen vor dem Führerschein-Alter, um ein Bewusstsein für die Gefahren im Straßenverkehr zu wecken", erläutert Projektleiter Markus Tewes. Eine positive Tendenz lässt sich sogar in der Statistik ablesen: Starben im Jahrzehnt von 2000 bis 2010 noch 30 junge Menschen bei tödlichen Verkehrsunfällen, sind es im Zehnjahres-Zeitraum bis 2018 zehn. Der "Crash Kurs NRW" sei sicherlich ein kleiner Baustein für diese Entwicklung, ist der Erste Polizeihauptkommissar Markus Tewes überzeugt. Auch in der 75. Auflage kommt die Botschaft bei den 92 anwesenden Schülern in der Eggeschule in Peckelsheim an. Während Notärztin Dr. Martina Krüger aus Bad Driburg dramatische Szenen im Rettungswagen schildert und Polizeihauptkommissar Harald Hosemann berichtet, dass er zu nächtlicher Stunde einer Familie die Nachricht vom tödlichen Unfall ihres Sohnes überbringen muss, ist es bedrückend still im Saal. "Wir wollen euch nicht die Lust am Autofahren nehmen", betont Verkehrssicherheitsberater Thomas Kruse unterdessen. "Aber wir wollen euch bewusst machen, welche Gefahren entstehen können, wenn man sich nicht an die Regeln hält." Alkohol und Drogen haben am Steuer sowieso nichts verloren, auch Ablenkung zum Beispiel durch das Handy ist tabu. Die Aufklärungskampagne richtet sich ganz gezielt auch an Beifahrer. "Achtet darauf, zu wem ihr ins Auto steigt. Und habt den Mut, den Fahrer bei riskanter Fahrweise anzusprechen." Denn ein schwerer Unfall hat nicht nur Folgen für die direkt Beteiligten, sondern beschäftigen durchschnittlich 100 Personen im weiteren Umfeld: Angehörige, Freunde, auch die Helfer. Den Bad Driburger Feuerwehrchef Waldemar Gamenik bewegt selbst Jahre später noch ein Unfall, bei dem ein junger Fahrer zu Tode kam und zudem drei junge Mädchen auf der Rückbank verletzt wurden, die nach einer Feier zu dem Unbekannten ins Auto gestiegen waren. Seine Gedanken sind während des Einsatzes auch bei seinen Töchtern. Und Notfallseelsorgerin Petra Schult, die sich um Opfer, Angehörige und die Einsatzkräfte kümmert, weiß von einem bewegenden Fall zu berichten, bei dem ein junger Fahrer mit einem entgegenkommenden Auto zusammenstieß. Er überlebte. Die Frau in dem anderen Wagen nicht. "Er wollte sich entschuldigen. Aber er konnte es nicht wieder rückgängig machen", betont Petra Schult. So zeigt der "Crash Kurs NRW" auch in Peckelsheim wieder Wirkung, sind Schulleiter Martin Sälzer und sein Kollegium überzeugt. Die Schüler wurden im Unterricht auf das Thema und die Veranstaltung gut vorbereitet, die Ausstellung mit dem Titel "Straßen: Unorte des Sterbens" rundet das Präventions-Angebot der Polizei ab. Im kommenden Jahr wird die Vortragsreihe an den Schulen im Kreisgebiet weiter fortgesetzt. Projektleiter Markus Tewes ist zufrieden, dabei auf einen Kreis von rund 40 Ehrenamtlichen zählen zu können, die sich an den Vorträgen beteiligen. "Unsere 75. Veranstaltung ist ein schöner Anlass, allen einmal Danke zu sagen für ihr Engagement."


Zeugenaufruf nach Trickdiebstahl durch falsche Polizeibeamte

28.11.2018 / M. Zühlsdorf / PM

Delligsen. In Delligsen (Landkreis Holzminden) hat eine Seniorin ihr Erspartes an Trickbetrüger verloren. Die ältere Dame war in den vergangenen Tagen mehrfach angerufen worden. Der Mann am Telefon gab sich als Polizeibeamter aus und gaukelte vor, dass die ältere Dame überfallen werden solle. Am heutigen Dienstag sei sie erneut angerufen worden und nun sei es Ziel gewesen, Falschgeld aus dem Verkehr zu ziehen. Die Seniorin wurde mehrfach aufgefordert, Geld von der Bank zu holen, was die ältere Dame dann auch tat. Gegen 15.00 Uhr habe dann ein Mann das Geld abgeholt, um es zu "überprüfen". Die männliche Person wird wie folgt beschrieben:

 

 - Ca. 30" Jahre, eventuell auch jünger

- Größe ca. 180 cm

- dunkles, volles, kurzes Haar

- schlank

- dunkele Jacke

- akzentfreies Deutsch

Die Polizei bittet Zeugen die am Dienstagnachmittag in Delligsen, insbesondere im Bereich der Bergrat Koch Straße, verdächtige Feststellungen gemacht haben, sich mit der Polizei in Holzminden unter der u.a. Telefonnummer in Verbindung zu setzen. Die Polizei Holzminden gibt daher nochmals nachfolgende dringende Ratschläge: "Geben Sie niemals telefonisch persönliche Daten an Unbekannte weiter, auch nicht, wenn diese sich als Polizeibeamte ausgeben. Polizeibeamte, oder auch Bankangestellte, werden Sie am Telefon niemals von ihren persönlichen Vermögensverhältnissen, Bankdaten oder sonstigen sensiblen Daten befragen. Übergeben Sie Unbekannten niemals Geld oder Wertsachen. Auch nicht, wenn diese sich als Boten oder angebliche Polizeibeamte ausgeben. Die Polizei wird Sie niemals auffordern, Bargeld von der Bank abzuheben und für ihre Ermittlungen zu übergeben. Gibt sich der Anrufer als Polizeibeamter aus, lassen Sie sich dessen Namen geben und rufen Sie Ihre örtliche Polizeidienststelle unter der Ihnen bekannten oder im Telefonbuch verzeichneten Telefonnummer an und erkundigen Sie sich, ob dieser dort auch arbeitet und wie er erreichbar ist. Rufen Sie in diesem Zusammenhang niemals die möglicherweise in Ihrem Telefondisplay hinterlegte Nummer des Anrufers zurück oder nutzen gar die Rückruffunktion. Beachten Sie: die Polizei ruft Sie nie über die Nummer 110 an! Öffnen Sie unbekannten Personen nicht allein die Tür oder lassen Sie sie gar in Ihre Wohnung. Ziehen Sie nach Möglichkeit eine weitere Vertrauensperson hinzu. -Bleiben Sie misstrauisch. Bei Zweifeln kontaktieren Sie umgehend Ihre örtliche Polizei oder wählen Sie den Notruf 110!" Darüber hinaus bittet die Polizei all diejenigen, bei denen ebenfalls derartige Anrufe eingegangen und die eventuell auch geschädigt sind, sich umgehend mit der Polizei in Holzminden (05531/958-0) in Verbindung zu setzen.


Fahrerkabine ausgebrannt

27.11.2018 / M. Zühlsdorf / PM

Steinheim. Ein technischer Defekt in einem Sicherungskasten ist vermutlich verantwortlich für einen Brand in einem LKW. Der Fahrer, ein 50-jähriger Mann aus Bad Driburg, befand sich am Dienstagmorgen, 27.11.2018, gegen 06.10 Uhr, mit seinem Lastzug auf der Hauptstraße in Vinsebeck, als er den Brand feststellte. Ihm gelang es noch rechtzeitig sein Fahrzeug unbeschadet zu verlassen. Der LKW wurde durch die hinzugerufene Feuerwehr gelöscht. Der entstandene Schaden beträgt 6000 Euro. Da der LKW nicht mehr fahrbereit war, wurde er abgeschleppt.


Unerlaubtes Entfernen vom Unfallort

26.11.2018 / M. Zühlsdorf / PM

Bad Pyrmont. Am Samstag, 24.11.2018, wurde der Polizei gegen 13.30 Uhr gemeldet, dass im Bad Pyrmonter Ortsteil Baarsen ein älterer Herr mit einem massiv beschädigten Pkw versuche, eine Anhöhe hochzufahren. Beim Eintreffen des Streifenwagens saß der 72-jährige Fahrer und Halter noch bei laufendem Motor in seinem 14 Jahre alten Audi A 4. Die rechte Fahrzeugseite war erheblich beschädigt, insbesondere wiesen beide rechte Räder keinen Druck mehr auf den Reifen auf. Der Senior gab auf Befragen an, von seinem Wohnort in einem anderen Ortsteil nach Baarsen zur Bank gefahren zu sein. Auf der Rückfahrt habe er jetzt plötzlich Schwierigkeiten, den Berg hochzukommen. Von einem Unfall habe er nichts bemerkt. Bei der Spurensuche wurde festgestellt, dass der Pkw in Baarsen, in einer Linkskurve, nach rechts von der Fahrbahn abgekommen war und die dortige Leitplanke auf einer Länge von 30 Metern gestreift hatte. Augenzeugen berichteten, dass der Mann später immer wieder versucht habe, auf Felgen anzufahren, dies aber dauerhaft nicht gelungen sei. Der Gesamtschaden wird auf ca. 6.000 Euro geschätzt. Eine Beeinflussung durch Alkohol oder Drogen wird nach der Unfallaufnahme ausgeschlossen. Dennoch wird ein Bericht zur Überprüfung der Fahrtauglichkeit gefertigt.

 

Radfahrerunfall nach Alkoholgenuss 

25.11.2018 / M. Zühlsdorf / PM

Warburg. Ein 49-jähriger Radfahrer befuhr mit seinem Fahrrad die K11 (Burggraben) in Richtung Klockenstraße. Auf der stark abschüssigen Straße kam er nach rechts von der Fahrbahn ab und stieß gegen einen ordnungsgemäß geparkten Pkw einer 61 - Jährigen. Durch den Aufprall kam er zu Fall, verletzte sich im Kopfbereich und wurde mittels Rettungswagen ins Krankenhaus verbracht. Bei der Überprüfung des Verletzten im Krankenhaus stellten die aufnehmenden Polizeibeamten fest, dass der 49 - Jährige angetrunken war. Die Entnahme einer Blutprobe wurde angeordnet und ein Ermittlungsverfahren eingeleitet. Der Fahrradfahrer konnte das Krankenhaus nach ambulanter Behandlung wieder verlassen. Es entstand ein Sachschaden von ca. 200 EUR.


Gemeinsame Pressemitteilung der Staatsanwaltschaft Hildesheim und der Bundespolizeiinspektion Flughafen Hannover

Erfolgreicher Schlag gegen Schleuserorganisation

16.11.2018/ M. Zühlsdorf / PM

Hannover. Die Bundespolizeiinspektion Flughafen Hannover ermittelt seit Oktober 2018 im Auftrag der Staatsanwaltschaft Hildesheim gezielt gegen Personen einer Schleuserorganisation syrischer Herkunft. Hintergrund waren am Flughafen Hannover festgestellte versuchte unerlaubte Einreisen von syrischen Staatsangehörigen aus Griechenland. Bei stichpunktartigen Kontrollen wurden mehrfach auf andere Personen ausgestellte Dokumente vorgelegt. Nachermittlungen ergaben, dass die Syrer jeweils durch Schleuser begleitet wurden.

 

Das Phänomen des Einschleusens von Ausländern unter missbräuchlicher Nutzung von Ausweispapieren anderer Personen, insbesondere von deutschen Reiseausweisen für Flüchtlinge, ist sehr vielschichtig und ein verbreiteter modus Operandi, insbesondere bei Einreisen von den griechischen Inseln.

 

Hintergrund: Zur Verhinderung der unerlaubten Einreisen werden an den betroffenen Schwerpunktflughäfen in Griechenland durch die Bundespolizei sog. Grenzpolizeiliche Unterstützungsbeamte Ausland (GUA) eingesetzt, die derartige Einreiseversuche erkennen und in Zusammenarbeit mit den griechischen Beamten verhindern sollen.

 

Basierend auf den statistischen Meldungen der GUA wurden im Jahr 2017 an griechischen Flughäfen insgesamt rund 1.600 Ausweismissbräuche im Zusammenhang mit geplanten Reisebewegungen in andere EU Staaten und davon alleine rund 1.400 nach Deutschland festgestellt.

 

Im vorliegenden Fall richteten sich die Ermittlungen gegen mindestens -4- Schleuser, denen eine solche gewerbsmäßige Einschleusung nach dem o. a. modus operandi vorgeworfen wird. Im Zuge der Ermittlungen der Bundespolizei am Flughafen Hannover ergab sich in den Monaten September und Oktober 2018 ausgehend von Rhodos der Tatverdacht hinsichtlich -10- Einschleusungen an verschiedenen Flughäfen in Deutschland, darunter vor allem nach Hannover, Leipzig, Hamburg und München. Die Geschleusten, zumeist weibliche syrische Staatsangehörige, sollen im Einzelfall dafür mindestens 1.500 bis 2.000 EUR an die Schleuser gezahlt haben.

 

Am 1. November 2018 und 14. November 2018 schlugen die Ermittler zu. Sie nahmen einen der verdächtigten Schleuser auf frischer Tat fest und durchsuchten Wohnungen im Bereich des Landkreises Holzminden, Kyffhäuser, Oldisleben und Bad Frankenhausen (Thüringen). Dabei wurde umfangreiches Beweismaterial, darunter Mobiltelefone, mobile Datenträger, Buchungsunterlagen sowie mehrere Tausend Euro Schleuserlohn, beschlagnahmt. Gegen -3- der bisher 4 tatverdächtigen Schleuser wurde Untersuchungshaft angeordnet. Zwei Beschuldigte haben die Tatvorwürfe bereits eingeräumt.

 

Die weiteren Ermittlungen dauern an. Mit weiteren Tatverdächtigen ist in diesem Zusammenhang zu rechnen.


Mann erleidet tödliche Verletzungen

15.11.2018/ M. Zühlsdorf / PM

Bad Driburg. Auf der Landstraße 954, zwischen Bad Driburg und Reelsen, ist es zu einem Zusammenstoß zwischen einem Fußgänger und einem Lkw gekommen. Der Fußgänger verstarb an der Unfallstelle. Nach bisherigen Ermittlungen ging der Mann auf der L954 aus Richtung Reelsen kommend in Richtung Bad Driburg. Der Lkw fuhr in entgegengesetzter Richtung und es kam auf dem Fahrstreifen des Lkw zum Zusammenstoß. Weitere Ermittlungen dauern derzeit noch an. Die L954 war für die Dauer der Rettungsmaßnahmen und der Unfallaufnahme bis 14.00 Uhr für den Fahrzeugverkehr gesperrt.


Foto: Polizei
Foto: Polizei

Betrunken von der Fahrbahn abgekommen

14.11.2018 / M. Zühlsdorf / PM

Warburg. Ein 45-jähriger Mann aus Paderborn ist in den frühen Morgenstunden mit seinem VW Golf auf der Bundesstraße 7, in Höhe Ossendorf, verunfallt. Nach bisherigen Erkenntnissen befuhr der Mann die B7 aus Richtung Rimbeck kommend in Richtung Warburg und kam aus bislang nicht bekannten Gründen nach rechts von der Fahrbahn ab. Anschließend touchierte er mit seinem Fahrzeug einen Baum und wurde zurück auf die Fahrbahn geschleudert. Hier kam das Fahrzeug auf der Seite liegend zum Stillstand. Der Fahrer konnte trotz des Unfalls sein Fahrzeug unverletzt verlassen. Während der Unfallaufnahme stellten die aufnehmenden Polizeibeamten fest, dass der Golffahrer vermutlich unter Alkoholeinfluss stand. Ihm wurde durch einen Arzt eine Blutprobe entnommen und der Führerschein wurde sichergestellt. Das Führen von fahrerlaubnispflichtigen Fahrzeugen wurde dem Mann bis auf weiteres untersagt und eine Anzeige wurde gefertigt. Der Golf wurde beschädigt und musste durch ein Abschleppunternehmen geborgen werden. 


Frau täuscht Straftat vor und verursacht Großeinsatz

Betäubt und in Keller gesperrt

12.11.2018 / M. Zühlsdorf / PM

Aerzen. Am Samstagabend (10.11.2018) meldete eine Frau der Leitstelle der Feuerwehr eine Freiheitsberaubung zu ihrem Nachteil.

 

Gegen 20.09 Uhr wählte eine Frau den Notruf der Feuerwehr und teilte mit, dass sie in einem Keller eingesperrt worden sei. Nach der Meldung riss das Gespräch ab.

 

Der Sachverhalt wurde von der Feuerwehr an die Polizei weitergegeben. Durch einen Beamten der Kooperativen Regionalleitstelle (KRL) wurde die Frau umgehend zurückgerufen. Dem Beamten gegenüber gab sie an, dass sie vermutlich von ihrem Ex Lebensgefährten betäubt und dann in einem Kellerraum eingesperrt worden sei, von dem sie nicht wisse, wo dieser sich befinde. Da die Frau angab, dass der Akku ihres Handys fast leer sei, wurde das Gespräch vorerst beendet, um den Akku zu schonen.

 

Anhand von internen Recherchen konnte durch die Leitstelle in Erfahrung gebracht werden, dass es sich bei der Anruferin um eine 51 Jahre alte Frau aus Hameln handelte. Ebenso, dass die 51-Jährige in der Vergangenheit mehrfach Ärger mit ihrem 40 Jahre alten Ex Lebensgefährten, einem Mann aus Aerzen, hatte.

 

Durch Polizisten des Einsatz-und Streifendienstes wurden die Wohnanschriften in Hameln und Aerzen überprüft.

 

Der 40-Jährige konnte an seiner Wohnanschrift angetroffen werden. Er gab glaubhaft an, seine Ex letztmalig am Vormittag an ihrer Wohnanschrift gesehen zu haben. Auch eine Nachsuche in Wohnung und Keller- mit Einverständnis des Mannes - führten nicht zum Auffinden der Frau.

 

Durch KRL wurde im Anschluss mehrfach versucht, die 51-Jährige telefonisch zu erreichen, um weitere Informationen zu gewinnen. Das Handy war eingeschaltet, es wurde jedoch nicht mehr abgehoben. Da aufgrund der Gesamtumstände von einer konkreten Gefahr für die Frau ausgegangen werden musste, wurde eine Ortung für das Handy angeordnet.

 

Da das Ergebnis der Ortung jedoch viel zu ungenau war (Bereich Nordstadt Hameln), wurde gegen 22:30 Uhr ein Team vom LKA Niedersachsen angefordert, welches anhand einer speziellen Technik, ein eingeschaltetes Handy bis auf wenige Meter genau, orten kann.

 

Durch die Beamten vom LKA wurde das Mobiltelefon gegen 02:00 Uhr in einem Mehrparteienhaus in der Hamelner Nordstadt geortet. Polizeibeamte klingelten sich durch die Wohnungen. In einer Wohnung eines 40 Jahre alten Mannes wurden sie fündig und konnten die 51-Jährige wohlbehalten antreffen. Die Frau gab an, dass sie sich den Sachverhalt nur ausgedacht habe, um ihrem Ex Partner eins auszuwischen.

 

Gegen die Hamelnerin wurde eine Strafanzeige wegen Vortäuschen einer Straftat gefertigt. Außerdem wird sie die Kosten für den Einsatz tragen müssen. 


Blaues Mountainbike gestohlen

10.11.2018 / M. Zühlsdorf / PM

Höxter. In der Nagelschmiedstraße in Höxter ist ein Mountainbike der Marke "Cannondale" im Wert von rund 300 Euro gestohlen worden. Die Eigentümerin hatte das blaue Herren-Rad am Donnerstag gegen 18.30 Uhr mit einem Spiralschloss an einen Fahrradständer gekettet. Als sie um 19.25 Uhr zurückkam, bemerkte sie den Diebstahl. Auch das Spiralschloss war verschwunden. Wer Hinweise zu dem Fahrraddiebstahl geben kann, sollte sich mit der Polizei in Höxter, Telefon 05271/962-0, in Verbindung setzen.


Spiegel abgetreten - Polizei sucht weitere Zeugen

07.11.2018 / M. Zühlsdorf / PM

Holzminden. Am Dienstagabend gegen 21.35 Uhr wurde die Polizei zu einem Einsatz in den Jugendgarten in Holzminden gerufen. Aufmerksame Anwohner hatten verdächtig laute Geräusche von der Straße aus gehört und nachgeschaut. Dabei konnten sie feststellen, dass an einem geparkten Pkw der zuvor unversehrte Außenspiegel augenscheinlich abgetreten/geschlagen wurde. Eine lärmende Personengruppe konnte noch wahrgenommen werden, die sich dann in Richtung Forster Weg entfernte. Die eingesetzten Beamten konnten eine weitere Sachbeschädigung durch Abtreten eines Außenspiegels feststellen. Der derzeitige Schaden wird auf ca. 300 - 400 Euro geschätzt.

Weiterhin wurde eine Dixi-Toilette umgeworfen, dabei jedoch nicht beschädigt. Zeugen, die weitere Hinweise zum Vandalismus am gestrigen Abend geben können, werden gebeten sich mit der Polizei Holzminden unter der Telefonnummer 05531-958-0 in Verbindung zu setzen. 


Wäschetrockner gerät in Brand

05.11.2018 / M. Zühlsdorf / PM

Willebadessen. Ein brennender Wäschetrockner im Keller eines Einfamilienhauses in Schweckhausen hat am Sonntag gegen 16 Uhr hohen Sachschaden verursacht. Aus noch unbekannten Gründen geriet der Trockner während des Betriebes in Brand. Die Waschmaschine in dem Kellerraum wurde ebenfalls zerstört. Durch die Rauchentwicklung wurden die Innenräume des Hauses an der Straße Steinkuhle verrußt. Die Feuerwehren aus dem Bereich Peckelsheim und der Rettungsdienst waren mit 34 Einsatzkräften vor Ort, die Bewohnerin erlitt einen Schock. Der Sachschaden an den Geräten und in den Räumen wird auf mindestens 10.000 Euro geschätzt.


Umgestürztes Treckergespann blockiert Kreisstraße

04.11.2018 / M. Zühlsdorf / PM

Bad Driburg. Ein umgestürztes Treckergespann blockierte am Samstag für mehrere Stunden die Kreisstraße 18 zwischen Bad Driburg und Brakel. Gegen 09.00 Uhr geriet das Gespann aus Trecker und zwei Anhängern, die mit etwa 25 Tonnen Getreide beladen waren, auf einer abschüssigen Strecke kurz vor Bad Driburg ins Schleudern, die Anhänger stürzten um. Dabei verteilte sich die komplette Ladung auf der Fahrbahn bzw. im angrenzenden Straßengraben. Die Fahrzeuge und ein großes Stück der Leitplanke wurden erheblich beschädigt. Der 61-jährige Treckerfahrer und sein Beifahrer blieben zum Glück unverletzt. Die Bergungs- und Aufräumarbeiten dauerten bis in den Nachmittag, gegen 15.30 Uhr konnte der Kreisbauhof die Straße wieder freigeben.


Grundschule mit Farbe besprüht - Hinweisgeber gesucht

01.11.2018 / M. Zühlsdorf / PM

Borgentreich. Ein oder mehrere bislang unbekannte Täter besprühten im Schulzentrum Borgentreich im Bereich der Grundschule eine Metallrutsche und eine Gebäudewand mit rosa Sprühfarbe. Weitere Farbanhaftungen wurden im Bereich einer Fensterbank und eine gepflasterten Fläche im Innenhof der Schule festgestellt. Der entstandene Schaden beträgt rund 500 Euro. Die Polizei in Warburg, Tel. 05641 - 78800, nimmt Hinweise zu Tatverdächtigen entgegen. 


Bei Nebel gilt: Licht an, um rechtzeitig gesehen zu werden. / Foto: Polizei
Bei Nebel gilt: Licht an, um rechtzeitig gesehen zu werden. / Foto: Polizei

Jahreszeit stellt Fahrzeugführer vor viele Herausforderungen

Tagfahrlicht reicht bei Nebel nicht aus 

17.10.2018 / M. Zühlsdorf / PM

Kreis Höxter. Durch nasses Laub, Regenschauer oder erste Glätte wird die Fahrt schnell zur Rutschpartie. Auch plötzlich auftretende Nebelbänke und vermehrter Wildwechsel fordern im beginnenden Herbst die volle Aufmerksamkeit von allen Kraftfahrzeugführern. Es wird nun Zeit, das Fahrzeug "winterfest" zu machen. Gute Scheibenwischer und funktionierendes Licht sollten selbstverständlich sein.

 

Tagfahrlicht reicht zu dieser Jahreszeit oft nicht aus. Der Wagen kann von anderen Verkehrsteilnehmern zu spät gesehen werden, zumal das Heck des Fahrzeuges völlig unbeleuchtet ist. Auch auf die Lichtautomatik kann man sich nicht immer verlassen. Diese reagiert lediglich auf Helligkeitsunterschiede, nicht aber auf Sichtbehinderungen wie Nebel, starken Regen oder den ersten Schnee. Hier sollte das Abblendlicht von Hand eingeschaltet werden.

 

Doch auch über Winterreifen muss man nun nachdenken. Von "O" bis "O" ist eine Bauernweisheit, aber kein Gesetz. Jedoch verhärten Sommerreifen, wenn die Temperaturen unter sechs Grad fallen. Winterreifen hingegen entfalten ihre maximale Leistung bei Kälte und extremen Wetterbedingungen, wie Regen, Schnee und Blitzeis. Damit jeder gesund an sein Ziel kommt, sollte man jetzt defensiv und vorrausschauend fahren, genügend Sicherheitsabstand halten und jederzeit bremsbereit sein.

 

Beim Durchfahren von Waldgebieten sollten die Fahrzeugführer auch immer mit Wildwechsel rechnen. Allein im aktuellen Monat Oktober wurden schon 72 Wildunfälle im Kreis Höxter registriert. Im Jahr 2017 wurden der Polizei im Kreisgebiet 1.320 Wildunfälle gemeldet. Die beste Unfallverhütung ist auch hier die Reduzierung der Geschwindigkeit.


Mazda CX 5 vor Autohaus entwendet

10.10.2018 / M. Zühlsdorf / PM

Holzminden.  Am vergangenen Wochenende kam es in Holzminden zu einem Pkw Diebstahl. Ein schwarzer Mazda CX5 wurde im Tatzeitraum von Freitag (05.10.2018; 18.00 Uhr) bis Sonnabend (06.10.2018; 19.00 Uhr) vom Firmengelände eines Autohauses an der Fürstenberger Straße entwendet.

Der SUV - mit dem amtlichen Kennzeichen HOL-EN 110 - hatte laut Angaben des 47-Jährigen Autohausbetreibers nur noch Benzin für eine Strecke von ca. 20 bis 30 km im Tank. Der Diebstahl wurde erst am Montag (08.10.2018) entdeckt und angezeigt.

Das Polizeikommissariat Holzminden sucht Zeugen. Sachdienliche Hinweise werden unter der Tel. 05531/958-0 entgegengenommen.


Drei Fahrräder in Höxter gestohlen

09.10.2018 / M. Zühlsdorf / PM

Höxter. Drei Fälle von Fahrraddiebstahl in Höxter sind bei der Polizei in Höxter zur Anzeige gebracht worden. In dem Zeitraum von Sonnabend, 6. Oktober, ab 18 Uhr, bis Sonntag, 7. Oktober, 9.30 Uhr, hat ein unbekannter Täter ein verschlossenes Fahrrad aus der Tiefgarage eines Hotels an der Grubestraße entwendet. Es handelt sich um ein Mountainbike in auffälliger Neongelblackierung im Wert von rund 900 Euro. Ein weiteres Fahrrad ist am Freitag, 5. Oktober, zwischen 21 Uhr und Mitternacht in der Nagelschmiedstraße gestohlen worden. Das schwarze Crossrad im Wert von rund 400 Euro war auf einem Fahrradparkplatz an einer Eisenstange mit einem Fahrradschloss gesichert worden. Das dritte Rad - ein grünes Mountainbike mit weißer Gabel und weißen Aufklebern - war am Donnerstag, 27. September, gegen um 7 Uhr, nach einer Reifenpanne an einem Fahrradständer in der Stummrigestraße angeschlossen worden. Als es der Eigentümer am 4. Oktober um 7 Uhr abholen wollte, war das Rad verschwunden. In allen Fällen bittet die Polizei in Höxter um Hinweise unter Telefon 05271/9620. 


Wohnungseinbruch Höxter

06.10.2018 / M. Zühlsdorf / PM

Höxter.  Am Freitag, zwischen 18.45 - 20.50 Uhr wurde zunächst versucht, die Balkontür eines Wohnhauses aufzuhebeln. Als dies misslang, wurde die Tür eingeschlagen. Dabei verletzte sich mindestens ein Täter. Das Haus wurde komplett durchsucht. Angaben zur Beute konnten bislang noch nicht gemacht werden. Es entstand Sachschaden in Höhe von ca. 1000 Euro. Ein Strafverfahren wurde eingeleitet. Hinweise zu verdächtigen Feststellungen nimmt die Polizei in Höxter unter Tel.: 05271-9620 entgegen.


Hocker und Tische auf dem Marktplatz beschädigt

06.10.2018 / M. Zühlsdorf / PM

Höxter. Auf dem Marktplatz sind mehrere Tische und Hocker im Außenbereich einer Bäckereifiliale mutwillig beschädigt worden. So wurden versucht die Hocker zu entzünden oder Tischplatten mittels Feuer und Brechwerkzeug beschädigt. Der Schaden an dem Außenmobiliar beträgt 3000 Euro. Wer kann sachdienliche Hinweise geben? Zeugen können sich an die Polizei in Höxter, Tel. 05271 - 9620, wenden.


Volltrunken um 11.00 Uhr

05.10.2018 / M. Zühlsdorf / PM

Bad Pyrmont.  Am 04.10.2018 hielten Polizeibeamte, nach einem Hinweis auf ein auffällig fahrendes Fahrzeug, einen 60-jährigen Mann auf der Landesstraße 426 im Bereich der Ottensteiner Hochebene in einem Pkw Renault an. Die Ursache der unsicheren Fahrweise war leicht ersichtlich, denn der Mann roch stark nach Atemalkohol. Ein durchgeführter Test überraschte die Beamten dann aber doch, denn er ergab einen Wert von 2,5 Promille.


Wohnungsbrand

Mann leicht verletzt

04.10.2018 / M. Zühlsdorf / PM

Höxter. In der Straße An den Birnbäumen ist es in den frühen Morgenstunden zu einem Brand in einem Mehrfamilienhaus gekommen. Nach bisherigen Erkenntnissen brach das Feuer im Schlafzimmer der Wohnung aus, welches im Anschluss völlig ausbrannte. Der 28-jährige Bewohner der Wohnung erlitt bei Löschversuchen leichte Verletzungen und eine Rauchgasvergiftung. Er wurde in einem Krankenhaus behandelt. Die Ermittlungen zur Brandursache dauern derzeit noch an. Die Schadenshöhe beträgt ca. 50000 Euro. Die betroffene Wohnung war die Einzige die zum Brandzeitpunkt in dem Mehrfamilienhaus bewohnt war.


Wohnwagen aufgebrochen und durchsucht

02.10.2018 / M. Zühlsdorf / PM

Godelheim. Ein Wohnwagen, der auf dem Freizeitgelände Ahlemeyer an den Godelheimer Teichen abgestellt ist, wurde im Laufe des Wochenendes aufgebrochen und durchsucht. Ein bislang unbekannter Täter hebelte ein Fenster auf und stieg dadurch ein. Auf der Suche nach Wertgegenständen öffnete er auch einen Schrank, gestohlen wurde nach erster Einschätzung allerdings nichts. Der Täter hat den Wohnwagen offenbar auch wieder durch das Fenster verlassen. Der Sachschaden liegt bei rund 500 Euro, bei dem Aufbruch wurden das gesamte Fenster und auch die Halterung zerstört. Der Tatzeitraum lässt sich eingrenzen auf die Zeit zwischen Samstag, 29. September, gegen 17 Uhr und Montag, 1. Oktober, um 12 Uhr, als die Eigentümer den Einbruch festgestellt haben. Die Polizei in Höxter bittet um Hinweise unter Telefon 05271/9620. 


23 Fälle im Kreis an einem Wochenende

Betrüger am Telefon

01.10.2018 / M. Zühlsdorf / PM

Kreis Höxter. Am vergangenen Wochenende häuften sich im Kreis Höxter wieder die Fälle von betrügerischen Anrufen. Insgesamt 23 Anzeigen gingen zwischen Freitag, 28. September, und Montag, 1. Oktober bei der Polizei in Höxter ein. Oftmals gaben sich die Trickbetrüger als angebliche Mitarbeiter der Polizei aus, in einigen Fällen auch als angebliche Mitarbeiter von Microsoft und fragten nach Zugangsdaten. In allen Fällen blieb es aber bei den erfolglosen Versuchen: Die Angerufenen schöpften Verdacht und beendeten das Gespräch, bevor es zu Vermögensschäden kam. In diesem Zusammenhang gibt die Polizei den Hinweis: Wenn die 110 im Telefondisplay erscheint, handelt es sich immer um Betrüger, die Polizei ruft niemals unter der Nummer 110 an. Die Polizei fragt auch niemals am Telefon nach Geld, Schmuck oder Wertgegenständen. Angerufene sollten am Telefon niemals Auskunft über Personen oder Sachen in der Wohnung geben. Legen Sie bei Unbekannten den Hörer einfach auf!


Falsche Polizeibeamte beunruhigen Bürger in Höxter

Warnmeldung

01.10.2018 / M. Zühlsdorf / PM

Höxter.  Die Polizei Höxter hat am heutigen Abend von mehreren besorgten Bürgern aus Höxter den Hinweis bekommen, dass sie von einem Polizeibeamten der Polizei Höxter angerufen wurden. Es wurde versucht, die Lebenssituation der Bürger auszuforschen oder es wurden Fragen zur finanziellen Situation gestellt. Die Polizei warnt erneut eindrücklich vor diesen Anrufern und rät, sofort das Gespräch zu beenden. Im Zweifel kann die Polizei in Höxter unter der Telefonnummer 05271-9620 angerufen werden.


Korrektur zur Meldung "Huxori-Markt"

Bei der Geschädigten der Beleidigung handelt es sich um eine 30-jährige Frau. Der 26-jährige Mann, der ihr helfen wollte, wurde von den Tatverdächtigen angegriffen und geschlagen. Die Polizei Höxter sucht weiterhin nach Zeugen dieses Vorfalls und bittet um Hinweise unter Tel. 05271-9620.

Huxori-Markt

30.09.2018 / M. Zühlsdorf / PM

Höxter. Insgesamt acht strafrechtlich relevante Sachverhalte für die Nacht von Samstag, 29.09.2018, auf Sonntag, 30.09.2018, wurden der Polizei in Höxter bisher gemeldet, die im Zusammenhang mit dem Huxori-Markt stehen könnten. Fünfmal wurde dabei ein Körperverletzungsdelikt angezeigt. In einem Fall wurde ein 17-Jähriger auf der Möllinger Straße gegen 22.30 Uhr von Unbekannten mit einer Bierflasche auf den Kopf geschlagen. Der Jugendliche musste mit dem Rettungswagen ins Krankenhaus gebracht werden. In einem zweiten Fall wurde ein 30-Jähriger "An der Steinmühle" von mehreren Unbekannten durch obszöne Gesten beleidigt. Ein 26-Jähriger, der dem Geschädigten helfen wollte, wurde von den Unbekannten angegriffen und zu Boden gebracht, wo er weiter geschlagen wurde. Einer der Täter, ein 19-Jähriger, der unter Alkoholeinfluss stand, konnte im Rahmen der Fahndung aufgegriffen und ins Polizeigewahrsam genommen werden. Zu beiden Sachverhalten sucht die Polizei in Höxter, 05271 - 9620, noch Zeugen. In dem genannten Zeitraum wurde noch ein Handy gestohlen und zwei Verkehrsteilnehmer flüchteten von Unfallstellen in der Rosenstraße und am Floßplatz, nachdem sie dort einen Schaden von 300 Euro bzw. 500 Euro angerichtet hatten. In beiden Fällen konnten Zeugen Hinweise auf die Verursacher geben.


Leichtkraftrad stößt mit Traktor zusammen

Tödlicher Verkehrsunfall

28.09.2018 / M. Zühlsdorf / PM

Borgentreich. Am Freitagmorgen hat sich auf der Bundesstraße 241 ein folgenschwerer Verkehrsunfall zwischen einem Leichtkraftrad und einem Traktor ereignet. Ein 16-jähriger Schüler aus Warburg erlitt hierbei so schwere Verletzungen, dass er noch an der Unfallstelle verstarb. Nach bisherigen Erkenntnissen befuhr ein 21-jähriger Mann aus Beverungen mit seinem Traktor die B241, aus Richtung Borgentreich kommend, in Richtung Hohenwepel. An der Einmündung zur Landstraße 552 beabsichtigte er nach links in Richtung Dössel abzubiegen. Hierbei übersah er aus bislang nicht bekannten Gründen den Schüler auf seinem Leichtkraftrad, welche die B241, aus Richtung Hohenwepel kommend, in Richtung Borgentreich befuhr. Auf dem Fahrstreifen des Zweiradfahrers kam es dann zum Zusammenstoß der beiden Fahrzeuge. Die Unfallaufnahme erfolgte unter Hinzuziehung eines Kfz-Sachverständigen. Die L552 war bis 11.15 Uhr komplett und die B241 teilweise für den Fahrzeugverkehr gesperrt. 


LKW-Fahrer begeht Unfallflucht

Führerschein beschlagnahmt

27.09.2018 / M. Zühlsdorf / PM

Höxter. Ein 51-jähriger Mann aus Beverungen ist auf der Bundesstraße 64 aus Richtung Höxter kommend, in Richtung Holzminden gefahren. Direkt hinter der Einmündung Tonenburg kam er aus nicht bekannten Gründen mit seinem Fahrzeug nach rechts von der Fahrbahn ab und überfuhr einen Leitpfosten, sowie den Masten einer Lichtzeichenanlage. Der Mast knickte hierbei komplett um und die Lichtzeichenanlage wurde zerstört. Anschließend lenkte der Mann seinen LKW zurück auf die Fahrbahn und entfernte sich in Richtung Holzminden von der Unfallstelle. Es entstand ein Schaden von 2500 Euro. Zeugen, die den Unfallverlauf beobachtet hatten, meldeten den Vorfall der Polizei. Der LKW-Fahrer konnte mit seinem Fahrzeug durch die Polizei im Landkreis Northeim festgestellt werden. Auf Anordnung der Staatsanwaltschaft Paderborn wurde der Führerschein des Beverungers durch die örtliche Polizei beschlagnahmt und die Weiterfahrt untersagt. Gegen den Fahrer wurde ein Ermittlungsverfahren eingeleitet.


Portemonnaie aus Handtasche entwendet und Geld vom Konto abgehoben

Wer kennt den Tatverdächtigen?

26.09.2018 / M. Zühlsdorf / PM

Brakel. Die Kriminalpolizei in Höxter veröffentlicht auf Beschluss des Amtsgerichtes Paderborn Lichtbilder eines Tatverdächtigen. Der unbekannte Beschuldigte wird verdächtigt zur Tatzeit in einem Lebensmittelmarkt in der Straße Am Sudheimer Weg eine Geldbörse aus der Handtasche einer 74-jährigen Frau aus Brakel entwendet zu haben. Mittels einer in der Geldbörse befindlichen Debitkarte hob der Tatverdächtige kurz darauf Bargeld vom Konto der Geschädigten ab. Beim Abhebevorgang wurde er von Überwachungskameras der Sparkassenfiliale in der Nieheimer Straße gefilmt. Die Polizei in Höxter fragt: Wer kann Hinweise zur Identität des Tatverdächtigen geben? Hinweise bitte an die Kriminalpolizei in Höxter, Tel. 05271 - 9620.


Fahrer eines roten Kleintransporters begeht Unfallflucht

24.09.2018 / M. Zühlsdorf / PM

Beverungen. Auf der Bundestraße 83 zwischen Beverungen und Herstelle hat sich am 13.09.2018, 15.45 Uhr ein Verkehrsunfall ereignet, bei dem an einem Audi A4 ein Sachschaden von 12000 Euro entstanden ist. Nach bisherigen Erkenntnissen befuhr der Fahrer des Audis die B83 in Fahrtrichtung Beverungen. In einem Kurvenbereich kam dem 29-jährigen Fahrer ein roter Kleintransporter (VW Caddy, Opel Combo o.ä) auf seiner Fahrspur entgegen. Um einen Zusammenstoß zu vermeiden, wich er nach rechts aus und schleuderte nach links über die Fahrbahn und anschließend wieder nach rechts, wo er gegen eine Schutzplanke stieß. Der rote Kleintransporter setzte seine Fahrt fort. Die Polizei in Höxter, Tel. 05271 - 9620, bittet Zeugen und Hinweisgeber sich zu melden.


Mehrere Tausend Bürgerinnen und Bürger waren mit der Polizei Weserbergland "im Dienst"

#blaulichtticker110 ein voller Erfolg 

24.09.2018 / M. Zühlsdorf / PM

Weserbergland. Am Freitag, 21.09.2018, gewährte die Polizeiinspektion Hameln-Pyrmont/Holzminden erstmals live über ihre sozialen Netzwerke Einblicke in ihre Arbeit - und stieß damit auf großes Interesse in der Bevölkerung.

 

In der Zeit von 17.00 bis 02.00 Uhr waren im Zuständigkeitsbereich der Inspektion zwei "Twitter-Streifen" unterwegs, die zeitnah von ausgesuchten Einsätzen berichteten. Zeitgleich begleitete Nicole Kappei, Social Media Managerin der Polizeidirektion Göttingen, die Twitter-Aktion und berichtete über die Kooperative Regionalleitstelle Weserbergland in Hameln.

 

Dabei wurden auf den beiden Twitter-Kanälen der Inspektion (https://twitter.com/Polizei_HM und https://twitter.com/Polizei_HOL) insgesamt 89 Tweets aus dem aktuellen Einsatzgeschehen und Hintergrundinformationen zum polizeilichen Alltag veröffentlicht.

 

Ergänzend dazu konnten interessierte Nutzerinnen und Nutzer auf der Facebook-Seite der Polizei Weserbergland (https://www.facebook.com/Polizei.Hameln) Zusammenfassungen und Zusatzinformationen erhalten.

 

"Mit unserer Live-Begleitung wollten wir den Bürgerinnen und Bürgern zeigen, wie vielfältig, interessant und anspruchsvoll die tägliche Arbeit der Polizeibeamtinnen und -beamten ist. Zudem war es uns besonders wichtig, mit der Aktion mögliche Nachwuchskräfte anzusprechen", erklärten die Organisatoren aus dem Social-Media-Team der Polizei. Darüber hinaus bieten uns die sozialen Medien gerade in Gefahrenlagen die Möglichkeit, die Bevölkerung möglichst schnell mit gesicherten Informationen zu versorgen. Daher würden wir uns natürlich sehr über weiteren Zulauf auf unseren Social Media Kanälen freuen.

 

Mehrere tausend Zuschauerinnen und Zuschauer nutzten die Gelegenheit, die Arbeit der Polizei so hautnah mitzuerleben und Fragen zum Geschehen zu stellen. In der Spitze wurden die Tweets dabei mehr als 100.000 Mal angesehen. Auch am darauffolgenden Samstag wurden die Meldungen noch mehr als 55.000 Mal aufgerufen.

 

Der #blaulichtticker110 ist nicht nur auf großes Interesse, sondern vor allem auch auf viel Zustimmung in der Bevölkerung gestoßen.

 

Wer sich die Beiträge nachträglich noch einmal anschauen möchte, kann über den Hashtag #blaulichtticker110 suchen oder über den nachfolgenden Link eine Moments-Zusammenfassung aufrufen: https://twitter.com/i/moments/1005371552878288896


Diesel aus LKW abgezapft 

21.09.2018 / M. Zühlsdorf / PM

Beverungen. In der Industriestraße, vor dem ehemaligen Gebäude der Stadtwerke, ist zwischen Mittwoch und Donnerstag  das Schloss des Dieseltanks einer Sattelzugmaschine aufgebrochen worden. Anschließend wurde eine gesamte Tankfüllung Dieselkraftstoff aus dem Tank abgezapft und entwendet. Wahrscheinlich ist zum Abtransport des Kraftstoffes ein Fahrzeug benutzt worden. Die Polizei in Höxter, Tel. 05271 - 9620, bittet um sachdienliche Hinweise.


Sekunden, die das Leben entscheiden können

Tippen tötet

20.09.2018 / M. Zühlsdorf / PM

Weserbergland. In Medienberichten über Verkehrsunfälle liest man immer häufiger Formulierungen wie "... das Fahrzeug geriet aus ungeklärter Ursache auf gerader Strecke nach rechts von der Fahrbahn ab und prallte gegen einen Baum..."; "...infolge Unachtsamkeit fuhr der nachfolgende Fahrer auf den bereits stehenden Pkw auf ...", "Unfall gibt Polizei Rätsel auf ...". Eine mögliche Erklärung für diese Unfallereignisse und des Rätsels Lösung wäre die Benutzung eines Handys, Smartphones oder anderen Gerätes während der Fahrt.

 

SMS und Messenger am Steuer - eine ernstzunehmende Gefahr im Straßenverkehr.

 

"Hallo Schatz, bin schon auf der 83 hinter Bodenwerder und gleich zu Hau│", so der Text einer Kurznachricht, die Heiner B. noch schnell an seine Ehefrau schicken wollte. 20 Minuten später wäre er tatsächlich zu Hause gewesen, wenn er nicht diesen schrecklichen Unfall gehabt hätte. Er geriet mit seinem Pkw nach links auf den Gegenfahrstreifen und stieß mit einem entgegenkommenden Lastzug zusammen. Er war fast eine Stunde im Wrack eingeklemmt und musste von der Feuerwehr aus dem Blechknäul geschnitten werden. Mit lebensgefährlichen Verletzungen flog ihn ein Ret-tungshubschrauber in eine Klinik. Die Mediziner vollbringen ein Wunder; Heiner B. überlebt; er wird aber nie vollständig genesen und körperlich stark eingeschränkt seinen Alltag bewältigen müssen.

 

*Tippen tötet - Sekunden, die das Leben entscheiden können* Eine Sekunde Unaufmerksamkeit, die das eigene Leben, aber auch das Leben anderer entscheidend verändern kann. Eine SMS oder Messenger-Nachricht während der Fahrt; ein Moment, in dem der Blick nicht nach vorne auf die Fahrbahn gerichtet ist. Ein Moment, der über Leben und Tod entscheidet. Leider viel zu oft geschehen solche Unfallereignisse auf unseren Straßen, deren Verursachung in der Benutzung von Mobiltelefonen liegen dürfte.

 

Nach Schätzungen von Experten passiert inzwischen jeder vierte bis fünfte Unfall, weil am Steuer ein elektronisches Gerät benutzt und bedient wurde. Diese Art der Ablenkung stellt eine zunehmende Gefahr im Straßenverkehr dar.

 

*Blindflug* Kein Autofahrer würde auf die fatale Idee kommen, sich während der Fahrt für einige Sekunden eine Augenbinde umzulegen und mit verbundenen Augen -wenn auch nur für kurze Zeit- die Fahrt fortzusetzen. Wir machen es aber; nur in anderer Form. Wer nur wenige Augenblicke auf das Handy schaut, legt eine enorme Wegstrecke ohne Sicht zurück. Bei Tempo 100 legt man, während man nur zwei Sekunden auf das Display schaut, knapp 60 Meter zurück. 60 Meter im Blindflug; keine Möglichkeit zur Reaktion bei auftretenden Gefahren. Eine Abweichung von wenigen Zentimetern auf einen zurückgelegten Meter bedeutet bei einer Wegstrecke von 60 Meter eine erhebliche Kursabweichung. Richtet sich der Blick vom Display wieder nach oben, ist es zu spät: der Baum rechts der Fahrbahn dringt bereits tief in den Motorraum ein oder die steife Karosserie eines entgegenkommenden Fahrzeuges lässt mein Fahrzeug auffalten wie eine Ziehharmonika.

 

*Neue Hauptunfallursache: Ablenkung durch moderne Kommunikationstechniken* Ablenkung durch Handys; ein höchst gefährliches Unterfangen, wie sich immer öfters herausstellt. Die Handybenutzung am Steuer läuft als mögliche Ursache bereits der bisher häufigsten Unfallursache, dem schnellen Fahren, den Rang ab. Zwar steht überhöhte Geschwindigkeit immer noch weit vorn in der Rangliste, aber die neue Hauptunfallursache könnte schon bald das Hantieren mit dem Smartphone oder dem Handy während der Fahrt sein. In die Pflicht nehmen sollte man auch die Anrufer. Wenn ich weiß, dass mein Gesprächspartner im Auto sitzt und fährt, sollte man es unterlassen, diese Person anzurufen. Inzwischen gibt es preiswerte Freisprecheinrichtungen -auch zum Nachrüsten-, die zumindest über Bedientasten am Lenkrad dafür sorgen, dass man den Blick nicht von der Straße nehmen muss, oder sogar auf Sprachkommandos reagieren.

 

Aber auch das Gespräch an sich stellt, auch mit einer Freisprecheinrichtung, eine gewisse Ablenkung dar. Die Konzentration auf das Gespräch geht soweit, dass der Polizei häufig angeblich be-trunkene Autofahrer meldete werden, da diese durch ihre Fahrweise auffällig geworden sind und ähnliche Merkmale eines alkoholisierten Fahrers aufweisen (Schlangenlinien-Fahrt, plötzliche und abrupte Lenkbewegungen,...). Stoppt die Polizei solche Fahrzeuge, kann nicht Alkoholbeeinflussung festgestellt werden, sondern Konzentrationsmangel aufgrund eines geführten (Telefon-) Gesprächs. Die Ablenkung durch diese Kommunikationsgeräte kann in einigen Fällen sogar schwerwiegender sein als bei Alkoholgenuss.

 

Trotz der Behauptungen vieler Menschen, sie seien multitaskingfähig, zeigen diese Beispiele eindrucksvoll, dass die meisten Menschen sich doch nur auf eine Sache konzentrieren können; in diesem Falle nicht auf die Autofahrt, sondern auf das Gespräch. Bestätigt wird die gesprächsbedingte Ablenkung durch Beobachtungen der Polizei: auf mehrspurigen Straßen kann man mit einen deutlich erkennbaren Streifenwagen eine große Strecke neben einem telefonierenden Autofahrer oder einer Autofahrerin herfahren, ohne dass man als Polizei bemerkt und das Gespräch beendet wird. Der telefonierende Autofahrer ist abgelenkt und nimmt äußere Einflüsse kaum noch wahr.

 

*Begrenzte Fähigkeiten eines Menschen* Jeder Fahrzeugführer muss wissen: die geistigen Fähigkeiten sind begrenzt und werden durch ganz viele Faktoren herabgesetzt, wie Hunger, Durst, Hitze, Stress, Müdigkeit und ABLENKUNG (die Auf-zählung ist nicht abschließend). Wenn dies alles zusammentrifft, bleiben kaum noch Kapazitäten übrig zum Fahren (die Wahrnehmung wird stark herabgesetzt oder sogar ausgeschaltet und dadurch die Reaktionszeiten werden immer länger!). Auch durch die Bedienung eines Navigationsgerätes stellen sich Ablenkungssymptome ein, die mit dem Schreiben einer SMS vergleichbar sind.

 

 *Verstöße und Bußgelder* Wird man bei der Bedienung eines Mobiltelefons während der Fahrt erwischt, drohen dem Betroffenen in 

Deutschland Bußgelder und Punkteeinträge. Im Paragraph 23 der Straßenverkehrsordnung heißt es auszugsweise: "Wer ein Fahrzeug 

führt, darf ein elektronisches Gerät, das der Kommunikation, Information oder Organisation dient oder zu dienen bestimmt ist, nur 

benutzen, wenn

1. hierfür das Gerät weder aufgenommen noch gehalten wird und

2. entweder a) nur eine Sprachsteuerung und Vorlesefunktion genutzt wird oder b) zur Bedienung und Nutzung des Gerätes nur 

eine kurze, den Straßen-, Verkehrs-, Sicht- und Wetterverhältnissen angepasste Blickzuwendung zum Gerät bei gleichzeitig entsprechender Blickabwendung vom Verkehrsgeschehen erfolgt oder erforderlich ist.

Weiter heißt es in Absatz 2: "Geräte im Sinne des Satzes 1 sind auch Geräte der Unterhaltungselektronik oder Geräte zur Ortsbestimmung, insbesondere Mobiltelefone oder Autotelefone, Berührungsbildschirme, tragbare Flachrechner, Navigationsgeräte, Fernseher oder Abspielgeräte mit Videofunktion oder Audiorekorder.

 

Absatz 3: Handelt es sich bei dem Gerät im Sinne des Satzes 1, auch in Verbindung mit Satz 2, um ein auf dem Kopf getragenes visuelles Ausgabegerät, insbesondere eine Videobrille, darf dieses nicht benutzt werden.

 

Weiter in 4: Verfügt das Gerät im Sinne des Satzes 1, auch in Verbindung mit Satz 2, über eine Sichtfeldprojektion, darf diese für fahrzeugbezogene, verkehrszeichenbezogene, fahrtbezogene oder fahrtbegleitende Informationen benutzt werden.

 

Nur so nebenbei: ein Fahrrad ist ebenfalls ein Fahrzeug, so dass auch Radfahrern die Handybenutzung während der Fahrt nicht gestattet ist.

 

Ein Verstoß als Kraftfahrzeugfahrer wird derzeit mit mindestens 100,00 Euro und einem Punkt im Fahreignungsregister geahndet; die Benutzung eines Mobiltelefons als Radfahrer wird mit 55,00 Euro verwarnt.

 

*Zahl der Verstöße / hohe Dunkelziffer* Bei entsprechenden Verkehrsüberwachungen konnten in den letzten Jahren innerhalb der Polizei-inspektion Hameln-Pyrmont/Holzminden knapp 1000 Verstöße festgestellt und geahndet werden. Die Dunkelziffer liegt nach ersten Einschätzungen um ein Vielfaches höher.

 

*Unser Appell: keine Ablenkung während der Fahrt* Leider wird das Telefonieren am Steuer von vielen Verkehrsteilnehmern unterbewertet und trotz der Sanktionen als nicht sonderlich schlimm empfunden.

 

Daher der eindringliche Appell der Polizei: lassen Sie sich während der Fahrt nicht ablenken; weder durch Telefone noch durch andere Bediengeräte, auch nicht durch intensiv geführte Gespräche. Lassen sie das Handy links liegen und stellen Sie sowohl den Ton als auch die Vibrationsfunktion aus. Keine Nachricht der Welt oder das Absetzen einer Antwort ist es wert, sich oder andere zu gefährden oder zu schädigen.

 

Ablenkung während der Fahrt stellt eine zunehmende Gefahr dar. Auch wenn es inzwischen aus technischer Sicht möglich ist, nach einer Kollision aus Gründen der Beweissicherung und Unfallrekonstruktion die Handydaten auswerten zu lassen und diese "digitale Spuren" zur Ursachenermittlung heranzuziehen, ist es dann bereits zu spät: der Unfall ist passiert, lässt sich nicht rückgängig machen, mindestens ein Mensch ist zu Schaden gekommen oder wurde schlimmstenfalls aus dem Leben gerissen. Wir wollen diese Unfälle nicht. Wir verfolgen daher einen anderen Ansatz: neben den regelmäßig stattfindenden Verkehrskon-trollen mit dem Schwerpunkt "Handybenutzung" und daraus resultierenden Sanktionierungen wollen wir im Vorfeld -also bevor ein Unfall passiert- auf die am Straßenverkehr teilnehmenden Personen präventiv einwirken und appellieren an die Einsicht und Vernunft eines jeden Autofahrers, aber auch an Radfahrer und Fußgänger.

 

Die gesamte Polizeiinspektion Hameln-Pyrmont/Holzminden ist für das Thema sensibilisiert und wird auf dieses Phänomen dementsprechend reagieren. Die Präventionsarbeit ist neben der Verkehrsüberwachung ein wesentlicher Bestandteil. Das Thema "Ablenkung durch Handybenutzung" war bereits Bestandteil der Verkehrspräventionsveranstaltungen "Crash-Kurs - junge Fahrer", die sich insbesondere an Fahranfänger richteten und auf sehr positive Resonanzen in den Schulen als Veranstaltungsort gestoßen sind. "Kommunikation kann tödlich sein" oder "tippen tötet", unter diesen Schlagworten laufen derzeit Kampagnen, die diese Thematik als aktuellen Schwerpunkt aufgegriffen haben und in genau auf diese Problematik ausgerichtet ist.

 

Heute finden unter dem Motto "Focus on the road" bundesweite Schwerpunktkontrollen statt, an die sich auch die Polizeiinspektion Hameln-Pyrmont/Holzminden beteiligt.

 

Die Ergebnisse der TisPol-Aktion werden in den nächsten Tagen bekanntgegeben.


Vermisster Maximilian S. dank Hinweis aus der Bevölkerung wohlbehalten zurück

20.09.2018 / M. Zühlsdorf / PM

Hofgeismar. Der seit Dienstagnachmittag vermisste 21-jährige Maximilian S. ist wohlbehalten zurück in seiner Wohneinrichtung. Aufgrund der Öffentlichkeitsfahndung mit einem Foto des Vermissten erkannte ihn gestern Nachmittag ein Passant am Kasseler Friedrichsplatz und verständigte die Polizei. Maximilian S. geht es gut. Eine Streife brachte ihn gestern wieder zurück nach Hofgeismar. Die Kasseler Polizei bedankt sich bei allen, die sich an der Suche nach dem Vermissten beteiligt haben. 

Auf Wunsch der Polizei, hat LA das Foto gelöscht!

Die Polizei berichtet

Polizei sucht vermissten Maximilian S. (21)

19.09.2018 / M. Zühlsdorf / PM

Hofgeismar. Die Polizei in Hofgeismar sucht seit dem gestrigen Dienstagnachmittag nach dem 21 Jahre alten Maximilian S. aus Hofgeismar. Da die Suche bislang nicht zum Erfolg führte, wenden sich die Beamten nun an die Öffentlichkeit und bitten um Hinweise aus der Bevölkerung.

 

 

Maximilian S. verließ am gestrigen Dienstagnachmittag, gegen 14:30 Uhr, die Einrichtung für betreutes Wohnen in der Hofgeismarer Kernstadt, in der er lebt. Er hat Schwierigkeiten, sich zeitlich zu orientieren und kam nicht, wie sonst üblich, nach kurzer Zeit wieder zurück. Die bisherige Suche nach dem 21-Jährigen brachte keine Hinweise auf seinen derzeitigen Aufenthaltsort.

 

Maximilian S. ist 1,72 Meter groß, sehr schlank, hat kurze dunkelblonde Haare und trägt eine dunkelblaue Brille sowie ein Hörgerät bzw. Implantat im linken Ohr. Seine aktuelle Bekleidung ist momentan nicht genau bekannt. Vermutlich dürfte er jedoch ein "Bayern"-Trikot oder ein T-Shirt der Musikband "Die Ärzte" tragen.

 

Die Beamten der Polizeistation Hofgeismar bitten nun um Hinweise aus der Bevölkerung. Wer Angaben zum Aufenthaltsort des Vermissten geben kann oder Maximilian S. seit gestern Nachmittag gesehen hat, wird gebeten, sich unter Tel. 05671 - 99280 mit der Polizei in Hofgeismar oder unter Tel. 0561 - 9100 mit dem Polizeipräsidium Nordhessen oder jeder anderen Polizeidienststelle in Verbindung zu setzen.


#blaulichtticker110 - Blicke hinter die Kulissen der Polizei 

"Twitter-Streife"

19.09.2018 / M. Zühlsdorf / PM

Weserbergland.  Für kommenden Freitag (21.09.2018) haben wir uns vom "Social-Media-Team" der Polizei Weserbergland etwas Besonders vorgenommen: unter dem Hashtag #blaulichtticker110 wollen wir interessierte Bürgerinnen und Bürger zumindest virtuell mit auf Streife nehmen und Einblicke hinter die Kulissen der Polizei Weserbergland gewähren. Dazu wird im Landkreis Hameln-Pyrmont und im Landkreis Holzminden jeweils eine sogenannte "Twitter-Streife" unterwegs sein und insbesondere von ausgesuchten Einsatzstellen zeitnah berichten.

 

Zeitgleich wird unsere Social-Media-Managerin Nicole Kappei aus Göttingen live über die "Kooperierte Regionalleitstelle Weserbergland (KRL)" informieren. In der gemeinsamen Leitstelle von Feuerwehr, Rettungsdienst und Polizei im Weserbergland wird der Notruf der Polizei (110) und der Notruf der Feuerwehr (112) entgegengenommen. Von der Leitstelle aus erfolgt die Koordination aller polizeilichen Einsätze, und das nicht nur im Weserbergland.

 

Der Zuständigkeitsbereich der Polizeiinspektion Hameln-Pyrmont/Holzminden ist deckungsgleich mit den Grenzen der Landkreise Hameln-Pyrmont und Holzminden.

 

Das Zuständigkeitsgebiet umfasst somit eine Fläche von rund 1500 Quadratkilometern.

 

In den beiden Landkreisen der Polizeiinspektion leben etwa 225.000 Menschen.

 

Zur Polizeiinspektion Hameln-Pyrmont/Holzminden gehören drei Polizeikommissariate (Holzminden, Bad Münder und Bad Pyrmont) und zwölf Polizeistationen (Aerzen, Bevern, Bodenwerder, Boffzen, Coppenbrügge, Delligsen, Emmerthal, Eschershausen, Hessisch Oldendorf, Polle, Salzhemmendorf und Stadtoldendorf).

 

Die sozialen Medien sind neue Kommunikationsmittel, um die Bürgerinnen und Bürgerinnen - neben der herkömmlichen Pressearbeit - in diesem großen Einzugsbereich zu erreichen. Wir sind in der Polizeiinspektion Hameln-Pyrmont / Holzminden mit einem Facebook ("Polizei Weserbergland") und zwei Twitter-Accounts ("Polizei Hameln" / "Polizei Holzminden") in den sozialen Netzwerken unterwegs. Unter dem Hashtag #blaulichtticker110 twittern wir am Freitag von 17.00 Uhr bis voraussichtlich 02.00 Uhr aus dem Einsatz- und Streifendienst und der Leitstelle Weserbergland heraus.

 

Die Social Media Managerin der Polizeidirektion Göttingen, Nicole Kappei, informiert während dieser Aktion zusammen mit dem Leiter der Lage- und Führungszentrale Göttingen, Alexander Golik (Polizeihauptkommissar) über die aktuellen Notrufe (110), die in der Leitstelle in Hameln eingehen.

 

Stephanie Heineking-Kutschera (Polizeioberkommissarin) und Jens Petersen (Polizeihauptkommissar) werden zu ausgesuchten Einsatzstellen fahren und bis in die Nacht nahezu live über aktuelle Einsätze aus dem Landkreis Hameln-Pyrmont auf dem Twitter Account "Polizei Hameln" berichten.

 

Zeitgleich sind Stefan Piasecki (Polizeioberkommissar) und Marcel Pesa (Polizeikommissar) im Landkreis Holzminden unterwegs und werden entsprechend über den Holzmindener Twitter-Account aus ihren Einsätzen erzählen.

 

Die Fotos und Beiträge können jederzeit über die Twitter-Accounts "Polizei Hameln = https://twitter.com/polizei_hm " bzw. "Polizei Holzminden = https://twitter.com/polizei_hol " mitverfolgt werden - und das übrigens auch, ohne selbst über einen Twitter-Account zu verfügen.

 

Eine Begleitung der Aktion und Zusammenfassung wird es auf unserer Facebook-Seite https://www.facebook.com/Polizei.Hameln geben.

 

"Wir möchten interessierten Bürgerinnen und Bürgern und insbesondere auch Jugendlichen einen tieferen Einblick in die Vielfältigkeit des Polizeiberufs aber auch den beruflichen Alltag ermöglichen. Während wir live berichten, können Fragen zum Polizeiberuf jederzeit an uns gestellt werden", erklärt Nicole Kappei.

 

"Wir wollen Sie zu den unterschiedlichsten Einsätzen, die täglich bei uns eingehen, mitnehmen und Ihnen so zeigen, wie vielfältig, interessant und auch herausfordernd das Aufgabengebiet der Polizeibeamtinnen und -beamten ist", verdeutlicht Ralf Leopold als der Leiter der Polizeiinspektion. "Wir hoffen auf eine möglichst große Resonanz", so seine Erwartungen.

 

"Auf diesem Weg wollen wir ein deutliches Signal dafür setzen, dass die Polizei sehr offen und transparent mit ihren Aufgaben und Herausforderungen bzw. Möglichkeiten zur Einsatzbewältigung umgeht. Wir wollen damit erreichen, dass sich unsere Bürgerinnen und Bürger noch intensiver mit Ihrer Polizei auseinandersetzen können. Ich begrüße daher diese Initiative ganz ausdrücklich und bin schon gespannt auf die Reaktionen und Eindrücke aus der Bevölkerung", sagte Uwe Lührig, Präsident der Polizeidirektion Göttingen.


Die Polizei berichtet

Ablenkung im Straßenverkehr ist ein unterschätztes Risiko

18.09.2018 / M. Zühlsdorf / PM

Kreis Höxter. Auf unseren Straßen beschäftigen sich viele Verkehrsteilnehmer nicht ständig mit dem Verkehrsgeschehen, sondern widmen ihre Aufmerksamkeit anderen Dingen. Wir alle sehen diese Fahrer ständig: Der eine bedient sein Navigationsgerät, der andere das Radio. Es wird im Handschuhfach gekramt oder mal eben nur die auf dem Smartphone eingegangene Nachricht gelesen.

All diese und ähnliche Tätigkeiten lenken vom allgemeinen Verkehrsgeschehen ab. Wissenschaftliche Untersuchungen haben gezeigt, dass etwa 30 Prozent aller Verkehrsunfälle durch Ablenkung am Steuer verursacht werden. Das Lesen einer Textnachricht während der Fahrt dauert im Schnitt 5 Sekunden. Im innerstädtischen Verkehr bei einer Geschwindigkeit von 50 km/h bedeutet diese Ablenkungszeit einen Blindflug über eine Strecke von 70 Metern! Bei einer Geschwindigkeit von 80 km/h verlängert sich die Blindflugstrecke bereits auf 110 Meter! Diese kleinen Rechnungen beweisen, dass "mal eben nur auf's Handy geschaut" sehr gefährlich ist. Verkehrsexperten schätzen die Gefahren beim Telefonieren so hoch ein, wie eine Fahrt unter Alkoholeinwirkung mit ca. 0,8 Promille.

Das Lesen oder Schreiben von Texten (SMS / WhatsApp) ist ähnlich gefährlich wie eine Alkoholfahrt unter 1,1 Promille. Wer sich ablenken lässt erhöht nicht nur das Risiko einen Unfall zu verursachen, sondern auch von der Polizei entdeckt zu werden. Dies hat dann ein Bußgeld in Höhe von 100 Euro, eine Bearbeitungsgebühr von ca. 25,00 EUR und 1 Punkt im Fahreignungsregister zur Folge.

Wird im Falle eines Unfalles nachgewiesen, dass Ablenkung die Ursache war, könnte die Kaskoversicherung sogar die Übernahme der Schäden ablehnen. Wegen dieses hohen Unfallrisikos widmen sich alle Kreispolizeibehörden täglich der Kontrolle dieses Verkehrsdeliktes. Am 20.09.2018 wird länderübergreifend ein Schwerpunkteinsatz zum Thema "Ablenkung am Steuer" durchgeführt. Deshalb gilt an jedem Tag: Lass dich nicht ablenken - bediene kein elektronisches Gerät am Steuer!


Polizei bittet um Hilfe bei der Identifizierung

Mann von Zug überrollt

17.09.2018 / M. Zühlsdorf / PM

Bad Driburg. Am Freitag, 14.09.2018, 21.46 Uhr, wurde ein unbekannter Mann im Bereich der Gräfin-Magarete-Allee auf den Geleisen von einem Zug überrollt. Der Mann starb aufgrund seiner schweren Verletzung vor Ort. Bislang ist die Identität des Mannes noch nicht geklärt. Die Kriminalpolizei aus Höxter ermittelt zur Zeit in dieser Sache. Der Mann kann wie folgt beschrieben werden: Zwischen 25 und 30 Jahren alt, kräftige Statur, kurze dunkelblonde Haare und ein gepflegter kurzer Vollbart. Bekleidet mit grauer Arbeitskleidung und schwarzen Turnschuhen mit Klettverschluss der Marke Killtec. Hinweise zur Identität des unbekannten Mannes nimmt die Polizei in Höxter unter Tel. 05271-9620 entgegen.


Die Polizei berichtet

Taxi stößt mit Feuerwehrfahrzeug zusammen

17.09.2018 / M. Zühlsdorf / PM

Bad Driburg. Am Freitag, 14.09.2018, 22.40 Uhr, befuhr ein Einsatzfahrzeug der Feuerwehr Bad Driburg, Löschgruppe Alhausen, auf dem Weg zu einem Einsatzort die Brunnenstraße in Bad Driburg stadteinwärts. Blaulicht und Martinshorn waren an dem Löschfahrzeug eingeschaltet. Ein Taxi fuhr aus der Ausfahrt vom Gräflichen Park auf die Brunnenstraße und stieß mit dem Feuerwehrfahrzeug zusammen. Dabei wurde der 57-jährige Taxifahrer schwer verletzt; die drei Fahrgäste im Taxi erlitten leichte Verletzungen. Der 27-jährige Fahrer des Löschfahrzeugs wurde nicht verletzt. Am Taxi und am Feuerwehrfahrzeug entstand ein Sachschaden von ca. 20 000 EUR.


Foto: Polizei
Foto: Polizei

Die Polizei berichtet

Rollerfahrer schwer verletzt

05.09.2018 / M. Zühlsdorf / PM

Godelheim. Auf der Bundesstraße 64, zwischen Höxter und Godelheim, kurz vor dem Ortseingang Godelheim, ist am Mittwoch, 05.09.2018, gegen 13.00 Uhr, ein 70-jähriger Rollerfahrer aus Boffzen aus bislang nicht bekannten Gründen auf einen Audi aufgefahren und gestürzt. Der Zweiradfahrer erlitt durch den Verkehrsunfall schwere Verletzungen und musste zur Behandlung mit einem Rettungshubschrauber in eine Klinik gebracht worden. Der Fahrer des Audis, ein 53-jähriger Mann aus Wemding (Bayern), blieb unverletzt. Es entstand ein Sachschaden von 2500 Euro. Die Bundesstraße 64 wurde bis 14.30 Uhr für den Fahrzeugverkehr gesperrt. 


Auf dem Bild von links: Christian Brenski, Friedhelm Spieker, Jürgen Koch / Foto: Polizei
Auf dem Bild von links: Christian Brenski, Friedhelm Spieker, Jürgen Koch / Foto: Polizei

Polizeidirektor Jürgen Koch verabschiedet

02.09.2018 / M. Zühlsdorf / PM

Höxter.  Bei der Kreispolizeibehörde Höxter hat es zum 01. September 2018 einen Wechsel in der Abteilungsleitung gegeben. Polizeidirektor Jürgen Koch wurde mit Ablauf des Monats August durch Landrat Friedhelm Spieker im Rahmen einer Feierstunde in den Ruhestand verabschiedet.

Da mit Polizeidirektor Christian Brenski bereits ein Nachfolger feststeht, ist eine nahtlose Übergabe bei der Leitung der Polizei im Kreis Höxter sichergestellt.

Der 53-jährige Christian Brenski ist Vater zweier erwachsener Töchter und wohnt in Lemgo. Mit ihm konnte die Kreispolizeibehörde Höxter einen erfahrenen Polizeibeamten gewinnen, der in den vergangenen Jahren in verschiedenen Kreispolizeibehörden in Ostwestfalen leitende Funktionen bekleidete. Zuletzt als Leiter der Direktion Gefahrenabwehr/ Einsatz der Polizei im Kreis Herford./He.


POLIZEI HOLZMINDEN WARNT

Erneut Telefonanrufe durch "falsche" Polizeibeamte 

29.08.2018 / M. Zühlsdorf / PM

Kreis HolzmindenAm gestrigen Tage wurden nicht nur im Landkreis Hameln, sondern auch in Holzminden und Bodenwerder wieder mehrere ältere Mitbürgerinnen und Mitbürger durch angebliche Polizeibeamte angerufen, und anschließend zu ihrem privaten Umfeld, ihrer Lebenssituation und den wirtschaftlichen Verhältnissen befragt.

 

Unter der Vorgabe, dass die Angerufenen wichtige Aussagen bei der Polizei zu einer angeblichen Festnahme machen müssten, bzw. dass bei den festgenommenen Tätern Hinweise auf die Person der Angerufenen und deren Bankdaten gefunden worden seien, fragten angebliche Polizeibeamte die angerufenen Senioren gezielt nach ihrer Wohnsituation, den vorhandenen Geldmitteln, Wert- und Schmuckgegenständen aus, bevor das Gespräch beendet wurde - bislang glücklicherweise ohne Erfolg.

 

Die Polizei Holzminden gibt daher nochmals nachfolgende dringende Ratschläge:

 

 -Geben Sie niemals telefonisch persönliche Daten an Unbekannte weiter, auch nicht, wenn diese sich als Polizeibeamte ausgeben. 

Polizeibeamte, oder auch Bankangestellte, werden Sie am Telefon niemals von ihren persönlichen Vermögensverhältnissen, Bankdaten oder sonstigen sensiblen Daten befragen.

-Übergeben Sie Unbekannten niemals Geld oder Wertsachen. Auch nicht, wenn diese sich als Boten oder angebliche Polizeibeamte ausgeben. Die Polizei wird Sie niemals auffordern, Bargeld von der Bank abzuheben und für ihre Ermittlungen zu übergeben.

-Gibt sich der Anrufer als Polizeibeamter aus, lassen Sie sich dessen Namen geben und rufen Sie Ihre örtliche 

Polizeidienststelle unter der Ihnen bekannten oder im Telefonbuch  verzeichneten Telefonnummer an und erkundigen Sie sich, ob dieser 

dort auch arbeitet und wie er erreichbar ist. Rufen Sie in diesem Zusammenhang niemals die möglicherweise in Ihrem Telefondisplay 

hinterlegte Nummer des Anrufers zurück oder nutzen gar die Rückruffunktion.

-Beachten Sie: die Polizei ruft Sie nie über die Nummer 110 an!

-Öffnen Sie unbekannten Personen nicht allein die Tür oder lassen Sie sie gar in Ihre Wohnung. Ziehen Sie nach Möglichkeit eine weitere Vertrauensperson hinzu.

-Bleiben Sie misstrauisch. Bei Zweifeln kontaktieren Sie umgehend Ihre örtliche Polizei oder wählen Sie den Notruf 110!

Darüber hinaus bittet die Polizei all diejenigen, bei denen ebenfalls derartige Anrufe eingegangen und die ggf. auch geschädigt sind, sich umgehend mit der Polizei in Holzminden (05531/958-0) in Verbindung zu setzen.


Die Polizei berichtet

Unfallflucht in Beverungen

NRW

23.08.2018 / M. Zühlsdorf / PM

Beverungen.  Bahnhofstraße, Dienstag, 21.08.2018, 19.00 Uhr bis 22.08.2018, 19.00 Uhr. Ein schwarzer PKW der Marke VW Golf GTI, der vor einem Haus geparkt war, wurde durch einen anderen PKW beschädigt. Der Fahrer entfernte sich von der Unfallstelle ohne eine Schadensregulierung einzuleiten. Es entstand ein Sachschaden in Höhe von etwa 1.000 Euro. Hinweise zum flüchtigen Fahrer nimmt die Polizei in Höxter, Tel. 05271/9629, entgegen. 


Die Polizei berichtet

LK Holzminden Betrunkener Autofahrer nach Schlangenlinienfahrt von Polizei angehalten

Niedersachsen/NRW

23.08.2018 / M. Zühlsdorf / PM

Kreis Holzminden. Nach einem Hinweis einer aufmerksamen Verkehrsteilnehmerin konnte am gestrigen Abend ein 44-jähriger Fahrer eines Renault Modus kontrolliert werden. Dieser war der Zeugin zuvor auf der B64 aufgefallen, da er in "Schlangenlinien" vor ihr hergefahren war.

Der PKW konnte von der sofort eingesetzten Streifenbesatzung des Polizeikommissariats Holzminden dann auch im Bereich Stahle festgestellt werden. Dieser fuhr in der Tat in Schlangenlinien und geriet mehrfach auf die Gegenfahrbahn, bevor er anschließend angehalten werden konnte.

Bei der anschließenden Kontrolle gab der, offensichtlich deutlich unter Alkoholeinfluss stehende Fahrer an, ein bis zwei Bier getrunken zu haben - ein durchgeführter Atemalkoholtest ergab hingegen einen Wert von 2,70 Promille. Der Fahrer wurde daraufhin mit zum Polizeikommissariat genommen wo ihm dann eine Blutprobe entnommen wurde. Sein Führerschein wurde sichergestellt und ihm gleichzeitig das Führen führerscheinpflichtiger Fahrzeuge untersagt. 


Jugendliche randalieren und gefährden den Straßenverkehr

NRW

21.08.2018 / M. Zühlsdorf / PM

Höxter. Gegen halb drei am frühen Morgen warfen drei Jugendliche unter anderem mit tennisballgroßen Steinen in Richtung fahrender PKW auf der Godelheimer Straße. Die Jugendlichen waren im Alter von 16 - 17 Jahren. Um 03.50 Uhr desselben Tages nahmen Beamten der Streifenpolizei Höxter drei Jugendliche wahr, die bei Anblick des Streifenwagens flüchteten. Dabei ließen sie ein schwarzes Mountainbike der Marke Raleigh Maxlife im Wert von 200 Euro zurück. Nach Ermittlungen der Polizeibeamten handelte es sich hierbei um die zuvor auffällig gewordenen Beschuldigten. Zuvor hatten die Jugendlichen zudem in der Stummrigestraße eine Lichtzeichenanlage beschädigt und einen Sachschaden in Höhe von 500 Euro verursacht. Zwei der drei Beschuldigten wurden im Rahmen der Fahndung von der Polizei angetroffen. Den zwei angetroffenen Jugendlichen wurde eine Blutprobe entnommen. Weiterhin wurden sie in Gewahrsam genommen.


Die Polizei berichtet

Körperliche Auseinandersetzung nach Fahrradunfall

16.08.2018 / M. Zühlsdorf / PM

Beverungen. Ein 59-jähriger Radfahrer befuhr am Mittwoch den Radweg R99 aus Herstelle kommend, in Richtung Beverungen. Offenbar wurde der Radfahrer dabei von einem vorausfahrenden 35-jährigen Radfahrer angerempelt und stürzte vom Rad. Er zog sich hierbei leichte Verletzungen zu. Es liegt ein geringer Sachschaden vor. Im weiteren Verlauf kam es zwischen den Unfallbeteiligten zu einer körperlichen Auseinandersetzung. Die Polizei ermittelt nun wegen Körperverletzung.


Die Polizei berichtet

Unfallzeuge gesucht

NRW

15.08.2018 / M. Zühlsdorf / PM

Beverungen.  Am 13.08.2018 gegen 16.40 Uhr befuhr ein schwarzer PKW der Marke Ford Kuga die L 837 in Richtung Amelunxen. In Gegenrichtung befuhr ein blauer LKW der Marke Daimler dieselbe Straße. In einer Kurve begegneten sich die beiden Fahrzeuge, woraufhin der PKW dem LKW auswich und in Folge einen Leitpfosten touchierte. Dabei entstand am PKW ein Sachschaden in Höhe von etwa 1.500 Euro. Nach Angaben des verunfallten PKW Fahrers befand sich zur Unfallzeit ein weiterer PKW hinter ihm. Der Führer dieses Fahrzeugs wird gebeten, sich bei der Polizei zu melden, um den geschilderten Unfallhergang aus Sicht eines Zeugen wiederzugeben. Hinweise nimmt die Polizei in Höxter, Tel. 05271/9620, entgegen.


Die Polizei berichtet

Öffentlichkeitsfahndung nach Diebstahl

NRW

15.08.2018 / M. Zühlsdorf / PM

Brakel.  Am Samstag, den 04.05.2018, gegen 16.25 Uhr, wurde eine Geldbörse in einem Lebensmittelmarkt aus dem Einkaufswagen einer 58-jährigen Frau entwendet. In der Geldbörse befand sich unter anderem eine Kontokarte. Mit dieser Karte wurde zwischen 16.45 Uhr und 16.48 Uhr insgesamt dreimal Geld in der Sparkassenfiliale Höxter-Brakel abgehoben. Der Schaden beläuft sich auf mehrere hundert Euro. Nach einem Beschluss des Amtsgerichts Paderborn wird nun nach der unbekannten Frau auf dem Lichtbild gefahndet. Hinweise zur gesuchten Frau nimmt die Polizei in Höxter, Tel. 05271/9620, entgegen. Foto: Polizei


Die Polizei berichtet

Pflastersteine entwendet

NRW

15.08.2018 / M. Zühlsdorf / PM

Beverungen. In einem Zeitraum von mehreren Tagen wurden auf dem Grundstück der 53-jährigen Geschädigten  in Jakobsberg mehrere rote Pflastersteine entwendet. Hinweise nimmt die Polizei in Höxter, Tel. 05271/9620, entgegen. 


Die Polizei berichtet

Trunkenheit im Verkehr eines 16-Jährigen

NRW

13.08.2018 / M. Zühlsdorf / PM

Beverungen.  Ein 16-jähriger Fahrer eines Leichtkraftrades der Marke Betamotor wurde im Rahmen einer allgemeinen Verkehrskontrolle in Beverungen angehalten und kontrolliert. Die Beamten stellten daraufhin drogentypische Auffälligkeiten fest. Es wurde eine Blutprobe entnommen. Der Fahrer wurde daraufhin von der Polizei in die Obhut der Erziehungsberechtigten übergeben. Ein Strafverfahren wurde eingeleitet.


Die Polizei berichtet

Oldtimer in Unfall verwickelt

NRW

13.08.2018 / M. Zühlsdorf / PM

Höxter.  Am Sonntag Nachmittag bog ein Pkw-Fahrer mit seinem Seat Leon nach links auf die B 239 in Fahrtrichtung Höxter ein. Dabei nutzte er nicht den dafür vorgesehenen Einfädelungsstreifen und fuhr direkt auf die Fahrbahn auf. Ein anderer Fahrzeugführer befuhr gleichzeitig mit seinem Oldtimer Borgward Isabella die B 239 aus Richtung Marienmünster kommend in Richtung Höxter. Es kam zum Zusammenstoß beider Pkw. An beiden Pkw entstand ein Sachschaden in Höhe von mehreren Tausend Euro.


Die Polizei berichtet

Motorradfahrer stürzt und gerät an Wohnwagen

NRW

13.08.2018 / M. Zühlsdorf / PM

Beverungen.  Ein 50-jähriger Motorradfahrer befuhr mit einer Yamaha die Bühner Straße in Richtung Jakobsberg. Ein 33-jähriger Fahrer eines PKW der Marke Mercedes mit Wohnwagen befuhr dieselbe Straße in Gegenrichtung. Während der PKW Fahrer über die Gegenfahrbahn an einen parkenden PKW vorbeifuhr, bremste der entgegenkommende Motorradfahrer ab. Dabei geriet er ins Rutschen und stieß gegen den Wohnwagen. Der Motorradfahrer verletzte sich leicht. Es entstand ein Sachschaden in Höhe von etwa 4.500,00 Euro.